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DE102008031844B3 - Pferdeführungsanlage - Google Patents

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DE102008031844B3
DE102008031844B3 DE200810031844 DE102008031844A DE102008031844B3 DE 102008031844 B3 DE102008031844 B3 DE 102008031844B3 DE 200810031844 DE200810031844 DE 200810031844 DE 102008031844 A DE102008031844 A DE 102008031844A DE 102008031844 B3 DE102008031844 B3 DE 102008031844B3
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DE
Germany
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guide
push rods
rail
training
guide system
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Active
Application number
DE200810031844
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Haering
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roewer & Rueb De GmbH
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K15/00Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
    • A01K15/02Training or exercising equipment, e.g. mazes or labyrinths for animals ; Electric shock devices; Toys specially adapted for animals
    • A01K15/027Exercising equipment, e.g. tread mills, carousels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Abstract

Bei der neuen Führungsanlage kann die Trainingsbahn (11) längere gerade Trainingsabschnitte aufweisen. Eine Fahrschiene (2) ist über dem Trainingsparcour (11) aufgehängt. Die Fahrschiene (2) besteht aus zwei im Abstand übereinander angeordneten Metallprofilen, welche in Abständen miteinander durch einen Abstandshalter verbunden sind. Das eine der Metallprofile ist eine Führungsschiene und das andere eine Tragschiene. An dieser Fahrschiene fährt ein Schubstangengliederband (3), an welchem Führungsgitter (5) aufgehängt sind. Der Antrieb erfolgt mittels Reibungskupplung auf die Schubstangen des Schubstangengliederbandes (3).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Führungsanlage zum reiterlosen Trainieren von Pferden und anderen Tieren nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruches.
  • Auf dem Markt sind Freilaufführungsanlagen zum Trainieren von Pferden erhältlich, welche auf offenem Feld oder in einer Art Halle, überdacht, montiert werden. Sie bestehen aus einer kreisförmigen Longierbahn, welche auch als Hufschlag bezeichnet wird. Statt an einer Longe vom Mensch geführt, werden Pferde durch eine Vorrichtung auf dieser Longierbahn geführt. Diese Vorrichtung besteht, wie ein Karussell, aus einem Drehstern, welcher radial von einem Drehzentrum nach aussen ragende Tragarme aufweist. An jedem Tragarm hängt an seinem radial äusseren Bereich ein Führungsgitter nach unten. Jedes Führungsgitter besteht aus einem Rahmen, welcher mit einem Metallgitter bespannt ist. Die Pferde müssen in einem Pferdeführungsbereich zwischen je zwei benachbarten Führungsgittern auf der Longierbahn nach gegebener Geschwindigkeit rundum laufen. Die Longierbahn ist so breit, dass die Pferde sich umdrehen können, wenn die Drehrichtung der Vorrichtung gewechselt wird. Die Führungsgitter können elektrisch geladen werden, damit die Pferde nicht in Versuchung kommen, die ganze Anlage durch Körpereinsatz abzubremsen. Die Führungsgitter dieser Anlagen weisen ein grosses Gewicht auf. Eine derartige Freilaufführungsanlage ist beispielsweise aus DE 28 52 777 A1 bekannt.
  • DE 197 46 562 C1 zeigt eine andere Ausführung einer Freilaufführungsanlage zum Trainieren von Pferden mit einer kreisförmigen Longierbahn. Diese ist innenseitig und aussenseitig mit je einem Zaun oder einer Wand begrenzt und mit einer Konstruktion mit Trägern zum Tragen eines Daches überdacht. Im Bereich der Longierbahn ist an einem Träger eine Tragkonstruktion herabhängend angeordnet. Am unteren Ende der Tragkonstruktion ist beidseitig je ein Stützrad angebracht. Die Stützräder stehen im Winkel zueinander und greifen von schräg unten an einem umlaufenden Profilring an. Die Stützräder führen und tragen den umlaufenden Profilring. Ein Antriebsmotor wirkt über ein Antriebsrad auf den Profilring und treibt diesen an. Am Profilring sind in regelmässigen Abständen bekannte Führungsgitter hängend angebracht. Jedes Führungsgitter besteht aus einem Rahmen, welcher mit einem Metallgitter bespannt ist. Dieses System weist erhebliche dynamische Probleme auf, welche durch die Grösse und die Masse der Führungsgitter entstehen. Diese äussern sich im Erzeugen von Lärm, Erschütterungen und unregelmässigem Lauf der Freilaufführungsanlage.
  • Der grosse Nachteil aller dieser Anlagen besteht darin, dass nur kreisförmige Trainingsbahnen damit ausgerüstet werden können. Sie benötigen eine flächenmässig der Trainingsbahn entsprechende Ueberdachung mit kreisrundem oder mindestens vieleckigem Grundriss. Zusätzlich ist der Durchmesser einer solchen Trainingsstrecke beschränkt, da die massive Konstruktion sonst sehr schwer wird. Die Gefahr von Spannungsrissen in den Bauteilen wird bei einer grossen Anlage erheblich, denn die nicht vermeidbaren Vibrationen wirken sich verstärkt in der Materialbelastung aus.
  • Eine andere Art von Führungsanlage mit beliebiger Form der Trainingsbahn ist aus DE 103 29 891 B4 bekannt. Oberhalb der Trainingsbahn ist eine Fahrschiene angeordnet. An dieser Fahrschiene fährt ein Führungsgitterzug wie eine Hängebahn. Er besteht aus einem Antriebswagen und einer Anzahl mit ihm gekuppelter Laufwagen mit je einem unten hängenden Führungsgitter. Der ganze Führungsgitterzug fährt der Fahrschiene entlang hängend die Trainingsbahn ab.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pferdeführanlage anzugeben, welche statt einer kreisrunden Trainingsbahn auch eine ovale oder teilweise gestreckte, mit längeren geraden Trainingsabschnitten, aufweist. Dies ermöglicht auch neue Trainingsmöglichkeiten. Sie soll insbesondere unter einem rechteckigen Dach, respektive in einem bestehenden Gebäude, untergebracht werden können.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss unabhängigem Patentanspruch gelöst.
  • Die Erfindung wird nachstehend im Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1, eine Pferdeführungsanlage gemäss Erfindung mit einem Trainingsparcours mit zwei längeren geraden Trainingsabschnitten;
  • 2 Zusammenhang von Schubstangen, Fahrgestellen und Fahrschiene;
  • 3 ein Ausschnitt vergrössert gemäss 2 in Seitenansicht;
  • 4 ein Ausschnitt vergrössert gemäss 2 in Vorderansicht
  • Die Erfindung wird im folgenden im Zusammenhang mit den Figuren beschrieben.
  • Aus der 1 ist der prinzipielle Aufbau der neuen Führungsanlage ersichtlich. Auf Tragsäulen 14 ist eine Tragkonstruktion 12 angebracht. Eine Fahrschiene 2 ist hängend an der Tragkonstruktion 12 befestigt und entspricht in der Trainingsbahn 11. Sie ist etwa in der Mitte darüber aufgehängt. Eine Anzahl Führungsgitter 5, welche sich in einem Abstand voneinander befinden sind an Schubstangen hängend befestigt. Die Schubstangen bilden ein, der Linie der Fahrschiene entsprechendes Schubstangengliederband 3. Dieses läuft mittels Fahrgestellen an der Fahrschiene 2 hängend über der Trainingsbahn 11. Ein Antrieb 6 treibt das Schubstangengliederband 3 beispielsweise mittles einem Reibrad. Die Trainingsbahn kann fast jede Form, oval, rund, mit verschiedenen Kurven und kürzeren oder längeren geraden Trainingabschnitten ausgeführt werden. In der 2 ist die Fahrschiene 2 im Zusammenhang mit Tragkonstruktion 12, Schubgliederband 3 und den Fahrgestellen 4 dargestellt. Die Fahrschiene 2 besteht aus einer Führungsschiene 21, welche im Abstand oberhalb oder auch unterhalb einer Tragschiene 22 angeordnet ist. Führungsschiene 21 und Tragschiene 22 sind mit in regelmässigen oder unregelmässigen Abständen angebrachten Abstandshaltern 23 miteinander verbunden. Für die Tragschiene eignen sich verschiedene Metallprofile, wie Winkel- oder T-Profile. Besonders geeignet sind Profile mit rundem Querschnitt. Es können dabei volle Rundstäbe oder Rohre verwendet werden. Die Fahrschiene 2 ist in Abständen mittels einer Aufhängung 13 an der Tragkonstruktion 12 hängend befestigt. Fahrgestelle 4 laufen auf/an der Fahrschiene 2 hängend entlang der Trainingsbahn. Das Schubgliederband 3 besteht aus kurzen Schubstangen 31 und langen Schubstangen 32. Alle Schubstangen 31, 32 sind untereinander gelenkig verbunden.
  • In der 3 ist die Anordnung von Schubstangen 31, 32 und Fahrgestellen 2 detailliert in Seitenansicht gezeigt. Eine lange Schubstange 32 ist mittels einer Gelenkkupplung 33 mit einer kurzen Schubstange 31 und diese wiederum mit einer weiteren langen Schubstange 32 gelenkig verbunden. An der kurzen Schubstange ist mittels einer, vorzugsweise leicht elastischen, Aufhängung 51 ein Führungsgitter 5 aufgehängt. An der Gelenkkupplung 33 ist zudem ein Fahrgestellrahmen 41 drehbar angeordnet. Der Fahrgestellrahmen 41 bildet eine Art Lenkgestell oder Lenkachse, an welchen sich Tragräder 42 und Führungsräder 43 befinden. Dabei sind die Tragräder 42 so angeordnet, dass diie Schubstangen 32, 31 im Bereich der Gelenkkupplung 33 auf die Tragschiene 22 abgestützt laufen. Die Führungsräder 43 führen somit die Fahrgestellrahmen 41 durch anliegen an der Führungsschiene 21 entlang der Bahn der Fahrschiene 2. Die Gelenkkupplungen 33 ermöglichen, dass das Schubstangengliederband 3 um die Kurven der Fahrschiene 2 entlang bewegt werden kann. Während der Fahrt durch eine Kurve entsteht bei der Gelenkkupplung 33 ein Winkel zwischen den zwei benachbarten Schubstangen 32, 31. Dabei stellt sich der Fahrgestellrahmen 41 selbständig auf etwa die Winkelhalbierende zwischen den Schubstangen 32, 31 ein und trägt und führt die Schubstangen 32, 31 unter minimalen Querkräften entlang der Fahrschiene 2.
  • In der 4 ist dieser Zusammenhang in Ansicht von vorne gezeigt.
  • Der Fahrgestellrahmen 41 umschreibt etwa ein oben offenes U. Dabei sind die Seitenwangen im unteren Bereich im Winkel seitlich auswärts und im oben anschliesenden Bereich wieder einwärts geneigt. An den auswärts geneigten Bereichen des Fahrgestellrahmens 41 sind die Tragräder 42 so angeordnet, dass sie im Winkel zueinander auf der Tragschiene 22 gegeneinander geneigt aufliegen. Die Tragräder 42 haben somit an Auflagepunkt auf der Tragschiene 22 einen kleinen Abstand voneinander, damit bei der Fahrt die Abstandshalter 23 nicht berührt werden. Das Gleiche gilt für die Führungsräder 43, welche an der Führungsschiene 21 in einem Winkel von unten anliegen. Die Führungsräder 43 stabilisieren die Fahrgestellramen 41, so dass diese und damit die Schubstangen 31, 32 und die Führungsgitter 5 nicht seitlich pendeln können. Die Führungsräder können natürlich auch mit vertikaler Achse so angeordnet sein, dass sie im rechten Winkel zu der Fahrschiene 2 an der Führungsschiene 21 zum anliegen kommen.
  • Der Antrieb 6 bekannter Art kann irgendwo über der Trainingsbahn angeordnet sein. Ein Motor treibt ein Reibrad 61 liegt am Schubstangengliederband 3 an, wobei ein gegenüberliegendes Gegendruckrad 62 für eine einwandfreie Reibungskupplung sorgt. Je nach Komplexität der Trainingsbahn können auch mehrere Antriebe angebracht werden, welch dann synchron gesteuert werden. Es sind natürlich auch andere Antriebsarten möglich, wie beispielsweise ein umlaufender Seilzug. Zifferntabelle
    1 Führungsanlage
    11 Trainingsbahn
    12 Tragkonstruktion
    13 Aufhängung
    14 Tragsäulen
    2 Fahrschiene
    21 Führungsschiene
    22 Tragschiene
    23 Abstandshalter
    3 Schubstange
    31 Kurze Schubstange
    32 Lange Schubstange
    33 Gelenkkupplung
    4 Fahrgestell
    41 Rahmen
    42 Tragrad
    43 Führungsrad
    5 Führungsgitter
    51 Aufhängung
    6 Antrieb
    61 Reibrad
    62 Gegendruckrad

Claims (9)

  1. Führungsanlage zum reiterlosen Trainieren von Pferden und anderen Tieren mit einer Anzahl auf einer Trainingsbahn umlaufenden Führungsgittern (5), welche sich in einem Abstand voneinander befinden, und an einer Fahrschiene (2) laufen und mit einer Antriebsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrschiene (2), aus zwei im Abstand übereinander angeordneten Metallprofilen besteht, welche in Abständen miteinander durch einen Abstandshalter (23) verbunden sind, wobei das eine der Metallprofile eine Führungsschiene (21) und das andere eine Tragschiene (22) ist, und dass ein Schubstangengliederband (3) vorhanden ist, welches aus einzelnen, miteinander mittels Gelenkkupplungen (33) gekoppelten Schubstangen (31, 32) besteht und mittels Fahrgestellen (4) an der Fahrschiene (2) hängend fahrbar ist, wobei die Führungsgitter (5) an einzelnen der Schubstangen (31, 32) oder an den Gelenkkupplungen (33) hängend befestigt sind.
  2. Führungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstangen (31, 32) mit einem Fahrgestell (4) versehen sind, welches an der Gelenkkupplung (33) drehbar befestigt ist.
  3. Führungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell (4) einen Rahmen (41) aufweist, an welchem zwei gegeneinander geneigte Tragräder (42) und zwei Führungsräder (43) angeordnet sind.
  4. Führungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragräder (42) auf der Tragschiene (22) geneigt anliegen und die Führungsräder (43) seitlich an der Führungsschiene anliegen.
  5. Führunganlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallprofile der Tragschienen (22) und/oder der Führungsschiene (21) Rundprofile sind.
  6. Führunganlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubstangengliederband (3) aus kurzen Substangen (31) und langen Schubstangen (32) besteht, wobei die Führungsgitter (5) an den kurzen Schubstangen (31) befestigt sind.
  7. Führungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekkenzeichnet, dass die Führungsgitter an der Gelenkkupplung (33) zwischen zwei Schubstangen befestigt sind.
  8. Führungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung mittels einem Treibrad (61) und einem Gegendruckrad (62) mittels Reibungskupplung mit den Schubstangen (31, 32) in Wirkverbindung ist.
  9. Führungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trainingsbahn (11) längere gerade Trainingsabschnitte ausweist.
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