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DE102008032076A1 - Gehstock aus einem Verbundmaterial mit einem Bodenkontaktelement in Form eines Rades - Google Patents

Gehstock aus einem Verbundmaterial mit einem Bodenkontaktelement in Form eines Rades Download PDF

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DE102008032076A1
DE102008032076A1 DE200810032076 DE102008032076A DE102008032076A1 DE 102008032076 A1 DE102008032076 A1 DE 102008032076A1 DE 200810032076 DE200810032076 DE 200810032076 DE 102008032076 A DE102008032076 A DE 102008032076A DE 102008032076 A1 DE102008032076 A1 DE 102008032076A1
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Germany
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stick according
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locking
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DE200810032076
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Inventor
Bruno Gruber
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
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    • A61H3/04Wheeled walking aids for patients or disabled persons
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Abstract

Erfindungsgemäß wurde eine Gehstock geschaffen, mit einem Schaft aus einer Verbundstruktur, die ein Kernelement, ein erstes Deckelement und ein zweites, dem ersten Deckelement gegenüberliegendes Deckelement umfasst. Das Kernelement besteht aus einem geschlossenzelligen Hartschaum, und das erste Deckelement und das zweite Deckelement bestehen aus einem halbstarren Material mit elastischen Eigenschaften und sind mit dem Kernelement befestigt. Am Schaft ist ein Bodenkontaktelement in Form eines Rades angeordnet. Ein solcherart ausgebildeter Gehstock weist nur ein geringes Gewicht auf und ist auf einfache Weise vom Benutzer verwendbar.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Gehstock gemäß dem Patentanspruch 1.
  • Allgemein bekannte Gehstöcke haben ein Profil mit einem kreisförmigen Querschnitt und bestehen üblicherweise aus Aluminium, Carbon oder einer Carbon-Glasfaser-Mischung. Auf Grund des Profils mit kreisförmigem Querschnitt haben die Gehstöcke umlaufend in Radialrichtung die gleiche Elastizität.
  • Aus der WO 2006/019303 A1 ist eine Vorrichtung zum Umschalten zwischen zwei unterschiedlichen Bodenkontaktelementen an einem Nordic-Walking-Stock bekannt. Das eine Bodenkontaktelement ist in Form einer Spitze und das andere Bodenkontaktelement in Form eines Gummipuffers ausgebildet. Die Vorrichtung ist schwenkbar um eine zur Längsachse des Stocks geneigten Achse mit dem Stock verbunden. Da das in Form einer Spitze ausgebildete Bodenkontaktelement in der schräg von dem Stock weg weisenden Stellung zu Verletzungen führen könnte, ist eine verschwenkbare Schutzabdeckung an dem Stock angeordnet. Beim Verschwenken der Vorrichtung vom Gummipuffer zur Spitze muß zuerst die Schutzabdeckung von der Spitze wegwärts verschwenkt werden, danach wird ein Entriegelungsknopf gedrückt, um den Schwenkvorgang der Vorrichtung zuzulassen. Nach dem Einrasten des Entriegelungsknopfes kann der Stock mit der zum Boden weisenden Spitze genutzt werden. Das Umschalten kann nur von Hand vorgenommen werden, wobei der Umschaltvorgang bedingt durch das notwendige Verschwenken der Schutzabdeckung und das von Hand vorzunehmende Niederdrücken des Entriegelungsknopfes beschwerlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gehstock mit geringem Gewicht zu schaffen, der gute Gebrauchseigenschaften hat.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Erfindungsgemäß wurde ein Gehstock geschaffen, mit einem Schaft aus einer Verbundstruktur, die ein Kernelement, ein erstes Deckelement und ein zweites, dem ersten Deckelement gegenüberliegendes Deckelement umfasst. Das Kernelement besteht aus einem geschlossenzelligen Hartschaum, und das erste Deckelement und das zweite Deckelement bestehen aus einem halbstarren Material mit elastischen Eigenschaften und sind mit dem Kernelement befestigt. Am Schaft ist ein Bodenkontaktelement in Form eines Rades angeordnet. Ein solcherart ausgebildeter Gehstock weist nur ein geringes Gewicht auf und ist auf einfache Weise vom Benutzer verwendbar.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht eines unteren Endes eines Gehstocks mit einem Bodenkontaktelement in Form eines Rades gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
  • 2A eine Perspektivansicht des Rades der Ausführungsform von 1,
  • 2B eine Perspektivansicht eines Arretierwinkels der Ausführungsform von 1,
  • 2C eine Perspektivansicht eines Stahlstiftes als zusätzliches Bodenkontaktelement der Ausführungsform von 1, und
  • 3 eine Perspektivansicht eines unteren Endes eines Gehstocks mit einem Bodenkontaktelement in Form eines Rades gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung
  • Wie in 1 gezeigt ist, umfasst ein Gehstock einen Schaft 10 aus einer Verbundstruktur, die ein Kernelement 12, ein erstes Deckelement 14 und ein zweites, dem ersten Deckelement 14 gegenüberliegendes Deckelement 16 umfaßt.
  • Das Kernelement 12 besteht aus einem geschlossenzelligen Hartschaum, wie z. B. Styrodur, Depron oder Styropor. In einer anderen Ausführungsform besteht das Kernelement 12 aus Bauschaum.
  • Das erste Deckelement 14 und das zweite Deckelement 16 bestehen aus einem halbstarren Material mit elastischen Eigenschaften und bestehen insbesondere in der bevorzugten Ausführungsform aus Holz, Bambus, Polystyrol, Edelstahl, Glasfaser, Kohlefaser oder Aluminium oder Kombinationen aus diesen.
  • Das erste Deckelement 14 und das zweite Deckelement 16 sind an ihren Innenflächen mit dem Kernelement 12 an dessen den Deckelementen 14, 16 zugewandten Flächen mittels eines Klebemittels befestigt, wenn der Hartschaum Styrodur, Styropor oder Depron ist. Als Klebemittel dienen z. B. Schmelzkleber, Acrylharz oder Epoxyd-Kleber. Wenn dagegen das Kernelement 12 aus Bauschaum besteht, geht das Kernelement 12 beim Aushärten des Bauschaums durch die auftretenden Adhäsionskräfte eine feste Verbindung mit den Deckelementen 14, 16 ein.
  • Durch die Dicke des Kernelements 12, die Dicke und die Länge der Deckelemente 14, 16 in Längsrichtung L und die Materialeigenschaften derselben lassen sich die elastischen Eigenschaften des Gehstocks genau definieren. Auch lässt sich damit auf einfache Weise festlegen, daß der Gehstock in einer Längsrichtung L andere elastische Eigenschaften hat als in Querrichtung Q. Die Längsrichtung L repräsentiert die Bewegungsrichtung des Gehstocks beim Gehen. Der Gehstock wird so verwendet, daß die Richtung der Aufeinanderschichtung des ersten Deckelementes 14, des Kernelementes 12 und des zweiten Deckelementes 16 der Querrichtung Q entspricht.
  • In der gezeigten Ausführungsform ist der Schaft 10 in Querrichtung Q gerade ausgebildet. Er kann jedoch auch gekröpft ausgebildet sein, so daß der Schaft 10 zwei Abschnitte umfasst, die sich um einen vorbestimmten Abstand versetzt in Vertikalrichtung V erstrecken.
  • In weiteren Ausführungsformen kann der Schaft 10 auch konkav bzw. konvex verlaufen oder eine wellenartige Struktur haben.
  • An einem dem Boden 200 abgewandten, oberen Ende des Schafts 10 weist der Gehstock eine Griff-Baugruppe auf, die zur Verwendung in zwei entgegengesetzte Richtungen verwendbar ist, wie z. B. in der DE 10 2008 025 847.4 offenbart ist.
  • Der Schaft 10 ist an dem unteren Ende 10b ohne das Kernelement 12 zur Bildung eines Aufnahmeraums 18 ausgebildet, der zur Aufnahme eines Rades 20 dient. Wie in 2A gezeigt ist, umfasst das Rad 20 einen Radkörper 22 und einen Radreifen 24 aus einem elastischen Material, z. B. Kunststoff oder Gummi. Der Radkörper 22 besteht aus einem Material mit guten Festigkeitseigenschaften, wie z. B. einem Kunststoff oder einem Metall, wie z. B. Leichtmetall.
  • In einer anderen Ausführungsform sind der Radkörper 22 und der Radreifen 24 als ein Teil integriert ausgebildet und besteht aus einem Material, das für die Verwendung als Bodenkontaktelement geeignet ist.
  • Der Radkörper 22 weist zentrisch in Axialrichtung A eine Durchgangsbohrung 22a auf, in der eine Achse 26 aufgenommen und mit dem Radkörper 22 befestigt ist. Die beiden Deckelemente 14, 16 weisen zwei nicht gezeigte Durchgangslöcher auf, durch die sich die Achse 26 hindurch erstreckt. In die Durchgangslöcher sind Metallbuchsen zur Lagerung der Achse 26 eingepreßt oder auf der Innenseite und/oder der Außenseite der Deckelemente 14, 16 sind Beilagscheiben befestigt, die zur Lagerung der Achse 26 dienen.
  • Der Radkörper 22 weist als einen ersten Teil einer Arretiervorrichtung eine Vielzahl von sich in Axialrichtung erstreckenden, gleichmäßig in Umfangsrichtung beabstandeten Arretierbohrungen 22b (in der vorliegenden Ausführungsform vier um 90° beabstandete Arretierbohrungen 22b) auf. Die Arretierbohrungen 22b können als Durchgangslöcher oder als Sacklöcher ausgebildet sein.
  • Der Außenumfangsbereich 24a des Radreifens 24 weist eine Profilgebung auf und ist z. B. mit noppenartigen Vorsprüngen 24a1 versehen. Die Profilgebung kann auch anders gestaltet sein, z. B. in Form von Längsrillen, Querrillen und/oder diagonal verlaufenden Rillen. In einer anderen Ausführungsform sind Spikes in den Außenumfangsbereich 24a des Radreifens 24 eingebettet.
  • Wie weiter in 1 gezeigt ist, ist als weiterer Teil der Arretiervorrichtung ein U-förmiger Arretierwinkel 30 vorgesehen, der einen Basisschenkel 32, einen ersten Seitenschenkel 34 und einem von diesem beabstandeten zweiten Seitenschenkel 36 aufweist. Der erste Seitenschenkel 34 und der zweite Seitenschenkel 36 weisen jeweils ein Durchgangsloch 34a, 36a auf, die zueinander fluchten und die zum Halten des Arretierwinkels 30 auf der Achse 26 dienen.
  • Der erste Seitenschenkel 34 weist ein sich senkrecht zu diesem erstreckendes Verlängerungsstück 34b auf, das an seinem Endbereich 34b1 abgewinkelt ist. Am Verlängerungsstück 34b ist ein Arretierbolzen 38 befestigt, der zum Eingriff in eine der Arretierbohrungen 22b ausgebildet ist.
  • An der dem Rad 20 zugewandten Seite des Basisschenkels 32 ist eine Führungshülse 40, die eine Führungsbohrung 40a aufweist, befestigt. Durch die Führungsbohrung 40a der Führungshülse 40 erstreckt sich ein Stahlstift 50, der einen Schaft 52 und ein abgewinkeltes Endstück 54 aufweist (siehe 2C).
  • Wie in 1 gezeigt ist, ist im Aufnahmeraum 18 außerdem ein mit den Deckelementen 14, 16 befestigtes quaderförmiges Halteteil 60 angeordnet, das an einer Stirnfläche 60a eine Vielzahl von horizontal verlaufenden Nuten 62 aufweist, die in Vertikalrichtung in regelmäßigen Abständen angeordnet sind. Die Nuten 62 dienen zur Aufnahme des Endstücks 54 des Stahlstifts 50, wodurch der Stahlstift 50 höhenverstellbar ist.
  • Eine Schiebehülse 70 zur Befestigung des Stahlstifts 50 mit dessen Endstück 54 in der entsprechenden Nut 62 des Halteteils 60 zwischen dem ersten Deckelement 14 und dem zweiten Deckelement 16 ist in Form eines Vierkantrohrs, dessen Innenumfang an den Außenumfang des Schafts 10 angepaßt ist, ausgebildet. Aus Gründen der besseren Handhabung sind an der Schiebehülse 70 nicht gezeigte horizontal verlaufende Rippen angeordnet. Die Schiebehülse 70 besteht in der bevorzugten Ausführungsform aus Kunststoff oder Metall.
  • Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Gehstocks wird an Hand von 1 näher erläutert.
  • In der in 1 gezeigten Stellung wird der Gehstock mit dem Rad 20 als Bodenkontaktelement auf den Boden 200 aufgesetzt. Beim Gebrauch gerät etwa ein Viertel des Rades 20 in Kontakt mit dem Boden. Durch die aus den Arretierbohrungen 22b und dem Arretierbolzen 38 bestehenden Arretiervorrichtung ist das Rad 20 blockiert, wodurch der Gehstock beim Gebrauch sich über ein bestimmtes Segment des Außenumfangsbereiches 24a des Radreifens 24 am Boden 200 abrollt.
  • Wenn der eingestellte Außenumfangsbereich 24a des Radreifens 24 abgenutzt ist, wird der Endbereich 34b1 des Verlängerungsstücks 34b wegwärts von dem zweiten Deckelement 16 bewegt, so daß der Arretierbolzen 38 außer Eingriff von der Arretierbohrung 22b gelangt. Dadurch lässt sich das Rad 20 um einen Winkelbetrag (in der gezeigten Ausführungsform um 90°) drehen, wobei durch seine Eigenelastizität das Verlängerungsstück 34b sich zu dem zweiten Deckelement 16 hin bewegt und der Arretierbolzen 38 in Eingriff mit der Arretierbohrung 22b gelangt.
  • Soll statt des Rades 20 der Stahlstift 50 als Bodenkontaktelement eingesetzt werden, wird der Schaft 10 des Gehstocks um seine Längsachse um 180° gedreht, wie das detailliert in der DE 10 2008 025 847.4 beschrieben ist. Wenn die Höheneinstellung des Stahlstifts 50 verändert werden soll, wird die Schiebehülse 70 in einer Richtung wegwärts vom Boden 200 verschoben, so daß das Endstück 54 des Stahlstifts 50 aus der Nut 62 des Halteteils 60, in der der Stahlstift 50 eingerastet ist, bewegt werden kann. Der Stahlstift 50 wird in Vertikalrichtung V bewegt, wobei der Schaft 52 des Stahlstifts 50 in der Führungsbohrung 40a der Führungshülse 40 geführt wird. Das Endstück 54 wird in die gewünschte Nut 62 des Halteteils 60 eingesetzt und die Schiebehülse 70 in Vertikalrichtung V zum Boden 200 hin bewegt, wodurch das Endstück 54 des Stahlstifts 50 in der Nut 62 verriegelt wird.
  • 3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der statt der Verriegelungsvorrichtung eine Freilaufvorrichtung angeordnet ist, die in einer Drehrichtung D das Rad 20 frei laufen lässt und in einer zu der Drehrichtung D entgegengesetzten Richtung das Rad 20 blockiert.
  • Die Freilaufvorrichtung besteht in der gezeigten Ausführungsform aus einem Verriegelungsblech 80, dessen zum Radreifen 24 weisender Endbereich 80a wegwärts vom Schaft 10 abgewinkelt ist und dem Außenumfangsbereich 24a des Radreifens 24. Das Verriegelungsblech 80 ist auf geeignete Weise, z. B. mittels Nieten 82, an einem Stützelement 84 befestigt, das ähnlich wie die Schiebehülse 70 ausgebildet ist, aber mit dem Schaft 10 befestigt oder mit diesem verriegelt ist.
  • Die Funktionsweise des Gehstocks gemäß dieser Ausführungsform wird an Hand von 3 näher erläutert.
  • Beim Gehen, wenn der Gehstock in Gehrichtung nach hinten positioniert wird, drückt der Außenumfangsbereich 24a des Radreifens 24 gegen den Endbereich 80a des Verriegelungsblechs 80, so daß das Rad 20 in einer Richtung entgegengesetzt zu der Drehrichtung D blockiert wird. Bei einer Bewegung des Gehstocks nach vorn in Gehrichtung läuft das Rad 20 frei auf dem Boden 200, so daß sich das Profil der Außenumfangsfläche 24a des Radreifens 24 gleichmäßig abnutzt.
  • Obwohl nicht im Einzelnen gezeigt, kann diese Ausführungsform auch mit dem Stahlstift 50 unter Einsatz eines zu dem Arretierwinkel 30 modifizierten Winkels ausgestattet sein.
  • Abwandlungen und Modifikationen der gezeigten Ausführungsformen sind möglich.
  • In einer abgewandelten Ausführungsform ist das Rad als ein Radsegment ausgebildet.
  • In einer modifizierten Ausführungsform ist der Außenumfangsbereich 24a mit unterschiedlichen Bodenkontaktelementbereichen ausgestattet.
  • Die Arretiervorrichtung kann von der gezeigten Ausführungsform abweichen und kann z. B. in Form von Nuten im Radkörper 22 und einen in diesen eingreifenden Arretierzahn ausgebildet sein oder andere bekannte Verriegelungsmittel aufweisen.
  • Die Freilaufvorrichtung kann anders ausgebildet sein und z. B. im Bereich der Achse 26 integriert ausgebildet sein.
  • Mischformen zwischen den beschriebenen Ausführungsformen und deren Modifikationen gehören zum Schutzumfang der vorliegenden Erfindung.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2006/019303 A1 [0003]
    • - DE 102008025847 [0021, 0035]

Claims (32)

  1. Gehstock, mit einem Schaft (10) aus einer Verbundstruktur, die ein Kernelement (12), ein erstes Deckelement (14) und ein zweites, dem ersten Deckelement (14) gegenüberliegendes Deckelement (16) umfasst, wobei das Kernelement (12) aus einem geschlossenzelligen Hartschaum besteht, und das erste Deckelement (14) und das zweite Deckelement (16) aus einem halbstarren Material mit elastischen Eigenschaften bestehen und mit dem Kernelement (12) befestigt sind, und einem am Schaft (10) angeordneten ersten Bodenkontaktelement in Form eines Rades (20).
  2. Gehstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossenzellige Hartschaum Styrodur, Styropor oder Depron umfasst und mit dem ersten Deckelement (14) und dem zweiten Deckelement (16) mittels eines Klebemittels befestigt ist oder Bauschaum umfasst und mit dem ersten Deckelement (14) und dem zweiten Deckelement (16) mittels der beim Ausschäumen entstehenden Adhäsionkräfte befestigt ist.
  3. Gehstock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Deckelement (14) und/oder das zweite Deckelement (16) aus Holz, Bambus, Polystyrol, Edelstahl, Glasfaser, Kohlefaser oder Aluminium bestehen.
  4. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebemittel Schmelzkleber, Acrylharz oder Epoxyd-Kleber dient.
  5. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein unteres Ende (10b) des Schafts (10) ohne das Kernelement (12) zur Bildung eines Aufnahmeraums (18) ausgebildet ist, der zur Aufnahme des Rades (20) dient.
  6. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (20) einen Radkörper (22) und einen aus einem elastischen Material bestehenden Radreifen (24) umfasst.
  7. Gehstock nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkörper (22) eine Durchgangsbohrung (22a) aufweist, in der eine Achse (26) aufgenommen ist.
  8. Gehstock nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (26) in dem. Radkörper (22) befestigt ist.
  9. Gehstock nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelemente (14, 16) Durchgangslöcher zur Aufnahme der Achse (26) vorgesehen sind.
  10. Gehstock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die Durchgangslöcher der Deckelemente (14, 16) Metallbuchsen eingepresst sind.
  11. Gehstock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Deckelementen (14, 16) im Bereich der Durchgangslöcher Beilagscheiben angeordnet sind.
  12. Gehstock nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfangsbereich (24a) des Radreifens (24) eine Profilgebung aufweist.
  13. Gehstock nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilgebung durch noppenartige Vorsprünge (24a1) gebildet ist.
  14. Gehstock nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilgebung durch Längsrillen, Querrillen und/oder diagonal verlaufende Rillen gebildet ist.
  15. Gehstock nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfangsbereich (24a) des Radreifens (24) Spikes aufweist.
  16. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch ein weiteres Bodenkontaktelement.
  17. Gehstock nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Bodenkontaktelement ein Stahlstift (50) ist.
  18. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (20) mittels einer Arretiervorrichtung arretierbar angeordnet ist.
  19. Gehstock nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung eine Vielzahl von sich in Axialrichtung erstreckenden, in Umfangsrichtung beabstandeten Arretierbohrungen (22b) und einen in eine der Arretierbohrungen (22b) eingreifenden Arretierbolzen (38) umfasst.
  20. Gehstock nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierbohrungen (22b) in Umfangsrichtung gleichmäßig beabstandet sind.
  21. Gehstock nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierbohrungen (22b) als Durchgangslöcher ausgebildet sind.
  22. Gehstock nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierbohrungen (22b) als Sacklöcher ausgebildet sind.
  23. Gehstock nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung einen Arretierwinkel (30) umfasst, an dem der Arretierbolzen (38) befestigt ist.
  24. Gehstock nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierwinkel (30) U-förmig ausgebildet ist und einen Basisschenkel (32), einen ersten Seitenschenkel (34) und einem von diesem beabstandeten zweiten Seitenschenkel (36) aufweist, wobei der erste Seitenschenkel (34) und der zweite Seitenschenkel (36) jeweils ein Durchgangsloch (34a, 36a) aufweisen, die zueinander fluchten und zum Halten des Arretierwinkels (30) auf der Achse (26) dienen.
  25. Gehstock nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Seitenschenkel (34) ein sich senkrecht zu diesem erstreckendes Verlängerungsstück (34b) aufweist, das an seinem Endbereich (34b1) abgewinkelt ist, wobei an dem Verlängerungsstück (34b) der Arretierbolzen (38) befestigt ist.
  26. Gehstock nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Rad (20) zugewandten Seite des Basisschenkels (32) eine Führungshülse (40), die eine Führungsbohrung (40a) zum Führen des Stahlstifts (50) aufweist, befestigt ist.
  27. Gehstock nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufnahmeraum (18) außerdem ein mit den Deckelementen (14, 16) befestigtes quaderförmiges Halteteil (60) angeordnet ist, das an einer Stirnfläche (60a) eine Vielzahl von horizontal verlaufenden Nuten (62) aufweist, die in Vertikalrichtung in regelmäßigen Abständen angeordnet und die zur Aufnahme eines Endstücks (54) des Stahlstifts (50) dienen.
  28. Gehstock nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schiebehülse (70) zur Befestigung des Stahlstifts (50) mit dessen Endstück (54) in der entsprechenden Nut (62) des Halteteils (60) in Form eines Vierkantrohrs, dessen Innenumfang an den Außenumfang des Schafts (10) angepaßt ist, ausgebildet ist.
  29. Gehstock nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schiebehülse (70) horizontal verlaufende Rippen angeordnet sind.
  30. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Freilaufvorrichtung für das Rad (20) angeordnet ist, die in einer Drehrichtung (D) das Rad (20) frei laufen lässt und in einer zu der Drehrichtung (D) entgegengesetzten Richtung das Rad (20) blockiert.
  31. Gehstock nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilaufvorrichtung aus einem Verriegelungsblech (80), dessen zum Radreifen (24) weisender Endbereich (80a) wegwärts vom Schaft (10) abgewinkelt ist und dem Außenumfangsbereich (24a) des Radreifens (24) besteht.
  32. Gehstock nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsblech (80) an einem Stützelement (84) befestigt ist, das in Form eines Vierkantrohrs, dessen Innenumfang an den Außenumfang des Schafts (10) angepaßt ist, ausgebildet ist, wobei das Stützelement (84) an dem Schaft (10) befestigt oder mit diesem verriegelt ist.
DE200810032076 2008-07-08 2008-07-08 Gehstock aus einem Verbundmaterial mit einem Bodenkontaktelement in Form eines Rades Withdrawn DE102008032076A1 (de)

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