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DE20014822U1 - Anlegehilfe für Segelboote in Yachthäfen - Google Patents

Anlegehilfe für Segelboote in Yachthäfen

Info

Publication number
DE20014822U1
DE20014822U1 DE20014822U DE20014822U DE20014822U1 DE 20014822 U1 DE20014822 U1 DE 20014822U1 DE 20014822 U DE20014822 U DE 20014822U DE 20014822 U DE20014822 U DE 20014822U DE 20014822 U1 DE20014822 U1 DE 20014822U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lines
jetty
cross
ship
hull
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20014822U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LANGE ROLF GERHARD
Original Assignee
LANGE ROLF GERHARD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LANGE ROLF GERHARD filed Critical LANGE ROLF GERHARD
Priority to DE20014822U priority Critical patent/DE20014822U1/de
Publication of DE20014822U1 publication Critical patent/DE20014822U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B21/00Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

Rolf-Gerhard Lange Theodor-Storm-Str.23 Dipl.-Ing. Baudirektor 26919 Brake
Tel+Fax o44o1 7197o
Anlegehilfe für Sportboote in Yachthäfen 24.8.2ooo Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der jede Art von Sportbooten in Yachthäfen, die eine sogenannte Heckdalben-Anordnung aufweisen, auch ungeübten Skippern bei widrigen Windverhältnissen das Einmanövrieren in die Box problemlos gelingen sollte. Die Vorrichtung besteht aus sich kreuzenden Leinen, die jeweils von den Heckdalben zum Bootssteg gespannt werden. Die Kreuzung sollte einen gewissen Abstand zum Steg haben, sodaß das Schiff, wenn es zwischen die Dalben, und somit von den Leinen, gerade in die Box geführt wird und notfalls im Leinenkreuz gestoppt wird bevor es möglicherweise mit dem Steg kollidiert. Der Abstand der Kreuzung vom Steg ist abhängig von der Bugform des Schiffes. Je weiter der Vordersteven überhängt, desto größer muß der Abstand gewählt werden. Beide Leinen werden auf dem Steg getrennt auf einem Traveller gefahren oder an mehreren zur Verfügung stehenden festen Haltepunkten wahlweise befestigt, sodaß eine individuelle Einstellung des Abstandes je nach Bootsform möglich ist. Nach dem Festmachen des Schiffes sollten die Leinen auf dem Traveller oder an den Haltepunkten so weit auseinander gebracht werden, daß ein Schamfielen ( Scheuern ) der Leinen am Schiffsrumpf kaum möglich ist. Darüberhinaus sollten die Leinenabschnitte in unmittelbarer Nähe zum Bootsrumpf mit geeigneten Bauteilen versehen werden, um ein Scheuern der Leinen am Boot bedingt durch B Bewegungen des Bootes im Wasser zu verhindern. Vor dem Ablegen sind die Leinen wieder in Kreuzform anzuordnen, um das Einmanövrieren in beabsichtigter Weise wiederum sicherzustellen.Für geübte Skipper reicht eine entsprechend V-förmige Leinenanordnung aus.
Stand der Technik
Seit neuestem gibt es eine Manövrierhilfe auf dem Markt, die unter dem Namen „NautiCatch" dem Vernehmen nach zum Patent angemeldet wurde. Auch dieses System beruht auf der Ausbringung von Leinen oder Gurten zwischen den Dalben und dem Bootssteg; dies in A-Form. Allerdings weist diese Vorrichtung folgende erhebliche Nachteile auf:
a.
Beim Einfahren in die keilförmig gespannten Gurte fährt das Schiff in einen Gummizug, als Querstrich des A, der das Ramming mit dem Steg verhindern soll. Dabei muß die Vorwärtsfahrt unter Maschine bis zum Festmachen fortgesetzt werden, da sonst der Gummizug das Schiff zurückkatapultieren würde. Nicht nur die unkontrollierte Maschinenfahrt an sich ist bedenklich und gefährlich, auch die Dosierung der Vorwärtskraft der Maschine ist der Zugkraft des Gummis haargenau anzupassen, was kaum Gelingen kann, insbesondere wenn der Skipper selbst mit dem Festmachen beschäftigt
ist und nicht mehr am Maschinenstand steht. Auch die Vorleinen stehen wegen des Gummizugs während des Anlegevorgangs unter Zug und lassen sich somit gerade auch von wenig geübten Skippem schlecht belegen,
b.
Weiterhin werden die Gurte nach dem Festmachen des Schiffes durch Schiffsbewegungen in der Box am Rumpf scheuern und somit Schäden verursachen.
Vorteile
Mit der angegebenen Erfindung wird erreicht, daß auch wenig geübte Skipper ohne Probleme und auch bei widrigen Windverhältnissen ohne Hilfe Zweiter in die Box einmanövrieren und festmachen können. Das System ist einfach zu montieren und zu bedienen. Die Leinen können am Bootsrumpf auch keine Schäden durch Scheuern verursachen.
Weitere Ausgestaltung
Eine vorteihafte Ausgestaltung der Erfindung nach Schutzanspruch 1 bis.5.ermöglichen Abstandhalter aus geeignetem Material,die die Leinen im Bereich des Schiffsrumpfes am Scheuern hindern.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Figuren 1 bis 3 erläutert, die das Anlegen in 3 Phasen verdeutlichen.
In einem gehörigen Abstand vom Bootssteg ( 2 ) sind die im Wasser stehenden Dalben ( 1 ) angeordnet, die die Aufteilen der Hafenanlage in Liegeboxen für die Boote bilden. Hier werden nun nach Fig. 1 zwei Leinen ( 7 ) von den Dalben aus überkreuz zum Bootssteg geführt. Auf dem Bootssteg selbst ist in diesem Ausführungsbeispiel ein sogenannter Traveller ( 4 ) mit zwei Schlitten ( 3 ) montiert, wobei die Leinen an den Schlitten befestigt werden. Das Boot ( 5 ) fährt wie Fig.2 zeigt in die Box und wird vom Leinenkreuz so gelenkt , daß es andere Boote in den Nachbarboxen beim Abdriften z.B. durch Winddruck nicht gefährden kann. Die Festmacher ( 6 ) werden beim Passieren der Dalben über diese geworfen, ohne daß das Boot in dieser Zeit ausbrechen kann. Dann wird das Boot an den Steg manövriert und auch dort festgemacht
( 6 ); auch in dieser Phase kann das Boot nicht ausbrechen. Nach dem Festmachen können die Leinen durch Verschieben der Schlitten auf dem Traveller in größerem Abstand zum Boot gelegt werden, wie Fig.3 zeigt. Je länger der Traveller ist, desto größer kann der Abstand gefahren werden. Man kann also auf diese Weise auf jede Bootsform Rüchsicht nehmen. Da die Leinen darüberhinaus mit nicht scheuernden Abstandhaltern ( 8 ) bestückt werden können, können auch hier keine Schäden am Schiffsrumpf entstehen.

Claims (6)

1. Ein Leinensystem zum schadlosen Einmanövrieren von Schiffen in Dalbenboxen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leinen von den Heckdalben aus zum Bootssteg in Kreuzform gespannt und befestigt werden. Der Abstand des Leinenkreuzes zum Bootssteg kann in Abhängigkeit von der Bootsform durch geeignete Bauteile gewählt werden.
2. Ein Leinensystem zum schadlosen Einmanövrieren von Schiffen in Dalbenboxen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leinen von den Heckdalben aus zum Bootssteg in V-Form gespannt und befestigt werden.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leinenkreuz als "Fangkreuz" durch Führen der Leinen auf dem Bootssteg mittels eines handelsüblichen etwa sogenannten Travellers individuell eingestellt werden kann, bei V- förmiger Anordnung ebenso wechseln eingestellt werden kann.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leinenkreuz als "Fangkreuz" durch Führen der Leinen auf dem Bootssteg mittels mehreren Haltepunkten aus geeigneten Bauteilen individuell eingestellt werden kann, ebenso bei V- förmiger Anordnung ebenso eingestellt werden kann.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leinenführung auf dem Traveller oder den Haltepunkten leicht gelöst und versetzt werden kann, daß die Leinen nicht am Schiffsrumpf scheuern.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anordnung von Abstandhaltern aus geeignetem den Schiffsrumpf schonenden Material auf den wie auch immer gespannten Leinen, ein Scheuern der Leinen am Schiffsrumpf unmöglich gemacht wird.
DE20014822U 2000-08-25 2000-08-25 Anlegehilfe für Segelboote in Yachthäfen Expired - Lifetime DE20014822U1 (de)

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DE (1) DE20014822U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008026564B3 (de) * 2008-06-03 2009-12-24 Wolfgang Gutacker Anlegehilfe für Schiffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102008026564B3 (de) * 2008-06-03 2009-12-24 Wolfgang Gutacker Anlegehilfe für Schiffe

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