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DE102008017203A1 - Vorrichtung zur Abtrennung eines Fahrgastraums eines Kraftfahrzeuges von einem Laderaum - Google Patents

Vorrichtung zur Abtrennung eines Fahrgastraums eines Kraftfahrzeuges von einem Laderaum Download PDF

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DE102008017203A1
DE102008017203A1 DE102008017203A DE102008017203A DE102008017203A1 DE 102008017203 A1 DE102008017203 A1 DE 102008017203A1 DE 102008017203 A DE102008017203 A DE 102008017203A DE 102008017203 A DE102008017203 A DE 102008017203A DE 102008017203 A1 DE102008017203 A1 DE 102008017203A1
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DE
Germany
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motor vehicle
resisting torque
torque against
against force
stiffening elements
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Withdrawn
Application number
DE102008017203A
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English (en)
Inventor
Lars Hoffmann
Marten Wittorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
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Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
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Publication of DE102008017203A1 publication Critical patent/DE102008017203A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/06Safety nets, transparent sheets, curtains, or the like, e.g. between occupants and glass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R5/00Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like
    • B60R5/04Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like arranged at rear of vehicle
    • B60R5/044Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like arranged at rear of vehicle luggage covering means, e.g. parcel shelves
    • B60R5/045Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like arranged at rear of vehicle luggage covering means, e.g. parcel shelves collapsible or transformable

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Abstract

Eine Vorrichtung zur Abtrennung eines Fahrgastraums (4) eines Kraftfahrzeuges (1) von einem Laderaum (2) umfasst ein flexibles Rückhalteteil (3) und ein Verankerungsteil (5) zum Befestigen des Rückhalteteiles (3). Das Rückhalteteil (3) umfasst mindestens zwei zueinander beabstandete Versteifungselemente (8), die gegenüber einer in der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges wirkenden Kraft ein hohes Widerstandsmoment und gegenüber einer der Fahrtrichtung entgegen gesetzten Richtung wirkenden Kraft ein niedriges Widerstandsmoment aufweisen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abtrennung eines Fahrgastraums eines Kraftfahrzeuges von einem Laderaum mit einem flexiblen Rückhalteteil und einem Verankerungsteil zum Befestigen des Rückhalteteiles.
  • Aus der EP 1 153 795 B1 ist eine Vorrichtung zur Abtrennung eines Fahrgastraums von einem Laderaum eines Kraftfahrzeuges mit einem flexiblen Rückhalteteil und einem Verankerungsteil zum Befestigen des Rückhalteteiles an der Fahrzeugkarosserie bekannt, bei der als Rückhalteteil ein bandartiges Haltenetz vorgesehen ist, das in einem Aufroller aufgenommen ist. Der Aufroller ist an einer Bodenplatte ausgebildet, die zusammen mit einer zweiten Bodenplatte eine quadratische Öffnung verschließt, die der Aufnahme eines Ersatzrades dient. An der oberen Kante des Haltenetzes ist ein stabartiges Verankerungsteil angeordnet, an dessen Enden Einhängeeinrichtungen bzw. Schlaufen zum Einhängen des Haltenetzes an im Kraftfahrzeug befestigten Haken vorgesehen sind. Als nachteilig ist bei der bekannten Vorrichtung insbesondere die relativ komplizierte Art der Sicherung von Gepäck im Laderaum anzusehen, bei der das Haltenetz aus dem Aufroller herausgezogen, um das festzuhaltende Gepäckstück gelegt wird und anschließend die Schlaufen in entsprechend posi tionierte Haken eingehängt werden. Durch diese Maßnahmen wird insbesondere der Zugriff auf das Gepäck vom Innenraum des Kraftfahrzeuges erheblich erschwert. Als nachteilig sind auch die relativ hohen Herstellungskosten anzusehen, die mit der Verwendung von Aufrollmechanismen verbunden sind.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die kostengünstig herstellbar ist und einen einfachen Zugriff auf in dem Laderaum gelagerte Gegenstände vom Innenraum des Kraftfahrzeuges ermöglicht, wobei sowohl ein großer Komfort als auch eine hohe Sicherheit für Fahrzeuginsassen gewährleistet ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Rückhalteteil mindestens zwei zueinander beabstandete Versteifungselemente umfasst, die gegenüber einer in der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges wirkenden Kraft ein hohes Widerstandsmoment und gegenüber einer der Fahrtrichtung entgegen gesetzten Richtung wirkenden Kraft ein niedriges Widerstandsmoment aufweisen.
  • Aufgrund dieser Ausgestaltung wirkt das Rückhalteteil bei einer plötzlichen Bremsung oder einem Auffahrunfall des Kraftfahrzeuges einer Verlagerung von Ladegut aus dem Laderaum in den Fahrgastraum entgegen und gibt bei einer Kraftbeaufschlagung in Richtung des Laderaums denselben frei, damit ein Fahrzeuginsasse vom Fahrgastraum aus auf das Ladegut zugreifen kann. Unter einem Kraftfahrzeug in Sinne der Erfindung sind sowohl so genannte Kombis als auch Vans oder Lieferwagen zu verstehen und der Fahrgastraum kann lediglich eine Sitzreihe aber auch zwei oder mehr Sitzreihen umfassen. Das Rückhalteteil erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Innenbreite des Kraftfahrzeuges und reicht insbesondere bis zum Himmel. Unter Angepassung an die Geometrie des Kraftfahrzeuges im Querschnitt kann das Rückhalteteil beispielsweise rechteck- oder trapezförmig ausgebildet sein.
  • Um eine hohe Verformbarkeit bzw. Flexibilität des Rückhalteteils zu erzielen, sind zweckmäßigerweise die Versteifungselemente durch kettenartig verbundene Scharnierglieder gebildet. Zur Schaffung einer relativ großen Stabilität ist jedes Scharnierglied im Wesentlichen durch einen Grundkörper sowie am Grundkörper angeformte Verbindungslaschen mit Lagerbohrungen gebildet, die Lagerbolzen des Grundkörpers eines folgenden Scharniergliedes in einer Richtung schwenkbar lagern. Selbstverständlich sind mindestens zwei seitliche Verbindungslaschen als auch eine zentrale, also mittig angeordnete, Verbindungslasche vorgesehen und der Lagerbolzen kann entweder an dem Grundkörper angeformt oder als separates Bauteil ausgebildet und in eine entsprechende Bohrung des Grundkörpers eingesetzt sein.
  • Zweckmäßigerweise ist das niedrige Widerstandsmoment der Versteifungselemente durch einen Freigang zweier benachbarter Scharnierglieder realisiert. Im Weiteren ist das hohe Widerstandsmoment der Versteifungselemente durch einen Kraftschluss zweier benachbarter Scharnierglieder realisiert. In Ausgestaltung weist der Grundkörper eine Grundfläche auf, von der im Wesentlichen rechtwinklig Stirnflächen abgehen, die über ein konvexe Wölbung miteinander verbunden sind, wobei von der einen Stirnfläche die Verbindungslaschen rechtwinklig abgehen, die Lagerbohrungen der Verbindungslaschen um den Radius der Wölbung von der zugeordneten Stirnfläche beabstandet und die in die Lagerbohrungen eingreifenden Lagerbolzen im Radius der Wölbung angeordnet sind. Aufgrund dieser einfachen geometrischen Ausgestaltung ist zum einen eine Verschwenkbarkeit und zum anderen eine Selbstaussteifung der miteinander verbundenen Grundkörper gewährleistet. Nach der Einarbeitung von entsprechenden Aussparungen in die Grundkörper kann die Versteifung der Versteifungselemente durch Formschluss erfolgen. Dadurch kann das Rückhalteteil im Falle einer Nichtbenutzung teilweise oder ganz zusammen gerollt oder umgeklappt werden, wodurch zum einen eine freie Sicht nach hinten gegeben und zum faderen ein besseres Verstauen von Ladegut möglich ist.
  • Vorzugsweise sind in die Versteifungselemente Federelemente integriert, die ein selbständiges Aufstellen des Rückhalteteiles bewirken. Die Federelemente sind bevorzugt als Drehschenkelfedern oder Federstahlstreifen ausgeführt. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass sich das Rückhalteteil federbeaufschlagt selbsttätig aufrichtet, in einer vertikalen Position bleibt und nicht selbsttätig in Richtung Laderaum kollabiert.
  • Das flexible Rückhalteteil umfasst zweckmäßigerweise ein Netz. Diese Ausführung zeichnet sich insbesondere durch ein optimales niedriges Gewicht und eine mögliche Sicht nach hinten aus. ist In alternativer Ausgestaltung weist das flexible Rückhalteteil eine Matte auf, was eine Erhöhung der Festigkeit der Vorrichtung bewirkt.
  • Eine sichere und einfach zu bewerkstelligende Montage in einer eindeutigen Position ist dadurch gewährleistet, dass das Verankerungsteil im unteren Bereich des Rückhalteteiles angeordnet ist und Mittel aufweist, die ein falsches Montieren des Rückhalteteiles im Kraftfahrzeug verhindern. Die Mittel sind durch Vorsprünge oder Stifte mit unterschiedlichem Durchmesser gebildet. Die Stifte sind in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen des Kraftfahrzeuges einsteckbar bzw. einrastbar. Die Ausnehmungen können in hinteren Seitenwänden der Fahrzeugkaros serie oder an der hinteren Seite der Sitze, insbesondere der Rücksitze, ausgebildet sein.
  • Um den Schutz vor in den Fahrgastraum eindringender Ladung, beispielsweise in einem Crash-Fall oder bei einer starken Bremsung, weitergehend zu verbessern, sind im Dachbereich des Kraftfahrzeuges form- oder kraftschlüssige Haltemittel zum oberseitigen Befestigen des flexiblen Rückhalteteiles vorgesehen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeig:
  • 1 einen schematischen Längsschnitt eines Kraftfahrzeuges mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung mit einer Teildarstellung des Kraftfahrzeuges nach 1,
  • 3 eine vergrößerte Teildarstellung eines Versteifungselementes der Vorrichtung nach 1,
  • 4 Darstellungen einer Schwenkbewegung des Versteifungselementes nach 3 und
  • 5a bis 5c Darstellungen des Kraftfahrzeuges nach 1 mit der Vorrichtung in unterschiedlichen Lagen.
  • Das Kraftfahrzeug 1, dessen Fahrtrichtung mit einem Pfeil 6 angedeutet ist, umfasst einen Laderaum 2, der mittels eines flexiblen Rückhalteteiles 3 von einem Fahrgastraum 4 getrennt ist, um Ladegut 7 im Laderaum 2 vor einer Verlagerung, beispielsweise durch eine Bremsung des Kraftfahrzeuges bedingt, in den Fahrgastraum 4 zu verhindern. Das Rückhalteteil 3 erstreckt sich quer zur Längsrichtung des Kraftfahrzeuges 1 über dessen gesamte Breite und in vertikaler Richtung mindestens von unterhalb der Oberkante einer Sitzlehne bis zu einem Himmel des Kraftfahrzeuges 1, damit Insassen wirksam vor sich verlagerndem Ladegut 7 geschützt sind. Das Rückhalteteil 3 ist mit Hilfe eines Verankerungsteiles 5 im Bodenbereich des Laderaums 2 karosserieseitig befestigt. Zusätzlich können nicht dargestellte form- oder kraftschlüssige Befestigungselemente zum Einhängen des Rückhalteteiles 3 im Dachbereich des Kraftfahrzeuges 1 vorgesehen sein.
  • Das Rückhalteteil 3 umfasst im Wesentlichen ein Haltenetz 17, das in gleichen Abständen an parallel zueinander angeordneten Versteifungselementen 8 gehalten ist, die mit einem Ende an dem Verankerungsteil 5 festgelegt sind. Zum Aufspannen des Haltenetzes 17 sind mindestens zwei Versteifungselemente 8 erforderlich. Die Befestigung der Versteifungselemente 8 erfolgt beispielsweise in Taschen, die in das Haltenetz 17 eingearbeitet sind. Um eine falschen Montage des Verankerungsteils 5 zu vermeiden, weist das Verankerungsteil 5 Vorsprünge bzw. Stifte 9, 10 mit unterschiedlichen Durchmessern auf, die in entsprechend geformte karosserieseitige Ausnehmungen 11, 12 einsetzbar und durch Steck- oder Rastverbindungen fixierbar sind.
  • Die Versteifungselemente 8 bestehen jeweils aus einer kettenartigen Anordnung einzelner Scharnierglieder 13, die jeweils im Wesentlichen durch einen Grundkörper 14 sowie am Grundkörper 14 angeformte Verbindungslaschen 15 mit Lagerbohrungen 19 gebildet sind, die Lagerbolzen 20 des Grundkörpers 14 eines folgenden Scharniergliedes 13 in einer Richtung schwenkbar lagern. Die Auslegung der Scharnierglieder 13 ist derart, dass die Versteifungselemente 8 gegenüber einer in einer Richtung wirkenden Kraft ein geringes Widerstandsmoment, d. h. eine hohe Verformbarkeit bzw. Flexibilität, aufweisen, während sie gegenüber einer in einer entgegengesetzten Richtung wirkenden Kraft ein hohes Widerstandsmoment, d. h. eine hohe Formstabilität aufweisen.
  • Hierzu weist der Grundkörper 14 eine ebene Grundfläche 21 auf, von der rechtwinklig Stirnflächen 22 abgehen, die über ein konvexe Wölbung 23 miteinander verbunden sind, wobei von der einen Stirnfläche 22 die Verbindungslaschen 15 rechtwinklig abgehen. Die Lagerbohrungen 19 sind um den Radius der Wölbung 23 von der zugeordneten Stirnfläche 22 beabstandet angeordnet und die Lagerbolzen 20 befinden sich im Radius der Wölbung 23. Sonach ist in einer Richtung gemäß einem Pfeil 16 ein Freigang zwischen benachbarten Scharniergliedern 13 bzw. deren Grundkörpern 14 vorhanden und das Versteifungselement 8 ist schwenkbar über die Wölbungen 23, die über die zugeordneten Stirnflächen 22 abgleiten. In der dazu entgegengesetzten Richtung ist das Versteifungselement 8 nicht schwenkbar, da sich die Seitenflächen 22 benachbarter Scharnierglieder 13 gegenseitig in ihrer Bewegung hemmen, da sie in kraft schlüssige gegenseitige Anlage kommen, wodurch ein hohes Widerstandsmoment herrscht.
  • Die Vorrichtung wird zur Abtrennung des Fahrgastraums 4 vom Laderaum 2 derart in dem Kraftfahrzeug 1 angeordnet, dass die Wölbungen 23 der Grundkörper 14 der Scharnierglieder 13 in Richtung des Laderaums 2 weisen und in Fahrtrichtung gemäß Pfeil 6 ein hohes Widerstandsmoment vorhanden ist, wobei das Rückhalteteil 3, wenn es oberseitig nicht im Dachbereich gehalten ist, eine geringfügige Verformung in Richtung des Fahrgastraumes 4 aufweisen kann, wie es durch die dünne Linie 24 nach 5a angedeutet ist. Diese Verformung ist durch ein notwendiges Spiel zwischen den einzelnen Scharniergliedern 13 sowie deren elastischer Verformung hervorgerufen. Das Rückhalteteil 3 verhindert in dieser Lage bis zu einem vorgegebenen bzw. konstruktiv realisierbaren Maß das Eindringen des Ladegutes 7 in den Fahrgastraum 4, wenn das Rückhalteteil 3 in Fahrtrichtung gemäß dem Pfeil 6 belastet wird. Andernfalls kann das Rückhalteteil 3 gemäß der gestrichelten Linie 25 in den Laderaum 2 verschwenkt werden, so dass dieser für Fahrzeuginsassen von Fahrgastraum 4 aus zugänglich ist.
  • 5b zeigt eine weitere Betriebsstellung, in der das Rückhalteteil 3 durch die Wirkung einer entgegen der Fahrtrichtung gerichteten Kraft derart umgelegt wird, dass es beispielsweise auf Ladegut 7 aufliegt. Durch diese Betriebsstellung wird eine optimale Durchlademöglichkeit des Laderaums 2 von außen und eine Möglichkeit des Zugriffs in den Laderaum 2 vom Fahrgastraum 4 her gewährleistet.
  • In 5c ist eine Möglichkeit dargestellt, die Vorrichtung im Falle der Nichtnutzung oder beim Transport von sehr langem Ladegut 18 im Kraftfahrzeug 1 derart zu positionieren, dass sich das Rückhalteteil 3 nahezu senkrecht nach unten erstreckt.
  • 1
    Kraftfahrzeug
    2
    Laderaum
    3
    Rückhalteteil
    4
    Fahrgastraum
    5
    Verankerungsteil
    6
    Pfeil
    7
    Ladegut
    8
    Versteifungselement
    9
    Stift
    10
    Stift
    11
    Ausnehmung
    12
    Ausnehmung
    13
    Scharnierglied
    14
    Grundkörper
    15
    Verbindungslasche
    16
    Pfeil
    17
    Haltenetz
    18
    langes Ladegut
    19
    Lagerbohrung
    20
    Lagerbolzen
    21
    Grundfläche
    22
    Stirnfläche
    23
    Wölbung
    24
    Linie
    25
    Linie
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1153795 B1 [0002]

Claims (16)

  1. Vorrichtung zur Abtrennung eines Fahrgastraums (4) eines Kraftfahrzeuges (1) von einem Laderaum (2) mit einem flexiblen Rückhalteteil (3) und einem Verankerungsteil (5) zum Befestigen des Rückhalteteiles (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhalteteil (3) mindestens zwei zueinander beabstandete Versteifungselemente (8) umfasst, die gegenüber einer in der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges wirkenden Kraft ein hohes Widerstandsmoment und gegenüber einer der Fahrtrichtung entgegen gesetzten Richtung wirkenden Kraft ein niedriges Widerstandsmoment aufweisen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungselemente (8) durch kettenartig verbundene Scharnierglieder (13) gebildet sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Scharnierglied (13) im Wesentlichen durch einen Grundkörper (14) sowie am Grundkörper (14) angeformte Verbindungslaschen (15) mit Lagerbohrungen (19) gebildet sind, die Lagerbolzen (20) des Grundkörpers (14) eines folgenden Scharniergliedes (13) in einer Richtung schwenkbar lagern.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das niedrige Widerstandsmoment der Versteifungselemente (8) durch einen Freigang zweier benachbarter Scharnierglieder (13) realisiert ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass das hohe Widerstandsmoment der Versteifungselemente (8) durch einen Kraftschluss zweier benachbarter Scharnierglieder (13) realisiert ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der der Grundkörper (14) eine Grundfläche (21) aufweist, von der im Wesentlichen rechtwinklig Stirnflächen (22) abgehen, die über ein konvexe Wölbung (23) miteinander verbunden sind, wobei von der einen Stirnfläche (22) die Verbindungslaschen (15) rechtwinklig abgehen, die Lagerbohrungen (19) der Verbindungslaschen (15) um den Radius der Wölbung (23) von der zugeordneten Stirnfläche (22) beabstandet und die in die Lagerbohrungen (19) eingreifenden Lagerbolzen (20) im Radius der Wölbung (23) angeordnet sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Versteifungselemente (8) Federelemente integriert sind, die ein selbständiges Aufstellen des Rückhalteteiles (3) bewirken.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente als Drehschenkelfedern oder Federstahlstreifen ausgeführt sind.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Rückhalte teil (3) ein Netz (17) umfasst.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Rückhalteteil (3) eine Matte aufweist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungsteil (5) im unteren Bereich des Rückhalteteiles (3) angeordnet ist und Mittel aufweist, die ein falsches Montieren des Rückhalteteiles (3) im Kraftfahrzeug (1) verhindern.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel durch Vorsprünge oder Stifte (9, 10) mit unterschiedlichem Durchmesser gebildet sind.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte (9, 10) in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen (11, 12) des Kraftfahrzeuges einsteckbar bzw. einrastbar sind.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (11, 12) in hinteren Seitenwänden der Fahrzeugkarosserie ausgebildet sind.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (11, 12) an der hinteren Seite der Sitze, insbesondere der Rücksitze, ausgebildet sind.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15 dadurch gekennzeichnet, dass im Dachbereich des Kraftfahrzeuges (1) form- oder kraftschlüssige Haltemittel zum oberseitigen Befestigen des flexiblen Rückhalteteiles (3) vorgesehen sind.
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