DE102008009987A1 - Verfahren zum Zusammenfügen von Getriebebauteilen - Google Patents
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Abstract
Bei einem Verfahren zum Fügen von Getriebebauteilen, insbesondere von Bauteilen, die mit anderen Bauteilen in Wirkverbindung stehen, bestehen die Getriebebauteile aus einzelnen Bauelementen (1, 2, 3; 13, 14). Dabei sollen einzelne Bauelemente (1, 2, 3; 13, 14) durch Kleben zu den Getriebebaugruppen und -bauteilen miteinander verbunden werden.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammenfügen von Getriebebauteilen, insbesondere von Bauteilen, die mit anderen Bauteilen in Wirkverbindung stehen, wobei die Getriebebauteile aus einzelnen Bauelementen bestehen.
- STAND DER TECHNIK
- Ein Getriebe besteht aus einer Vielzahl von Bauteilen, die wiederum aus Bauelementen zusammengesetzt werden. Nun beispielsweise wird im vorliegenden Fall auf einen Schaltdom oder auf die Verbindung von Schaltstange und Schaltgabel Bezug genommen. Dies sind nur Beispiele. Von der vorliegenden Erfindung sind eine Vielzahl von Getriebebauteilen betroffen.
- Bis heute werden Getriebebauteile im wesentlichen durch mechanische Verbindungen oder Schweissverbindungen zusammengefügt. Mechanische Fügeverfahren sind Schrauben, Nieten, Stanznieten, Clinchen usw.. Thermische Fügeverfahren sind MAG-Schweissen, MIG-Schweissen, Widerstandsschweissen, Plasmaschweissen, Laserschweissen usw.. Zu den thermischen Fügeverfahren gehört auch das Hart- oder Weichlöten.
- Die konventionellen Fügeverfahren werden unterteilt in stoffschlüssige Verbindungen (Lötverbindungen, Schweissverbindungen, Klebverbindungen) kraftschlüssige Verbindungen, formschlüssige Verbindungen und Mischverbindungen. Beispielsweise wird in der
DE 10 2005 035 529 A1 eine Mischverbindung zwischen einer Schaltstange und einer Schaltgabel aus einer mechanischen Verbindung und dem Schweissen gezeigt. - Des weiteren ist aus der
DE 10 2005 010 269 A1 ein Verfahren zum Herstellen eines Bauteils aus zumindest zwei Bauelementen bekannt, das sich mit dem Laserschweissen beschäftigt. Es bezieht sich vor allem auf Getriebebauteile. - Aus der
DE 196 27 942 C1 ist wiederum ein Verfahren zum Verbinden eines Schaltelementes für ein Getriebe eines Fahrzeugs mit einer Lagerbuchse für dieses Schalteelement bekannt, wobei zwischen Schaltelement und Lagerbuchse ein Kunststoff eingespritzt wird. - Schlussendlich wird auch in der
DE 20 2004 014 747 U1 erwähnt, dass einzelne Bauelemente, wie beispielsweise ein Magnetkörper, an ein anderes Bauelement angeklebt wird. Dabei handelt es sich aber immer um Bauelemente, die keiner weiteren Krafteinwirkung unterliegen. - AUFGABE
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren für Getriebebauteile, die in Wirkverbindung mit anderen Bauteilen stehen, zu verbessern.
- LÖSUNG DER AUFGABE
- Zur Lösung der Aufgabe führt, dass einzelne Bauelemente durch Kleben zu Getriebebauteilen bzw. -gruppen miteinander verbunden werden.
- Mit der Erfindung hält nun zum ersten Mal das Herstellungsverfahren des Klebens in die Herstellungstechnik von Getrieben Einzug. Die Vorteile der Klebeverbindungen liegen dabei auf der Hand. Es sind im wesentlichen alle blechförmigen Werkstoffe fügbar. Dabei werden natürlich vor allem die flächigen Bereiche der Bauelemente bevorzugt. D. h., dass zum einen bei den bereits vorhandenen Bauelementen nach flächigen Bereichen gesucht wird, die als Fügestellen dienen können, zum anderen werden neue Bauelemente bereits mit flächigen Fügestellen konstruiert, die dann besonders gut verklebt werden können.
- Durch das Kleben erfolgt keine Wärmeeinbringung in die Bauelemente. Dies hat vor allem Vorteile bei schlecht oder nicht schweissbaren Werkstoffkombinationen. Bei einer Kombination mit der Klebetechnologie sind auch höhere Festigkeiten möglich, wobei gleichzeitig durch die Klebeschicht ein besseres Dämpfungsverhalten gegeben ist. Auch ist die Klebeverbindung von unterschiedlichen Werkstoffen möglich.
- FIGURENBESCHREIBUNG
- Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
-
1 eine perspektivische Ansicht eines Getriebebauteils, hergestellt nach dem erfindungsgemässen Verfahren; -
2 und3 perspektivische Ansichten von weiteren Getriebebauteilen, hergestellten nach dem erfindungsgemässen Verfahren. - In
1 ist ein Getriebebauteil gezeigt, welches aus mehreren Bauelementen zusammengesetzt ist. Für die vorliegende Erfindung sind davon vor allem eine Schaltstange1 und eine Schaltgabel2 wichtig. Beide Teile sind über einen Winkel3 miteinander verbunden, wobei ein Schenkel4 des Winkels3 planparallel bzw. flächig der Schaltgabel1 anliegt. Hier bietet es sich an, diesen Schenkel4 durch Kleben mit der Schaltstange1 zu verbinden. Des weiteren sitzt die Schaltstange1 auf einer ebenen Fläche5 der Schaltgabel2 auf und der Winkel3 bildet mit einer Seitenfläche6 der Schaltgabel2 eine ebene Anlagefläche7 . All diese Flächen können auch durch Kleben miteinander verbunden werden. - Denkbar ist auch das Verbinden von Schaltgatten
8.1 und8.2 mit jeweils einem Ende der Schaltgabel2 oder auch das Verbinden von Lagerstellen9.1 und9.2 mit Enden oder auf Enden der Schaltstange1 . - In
2 ist ein Schaltdom10 mit Schaltfinger11 und Rastierungshülse12 gezeigt. An einem Schaft13 des Schaltdoms10 liegt ein Bauteil14 für die Neutralerkennung fest. Dieses ist im Querschnitt als eine Schleife ausgebildet, wobei es durch eine entsprechende Krümmung15 eine grosse Anlagefläche an dem Schaft13 ausbildet. Hier kann dieses Bauteil14 sehr gut durch Kleben mit dem Schaft13 verbunden werden. Bezugszeichenliste1 Schaltstange 2 Schaltgabel 3 Winkel 4 Schenkel 5 ebene Fläche 6 Seitenfläche 7 Anlagefläche 8 Schaltpatte 9 Lagerstelle 10 Schaltdom 11 Schaltfinger 12 Rastierungshülse 13 Schaft 14 Bauteil 15 Krümmung - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 102005035529 A1 [0004]
- - DE 102005010269 A1 [0005]
- - DE 19627942 C1 [0006]
- - DE 202004014747 U1 [0007]
Claims (4)
- Verfahren zum Fügen von Getriebebauteilen, insbesondere von Bauteilen, die mit anderen Bauteilen in Wirkverbindung stehen, wobei die Getriebebauteile aus einzelnen Bauelementen (
1 ,2 ,3 ;13 ,14 ) bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Bauelemente (1 ,2 ,3 ;13 ,14 ) durch Kleben zu den Getriebebaugruppen und -bauteilen miteinander verbunden werden. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einzelnen Bauelementen (
1 ,2 ,3 ;13 ,14 ) Fügestellen planparallel oder als Steckverbindungen konstruiert werden. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei den einzelnen Bauelementen (
1 ,2 ,3 ;13 ,14 ), die zusammengefügt werden sollen, planparallele Flächen gesucht werden. - Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass planparallele Flächen der einzelnen Bauelemente (
1 ,2 ,3 ;13 ,14 ) miteinander verklebt werden.
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Publications (1)
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| DE102008009987A1 true DE102008009987A1 (de) | 2009-08-27 |
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ID=40896529
Family Applications (1)
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| DE200810009987 Ceased DE102008009987A1 (de) | 2008-02-19 | 2008-02-19 | Verfahren zum Zusammenfügen von Getriebebauteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102008009987A1 (de) |
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2008
- 2008-02-19 DE DE200810009987 patent/DE102008009987A1/de not_active Ceased
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