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DE102008032391A1 - Sonnenblendschutzeinrichtung mit einer Sonnenblende und einer Zusatzblende - Google Patents

Sonnenblendschutzeinrichtung mit einer Sonnenblende und einer Zusatzblende Download PDF

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DE102008032391A1
DE102008032391A1 DE200810032391 DE102008032391A DE102008032391A1 DE 102008032391 A1 DE102008032391 A1 DE 102008032391A1 DE 200810032391 DE200810032391 DE 200810032391 DE 102008032391 A DE102008032391 A DE 102008032391A DE 102008032391 A1 DE102008032391 A1 DE 102008032391A1
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DE
Germany
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sun visor
additional panel
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motor vehicle
interior trim
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DE200810032391
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English (en)
Inventor
Carsten Glaser
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GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J3/00Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles
    • B60J3/02Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles adjustable in position
    • B60J3/0204Sun visors
    • B60J3/0208Sun visors combined with auxiliary visor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sonnenblendschutzeinrichtung (2) für ein Kraftfahrzeug mit einer Sonnenblende (4), die von einer Nichtgebrauchsposition in eine Gebrauchsposition bewegt werden kann, in der die Sonnenblende (4) unter Ausbildung eines Spaltes (22) zwischen der Sonnenblende (4) und einem Fahrzeugteil (20) vor einer Fensterscheibe (8) angeordnet ist, und einer Zusatzblende (6), die von einer Nichtgebrauchsposition in eine Gebrauchsposition bewegt werden kann, in der die Zusatzblende (6) den Spalt (22) verdeckt. Erfindungsgemäß ist die Zusatzblende (6) beweglich an dem Fahrzeugteil (20) angeordnet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sonnenblendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einer Sonnenblende, die von einer Nichtgebrauchsposition in eine Gebrauchsposition bewegt werden kann, in der die Sonnenblende unter Ausbildung eines Spaltes zwischen der Sonnenblende und einem Fahrzeugteil vor einer Fensterscheibe angeordnet ist, und einer Zusatzblende, die von einer Nichtgebrauchsposition in eine Gebrauchsposition bewegt werden kann, in der die Zusatzblende den Spalt verdeckt.
  • Aus der DE 203 20 593 U1 ist eine Sonnenblendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug bekannt, die eine Sonnenblende aufweist. Die bekannte Sonnenblende kann von einer Nichtgebrauchsposition in eine Gebrauchsposition verschwenkt werden, in der die Sonnenblende unter Ausbildung eines Spaltes zwischen der Sonnenblende und der A-Säule des Kraftfahrzeugs vor einer Fensterscheibe angeordnet ist, um ein Blenden des Fahrers oder Beifahrers durch die Sonneneinstrahlung zu verhindern. Um ferner zu verhindern, dass das durch den Spalt einfallende Sonnenlicht den Fahrer oder Beifahrer blendet, ist an der Sonnenblende der bekannten Sonnenblendschutzeinrichtung eine Zusatzblende vorgesehen. Die Zusatzblende kann von einer Nichtgebrauchsposition translatorisch relativ zu der Sonnenblende in eine Gebrauchsposition verschoben werden, in der die Zusatzblende den Spalt zwischen der Sonnenblende einerseits und der A-Säule andererseits verdeckt.
  • Die vorstehend beschriebene Sonnenblendschutzeinrichtung hat sich bewährt, ist jedoch mit einigen Nachteilen behaftet. So ist die Bedienperson insbesondere dazu gezwungen, die Zusatzblende stets mit zu bewegen, wenn die Sonnenblende, an der die Zusatzblende beweglich angeordnet ist, von der Gebrauchsposition in die Nichtgebrauchsposition bewegt werden soll oder umgekehrt. Darüber hinaus kann die Sonnenblende sowie die Zusatzblende nicht ausreichend flexibel innerhalb des Kraftfahrzeugs platziert werden. Insgesamt ist festzuhalten, dass die Handhabung der bekannten Sonnenblendschutzeinrichtung erschwert ist und die Sonnenblendschutzeinrichtung nicht mit der notwendigen Flexibilität innerhalb des Kraftfahrzeugs angeordnet werden kann.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sonnenblendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einer Sonnenblende und einer Zusatzblende zu schaffen, deren Handhabung vereinfacht ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Sonnenblendschutzeinrichtung ist für ein Kraftfahrzeug konzipiert und weist eine Sonnenblende auf. Die Sonnenblende kann von einer Nichtgebrauchsposition, in der die Sonnenblende beispielsweise gegen einen Dachhimmel des Kraftfahrzeugs geklappt ist, in eine Gebrauchsposition bewegt werden, in der die Sonnenblende unter Ausbildung eines Spaltes zwischen der Sonnenblende und einem Fahrzeugteil vor einer Fensterscheibe, wie beispielsweise der Frontscheibe des Kraft fahrzeugs, angeordnet ist. Bei dem Fahrzeugteil kann es sich beispielsweise um die A-Säule des Kraftfahrzeugs oder ein Innenverkleidungsteil an der A-Säule des Kraftfahrzeugs handeln. Die erfindungsgemäße Sonnenblendschutzeinrichtung umfasst ferner eine Zusatzblende, die von einer Nichtgebrauchsposition in eine Gebrauchsposition bewegt werden kann, wobei die Zusatzblende in der Gebrauchsposition den Spalt zwischen der Sonnenblende einerseits und dem Fahrzeugteil andererseits verdeckt. Gemäß der Erfindung ist die Zusatzblende beweglich an dem Fahrzeugteil angeordnet.
  • Im Gegensatz zu der aus der DE 203 20 593 U1 bekannten Sonnenblendschutzeinrichtung ist die Zusatzblende somit nicht an der Sonnenblende, sondern vielmehr an dem Fahrzeugteil, wie beispielsweise der A-Säule angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass die Zusatzblende beim Bewegen der Sonnenblende zwischen der Gebrauchs- und der Nichtgebrauchsposition nicht automatisch mit bewegt werden muss, wodurch die Handhabung der Sonnenblendschutzeinrichtung wesentlich vereinfacht ist. Darüber hinaus besteht der Vorteil, dass die Zusatzblende in die Gebrauchsposition bewegt werden kann, ohne dass zuvor ein Bewegen der Sonnenblende von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition erforderlich ist. Vielmehr kann die Zusatzblende in die Gebrauchsposition gebracht werden, in der diese einen Lichteinfall durch ein Teil der Fensterscheibe unterbindet, während die Sonnenblende in deren Nichtgebrauchsposition verbleiben kann. Auch hierdurch ist die Handhabung vereinfacht, wobei eine besonders flexible Nutzung der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung möglich ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung weist das Fahrzeugteil ein Innenverkleidungsteil auf, an dem die Zu satzblende angeordnet ist. So kann die Zusatzblende mitsamt dem Innenverkleidungsteil in das Kraftfahrzeug eingebaut werden, wodurch die Montage wesentlich vereinfacht ist.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung ist die Zusatzblende von einem Teilabschnitt des Innenverkleidungsteils ausgebildet. Auf diese Weise ist keine zusätzliche Zusatzblende erforderlich, die den Materialaufwand erhöhen würde, vielmehr erfüllt die Zusatzblende zwei Funktionen. So dient die Zusatzblende zum einen als Teilabschnitt des Innenverkleidungsteils der Verkleidung des Fahrzeugteils und zum anderen der Abwehr der Sonnenlichteinstrahlung, wenn die Zusatzblende von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition bewegt ist.
  • Um die Verletzungsgefahr für den Fahrzeuginsassen zu verringern und ein ungewolltes Bewegen der Zusatzblende von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition zu verhindern, ist die Zusatzblende in einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung in der Nichtgebrauchsposition oberflächenbündig mit den angrenzenden Bereichen des Innenverkleidungsteils angeordnet. Dabei ist vorzugsweise eine Vertiefung oder/und Aussparung an dem Innenverkleidungsteil vorgesehen, in der die Zusatzblende in der Nichtgebrauchsposition einliegt. Um dennoch ein einfaches Ergreifen der Zusatzblende zu ermöglichen, könnte ferner ein Haltegriff oder eine Halteaussparung an der Zusatzblende vorgesehen sein. In einer alternativen Ausgestaltungsvariante liegt die Zusatzblende nicht in einer Vertiefung oder/und Aussparung in dem Innenverkleidungsteil ein, sondern liegt in der Nichtgebrauchsposition vielmehr flächig an der Oberfläche des Innenverkleidungsteils an. Auf diese Weise ist die Zusatzblende in deren Nicht gebrauchsposition ebenfalls besonders platzsparend innerhalb des Kraftfahrzeugs angeordnet, so dass weitgehend ausgeschlossen ist, dass ein Fahrzeuginsasse ungewollt an der Zusatzblende anstößt, so dass die Verletzungsgefahr verringert ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung ist in dem Innenverkleidungsteil ein Aufnahmefach zur Aufnahme von Gebrauchsgegenständen vorgesehen. So könnte beispielsweise die zuvor genannte Aussparung als Öffnung für das Aufnahmefach dienen oder die zuvor genannte Vertiefung könnte derart groß ausgebildet sein, dass diese das Aufnahmefach ausbildet. In jedem Fall ist das Aufnahmefach in der Nichtgebrauchsposition der Zusatzblende durch die Zusatzblende verschlossen, während das Aufnahmefach in der Gebrauchsposition der Zusatzblende zugänglich ist. Dank des Aufnahmefachs kann auch der Raum zwischen dem Innenverkleidungsteil und dem Fahrzeugteil sinnvoll genutzt werden und der Zusatzblende kommt ferner die Funktion zu, als Deckel des Aufnahmefachs zu fungieren.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung kann die Zusatzblende unabhängig von der Sonnenblende bewegt werden. Wie bereits zuvor erwähnt, ist die Zusatzblende nicht an der Sonnenblende selbst beweglich angeordnet, sondern an dem Fahrzeugteil bzw. dem Innenverkleidungsteil. Somit muss die Zusatzblende nicht mit bewegt werden, wenn die Sonnenblende von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition bewegt und umgekehrt. Darüber hinaus ist es nicht erforderlich, die Sonnenblende zunächst in die Gebrauchsposition zu bewegen, bevor die Zusatzblende in die Gebrauchsposition bewegt werden kann, in der sie einen Teil der Fensterscheibe abdeckt. Vielmehr kann die Zusatzblende unabhängig von der Sonnenblende von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition bewegt werden, während die Sonnenblende in der Nichtgebrauchsposition verbleibt. Eine solche Kombination der Positionen von Zusatzblende und Sonnenblende kann beispielsweise dann erwünscht sein, wenn lediglich der Lichteintritt durch den der Zusatzblende zugeordneten Teilabschnitt der Fensterscheibe verhindert werden soll.
  • Um die Zusatzblende oder/und Sonnenblende besonders einfach zwischen der Gebrauchsposition und der Nichtgebrauchsposition hin und her bewegen zu können, kann die Zusatzblende oder/und die Sonnenblende in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition verschwenkt werden und umgekehrt. So ist insbesondere keine translatorische Bewegung der Sonnenblende oder/und Zusatzblende erforderlich, um diese in die Gebrauchs- oder Nichtgebrauchsposition zu bewegen. Der Schwenkmechanismus für die Zusatzblende oder/und Sonnenblende kann besonders einfach realisiert werden und vereinfacht die Handhabung der genannten Bauteile.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung ist die Schwenkachse der Zusatzblende gegenüber der Schwenkachse der Sonnenblende schräggestellt. Auch hierdurch kann die Handhabung der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung weiter vereinfacht werden.
  • Die bekannten Sonnenblendschutzeinrichtungen haben meist den Nachteil, dass die Sonnenblende und gegebenenfalls die Zusatzblende in deren Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Aus diesem Grunde kann die Sonnenblende in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung unter Berüh rung der Zusatzblende in der Gebrauchsposition an der Zusatzblende vorbeigeführt werden. So kann die Zusatzblende oder/und die Sonnenblende beispielsweise einen flexibel verformbaren Berührungsbereich aufweisen, so dass sich die Sonnenblende und die Zusatzblende zwar berühren können, jedoch wird hierdurch die Bewegungsfreiheit der Sonnenblende sowie der Zusatzblende nicht eingeschränkt. Auf diese Weise ist eine besonders flexible Anordnung der Sonnenblende sowie der Zusatzblende möglich. Alternativ kann die Sonnenblende bezogen auf die Zusatzblende in der Gebrauchsposition kollisionsfrei von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition bewegt werden und umgekehrt. Hierdurch werden die zuvor genannten Vorteile besonders sicher erzielt, wenngleich die erste Alternative bevorzugt ist, zumal bei der ersten Alternative ein besonders dichtes Verdecken des Spaltes zwischen der Sonnenblende und dem Fahrzeugteil durch die Zusatzblende möglich ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung ist das Fahrzeugteil eine Fahrzeugsäule, vorzugsweise die A-Säule eines Kraftfahrzeugs. So sind zwar aus der US 4,614,375 Sonnenblenden bekannt, die an der A-Säule des Kraftfahrzeugs beweglich angeordnet sind, jedoch schlägt die bekannte Lösung lediglich vor, auf die Sonnenblende am Dachhimmel zu verzichten, während die Sonnenblende an der A-Säule deren Funktion übernimmt. Die vorteilhafte Kombination aus Sonnenblende einerseits und Zusatzblende an der A-Säule andererseits ist jedoch nicht offenbart. Der besondere Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass nunmehr auch die Fahrzeugsäule bzw. A-Säule ein Funktionsteil in Form der Zusatzblende aufweist, wodurch die Zusatzblende besonders platzsparend innerhalb des Kraftfahrzeugs angeordnet werden kann.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung ist die Fensterscheibe als Frontscheibe des Kraftfahrzeugs ausgebildet. So kann die Sonnenblende sowie die Zusatzblende einem Blenden des Fahrers oder Beifahrers entgegenwirken.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung ist der Spalt, der durch die Zusatzblende verdeckbar ist, zwischen einer Längskante der Sonnenblende und dem Fahrzeugteil, wie beispielsweise der A-Säule, ausgebildet.
  • Um ein Blenden der Fahrzeuginsassen durch einfallendes Sonnenlicht sicher ausschließen zu können, ist das Fahrzeugteil oder dessen Innenverkleidungsteil lichtundurchlässig ausgebildet.
  • Um ein Blenden der Fahrzeuginsassen noch sicherer ausschließen zu können, ist die Zusatzblende oder/und die Sonnenblende in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung lichtundurchlässig ausgebildet.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung ist die Sonnenblende an einem Dachhimmel des Kraftfahrzeugs angeordnet. Hierdurch kann die Sonnenblende in deren Nichtgebrauchsposition besonders platzsparend innerhalb des Kraftfahrzeugs angeordnet werden, ohne dass die Bewegungsfreiheit der Fahrzeuginsassen eingeschränkt ist.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer beispielhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine teilweise, perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung mit der Sonnenblende und der Zusatzblende in der jeweiligen Nichtgebrauchsposition,
  • 2 die Sonnenblendschutzeinrichtung von
  • 1 mit der Sonnenblende in der Gebrauchsposition und der Zusatzblende in der Nichtgebrauchsposition und
  • 3 die Sonnenblendschutzeinrichtung aus den 1 und 2 mit der Sonnenblende und der Zusatzblende in der jeweiligen Gebrauchsposition.
  • 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sonnenblendschutzeinrichtung 2 für ein Kraftfahrzeug. Die Sonnenblendschutzeinrichtung 2 setzt im Wesentlichen aus einer plattenförmigen Sonnenblende 4 und einer Zusatzblende 6 zusammen. Sowohl die Sonnenblende 4 als auch die Zusatzblende 6 sollen der Lichteinstrahlung durch eine Fensterscheibe 8 des Kraftfahrzeugs entgegenwirken, wobei es sich bei der Fensterscheibe 8 im vorliegenden Beispiel um die Frontscheibe des Kraftfahrzeugs handelt.
  • Die plattenförmige Sonnenblende 4 weist zwei gegenüberliegende Querkanten 10, 12 sowie zwei gegenüberliegende Längskanten 14, 16 auf, wie dies insbesondere in 2 zu sehen ist. Im Bereich der Querkante 10 ist die Sonnenblende 4 um eine erste Schwenkachse 18 verschwenkbar an dem nicht näher dargestellten Dachhimmel des Kraftfahrzeugs angeordnet. Sowohl die Sonnenblende 4 als auch die später näher beschriebene Zusatzblende 6 sind lichtundurchlässig ausgebildet.
  • Die Sonnenblende 4 kann von der in 1 gezeigten Nichtgebrauchsposition, in der die Sonnenblende 4 gegen den Dachhimmel geklappt ist, um die erste Schwenkachse 18 in eine Gebrauchsposition verschwenkt werden, die in 2 zu sehen ist. In der Gebrauchsposition ist die Sonnenblende 4 derart vor der Fensterscheibe 8 angeordnet, dass das durch die Fensterscheibe 8 einfallende Licht teilweise von der Sonnenblende 4 abgeblockt wird, so dass der Fahrzeuginsasse, in diesem Fall der Fahrer, nicht durch das einfallende Licht geblendet werden kann. Dennoch verbleibt in Querrichtung zwischen der Längskante 14 der Sonnenblende 4 und einem lichtundurchlässigen Fahrzeugteil, das im vorliegenden Beispiel von der A-Säule 20 des Kraftfahrzeugs gebildet wird, ein Spalt 22, was dazu führen kann, dass das durch die Fensterscheibe 8 einfallende Licht zwischen der Sonnenblende 4 und der A-Säule 20 hindurchtreten und den Fahrer blenden kann. Insoweit entspricht der bislang beschriebene Aufbau den Sonnenblendschutzeinrichtungen nach dem Stand der Technik.
  • Um den vorstehend genannten Nachteil zu überwinden, ist nun die Zusatzblende 6 vorgesehen. Die Zusatzblende 6 ist im Gegensatz zu der Zusatzblende, die aus DE 203 20 593 U1 bekannt ist, nicht an der Sonnenblende 4, sondern vielmehr mittelbar an der A-Säule 20 des Kraftfahrzeugs angeordnet. So ist an der A-Säule 20 ein Innenverkleidungsteil 24 vorgesehen, an dem die Zusatzblende 6 angeordnet ist. Die Zusatzblende 6 wird dabei von einem Teilabschnitt des Innenverkleidungsteils 24 ausgebildet. Es ist ferner ein Scharnier 26 für die Zusatzblende 6 vorgesehen, so dass die Zusatzblende 6 um eine zweite Schwenkachse 28 von einer Nichtgebrauchsposi tion in eine Gebrauchsposition verschwenkt werden kann, die in 3 angedeutet ist. Die zweite Schwenkachse 28 erstreckt sich dabei im Wesentlichen in die Erstreckungsrichtung der A-Säule 20 und ist gegenüber der in Querrichtung verlaufenden ersten Schwenkachse 18 der Sonnenblende 4 schräggestellt.
  • In der Nichtgebrauchsposition der Zusatzblende 6 ist die Zusatzblende 6 oberflächenbündig mit den angrenzenden Bereichen des Innenverkleidungsteils 24 angeordnet, so dass es keine ungünstig hervorstehenden Teile an dem Innenverkleidungsteil 24 gibt. Zu diesem Zweck ist in dem Innenverkleidungsteil 24 eine Vertiefung 30 vorgesehen, in der die Zusatzblende 6 in deren Nichtgebrauchsposition einliegt, wobei die Vertiefung 30 insbesondere in 3 zu erkennen ist. Im vorliegenden Beispiel ist die Vertiefung 30 ferner derart tief ausgebildet, dass diese eine Aufnahmefach 32 zur Aufnahme von Gebrauchsgegenständen bildet, wobei das Aufnahmefach 32 in der Nichtgebrauchsposition der Zusatzblende 6 (1 und 2) durch die Zusatzblende 6 verschlossen und in der Gebrauchsposition der Zusatzblende 6 (3) zugänglich ist. Alternativ zu der Vertiefung 30 könnte eine Aussparung in dem Innenverkleidungsteil 24 vorgesehen sein, in der die Zusatzblende 6 in der Nichtgebrauchsposition einliegt. Sollte eine Vertiefung oder Aussparung nicht gewünscht sein, so könnte das Innenverkleidungsteil 24 in einer weiteren alternativen Ausführungsform jedoch auch durchgängig ausgebildet sein, so dass die Zusatzblende 6 in der Nichtgebrauchsposition flächig an der Oberfläche des Innenverkleidungsteils 24 anliegt, die zuvor genannten Ausführungsformen sind jedoch bevorzugt.
  • In der in 3 gezeigten Gebrauchsposition der Zusatzblende 6 verdeckt die Zusatzblende 6 den Spalt 22 zwischen der Längskante 14 der Sonnenblende 4 und der A-Säule 20. Ein Blenden des Fahrzeuginsassen durch ein durch den Spalt einfallendes Licht ist somit ausgeschlossen. Ein besonderer Vorteil der Sonnenblendschutzeinrichtung 2 besteht darin, dass die Zusatzblende 6 unabhängig von der Sonnenblende 4 um die zweite Schwenkachse 28 verschwenkt werden kann. So ist es beispielsweise möglich, lediglich die Zusatzblende 6 in die in 3 gezeigte Gebrauchsposition zu verschwenken, während die Sonnenblende 4 in der Nichtgebrauchsposition verbleibt (1). Ebenso ist es möglich, lediglich die Sonnenblende 4 in die Gebrauchsposition zu verschwenken, während die Zusatzblende 6 in der Nichtgebrauchsposition verbleibt (2). Im letztgenannten Fall muss die Zusatzblende 6 gar nicht bewegt werden, da diese nicht an der Sonnenblende 4 angeordnet ist.
  • Befinden sich sowohl die Sonnenblende 4 als auch die Zusatzblende 6 in deren Gebrauchsposition, so kann das Sonnenlicht weder durch die A-Säule 20 bzw. das Innenverkleidungsteil 24 noch durch die Zusatzblende 6 und die Sonnenblende 4 einfallen, so dass der Fahrzeuginsasse sicher vor einem Blenden geschützt ist. Zu diesem Zweck ist die A-Säule 20 bzw. das Innenverkleidungsteil 24 an der A-Säule 20 lichtundurchlässig ausgebildet.
  • Um die Bewegungsfreiheit der Sonnenblende 4 bei deren Schwenkbewegung um die erste Schwenkachse 18 nicht einzuschränken, kann die Sonnenblende 4 unter Berührung der Zusatzblende 6, die sich in der Gebrauchsposition befindet (3), an der Zusatzblende 6 vorbeigeführt werden. Indem sich die beiden Blenden 4, 6 berühren, ist einerseits sichergestellt, dass der Spalt 22 weitgehend von der Zusatzblende 6 verdeckt wird. Andererseits bewirkt die Vorbeiführbarkeit der Sonnenblende 4, dass die Sonnenblende 4 nicht durch Anschlagen an der Zusatzblende 6 an einer weiteren Bewegung gehindert wird.
  • Alternativ könnte die Sonnenblende 4 bezogen auf die Zusatzblende 6 in deren Gebrauchsposition kollisionsfrei von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition bewegt werden. In diesem Fall kommt es zu keinerlei Berührung mit der Zusatzblende 6, so dass die Bewegungsfreiheit der Sonnenblende 4 sichergestellt ist. Dennoch ist hierbei die erstgenannte Alternative zu bevorzugen, da hierdurch der Spalt 22 besonders sicher durch die Zusatzblende 6 verdeckt werden kann.
  • Unabhängig von der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist es bevorzugt, wenn die Zusatzblende 6 in deren Gebrauchsposition gegen die Fensterscheibe 8 druckbar ist, da diese dann als Tickethalter verwendet werden könnte, wobei das Parkticket o. ä. dann zwischen der Fensterscheibe 8 und der Zusatzblende 6 eingeklemmt wäre. Zu diesem Zweck sollte die Zusatzblende 6 besonders bevorzugt mittels einer Federeinrichtung (nicht dargestellt) in die Gebrauchsposition bzw. gegen die Fensterscheibe 8 vorgespannt sein. Alternativ könnte eine Ticketaufnahmeeinrichtung an derjenigen Seite der Zusatzblende 6 vorgesehen sein, die der Fensterscheibe 8 in der Gebrauchsposition der Zusatzblende 6 zugewandt ist.
  • 2
    Sonnenblendschutzeinrichtung
    4
    Sonnenblende
    6
    Zusatzblende
    8
    Fensterscheibe
    10
    Querkante
    12
    Querkante
    14
    Längskante
    16
    Längskante
    18
    erste Schwenkachse
    20
    A-Säule
    22
    Spalt
    24
    Innenverkleidungsteil
    26
    Scharnier
    28
    zweite Schwenkachse
    30
    Vertiefung
    32
    Aufnahmefach
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 20320593 U1 [0002, 0007, 0030]
    • - US 4614375 [0016]

Claims (15)

  1. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) für ein Kraftfahrzeug mit einer Sonnenblende (4), die von einer Nichtgebrauchsposition in eine Gebrauchsposition bewegbar ist, in der die Sonnenblende (4) unter Ausbildung eines Spaltes (22) zwischen der Sonnenblende (4) und einem Fahrzeugteil (20) vor einer Fensterscheibe (8) angeordnet ist, und einer Zusatzblende (6), die von einer Nichtgebrauchsposition in eine Gebrauchsposition bewegbar ist, in der die Zusatzblende (6) den Spalt verdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) beweglich an dem Fahrzeugteil (20) angeordnet ist.
  2. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeugteil (20) ein Innenverkleidungsteil (24) aufweist, an dem die Zusatzblende (6) angeordnet ist.
  3. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) von einem Teilabschnitt des Innenverkleidungsteils (24) ausgebildet ist.
  4. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) in der Nichtgebrauchsposition oberflächenbündig mit den angrenzenden Bereichen des Innenverkleidungsteils (24) angeordnet ist, wobei vorzugsweise eine Vertiefung (30) oder/und Aussparung in dem Innenverkleidungsteil (24) vorgesehen ist, in der die Zusatzblende (6) in der Nichtgebrauchsposition einliegt, oder dass die Zusatzblende (6) in der Nichtgebrauchsposition flächig an der Oberfläche des Innenverkleidungsteils (24) anliegt.
  5. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenverkleidungsteil (24) ein Aufnahmefach (32) zur Aufnahme von Gebrauchsgegenständen vorgesehen ist, wobei das Aufnahmefach (32) in der Nichtgebrauchsposition der Zusatzblende (6) durch die Zusatzblende (6) verschlossen und in der Gebrauchsposition der Zusatzblende (6) zugänglich ist.
  6. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) unabhängig von der Sonnenblende (4) bewegbar ist.
  7. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) oder/und die Sonnenblende (4) von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition verschwenkbar ist.
  8. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (28) der Zusatzblende (6) gegenüber der Schwenkachse (18) der Sonnenblende (4) schräggestellt ist.
  9. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonnenblende (4) unter Berührung der Zusatzblende (6) in der Gebrauchsposition an der Zusatzblende (6) vorbeiführbar oder bezogen auf die Zusatzblende (6) in der Gebrauchsposition kollisionsfrei von der Nichtgebrauchsposition in die Gebrauchsposition bewegbar ist.
  10. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeugteil (20) eine Fahrzeugsäule, vorzugsweise die A-Säule eines Kraftfahrzeugs ist.
  11. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fensterscheibe (8) die Frontscheibe des Kraftfahrzeugs ist.
  12. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (22) zwischen einer Längskante (14) der Sonnenblende (4) und dem Fahrzeugteil (20) ausgebildet ist.
  13. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeugteil (20) oder dessen Innenverkleidungsteil (24) lichtundurchlässig ausgebildet ist.
  14. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (6) oder/und die Sonnenblende (4) lichtundurchlässig ausgebildet ist.
  15. Sonnenblendschutzeinrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonnenblende (4) an einem Dachhimmel des Kraftfahrzeugs angeordnet ist.
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