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Die
Erfindung betrifft ein Möbel mit einer Hubsäule
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Stand der Technik
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Teleskopierbare
Hubsäulen mit einem Außenprofil und einem Innenprofil,
die ineinander geführt sind, sind im Möbelbau
vielfach im Einsatz. Beispielsweise werden Tische, Zeichenbretter,
Stühle oder dergleichen entsprechend höhenverstellbar ausgebildet.
Teilweise werden derartige Hubsäulen elektromotorisch und/oder
hydraulisch bzw. pneumatisch verstellt.
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Bei
den Profilen handelt es sich teilweise um Profile mit einfachen
geometrischen Querschnitten, wie z. B. Rechteck- oder Kreisquerschnitten.
Darüber hinaus sind auch Profile mit vergleichsweise komplexen
Querschnitten im Einsatz, die beispielsweise mittels Strangpressverfahren
hergestellt werden.
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Die
Druckschriften
DE
299 11 865 U1 sowie
DE 20 2007 014 791 U1 zeigen derartig komplex
realisierte Profile entsprechender Hubsäulen. Zudem kann
diesen Druckschriften Gleitklötze bzw. Gleitelemente entnommen
werden, die neben der Führung der Hubsäule vor
allem zum Ausgleich der zwischen dem Innen- und dem Außenprofil
vorhandenen Spalte verwendet werden. Aufgrund herstellungsbedingter
Toleranzschwankungen können mit derartigen Gleitklötzen
diese Unterschiede individuell ausgeglichen werden. Zudem kann auch
ein Abrieb bzw. ein Verschleiß der Gleitklötze
mittels Nachjustage während dem Betrieb ausgeglichen werden.
An einer Seite bzw. Fläche des Gleitklotzes gleitet das
Innenrohr während der Verstellung der Hubsäule.
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Es
hat sich jedoch gezeigt, dass derartige Gleitklötze bzw.
Abstandshalter sehr aufwendig zu montieren oder demontieren als
auch zu lagern oder zu händeln sind. Jeder Gleitklotz bzw.
jedes der beiden Gleitelemente eines Gleitklotzes müssen
mittels einer Schraube fixiert bzw. mittels einer Spannschraube
eingestellt werden. Dementsprechend ist nicht nur die Montage bzw.
Demontage, sondern auch die Einstellung der nur wenige Millimeter
großen Gleitklötze, um den gewünschten
Abstand zwischen den Profilen zu realisieren bzw. um entsprechendes
Spiel zwischen den beiden Profilen auszugleichen, mit viel Handarbeit
verbunden. Dies ist auch wirtschaftlich von Nachteil.
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Aufgabe und Vorteile der Erfindung
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Aufgabe
der Erfindung ist es demgegenüber, ein Möbel mit
einer Hubsäule, die ein Außenprofil und ein in
seiner Querschnittskontur im Wesentlichen daran angepasstes, axial
verschiebbar darin geführtes Innenrohr aufweist, wobei
am Innenprofil anliegende Gleitelemente vorgesehen sind, vorzuschlagen,
wobei die Handhabung der Komponenten für einen Spiel- oder
Toleranzausgleich zwischen den Profilen einfacher als beim Stand
der Technik zu realisieren ist.
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Diese
Aufgabe wird, ausgehend von einem Möbel der einleitend
genannten Art, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Durch die in den Unteransprüchen genannten
Maßnahmen sind vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen
der Erfindung möglich.
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Dementsprechend
zeichnet sich ein erfindungsgemäßes Möbel
dadurch aus, dass wenigstens zwei Gleitelemente über eine
gemeinsam am Außenprofil anliegende Spannvorrichtung verspannbar
sind.
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Mit
Hilfe einer derart vorteilhaften Spannvorrichtung gemäß der
Erfindung muss nicht wie beim Stand der Technik ein einzelnes Gleitelement
bzw. ein einzelner Gleitklotz separat verspannt bzw. eingestellt
werden, sondern es können mindestens zwei oder mehr Gleitelemente
gemeinsam verspannt bzw. eingestellt und zudem auch gemeinsam gehändelt werden.
Hierdurch wird der Aufwand zur Montage/Demontage und vor allem auch
der Justage der Gleitelemente deutlich reduziert.
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Darüber
hinaus kann auch die Montage der Hubsäule dadurch reduziert
werden, dass die gemeinsame Spannvorrichtung es ermöglicht,
dass in vorteilhafter Weise die Spannvorrichtung mit den wenigstens
zwei Gleitelementen gemeinsam vorzugsweise am Außenprofil
angeordnet werden kann. Dementsprechend reduziert sich beispielsweise
bei einer Beschädigung bzw. Abnützungen der Gleitelemente
und/oder der Spannvorrichtung der Aufwand für den Austausch
entsprechender Elemente.
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Vorteilhafterweise
sind zwei mit der Spannvorrichtung gemeinsam verspannbare Gleitelemente im
Wesentlichen axial fluchtend zueinander angeordnet. Mit einer derart
vorteilhaften Anordnung zweier Gleitelemente im Wesentlichen in
Richtung der Längsachse der Profile bzw. axial fluchtend zueinander,
wird die Führung verbessert. Gemäß dieser
Ausführungsform wird die effektive Länge der Führung durch
derartige Gleitelemente vergrößert.
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Vorzugsweise
sind die Gleitelemente im Wesentlichen ortsfest bezüglich
dem Außenprofil angeordnet und weisen eine Gleitfläche
auf, an denen das Innenprofil entlang gleitet. Vorteilhafterweise
umfasst ein Gleitelement eine Erhebung bzw. ein Steg, eine Rippe
oder dergleichen, um vor allem die Reibung der Gleitelemente am
sich relativ zu diesen bewegenden Innenprofil zu verringern. Mit
Hilfe vorteilhafter abriebfester Materialien für die Gleitelemente kann
der Verschleiß der Gleitelemente bzw. deren Erhebungen,
Stege etc. reduziert werden.
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In
einer besonderen Weiterbildung der Erfindung sind die zwei mit der
Spannvorrichtung gemeinsam verspannbaren Gleitelemente quer zur
Achse der Profile angeordnet. Mit dieser Maßnahme wird unter
anderem eine mögliche Verdrehung bzw. Verstellung der beiden
Profile um die Längsachse reduziert bzw. verhindert. Mitttels
entsprechend beabstandeter, quer zur Achse der Profile angeordneter Gleitelemente
verringern sich z. B. die Drehmomente, die bezüglich der
Verdrehung der Profile von den Gleitelementen aufgenommen werden
müssen.
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Vorzugsweise
sind sowohl zwei im Wesentlichen axial fluchtend zueinander angeordnete
als auch zwei quer zur Achse der Profile angeordnete Gleitelemente
gemeinsam mit der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung
verspannbar. Hierdurch verbessert sich die Führung der
beiden Profile in erheblichem Maß.
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Vorteilhafterweise
sind die zwei mit der Spannvorrichtung gemeinsam verspannbaren Gleitelemente
an zwei benachbarten, winklig zueinander ausgerichteten Flächen,
insbesondere Umfangsflächen des Außenprofils und/oder
des Innenprofils angeordnet. Hiermit können in vorteilhafter
Weise Toleranzunterschiede bzw. Spiele zwischen den beiden Profilen
ausgeglichen werden, die beispielsweise an einer Längsseite
und einer Breitseite eines im Wesentlichen rechteckförmigen
Profils vorhanden sind. Vielfach sind die Spiele an den Längsseiten
in Bezug zu den Breitseiten von (Rechteck-)Profilen oder dergleichen
unterschiedlich, so dass mit der vorgenannten Maßnahme
die unterschiedlichen Spiele bzw. Abstände zwischen den
Profilen vorteilhaft ausgleichbar sind.
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Beispielsweise
bei Profilen mit Kreisquerschnitten kann es von besonderem Vorteil
sein, Gleitelemente an sich gegenüberliegenden Seiten anzuordnen
und/oder radial im Winkel von ca. 90°, 60° 45° oder
30° etc. versetzt zueinander anzuordnen.
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Vorzugsweise
weist die Spannvorrichtung wenigstens zwei jeweils einem Gleitelement
zugeordnete, spitzwinklig zur Verspannrichtung der Spannvorrichtung
ausgerichtete Verstellflächen auf. Hiermit wird erreicht,
dass sich die Gleitelemente beim Verstellen durch die spitzwinklig
ausgerichtete Verstellfläche derart quer zur Längsachse
der Profile verstellt, dass das Gleitelement mit dem entsprechend
korrespondierenden Element einen sich vergrößernden
oder in Abhängigkeit der Verstellrichtung entsprechend
verkleinernden Abstand bzw. Breite aufweist. Hiermit wird das Spiel
bzw. die Toleranzunterschiede zwischen den Profilen in vorteilhafter
Weise ausgleichbar.
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Vorteilhafterweise
weist sowohl das Gleitelement als auch das mit diesem korrespondierende Element
eine spitzwinklig zur Verspannrichtung der Spannvorrichtung ausgerichtete
Verstellfläche auf, so dass eine vorteilhafte Relativverstellung
des Gleitelements zum entsprechend korrespondierenden Element längs
der beiden vorzugsweise parallel zueinander ausgerichteten Kontakt-
bzw. Verstellflächen realisiert wird.
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In
einer vorteilhaften Variante der Erfindung sind die beiden, den
im Wesentlichen längs der Profilachse fluchtend angeordneten
Gleitelementen zugeordneten Verstellflächen im Wesentlichen
stumpfwinklig zueinander ausgerichtet. Das bedeutet, dass hiermit
eine Doppelkeilanordnung realisiert werden kann, so dass sich das
Gleitelement beim entsprechenden Verspannen bzw. Verstellen derart
verstellt, dass dies im Wesentlichen parallel zur Längsachse der
Profile verstellt wird. Hierdurch wird eine vorteilhafte Führung
der beiden Profile beim Verstellen realisiert.
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Vorzugsweise
umfasst die Spannvorrichtung ein erstes, sich im Wesentlichen über
den Umfang des Außenprofils und/oder des Innenprofils erstreckendes
Rahmenelement. Hiermit wird ermöglicht, dass an diesem
ersten Rahmenelement die Gleitelemente, insbesondere zahlreiche
Gleitelemente, anordenbar und/oder fixierbar sind. Entsprechend
vereinfacht sich die Montage bzw. Demontage der vorhandenen bzw.
mehreren Gleitelemente und/oder Spannvorrichtungen durch das Anbringen
des Rahmenelementes in erheblichem Maß. So ist auch die Lagerhaltung
bzw. der Transport aller notwendigen Komponenten besonders gering.
Vorzugsweise wird eine einzige, handhabbare Einheit mit dem Rahmenelement
realisiert, an der alle notwendigen Komponente angeordnet bzw. fixiert
sind.
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Vorteilhafterweise
weist die Spannvorrichtung ein zweites, sich im Wesentlichen über
den Umfang des Außenprofils und/oder des Innenprofils erstreckendes
Rahmenelement auf. Vorzugsweise werden die beiden Rahmenelemente
relativ zueinander verstellbar ausgebildet. Hierfür kann
ein vorteilhaftes Verstellelement der Spannvorrichtung verwendet
werden. Beispielsweise sind mehrere Verstellelemente vorgesehen,
die insbesondere an Eckbereichen der Rahmenelemente und/oder am
Eckbereich zweier benachbarter, winklig zueinander ausgerichteter
Umfangsflächen der Profile angeordnet sind. Beispielsweise
ist bei einem Rechteckprofil in vorteilhafter Weise an jedem der
vier Ecken ein Verstellelement zum Verstellen bzw. Verspannen der
beiden Rahmenelemente vorgesehen.
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In
einer besonderen Ausbildung der Erfindung ist das erste oder das
zweite Rahmenelement als (stirnseitige) Endabdeckung des Außenprofils und/oder
des Innenprofils ausgebildet. Hiermit kann eine vorteilhafte Anbringung
bzw. Montage verwirklicht werden. Vorzugsweise wird das erste oder
das zweite Rahmenelement am Außenprofil fixiert, wobei sich
das Innenprofil relativ zu diesem erstellt.
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Vorzugsweise
ist zwischen den beiden Rahmenelementen wenigstens ein als die Verstellfläche umfassendes
Keilelement ausgebildetes Gleitelement angeordnet. Ein entsprechend
realisiertes Keilelement wird durch das Verspannen der beiden Rahmenelemente
derart verstellt, dass das Gleitelement quer zur Verstellrichtung
bzw. quer zur Längsachse der Profile vertellt wird, wodurch
sich die Breite der gesamten Anordnung entsprechend verändert.
Entsprechend kann in vorteilhafter Weise eine Anpassung an unterschiedliche
Spalte bzw. Spiele zwischen den Profilen erfolgen.
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Vorteilhafterweise
weist das Keilelement wenigstens zwei im Wesentlichen stumpfwinklig
zueinander ausgerichtete Verstellflächen auf. Hiermit wird erreicht,
dass sich das Keilelement beim Verstellen der beiden Rahmenelemente
an zwei sich gegenüberliegenden Endabschnitten im Wesentlichen gleichmäßig
quer zu den Längsachsen der Profile verstellt. Dementsprechend
wird eine Führung des Innenprofils am Außenprofil
bzw. am Gleit-/Keilelement erreicht, die vergleichsweise lang und
beispielsweise durchgängig realisierbar ist. Es hat sich in
der Praxis gezeigt, dass hierdurch einerseits eine Verbesserung
der Betriebssicherheit als auch eine Reduzierung des Verschleißes
der Keilelemente bzw. Gleitelemente oder deren Erhebungen verwirklicht
wird.
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In
einer bevorzugten Variante der Erfindung ist quer zur Verstellrichtung
betrachtet zwischen zwei Keilelementen das Verstellelement angeordnet.
Mit einer derart vorteilhaften Anordnung wird erreicht, dass das
Verstellelement bzw. die Rahmenelemente weitgehend gleichmäßig
bzw. symmetrisch belastet werden.
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Vorteilhafterweise
umfassen die Rahmenelemente mehrere Verstellelemente. Hiermit wird
ermöglicht, dass im Wesentlichen vollständig längs
der Umfangsrichtung der Profile eine vorteilhafte Verstellung bzw.
Verspannung der Rahmenelemente erreicht wird. Auch dies führt
zu einer gleichmäßigen Belastung der Komponenten,
vor allem der Rahmenelemente. Dies wirkt sich vorteilhaft in Bezug
zum Verspannen bzw. in Bezug zur Betriebssicherheit der Spannvorrichtung
aus.
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Ausführungsbeispiel
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Ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend näher
erläutert.
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Im
Einzelnen zeigt:
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1 eine
schematische, perspektivische Darstellung einer Rahmeneinheit für
eine Hubsäule eines Möbels gemäß der
Erfindung,
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2 ein
schematischer Ausschnitt eines Eckbereichs aus 1,
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3 eine
schematische, perspektivische Darstellung einer Gleitkeileinheit
der Rahmeneinheit gemäß 1 und
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4 eine
schematische Draufsicht der Gleitkeileinheit gemäß 3.
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In 1 ist
eine Rahmeneinheit 1 für eine nicht näher
dargestellte Hubsäule eines Möbels. Die Hubsäule
weist hier einen rechteckigen Querschnitt auf und umfasst ein Außenrohr,
in dem ein Innenrohr mit kleineren Kantenlängen teleskopisch
verschiebar angeordnet ist.
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Für
Hubsäulen mit anderer Querschnittsgeometrie weist die Rahmeneinheit 1 eine
entsprechend angepasste Geometrie auf. So sind nicht nur kreisrunde
Rahmeneinheiten, sondern auch Rahmeneinheiten mit komplexen Querschnitten
realisierbar.
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Die
Rahmeneinheit 1 wird vorzugsweise stirnseitig am Außenrohr
der Hubsäule angeordnet bzw. fest fixiert. Hierfür
weist die Rahmeneinheit 1 einen Rahmen 2 auf,
der stirnseitig am Außenrohr angeordnet und fixiert bzw.
aufgesteckt wird. Gegebenenfalls wird der Rahmen am Außenrohr
angeklebt und/oder dieser weist derartige Abmessungen auf, dass
dieser mit dem Außenrohr eine festsitzende Presspassung
realisiert. Dementsprechend ist die Rahmeneinheit 1 bzw.
der Rahmen 2 im Betrieb unbeweglich in Bezug zum Außenrohr.
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Weiterhin
weist die Rahmeneinheit 1 einen Rahmen 3 auf,
der mit Hilfe einer Gleitkeileinheit 4 und einem Verstellelement 5 bzw.
Schraube 5 eine Spannvorrichtung gemäß der
Erfindung realisiert. Die Gleitkeileinheit 4 ist in den 3 und 4 vergrößert
in verschiednen Ansichten dargestellt. Hierbei wird deutlich, dass
jede der vier in der Rahmeneinheit 1 vorhandenen Gleitkeileinheiten 4 insgesamt vier
Keile 6 aufweist.
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Die
Keile 6 weisen eine Spitze auf, die von einem Brückenabschnitt 7 der
Gleitkeileinheit 4 wegweist. Der Brückenabschnitt 7 umfasst
eine Ausnehmung 8, insbesondere ein Langloch 8,
in der die Schraube 5 in montierter Stellung positioniert
ist, wie dies die Detaildarstellung gemäß 2 verdeutlicht.
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Die
Gleitkeileinheit 4 weist Erhebungen 9 bzw. Stege 9 auf,
an denen das nicht näher dargestellte Innenrohr der Hubsäule
im Betrieb gleitet. Durch die im Vergleich zum Querschnitt der Keile 6 reduzierte
Gleitfläche der Stege 9 wird die Reibung verringert.
Dadurch dass sich die Stege 9 über die gesamte
Höhe der Gleitkeileinheit 4 bzw. über
zwei Keile 6 einschließlich des Brückenabschnitts 7 hinweg
erstreckt, werden vergleichsweise lange Stege 9 realisiert.
Dies verbessert die Führung des Innenrohrs beim Verstellender
Hubsäule.
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Ein
Ausgleich des Spiels zwischen den beiden Rohren bzw. Profilen der
Hubsäule wird dadurch erreicht, dass die Schrauben 5 derart
verstellt bzw. verdreht werden, dass sich ein Abstand 10 der
beiden Rahmen 2, 3 verändert, insbesondere
verkleinert. Montiert wird im Allgemeinen mit maximalem Abstand 10 der
Rahmen 2, 3, was eine minimale Dicke der Rahmeneinheit 1 bedeutet.
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Ein
Spiel zwischen den Rohren bzw. Profilen, das größer
bzw. breiter ist als die dickste Breite der Rahmeneinheit 1 in
Montageanordnung, wird durch Verdrehen der Schrauben 5 und
somit durch Verkleinern des Abstandes 10 erreicht. Hierdurch
wird der Rahmen 3 gegen den Rahmen 2 verstellt
und zudem gegen die in Bezug zur Schraube 5 frei bewegliche Gleitkeileinheit 4 gedrückt.
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Durch
die Keile 6 bzw. eine schräge bzw. spitzwinklig
zur Längsachse der Schraube 5 ausgerichtete Verstellfläche 11 des
Keiles 6, wird der Keil 6 nach innen gedrückt,
so dass sich die maximale Breite der Rahmeneinheit 1 bzw.
die gesamte Breite des Keils 6 mit dem korrespondierenden
bzw. mit diesem wechselwirkenden Abschnitt des Rahmens 2 und/oder
Rahmens 3 vergrößert, bis das Spiel bzw. der
Abstand zwischen den Rohren/Profilen der Hubsäule vollständig
ausgeglichen ist. Vorzugsweise weist dieser korrespondierende bzw.
mit dem Keil 6 wechselwirkende Abschnitt des Rahmens 2 und/oder Rahmens 3 ebenfalls
eine schräge bzw. spitzwinklig zur Längsachse
der Schraube 5 ausgerichtete Verstellfläche auf,
wodurch das Verstellen der Rahmeneinheit 1 verbessert wird.
Zudem wird die Kontaktfläche des Keils 6 zum Rahmen 2 oder 3 vergrößert, was
eine Reduktion des Abriebs bedeutet.
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Dadurch
dass in axialer Richtung der nicht näher dargestellten
Profile bzw. der Hubsäule zwei Keile 6 fluchtend
bzw. hintereinander angeordnet sind, ergibt sich durch die Betätigung
der Schraube 5 eine Verstellung bzw. Verspannung, insbesondere ein
Parallelversatz, der beiden Keile 6 mit einem einzigen
Element 5.
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Darüber
hinaus weist die Gleitkeileinheit 4 wie in den Figuren
ersichtlich nicht nur zwei Keile 6 in axialer Richtung
hintereinander auf, sondern zusätzlich zwei seitlich auf
der diesen beiden Keilen 6 gegenüberliegenden
bzw. neben der Schraube 5 angeordnete Keile 6 auf,
d. h. gemäß diesem Ausführungsbeispiel
der Erfindung insgesamt vier Keile 6. Dementsprechend wird
mit einer einzigen Schraube 5 bzw. Verstellelement 5 sogar
vier Keile 6 bzw. Gleitelemente 6 gemäß der
Erfindung verspannt oder entspannt. Entsprechend gering ist der
Aufwand zum Ausgleichen des Spiels zwischen den Profilen der Hubsäule.
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Durch
die gegenständliche Verbindung, insbesondere durch die
Verwendung einer alle relevante Komponenten umfassenden verzugsweise
aus Kunststoff hergestellten, insbesondere spritzgegossenen Rahmeneinheit 1 verringert
sich zudem in erheblichem Maß die Handhabbarkeit im Vergleich
zu einzeln handzuhabenden, insbesondere einzeln zu montierende und
einzeln zu verstellende Gleitklötze gemäß dem
Stand der Technik. Auch die Lagerhaltung etc. verbessert sich gemäß der
Erfindung.
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Darüber
hinaus umfasst die Rahmeneinheit 1 zwei Anschläge 12,
um den minimalen Abstand 10 der beiden Rahmen 2, 3 festzulegen.
Dies verhindert mögliche Beschädigungen der Rahmeneinheit 1 bzw. der
Gleitkeileinheit 4.
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- 1
- Rahmeneinheit
- 2
- Rahmen
- 3
- Rahmen
- 4
- Gleitkeileinheit
- 5
- Schraube
- 6
- Keil
- 7
- Brücke
- 8
- Loch
- 9
- Steg
- 10
- Abstand
- 11
- Fläche
- 12
- Anschlag
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 29911865
U1 [0004]
- - DE 202007014791 U1 [0004]