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DE102008026564B3 - Anlegehilfe für Schiffe - Google Patents

Anlegehilfe für Schiffe Download PDF

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DE102008026564B3
DE102008026564B3 DE200810026564 DE102008026564A DE102008026564B3 DE 102008026564 B3 DE102008026564 B3 DE 102008026564B3 DE 200810026564 DE200810026564 DE 200810026564 DE 102008026564 A DE102008026564 A DE 102008026564A DE 102008026564 B3 DE102008026564 B3 DE 102008026564B3
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Germany
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sliding
anchor
ship
mooring
rope
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DE200810026564
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English (en)
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Wolfgang Gutacker
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B21/00Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
    • B63B21/04Fastening or guiding equipment for chains, ropes, hawsers, or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Anlegen von Schiffen oder Booten, die ein entlang des Schiffsrumpfes verlaufendes Gleitfundament, einen an dem Gleitfundament befestigten und daran entlang beweglichen Gleitanker und eine mit dem Gleitanker verbundene Festmachereinheit aufweist, wobei die Festmachereinheit an mindestens einem Ende ein Befestigungselement aufweist, wobei der Abstand zwischen Gleitanker und dem Befestigungselement über ein Seil einstellbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlegehilfe für Schiffe oder Boote nach Anspruch 1.
  • Das Anlegen bzw. das Festmachen von Schiffen an Anlegestellen wie Stege, Boxen, oder Kaianlagen bereitet je nach Wetterlage bei Seitenwind oder Strömung erhebliche Schwierigkeiten. Es ist zu vermeiden, dass der Schiffskörper mit den Anlegestellen oder benachbarten Schiffen kollidiert. Ein stärkerer Seitenwind drückt ein Boot oder ein Schiff beim Anlegemanöver schnell aus der gewünschten und gesteuerten Position weg. Es kommt immer wieder zu ungewolltem Abdriften des Schiffes durch den Druck des seitlich auf den Schiffskörper und auf die Takelage auftreffenden Windes. Diese Abdrift erfolgt nicht gleichmäßig, sondern wirkt unterschiedlich auf den Bug oder das Heck. Speziell beim Anlegen erhöht sich die Abdrift durch die langsamere Geschwindigkeit bis hin zum Aufstoppen eines Bootes vor der Steganlage. Um ein Schiff vor Kollisionen zu bewahren, benötigt man Hilfe von der Mannschaft oder Personen an Land oder spezielle Anlegehilfen. Das Rückwärtsfahren ermöglicht dem Schiffsführer eine relativ genaue Kontrolle über das Heck eines Schiffes, weil die dort angebrachte Steuerung durch einen schwenkbaren Außenbordmotor in Verbindung mit der durch den Propeller erzeugten Strömung das Heck entgegen der Strömung oder der Windabdrift in Position halten kann. Ohne Hilfe drückt jedoch der Seitenwind den Bug eines Schiffes aus der gewünschten Position weg. Für Segler mit Schiffen ohne Motor lässt sich das Anlegemanöver bei starker Seitenwind ohne eine Hilfe nur sehr schwer oder nur mit mehreren Mannschaftsmitgliedern problemlos durchführen.
  • Das Anlegemanöver bei Seitenwind, d. h. bezüglich der Fahrtrichtung des Bootes, kann durch den Einsatz einiger Techniken erleichtert werden. Diese Techniken sind entweder auf dem Schiff untergebracht oder befinden sich an der Anlegestelle selbst. Eine fest installierte Technik auf einem Schiff ist z. B. das Bugstrahlruder, welches den Bug des Schiffes seitlich versetzen und auch gegen den Wind in Position halten kann.
  • Schiffe mit einem Bugstrahlruder lassen sich durch die Anlegehilfe ebenfalls sehr leicht vorwärts anlegen, weil eine Person ausreicht, um beide Festmachpunkte zu bedienen und der Steuermann seinen Steuerstand nicht verlassen muss. In diesem Fall wird das Heck stabil gehalten.
  • US 3 330 243 A offenbart eine Ankervorrichtung, die am Bugbereich eines Bootes angeordnet ist. Um das Boot am Bug zu ankern, wird eine Ankerleine an einer Seite des Bootes gesichert und über eine Führungsschiene zum Bug bewegt. Über ein Seil kann die Ankerleine später wieder vom Bug zu einer leichter zugänglichen Stelle an der Seite des Bootes geholt werden.
  • Aus US 2004/0194685 A1 ist eine Bootanlegevorrichtung bekannt, bei der ein an einem Anleger fest angebrachter, schwenkbarer Haken beim Anlegen in eine Öse eingreift, die an einer Führungsleine geführt am Rumpf des Bootes angeordnet ist. Der Haken weist eine Dämpfanordnung auf, die das Boot abbremst.
  • Aus DE 200 14 822 U1 ist eine an der Anlegestelle montierte Vorrichtung bekannt, die das Anlegen eines Schiffes bei Seitenwind erleichtert. Hier wird ein Schiff in einem trichterförmig geöffneten Leinensystem aufgefangen. Die Montage einer Anlegehilfe an der Anlegestelle ermöglicht das sichere Anlegen nur an diesem Ort.
  • Aus US 6,810,826 B ist ein Ankersystem mit einer entlang des Bootrumpfes verlaufenden Führungsschiene mit Gleitanker bekannt. Dieses System ermöglicht es, den Anker vom Heck oder von der Seite aus zu setzten; der Ankerpunkt kann sich dann über die Führungsschiene zum gewünschten Punkt am Bug bewegen.
  • Bei dem bekannten Ankersystem kann der Festmacher in seiner Länge während der Verwendung nicht durch den Bootsführer variiert werden. Als Anlegehilfe ist das System daher ungeeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mitführbare Anlegehilfe für Schiffe bereitzustellen, die das Anlegen vereinfacht.
  • Die Aufgabe wird durch eine Anlegehilfe für Schiffe oder Boote mit den Merkmalen aus Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen bilden den Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anlegen von Schiffen oder Booten weist ein entlang des Schiffs- oder Bootsrumpfes verlaufendes Gleitfundament, einen an dem Gleitfundament befestigten und daran entlang beweglichen Gleitanker und eine mit dem Gleitanker verbundene Festmachereinheit auf. Die Festmachereinheit weist an mindestens einem Ende ein Befestigungselement auf, wobei der Abstand zwischen Gleitanker und dem Befestigungselement über ein Seil einstellbar ist.
  • Im einfachsten Fall handelt es sich bei dem Befestigungselement um eine Schlinge des Seils.
  • Bei dieser Anlegehilfe handelt es sich um eine sehr einfache Vorrichtung, welche die Steuerung eines Schiffes gegen die Abdrift durch Wind, Strömung oder Seegang vereinfacht. Hierbei wird das Boot mit einem festen Punkt wie einem Dalben, einem Poller oder einer Klampe verbunden, wobei der Verbindungspunkt am Boot entlang dem Rumpf frei beweglich und auf dem Gleitfundament geführt ist. So kann das Boot in der gewünschten Fahrtrichtung anlegen, während es vor der Abdrift gesichert ist. Zusätzlich ist der Abstand zwischen Boot und Festmachpunkt, d. h. zwischen dem Verbindungspunkt am Boot und dem Festmachpunkt manuell über ein Seil einstellbar. Das hat den Vorteil, dass das Boot auch gegen die Drift steuerbar ist und in der letzten Phase des Anlegens abgebremst werden kann. So können Beschädigungen aufgrund von Kollisionen mit anderen Booten oder dem Anleger vermieden werden.
  • Eine an Bord montierte Anlegehilfe ist hilfreich für jeden Anlegeplatz und für jede Anlegestelle.
  • Mit der Anlegehilfe ist keine Unterstützung einer Mannschaft nötig; Einbandseglern wird der Anlegevorgang deutlich vereinfacht.
  • Die Anlegehilfe ist sehr einfach konstruiert und kann auch nachträglich leicht montiert werden.
  • Die Nutzung des Gleitankers für weitere Zwecke, wie einer Ankerhilfe oder einer darauf verschiebbaren Befestigung für Fender, bietet sich als zusätzlichen Vorteil an.
  • Bei dem Gleitfundament kann es sich um ein gespanntes Seil handeln. Ein gespanntes Seil, z. B. ein Drahtseil oder Stropp, ist besonders günstig und einfach am Bootsrumpf anzubringen und kann bei leichten Booten den Kraftanforderungen gerecht werden. Auf ihm kann ein Block oder Ring als Gleitanker durchgängig laufen.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Gleitfundament eine Führungsschiene. Diese Befestigung kann eine Profilschiene sein, die ähnlich einer Scheuerleiste an der Decksrumpfkante von vorne nach hinten auf jeder Schiffsseite montiert ist und auf der ein Traveller aufgesetzt werden kann. Jede Art eines Gleiters auf jeder Art von Profilen kann Verwendung finden. So ist das Fundament an jedem Punkt fest mit dem Bootsrumpf verbunden und kann auch größere Kräfte aufnehmen, ohne nachzugeben. Auch ist eine Nachspannung in regelmäßigen Abständen nicht notwendig.
  • Bei dem Gleitanker kann es sich um einen Ring handeln.
  • Bevorzugt weist der Gleitanker eine Öse auf. Es kann sich um einen Traveller, aber auch um einen Block oder ähnliches handeln.
  • Bei einem Ring oder einem Gleitanker mit Öse kann das Seil, mit dem der Abstand zwischen Gleitanker und dem Befestigungselement eingestellt wird, umgelenkt werden.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Gleitanker eine erste Rolle auf. Wird das Seil über eine Rolle umgelenkt, wird die Reibung reduziert und der Benutzer muss eine geringere Kraft aufwenden, um den Abstand zwischen Gleitanker und dem Befestigungselement zu regulieren.
  • Bevorzugt besteht die Festmachereinheit aus einer zweiten Rolle, einem daran befestigten, über den Gleitanker und zurück über die zweite Rolle zum Boot geführten Seil und einer an der zweiten Rolle befestigten Schlinge. Aufgrund dieser Flaschenzug-Anordnung wird der Betrag der aufzubringenden Kraft verringert.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung verfügt das Gleitfundament über eine positionierbare Stoppeinrichtung. Die Stoppeinrichtung ist ein in Längsrichtung entlang dem Gleitfundament frei beweglicher Anschlagpunkt, mit dem das Aufstoppen auch bei einem kurzen Dalbenabstand oder bei einem zu langen Schiff bzw. zu kurzem Liegeplatz ermöglicht wird.
  • Bevorzugt sind mehrere Gleitanker an dem Gleitfundament angeordnet. Diese können z. B. über ein Seil miteinander verbunden sein derart, dass ein erster Gleitanker, der mit der Festmachereinheit verbunden ist, die weiteren Gleitanker beim Anlegen hinter sich herzieht. Der Abstand der Gleitanker kann beliebig aber fest eingestellt werden. An die weiteren Gleitanker können Fender oder Fenderkissen befestigt werden, die so nach erfolgtem Anlegemanöver entlang dem Bootsrumpf aufgehängt sind.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anlegehilfe für Schiffe wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 ein sich der Parkposition näherndes Schiff.
  • 2 die mit einem Festmachpunkt verbundene Anlegehilfe in einer ersten Position.
  • 3 die mit einem Festmachpunkt verbundene Anlegehilfe in einer zweiten Position.
  • 4 eine Detailansicht einer erfindungsgemäßen Anlegehilfe.
  • Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Anlegehilfe wird anhand einer Ausführungsform der Anlegehilfe mit einer Profilschiene 2 als Gleitfundament, einem Traveller 3 als Gleitanker, einer Talje aus zwei Blöcken 5, 6 mit einem langen Ende 14 eines Seils 8 und einer Schlinge 9 als Festmachereinheit mit Befestigungselement erläutert.
  • Das festzumachende Schiff 1 fährt rückwärts mit Motorantrieb auf die Anlegeposition zu (1). Die Anlegeposition ist durch die landfernen Dalben 10a, 10b, die landseitigen Dalben 11a, 11b und eine Steganlage 13 begrenzt. Es herrscht ein Seitenwind A, senkrecht zur gewünschten Liegeposition des Schiffes.
  • 2 zeigt das Schiff mit dem Heck 15 auf der Höhe der landfernen Dalben 10a, 10b. Zur Vereinfachung ist in der Figur nur das Gleitfundament 2 der windzugewandten Seite, der Luvseite, eingezeichnet. Der Schiffsführer fährt mit der Steuerbordseite auf den luvseitigen Dalben 10a zu und befestigt an ihm als Festmachpunkt die Festmachereinheit 7, die eine Schlinge 9 aufweist. Die Maschinen laufen rückwärts und führen das Schiff 1 weiter in die Dalbenbox ein, wobei der Gleitanker 3 auf dem Gleitfundament 2 des Schiffes 1 entlanglauft und die Verbindung und die rechtwinklige Position zu dem Festpunkt, dem Luvdalben 10a hält. Die Talje zwischen dem Gleitanker 3 und dem Festmachpunkt wird aus der Hand so auf Länge gehalten, dass das Schiff frei die landfernen Dalben 10a, 10b passieren kann. Hierbei ist es günstiger, das freie Ende 14 der Talje von der Dalbenseite aus zuführen, d. h. über die zweite Rolle 6, um die Position des Gleitankers 3 durch die Zugkraft am freien Ende nicht zu beeinflussen. Mit dem Antrieb und dem Ruder wird die Bewegung des Schiffes mit dem Heck 15 zum landseitigen Luvdalben 11a angestrebt.
  • Je nach Länge der Dalbenbox ist der Gleitanker 3 bis an den Bug 16 gerutscht und hat diesen in einer festen Position zum Wind A gehalten (3). Jetzt kann die Anlegehilfe durch das sehr lange Ende 14 auch zum Aufstoppen des Schiffes mitbenutzt werden. Ein hinterer Festmacher wird auf den Luvdalben 11a gelegt und das Schiff hält somit seine Position gegen den seitlich auftreffenden Wind A.
  • Das Anlegen und Festmachen des Schiffes aus dieser Position muss an dieser Stelle nicht weiter beschrieben werden. Auch dass die Anlegehilfe gegen einen stabilen Festmacher ausgetauscht wird, ist ebenfalls eine Selbstverständlichkeit für die Seemannschaft.
  • 4 zeigt die erfindungsgemäße Anlegehilfe detaillierter. Das Gleitfundament 2 ist eine außen vom Heck 15 zum Bug 16 laufende Befestigung, die an beiden Seiten des Schiffsrumpfes angebracht ist. Entlang dem Gleitfundament 2 ist ein Gleitanker 3 frei beweglich befestigt. Es ist praktikabel, je einen Gleitanker 3 auf jeder Seite des Bootes vorzusehen. Es ist nicht unbedingt nötig, das Gleitfundament 2 auf der gesamten Länge des Schiffsrumpfes vorzusehen, es kann auch kürzer, der Entfernung des Festmachpunktes vom Pier, z. B. des Heimathafens, entsprechend ausgebildet sein. Der Gleitanker 3 weist eine Öse 4 auf, an der eine erste Rolle 5 befestigt ist. Die Rolle 5 kann drehbar und schwenkbar an der Öse 4 gelagert sein, sie kann aber auch bewegungsfest mit dem Gleitanker 3 verbunden oder einteilig mit ihm ausgebildet sein.
  • Die Festmachereinheit 7 ist über die Rolle 5 mit dem Gleitanker 3 verbunden. Die Festmachereinheit 7 kann aus einem Seil 8 mit einer Schlinge 9 gebildet sein, welches über die Rolle 5 zum Schiffsführer geführt ist. Wie in 4 dargestellt, kann die Festmachereinheit 7 aus einer Schlinge 9 gebildet sein, die mit einer zweiten Rolle 6 verbunden ist. An der zweiten Rolle 6 ist ein Seil 8 befestigt, das über die erste Rolle 5 und zurück über die zweite Rolle 6 zum Heck 15 geführt ist.
  • Diese Flaschenzug-Anordnung verringert die vom Schiffsführer aufzubringende Kraft, wenn er an dem freien Ende 14 des Seils 8 zieht.
  • Während das Schiff beim Anlegen den Dalben 10 passiert, gleitet der Gleitanker 3 vorn Heck 15 aus in Richtung Bug 16 und ist bestrebt, stets in kürzester Entfernung zum Festmachpunkt 10 zu bleiben. Diese Entfernung kann über die Länge des Seils 8 von seinem freien Ende 14 aus durch den Schiffsführer mittels Fieren/Holen der Festmacherleine 8 reguliert werden, wodurch das Boot beim Anlegen kontrolliert und sicher gestoppt werden kann. Gegebenenfalls kann eine Stoppeinrichtung 12 auf dem Gleitfundament 2 positioniert werden, um das Abbremsen des Schiffes durch Zug an dem freien Ende 14 auch zu ermöglichen, wenn das Schiff eine größere Länge aufweist, als der Festmachpunkt von dem Steg entfernt ist.
  • Der Gleitanker 3 zieht beim Anlegen weitere, mit ihm und miteinander verbundene Gleitanker 3a hinter sich her, an denen jeweils ein Fender 17 befestigt ist. Die Länge der die Gleitanker 3, 3a verbindenden Seile ist so gewählt, dass wenn der Gleitanker 3 zum Bug 16 bzw. zur Stoppeinrichtung 12 gelaufen ist, die Gleitanker 3a und somit die Fender 17 in den gewünschten Abständen am Schiffsrumpf angeordnet sind. Beim Anlegen werden die Gleitanker 3, 3a zusammengeschoben und die Fender 17 können leicht an Bord geholt werden.

Claims (11)

  1. Vorrichtung zum Anlegen von Schiffen oder Booten, die ein entlang des Schiffsrumpfes verlaufendes Gleitfundament (2), einen an dem Gleitfundament (2) befestigten und daran entlang beweglichen Gleitanker (3) und eine mit dem Gleitanker (3) verbundene Festmachereinheit (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Festmachereinheit (7) an mindestens einem Ende ein Befestigungselement (9) aufweist, wobei der Abstand zwischen Gleitanker (3) und dem Befestigungselement (9) über ein Seil (8) einstellbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Befestigungselement (9) eine Schlinge ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gleitfundament (2) ein gespanntes Seil ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gleitfundament (2) eine Führungsschiene ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Gleitanker (3) ein Ring ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Gleitanker (3) eine Öse (4) aufweist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei der Gleitanker (3) eine erste Rolle (5) aufweist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei die Festmachereinheit (7) aus einer zweiten Rolle (6), einem daran befestigten, über den Gleitanker und zurück über die zweite Rolle zum Boot geführten Seil (8) und einer an der zweiten Rolle (6) befestigten Schlinge (9) besteht.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Gleitfundament (2) eine positionierbare Stoppeinrichtung (12) aufweist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei mehrere Gleitanker (3, 3a) an dem Gleitfundament (2) angeordnet sind.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Gleitanker (3, 3a) in einem variablen aber nach oben begrenzten Abstand miteinander verbunden sind.
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