DE102008029810B4 - Optimierte Kniegassack-Faltung - Google Patents
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Abstract
Verfahren zum Zusammenlegen eines Kniegassacks (10) mit einem Befestigungsabschnitt (14), der einen Einblasabschnitt (12) aufweist, einem Aufblasabschnitt (16) und einem dazwischenliegenden Auswurfabschnitt (18) mit einer Breite B, der parallel gegenüberliegende Kanten aufweist, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- Der Kniegassack (10) wird flach ausgebreitet;
- Der Auswurfabschnitt (18) des Kniegassacks (10) wird mindestens einmal gefaltet;
- Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird von einem dem Befestigungsabschnitt (14) gegenüberliegenden Abschnitt (20) in einer ersten Aufrollrichtung (X) zum Befestigungsabschnitt (14) hin aufgerollt;
- Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird von mindestens einem Seitenrand (22, 24) aus in einer zweiten Aufrollrichtung (Y1, Y2), die nicht mit der ersten Rollrichtung (X) übereinstimmt, aufgerollt, wobei das Aufrollen des mindestens einen Seitenabschnitts (22, 24) des Kniegassacks (10) bis auf die Breite des Einblasabschnittes (12) erfolgt;
- Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird in der ersten Rollrichtung (X) bis zum gefalteten Auswurfabschnitt (18) zusammengerollt.
- Der Kniegassack (10) wird flach ausgebreitet;
- Der Auswurfabschnitt (18) des Kniegassacks (10) wird mindestens einmal gefaltet;
- Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird von einem dem Befestigungsabschnitt (14) gegenüberliegenden Abschnitt (20) in einer ersten Aufrollrichtung (X) zum Befestigungsabschnitt (14) hin aufgerollt;
- Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird von mindestens einem Seitenrand (22, 24) aus in einer zweiten Aufrollrichtung (Y1, Y2), die nicht mit der ersten Rollrichtung (X) übereinstimmt, aufgerollt, wobei das Aufrollen des mindestens einen Seitenabschnitts (22, 24) des Kniegassacks (10) bis auf die Breite des Einblasabschnittes (12) erfolgt;
- Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird in der ersten Rollrichtung (X) bis zum gefalteten Auswurfabschnitt (18) zusammengerollt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammenlegen eines Kniegassacks für ein Kraftfahrzeug, sowie einen Kniegassack, der nach diesem Verfahren zusammengelegt ist.
- Aus dem Stand der Technik sind Kniegassäcke für Fahrzeuge bekannt, die im Fahrzeug im Bereich der unteren Extremitäten des Fahrzeuginsassen angebracht sind und sich im Aktivierungsfall aufblasen und den Fahrzeuginsassen vor einem Aufprall auf das Fahrzeuginnere schützen.
- Die Kniegassäcke befinden sich in der Regel in einem Gehäuse hinter der Innenverkleidung des Fahrzeugs. Im Aktivierungsfall wird der Kniegassack aufgeblasen und dadurch aus dem Gehäuse gedrückt. Die Innenverkleidung weist im Bereich des Kniegassacks eine Sollbruchstelle oder eine Öffnung auf, durch die der Kniegassack in den Innenraum des Fahrzeug gedrückt wird und sich dort entfaltet. Damit sich der Kniegassack entfalten kann, ist sicherzustellen, dass sich der Kniegassack erst entfaltet, nachdem er sich außerhalb des Gehäuse befindet. Es hat sich gezeigt, dass das Entfaltungsverhalten des Kniegassacks stark durch die Art des Zusammenlegens beeinflußt wird.
- Die
DE 694 01 767 T2 zeigt beispielsweise einen Beifahrergassack bei dem unter anderem die Mitte des Kissens zu der Kissenmündung hin umgefaltet wird, sodass eine obere und eine untere Falte entstehen, die anschließend zusammen aufgerollt werden, bevor entgegengesetzte Seiten des so gerollten Kissenstoffs zwischen die obere und die untere Falte eingefaltet werden. Durch diese Faltungen entfaltet sich der Beifahrergassack relativ langsam in einer abwärtsgerichteten Flugbahn. Gerade eine derartige langsame Entfaltung ist jedoch bei einem Kniegassack weder erwünscht noch vorteilhaft. - Die
US 5 022 675 A zeigt ebenfalls einen Beifahrergassack. Bei diesem werden entgegengesetzte Seiten des Gassackkissen mehrfach zwischen die Mantelteilen des Gassacks eingefaltet bevor am Ende der Faltung eine Falte gebildet wird, welche bei einer Entfaltung des Beifahrergassacks zunächst befüllt wird um kurzzeitig als Rückhaltemittel auf die verbleibenden gefalteten und gerollten Abschnitte des Beifahrergassacks zu wirken. Dies und die eingefalteten Seiten bewirken ebenfalls die bei einem Kniegassack weder erwünschte noch vorteilhafte langsame Entfaltung des Gassacks. - Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Zusammenlegen eines Kniegassacks zu schaffen, durch das der Kniegassack ein optimiertes Entfaltungsverhalten aufweist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß ein Verfahren zum Zusammenlegen eines Kniegassacks mittels der folgenden Schritte vorgesehen: Der Kniegassack wird flach ausgebreitet. Anschließend wird der Kniegassack in einem Auswurfabschnitt, der zwischen Befestigungsabschnitt und Aufblasabschnitt des Kniegassacks liegt, mindestens einmal gefaltet. Der Aufblasabschnitt des Kniegassacks wird von einem dem Befestigungsabschnitt gegenüberliegenden Abschnitt beginnend in einer ersten Rollrichtung zum Befestigungsabschnitt hin teilweise aufgerollt. Anschließend wird der Aufblasabschnitt des Kniegassacks von mindestens einem Seitenrand aus in einer zweiten Rollrichtung, die nicht mit der ersten Rollrichtung übereinstimmt, aufgerollt. Anschließend wird der Aufblasabschnitt des Kniegassacks in der ersten Rollrichtung bis zum gefalteten Auswurfabschnitt zusammengerollt.
- Im Aktivierungsfall des Kniegassacks strömt das Gas durch den Einblasabschnitt zuerst in den gefalteten Auswurfabschnitt des Kniegassacks, bevor es in den Aufblasabschnitt des Kniegassacks strömt und diesen entfaltet. Durch das einströmende Gas bläst sich zuerst der gefaltete Auswurfabschnitt auf. Der gefaltete Auswurfabschnitt des Kniegassacks entfaltet sich durch das einströmende Gas und drückt dadurch den noch zusammengelegten Aufblasabschnitt des Kniegassacks aus dem Gehäuse heraus. Anschließend strömt das Gas in den Aufblasabschnitt des Kniegassacks und füllt diesen. Durch dieses Verfahren ist sichergestellt, dass der Aufblasabschnitt des Kniegassack zuerst aus dem Gehäuse heraustritt, bevor er sich füllt. Ein Verklemmen des teilweise aufgeblasenen Kniegassacks im Gehäuse oder ein Aufblasen des Kniegassacks in einer nicht gewünschten Position wird somit verhindert.
- In einer ersten Ausführungsform liegt die erste Rollrichtung, in der der Abschnitt, der dem Auswurfabschnitt gegenüberliegt, aufgerollt wird, rechtwinklig zum gefalteten Auswurfabschnitt. Das Aufrollen des Aufblasabschnittes erfolgt so um eine parallel zum gefalteten Auswurfabschnitt verlaufenden Achse. Der Aufblasabschnitt des Kniegassacks kann so auf der ganzen Breite sehr dicht an den Auswurfabschnitt heran aufgerollt werden. Der zusammengelegte Kniegassack erhält so eine möglichst schmale Form, die einen Einbau mit geringer Einbautiefe ermöglicht.
- In einer zweiten Ausführungsform liegt die zweite Rollrichtung, in der der mindestens eine Seitenabschnitt des Kniegassacks aufgerollt wird, rechtwinklig zur ersten Rollrichtung des Aufblasabschnittes. Dadurch erhält der teilweise zusammengelegte Kniegassack eine Form mit parallel zur ersten Rollrichtung verlaufenden Seitenrändern, die beim weiteren Zusammenrollen in der ersten Rollrichtung auf sich selbst zum liegen kommen und so die Breite des zusammengerollten Kniegassackpaketes festlegen, die beispielsweise der Einbaubreite des Kniegassacks in einem Gehäuse entspricht. Zusammen mit einer rechtwinklig zum gefalteten Auswurfabschnitt verlaufenden ersten Rollrichtung ergibt sich zudem nach dem Zusammenrollen des Aufblasabschnittes ein längliches, mit der Längsachse parallel zum gefalteten Auswurfabschnitt liegendes Paket das auf der ganzen Breite dich an den Auswurfabschnitt heran aufgerollt werden kann. Dadurch erhält der zusammengelegte Kniegassack eine sehr kompakte Form, die einen platzsparenden Einbau des Kniegassacks ermöglicht.
- Das Aufrollen des mindestens einen Seitenabschnitt des Kniegassacks in der zweiten Rollrichtung erfolgt vorzugsweise bis auf die Breite des Einblasabschnittes. Dadurch erhält der zusammengelegte Kniegassack eine möglichst kompakte Form, in der er platzsparend in ein Gehäuse eingebaut werden kann.
- Zur Lösung der oben genannten Aufgabe ist erfindungsgemäß auch ein Gassackmodul vorgesehen, das einen Kniegassack aufweist, der nach einem der beschriebenen Verfahren zusammengelegt ist und im Einblasabschnitt einen Gasgenerator aufweist.
- Vorzugsweise ist der Gasgenerator ein Rohrgasgenerator und die Längsachse des Gasgenerators liegt parallel zum gefalteten Auswurfabschnitt des Kniegassacks und/oder senkrecht zur ersten Rollrichtung. Dadurch erhält der Gassackmodul eine platzsparende Form.
- In einer weiteren Ausführungsform des Gassackmoduls ist ein Packstreifen vorgesehen, der nach dem Zusammenlegen des Kniegassacks um den Kniegassack gelegt und fixiert wird. Dadurch wird der Gassackmodul mit dem zusammengelegten Kniegassack zusammengehalten und kann so in zusammengelegten Zustand einfach transportiert und/oder eingebaut werden.
- Vorzugsweise wird der Packstreifen an den Befestigungsbolzen des Gasgenerators fixiert. Dadurch sind keine weiteren Befestigungsmittel für den Packstreifen am Gassackmodul notwendig.
- In einer weiteren Ausführungsform ist das Gassackmodul in einem Gehäuse untergebracht, und die Breite des Auswurfabschnitts, der gefaltet wird, ist größer als die Einbautiefe des Gassackmoduls im Gehäuse. Dadurch ist sichergestellt, dass der Aufblasabschnitt des Kniegassacks im Aktivierungsfall erst vollständig aus dem Gehäuse heraustritt, bevor er gefüllt wird.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen. In diesen zeigen:
- -
1 einen Kniegassack, in flach ausgebreiteter Form, - -
2 den Kniegassack aus1 nach einem ersten Faltungsschritt, - -
3 den Kniegassack aus2 in einem Querschnitt, - -
4 den Kniegassack aus2 nach einem zweiten Faltungsschritt, - -
5 den Kniegassack aus4 nach einem dritten Faltungsschritt, - -
6 den Kniegassack aus5 nach einem vierten Faltungsschritt, - -
7 einen zusammengelegten Kniegassack gemäß einer Ausführungsvariante, - -
8 ein Gassackmodul mit einem Kniegassack in einem fixierten Zustand, - -
9 das Gassackmodul aus8 in einem Querschnitt, - -
10 einen Gassackmodul, das in einem Gehäuse eingebaut ist, - -
11 das Gassackmodul aus10 , mit entfaltetem Auswurfabschnitt. -
1 zeigt einen ausgebreiteten Kniegassacks 10, mit einem Aufblasabschnitt 16, einem Befestigungsabschnitt 14 und einem zwischen Befestigungsabschnitt 14 und Aufblasabschnitt 16 liegenden Auswurfabschnitt 18, der die Breite B hat. Der Befestigungsabschnitt 14 weist Befestigungsöffnungen 28 auf und hat an einem Ende einen Einblasabschnitt 12. Der Aufblasabschnitt 16 weist einen dem Befestigungsabschnitt gegenüberliegenden Abschnitt 20 sowie zwei Seitenränder 22 und 24 auf. - Im Aktivierungsfall strömt das Gas durch den Einblasabschnitt 12 und füllt zunächst den Auswurfabschnitt 18, bevor es in den Aufblasbereich 16 des Kniegassacks strömt und diesen füllt. Der Auswurfabschnitt 18 weist in den erfindungsgemäßen Ausführungsformen jeweils parallel gegenüberliegende Kanten auf.
- Der Auswurfabschnitt 18 wird im wesentlichen parallel zum Befestigungsabschnitt 14 einmal ziehharmonikaartig gefaltet (
2 und3 ). Dazu wird der Auswurfabschnitt 18 jeweils im Bereich des Übergang vom Auswurfabschnitt 18 zum Befestigungsabschnitt 14 und im Bereich des Übergang vom Auswurfabschnitt 18 zum Aufblasabschnitt 16 gefaltet und ungefähr in der Mitte des Auswurfabschnittes 18 entgegengesetzt gefaltet. In der dargestellten Ausführungsform ist der Auswurfabschnitt 18 einmal ziehharmonikaartig gefaltet, es ist aber auch denkbar, dass der Auswurfabschnitt mehrere Male gefaltet wird. Die Falte verläuft im wesentlichen parallel zum Befestigungsabschnitt 14 beziehungsweise zum Einblasabschnitt 12. Der Auswurfabschnitt 18 kann aber auch auf jede andere Art gefaltet werden. - Das Aufrollen des Aufblasabschnittes 16 erfolgt mittels der folgenden Schritte: Der Aufblasabschnitt 16 des Kniegassacks 10 wird von einem Abschnitt 20, der gegenüber dem Befestigungsabschnitt 14 liegt, in einer ersten Rollrichtung X zum Befestigungsabschnitt 14 hin teilweise aufgerollt (
4 ). - Anschließend wird der Aufblasabschnitt 16 des Kniegassacks 10 von einem ersten Seitenrand 22 beginnend in einer zweiten Aufrollrichtung Y1 aufgerollt (
5 ). - Anschließend wird der Aufblasabschnitt 16 von einem zweiten Seitenrand 24 aus in einer Rollrichtung Y2 teilweise aufgerollt (
6 ). - In der gezeigten Ausführungsform liegt die erste Rollrichtung X rechtwinklig zum gefalteten Auswurfabschnitt 18 und die zweite Rollrichtung Y1 bzw. Y2 rechtwinklig zur ersten Rollrichtung X bzw. parallel zum gefalteten Auswurfabschnitt 18. Die Rollrichtungen X, Y1 bzw. Y2 können aber auch, beispielweise abhängig von der Form des Kniegassack, den Platzverhältnissen beim Einbau des Kniegassacks oder der gewünschten Form des zusammengelegten Kniegassacks in anderen Richtungen liegen. Insbesondere müssen die Rollrichtungen Y1 und Y2 nicht parallel zueinander liegen. Des weiteren ist denkbar, dass der Kniegassack nur von einem Seitenrand in der zweiten Rollrichtung Y1 aufgerollt wird, beispielsweise, wenn der Kniegassack eine stark asymmetrische Form aufweist.
-
7 zeigt einen Kniegassack 10, der nach dem beschriebenen Verfahren zusammengelegt wurde mit einem Aufblasabschnitt 16, der nach einem der beschriebenen Verfahren zusammengerollt wurde, einem gefalteten Auswurfabschnitt 18, einem Befestigungsabschnitt 14 sowie einem am Kniegassack angeordneten ausgebreiteten Packstreifen 32. Der Befestigungsabschnitt 14 ist durch zwei Bolzen 30, die durch die Befestigungsöffnungen 28 reichen, fixiert. -
8 und9 zeigen ein Gassackmodul mit einem Kniegassack 10, der nach einem der beschriebenen Verfahren zusammengelegt ist, mit einem Gasgenerator 26 und einem Packstreifen 32, der um das Gassackmodul gelegt und fixiert ist. In der gezeigten Ausführungsform ist der Packstreifen 32 an dem Befestigungsbolzen 30 des Gasgenerators fixiert. Es sind allerdings auch andere Varianten denkbar, um den Packstreifen 32 zu fixieren. -
10 zeigt ein Gassackmodul aus8 und9 im Querschnitt, das in einem Gehäuse eingebaut ist. Das Gassackmodul ist durch die Befestigungsbolzen 30 des Gasgenerators am Gehäuse befestigt. Das Gassackmodul ist mit einer Einbautiefe D in das Gehäuse eingesetzt. -
11 zeigt das Gassackmodul aus10 in teilweise entfalteten Zustand. Der Gasgenerator hat den Auswurfabschnitt 18 des Kniegassack 10 mit Gas gefüllt, der Aufblasabschnitt 16 ist noch nicht gefüllt. Der Auswurfabschnitt 18 des Kniegassacks 10 hat mindestens die Breite B, die größer ist als die Einbautiefe D des Kniegassacks 10 im Gehäuse 34. Dadurch wird der Aufblasabschnitt 16 des Kniegassacks 10 beim Entfalten des Auswurfabschnitts 18 vollständig aus dem Gehäuse 34 herausgedrückt und kann sich einwandfrei entfalten.
Claims (8)
- Verfahren zum Zusammenlegen eines Kniegassacks (10) mit einem Befestigungsabschnitt (14), der einen Einblasabschnitt (12) aufweist, einem Aufblasabschnitt (16) und einem dazwischenliegenden Auswurfabschnitt (18) mit einer Breite B, der parallel gegenüberliegende Kanten aufweist, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist: - Der Kniegassack (10) wird flach ausgebreitet; - Der Auswurfabschnitt (18) des Kniegassacks (10) wird mindestens einmal gefaltet; - Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird von einem dem Befestigungsabschnitt (14) gegenüberliegenden Abschnitt (20) in einer ersten Aufrollrichtung (X) zum Befestigungsabschnitt (14) hin aufgerollt; - Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird von mindestens einem Seitenrand (22, 24) aus in einer zweiten Aufrollrichtung (Y1, Y2), die nicht mit der ersten Rollrichtung (X) übereinstimmt, aufgerollt, wobei das Aufrollen des mindestens einen Seitenabschnitts (22, 24) des Kniegassacks (10) bis auf die Breite des Einblasabschnittes (12) erfolgt; - Der Aufblasabschnitt (16) des Kniegassacks (10) wird in der ersten Rollrichtung (X) bis zum gefalteten Auswurfabschnitt (18) zusammengerollt.
- Verfahren nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aufrollrichtung (X) rechtwinklig zur mindestens einen Falte im Auswurfabschnitt (18) ist. - Verfahren nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aufrollrichtung (Y1, Y2) rechtwinklig zur ersten Aufrollrichtung (X) ist. - Gassackmodul mit einem Kniegassack (10), dadurch gekennzeichnet, dass der Kniegassack (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zusammengelegt ist und im Einblasabschnitt (12) einen Gasgenerator (26) aufweist.
- Gassackmodul nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass der Gasgenerator (26) ein Rohrgasgenerator ist und die Längsachse im wesentlichen parallel zur mindestens einen Falte und/oder senkrecht zur ersten Rollrichtung (X) liegt. - Gassackmodul nach
Anspruch 4 oder5 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Packstreifen (32) vorgesehen ist, der nach dem Zusammenlegen um den Kniegassack (10) gelegt und fixiert wird. - Gassackmodul nach
Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass der Packstreifen (32) an Befestigungsbolzen (30) des Gasgenerators (26) fixiert wird. - Gassackmodul nach einem der
Ansprüche 4 bis7 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gassackmodul ein Gehäuse (34) aufweist und die Breite des Auswurfabschnitts (B) größer ist als die Einbautiefe (D) des Gassackmoduls.
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