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DE102008026701A1 - Organisationsmagnet - Google Patents

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DE102008026701A1
DE102008026701A1 DE102008026701A DE102008026701A DE102008026701A1 DE 102008026701 A1 DE102008026701 A1 DE 102008026701A1 DE 102008026701 A DE102008026701 A DE 102008026701A DE 102008026701 A DE102008026701 A DE 102008026701A DE 102008026701 A1 DE102008026701 A1 DE 102008026701A1
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DE
Germany
Prior art keywords
magnet
organizing
magnet according
organization
contact surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008026701A
Other languages
English (en)
Inventor
Eckhard Baermann
Helge Neukirch
Thomas Reuter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAERMANN HORST RHEINMAGNET
Rheinmagnet Horst Baermann GmbH
Original Assignee
BAERMANN HORST RHEINMAGNET
Rheinmagnet Horst Baermann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BAERMANN HORST RHEINMAGNET, Rheinmagnet Horst Baermann GmbH filed Critical BAERMANN HORST RHEINMAGNET
Priority to DE102008026701A priority Critical patent/DE102008026701A1/de
Priority to EP09757121.0A priority patent/EP2304313B1/de
Priority to PCT/DE2009/000777 priority patent/WO2009146687A1/de
Priority to US12/996,535 priority patent/US20110148621A1/en
Publication of DE102008026701A1 publication Critical patent/DE102008026701A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/26Magnetic or electric toys
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/16Indicators for switching condition, e.g. "on" or "off"
    • H01H9/161Indicators for switching condition, e.g. "on" or "off" comprising light emitting elements

Landscapes

  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Organisationsmagneten mit einer Magnetanordnung und einer magnetisch wirksamen Anlagefläche zu seiner Festlegung in einer Anlageposition auf einem magnetisierbaren Untergrund. Um eine Erweiterung der Verwendungsmöglichkeiten des Organisationsmagneten zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass eine Signal gebende Funktionsvorrichtung mit einem Funktionselement vorgesehen ist und dass der Organisationsmagnet mindestens eine zweite Anlagefläche zur Anordnung des Organisationsmagneten auf einem Untergrund in einer zweiten Anlageposition aufweist, in der die Funktionsvorrichtung zur Auslösung des Signales automatisch betätigt ist oder wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Organisationsmagneten mit einer Magnetanordnung und einer als Magnetseitenfläche ausgebildeten Anlagefläche zu seiner Festlegung in einer Anlageposition auf einem magnetisierbaren Untergrund.
  • Bekannte Organisationsmagneten dienen in der Regel dazu, Gegenstände wie Papiere, Fotos und dergleichen auf einem magnetisierbaren Untergrund festzuhalten. Der magnetisierbare Untergrund kann ferromagnetisch, wie bei einer sogenannten Magnettafel, oder paramagnetisch sein.
  • Aufgabe der Erfindung ist eine Erweiterung der Verwendungsmöglichkeiten des Organisationsmagneten.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Insbesondere wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass eine Signal gebende Funktionsvorrichtung mit einem Funktionselement vorgesehen ist und dass der Organisationsmagnet mindestens eine zweite Anlagefläche zu seiner Anordnung auf einem Untergrund in einer zweiten Anlageposition aufweist, in der die Funktionsvorrichtung zur Auslösung des Signales automatisch betätigt ist oder wird.
  • Das Signal kann zum Beispiel ein optisches, akustisches und/oder mechanisches Signal sein. Der Organisationsmagnet kann beispielsweise als Spielzeug ausgebildet sein, wobei als Signal zum Beispiel eine Melodie ertönt oder eine Geschichte vorgelesen wird. Desgleichen kann der Organisationsmagnet ein Werbungsobjekt sein, dessen Signal beispielswei se in Form eines Werbespruches abgefasst ist. Das Signal kann auf mechanischem Wege beispielsweise dadurch erfolgen, indem aus dem Inneren des Organisationsmagneten mittels Federkraft eine künstliche Blume, eine Figur, ein Werbeträger, ein Firmenlogo oder ein Werbegeschenk hervorschnellt.
  • Das Signal kann als Steuer- und/oder Regelsignal an eine Einrichtung entfernt zum Organisationsmagneten und/oder innerhalb des Organisationsmagneten beispielsweise an ein weiteres Funktionselement der Funktionseinrichtung des Organisationsmagneten übermittelt werden. Aufgrund des Steuer- und/oder Regelsignal kann die Funktionseinrichtung in einen Bereitschaftszustand versetzt werden, in dem sie zum Beispiel auf Grund eines Signales von außen aktiviert werden kann, in einen Ruhezustand versetzt werden kann oder ausgeschaltet werden kann.
  • Zur Aktivierung der Funktionsvorrichtung kann ein Signal zum Beispiel mit Auftreten bestimmter Ereignisse erfolgen, wie zum Beispiel mit einem Geräusch, einer elektromagnetischen Strahlung zum Beispiel in Form sichtbaren Lichtes, einer Erschütterung oder Vibration des Organisationsmagneten oder einer Änderung eines den Organisationsmagneten umgebenden Feldes und/oder einer Änderung der stofflichen Umgebung des Organisationsmagneten, beispielsweise in Form von Rauch (Rauchmelder), Hitze (Feuermelder) oder Flüssigkeit (Füllstandsanzeiger in Gefäßen oder Silos).
  • Da der Organisationsmagnet ausgelegt ist, mittels seiner ersten Anlagefläche auf einem magnetisierbaren Untergrund magnetisch zu haften und dessen Funktionsvorrichtung in der ersten Anlageposition automatisch betätigt ist oder wird, kann er auch an Orten eingesetzt werden, die, wie beispielsweise in Rohrleitungen, im Betrieb schwer zugänglich, und/oder die, wie beispielsweise in einer Kernkraftanlage, kontaminiert und/oder evakuiert sind. Die Orte können auch eine Atmosphäre mit einer bestimmten, lebensfeindlichen Zusammensetzung aufweisen. Der Organisationsmagnet kann insbesondere an Orten, die einer zusätzlichen, möglicherweise zuvor nicht eingeplanten Überwachung, Beleuchtung oder anderer Funktionen des Funktionselementes bzw. der Funktionsvorrichtung bedürfen, eingesetzt werden. Damit eröffnet sich für den Organisationsmagnet zu seiner ursprünglichen Funktion, das Festhalten von Papier oder dergleichen auf einer magnetisierbaren Unterlage, eine Fülle von möglichen zusätzlichen Funktionen.
  • Die Funktionsvorrichtung kann einen Sensor aufweisen. Mittels des Sensors kann ein Steuer- und/oder Regelsignal in der zweiten Anlageposition und/oder in der ersten Anla geposition für das Funktionselement und/oder für eine Einrichtung außerhalb des Organisationsmagneten automatisch erzeugbar sein oder erzeugt sein. Der Sensor kann auf Signale außerhalb und/oder innerhalb des Organisationsmagneten ausgerichtet sein.
  • Der Sensor kann gegenüber auftreffenden elektromagnetischen, magnetischen, elektrischen, piezoelektrischen, pneumatischen, hydraulischen, akustischen, thermischen und/oder haptischen Signalen empfindlich sein. Wird somit der Organisationsmagnet mit der zweiten Anlagefläche beispielsweise auf eine Tischplatte abgelegt oder die zweite Anlagefläche abgedunkelt, so kann die Funktionsvorrichtung mittels eines von einem Lichtsensor initiierten Steuersignales mit dem Ablegen automatisch ein- oder ausgeschaltet werden. Ferner kann der Sensor gegenüber einer Zusammensetzung und/oder Änderung derselben eines den Organisationsmagneten umgebenden Mediums empfindlich sein. Somit kann der Sensor beispielsweise auf Rauchentwicklung ansprechen. Der Sensor kann beispielsweise über einen Drucksensor oder einen Kontaktschalter gegenüber einer Berührung mit einem Untergrund empfindlich sein. Der Sensor kann auf eine bestimmte Erschütterung des Organisationsmagneten hin das Steuer- und/oder Regelsignal erzeugen.
  • Das Steuer- und/oder Regelsignal kann auf das Funktionselement der Funktionsvorrichtung und/oder auf eine Einrichtung außerhalb des Organisationsmagneten übertragbar sein. Die Signalübertragung auf das Funktionselement der Funktionsvorrichtung erfolgt, da unaufwendig, vorzugsweise drahtgebunden und die Signalübertragung auf eine Einrichtung außerhalb des Organisationsmagneten erfolgt vorzugsweise drahtlos. Letztere Maßnahme ermöglicht ein freies Umsetzen des Organisationsmagneten.
  • Die Funktionsmöglichkeiten des Organisationsmagneten u. a. erweiternd, kann vorgesehen sein, dass jeder Anlagefläche ein Funktionselement und/oder ein Sensor zugeordnet sind/ist. Somit kann beispielsweise zu jeder Anlagefläche ein Lichtsensor vorgesehen sein, der bei unterhalb einer bestimmten Lichtmenge ein als Leuchte ausgebildetes Funktionselement zur Lichtemittierung aktiviert. Oder es kann ein Sensor vorgesehen sein, der mehrere Funktionselemente aktiviert. Es können auch jeder Seite ein Sensor und ein Funktionselement zugeordnet sein. Somit kann zum Beispiel an einer Anlagefläche eine Anzeigevorrichtung zur beispielsweise erleuchteten Anzeige eines Firmenlogos und an einer anderen Seite eine Leuchte mit einer LED oder mehreren LEDs als Leuchtkörper vorgesehen sein, während eine dritte Anlagefläche zum Beispiel eine Weckvorrichtung aufweist.
  • Es können auch mehrere Funktionselemente und/oder Sensoren einer Anlagefläche zugeordnet sein. Es können auch ein Sensor und/oder ein Funktionselement einer Seitenfläche des Organisationsmagneten zugeordnet sein, die nicht Anlagefläche ist, wobei das Funktionselement bzw. die Funktionsvorrichtung mittels Anlegens einer zweiten Anlagefläche des Organisationsmagneten automatisch betätigt ist oder wird. Es kann auch ein Funktionselement, das bezüglich seiner Wirkung einer Anlagefläche zugeordnet ist, mittels eines Sensors in einer anderen zweiten Anlagefläche aktiviert oder betätigt werden. Das Anlegen des Organisationsmagneten an einer zweiten Anlagefläche kann bewirken, dass die Funktionsvorrichtung lediglich aktiviert wird, d. h. das ein eventuell weiter zugehöriger Sensor und/oder ein zugehöriges Funktionselement aktiviert wird.
  • Der Sensor kann als ein auf Berührung mit der Unterlage empfindlicher und/oder lichtempfindlicher Schalter zur Betätigung des Funktionselementes ausgebildet sein, der so in den Organisationsmagneten angeordnet sein kann, dass er unter Anlage des Organisationsmagneten an dem oder an den Untergrund in der ersten Anlageposition und/oder in der zweiten Anlageposition betätigbar ist. Der Schalter kann zum Beispiel mit einem Lichtsensor gekoppelt sein, der mit Auflage auf dem Untergrund abgedunkelt wird und dadurch den Schalter betätigt. Auf eine Glasplatte gelegt und dem Tageslicht ausgesetzt, kann das zugehörige Funktionselement mit Einsetzen der Dunkelheit oberhalb oder unterhalb einer bestimmten Restlichtmenge ein- oder ausgeschaltet werden.
  • Der Schalter kann beispielsweise ein optischer Schalter oder ein Schwerkraftschalter sein. Vorzugsweise ist der Schalter als berührungsempfindlicher Schalter ausgebildet, der im Kontakt mit dem Untergrund betätigt wird. Wird somit der Organisationsmagnet mit der zweiten Anlagefläche beispielsweise auf eine Tischplatte abgelegt, so kann die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung mit dem Ablegen automatisch ein- oder ausgeschaltet werden. Vorzugsweise ist hier ein automatisches Einschalten der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung vorgesehen. Somit kann der Organisationsmagnet in der zweiten Anlageposition als Leuchte dienen. Ferner kann er in der zweiten Anlageposition zum Festhalten von Gegenständen auf der Tischplatte unter Einwirkung seines Eigengewichtes und somit als Briefbeschwerer eingesetzt werden.
  • Bevorzugt ist der Schalter als Taster mit einem Tastknopf ausgebildet. Der Tastknopf kann sich nach außen durch die erste Anlagefläche und/oder die zweite Anlagefläche hindurch erstrecken und dieselbe nach Außen um einen Betrag überragen, der etwas größer als oder gleich groß einem Schaltweg zur seiner Betätigung ist. Mit Anlage des Organisati onsmagneten auf dem Untergrund kann somit der Taster betätigt werden. Der Taster kann, je nach gewünschter Funktion, als Schließer oder Öffner ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Taster als Schließer ausgebildet, insbesondere dann, wenn sich sein Tastknopf durch die zweite Anlagefläche hindurch erstreckt und dieselbe überragt. Zweckmäßigerweise ist die Kraft zur Betätigung des Tasters geringer, vorzugsweise deutlich geringer, als das Eigengewicht des Organisationsmagneten und/oder die durch den Organisationsmagnet auf den Untergrund ausübbaren Magnetkraft.
  • Vorzugsweise wird oder ist die Funktionsvorrichtung in der zweiten Anlageposition aktiviert und/oder eingeschaltet. Die Funktionsvorrichtung kann in der ersten Anlageposition deaktiviert und/oder ausgeschaltet sein oder werden.
  • Vorzugsweise ist die zweite Anlagefläche magnetisch wirksam ausgebildet. Damit kann der Organisationsmagnet mittels der zweiten Anlagefläche auf einem magnetisierbaren Untergrund festgelegt werden. Dadurch kann der Organisationsmagnet in der zweiten Anlageposition gleichzeitig gemäß der Funktion seiner Funktionsvorrichtung und als Organisationsmagnet eingesetzt werden.
  • Die Magnetanordnung kann einen Innenraum umfassen, in dem das Funktionselement angeordnet ist. Hierbei können neben der ersten Anlagefläche auch eine zweite Anlagefläche oder mehrere zweite Anlageflächen jeweils einen zugeordneten Innenraum für das Funktionselement umfassenden Magneten aufweisen.
  • Die Magnetanordnung umfasst vorzugsweise mindestens einen Dauermagneten, wobei dieser an sich bekannte Polanordnungen aufweisen kann. Die Dauermagnete können axial magnetisiert sein. Die Dauermagnete können auch einseitig lateral mit wenigstens je einem Polpaar magnetisiert sein.
  • Die Magnetanordnung kann eine als magnetische Wirkfläche ausgebildete Fläche aufweisen. Zweckmäßigerweise ist die Wirkfläche nahe der oder angrenzend zu der sowie bevorzugt parallel zu der zugeordneten Anlagefläche angeordnet. Vorzugsweise weist die Magnetanordnung wenigstens zwei Dauermagnete auf wenigstens einer ihrer magnetischen Wirkflächen auf.
  • Vorzugsweise weist die Magnetanordnung einen Magneten auf, der aus einem hartmagnetischen Werkstoff aufgebaut ist. Dieser kann zum Beispiel aus Samarium-Kobalt, Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) oder aus einem martensitischen Stahl sein. Bevorzugt wird ein Magnet aus Hartferrit, vorzugsweise auf der Basis von Barium und/oder Strontium. Der Magnet kann ein Sintermagnet sein.
  • Die Magnetanordnung kann einen axial einfach polarisierten oder axial beidseitig mehrpolig polarisierten Ringmagneten mit zwei Magnetstirnseiten aufweisen. Der Ringmagnet kann eine hohlzylindrische Form aufweisen. Die axiale Magnetisierung ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sich an den Magnetstirnseiten jeweils eine gleichmäßige Polarisierung ausbildet, wobei die eine Magnetstirnseite eine magnetische Polarität aufweist, die der Polarität der anderen Magnetstirnseite entgegengesetzt ist. Die Magnetstirnseiten sind vorzugsweise jeweils einer Anlagefläche magnetwirksam zugeordnet. Sie können auch jeweils eine Anlagefläche ausbilden.
  • Das Funktionselement kann, wie oben erwähnt, sehr unterschiedlicher Art sein, wobei hier insbesondere die Arten bevorzugt werden, die miniturisierbar sind und/oder die überwiegend im Haushalt, Büro, Fahrzeug und/oder an schwer zugänglichen Orten Verwendung finden können. Das Funktionselement kann zum Beispiel ein elektronisches Kommunikationsgerät, wie ein Mikrophon- und/oder Sendeteil eines Babyphones, eine Kamera, ein Telefon oder ein Interface zum Internet oder zu anderen elektronischen Geräten, eine Gerät der Unterhaltungselektronik, wie Radio, Fernseher oder CD- und/oder DVD-Player, eine Uhr, deren beispielsweise Weckfunktion in der Anlageposition aktiviert oder deaktiviert werden kann, eine farbveränderbare Außenschicht des Organisationsmagneten oder eine Quelle einer oder mehrere elektromagnetischer und/oder thermischer Strahlungen sein.
  • Das Funktionselement kann auf einem mechanischen Mechanismus basieren. Dieser kann zum Beispiel ein aufziehbares Federuhrwerk als Antrieb aufweisen, über das ein Element mechanisch bewegt werden kann. Das Funktionselement kann als Klapp- oder Springmechanismus mit einer, vorzugsweise in einer Seitenfläche angeordneten, federbelasteten Klappe ausgebildet sein, wobei die Klappe beim Aufsetzen auf die zweite Anlagefläche mittels Federkraft aufspringen und mittels einer weiteren Federkraft als Signal eine Figur, ein Werbeträger, ein Firmenlogo und/oder ein Schriftzug durch die Klappe aus dem Organisationsmagneten erscheinen oder hervorschnellen können.
  • Insbesondere wird vorgeschlagen, dass das Funktionselement als Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung mit einem Leuchtmittel ausgebildet ist, das Licht als Signal emittieren kann. Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann beispielsweise zur direkten und/oder indirekten Beleuchtung eines Objektes dienen. Mittels der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann, beispielsweise zu Werbezwecken, ein Schriftzug, Bild, Logo, ein Symbol oder dergleichen beleuchtet und/oder durchleuchtet werden, wobei die Darstellung zwei- oder dreidimensional sein kann. Vorzugsweise ist oder wird die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung in der ersten Anlageposition automatisch ausgeschaltet. In der ersten Anlageposition liegt der Organisationsmagnet mit seiner ersten Anlagefläche an einem Untergrund an. In dieser Anlageposition kann der Organisationsmagnet unter Anlage an einen magnetisierbaren Untergrund in seiner ursprünglichen Funktion als Organisationsmagnet zum Festlegen oder Festhalten von Gegenständen an dem Untergrund dienen. Vorzugsweise ist die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung zumindest zum überwiegenden Teil in dem Innenraum der Magnetanordnung oder des Magneten angeordnet.
  • Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann auch mit Anlegen der ersten Anlagenseitenfläche des Organisationsmagneten automatisch eingeschaltet werden und Licht emittieren. Zweckmäßigerweise weist zumindest eine Seitenfläche, insbesondere die zweite Anlagefläche, des Organisationsmagneten eine Öffnung zur Abstrahlung des durch das Leuchtmittel als Signal emittierten Lichtes auf. Es können Lichtleiter vorgesehen sein, dank deren das von der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung erzeugte Licht vorzugsweise seitlich am Organisationsmagneten abgestrahlt wird. Dadurch kann der Organisationsmagnet beispielsweise als leuchtende, aber nicht blendende Wegmarkierung unter gleichzeitigem Festklemmen eines Hinweisschildes oder dergleichen dienen.
  • Mit Anlage des Organisationsmagneten auf seine zweite Anlagefläche kann die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung eingeschaltet werden oder sein. Somit kann der Organisationsmagnet als Leuchte dienen.
  • Die zweite Anlagefläche kann mit der ersten Anlagefläche einen Winkel kleiner oder gleich 180° einschließen. Die zweite Anlagefläche kann zumindest mit einer Richtungskomponente von der ersten Anlagefläche abgewandt sein. Vorzugsweise sind die Anlageflächen parallel zueinander angeordnet. Dies vereinfacht den Aufbau des Organisationsmagneten.
  • Der Organisationsmagnet kann ein Gehäuse mit mehreren Seitenflächen aufweisen, von denen mindestens zwei Seitenflächen als Anlagefläche ausgebildet sind. Es können drei und mehr Anlageflächen, vorzugsweise eine erste Anlagefläche und zwei zweite Anlageflächen, vorgesehen sein. Es kann jede Seitenfläche als Anlagefläche ausgebildet sein. Die Anlagefläche kann in ihrer Form dem Untergrund angepasst sein. Insbesondere die zweite Anlagefläche kann einen weiteren Haltemechanismus, wie zum Beispiel einen Klettverschluss, eine erhöhte Oberflächenrauhigkeit, eine Riffelung, ein Vorsprung oder Dorn oder eine Vertiefung zur Ausbildung einer Steckverbindung und/oder einen Saugfuß, zum Festlegen des Organisationsmagneten auf dem Untergrund aufweisen.
  • Das Gehäuse kann eine polyedrische Form aufweisen. Hierbei kann eine Vielzahl von Anlageflächen vorgesehen sein. Hierdurch wird entsprechend umfangreiche Anordnung von Funktionselementen und damit eine Erweiterung von zum Beispiel unterschiedlichen Funktionen des Organisationsmagneten möglich. Jede Seitenfläche der polyedrischen Form kann als Anlagefläche ausgebildet sein. Es kann eine Anordnung von Anlageflächen vorgesehen sein, gemäß der eine Anlagefläche an Seitenflächen der polyedrischen Form angrenzt, die nicht als Anlageflächen ausgebildet sind. Die Anlageflächen können sich auch schwerpunktartig über einen Bereich oder mehrere Bereiche mit aneinandergrenzenden Seitenflächen erstrecken. Ferner kann über die polygone Form des Gehäuses eine ästhetische Gestaltung des Organisationsmagneten erzielt werden. Vorzugsweise weist das Gehäuse die Form eines Platonischen Körpers, eines Archimedischen Körpers oder eines Catalanischen Körpers auf.
  • In einer seiner Weiterbildungen kann der Organisationsmagnet ein Gehäuse mit einer rotationssymmetrischen Form, insbesondere ein zylindrisches Gehäuse mit zwei Gehäusestirnseiten, einer ersten Gehäusestirnseite und einer zweiten Gehäusestirnseite, aufweisen. Die Gehäusestirnseiten können die Anlageflächen bilden. Somit kann der Tastknopf in oben beschriebener Weise die jeweils zugeordnete Gehäusestirnseite durchragen. Zweckmäßigerweise liegen die Magnetstirnseiten innenseitig an den Gehäusestirnseiten an. Dadurch kann die Beabstandung der Magnetstirnseiten zur Außenseite des Gehäuses bzw. der Gehäusestirnseiten minimiert werden. Ferner kann der Magnet dadurch in dem Gehäuse festgelegt werden. Der Magnet kann ferner innenseitig an Mantelseitenflächen des Gehäuses anliegen. Innenseitig von der ersten Gehäusestirnseite kann ein sich axial erstreckender Ringvorsprung vorgesehen sein, der mit der Mantelseitenfläche des Gehäuses ein an die radiale Erstreckung des Magneten angepasstes Fach zur Aufnahme des Magneten ausbildet. Somit kann der Magnet bei entferntem Ringflansch auf einfache Weise in das Fach eingesetzt werden.
  • Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann in der Magnetanordnung integriert sein. Vorzugsweise ist die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung in dem von dem Magneten umfassten Innenraum angeordnet, wobei der Magnet vorzugsweise ein Ringmagnet ist.
  • Dadurch kann eine besonders einfach aufgebaute und zugleich kompakte Bauweise des Organisationsmagneten erzielt werden.
  • Teile des Gehäuses können als Lichtleiter ausgebildet sein und/oder es können Lichtleiter vorgesehen sein, so dass innenseitig von dem Leuchtmittel abgestrahltes und in den Lichtleiter eingekoppeltes Licht zu einer bestimmten Stelle hin geleitet und nach außen hin abgestrahlt werden kann. Zum Beispiel kann die zweite Gehäusestirnseite als Lichtleiter ausgebildet sein, über den innenseitig von dem Leuchtmittel abgestrahltes und in den Lichtleiter eingekoppeltes Licht seitlich abgestrahlt werden kann, so dass der Organisationsmagnet mit Anlage an der zweiten Anlagefläche seitlich zumindest teilumfänglich von einem Lichtkranz umgeben sein kann.
  • Zweckmäßig weist die zweite Gehäusestirnseite die Öffnung zur Abstrahlung des durch das Leuchtmittel emittierten Lichtes auf. Diese kann damit zugleich den Innenraum begrenzen. Die Öffnung kann durch eine lichtdurchlässige Blende abgedeckt sein. Die Blende kann eine bestimmte Farbigkeit und/oder ein Motiv, zum Beispiel eine Werbung, ein Firmenlogo oder ein Bild, aufweisen, das durchstrahlt werden kann. Die Blende kann Pigmente aufweisen, die thermochrom, hydrochrom oder photochrom sind. Somit kann die Farbigkeit der Blende unter Licht-, Temperatur- und/oder Feuchtigkeitseinfluss auf die Blende veränderbar sein.
  • Die Blende ist vorzugsweise austauschbar an dem Gehäuse festgelegt. Zum Niederhalten der Blende an der Öffnung kann ein mit dem Gehäuse vorzugsweise verschraubbarer und die Blende randseitig übergreifender Ringflansch vorgesehen sein, der vorzugsweise die zugeordnete Gehäusestirnseite mit der Öffnung ausbildet.
  • Das Leuchtmittel kann in einer vorgesehenen Aufnahme in dem Innenraum angeordnet sein. Die Aufnahme kann auf einer Leiterplatine angeordnet sein. Die Leiterplatine kann eine Steuerung und/oder Regelung für die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung aufweisen. Vorzugsweise ist die Aufnahme unterhalb der Öffnung in dem Innenraum so angeordnet, dass ein in die Aufnahme eingesetztes Leuchtmittel überwiegend zur Öffnung hin abstrahlen kann.
  • Die Aufnahme kann ferner übliche Reflektoren zur Abstrahlung und/oder Bündelung des von dem Leuchtmittel als Signal emittierten Lichtes aufweisen. Die Aufnahme kann über den oben beschriebenen Ringflansch von außen her zugänglich sein.
  • Als Leuchtmittel kommen prinzipiell alle üblichen Leuchtmittel in Frage. Der Organisationsmagnet weist vorzugsweise eine ihm zugehörige Energieversorgung auf. Daher werden zweckmäßig Leuchtmittel eingesetzt, die einen geringen Energieverbrauch aufweisen. Es kann als Leuchtmittel beispielsweise eine Elektrolumineszenzfolie eingesetzt werden, die dicht zur Öffnung oder an der Öffnung bzw. an der Blende anliegend angeordnet werden kann, wodurch sich die notwendige Bauhöhe des Organisationsmagnetes verringert. Vorzugsweise ist als Leuchtmittel mindestens eine Leuchtdiode vorgesehen.
  • Die Leuchtmittel können poly- oder monochrom ausgebildet sein. Sie können ein Licht emittieren, das in Abhängigkeit zum Beispiel einer Versorgungsspannung für das jeweilige Leuchtmittel, einer Temperatur innerhalb und/oder außerhalb des Organisationsmagneten, einer Umgebungshelligkeit oder Umgebungsfeuchtigkeit veränderbar ist.
  • Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann ferner eine in dem Innenraum angeordnete Aufnahme für eine Batterie oder einen Akkumulator als Spannungsquelle aufweisen. Die Aufnahme kann über eine verschließbare Zugangsöffnung zugänglich ausgebildet sein. Die Zugangsöffnung kann in der ersten Gehäusestirnseite oder einer anderen Seitenfläche des Organisationsmagneten angeordnet sein. Die Zugangsöffnung kann mit einem Verschluss, vorzugsweise einem Bajonettverschluss, versehen sein. Zur Ausbildung des Bajonettverschlusses kann eine der Zugangsöffnung angepasste Deckelscheibe mit seitlichen, radial nach außen weisenden und einander gegenüberliegenden flachen Vorsprünge vorgesehen sein, die zur Festlegung der Deckelscheibe in vorgesehene teilumfängliche Schlitze in der Innenwandung der Zugangsöffnung eingreifen. Vorzugsweise weist die Deckelscheibe an ihrer Außenseite einen Schlitz zum kraftschlüssigen Eingriff eines Werkzeuges, insbesondere einer Geldmünze, auf.
  • Die Aufnahmen für die Spannungsquelle, für die Leiterplatine und/oder für den Schalter zusammenfassend, kann ein Aufnahmesockel vorgesehen sein, der vorzugsweise lose bleibend in den Innenraum einsetzbar ist. Der Aufnahmesockel kann hierbei mit Festlegen des Ringflansches an dem Gehäuse in dem Gehäuse lagefixiert, vorzugsweise eingeklemmt werden. Ferner kann ebenfalls der Reflektor als lose bleibendes Bauteil in den Innenraum eingesetzt sein, wobei er innenseitig vorzugsweise an den Magneten, der Blende und der Leiterplatine oder dem Aufnahmesockel angrenzt und mit Festlegung des Ringflansches an das Gehäuse in dem Innenraum festlegbar bzw. festklemmbar ist. Somit kann der Organisationsmagnet unter Abnahme des Ringflansches leicht montiert bzw. demontiert werden.
  • Vorzugsweise sind sämtliche Gehäuseteile und/oder der Aufnahmesockel Spritzgussteile aus Kunststoff.
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand mehrerer in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsformen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine Längsschnittansicht einer ersten Ausführungsform eines Organisationsmagneten in einer ersten Anlageposition und
  • 2 eine Längsschnittansicht des Organisationsmagneten gemäß 1, jedoch in einer zweiten Anlageposition.
  • 3 eine Längsschnittansicht einer zweiten Ausführungsform eines Organisationsmagneten in der ersten Anlageposition und
  • 4a bis 4f jeweils eine schematische Ansicht jeweils einer weiteren Ausführungsform des Organisationsmagneten.
  • In den 1 bis 2 werden verschiedene Ausführungsformen eines Organisationsmagneten 1 gezeigt. Der Organisationsmagnet 1 ist in den 1 und 3 in einer ersten Anlageposition und in 2 in einer zweiten Anlageposition gezeigt. In beiden Anlagepositionen liegt der Organisationsmagnet 1 auf einem Untergrund U auf, wobei der Untergrund U in 1 und 3 magnetisierbar und in 2 unmagnetisierbar ausgebildet ist. Die in 4a bis 4f gezeigten Ausführungsformen des Organisationsmagneten 1 weisen beispielgebend insbesondere auf eine mögliche unterschiedliche äußere Formgebung des Organisationsmagneten 1 hin, wobei die Darstellungen schematisch sind.
  • Der Organisationsmagnet 1 weist eine Magnetanordnung 2 mit einem zylindrischen Ringmagneten 3 aus Hartferrit auf der Basis von Barium und/oder Strontium auf, der in angegebener Richtung axial so magnetisiert ist, dass seine Magnetstirnseiten 12 eine unterschiedliche magnetische Polarität aufweisen. Ferner weist der Organisationsmagnet 1 zwei Anlageflächen, eine erste Anlagefläche 4 und eine zweite Anlagefläche 5, auf, mit denen er in einer in 1 gezeigten ersten Anlageposition bzw. in einer in 2 gezeigten zweiten Anlageposition an dem Untergrund U anliegt. In der hier gezeigten Ausführungsform sind beide Anlageflächen 4, 5 magnetisch wirksam, so dass der Organisationsmagnet 1 mit beiden Anlageflächen 4, 5 auch auf einem magnetisierbaren Untergrund U festgelegt werden kann. Die Anlagenseitenflächen 4, 5 sind hier parallel zueinander angeordnet.
  • Der Organisationsmagnet 1 umfasst eine Funktionsvorrichtung 6, mittels derer in einer zweiten Anlageposition des Organisationsmagneten 1 automatisch ein Signal abgegeben wird. Die Funktionsvorrichtung umfasst ein Funktionselement 6.1, dass in der Ausführungsform gemäß den 1 und 2 als eine Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 mit einem Leuchtmittel 7.1 zum Emittieren von Licht (1) als Signal ausgebildet ist. Die Funktionsvorrichtung 6 weist ferner einen Sensor 6.2 auf, der einen berührungsempfindlichen Taster 8 umfasst. Der Taster 8 ist automatisch mit Anlage des Organisationsmagneten 1 in die zweite Anlageposition hinein bzw. aus derselben heraus betätigbar, wobei die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 in der ersten Anlageposition des Organisationsmagneten 1 ausgeschaltet und in der zweiten Anlageposition des Organisationsmagneten 1 eingeschaltet ist.
  • Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 und Ringmagnet 3 sind in einem Gehäuse 9 mit einer rotationssymmetrischen Form, hier mit einer kreiszylindrischen Form angeordnet. Das Gehäuse weist zwei Gehäusestirnseiten, erste Gehäusestirnseite 10 und eine zweite Gehäusestirnseite 11, die die Anlageflächen 4, 5 bilden. Die beiden Magnetstirnseiten 12 des Ringmagneten 3, von denen jeweils eine einer Anlagefläche 4, 5 magnetwirksam zugeordnet ist und innenseitig an einer zugeordneten Gehäusestirnseite 10, 11 anliegen.
  • Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 ist in dem vom Ringmagneten 3 umfassten Innenraum 10 positioniert.
  • Der Taster 8 ist als Schließer ausgebildet. Er weist einen Tastknopf 14 auf, der sich nach außen durch die zweite Anlagefläche 5 hindurch erstreckt und dieselbe in der ersten Anlageposition gemäß 1 nach Außen um einen Betrag a überragt, der gleich seinem Schaltweg zur seiner Betätigung ist. Mit der Anlage des Organisationsmagneten 1 in die zweite Anlageposition gemäß 2 wird der Tastknopf 14 des Tasters 8, da der Untergrund U in 2 unmagnetisierbar ausgebildet ist, allein über das Eigengewicht des Organisationsmagneten 1 in den Taster 14 hineingedrückt, wodurch die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 eingeschaltet wird. Dies ist durch ein elektrisches Schaltzeichen ES auf dem Taster 8 in 2 symbolisiert. Damit fungiert der Organisationsmagnet 1 in der zweiten Anlageposition hier als Leuchte.
  • Die Kraft zur Betätigung des Tasters 14 ist hier mit etwa 0,3 N ausgelegt, während die Eigengewichtskraft des Organisationsmagneten 1 hier etwa 0,4 N beträgt und somit etwas größer als die Kraft zur Betätigung des Tasters 14 ist. Somit ist mit dem Aufliegen des Organisationsmagneten 1 auf die zweite Anlagefläche 5 ein sicheres Betätigen des Tasters 8 auch dann gewährleistet, wenn die Anlagefläche einen spitzen Winkel mit der Horizontalen bildet. Da der zweiten Anlagefläche 5 hier ebenfalls magnetisch wirksam eine Magnetstirnseite 12 zugeordnet ist, kann der Organisationsmagnet 1 auch magnetisch an der in 1 gezeigten magnetisierbaren Unterlage U haften. Dank der Ausbildung des Ringmagneten 3 aus Hartferrit ist die Magnetkraft ausreichend groß, den Organisationsmagnet auch in einer Überkopf-Lage unter gleichzeitigem Hineindrücken des Tastkopfes sicher zu halten, so dass der Organisationsmagnet 1 auch in seiner Leuchtenfunktion in der zweiten Anlageposition in beliebiger Lage auf einem magnetisierbaren Untergrund haften kann.
  • Die zweite Gehäusestirnseite 11 weist eine den Innenraum 13 begrenzende Öffnung 15 zur Abstrahlung des durch das Leuchtmittel 6 als Signal emittierten Lichtes L auf, wobei die Öffnung 15 durch eine lichtdurchlässige Blende 16 abgedeckt ist. Das Leuchtmittel 6 ist hier als Leuchtdiode (LED) 17 ausgebildet. Die Leuchtdiode 17 ist in einer Aufnahme 18 unterhalb der Öffnung 15 in dem Innenraum 13 angeordnet. Die Aufnahme 18 ist mittig in einer Leiterplatine 19 integriert, wobei die Leiterplatine 19 zur Lagefixierung randseitig an den Ringmagneten 3 angrenzt. Die Leiterplatine 19 weist eine hier nicht näher gezeigte Steuerung zur Steuerung der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 auf. Die Blende 16 wird mittels eines mit dem Gehäuse 9 verschraubbaren Ringflansches 20 gehäusestirnseitig gehalten, wobei der Ringflansch die Blende 16 randseitig überdeckt und die Öffnung 15 begrenzt. Über den verschraubbaren Ringflansch 20 ist die Aufnahme 18 leicht zugänglich.
  • Ferner sind Reflektoren 21 zur Abstrahlung und Bündelung des von dem Leuchtmittel 6 bzw. der Leuchtdiode 17 als Signal emittierten Lichtes (L) vorgesehen.
  • Der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 weist einen in dem Innenraum 13 angeordneten Aufnahmesockel 20 mit einer an dem Aufnahmesockel 22 angeordneten, als Batteriefach 23 ausgebildeten Aufnahme 24 für eine Batterie B als Spannungsquelle auf. In dem hier kompakt ausgebildeten Aufnahmesockel 22 ist hier zugleich der Taster 8 festgelegt. Ferner ist die Leiterplatine 19 an der zu der Öffnung 15 zugewandten Seite des Aufnahmesockels 22 festgelegt. Somit weist der Organisationsmagnet 1 mit dem Gehäuse 9, dem Aufnahmesockel 22 und dem Ringmagneten 3 einen einfachen Aufbau auf.
  • Als Batterie B ist hier wegen ihrer geringen Baugröße eine sogenannte Knopfbatterie vorgesehen. Um einen Batteriewechsel leicht vornehmen zu können, ist in der zweiten Anlagefläche 5 eine verschließbare Zugangsöffnung 25 in der ersten Gehäusestirnseite 10 vorgesehen, durch die das Batteriefach 23 zugänglich ist. Die Zugangsöffnung 25 ist mit einem bajonettartigen Verschluss 26 verschließbar.
  • Die in 3 gezeigte Ausführungsform des Organisationsmagneten 1 unterscheidet sich von der in 1 dargestellten Ausführungsform des Organisationsmagneten 1 insbesondere in der Ausbildung des Funktionselementes 6.1, das hier als Lautsprecher 27 mit einer Lautsprechermembran 28 und einer Lautsprecherabdeckung 29 ausgebildet ist. Der Organisationsmagnet 1 liegt, wie der gemäß 2, mit seiner zweiten Anlagefläche 5 auf dem Untergrund U auf, wobei dieser, wie durch die in der 3 in Klammern gesetzten Polaritätszeichen N angedeutet, magnetisierbar ist. Somit ist auch eine hier nicht gezeigte Überkopfanordnung des Organisationsmagneten 1 auf dem Untergrund möglich, wenn dieser sich oberhalb des Organisationsmagneten 1 befindet.
  • In den 4a bis 4e sind weitere Ausführungsformen des Organisationsmagneten 1 in einer schematischen Darstellung wiedergegeben, um weitere Verwendungsmöglichkeiten des Organisationsmagneten 1 deutlich zu machen. In allen Ausführungsformen weist der Organisationsmagnet 1 ein polyedrisches Gehäuse 9 mit einer polyedrischen Außenform auf.
  • In 4a ist das Gehäuse 9 hexaedrisch ausgebildet, wobei jede der sechs Seitenflächen als Anlagefläche 4, 5 ausgebildet ist. Der Organisationsmagnet 1 liegt hier mit einer zweiten Anlagefläche 5 als Standfläche auf dem Untergrund U auf, wodurch seine Funktionsvorrichtung 6. eingeschaltet ist. Den übrigen, hier fünf Anlageflächen ist jeweils ein Funktionselement 6.a in Form der Leucht- und Anzeigevorrichtung 7 zugeordnet, welche ein Leuchtmittel 7.1 in Form einer hier zeichnerisch schematisch dargestellter Elektrolumineszenzfolie 30 aufweist. In der hier gezeigten zweiten Anlageposition emittieren die Elektrolumineszenzfolie 30 Licht L in allen fünf Seiten des Organisationsmagneten 1, so dass der Organisationsmagnet 1 bis auf die Standfläche rundum erhellt wird.
  • In 4b umfasst der Organisationsmagnet 1 eine Leucht- und Anzeigevorrichtung 7, die an seinen hier seitlichen zweiten Anlageflächen 5 jeweils eine andere Ausführungsform aufweist. In der hier vorderen zweiten Anlagefläche 5 wird ein Bild 31 mittels einer Elektrolumineszenzfolie 30 als Leuchtmittel 6 durchleuchtet, während an seiner hier rechten Anlagefläche 5 ein Logo 32 mit einer Buchstabenfolge sichtbar gemacht wird.
  • In 4c wird eine Schnittansicht durch einen würfelartigen Organisationsmagnet 1 wiedergegeben, wobei alle dargestellten Teile geschnitten sind. Hier sind jeder Anlagefläche 4, 5 ein Funktionselement 6.1 und ein Sensor 6.2 zugeordnet, die insgesamt im Innenraum 13 der Magnetanordnung 2 angeordnet sind. Die Magnetanordnung 2 weist zwei Ringmagnete 3, wobei einer hier der Oberseite und einer der Unterseite zugeordnet sind.
  • Die Ausbildungsform des Organisationsmagnet 1 gemäß 4d weist ein tetraedrisches Gehäuse 9 auf. Wie durch den unterschiedlichen Umriss in Form eines Kreises und eines Sechseckes angedeutet, sind die Funktionselemente 6.1 unterschiedlich ausgebildet. Beiden ist jeweils ein Sensor 6.2 zugeordnet.
  • In 4e wird eine Ausbildungsform des Organisationsmagneten 1 mit mehreren Funktionselementen 6.1 in einer der Seitenflächen gezeigt, wobei in der zweiten Anlagefläche 5 einen Sensor 6.2 in Form eines Tasters 8 angeordnet ist, der mit Anlegen des Organisationsmagneten an die zweite Anlagefläche 5 die Funktionselemente 6.1 aktiviert. Hierbei weisen die Funktionselemente mehrere von Blenden 16 überdeckte Leuchtdioden auf, die mittels eines übergeordneten, integrierten und hier nicht sichtbaren Computers programmgesteuert sind.
  • In 4f wird das Funktionsprinzip verdeutlicht, gemäß dem eine vom Organisationsmagneten 1 entfernte Einrichtung E gesteuert oder geregelt wird. Die Entfernung zwischen dem Organisationsmagneten 1 und der Einrichtung E wird mittels einer gestrichelten Linie zwischen den beiden symbolisiert. Es ist hier eine drahtlose Übertragung eines entsprechenden Steuer- oder Regelsignals vorgesehen, welches durch einen Sender 33 an dem Organisationsmagneten 1 und einem durch eine Antenne 34 angedeuteten Empfängers 35 an der entfernten Einrichtung E symbolisiert wird.
  • 1
    Organisationsmagnet
    2
    Magnetanordnung
    3
    Ringmagnet
    4
    erste Anlagefläche
    5
    zweite Anlagefläche
    6
    Funktionsvorrichtung
    6.1
    Funktionselement
    6.2
    Sensor
    7
    Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung
    7.1
    Leuchtmittel
    8
    Taster
    9
    Gehäuse
    10
    erste Gehäusestirnseite
    11
    zweite Gehäusestirnseite
    12
    Magnetstirnseite
    13
    Innenraum
    14
    Tastknopf
    15
    Öffnung
    16
    Blende
    17
    Leuchtdiode
    18
    Aufnahme
    19
    Leiterplatine
    20
    Ringflansch
    21
    Reflektor
    22
    Aufnahmesockel
    23
    Batteriefach
    24
    Aufnahme
    25
    Zugangsöffnung
    26
    Verschluss
    27
    Lautsprecher
    28
    Lautsprechermembran
    29
    Lautsprecherabdeckung
    30
    Elektrolumineszenzfolie
    31
    Bild
    32
    Logo
    33
    Sender
    34
    Antenne
    35
    Empfänger
    a
    Betrag
    B
    Batterie
    E
    Einrichtung
    ES
    Elektrisches Schaltzeichen

Claims (25)

  1. Organisationsmagnet mit einer Magnetanordnung und einer magnetisch wirksamen Anlagefläche zu seiner Festlegung in einer Anlageposition auf einem magnetisierbaren Untergrund und - dadurch gekennzeichnet, dass eine Signal gebende Funktionsvorrichtung (6) mit einem Funktionselement (6.1) vorgesehen ist und dass der Organisationsmagnet (1) mindestens eine zweite Anlagefläche (5) zur seiner Anordnung auf einem Untergrund (U) in einer zweiten Anlageposition aufweist, in der die Funktionsvorrichtung (6) zur Auslösung des Signales automatisch betätigt ist oder wird.
  2. Organisationsmagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsvorrichtung (6) einen Sensor (6.2) aufweist, mittels dessen ein Steuer- und/oder Regelsignal in der zweiten Anlageposition und/oder in der ersten Anlageposition für das Funktionselement (6.2) und/oder für eine Einrichtung (E) außerhalb des Organisationsmagneten (1) erzeugbar ist oder erzeugt ist.
  3. Organisationsmagnet nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (6.2) gegenüber auftreffenden elektromagnetischen, magnetischen, elektrischen, piezoelektrischen, pneumatischen, hydraulischen, akustischen, thermischen und/oder haptischen Signalen und/oder gegenüber einer Zusammensetzung und/oder Änderung derselben eines den Organisationsmagneten (1) umgebenden Medium empfindlich ist.
  4. Organisationsmagnet nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Signalübertragung von dem Sensor (6.2) auf das Funktionselement (6.1) der Funktionsvorrichtung (6) drahtgebunden und die Signalübertragung auf eine Einrichtung (E) entfernt zu dem Organisationsmagneten (1) drahtlos erfolgt.
  5. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Anlagefläche (4, 5) ein Funktionselement (6.1) und/oder ein Sensor (6.2) zugeordnet sind/ist.
  6. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsvorrichtung (6) in der zweiten Anlageposition aktiviert und/oder eingeschaltet ist oder wird.
  7. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsvorrichtung (6) in der ersten Anlageposition deaktiviert und/oder ausgeschaltet ist oder wird.
  8. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (6.2) als ein auf Berührung mit der Unterlage empfindlicher und/oder lichtempfindlicher Schalter zur Betätigung der Funktionsvorrichtung (6) ausgebildet ist, der so in den Organisationsmagneten (1) angeordnet ist, dass er unter Anlage des Organisationsmagneten (1) an dem oder an den Untergrund (U) in der ersten Anlageposition und/oder in der zweiten Anlageposition betätigbar ist.
  9. Organisationsmagnet nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter als Taster (8) mit einem Tastknopf (14) ausgebildet ist, der sich nach außen durch die erste Anlagefläche (4) und/oder die zweite Anlagefläche (5) hindurch erstreckt und dieselbe nach Außen um mindestens einen Betrag (a) überragt, der gleich einem Schaltweg zur seiner Betätigung ist.
  10. Organisationsmagnet nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (8) als Schließer ausgebildet ist.
  11. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Anlagefläche (5) magnetisch wirksam ausgebildet ist.
  12. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetanordnung (2) einen Innenraum (13) umfasst, in dem das Funktionselement (6.1) angeordnet ist.
  13. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetanordnung (2) einen axial einfach polarisierten oder axial beidseitig mehrpolig polarisierten Ringmagneten (3) mit zwei Magnetstirnseiten (12) aufweist, von denen zumindest eine einer Anlagefläche (4, 5) magnetwirksam zugeordnet ist und/oder zumindest eine eine Anlagefläche (4, 5) bildet.
  14. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (6.1) als Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung (7) mit einem mittels der Funktionsvorrichtung (6) schaltbaren Leuchtmittel (7.1) ausgebildet ist.
  15. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei zweite Anlageflächen (5) vorgesehen sind.
  16. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenzeichnet, dass er ein Gehäuse (9) mit mehreren Seitenflächen aufweist, von denen mindestens zwei Seitenflächen als Anlagefläche (4, 5) ausgebildet sind.
  17. Organisationsmagnet nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) eine polyedrische Form aufweist.
  18. Organisationsmagnet nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) eine rotationssymmetrische Form aufweist.
  19. Organisationsmagnet nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) eine zylindrische Form mit zwei Gehäusestirnseiten, einer ersten Gehäusestirnseite (10) und einer zweiten Gehäusestirnseite (11), aufweist, die die Anlageflächen bilden (4, 5).
  20. Organisationsmagnet nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich net, dass die zweite Gehäusestirnseite (11) eine den Innenraum (13) begrenzende Öffnung (15) zur Abstrahlung des durch das Leuchtmittel (7.1) emittierten Lichtes (L) aufweist.
  21. Organisationsmagnet nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (15) mittels einer lichtdurchlässigen Blende (16) abgedeckt ist.
  22. Organisationsmagnet nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (7.1) in einer vorgesehenen Aufnahme (18) unterhalb der Öffnung (15) in dem Innenraum (13) angeordnet ist.
  23. Organisationsmagnet nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (18) Reflektoren (21) zur Abstrahlung und/oder Bündelung des von dem Leuchtmittel (6) emittierten Lichtes (L) aufweist.
  24. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 10 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (6) eine Leuchtdiode (17) und/oder eine Elektrolumineszenzfolie (30) ist.
  25. Organisationsmagnet nach einem der Ansprüche 10 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung (7.1) eine in dem Innenraum (13) angeordnete Aufnahme (24) für eine Batterie (B) oder einen Akkumulator als Spannungsquelle aufweist und dass die Aufnahme (24) über eine verschließbare Zugangsöffnung (25) zugänglich ist.
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