DE102008045035B4 - Verbessern der Strukturintegrität von Dielektrika mit kleinem ε in Metallisierungssystemen von Halbleiterbauelementen unter Anwendung einer Risse verhindernden Materialschicht - Google Patents
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Abstract
Description
- Gebiet der vorliegenden Offenbarung
- Die vorliegende Offenbarung betrifft allgemein das Gebiet der Herstellung von Halbleiterbauelementen und betrifft insbesondere Metallisierungssysteme mit dielektrischen Materialien mit kleinem ε.
- Beschreibung des Stands der Technik
- Der heutige globale Markt zwingt Hersteller von Massenprodukten dazu, diese bei hoher Qualität und geringem Preis anzubieten. Es ist daher wichtig, die Ausbeute und die Prozesseffizienz zur Minimierung der Herstellungskosten zu verbessern. Dies gilt insbesondere auf dem Gebiet der Halbleiterherstellung, da es hier wesentlich ist, modernste Technologie mit Massenherstellungstechniken zu kombinieren. Ein wichtiger Aspekt in der Verwirklichung der zuvor genannten Strategie wird darin gesehen, ständig die Bauteilqualität im Hinblick auf das Leistungsverhalten und Zuverlässigkeit zu verbessern, wobei auch die Funktionsvielfalt der Halbleiterbauelemente erhöht wird. Diese Fortschritte sind typischerweise mit einer Verringerung der Abmessungen der einzelnen Schaltungselemente verknüpft, etwa der Transistoren und dergleichen. Auf Grund der ständigen Verringerung der kritischen Strukturgrößen müssen zumindest in einigen Phase des gesamten Fertigungsprozessablaufes häufig neue Materialien eingeführt werden, um Bauteileigenschaften in geringeren Strukturgrößen anzupassen. Ein wichtiges Beispiel in dieser Hinsicht ist die Herstellung moderner Metallisierungssysteme von Halbleiterbauelementen, in denen aufwendige Metallmaterialien, etwa Kupfer, Kupferlegierungen und dergleichen in Verbindung mit dielektrischen Materialien mit kleinem ε verwendet werden, die als dielektrische Materialien mit einer dielektrischen Konstante von ungefähr 3,0 und deutlich kleiner zu verstehen sind, wobei in diesem Falle, d. h. deutlich kleiner als 3,0, diese Materialien auch als Dielektrika mit sehr kleinem ε (ULK) bezeichnet werden. Durch Verwenden gut leitender Metalle, etwa von Kupfer, kann der geringere Querschnitt von Metallleitungen und Kontaktdurchführungen zumindest teilweise durch die Höhe der Leitfähigkeit des Kupfers im Vergleich zu beispielsweise Aluminium aufgehoben werden, das über die letzten Jahrzehnte das Metall der Wahl war, selbst für modernste integrierte Schaltungen.
- Andererseits ist das Einführen von Kupfer in den Halbleiterherstellungsprozessen mit einer Reihe von Problemen verknüpft, etwa der Empfindlichkeit von freigelegten Kupferoberflächen für reaktive Komponenten, etwa Sauerstoff, Fluor und dergleichen, die erhöhte Diffusionsaktivität des Kupfers in einer Vielzahl von Materialien, die typischerweise in Halbleiterbauelementen eingesetzt werden, etwa in Silizium, Siliziumdioxid, einer Vielzahl von dielektrischen Materialien mit kleinem ε und dergleichen. Die Eigenschaft des Kupfers, im Wesentlichen keine flüchtigen Nebenprodukte auf der Grundlage typischerweise verwendeter plasmaunterstützter Ätzprozesse zu bilden, und dergleichen. Aus diesen Gründen wurden aufwendige Einlege- oder Damaszener-Prozesstechniken entwickelt, in denen typischerweise das dielektrische Material zunächst strukturiert wird, so dass Gräben und Kontaktöffnungen geschaffen werden, die dann mit einem geeigneten Barrierenmaterial ausgekleidet werden, woran sich das Abscheiden des Kupfermaterials anschließt. Folglich sind eine Velzahl von sehr komplexen Prozessen, etwa das Abscheiden von aufwendigen Materialstapeln zur Herstellung des dielektrischen Zwischenschichtmaterials mit Dielektrika mit kleinem ε, das Strukturieren des dielektrischen Materials, das Bereitstellen geeigneter Barrieren- und Saatmaterialien, das Einfüllen des Kupfermaterials, das Entfernen von überschüssigem Material und dergleichen, erforderlich, um aufwendige Metallisierungssysteme herzustellen, wobei die gegenseitigen Wechselwirkungen zwischen diesen Prozessen schwer abzuschätzen sind, insbesondere da sich Materialzusammensetzungen und Prozessstrategien häufig im Hinblick auf ein weiteres Verbessern des Gesamtleistungsverhaltens der Halbleiterbauelemente ändern.
- Beispielsweise kann die ständige Verringerung der kritischen Abmessungen auch kleinere Abmessungen von Metallleitungen und Kontaktdurchführungen, die in den Metallisierungssystemen modernster Halbleiterbauelemente hergestellt sind erfordern, das zu dichtliegenden Metallleitungen führt, die wiederum zu erhöhten RC-(Widerstand-Kapazität)Zeitkonstanten führen. Die parasitären RC-Zeitkonstanten können zu einer ausgeprägten Signalausbreitungsverzögerung führen, wodurch das Gesamtleistungsverhalten des Halbleiterbauelements begrenzt wird, obwohl kleinste Transistorelemente in der Bauteilebene verwendet werden. Aus diesem Grunde werden die parasitären RC-Zeitkonstanten durch Verwenden gut leitender Metalle, etwa Kupfer, in Verbindung mit dielektrischen Materialien mit sehr geringer Permittivität, die auch als ULK-Materialien bezeichnet werden, wie dies zuvor erläutert ist, verringert. Andererseits weisen diese Materialien eine deutlich geringerer mechanische und chemische Stabilität auf, beispielsweise wenn diese den diversen reaktiven Ätzatmosphären und mechanischen Belastungen unterworfen werden, beispielsweise während der Ätzprozesse, entfernen von Lack, dem Entfernen von überschüssigem Metall durch CMP (chemisch-mechanisches Polieren), und dergleichen.
- Beispielsweise führt die geringere mechanische Stabilität des dielektrischen Materials mit kleinem ε, insbesondere wenn ULK-Materialien betrachtet werden, zu einer erhöhten Schädigung während des CMP-Prozesses, wodurch typischerweise das Bereitstellen einer zusätzlichen Deckschicht erforderlich ist, die während des chemisch-mechanischen Polierprozesses entfernt werden kann. Jedoch wird in anspruchsvollen Anwendungen dennoch ein hohes Maß an Schädigung beobachtet, wie nachfolgend detaillierter mit Bezug zu den
1a bis1c erläutert ist. -
1a zeigt schematisch eine Querschnittsansicht eines Halbleiterbauelements100 in einer Fertigungsphase, in der ein Metallisierungssystem auf der Grundlage empfindlicher dielektrischer Materialien in Verbindung mit gut leitenden Metallen zu bilden ist. Wie gezeigt, umfasst das Halbleiterbauelement100 ein Substrat101 , über welchem mehrere Bauteilebenen ausgebildet sind, d. h. diverse Ebenen, in denen Schaltungselemente und andere Bauteilstrukturelemente hergestellt sind. Beispielsweise ist in dem Substrat101 eine geeignete Halbleiterschicht vorgesehen, in und über welcher Schaltungselemente, etwa Transistoren und dergleichen, entsprechend den Entwurfsregeln des Bauelements100 ausgebildet sind. Beispielsweise sind in komplexen Halbleiterbauelementen, die auf der Grundlage einer CMOS-Technologie hergestellt sind, Transistoren mit einer Gatelänge von 50 nm und weniger in der Bauteilebene vorgesehen. Des weiteren ist eine beliebige geeignete Kontaktstruktur, die eine Verbindung zu den Schaltungselementen herstellt, so vorgesehen, dass diese als eine Schnittstelle zwischen den Schaltungselementen und einem Metallisierungssystem120 des Halbleiterbauelements100 dient. Der Einfachheit halber sind derartige Kontaktstrukturen in1a nicht gezeigt. Das Metallisierungssystem120 umfasst mehrere Metallisierungsschichten110 und130 , wobei die Anzahl der Metallisierungsschichten in dem System120 von der gesamten Komplexität des Halbleiterbauelements100 abhängt. Beispielsweise umfasst die Metallisierungsschicht110 ein geeignetes dielektrisches Material111 , etwa ein dielektrisches Material mit kleinem ε, dessen Dielektrizitätskonstante 3,0 oder deutlich kleiner ist, etwa 2,0, wenn ULK-Materialien betrachtet werden. Es sollte beachtet werden, dass das dielektrische Material111 unterschiedliche Materialzusammensetzungen enthalten kann, wobei dies von den gesamten Bauteilerfordernissen abhängt. Ferner sind eine oder mehrere Metallleitungen112 in dem dielektrischen Material111 ausgebildet und repräsentieren entsprechende Metallleitungen oder andere Metallgebiete, wie sie gemäß dem gesamten Schaltungsaufbau des Bauelements100 erforderlich sind. Die Metallleitung112 enthält ein leitendes Barrierenmaterial112a , das als eine Grenzfläche zwischen einem gut leitenden Metall122d , etwa Kupfer, einer Kupferlegierung und dergleichen, und dem dielektrischen Material111 dient. Somit kann das leitende Barrierenmaterial112a eine Diffusion von reaktiven Komponenten, etwa von Sauerstoff, Fluor und dergleichen, zu dem kupferbasierten Metall112d unterdrücken, um damit eine unerwünschte chemische Reaktion zu vermeiden, während andererseits ein Herausdiffundieren von Kupferatomen in das umgebende dielektrische Material111 ebenfalls durch das Barrierenmaterial112a unterdrückt wird. Tantalnitrid, Tantal und dergleichen sind etwa gut etablierte Barrierenmaterialien, die im Hinblick auf das Beibehalten einer gewünschten chemischen und mechanischen Integrität des Metalls112b verwendet werden. Ferner ist eine Ätzstoppschicht113 auf dem dielektrischen Material111 und auf der Metallleitung112 gebildet, wobei die Ätzstoppschicht113 in einigen Vorgehensweisen auch als ein Deckmaterial zum Anschluss des Metalls112b dient. - In ähnlicher Weise kann die Metallisierungsschicht
130 ein dielektrisches Material131 mit kleinem ε aufweisen, etwa ein ULK-Material, wenn die Metallisierungsschicht130 eine kritische Metallisierungsebene im Hinblick auf parasitäre RC-Zeitkonstanten repräsentiert. D. h., in komplexen Metallisierungssystemen, etwa dem System120 , erfordern zumindest einige Metallisierungsebenen eine geringere parasitäre Kapazität zwischen benachbarten Metallleitungen, wodurch eine sehr geringe dielektrische Konstante des dielektrischen Materials131 erforderlich ist. Andererseits ist mit der Verringerung der Dielektrizitätskonstante typischerweise auch eine geringere Dichte und damit mechanische Stabilität des dielektrischen Materials131 verknüpft, wodurch die weitere Bearbeitung des Bauelements100 beeinflusst wird. Beispielsweise kann die Einwirkung von reaktiven Atmosphären während gewisser Prozessschritte, etwa dem Ätzen, dem Lackabfragen und dergleichen, das Erzeugen eines geschädigten Oberflächenbereichs hervorrufen, was schließlich zu Zuverlässigkeitsproblemen und Ungleichmäßigkeiten während der weiteren Bearbeitung führt. Des weiteren kann die geringere mechanische Stabilität auch zu erhöhten Ausbeuteverlusten während der Ausübung von Einebnungsprozessen, etwa CMP, führen, was konventioneller Weise berücksichtigt wird, indem eine zusätzliche dielektrische Deckschicht135 vorgesehen wird, die aus einem dielektrischen Material mit erhöhter Stabilität aufgebaut ist, etwa Siliziumdioxid und dergleichen, wodurch die Beeinträchtigung durch größere Schäden während des CMP-Prozesses, der in einer späteren Fertigungsphase anzuwenden ist, verringert wird. In der gezeigten Fertigungsphase umfasst die Metallisierungsschicht130 ferner eine Verbindungsstruktur132 mit einer Metallleitung132l und einer Kontaktdurchführung132v , die eine Verbindung mit der Metallleitung112 der Metallisierungsschicht110 herstellt. Die Verbindungsstruktur132 enthält ferner eine Barrierenschicht132a , die einen ähnlichen Aufbau wie die Barrierenschicht112a besitzen kann. In der gezeigten Fertigungsphase ist die Verbindungsstruktur132 mit einem leitenden Metall, etwa Kupfer, gefüllt, das in einer ausreichenden Menge vorgesehen ist, um zuverlässig die Metallleitung132l zu füllen. Somit ist eine gewisse Menge an Überschussmaterial abzuscheiden, die durch einen CMP-Prozess getragen werden kann. - Das in
1a gezeigte Halbleiterbauelement100 kann auf der Grundlage gut etablierter Prozesstechniken hergestellt werden, wozu die Herstellung von Schaltungselementen, etwa Transistoren und dergleichen, in und über dem Substrat101 gehört. Danach wird eine geeignete Kontaktstruktur unter Anwendung gut etablierter Techniken hergestellt und anschließend wird die Metallisierungsschicht110 durch Abscheiden des dielektrischen Materials111 und Strukturieren desselben unter Anwendung gut etablierter Lithographie- und Ätztechniken gebildet. Als nächstes wird die Barrierenschicht112a durch die elektrochemische Abscheidung des Kupfermaterials gebildet, wobei dessen überschüssiges Material durch CMP entfernt wird. Es sollte beachtet werden, dass ein entsprechendes Deckmaterial auch zur Herstellung der Metallisierungsschicht110 verwendet werden kann, wenn das dielektrische Material111 ebenfalls eine geringere mechanische Stabilität aufweist. In diesem Falle können ähnliche Techniken eingesetzt werden, wie sie noch unter Bezugnahme auf die Metallisierungsschicht130 beschrieben sind. Somit wird nach dem Einebnen der Oberflächentopographie die Ätzstoppschicht113 , die beispielsweise aus Siliziumkarbid, stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid und dergleichen aufgebaut ist, woran sich das Abscheiden des dielektrischen Materials131 anschließt, was zumindest teilweise einen sehr empfindlichen Bereich in einer reduzierten dielektrischen Konstante aufweisen kann. Als nächstes wird die Deckschicht135 gebildet beispielsweise in Form von Siliziumdioxid und dergleichen, wobei gut etablierte thermisch aktivierte CVD-(chemische Dampfabscheide-)Techniken, plasmaunterstütztes CVD und dergleichen angewendet werden. Als nächstes wird ein geeignetes Strukturierungsschema eingesetzt, etwa eine duale Damaszener-Technik oder eine duale Einlegetechnik, in der eine Kontaktöffnung und eine Grabenöffnung in dem dielektrischen Material131 und der Deckschicht135 gebildet werden, woran sich das Abscheiden des Barrierenmaterials132a und das Einfüllen des Kupfermaterials anschließen. Als nächstes wird ein CMP-Prozess102 ausgeführt, um überschüssiges Material des Kupfers und der Barrierenschicht132a zu entfernen. Während eines CMP-Prozesses wird typischerweise ein geeignetes Schleifmaterial auf die zu polierende Oberfläche aufgebracht, das so gewählt ist, dass eine gewünschte chemische Reaktion hervorgerufen wird. Gleichzeitig wird eine physikalische Polierkomponente erzeugt, indem die zu polierende Oberfläche relativ zu einem Polierkissen bewegt wird, wodurch eine Gesamtabtragsrate erreicht wird, die durch die Eigenschaften des Schleifmaterials und die Parameter des Polierprozesses, etwa die Andruckskraft, die Geschwindigkeit der Relativbewegung und dergleichen, bestimmt ist. Auf Grund der physikalischen Komponenten ist daher eine gewisse mechanische Belastung auf die zu polierende Oberfläche ausgeübt und somit auch das dielektrische Material,131 , wobei die Deckschicht135 vorgesehen ist, um die mechanische Stabilität zu verbessern. -
1b zeigt schematisch das Halbleiterbauelement100 in einer weiter fortgeschrittenen Phase des CMP-Prozesses102 . Wie dargestellt, führt während des Abtragens des überschüssigen Kupfermaterials und auch während des Polierens der Deckschicht135 die mechanische Belastung des Polierprozesses102 zur Erzeugung von Mikrorissen135c , die sich in der Oberfläche ausbilden, die in unmittelbarem Kontakt mit dem Polierkissen der entsprechenden CMP-Anlage ist. Die Größe und die Anzahl der Mikrorisse135c hängt wesentlich von Prozessparameter, etwa der Andruckskraft und der Relativgeschwindigkeit ab, und daher ist eine entsprechende Anpassung dieser CMP-Parameter erforderlich, woraus sich eine insgesamt geringere Abtragsrate ergibt. Andererseits ist im Hinblick auf einem Prozessgesamtdurchsatz eine gewisse nicht zu unterschreitende minimale Abtragsrate erforderlich, wodurch zu einem gewissen Maß an Defekten in Form von Mikrorissen135c beigetragen wird. Es wurde jedoch erkannt, dass auf Grund des Vorsehens der Deckschicht135 die Mikrorisse135c während des Polierprozesses102 häufig verstärkt werden, wodurch die Risse135c in der Tiefe größer werden, und sich somit in das dielektrische Material131 erstrecken, was zu einer geringeren Zuverlässigkeit während der weiteren Bearbeitung nach dem Entfernen der Deckschicht135 führen kann. Beispielsweise können sich die Mikrorisse weiter in das dielektrische Material131 während der weiteren Fertigungsprozesse ausweiten, etwa bei der Herstellung weiterer Metallisierungsschichten, was schließlich zu einer insgesamt geringeren mechanischen Stabilität führt, was wiederum deutliche Ausbeuteverluste in einem sehr fortgeschrittenen Fertigungsstadium auf Grund von Ablösungen der Metallisierungsschichten und dergleichen zur Folge haben kann, oder was zu einer geringeren Zuverlässigkeit des Metallisierungssystems während des Betriebs des Bauelements100 führt. - In der
US 7 009 280 B2 wird die Ausbildung eines kompressiven Films mit kleinem ε, der auf einer ILD-Schicht abgeschieden wird und als eine Hartmaske bzw. Polierstoppschicht dienen kann, beschrieben. - In der
wird ein Verfahren zum Beheben des Problems von Leckströmen und der Haftfähigkeit von Barrierenschichten und ILD's im Zusammenhang mit der Ausbildung von Halbleiterstapeln, die ILD's umfassen, beschrieben.US 2005/0 009 320 A1 - In der
US 6 475 925 B1 wird ein Verfahren zur Halbleiterherstellung beschrieben, in dem das Kontrollieren der Wasserdampfabsorptionseigenschaften von ILD's ermöglicht wird. - In der
wird ein Verfahren zur Abscheidung stickstoffdotierter Siliziumkarbonidschichten beschrieben.US 2004/0 018 750 A1 - In der
wird ein Verfahren zur Abscheidung dielektrischen Materials bschrieben, das als antireflektierende Beschichtung oder Hartmaske Verwendung finden kann.US 2004/0 214 446 A1 - In der
DE 10 2004 042 168 A1 wird ein Verfahren zur Ausbildung von Metallisierungsschichten mit verbessertem Widerstand gegenüber Elektromigration beschrieben. - In der
wird ein Verfahren zur Halbleiterherstellung beschrieben, in dem eine Deckschicht auf einer auf einem Substrat ausgebildeten gemusterten Schicht abgeschieden wird.US 2004/0 241 946 A1 - In der
wird ein vertikal justierbarer CMP-Kopf mit Pivotmechanismus beschrieben.US 2004/0 121 704 A1 - In der
wird ein Verfahren zum Ausbilden eines Grabens in einem Zwischenschichtdielektrikum beschrieben, in welchem eine Ätzstoppschicht unterhalb des Zwischenschichtdielektrikums und eine Deckschicht auf dem Zwischenschichtdielektrikum vorgesehen sind, wobei die Deckschicht SiOF umfassen kann.US 2007/0 243 490 A1 - In der
wird das Ausbilden einer Metallleitungsstruktur eines Halbleiterbauteils unter Zuhilfenahme einer Ätzstoppschicht sowie einer Deckschicht beschrieben.US 2005/0 026 422 A1 - In der
wird ein Dual-Damaszenerprozess beschrieben, der das Ausbilden einer Deckschicht auf einem Zwischenschichtdielektrikum und einer Ätzstoppschicht unterhalb des Zwischenschichtdielektrikums umfasst.US 2003/0 013 316 A1 - Angesichts der zuvor beschriebenen Situation betrifft die vorliegende Offenbarung Verfahren zur Herstellung von Metallisierungsschichten auf der Grundlage einer besseren mechanischen Stabilität, während eines oder mehrere der zuvor erkannten Probleme vermieden oder zumindest reduziert werden.
- Überblick über die Offenbarung
- Im Allgemeinen betrifft die vorliegende Offenbarung Techniken zur Herstellung von Metallisierungsschichten mit empfindlichen dielektrischen Materialien, etwa ULK-Materialien, wobei die mechanische Integrität des empfindlichen dielektrischen Materials verbessert wird, beispielsweise während des Ausführens von CMP-Prozessen, indem eine kompressive Verspannung zumindest während des CMP-Prozesses ausgeübt wird, wenn überschüssiges Material von oberhalb des empfindlichen dielektrischen Materials zu entfernen ist. Das Anwenden einer kompressiven Verspannung kann in effizienter Weise die Ausbreitung von Mikrorissen unterdrücken, die durch den Planarisierungsprozess hervorgerufen werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Defekten in dem empfindlichen dielektrischen Material verringert wird. In einigen anschaulichen hierin offenbarten Aspekten wird die kompressive Verspannung ausgeübt, indem eine kompressive Deckschicht auf oder über dem empfindlichen dielektrischen Material gebildet wird, so dass Mikrorisse, die in der Deckschicht während eines Einebnungsprozesses hervorgerufen werden, eine kompressive Kraft vorfinden, die somit der Wahrscheinlichkeit einer weiteren Ausbreitung der Risse in das empfindliche dielektrische Material verringert.
- Ein anschauliches hierin offenbartes Verfahren umfasst das Bilden einer kompressiven Deckschicht aus Siliziumnitrid oder stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid auf einem dielektrischen Material mit kleinem ε einer Metallisierungsschicht eines Halbleiterbauelements, wobei die kompressive Deckschicht mit einem internen kompressiven Verspannungspegel von ungefähr 2 Gigapascal oder höher gebildet wird; Bilden mindestens einer weiteren kompressiven Materialschicht, um eine kompressive Verspannung in dem dielektrischen Material mit kleinem ε hervorzurufen, vor dem Bilden des dielektrischen Materials mit kleinem ε; Bilden einer Öffnung in der Deckschicht und dem dielektrischen Material mit kleinem ε; Füllen der Öffnung mit einem Metall; und Entfernen der kompressiven Deckschicht und des überschüssigen Materials des Metalls durch Ausführen eines Einebnungsprozesses, wobei die kompressive Deckschicht so gebildet wird, dass ein Ausbreiten von während des Einebnungsprozesses entstehenden Mikrorissen in das dielektrische Material mit kleinem ε unterdrückt wird.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Weitere Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung sind in den angefügten Patentansprüchen definiert und gehen deutlicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung hervor, wenn diese mit Bezug zu den begleitenden Zeichnungen studiert wird, in denen:
-
1a bis1c schematisch Querschnittsansichten eines Halbleiterbauelements während diverser Fertigungsphasen bei der Herstellung einer Metallisierungsschicht mit einem ULK-dielektrischen Material gemäß konventioneller Strategien zeigen; -
2a bis2c schematisch Querschnittsansichten eines Halbleiterbauelements während diverser Fertigungsphasen bei der Herstellung eines Metallisierungssystems mit einem empfindlichen dielektrischen Material mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Mikrorissen während eines Einebnungsprozesses gemäß einem Beispiel zeigen, das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist; -
2d bis2e schematisch Querschnittsansichten des Halbleiterbauelements gemäß anschaulicher Ausführungsformen zeigen, in denen eine weitere kompressive Verspannung erzeugende Schicht vorgesehen wird, um damit die Riss hindernde Wirkung während eines CMP-Prozesses zu erhöhen; -
2f schematisch einen Querschnittsansichten des Halbleiterbauelements gemäß einem Beispiel zeigen, das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist; und -
3a und3b schematisch Halbleiterbauelemente deren Fertigungsphasen bei der Herstellung einer Metallisierungsschicht mit einem empfindlichen dielektrischen Material zeigen, wobei die Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Rissen in dem empfindlichen dielektrischen Material durch nicht-erfindungsgemäßes Deformieren des Substrats während des CMP-Prozesses verringert wird. - Detaillierte Beschreibung
- Im Allgemeinen betrifft die vorliegende Offenbarung Techniken zur Verbesserung der mechanischen Integrität empfindlicher dielektrischer Materialien während der Herstellung von Metallisierungsschichten, indem eine kompressive Verspannung zumindest während des Einebnungsprozesses zum Abtragen von überschüssigem Material und zum Einebnen der gesamten Oberflächentopographie in komplexen Metallisierungssystemen angewendet wird. Gemäß einiger anschaulicher Ausführungsformen wird die kompressive Verspannung angewendet, indem eine dielektrische Deckschicht auf oder über einem empfindlichen dielektrischen Material, etwa einem ULK-Material, d. h. einem dielektrischen Material mit einer Dielektrizitätskonstante von ungefähr 2,7 oder weniger, aufgebracht wird, wobei die kompressiv verspannte Deckschicht die Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Mikrorissen verringert, die sich in das empfindliche dielektrische Material erstrecken. Somit wird im Gegensatz zu konventionellen Vorgehensweisen, in denen häufig eine Deckschicht mit zugverspanntem Material verwendet wird, das zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit zum Übertragen von Mikrorissen von dem Deckmaterial in das dielektrische Material beitragen kann, die kompressiven Kräfte innerhalb des Deckmaterials ausgenutzt und diese führen zu einer entsprechenden „Gegenkraft” in Bezug auf die mechanische Verspannung, die während des Polierprozesses hervorgerufen wird. Des weiteren kann die kompressive Verspannung der Deckschicht auch in das empfindliche dielektrische Material übertragen werden, wodurch ebenfalls die Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Rissen darin verringert wird, die von entsprechenden Rissen herrühren, die in der Deckschicht erzeugt werden, wie dies zuvor mit Bezug zu den
1a bis1c erläutert ist. Durch Vorsehen des Deckmaterials mit einem geeigneten inneren kompressiven Verspannungspegel kann eine verbesserte mechanische Gesamtintegrität und eine bessere chemische Stabilität auf Grund des Vorhandenseins des Deckmaterials erreicht werden, wobei zusätzlich der kompressive Verspannungspegel die Defektrate während des CMP-Prozesses verringern kann, wobei gleichzeitig ein hohes Maß an Kompatibilität mit konventionellen Techniken beibehalten wird, da der Grad an kompressiver Verspannung auf der Grundlage gut etablierter Abscheiderezepte für eine Vielzahl von geeigneten Deckmaterialien erreicht werden kann. Erfindungsgemäß wird Siliziumnitrid oder stickstoffenthaltendes Siliziumkarbid mit einer hohen inneren kompressiven Verspannung von ungefähr 2 GPa oder mehr abgeschieden werden, indem geeignete Abscheideparameter eingestellt werden. - Zudem wird ein entsprechendes kompressiv verspanntes dielektrisches Material vor dem Abscheiden des empfindlichen dielektrischen Materials gebildet, wodurch ebenfalls die gesamte mechanische Integrität des dielektrischen Materials verbessert wird, wobei zusätzlich die Möglichkeit geschaffen wird, das kompressiv verspannte dielektrische Material als einen weiteren funktionellen Bereich in dem gesamten Schichtstapel einzusetzen, beispielsweise in Form einer Ätzstoppschicht und/oder einer Übergangsschicht für das empfindliche dielektrische Material und dergleichen. Somit kann in Verbindung mit der kompressiv verspannten Deckschicht die Defektrate während eines kritischen CMP-Prozesses oder eines anderen Einebnungsprozesses effizient verringert werden, während gleichzeitig die gesamte Prozesskomplexität nicht in unerwünschter Weise vergrößert wird.
- Mit Bezug zu den
2a bis2c ,2f und den3a und3b werden nunmehr Beispiele, die nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung sind, detaillierter beschrieben, wobei auch Bezug genommen wird auf die1a bis1c , wenn dies geeignet ist. Mit Bezug zu den2d und2e werden anschauliche Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. -
2a zeigt schematisch eine Querschnittsansicht eines Halbleiterbauelement200 während einer anfänglichen Phase zur Herstellung einer Metallisierungsschicht. Das Halbleiterbauelement200 umfasst ein Substrat201 , in und über welchem eine oder mehrere Bauteilebenen vorgesehen sind, die Schaltungselemente, Kontaktelemente, Metallleitungen und Kontaktdurchführungen und dergleichen in Abhängigkeit von der gesamten Gestaltung des Bauelements200 enthalten können. Wie zuvor mit Bezug zu dem Bauelement100 erläutert ist, kann das Substrat201 ein beliebiges geeignetes Trägermaterial repräsentieren, etwa ein Halbleitersubstrat, ein SOI-(Silizium-auf-Isolator-)Substrat und dergleichen, das darauf ausgebildet eine geeignete Halbleiterschicht aufweist, um darin und darüber Schaltungselemente herzustellen, etwa Transistoren, Kondensatoren, Widerstände und dergleichen. Beispielsweise sind in anspruchsvollen Anwendungen Transistorstrukturen mit kritischen Abmessungen vorgesehen, etwa der Gatelänge von Feldeffekttransistoren und dergleichen, die 50 nm oder weniger betragen. Der Einfachheit halber sind derartige Schaltungselemente in2a nicht gezeigt. Ferner umfasst das Halbleiterbauelement200 ein Metallisierungssystem220 , das in dem gezeigten Beispiel eine erste Metallisierungsschicht210 und eine zweite Metallisierungsschicht230 aufweist. Die erste Metallisierungsschicht210 umfasst ein dielektrisches Material211 , in welchem ein oder mehrere Metallgebiete212 vorgesehen sind, etwa Metallleitungen, die ein leitendes Barrierenmaterial212a und ein gut leitendes Metall212d , etwa Kupfer, Kupferlegierungen, Silber und dergleichen aufweisen können. In anderen Fällen enthält die Metallisierungsschicht210 Kontaktdurchführungen oder Kontaktelemente, die eine Verbindung zu Schaltungselementen einer tieferliegenden Bauteilschicht herstellen, was häufig als eine Kontaktstruktur bezeichnet wird, in der entsprechende Kontaktelemente die elektrische Verbindung von Schaltungselementen zu der ersten Metallisierungsschicht herstellen. Das dielektrische Material211 umfasst ein beliebiges geeignetes Material, etwa „konventionelle” Dielektrika in Form von Siliziumdioxid, Siliziumnitrid, Siliziumoxinitrid und dergleichen, während in anderen Fällen zusätzlich oder alternativ dielektrische Materialien mit kleinem ε enthalten sind, wobei ein dielektrisches Material mit kleinem ε als ein Material mit einer Dielektrizitätskonstante von 3,0 oder weniger zu verstehen ist. In einigen Beispielen enthält das dielektrische Material211 ein ULK-Material, d. h. ein Material mit einer Dielektrizitätskonstante von ungefähr 2,7 oder weniger. Ferner kann eine Ätzstoppschicht213 , die aus einer oder mehreren Materialzusammensetzungen aufgebaut sein kann, etwa Siliziumkarbid, stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid, Siliziumnitrid, und dergleichen auf dem dielektrischen Material211 und über dem gut leitendem Metall212b ausgebildet sein, das in einigen Beispielen von einer zusätzlichen leitenden Materialschicht bedeckt sein kann, etwa in Form diverser Legierungen und dergleichen, um das Metall212b einzuschließen und um für ein besseres Elektromigrationsverhalten zu sorgen. - Die Metallisierungsschicht
230 umfasst ein dielektrisches Material231 , das ein „empfindliches” dielektrisches Material enthalten kann, was als ein dielektrisches Material zu verstehen ist, das eine geringere mechanische Stabilität aufweist, was häufig mit einer kleinen dielektrischen Konstante verknüpft ist, wie dies zum Erreichen des gewünschten elektrischen Leistungsverhaltens des Bauelements200 erforderlich ist. Beispielsweise sind eine Vielzahl von Polymermaterialien im Stand der Technik bekannt, die eine Dielektrizitätskonstante von ungefähr 2,7 oder weniger aufweisen und die zumindest als ein Teil des dielektrischen Materials 231 verwendet werden können. In anderen Fallen werden siliziumenthaltende dielektrische Materialien mit anderen Komponenten, etwa Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und dergleichen häufig eingesetzt, beispielsweise in einem porösen Zustand, um damit als ein ULK-Material zu dienen. Auch in diesem Falle wird somit eine deutlich geringere mechanische Stabilität im Vergleich zu konventionellen dielektrischen Materialien hervorgerufen. Es sollte beachtet werden, dass das dielektrische Material231 auch andere Materialzusammensetzungen aufweisen kann, beispielsweise eine beliebige Art an „Übergangsmaterialien”, die mit der Ätzstoppschicht213 in Verbindung stehen und die für eine bessere Haftung eines ULK-Materials sorgen, das im Wesentlichen Teil des dielektrischen Materials213 ausmachen kann. Der Einfachheit halber sind derartige Übergangsmaterialien in2a nicht gezeigt. Ferner umfasst die Metallisierungsschicht230 eine dielektrische Deckschicht235 , die einen gewünschten inneren kompressiven Verspannungspegel235s aufweist. In einigen Beispielen verläuft sich der innere Verspannungspegel235s auf ungefähr 200 Megapascal und mehr, beispielsweise 200 bis 700 Megapascal an kompressiver Verspannung. In anderen Beispielen werden noch höhere innere kompressive Verspannungspegel in der Deckschicht235 vorgesehen, die sich auf ungefähr 2 GPa und höher belaufen können. Beispielsweise wird die Deckschicht235 in Form eines Siliziumdioxidmaterials, Siliziumnitridmaterials, in Form von stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid und dergleichen vorgesehen, wofür mehrere Abscheiderezepte verfügbar sind, um damit den gewünschten inneren kompressiven Verspannungspegel einzustellen. Folglich wird im Gegensatz zu konventionellen Vorgehensweisen, in denen häufig ein zugverspanntes Deckmaterial, etwa die Deckschicht135 aus den1a bis1c verwendet wird, gemäß der vorliegenden Erfindung ein kompressiver Verspannungspegel bereitgestellt, um kompressive Kräfte auf das dielektrische Material231 während der nachfolgenden Bearbeitung des Bauelements200 auszuüben, insbesondere während eines Einebnungsprozesses, der in einer späteren Fertigungsphase ausgeführt wird. - Das in
2a gezeigte Halbleiterbauelement200 kann auf der Grundlage der folgenden Prozesse hergestellt werden. Zunächst werden Schaltungselemente, etwa Transistoren und dergleichen, auf der Grundlage gut etablierter Fertigungsprozesse hergestellt, woran sich die Herstellung einer geeigneten Kontaktstruktur, etwa der Schicht210 , wenn diese eine Kontaktschicht repräsentiert, anschließt. Danach wird eine oder mehrere Metallisierungsschichten des Systems220 gebildet, wobei der Einfachheit halber zumindest in einigen Metallisierungsschichten, etwa der Schicht230 , die Deckschicht235 vorgesehen wird, derart, dass diese den inneren kompressiven Verspannungspegel235s aufweist. Wenn die Schicht210 beispielsweise eine Metallisierungsschicht repräsentiert, können ähnliche Prozesstechniken eingesetzt werden, wie sie auch mit Bezug zu der Schicht230 beschrieben werden, während in anderen Fällen konventionelle Fertigungstechniken angewendet werden können, wenn das dielektrische Material211 geeignete Eigenschaften, beispielsweise im Hinblick auf die mechanische Stabilität, und dergleichen, aufweist. In diesem Falle können ähnliche Prozesstechniken eingesetzt werden, wie sie zuvor mit Bezug zu der Metallisierungsschicht110 beschrieben sind. Somit werden nach dem Abscheiden der Ätzstoppschicht213 eine oder mehrere Übergangsschichten (nicht gezeigt) bei Bedarf abgeschieden, woran sich das Abscheiden eines dielektrischen Materials mit kleinem ε anschließt, um die dielektrische Schicht231 zu bilden. Zu diesem Zweck können gut etablierte Aufschleudertechniken, CVD-Prozesse und dergleichen eingesetzt werden. Als nächstes wird die kompressive Deckschicht235 durch eine beliebige geeignete Abscheidetechnik hergestellt. Beispielsweise wird Siliziumdioxidmaterial mit einem hohen kompressiven Verspannungspegel durch plasmaunterstütztes CVD aus TEOS abgeschieden, wobei in einigen Beispielen eine gewisse Menge an Fluor enthaltenden Vorstufenmaterialien hinzugefügt wird, um ein fluordotiertes Siliziumdioxid mit einer geringeren Permittivität im Vergleich zu Siliziumdioxid zu erhalten, wenn ein Teil der Schicht235s während der nachfolgenden Bearbeitung beibehalten werden soll. In anderen Fällen wird die Deckschicht235 in einer späteren Fertigungsphase entfernt, wodurch eine spezielle Anpassung der dielektrischen Konstante nicht erforderlich ist. Während eines entsprechenden Abscheideprozesses203 wird zumindest ein Prozessparameter so gesteuert, dass die Schicht235 mit einem spezifizierten Betrag an kompressiver Verspannung aufgebracht wird. Beispielsweise kann die Größe der kompressiven Verspannung, die während des Abscheidens der Schicht235 hervorgerufen wird, von der Gasmischung, der Abscheidetemperatur, der Größe der Vorspannung, die beispielsweise durch eine Niederfrequenzvorspannung hervorgerufen wird, die für gewöhnlich modernen CVD-Anlagen mit einer Betriebsweise mit zwei Frequenzen verfügbar ist, abhängen. Z. B. kann mit einem System „Producer” von Applied Materials Inc. eine Siliziumdioxidschicht mit einer kompressiven Verspannung im Bereich von 300 bis 400 MPa auf der Grundlage der folgenden Prozessparameter erreicht werden. Der Druck während des Abscheidens wird auf ungefähr 3 bis 6 Torr eingestellt, während die Hochfrequenzleistung zum Erzeugen einer Plasmaumgebung auf ungefähr 70 bis 150 Watt festgelegt wird, woraus sich eine geeignete Leistungsdichte innerhalb der Plasmaatmosphäre ergibt, die auch durch die spezielle geometrische Konfiguration der Reaktorkammer festgelegt ist. Die in Form der Niederfrequenzenergie zugeführte Leistung wird auf ungefähr 250 bis 350 Watt festgelegt. Die Abscheidetemperatur wird bei ungefähr 350 bis 450 Grad C, beispielsweise bei ungefähr 400 Grad C gehalten, und der Gasdurchfluss für das Trägergas in Form von Helium ist auf ungefähr 1000 sccm bis 4000 sccm (Standardkubikzentimeter pro Minute), beispielsweise auf ungefähr 3000 sccm eingestellt, während auch Sauerstoff mit einer Durchflussrate von ungefähr 1000 bis 1400 sccm zugeführt wird. Es wird auch TEOS mit ungefähr 1800 bis 2000 Milligramm pro Minute zugeführt. Mit der zuvor genannten Abscheideanlage und den zuvor angegebenen Prozessparametern kann eine Abscheiderate von ungefähr 5 bis 8 nm pro Sekunde erreicht werden. Eine Dicke der Schicht235 kann im Bereich von ungefähr 10 bis 100 nm liegen, wobei dies von den Prozess- und Bauteilerfordernissen abhängt. Zu beachten ist, dass andere Prozessparameter auf der Grundlage der obigen Lehre ermittelt werden können, wenn andere Abscheideanlagen und/oder Substratdurchmesser verwendet werden. - In anderen Beispielen ist die Deckschicht
235 aus anderen Materialzusammensetzungen aufgebaut, etwa Siliziumnitrid, stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid und dergleichen, wofür gut etablierte plasmaunterstützte CVD-Techniken verfügbar sind, um eine gewünschte Größe an kompressiver Verspannung zu erreichen. Beispielsweise werden dielektrische Materialien in Form von Siliziumnitrid, stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid und dergleichen häufig in der Kontaktebene moderner Halbleiterbauelemente eingesetzt, um eine Zugverspannung oder eine kompressive Verspannung in lokaler Weise auszuüben, um somit die Transistorleistungseigenschaften insgesamt zu verbessern. Ein geeigneter innerer Verspannungspegel kann auf der Grundlage geeignet ausgewählter Prozessparameter, etwa der Grad an lonenbeschuss während des Abscheidens, erreicht werden, um damit beispielsweise einen hohen kompressiven Verspannungspegel zu erhalten, der ungefähr 2 GPA oder noch höher sein kann, wenn ein entsprechender Verspannungspegel für die Deckschicht235 gewünscht wird. Somit sind eine Vielzahl von Materialien verfügbar, in denen eine Größe an kompressiver Verspannung von einigen 100 MPa bis mehreren GPa erzeugt werden kann, wodurch „schiebende” Kräfte in der Schicht235 und auch in der Schicht231 hervorgerufen werden, die eine Neigung zum Erzeugen von Mikrorissen in einer nachfolgenden Fertigungsphase entgegenwirken. -
2b zeigt das Halbleiterbauelement200 schematisch in einer weiter fortgeschrittenen Fertigungsphase. Wie gezeigt, umfasst die Metallisierungsschicht230 ein Metallgebiet232 mit einem gut leitenden Metall, etwa Kupfer, einer Kupferlegierung, Silber und dergleichen, möglicherweise in Verbindung mit einem leitenden Barrierenmaterial232a . Das leitende Barrierenmaterial232a enthält eine beliebige geeignete Materialzusammensetzung, um die gewünschten elektrischen und mechanischen Eigenschaften bereitzustellen, d. h. das gewünschte Elektromigrationsverhalten, die Haftung, die diffusionsbehindernde Wirkung und dergleichen bereitzustellen. Das Metallgebiet232 umfasst eine Metallleitung232l und eine Kontaktdurchführung232v , die mit dem Metallgebiet212 eine Verbindung herstellt, während in anderen Fällen eine beliebige andere geeignete Konfiguration für das Metallgebiet232 verwendet wird, abhängig von der gesamten Bauteilkonfiguration. Das Metallgebiet232 wird gemäß gut etablierter Prozesstechniken hergestellt, wie dies beispielsweise auch mit Bezug zu dem Bauelement100 beschrieben ist. Des weiteren wird in der gezeigten Fertigungsphase ein Einebnungsprozess202 ausgeführt, um überschüssiges Material des Metallgebiets232 und auch um zumindest einen Teil der Deckschicht235 abzutragen. Beispielsweise beinhaltet der Einebnungsprozess202 einen CMP-Prozess, wobei jedoch eine höhere Abtragungsrate im Vergleich zu konventionellen Prozessen erreicht wird, da die kompressive Deckschicht235 die Erzeugung entsprechender Mikrorisse235c deutlich verringert, oder deren Größe zumindest verringert, da die kompressiven Kräfte innerhalb der Schicht235 eine Tendenz besitzen, die Risse235c zu „verschließen”, wodurch ebenfalls ein Ausbreiten oder eine Aufweitung der Risse235c unterdrückt wird. Folglich wird auch eine Ausbreitung der Risse235c während des Prozesses202 in das empfindliche dielektrische Material231 deutlich unterdrückt. -
2c zeigt schematisch das Halbleiterbauelement in einer weiter fortgeschritten Fertigungsphase gemäß einiger Beispiele, in denen die Deckschicht235 in einer im Wesentlichen vollständigen Weise entfernt ist, d. h. die Schicht235 ist mit Ausnahme von Prozessschwankungen abgetragen, die etwa durch Substrat überspannende Ungleichmäßigkeiten des Abscheideprozesses203 und des Einebnungsprozesses202 hervorgerufen werden. Ferner besitzt das dielektrische Material231 einen Oberflächenbereich mit einer geringeren Anzahl und/oder einer reduzierten Größe an Rissen, die während des vorhergehenden Einebnungsprozesses202 erzeugt wurden. Folglich kann die weitere Bearbeitung des Halbleiterbauelements200 , etwa die Herstellung einer oder mehrerer weiterer Metallisierungsschichten und dergleichen, auf der Grundlage der Schicht203 ausgeführt werden, die eine bessere Gleichmäßigkeit und mechanische Integrität auf Grund der geringeren Größe und der Anzahl der entsprechenden Defekte, die durch den nachfolgenden Einebnungsprozess hervorgerufen werden, aufweist. - Es sollte beachtet werden, dass auch die Metallisierungsschicht
210 auf der Grundlage einer entsprechenden kompressiv verspannten Deckschicht hergestellt werden kann, wenn das dielektrische Material211 ein empfindliches dielektrisches Material, beispielsweise ein ULK-Material, repräsentiert, dessen Schädigung auf Grund der kompressiven Natur der entsprechenden Deckschicht verringert werden kann. Somit kann zusätzlich zu einer besseren mechanischen Integrität des Metallisierungssystems220 auch eine geringere Durchlaufzeit erreicht werden, da der Einebnungsprozess202 mit einem CMP-Prozess auf der Grundlage von beispielsweise einer größeren Andruckskraft ausgeführt werden kann, wodurch eine höhere Abtragsrate erreicht wird, während das Abscheiden der kompressiven Deckschicht235 auf Grundlage einer Abscheiderate ausgeführt werden kann, die vergleichbar ist zu der Abscheiderate konventionell verwendeter Deckschichten, wie dies auch zuvor mit Bezug zu dem Bauelement100 erläutert ist. -
2d zeigt schematisch das Halbleiterbauelement200 gemäß anschaulicher Ausführungsformen. Wie gezeigt, enthält die erste Metallisierungsschicht210 eine kompressive Deckschicht213c , die über dem dielektrischen Material211 und dem einen oder den mehreren Metallgebieten212 ausgebildet ist. Die kompressive Schicht213c repräsentiert eine Deckschicht für das Einschließen des Metalls in den Metallgebieten212 oder sie repräsentiert ein geeignetes Übergangsmaterial zur Anpassung der Eigenschaften des Materials231 an die Eigenschaften der Metallisierungsschicht210 . In einer anschaulichen Ausführungsform dient die kompressive Schicht213c auch als ein Ätzstoppmaterial zum Strukturieren des dielektrischen Materials231 der Metallisierungsschicht230 . -
2e zeigt schematisch das Halbleiterbauelement200 in einer weiter fortgeschrittenen Fertigungsphase, in der entsprechende Öffnungen231t und231v in dem dielektrischen Material231 und auch in der kompressiven Deckschicht235 gebildet sind. Die Schichten231t ,231v können gemäß einem geeigneten Strukturierungsschema hergestellt werden, etwa einer dualen Damaszener-Technik und dergleichen, wobei das Strukturieren der Öffnungen231v auf der Grundlage einer geeigneten Ätzmaske ausgeführt wird, wobei die kompressive Schicht213c als ein Ätzstoppmaterial verwendet werden kann. Z. B. ist die Schicht213c aus Siliziumnitrid, Stickstoff enthaltendem Siliziumkarbid, Siliziumdioxid, zumindest in Form einer Teilschicht der kompressiven Schicht213c , oder einer geeigneten Zusammensetzung wird aufgebaut, um damit die gewünschten Ätzstoppeigenschaften zu erreichen, wobei auch ein gewünschter kompressiver Verspannungspegel erzeugt wird. Im Hinblick auf das Herstellen der Schicht213c gelten ähnliche Kriterien, wie sie zuvor mit Bezug zu der Schicht235 erläutert sind. Nach der Herstellung der Öffnungen231t und231v und nach dem vollständigen Öffnen der Schicht213c , um einen Teil der Metallgebiete212 freizulegen, wird die weitere Bearbeitung fortgesetzt, indem ein leitendes Barrierenmaterial, falls dies erforderlich ist, und ein gut leitendes Metall eingefüllt werden. Danach wird überschüssiges Material durch einen Einebnungsprozess, etwa dem Prozess202 (siehe2b ) abgetragen, wobei eine erhöhte mechanische Stabilität des dielektrischen Materials231 durch „Einschließen” des Materials231 mittels der beiden kompressiv verspannten Schichten235 und231c erreicht wird. -
2f zeigt schematisch das Halbleiterbauelement200 gemäß einem Beispiel, das nicht Bestandteil der Erfindung ist, in dem mindestens eine weitere kompressiv verspannte dielektrische Materialschicht236 zusätzlich zu der kompressiven Deckschicht235 vorgesehen ist. Die kompressive Schicht236 ist einer beliebigen geeigneten Position innerhalb des dielektrischen Materials231 vorgesehen, um damit die gesamte mechanische Stabilität zu verbessern und um als eine risshindernde Schicht zu wirken. Beispielsweise wird die Schicht236 nahe an der Schicht235 (nicht gezeigt) angeordnet, um damit einen Oberflächenbereich des dielektrischen Materials231 zu schaffen, der auch eine geringere Wahrscheinlichkeit zum Erzeugen von Mikrowissen aufweist, selbst wenn die Schicht235 während des entsprechenden Einebnungsprozesses202 (siehe2b ) im Wesentlichen abgetragen wird. In anderen Fällen wird, wie in2f gezeigt ist, die Schicht236 so angeordnet, dass diese als eine Ätzstoppschicht zur Herstellung der entsprechenden Grabenöffnungen231 (siehe2e ) dient, wodurch die gesamte Prozessgleichmäßigkeit während des Strukturierens der entsprechenden Metallleitungen und Kontaktdurchführungen verbessert wird. - In Bezug auf eine Materialzusammensetzung und in Bezug auf Abscheidetechniken zur Herstellung der Schicht
236 gelten die gleichen Kriterien, wie sie zuvor mit Bezug zu der Schicht235 erläutert sind. Es sollte ferner beachtet werden, dass bei Bedarf auch die Schicht213c (siehe2e ) zusätzlich mit einer geeigneten kompressiven Verspannung vorgesehen werden kann, wodurch die gesamte mechanische Stabilität der Metallisierungsschicht230 weiter verbessert wird. - Mit Bezug zu den
3a und3b werden nunmehr weitere Beispiele beschrieben, die nicht Bestandteil der Erfindung sind, in denen eine kompressive Verspannung zumindest während eines Einebnungsprozesses durch globales Deformieren des Trägersubstrats angewendet wird. -
3a zeigt schematisch eine Querschnittsansicht eines Halbleiterbauelements300 mit einem Substrat301 , über welchem eine Metallisierungsschicht330 in einer fortgeschrittenen Fertigungsphase ausgebildet ist, d. h. die Metallisierungsschicht330 enthält ein dielektrisches Material mit kleinem ε oder ein dielektrisches ULK-Material und umfasst ferner überschüssiges Metallmaterial, das auf der Grundlage eines CMP-Prozesses zu entfernen ist. Im Hinblick auf das Halbleiterbauelement300 und die Metallisierungsschicht330 gelten ähnliche Kriterien, wie sie zuvor mit Bezug zu den Bauelementen100 und200 erläutert sind. Um somit das überschüssige Material zu entfernen, wird das Substrat301 in einer Substrathalterung351 einer Polieranlage350 angeordnet. Es sollte beachtet werden, dass lediglich ein Teil der Polieranlage350 in einer schematischen Weise in3a gezeigt ist. Die Substrathalterung351 repräsentiert einen Polierkopf einer CMP-Anlage, die ausgebildet ist, das Substrat301 aufzunehmen und dieses gegenüber einem Polierkissen352 mit einer spezifizierten Andruckskraft und während einer geeigneten Relativbewegung zwischen dem Substrat301 und dem Polierkissen352 in Position zu halten. In dem gezeigten Beispiel wird das Substrat301 in der Substrathalterung351 so angeordnet, dass eine globale Deformierung des Substrats301 erreicht wird, so dass ein entsprechender kompressiver Verspannungspegel335s und in der zu polierenden Oberfläche, d. h. der Metallisierungsschicht330 , hervorgerufen wird. Beispielsweise ist die Substrathalterung351 so ausgebildet, dass ein Abstand353p einer ebenen Oberfläche351s der Substrathalterung351 am Rand des Substrats301 größer ist im Vergleich zu einem entsprechenden Abstand353c in der Mitte. Folglich wird ein entsprechender Krümmungsradius354 hervorgerufen, der zu der gewünschten kompressiven Verspannungskomponente335s in der Metallisierungsschicht330 führt. Andererseits kann die wirksame Andruckskraft am Rand unterschiedlich eingestellt werden im Vergleich zur Mitte, um damit eine gleichmäßige Abtragsrate während des Polierprozesses zu erreichen, selbst wenn die globale Deformierung des Substrats301 zu einem geringen Unterschied in der Abtragsrate während des Polierprozesses führt. Somit führt während des Polierprozesses die kompressive Verspannungskomponente335s zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit des Erzeugens oder des Vergrößerns von Mikrorissen, wodurch ebenfalls das Ausbreiten von Mikrorissen in das empfindliche dielektrische Material der Metallisierungsschicht330 unterdrückt wird. Somit kann in eine entsprechende Deckschicht, etwa die Schicht135 (siehe1a und1b ) entsprechend konventioneller Prozessrezepte vorgesehen werden, da die gewünschte Verspannungskomponente335s zeitweilig während des Polierprozesses innerhalb der Anlage350 erzeugt wird. In anderen Beispielen wird eine kompressive Deckschicht, etwa die Schicht235 (siehe2a bis2f ) vorgesehen, jedoch mit einer geringeren Dicke, einen geringeren kompressiven Verspannungspegel und dergleichen, wodurch eine höhere Flexibilität bei der Auswahl geeigneter Materialien und Abscheidetechniken zur Herstellung der entsprechenden Deckschicht ermöglicht wird. -
3b zeigt schematisch das Halbleiterbauelement300 gemäß noch weiteren Beispielen, in denen eine globale Deformierung des Substrats301 und damit die kompressive Verspannung335s durch Bilden einer verspannungsinduzierenden Schicht337 an der Rückseite des Substrats301 erreicht werden. Beispielsweise wird ein geeignetes Material, etwa Siliziumnitrid und dergleichen, mit einer hohen Zugverspannungskomponente mit einer geeigneten Dicke abgeschieden, um damit eine entsprechende Krümmung354 zu erzeugen, die wiederum zu der kompressiven Verspannungskomponente335s führt. Danach wird das Bauelement300 in einer CMP-Anlage, etwa der Anlage350 , bearbeitet, ohne dass spezielle Gerätekomponenten erforderlich sind, um die kompressive Verspannungskomponente335s temporär während des entsprechenden Einebnungsprozesses zu erzeugen. Wie zuvor erläutert ist, können eine Vielzahl gut etablierter Materialien, etwa Siliziumnitrid, mit einem hohen inneren Zugverspannungspegel abgeschieden werden, was zu einer entsprechenden globalen Deformierung des Substrats301 führt. Somit wird eine geringere Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Mikrorissen in empfindlichen dielektrischen Materialien in der Metallisierungsschicht330 erreicht. Auch in diesem Falle kann die Schicht330 mit oder ohne einer kompressiven Deckschicht bereitgestellt werden, wie dies auch zuvor erläutert ist. - Es gilt also: Die vorliegende Offenbarung stellt Techniken zur Herstellung von Metallisierungsschichten bereit, die empfindliche dielektrische Materialien enthalten, etwa ULK-Materialien, wobei die mechanische Stabilität während des Einebnungsprozesses zum Entfernen von überschüssigem Metall erhöht wird, indem ein kompressiver Verspannungspegel angewendet wird, der die Wahrscheinlichkeit des Erzeugens von Mikrorissen in dem empfindlichen dielektrischen Material verringert. Dies wird auf der Grundlage einer kompressiven Deckschicht erreicht.
Claims (4)
- Verfahren mit: Bilden einer kompressiven Deckschicht (
235 ) aus Siliziumnitrid oder stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid auf einem dielektrischen Material (231 ) mit kleinem ε einer Metallisierungsschicht (230 ) eines Halbleiterbauelements (200 ), wobei die kompressive Deckschicht (235 ) mit einem internen kompressiven Verspannungspegel von ungefähr 2 Gigapascal oder höher gebildet wird; Bilden mindestens einer weiteren kompressiven Materialschicht (213c ), um eine kompressive Verspannung in dem dielektrischen Material (231 ) mit kleinem ε hervorzurufen, vor dem Bilden des dielektrischen Materials (231 ) mit kleinem ε; Bilden einer Öffnung (231t ,231v ) in der Deckschicht (235 ) und dem dielektrischen Material (231 ) mit kleinem ε; Füllen der Öffnung (231t ,231v ) mit einem Metall; und Entfernen der kompressiven Deckschicht (235 ) und des überschüssigen Materials des Metalls durch Ausführen eines Einebnungsprozesses, wobei die kompressive Deckschicht (235 ) so gebildet wird, dass ein Ausbreiten von während des Einebnungsprozesses entstehenden Mikrorissen in das dielektrische Material mit kleinem ε unterdrückt wird. - Verfahren nach Anspruch 1, wobei Ausführen eines Einebnungsprozesses umfasst: Ausführen eines chemisch-mechanischen Einebnungsprozesses.
- Verfahren nach Anspruch 1, wobei das dielektrische Material (
231 ) mit kleinem ε eine Dielektrizitätskonstante von ungefähr 2,7 oder weniger besitzt. - Verfahren nach Anspruch 1, wobei die eine der mindestens einen weiteren kompressiven Materialschicht als ein Ätzstoppmaterial verwendet wird, wenn die Öffnung (
231t ,231v ) in dem dielektrischen Material (231 ) mit kleinem ε gebildet wird.
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