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DE102008020615A1 - Möbel mit einer Hubsäule - Google Patents

Möbel mit einer Hubsäule Download PDF

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DE102008020615A1
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sliding
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DE102008020615A
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Holger Aszmons
Georg Zepf
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Konrad Merkt GmbH
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Konrad Merkt GmbH
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/24Chairs or stools with vertically-adjustable seats with vertical spindle
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47C19/045Extensible bedsteads, e.g. with adjustment of length, width, height with entire frame height or inclination adjustments

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Abstract

Es wird ein Möbel mit einer Hubsäule, die ein Außenprofil und ein in seiner Querschnittskontur im Wesentlichen daran angepasstes, axial verschiebbar darin geführtes Innenprofil aufweist, wobei am Innenprofil anliegende Gleitelemente (4) vorgesehen sind, vorgeschlagen, wobei die Handhabung der Komponenten für einen Spiel- oder Toleranzausgleich zwischen den Profilen einfacher als beim Stand der Technik zu realisieren ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass wenigstens zwei Gleitelemente (4) über eine gemeinsam am Außenprofil anliegende Spannvorrichtung (2, 3, 5) verspannbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Möbel mit einer Hubsäule nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Stand der Technik
  • Teleskopierbare Hubsäulen mit einem Außenprofil und einem Innenprofil, die ineinander geführt sind, sind im Möbelbau vielfach im Einsatz. Beispielsweise werden Tische, Zeichenbretter, Stühle oder dergleichen entsprechend höhenverstellbar ausgebildet. Teilweise werden derartige Hubsäulen elektromotorisch und/oder hydraulisch bzw. pneumatisch verstellt.
  • Bei den Profilen handelt es sich teilweise um Profile mit einfachen geometrischen Querschnitten, wie z. B. Rechteck- oder Kreisquerschnitten. Darüber hinaus sind auch Profile mit vergleichsweise komplexen Querschnitten im Einsatz, die beispielsweise mittels Strangpressverfahren hergestellt werden.
  • Die Druckschriften DE 299 11 865 U1 sowie DE 20 2007 014 791 U1 zeigen derartig komplex realisierte Profile entsprechender Hubsäulen. Zudem kann diesen Druckschriften Gleitklötze bzw. Gleitelemente entnommen werden, die neben der Führung der Hubsäule vor allem zum Ausgleich der zwischen dem Innen- und dem Außenprofil vorhandenen Spalte verwendet werden. Aufgrund herstellungsbedingter Toleranzschwankungen können mit derartigen Gleitklötzen diese Unterschiede individuell ausgeglichen werden. Zudem kann auch ein Abrieb bzw. ein Verschleiß der Gleitklötze mittels Nachjustage während dem Betrieb ausgeglichen werden. An einer Seite bzw. Fläche des Gleitklotzes gleitet das Innenrohr während der Verstellung der Hubsäule.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, dass derartige Gleitklötze bzw. Abstandshalter sehr aufwendig zu montieren oder demontieren als auch zu lagern oder zu händeln sind. Jeder Gleitklotz bzw. jedes der beiden Gleitelemente eines Gleitklotzes müssen mittels einer Schraube fixiert bzw. mittels einer Spannschraube eingestellt werden. Dementsprechend ist nicht nur die Montage bzw. Demontage, sondern auch die Einstellung der nur wenige Millimeter großen Gleitklötze, um den gewünschten Abstand zwischen den Profilen zu realisieren bzw. um entsprechendes Spiel zwischen den beiden Profilen auszugleichen, mit viel Handarbeit verbunden. Dies ist auch wirtschaftlich von Nachteil.
  • Aufgabe und Vorteile der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein Möbel mit einer Hubsäule, die ein Außenprofil und ein in seiner Querschnittskontur im Wesentlichen daran angepasstes, axial verschiebbar darin geführtes Innenrohr aufweist, wobei am Innenprofil anliegende Gleitelemente vorgesehen sind, vorzuschlagen, wobei die Handhabung der Komponenten für einen Spiel- oder Toleranzausgleich zwischen den Profilen einfacher als beim Stand der Technik zu realisieren ist.
  • Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem Möbel der einleitend genannten Art, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung möglich.
  • Dementsprechend zeichnet sich ein erfindungsgemäßes Möbel dadurch aus, dass wenigstens zwei Gleitelemente über eine gemeinsam am Außenprofil anliegende Spannvorrichtung verspannbar sind.
  • Mit Hilfe einer derart vorteilhaften Spannvorrichtung gemäß der Erfindung muss nicht wie beim Stand der Technik ein einzelnes Gleitelement bzw. ein einzelner Gleitklotz separat verspannt bzw. eingestellt werden, sondern es können mindestens zwei oder mehr Gleitelemente gemeinsam verspannt bzw. eingestellt und zudem auch gemeinsam gehändelt werden. Hierdurch wird der Aufwand zur Montage/Demontage und vor allem auch der Justage der Gleitelemente deutlich reduziert.
  • Darüber hinaus kann auch die Montage der Hubsäule dadurch reduziert werden, dass die gemeinsame Spannvorrichtung es ermöglicht, dass in vorteilhafter Weise die Spannvorrichtung mit den wenigstens zwei Gleitelementen gemeinsam vorzugsweise am Außenprofil angeordnet werden kann. Dementsprechend reduziert sich beispielsweise bei einer Beschädigung bzw. Abnützungen der Gleitelemente und/oder der Spannvorrichtung der Aufwand für den Austausch entsprechender Elemente.
  • Vorteilhafterweise sind zwei mit der Spannvorrichtung gemeinsam verspannbare Gleitelemente im Wesentlichen axial fluchtend zueinander angeordnet. Mit einer derart vorteilhaften Anordnung zweier Gleitelemente im Wesentlichen in Richtung der Längsachse der Profile bzw. axial fluchtend zueinander, wird die Führung verbessert. Gemäß dieser Ausführungsform wird die effektive Länge der Führung durch derartige Gleitelemente vergrößert.
  • Vorzugsweise sind die Gleitelemente im Wesentlichen ortsfest bezüglich dem Außenprofil angeordnet und weisen eine Gleitfläche auf, an denen das Innenprofil entlang gleitet. Vorteilhafterweise umfasst ein Gleitelement eine Erhebung bzw. ein Steg, eine Rippe oder dergleichen, um vor allem die Reibung der Gleitelemente am sich relativ zu diesen bewegenden Innenprofil zu verringern. Mit Hilfe vorteilhafter abriebfester Materialien für die Gleitelemente kann der Verschleiß der Gleitelemente bzw. deren Erhebungen, Stege etc. reduziert werden.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung sind die zwei mit der Spannvorrichtung gemeinsam verspannbaren Gleitelemente quer zur Achse der Profile angeordnet. Mit dieser Maßnahme wird unter anderem eine mögliche Verdrehung bzw. Verstellung der beiden Profile um die Längsachse reduziert bzw. verhindert. Mitttels entsprechend beabstandeter, quer zur Achse der Profile angeordneter Gleitelemente verringern sich z. B. die Drehmomente, die bezüglich der Verdrehung der Profile von den Gleitelementen aufgenommen werden müssen.
  • Vorzugsweise sind sowohl zwei im Wesentlichen axial fluchtend zueinander angeordnete als auch zwei quer zur Achse der Profile angeordnete Gleitelemente gemeinsam mit der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung verspannbar. Hierdurch verbessert sich die Führung der beiden Profile in erheblichem Maß.
  • Vorteilhafterweise sind die zwei mit der Spannvorrichtung gemeinsam verspannbaren Gleitelemente an zwei benachbarten, winklig zueinander ausgerichteten Flächen, insbesondere Umfangsflächen des Außenprofils und/oder des Innenprofils angeordnet. Hiermit können in vorteilhafter Weise Toleranzunterschiede bzw. Spiele zwischen den beiden Profilen ausgeglichen werden, die beispielsweise an einer Längsseite und einer Breitseite eines im Wesentlichen rechteckförmigen Profils vorhanden sind. Vielfach sind die Spiele an den Längsseiten in Bezug zu den Breitseiten von (Rechteck-)Profilen oder dergleichen unterschiedlich, so dass mit der vorgenannten Maßnahme die unterschiedlichen Spiele bzw. Abstände zwischen den Profilen vorteilhaft ausgleichbar sind.
  • Beispielsweise bei Profilen mit Kreisquerschnitten kann es von besonderem Vorteil sein, Gleitelemente an sich gegenüberliegenden Seiten anzuordnen und/oder radial im Winkel von ca. 90°, 60° 45° oder 30° etc. versetzt zueinander anzuordnen.
  • Vorzugsweise weist die Spannvorrichtung wenigstens zwei jeweils einem Gleitelement zugeordnete, spitzwinklig zur Verspannrichtung der Spannvorrichtung ausgerichtete Verstellflächen auf. Hiermit wird erreicht, dass sich die Gleitelemente beim Verstellen durch die spitzwinklig ausgerichtete Verstellfläche derart quer zur Längsachse der Profile verstellt, dass das Gleitelement mit dem entsprechend korrespondierenden Element einen sich vergrößernden oder in Abhängigkeit der Verstellrichtung entsprechend verkleinernden Abstand bzw. Breite aufweist. Hiermit wird das Spiel bzw. die Toleranzunterschiede zwischen den Profilen in vorteilhafter Weise ausgleichbar.
  • Vorteilhafterweise weist sowohl das Gleitelement als auch das mit diesem korrespondierende Element eine spitzwinklig zur Verspannrichtung der Spannvorrichtung ausgerichtete Verstellfläche auf, so dass eine vorteilhafte Relativverstellung des Gleitelements zum entsprechend korrespondierenden Element längs der beiden vorzugsweise parallel zueinander ausgerichteten Kontakt- bzw. Verstellflächen realisiert wird.
  • In einer vorteilhaften Variante der Erfindung sind die beiden, den im Wesentlichen längs der Profilachse fluchtend angeordneten Gleitelementen zugeordneten Verstellflächen im Wesentlichen stumpfwinklig zueinander ausgerichtet. Das bedeutet, dass hiermit eine Doppelkeilanordnung realisiert werden kann, so dass sich das Gleitelement beim entsprechenden Verspannen bzw. Verstellen derart verstellt, dass dies im Wesentlichen parallel zur Längsachse der Profile verstellt wird. Hierdurch wird eine vorteilhafte Führung der beiden Profile beim Verstellen realisiert.
  • Vorzugsweise umfasst die Spannvorrichtung ein erstes, sich im Wesentlichen über den Umfang des Außenprofils und/oder des Innenprofils erstreckendes Rahmenelement. Hiermit wird ermöglicht, dass an diesem ersten Rahmenelement die Gleitelemente, insbesondere zahlreiche Gleitelemente, anordenbar und/oder fixierbar sind. Entsprechend vereinfacht sich die Montage bzw. Demontage der vorhandenen bzw. mehreren Gleitelemente und/oder Spannvorrichtungen durch das Anbringen des Rahmenelementes in erheblichem Maß. So ist auch die Lagerhaltung bzw. der Transport aller notwendigen Komponenten besonders gering. Vorzugsweise wird eine einzige, handhabbare Einheit mit dem Rahmenelement realisiert, an der alle notwendigen Komponente angeordnet bzw. fixiert sind.
  • Vorteilhafterweise weist die Spannvorrichtung ein zweites, sich im Wesentlichen über den Umfang des Außenprofils und/oder des Innenprofils erstreckendes Rahmenelement auf. Vorzugsweise werden die beiden Rahmenelemente relativ zueinander verstellbar ausgebildet. Hierfür kann ein vorteilhaftes Verstellelement der Spannvorrichtung verwendet werden. Beispielsweise sind mehrere Verstellelemente vorgesehen, die insbesondere an Eckbereichen der Rahmenelemente und/oder am Eckbereich zweier benachbarter, winklig zueinander ausgerichteter Umfangsflächen der Profile angeordnet sind. Beispielsweise ist bei einem Rechteckprofil in vorteilhafter Weise an jedem der vier Ecken ein Verstellelement zum Verstellen bzw. Verspannen der beiden Rahmenelemente vorgesehen.
  • In einer besonderen Ausbildung der Erfindung ist das erste oder das zweite Rahmenelement als (stirnseitige) Endabdeckung des Außenprofils und/oder des Innenprofils ausgebildet. Hiermit kann eine vorteilhafte Anbringung bzw. Montage verwirklicht werden. Vorzugsweise wird das erste oder das zweite Rahmenelement am Außenprofil fixiert, wobei sich das Innenprofil relativ zu diesem erstellt.
  • Vorzugsweise ist zwischen den beiden Rahmenelementen wenigstens ein als die Verstellfläche umfassendes Keilelement ausgebildetes Gleitelement angeordnet. Ein entsprechend realisiertes Keilelement wird durch das Verspannen der beiden Rahmenelemente derart verstellt, dass das Gleitelement quer zur Verstellrichtung bzw. quer zur Längsachse der Profile vertellt wird, wodurch sich die Breite der gesamten Anordnung entsprechend verändert. Entsprechend kann in vorteilhafter Weise eine Anpassung an unterschiedliche Spalte bzw. Spiele zwischen den Profilen erfolgen.
  • Vorteilhafterweise weist das Keilelement wenigstens zwei im Wesentlichen stumpfwinklig zueinander ausgerichtete Verstellflächen auf. Hiermit wird erreicht, dass sich das Keilelement beim Verstellen der beiden Rahmenelemente an zwei sich gegenüberliegenden Endabschnitten im Wesentlichen gleichmäßig quer zu den Längsachsen der Profile verstellt. Dementsprechend wird eine Führung des Innenprofils am Außenprofil bzw. am Gleit-/Keilelement erreicht, die vergleichsweise lang und beispielsweise durchgängig realisierbar ist. Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass hierdurch einerseits eine Verbesserung der Betriebssicherheit als auch eine Reduzierung des Verschleißes der Keilelemente bzw. Gleitelemente oder deren Erhebungen verwirklicht wird.
  • In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist quer zur Verstellrichtung betrachtet zwischen zwei Keilelementen das Verstellelement angeordnet. Mit einer derart vorteilhaften Anordnung wird erreicht, dass das Verstellelement bzw. die Rahmenelemente weitgehend gleichmäßig bzw. symmetrisch belastet werden.
  • Vorteilhafterweise umfassen die Rahmenelemente mehrere Verstellelemente. Hiermit wird ermöglicht, dass im Wesentlichen vollständig längs der Umfangsrichtung der Profile eine vorteilhafte Verstellung bzw. Verspannung der Rahmenelemente erreicht wird. Auch dies führt zu einer gleichmäßigen Belastung der Komponenten, vor allem der Rahmenelemente. Dies wirkt sich vorteilhaft in Bezug zum Verspannen bzw. in Bezug zur Betriebssicherheit der Spannvorrichtung aus.
  • Ausführungsbeispiel
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend näher erläutert.
  • Im Einzelnen zeigt:
  • 1 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Rahmeneinheit für eine Hubsäule eines Möbels gemäß der Erfindung,
  • 2 ein schematischer Ausschnitt eines Eckbereichs aus 1,
  • 3 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Gleitkeileinheit der Rahmeneinheit gemäß 1 und
  • 4 eine schematische Draufsicht der Gleitkeileinheit gemäß 3.
  • In 1 ist eine Rahmeneinheit 1 für eine nicht näher dargestellte Hubsäule eines Möbels. Die Hubsäule weist hier einen rechteckigen Querschnitt auf und umfasst ein Außenrohr, in dem ein Innenrohr mit kleineren Kantenlängen teleskopisch verschiebar angeordnet ist.
  • Für Hubsäulen mit anderer Querschnittsgeometrie weist die Rahmeneinheit 1 eine entsprechend angepasste Geometrie auf. So sind nicht nur kreisrunde Rahmeneinheiten, sondern auch Rahmeneinheiten mit komplexen Querschnitten realisierbar.
  • Die Rahmeneinheit 1 wird vorzugsweise stirnseitig am Außenrohr der Hubsäule angeordnet bzw. fest fixiert. Hierfür weist die Rahmeneinheit 1 einen Rahmen 2 auf, der stirnseitig am Außenrohr angeordnet und fixiert bzw. aufgesteckt wird. Gegebenenfalls wird der Rahmen am Außenrohr angeklebt und/oder dieser weist derartige Abmessungen auf, dass dieser mit dem Außenrohr eine festsitzende Presspassung realisiert. Dementsprechend ist die Rahmeneinheit 1 bzw. der Rahmen 2 im Betrieb unbeweglich in Bezug zum Außenrohr.
  • Weiterhin weist die Rahmeneinheit 1 einen Rahmen 3 auf, der mit Hilfe einer Gleitkeileinheit 4 und einem Verstellelement 5 bzw. Schraube 5 eine Spannvorrichtung gemäß der Erfindung realisiert. Die Gleitkeileinheit 4 ist in den 3 und 4 vergrößert in verschiednen Ansichten dargestellt. Hierbei wird deutlich, dass jede der vier in der Rahmeneinheit 1 vorhandenen Gleitkeileinheiten 4 insgesamt vier Keile 6 aufweist.
  • Die Keile 6 weisen eine Spitze auf, die von einem Brückenabschnitt 7 der Gleitkeileinheit 4 wegweist. Der Brückenabschnitt 7 umfasst eine Ausnehmung 8, insbesondere ein Langloch 8, in der die Schraube 5 in montierter Stellung positioniert ist, wie dies die Detaildarstellung gemäß 2 verdeutlicht.
  • Die Gleitkeileinheit 4 weist Erhebungen 9 bzw. Stege 9 auf, an denen das nicht näher dargestellte Innenrohr der Hubsäule im Betrieb gleitet. Durch die im Vergleich zum Querschnitt der Keile 6 reduzierte Gleitfläche der Stege 9 wird die Reibung verringert. Dadurch dass sich die Stege 9 über die gesamte Höhe der Gleitkeileinheit 4 bzw. über zwei Keile 6 einschließlich des Brückenabschnitts 7 hinweg erstreckt, werden vergleichsweise lange Stege 9 realisiert. Dies verbessert die Führung des Innenrohrs beim Verstellender Hubsäule.
  • Ein Ausgleich des Spiels zwischen den beiden Rohren bzw. Profilen der Hubsäule wird dadurch erreicht, dass die Schrauben 5 derart verstellt bzw. verdreht werden, dass sich ein Abstand 10 der beiden Rahmen 2, 3 verändert, insbesondere verkleinert. Montiert wird im Allgemeinen mit maximalem Abstand 10 der Rahmen 2, 3, was eine minimale Dicke der Rahmeneinheit 1 bedeutet.
  • Ein Spiel zwischen den Rohren bzw. Profilen, das größer bzw. breiter ist als die dickste Breite der Rahmeneinheit 1 in Montageanordnung, wird durch Verdrehen der Schrauben 5 und somit durch Verkleinern des Abstandes 10 erreicht. Hierdurch wird der Rahmen 3 gegen den Rahmen 2 verstellt und zudem gegen die in Bezug zur Schraube 5 frei bewegliche Gleitkeileinheit 4 gedrückt.
  • Durch die Keile 6 bzw. eine schräge bzw. spitzwinklig zur Längsachse der Schraube 5 ausgerichtete Verstellfläche 11 des Keiles 6, wird der Keil 6 nach innen gedrückt, so dass sich die maximale Breite der Rahmeneinheit 1 bzw. die gesamte Breite des Keils 6 mit dem korrespondierenden bzw. mit diesem wechselwirkenden Abschnitt des Rahmens 2 und/oder Rahmens 3 vergrößert, bis das Spiel bzw. der Abstand zwischen den Rohren/Profilen der Hubsäule vollständig ausgeglichen ist. Vorzugsweise weist dieser korrespondierende bzw. mit dem Keil 6 wechselwirkende Abschnitt des Rahmens 2 und/oder Rahmens 3 ebenfalls eine schräge bzw. spitzwinklig zur Längsachse der Schraube 5 ausgerichtete Verstellfläche auf, wodurch das Verstellen der Rahmeneinheit 1 verbessert wird. Zudem wird die Kontaktfläche des Keils 6 zum Rahmen 2 oder 3 vergrößert, was eine Reduktion des Abriebs bedeutet.
  • Dadurch dass in axialer Richtung der nicht näher dargestellten Profile bzw. der Hubsäule zwei Keile 6 fluchtend bzw. hintereinander angeordnet sind, ergibt sich durch die Betätigung der Schraube 5 eine Verstellung bzw. Verspannung, insbesondere ein Parallelversatz, der beiden Keile 6 mit einem einzigen Element 5.
  • Darüber hinaus weist die Gleitkeileinheit 4 wie in den Figuren ersichtlich nicht nur zwei Keile 6 in axialer Richtung hintereinander auf, sondern zusätzlich zwei seitlich auf der diesen beiden Keilen 6 gegenüberliegenden bzw. neben der Schraube 5 angeordnete Keile 6 auf, d. h. gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung insgesamt vier Keile 6. Dementsprechend wird mit einer einzigen Schraube 5 bzw. Verstellelement 5 sogar vier Keile 6 bzw. Gleitelemente 6 gemäß der Erfindung verspannt oder entspannt. Entsprechend gering ist der Aufwand zum Ausgleichen des Spiels zwischen den Profilen der Hubsäule.
  • Durch die gegenständliche Verbindung, insbesondere durch die Verwendung einer alle relevante Komponenten umfassenden verzugsweise aus Kunststoff hergestellten, insbesondere spritzgegossenen Rahmeneinheit 1 verringert sich zudem in erheblichem Maß die Handhabbarkeit im Vergleich zu einzeln handzuhabenden, insbesondere einzeln zu montierende und einzeln zu verstellende Gleitklötze gemäß dem Stand der Technik. Auch die Lagerhaltung etc. verbessert sich gemäß der Erfindung.
  • Darüber hinaus umfasst die Rahmeneinheit 1 zwei Anschläge 12, um den minimalen Abstand 10 der beiden Rahmen 2, 3 festzulegen. Dies verhindert mögliche Beschädigungen der Rahmeneinheit 1 bzw. der Gleitkeileinheit 4.
  • 1
    Rahmeneinheit
    2
    Rahmen
    3
    Rahmen
    4
    Gleitkeileinheit
    5
    Schraube
    6
    Keil
    7
    Brücke
    8
    Loch
    9
    Steg
    10
    Abstand
    11
    Fläche
    12
    Anschlag
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 29911865 U1 [0004]
    • - DE 202007014791 U1 [0004]

Claims (15)

  1. Möbel mit einer Hubsäule, die ein Außenprofil und ein in seiner Querschnittskontur im Wesentlichen daran angepasstes, axial verschiebbar darin geführtes Innenprofil aufweist, wobei am Innenprofil anliegende Gleitelemente (6) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Gleitelemente (6) über eine gemeinsam am Außenprofil anliegende Spannvorrichtung (2, 3, 5) verspannbar sind.
  2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei mit der Spannvorrichtung (2, 3, 5) gemeinsam verspannbaren Gleitelemente (6) im Wesentlichen axial fluchtend zueinander angeordnet sind.
  3. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei mit der Spannvorrichtung (2, 3, 5) gemeinsam verspannbaren Gleitelemente (6) quer zur Achse der Profile angeordnet sind.
  4. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei mit der Spannvorrichtung (2, 3, 5) gemeinsam verspannbaren Gleitelemente (6) an zwei benachbarten, winklig zueinander ausgerichteten Umfangsflächen des Außenprofils und/oder des Innenprofils angeordnet sind.
  5. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (2, 3, 5) wenigstens zwei jeweils einem Gleitelement (6) zugeordnete, spitzwinklig zur Verspannrichtung ausgerichtete Verstellflächen (11) aufweist.
  6. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden, den im Wesentlichen längs der Profilachse fluchtend angeordneten Gleitelementen (6) zugeordneten Verstellflächen (11) im Wesentlichen stumpfwinklig zueinander ausgerichtet sind.
  7. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (2, 3, 5) wenigstens ein erstes, sich im Wesentlichen über den Umfang des Außenprofils und/oder des Innenprofils erstrechendes Rahmenelement (2, 3) umfasst.
  8. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (2, 3, 5) ein zweites, sich im Wesentlichen über den Umfang des Außenprofils und/oder des Innenprofils erstrechendes Rahmenelement (2, 3) aufweist.
  9. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (2, 3, 5) wenigstens ein Verstellelement (5) zum relativ zueinander Verstellen der beiden Rahmenelemente (2, 3) aufweist.
  10. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste oder das zweite Rahmenelement (2, 3) als Endabdeckung (2) des Außenprofils oder des Innenprofils ausgebildet ist.
  11. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste oder das zweite Rahmenelement (2, 3) am Außenprofil fixiert ist.
  12. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Rahmenelementen (2, 3) wenigstens ein als die Verstellfläche (11) umfassendes Keilelement (4, 6) ausgebildetes Gleitelement (6) angeordnet ist.
  13. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Keilelement (4, 6) wenigstens zwei im Wesentlichen stumpfwinklig zueinander ausgerichtete Verstellflächen (11) aufweist.
  14. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Verstellrichtung betrachtet zwischen zwei Keilelementen (4, 6) das Verstellelement (5) angeordnet ist.
  15. Möbel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenelemente (2, 3) mehrere Verstellelemente (5) umfassen.
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