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DE102008040259A1 - Bespannung für eine Papier-, Karton oder Tissuemaschine - Google Patents

Bespannung für eine Papier-, Karton oder Tissuemaschine Download PDF

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DE102008040259A1
DE102008040259A1 DE102008040259A DE102008040259A DE102008040259A1 DE 102008040259 A1 DE102008040259 A1 DE 102008040259A1 DE 102008040259 A DE102008040259 A DE 102008040259A DE 102008040259 A DE102008040259 A DE 102008040259A DE 102008040259 A1 DE102008040259 A1 DE 102008040259A1
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rope
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yarn
longitudinal
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Withdrawn
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DE102008040259A
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English (en)
Inventor
Uwe Köckritz
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Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Patent GmbH
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/08Felts
    • D21F7/083Multi-layer felts
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
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    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
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    • D10B2403/024Fabric incorporating additional compounds
    • D10B2403/0241Fabric incorporating additional compounds enhancing mechanical properties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Bespannung (31) für eine Faserstoffbahn, insbesondere Papier-, Karton oder Tissuebahn, herstellende Maschine, mit einer in Längsrichtung der Bespannung lastaufnehmenden Grundstruktur (27), wobei im Bereich der lastaufnehmenden Grundstruktur (27) zumindest ein durch mehrere Garne (2a, 2b, 12a-12c) gebildetes seilartiges Gebilde (1, 11) vorgesehen ist, bei dem die Garne (2a, 2b, 12a-12c) ineinander eingehängte Maschen (3a, 3b, 13a-13c) ausbilden und in Umfangsrichtung des Gebildes (1, 11) betrachtet, mehrere Maschen (3a, 3b) nebeneinander angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bespannung für eine Faserstoffbahn, insbesondere Papier-, Karton oder Tissuebahn, herstellende Maschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Für die lastaufnehmenden Grundstrukturen von Papiermaschinenbespannungen, wie bspw. Pressfilze werden im Moment Garne aus Monofilamenten oder gezwirnten Multifilamenten verwendet. Diese Garne können zur Herstellung der Grundstruktur miteinander verwoben werden.
  • Bei Grundstrukturen, die als Fadengelege aus den oben beschriebenen Garnen hergestellt sind, tritt oftmals das Problem auf, dass Faservlieslagen, mit denen die Grundstruktur benadelt ist, nicht ausreichend gut in der Grundstruktur verankert werden können. Dieses Problem tritt bspw. bei helixartig gewickelten Längsfadengelegen aus Monofilamentgarnen auf, da die Monofilamente oftmals keine Verankerungsmöglichkeit für die Fasern der Faservlieslage bieten.
  • Ferner tritt insbesondere bei aus Fadengelegen gebildeten Grundstrukturen das Problem auf, dass diese im Vergleich zu einem Gewebe, ein oftmals zu geringes offenes inneres Volumen bereitstellen, so dass aus Fadengelegen hergestellte Pressfilze nicht genug Wasseraufnahmevolumen bereitstellen.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Bespannung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, bei der die oben beschriebenen Probleme nicht oder zumindest stark vermindert auftreten.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Bespannung für eine Faserstoffbahn, insbesondere Papier-, Karton oder Tissuebahn, herstellende Maschine, mit einer in Längsrichtung der Bespannung lastaufnehmenden Grundstruktur. Bei der erfindungsgemäßen Bespannung ist im Bereich der lastaufnehmenden Grundstruktur zumindest ein durch mehrere Garne gebildetes seilartiges Gebilde vorgesehen. Die Garne des seilartigen Gebildes bilden hierbei ineinander eingehängte Maschen aus. Ferner sind bei dem Gebilde in Umfangsrichtung des seilartigen Gebildes betrachtet mehrere Maschen nebeneinander angeordnet.
  • Durch das durch Maschen gebildete seilartige Gebilde, welches im Bereich der Grundstruktur der Bespannung angeordnet ist, wird ein zusätzliches offenes Volumen in der Bespannung bereitgestellt. Ferner wird durch das durch Maschen gebildete seilartige Gebilde im Bereich der Grundstruktur ausreichend Verankerungsmöglichkeit für Fasern einer auf die Grundstruktur genadelten Faservlieslage bereitgestellt.
  • Vorteilhafte Weiterentwicklungen und Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das seilartige Gebilde durch mehrere sich im Wesentlichen in Umfangsrichtung des Gebildes erstreckende Maschenreihen gebildet wird. In diesem Fall sind in Längsrichtung des seilartigen Gebildes nebeneinander angeordnete Maschen ineinander eingehängt.
  • Eine dazu alternative Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das seilartige Gebilde durch mehrere sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse des Gebildes erstreckende Maschenreihen gebildet wird. In diesem Fall sind in Umfangsrichtung des seilartigen Gebildes nebeneinander angeordnete Maschen ineinander eingehängt.
  • In diesem Fall ist es bspw. denkbar, dass jede der in Umfangsrichtung neben einander angeordneten Maschen jeweils durch ein anderes Garn gebildet ist.
  • Vorzugsweise verlaufen die Maschenstäbchen des seilartigen Gebildes helixartig um die Längsachse des seilartigen Gebildes.
  • Die Maschen können bspw. durch ein Gestricke oder ein Gewirke gebildet sein. Das erfindungsgemäße durch Maschen gebildete Gebilde kann bspw. durch Rundstricken hergestellt werden. Ein solches Rundstrickverfahren ist bspw. als Kemafil-Technik bekannt und wird bspw. in der DE 102 59 845 beschrieben. Nach dem Rundstricken kann ein schlauchförmiges durch Maschen gebildetes Gebilde entstehen. Durch Zugbelastung dieses durch Maschen gebildeten Schlauchs in seiner Längsrichtung entsteht dann das seilartige Gebilde.
  • Vorzugsweise erstreckt sich die Längsachse des seilartigen Gebildes im Wesentlichen in Längsrichtung der Bespannung.
  • Eine weitere besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass innerhalb des seilartigen Gebildes ein sich in seiner Längsrichtung parallel zur Längsachse des Gebildes erstreckendes Verstärkungsgarn angeordnet ist. Dies bedeutet also, dass nach dieser Ausgestaltung der Erfindung das Verstärkungsgarn von dem durch Maschen gebildeten seilartigen Gebilde ummantelt wird.
  • Dieses Verstärkungsgarn kann hierbei vorzugsweise zumindest einen Teil der lastaufnehmenden Grundstruktur bilden. Bei dem innerhalb des seilartigen Gebildes angeordneten Verstärkungsgarn kann es sich um ein Monofilamentgarn oder Multifilamentgarn handeln. Das Verstärkungsgarn kann hierbei einen Durchmesser im Bereich von ca. 0,05 mm bis ca. 3 mm haben. Im Vergleich dazu haben die die Maschen des seilartigen Gebildes bildenden Garne vorzugsweise einen Durchmesser im Bereich von 0,05 mm bis 0,5 mm, besonders bevorzugt im Bereich von 0,3 mm bis 0,4 mm.
  • Bei dem Verstärkungsgarn handelt es sich nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung um ein Mehrkomponentengarn, wobei eine Komponente des Verstärkungsgarns einen kleineren Kompressionsmodul (K-Modul) hat als eine andere Komponente des Verstärkungsgarns.
  • Bevorzugt wird in diesem Zusammenhang das Mehrkomponentengarn durch eine Kernkomponente und eine diese umhüllende Mantelkomponente gebildet – d. h. es handelt sich um ein zwei Komponenten Garn –, wobei die Mantelkomponente einen kleineren Kompressionsmodul als die Kernkomponente hat.
  • Vorzugsweise hat insbesondere die Kernkomponente des Verstärkungsgarns einen höheren Elastizitätsmodul (E-Modul) als die Mantelkomponente des Verstärkungsgarns, so dass die Zugfestigkeit des Verstärkungsgarns durch die Kernkomponente und die Druckelastizität durch die Mantelkomponente bereitgestellt wird.
  • Wird das sich innerhalb dem steilartigen Gebilde verlaufende Verstärkungsgarn durch ein Zweikomponentengarn mit einem weicheren Mantel als Kern bereitgestellt, wird eine Struktur in der oder als Teil der Grundstruktur bereitgestellt, welche aufgrund des weichen Mantels des Verstärkungsgarns eine hohe Druckelastizität bereitstellt, welche aufgrund des Kerns mit hohem E-Modul eine geringe Zugdehnung und daher hohe Dimensionsstabilität hat und welche aufgrund des das Verstärkungsgarn ummantelnden durch Maschen gebildeten seilartigen Gebildes ein große Oberfläche mit einem hohen offenen Volumen bereitstellt, die eine Vielzahl von Angriffspunkten für die Verankerung von Fasern einer mit der Grundstruktur vernadelten Faservlieslage bietet.
  • Konkret ist bspw. denkbar, dass die Mantelkomponente aus Polyurethan gebildet ist. Ferner kann die Kernkomponente aus PA, insbesondere durch ein PA Multifilamentgarn, gebildet sein.
  • Die lastaufnehmende Grundstruktur der Bespannung kann bspw. durch ein Gelege oder Gewebe gebildet sein oder ein Gelege und/oder ein Gewebe umfassen. Hierbei ist es denkbar, dass zumindest ein mit dem seilartigen Gebilde umhülltes Verstärkungsgarn ein Teil der Grundstruktur ist und sich in seiner Längsrichtung in Längsrichtung der Bespannung erstreckt. Denkbar ist ferner, dass zumindest ein mit dem seilartigen Gebilde umhülltes Verstärkungsgarn ein Teil der Grundstruktur ist und sich in seiner Längsrichtung in Querrichtung der Bespannung erstreckt.
  • Umfasst die Grundstruktur bspw. ein Gelege, welches zumindest ein sich in Längsrichtung der Bespannung erstreckendes und quer zur Längsrichtung der Bespannung helixartig gewickeltes Längsgarn umfasst, so ist es denkbar, dass zumindest eines der Längsgarne durch eines der bereits beschriebenen von einem seilartigen Gebilde ummantelten Verstärkungsgarne gebildet ist. Ferner kann die Grundstruktur ein weiteres Gelege aus sich quer zu den Längsgarnen erstreckenden Quergarnen umfassen. Auch in diesem Fall ist es denkbar, dass zumindest eines der Quergarne durch eines der bereits beschriebenen von einem seilartigen Gebilde ummantelten Verstärkungsgarne gebildet ist.
  • Denkbar ist auch, dass die Grundstruktur ein Gelege umfasst, welches zumindest ein sich in Querrichtung der Bespannung erstreckendes Quergarn umfasst, wobei zumindest eines der Quergarne durch ein Verstärkungsgarn gebildet ist.
  • Umfasst die Grundstruktur bspw. ein Gewebe, welches aus sich in Längsrichtung der Bespannung erstreckenden Längsgarnen und mit diesen verwobenen sich quer zu diesen erstreckenden Quergarnen gebildet ist, so ist es bspw. denkbar, dass zumindest eines der Längsgarne durch eines der bereits beschriebenen Verstärkungsgarne gebildet ist. Ferner ist auch denkbar, dass zumindest eines der Quergarne durch eines der bereits beschriebenen Verstärkungsgarne gebildet ist.
  • Dies bedeutet, dass Längs- und/oder Quergarne eines Geleges oder Gewebes der Grundstruktur von einem seilartigen Gebilde umhüllt sein können.
  • Alternativ dazu ist es denkbar, dass die lastaufnehmende Grundstruktur ein Gelege umfasst, welches zumindest ein sich in Längsrichtung der Bespannung erstreckendes und quer zur Längsrichtung der Bespannung helixartig gewickeltes Längsgarn umfasst, wobei das seilartige Gebilde neben dem zumindest einen helixartig gewickelten Längsgarn angeordnet ist und sich mit seiner Längsachse parallel zur Längsrichtung des Längsgarns erstreckt. Ferner kann die Grundstruktur ein weiteres Gelege aus sich quer zu den Längsgarnen erstreckenden Quergarnen umfassen. Auch in diesem Fall ist es denkbar, dass das seilartige Gebilde neben dem zumindest einen Quergarn angeordnet ist und sich mit seiner Längsachse parallel zur Längsrichtung des Quergarns erstreckt.
  • Des weiteren ist es möglich, dass die lastaufnehmende Grundstruktur ein Gewebe umfasst, welches aus sich in Längsrichtung der Bespannung erstreckenden Längsgarnen und mit diesen verwobenen sich quer zu diesen erstreckenden Quergarnen gebildet ist, wobei das seilartige Gebilde neben zumindest einem der Längs- oder Quergarne angeordnet ist und sich mit seiner Längsachse parallel zur Längsrichtung des Längsgarns erstreckt.
  • Selbstverständlich ist es in den beiden letzt genannten Fällen auch möglich, dass das Längsgarn durch ein Mehrkomponentengarn gebildet ist. Ein solches Mehrkomponentengarn kann durch eine Kernkomponente und eine diese umhüllende Mantelkomponente gebildet sein, wobei die Mantelkomponente einen kleineren Kompressionsmodul als die Kernkomponente hat.
  • Vorzugsweise hat insbesondere die Kernkomponente des Längsgarns einen höheren Elastizitätsmodul (E-Modul) als die Mantelkomponente des Längsgarns, so dass die Zugfestigkeit des Längsgarns durch die Kernkomponente und die Druckelastizität durch die Mantelkomponente bereitgestellt wird.
  • Im konkreten Fall kann dies bspw. bedeuten, dass der Mantel aus einem Material mit einem geringeren K-Modul und einem geringeren E-Modul als der Kern des Verstärkungsgarns hergestellt ist.
  • Nach einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung hat die Grundstruktur eine zur Faserstoffbahn weisende Oberseite und eine zur Maschine weisende Unterseite, wobei die Ober- und/oder Unterseite mit einer Faservlieslage benadelt ist. Hierbei sind zumindest einige der Fasern der mit der Grundstruktur vernadelten Faservlieslage in Maschen des seilartigen Gebildes verankert, so dass eine feste Verbindung zwischen Grundstruktur und Faservlieslage erreicht wird.
  • Eine solche Bespannung ist bevorzugt ein Pressfilz.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand von schematischen Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform eines seilartigen Gebildes,
  • 1 eine zweite Ausführungsform eines seilartigen Gebildes,
  • 3 das seilartige Gebilde der 3 mit innen laufendem Verstärkungsgarn,
  • 4 in Draufsicht eine abschnittweise Darstellung einer erfindungsgemäßen ein Gelege umfassenden lastaufnehmenden Grundstruktur einer Papiermaschinenbespannung,
  • 5 ein erfindungsgemäßes Pressfilz mit einer das Gelege der 4 umfassenden Grundstruktur.
  • Die 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines durch mehrere Garne 2a, 2b gebildeten seilartigen Gebildes 1, bei dem die Garne 2a, 2b ineinander eingehängte Maschen 3a, 3b ausbilden und in Umfangsrichtung des seilartigen Gebildes 1 betrachtet mehrere Maschen 3a, 3b nebeneinander angeordnet sind.
  • Das in der 1 gezeigte seilartige Gebilde 1 wird durch mehrere sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse L des seilartigen Gebildes 1 erstreckende Maschenreihen 4a, 4b gebildet, wobei jede Maschenreihe durch eines der Garne 2a, 2b gebildet ist und die Maschen eines Garns in Längsrichtung des Gebildes 1 betrachtet nebeneinander angeordnet sind. Hierbei verlaufen die Maschenstäbchen 5, 5' des seilartigen Gebildes 1 helixartig um die Längsachse L des seilartigen Gebildes 1.
  • Die 2 zeigt eine zweite Ausführungsform eines durch mehrere Garne 12a, 12b, 12c gebildeten seilartigen Gebildes 11, bei dem die Garne 12a, 12b, 12c ineinander eingehängte Maschen 13a, 13b, 13c ausbilden und in Umfangsrichtung des seilartigen Gebildes 11 betrachtet mehrere Maschen nebeneinander angeordnet sind.
  • Das in der 2 gezeigte seilartige Gebilde 11 wird durch mehrere sich im wesentlichen in Umfangsrichtung des Gebildes 11 erstreckende Maschenreihen 14a, 14b, 14c gebildet, wobei jede Maschenreihe durch eines der Garne 12a, 12b, 12c gebildet ist und die Maschen eines Garns in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnet sind. Die Maschenstäbchen 15 des seilartigen Gebildes 11 verlaufen helixartig um die Längsachse L des seilartigen Gebildes 11.
  • Beide in den 1 und 2 gezeigten seilartigen Gebilde 1, 11 wurden durch Rundstricken hergestellt.
  • Bei der Darstellung der 3 ist zusätzlich zu der in der 2 gezeigten Ausführungsform innerhalb des seilartigen Gebildes 11 ein sich in seiner Längsrichtung parallel zur Längsachse L des seilartigen Gebildes 11 erstreckendes Verstärkungsgarn 16 angeordnet.
  • Das Verstärkungsgarn 16 ist vorliegend ein Mehrkomponentengarn mit einer Kernkomponente 18 und eine diese umhüllende Mantelkomponente 17, wobei die Mantelkomponente 17 einen kleineren Kompressionsmodul als die Kernkomponente 18 hat.
  • Vorliegend ist die Mantelkomponente 17 aus Polyurethan gebildet. Die Kernkomponente ist als Multifilamentgarn ausgebildet, wobei die einzelnen Monofilamente aus Polyamid (PA) sind.
  • Die 4 zeigt in Draufsicht eine abschnittweise Darstellung einer erfindungsgemäßen ein Gelege 20 umfassenden lastaufnehmenden Grundstruktur einer Papiermaschinenbespannung.
  • Das in der 4 dargestellte Gelege 20 ist durch ein sich in Längsrichtung MD der Bespannung erstreckendes und quer zur Längsrichtung CMD der Bespannung helixartig in mehreren Windungen 23a23e gewickeltes Längsgarn 22 gebildet, wobei das helixartig gewickelte Längsgarn 22 durch ein Verstärkungsgarn gebildet ist, welches innerhalb eines vorher gezeigten seilartigen Gebildes 1 angeordnet ist und sich in seiner Längsrichtung parallel zur Längsachse L des Gebildes 1 erstreckt.
  • Demzufolge hat die erfindungsgemäße Bespannung eine in Längsrichtung MD der Bespannung lastaufnehmenden Grundstruktur, wobei im Bereich der lastaufnehmenden Grundstruktur zumindest ein durch mehrere Garne 2a2c gebildetes seilartiges Gebilde 1 vorgesehen ist, bei dem die Garne 2a2c ineinander eingehängte Maschen 3a, 3b ausbilden und in Umfangsrichtung des seilartigen Gebildes 1 betrachtet mehrere Maschen 3a, 3b nebeneinander angeordnet sind.
  • Das Verstärkungsgarn 22 ist vorliegend ein Mehrkomponentengarn mit einer Mantelkomponente 24 und einer von der Mantelkomponente 24 umhüllten Kernkomponente 25, wobei die Mantelkomponente 24 einen kleineren Kompressionsmodul hat als die Kernkomponente 25.
  • Die Mantelkomponente 24 ist vorliegend aus Polyurethan gebildet. Die Kernkomponente ist als Multifilamentgarn ausgebildet, wobei die einzelnen Monofilamente aus Polyamid (PA) sind.
  • Die 5 zeigt ein erfindungsgemäßes Pressfilz 31. Der Pressfilz 31 hat eine Grundstruktur 27, die aus dem in der 4 beschriebenen Längsgarngelege 20 sowie aus einem Quergarngelege 26, mit sich in Querrichtung CMD des Pressfilzes 31 erstreckenden Garnen 32 gebildet ist.
  • Die Grundstruktur hat eine zur Faserstoffbahn weisende Oberseite 33 und eine zur Maschine weisende Unterseite 34, wobei die Grundstruktur 27 auf der Oberseite 33 mit einer mittleren papierseitigen Faservlieslage 28 und einer äußeren papierseitigen Faservlieslage 30 benadelt ist. Vorliegend stellt die äußere papierseitige Faservlieslage 30 eine Kontaktseite 35 zur Faserstoffbahn bereit, so dass die mittlere Faservlieslage 28 direkt auf der Oberseite 33 der Grundstruktur 27 angeordnet ist.
  • Auch die Unterseite 34 der Grundstruktur 27 ist mit einer Faservlieslage 29 benadelt, die vorliegend als äußere maschinenseitige Faservlieslage 29 bezeichnet wird und die Maschinenkontaktseite des erfindungsgemäßen Pressfilzes 31 bereitstellt.
  • Die mittlere papierseitigen Faservlieslage 28 und die äußere maschinenseitige Faservlieslage 29 sind aus gröberen Fasern als die äußere papierseitige Faservlieslage 30 aufgebaut.
  • Wie aus der Darstellung der 5 zu erkennen ist, sind Fasern der mit der Grundstruktur 27 vernadelten mittleren papierseitigen und äußeren maschinenseitigen Faservlieslage 28, 29 in Maschen 3 des seilartigen Gebildes 1 verankert.
  • Zu bemerken ist, dass selbstverständlich auch das aus den 2 und 3 bekannte seilartige Gebilde 11 in dem Gelege der 4 und 5 Verwendung finden kann.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10259845 [0013]

Claims (20)

  1. Bespannung (31) für eine Faserstoffbahn, insbesondere Papier-, Karton oder Tissuebahn, herstellende Maschine, mit einer in Längsrichtung der Bespannung lastaufnehmenden Grundstruktur (27), dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der lastaufnehmenden Grundstruktur (27) zumindest ein durch mehrere Garne (2a, 2b, 12a12c) gebildetes seilartiges Gebilde (1, 11) vorgesehen ist, bei dem die Garne (2a, 2b, 12a12c) ineinander eingehängte Maschen (3a, 3b, 13a13c) ausbilden und in Umfangsrichtung des Gebildes (1, 11) betrachtet mehrere Maschen (3a, 3b) nebeneinander angeordnet sind.
  2. Bespannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das seilartige Gebilde (11) durch mehrere sich im Wesentlichen in Umfangsrichtung des Gebildes (11) erstreckende Maschenreihen (14a14c) gebildet wird.
  3. Bespannung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede in Umfangsrichtung angeordnete Masche jeweils durch ein Gran gebildet ist.
  4. Bespannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das seilartige Gebilde (1) durch mehrere sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse L des Gebildes (1) erstreckende Maschenreihen (4a, 4b) gebildet wird.
  5. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschenstäbchen (5, 5', 15) des seilartigen Gebildes (1, 11) helixartig um die Längsachse (L) des seilartigen Gebildes (1, 11) verlaufen.
  6. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das seilartige Gebilde (1, 11) durch Rundstricken hergestellt wurde.
  7. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des seilartigen Gebildes (1, 11) ein sich in seiner Längsrichtung parallel zur Längsachse (L) des Gebildes (1, 11) erstreckendes Verstärkungsgarn (16, 22) angeordnet ist.
  8. Bespannung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsgarn (16, 22) ein Monofilamentgarn oder Multifilamentgarn ist.
  9. Bespannung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsgarn (16, 22) ein Mehrkomponentengarn ist, wobei eine Komponente (17, 24) des Garns einen kleineren Kompressionsmodul als eine andere Komponente (18, 25) des Garns hat.
  10. Bespannung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrkomponentengarn (16, 22) durch eine Kernkomponente (18, 25) und eine diese umhüllende Mantelkomponente (17, 24) gebildet wird, wobei die Mantelkomponente (17, 24) einen kleineren Kompressionsmodul als die Kernkomponente (18, 25) hat.
  11. Bespannung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelkomponente (17, 24) aus Polyurethan gebildet ist.
  12. Bespannung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernkomponente (18, 25) aus PA, insbesondere durch ein PA Multifilamentgarn, gebildet ist.
  13. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das innerhalb des seilartigen Gebildes (1, 11) angeordnete Verstärkungsgarn (16, 22) zumindest einen Teil der lastaufnehmenden Grundstruktur (27) bildet.
  14. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Längsachse des seilartigen Gebildes im Wesentlichen in Längsrichtung der Bespannung erstreckt.
  15. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstruktur (27) ein Gelege (20) umfasst, welches zumindest ein sich in Längsrichtung (MD) der Bespannung (31) erstreckendes und quer zur Längsrichtung (CMD) der Bespannung (31) helixartig gewickeltes Längsgarn (22) umfasst, wobei zumindest eines der Längsgarne (22) durch ein Verstärkungsgarn (22) gebildet ist.
  16. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstruktur ein Gewebe umfasst, welches aus sich in Längsrichtung (MD) der Bespannung erstreckenden Längsgarnen und mit diesen verwobenen sich quer zu diesen erstreckenden Quergarnen gebildet ist, wobei zumindest eines der Längsgarne und/oder Quergarne durch ein Verstärkungsgarn gebildet ist.
  17. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lastaufnehmende Grundstruktur ein Gelege umfasst, welches zumindest ein sich in Längsrichtung (MD) der Bespannung erstreckendes und quer zur Längsrichtung der Bespannung helixartig gewickeltes Längsgarn umfasst, wobei das seilartige Gebilde neben dem zumindest einen helixartig gewickelten Längsgarn angeordnet ist und sich parallel zu diesem erstreckt.
  18. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lastaufnehmende Grundstruktur ein Gewebe umfasst, welches aus sich in Längsrichtung der Bespannung erstreckenden Längsgarnen und mit diesen verwobenen sich quer zu diesen erstreckenden Quergarnen gebildet ist, wobei ein seilartiges Gebilde neben zumindest einem der Längs- und/oder Quergarne angeordnet ist und sich parallel zu diesem erstreckt.
  19. Bespannung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstruktur (27) eine zur Faserstoffbahn weisende Oberseite (33) und eine zur Maschine weisende Unterseite (34) hat, wobei die Ober- und/oder Unterseite mit einer Faservlieslage (28, 29) benadelt ist.
  20. Bespannung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass Fasern der zumindest einen mit der Grundstruktur (27) vernadelten Faservlieslage (28, 29) in Maschen (3) des seilartigen Gebildes (1) verankert sind.
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