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DE20315320U1 - Vorrichtung zum automatischen Reinigen der Rumpfaußenseite eines Wasserfahrzeugs - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Reinigen der Rumpfaußenseite eines Wasserfahrzeugs Download PDF

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DE20315320U1
DE20315320U1 DE20315320U DE20315320U DE20315320U1 DE 20315320 U1 DE20315320 U1 DE 20315320U1 DE 20315320 U DE20315320 U DE 20315320U DE 20315320 U DE20315320 U DE 20315320U DE 20315320 U1 DE20315320 U1 DE 20315320U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63B59/00Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
    • B63B59/06Cleaning devices for hulls
    • B63B59/08Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Vorrichtung zum Reinigen der Rumpfaußenseite eines Wasserfahrzeuges mittels wenigstens eines schwimmfähigen Reinigungskörpers, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungskörper durch mindestens ein Führungselement entlang der Rumpfaußenseite beweglich geführt ist, welches einerseits mit einer unterhalb des Kiels des Wasserfahrzeugs angeordneten unteren Befestigungseinrichtung und andererseits mit einer oberhalb der Wasserlinie am Rumpf oder auf dem Deck des Wasserfahrzeugs angeordneten oberen Befestigungseinrichtung verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen der Rumpfaußenseite eines Wasserfahrzeugs mittels wenigstens eines schwimmfähigen Reinigungskörpers.
  • Eine Reinigungsvorrichtung für die Rumpfaußenseite eines Bootes ist beispielsweise aus der DE-U-89 03 485.6 bekannt. Diese besteht aus einem länglichen, flachen Auftriebskörper, wobei als Material für den Auftriebskörper aufgeschäumter Kunststoff mit eingeschlossenen Luftblasen vorgesehen ist, die bewirken, daß der Auftriebskörper beim Eintauchen in Wasser aufgrund des Auftriebs an die Oberfläche zu steigen versucht. Zur manuellen Betätigung der Reinigungsvorrichtung ist an dem flexibel ausgebildeten Auftriebskörper ein Stiel angeordnet. Auf der einen Flachseite des Auftriebskörpers ist mittels Klettverschlüssen ein Reinigungsmittel befestigt, dessen Form im wesentlichen der Form des Auftriebskörpers entspricht.
  • Weiterhin ist eine derartige Reinigungsvorrichtung aus der DE 100 13 987 A1 bekannt. Bei dieser Reinigungsvorrichtung ist ein mit einem Reinigungsmittel versehener Auftriebskörper verschwenkbar mit einem Stiel zum Führen des Reinigungskörpers verbunden.
  • Mittels derartiger Reinigungsvorrichtungen kann sowohl die über als auch die unter der Wasseroberfläche liegende Rumpfaußenseite eines Bootes gesäubert werden. Die Rumpfaußenseite wird manuell gereinigt. Dies geschieht entweder vom Wasser, einem Steg oder vom Wasserfahrzeug selber aus. An der Rumpfaußenseite haftende Ablagerungen, wie beispielsweise Algen oder kleinere Meeresorganismen werden durch eine Schruppbewegung der Reinigungsvorrichtung entfernt.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Reinigungsvorrichtungen ist, daß die Reinigung der Rumpfaußenseite des Wasserfahrzeugs manuell erfolgen muß. Dieses erfordert vor allem bei größeren Wasserfahrzeugen mit einem entsprechenden Tiefgang große Mühe und Kraftanstrengung. Eine derartige Reinigung von Wasserfahrzeugen erfordert einen entsprechend hohen Personal- und Zeitaufwand.
  • Es sind des weiteren Reinigungsvorrichtungen bekannt, die an bestimmten Orten, beispielsweise in einem Hafenbecken, unter Wasser fest stationiert sind. Die Reinigungsvorrichtungen werden mit dem Wasserfahrzeug angefahren. Derartige Reinigungsvorrichtungen weisen ähnlich wie bekannte Autowaschstraßen beispielsweise rotierende Reinigungsmittel wie Bürsten auf, welche unter Wasser angeordnet sind und rotierend entlang der Außenseite des Rumpfes des Wasserfahrzeugs verfahren werden, wobei die Rumpfaußenseite von anhaftenden Ablagerungen befreit wird.
  • Nachteilig bei diesen Reinigungsvorrichtungen ist, daß diese erst von dem Schiff angefahren werden müssen. Dadurch und durch die Reinigung selbst entsteht ein Zeitverlust, in welchem das Wasserfahrzeug weder beladen werden kann noch sich auf Fahrt befindet, wodurch zusätzliche Kosten erzeugt werden. Des weiteren erfordert eine derartige Reinigungsvorrichtung eine entsprechende Infrastruktur und Platzangebot, was nicht in jedem Hafen gegeben ist.
  • Ausgehend von den Nachteilen des Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung für die Rumpfaußenseite von Wasserfahrzeugen zu schaffen, mit welcher diese kostengünstig, schnell und effektiv zu reinigen ist. Die Reinigungsvorrichtung soll des weiteren ortsungebunden und für Wasserfahrzeuge unterschiedlicher Größe einsetzbar sein. Des weiteren sollen durch eine Reinigung mittels der Reinigungsvorrichtung keine zusätzlichen Standzeiten des Wasserfahrzeugs verursacht werden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vorrichtung zum Reinigen der Rumpfaußenseite von Wasserfahrzeugen mittels wenigstens eines schwimmfähigen Reinigungskörpers, wobei der Reinigungskörper durch mindestens ein Führungselement entlang der Rumpfaußenseite beweglich geführt ist, welches einerseits mit einer unterhalb des Kiels des Wasserfahrzeugs angeordneten unteren Befestigungseinrichtung und andererseits mit einer oberhalb der Wasserlinie am Rumpf oder auf dem Deck des Wasserfahrzeugs angeordneten oberen Befestigungseinrichtung verbunden ist. Durch die obere und untere Befestigungseinrichtung und das mit diesen verbundene Führungselement muß der Reinigungskörper vorteilhaft nicht mehr manuell entlang der Außenseite des Rumpfes geführt werden. Mittels einer derartigen Reinigungsvorrichtung ist die Reinigung der Rumpfaußenseite eines Wasserfahrzeugs weitgehend automatisierbar. Sämtliche Komponenten der Reinigungsvorrichtung können derart ausgestaltet sein, daß sie auf einfache Weise zu transportieren und an dem Wasserfahrzeug anzuordnen sind. Gemäß einer praktischen Ausführungsform der Erfindung ist die unterhalb des Kiels des Wasserfahrzeugs angeordnete Befestigungseinrichtung ein langgestrecktes Profilelement. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Profilelement mittels Spannelementen unterhalb des Kiels befestigt. Vorteilhaft verlaufen die Spannelemente zur Befestigung des Profilelements von einem Ende des Profilelements zum Bug, bzw. vom anderen Ende des Profilelements zum Heck des Wasserfahrzeugs. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind diese Spannelemente aus Spanngurten, -ketten, -seilen oder sonstigen geeigneten Spannvorrichtungen gebildet.
  • Das langgestreckte Profilelement weist beispielsweise im Querschnitt ein U- oder Doppel-T-Profil auf, allerdings sind auch andere Querschnittsformen verwendbar. Die Abmessungen des Profilelements richten sich nach den Abmessungen und der Bauweise des jeweiligen zu reinigenden Wasserfahrzeugs. So kann das Profilelement zur Reinigung von Segelyachten mit konventionellem Schwertkiel oder Langkiel relativ schmal ausgeführt sein, bei der Reinigung von Wasserfahrzeugen mit einem eher flachen Unterwasserschiff, wie beispielsweise auf Gleiten ausgelegte Motoryachten, sollte das Profilelement hingegen breiter und flacher ausgeführt sein. Um eine Beschädigung der Rumpfaußenseite im Kontaktbereich mit des Profilelements zu vermeiden, kann das Profilelement in diesem Bereich mittels eines stoßabsorbierenden und abpolsternden Materials versehen sein. Für diesen Zweck eignet sich eine Ummantelung des Profilelements mit Kunststoff, welche das Profilelement teilweise oder auch über ihrer gesamten Länge ummanteln kann.
  • Zur Befestigung des Profilelements an dem Rumpf des Wasserfahrzeugs wird das Profilelement an den endseitig befestigten Spannelementen beispielsweise von Bord des Wasserfahrzeugs aus ins Wasser abgelassen. Aufgrund seines Gewichtes sinkt das Profilelement ab. Ist das Profilelement auf eine Wassertiefe abgesunken, die größer ist als der jeweilige Tiefgang des zu reinigenden Wasserfahrzeugs, wird es mittels der endseitigen Spannelemente unter die Mitte des Rumpfs des Wasserfahrzeugs gezogen. Die Spannelemente werden in geeigneter Weise jeweils am Bug, bzw. am Heck des Wasserfahrzeugs befestigt und gespannt. Dadurch wird das Profilelement mittig zum Rumpf des Wasserfahrzeugs gegen den Kiel nach oben gezogen und mittels der Spannelemente gehalten.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Profilelement mittels Stützelementen gegenüber dem Rumpf des Wasserfahrzeugs abstützbar. In einer weiteren Ausführungsform sind an dem Profilelement einstellbare Stützelemente angeordnet, mit denen das Profilelement vorzugsweise an mehreren Stellen des Rumpfes abstützbar ist. Durch die Stützelemente wird vorteilhaft ein seitliches Abkippen des Profilelements vom Kiel des Wasserfahrzeugs verhindert. Durch die Einstellbarkeit der Stützelemente ist das Profilelement an viele verschiedene Rumpfformen anpaßbar. Die Stützelemente können ebenso wie das Profilelement im Kontaktbereich mit dem Rumpf beispielsweise durch einen Überzug aus entsprechend geeigneten Materialien wie Kunststoff abgepolstert sein, so daß Beschädigungen des Rumpfes in Form von Beulen oder Kratzern vermieden werden. Zu diesem Zweck können die Stützelemente an ihrem Ende ebenfalls mit sogenannten „Power-Joints" versehen sein. Ein derartig an dem Rumpf des Wasserfahrzeugs durch die Spannelemente festgelegte und durch die Stützelemente abgestütztes Profilelement ist zur Befestigung der Führungselemente gut geeignet. Ein derartiges Profilelement bietet eine einfach und sicher zu befestigende Möglichkeit, die Führungselemente unterhalb des Kiels des Wasserfahrzeugs zu befestigen.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist an dem Profilelement ein in Richtung des Profilelements verfahrbarer Schlitten angeordnet. Der Schlitten ist des weiteren mit Führungsrollen versehen und ist an bzw. in dem Profilelement geführt. Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung ist der Schlitten mittels eines Zugelements in Richtung des Profilelements verfahrbar. Dieses Zugelement ist vorteilhaft an dem Schlitten befestigt, führt jeweils zum Anfang bzw. Ende des Profilelements und von dort zum Bug bzw. zum Heck des Wasserfahrzeugs. Das Zugelement ist am Bug bzw. am Heck des Wasserfahrzeugs in geeigneter Weise festgelegt. Durch Lockern des Zugelements beispielsweise am Heck des Wasserfahrzeugs und dem entsprechendes Nachziehen am Bug des Wasserfahrzeugs ist der Schlitten an bzw. in dem Profilelement vom Heck in Richtung Bug des Wasserfahrzeugs verfahrbar. Das Zugelement kann durch ein Seil, einen Gurt oder ähnliches ausgebildet sein. Vorteilhaft ist das mindestens eine Führungselement an dem verfahrbaren Schlitten angeordnet. Beispielsweise kann das Führungselement an einer an dem Schlitten vorgesehenen Öse befestigt sein. Auf diese Weise ist die Lage der Führungselemente relativ zur Längsrichtung des Wasserfahrzeugs variabel, so daß die Position der Führungselemente verändert werden kann, ohne das Profilelement zu diesem Zweck lösen und verschieben zu müssen.
  • In einer weiteren Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung weist die obere Befestigungseinrichtung wenigstens einen Haltearm, eine Trägerplatte mit Schieber und einen Hebelarm auf. Die Befestigungseinrichtung ist mittels der Haltearme am Rumpf des Wasserfahrzeugs festlegbar. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die obere Befestigungseinrichtung mittels der Haltearme am Rumpf des Wasserfahrzeugs mittels Spannschrauben, Spannhebeln oder ähnlichen Spanneinrichtungen festklemmbar. Die Trägerplatte ist vorzugsweise verschiebbar und einstellbar, beispielsweise durch Verschraubungen mittels Langlöchern, an den Haltearmen befestigt. Zusätzlich ist die Trägerplatte in einer Richtung vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zur Rumpfaußenseite verschiebbar angeordnet.
  • Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vorteilhaft vor, daß an der Trägerplatte wenigstens ein Führungswinkel befestigt ist, welcher den Schieber in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Rumpfaußenseite beweglich aufnimmt. Der Schieber ist des weiteren mittels einer Klemmvorrichtung bezüglich des wenigstens einen Führungswinkels festlegbar. An dem von der Rumpfaußenseite wegweisenden Ende des Schiebers ist der Hebelarm verschwenk- und verschiebbar mittels einer Klemmvorrichtung befestigt. Diese Klemmvorrichtung kann beispielsweise durch eine Klemmung mittels einer Verschraubung realisiert sein. Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, daß der verstellbare Hebelarm sich mit seinem freien Ende an der Rumpfaußenseite, vorzugsweise oberhalb der Wasserlinie abstützt. Das freie Ende des verstellbaren Hebelarms kann zu diesem Zweck in geeigneter Weise gepolstert sein, um Beschädigungen der Rumpfaußenseite des Wasserfahrzeugs zu vermeiden. Zu dem selben Zweck sieht eine weitere Ausführungsform der Erfindung vor, daß der Hebelarm sich über eine Stützrolle an der Rumpfaußenseite abstützt. Eine derartige Stützrolle besteht aus elastischem Kunststoff, wodurch die Berührungsfläche von Rumpfaußenseite und Stützrolle vorteilhaft abgepolstert ist und des weiteren ermöglicht wird, daß bei einer Einstellung der Hebelarme beispielsweise bei der Befestigung der oberen Befestigungseinrichtung am Rumpf relativ zur Rumpfaußenseite verschiebbar sind, ohne an dieser entlang zu schrammen.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das wenigstens eine Führungselement an der Trägerplatte befestigt. Zu diesem Zweck kann an der Trägerplatte beispielsweise ein Haken, eine Öse, Vertiefung, Bohrung oder ähnliches vorgesehen sein. Als Führungselement wird vorteilhaft ein Seil, ein Gurt oder eine Kette verwendet. Mit Vorteil ist vorgesehen, daß das wenigstens eine Führungselement zwischen dem Schlitten und der Befestigungseinrichtung der Trägerplatte gespannt ist. Dieses ist vorzugsweise mittels einer Feder realisiert. Diese Feder ermöglicht vorteilhaft, daß die Führungselemente unabhängig von ihrer jeweiligen Belastung und Dehnung stramm zwischen Schlitten und Trägerplatte gespannt sind, und auf diese Weise stets eine eindeutige Führung des Reinigungskörper ermöglichen. Mittels der Feder werden vorteilhaft auch eventuelle Dehnungen ausgeglichen, die entstehen, wenn ein seil- oder gurtartiges Führungselement sich aufgrund der Nässe dehnt. Weiterhin wird durch die Feder vorteilhaft die Justierung der Reinigungsvorrichtung am Wasserfahrzeug erleichtert. Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, daß der Reinigungskörper durch das wenigstens eine Führungselement geführt entlang der Rumpfaußenseite des Wasserfahrzeugs auf- und abbewegbar ist.
  • Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung sieht mit Vorteil vor, daß der Reinigungskörper motorisch bewegbar ist. Dazu ist des weiteren vorgesehen, daß der Reinigungskörper mittels eines an der oberen Befestigungseinrichtung angeordneten Motors, vorzugsweise Elektromotors, mittels eines Zugmittels bewegbar ist. Als Zugmittel ist ein Zugseil, -gurt oder eine Zugkette oder ein ähnliches Zugelement vorgesehen. Das Zugmittel ist mit einem Ende am Reinigungskörper und mit dem anderen Ende an einer durch den Motor angetriebenen Achse bzw. Winde befestigt. Durch Betätigung des Motors wird das Zugmittel auf der Achse bzw. der Winde aufgewickelt und der Reinigungskörper entlang der Rumpfaußenseite des Wasserfahrzeuges durch die Führungselemente geführt bewegt.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung vorteilhaft vor, daß zwei obere Befestigungseinrichtungen einander gegenüberliegend an beiden Seiten des Rumpfes des Wasserfahrzeugs anordbar sind. An beiden Befestigungseinrichtungen ist je ein Motor angebracht. Es ist des weiteren vorgesehen, daß das den Reinigungskörper bewegende Zugmittel durch eine am Schlitten angeordnete Umlenköse geführt von der Befestigungseinrichtung der einen Rumpfseite zur Befestigungseinrichtung der anderen Rumpfseite führt. Das Zugmittel ist dabei mit seinem einen Ende mit der Achse oder der Winde des einen Elektromotors und mit seinem anderen Ende mit der Achse oder der Winde des zweiten Elektromotors verbunden. Auf diese Weise kann der Reinigungskörper durch den backbordseitig angeordneten Motor von der Steuerbordseite in Richtung der Backbordseite gezogen werden. Umgekehrt kann der Reinigungskörper von dem steurerbordseitigen Motor von der Backbordseite zur Steuerbordseite gezogen werden. Dazu können beispielsweise die Achsen oder die Winden beider Motoren mit einer Rutschkupplung versehen sein, die einen Antrieb der Achse/Winde durch den Motor in eine Drehrichtung überträgt, in der anderen Drehrichtung jedoch durchrutscht. Es kann des weiteren vorgesehen sein, daß beide Motoren mittels einer geeigneten Steuerung miteinander verbunden sind, welche vorsieht, daß der erste Motor das Zugmittel aufwickelt, während der zweite Motor das Zugmittel abwickelt und umgekehrt.
  • Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, daß das Zugmittel mit zwei, jeweils auf einer Seite des Rumpfes angeordneten Reinigungskörpern verbunden ist. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, daß beide Rumpfseiten gleichzeitig gereinigt werden können. Dabei bewegt sich der erste Reinigungskörper von der Wasserlinie in Richtung des Kiels des Wasserfahrzeugs, während sich der zweite Reinigungskörper vom Kiel in Richtung der anderseitigen Wasserlinie bewegt. Durch Drehumkehr der Elektromotoren werden die Reinigungskörper in umgekehrter Richtung bewegt.
  • Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß der Reinigungskörper mittels Seilen, Gurten, Ketten oder dergleichen an dem wenigstens einen Führungselement geführt ist. Vorteilhaft sieht die Erfindung weiterhin vor, daß der Reinigungskörper an zwei zueinander im wesentlichen parallel verlaufenden Führungselementen geführt ist.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung eins Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnungen gegeben. Das Ausführungsbeispiel dient ausschließlich der Erläuterung und ist nicht beschränkend. Dabei zeigt:
  • 1 eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung während der Reinigung an einem Rumpf eines Bootes, schematisch,
  • 2 eine Detailansicht der Vorrichtung aus 1,
  • 3 eine entlang der Linie III-III in 1 geschnittene Detailansicht des Profilelements,
  • 4 eine Seitenansicht des Profilelements aus 3,
  • 5 eine obere Befestigungseinrichtung am Rumpf des Bootes in einer Ansicht in Längsrichtung des Bootes,
  • 6 eine Aufsicht auf die obere Befestigungseinrichtung aus 5,
  • 7 eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII aus 5
  • 8 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei der Reinigung vom Bug des Bootes aus und
  • 9 eine Ansicht einer alternativen erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zwei Reinigungskörpern bei der Reinigung vom Bug des Bootes aus,
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung einer am Rumpf 1 einer Yacht befestigten erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung. Man erkennt den Rumpf 1 schematisch dargestellt von der Seite aus betrachtet mit dem Bug 2 und dem Heck 3. Unterhalb der Wasserlinie 8 ist der Kiel 4 des Rumpfes 1 dargestellt. Unterhalb des Rumpfes 1 erkennt man ein Profilelement , das nachfolgend als Kielschiene 9 bezeichnet wird. Die Kielschiene 9 ist mit Spanngurten 11 und mit in einem Gelenk 6 knickbaren Abstandshaltern 10 versehen. Die Kielschiene 9 wird mittels der Spanngurte 11 jeweils am Bug 2 bzw. Heck 3 des Rumpfes 1 befestigt. In 8 und 9 ist zu erkennen, daß die Kielschiene 9 mittig unter dem Kiel 4 des Rumpfes 1 platziert ist. Die Spanngurte 11 werden derart gespannt, daß die Kielschiene 9 sich mit den Abstandshaltern 10 am Rumpf 1 abstützt und auf diese Weise relativ zum Rumpf 1 lagefixiert und nicht seitlich kippbar ist. An der Kielschiene 9 ist ein Schlitten 18 in Längsrichtung des Rumpfes 1 verschiebbar platziert. Die Kielschiene 9 und der Schlitten 18 bilden eine untere Befestigungseinrichtung 20. Am oberen Rand 7 des Rumpfes 1 ist eine obere Befestigungseinrichtung 19 befestigt. Zwischen der oberen Befestigungseinrichtung 19 und der unteren Befestigungseinrichtung 20 sind zwei Führungselemente 12 gespannt. Diese Führungselemente 12 können aus geeignetem Tauwerk, Gurten, Ketten oder Drahtseilen gebildet sein. Die beiden Führungselemente 12 dienen der Führung eines Reinigungskörpers 17, welcher mit Führungsseilen 44 mit den Führungselementen 12 verbunden ist. An der oberen Befestigungseinrichtung 19 ist ein Motor 14 angebracht, auf dessen Achse 16 eine Winde 15 festgelegt ist. Die Winde 15 nimmt ein Zugseil 13 auf, welches auf seiner anderen Seite mit dem Reinigungskörper 17 verbunden ist. Mittels des Zugseils 13 kann über den Motor 14 und die Winde 15 der Reinigungskörper 17 entlang der Außenseite des Rumpfes 1 durch die Führungselemente 12 geführt auf- und abbewegt werden. Die Führungsseile 44 sind dabei so dimensioniert, daß der Reinigungskörper 17, der aufgrund seines Auftriebs dazu neigt im Wasser aufzusteigen, gegen die Außenseite des Rumpfes 1 gedrückt wird. Der Reinigungskörper 17 erfährt aufgrund seines spezifischen Gewichts im Wasser einen Auftrieb. Dazu kann der Reinigungskörper 17 aus einem geschäumten Kunststoff oder aus einer aufblasbaren Hülle bestehen.
  • Der Reinigungskörper 17 besteht im wesentlichen aus einem Reinigungselement und einem Auftriebskörper. Der Auftriebskörper ist ähnlich wie ein Schlauchboot als ein mit Luft befüllbares Kissen aus einem geeigneten Kunststoff ausgeführt. Der Auftriebskörper ist mit einem Ventil versehen, an welchem eine Druckluftleitung anschließbar ist. Über die Druckluftleitung kann der Auftriebskörper des Reinigungskörpers beispielsweise mit einem auf dem Deck 5 des Bootes platzierten Kompressor während des Reinigungsvorgangs mit Druckluft beaufschlagt werden, um so den Auftrieb des Reinigungskörpers zu erhöhen. Bedingt durch den größeren Auftrieb wird der Reinigungskörper mit einem erhöhten Anpreßdruck gegen die Außenseite des Rumpfes 1 gepreßt, wodurch die Reinigungswirkung des Reinigungskörpers erhöht werden kann. Dies kann beispielsweise bei besonders starker Verschmutzung durch Muscheln notwendig sein. Ebenfalls kann über das Ventil nötigenfalls Luft aus dem Reinigungskörper abgelassen werden.
  • Wie man aus 9 erkennen kann, sind auf beiden Seiten des Rumpfes 1 der Yacht obere Befestigungseinrichtungen 19 angebracht. Auf der einen Seite der Yacht erkennt man den bereits in 1 dargestellten Motor 14, auf der Befestigungseinrichtung 19 der gegenüberliegenden Seite erkennt man einen weiteren Motor 40. Das Zugseil 13 läuft von der Winde 15 des Motors 14 zum Reinigungskörper 17 und ist mit diesem an dessen einen Seite verbunden. Auf der gegenüberliegenden Seite des Reinigungskörpers 17 ist ein weiteres Zugseil 13 befestigt, welches über eine Umlenköse 23 um die Kielschiene 9 herum zu einem zweiten Reinigungskörper 17 auf der anderen Seite des Bootes geführt ist. Der zweite Reinigungskörper 17 ist mit einem weiteren Zugseil 13 mit dem zweiten Motor 40 verbunden. Der Motor 40 und der Motor 14 sind dabei derart angesteuert, daß der Motor 14 das Zugseil 13 aufwickelt, wobei der Motor 40 gleichzeitig das Zugseil 13 abwickelt und umgekehrt. Im ersten Fall werden die Reinigungskörper 17 wie durch die Pfeile A gekennzeichnet an der Außenseite des Rumpfes 1 entlanggeführt, im zweiten Fall geschieht dies wie durch die Pfeile B angedeutet. Auf diese Weise ist eine gleichzeitige Reinigung beider Rumpfseiten des Wasserfahrzeuges möglich.
  • In 3 ist die Kielschiene quer zur Längsrichtung des Bootes geschnitten im Detail dargestellt. Man erkennt, daß die Kielschiene 9 aus einem Hohlprofil gebildet ist, in welchem ein Schlitten 18 aufgenommen ist. Der Schlitten 18 ist auf beiden Seiten mit Kunststoffrollen 42 versehen, welche auf der Innenkontur der Kielschiene 9 abrollen. Wie in 4 zu erkennen ist, ist am Endbereich der Kielschiene 9 ein Deckel 25 angeordnet, der gleichzeitig einen Anschlag für den Schlitten 18 bildet, so daß dieser nicht aus dem Innenbereich der Kielschiene 9 herausrollen kann. An dem Schlitten 18 sind Umlenkösen 23 für das Zugseil 13 angebracht. Durch die Umlenkösen 23 wird das Zugseil 13 um die aus Kielschiene 9 und Schlitten 18 bestehende untere Befestigungseinrichtung 20 herumgeführt. Die Umlenkösen 23 weisen gerundet ausgeführte Öffnungen auf, so daß das Zugseil 13 leicht durch die Umlenkösen 23 gleiten kann. Des weiteren weist der Schlitten 18 Befestigungsösen 24 für die Führungselemente 12 auf. Die Befestigungsösen 24 sind beispielsweise mittels einer Verschraubung fest an dem Schlitten 18 auf beiden Seiten befestigt. An der Außenkontur der Kielschiene 9 sind die Abstandshalter 10 mittels einer Schweißnaht befestigt. Der zwischen den Abstandshaltern 10 vorliegende Winkel α ist ebenso wie die Länge der Abstandshalter 10 einstellbar, so daß die untere Befestigungseinrichtung 20 auf unterschiedliche Größen und Formen der Rümpfe verschiedener Boote anpaßbar ist. Die Längeneinstellbarkeit der Abstandshalter 10 wird erreicht, indem die Abstandshalter 10 aus mehreren Einzelelementen bestehen, welche beispielsweise mittels Verschraubungen 45 und Langlöchern 46 miteinander verbunden sind.
  • In 5, 6 und 7 ist die obere Befestigungseinrichtung 19 in verschiedenen Ansichten detailliert dargestellt. Die obere Befestigungseinrichtung besteht aus einem rechtwinklig abgebogenen Haltearm 26, an welchem ein Spannblock 27 festgeschweißt ist. Der Spannblock 27 weist eine mit einem Innengewinde versehene Durchgangsöffnung auf, welche eine Spannschraube 28 aufnimmt. Die obere Befestigungseinrichtung 19 wird durch den rechtwinklig abgebogenen Haltearm 26 und die Spannschraube 28 am Rand 7 des Bootes festgeklemmt. Die Spannschraube 28 weist dazu ein Rändelrad 47 auf, so daß die obere Befestigungseinrichtung 19 per Hand schnell und einfach am Rand 7 des Bootes befestigt werden kann. Der Haltearm 26 weist eine Durchgangsöffnung 48 auf, durch welche eine Schraube 49 geführt ist. Mittels der Schraube 49 wird eine Trägerplatte 29 an dem Haltearm 26 befestigt. Dazu weist die Trägerplatte 29 ein Langloch 33 auf, so daß die Trägerplatte 29 quer zum Bootsrand 7 einstellbar ist. Auf der Trägerplatte 29 sind zwei Führungswinkel 31 mittels Verschraubungen 34 befestigt. Die Führungswinkel 31 bilden eine im wesentlichen senkrecht zum Bootsrand 7 verlaufende Aufnahme für einen Schieber 30. Der Schieber 30 ist in dieser Aufnahme quer zum Rand 7 des Bootes beweglich geführt und wird mittels eines in 7 genauer dargestellten Klemmechanismus festgeklemmt. Der Klemmechanismus 37 besteht aus einer mit einem Führungswinkel 31 verschweißten Schraube 38 und einem Spannhebel 37. Die Schraube 38 durchdringt beide Führungswinkel 31 sowie den Schieber 30. Zu diesem Zweck weist der Schieber 30 ein Langloch 50 auf. Durch ein Drehen des Spannhebels 37 werden beide Führungswinkel 31 gegen den Schieber 30 geklemmt, wodurch dieser lagefixiert ist. An dem Schieber 30 ist mittels einer weiteren Klemmschraube 36 ein Hebelarm 21 befestigt. Der Hebelarm 21 weist dazu ein Langloch 35 auf. Über dieses Langloch 35 kann die Länge des Hebelarms 21 sowie dessen Neigung relativ zum Rumpf 1 des Bootes eingestellt werden. Der Hebelarm 21 weist an seinem der Klemmschraube 36 gegenüberliegenden Ende eine Rolle 22 auf. Die Rolle 22 besteht vorzugsweise aus einem dämpfenden, nicht färbenden Kunststoff und hat den Zweck, eine Bewegung des Hebelarmes 21 beim Einstellen der oberen Befestigungseinrichtung entlang der Außenseite des Rumpfes 1 zu ermöglichen, ohne die Außenseite zu beschädigen. An der Trägerplatte 29 ist des weiteren eine Ringöse 32 für eine in 5 nicht näher dargestellte Spannfeder vorgesehen. Die Spannfeder dient dazu, die Führungselemente 12 während des Reinigungsvorgangs gespannt zu halten. Des weiteren können an der Trägerplatte Befestigungsmöglichkeiten für weitere Spannfedern vorgesehen sein, die beispielsweise den Zweck haben, den Hebel 21 gegen die Außenseite des Rumpfes 1 zu spannen, oder, falls der Hebel 21 klappbar ausgeführt ist, diesen nach einem Klappvorgang wieder in seine Ursprungslage zurückzubewegen.
  • Des weiteren kann vorgesehen sein, daß sowohl die Abstandshalter 10 als auch die Hebelarme 21 klappbar ausgeführt sind. Dies kann im Falle der Abstandshalter 10 durch ein Gelenk 6 erreicht werden. Die Hebelarme 21 können um ihren Befestigungspunkt mit dem Schieber 30 drehbar sein und mittels einer zwischen Grundplatte 29 und dem Hebelarm 21 gespannten Zugfeder vorgespannt sein. In beiden Fällen wird erreicht, daß sowohl die Abstandshalter 10 als auch die Hebelarme 21 vom Rumpf 1 des Bootes wegklappen können. Dieses ist beispielsweise erforderlich, wenn mit Hilfe der Reinigungskörper 17 der Teil des Rumpfes 1 gereinigt werden soll, an welchem sich die Abstandshalter 10 bzw. die Hebelarme 21 abstützen. Kontaktiert der Reinigungskörper 17 während des Reinigungsvorgangs durch seine Verfahrbewegung die Enden der Abstandshalter 10 oder der Hebelarme 21, so klappen diese weg und geben die Rumpffläche zur Reinigung frei. Nachdem der Reinigungskörper die jeweilige Kontaktfläche zwischen Rumpf 1 und Abstandshalter 10 bzw. Hebelarm 21 gereinigt hat, klappen der jeweilige Abstandshalter 10 bzw. Hebelarm 21 durch eine Vorspannung, beispielsweise mittels der Feder, an dem Rumpf 1 zurück.
  • An dem Schlitten 18 ist ein weiteres Zugseil 51 zum Verfahren des Schlittens 18 befestigt. Die Enden des Zugseils 51 können beispielsweise mittels nicht dargestellter Umlenkrollen zum Bug 2 bzw. Heck 3 des Bootes geleitet werden, so daß die Lage des Schlittens 18 manuell durch das Zugseil 51 verstellbar ist. Die Zugseile 51 können alternativ über nicht dargestellte Antriebe betätigt werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Rumpf
    2
    Bug
    3
    Heck
    4
    Kiel
    5
    Deck
    6
    Gelenk
    7
    Rand
    8
    Wasserlinie
    9
    Kielschiene
    10
    Abstandshalter
    11
    Spanngurt
    12
    Führungselement
    13
    Zugseil
    14
    Motor
    15
    Winde
    16
    Achse
    17
    Reinigungskörper
    18
    Schlitten
    19
    obere Befestigungseinrichtung
    20
    untere Befestigungseinrichtung
    21
    Hebelarm
    22
    Rolle
    23
    Umlenköse
    24
    Befestigungsöse
    25
    Deckel
    26
    Haltearm
    27
    Spannblock
    28
    Spannschraube
    29
    Trägerplatte
    30
    Schieber
    31
    Führungswinkel
    32
    Ringöse
    33
    Langloch
    34
    Verschraubung
    35
    Langloch
    36
    Klemmschraube
    37
    Spannhebel
    38
    Schraube
    39
    zweiter Reinigungskörper
    40
    zweiter Motor
    41
    Feder
    42
    Kunststoffrolle
    43
    Ventil
    44
    Führungsseil
    45
    Verschraubung
    46
    Langloch
    47
    Rändelrad
    48
    Durchgangsöffnung
    49
    Schraube
    50
    Langloch
    51
    Zugseil
    A,B
    Bewegungsrichtung

Claims (31)

  1. Vorrichtung zum Reinigen der Rumpfaußenseite eines Wasserfahrzeuges mittels wenigstens eines schwimmfähigen Reinigungskörpers, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungskörper durch mindestens ein Führungselement entlang der Rumpfaußenseite beweglich geführt ist, welches einerseits mit einer unterhalb des Kiels des Wasserfahrzeugs angeordneten unteren Befestigungseinrichtung und andererseits mit einer oberhalb der Wasserlinie am Rumpf oder auf dem Deck des Wasserfahrzeugs angeordneten oberen Befestigungseinrichtung verbunden ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb des Kiels des Wasserfahrzeugs angeordnete Befestigungseinrichtung ein langgestrecktes Profilelement ist.
  3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilelement mittels Spannelementen unterhalb des Kieles befestigt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannelemente zur Befestigung des Profilelements von einem Ende des Profilelements zum Bug, bzw. vom anderen Ende des Profilelement zum Heck des Wasserfahrzeugs verlaufende Spannelemente sind.
  5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannelemente Spanngurte, -ketten, -seile oder sonstige geeignete Spannvorrichtungen sind.
  6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilelement mittels Stützelementen gegenüber dem Rumpf des Wasserfahrzeugs stützbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Profilelement einstellbare Stützelemente angeordnet sind, mit denen das Profilelement vorzugsweise an mehreren Stellen des Rumpfes abstützbar ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente klappbar sind.
  9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Profilelement ein in Richtung des Profilelements verfahrbarer Schlitten angeordnet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten mit Führungsrollen versehen ist und an bzw. in dem Profilelement geführt ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten mittels eines Zugelementes in Richtung des Profilelements verfahrbar ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Befestigungseinrichtung wenigstens einen Haltearm, eine Trägerplatte mit Schieber und einen Hebelarm aufweist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Befestigungseinrichtung mittels des Hebelarms am Rumpf des Wasserfahrzeugs festlegbar ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Befestigungseinrichtung mittels des Haltearmes am Rumpf des Wasserfahrzeugs mittels Spannschrauben, Spannhebeln oder ähnlichen Spanneinrichtungen festklemmbar ist.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte vorzugsweise durch Verschraubungen mittels Langlöchern an dem Haltearm befestigt ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Rumpfaußenseite mittels der Langlöcher verschiebbar ist.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trägerplatte wenigstens ein Führungswinkel befestigt ist, welcher den Schieber in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Rumpfaußenseite beweglich aufnimmt.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber mittels einer Klemmvorrichtung bezüglich des wenigstens einen Führungswinkels festlegbar ist.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an dem von der Rumpfaußenseite wegweisenden Ende des Schiebers der Hebelarm verschwenk- und verschiebbar mittels einer Klemmvorrichtung befestigt sind.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Hebelarm sich mit seinem freien Ende an der Rumpfaußenseite, vorzugsweise oberhalb der Wasserlinie, abstützt.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm sich über eine Stützrolle an der Rumpfaußenseite abstützt.
  22. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Führungselement zwischen dem Schlitten und der Trägerplatte angebracht und vorzugsweise mit einer Feder gespannt ist.
  23. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungskörper durch das wenigstens eine Führungselement geführt entlang der Rumpfaußenseite des Wasserfahrzeugs auf- und ab bewegbar ist.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungskörper motorisch bewegbar ist.
  25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungskörper mittels eines an der oberen Befestigungseinrichtung angeordneten Motors, vorzugsweise Elektromotors, mittels eines Zugmittels bewegbar ist.
  26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel einen Zugseil, -gurt oder eine Zugkette oder ein ähnliches Zugelement ist.
  27. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei obere Befestigungseinrichtungen einander gegenüberliegend an beiden Seiten des Rumpfes des Wasserfahrzeugs anordbar sind.
  28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das den Reinigungskörper bewegende Zugmittel durch eine am Schlitten angeordnete Umlenköse geführt von der Befestigungseinrichtung der einen Rumpfseite zur Befestigungseinrichtung der zweiten Rumpfseite führt.
  29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel mit zwei jeweils auf einer Seite des Rumpfes angeordneten Reinigungskörpern verbunden ist.
  30. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungskörper mittels Seilen, Gurten, Ketten oder dergleichen an dem wenigstens einen Führungselement geführt ist.
  31. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungskörper an zwei zueinander im wesentlichen parallel verlaufenden Führungselementen geführt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE1019397A3 (nl) * 2010-06-30 2012-06-05 Rompay Boudewijn Gabriul Van Inrichting voor het onder water reinigen van de romp van een schip.
DE102017109700A1 (de) * 2017-05-05 2018-11-08 Woodway Ag Reinigungsvorrichtung für einen Schiffsrumpf

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