DE102007023816B4 - Gassackmodul - Google Patents
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Abstract
Beifahrer-Frontgassackmodul mit einer eine Prallfläche (14) aufweisenden, einen Gasraum umschließenden Gassackhülle (12), wobei die Gassackhülle eine an den Gasraum grenzende Innenseite und eine vom Gasraum abgewandte Außenseite aufweist, einem Gehäuse (40), in das die Gassackhülle (12) in ihrem Ruhezustand eingefaltet ist, einer mit dem Gehäuse (40) verbundenen Aufblasvorrichtung zum Aufblasen der Gassackhülle (12) und einem außerhalb der Gassackhülle (12) verlaufenden äußeren Fangband (22), dessen erstes Ende (24) an einem ersten Befestigungspunkt, welcher starr mit dem Gehäuse verbunden ist, und dessen zweites Ende (26) an einem sich an der Gassackhülle (12) befindenden zweiten Befestigungspunkt (20) befestigt ist, wobei bei Überschreiten einer vorbestimmten Kraft im äußeren Fangband (22) ein Sollbruchelement bricht, so dass erster und zweiter Befestigungspunkt nicht mehr durch das äußere Fangband (22) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Befestigungspunkt (20) ein Verstärkungselement auf der Innenseite der Gassackhülle (12) angeordnet ist, wobei das zweite Ende (26) des äußeren Fangbandes (22) mit dem Verstärkungselement durch die Gassackhülle (12) hindurch vernäht ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Gassackmodul nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Sogenannte Frontgassäcke, welche dem Schutz des Fahrers bzw. des Beifahrers bei einem Frontalzusammenstoß dienen, sind in der Technik weithin bekannt. Ein zentrales Problem, welches bei der Konstruktion eines Gassackmoduls für einen Frontgassack eine große Rolle spielt, ist folgendes: Zum einen soll der Gassack bei einem in seiner Standard-Sitzposition sitzenden und angeschnallten Insassen einen guten Schutz bieten und andererseits soll das Risiko, welches der sich entfaltende Gassack für einen sich nicht in seiner Standard-Sitzposition befindenden Insassen, beispielsweise auch für einen nicht angeschnallten, gering gehalten werden.
- Zur Lösung dieses Problems ist es vorteilhaft, bei Betätigung des Gasgenerators die Gassackhülle so zu entfalten, dass sich zunächst derjenige Abschnitt der Gassackhülle entfaltet, welcher dem Kopf des Insassen zugeordnet ist und dass dieser Abschnitt der Gassackhülle den Rest der Gassackhülle, also diejenigen Teile, welche dem Brustbereich und dem Abdomenbereich zugeordnet sind, aus dem Gehäuse herauszieht (Push-Pull-Prinzip). Nachteilig an dieser Lösung ist, dass das Gehäuse und die Gasführung relativ aufwendig gestaltet sein müssen, was zum einen die Kosten für ein solches Gassackmodul stark erhöht und was andererseits zu einem erhöhten Platzbedarf führen kann. Insbesondere können keine im wesentlichen quaderförmigen Gehäuse verwendet werden.
- Aus der gattungsbildenden
ist ein Gassackmodul bekannt, bei dem ein Fangband vorgesehen ist, welches sich auf der Außenseite der Gassackhülle erstreckt. Dieses äußere Fangband weist ein erstes Ende auf, welches an einem ersten Befestigungspunkt mit der Basis der Gassackhülle und somit starr mit dem Gehäuse verbunden ist und ein zweites Ende, welches an einem sich an der Gassackhülle befindenden zweiten Befestigungspunkt befestigt ist. Der Befestigungspunkt des äußeren Fangbandes befindet sich hier oberhalb der Prallfläche der Gassackhülle und ist in Form einer Falte der Gassackhülle ausgebildet, an der das äußere Fangband festgenäht ist. Das äußere Fangband kann eine Sollbruchstelle aufweisen, so dass sich die Gassackhülle zunächst nicht vollständig ausdehnen kann, so dass ein erster Entfaltungszustand erreicht wird und erst nach Brechen der Sollbruchstelle die vollständige Expansion der Gassackhülle erreicht wird. Das äußere Fangband erstreckt sich hierbei in einem oberen Bereich der Gassackhülle.JP 7-69149 - Die
zeigt einen Kniegassack, bei welchem ein äußeres Fangband zwei Abschnitte der Abstützfläche des Kniegassackes miteinander verbindet.US 2005/0151351 A1 - Aus der
ist ein Seitengassack bekannt, welcher eine sich im Wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängsrichtung erstreckende Kammer und eine weitere Kammer aufweist, welche sich von dieser Kammer nach innen erstreckt. Diese beiden Kammern sind mit einem äußeren Fangband miteinander verbunden.US 2006/0131847 A1 - Auch aus der
DE 296 07 302 U1 ist ein Gassack mit einem äußeren Fangband bekannt, wobei der Verbindungspunkt des Fangbandes mit der Gassackhülle außerhalb der Prallfläche liegt. - Aus der
ist ein Gassack mit einem äußeren, die Gassackhülle umfassenden Fangband bekannt, wobei dieses äußere Fangband nicht mit der Gassackhülle verbunden ist.US 2003/0189328 A1 - Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein gattungsgemäßes Gassackmodul dahingehend weiterzubilden, dass ein verbessertes Entfaltungsverhalten der Gassackhülle erreicht werden kann.
- Diese Aufgabe wird durch ein Gassackmodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Durch die Art der Anbindung des äußeren Fangbandes an der Gassackhülle, wie sie in der
vorgeschlagen ist, ist der Ort der Anbindung auf Gassackhüllenbereiche außerhalb des Prallfläche beschränkt, da eine solche Falte im Bereich der Prallfläche aus Gründen eines erhöhten Verletzungsrisikos unerwünscht ist. Wird das äußere Fangband jedoch ohne weitere Maßnahmen an der Gassackhülle befestigt, so kann dies zum Versagen, insbesondere zu einem Aufreißen der Gassackhülle führen, insbesondere dann, wenn das Fangband mit der Gassackhülle vernäht ist. Jedoch führt auch ein Verkleben in der Regel nicht zu brauchbaren Ergebnissen.JP 7-69149 - Erfindungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen, am Befestigungspunkt ein Verstärkungselement auf der Innenseite der Gassackhülle anzuordnen und das zweite Ende des äußeren Fangbandes mit dem Verstärkungselement durch die Gassackhülle hindurch zu vernähen. Hierdurch wird eine sichere Verbindung zwischen äußerem Fangband und Gassackhülle hergestellt und der Befestigungspunkt kann sich in einem beliebigen Bereich, insbesondere auch innerhalb der Prallfläche der Gassackhülle befinden.
- Dadurch, dass es mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Gassackmoduls möglich wird, den Befestigungspunkt des äußeren Fangbandes an einen beliebigen Punkt der Gassackhülle zu legen, kann man das äußere Fangband dazu nutzen, dass die Gassackhülle ein Entfaltungsverhalten zeigt, wie es dem ”Push-Pull-Prinzip” entspricht, ohne eine aufwendige Gehäusegeometrie oder ein aufwendiges Gasleitsystem vorsehen zu müssen. Dies wird insbesondere dann möglich, wenn sich das äußere Fangband von seinem ersten Ende, welches starr bezüglich des Gehäuses an einem ersten Befestigungspunkt befestigt ist, zu seinem zweiten Befestigungspunkt an der Gassackhülle erstreckt, sich der zweite Befestigungspunkt im Prallbereich der Gassackhülle befindet und das Fangband im gefalteten Zustand um einen unteren Bereich der Gassackhülle umgreift. Hierdurch wird es insbesondere auf einfache Art und Weise möglich, dass sich zunächst ein oberer Teil der Gassackhülle entfaltet, welcher dann, nämlich nach Brechen eines Sollbruchelementes, die übrige Gassackhülle, insbesondere jenen Bereich, welcher dem Schutz des Brustbereichs und des Abdomenbereichs des Insassen zugeordnet ist, aus dem Gehäuse herauszieht.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus dem nun mit Bezug auf die Figuren näher dargestellten Ausführungsbeispiel sowie aus den Unteransprüchen.
- Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Figuren näher erläutert, hierbei zeigen:
-
1 Ein Gassackmodul, wobei die Gassackhülle vollständig in ein Gehäuse eingefaltet ist, -
1a das Detail D1 aus1 -
2 das Gassackmodul aus1 im eingebauten Zustand in einer Armaturentafel eines Automobils, -
3 das in2 Gezeigte in einem ersten Expansionszustand, -
4 das in3 Gezeigte in einem zweiten Expansionszustand, -
5 das in4 Gezeigte bei vollständig expandiertem Gassack, -
5a das Detail D2 aus5 , -
6 eine Draufsicht auf ein äußeres Fangband und -
7 eine alternative Möglichkeit zur Befestigung des äußeren Fangbandes an der Gassackhülle. - Die
1 zeigt ein Gassackmodul10 . Dieses ist zum Einbau in die Armaturentafel eines Kraftfahrzeugs vorgesehen, es handelt sich also um ein Beifahrer-Gassackmodul. Das Gassackmodul weist ein Gehäuse40 , einen als Aufblasvorrichtung dienenden Gasgenerator46 , einen Deflektor42 , eine Gassackhülle12 , ein äußeres Fangband22 und ein inneres Fangband30 auf. Der Deflektor42 weist Deflektorstege44a ,44b auf, welche sich durch Löcher im Boden des Gehäuses40 erstrecken. Im unteren Abschnitt der Gassackhülle12 befinden sich ebenfalls Löcher, durch die sich die Deflektorstege44a ,44b erstrecken, so dass die Gassackhülle12 zwischen Deflektor42 und Boden des Gehäuses40 gehalten ist. Auf diese Weise gehalten ist ebenso ein äußeres Fangband22 , dessen erstes Ende24 starr mit einem Deflektorsteg44 und somit auch starr mit dem Gehäuse40 verbunden ist Somit bildet der Deflektorsteg44a den ersten Befestigungspunkt für das äußere Fangband22 . Von diesem ersten Ende24 erstreckt sich das äußere Fangband22 zu einem zweiten Befestigungspunkt20 , welcher sich an der Gassackhülle12 befindet. Hier ist das zweite Ende26 des äußeren Fangbandes22 mittels einer Befestigungsnaht21 mit der Gassackhülle12 vernäht. - Von einer Befestigungsöse
48 des Gasgenerators46 erstreckt sich das innere Fangband30 ebenfalls bis zum zweiten Befestigungspunkt20 . Hierbei ist das erste Ende32 des inneren Fangbandes mit der Befestigungsöse48 verbunden und das zweite Ende34 des inneren Fangbandes30 ist mit dem zweiten Ende26 des äußeren Fangbandes22 und mit der Gassackhülle12 mittels der Befestigungsnaht21 vernäht. Somit bildet das zweite Ende34 des inneren Fangbandes30 ein Verstärkungselement, welches am zweiten Befestigungspunkt20 auf der Innenseite der Gassackhülle12 angeordnet ist. Äußeres Fangband22 und inneres Fangband30 bestehen vorzugsweise aus Gewebe. Eine andere Möglichkeit zur Ankopplung des ersten Endes32 des inneren Fangbandes30 an das Gehäuse40 beziehungsweise an den Gasgenerator46 besteht darin, das innere Fangband mit der Gassackhülle12 dort zu vernähen, wo die Gassackhülle12 zwischen Deflektor42 und Gehäuse40 gehalten ist. Hier weist die Gassackhülle12 in der Regel eine Verstärkungslage auf (nicht dargestellt). - Durch die beschriebene Art der Verbindung wird sichergestellt, dass im Belastungsfall die Gassackhülle
12 am Befestigungspunkt20 nicht ausreißt, was zu einer Fehlfunktion führen würde. Dennoch ist die Gassackhülle12 am Befestigungspunkt20 hinreichend weich, so dass sich der Befestigungspunkt20 auch in einem Bereich der Prallfläche der Gassackhülle12 befinden kann, was sie im hier dargestellten Ausführungsbeispiel, wie man später noch sehen wird, auch tut. - Wie man der
1 weiterhin entnehmen kann, ist die Gassackhülle12 vom Befestigungspunkt20 bis zum Deflektor42 in einer sogenannten Z-Faltung gefaltet und das äußere Fangband22 umgreift diesen Teil der Gassackhülle12 nach Art eines Haltebandes. Ein Einrollen dieses Teils der Gassackhülle12 ist ebenfalls möglich. Wie man der1 weiterhin unmittelbar entnimmt, kann sich dieser untere Teil der Gassackhülle12 aufgrund der geringen Länge des äußeren Fangbandes22 nicht vollständig entfalten, solange das äußere Fangband22 intakt ist und somit der zweite Befestigungspunkt20 mittels dieses äußeren Fangbandes22 mit dem als erstem Befestigungspunkt dienenden Deflektorsteg44 verbunden bleibt. Die kürzeste Verbindung zwischen erstem und zweitem Befestigungspunkt entlang der Gassackhülle12 ist erheblich länger als die Länge des äußeren Fangbandes22 . Der übrige Teil der Gassackhülle12 – also der, welcher nicht vom äußeren Fangband22 umgriffen wird – ist hier in einer chaotischen Pressfaltung in das Gehäuse40 eingefaltet. - Die
2 zeigt das Gassackmodul aus1 im eingebauten Zustand in einem Kraftfahrzeug, wobei sich das Gassackmodul10 auf der Beifahrerseite im Armaturenbrett A befindet. -
3 zeigt das in2 Gezeigte unmittelbar nach Zünden des Gasgenerators46 zu einer frühen Expansionsphase. Hierbei wird derjenige Teil der Gassackhülle12 , welcher nicht vom äußeren Fangband22 umschlossen ist, aus dem Gehäuse40 ausgeworfen und erstreckt sich im wesentlichen nach oben. Dieser Teil der Gassackhülle12 umfasst im wesentlichen den Kopfbereich14c der Prallfläche14 und eine obere Abstützfläche16 , welche sich im vollständig expandierten Zustand gegen die Windschutzscheibe W abstützt. In diesem Entfaltungszustand bietet die Gassackhülle12 schon einen gewissen Schutz für den Kopf des Insassen I. - Ist der obere Bereich der Gassackhülle
12 vollständig gefüllt, so wächst die Zugspannung im äußeren Fangband22 , bis es an seiner Sollbruchstelle28 bricht (4 ). Hierdurch kann sich die Gassackhülle12 vollständig entfalten, wobei ihr unterer Teil, der zunächst vom äußeren Fangband22 umgriffen war, vom oberen Teil der Gassackhülle12 aus dem Gehäuse40 herausgezogen wird, bis sie ihren vollständigen Entfaltungszustand, wie er in5 gezeigt ist, erreicht. Die maximale Tiefe der Gassackhülle12 wird hierbei durch das innere Fangband30 , dessen Länge größer ist als die Länge des äußeren Fangbandes22 (welches hier schon zerstört ist) begrenzt. Man sieht hier, dass sich der zweite Befestigungspunkt20 im wesentlichen in der Mitte der Prallfläche14 befindet, also dem Teil der Prallfläche14 , welche der Brust oder dem Kopf des Insassen zugeordnet ist. In anderen Anwendungsfällen ist es auch denkbar, dass sich der zweite Befestigungspunkt in einem unteren Bereich der Gassackhülle12 befindet. - Die
5a zeigt das Detail D2 aus5 . Die6 zeigt eine Draufsicht auf den Abschnitt des äußeren Fangbandes22 , an dem sich die Sollbruchstelle28 befindet. Diese kann jedoch auch anders ausgestaltet sein, beispielsweise durch Schlitze im Fangband. Weiterhin ist es möglich, das äußere Fangband in zwei Abschnitten auszugestalten, welche mittels einer Reißnaht miteinander vernäht sind. - Die
7 zeigt in einer der1a entsprechenden Darstellung eine weitere Möglichkeit, wie das zweite Ende26 des äußeren Fangbandes22 am zweiten Befestigungspunkt20 mit der Gassackhülle12 verbunden werden kann. Hier ist das zweite Ende34 des inneren Fangbandes30 – welches das Verstärkungselement bildet – mittels Befestigungsnähten21 mit der Gassackhülle12 verbunden. Das zweite Ende26 des äußeren Fangbandes22 ist mittels Reißnähten23 mit der Gassackhülle12 und dem inneren Fangband30 verbunden. Hierbei liegen die Reißnähte23 vorzugsweise zwischen den Befestigungsnähten21 , insbesondere können die Reißnaht23 und eine äußere Befestigungsnaht21 kreisförmig ausgebildet sein, wobei diese äußere Befestigungsnaht die Reißnaht23 konzentrisch umgibt. Bei Erreichen einer definierten Belastung reißen die Reißnähte23 und die Gassackhülle12 kann sich vollständig entfalten. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass sich bei vollständig entfalteter Gassackhülle12 das zweite Ende26 des äußeren Fangbandes22 nicht mehr an der Gassackhülle12 befindet. - Man sieht also, dass man mit einer relativ geringen Gasgeneratorleistung ein frühes Entfalten der Gassackhülle
12 im Kopfbereich erreichen kann, und dass ein ”Anschießen” des Brust- oder Abdomenbereiches des Insassen vermieden wird, da der Abdomenbereich14a und er Brustbereich14b der Gassackhülle14 von einem oberen Bereich der Gassackhülle12 aus dem Gehäuse herausgezogen und nicht durch den Zündimpuls des Gasgenerators46 aus dem Gehäuse40 ausgeworfen wird, wie dies bei Gehäusen der hier gegebenen Geometrie ohne das hier beschriebene äußere Fangband22 der Fall wäre. - Ein erfindungsgemäßes Gassackmodul ist insbesondere als Beifahrer-Gassackmodul geeignet, die Anwendung als ein im Lenkrad angeordnetes Fahrer-Gasackmodul ist jedoch ebenfalls möglich.
- Bezugszeichenliste
-
- 10
- Gasackmodul
- 12
- Gassackhülle
- 14
- Prallfläche
- 14c
- Kopfbereich
- 16
- obere Abstützfläche
- 20
- zweiter Befestigungspunkt
- 21
- Befestigungsnaht
- 22
- äußeres Fangband
- 23
- Reißnaht
- 24
- erstes Ende
- 26
- zweites Ende
- 28
- Sollbruchstelle
- 30
- inneres Fangband
- 32
- erstes Ende
- 34
- zweites Ende
- 40
- Gehäuse
- 42
- Deflektor
- 44
- Deflektorstege
- 46
- Gasgenerator
- 48
- Befestigungsöse
- A
- Armaturenbrett
- I
- Insasse
- W
- Windschutzscheibe
Claims (15)
- Beifahrer-Frontgassackmodul mit einer eine Prallfläche (
14 ) aufweisenden, einen Gasraum umschließenden Gassackhülle (12 ), wobei die Gassackhülle eine an den Gasraum grenzende Innenseite und eine vom Gasraum abgewandte Außenseite aufweist, einem Gehäuse (40 ), in das die Gassackhülle (12 ) in ihrem Ruhezustand eingefaltet ist, einer mit dem Gehäuse (40 ) verbundenen Aufblasvorrichtung zum Aufblasen der Gassackhülle (12 ) und einem außerhalb der Gassackhülle (12 ) verlaufenden äußeren Fangband (22 ), dessen erstes Ende (24 ) an einem ersten Befestigungspunkt, welcher starr mit dem Gehäuse verbunden ist, und dessen zweites Ende (26 ) an einem sich an der Gassackhülle (12 ) befindenden zweiten Befestigungspunkt (20 ) befestigt ist, wobei bei Überschreiten einer vorbestimmten Kraft im äußeren Fangband (22 ) ein Sollbruchelement bricht, so dass erster und zweiter Befestigungspunkt nicht mehr durch das äußere Fangband (22 ) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Befestigungspunkt (20 ) ein Verstärkungselement auf der Innenseite der Gassackhülle (12 ) angeordnet ist, wobei das zweite Ende (26 ) des äußeren Fangbandes (22 ) mit dem Verstärkungselement durch die Gassackhülle (12 ) hindurch vernäht ist. - Gassackmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement aus Gewebe besteht.
- Gassackmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement das zweite Ende (
34 ) eines innerhalb der Gassackhülle (12 ) verlaufenden inneren Fangbandes (30 ) ist, dessen erstes Ende (32 ) zumindest mittelbar fest mit dem Gehäuse verbunden ist. - Gassackmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (
26 ) des äußeren Fangbandes (22 ) mittels wenigstens einer Reißnaht (23 ) an der Gassackhülle (12 ) festgenäht ist. - Gassackmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sollbruchelement dem äußeren Fangband (
22 ) zugeordnet ist. - Gassackmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sollbruchelement als Sollbruchstelle (
28 ) des äußeren Fangbandes (22 ) ausgeführt ist. - Gassackmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Fangband (
22 ) zwei Teilabschnitte aufweist, welche mittels einer Reißnaht miteinander verbunden sind. - Gassackmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Befestigungspunkt (
20 ) in der Prallfläche (14 ) der Gassackhülle (12 ) angeordnet ist. - Gassackmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zweite Befestigungspunkt (
20 ) im mittleren Drittel der Prallfläche (14 ) der vollständig expandierten Gassackhülle (12 ) befindet. - Gassackmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Befestigungspunkt (
20 ) in einem unteren Bereich der Gassackhülle (12 ) angeordnet ist. - Gassackmodul nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich im zusammengefalteten Zustand das äußere Fangband (
22 ) um einen unteren Abschnitt der Gassackhülle (12 ) erstreckt. - Gassackmodul nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Fangband (
22 ) den unteren Abschnitt der Gassackhülle (12 ) im gefalteten Zustand zusammenhält. - Gassackmodul nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt eine Z-Faltung aufweist.
- Gassackmodul nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt gerollt ist.
- Gassackmodul nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein oberer Abschnitt der Gassackhülle (
12 ) chaotisch gefaltet ist.
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