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DE102008037755A1 - Fahrwegträger für Mangetschwebefahrzeuge - Google Patents

Fahrwegträger für Mangetschwebefahrzeuge Download PDF

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DE102008037755A1
DE102008037755A1 DE200810037755 DE102008037755A DE102008037755A1 DE 102008037755 A1 DE102008037755 A1 DE 102008037755A1 DE 200810037755 DE200810037755 DE 200810037755 DE 102008037755 A DE102008037755 A DE 102008037755A DE 102008037755 A1 DE102008037755 A1 DE 102008037755A1
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Franz Pichlmeier
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ThyssenKrupp Transrapid GmbH
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ThyssenKrupp Transrapid GmbH
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Es wird ein Fahrwegträger für Magnetschwebefahrzeuge mit einem Statorträger (5) und einer Mehrzahl von an diesem befestigten Statorpaketen (7) beschrieben. Erfindungsgemäß sind die Statorpakete (7) ausschließlich durch einen elastischen Kleber am Statorträger (5) befestigt (Fig. 5).

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fahrwegträger der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
  • Fahrwege in z. B. Beton- oder Stahlbauweise für Magnetschwebefahrzeuge enthalten eine Vielzahl von längs einer Trasse aufeinander folgenden Trägern, an denen systemspezifische Ausrüstungsteile wie z. B. Seitenführschienen, Gleitleisten und Statorpakete montiert sind (vgl. z. B. DE 34 04 061 C1 , DE-Z "Zeitschrift für Eisenbahn und Verkehr, Glasers Annalen" 105, 1981, Nr. 7/8, Seiten 205 bis 215). Eine besondere Aufmerksamkeit erfordert dabei die Befestigung der Statorpakete, die Bestandteile eines dem Antrieb der Magnetschwebefahrzeuge dienenden, vorzugsweise als Langstator-Linearmotor ausgebildeten Motors darstellen und in der Regel von unten her an mit den Trägern verbundenen Statorträgern befestigt sind. Zur Befestigung der Statorpakete an den Statorträgern dienen bisher ausschließlich Befestigungsschrauben, die durch Bohrungen in mit den Statorpaketen verbundenen Traversen ragen, in Gewindebohrungen der Fahrwegträger bzw. diesen zugeordneten Mutter eingedreht sind, mit ihren Köpfen an den Traversen anliegen und mit hoher Vorspannung festgezogen werden.
  • Zur lagegenauen Positionierung der Statorpakete derart, dass ihre mit Tragmagneten der Magnetschwebefahrzeuge zusammenwirkenden Funktionsflächen im montierten Zustand parallel zu einer vorgewählten Trasse (Raumkurve) angeordnet sind, weisen die Unterseiten der Statorträger entsprechend bearbeitete Anschlag- bzw. Montageflächen auf, an denen die parallel zu den Funktionsflächen angeordneten Oberseiten der Traversen anliegen. Die Herstellung dieser, als Referenzflächen für die Lage der Statorpakete und deren Funktionsflächen wirksamen Montageflächen erfolgt vorzugsweise mit Hilfe von computergesteuerten Werkzeugen (z. B. US-PS 46 98 895 , DE 202 10 808 U1 ), z. B. durch spanabhebende Bearbeitung, insbesondere durch Fräsen.
  • Im Falle des Versagens der Befestigungsschrauben können sich die Statorpakete von den Statorträgern lösen und herabfallen bzw. den zulässigen Einbauraum verlassen, was vermieden werden muss. Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es üblich, jedes Statorpaket mit wenigstens zwei Traversen zu versehen und mit Hilfe von wenigstens je zwei Befestigungsschrauben am betreffenden Statorträger zu befestigen. Um ein Versagen der Befestigungsschrauben völlig auszuschließen, müssen diese höchsten Qualitätsansprüchen genügen, was bei der großen Anzahl von benötigten Schrauben (z. B. einige Tausend pro Kilometer Fahrweg) unwirtschaftlich ist. Außerdem wäre es erforderlich, die Befestigungsschrauben sicherheitshalber in kurzen Zeitabständen zu überprüfen, was die Betriebskosten erheblich erhöhen würde.
  • Es sind daher bereits Fahrwege der eingangs bezeichneten Gattung bekannt geworden (z. B. DE 39 28 278 C2 , DE 202 10 808 U1 ), die redundante, diversitäre Befestigungssysteme für die Statorpakete aufweisen. Diese Befestigungssysteme sind zusätzlich zu den Befestigungschrauben mit Sicherungsmitteln versehen, die beim Versagen der Befestigungsschrauben wirksam werden, indem sie zwar einen definierten Versatz der Traversen von z. B. 1 mm bis 2 mm relativ zum betreffenden Statorträger zulassen, ein vollständiges Lösen der Statorpakete vom Statorträger jedoch sicher verhindern. Die Größe des Versatzes ist in vorteilhafter Weise so gewählt, dass einerseits der Fahrbetrieb zumindest kurzzeitig aufrecht erhalten werden kann, andererseits der Versatz nicht nur sichtbar ist, sondern auch mit Hilfe von in den Magnetschwebefahrzeugen installierten Abstandsensoren od. dgl. automatisch erfasst und an das allgemeine Betriebssystem gemeldet werden kann.
  • Aufgrund der beschriebenen Bauweise sind die Herstellung und die Montage von Fahrwegträgern der eingangs bezeichneten Gattung mit einem vergleichsweise hohen Aufwand hinsichtlich Material (Traversen, Schrauben) und Fertigung (Herstellung der Traversen und ihre Verbindung mit den Statorpaketen) verbunden. Außerdem ist in statischer Hinsicht beachtlich, dass die Befestigungsschrauben eine punktuelle Lastübertragung bewirken, was eine ungünstige Dynamik und relativ hohe Kräfte zur Folge hat und daher wegen der hohen Druckbelastung insbesondere dann problematisch ist, wenn Fahrwegträger aus Beton angewendet werden. Außerdem sind die mit Befestigungsschrauben erhaltenen Verbindungen vergleichsweise starr mit der Folge, dass beim Betrieb insbesondere hochfrequente Schwingungen infolge der spezifischen Lastbildgeometrie zwischen Statorpaket und Tragmagnet auf den Fahrweg übertragen werden, was unerwünscht ist.
  • Ausgehend davon besteht das technische Problem der vorliegenden Erfindung darin, den Fahrwegträger der eingangs bezeichneten Gattung so auszubilden, dass er einfacher herstellbar ist, beim Betrieb weniger stark punktuell belastet wird und die Übertragung von Schwingungen reduziert werden kann.
  • Gelöst wird dieses Problem mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, dass die Statorpakete wegen der Anwendung von Klebstoff anstelle von Schrauben längs vergleichsweise großflächiger Klebefugen mit dem Statorträger verbunden werden können, wodurch eine geringere lokale Beanspruchung beim Betrieb erhalten wird. Wegen der Anwendung eines elastischen Klebers werden die Statorpakete außerdem elastisch vom Statorträger entkoppelt, was zur Reduzierung der dynamischen Anregung des Fahrwegträgers durch Dämpfung insbesondere hochfrequenter Schwingungen führt und sich günstig im Hinblick auf die Schallerzeugung auswirkt. Außerdem beruht die Erfindung auf der Erkenntnis, dass es auch bei Anwendung einer Klebeverbindung möglich ist, ein redundantes, diversitäres Befestigungssystem zu schaffen. Schließlich wird die Herstellung der Fahrwegträger wesentlich vereinfacht, da die Befestigungsschrauben und die Traversen entfallen.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 schematisch einen Fahrwegträger für Magnetschwebefahrzeuge im Querschnitt;
  • 2 in einer vergrößerten und schematischen Darstellung die erfindungsgemäße Befestigung eines Statorpakets am Fahrwegträger nach 1;
  • 3 eine perspektivische und vergrößerte Ansicht eines einzelnen Statorpakets des Fahrwegträgers nach 1 und 2;
  • 4 eine Seitenansicht von zwei hintereinander angeordneten und am Fahrwegträger befestigten Statorpaketen sowie erfindungsgemäße Sicherungsmittel für diese; und
  • 5 eine Vorderansicht des Fahrwegträgers in Richtung eines Pfeils x in 4.
  • Fahrwege für in der Zeichnung nicht dargestellte Magnetschwebefahrzeuge werden üblicherweise aus einer Vielzahl von Fahrwegträgern 1 zusammengesetzt, die in Richtung einer vorgewählten Trasse und in 1 senkrecht zur Zeichenebene. hintereinander angeordnet sind. Ein derartiger Fahrwegträger 1 ist in 1 und 2 dargestellt. Er ist im Ausführungsbeispiel aus Beton gefertigt und mit seitlich abstehenden Kragarmen 2 versehen. Die Kragarme 2 weisen z. B. an ihren Oberseiten jeweils einen Ansatz 3 zur Bildung einer Gleitebene 4 auf, auf der die Magnetschwebefahrzeuge mit Hilfe von an ihnen angebrachten Gleitkufen abgesetzt werden können. An ihren Unterseiten weisen die Kragarme 2 z. B. weitere, als Statorträger 5 ausgebildete Ansätze auf, deren Unterseiten als Montageflächen 6 ausgebildet sind. Sowohl die Gleitebenen 4 als auch die Montageflächen 6 sind entsprechend der gewählten Trasse ausgebildet und werden zu diesem Zweck z. B. dadurch erhalten, dass die Ansätze 3 und 5 nach der Herstellung des Fahrwegträgers 1 mit Hilfe von computergesteuerten Werkzeugen, z. B. Fräswerkzeugen, spanabhebend bzw. fräsend oder schleifend bearbeitet werden. Während die Gleitebenen 4 zweckmäßig über die gesamte Länge des Trägers 1 erstreckt sind, können die Statorträger 5 und Montageflächen 6 wahlweise entweder ebenfalls über die ganze Trägerlänge erstreckt sein oder aus mehrerem, in Längsrichtung und gegebenenfalls auch in Querrichtung des Fahrwegträgers 1 beabstandeten Abschnitten bestehen. Ein besonderer Vorteil dieser Bauweise besteht darin, dass alle Fahrwegträger 1 aus einheitlichen (identischen) Rohlingen hergestellt werden können, deren Ansätze 3 und 5 anschließend individuell bearbeitet werden.
  • 3 zeigt ein übliches Statorpaket 7, das an seiner Unterseite mit abwechselnd angebrachten, in Richtung einer Längsachse 8 aufeinander folgenden Zähnen 9 und Nuten 10 versehen ist. Die Nuten 10 dienen in bekannter Weise zur Aufnahme von Drehstrom-Wicklungen, die zum Antrieb der Magnetschwebefahrzeuge erforderlich sind und mit den Statorpaketen 7 z. B einen Langstator-Linearmotor bilden. Die in Richtung der Längsachse 8 gemessene Länge eines Statorpakets 7 ist mit z. B. 1 m oder 2 m in der Regel wesentlich kleiner als die Länge eines ebenfalls in Richtung der Längsachse 8 erstreckten Fahrwegträgers 1.
  • Fahrwegträger dieser Art sind allgemein z. B. aus den Druckschriften DE 39 28 278 C2 und DE 202 10 808 U1 bekannt, die zwecks Vermeidung von Wiederholungen hiermit durch Referenz auf sie zum Gegenstand der vorliegenden Offenbarung gemacht werden.
  • Erfindungsgemäß werden die Statorpakete 7 ausschließlich durch Kleben am Statorträger 5 befestigt. Zu diesem Zweck wird die Oberseite eines jeden Statorpakets 7 und/oder die Montagefläche 6 des Statorträgers 5 mit einer Klebstoffschicht 11 (3) belegt, die nach dem Andrücken der Oberseite des Statorpakets 7 an die Montagefläche 6 eine in 4 angedeutete Klebefuge 12 bildet. Als beste Ausführungsform wird insoweit angesehen, wenn einerseits die Oberseiten der Statorpake te 7, wie in 3 angedeutet ist, vollflächig mit dem ausgewählten Kleber belegt werden und andererseits die Montageflächen 6 so groß sind, dass alle Statorpakete 7 des jeweiligen Fahrwegträgers 1 vollflächig an sie angelegt werden können. Als Klebstoff wird mit besonderem Vorteil ein elastischer, langzeitbeständiger Kleber mit hoher Belastbarkeit, insbesondere ein MS-Kleber (MS = Modifizierte Silane) verwendet. Kleber dieser Art, die auch als modifizierte Silankleber auf Polymerbasis bezeichnet werden, werden von verschiedenen Firmen auf dem Markt angeboten und sind z. B. unter der Bezeichnung ”Terostat MS 2K Powerset” bekannt. Durch Anwendung derartiger Kleber können überraschend einerseits Tragfähigkeiten erhalten werden, wie sie z. B. von Epoxi-Klebern her bekannt sind, während andererseits die Elastizität der MS-Kleber mit der von Silikonklebern vergleichbar ist.
  • Da erfindungsgemäß die Befestigung der Statorpakete 7 an den Statorträgern 5 durch die Anwendung von Klebstoffen erfolgt, können nicht nur die bisher erforderlichen, zahlreichen Befestigungsschrauben, sondern auch die zwei oder mehr Traversen pro Statorpaket 7 völlig entfallen (vgl. 2 und 4). Außerdem führt die elastische Anbindung der Statorpakete 7 an die Statorträger 5 mittels einer vergleichsweise dicken Klebefuge 12 zu einer elastischen Entkopplung der Statorpakete 7 vom Fahrwegträger 1 und damit zu einer zusätzlichen Dämpfung von Schwingungen, d. h. insgesamt zu einer Reduzierung der dynamischen Anregungen und mechanischen Erschütterungen des Fahrwegträgers 1 und damit auch zur Schallreduzierung, insbesondere in höherfrequenten Bereichen. Weiterhin wird eine dauerhaft gute Primärbefestigung erhalten, die eine flächige statt punktuelle Lasteintragung in den Fahrwegträger 1 ermöglicht und daher geringere lokale Beanspruchungen mit sich bringt. Die Lasteintragung kann vielmehr praktisch über die gesamte Länge eines Magnetschwebefahrzeugs erfolgen, d. h. es wird ein im Wesentlichen über die ganze Fahrzeuglänge durchgehendes Tragfeld erhalten. Vorteilhaft ist ferner, dass die Herstellung des Fahrwegträgers 1 stark vereinfacht ist und die Statorpakete 7 unabhängig davon, ob sie an Fahrwegträgern 1 aus Beton oder Stahl befestigt werden sollen, identisch ausgebildet werden können. Es ist lediglich erforderlich, die Statorpakete 7 mit parallel angeordneten, vorzugsweise ebenen Oberseiten und unteren Funktionsflächen 14 (5) zu versehen, die zusammen mit den Gleitebenen 4 das sogenannte Zangenmaß festlegen. Schließlich können mit den Klebefugen 12 mögliche Unebenheiten in den Montageflächen 6 ausgeglichen werden.
  • Nach einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die Statorträger 5 und Statorpakete 7 mit zusammenwirkenden Sicherungsmitteln versehen, die beim Versagen des Klebers einerseits einen definierten Versatz der Statorpakete 7 relativ zum Statorträger 5 ermöglichen, andererseits jedoch sicherstellen, dass ein vollständiges Lösen der Statorpakete 7 vom Fahrwegträger 1 verhindert wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel für derartige Sicherungsmittel ist insbesondere aus 4 und 5 ersichtlich, wobei in 4 eine aus 1, 2 und 5 ersichtliche Seitenführschiene 2a weggelassen wurde, um den Blick auf die Sicherungsmittel freizugeben. Danach enthalten die Sicherungsmittel trapezförmig geformte Haken oder Bügel 15, die mit erhöhten Mittelabschnitten 15a an den Unterseiten der Kragarme 2 befestigt sind, und von den Mittelabschnitten 15a derart beabstandete, seitlich wegragende Fußteile 15b, dass zwischen den Unterseiten der Kragarme 2 und den Fußteilen 15b jeweils Freiräume (4) entstehen. Außerdem sind die Statorpakete 7 mit Durchgangslöchern 16 (5) versehen, die von Bolzen 17 durchragt werden, die mit aus den Durchgangslöchern 16 herausragenden Enden in den genannten Freiräumen und mit geringen Abständen von den Fußteilen 15b (4) zu liegen kommen. Beim normalen Betrieb sind diese Sicherungselemente ohne Funktion, insbesondere ohne tragende Funktion. Wird jedoch eine Klebefuge 12 ganz oder teilweise defekt, so dass sich das betreffende Statorpaket 7 von der zugehörigen Montagefläche 6 Rist, dann kann sich das Statorpaket 7 maximal um so viel von der Montagefläche 6 entfernen, wie dem Abstand der Bolzen 17 von den Fußteilen 15b entspricht, da die Bolzen 17 dann auf den Fußteilen 15b aufliegen und zusammen mit den Statorpaketen 7 von diesen getragen werden. Der Abstand der Bolzen 17 von den Fußteilen 17b legt somit einen definierten maximalen Versatz für die Statorpakete 7 fest. Liegen die Bolzen 17 auf den Fußteilen 15b der Haken 15 auf, dann besteht einerseits zwischen den Oberseiten der Statorpakete 7 und den Montageflächen 6 ein definierter Spalt von z. B. 1 mm bis 2 mm, der sichtbar und/oder mit am Magnetschwebefahrzeug mitgeführten Sensoren messbar ist. Andererseits werden die Statorpakete 7 in einer Lage gehalten, die zumindest eine Aufrechterhaltung des Fahrbetriebs für eine festlegbare Dauer ermöglicht. Dadurch wird auch bei Anwendung von Klebstoff ein redundantes, diversitäres Befestigungssystem erhalten, wie es bei Anwendung von Befestigungsschrauben bereits bekannt ist.
  • Die Durchgangslöcher 16 und Bolzen 17 sind vorzugsweise senkrecht zur Längsachse 8 der Statorpakete 7 und parallel zu deren Oberseiten angeordnet, wie insbesondere 3 zeigt. Außerdem wird jedes Statorpaket 7 vorzugsweise an seinem in Längsrichtung 8 vorderen und hinteren Ende mit je einem Bolzen 17 versehen, der entsprechend 5 an beiden Seiten aus dem Statorpaket 7 herausragt. Die Haken 15 sind mittels Befestigungsschrauben 8 vorzugsweise so an den Kragarmen 2 befestigt, dass ihre Mittelabschnitte 15a jeweils eine Trennfuge 19 zwischen zwei aufeinander folgenden Statorpaketen 7 überragen (4), so dass die Bolzen 17, die an den Enden der aneinander grenzenden Statorpakete 7 vorgesehen sind, jeweils in einen Freiraum zwischen einem zugeordneten Fußabschnitt 15b und dem Kragarm 2 ragen können, wie 4 klar zeigt.
  • An den Enden eines jeden Fahrwegträgers 1 werden die Haken 15 vorzugsweise so weit nach innen versetzt (4), dass beide Fußabschnitte 15b vor einer endseitigen Stirnfläche 1a des betreffenden Fahrwegträgers 1 enden und die Haken 15 daher nicht nach außen über diese Stirnfläche 1a vorstehen. In diesem Fall ist die Anordnung außerdem so getroffen, dass der Bolzen 17 am Ende des zugehörigen, endseitigen Statorpakets 7 einem der beiden Fußteile 15b des Hakens 15 zugeordnet ist, dessen anderes Fußteil 15b hier nicht benötigt wird. Daher können auch an den Enden der Fahrwegträger 1 jeweils Statorpakete 7 verwendet werden, die wie alle anderen Statorpakete 7 an ihren Enden nur je ein Durchgangsloch 16 für einen Bolzen 17 aufweisen.
  • Abgesehen davon sind pro Ende eines Statorpakets 7 vorzugsweise je zwei Haken 15 vorgesehen, die unmittelbar neben den beiden Seitenflächen des Statorpakets 7 angeordnet sind (5).
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, das auf vielfache Weise abgewandelt werden könnte. Insbesondere kann die Erfindung in entsprechender Weise z. B. auch auf Fahrwegträger in Stahl-, Verbund- oder Hybridbauweise angewendet werden. Weiter brauchen sich die Klebefugen 12 nicht notwendig über die ganze Länge und Breite der Statorpakete 7 erstrecken. Es wäre vielmehr auch möglich, die Statorträger 5, in der Längsrichtung 8 betrachtet, nicht durchgehend auszubilden, sondern eine Mehrzahl von einzelnen, mit Abstand voneinander angeordneten Statorträgerabschnitten vorzusehen, so dass jedes Statorpaket 7 an einer Mehrzahl derartiger Statorträgerabschnitte durch Kleben befestigt ist. Die Abmessungen dieser Abschnitte sind jedoch vorzugsweise wesentlich größer, als den Querschnitten der bisher üblichen Befestigungsschrauben entspricht, so dass auch in diesem Fall insgesamt großflächige Klebefugen erhalten werden. Weiterhin ist klar, dass die Bolzen 17 durch Kleben, Klemmen oder sonstwie in den Durchgangslöchern 16 festgelegt sein können, um ihre Lage in den Statorpaketen 7 zu sichern, und dass anstelle der Haken 15 und Bolzen 17 auch andere als die beschriebenen Sicherungsmittel vorgesehen werden können. Auch die Wahl des jeweiligen Klebers kann vom Einzelfall und insbesondere davon abhängen, ob ein Träger aus Beton oder aus Stahl verwendet wird. Schließlich versteht sich, dass die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den beschriebenen und dargestellten Kombinationen angewendet werden können.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3404061 C1 [0002]
    • - US 4698895 [0003]
    • - DE 20210808 U1 [0003, 0005, 0019]
    • - DE 3928278 C2 [0005, 0019]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - DE-Z ”Zeitschrift für Eisenbahn und Verkehr, Glasers Annalen” 105, 1981, Nr. 7/8, Seiten 205 bis 215 [0002]

Claims (7)

  1. Fahrwegträger für Magnetschwebefahrzeuge mit wenigstens einem Statorträger (5), der wenigstens eine entsprechend einer vorgegebenen Trasse bearbeitete Montagefläche (6) aufweist, und mit einer Mehrzahl von am Statorträger (5) befestigten Statorpaketen (7), die der Montagefläche (6) zugewandte Oberseiten haben, dadurch gekennzeichnet, dass die Statorpakete (7) ausschließlich durch einen elastischen, zwischen ihren Oberseiten und der Montagefläche (6) angebrachten Kleber am Statorträger (5) befestigt sind.
  2. Fahrwegträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber ein MS-Kleber mit hoher Elastizität, Tragfähigkeit und Langzeitbeständigkeit ist.
  3. Fahrwegträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Statorpakete (7) mit dem Statorträger (5) unter Bildung je einer Klebefuge (12) erfolgt, die sich über die ganze Oberseite der Statorpakete (7) erstreckt.
  4. Fahrwegträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Statorträger (5) und die Statorpakete (7) mit zusammenwirkenden Sicherungsmitteln versehen sind, die beim Versagen des Klebers einen definierten Versatz der Statorpakete (7) relativ zum Statorträger (5) ermöglichen, ein vollständiges Lösen der Statorpakete (7) vom Fahrwegträger (1) jedoch verhindern.
  5. Fahrwegträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsmittel an den Statorpaketen (7) angebrachte Bolzen (17) und am Statorträger (5) angebrachte Haken (15) enthalten, die sich mit einem den definierten Versatz festlegenden Abstand gegenüber stehen.
  6. Fahrwegträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken (15) und Bolzen (17) jeweils an Trennfugen (19) zwischen zwei aufeinander folgenden Statorpaketen (7) vorgesehen sind.
  7. Fahrwegträger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (17) Durchgangslöcher (16) durchragen, die in Endabschnitten der Statorpakete (7) ausgebildet und quer zu Längsachsen (8) der Statorpakete (7) erstreckt sind.
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