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Zum
ein- oder mehrfarbigen Bedrucken eines Aufzeichnungsträgers
z. B. eines Einzelblattes oder eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers
aus verschiedensten Materialien, z. B. Papier oder dünnen
Kunststoff- oder Metallfolien, ist es bekannt, auf einem Zwischenbildträger,
z. B. einem Fotoleiter, bildabhängig Ladungsbilder zu erzeugen,
die den zu druckenden Bildern, bestehend aus einzufärbenden und
nicht einzufärbenden Bereichen, entsprechen. Die einzufärbenden
Bereiche der Ladungsbilder werden mit einer Entwicklerstation durch
Toner sichtbar gemacht. Anschließend wird das Tonerbild
auf den Aufzeichnungsträger umgedruckt.
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Zum
Einfärben der Ladungsbilder kann dabei Toner und Trägerflüssigkeit
enthaltender Flüssigentwickler verwendet werden. Mögliche
Trägerflüssigkeit ist z. B. Silikonöl.
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Ein
Verfahren zur elektrophoretischen Flüssigentwicklung in
digitalen Drucksystemen ist z. B. aus
US 2007/212113 A1 bekannt.
Dabei wird als Flüssigentwickler eine Silikonöl
enthaltende Trägerflüssigkeit mit darin dispergierten
Farbteilchen (Toner) verwendet. Näheres hierzu ist aus
US 2007/212113 A1 entnehmbar,
US 2007/212113 A1 wird
in die Offenbarung der vorliegenden Anmeldung aufgenommen.
1 zeigt
die Komponenten eines Drucksystems DS mit einem Druckwerk DW, wie
es z. B. aus
US
2007/212113 A1 bekannt ist. Entlang einem Zwischenbildträger
1,
in
1 einer Fotoleitertrommel, ist eine Regenerationsbelichtung
2,
eine Aufladestation
3, ein Element
4 zur bildmäßigen
Belichtung, eine Entwicklerstation
5 zur Entwicklung der Ladungsbilder
zu Tonerbildern, eine Umdruckstation
6 zum Umdruck der
Tonerbilder auf einen Aufzeichnungsträger
7, ein
Element
8 zur Reinigung der Fotoleitertrommel
1 angeordnet.
Die Umdruckstation
6 weist eine elastische Umdruck walze
60,
eine Gegendruckwalze
61 und eine Reinigungseinheit
62 auf. Die
Entwicklerstation
5 sieht eine Entwicklerwalze
51,
eine Rasterwalze
52, an der eine Kammerrakel
53 anliegt,
einen Vorratsbehälter
53 für den Flüssigentwickler
und eine die Entwicklerwalze reinigende Reinigungseinheit
55 vor.
Der Betrieb der Entwicklerstation ist z. B. aus
US 2007/212113 A1 bekannt,
darauf wird verwiesen.
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Bei
diesem Drucksystem DS wird der Umdruck des Toners zum Aufzeichnungsträger 7 durch eine
Trägerflüssigkeitsschicht zwischen der Umdruckwalze 60 und
dem Aufzeichnungsträger 7 gewährleistet.
Der Toner durchwandert die Trägerflüssigkeitsschicht
von der Umdruckswalze 60 zum Aufzeichnungsträger 7,
getrieben von elektrischen Kräften.
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Für
die Wirksamkeit des Umdruckprozesses ist die vollständige
Benetzung der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers
erforderlich, da der Toner sonst nicht die Oberfläche des
Aufzeichnungsträgers erreichen kann und mit der Trägerflüssigkeit
an der Umdruckwalze zurückbleibt. Der Toner kann die Trägerflüssigkeitsschicht
nicht verlassen, da die elektrischen Kräfte die Oberflächenkräfte
nicht überwinden können. Wenn also zwischen der
Trägerflüssigkeitsschicht und dem Aufzeichnungsträger
ein Spalt verbleibt, ist der Umdruck an dieser Stelle blockiert.
Dieser Fall kann insbesondere bei faserigem und rauem Aufzeichnungsträger
auftreten, der Vertiefungen aufweist, die deutlich dicker sind als
die Trägerflüssigkeitsschicht mit der Folge, dass
die Vertiefungen nicht mehr mit Trägerflüssigkeit
aufgefüllt werden. Weiterhin kann die Aufnahmefähigkeit
des Aufzeichnungsträgers für die Trägerflüssigkeit
unterschiedlich sein. Abhängig davon nimmt der Aufzeichnungsträger
mehr oder weniger Trägerflüssigkeit auf. Deshalb werden
beim Umdruck zum Aufzeichnungsträger verschieden dicke
Trägerflüssigkeitsschichten benötigt.
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Bei
einem elektrophoretischen Drucksystem mit mehreren Druckwerken besteht
weiterhin ein Problem bezogen auf den Umdruck auf den Aufzeichnungsträger
zwischen dem ersten Druckwerk und nachfolgenden Druckwerken. Bei
dem ersten Druckwerk wird der Aufzeichnungsträger nicht
mit Trägerflüssigkeit vor dem Umdruck benetzt,
bei den folgenden Druckwerken ist dagegen schon eine Trägerflüssigkeitsschicht
auf dem Aufzeichnungsträger vorhanden, die teilweise in
den Aufzeichnungsträger eingedrungen ist. Dadurch wird
die Aufnahmefähigkeit des Aufzeichnungsträgers
für weitere Trägerflüssigkeit bei den
nachfolgenden Druckwerken geändert mit dem Ergebnis, dass
das erforderliche Trägerflüssigkeitsangebot bei
den nachfolgenden Druckwerken unterschiedlich ist.
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In
US 3,856,519 ist ein Verfahren
beschrieben, wie bei Flüssigkeitsentwicklung der Umdruck auf
den Aufzeichnungsträger verbessert werden kann. Hier geht
es um das Problem, dass die Trägerflüssigkeit
nach dem Umdruck der Tonerbilder auf den Aufzeichnungsträger
auf diesem verbleibt und damit der Aufzeichnungsträger
nach Verlassen des Druckers noch nass ist. Die Ursache liegt darin,
dass die Trägerflüssigkeit einen zu hohen Siedepunkt
hat. Um dieses Problem zu vermeiden, wird vor dem Umdruck eine Flüssigkeit
auf den Aufzeichnungsträger aufgebracht, die einen niedrigen
Siedepunkt hat mit der Folge, dass diese Flüssigkeit nach
dem Umdruck schnell verdampft. Damit wird verhindert, dass die Trägerflüssigkeit
beim Umdruck auf den Aufzeichnungsträger gelangt.
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Das
von der Erfindung zu lösende Problem besteht darin, eine
Vorrichtung zur Vorbereitung eines Aufzeichnungsträgers
für den Umdruck von mit Flüssigtoner entwickelten
Ladungsbildern anzugeben, bei der die oben geschilderten Nachteile
nicht auftreten.
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Diese
Probleme werden gemäß den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
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Wenn
vor der Umdruckstation in Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers
gesehen eine Benetzungseinheit angeordnet ist, die z. B. ein an
dem Aufzeichnungsträger anliegendes Benetzungsmittel vorsieht,
mit dem der Aufzeichnungsträger mit Flüssigkeit
benetzt werden kann, entfallen die oben genannten Probleme.
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Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
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Der
Vorteil der Benetzung kann noch verbessert werden, wenn auf der
dem Benetzungsmittel gegenüber liegenden Seite des Aufzeichnungsträgers ein
Andruckmittel angeordnet wird, das den Aufzeichnungsträger
an das Benetzungsmittel andrückt. Dann können
auch Vertiefungen im Aufzeichnungsträger ausreichend mit
Flüssigkeit benetzt werden. Als Benetzungsmittel kann eine
Bürste oder eine Walze gewählt werden, ebenso
jedes andere Mittel, mit dem eine Schicht an Flüssigkeit
auf den Aufzeichnungsträger aufgebracht werden kann. Als
Andruckmittel kann eine Rolle verwendet werden.
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Um
eine gleichmäßige Aufbringung der Flüssigkeit
auf dem Aufzeichnungsträger zu erreichen, ist es vorteilhaft,
wenn die Benetzungseinheit zwischen Umdruckstation und Benetzungsmittel
ein die Flüssigkeit verteilendes Verteilungsmittel aufweist.
Das Verteilungsmittel kann eine Bürste oder weiche Walze
sein.
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Um
die auf den Aufzeichnungsträger aufgebrachte Schicht an
Flüssigkeit auf eine für den Umdruck geeignete
Dicke bringen zu können, kann die Benetzungseinheit zwischen
Umdruckstation und Benetzungsmittel oder Verteilungsmittel ein die überflüssige
Flüssigkeit übernehmendes Abnahmemit tel, z. B.
eine Abnahmewalze, aufweisen. Dann ist es möglich, eine
für die Benetzung des Aufzeichnungsträgers optimale
Schicht von Flüssigkeit auf den Aufzeichnungsträger
aufzubringen, auch wenn diese für den Umdruck nicht geeignet
ist, da vor dem Umdruck die Flüssigkeit wieder auf eine
für den Umdruck geeignete Dicke gebracht wird. Das Abnahmemittel kann
zweckmäßiger Weise zwischen dem Verteilungsmittel
und der Umdruckstation angeordnet werden.
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Als
Flüssigkeit kann zweckmäßiger Weise die
Trägerflüssigkeit verwendet werden Zusammengefasst
ergeben sich mit der Erfindung die folgenden Vorteile:
- – Mit Hilfe der dem Umdruck vorgelagerten Benetzung
mit der Flüssigkeit kann unabhängig von der Aufzeichnungsträgersorte
eine vollständige Benetzung deren Oberfläche erreicht
werden.
- – Es kann sowohl für die Benetzungswalze als auch
für die Umdruckwalze ein Material und eine Anpresskraft
freier gewählt werden, da die Funktionen der Flüssigkeitsübertragung
und der Tonerübertragung getrennt werden.
- – Bei Verwendung von Papier als Aufzeichnungsträger
hat die Faserung des Papiers keinen Einfluss auf die Benetzung oder
den Umdruck.
- – Ebenso hat die Aufnahmefähigkeit des Aufzeichnungsträgers
für die Trägerflüssigkeit keine Bedeutung
mehr.
- – Für die Umdruckwalze kann ein härteres
Material gewählt werden, das dann leichter zu reinigen ist.
- – Für die Benetzungswalze kann ein weicheres Material
gewählt werden, so dass Unebenheiten des Aufzeichnungsträgers
ausgeglichen werden können.
- – Für die Benetzungswalze kann eine hohe Andruckkraft
gewählt werden, so dass ein inniger Kontakt mit dem Aufzeichnungsträger
entsteht.
- – Für die Umdruckwalze kann dagegen eine geringere
Andruckkraft gewählt werden, damit das Druckbild nicht
beschädigt wird.
- – Es werden bei mehreren Druckwerken, die denselben
Aufzeichnungsträger bedrucken, ähnliche Umdruckverhältnisse
hergestellt, da auch das erste den Aufzeichnungsträger
bedruckende Druckwerk auf einen benetzten Aufzeichnungsträger
druckt.
- – Insbesondere bei Einsatz von mehreren Druckwerken
wird der Gesamtverbrauch von Trägerflüssigkeit
reduziert und damit eine Kostenersparnis erreicht, da bereits vor
dem Umdruck ein Flüssigkeitsfilm auf dem Aufzeichnungsträger
vorhanden ist. Dann kann bei Farbdruck für jeden Farbauszug
weniger Flüssigentwickler verwendet werden.
- – Zudem wird die Fixierung der Tonerbilder bei Einsatz
von weniger Trägerflüssigkeit erleichtert, da
dann die Trägerflüssigkeit ohne zusätzliche Maßnahmen
vollständig verdampft.
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An
Hand von Ausführungsbeispielen, die in den Figuren dargestellt
sind, wird die Erfindung weiter erläutert. Es zeigen:
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2 einen
Ausschnitt des Druckwerkes, bei dem die Umdruckstation gezeigt ist
ohne Anwendung der Erfindung,
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3 einen
Ausschnitt des Druckwerkes, bei dem die Umdruckstation mit einem
rauen Aufzeichnungsträger gezeigt ist ohne Anwendung der Erfindung,
-
4 ein
Beispiel mit mehreren Druckwerken mit Anwendung der Erfindung.
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2 zeigt
von einem elektrophoretischen Druckwerk den Zwischenbildträger 1,
z. B. eine Fotoleitertrommel, und die Umdruckstation 6,
hier als Beispiel bestehend aus einer Umdruckwalze 60,
die an dem Aufzeichnungsträger 7 anliegt und mit
einer Gegenwalze 61 zusammenwirkt. Der Aufzeich nungsträger 7 wird
in Pfeilrichtung PF bewegt. Aus 2 ist der
Verlauf der Trägerflüssigkeit 10 mit
den Tonerbildern beim Umdruck zu entnehmen. Die Trägerflüssigkeit 10 mit
den entwickelten Tonerbildern wird vom Zwischenbildträger 1 auf
die Umdruckwalze 60 übertragen und von der Umdruckwalze 60 an
dem Aufzeichnungsträger 7 vorbeigeführt.
Auf der der Umdruckwalze 60 gegenüber liegenden
Seite des Aufzeichnungsträgers 7 ist eine Gegenwalze 61 angeordnet,
die den Aufzeichnungsträger 7 gegen die Umdruckwalze 60 andrückt.
Es ist zu erkennen, dass die Trägerflüssigkeit 10 an
der Umdruckstelle US aufgespalten wird in eine Teilflüssigkeit 11,
die auf den Aufzeichnungsträger 7 übergeht,
und eine Teilflüssigkeit 12, die auf der Umdruckwalze 60 verbleibt.
Im Idealfall würde der Aufzeichnungsträger 7 ausreichend
durch die Trägerflüssigkeit 10 benetzt
werden, so dass die Tonerbilder auf den Aufzeichnungsträger 7 vollständig
umgedruckt werden würden. An der Umdruckwalze 60 liegt
noch eine Reinigungswalze 62 an, die die nach dem Umdruck übrig
gebliebene Trägerflüssigkeit 12 von der
Umdruckwalze 60 abreinigt.
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3 unterscheidet
sich von 2 dadurch, dass der Aufzeichnungsträger 7 vergrößert
dargestellt eine raue Oberfläche OF hat. Bei dem Übergang
von Trägerflüssigkeit 10 auf den Aufzeichnungsträger 7 werden
Lücken 13 im Aufzeichnungsträger 7 nicht
durch Trägerflüssigkeit 10 aufgefüllt. Aus
diesem Grunde werden diese Lücken 13 nicht ausreichend
entwickelt. Dies ist aus 3 entnehmbar, in der die Lücken 13 keine
Trägerflüssigkeit 10 aufweisen mit der
Folge, dass dort ein Umdruck von Toner entsprechend dem Tonerbild
unvollständig ist.
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In 4 ist
die Erfindung dargestellt. Dabei wird als Beispiel davon ausgegangen,
dass das Drucksystem DS aus zwei Druckwerken DW1, DW2 besteht. Ohne
Erfindung würde das erste Druckwerk DWl den Aufzeichnungsträger 7 beim
Umdruck mit Trägerflüssigkeit 10 benetzen.
Beim zweiten Druckwerk DW2 würden beim Umdruck im Vergleich
zum ersten Druckwerk DW1 unterschiedliche Verhältnisse vorliegen,
da dort der Aufzeichnungsträger 7 bereits benetzt
ist. Um beim Umdruck bei einem oder mehreren Druckwerken DW einen
einwandfreien Umdruck zu erreichen, wird erfindungsgemäß vor
der Umdruckstation 6, in Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers 7 gesehen,
eine Benetzungseinheit BE vorgesehen. In der Benetzungseinheit BE
ist ein Benetzungsmittel 14 an einer Einbauposition EP1 angeordnet,
mit dem Flüssigkeit, zweckmäßiger Weise
Trägerflüssigkeit, auf den Aufzeichnungsträger 7 aufgebracht
wird. Das Benetzungsmittel 14 ist nach 4 eine
Benetzungswalze, die eine Flüssigkeitsschicht aus Trägerflüssigkeit
auf den Aufzeichnungsträger 7 aufbringt. Da an
der Stelle des Benetzungsmittels 14 kein Umdruck stattfindet,
können die Materialien für das Benetzungsmittel 14 entsprechend
den Benetzungserfordernissen gewählt werden. Z. B. können
weichere Materialien für das Benetzungsmittel 14 verwendet
werden, um eine gleichmäßige Flüssigkeitsschicht
auf dem Aufzeichnungsträger 7 zu erzeugen. Durch
eine auf der Gegenseite des Benetzungsmittels 14 angeordnete
Gegenrolle 15 kann zudem der Anpressdruck eingestellt werden,
z. B. um Vertiefungen 13 im Aufzeichnungsträger 7 benetzen zu
können.
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Um
die Benetzung des Aufzeichnungsträgers 7 noch
gleichmäßiger zu gestalten, können in der
Benetzungseinheit BE weitere Mittel angeordnet werden, mit denen
Einfluss auf die Trägerflüssigkeitsschicht genommen
werden kann. Z. B. kann an einer Einbauposition EP2 der Benetzungseinheit
BE ein Verteilungsmittel 16, z. B. eine Bürste
oder weiche Rolle, angeordnet werden, mit dem die Trägerflüssigkeit
gleichmäßig über den Aufzeichnungsträger 7 verteilt
wird und auch Vertiefungen 13 mit Trägerflüssigkeit
erreicht werden. Gegenüber dem Verteilungsmittel 16 kann
zur Einstellung des Anpressdrucks eine Gegenrolle 17 angeordnet
werden.
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Für
eine vollständige Benetzung des Aufzeichnungsträgers 7 ist
es zweckmäßig, wenn durch das Benetzungsmittel 14 eine
dicke Trägerflüssigkeitsschicht auf den Aufzeichnungsträger 7 aufgebracht
wird. Eine zu dicke Trägerflüssigkeitsschicht kann
vor der Umdruckstation 6 korrigiert werden mit Hilfe eines
an der Einbauposition EP3 der Benetzungseinheit BE angeordneten
Abnahmemittels 18, z. B. einer Walze, die die überschüssige
Trägerflüssigkeit vom Aufzeichnungsträger 7 abnimmt.
Das Abnahmemittel 18 wird zweckmäßiger
Weise zwischen Benetzungsmittel 14, oder wenn ein Verteilungsmittel 16 vorgesehen
ist, zwischen Verteilungsmittel 16 und Umdruckstation 6 angeordnet.
Gegenüber dem Abnahmemittel 18 kann wiederum eine
Gegenrolle 19 angeordnet werden, mit der der Aufzeichnungsträger 7 an
das Abnahmemittel 18 angedrückt werden kann.
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In 4 ist
die Erfindung im Zusammenhang mit einem Drucksystem DS mit zwei
Druckwerken DW beschrieben. Die Erfindung ist darauf jedoch nicht
beschränkt, sie kann auch bei einem Drucksystem DS mit
einem Druckwerk oder mehr als zwei Druckwerken DW eingesetzt werden.
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Somit
kann bei Einsatz der Erfindung durch das Benetzungsmittel 14 eine
dicke Trägerflüssigkeitsschicht auf den Aufzeichnungsträger 7 aufgebracht
werden, der durch das Verteilungsmittel 16 gleichmäßig über
den Aufzeichnungsträger 7 verteilt wird, derart,
dass auch Vertiefungen 13 im Aufzeichnungsträger 7 erreicht
werden. Die überschüssige Trägerflüssigkeit
wird dann durch das Abnahmemittel 18 wieder auf einen Dicke
gebracht, die für den Umdruck der Tonerbilder vorteilhaft
ist. Bei dieser Lösung ist der Umdruck unabhängig
davon, wie viel Trägerflüssigkeit der Aufzeichnungsträger 7 aufsaugt.
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- DS
- Drucksystem
- DW
- Druckwerk
- US
- Umdruckstelle
- PF
- Pfeil
- EP
- Einbauposition
- BE
- Benetzungseinheit
- OF
- Oberfläche
des Aufzeichnungsträgers
- 1
- Zwischenbildträger
- 2
- Regenerationsbelichtung
- 3
- Aufladestation
- 4
- Belichtungselement
- 5
- Entwicklerstation
- 51
- Entwicklerwalze
- 52
- Rasterwalze
- 53
- Kammerrakel
- 54
- Vorratsbehälter
- 55
- Reinigungseinheit
- 6
- Umdruckstation
- 60
- Umdruckwalze
- 61
- Gegendruckwalze
- 62
- Reinigungseinheit
- 7
- Aufzeichnungsträger
- 8
- Reinigungseinheit
- 10
- Trägerflüssigkeitsschicht
- 11
- Teilflüssigkeit
- 12
- Teilflüssigkeit
- 13
- Lücken
im Aufzeichnungsträger
- 14
- Benetzungsmittel
- 15
- Gegenrolle
- 16
- Verteilungsmittel
- 17
- Gegenrolle
- 18
- Abnahmemittel
- 19
- Gegenrolle
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - US 2007/212113
A1 [0003, 0003, 0003, 0003, 0003]
- - US 3856519 [0007]