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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Klimaanlage für ein
Fahrzeug mit wenigstens drei Sitzreihen in Front-Heck-Richtung.
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Beispielsweise
beschreibt die
Japanische nicht
geprüfte Patentanmeldung, Veröffentlichungs-Nr.
2005-96539 , eine Klimaanlage, die in der Lage ist, klimatisierte
Luft aus einer Vielzahl von Auslässen gegen den Sitz eines
Fahrers und eines Frontpassagiersitzes zu blasen, um eine komfortable
Umgebung für Fahrgäste zu schaffen, die auf dem
Fahrersitz und dem Beifahrersitz sitzen.
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Kürzlich
sind Fahrzeuge mit drei Sitzreihen, die hintereinander entlang einer
Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnet sind, bekannt geworden,
beispielsweise Minivans und Wagen für Urlaubs- und Freizeitgestaltung. 10 zeigt
ein Beispiel einer Klimaanlage, wie sie für ein solches
Fahrzeug Verwendung findet.
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Bei
der in 10 gezeigten Klimaanlage wird
während des Kühlbetriebs eine Kaltluft aus den Dach-
oder Deckenauslässen 73, 75 geblasen,
die an einer Decke 7 einer Fahrgastzelle angeordnet sind,
und zwar gegen die Kopfbereiche der Passagiere auf den zweiten und
dritten Sitzreihen, wie durch die Pfeile H1, J1 gezeigt. Damit wird
die Kaltluft örtlich gegen die Kopfbereiche der Passagiere
auf den zweiten und dritten Sitzreihen aufgebracht.
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Während
eines Heizvorgangs wird Warmluft aus den rückwärtigen
Fußauslässen 50, 79 geblasen,
die sich auf einem Boden 5 der Fahrgastzelle befinden,
und zwar gegen die Füße der Passagiere auf den
zweiten und dritten Sitzreihen, wie durch die Pfeile F1, F2, L1,
L2 gezeigt. Damit wird Warmluft lokal gegen die Fußbereiche
der Passagiere auf den zweiten und dritten Sitzreihen gegeben.
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Obwohl
in 10 nicht dargestellt, sind die Deckenauslässe 73, 75 und
die rückwärtigen Fußauslässe 50, 79 symmetrisch
bezogen auf die Rechts- und Linksrichtung des Fahrzeugs angeordnet.
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Im
Hinblick auf Vorstehendes wurde die Erfindung gemacht, und es ist
ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Klimaanlage für
ein Fahrzeug mit wenigstens einer ersten Sitzreihe, einer zweiten
Sitzreihe und einer dritten Sitzreihe zur Verfügung zu
stellen, die in einer Fahrgastzelle hintereinander entlang einer
Längsachse des Fahrzeugs angeordnet sind, wobei die Klimaanlage
in der Lage sein soll, den Komfort der Fahrgäste auf den
zweiten und dritten Sitzreihen zu steigern.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Klimaanlage eine
Klimatisierungseinheit, einen ersten Deckenauslass, einen zweiten
Deckenauslass, einen hinteren Gesichtsauslass, einen ersten hinteren
Fußauslass, einen zweiten hinteren Fußauslass,
einen dritten hinteren Fußauslass, einen ersten Säulenauslass,
einen zweiten Säulenauslass und einen hinteren Seitenauslass. Die
Klimatisierungseinheit ist in der Lage, eine klimatisierte Luft
zu erzeugen, die in die Fahrgastzelle einzuführen ist.
Der erste Deckenauslass ist auf einer Decke der Fahrgastzelle angeordnet
und in der Lage, die klimatisierte Luft gegen einen Kopfbereich
eines Fahrgastes auf der zweiten Sitzreihe zu blasen. Der zweite
Deckenauslass ist an der Decke angeordnet und in der Lage, die klimatisierte
Luft gegen einen Kopfbereich eines Fahrgastes auf der dritten Sitzreihe
zu blasen. Der hintere Gesichtsauslass ist benachbart einer Kopfstütze
der ersten Sitzreihe angeordnet und in der Lage, die klimatisierte
Luft gegen einen oberen Körperbereich des Fahrgastes auf
der zweiten Sitzreihe zu blasen. Der erste hintere Fußauslass
ist benachbart einem unteren Teil der zweiten Sitzreihe angeordnet
und in der Lage, die klimatisierte Luft gegen einen Fußbereich
des Fahrgastes auf der zweiten Sitzreihe zu blasen. Der zweite hintere
Fußauslass ist benachbart einem unteren Teil der zweiten
Sitzreihe angeordnet und in der Lage, die klimatisierte Luft gegen
einen unteren Beinbereich des Fahrgastes auf der zweiten Sitzreihe
zu blasen. Der dritte hintere Fußauslass ist benachbart
einem unteren Teil der dritten Sitzreihe angeordnet und fähig,
die klimatisierte Luft gegen einen Fußbereich des Fahrgastes
auf der dritten Sitzreihe zu blasen. Der erste Säulenauslass
ist an einer Säule des Fahrzeugs angeordnet und in der
Lage, die klimatisierte Luft gegen ein zweites Seitenfensterglas
zu blasen, das sich auf einer Seite der zweiten Sitzreihe befindet.
Der zweite Säulenauslass ist an der Säule des Fahrzeugs
angeordnet und in der Lage, die klimatisierte Luft gegen ein drittes
Seitenfensterglas zu blasen, das sich auf einer Seite der dritten
Sitzreihe befindet. Der hintere Seitenauslass ist auf einer Seitenwand
der Fahrgastzelle angeordnet und so ausgebildet, dass er klimatisierte
Luft gegen einen oberen Beinbereich des Fahrgastes auf der zweiten
Sitzreihe bläst.
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Da
somit der hintere Gesichtsauslass, der zweite hintere Fußauslass,
die ersten und zweiten Säulenauslässe und der
hintere Seitenauslass zusätzlich zu den ersten und zweiten
Deckenauslässen und den ersten und dritten hinteren Fußauslässen vorgesehen
sind, wird eine komfortable Umgebung in und um die zweiten und dritten
Sitzreihen geschaffen. Daher wird die Behaglichkeit der Fahrgäste
auf den zweiten und dritten Sitzreihen gesteigert.
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Bei
einem Kühlbetrieb beispielsweise wird kalte Luft von dem
ersten Deckenauslass, dem zweiten Deckenauslass und dem hinteren
Gesichtsauslass geblasen. Das heißt, die Kühlluft
wird gegen den oberen Körperbereich des Fahrgastes der
zweiten Sitzreihe zusätzlich zu den Kopfbereichen der Fahrgäste
auf den zweiten und dritten Sitzreihen geblasen. Damit wird eine
Umgebung, in der der Fahrgast auf der zweiten Sitzreihe mit Kühlluft
ummantelt wird, geschaffen. Somit wird der Komfort des Fahrgastes auf
der zweiten Sitzreihe beim Kühlbetrieb gesteigert.
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Bei
einem Heizbetrieb beispielsweise wird Warmluft aus dem hinteren
Gesichtsauslass, dem ersten hinteren Fußauslass, dem zweiten
hinteren Fußauslass, dem dritten hinteren Fußauslass,
dem ersten Säulenauslass, dem zweiten Säulenauslass und
dem hinteren Seitenauslass geblasen. Das heißt, Warmluft
wird gegen den oberen Körperbereich und den unteren Beinbereich
des Fahrgastes auf der zweiten Sitzreihe zusätzlich zu
den Fußbereichen des Fahrgastes auf der zweiten und dritten
Sitzreihe geblasen. Damit wird eine Umgebung, bei der der Fahrgast
auf der zweiten Sitzreihe mit Warmluft ummantelt wird, erzeugt.
Damit wird der Komfort des Fahrgastes auf der zweiten Sitzreihe
bei Heizbetrieb gesteigert.
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Weiterhin
wird die Warmluft aus den ersten und zweiten Säulenauslässen
gegen die Innenflächen der Seitenfenstergläser
und aus dem hinteren Seitenauslass gegen den oberen Beinbereich
des Fahrgastes auf der zweiten Sitzreihe geblasen. In diesem Fall
ist es weniger wahrscheinlich, dass die auf den zweiten und dritten
Sitzrei hen befindlichen Fahrgäste einen kalten Zug aufgrund
kalter Strahlung von den Seitenfenstergläsern fühlen.
Somit wird der Komfort der Fahrgäste auf den zweiten und
dritten Sitzreihen im Heizbetrieb weiter gesteigert.
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Andere
Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlicher
aus der folgenden detaillierten Beschreibung, die anhand der beiliegenden
Zeichnungen gegeben wird, in denen gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen
bezeichnet sind, und in diesen ist:
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1 eine
perspektivische Darstellung einer Fahrgastzelle eines Fahrzeugs
mit einer Klimaanlage gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
ein schematisches Schaubild einer Front-Klimatisierungseinheit der
Klimaanlage gemäß der Ausführungsform;
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3 ist
eine perspektivische Darstellung der Fahrgastzelle, um die Auslässe
der Frontklimaanlage gemäß der Ausführungsform
zu zeigen;
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4 ist
ein schematisches Diagramm einer hinteren Klimatisierungseinheit
der Klimaanlage gemäß der Ausführungsform;
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5 ist
eine perspektivische Darstellung der Fahrgastzelle, um die Auslässe
der hinteren Klimatisierungseinheit gemäß der
Ausführungsform zu zeigen;
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6 ist
eine Tabelle, die den Betrieb der Luftblasemodes der Front-Klimatisierungseinheit
gemäß der Ausführungsform zeigt;
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7 ist
eine Tabelle, die den Betrieb der Luftblasemodes der hinteren Klimatisierungseinheit gemäß der
Ausführungsform erkennen lässt;
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8 ist
eine perspektivische Darstellung der zweiten Sitzreihe und zeigt
einen Vorgang einer Gesichtsmode gemäß der Ausführungsform;
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9 ist
eine perspektivische Darstellung der zweiten Sitzreihe und zeigt
einen Betrieb mit Wirkung auf zwei Ebenen gemäß der
Ausführungsform; und
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10 ist
eine perspektivische Darstellung einer Fahrgastzelle eines Fahrzeugs
mit einer Klimaanlage gemäß einer anderen Bauform.
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Eine
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll nun mit
Bezug auf die 1 bis 9 beschrieben
werden. In 1 bezeichnen die Pfeile oben
und unten, links und rechts, Front und Heck Richtungen, die sich
auf ein Fahrzeug beziehen.
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Das
Fahrzeug verfügt über wenigstens drei Sitzreihen,
beispielsweise eine erste Sitzreihe 1, eine zweite Sitzreihe 2 und
eine dritte Sitzreihe 3 in einer Fahrgastzelle, welche
hintereinander entlang einer Längsrichtung des Fahrzeugs
angeordnet sind. Jede der Sitzreihen verfügt über
wenigstens eine Sitzposition. Die erste Sitzreihe 1 ist
getrennt in einen Fahrersitz 1a und einen vorderen Beifahrersitz 1b.
Das heißt, die erste Sitzreihe 1 schließt
den Fahrersitz 1a und den Frontfahrersitz 1b ein. 1 zeigt
beispielsweise ein Fahrzeug mit Linkssteuerung. Der Fahrersitz 1a befindet
sich links bezüglich des vorderen Beifahrersitzes 1b.
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Eine
Klimaanlage gemäß dieser Ausführungsform
umfasst eine Klimatisierungseinheit. Beispielsweise weist die Klimatisierungseinheit
eine Front-Klimatisierungseinheit (Fronteinheit) 10 und eine
hintere Klimatisierungseinheit (Heckeinheit) 60 auf.
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Ein
Armaturenbrett 4 ist am vordersten Teil der Fahrgastzelle
angeordnet. Die Front-Konditionierungseinheit 10 ist innerhalb
des Instrumentenbretts 4 angeordnet. Die Front-Konditionierungseinheit 10 ist
vorgesehen, um einen Klimatisierungsvorgang, beispielsweise einen
Kühlvorgang und einen Heizvorgang im Allgemeinen für
einen Frontbereich der Fahrgastzelle vorzunehmen.
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Wie
in 2 gezeigt, schließt die Front-Klimatisierungseinheit 10 im
Allgemeinen eine Innenluft/Außenluftschalteinrichtung 11,
ein elektrisches Gebläse 12, einen Verdampfer 13 als
Wärmeaustauscher zur Erzeugung von Kaltluft und einen Heizerkern 14 als
Wärmeaustauscher zur Erzeugung von Warmluft ein.
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Die
Innenluft/Außenluftschalteinrichtung 11 verfügt über
eine Innenlufteinlassöffnung 11a und eine Außenlufteinlassöffnung 11b und
eine Innenluft/Außenluftschalttür 11c zum Öffnen
und Schließen der Innenlufteinlassöffnung 11a und
der Außenlufteinlassöffnung 11b. Luft
innerhalb der Fahrgastzelle (das heißt Innenluft) und Luft
außerhalb der Fahrgastzelle (das heißt Außenluft)
werden selektiv in die Innenluft/Außenluftschalteinrichtung 11 eingeführt.
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Das
Gebläse 12 saugt die Luft aus der Innenluft/Außenluftschalteinrichtung 11 und
bläst die Luft gegen den Verdampfer 13 und den
Heizerkern 14. Der Verdampfer 13 ist eingeschlossen
in einen (nicht dargestellten) Kältekreislauf, der über
einen durch einen Motor angetriebenen Kältemittelkompressor
verfügt. Der Verdampfer 13 kühlt die
vom Gebläse 12 geblasene Luft. Der Heizerkern 14 ist
hinter dem Verdampfer 13 bezogen auf die Luftströmungsrichtung angeordnet.
Der Heizerkern 14 heizt die durch den Verdampfer 13 gehende
Luft unter Ausnutzung der Wärme eines Motorkühlmittels,
welches innerhalb des Heizerkerns 14 fließt. Das
heißt, der Heizerkern 14 erwärmt die
durch den Verdampfer 13 erzeugte Kaltluft.
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Ein
PTC-Heizer 15 ist in Strömungsrichtung hinter
dem Heizerkern 14 als Hilfsheizer angeordnet. Der PTC-Heizer 15 wird
mit elektrischem Strom aus einer (nicht dargestellten) Regeleinheit
versorgt, um Wärme zu erzeugen, wenn der Heizerkern 14 die Kaltluft
während eines Heizvorgangs nicht ausreichend erwärmen
kann. Somit heizt der PTC-Heizer 15 die durch den Heizerkern 14 gehende
Luft hilfsweise.
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Ein
erster Kaltluftbypasskanal 16 und ein zweiter Kaltluftbypasskanal 17 sind
in Strömungsrichtung hinter dem Verdampfer 13 und
neben dem Heizerkern 14 angeordnet. Die ersten und zweiten Kaltluftbypasskanäle 16, 17 ermöglichen
es der durch den Verdampfer 13 erzeugten Kaltluft unter
Bypass des Heizerkerns 14 zu strömen. Kaltluftmischertüren 18 sind
in dem ersten Kaltluftbypasskanal 16 vorgesehen. Warmluftmischertüren 19 sind
zwischen dem Verdampfer 13 und dem Heizerkern 14 vorgesehen.
Die Kaltluftmischertüren 18 und die Warmluftmischer-türen 19 sind
mit einem Servomotor (nicht dargestellt) gekuppelt, derart, dass
Drehstellungen, das heißt, die Öffnungsgrade der
Kaltluftmischertüren 18 und der Warmluftmischertüren 19 kontinuierlich
durch den Servomotor geregelt werden.
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Ein
erster Luftmischerraum 20 ist in Strömungsrichtung
hinter dem ersten Kaltluftbypasskanal 16 und dem PTC-Heizer 15 vorgesehen.
Die durch den Heizerkern 14 und/oder den PTC-Heizer 15 erzeugte
Warmluft wird vermischt mit der Kaltluft, die durch den ersten Kaltluftbypasskanal 16 in
dem ersten Luftmischerraum 20 geht.
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Das
Volumen der durch den Heizerkern 14 und den PTC-Heizer 15 gehenden
Warmluft und das Volumen der durch den ersten Kaltluftbypasskanal 16 gehenden
Kaltluft werden geregelt, indem die Öffnungsgrade der Warmluftmischertüren 19 und
der Kaltluftmischertüren 18 jeweils verstellt
werden. Warmluft und Kaltluft werden miteinander im ersten Luftmischerraum 20 vermischt
und somit wird eine klimatisierte Luft von vorbestimmter Temperatur
erzeugt.
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Der
erste Luftmischerraum 20 steht in Verbindung mit einem
Defrosterkanal 21, einem linken vorderen Mittelkanal 22,
einem linken vorderen Seitenkanal 23, einem rechten vorderen
Mittelkanal 24, einem rechten vorderen Seitenkanal 25,
einem linken vorderen Fußkanal 26 und einem rechten
vorderen Fußkanal 27.
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Der
Defrosterkanal 21 wird durch eine Defrostertür 28 geöffnet
und geschlossen. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird
die Defrostertür 28 durch einen Servomotor (nicht
dargestellt) beispielsweise angetrieben.
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Der
Defrosterkanal 21 steht in Verbindung mit einem mittigen
Defrosterauslass 29 und seitlichen Defrosterauslässen 30, 31.
Der mittige Defrosterauslass 29 ist an einer oberen Wand
des Armaturenbretts 4 positioniert. Die seitlichen Defrosterauslässe 30, 31 sind
an den linken und rechten Enden der oberen Wand des Armaturenbretts 4 angebracht. Die
klimatisierte in den Defrosterkanal 21 aus dem ersten Luftmischerraum 20 eingeführte
Luft wird aus dem mittigen Defrosterauslass 29, wie durch
die Pfeile A1 gezeigt, gegen eine Innenfläche einer nicht
dargestellten Windschutzscheibe geblasen. Auch wird die in den Defrosterkanal 21 aus
dem ersten Luftmischerraum 20 eingeführte Luft
von den seitlichen Defrosterauslässen 30, 31,
wie durch die Pfeile B1 gezeigt, gegen die Innenflächen
der vorderen Seitenfenstergläser W1 geblasen, die sich
seitlich bezüglich der ersten Sitzreihe 1 befinden.
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Der
linke mittige Frontkanal 22 und der linke seitliche Frontkanal 23 werden
durch eine linke mittige seitliche Fronttür 32 geöffnet
und geschlossen. In ähnlicher Weise werden der rechte mittige
Frontkanal 24 und der rechte seitliche Frontkanal 25 durch
eine rechte mittige Seitenfronttür 33 geöffnet
und geschlossen. Die linke mittige Seitenfronttür 32 und
die rechte mittige Seitenfronttür 33 werden durch
einen nicht dargestellten Servomotor beispielsweise angetrieben.
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Der
linke mittige Frontkanal 22 und der rechte mittige Frontkanal 24 stehen
in Verbindung mit den mittigen Frontauslässen 34, 35,
die an einem mittleren Teil einer Frontwandung des Armaturenbretts 4 angeordnet
sind. Die klimatisierte in den linken mittigen Frontkanal 22 und
den rechten mittigen Frontkanal 24 eingeführte
Luft wird aus den mittigen Frontauslässen 34, 35 gegen
die oberen Körperteile der Passagiere geblasen, die auf
dem Fahrersitz 1a und dem vorderen Beifahrersitz 1b sitzen,
wie durch die Pfeile C1, C2 gezeigt. Die mittigen Frontauslässe 34, 35 lassen
sich durch Auslasstüren 34a bzw. 35a öffnen
und schließen. Die Auslasstüren 34a, 35a werden über
einen nicht dargestellten Servomotor beispielsweise angetrieben.
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Der
linke frontseitige Kanal 23 und der rechte frontseitige
Kanal 25 stehen in Verbindung mit den frontseitigen Seitenauslässen 36, 37,
die an den linken und rechten Enden der Vorderwand des Armaturenbretts 4 angebracht
sind. Die klimatisierte Luft wird in den linken frontseitigen Kanal 23 und
den rechten frontseitigen Kanal 25 aus den frontseitigen Seitenauslässen 36, 37 gegen
die oberen Körperteile der Passagiere geblasen, welche
auf dem Fahrersitz 1a und dem Beifahrersitz 1b,
wie durch die Pfeile D1, D2 gezeigt, sitzen. Die vorderen Seitenauslässe 36, 37 lassen
sich öffnen und schließen durch die Auslasstüren 36a, 37a.
Die Auslasstüren 36a, 37a werden durch
einen (nicht gezeigten) Servomotor beispielsweise angetrieben.
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Der
linke frontseitige Fußkanal 26 wird geöffnet
und geschlossen durch eine linke frontseitige Fußtür 38.
Der rechte frontseitige Fußkanal 27 wird geöffnet
und geschlossen durch eine rechte frontseitige Fußtür 39.
Die linke frontseitige Fußtür 38 und die
rechte frontseitige Fußtür 39 werden
durch einen (nicht dargestellten) Servomotor beispielsweise angetrieben.
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Der
linke frontseitige Fußkanal 26 und der rechte
frontseitige Fußkanal 27 stehen in Verbindung mit
den frontseitigen Fußauslässen 40, 41,
die benachbart unteren Teilen der ersten Sitzreihe 1 angeordnet
sind, beispielsweise benachbart den Fußbereichen der Fahrgäste
auf dem Fahrersitz 1a und dem vorderen Beifahrersitz 1b.
Die klimatisierte in den linken frontseitigen Fußkanal 26 und
den rechten frontseitigen Fußkanal 27 eingeführte
Luft wird aus den frontseitigen Fußauslässen 40, 41 gegen
die Fußbereiche der Passagiere ausgeblasen, die auf dem
Fahrersitz 1a und dem Frontbeifahrersitz 1b, wie
durch die Pfeile E1, E2 gezeigt, sitzen.
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Ein
zweiter Luftmischerraum 42 ist in Strömungsrichtung
hinter dem zweiten Kaltluftbypasskanal 17 und dem Heizerkern 14 angeordnet.
Die durch den zweiten Kaltluftbypasskanal 17 gehende Kaltluft und
die Warmluft, die durch den Heizerkern 14 geht, werden
miteinander in dem zweiten Luftmischerraum 42 vermischt.
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Ein
Verhältnis des Volumens der Kaltluft zum Volumen der Warmluft,
eingeführt in den zweiten Luftmischerraum 42,
wird durch eine Luftmischertür 43 geregelt. Die Luftmischertür 43 wird
durch einen (nicht dargestellten) Servomotor beispielsweise so angetrieben,
dass eine Drehstellung, das heißt ein Öffnungsgrad
der Luftmischertür 43 kontinuierlich geregelt
wird.
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Damit
wird das Verhältnis des Volumens der in den zweiten Luftmischerraum 42 gehenden
Warmluft – nach Durchgang durch den Heizerkern 14 – zum
Volumen der in den zweiten Luftmischerraum 42 strömenden
Kaltluft aus dem zweiten Kaltluftbypasskanal 17 geregelt,
indem der Öffnungsgrad der Luftmischertür 43 eingestellt
wird. Damit werden die Warmluft und die Kaltluft miteinander in
dem zweiten Luftmischerraum 42 vermischt und damit wird
eine klimatisierte Luft von vorbestimmter Temperatur erzeugt.
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Der
zweite Luftmischerraum 42 steht in Verbindung mit einem
linken hinteren Fußkanal 44, einem rechten hinteren
Fußkanal 45, einem linken hinteren Gesichtskanal 46 und
einem rechten hinteren Gesichtskanal 47.
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Der
linke hintere Fußkanal 44 und der rechte hintere
Fußkanal 45 werden durch die hintere Fußtür 48 geöffnet
und geschlossen. Die hintere Fußtür 48 wird
durch einen Servomotor (nicht dargestellt) beispielsweise angetrieben.
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Der
linke hintere Fußkanal 44 und der rechte hintere
Fußkanal 45 stehen in Verbindung mit ersten hinteren
Fußauslässen 49, 50, die benachbart
vorderen unteren Teilen der zweiten Sitzreihe 2 angeordnet sind,
beispielsweise benachbart Fußbereichen der auf der zweiten
Sitzreihe 2 sitzenden Fahrgäste. Die klimatisierte
in den linken Fußkanal 44 und den rechten hinteren
Fußkanal 45 eingeführte Luft wird aus den
ersten hinteren Fußauslässen 49, 50 gegen
die Fußbereiche der Passagiere auf der zweiten Sitzreihe 2,
wie die Pfeile F1, F2 zeigen, geblasen. Beispielsweise werden die
ersten hinteren Fußauslässe 49, 50 auf
dem Boden 5 und unter dem Fahrersitz 1a und dem
vorderen Beifahrersitz 1b angebracht.
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Der
linke hintere Gesichtskanal 46 und der rechte hintere Gesichtskanal 47 werden
durch eine hintere Gesichtstür 51 geöffnet
und geschlossen. Die hintere Gesichtstür 51 wird
beispielsweise durch einen (nicht dargestellten) Servomotor angetrieben.
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Der
linke hintere Gesichtskanal 46 und der rechte hintere Gesichtskanal 47 stehen
in Verbindung mit den hinteren Gesichtsauslässen 52, 53,
die benachbart den Rückenstützen der ersten Sitzreihe 1 angeordnet
sind. Die klimatisierte in den linken hinteren Gesichtskanal 46 und
den rechten hinteren Gesichtskanal 47 eingeführte
Luft wird aus den hinteren Gesichtsauslässen 52, 53 gegen
die Oberkörper der Passagiere auf der Sitzreihe 2,
wie durch die Pfeile G1, G2 gezeigt, geblasen.
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Beispielsweise
befinden sich die hinteren Gesichtsauslässe 52, 53 auf
einer Rückseite einer Konsole 6, die zwischen
dem Fahrersitz 1a und dem vorderen Beifahrersitz 1b vorgesehen
ist. Die hinteren Gesichtsauslässe 52, 53 werden
durch Auslasstüren 52a, 53a jeweils geöffnet
und geschlossen. Die Auslasstüren 52a, 53a werden
durch einen (nicht dargestellten) Servomotor beispielsweise angetrieben.
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Ein
Kaltluftbypasskanal 54 ist in Strömungsrichtung
hinter dem Verdampfer 13 zum Einführen von Kaltluft
vorgesehen, die durch den Verdampfer 13 zum Defrosterkanal 21,
den linken mittleren Frontkanal 22, den linken vorderen
Seitenkanal 23, den rechten mittleren Frontkanal 24 und
den rechten vorderen Seitenkanal 25 unter Bypass des ersten
Luftmischerraums 20 geht.
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Der
Kaltluftbypasskanal 54 wird durch Kaltluftbypasstüren 55, 56 geöffnet
und geschlossen. Die Kaltluftbypasstüren 55, 56 werden
durch einen (nicht dargestellten) Servomotor beispielsweise angetrieben.
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Gemäß den 4 und 5 ist
die hintere Klimatisierungseinheit 60 an einem rückwärtigen
Teil der Fahrgastzelle angeordnet, um einen Klimatisierungsvorgang,
beispielsweise einen Kühlbetrieb und einen Heizbetrieb
für einen im Wesentlichen hinteren Raum der Fahrgastzelle
durchzuführen. Die hintere Klimatisierungseinheit 60 ist
beispielsweise in einem Raum installiert, der zwischen einem äußeren
Fahrzeugpaneel und einer hinteren Inneneinrichtung, beispielsweise
einer Innenwand, die die Fahrgastzelle bildet, vorgesehen ist.
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Die
hintere Klimatisierungseinheit 60 umfasst im Allgemeinen
ein elektrisches Gebläse 61, einen Verdampfer 62,
beispielsweise einen Wärmeaustauscher zur Erzeugung von
Kaltluft, und einen Heizerkern 63 als Wärmeaustauscher
zur Erzeugung von Warmluft.
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Das
Gebläse 61 saugt die Innenraumluft an und bläst
die Innenraumluft gegen den Verdampfer 62 und den Heizerkern 63.
Der Verdampfer 62 ist in den Kühlkreislauf ähnlich
wie der Verdampfer 13 der vorderen Klimatisierungseinheit 10 aufgenommen, um
die durch das Gebläse 61 geblasene Luft zu kühlen.
Der Heizerkern 23 heizt die durch den Verdampfer 62 unter
Verwendung des im Heizerkern 23 fließenden Motorkühlmittels
erzeugte Kaltluft, ähnlich wie der Heizerkern 14 der
vorderen Klimatisierungseinheit 10.
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Ein
Kaltluftbypasskanal 64 ist in Strömungsrichtung
hinter dem Verdampfer 62 und neben dem Heizerkern 63 vorgesehen.
Der Kaltluftbypasskanal 64 ermöglicht es der durch
den Verdampfer 62 erzeugten Kaltluft unter Bypass des Heizerkerns 63 zu strömen.
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Eine
Luftmischertür 65 ist in dem Kaltluftbypasskanal 64 vorgesehen.
Eine Warmluftmischertür 66 ist zwischen dem Verdampfer 62 und
dem Heizerkern 63 vorgesehen. Die Kaltluftmischertür 65 und die
Warmluftmischertür 66 sind durch einen (nicht dargestellten)
Servomotor derart angetrieben, dass Drehstellungen, das heißt, Öffnungsgrade
der Kaltluftmischertür 65 und der Warmluftmischertür 66 kontinuierlich
geregelt werden.
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Damit
werden das Volumen der durch den Heizerkern 63 gehenden
Warmluft und das Volumen der durch den Kaltluftbypasskanal 64 gehenden
Kaltluft eingestellt, indem die Öffnungsgrade der Warmluftmischertür 66 und
der Kaltluftmischertür 65 geregelt werden. Die
Warmluft und die Kaltluft werden miteinander in einem Luftmischerraum 67 vermischt, der
in Strömungsrichtung hinter dem Kaltluftbypasskanal 64 und
dem Heizerkern 63 vorgesehen ist. Somit wird klimatisierte
Luft vorbestimmter Temperatur erzeugt.
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Der
Luftmischerraum 67 steht in Verbindung mit einem hinteren
linken Deckenkanal 69, einem rechten hinteren Deckenkanal 70,
einem linken hinteren Fußkanal 71 und einem rechten
hinteren Fußkanal 72. Der linke hintere Deckenkanal 69 wird
durch eine Schiebetür 68 geöffnet und
geschlossen. Die Schiebetür 68 wird durch einen
(nicht dargestellten) Servomotor beispielsweise angetrieben.
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Der
linke hintere Deckenkanal 69 und der rechte hintere Deckenkanal 70 stehen
in Verbindung mit ersten Deckenauslässen 73, 74 und
zweiten Deckenauslässen 75, 76. Die ersten
Deckenauslässe 73, 74 sind an den linken
und rechten Enden der Decke 7 in mittleren Bereichen bezogen
auf die Fahrzeugfront- und -heckrichtung positioniert. Die zweiten Deckenauslässe 75, 76 sind
an den linken und rechten Enden der Decke 7 in hinteren
Bereichen bezogen auf die Fahrzeugfront- und Fahrzeugheckrichtung
ausgebildet. Die klimatisierte in den linken hinteren Deckenkanal 69 und
den rechten hinteren Deckenkanal 70 aus dem Luftmischerraum 77 eingeführte
Luft wird aus den ersten Deckenauslässen 73, 74 gegen
die Köpfe der Fahrgäste auf der Sitzreihe 2,
wie durch die Pfeile H1, H2 gezeigt, geblasen. Auch wird die klimatisierte
Luft in den linken hinteren Deckenkanal 69 und den rechten
hinteren Deckenkanal 70 eingeführt und aus den
zweiten Deckenauslässen 75, 76 gegen
die Köpfe der Passagiere auf der dritten Sitzreihe 3,
wie durch die Pfeile J1, J2 gezeigt, geblasen.
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Die
in den hinteren Fußkanal 71 und den rechten hinteren
Fußkanal 72 eingeführte Luft wird aus
zweiten hinteren Fußauslässen 77, 78,
dritten hinteren Fußauslässen 79, 80,
hinteren Seitenauslässen 81, 82, ersten
Säulenauslässen 83, 84 und zweiten
Säulenauslässen 85, 86 geblasen.
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Die
zweiten hinteren Fußauslässe 77, 78 sind
benachbart den Beinbereichen, beispielsweise den Waden, der auf
der zweiten Sitzreihe 2 sitzenden Insassen angeordnet.
Damit wird die klimatisierte Luft aus den zweiten hinteren Fußauslässen 77, 78 gegen
die Waden der auf der zweiten Sitzreihe 2 sitzenden Passagiere
ausgeblasen, wie durch Pfeile K1, K2 gezeigt. Beispielsweise sind
die zweiten hinteren Fußauslässe 77, 78 auf
dem Boden 5 unter der zweiten Sitzreihe 2 positioniert.
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Die
dritten hinteren Fußauslässe 79, 80 sind benachbart
den Fußbereichen der Fahrgäste auf der dritten
Sitzreihe 3 angeordnet. Die klimatisierte Luft wird aus
den dritten hinteren Fußauslässen 79, 80 gegen
die Fußbereiche der Fahrgäste auf der dritten Sitzreihe 3 ausgeblasen,
wie dies die Pfeile 11, 12 zeigen. Beispielsweise
sind die dritten hinteren Fußauslässe 79, 80 auf
den hinteren Radgehäusen 8a und benachbart dem
Boden 5 angeordnet.
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Die
hinteren seitlichen Auslässe 81, 82 sind auf
den Seitenwandungen 8 des Fahrzeugs benachbart den Hüften
der Fahrgäste auf der zweiten Sitzreihe 2 angeordnet.
Die klimatisierte Luft wird aus den hinteren seitlichen Auslässen 81, 82 gegen
die Hüften und die oberen Beinbereiche der Fahrgäste ausgeblasen,
die auf der zweiten Sitzreihe 2 sitzen, wie die Pfeile
M1, M2 zeigen.
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Die
ersten Säulenauslässe 83, 84 sind
auf Frontteilen der Säulen des Fahrzeugs, beispielsweise
C-Säulen 9, angeordnet. Die klimatisierte Luft
wird aus den ersten Säulenauslässen 83, 84 gegen
die Innenflächen der Seitenfenstergläser W2 geblasen,
die auf den Seiten der zweiten Sitzreihe 2 sich befinden (im
Folgenden zweite Sitzreihen Fenstergläser genannt), wie
durch die Pfeile N1, N2 gezeigt.
-
Die
zweiten Säulenauslässe 85, 86 sind
auf rückwärtigen Teilen der Säule, beispielsweise
C-Säulen 9, angeordnet. Die klimatisierte Luft
wird aus den zweiten Säulenauslässen 85, 86 gegen
die Innenflächen der dritten Seitenfenstergläser
W3 geblasen, die sich auf den Seiten der dritten Sitzreihe 3 befinden
(im Folgenden dritte Sitzreihen Fenstergläser genannt),
was durch die Pfeile P1, P2 verdeutlicht wird.
-
Die
Klimaanlage ist mit einer elektronischen Regeleinheit für
Klimaanlagen (ECU) ausgestattet, obwohl dies nicht dargestellt ist.
Die elektronische Regeleinheit ist aufgebaut aus einem Mikrocomputer mit
einer CPU, einem ROM, einem RAM, einem I/O oder dergleichen. Die
elektronische Regeleinheit führt verschiedene Prozesse,
beispielsweise Berechnungen nach entsprechenden Programmen durch, die
in der ROM und dergleichen gespeichert sind, und regelt die Servomotoren
zum Antrieb der verschiedenen Türen 18, 29, 32, 33 und
dergleichen.
-
Als
Nächstes soll eine Arbeitsweise der Klimaanlage mit Bezug
auf die 6 und 7 beschrieben
werden.
-
Nach 6 umfasst „Defrosterauslass"
den mittigen Defrosterauslass 29 und die seitlichen Defrosterauslässe 30, 31.
Nach den 6 und 7 stellt
die Größe der Symbole (Kreise) das Luftvolumen
(Warm- oder Kaltluft) dar, geblasen aus den entsprechenden Auslässen.
-
6 bedeutet „AUTO"
eines wählbaren Modes einen automatischen Betriebsmode,
der gewählt wird, indem ein selbsttätiger Schalter
eines Klimatisierungsregelpaneels (nicht dargestellt) verdreht wird.
Im Mode „automatischer Betrieb" wird ein Luftblasemode
durch die elektronische Regeleinheit gewählt. „MANUELL"
des wählbaren Modes bedeutet einen Handbetriebsmode, der
eingestellt wird, wenn der automatische Schalter nicht eingeschaltet
ist und bei dem der Luftblasemode von Hand durch Schalter für
den Luftblasemode des Klimatisierungsregelpaneels gewählt
wird.
- (1) Im GESICHTS-Mode (FACE mode), der
allgemein für einen Kühlbetrieb, beispielsweise
im Sommer, ausgewählt wird, wird die klimatisierte Luft
(kühle Luft) in der vorderen Klimatisierungseinheit 10 erzeugt
und aus den vorderen mittigen Auslässen 34, 35,
den vorderen Seitenauslässen 36, 37 und
den hinteren Gesichtsausläsen (face outlets) 52, 53 geblasen.
Auch wird die klimatisierte Luft (kalte Luft) in der hinteren Klimatisierungseinheit 60 erzeugt
und aus den ersten und zweiten Deckenauslässen 73, 74, 75, 76 geblasen.
-
Ein
GESICHTS-Mode 2 ist nur bei der vorderen Klimatisierungseinheit 10 vorgesehen.
Beim GESICHTS-Mode 2 wird die klimatisierte Luft (Warmluft),
die in der vorderen Klimatisierungseinheit 10 erzeugt wurde,
aus den vorderen mittigen Auslässen 34, 35,
den vorderen Seitenauslässen 36, 37,
den vorderen Fußauslässen 40, 41,
den hinteren Gesichtsauslässen 52, 53 und
den ersten hinteren Fußauslässen 49, 50 geblasen.
- (2) Im B/L-Mode (2-Ebenen-Mode), der im Allgemeinen
in einer Zwischensaison wie Frühjahr und Herbst Anwendung
findet, wird die klimatisierte Luft aus sämtlichen Auslässen,
außer den Defrosterauslässen 29, 30, 31,
geblasen.
-
Damit
wird die klimatisierte Luft (kühle Luft) in der vorderen
Klimatisierungseinheit 10 erzeugt und aus den vorderen
mittigen Auslässen 34, 35, den vorderen
Seitenauslässen 36, 37 und den hinteren Gesichtsauslässen 52, 53 geblasen.
Auch wird die klimatisierte Luft (Warmluft), die in der vorderen
Klimatisierungseinheit 10 erzeugt wurde, aus den vorderen
Fußauslässen 40, 41 und den
ersten hinteren Fußauslässen 49, 50 geblasen.
-
Die
klimatisierte Luft (Kaltluft) wird in der hinteren Klimatisierungseinheit 60 erzeugt
und aus den ersten und zweiten Deckenauslässen 73, 74, 75, 76 geblasen.
Weiterhin wird die klimatisierte Luft (Warmluft) in der hinteren
Klimatisierungseinheit 60 erzeugt und aus den zweiten hinteren
Fußauslässen 77, 78, den hinteren
Seitenauslässen 81, 82, den dritten hinteren
Fußauslässen 79, 80 und den
ersten und zweiten Säulenauslässen 83, 84, 85, 86 geblasen.
-
Ein
B/L-Mode 2 (2-Ebenen-Mode 2) ist nur an der vorderen Klimatisierungseinheit 10 vorgesehen.
Beim B/L-Mode 2 wird die klimatisierte Luft (Kaltluft) in der vorderen
Klimatisierungseinheit 10 erzeugt und aus den vorderen
mittigen Auslässen 34, 35, den vorderen
Seitenauslässen 36, 37 und den hinteren
Gesichtsauslässen 52, 53 geblasen. Auch wird
die klimatisierte Luft (Warmluft) in der vorderen Klimatisierungseinheit 10 erzeugt
und aus den vorderen Fußauslässen 40, 41 und
den ersten hinteren Fußauslässen 49, 50 geblasen.
- (3) In einem FUSS-Mode, der im Allgemeinen
für einen Heizvorgang wie im Winter ausgewählt wird,
wird die klimatisierte bzw. konditionierte Luft (Warmluft) aus sämtlichen
Auslässen außer den Defrosterauslässen 29, 30, 31 und
den ersten und zweiten Deckenauslässen 73, 74, 75, 76 geblasen.
-
Das
heißt, die klimatisierte Luft (Warmluft), die in der vorderen
Klimatisierungseinheit 10 erzeugt wurde, wird aus den mittigen
Frontauslässen 34, 35, den seitlichen
Frontauslässen 36, 37, den hinteren Fußauslässen 40, 41,
den hinteren Gesichtsauslässen 52, 53 und
den ersten hinteren Fußauslässen 49, 50 geblasen.
Auch wird die klimatisierte Luft (Warmluft), die in der hinteren
Klimatisierungseinheit 60 erzeugt wurde, aus den zweiten
hinteren Fußauslässen 77, 78,
den hinteren Seitenauslässen 81, 82,
den dritten hinteren Fußauslässen 79, 80 und
den ersten und zweiten Säulenauslässen 83, 84, 85, 86 geblasen.
-
Der
FUSS-D-Mode, der FUSS-R-Mode und der FUSS-T-Mode sind nur der vorderen
Klimatisierungseinheit 10 zugeordnet. Die klimatisierte
Luft (Warmluft), die in der vorderen oder Frontklimatisierungseinheit 10 erzeugt
wurde, wird aus den mittigen Frontauslässen 34, 35,
den seitlichen Frontauslässen 36, 37,
den vorderen Fußauslässen 40, 41,
den hinteren Gesichtsauslässen 52, 53,
den ersten hinteren Fußauslässen 49, 50 und
den Defrosterauslässen 29, 30, 31 geblasen.
- (4) Ein F/D(Fußdefroster)-Mode, der
im Allgemeinen für einen Heizvorgang wie im Winter gewählt wird,
ist nur für die vordere Klimatisierungseinheit 10 vorgesehen.
Die klimatisierte Luft (Warmluft), die in der vorderen Klimatisierungseinheit 10 erzeugt
wurde, wird aus den mittigen Frontauslässen 34, 35,
den seitlichen Frontauslässen 36, 37, den
vorderen Fußauslässen 40, 41,
den hinteren Gesichtsauslässen 52, 53,
den ersten hinteren Fußauslässen 49, 50 und
den Defrosterauslässen 29, 30, 31 geblasen.
- (5) Ein DEF(Defroster)-Mode wird im Allgemeinen für
einen Anti-Nebel- bzw. Anti-Beschlagsbetrieb der Glasfenster gewählt.
Der DEF-Mode wird nur für die vordere Klimatisierungseinheit 10 vorgesehen.
Die klimatisierte Luft (Warmluft), die in der vorderen Klimatisierungseinheit 10 erzeugt
wurde, wird nur aus den Defrosterauslässen 29, 30, 31 geblasen.
-
Bei
der vorliegenden Ausführungsform hat die Klimatisierungsanlage
die hinteren Gesichtsauslässe 52, 53,
die zweiten hinteren Fußauslässe 77, 78,
die ersten und zweiten Säulenauslässe 83, 84, 85, 86 und
die hinteren Seitenauslässe 81, 82 zusätzlich
zu den ersten und zweiten Deckenauslässen 73, 74, 75, 76 und
den ersten und dritten hinteren Fußauslässen 49, 50, 79, 80.
Daher kann eine klimatisierende Umgebung, die die auf den zweiten
und dritten Sitzreihen 2, 3 sitzenden Passagiere
umgibt bzw. ummantelt, hervorgerufen werden. Die Gefühlssensation,
dass die klimatisierte Luft örtlich aufgebracht wird, wird
reduziert. Somit wird der Komfort bzw. die Behaglichkeit der Passagiere
auf den zweiten und dritten Sitzreihen 2, 3 gesteigert.
-
Als
Nächstes soll ein vorteilhafter Effekt der vorliegenden
Ausführungsform mit Bezug auf die 8 und 9 beschrieben
werden. 8 zeigt einen Betrieb der GESICHTS-Mode
(FACE mode) für einen Passagier auf einer rechten Sitzposition
der zweiten Sitzreihe 2. Da ein Betrieb der FACE-Mode bzw.
GESICHTS-Mode für einen auf der linken Sitzposition der
zweiten Sitzreihe 2 sitzenden Passagier in ähnlicher
Weise wie der Vorgang für den auf der rechten Sitzposition
befindlichen Passagier ausgeführt wird, sind entsprechende
Bezugszahlen in Klammern in 8 angegeben,
eine besondere Darstellung davon wird fortgelassen.
-
Wie
in 8 zu sehen, wird, wenn der GESICHTS-Mode als Kühlvorgang
beispielsweise im Sommer gewählt wird, die Kühlluft
aus den ersten Auslässen 73, 74 gegen
den Kopf des Passagiers auf der zweiten Sitzreihe freigeblasen,
wie durch die Pfeile H1, H2 angegeben. Zusätzlich wird
die Kühlluft aus den hinteren Gesichtsauslässen 52, 53 gegen den
oberen Körper des Passagiers auf der zweiten Sitzreihe 2 geblasen,
wie durch den Pfeil G1, G2 angegeben. Der Passagier auf der zweiten
Sitzreihe 2 hat deswegen die Gefühlssensation
mit der Kühlluft eingemantelt zu werden und fühlt
sich daher behaglich.
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9 zeigt
einen Betrieb der B/L-Mode, ausgeführt für den
Passagier auf der rechten Sitzposition der zweiten Sitzreihe 2.
Da ein Betrieb der B/L-Mode für den Passagier auf der linken
Sitzposition der zweiten Sitzreihe 2 in ähnlicher
Weise wie der Vorgang für den Passagier auf der rechten
Sitzposition ausgeführt wird, sind entsprechende Bezugszahlen in 9 in
Klammern angegeben, eine eigene Darstellung wird fortgelassen. Auch
wird ein Betrieb der FUSS-Mode ähnlich wie der der B/L-Mode
in 9 ausgeführt, nur dass die Kühlluft
nicht aus den ersten Deckenauslässen 73, 74 geblasen
wird. Daher wird der Betrieb der FUSS-Mode nicht gezeigt.
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Wie
in 9 gezeigt, wird, wenn der B/L-Mode in der mittleren
Saison wie Frühling oder Herbst gewählt wird,
oder wenn der FUSS-Mode für den Heizvorgang wie im Winter
gewählt wird, Warmluft aus den ersten Fußauslässen 49, 50 gegen
die Füße des Passagiers auf der zweiten Sitzreihe 2 geblasen, wie
dies die Pfeile F1, F2 angeben. Zusätzlich wird die Warmluft
aus den hinteren Gesichtsauslässen 52, 43 gegen
den oberen Teil des Körpers des Passagiers auf der zweiten
Sitzreihe 2 geblasen, wie dies die Pfeile G1, G2 andeuten.
Darüber hinaus wird die Warmluft aus den zweiten hinteren
Fußauslässen 77, 78 gegen die
Waden des Passagiers auf der zweiten Sitzreihe 2 geblasen,
wie die Pfeile K1, K2 deutlich machen. Daher hat der Passagier auf
der zweiten Sitzreihe 2 die Gefühlssensation mit
Warmluft eingemantelt zu sein und fühlt sich daher behaglich.
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Weiterhin
wird die Warmluft aus den ersten Säulenauslässen 83, 84 gegen
die Innenfläche des Fensterglases W2 der zweiten Sitzreihe
geblasen, wie durch den Pfeil N1, N2 angedeutet. Auch wird die Warmluft
aus den hinteren Seitenauslässen 81, 82 gegen
die oberen Beine des Passagiers auf der zweiten Sitzreihe 2 geblasen,
wie durch den Pfeil M1, M2 gezeigt. Daher wird ein kalter Zug (Pfeil
Z) aufgrund kalter Strahlung von den zweiten Fenstergläsern
W2 der zweiten Sitzreihe reduziert.
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In ähnlicher
Weise wird für den Passagier auf der dritten Sitzreihe 3 die
Warmluft aus den dritten hinteren Fußauslässen 79, 80 gegen
die Füße geblasen, wie dies die Pfeile P1, P2
zeigen. Zusätzlich wird die Warmluft aus den zweiten Säulenauslässen 85, 86 gegen
die Innenfläche der Fenstergläser W3 der dritten
Sitzreihe geblasen. Daher wird ein kalter Zug aufgrund der kalten
Strahlung von den Fenstergläsern der dritten Sitzreihe
W3 reduziert.
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Somit
wird die Klimatisierungssensation der Passagiere auf den zweiten
und dritten Sitzreihen 2, 3 gesteigert.
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Die
vordere Klimatisierungseinheit 10 und die hintere Klimatisierungseinheit 60 können
als rechte und linke Temperatur unabhängig von der Art der
Regelung konstruiert sein, das heißt, sie können in
der Lage sein, unabhängig die Temperaturen der Luft zu
regeln, die gegen einen rechten Bereich und einen linken Bereich
der Fahrgastzelle geblasen wird. In diesem Fall wird die klimatisierte
Luft gegen jeden Passagier bei seiner gewünschten Temperatur und
ihn einhüllend geblasen. Das heißt, eine behagliche
Umgebung wird für jeden Passagier geschaffen. Daher wird
die Klimatisierungssensation bzw. das Klimatisierungsgefühl
für jeden Passagier gesteigert.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform verfügt die Klimaanlage über
die hinteren Gesichtsauslässe 52, 53,
die zweiten hinteren Fußauslässe 77, 78,
die hinteren Seitenauslässe 81, 82, die
ersten Säulenauslässe 83, 84 und
die zweiten Säulenauslässe 85, 86.
Daher nimmt die Anzahl der Auslässe zu, verglichen mit
der in 10 gezeigten Klimaanlage. Im
Ergebnis wird das Volumen der aus jedem Auslass geblasenen Luft
reduziert. Somit wird das Geräusch der aus dem Auslass
geblasenen Luft vermindert.
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(Andere Ausführungsformen)
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Bei
der oben genannten Ausführungsform wird eine beispielsweise
Anordnung der Auslässe beschrieben, die Anordnung der Auslässe
kann aber in geeigneter Weise modifiziert werden, solange nur ähnliche
Effekte erreicht werden.
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Bei
der oben genannten Ausführungsform wird ein Beispiel von
Luftblasemodes beschrieben. Jedoch kann die Klimaanlage andere Luftblasemodes
haben.
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Bei
der oben genannten Ausführungsform wird jede der Türen 18, 19, 32, 33 und
dergleichen durch den Servomotor angetrieben. Die Türen
können jedoch durch irgend einen anderen Mechanismus angetrieben
werden. Beispielsweise können die Türen von handbetätigten
Antriebsmechanismen angetrieben werden, die vom Benützer
von Hand betätigt werden.
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Bei
der oben genannten Ausführungsform wird die Klimaanlage
beispielsweise für ein Fahrzeug mit Linkssteuerung eingesetzt.
Alternativ kann die Klimaanlage für ein Fahrzeug mit Rechtssteuerung benutzt
werden.
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Zusätzliche
Vorteile und Modifikationen ergeben sich ohne weiteres den Fachleuten.
Die Erfindung in ihrer breiteren Gestaltung ist daher nicht auf die
spezifischen Details, den dargestellten Vorrichtungen und die dargestellten
und beschriebenen Beispiele beschränkt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
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Zitierte Patentliteratur
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