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DE102005052052B4 - Ätzstoppschicht für Metallisierungsschicht mit verbesserter Haftung, Ätzselektivität und Dichtigkeit und Verfahren zur Herstellung eines dielektrischen Schichtstapels - Google Patents

Ätzstoppschicht für Metallisierungsschicht mit verbesserter Haftung, Ätzselektivität und Dichtigkeit und Verfahren zur Herstellung eines dielektrischen Schichtstapels Download PDF

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DE102005052052B4
DE102005052052B4 DE200510052052 DE102005052052A DE102005052052B4 DE 102005052052 B4 DE102005052052 B4 DE 102005052052B4 DE 200510052052 DE200510052052 DE 200510052052 DE 102005052052 A DE102005052052 A DE 102005052052A DE 102005052052 B4 DE102005052052 B4 DE 102005052052B4
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dielectric layer
layer
thickness
nitrogen
metal
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DE200510052052
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English (en)
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Inventor
Jörg Hohage
Matthias Lehr
Volker Kahlert
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Advanced Micro Devices Inc
Original Assignee
Advanced Micro Devices Inc
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Publication date
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Priority to US11/456,116 priority patent/US7867917B2/en
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    • H10W20/48
    • H10P14/6336
    • H10P14/6905
    • H10P14/69433
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Abstract

Halbleiterbauelement (200) mit:
einem metallenthaltenden Gebiet (203);
einer dielektrischen Schicht mit kleinem ε (206), die über dem metallenthaltenden Gebiet (203) gebildet ist;
einem Barrierenschichtstapel (250), der zwischen dem metallenthaltenden Gebiet (203) und der dielektrischen Schicht mit kleinem ε (206) gebildet ist, wobei der Barrierenschichtstapel (250) umfasst: eine erste dielektrische Schicht (257), die auf dem metallenthaltenden Gebiet (203) gebildet ist, aus stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid (SiCN) aufgebaut ist und eine erste Dicke besitzt, eine zweite dielektrische Schicht (251), die auf der ersten dielektrischen Schicht (257) gebildet ist und eine zweite Dicke besitzt, und eine dritte dielektrische Schicht (252), die auf der zweiten dielektrischen Schicht (251) gebildet ist, aus stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid aufgebaut ist und eine dritte Dicke besitzt, wobei die erste Dicke und die zweite Dicke kleiner sind als die dritte Dicke.

Description

  • GEBIET DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
  • Im Allgemeinen betrifft die vorliegende Erfindung die Herstellung integrierter Schaltungen und betrifft insbesondere die Herstellung von Metallisierungsschichten mit hochleitfähigen Metallen, etwa Kupfer, die in ein dielektrisches Material eingebettet sind, das zur Leistungssteigerung des Bauteils eine geringe Permittivität aufweist.
  • BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
  • In modernen integrierten Schaltungen haben die Strukturgrößen, etwa die Kanallänge von Feldeffekttransistoren, den Bereich deutlich unter 1 μm erreicht, wodurch das Leistungsverhalten dieser Schaltungen im Hinblick auf die Geschwindigkeit und die Leistungsaufnahme ständig besser wurde. In dem Maße, wie die Größe der einzelnen Schaltungselemente deutlich reduziert wird, wodurch beispielsweise die Schaltgeschwindigkeit der Transistorelemente erhöht wird, wird auch der verfügbare Platz für Verbindungsleitungen, die die einzelnen Schaltungselemente elektrisch verbinden, verringert. Folglich müssen die Abmessungen dieser Verbindungsleitungen verringert werden, um dem geringen Anteil an verfügbarer Fläche und der gesteigerten Anzahl an Schaltungselementen pro Chip Rechnung zu tragen. In integrierten Schaltungen mit minimalen Abmessungen von ungefähr 0,35 μm und weniger ist ein begrenzender Faktor des Bauteilverhaltens die Signalausbreitungsverzögerung, die durch die Schaltgeschwindigkeit der Transistorelemente hervorgerufen wird. Da die Kanallänge dieser Transistorelemente nunmehr 0,18 μm und weniger erreicht hat, zeigt sich, dass die Signalausbreitungsverzögerung nicht mehr durch die Feldeffekttransistoren beschränkt ist, sondern auf Grund der erhöhten Schaltungsdichte durch den geringen Abstand der Verbindungsleitungen beschränkt ist, da die Kapazität von Leitung zu Leitung in Verbindung mit einer geringeren Leitfähigkeit dieser Leitungen auf Grund der geringeren Querschnittsfläche ansteigt. Die parasitären RC-Zeitkonstanten erfordern daher das Einführen einer neuen Art von Material zur Herstellung der Metallisierungsschicht.
  • Herkömmlich werden Metallisierungsschichten mittels eines dielektrischen Schichtstapels gebildet, der beispielsweise Siliziumdioxid und/oder Siliziumnitrid mit Aluminium als typisches Metall enthält. Da Aluminium eine deutliche Elektromigration bei höheren Stromdichten zeigt, die in integrierten Schaltungen mit äußerst größenreduzierten Strukturelementen erforderlich sein können, wird Aluminium durch Kupfer ersetzt, das einen deutlich geringeren elektrischen Widerstand und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Elektromigration aufweist. Für Bauelemente mit Strukturgrößen von 0,13 μm und weniger zeigt sich, dass lediglich das Ersetzen von Aluminium durch Kupfer nicht in der erforderlichen Weise die parasitären RC-Zeitkonstanten herabsetzt und daher werden die gut etablierten und gut verstandenen dielektrischen Materialien Siliziumdioxid (ε ungefähr 4,2) und Siliziumnitrid (ε ungefähr 7) zunehmend durch sogenannte dielektrische Materialien mit kleinem ε ersetzt. Jedoch ist dieser Übergang von der gut bekannten und gut etablierten Aluminium/Siliziumdioxidmetallisierungsschicht zu einer Metallisierungsschicht mit einem Dielektrikum mit kleinem ε und Kupfer mit einer Reihe von Problemen verknüpft, die es zu lösen gilt.
  • Beispielsweise kann Kupfer nicht in größeren Mengen in effizienter Weise durch gut etablierte Abscheideverfahren, etwa chemische und physikalische Dampfabscheidung aufgebracht werden. Des weiteren kann Kupfer nicht in effizienter Weise durch gut etablierte anisotrope Ätzprozesse strukturiert werden und daher wird die sogenannte Damaszener-Technik bei der Herstellung von Metallisierungsschichten mit Kupferleitungen eingesetzt. Typischerweise wird in der Damaszener-Technik die dielektrische Schicht abgeschieden und anschließend mit Gräben und Kontaktdurchführungen strukturiert, die nachfolgend mit Kupfer durch Plattierungsverfahren, etwa Elektroplattieren oder stromloses Plattieren gefüllt werden. Auch ist die Damaszener-Technik gegenwärtig eine gut etablierte Technik für die Herstellung von Kupfermetallisierungsschichten in standardmäßigen dielektrischen Materialien, etwa Siliziumdioxid. Die Anwendung von Dielektrika mit kleinem ε erfordert das Entwickeln neuer dielektrischer Diffusionsbarrierenschichten, um eine Kupferkontamination benachbarter Materialschichten zu vermeiden, da Kupfer in einer Vielzahl von Dielektrika effizient diffundiert. Obwohl Siliziumnitrid als eine effektive Kupferdiffusionsbarrierere bekannt ist, die auch in effizienter Weise die Diffusion von beispielsweise Sauerstoff in das kupferbasierte Metall verhindern kann, ist Siliziumnitrid unter Umständen in gewissen Anwendungen nicht akzeptabel, in denen dielektrische Schichtstapel mit kleinem ε verwendet sind, auf Grund der hohen Permittivität und auf Grund der reduzierten Ätzselektivität in anspruchsvollen Kontaktlochätzprozessen. Daher wird gegenwärtig Siliziumkarbid als ein vielversprechender Kandidat für eine Kupferdiffusionsbarriere betrachtet. Es zeigt sich jedoch, dass die Widerstandsfähigkeit des Kupfers gegenüber Elektromigration deutlich von der Grenzfläche zwischen dem Kupfer und der benachbarten Diffusionsbarrierenschicht abhängt und daher ist es in modernen integrierten Schaltungen mit hohen Stromdichten im Allgemeinen vorzuziehen, bis zu 20% Stickstoff in der Siliziumkarbidschicht zu verwenden, wodurch das Elektromigrationsverhaltens des Kupfers im Vergleich zu reinem Siliziumkarbid deutlich verbessert wird.
  • Die DE 10 2004 042 168 A1 beschreibt eine Technik zur Herstellung einer Metallisierungsschicht in einem Halbleiterbauelement, wobei eine Siliziumdioxidschicht mit kompressiver Verspannung auf einer dielektrischen Barrierenschicht und einer Auf SiCOH basierenden Schicht gebildet wird.
  • Mit Bezug zu den 1a bis 1e wird nunmehr ein firmeninterner bisheriger Prozessablauf beschrieben, um die bei der Herstellung einer Metallisierungsschicht mit Kupfer und einem Dielektrikum mit kleinem ε beteiligten Probleme detaillierter zu erläutern.
  • 1a zeigt schematisch eine Querschnittsansicht einer Halbleiterstruktur 100, in der ein dielektrisches Material mit kleinem ε gemäß einer sogenannten Prozesssequenz mit Kontaktloch zuerst und Graben zuletzt zu strukturieren ist, die gegenwärtig als ein sehr vielversprechender Prozessablauf bei der Strukturierung von Dielektrika mit kleinem ε erachtet wird. Die Halbleiterstruktur 100 umfasst ein Substrat 101, das Schaltungselemente, etwa Transistoren, Widerstände, Kondensatoren, und dergleichen aufweisen kann, und das eine untere Metallisierungsschicht 102 mit einem Metallgebiet 103 umfasst, das in einem dielektrischen Material 104 eingebettet ist. Abhängig von der entsprechenden Ebene der unteren Metallisierungsschicht 102 kann das Metallgebiet 103 Kupfer aufweisen und das Dielektrikum 104 kann ein Dielektrikum mit kleinem ε sein, etwa ein wasserstoffenthaltendes Siliziumoxikarbid (SiCOH). Eine Barrierenschicht 105, die aus stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid (SiCN) gebildet ist, und die auch als eine Ätzstoppschicht in der folgenden Ätzprozedur zum Strukturieren einer darüber liegenden dielektrischen Schicht mit kleinem ε 106 dient, ist auf der Metallisierungsschicht 102 ausgebildet, wodurch das Metallgebiet 103 eingeschlossen wird. Die dielektrische Schicht 106 mit kleinem ε kann abhängig von der angewendeten Prozesssequenz eine Zwischenätzstoppschicht (nicht gezeigt) aufweisen, die in vielen Anwendungen jedoch auch weggelassen wird, um damit eine geringere Gesamtpermittivität zu erreichen. Das dielektrische Material mit kleinem ε in der Schicht 106 kann aus einem beliebigen geeigneten dielektrischen Material mit kleinem ε, etwa SiCOH, und dergleichen aufgebaut sein. Eine Deckschicht 108, die beispielsweise aus Siliziumdioxid aufgebaut ist, oder die als eine antireflektierende Beschichtung (ARC) vorgesehen ist, kann optional auf der dielektrischen Schicht mit kleinem ε 106 angeordnet sein und kann als eine Stoppschicht bei der Entfernung von überschüssigen Kupfer in einem nachfolgenden chemisch-mechanischen Polierprozess (CMP) dienen. Ein Lackmaske 109 mit einer Öffnung 110 ist über der optionalen Deckschicht 108 ausgebildet.
  • Ein typischer Prozessablauf zur Herstellung der Halbleiterstruktur 100, wie sie in 1a gezeigt ist, kann die folgende Schritte umfassen. Nach dem Einebnen der unteren Metallisierungsschicht 102 wird die Barrieren/Ätzstoppschicht 105 beispielsweise mittels einer plasmaunterstützten chemischen Dampfabscheidung (PECVD) aus Trimethylsilan (3MS) und Ammoniak (NH3) als Vorstufengase abgeschieden. Anschließend wird das wasserstoffenthaltende Siliziumoxikarbid abgeschieden, wobei bei Bedarf die optionale Ätzstoppschicht gebildet werden kann, wenn eine erste Dicke entsprechend einer Grabentiefe während des Abscheidens der dielektrischen Schicht 106 erreicht ist. Danach das Abscheiden der Schicht 106 fortgesetzt werden, um die erforderliche endgültige Dicke der Schicht 106 zu erreichen. Als nächstes wird die Deckschicht 108 mit einer spezifizierten Dicke abgeschieden, falls diese vorgesehen ist. Die Deckschicht 108 kann dabei helfen, eine Wechselwirkung des Dielektrikums mit kleinem ε der Schicht 106 mit der darüber liegenden Lackmaske 109 deutlich zu unterdrücken und kann auch als eine CMP-Stoppschicht dienen. Anschließend wird die Lackmaske 109 gemäß gut etablierter Lithographieverfahren auf der Basis von Licht im tiefen UV-Bereich strukturiert, um die Öffnung 110 zu bilden die die Abmessungen der in der dielektrischen Schicht 106 zu bildenden Kontaktdurchführungen bestimmt.
  • 1b zeigt schematisch die Halbleiterstruktur 100 nach einem anisotropen Ätzprozess zur Herstellung einer Kontaktdurchführung 111 in der Deckschicht 108 und der dielektrischen Schicht 106. Während des anisotropen Ätzverfahrens weist die Barrieren/Ätzstoppschicht 105 eine deutlich geringere Ätzrate auf als die umgebende dielektrische Schicht 106, so dass der Ätzprozess in oder auf der Schicht 105 anhält, wobei die Schicht 105, die aus SiCN aufgebaut ist, eine bessere Ätzselektivität im Vergleich zu einer SiN-Schicht aufweisen kann, wie sie häufig als eine Ätzstoppschicht verwendet wird. Danach kann der verbleibende Photolack, der während des anisotropen Ätzprozesses nicht abgetragen wurde, mittels eines Ätzschrittes in einer sauerstoffenthaltenden Plasmaumgebung entfernt werden. Es sollte beachtet werden, dass die Ätzstoppschicht 105 eine Sauerstoffdiffusion in das Metallgebiet 103 während der Lackveraschung und in anderen nachfolgenden Fertigungsprozessen nicht so effizient unterdrückt wie eine SiN-Schicht und damit kann die Kupferintegrität reduziert sein.
  • 1c zeigt schematisch die Halbleiterstruktur 100 in einem fortgeschrittenen Fertigungsstadium. Die Kontaktdurchführung 111 ist mit einem organischen antireflektierenden Beschichtungsmaterial gefüllt, um damit einen Kontaktlochpfropfen 114 zu bilden, wobei das organische Material auch auf der verbleibenden Oberfläche der Struktur 100 vorgesehen wird, um damit eine antireflektierende Schicht 112 für die nachfolgende Photolithographie zu bilden. Somit dienen der Pfropfen 114 und die antireflektierende Schicht 112 dazu, die Topographie der Halbleiterstruktur 100 vor der Herstellung einer weiteren Photolackmaske 113, die eine Grabenöffnung 115 aufweist, einzuebnen.
  • Der Kontaktlochpfropfen 114 und die antireflektierende Schicht 112 können durch Aufschleuderverfahren und dergleichen gebildet werden, und die Photolackmaske 113 kann durch moderne Lithographieverfahren, wie sie im Stand der Technik bekannt sind, hergestellt werden.
  • 1d zeigt schematisch die Halbleiterstruktur 100 nach dem Ende des Grabenherstellungsschrittes und nach dem Entfernen der Schicht 112 und des Pfropfens 114. D. h., ein Graben 117 ist in der darunter liegenden Deckschicht 108 und dem oberen Bereich der dielektrischen Schicht 106 gebildet.
  • Der Graben 117 kann auf der Grundlage gut etablierter Ätzverfahren hergestellt werden. Danach kann die Ätzstoppschicht 105 vollständig geöffnet werden. Während dieses Ätzprozesses ist das Maß an „Überätzung" des Kupfergebiets 103 abhängig von der Gleichförmigkeit des vorhergehenden Ätzprozesses zur Herstellung der Kontaktlochöffnung 111 und somit von der Selektivität der Ätzstoppschicht 105, da eine geringere Ätzselektivität zu einer geringeren Dickengleichförmigkeit der Ätzstoppschicht 105 innerhalb der Kontaktlochöffnung 111 nach dem Kontaktlochätzprozess führen kann. Nach dem Ätzen durch die Ätzstoppschicht 105 in der Öffnung 111 kann ein Barrierenmetall und ein kupferbasiertes Metall in den Graben 117 und in die Kontaktlochöffnung 111 eingefüllt werden.
  • 1e zeigt schematisch die Halbleiterstruktur 100 nach dem Ende der oben beschriebenen Prozesssequenz, wodurch eine Metallisierungsschicht 130 gebildet ist.
  • Die Metallisierungsschicht 130 umfasst den Graben 117 und die Kontaktdurchführung 111, die mit einem kupferbasierten Metall 119 gefüllt sind, wobei eine Barrierenmetallschicht 118 an inneren Seitenwänden des Grabens 117 und der Kontaktdurchführung 111 und auf deren unteren Flächen ausgebildet ist. Eine Oberfläche 120 der Metallisierungsschicht 130 ist eingeebnet, um die Herstellung einer weiteren Metallisierungsschicht zu ermöglichen.
  • Typischerweise kann die Barrierenmetallschicht 118 durch physikalische Dampfabscheidung, etwa Sputter-Abscheidung mit einer Dicke aufgebracht werden, die einen ausreichenden Schutz gegenüber einer Kupferdiffusion bietet und gleichzeitig für eine erforderliche Haftung zu dem umgebenden dielektrischen Material mit kleinem ε sorgt. Typischerweise können Tantal oder Tantalnitrid als Material für die Barrierenmetallschicht 118 verwendet werden. Nachfolgend wird eine Kupfersaatschicht abgeschieden, um den anschließenden Abscheideprozess für den Hauptanteil des Kupfers durch Elektroplattieren zu fördern. Das überschüssige Kupfer wird dann durch chemisch-mechanisches Polieren entfernt, wobei die Deckschicht 108 ebenso entfernt werden kann, zumindest teilweise, und dabei als eine Stoppschicht dienen kann, um in zuverlässiger Weise den CMP-Prozess zu steuern. Danach kann eine weitere Ätzstoppschicht, etwa die Schicht 105, abgeschieden werden, um das Kupfer einzuschließen und um einen zuverlässigen Ätzstopp während der Herstellung einer nachfolgenden Metallisierungsschicht zu bilden.
  • Die Elektromigration von Kupfer hängt deutlich von den Eigenschaften der Grenzfläche zu dem umgebenden Material ab. Es ist daher wichtig, die Integrität des kupferbasierten Metalls in Gebieten 121 zu bewahren, in denen das Kupfer des Metallgebiets 103 mit der Barrierren/Ätzstoppschicht 105 oder mit einer Ätzstoppschicht, die noch auf dem Metall 119 zu bilden ist, in Kontakt ist. Wie zuvor erläutert ist, kann das SiNC-Material der Schicht 105 ein besseres Verhalten im Hinblick auf die Ätzselektivität und die Permittivität, jedoch eine reduzierte diffusionsblockierende Wirkung in Bezug auf beispielsweise Feuchtigkeit und Sauerstoff im Vergleich zu SiN aufweisen. Somit kann sich ein reduziertes Leistungsverhalten des Metallgebiets 103 oder 119 ergeben, wodurch das Gesamtverhalten des Bauelements 100 beeinträchtigt werden kann.
  • Angesichts der obigen Probleme besteht ein Bedarf für eine Technik, die es ermöglicht, gute Barriereneigenschaften beizubehalten, wobei eines oder mehrere der zuvor erkannten Probleme vermieden oder deren Auswirkungen zumindest reduziert werden.
  • Im Allgemeinen richtet sich die vorliegende Erfindung an ein Halbleiterbauelement und ein Verfahren zur Herstellung desselben, wobei ein erhöhter feuchtigkeits- und sauerstoffdiffusionsblockierender Effekt bereitgestellt wird, wobei dennoch ein erforderliches hohes Maß an Ätzselektivität beibehalten wird. Ferner kann die Haftung der Ätzstoppschicht an dem darunter liegenden kupferbasierten Material auf einem hohen Niveau gehalten werden, wodurch in Verbindung mit einer erhöhten Integrität der Metalloberfläche, die durch die verbesserte Feuchtigkeits- und Sauerstoffdiffusionsblockierwirkung erreicht wird, zu einer erhöhten Widerstandsfähigkeit gegenüber Elektromigration beigetragen wird. Dies kann erreicht werden, indem ein dielektrisches Barrierenschichtstapel vorgesehen wird, in welchem eine ausgezeichnete Haftung erreicht wird mittels einer ersten dielektrischen Schicht und ebenso ein effizienter Einschluss des kupferbasierten Metalls erreicht wird mittels einer zweiten dielektrischen Schicht, wobei eine verbesserte Steuerung eines nachfolgenden Ätzprozesses erreicht werden kann, indem eine dritte dielektrische Schicht mit einer erhöhten Ätzselektivität und einer erhöhten Dicke im Vergleich zu der ersten und der zweiten dielektrischen Schicht vorgesehen wird, um damit einen zuverlässigen Stopp des betrachteten Ätzprozesses zu ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch ein Bauelement nach Anspruch 1 und ein Verfahren gemäß den Ansprüchen 12 und 22.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Vorteile, Aufgaben und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den angefügten Patentansprüchen definiert und gehen auch aus der folgenden detaillierten Beschreibung hervor, wenn diese im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen studiert wird, in denen:
  • 1a bis 1e schematisch Querschnittsansichten einer Halbleiterstruktur mit einer Metallisierungsschicht mit kleinem ε während diverser Fertigungsphasen gemäß einem konventionellen dualen Damaszener-Prozess zeigen; und
  • 2a bis 2e schematisch Querschnittsansichten einer Halbleiterstruktur während der Herstellung einer Metallisierungsschicht zeigen, die einen dielektrischen Barrierenschichtstapel enthält, der eine verbesserte Haftung, einen verbesserten Einschluss und eine höhere Ätzselektivität aufweist, gemäß anschaulicher Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug zu den Ausführungsformen beschrieben ist, wie sie in der folgenden detaillierten Beschreibung sowie in den Zeichnungen dargestellt sind, sollte es selbstverständlich sein, dass die folgende detaillierte Beschreibung sowie die Zeichnungen nicht beabsichtigen, die vorliegende Erfindung auf die speziellen anschaulich offenbarten Ausführungsformen einzuschränken, sondern die beschriebenen anschaulichen Ausführungsformen stellen lediglich beispielhaft die diversen Aspekte der vorliegenden Erfindung dar, deren Schutzbereich durch die angefügten Patentansprüche definiert ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine effiziente Technik zur Herstellung einer wirksamen Barrierenschicht, die eine moderat geringe relative Permittivität aufweist und ferner eine erforderliche hohe Ätzselektivität während der Strukturierung eines dielektrischen Materials mit kleinem ε in modernen Metallisierungsschichten hoch moderner Halbleiterbauelemente liefert, wobei eine Haftung zu dem darunter liegenden Metallgebiet auf einem hohen Wert gehalten wird, wodurch eine „starke" Grenzfläche mit einer reduzierten Neigung für eine belastungsinduzierte Metallwanderung, etwa Elektromigration, bereitgestellt wird. Beispielsweise zeigt stickstoffenthaltendes Siliziumkarbid (SiCN) eine ausgezeichnete Haftung zu Kupfer insbesondere in Verbindung mit einer geeigneten Vorbehandlung vor der eigentlichen SiCN-Abscheidung. Beispielsweise kann der Koeffizient GC, der die zum Entfernen eines Materials von einer Oberfläche erforderliche Energie beschreibt, größer als 20 J/m2 für SiCN sein, das auf einer Kupferoberfläche gebildet ist, was für ein ganzflächiges Substrat gemessen wird, wobei dies zu vergleichen ist beispielsweise mit Gc < 10 J/m2 für eine Siliziumnitridschicht.
  • Um insgesamt eine Verbesserung des Leistungsverhaltens der Barrierenschicht zu erreichen, wird in der vorliegenden Erfindung berücksichtigt, dass ein effizienter Einschluss von kupferbasierten Metallgräben erreicht werden kann, indem eine dünne dielektrische Schicht vorgesehen wird, die für einen verbesserten Kupfereinschluss sorgt und die ebenso in effizienter Weise die Diffusion von Feuchtigkeit und Sauerstoff in das Kupfer unterdrückt, wodurch die Oberflächenintegrität der kupferbasierten Oberfläche deutlich verbessert wird. Ferner wird eine dünne Haftschicht vorgesehen, die mit dem Metall in Kontakt ist, wodurch die Stärke der resultierenden Grenzfläche zwischen Metall und Dielektrikum weiter verbessert wird. Beispielsweise ist Siliziumnitrid ein gut bewährtes Material, das in effizienter Weise eine Sauerstoffdiffusion unterdrückt und damit ein äußerst geeignetes Material zur Herstellung einer dielektrischen Schicht zur Reduzierung der Sauerstoff- und Feuchtigkeitsdiffusion in das Kupfer repräsentiert. Im Gegensatz zu konventionellen Vorgehensweise wird in der vorliegenden Erfindung jedoch die entsprechende Schichtdicke relativ klein gewählt, beispielsweise im Bereich von ungefähr 5 bis 20 nm, wodurch der Einfluss auf die gesamte relative Permittivität des resultierenden Barrierenschichtstapels bei moderat kleinen Werten bleibt. Ferner wird die moderat dünne Barrierenschicht mit der verbesserten sauerstoff- und feuchtigkeitsdiffusionsblockierenden Wirkung in Verbindung mit einer dielektrischen Schicht mit verbesserter Haftung vorgesehen, die in einer anschaulichen Ausführungsform aus einer stickstoffenthaltenden Siliziumkarbidschicht aufgebaut ist, die direkt auf der Metalloberfläche gebildet wird, wobei eine Dicke der Haftschicht deutlich kleiner sein kann im Vergleich zu konventionellen Verfahren, in denen eine einzelne SiCN-Barrierenschicht verwendet wird, wie dies zuvor beschrieben ist. Somit kann in modernen Bauelementen die Dicke der SiCN-Schicht im Bereich von ungefähr 5 nm bis ungefähr 30 nm liegen. Ferner können die obigen Schichten mit einer dritten dielektrischen Schicht kombiniert werden, die im Wesentlichen als eine effiziente Ätzstoppschicht dient und auch im Wesentlichen die gesamte relative Permittivität des gesamten Barrierenschichtstapels bestimmt. In anschaulichen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann stickstoffangereichertes Siliziumkarbid mit einer deutlich größeren Dicke im Vergleich zu der ersten und der zweiten dielektrischen Schicht verwendet werden, um damit eine zuverlässige Steuerung eines entsprechenden Kontaktlochätzprozesses zu gewährleisten, während dennoch die relative Permittivität auf dem erforderlichen geringen Niveau gehalten wird. In einer anschaulichen Ausführungsform kann die Abscheidung des Barrierenschichtstapels in einem in-situ-Prozess erreicht werden, d. h. mittels eines Abscheideprozesses, in welchem das Vakuum durchwegs über den gesamten Prozess aufrecht erhalten wird, wodurch die Prozesskomplexität vereinfacht und auch Kupferdefekte und eine Substratkontamination reduziert werden.
  • Mit Bezug zu den 2a bis 2e werden weitere anschauliche Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nunmehr detailliert beschrieben.
  • 2a zeigt schematisch eine Halbleiterstruktur 200 in Querschnittsansicht gemäß weiterer anschaulicher Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die Halbleiterstruktur 200 umfasst ein Substrat 201, über welchem ein Metallgebiet 203 angeordnet ist, zu dem eine vertikale elektrische Verbindung herzustellen ist. Beispielsweise kann in äußerst anspruchsvollen Anwendungen es für Halbleiterbauelemente erforderlich sein, dass eine Vielzahl von Metallisierungsschichten vorgesehen wird, um, wie zuvor erläutert ist, die hohe Anzahl an elektrischen Verbindungen bereitzustellen. Folglich kann in anschaulichen Ausführungsformen eine erste Metallisierungsschicht 202 über dem Substrat 201 gebildet werden, wobei, wie zuvor mit Bezug zu den 1 bis 1e erläutert ist, das Substrat 201 beliebige Schaltungselemente, etwa Transistoren, Widerstände, Kondensatoren und dergleichen aufweisen kann, für die die erste Metallisierungsschicht 202 einen elektrischen Kontakt entsprechend einem spezifizierten Schaltungsplan liefert. Die erste Metallisierungsschicht 202 kann die unterste Metallisierungsschicht repräsentieren oder kann eine beliebige Zwischenmetallisierungsschicht repräsentieren, über der eine oder mehrere weitere Metallisierungsschichten herzustellen sind. Die erste Metallisierungsschicht 202 umfasst eine erste dielektrische Schicht 204, die ein dielektrisches Material mit kleinem ε aufweisen kann, und umfasst ferner das Metallgebiet 203, das in dem dielektrischen Material der Schicht 204 eingebettet ist. In anschaulichen Ausführungsformen ist das Metallgebiet 203 aus Kupfer oder Kupferlegierungen aufgebaut, wobei vorteilhafterweise eine leitende Barrierenschicht 216 zwischen dem dielektrischen Material 204 und dem kupferbasierten Metall des Metallgebiets 203 vorgesehen ist. Eine erste dielektrische Schicht 257, die ein Teil eines dielektrischen Barrierenschichtstapels ist, ist über der ersten Metallisierungsschicht 202 ausgebildet, so dass diese mit dem Metallgebiet 203 in Kontakt ist. Die erste dielektrische Schicht 257 kann aus einem Material hergestellt sein, das eine gute Haftung zu dem Material des Metallgebiets 203 sicherstellt, wodurch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen eine belastungsinduzierte Materialwanderung, etwa Elektromigration, gewährleistet ist. Beispielsweise ist stickstoffenthaltendes Siliziumkarbid, das auch als SiCN bezeichnet wird, unabhängig von dem tatsächlichen Stickstoffanteil, ein geeigneter Kandidat auf Grund der ausgezeichneten Haftung an Kupfer. Da eine Dicke 257a der Schicht 257 relativ klein gewählt werden kann, kann der Stickstoffanteil im Hinblick auf die Haftungseigenschaften anstatt im Hinblick auf die Gesamtpermittivität und/oder die diffusionsblockierenden Eigenschaften gewählt werden. Somit kann für einen Wert von ungefähr 5 nm bis 30 nm, beispielsweise 10 nm, für die Dicke 257a eine Stickstoffkonzentration von ungefähr 20 bis 35 Atomprozent in die stickstoffenthaltende Siliziumkarbidschicht 257 eingebaut werden.
  • Ferner ist eine zweite dielektrische Schicht 251 auf der ersten dielektrischen Schicht 257 gebildet. Die dielektrische Schicht 251 kann aus einem Material hergestellt sein, das eine hohe diffusionsblockierende Wirkung in Bezug auf Sauerstoff, Feuchtigkeit und Kupfer aufweist, um damit eine unerwünschte Diffusion von Kupfer von dem Gebiet 203 in benachbarte dielektrische Materialien, die noch über dem Metallgebiet 203 zu bilden sind, zu vermeiden und ferner auch eine Feuchtigkeits- und Sauerstoffdiffusion in das Metallgebiet 203 zu unterdrücken.
  • In einer anschaulichen Ausführungsform kann die dielektrische Schicht 251 aus Siliziumnitrid (Si3N4) aufgebaut sein, das auch als SiN bezeichnet wird, wobei eine Dicke 251 der dielektrischen Schicht 251 relativ klein gewählt werden kann auf Grund der ausgezeichneten diffusionsblockierenden Eigenschaften, wodurch auch der Einfluss der Schicht 251 auf die gesamte relative Permittivität des Barrierenschichtstapels, der noch zu vervollständigen ist, relativ gering ist. Beispielsweise kann in Abhängigkeit der Abscheideverfahren und nachgeordneten Behandlungen die relative Permittivität der Schicht 251, wenn diese aus Siliziumnitrid aufgebaut ist, ungefähr 7,0 oder höher sein. Somit beeinflusst in äußert größenreduzierten Halbleiterbauelementen mit kritischen Strukturgrößen, etwa der Gatelänge von MOS-Transistoren (nicht gezeigt) von 100 nm und sogar weniger, beispielsweise 50 nm und weniger, die Gesamtpermittivität des resultierenden Zwischenschichtdielektrikumsstapels einer Metallisierungsschicht deutlich das Gesamtverhalten des Halbleiterbauelements 200. Folglich wird in einigen anschaulichen Ausführungsformen die Dicke 251a zu ungefähr 20 nm oder weniger gewählt und kann, abhängig von der betrachteten Anwendung, bei ungefähr 5 nm bis ungefähr 20 nm liegen. In einem anschaulichen Beispiel wird die Dicke 251 auf ungefähr 10 nm eingestellt.
  • Ein typischer Prozessablauf zur Herstellung des Halbleiterbauelements 200, wie es in 2a gezeigt ist, kann die folgenden Prozesse umfassen. Zunächst werden Schaltungselemente oder andere Mikrostrukturelemente auf dem Substrat 201 auf der Grundlage gut etablierter Prozessverfahren hergestellt, die mikroelektronische Techniken, etwa Photolithographie, Ätzen, Implantieren, Abscheiden und dergleichen umfassen. Nach der Vollendung von Schaltungselementen wird die Metallisierungsschicht 202 auf der Grundlage von Prozessverfahren gebildet, wie sie auch für die Herstellung einer nachfolgenden Metallisierungsschicht eingesetzt werden, wie dies später beschrieben ist. Somit werden entsprechende Prozesse, die mit der Schicht 202 verknüpft sind, hier nicht detaillierter beschrieben. Anschließend wird die erste dielektrische Schicht 257 mittels einer plasmaunterstützten CVD (chemische Dampfabscheidung) 253 aufgebracht, während welcher eine Plasmaumgebung auf der Grundlage geeigneter Vorstufen- und Trägergase eingerichtet wird, um die gesteuerte Abscheidung eines geeigneten Materials zu ermöglichen, das in einer Ausführungsform durch stickstoffenthaltendes Siliziumkarbid repräsentiert ist, um die Schicht 257 mit der Dicke 257a zu bilden, die auf der Grundlage einer entsprechend definierten Solldicke gesteuert wird. Es sollte beachtet werden, dass vor dem Abscheideprozess 253 eine geeignete Behandlung ausgeführt werden kann, um Kontaminationsstoffe und Oberflächenunregelmäßigkeiten aus dem Gebiet 203 und auch von Oberflächenbereichen der dielektrischen Schicht 204 zu entfernen. In einer anschaulichen Ausführungsform wird eine plasmabasierte Reinigungsbehandlung ausgeführt, um oxidierte und erodierte Bereiche von der Oberfläche des Metallgebiets 203 vor dem eigentlichen Abscheideprozess 253 zu enffernen, wobei die Plasmabehandlung in-situ mit dem Abscheideprozess 253 ausgeführt wird, d. h., ein Kontakt des Substrats 201 mit Umgebungsluft wird im Wesentlichen im Übergang von der Plasmareinigungsbehandlung zu dem eigentlichen Abscheideprozess für die Schicht 257 vermieden. Wenn beispielsweise die Schicht 257 als eine SiCN-Schicht abgeschieden wird, kann eine in-situ-Plasmavorbehandlung auf der Grundlage von Ammoniak (NH3) und Stickstoff (N2) ausgeführt werden und danach wird ein Vorstufenmaterial, etwa 3MS oder 4MS zugeführt, um die Abscheideumgebung 253 einzurichten. Es sollte beachtet werden, dass zum Einrichten der Plasmaumgebung für die Abscheideatmosphäre 253 eine beliebige geeignete Abscheideanlage, etwa das System „Producer" von Applied Materials, Inc., verwendet werden kann. In anderen anschaulichen Ausführungsformen kann eine beliebige erforderliche Vorabscheidebehandlung auf der Grundlage von Wärme- und/oder chemischen Behandlungen ausgeführt werden, wobei im Wesentlichen keine Plasmaumgebung eingesetzt wird.
  • In einer anschaulichen Ausführungsform, wenn die oben spezifizierte Abscheideanlage verwendet wird, kann SiCN während des Prozesses 253 auf der Grundlage der folgenden Prozessparameter abgeschieden werden. Ein Druck in der Umgebung der Abscheideatmosphäre 253 wird ungefähr auf 2,7 bis 3,3 Torr, beispielsweise ungefähr auf 3,0 Torr eingestellt. Die Substrattemperatur kann auf ungefähr 350 Grad C bis ungefähr 400 Grad C, beispielsweise ungefähr 370 Grad C eingestellt werden. Die Abscheidung 253 kann auf der Grundlage von Trimethylsilan (3MS), Ammoniak (NH3) und Helium als Vorstufen- bzw. Trägergase mit Durchflussraten von ungefähr 140 bis ungefähr 180, beispielsweise ungefähr 160 sccm (Standardkubikzentimenter pro Minute), ungefähr 300 bis ungefähr 360, beispielsweise ungefähr 325 sccm und ungefähr 350 bis ungefähr 450, beispielsweise ungefähr 400 sccm für 3MS, NH3 und He durchgeführt werden. Die RF-(Radiofrequenz)Leistung kann auf ungefähr 250 bis 350 Watt, beispielsweise 300 Watt eingestellt werden, was zu einer Abscheidezeit von ungefähr 3 bis 5 Sekunden für eine Schichtdicke 257a von ungefähr 90 bis 110 Angstrom, d. h. 8 bis 12 nm führt. Für die beispielhaften Werte, die zuvor aufgeführt sind, führt eine Abscheidezeit von ungefähr 4,3 Sekunden zu einer SiCN-Schicht mit einer Dicke von ungefähr 10 nm und einem Stickstoffanteil von ungefähr 25 Atomprozent.
  • Anschließend wird die Abscheideumgebung 253 modifiziert, um das Abscheiden der zweiten dielektrischen Schicht 251 zu ermöglichen, so dass die Anwesenheit von Sauerstoff und Feuchtigkeit nach dem Abscheiden der ersten Schicht 257 effizient unterdrückt wird. Beispielsweise können geeignete Spül- und Pumpschritte ausgeführt werden, um die Abscheideumgebung 253 für die in-situ-Herstellung der Schicht 251 vorzubereiten. In einer anschaulichen Ausführungsform wird die Schicht 251 als eine Siliziumnitridschicht vorgesehen, wobei für die oben spezifizierte Abscheideanlage die folgenden Prozessparameter verwendet werden können. Ein Druck in der Umgebung der Abscheideatmosphäre 253 kann auf ungefähr 4,5 bis 5,0 Torr, beispielsweise ungefähr 4,8 Torr eingestellt werden. Die Substrattemperatur wird auf ungefähr 350 Grad C bis ungefähr 400 Grad C, beispielsweise auf ungefähr 370 Grad C eingestellt. Die Abscheidung 253 kann auf der Grundlage von Silan (SiH4), Ammoniak (NH3) und Stickstoff (N2) als Vorstufen- und Trägergase mit Durchflussraten von ungefähr 120 bis ungefähr 170, beispielsweise ungefähr 150 sccm, ungefähr 240 bis ungefähr 290, beispielsweise 260 sccm und ungefähr 8000 bis ungefähr 9000, beispielsweise ungefähr 8600 sccm für SiH4, NH3 bzw. N2 erfolgen. Die RF-(Radiofrequenz)Leistung kann auf ungefähr 400 bis 600 Watt, beispielsweise ungefähr 520 Watt eingestellt werden, was zu einer Abscheidezeit von ungefähr 1 bis 3 Sekunden mit einer Schichtdicke 251a von ungefähr 80 bis 120 Angstrom, d. h. 8 bis 12 nm führt. Für die beispielhaften oben bezeichneten Werte führt eine Abscheidezeit von ungefähr 2 Sekunden zu einer Siliziumnitridschicht mit einer Dicke von ungefähr 10 nm.
  • 2b zeigt schematisch das Halbleiterbauelement 200 in einem weiter fortgeschrittenen Herstellungsstadium. Hier ist eine dritte dielektrische Schicht 252 über der zweiten dielektrischen Schicht 251 gebildet, wobei in anschaulichen Ausführungsformen die dritte dielektrische Schicht 252 direkt auf der zweiten dielektrischen Schicht 251 gebildet ist. In einer anschaulichen Ausführungsform ist die dielektrische Schicht 252 aus einem Material aufgebaut, das eine erhöhte Ätzselektivität in Bezug auf einen nachfolgenden Kontaktlochätzprozess aufweist, um damit eine verbesserte Ätzsteuerung im Vergleich zu konventionellen Vorgehensweisen zu ermöglichen, in denen ein einzelnes Material als Ätzstopp- und Barrierenschicht für äußerst moderne Halbleiterbauelemente eingesetzt wird. Wie zuvor mit Bezug zu den 1a bis 1e erläutert ist, wird stickstoffenthaltendes Siliziumkarbid (SiCN) häufig als eine Ätzstoppschicht eingesetzt, auf Grund der guten Eigenschaften im Hinblick auf die Permittivität und die Ätzselektivität. Die geringere feuchtigkeits- und sauerstoffblockierende Wirkung des stickstoffenthaltenden Siliziumkarbids, das das Gesamtverhalten der Ätzstoppschicht in konventionellen Techniken beeinträchtigt, kann in der vorliegenden Erfindung ausreichend kompensiert werden, da ein Barrierenschichtstapel, der hierin als 250 bezeichnet ist und der in anschaulichen Ausführungsformen durch die Schichten 251 und 252 aufgebaut ist, deutlich die Wahrscheinlichkeit von Oberflächendefekten in dem Metallgebiet 203 auf Grund des Vorhandenseins der äußerst effizienten sauerstoff- und feuchtigkeitsblockierenden Schicht 251 reduziert.
  • Die dritte dielektrische Schicht 252 besitzt eine Dicke 252a, die so eingestellt ist, dass die erforderliche Ätzsteuerung in den nachfolgenden Kontaktlochätzprozess möglich ist. In anschaulichen Ausführungsformen liegt die Dicke 252a in einem Bereich von ungefähr 30 nm bis ungefähr 80 nm, beispielsweise bei ungefähr 50 nm, wenn die Schicht 252 im Wesentlichen aus stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid aufgebaut ist, wobei ein Stickstoffanteil im Bereich von ungefähr 15 bis 30 Atomprozent, zumindest an einer Grenzfläche 252c liegt. Die Schicht 252 kann mittels eines zweiten Abscheideprozesses 254 auf der Grundlage einer weiteren Plasmaumgebung hergestellt werden, die silanbasierte Vorstufengase und Ammoniak in Verbindung mit einem inerten Trägergas, etwa Helium, aufweist. In einer anschaulichen Ausführungsform kann der Prozess 254 auf der Grundlage einer Plasmaumgebung ausgeführt werden, die Trimethylsilan (3MS) und Ammoniak und Helium enthält, während in anderen Ausführungsformen 4MS und Ammoniak und Helium verwendet werden können. Wenn beispielsweise eine Abscheideanlage, etwa das oben genannte „Producer"-System von Applied Materials, Inc., verwendet wird, können die folgenden Parameterbereiche angewendet werden. Der Druck innerhalb der Plasmaumgebung des Prozesses 254 kann im Bereich von ungefähr 2,7 bis ungefähr 3,3, beispielsweise 3,0 Torr liegen. Die Temperatur reicht von ungefähr 330 Grad C bis ungefähr 400 Grad C und liegt beispielsweise bei ungefähr 370 Grad C. Die Durchflussraten für 3MS, Ammoniak und Helium liegen entsprechend bei ungefähr 120 bis ungefähr 200, beispielsweise ungefähr 160 sccm, bei ungefähr 290 bis ungefähr 360, beispielsweise ungefähr 325 sccm und bei ungefähr 350 bis 450, beispielsweise ungefähr 400 sccm. Die Radiofrequenzleistung kann auf ungefähr 270 bis ungefähr 330, beispielsweise ungefähr 300 Watt eingestellt werden.
  • Mit den oben genannten Parametern und einer Abscheidezeit im Bereich von ungefähr 15 bis 25 Sekunden kann die Dicke 252a im Bereich von ungefähr 30 bis 80 nm liegen. Als anschauliches Beispiel sei genannt, dass ein Abscheidezeit von ungefähr 21,5 Sekunden mit den anschaulichen Parameterwerten, wie sie oben angegeben sind, zu einer Schichtdicke von ungefähr 50 nm führen kann. Es sollte beachtet werden, dass die Dicke 252a effizient auch auf der Grundlage eines vordefinierten Sollwertes gesteuert werden kann, der eine gewünschte Schichtdicke repräsentiert, um damit die gewünschte Ätzsteuerung in dem nachfolgenden Kontaktlochätzprozess zu erreichen.
  • In einer anschaulichen Ausführungsform wird der Barrierenschichtstapel 250, der aus der ersten Schicht 257, der zweiten Schicht 251 und der dritten Schicht 252 aufgebaut ist, in-situ gebildet, d. h. die Vakuumbedingungen während und zwischen den Abscheideprozessen 253 und 254 werden im Wesentlichen über die gesamte Prozesssequenz hinweg aufrecht erhalten, wobei geeignete Übergangsschritte und Stabilisierungsschritte ausgeführt werden können, um von der Abscheideumgebung des Prozesses 253 zu der Abscheideumgebung des Prozesses 254 zu wechseln. Somit kann das Metallgebiet 203 in effizienter Weise durch die dielektrische Schicht 251 eingeschlossen werden, wobei deutlich die Wahrscheinlichkeit für eine Sauerstoff- und Feuchtigkeitsdiffusion in das Gebiet 203 reduziert wird. Ferner kann durch Aufrechterhalten der Vakuumbedingung während der Übergangsphase zum Einrichten der Abscheideumgebung des Prozesses 254 ein Kontakt mit Sauerstoff und Feuchtigkeit der Schicht 251 deutlich reduziert werden und nach der Bildung der Schicht 252 ein noch besserer Einschluss des Metallgebiets 203 erreicht werden. Beispielsweise kann für das oben spezifizierte Abscheiderezept des Prozesses 253 ein geeignet gestalteter Pumpschritt ausgeführt werden, um eine entsprechende Prozesskammer nach der Abscheidung 253 mit beispielsweise Stickstoff zu spülen, um damit effizient Nebenprodukte des Abscheideprozesses zu entfernen. Danach kann die Prozesskammer mit Helium beim Prozessdruck, wie er für den zweiten Abscheidprozess 254 erforderlich ist, beschickt werden. Danach können die Vorstufengase 3MS und Ammoniak zusätzlich zugeführt werden, wobei im Wesentlichen der gleiche Gesamtdruck aufrecht erhalten wird. Danach kann der eigentliche Abscheideprozess 254 in Gang gesetzt werden, indem das Plasma durch Zuführen der erforderlichen RF-Leistung in die Umgebung der Abscheideatmosphäre 254 gezündet wird. Es sollte beachtet werden, dass daher der Begriff „in-situ" als ein Prozess zu verstehen ist, während welchem ein Kontakt der Schicht 251 nach dem Abscheiden mit Umgebungsluft im Wesentlichen vermieden wird und eine Vakuumbedingung, d.h. ein Druck entsprechend den jeweiligen Abscheidedrücken oder darunter, während der ersten Abscheidung 253 zur Bildung der ersten und der zweiten Schichten 257 und 251 und der zweiten Abscheidung 254 und in jeweiligen Zwischenphasen aufrecht erhalten wird. Diese Definition des Begriffs „in-situ" schließt nicht notwendigerweise Prozesse aus, die in unterschiedlichen Prozesskammer ausgeführt werden, solange ein optionaler Substrattransport ohne Kontakt zur Umgebungsluft sichergestellt ist. In anderen anschaulichen Ausführungsformen können die Abscheideprozesse 253 und 254 möglicherweise in Verbindung mit einer Plasmabehandlung in der gleichen Prozesskammer in einer geeigneten Abscheideanlage ausgeführt werden.
  • In anspruchsvollen Anwendungen kann es wünschenswert sein, den Barrierenschichtstapel 250 mit einer reduzierten Menge an Stickstoff zu versehen, zumindest an einer Oberfläche, die mit einem dielektrischen Material mit kleinem ε, die auf dem Barrierenschichtstapel 250 auszubilden ist, in Kontakt gerät. Beispielsweise wird angenommen, dass Stickstoff, der in der Nähe einer Grenzfläche vorhanden ist, die zwischen dem Barrierenschichtstapel 250 und einem dielektrischen Material mit kleinem ε ausgebildet ist, in das dielektrische Material mit kleinem ε diffundieren und schließlich mit einer Lackmaske in Kontakt kommen kann, die für die weitere Strukturierung des dielektrischen Materials mit kleinem ε verwendet wird. In diesem Falle können Stickstoff oder Radikale, die daraus gebildet werden, deutlich das photochemische Verhalten des Photolacks ändern, woraus sich unerwünschte strukturelle Unregelmäßigkeiten ergeben können. Folglich wird in einigen anschaulichen Ausführungsformen der Abscheideprozess 254 so gesteuert, dass der Anteil an Stickstoff in der Schicht 252 mit zunehmender Prozesszeit reduziert wird. D. h. mit zunehmender Dicke während des Abscheidens 254 wird der Stickstoffanteil reduziert, wodurch sich eine Oberfläche 252b ergibt, die einen reduzierten Stickstoffanteil und damit eine reduzierte Wahrscheinlichkeit für eine Stickstoffdiffusion in Lackmasken aufweist, die zur Strukturierung des nachfolgend gebildeten dielektrischen Schichtstapels mit kleinem ε verwendet werden. Für ein Abscheiderezept, wie es zuvor für den Prozess 254 spezifiziert ist, kann das Verhältnis von 3MS und Ammoniak den Anteil an Stickstoff im Wesentlichen bestimmen, der in die Schicht 252 eingebaut wird. Um einen deutlich reduzierten Stickstoffanteil an der Oberfläche 252b zu erhalten, oder um eine im Wesentlichen stickstofffreie Oberfläche 252b zu erreichen, wird die Zufuhr von Ammoniak reduziert oder beendet, nachdem eine gewisse Dicke abgeschieden ist. Der Zeitpunkt für das Abschalten oder Reduzieren der Ammoniakzuführung kann auf der Grundlage eines Sollwertes für die Dicke 252 so festgelegt werden, dass ein graduelles Abnehmen des Anteils an Stickstoff, der in den verbleibenden Bereich der Schicht 252 eingebaut wird, erreicht wird. Beispielsweise können ungefähr 20 bis 50 nm, abhängig von den Bauteilerfordernissen, abgeschieden werden, wobei Stickstoff mit einer Konzentration von ungefähr 15 bis 30 Atomprozent oder mehr eingebaut wird. Danach kann die Ammoniakzufuhr unterbrochen oder reduziert werden, so dass beispielsweise ungefähr 20 bis 30 nm Siliziumkarbid mit reduziertem Stickstoffanteil gebildet werden, um damit die gewünschte Solldicke zu erreichen. Selbst für eine vollständige Unterbrechung der Ammoniakzufuhr kann der resultierende Stickstoffanteil ein allmählich abnehmendes Profil zeigen, wobei die Prozessparameter der Abscheidung 254 so eingestellt werden können, dass im Wesentlichen eine stickstofffreie Oberfläche 252b erreicht werden kann. D. h., der Oberflächenbereich 252 kann als eine Siliziumkarbidschicht betrachtet werden. In anderen Ausführungsformen kann die Oberflächenschicht 252b noch einen gewissen jedoch reduzierten Stickstoffanteil aufweisen.
  • 2c zeigt schematisch das Halbleiterbauelement 200 gemäß einer weiteren anschaulichen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, in der der Barrierenschichtstapel 250 eine vierte dielektrische Schicht 255 aufweist, die eine andere Materialzusammensetzung und/oder Dicke im Vergleich zumindest zu der Schicht 252 aufweist. Beispielsweise kann nach dem Abscheiden der Schicht 252 mittels des Prozesses 254 ein weiterer separater oder ein in-situ-Abscheideprozess auf der Grundlage einer geeigneten plasmagestützten Abscheideatmosphäre ausgeführt werden, um die vierte Schicht 255 mit einer Dicke 255a bereitzustellen, die kleiner als die Dicke 252a. Somit bestimmt die Schicht 252 dennoch im Wesentlichen die Ätz- und Permittivitätseigenschaften des gesamten Barrierenschichtstapels 250. Wie zuvor erläutert ist, kann es vorteilhaft sein, die vierte Schicht 255 im Wesentlichen ohne Stickstoff vorzusehen, um damit eine Stickstoffdiffusion in nachfolgenden Prozessen zu reduzieren. Daher ist in einer anschaulichen Ausführungsform die Schicht 255 im Wesentlichen aus Siliziumkarbid aufgebaut, das eine moderat geringe Permittivität zeigt, wodurch das Gesamtverhalten des Schichtstapels 250 nicht unerwünscht beeinträchtigt wird. Die Schicht 255 kann auf der Grundlage von 3MS oder 4MS in Verbindung mit Helium abgeschieden werden, wie dies auch mit Bezug zu 2b erläutert ist. In anderen Ausführungsformen können andere stickstofffreie Deckschichten als die Schicht 255 vorgesehen werden, beispielsweise welche, die aus Siliziumdioxid aufgebaut sind, wobei ein negativer Einfluss des Sauerstoffs während der Herstellung der Siliziumdioxidschicht im Wesentlichen auf Grund des Vorsehens der zweiten dielektrischen Schicht 251 vermieden werden kann. Somit wird eine effiziente Barriere gegen eine Stickstoffdiffusion durch die Schicht 255 bereitgestellt, wobei im Wesentlichen kein Einfluss im Hinblick auf den nachfolgenden Ätzprozess hervorgerufen wird, selbst wenn die Schicht 255 aus Siliziumdioxid aufgebaut ist.
  • 2d zeigt schematisch das Halbleiterbauelement 200 in einer weiter fortgeschrittenen Fertigungsphase, in der eine dielektrische Schicht 206 mit kleinem ε über dem Barrierenschichtstapel 250 gebildet ist und wobei eine Deckschicht 208 noch auf der Oberseite des dielektrischen Materials 206 mit kleinem ε gebildet sein kann. Ferner ist eine Kontaktdurchführungsöffnung 211 durch die dielektrische Schicht mit kleinem ε 206 und teilweise in die Schicht 252 des Stapels 250 gebildet. Die Halbleiterstruktur 200 kann entsprechend im Wesentlichen zu den gleichen Prozessen hergestellt werden, wie sie zuvor mit Bezug zu den 1a und 1b beschrieben sind, wobei während eines entsprechenden anisotropen Ätzprozesses ein hohes Maß an Ätzselektivität durch die Schicht 252 erreicht wird, wodurch ein zuverlässiges Stoppen des Kontaktdurchführungsätzprozesses in der Schicht 252 gewährleistet ist. Ferner kann, wie zuvor erläutert ist, in einigen anschaulichen Ausführungsformen die Barrierenschicht 250 darin ausgebildet einen im Wesentlichen stickstoffverarmten Bereich, etwa die Schicht 255 aufweisen, wodurch ebenso das Gesamtverhalten des Ätzprozesses verbessert wird, das unerwünschte stickstoffinduzierte Wechselwirkungen mit einer entsprechenden Lackmaske deutlich reduziert sein können. Danach kann die weitere Bearbeitung in ähnlicher Weise fortgesetzt werden, wie dies auch mit Bezug zu den 1c bis 1e beschrieben ist.
  • 2e zeigt schematisch das Halbleiterbauelement 200 in einem weiter fortgeschrittenen Herstellungsstadium, d.h. nach der Ausbildung metallgefüllter Kontaktdurchführungen und Gräben in der dielektrischen Materialschicht 206 mit kleinem ε auf der Grundlage gut etablierter Damaszener-Verfahren, wie dies zuvor beschrieben ist.
  • Somit umfasst das Halbleiterbauelement 200 ein kupferbasiertes Metall 219, das in einen entsprechenden Graben und in die Kontaktdurchführungsöffnung 211 eingefüllt ist, die nun mit dem Gebiet 203 elektrisch verbunden ist. Ferner ist eine leitende Barrierenschicht 218 an Seitenwänden und unteren Bereichen des Grabens und der Kontaktdurchführung gebildet. Ferner kann ein zweiter Barrierenschichtstapel 250a auf der dielektrischen Schicht 206 und dem Metall 219 gebildet sein, wodurch das Metall 219 eingeschlossen ist und eine Sauerstoff- und Feuchtigkeitsdiffusion in das Metall 219 im Wesentlichen reduziert ist, während andererseits eine hohe Haftung und die erforderliche Ätzselektivität in einem nachfolgenden Fertigungsprozess zur Herstellung einer weiteren Metallisierungsschicht über dem Metall 219 erreicht wird. Folglich kann der zweite Barrierenschichtstapel 250a im Wesentlichen die gleiche Konfiguration aufweisen, wie dies mit Bezug zu den Barrierenschichtstapel 250 erläutert ist. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Barrierenschichtstapel 250 und 250a nicht notwendigerweise die gleiche Konfiguration in dem gleichen Bauelement aufweisen. Beispielsweise kann in weiter oben liegenden Metallisierungsschichten eine erhöhte mechanische Integrität des Metalls 219 als vorteilhaft erachtet werden, und daher kann der Barrierenschichtstapel 250a eine Konfiguration aufweisen, wie dies zuvor erläutert ist, während der Schichtstapel 250 noch gemäß konventioneller Herstellungsschemata gebildet ist, so dass der Stapel 250 tatsächlich aus einer einzelnen Schicht aufgebaut ist, etwa einer Siliziumnitridschicht oder stickstoffenthaltenden Siliziumkarbidschicht. In anderen Ausführungsformen besitzen der Schichtstapel 250 und der Schichtstapel 250a beide die verbesserten Leistungseigenschaften gemäß der vorliegenden Erfindung, können sich jedoch in ihrer Konfiguration auf Grund von Prozess- und Bauteilerfordernissen unterscheiden. Beispielsweise kann der Schichtstapel 250 eine 4-Schichtkonfiguration mit beispielsweise einer im Wesentlichen stickstofffreien Oberschicht aufweisen, wie dies mit Bezug zu der Schicht 255 (siehe 2c) erläutert ist, oder die dielektrische Schicht 252 kann einen reduzierten Stickstoffanteil an der oberen Fläche 252b (2b) aufweisen, um den Strukturierungsprozess zu verbessern, wenn äußerst moderne Photolacke eingesetzt werden. In anderen Fällen kann das Material der oberen Schicht 255, falls diese vorgesehen ist, für die unterschiedlichen Schichtstapel 250, 250a unterschiedlich gewählt werden, während in anderen Ausführungsformen der Stapel 250a ein 4-Schichtstapel mit reduzierter Stickstoffdiffusion sein kann, während der Stapel 250 aus drei Schichten aufgebaut ist.
  • Es gilt also: Die vorliegende Erfindung stellt eine Technik zur Herstellung eines verbesserten Barrierenschichtstapels bereit, der für einen verbesserten Einschluss eines kupferenthaltenden Metalls sorgt, wobei eine erhöhte Haftung und ein geringeres Eindringen von Sauerstoff und Feuchtigkeit in Oberflächenbereiche des eingeschlossenen Metalls gewährleistet ist, wodurch die Möglichkeit zur Verbesserung des Elektromigrationsverhaltens des eingeschlossenen Metalls gegeben ist. Des weiteren wird ein hohes Maß an Ätzselektivität weiterhin beibehalten, da der wesentliche Anteil des Barrierenschichtstapels, d. h. die Schicht 252 mit der größten Dicke, aus einem Material aufgebaut ist, das eine erhöhte Ätzselektivität im Vergleich zu dem darunter liegenden diffusionsblockierenden Material aufweist. Da ferner der wesentliche Anteil des Barrierenschichtstapels aus einem Material mit der erforderlichen geringen relativen Permittivität aufgebaut ist, kann ein unerwünschter Einfluss auf das Gesamtverhalten des Halbleiterbauelements wirksam unterdrückt wird, wobei dennoch eine verbesserte Kupferintegrität bereitgestellt wird. Die Abscheideprozesse zur Herstellung des Barrierenschichtstapels können vorteilhafterweise als eine in-situ-Prozesssequenz ausgeführt werden, wodurch auch die Prozesskomplexität im Vergleich zu konventionellen Lösungen verringert wird, wobei in einigen Ausführungsformen eine in-situ-Vorbehandlung ausgeführt werden kann, um damit die Haftung der ersten Schicht 257 an dem darunter liegenden Metall noch weiter zu verbessern. Des weiteren kann in einigen anschaulichen Ausführungsformen eine im Wesentlichen stickstofffreie Oberschicht in dem Barrierenschichtstapel vorgesehen werden, ohne dass Auswirkungen auf die gesamte relative Permittivität auftreten, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Lackvergiftung während der Strukturierung des dielektrischen Materials mit kleinem ε gemäß etablierter Damaszener-Verfahren deutlich verringert wird.
  • Weitere Modifizierungen und Variationen der vorliegenden Erfindung werden für den Fachmann angesichts dieser Beschreibung offenkundig. Daher ist diese Beschreibung als lediglich anschaulich und für die Zwecke gedacht, dem Fachmann die allgemeine Art und Weise des Ausführens der vorliegenden Erfindung zu vermitteln. Selbstverständlich sind die hierin gezeigten und beschriebenen Formen der Erfindung als die gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen zu betrachten.

Claims (23)

  1. Halbleiterbauelement (200) mit: einem metallenthaltenden Gebiet (203); einer dielektrischen Schicht mit kleinem ε (206), die über dem metallenthaltenden Gebiet (203) gebildet ist; einem Barrierenschichtstapel (250), der zwischen dem metallenthaltenden Gebiet (203) und der dielektrischen Schicht mit kleinem ε (206) gebildet ist, wobei der Barrierenschichtstapel (250) umfasst: eine erste dielektrische Schicht (257), die auf dem metallenthaltenden Gebiet (203) gebildet ist, aus stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid (SiCN) aufgebaut ist und eine erste Dicke besitzt, eine zweite dielektrische Schicht (251), die auf der ersten dielektrischen Schicht (257) gebildet ist und eine zweite Dicke besitzt, und eine dritte dielektrische Schicht (252), die auf der zweiten dielektrischen Schicht (251) gebildet ist, aus stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid aufgebaut ist und eine dritte Dicke besitzt, wobei die erste Dicke und die zweite Dicke kleiner sind als die dritte Dicke.
  2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei die zweite dielektrische Schicht aus Siliziumnitrid aufgebaut ist.
  3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei das metallenthaltende Gebiet Kupfer aufweist.
  4. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei die erste Dicke im Bereich von ungefähr 5 bis 30 nm liegt.
  5. Halbleiterbauelement nach Anspruch 4, wobei die zweite Dicke in einem Bereich von ungefähr 5 bis 20 nm liegt.
  6. Halbleiterbauelement nach Anspruch 5, wobei die dritte Dicke im Bereich von ungefähr 30 bis 80 nm liegt.
  7. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, das ferner eine vierte dielektrische Schicht aufweist, die auf der dritten dielektrischen Schicht gebildet ist, wobei die vierte dielektrische Schicht eine Stickstoffkonzentration aufweist, die kleiner ist als eine Stickstoffkonzentration der dritten dielektrischen Schicht.
  8. Halbleiterbauelement nach Anspruch 7, wobei eine Dicke der vierten dielektrischen Schicht kleiner als die dritte Dicke ist.
  9. Halbleiterbauelement nach Anspruch 8, wobei die vierte dielektrische Schicht eine Siliziumkarbidschicht ist.
  10. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei eine Stickstoffkonzentration der dritten dielektrischen Schicht an einer Grenzfläche zu der zweiten dielektrischen Schicht kleiner ist als eine Stickstoffkonzentration an einer Oberfläche gegenüberliegend zu der Grenzfläche.
  11. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, wobei die dielektrische Schicht mit kleinem ε eine kupferenthaltende Kontaktdurchführung aufweist, die mit dem metallenthaltenden Gebiet in Kontakt ist und einen kupferenthaltenden Graben aufweist, der über der Kontaktdurchführung ausgebildet ist.
  12. Verfahren mit: Abscheiden einer ersten dielektrischen Schicht (251), die aus stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid aufgebaut ist, mit einer ersten Dicke auf einem Metallgebiet (203), das über einem Substrat (201) gebildet ist; Abscheiden einer zweiten dielektrischen Schicht (257) in-situ auf der ersten dielektrischen Schicht (251), wobei die zweite dielektrische Schichte (257) eine zweite Dicke aufweist; Abscheiden einer dritten dielektrischen Schicht (252), die aus stickstoffenthaltendem Siliziumkarbid aufgebaut ist, mit einer dritten Dicke auf der zweiten dielektrischen Schicht (257), wobei die erste und die zweite Dicke jeweils kleiner sind als die dritte Dicke; und Bilden einer dielektrischen Schicht mit kleinem ε (206) über der dritten dielektrischen Schicht (252).
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei Abscheiden der ersten, der zweiten und er dritten Schicht in-situ ausgeführt wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 12, das ferner umfasst: Behandeln einer freigelegten Oberfläche des Metallgebiets mit einer reaktiven Plasmaumgebung und Abscheiden zumindest der ersten und der zweiten dielektrischen Schicht ohne Unterbrechen des Vakuums nach der Behandlung.
  15. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die erste dielektrische Schicht auf der Grundlage einer Plasmaumgebung abgeschieden wird, die ein stickstoffenthaltendes Vorstufenmaterial und Trimethylsilan oder Tetramethylsilan aufweist.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die zweite dielektrische Schicht auf der Grundlage einer zweiten Plasmaumgebung abgeschieden wird, die Silan und Ammoniak (NH3) aufweist.
  17. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die dritte dielektrische Schicht auf der Grundlage der ersten Plasmaumgebung abgeschieden wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 12, wobei Abscheiden der ersten, der zweiten und der dritten dielektrischen Schicht umfasst: Steuern der ersten Dicke auf der Grundlage eines ersten Sollwertes im Bereich von ungefähr 5 nm bis ungefähr 30 nm, Steuern der zweiten Dicke auf der Grundlage eines zweiten Sollwertes im Bereich von ungefähr 5 nm bis ungefähr 20 nm und Steuern der dritten Dicke auf der Grundlage eines dritten Sollwertes im Bereich von ungefähr 30 nm bis ungefähr 80 nm.
  19. Verfahren nach Anspruch 12, wobei Abscheiden der dritten dielektrischen Schicht umfasst: Steuern mindestens eines Abscheideparameters, um eine reduzierte Stickstoffkonzentration an einer Oberfläche der dritten dielektrischen Schicht zu schaffen, die der dielektrischen Schicht mit kleinem ε zugewandt ist.
  20. Verfahren nach Anspruch 12, das ferner umfasst: Bilden einer vierten dielektrischen Schicht auf der dritten dielektrischen Schicht, wobei die vierte dielektrische Schicht einen geringeren Stickstoffanteil im Vergleich zu der dritten dielektrischen Schicht aufweist.
  21. Verfahren nach Anspruch 12, das ferner umfasst: Ätzen einer Öffnung durch die dielektrische Schicht mit kleinem ε und Verwenden der dritten dielektrischen Schicht zum Steuern des Ätzprozesses.
  22. Verfahren mit: Bilden eines Barrierenschichtstapels mit einem Dielektrikum mit kleinem ε auf einem Metallgebiet in einer Metallisierungsstruktur eines Halbleiterbauelements durch Abscheiden in der folgenden Reihenfolge in-situ von: einer ersten stickstoffenthaltenden Siliziumkarbid-(SiCN) Schicht auf dem Metallgebiet; einer Siliziumnitridschicht auf der ersten stickstoffenthaltenden Siliziumkarbid-(SiCN) Schicht; und einer zweiten stickstoffenthaltenden Siliziumkarbid-(SiCN) Schicht auf der Siliziumnitridschicht.
  23. Verfahren nach Ansprach 22, wobei eine Dicke der ersten stickstoffenthaltenden Siliziumkarbid-(SiCN) Schicht und eine Dicke der Siliziumnitridschicht jeweils kleiner sind als eine Dicke der zweiten stickstoffenthaltenden Siliziumkarbid-(SiCN) Schicht, die als die letzte Schicht abgeschieden wird.
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