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DE102008025847A1 - Gehstock aus einer Verbundstruktur mit einer Zusatzeinheit - Google Patents

Gehstock aus einer Verbundstruktur mit einer Zusatzeinheit Download PDF

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DE102008025847A1
DE102008025847A1 DE200810025847 DE102008025847A DE102008025847A1 DE 102008025847 A1 DE102008025847 A1 DE 102008025847A1 DE 200810025847 DE200810025847 DE 200810025847 DE 102008025847 A DE102008025847 A DE 102008025847A DE 102008025847 A1 DE102008025847 A1 DE 102008025847A1
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loop
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Abstract

Erfindungsgemäß wurde ein Gehstock geschaffen, mit einem Schaft aus einer Verbundstruktur, die ein Kernelement, ein erstes Deckelement und ein zweites, dem ersten Deckelement gegenüberliegendes Deckelement umfasst. Das Kernelement besteht aus einem geschlossenzelligen Hartschaum, und das erste Deckelement und das zweite Deckelement bestehen aus einem halbstarren Material mit elastischen Eigenschaften und sind mit dem Kernelement befestigt. Der Gehstock umfasst außerdem eine am Schaft angeordnete Griff-Baugruppe, die eine am Schaft drehbar ausgebildete Schlaufenhalterung und eine mit dieser verbundene Schlaufe aufweist, und umfasst eine am Schaft angeordnete Fuß-Baugruppe, die zwei unterschiedliche Bodenkontaktelemente aufweist, die entlang einer Längsrichtung des Gehstocks angeordnet sind. Ein solcherart ausgebildeter Gehstock ist bei geringem Gewicht auch bei verschiedenen Bodenverhältnissen anwendbar.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Gehstock gemäß dem Patentanspruch 1.
  • Allgemein bekannte Gehstöcke haben eines Profil mit einem kreisförmigen Querschnitt und bestehen üblicherweise aus Aluminium, Carbon oder einer Carbon-Glasfaser-Mischung. Auf Grund des Profils mit kreisförmigem Querschnitt haben die Gehstöcke umlaufend in Radialrichtung die gleiche Elastizität.
  • Aus der WO 2006/019303 A1 ist eine Vorrichtung zum Umschalten zwischen zwei unterschiedlichen Bodenkontaktelementen an einem Nordic-Walking-Stock bekannt. Das eine Bodenkontaktelement ist in Form einer Spitze und das andere Bodenkontaktelement in Form eines Gummipuffers ausgebildet. Die Vorrichtung ist schwenkbar um eine zur Längsachse des Stocks geneigten Achse mit dem Stock verbunden. Da das in Form einer Spitze ausgebildete Bodenkontaktelement in der schräg von dem Stock weg weisenden Stellung zu Verletzungen führen könnte, ist eine verschwenkbare Schutzabdeckung an dem Stock angeordnet. Beim Verschwenken der Vorrichtung vom Gummipuffer zur Spitze muß zuerst die Schutzabdeckung von der Spitze wegwärts verschwenkt werden, danach wird ein Entriegelungsknopf gedrückt, um den Schwenkvorgang der Vorrichtung zuzulassen. Nach dem Einrasten des Entriegelungsknopfes kann der Stock mit der zum Boden weisenden Spitze genutzt werden. Das Umschalten kann nur von Hand vorgenommen werden, wobei der Umschaltvorgang bedingt durch das notwendige Verschwenken der Schutzabdeckung und das von Hand vorzunehmende Niederdrücken des Entriegelungsknopfes beschwerlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen leichten Gehstock zu schaffen, mit der eine Verwendung unterschiedlicher Bodenkontaktelemente auf einfache Weise möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Erfindungsgemäß wurde ein Gehstock geschaffen, mit einem Schaft aus einer Verbundstruktur, die ein Kernelement, ein erstes Deckelement und ein zweites, dem ersten Deckelement gegenüberliegendes Deckelement umfasst. Das Kernelement besteht aus einem geschlossenzelligen Hartschaum, und das erste Deckelement und das zweite Deckelement bestehen aus einem halbstarren Material mit elastischen Eigenschaften und sind mit dem Kernelement befestigt. Der Gehstock umfasst außerdem eine am Schaft angeordnete Griff-Baugruppe, die eine am Schaft drehbar ausgebildete Schlaufenhalterung und eine mit dieser verbundene Schlaufe aufweist, und umfasst eine am Schaft angeordneten Fuß-Baugruppe, die zwei unterschiedliche Bodenkontaktelemente aufweist, die entlang einer Längsrichtung des Gehstocks angeordnet sind. Ein solcherart ausgebildeter Gehstock ist bei geringem Gewicht auch bei verschiedenen Bodenverhältnissen anwendbar.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht eines Gehstocks gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 eine Perspektivansicht einer Griff-Baugruppe des Gehstocks von 1,
  • 3 eine Perspektivansicht des Gehstocks von 1 mit die Funktionsweise erläuternden Ansichten,
  • 4A bis 4C Perspektivansichten einer Fuß-Baugruppe in einer anderen Ausführungsform.
  • Wie in 1 gezeigt ist, umfasst ein Gehstock 100 einen Schaft 10 aus einer Verbundstruktur, die ein Kernelement 12, ein erstes Deckelement 14 und ein zweites, dem ersten Deckelement 14 gegenüberliegendes Deckelement 16 umfaßt.
  • Das Kernelement 12 besteht aus einem geschlossenzelligen Hartschaum, wie z. B. Styrodur, Depron oder Styropor. In einer anderen Ausführungsform besteht das Kernelement 12 aus Bauschaum.
  • Das erste Deckelement 14 und das zweite Deckelement 16 bestehen aus einem halbstarren Material mit elastischen Eigenschaften und bestehen insbesondere in der bevorzugten Ausführungsform aus Holz, Bambus, Polystyrol, Edelstahl, Glasfaser, Kohlefaser oder Aluminium oder Kombinationen aus diesen.
  • Das erste Deckelement 14 und das zweite Deckelement 16 sind an ihren Innenflächen mit dem Kernelement 12 an dessen den Deckelementen 14, 16 zugewandten Flächen mittels eines Klebemittels befestigt, wenn der Hartschaum Styrodur, Styropor oder Depron ist. Als Klebemittel dienen z. B. Schmelzkleber, Acrylharz oder Epoxyd-Kleber. Wenn dagegen das Kernelement 12 aus Bauschaum besteht, geht das Kernelement 12 beim Aushärten des Bauschaums durch die auftretenden Adhäsionskräfte eine feste Verbindung mit den Deckelementen 14, 16 ein.
  • Durch die Dicke des Kernelements 12, die Dicke und die Länge der Deckelemente 14, 16 in Längsrichtung L und die Materialeigenschaften derselben lassen sich die elastischen Eigenschaften des Gehstocks 100 genau definieren. Auch lässt sich damit auf einfache Weise festlegen, daß der Gehstock 100 in einer Längsrichtung L andere elastische Eigenschaften hat als in Querrichtung Q. Die Längsrichtung L repräsentiert die Bewegungsrichtung des Gehstocks 10 beim Gehen. Der Gehstock 100 wird so verwendet, daß die Richtung der Aufeinanderschichtung des ersten Deckelementes 14, des Kernelementes 12 und des zweiten Deckelementes 16 der Querrichtung Q entspricht.
  • In der gezeigten Ausführungsform ist der Grundkörper 10 in Querrichtung Q gerade ausgebildet. Er kann jedoch auch gekröpft ausgebildet sein, so daß der Schaft 10 zwei Abschnitte umfasst, die sich um einen vorbestimmten Abstand versetzt in Vertikalrichtung V erstrecken.
  • In weiteren Ausführungsformen kann der Schaft 10 auch konkav bzw. konvex verlaufen oder eine wellenartige Struktur haben.
  • An einem dem Boden 200 abgewandten, oberen Ende 10a des Schafts 10 weist der Gehstock 100 eine Griff-Baugruppe 30 auf. Die Griff-Baugruppe 30 umfaßt eine drehbar am Schaft 10 angeordnete Schlaufenhalterung 32 zum Halten einer mit dieser drehfest verbundenen Schlaufe 34.
  • Wie in 2 gezeigt ist, ist das obere Ende 10a des Schafts 10 ohne das Kernelement 12 ausgebildet, wobei zwischen den Deckelementen 14, 16 ein Abstandsstück 18 angeordnet ist. Das Abstandsstück 18 besteht in dieser Ausführungsform aus Holz, kann aber auch aus einem anderen geeigneten Material, z. B. Kunststoff oder Metall hergestellt sein.
  • Die Schlaufenhalterung 32 weist eine sich waagerecht erstreckende Ausnehmung 32a auf, die zur Aufnahme der Schlaufe 34 dient. Die Schlaufenhalterung 32 kann auf einer Seite oder auf beiden Seiten geöffnet sein. Mittels einer Schraube 36, die in dem Abstandsstück 18 befestigt ist, ist die Schlaufenhalterung 32 drehbar am Schaft 10 gelagert. Statt der Schraube 36 ist auch ein anderes Verbindungselement, wie ein Stift oder ein Zapfen einsetzbar.
  • In Längsrichtung L, die der Gehrichtung, d. h. der Verwendungsrichtung des Gehstocks 100 entspricht, weist dieser zwei gegenüberliegende Ausnehmungen 20 auf, in die Griffstücke 22 eingesetzt sind. Die Griffstücke 22 bestehen aus einem elastischen Material, z. B. Gummi, Schaumstoff, einem elastischen Kunststoff oder Kork und sind an ihren Außenseiten mit einer Profilierung 22a ausgebildet. In der gezeigten Ausführungsform sind die Ausnehmungen 20 und die darin angeordneten Griffstücke 22 quaderförmig ausgebildet. In modifizierten Ausführungsformen können die Ausnehmungen 20 und die Griffstücke 22 aber auch eine andere Form haben.
  • Die Griffstücke 22 sind in die Ausnehmungen 20 eingeklemmt oder mittels einer Klettverbindung mit dem Schaft 10 verbunden.
  • Die Schlaufe 34 ist lösbar und längenverstellbar mit der Schlaufenhalterung 32 verbunden. Dazu weist die Schlaufenhalterung 32 ein Innengewinde 32b auf, in das ein Außengewinde 38a eines Befestigungsknopfes 38 eingreift. Der Befestigungsknopf 38 weist außerdem einen profilierten Griffteil 38b und einen Andruckteil 38c auf. Der Andruckteil 38c dient zum Befestigen der Schlaufe 34. In einer gelösten Stellung des Andruckteils 38c kann eine Längenverstellung der Schlaufe 34 vorgenommen werden.
  • In einer modifizierten, nicht gezeigten Ausführungsform ist die Schlaufe 34 fest mit der Schlaufenhalterung 32 verbunden.
  • Die Schlaufenhalterung 32 und der Befestigungsknopf 38 bestehen bevorzugerweise aus Kunststoff oder Metall.
  • Wie aus 3 zu entnehmen ist, weist ein dem Boden 200 zugewandtes unteres Ende 10b des Schafts 10 eine Fuß-Baugruppe 40 auf. Die Fuß-Baugruppe 40 umfaßt einen Träger 42 und zwei in der Längsrichtung L angeordnete Bodenkontaktelemente.
  • Eines der Bodenkontaktelemente ist in Form eines Gummipuffers 44 ausgebildet, der ein Sackloch 44a aufweist, in den ein Befestigungsbereich 46a eines ersten Zapfens 46 eingreift. An dem ersten Zapfen 46 ist außerdem ein Außengewindebereich 46b ausgebildet, der in einen Innengewindebereich 42a des Trägers 42 eingreift. Durch den Außengewindebereich 46b des ersten Zapfens 46 und den Innengewindebereich 42a des Trägers 42 ist der Gummipuffer 44 höhenverstellbar ausgebildet.
  • Ein anderes der Bodenkontaktelemente ist in Form eines Stahlstifts 48 ausgebildet, der ein Stiftgewinde 48a aufweist, das in ein Innengewinde 50a eines zweiten Zapfens 50 eingreift. Durch das Stiftgewinde 48a und das Innengewinde 50a des zweiten Zapfens 50 ist der Stahlstift 48 höhenverstellbar ausgebildet.
  • Der zweite Zapfen 50 weist einen Befestigungsbereich 50b auf, der in einer Aufnahmebohrung 42b des Trägers 42 befestigt ist.
  • Der Schaft 10 ist an dem unteren Ende 10b ohne das Kernelement 12 zur Bildung eines. Aufnahmeraums 10c ausgebildet, der zur Aufnahme der Fuß-Baugruppe 40 dient. Der Träger 42 der Fuß-Baugruppe 40 ist mittels Befestigungsschrauben 54 mit den Deckelementen 14, 16 befestigt.
  • In einer modifizierten Ausführungsform, die in den 4A bis 4C gezeigt ist, ist der Träger 42 der Fuß-Baugruppe mit den Deckelementen 14, 16 mittels einer Schiebehülse 60 befestigt.
  • 4A zeigt das untere Ende 10b des Schafts 10 in einem Zustand, in dem die Fuß-Baugruppe 40 in den Aufnahmeraum 10c eingesetzt ist.
  • In 4B ist gezeigt, wie die Schiebehülse 60 in Form eines Vierkantrohrs, dessen Innenumfang an den Außenumfang des Schafts 10 angepaßt ist, in Richtung Boden 200 verschoben wird. Zur besseren Handhabbarkeit weist die Schiebehülse 60 an ihrem Außenumfang horizontal verlaufende Rippen 62 auf.
  • 4C zeigt den Zustand, in dem die Schiebehülse 60 ihre Arbeitsstellung erreicht hat und die Fuß-Baugruppe 40 zwischen den Deckelementen 14, 16 festklemmt.
  • Obwohl im Einzelnen nicht gezeigt, kann eine zwischen der Schiebehülse 60 und wenigstens einem der Deckelelemente 14; 16 wirkende Rasteinrichtung zur Fixierung der Schiebehülse 60 in ihrer Arbeitsstellung angeordnet sein.
  • Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Gehstocks wird an Hand der 1 und 3 näher erläutert.
  • In der in 1 gezeigten Stellung dient als Bodenkontaktelement der Gummipuffer 44. Bei Änderung der Bodenverhältnisse soll nun der Stahlstift 48 als Bodenkontaktelement verwendet werden. Dazu wird der Schaft 10 des Gehstocks 100 um seine Vertikalachse um 180° gedreht, wobei aber die Schlaufenhalterung 32 samt Schlaufe 34 in der Hand des Nutzers verbleibt, da die Schlaufenhalterung 32 drehbar ist.
  • Nach Beendigung des Drehvorgangs ist die in 3 dargestellte Stellung erzielt, in der der Stahlstift 48 den Boden 200 berührt.
  • Andere Ausführungsformen sind möglich.
  • Obwohl in der gezeigten Ausführungsform die Griffhalterung 32 frei drehbar angeordnet ist, kann eine Rast- oder Verriegelungseinrichtung zur Definition der beiden Stellungen der Schlaufenhalterung 32 ausgebildet sein.
  • Obwohl als Bodenkontaktelemente ein Gummipuffer 44 und ein Stahlstift 48 vorgesehen sind, können die Bodenkontaktelemente auch anders ausgebildet sein.
  • Als Material für den Träger 42 ist Kunststoff vorgesehen. Als Material kommt aber auch Holz oder Metall in Betracht.
  • Obwohl der Gummipuffer 44 und der Stahlstift 48 höhenverstellbar ausgebildet sind, können diese auch fest mit dem Träger 42 verbunden sein.
  • Der Stahlstift 48 kann, wie in den Figuren gezeigt, an dem dem Boden 200 zugewandten Ende einen Schraubenkopf aufweisen oder eine andere Form aufweisen, z. B. mit einer Spitze ausgebildet sein.
  • Mischformen zwischen den beschriebenen Ausführungsformen und deren Modifikationen gehören zum Schutzumfang der vorliegenden Erfindung.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2006/019303 A1 [0003]

Claims (29)

  1. Gehstock, mit einem Schaft (10) aus einer Verbundstruktur, die ein Kernelement (12), ein erstes Deckelement (14) und ein zweites, dem ersten Deckelement (14) gegenüberliegendes Deckelement (16) umfasst, wobei das Kernelement (12) aus einem geschlossenzelligen Hartschaum besteht, und das erste Deckelement (14) und das zweite Deckelement (16) aus einem halbstarren Material mit elastischen Eigenschaften bestehen und mit dem Kernelement (12) befestigt sind, einer am Schaft (10) angeordneten Griff-Baugruppe (30), die eine am Schaft (10) drehbar ausgebildete Schlaufenhalterung (32) und eine mit dieser verbundene Schlaufe (34) aufweist, und einer am Schaft (10) angeordneten Fuß-Baugruppe (40), die zwei unterschiedliche Bodenkontaktelemente aufweist, die entlang einer Längsrichtung (L) des Gehstocks (100) angeordnet sind.
  2. Gehstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossenzellige Hartschaum Styrodur, Styropor oder Depron umfasst und mit dem ersten Deckelement (14) und dem zweiten Deckelement (16) mittels eines Klebemittels befestigt ist oder Bauschaum umfasst und mit dem ersten Deckelement (14) und dem zweiten Deckelement (16) mittels der beim Ausschäumen entstehenden Adhäsionkräfte befestigt ist.
  3. Gehstock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Deckelement (14) und/oder das zweite Deckelement (16) aus Holz, Bambus, Polystyrol, Edelstahl, Glasfaser, Kohlefaser oder Aluminium bestehen.
  4. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebemittel Schmelzkleber, Acrylharz oder Epoxyd-Kleber dient.
  5. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe (34) fest mit der Schlaufenhalterung (32) verbunden ist.
  6. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe (34) lösbar mit der Schlaufenhalterung (32) verbunden ist.
  7. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe (34) längenverstellbar mit der Schlaufenhalterung (32) verbunden ist.
  8. Gehstock nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schlaufenhalterung (32) ein Befestigungsknopf (38) verbunden ist, der einen Andruckteil (38c) zur Befestigung der Schlaufe (34) aufweist.
  9. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende (10a) des Schafts (10) Griffstücke (22) in Ausnehmungen (20) des Schafts (10) angeordnet sind.
  10. Gehstock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstücke (22) durch Klemmung in den Ausnehmungen (20) mit dem Schaft (10) befestigt sind.
  11. Gehstock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstücke (22) durch eine Klettverbindung in den Ausnehmungen (20) mit dem Schaft (10) befestigt sind.
  12. Gehstock nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (20) und die Griffstücke (22) quaderförmig ausgebildet sind.
  13. Gehstock nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstücke (22) an ihrer Außenseite eine Profilierung aufweisen.
  14. Gehstock nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstücke (22) aus Gummi, Schaumstoff, einem elastischen Kunststoff oder Kork bestehen.
  15. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenkontaktelemente einen Gummipuffer (44) und einen Stahlstift (48) umfassen.
  16. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Bodenkontaktelemente höhenverstellbar ausgebildet ist.
  17. Gehstock nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Bodenkontaktelement in Form eines Gummipuffers (44) ausgebildet ist, der ein Sackloch (44a) aufweist, in den ein Befestigungsbereich (46a) eines ersten Zapfens (46) eingreift, wobei an dem ersten Zapfen (46) außerdem ein Außengewindebereich (46b) ausgebildet ist, der in einen Innengewindebereich (42a) des Trägers (42) eingreift.
  18. Gehstock nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß das andere der Bodenkontaktelemente in Form eines Stahlstifts (48) ausgebildet ist, der ein Stiftgewinde (48a) aufweist, das in ein Innengewinde (50a) eines zweiten Zapfens (50) eingreift.
  19. Gehstock nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zapfen (50) einen Befestigungsbereich (50b) aufweist, der in einer Aufnahmebohrung (42b) des Trägers (42) befestigt ist.
  20. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) an einem unteren Ende (10b) ohne das Kernelement (12) zur Bildung eines Aufnahmeraums (10c) ausgebildet ist, der zur Aufnahme der Fuß-Baugruppe (40) dient.
  21. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (42) der Fuß-Baugruppe (40) mittels Befestigungsschrauben (54) mit den Deckelementen (14, 16) befestigt ist.
  22. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (42) der Fuß-Baugruppe (40) mittels einer in Form eines Vierkantrohrs ausgebildeten Schiebehülse (60) mit den Deckelementen (14, 16) befestigt ist.
  23. Gehstock nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebehülse (60) horizontal verlaufende Rippen (62) aufweist.
  24. Gehstock nach einem der Ansprüche 22 oder 23, gekennzeichnet durch eine Rasteinrichtung zur Fixierung der Schiebehülse (60).
  25. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) gekröpft ausgebildet ist.
  26. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) gewellt ausgebildet ist.
  27. Gehstock nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) konkav oder konvex ausgebildet ist.
  28. Gehstock nach einem der Ansprüche 5 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufenhalterung (32) frei drehbar angeordnet ist.
  29. Gehstock nach einem der Ansprüche 5 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufenhalterung (32) eine Rast- oder Verriegelungseinrichtung zur Definition der beiden Stellungen der Schlaufenhalterung (32) aufweist.
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