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DE102008045134A1 - Montagemittel für eine Bremsbetätigungsvorrichtung - Google Patents

Montagemittel für eine Bremsbetätigungsvorrichtung Download PDF

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DE102008045134A1
DE102008045134A1 DE102008045134A DE102008045134A DE102008045134A1 DE 102008045134 A1 DE102008045134 A1 DE 102008045134A1 DE 102008045134 A DE102008045134 A DE 102008045134A DE 102008045134 A DE102008045134 A DE 102008045134A DE 102008045134 A1 DE102008045134 A1 DE 102008045134A1
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DE
Germany
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housing
securing element
wall
extensions
retaining element
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102008045134A
Other languages
English (en)
Inventor
Gevriye Ünver
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46Vacuum systems
    • B60T13/52Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units
    • B60T13/567Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units characterised by constructional features of the casing or by its strengthening or mounting arrangements

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Bremsbetätigungseinrichtung einer Kraftfahrzeugbremsanlage mit einem Bremskraftverstärker (30) und einer Betätigungsvorrichtung, deren beider Gehäuse (30), 52) an gegenüberliegenden Seiten einer fahrzeugfesten Wand (40) mittels zumindest einem die Wand (40) durchsetzenden Befestigungsmittel (36) miteinander und an der Wand (40) befestigbar sind, wobei das Befestigungsmittel (36) mittels einem Sicherungselement (10; 60) gegen ein axiales Verschieben gegenüber dem Gehäuse (30) gesichert ist, wobei das Sicherungselement (10; 60) einenends einen umlaufenden Rand (12) aufweist, mittels welchem das Sicherungselement (10; 60) an einem der Gehäuse (30, 52) befestigbar ist und andernends zur axialen Fixierung des Befestigungsmittels (36) einen gegenüber dem Rand (12) verjüngt ausgebildeten Innendurchmesser aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bremsbetätigungseinrichtung einer Kraftfahrzeug-Bremsanlage mit einem Bremskraftverstärker und einer Betätigungsvorrichtung, wie etwa einer Pedalbox, wobei Bremskraftverstärker und Betätigungsvorrichtung an gegenüberliegenden Seiten einer fahrzeugfesten Wand des Fahrzeuges, der sogenannten Spritzwand, zu befestigen sind.
  • Stand der Technik
  • Die Befestigung und Montage von Komponenten einer Bremsbetätigungseinrichtung einer Kraftfahrzeug-Bremsanlage gestaltet sich mitunter als aufwendig und arbeitsintensiv, da einzelne Komponenten der Bremsbetätigungseinrichtung, wie etwa der Bremskraftverstärker und eine mit dem Bremskraftverstärker in Wirkverbindung stehende Betätigungsvorrichtung, etwa in Form einer Pedalbox, an unterschiedlichen Seiten einer fahrzeugfesten Wand, typischerweise der Spritzwand, anzuordnen sind. Diese Wand stellt zugleich eine Trennung zwischen dem Fahrzeuginnenraum und dem äußeren Nassraum des Fahrzeuges dar.
  • So ist der Bremskraftverstärker beispielsweise vom Motorraum des Fahrzeuges her an der Spritzwand anzuordnen und ggf. zu halten, bis von der entsprechend gegenüberliegenden Seite der Spritzwand her eine mit dem Bremskraftverstärker in Wirkverbindung tretende Pedalbox angeordnet wird. Auch ist ein umgekehrter Montageablauf üblich, bei welchem zunächst die Pedalbox, ggf. provisorisch an der Spritzwand vom Fahrzeuginnenraum her befestigt wird bevor von der Motorraumseite her der Bremskraftverstärker mit der Pedalbox verbunden wird.
  • Zur Befestigung dieser beiden Komponenten der Bremsbetätigungseinrichtung, Bremsverstärker und Pedalbox, ist zumindest ein die Spritzwand durchsetzendes Befestigungsmittel vorgesehen, welches üblicherweise als Bolzen oder Schraubbolzen oder als einfache Schraube ausgebildet ist. Dieses Befestigungsmittel kann üblicherweise mit einem Gewindeabschnitt vom Gehäuse des Verstärkers hervorstehen und kann eine an der Spritzwand vorgesehene Befestigungsöffnung durchsetzend in eine korrespondierend ausgebildete Hülse mit einen Innengewinde der Pedalbox eingeschraubt werden.
  • Auf diese Art und Weise können der Bremskraftverstärker und die Pedalbox mittels einer Schraubverbindung direkt miteinander verbunden werden, sodass die Spritzwand zwischen diesen beiden Komponenten eingeklemmt wird.
  • Die DE 10 2006 038 168 A1 offenbart eine Bremsbetätigungsvorrichtung einer Kraftfahrzeug-Bremsanlage mit einem Bremskraftverstärker, wobei ein Befestigungselement zur Befestigung der Bremsbetätigungsvorrichtung an einer fahrzeugfesten Wand des Fahrzeugs durch eine Öffnung des Verstärkergehäuses herausragt. Dabei ist ein Mittel zur provisorischen Befestigung der Bremsbetätigungsvorrichtung an der fahrzeugfesten Wand vorgesehen, welches kraftschlüssig und/oder formschlüssig mit der fahrzeugfesten Wand oder einem Bauteil, welches an der fahr zeugfesten Wand des Fahrzeugs befestigt vorgesehen ist, zusammenwirkt.
  • Zwar kann auf diese Art und Weise eine provisorische Befestigung der Bremsbetätigungsvorrichtung an der Spritzwand zur Verfügung gestellt werden. So kann insbesondere vorgesehen sein, das Verstärkergehäuse mit seinem durch die Öffnung des Verstärkergehäuses herausragenden Befestigungselement durch die an der Spritzwand vorgesehene Befestigungsöffnung hindurch in einen Stopfen einzuführen, welcher im Bereich einer das Befestigungselement aufnehmenden Hülse an der anderen Seite der Spritzwand angeordnet ist.
  • Obschon durch diese Maßnahmen eine Montageerleichterung und -Vereinfachung erzielt werden kann, treten in der Praxis dennoch Montageprobleme auf. Denn die Befestigung zumindest eines der Gehäuse, insbesondere des Bremsverstärkergehäuses erfolgt aufgrund der vorgegebenen Fahrzeuggeometrie nahezu blind, sodass die typischerweise am Bremsverstärkergehäuse vorkonfektioniert angeordneten und vom Gehäuse hervorstehenden Befestigungsbolzen bei einer nicht exakt fluchtenden Ausrichtung von Befestigungsbolzen und spritzwandseitiger Durchgangsöffnung bei einem Montageversuch in das Verstärkergehäuse zurückgeschoben werden können. Der Monteur ist dann gezwungen, die Befestigungsbolzen erneut gegenüber dem Bremskraftverstärkergehäuse auszurichten.
  • Daneben tritt ferner das Problem auf, dass ein zur Befestigung vorgesehener Befestigungs- oder Schraubbolzen mit einem gewissen radialen Spiel durch das Gehäuse des Bremskraftverstärkers geführt ist. Systeminhärente Bauteiltoleranzen und ein sich daraus ergebendes Spiel erschweren ein einfaches und passgenaues Einsetzen bzw. Einführen der Schraubbolzen in die dafür vorgesehenen Befestigungsöffnungen der Spritzwand, bzw. der sich daran fluchtend anschließenden und korrespondierend ausgebildeten Befestigungshülsen, welche in oder am Gehäuse der Pedalbox vorgesehen sind.
  • Aufgabe
  • Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte und vereinfachte Montage einer Bremsbetätigungseinrichtung an einer fahrzeugfesten Wand eines Kraftfahrzeuges zur Verfügung zu stellen, welche mit möglichst geringem konstruktivem Aufwand zu verwirklichen ist.
  • Erfindung und vorteilhafte Wirkungen
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird mittels einer Bremsbetätigungseinrichtung gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Bremsbetätigungseinrichtung einer Kraftfahrzeug-Bremsanlage weist einen Bremskraftverstärker und eine hierfür vorgesehene damit gekoppelte Bremsbetätigungsvorrichtung, typischerweise eine sogenannte Pedalbox auf. Die Gehäuse dieser beiden Komponenten sind an gegenüberliegenden, typischerweise dem Motorraum und dem Fahrzeuginnenraum zugewandten Seiten einer fahrzeugfesten Wand, typischerweise der Spritzwand, anzuordnen. Die Befestigung beider Gehäuse an der fahrzeugfesten Wand erfolgt dabei mittels zumindest einem die Wand durchsetzenden Befestigungsmittel, wobei das Befestigungsmittel die beiden Gehäuse unmittelbar miteinander und an der Wand befestigt. Hierbei ist insbesondere vorgesehen, dass mittels dem Befestigungsmittel eine klemmende Verbindung beider Gehäu se und der dazwischen zu liegen kommenden Wand verwirklicht werden kann.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das Befestigungsmittel mittels einem Sicherungselement zumindest gegen ein axiales Verschieben gegenüber dem Gehäuse gesichert ist. Das zur axialen Sicherung des Befestigungsmittels vorgesehene Sicherungselement weist einen Ends einen umlaufenden Rand oder Bund auf. Mit diesem Rand oder Bund ist das Sicherungselement selbst an dem Gehäuse befestigbar, während es andern Ends zumindest zur axialen Fixierung des Befestigungsmittels gegenüber dem Gehäuse ausgebildet ist und das Herausfallen des Befestigungselements aus dem Verstärkergehäuse verhindert.
  • Hierfür ist zumindest der Innendurchmesser des dem umlaufenden Rand gegenüberliegenden Endabschnitts des Sicherungselements verjüngt ausgebildet, sodass eine unmittelbare Fixierung des von einer Gehäusewand hervorstehenden Befestigungsmittels an dem Gehäuse bereits in einem Vormontagezustand erfolgen kann. Die sich verjüngende Kontur des Sicherungselements betrifft vornehmlich die Innenkontur, bzw. den lichten Innendurchmesser des Sicherungselements. Auf diese Art und Weise kann somit verhindert werden, dass beim Einsetzen etwa des Bremskraftverstärker-Gehäuses an die vorgesehene Befestigungsstelle an der Spritzwand die vom Bremskraftverstärker hervorstehenden Befestigungsmittel in das Gehäuse des Bremskraftverstärkers zurückgeschoben werden.
  • Nach der Erfindung ist folglich vorgesehen, das Befestigungsmittel nicht nur gegenüber oder an einem Gehäuse zu positionieren oder daran zur Anlage zu bringen, sondern dieses auch gegenüber dem Gehäuse zu fixieren, dies insbesondere um einen Montagevorgang zu erleichtern und um das Befestigungsmittel vor einer Endmontage verliersicher am Gehäuse zu halten.
  • Mittels dieser axialen Fixierung von etwa am Bremskraftverstärker-Gehäuse vorkonfektioniert angeordneten Befestigungsmitteln geht eine merkliche Montagevereinfachung einher, denn der Monteur kann etwa das mit den vorstehenden Befestigungsmitteln versehene Bremsverstärkergehäuse tastend an der fahrzeugfesten Wand entlangführen, bis die vorstehenden, typischerweise als Schraubbolzen ausgebildeten Befestigungsmittel fluchtend zu den in der fahrzeugfesten Wand ausgebildeten Befestigungsöffnungen zu liegen kommen und nachfolgend in oder durch die vorgesehenen Befestigungsöffnungen ein- oder hindurchgeführt werden können.
  • Insoweit muss der Monteur nicht mehr dafür Sorge tragen, dass durch ein abtastendes Entlanggleiten des mit Befestigungsmitteln versehenen Gehäuses entlang der fahrzeugfesten Wand die Befestigungsmittel in das Gehäuse zurückgeschoben werden.
  • Nach einer ersten vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Sicherungselement nicht nur zur axialen Fixierung des Befestigungsmittels, sondern auch zum Fixieren des Befestigungsmittels in Radialrichtung ausgebildet ist. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass Bauteiltoleranzen und/oder ein etwaiges Spiel zur Ausrichtung des Befestigungsmittels im Bezug zum Gehäuse ausgeglichen bzw. kompensiert wird. Durch die Fixierung in Radialrichtung kann insbesondere erreicht werden, dass sich das länglich ausgebildete Befestigungsmittel im Wesentlichen senkrecht, bzw. orthogonal zur Ebene eines mit der fahrzeugfesten Wand zur Anlage gelangenden Gehäusewandabschnitts erstreckt.
  • Dies ist insbesondere bei der Verwirklichung von mehreren beabstandet zueinander angeordneten Befestigungsmitteln von Bedeutung. Durch die Fixierung von der Gehäusewand hervor ragenden Befestigungsmitteln in Radialrichtung bzw. durch die im Wesentlichen senkrechte Ausrichtung der Befestigungsmittel gegenüber der fahrzeugfesten Wand oder gegenüber der damit in Anlagestellung tretenden Gehäusewand kann ein besonders einfaches Einsetzen bzw. Einführen der in Einführrichtung vorn liegenden freien Enden der Befestigungsmittel in dafür vorgesehene Befestigungsöffnungen erreicht werden.
  • Durch die senkrechte Ausrichtung der Befestigungsmittel gegenüber der Gehäusewand, bzw. der fahrzeugfesten Wand kann bei einer Vielzahl von beabstandet voneinander angeordneten Befestigungsmitteln und korrespondierenden Befestigungsöffnungen bereits bei fluchtender Anordnung von nur zwei Befestigungsmitteln gegenüber zugeordneten Befestigungsöffnungen eine fluchtende Anordnung bzw. Ausrichtung sämtlicher Befestigungsmittel und zugeordneter Befestigungsöffnungen gewährleistet werden.
  • Weiterhin ist nach der Erfindung vorgesehen, dass das Sicherungselement nach Art einer Hülse ausgebildet ist und an den umlaufenden und geschlossenen Randabschnitt in Axialrichtung angrenzend über den Umfang verteilt angeordnete und sich in Axialrichtung erstreckende Fortsätze aufweist. Mit Hilfe dieser Fortsätze, welche elastisch oder plastisch deformierbar ausgebildet sein können, kann eine Klemmwirkung bezüglich des durch das hülsenartige Sicherungselement hindurchführbare Befestigungsmittels erzielt werden.
  • Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass sich die Fortsätze zu ihrem freien Ende hin, das heißt dem geschlossenen Randab schnitt oder Bund gegenüberliegend radial nach innen verjüngen oder eine nach innen gerichtete Neigung aufweisen, sodass das Sicherungselement an seinem dem umlaufenden Rand oder Bund gegenüberliegenden axialen Endabschnitt einen demgegenüber verkleinerten Innendurchmesser zur Herbeiführung einer Klemmwirkung auf das Befestigungsmittel aufweist. Der Neigungswinkel der Fortsätze bezogen auf die Axialrichtung können dabei bis zu 90° betragen, so dass sich die Fortsätze quasi flanschartig nach innen erstrecken. Eine nahezu konisch verlaufende Außenkontur des Sicherungselementes ist jedoch gleichermaßen denkbar und zur Fixierung des Befestigungsmittels geeignet.
  • Ferner ist vorgesehen, dass das Sicherungselement zwischen den in Umfangsrichtung verteilt angeordneten Fortsätzen geschlitzt ausgebildet oder mit Ausnehmungen versehen ist. Dabei kann ferner vorgesehen sein, dass sich die Fortsätze in Axialrichtung gesehen zu ihrem freien Ende hin in Umfangsrichtung verjüngen. Insoweit können die Fortsätze eine zu ihrem freien Ende hin verjüngende trapezartige Geometrie aufweisen.
  • Von Vorteil ist ferner, dass die Fortsätze an ihrem freien Endabschnitt abgeflacht ausgebildet sind, um eine möglichst große Anlagefläche mit dem zu fixierenden Befestigungsmittel zu bilden.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Sicherungselement einen solchen Außendurchmesser aufweist, der ein Einführung und/oder zumindest bereichsweises Hindurchführen des Sicherungselementes in oder durch eine in der fahrzeugfesten Wand ausgebildete Befestigungsöffnung ermöglicht. Die Anpassung des Außendurchmessers bzw. der Außenabmessungen des Sicherungselementes an den Innendurchmesser der wandseitigen Befestigungs- oder Durchgangs öffnung hat den Vorteil, dass das Sicherungselement bereits in einer Vormontage-Konfiguration an einem mit Befestigungsmitteln versehenen Gehäuse der Bremsbetätigungseinrichtung angeordnet werden kann, bevor dieses Gehäuse mit seinen Befestigungsmitteln an der fahrzeugfesten Wand angeordnet wird.
  • Dabei kann ferner vorgesehen sein, dass der Außendurchmesser des Randes oder des umlaufenden Bundes des Sicherungselements derart an den Innendurchmesser einer Befestigungsöffnung der fahrzeugfesten Wand angepasst ist, dass beim Einführen oder bereichsweisen Hindurchführen des Sicherungselementes in oder durch die Befestigungsöffnung hindurch eine Klemmung mit der Befestigungsöffnung erzielt wird. Auf diese Art und Weise kann mittels dem zur Fixierung des Befestigungsmittels am Gehäuse vorgesehenen Sicherungselement auch eine provisorische Fixierung des Gehäuses selbst an der fahrzeugfesten Wand erfolgen, bis das gegenüberliegend anzuordnende Gehäuse in vorgesehener Art und Weise unter Verwendung der Befestigungsmittel an der fahrzeugfesten Wand mit der etwa pedalboxseitigen Befestigungshülse befestigt wird.
  • Daneben kann aber auch vorgesehen sein, dass der Außendurchmesser des Sicherungselementes kleiner als der Innendurchmesser der Befestigungsöffnung der fahrzeugfesten Wand ausgebildet ist, um ein einfaches und leichtgängiges Ein- bzw. Hindurchführen des Sicherungselements in oder durch die Befestigungsöffnung zu ermöglichen. Ferner bietet die zur fahrzeugfesten Wand hin verlaufende verjüngende Außenkontur des Sicherungselementes eine Einführ- und Positionierhilfe beim Einsetzen in die wandseitige Befestigungsöffnung.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, das Befestigungselement als Bolzen, Schraub bolzen oder Schraube auszubilden und mittels einer Führungshülse zumindest bereichsweise durch das Gehäuse eines Bremskraftverstärkers hindurchzuführen. Die Führungshülse kommt mit einem Endabschnitt im Bereich einer Gehäuseöffnung zu liegen, welche bei Erreichen der Endmontagestellung an der fahrzeugfesten Wand fluchtend mit den wandseitig ausgebildeten Befestigungsöffnungen zu liegen kommt.
  • Dabei ist ferner vorgesehen, dass das Sicherungselement mit seinem umlaufenden und geschlossenen Rand oder Bund auf den im Bereich der Gehäuseöffnung zu liegen kommenden Endabschnitt der Führungshülse aufschiebbar ist. Das Aufschieben des Sicherungselementes auf die Führungshülse des Bolzens oder Schraubbolzens erfolgt dabei vorzugsweise unter Bildung einer Klemmung. Die Führungshülse oder das Sicherungselement können dabei elastischen oder plastischen lokalen Deformationen oder Verformungen unterliegen.
  • Neben der kraft- oder reibschlüssigen Befestigung des Sicherungselementes an der Führungshülse für den Bolzen oder Schraubbolzen stellen die radial nach innen gerichteten oder entsprechend nach innen geneigten Fortsätze des Sicherungselementes eine axiale und/oder radiale Fixierung des Befestigungselementes, sprich des Bolzens oder Schraubbolzens gegenüber dem Gehäuse der Bremsbetätigungseinrichtung zur Verfügung.
  • Von Vorteil ist das Sicherungselement aus einem elastisch deformierbaren Material, etwa einem thermoplastischen Kunststoff oder einem dünnwandigen Metallabschnitt, etwa einem Metallblech gefertigt. Hierdurch kann in besonders einfache Art und Weise eine reibschlüssige, bzw. kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Sicherungselement und einem Gehäuse, insbesondere dem Bremskraftverstärkergehäuse gebildet werden.
  • Daneben ist ein elastisches Sicherungselement auch für die gegebenenfalls provisorische Befestigung des Gehäuses an der kraftfahrzeugfesten Wand von Vorteil, etwa wenn der vom Sicherungselement fixierte Schraubbolzen zusammen mit diesem durch eine Durchgangsöffnung der Wand hindurch bis in eine gegenüberliegend angeordnete Hülse hinein geschoben wird.
  • Nach einem weiteren unabhängigen Aspekt betrifft die Erfindung ein Montageprinzip zur Befestigung einer Bremsbetätigungseinrichtung einer Kraftfahrzeug-Bremsanlage vorgesehen, wobei die Bremsbetätigungseinrichtung zumindest einen Bremskraftverstärker und eine zugehörige Betätigungsvorrichtung, etwa eine Pedalbox, aufweist. Die Betätigungsvorrichtung und der Bremskraftverstärker sind an gegenüberliegenden Seiten einer fahrzeugfesten Wand, etwa einer Spritzwand, mittels zumindest einem die Wand durchsetzenden Befestigungsmittel, etwa einem Schraubbolzen zu befestigen.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, das Befestigungsmittel in einem Vormontagezustand derart an einem der Gehäuse, entweder dem Bremsverstärkergehäuse oder der Pedalbox anzuordnen, dass es von einer an einer fahrzeugfesten Wand im Endmontagezustand zur Anlage gelangenden Gehäusewand hervorsteht. Das von der Gehäusewand hervorstehende Befestigungsmittel wird mittels eines Sicherungselements bereits in diesem Vormontagezustand, das heißt vor einem Anbringen des entsprechenden Gehäuses an der fahrzeugfesten Wand axial und/oder radial fixiert.
  • Hiernach wird das entsprechende Gehäuse mit den daran angeordneten und von der Gehäusewand hervorstehenden Befestigungsmit tel und ggf. zusammen mit dem Sicherungselement durch eine in der fahrzeugfesten Wand ausgebildete Befestigungsöffnung hindurch oder zumindest bereichsweise in eine solche Befestigungsöffnung eingeführt. Das Befestigungsmittel wird dabei zumindest in einer am anderen Gehäuse ausgebildete Aufnahme eingeführt, welche im Endmontagezustand fluchtend zur Befestigungsöffnung der fahrzeugfesten Wand zu liegen kommt. Alsdann ist vorgesehen, die beiden Gehäuse kraft- und/oder formschlüssig miteinander zu verbinden.
  • Für den Montageprozess kann insbesondere vorgesehen sein, die Befestigungsmittel am Bremskraftverstärker-Gehäuse vorzusehen und dort mit dem oben beschriebenen Sicherungselement axial und/oder radial zu fixieren. Dabei kann ferner vorgesehen werden, die mit dem Verstärkergehäuse zu verbindende Pedalbox bereits mit anderweitigen Befestigungsmitteln provisorisch an der fahrzeugfesten Wand zu befestigen. In einem solchen Vormontagezustand sind am Gehäuse der Pedalbox fluchtend zu den Befestigungsöffnungen der fahrzeugfesten Wand zu liegen kommende Aufnahmen bzw. mit einem Innengewinde versehene Hülse zur Aufnahme der vom Gehäuse des Bremskraftverstärkers hervorragenden Schraubbolzen vorgesehen.
  • Zur Vorkonfektionierung des Verstärkergehäuses ist insbesondere vorgesehen, die zur axialen und/oder radialen Fixierung ausgebildeten Sicherungselemente auf eine den das Gehäuse durchsetzenden Schraubbolzen führende Führungshülse aufzuschieben, sodass das Sicherungselement einerseits fest mit dem Bremskraftverstärker-Gehäuse bzw. mit der Führungshülse für den Schraubbolzen verbunden ist und andererseits mit seinen radial nach innen gerichteten Fortsätzen eine ausreichende axiale und ggf. radiale Sicherung des Schraubbolzens zur Verfügung stellt.
  • Ausführungsbeispiele
  • Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • Es zeigen:
  • 1a eine Ausgestaltung des Sicherungselementes in perspektivischer Darstellung,
  • 1b das Sicherungselementes gemäß 1a in Draufsicht,
  • 1c das Sicherungselement gemäß der 1a und 1b in Seitenansicht,
  • 2 eine perspektivische Darstellung eines Bremskraftverstärker-Gehäuses unmittelbar vor Befestigung an einer Spritzwand,
  • 3 das Bremskraftverstärker-Gehäuse gemäß 2 im Montagezustand,
  • 4 einen Querschnitt durch eine Befestigungsstelle während der Montage und
  • 5 einen der 4 entsprechenden Querschnittes bei Erreichen der Endmontagestellung,
  • 6a eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausgestaltung des Sicherungselements,
  • 6b das Sicherungselement gemäß 6a in Draufsicht,
  • 6c das Sicherungselement gemäß der 6a und 6b in Seitenansicht und
  • 7 eine detailgetreue perspektivische Darstellung der Anordnung des Bremskraftverstärker-Gehäuses an der Spritzwand eines Kraftfahrzeuges.
  • Die perspektivische Darstellung gemäß 7 gibt die überaus komplexe Montagesituation für die Befestigung eines Bremskraftverstärkergehäuses 30 an einer orts- oder fahrzeugfesten Wand, etwa einer Spritzwand 40 des Kraftfahrzeugs wieder. Die Spritzwand 40 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Befestigungsöffnungen 50 zur Aufnahme zweier Schraubbolzen 36 auf, welche von einer der Spritzwand 40 zugeordneten bzw. zugewandten Anlagefläche 31 des Bremskraftverstärker-Gehäuses 30 hervorstehen.
  • Das Einführen der Schraubbolzen 36 in die dafür vorgesehenen Befestigungs- oder Durchgangsöffnungen 50 gestaltet sich mitunter als schwierig und aufwendig, da dieser Anbindungsbereich bei der Montage am Band eines Automobilherstellers vom Monteur nur schwer einsehbar ist. Es muss dabei insbesondere vermieden werden, dass bei einer nicht exakten Ausrichtung von Schraubbolzen 36 und Befestigungsöffnungen 50 zueinander die Schraubbolzen 36 in das Gehäuse 30 zurückgeschoben werden.
  • Dies hätte zur Folge, dass ein mit einer Schlüsselfläche versehenes gegenüberliegender Schraubenkopf 37 aus dem Verstärkergehäuse 30 zumindest bereichsweise herausgeschoben wird. Der Monteur wäre dann genötigt, für einen wiederholten Montageversuch zunächst den Schraubbolzen 36 wieder in die in 7 gezeigte Ausgangsposition zu überführen.
  • Mittels des in den 1a und 1c separat dargestellten Sicherungselements 10 kann zumindest eine Fixierung bzw. Sicherung des Bolzens 36 in Axialrichtung in Bezug zum Verstärkergehäuse 30 geschaffen werden. Das Sicherungselement weist einen ringförmig umlaufenden Rand oder Bund 12 und eine Anzahl sich in Axialrichtung erstreckender Fortsätze 14 auf. Zwischen den einzelnen Fortsätzen sind Zwischenräume 16 oder Schlitze gebildet, die es ermöglichen, dass die Fortsätze elastisch nach innen oder nach außen gebogen werden können.
  • Die Fortsätze weisen gegenüber dem zylindrisch ausgebildeten Rand oder Bund 12 eine radial nach innen gerichtete Neigung auf. Hierdurch kann eine Klemmwirkung mit dem durch das Sicherungselement 10 hindurchgeführten Bolzen 36 erreicht werden. Die einzelnen, etwa trapezartig ausgebildeten Fortsätze 14 weisen an ihren Seitenrändern 18 eine zu ihrem freien Ende hin verjüngende Außenkontur und an ihrem axialen Ende einen abgeflachten Rand 20 auf. Sie sind dazu ausgebildet, den durch das Sicherungselement hindurch fährbaren Bolzen 36 zu radial und axial zu führen und gegen ein unbeabsichtigtes Verrutschen zu fixieren.
  • Wie aus der Zusammenschau der 2, 4 und 5 hervorgeht, wird der Bolzen 36 mittels einer Führungshülse 34 durch das Verstärkergehäuse 30 geführt. Der Endabschnitt der Führungs hülse 34 ragt zumindest geringfügig aus einer Gehäuseöffnung 32 heraus. Auf diesen Endabschnitt der Führungshülse 34, wie er in 2 zu sehen ist, wird der geschlossene und umlaufende Bund oder Rand 12 des Sicherungselementes 10 unter Herbeiführung einer Klemmwirkung aufgeschoben. Das Sicherungselement ist somit kraft- oder reibschlüssig am Gehäuse 30 des Bremskraftverstärkers fixiert.
  • Mit den radial nach innen gerichteten Fortsätzen 14 kann schließlich eine sowohl axiale, aber auch radiale Führung und Fixierung des Schraubbolzens 36 zur Verfügung gestellt werden, sodass die Bolzen 36, wie in 2 dargestellt, im Wesentlichen einen rechten Winkel zur Ebene mit der Spritzwand 40 in Anlagestellung tretenden Gehäusewand 31 bilden.
  • Wie anhand der 2, 4 und 5 erkennbar, weist der Schraubbolzen 36 einen Schaftabschnitt 39 und einen radial verbreiterten Gewindeabschnitt 38 auf. Die radial nach innen gerichteten Vorsprünge 14 bewirken, dass der Bolzen 36 allenfalls im Bereich des Schaftabschnitts 39 in Axialrichtung bewegt werden kann. Die Fortsätze 14 verhindern aber, dass der Bolzen 36 mit seinem Gewindeabschnitt 38 in die Führungshülse 34 zurückgedrückt werden kann.
  • Die teils geschnittene Darstellung gemäß der 2 und 3 zeigt eine Hülse 42, welche Teil des Pedalboxgehäuses ist und die mit ihrer Aufnahme 46 fluchtend zur Befestigungsöffnung 50 der Spritzwand 40 zu liegen kommen. Bei der Montage werden, wie durch einen Vergleich der 2 und 3 deutlich wird, die Bolzen 36 zumindest bereichsweise in die dafür vorgesehenen Hülsen 42 eingeführt. Mittels einen geeigneten Werkzeug, insbesondere einem Schraubenschlüssel, welcher am anderen Kopfende 37 des Bolzens 36 angreift, kann dann eine Verschraubung zur Herbeiführung der Endmontagestellung erfolgen.
  • In den 4 und 5 ist ferner deutlich zu erkennen, dass das hülsenartig ausgebildete Sicherungselement zusammen mit der Führungshülse 34 und zusammen mit dem darin geführten Schraubbolzen 36 durch die an der Spritzwand 40 vorgesehenen Befestigungsöffnungen 50 hindurch, bzw. eingesetzt wird. Im Ausführungsbeispiel gemäß der 4 und 5 ist der Außendurchmesser des Sicherungselements 10 exakt an den Innendurchmesser der Befestigungsöffnung 50 und sowie an der Aufnahme der pedalboxseitigen Befestigungshülse 42 angepasst. Auf diese Art und Weise kann ferner bereits beim Einfügen und vor Herstellung einer Schraubverbindung, wie beispielsweise in 4 dargestellt, eine provisorische Befestigung beider Gehäuseteile am dazwischenliegenden fahrzeugfesten Blech 40 erfolgen.
  • Durch die Verschraubung des Schraubbolzens 36 gelangt dieser mit seinem Außengewinde 38 mit dem korrespondierend ausgebildeten Innengewinde 44 der pedalboxseitigen Befestigungshülse 42 in Eingriff. Bei Erreichen des Endmontagezustands, wie er in 5 beispielhaft dargestellt ist, wird schließlich eine Klemmung der Spritzwand 40 zwischen einem verstärkergehäuseseitigen Wandabschnitt 31 und einem pedalboxseitigen Wandabschnitt 52 gebildet.
  • In den 6a bis 6c ist ferner eine weitere Ausgestaltung des Sicherungselementes 60 in verschiedenen Ansichten dargestellt. Dieses weist im Unterschied zu dem in 1 dargestellten Sicherungselement insgesamt acht nach innen gerichtete Vorsprünge 64 und dazwischenliegende Schlitze 66 auf, hat ansonsten aber ebenfalls einen umlaufenden und durchgehenden Rand 62.
  • 10
    Sicherungselement
    12
    Umlaufender Rand
    14
    Fortsatz
    16
    Zwischenraum/Schlitz
    18
    Seitenrand
    20
    Rand
    30
    Bremskraftverstärkergehäuse
    31
    Anlagefläche
    32
    Gehäuseöffnung
    34
    Führungshülse
    36
    Schraubbolzen
    37
    Bolzenende
    38
    Gewindeabschnitt
    39
    Schaftabschnitt
    40
    Spritzwand
    42
    Befestigungshülse
    44
    Innengewinde
    46
    Aufnahme
    50
    Durchgangsöffnung
    60
    Sicherungselement
    62
    Umlaufender Rand
    64
    Fortsatz
    66
    Zwischenraum
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102006038168 A1 [0006]

Claims (12)

  1. Bremsbetätigungseinrichtung einer Kraftfahrzeugbremsanlage mit einem Bremskraftverstärker (30) und einer Betätigungsvorrichtung, deren beider Gehäuse (30, 52) an gegenüberliegenden Seiten einer fahrzeugfesten Wand (40) mittels zumindest einem die Wand (40) durchsetzenden Befestigungsmittel (36) miteinander und an der Wand (40) befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (36) mittels einem Sicherungselement (10; 60) gegen ein axiales Verschieben gegenüber dem Gehäuse (30) gesichert ist, wobei das Sicherungselement (10; 60) einen Ends einen umlaufenden Rand (12) aufweist, mittels welchem das Sicherungselement (10; 60) an einem der Gehäuse (30, 52) befestigbar ist und andern Ends zur axialen Fixierung des Befestigungsmittels (36) einen gegenüber dem Rand (12) verjüngt ausgebildeten Innendurchmesser aufweist.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei das Sicherungselement (10, 60) zum Fixieren des Befestigungsmittels (36) sowohl in Radialrichtung als auch in Axialrichtung ausgebildet ist.
  3. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sicherungselement (10; 60) nach Art einer Hülse ausgebildet ist und an den umlaufenden und geschlossenen Randabschnitt (12) in Axialrichtung angrenzend über den Umfang verteilt angeordnete, sich in Axialrichtung erstreckende Fortsätze (14; 64) aufweist.
  4. Einrichtung nach Anspruch 3, wobei sich die Fortsätze (14; 64) zu ihrem freien Ende hin radial nach innen verjüngen oder nach innen neigen und den Innendurchmesser des Sicherungselements (10; 60) verkleinern.
  5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 oder 4, wobei das Sicherungselement (10; 60) zwischen den Fortsätzen (14; 64) geschlitzt ausgebildet ist.
  6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 5, wobei die Fortsätze (14) an ihrem freien Endabschnitt (20) abgeflacht ausgebildet sind.
  7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sicherungselement (10; 60) einen solchen Außendurchmesser aufweist, der ein Einführen und/oder zumindest bereichsweises Hindurchführen des Sicherungselements (10) in oder durch eine in der Wand (40) ausgebildete Befestigungsöffnung (50) und gegebenenfalls in eine fluchtend dahinter liegende Aufnahme (46) einer Hülse (42) hinein ermöglicht.
  8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Befestigungselement (36) als Bolzen oder Schraubbolzen ausgebildet ist und mittels einer Führungshülse (34) zumindest bereichsweise durch das Gehäuse (30) eines Bremskraftverstärkers hindurchgeführt ist und das Sicherungselement (10; 60) mit seinem umlaufenden Rand (12) auf einen im Bereich einer Gehäuseöffnung (32) zu liegen kommenden Endabschnitt der Führungshülse (34) aufschiebbar ist.
  9. Einrichtung nach Anspruch 8, wobei das Sicherungselement (10; 60) kraft- oder reibschlüssig an der Führungshülse (34) befestigbar ist und mittels seinen nach innen gerichteten Fortsätzen (14; 64) eine axiale und/oder radiale Fixierung des Befestigungselements (36) gegenüber der Führungshülse (34) zur Verfügung stellt.
  10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sicherungselement (10; 60) ein elastisch deformierbares Material, einen thermoplastischen Kunststoff oder Metall aufweist.
  11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Befestigungsmittel (36) in einem Vormontagezustand von einer an der Wand (40) zur Anlage gelangenden Gehäusewand (31) hervorsteht.
  12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 11, wobei sich die Fortsätze (14; 64) in Axialrichtung zu ihrem freien Ende hin in Umfangsrichtung verjüngen.
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