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DE60311664T2 - Technisches gewebe mit auf der maschine herstellbaren nähten und nahtverstärkungsringen - Google Patents

Technisches gewebe mit auf der maschine herstellbaren nähten und nahtverstärkungsringen Download PDF

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DE60311664T2
DE60311664T2 DE60311664T DE60311664T DE60311664T2 DE 60311664 T2 DE60311664 T2 DE 60311664T2 DE 60311664 T DE60311664 T DE 60311664T DE 60311664 T DE60311664 T DE 60311664T DE 60311664 T2 DE60311664 T2 DE 60311664T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarns
fabric
rings
machine
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60311664T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60311664D1 (de
Inventor
A. Robert HANSEN
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Albany International Corp
Original Assignee
Albany International Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albany International Corp filed Critical Albany International Corp
Publication of DE60311664D1 publication Critical patent/DE60311664D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60311664T2 publication Critical patent/DE60311664T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D23/00General weaving methods not special to the production of any particular woven fabric or the use of any particular loom; Weaves not provided for in any other single group
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/0027Screen-cloths
    • D21F1/0054Seams thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D25/00Woven fabrics not otherwise provided for
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Papierherstellungstechnik und verwandte Techniken. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung ein technisches Gewebe der auf der Maschine nähbaren Sorte, wie ein auf der Maschine nähbares Preßgewebe für den Preßabschnitt einer Papiermaschine.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Während des Papierherstellungsprozesses wird eine Zellulosefaserbahn gebildet, die durch Ablagern eines Faserbreis, das heißt einer wässerigen Dispersion von Zellulosefasern, auf einem sich bewegenden Bildungsgewebe im Bildungsabschnitt einer Papiermaschine gebildet wird. Es wird eine große Wassermenge aus dem Brei durch das Bildungsgewebe abgeleitet, was die Zellulosefaserbahn auf der Oberfläche des Bildungsgewebes zurückläßt.
  • Die neu gebildete Zellulosefaserbahn bewegt sich vom Bildungsabschnitt zu einem Preßabschnitt vorwärts, der eine Reihe von Preßstellen enthält. Die Zellulosefaserbahn geht durch die Preßstellen, wobei sie durch ein Preßgewebe, oder wie es häufig der Fall ist, zwischen zwei solchen Preßgeweben gehalten wird. In den Preßstellen wird die Zellulosefaserbahn zusammendrückenden Kräften ausgesetzt, die Wasser aus ihr heraus drücken, und die die Zellulosefasern in der Bahn aneinander heften, um die Zellulosefaserbahn in eine Papierbahn zu verwandeln. Das Wasser wird durch das Preßgewebe oder die Gewebe aufgenommen, und kehrt Idealerweise nicht in die Papierbahn zurück.
  • Die Papierbahn bewegt sich schließlich zu einem Trocknerabschnitt vorwärts, der mindestens eine Reihe drehbarer Trocknertrommeln oder Zylinder aufweist, die von innen durch Dampf geheizt werden. Die neu gebildete Papierbahn wird in einem Schlangenlinienweg aufeinanderfolgend um jede in der Reihe der Trommeln durch ein Trocknergewebe geführt, das die Papierbahn eng an den Oberflächen der Trommeln hält. Die erwärmten Trommeln vermindern den Wassergehalt der Papierbahn durch Verdampfung auf einen wünschenswerten Pegel.
  • Es sollte erkannt werden, daß die Bildungs-, Preß- und Trocknergewebe alle die Form endloser Schleifen auf der Papiermaschine annehmen und in der Weise von Förderern arbeiten. Es sollte ferner erkannt werden, daß die Papierherstellung ein kontinuierliches Verfahren ist, das mit beträchtlichen Geschwindigkeiten vor sich geht. Das heißt, der Faserbrei wird kontinuierlich auf dem Bildungsgewebe im Bildungsabschnitt abgesetzt, während eine neu hergestellte Papierbahn kontinuierlich auf Rollen gewickelt wird, nachdem sie den Trocknerabschnitt verläßt.
  • Wenn für den Moment insbesondere auf Preßgewebe Bezug genommen wird, sollte daran erinnert werden, daß einst Preßgewebe nur in Endlosform geliefert wurden. Dies liegt daran, daß eine neu gebildete Zellulosefaserbahn äußerst anfällig für eine Prägung in der Preßstelle durch jede Ungleichmäßigkeit im Preßgewebe oder in den Geweben ist. Ein endloses, nahtloses Gewebe, wie das durch das Verfahren erzeugte, das als Endloswebe bekannt ist, weist sowohl in seiner longitudinalen (Maschinen-) als auch transversalen (Quermaschinen)- Richtung eine gleichmäßige Struktur auf. Eine Naht, wie eine Naht, die verwendet werden kann, um das Preßgewebe während der Installation auf einer Papiermaschine zu einer Endlosform zu schließen, stellt eine Unstetigkeit in der gleichmäßigen Struktur des Preßgewebes dar. Die Verwendung einer Naht erhöht dann beträchtlich die Wahrscheinlichkeit, daß die Zellulosefaserbahn in der Preßstelle geprägt werden wird.
  • Aus diesem Grund muß sich der Nahtbereich jedes verformbaren, auf der Maschine nähbaren Preßgewebes unter Last, das heißt unter Druck, in der Preßstelle oder den Preßstellen wie der Rest des Preßgewebes verhalten, und muß dieselbe Durchlässigkeit für Wasser und Luft haben, wie der Rest des Preßgewebes, um die pe riodische Prägung des Papiererzeugnisses zu verhindern, das durch den Nahtbereich erzeugt wird.
  • Trotz der beträchtlichen technischen Hindernisse, die durch diese Anforderungen repräsentiert werden, blieb es sehr wünschenswert, ein auf der Maschine nähbares Preßgewebe zu entwickeln, aufgrund der relativen Leichtigkeit und Sicherheit, mit der ein solches Gewebe auf dem Preßabschnitt installiert werden konnte. Schließlich wurden diese Hindernisse durch die Entwicklung von Preßgeweben überwunden, die Nähte aufweisen, die gebildet werden, indem Nahtschlaufen an den Querkanten der beiden Enden des Gewebes vorgesehen wurden. Die Nahtschlaufen selbst bestehen aus den Maschinenrichtungs-(MD)-Garnen des Gewebes. Die Naht wird geschlossen, indem die beiden Enden des Preßgewebes zusammengebracht werden, die Nahtschlaufen an den beiden Enden des Gewebes verschränkt werden, und indem ein sogenannter Stift oder Bolzen durch den Durchgang geführt wird, der durch die ineinandergreifenden Nahtschlaufen definiert wird, um die beiden Enden des Gewebes miteinander zu verschließen. Selbstverständlich ist es sehr viel einfacher und weit weniger zeitaufwendig, ein auf der Maschine nähbares Preßgewebe zu installieren, als ein endloses Preßgewebe auf einer Papiermaschine zu installieren.
  • Ein Verfahren, ein Preßgewebe herzustellen, das auf der Papiermaschine mit einer solchen Naht zusammengefügt werden kann, ist es, das Gewebe flachzuweben. In diesem Fall sind die Kettgarne die Maschinenrichtungs-(MD)-Garne des Preßgewebes. Um die Nahtschlaufen zu bilden, werden die Kettgarne an den Enden des Gewebes gewendet und in einer gewissen Entfernung zurück in den Gewebekörper in eine Richtung parallel zu den Kettgarnen gewebt. Eine andere Technik, die weit bevorzugter ist, ist eine modifizierte Form des Endloswebens, die normalerweise verwendet wird, um eine Endlosschleife des Gewebes zu bilden. Im modifizierten Endlosweben werden die Schuß- oder Füllgarne kontinuierlich über den Kettbaum vor und zurück gewebt, wobei in jedem Durchgang ei ne Schlaufe an einer der Kanten des Gewebes gebildet wird, das gewebt wird, indem sie um einen Schlaufenbildungsstift geht. Da das Schußgarn oder Füllgarn, das schließlich das MD-Garn im Preßgewebe wird, zusammenhängend ist, sind die auf diese Weise erhaltenen Nahtschlaufen stärker als alle, die durch Zurückweben der Kettenenden in die Enden des flachgewebten Gewebes erhalten werden können.
  • In noch einer anderen Technik wird ein auf der Maschine zusammennähbares mehrachsiges Preßgewebe für den Preßabschnitt einer Papiermaschine aus einer Grundgewebeschicht hergestellt, die durch spiralförmiges Wickeln eines Gewebestreifens in mehreren aneinandergrenzenden Windungen aufgebaut wird, von denen jede gegen die dazu benachbarte stößt und an sie angebracht ist. Die resultierende endlose Grundgewebeschicht wird plattgedrückt, um erste und zweite Gewebelagen herzustellen, die an Umschlägen an ihren der Breite nach verlaufenden Kanten miteinander verbunden sind. Es werden aus jeder Windung des Gewebestreifens bei den Umschlägen an den der Breite nach verlaufenden Kanten quer verlaufende Garne entfernt, um Nahtschlaufen herzustellen. Die ersten und zweiten Gewebelagen werden durch Nadeln von Stapelfasermattenmaterial dort hindurch miteinander laminiert. Das Preßgewebe wird während der Installation auf einer Papiermaschine zu einer endlosen Form verbunden, indem ein Bolzen durch den Durchgang geführt wird, der durch das Ineinandergreifen der Nahtschlaufen an den beiden der Breite nach verlaufenden Kanten gebildet wird.
  • In jedem Fall können Spiralnahtspulen an die Nahtschlaufen an den Enden des Gewebes angebracht werden, indem die einzelnen Windungen einer Spiralnahtspule mit den Nahtschlaufen an jedem Ende des Gewebes ineinandergreifen und indem ein Bolzen durch den Durchgang geführt wird, der durch die ineinandergreifenden Garne und Nahtschlaufen gebildet wird, um die Spiralnahtspule mit dem Ende des Gewebes zu verbinden. Dann kann das Gewebe in der Form einer Endlosschleife verbunden werden, indem die ein zelnen Windungen der Nahtspulen an jedem Ende des Gewebes miteinander ineinandergreifen, und indem ein weiterer Bolzen durch den Durchgang geführt wird, der durch die ineinandergreifenden Nahtspulen gebildet wird, um die beiden Enden des Gewebes miteinander zu verbinden.
  • Ein letzter Schritt bei der Herstellung eines auf der Maschine zusammennähbaren Preßgewebes ist es, eine oder mehrere Schichten Stapelfasermaterial in mindestens dessen Außenfläche zu nadeln. Das Nadeln wird ausgeführt, wobei das Preßgewebe in der Form einer Endlosschleife verbunden ist. Die Nahtregion des Preßgewebes wird durch den Nadelprozeß abgedeckt, um sicherzustellen, daß diese Region Durchlässigkeitseigenschaften aufweist, die dem Rest des Gewebes so nahe wie möglich kommen. Am Ende des Nadelprozesses wird der Bolzen, der die beiden Enden des Gewebes miteinander verbindet, entfernt, und das Stapelfasermaterial in der Nahtregion wird durchgeschnitten, um eine Klappe zu erzeugen, die diese Region bedeckt. Das Preßgewebe, nun in einer offenen Form, wird dann verpackt und zu einem Papierherstellungskunden versandt.
  • Im Verlauf des Nadelprozesses erleidet das Preßgewebe unvermeidlich einen gewissen Schaden. Dies liegt daran, daß die mit Widerhaken versehenen Nadeln, die die einzelnen Fasern des Stapelfasermaterials in und durch das Preßgewebe treiben, auch auf die Garne des Preßgewebes selbst treffen und sie zerreißen oder schwächen. Und wenn die Nahtregion des Preßgewebes genadelt wird, werden mindestens einige der MD-Garne, die die Nahtschlaufen bilden, und falls vorhanden, die Spiralnahtspulen etwas geschwächt werden. Eine Beschädigung dieser Art schwächt unvermeidlich die Naht als ganzes und kann zum Versagen der Naht führen. In dieser Hinsicht sollte erkannt werden, daß im Fall einer Spiralnahtspule nur ein kleiner Beschädigungsbetrag zum vorzeitigen Nahtversagen führen könnte. Da sich eine Spiralnahtspule in der Nahtregion quer über das Gewebe erstreckt, kann ein Bruch an jedem Punkt die Naht über einen beträchtlichen Abschnitt ih rer Länge schwächen, und bewirken, daß sie sich öffnet oder entzwei geht.
  • Zusätzlich zu Preßgeweben sind viele andere Sorten von technischen Geweben dazu ausgelegt, während der Installation auf einer Anlage zu einer endlosen Form geschlossen zu werden. Zum Beispiel können Trocknergewebe einer Papiermaschine während der Installation auf einem Trocknerabschnitt zur Form einer Endlosschleife verbunden werden. Trocknergewebe können ebenfalls durch eine Stiftnaht oder eine Spiralnaht verbunden werden, Nähten, die zu den oben beschriebenen sehr ähnlich sind.
  • Neben Trocknergeweben werden andere technische Gewebe, wie wellpappenmaschinenbänder, Zellstoffbildungsgewebe und Schlammentwässerungbänder in ähnlicher Weise genäht. In diesen Geweben, wo das MD-Garn auch die Nahtschlaufe ist, ist es wohlbekannt, daß das Biegen eines Garns, insbesondere eines einzelnen Monofilaments, um einen kleinen Radius, um einen Schlaufe zu bilden, das Garn im Schlaufenbereich belastet und schwächt. Die gesamte Naht ist dann schwächer als der verwendete Hauptgewebekörper. Da die Nahtschlaufen während des Gebrauchs lasttragend sind und wiederholt gebogen (und in einigen Fällen auch zusammengedrückt) werden, kann jede Maschinenstörung zu einem vorzeitigen Nahtversagen und zur Gewebeentfernung führen.
  • Überdies sind Spiralnahtspulen nur in einer eingeschränkten Anzahl von Konfigurationen erhältlich. Das heißt, sie können nur in einer beschränkten Anzahl von Durchmessern und Abständen (Anzahl der Windungen pro Einheitslänge) erhalten werden. Offensichtlich wäre Konstrukteuren von technischen Geweben eine Alternative zu Spiralnahtspulen sehr willkommen.
  • FR 1 282 861 offenbart ein Filzelement, das von einer flachen Position in eine ringförmige Position gebracht werden kann und umgekehrt.
  • Die vorliegende Erfindung wendet sich diesen Nachteilen im Stand der Technik zu, indem sie eine Naht bereitstellt, bei der es weniger wahrscheinlich ist, daß sie einen katastrophalen Schaden erleidet, der zu einem vorzeitigen Nahtversagen führen könnte.
  • Die Erfindung ist durch ein Gewebe gemäß der unabhängigen Ansprüche 1, 3 und 5 und durch ein Verfahren gemäß der unabhängigen Ansprüche 7 und 8 definiert.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Folglich ist die vorliegende Erfindung ein auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe, das ein auf der Maschine zusammennähbares Grundgewebe mit einem System von Maschinenrichtungs-(MD) Garnen und einem System von Quermaschinenrichtungs(CD) Garnen aufweist. Die MD-Garne sind in irgendeiner Weise, die für den Zweck geeignet ist (wie Verflechten, chemisch, mechanisch, usw.), an die CD-Garne gebunden, um das Grundgewebe in einer rechteckigen Form mit einer Länge, einer Breite, zwei der Länge nach verlaufenden Kanten, zwei der Breite nach verlaufenden Kanten, einer ersten Seite und einer zweiten Seite zu bilden. Die MD-Garne erstrecken sich über die Länge des Grundgewebes und bilden längs jeder der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten davon Nahtschlaufen. Wo das technische Gewebe ein Preßgewebe für eine Papiermaschine sein soll, kann mindestens eine Schicht Stapelfasermaterial an eine der ersten und zweiten Seiten des Grundgewebes angebracht werden.
  • Die vorliegende Erfindung hat zwei Hauptausführungsformen. In der ersten sind mehrere Ringe längs jeder der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten des Grundgewebes angeordnet. Jeder der Ringe befindet sich zwischen einem Paar der Nahtschlaufen und schließt mindestens eines der CD-Garne ein. Das auf der Maschine zusammennähbare technische Gewebe ist in der Form einer Endlosschleife genäht, wobei sowohl die Nahtschlaufen als auch die Ringe verwendet werden. In dieser Hinsicht stellen die Ringe, die sowohl mindestens ein CD-Garn als auch den Nahtbolzen einschließen, eine sekundäre Verstärkung für die Naht bereit, indem sie als eine Unterstützung der Nahtschlaufen dienen. Die Ringe ermöglichen es außerdem, daß die eingeschlossenen CD-Garne an der Verstärkung der Naht teilnehmen.
  • In der zweiten Hauptausführungsform verbinden mehrere Nahtringe die beiden der Breite nach verlaufenden Kanten miteinander. Jeder der Ringe befindet sich an einer der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten zwischen einem Paar Nahtschlaufen und ist damit durch einen ersten Bolzen verbunden, der dort hindurch geführt ist. Jeder der Ringe befindet sich außerdem an der anderen der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten zwischen einem Paar Nahtschlaufen und ist mit den Nahtschlaufen durch einen zweiten Bolzen verbunden, der dort hindurch geführt ist. Die mehreren Ringe und ersten und zweiten Bolzen verbinden das Gewebe in Form einer Endlosschleife. Alternativ ist eine erste Vielzahl von Nahtringen längs einer der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten angeordnet, und eine zweite Vielzahl von Nahtringen ist längs der anderen der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten angeordnet. Jeder der Ringe der ersten Vielzahl befindet sich an einer der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten zwischen einem Paar Nahtschlaufen und ist damit durch einen ersten Bolzen verbunden, der dort hindurch geführt ist. Jeder der Ringe der zweiten Vielzahl befindet sich an der anderen der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten zwischen einem Paar Nahtschlaufen und ist damit durch einen zweiten Bolzen verbunden, der dort hindurch geführt ist. Die Nahtringe der ersten Vielzahl werden dann mit den Nahtringen der zweiten Vielzahl verschränkt, und werden damit verbunden, indem ein dritter Bolzen durch den Durchgang geführt wird, der durch die ineinandergreifenden Nahtringe definiert wird, wobei das technische Gewebe in der Form einer Endlosschleife verbunden wird. In dieser Ausführungsform werden anstelle einer oder mehrerer Nahtspiralen die Vielzahl oder Vielzahlen der Ringe verwendet. Die Ringe versehen die Naht mit einer verbesserten Biegefestigkeit und weisen im Gegensatz zu den Nahtspiralen keine Elemente in die transversale oder Quermaschinenrichtung auf. Die vorliegende Erfindung wird nun in näheren Einzelheiten beschrieben, wobei häufig auf die Figuren Bezug genommen wird, die unten angegeben werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • 1 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes;
  • 2 ist eine Querschnittsansicht, die aufgenommen ist, wie durch die Linie 2-2 in 1 angegeben, eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes des Stands der Technik;
  • 3A und 3B sind Querschnittsansichten, analog zu der in 2 bereitgestellten, eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes 4 der vorliegenden Erfindung; und
  • 4A und 4B sind Querschnittsansichten, die ebenfalls analog zu der in 2 bereitgestellten sind, alternativer Ausführungsformen des auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes der vorliegenden Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Sich nun insbesondere den Figuren zuwendend, die im übrigen nicht maßstabsgerecht, sondern vielmehr um die Erfindung und deren Komponenten zu veranschaulichen, gezeichnet sind, ist 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes 10. Das Gewebe 10 nimmt die Form einer Endlosschleife an, sobald seine beiden Enden 12,14 an der Naht 16 miteinander verbunden worden sind.
  • 2 ist eine Querschnittsansicht, die aufgenommen ist, wie durch die Linie 2-2 in 1 angegeben, eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes 20 des Stands der Technik. Das technische Gewebe 20 weist ein auf der Maschine zusammennähbares Grundgewebe 22 und, wo das technische Gewebe 20 ein Preßgewebe ist, eine oder mehrere Schichten Stapelfasermaterial 24 auf, die in das Grundgewebe 22 genadelt sind. Der Klarheit wil len wird das Stapelfasermaterial 24 nur in einem Abschnitt der 2 gezeigt, jedoch sollte es sich verstehen, daß es während des Nadelprozesses in alle Abschnitte des auf der Maschine zusammennähbaren Grundgewebes 22 einschließlich der Region der Naht 26 genadelt wird. Das Stapelfasermaterial 24 kann Stapelfasern irgendeines Polymerharzes aufweisen, die in der Herstellung von Papiermaschinengeweben und anderen industriellen Prozeßgeweben verwendet werden, jedoch bestehen sie vorzugsweise aus einem Harz aus der Gruppe, die Polyamid, Polyester, Polyolefin und Polyetheretherketonharze umfaßt. Das technische Gewebe 20 kann außerdem auf einer oder beiden seiner beiden Oberflächen Überzüge aus Polymerharzen aufweisen, oder teilweise oder vollständig mit ihnen imprägniert sein, wie Polyurethane oder Silikone, die durch in der Technik bekannte Verfahren aufgetragen werden, wie Breitüberzug, Tauchüberzug und Sprühen. Es können auch geschmolzene Polymerteilchen eingesetzt werden, um eine „überzogene Oberfläche" zu bilden. Gesinterte Metallteilchen können ebenfalls verwendet werden, um eine oder beide Gewebeoberflächen zu überziehen.
  • Das auf der Maschine zusammennähbare Grundgewebe 22 ist aus longitudinalen oder Maschinenrichtungs-(MD) Garnen 28 und transversalen oder Quermaschinenrichtungs-(CD) Garnen 30 gewebt. Die MD-Garne 28 bilden Nahtschlaufen 32, die verschränkt sind und miteinander verbunden werden, indem ein Bolzen 34 durch den Durchgang geführt wird, der durch die ineinandergreifenden Nahtschlaufen 32 definiert wird, um eine Naht 26 zu bilden.
  • Es wird in 2 erkannt werden, daß das auf der Maschine zusammennähbare Grundgewebe 22 flachgewebt ist, und daß Nahtschlaufen 32 gebildet werden, indem Enden der Kettgarne an den der Breite nach verlaufenden Kanten des Grundgewebes 22 gewendet werden und indem die Enden dort hinein zurück gewebt werden. Wie in 2 dargestellt, sind die MD-Garne 28 die Kettgarne des Grundgewebes 22. Es sollte sich jedoch verstehen, daß das Grundgewebe 22 durch eine modifizierte Endloswebtechnik gewebt werden kann, wobei Schußgarne kontinuierlich über den Kettbaum vor und zurück gewebt werden, Nahtschlaufen bilden, indem sie um einen Nahtbildungsstift gewebt werden, und schließlich die MD-Garne des Gewebes werden.
  • Überdies wird das Grundgewebe 22 so gezeigt, daß es in einer Duplexbindung gewebt ist, obwohl es sich verstehen sollte, daß eine solche Bindung nur als ein Beispiel gezeigt wird, und daß das Grundgewebe 22 in anderen Bindungen gewebt werden kann, wie Einzel-, Zwei-, Drei- oder Mehrschichtbindungen oder laminiert werden und mehrere Gewebeschichten umfassen kann. Im letztgenannten Fall, wo das Grundgewebe laminiert ist und mehrere Gewebeschichten umfaßt, können eine oder mehrere, einschließlich aller Gewebeschichten auf der Maschine zusammennähbar sein, und können daher erfindungsgemäß hergestellt werden. Wie vorher angegeben, kann das technische Gewebe 20 ein Preßgewebe sein, wobei in diesem Fall das Grundgewebe 22 mit einer oder mehreren Schichten Stapelfasermattenmaterial 24 auf einer oder beiden Seiten genadelt werden kann, oder in irgendeiner Weise überzogen werden kann. Alternativ kann das technische Gewebe 20 auf einem der anderen Abschnitte einer Papiermaschine verwendet werden, das heißt auf den Bildungs- oder Trocknungsabschnitten, oder als eine Grundlage eines polymerharzüberzogenen Papierindustrieprozeßbandes (PIPE). Überdies kann das technische Gewebe 20 als ein Wellpappenmaschinenband oder als eine Grundlage davon; als ein Zellstoffbildungsgewebe, wie ein Eindickerband mit zwei Quetschstellen; oder als andere industrielle Prozeßbänder, wie Schlammentwässerungsbänder verwendet werden.
  • Die MD-Garne 28 und CD-Garne 30 können aus irgendeinem der Garnarten besteht, die verwendet werden, um Papiermaschinengewebe oder andere industrielle Prozeßgewebe zu weben. Das heißt, es können Monofilamentgarne, die aus Monofilamentfasern bestehen, die einzeln verwendet werden, oder gefachte/gezwirnte Garne in der Form von gefachten Monofilament- oder gefachten Multifilamentgarnen als eines dieser Garne verwendet werden. Ferner kön nen die MD-Garne 28 und CD-Garne 30 jeweils die überzogenen Garne sein, die in den gemeinsam übertragenen US-Patenten Nr. 5,204,150 und 5,391,419 gezeigt werden.
  • Ferner werden die Filamente, die MD-Garne 28 und CD-Garne 30 aufweisen, aus synthetischen Polymerharzmaterialien stranggepreßt, wie Polyamid, Polyester, Polyetherketon, Polypropylen, Polyaramid, Polyolefin, Polyurethan, Polyketone und Polyethylenterephthalat (PET) Harzen, oder bestehen aus Metalldraht und werden in die Garne gemäß Techniken eingebaut, die in der Industrie industrieller Textilgewebe und insbesondere in der Papiermaschinenbespannungsindustrie wohlbekannt sind.
  • Der Bolzen 34 kann aus einer einzelnen Monofilamentfaser; mehreren Monofilamentfasern; mehreren Monofilamentfasern, die nicht umeinander verzwirnt sind, oder miteinander gefacht, gezwirnt, geflochten oder gewirkt sind; oder aus irgendeinen der anderen Bolzenarten bestehen, die verwendet werden, um Nähte in einer Papiermaschinenbespannung zu schließen. Der Bolzen 34 kann aus einem Metalldraht oder aus synthetischen Polymerharzmaterialien bestehen, wie jenen, die im vorhergehenden Paragraphen aufgelistet sind.
  • Erfindungsgemäß kann die Naht eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes der vorhergehenden Art weniger anfällig gegen eine Beschädigung gemacht werden, die ein vorzeitiges Nahtversagen verursachen kann. Bezugnehmend auf 3A, einer Querschnittsansicht, die in derselben Weise wie 2 aufgenommen ist, eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes 40 der vorliegenden Erfindung, umfaßt das Grundgewebe 42 eine Naht 44, die mehrere Nahtschlaufen 46 aufweist, die durch die MD-Garne 48 des Grundgewebes 42 gebildet werden. Das Grundgewebe 42 umfaßt ebenfalls CD-Garne 50, und falls das technische Gewebe 40 ein Preßgewebe ist, sind eine oder mehrere Schichten Stapelfasermaterial 52 dort hinein genadelt.
  • Wie in 3A bemerkt werden kann, bilden einige MD-Garne 48 keine Nahtschlaufen 46, sondern sind stattdessen eng um die CD- Garne 50 gewebt, um Räume zwischen den Nahtschlaufen 46 bereitzustellen, um es zu ermöglichen, daß die Nahtschlaufen 46 verschränkt werden. In mindestens einigen dieser Räume dienen Ringe 54, die ein oder mehrere CD-Garne 50 einschließen, als zusätzliche Nahtschlaufen. Wenn ein auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe 40 zur Form einer Endlosschleife verbunden werden soll, werden die Nahtschlaufen 46 und Ringe 54 an den beiden Enden des Gewebes 40 miteinander verschränkt, um einen Durchgang zu schaffen, durch den der Bolzen 56 geführt wird, um die Enden miteinander zu verbinden.
  • Bezugnehmend auf 3B, einer anderen Querschnittsansicht eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes 40 der vorliegenden Erfindung, umfaßt das Grundgewebe 42, wie zuvor, MD-Garne 48 und CD-Garne 50. Wenn das technische Gewebe 40 ein Preßgewebe ist, sind eine oder mehrere Schichten Stapelfasermaterial 52 dort hinein genadelt.
  • In 3B bildet keines der MD-Garne 48 Nahtschlaufen. Stattdessen sind alle MD-Garne 48 eng um CD-Garne 50 gewebt. Ringe 54 umschließen ein oder mehrere CD-Garne 50 in mindestens einigen der Räume zwischen benachbarten MD-Garnen 48 und dienen als Nahtschlaufen. Wenn das auf der Maschine zusammennähbare technische Gewebe 40 zur Form einer Endlosschleife verbunden werden soll, werden die Ringe 54 an den beiden Enden des Gewebes 40 miteinander verschränkt, um einen Durchgang zu schaffen, durch den der Bolzen 56 geführt wird, um die Enden miteinander zu verbinden.
  • Gemäß alternativer Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die in den 4A und 4B gezeigt werden, werden Ringe verwendet, um die Nahtschlaufen an den beiden Enden des Gewebes miteinander zu verbinden. In dieser Hinsicht sind die 4A und 4B ebenfalls Querschnittsansichten, die in derselben Weise wie 2 aufgenommen sind, eines auf der Maschine zusammennähbaren technischen Gewebes 60 bzw. 80. Wie oben umfassen die Gewebe 60, 80 ein auf der Maschine zusammennähbares Grundgewebe 62, das eine Naht 64 umfaßt, die mehrere Nahtschlaufen 66 aufweist, die durch die MD-Garne 68 des Grundgewebes 62 gebildet werden. Das Grundgewebe 62 umfaßt außerdem CD-Garne 70, und wenn die technischen Gewebe 60, 80 Preßgewebe oder Wellpappenmaschinenbänder sind, sind eine oder mehrere Schichten Stapelfasermaterial 72 dort hinein genadelt.
  • Wie in den 4A und 4B bemerkt werden kann, sind die Nahtschlaufen 66 nicht direkt miteinander verbunden. Stattdessen werden in 4A Ringe 74 verwendet, um die Nahtschlaufen 66 mit ersten und zweiten Bolzen 76,78 miteinander zu verbinden. In 4B sind erste Ringe 82 mit einem ersten Bolzen 76 mit den Nahtschlaufen 66 an einem Ende des technischen Gewebes 80 verbunden, und zweite Ringe 84 sind mit einem zweiten Bolzen 78 mit den Nahtschlaufen 66 am anderen Ende verbunden. Die ersten Ringe 82 werden dann mit einem dritten Bolzen 86 mit den zweiten Ringen 84 verbunden.
  • Bezugnehmend auf die in den 3A und 3B gezeigten Ausführungsformen, ermöglichen es Ringe 54, daß die CD-Garne 50 die Naht 44 verstärken. Hinsichtlich der 4A und 4B, die eine Alternative zu den Spiralnähten des Stands der Technik zeigen, weisen die Ringe 74 keine Elemente auf, die sich in die Quermaschinenrichtung erstrecken, die falls sie beschädigt werden, die Naht 64 als ganzes schwächen würden.
  • Im allgemeinen können die Ringe 54, 74, 82, 84 irgendeine von verschiedenen Formen aufweisen, wie zum Beispiel kreisförmig, oval (elliptisch), schief, länglich, vierflächig oder D-förmig. Das Material, aus denen die Ringe hergestellt werden, kann aus kreisförmigen, ovalen (elliptischen), quadratischen, rechteckigen oder anderen Querschnittsformen bestehen, und kann Durchmesser im Bereich von 0,15 mm bis 1,0 mm aufweisen.
  • Die Ringe 54, 74, 82, 84 können aus Metall bestehen oder aus irgendeinem der Polymerharzmaterialien stranggepreßt werden, die oben als jene bezeichnet wurden, die für Garne in der Industrie industrieller Textilgewebe verwendet werden, und können flexibel oder unflexibel sein, oder an einem Ende offen und am anderen Ende mechanisch durch zum Beispiel einen Schnappriegel oder Klemme verschlossen sein. Die Ringe könnten auch eine vorgeformte Kappe auf einer oder allen Seiten des Rings nutzen, die eine flachere Druckdifferenz an der Oberfläche des Rings bereitstellt. Die Kappe könnte durchlässig oder undurchlässig sein. Die Ringe 54, 74, 82, 84 können aus einem Monofilament, gefachten/gezwirnten Filamenten oder geflochten Filamenten bestehen. Alle davon können mit einem zusätzlichen Polymerharzmaterial überzogen sein. Die Ringe können als ganzes in einem Bereich von 0,70 mm bis 3,0 mm in die Maschinenrichtung groß sein, und können eine in die Dickenrichtung des Gewebes gemessene Höhe in einem Bereich von 0,70 mm bis 12,0 mm aufweisen, oder im allgemeinen nicht mehr als geringfügig dicker als das Gewebe selbst sein.
  • Die Ringe 54 in den 3A und 3B werden vorzugsweise während der Herstellung des Gewebes installiert, da ihre Installation das Weben der CD-Garne 50 durch sie hindurch umfaßt. Insbesondere können die Ringe auf dem Webstuhl aus einem Magazin während eines modifizierten Endloswebens installiert werden. Das Magazin ist nahe der Kante des Gewebes angeordnet, und wenn jedes MD-Garnpaar gewebt wird, wird ein Ring eingefügt. Der Kantencord, um den die MD-Garne gewunden werden, geht durch das Magazin und durch das Innere aller Ringe. Wenn jedes Garn in das Gewebe geschlagen wird, wird ein Ring eingefügt. Als Variation werden bei mehreren Kantencords MD-Garne in einer Abfolge gewebt, so daß beim Einschlagen jedes zweiten Garns ein Ring eingefügt wird.
  • Wo das Gewebe flachgewebt wird, wird das Gewebe auf einem Nähtisch aufgespannt, als sollte eine Stiftnaht gebildet werden. Ein Magazin, das Ringe mit dem geeigneten Abstand enthält und einen „Schlaufenbildungsstift" aufweist, der durch es hindurch geht, wird längs der gesamten Kante des Gewebes angebracht. Wenn jedes MD-Garn um den Schlaufenbildungsstift gebogen wird, wird ein Ring in die Struktur zwischen zwei MD-Schlaufen eingefügt.
  • Die Ringe 74, 82, 84 in den 4A und 4B können entweder an der Herstellungsfabrik oder in der Papierfabrik oder einer anderen industriellen Einrichtung installiert werden, wo das technische Gewebe verwendet werden soll. Die Ringe können in einem Magazin aufbewahrt werden, oder auf einem Band oder Pappstreifen angebracht oder auf andere Weise angeordnet werden, um ihre Installation zu erleichtern. Der Schlingenbildungsstift wird entfernt, und die Ringe werden entweder über die volle Breite, in Teilabschnitten über die Breite, oder einer nach dem anderen zwischen passenden Paaren der Garne an ihren Platz eingerastet. Es wird erneut ein Verbindungsstift über die volle Breite durch den Ring eingefügt, um sie mit dem Gewebekörper zu verbinden. Der Prozeß ist ähnlich zum Einfügen einer Spirale, um eine Spiralnaht herzustellen. Die Ringe werden in einem Magazin gehalten, das aus einer Röhre mit einer offenen Seite mit Abstandshaltern bestehen kann, um die Ringe zur Verwendung im besonderen Gewebe in einem passenden Abstand angeordnet zu halten.
  • Alternativ können die Ringe auf einem Klebeband um einen gewissen Abschnitt ihres Umfangs angebracht und gehalten werden, bis sie in das Gewebe eingefügt werden.
  • Wo das technische Gewebe ein Preßgewebe mit gefachten/gezwirnten MD-Garnen ist, wird die Installation der Ringe vor der Thermofixierung und dem Nadeln die Nahtschlaufen daran hindern, sich aus ihrer bevorzugten Orientierung senkrecht zur Ebene des Gewebes zu verdrehen, eine Erscheinung, die als sekundärer Spiraleffekt bekannt ist.
  • Modifikationen des obigen wären durchschnittlichen Fachleuten offensichtlich, würden jedoch die so modifizierte Erfindung nicht über den Rahmen der beigefügten Ansprüche hinaus bringen. Wenn zum Beispiel das Gewebe dazu bestimmt ist, eine Fasermatte aufgebracht zu bekommen, weist die Basis, sei sie flach gewebt oder modifiziert endlos gewebt, Schlaufen an jeder Gewebekante auf. Nach dem Nadeln wird die Naht geöffnet, und die Fasermatte wird durchgeschnitten, wie es im Stand der Technik bekannt ist, und das Gewebe auf der Maschine angebracht, auf der es verwendet werden soll. Es können dann Ringe in jeder der Gewebekanten installiert werden, wobei ein Magazin oder ein Klebeband verwendet werden, wie oben beschrieben. Dies kann bei Preßgeweben, genadelten Trocknergeweben und Wellpappenmaschinenbändern geschehen. Die Preßgewebe können flachgewebt, durch modifiziertes Endlosweben, oder aus Streifen aus spiralförmig gewickeltem Material gebildet werden und genäht werden, wie oben erläutert.

Claims (18)

  1. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe (60), das aufweist: ein auf der Maschine zusammennähbares Grundgewebe (62), wobei das Grundgewebe (62) ein System von Maschinenrichtungs(MD) Garnen (68) und ein System von Quermaschinenrichtungs(CD) Garnen (70) aufweist, wobei die Garne des Systems der MD-Garne (68) an die Garne des Systems der CD-Garne (70) gebunden sind, um das Grundgewebe (62) in einer rechteckigen Form mit einer Länge, einer Breite, zwei der Länge nach verlaufenden Kanten, zwei der Breite nach verlaufenden Kanten, einer ersten Seite und einer zweiten Seite zu bilden, wobei sich die MD-Garne (68) über die Länge des Grundgewebes erstrecken und Nahtschlaufen (66) längs jeder der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten davon bilden; und mehrere Ringe (74), die die beiden der Breite nach verlaufenden Kanten miteinander verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder der Ringe (74) zwischen einem Paar der Nahtschlaufen (66) an einer der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten befindet und mit den Nahtschlaufen (66) durch einen ersten Bolzen (76) verbunden ist, der dort hindurch geführt ist, und sich jeder der Ringe (74) zwischen einem Paar der Nahtschlaufen (66) an der anderen der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten befindet und mit den Nahtschlaufen (66) durch einen zweiten Bolzen (78) verbunden ist, der dort hindurch geführt ist, wodurch die mehreren Ringe (74) und die ersten und zweiten Bolzen (76, 78) das Grundgewebe (62) in der Form einer Endlosschleife verbinden.
  2. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe (60) nach Anspruch 1, das ferner mindestens eine Schicht Stapelfasermaterial (72) aufweist, die an eine der ersten und zweiten Seiten des Grundgewebes (62) angebracht ist.
  3. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe (80), das aufweist: ein auf der Maschine zusammennähbares Grundgewebe (62), wobei das Grundgewebe (62) ein System von Maschinenrichtungs(MD) Garnen (68) und ein System von Quermaschinenrichtungs(CD) Garnen (70) aufweist, wobei die Garne des Systems der MD-Garne an die Garne des Systems der CD-Garne (70) gebunden sind, um das Grundgewebe (62) in einer rechteckigen Form mit einer Länge, einer Breite, zwei der Länge nach verlaufenden Kanten, zwei der Breite nach verlaufenden Kanten, einer ersten Seite und einer zweiten Seite zu bilden, wobei sich die MD-Garne (68) über die Länge des Grundgewebes erstrecken und Nahtschlaufen längs jeder der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten davon bilden; dadurch gekennzeichnet, daß es aufweist: mehrere erste Ringe, wobei sich jeder der ersten Ringe (82) zwischen einem Paar der Nahtschlaufen (66) an einer der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten befindet und mit den Nahtschlaufen (66) durch einen ersten Bolzen (76) verbunden ist, der dort hindurch geführt ist; und mehrere zweite Ringe (84), wobei sich jeder der zweiten Ringe (84) zwischen einem Paar der Nahtschlaufen (66) an der anderen der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten befindet und mit den Nahtschlaufen (66) durch einen zweiten Bolzen (78) verbunden ist, der dort hindurch geführt ist, wodurch das technische Gewebe (80) in der Form einer Endlosschleife verbunden ist, indem die ersten Ringe (82) und die zweiten Ringe (84) ineinandergreifen und ein dritter Bolzen (86) durch einen Durchgang geführt ist, der durch die ineinandergreifenden ersten und zweiten Ringe (82, 84) definiert ist.
  4. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe (80) nach Anspruch 3, das ferner mindestens eine Schicht Stapelfasermaterial (72) aufweist, die an einer der ersten und zweiten Seiten des Grundgewebes (62) angebracht ist.
  5. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe (40), das aufweist: ein auf der Maschine zusammennähbares Grundgewebe (42), wobei das Grundgewebe ein System von Maschinenrichtungs-(MD) Garnen (48) und ein System von Quermaschinenrichtungs-(CD) Garnen (50) aufweist, wobei die Garne des Systems der MD-Garne (48) an die Garne des Systems der CD-Garne (50) gebunden sind, um das Grundgewebe (42) in einer rechteckigen Form mit einer Länge, einer Breite, zwei der Länge nach verlaufenden Kanten, zwei der Breite nach verlaufenden Kanten, einer ersten Seite und einer zweiten Seite zu bilden, wobei sich die MD-Garne (48) über die Länge des Grundgewebes erstrecken und Nahtschlaufen (46) längs jeder der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten davon bilden; dadurch gekennzeichnet, daß es aufweist: mehrere einzelne erste Ringe (54), wobei sich jeder der ersten Ringe (54) zwischen einem Paar der Nahtschlaufen (46) befindet und mindestens eines der CD-Garne (50) an einer der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten einschließt; und mehrere einzelne zweite Ringe (54), wobei sich jeder der zweiten Ringe (54) zwischen einem Paar der Nahtschlaufen (46) befindet und mindestens eines der CD-Garne (50) an der anderen der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten einschließt, wodurch das technische Gewebe (40) in der Form einer Endlosschleife verbunden ist, indem die ersten Ringe (54) und die zweiten Ringe (54) ineinandergreifen und indem ein Bolzen (56) durch einen Durchgang geführt ist, der durch die ineinandergreifenden einzelnen ersten und zweiten Ringe (54) und die Nahtschlaufen (46) definiert ist.
  6. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe (40) nach Anspruch 5, das ferner mindestens eine Schicht Stapelfasermaterial (52) aufweist, die an eine der ersten und zweiten Seiten des Grundgewebes (42) angebracht ist.
  7. Verfahren zum Anbringen mehrerer Ringe an einem auf der Maschine zusammennähbaren Grundgewebe, wobei das Grundgewebe ein System von Maschinenrichtungs-(MD) Garnen und ein System von Quermaschinenrichtungs-(CD) Garnen aufweist, wobei die Garne des Systems der MD-Garne an die Garne des Systems der CD-Garne gebunden sind, um das Grundgewebe in einer rechteckigen Form mit einer Länge, einer Breite, zwei der Länge nach verlaufenden Kanten, zwei der Breite nach verlaufenden Kanten, einer ersten Seite und einer zweiten Seite zu bilden, wobei sich die MD-Garne über die Länge des Grundgewebes erstrecken, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Positionieren eines Magazins nahe einer der der Breite nach verlaufenden Kanten, wobei das Magazin die mehreren Ringe enthält, die eingefügt werden sollen, und einen Kantencord aufweist, der durch das Magazin und das Innere der Ringe geführt ist; und Einfügen eines jeweiligen Rings längs der der Breite nach verlaufenden Kante, wenn jedes MD-Garnpaar gewebt wird.
  8. Verfahren zum Anbringen mehrere Ringe an einem auf der Maschine zusammennähbaren Grundgewebe, wobei das Grundgewebe ein System von Maschinenrichtungs-(MD) Garnen und ein System von Quermaschinenrichtungs-(CD) Garnen aufweist, wobei die Garne des Systems der MD-Garne an die Garne des Systems der CD-Garne gebunden sind, um das Grundgewebe in einer rechteckigen Form mit einer Länge, einer Breite, zwei der Länge nach verlaufenden Kanten, zwei der Breite nach verlaufenden Kanten, einer ersten Seite und einer zweiten Seite zu bilden, wobei sich die MD-Garne über die Länge des Grundgewebes erstrecken und Nahtschlaufen längs jeder der beiden der Breite nach verlaufenden Kanten davon bilden, wobei das Grundgewebe flachgewebt ist, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Aufspannen des Grundgewebes auf einem Nähtisch; Positionieren eines Magazins nahe einer der der Breite nach verlaufenden Kanten, wobei das Magazin die mehreren Ringe enthält, die eingefügt werden sollen, und einen Schlaufenbildungsstift aufweist, der dort hindurch geführt ist; und Einfügen eines jeweiligen Rings zwischen jeweiligen Paaren der Nahtschlaufen, wenn jedes MD-Garn um den Schlaufenbildungsstift gebogen wird.
  9. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei das Grundgewebe auf mindestens einer der beiden Seiten mit einem Überzug überzogen ist, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Polyurethanen, Silikonen, geschmolzenen Polymerteilchen und gesinterten Metallteilchen besteht.
  10. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei das Grundgewebe mit Polymerharzen imprägniert ist, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus Polyurethanen und Silikonen besteht.
  11. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei ein jeweiliger Ring eine Form aufweist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus kreisförmig, oval, schief, länglich, vierflächig und D-förmig besteht, und wobei der jeweilige Ring eine Querschnittsform aufweist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus kreisförmig, oval, quadratisch und rechteckig besteht.
  12. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei ein jeweiliger Ring einen Durchmesser in einem Bereich von annähernd 0,15 mm bis 1,0 mm aufweist.
  13. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei ein jeweiliger Ring eine Länge in einem Bereich von annähernd 0,70 mm bis 3,0 mm aufweist.
  14. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei ein jeweiliger Ring eine Höhe in einem Bereich von annähernd 0,70 mm bis 12,0 mm aufweist.
  15. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei ein jeweiliger Ring eine maximale Höhe aufweist, die gleich einer Dicke des Gewebes selbst ist.
  16. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei ein jeweiliger Ring aus Metall oder einem Polymerharzmaterial hergestellt ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Polyamid, Polyester, Polyetherketon, Polypropylen, Polyaramid, Polyolefin, Polyurethan, Polyketon und Polyethylenterephthalatharzen besteht.
  17. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei ein jeweiliger Ring ein Typ ist, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einem Mono filament, einstufigen/gezwirnten Filamenten und geflochtenen Filamenten besteht.
  18. Auf der Maschine zusammennähbares technisches Gewebe nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei ein jeweiliger Ring mit einem Polymerharzmaterial überzogen ist.
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