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DE102008009036A1 - Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine - Google Patents

Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine Download PDF

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DE102008009036A1
DE102008009036A1 DE102008009036A DE102008009036A DE102008009036A1 DE 102008009036 A1 DE102008009036 A1 DE 102008009036A1 DE 102008009036 A DE102008009036 A DE 102008009036A DE 102008009036 A DE102008009036 A DE 102008009036A DE 102008009036 A1 DE102008009036 A1 DE 102008009036A1
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drum
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spin
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determining
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DE102008009036A
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English (en)
Inventor
Ji An Changwon Jeong
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LG Electronics Inc
Original Assignee
LG Electronics Inc
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Publication date
Application filed by LG Electronics Inc filed Critical LG Electronics Inc
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Abstract

Es wird ein Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine offenbart, das imstande ist, die Waschzeit zu reduzieren, die während eines Wasch- oder Spülbetriebs unnötig verschwendet wird, in dem ein Wasserzufuhrprozeß, ein Wasch- oder Spülprozeß, ein Ablaufprozeß und ein Schleudertrockenprozeß gemäß eines entsprechenden Gangs wiederholt durchger einem Hauptschleudertrockenbetrieb ausgeführt wird, wodurch die Wirtschaftlichkeit der kommerziellen Waschmaschine verbessert wird. Das Steuerverfahren weist das Ermitteln der Wäschemenge nach der Beendigung eines Ablaufprozesses, das Ermitteln der Exzentrizität einer Trommel und das Feststellen, ob die Exzentrizität der Trommel behoben worden ist, durch Drehen der Trommel mit einer Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl nach dem Schritt des Ermittelns der Wäschemenge, und das Durchführen eines Schleudertrockenprozesses auf, wobei die Trommel abhängig von der Feststellung, ob die Exzentrizität der Trommel behoben worden ist, mit anderen Drehzahlen gedreht wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine und insbesondere ein Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine, das imstande ist, die Waschzeit zu reduzieren, die unnötig während eines Wasch- oder Spülbetriebs verschwendet wird, in dem ein Wasserzufuhrprozeß, ein Wasch- oder Spülprozeß, ein Ablaufprozeß und ein Schleudertrockenprozeß gemäß eines entsprechenden Gangs wiederholt durchgeführt werden, wobei der Wasch- oder Spülbetrieb vor einem Hauptschleudertrockenbetrieb ausgeführt wird.
  • Im allgemeinen ist eine Trommelwaschmaschine eine Maschine, die imstande ist, Wäsche unter Verwendung einer Reibungskraft zu waschen, die durch die Rotation einer Waschtrommel erzeugt wird, in der Waschmittel, Waschwasser und Wäsche angeordnet sind. Wenn folglich Wäsche unter Verwendung der Trommelwaschmaschine gewaschen wird, ist die Beschädigung der Wäsche minimal, und die Wäsche wird nicht leicht verwickelt. Desweiteren wird die Wäsche in einer Schlag- und Reibweise gewaschen, und daher werden die Waschwirkungen verbessert.
  • Im allgemeinen wäscht die Trommelwaschmaschine Wäsche durch einen Waschbetrieb, um Verunreinigungen aus der Wäsche unter Verwendung von Waschmittel zu entfernen, einen Spülbetrieb zum Spülen der Wäsche unter Verwendung von reinem Wasser und einen Schleudertrockenbetrieb, um eine Trommel mit einer hohen Drehzahl zu drehen, um schließlich das Waschwasser aus der Wäsche zu entfernen.
  • Sowohl im Waschbetrieb als auch im Spülbetrieb werden ein Wasserzufuhrprozeß und ein Ablaufprozeß ausgeführt. Zusätzlich wird nach der Beendigung des Ablaufprozesses ein Schleudertro ckenprozeß zum Entfernen des Waschwassers aus der Wäsche ausgeführt, so daß ein Waschprozeß und ein Spülprozeß effektiv durchgeführt werden.
  • Während des Schleudertrockenprozesses wird die Trommel mit einer höheren Geschwindigkeit als während des Waschprozesses und des Spülprozesses gedreht, und Waschwasser wird aus der Wäsche durch eine Zentrifugalkraft entfernt, die durch die Rotation der Trommel erzeugt wird. Wenn zu dieser Zeit die Wäsche exzentrisch in der Trommel verteilt ist, wird die Trommel in einer exzentrischen Weise gedreht, mit dem Ergebnis, daß eine große Belastung auf eine Antriebseinheit der Waschmaschine ausgeübt werden kann und Lärm durch die Trommel erzeugt werden kann. Aus diesem Grund wird im allgemeinen vor dem Beginn des Schleudertrockenprozesses ein Prozeß zum gleichmäßigen Drehen der Trommel bei einer Geschwindigkeit ausgeführt, die niedriger als die Drehzahl während des Schleudertrockenprozesses ist, um die Wäsche in der Trommel gleichmäßig zu verteilen.
  • Wenn zu dieser Zeit die Exzentrizität der Wäsche nicht behoben ist, selbst nachdem der Wäscheverteilungsprozeß ausgeführt wird, wird der Wäscheverteilungsprozeß wiederholt ausgeführt. Als Ergebnis wird der Wäscheverteilungsprozeß selbst beim Schleudertrockenprozeß ausgeführt, der sowohl im Waschbetrieb als auch im Spülbetrieb enthalten ist, wodurch ein übermäßiger Zeitumfang erforderlich ist, um den Waschbetrieb oder den Spülbetrieb auszuführen.
  • Insbesondere für eine kommerzielle Waschmaschine, wobei es erforderlich ist, daß ein Anwender Wäschegebühren zahlt, müssen zusätzliche Wäschegebühren bezahlt werden, wenn das Waschen der Wäsche nicht in einer vorgegebenen Zeitspanne beendet ist. Wenn desweiteren der Waschbetrieb in einem Waschsalon ausgeführt wird, wobei ein kurzer Waschzyklus erforderlich ist, wird der Zeitaufwand, um einen Waschzyklus zu beenden, übermäßig erhöht, mit dem Ergebnis, daß ein Besitzer des Waschsalons, der danach strebt, Gewinne durch einen kurzen Waschzyklus der kommerziel len Waschmaschine zu maximieren, beträchtliche wirtschaftliche Verluste erleiden kann.
  • Folglich ist die vorliegende Erfindung auf ein Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine gerichtet, das im wesentlichen eines oder mehrere der Probleme infolge der Einschränkungen und Nachteile des Stands der Technik vermeidet.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine bereitzustellen, das imstande ist, eine Waschzeit zu reduzieren, die während eines Waschbetriebs und eines Spülbetriebs unnötig verschwendet wird.
  • Zusätzliche Vorteile, Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden teilweise in der Beschreibung dargelegt, die folgt, und werden teilweise üblichen Fachleuten bei der Auswertung des folgenden deutlich werden oder können aus der Praxis der Erfindung erfahren werden. Die Aufgaben und anderen Vorteile der Erfindung können durch den Aufbau realisiert und erhalten werden, der insbesondere in der schriftlichen Beschreibung und den Ansprüchen hiervon als auch in den beigefügten Zeichnungen dargelegt wird.
  • Um diese Aufgaben zu lösen und andere Vorteile zu erzielen und gemäß des Zwecks der Erfindung, die hierin ausgeführt und allgemein beschrieben wird, weist ein Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine, das während eines Waschbetriebs, eines Spülbetriebs und eines Schleudertrockenbetriebs ausgeführt wird, das Ermitteln der Wäschemenge nach der Beendigung eines Ablaufprozesses, das Ermitteln der Exzentrizität einer Trommel und das Feststellen, ob die Exzentrizität der Trommel durch Drehen der Trommel mit einer Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl nach dem Schritt des Ermitteln der Wäschemenge behoben worden ist, und das Durchführen eines Schleudertrockenprozesses auf, wobei die Trommel abhängig von der Feststellung, ob die Exzentrizität der Trommel behoben worden ist, mit anderen Drehzahlen gedreht wird.
  • Vorzugsweise wird der Schritt des Durchführens eines Schleudertrockenprozesses während des Waschbetriebs oder des Spülbetriebs ausgeführt.
  • Es versteht sich, daß sowohl die vorhergehende allgemeine Beschreibung als auch die folgende detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung exemplarisch und erläuternd sind und dazu bestimmt sind, eine weitere Erläuterung der Erfindung bereitzustellen, die beansprucht wird.
  • Die beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um ein weitergehendes Verständnis der Erfindung bereitzustellen, und in diese Anmeldung eingebaut sind und einen Teil von ihr bilden, veranschaulichen Ausführungsform(en) der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, das Prinzip der Erfindung zu erläutern. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Schnittansicht, die eine übliche Trommelwaschmaschine zeigt;
  • 2 eine graphische Darstellung, die eine Prozedur zum Eintreten in einen Schleudertrockenschritt nach einem Ablaufschritt während eines Wasch- oder Spülbetriebs der Trommelwaschmaschine darstellt;
  • 3A bis 3C sind graphische Darstellungen, die Vorgänge darstellen, die erfindungsgemäß nach der Beendigung eines Ablaufschritts während eines Wasch- oder Spülbetriebs einer kommerziellen Waschmaschine ausgeführt werden;
  • 4 einen Ablaufplan, der ein erfindungsgemäßes Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine darstellt; und
  • 5 einen Ablaufplan, der ein Steuerverfahren eines erfindungsgemäßen Wäschemengenermittlungsschritts im Detail darstellt.
  • Es wird nun im Detail auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bezug genommen, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt werden. Wo es auch immer möglich ist, werden durch die Zeichnungen hindurch die selben Bezugsziffern verwendet, um sich auf dieselben oder ähnliche Teile zu beziehen.
  • 1 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau einer üblichen Trommelwaschmaschine zeigt. Wie in 1 gezeigt, weist die Trommelwaschmaschine einen Bottich bzw. Laugenbehälter 2, der in einem Maschinengehäuse 1 angebracht ist, so daß der Laugenbehälter 2 durch einen Dämpfer 7 und Federn 6 gehalten wird, eine zylindrische Trommel 3, die im Laugenbehälter 2 so angebracht ist, daß die Trommel 3 um ihre horizontale Achse gedreht werden kann, und einen Antriebsmotor auf, der axial mit der Trommel 3 gekoppelt ist.
  • Der Antriebsmotor 5 befindet sich auf der Rückseite des Laugenbehälters 2. Der Antriebsmotor 5 umfaßt einen Stator 5a und einen Rotor 5b. Damit eine Antriebskraft vom Rotor 5b ohne eine Riemenscheibe oder einem Riemen direkt auf die Trommel übertragen wird, ist eine Trommelwelle 4, die zusammen mit der Trommel 3 drehbar ist, direkt mit dem Rotor 5b verbunden.
  • An einer vorgegebenen Position vor dem Maschinengehäuse 1 ist eine Tür 8 angebracht, die einer Öffnung der Trommel 3 entspricht. Zwischen der Tür 8 und der Trommel 3 ist eine Dichtung 9 angebracht, um die Abdichtbarkeit der Trommel aufrechtzuerhalten. Über der Tür 8 ist ein Bedienungspult 10 angebracht, um es einem Anwender zu ermöglichen, einen Bedienungsbefehl einzugeben und den Gesamtbetrieb der Waschmaschine zu steuern.
  • In der Trommelwaschmaschine mit der obengenannten Konstruktion wird eine Drehkraft vom Rotor 5b über die Trommelwelle 4 auf die Trommel 3 übertragen. Während der Rotation der Trommel 3 wird Wäsche in der Trommel 3 durch Heber 3a angehoben, und fällt dann infolge der Schwerkraft, wodurch ein Waschbetrieb ausgeführt wird.
  • Wenn die Wäsche, die durch die Rotation der Trommel 3 angehoben wird, eine vorgegebene Höhe erreicht, fällt die Wäsche infolge der Schwerkraft, mit dem Ergebnis, daß die Wäsche mit Waschwasser in der Trommel 3 zusammenprallt. Dieser Prozeß wird wiederholt ausgeführt, und daher wird die Wäsche durch die Reibung zwischen der Wäsche und dem Waschwasser gewaschen.
  • Nachdem der oben beschriebene Waschprozeß beendet ist, wird ein Schleudertrockenprozeß begonnen. Im Schleudertrockenprozeß wird eine (nicht gezeigte) Ablaufpumpe betrieben, um Wasser durch eine (nicht gezeigte) Ablaufleitung abzuleiten, und die Trommel 3 wird mit einer hohen Drehzahl gedreht, wodurch die Wäsche durch eine Zentrifugalkraft schleudergetrocknet wird.
  • 2 ist eine graphische Darstellung, die eine Prozedur zum Eintreten in einen Schleudertrockenschritt nach einem Waschwasserablaufschritt während eines Wasch- oder Spülbetriebs der Trommelwaschmaschine zeigt.
  • Nachdem der Ablaufschritt während des Wasch- oder Spülbetriebs beendet ist, kann die Prozedur durch einen Wäschemengenermittlungsschritt, einen Exzentrizitätsermittlungsschritt und einen intermittierenden Schleudertrockenschritt in einen normalen Schleudertrockenschritt eintreten.
  • Der Wäschemengenermittlungsschritt ist ein Schritt des Ermittelns des Gewichts der in die Trommel aufgenommenen Wäsche. Im allgemeinen wird die Wäschemenge beruhend auf der Zeit ermittelt, die benötigt wird, bis die Drehzahl der Trommel eine vorgegebene Drehzahl erreicht, nachdem die Rotation der Trommel eingeleitet wird. Mit der Zunahme der Wäschemenge nimmt die Zeit zu, die benötigt wird, damit die Drehzahl der Trommel die vorgegebene Drehzahl erreicht. Wie in 2 gezeigt, wird folglich die Wäschemenge ermittelt, während die Drehzahl der Trommel in einem Bereich von 50 bis 100 U/min erhöht oder gesenkt wird, so daß die Drehzahl der Trommel die vorgegebene Drehzahl erreicht.
  • Hier wird es bevorzugt, einen Wäscheentwirrungsprozeß durchzuführen, der das Drehen der Trommel mit sich bringt, um die verwickelte Wäsche vor dem Beginn des Wäschemengenermittlungsschritts gleichmäßig zu verteilen. Dies liegt daran, daß wenn die Rotation der Trommel infolge der Verwicklung der Wäsche in einer exzentrischen Weise ausgeführt wird, Lärm erzeugt wird, und es schwierig ist, die Wäschemenge genau zu ermitteln. Vorzugsweise wird daher die Trommel mit einer Drehzahl von annähernd 50 U/min einmal oder mehrmals in abwechselnde Richtungen gedreht, und dann wird der Wäschemengenermittlungsschritt ausgeführt.
  • Nach der Beendigung des Wäschemengenermittlungsschritts wird der Exzentrizitätsermittlungsschritt ausgeführt, um die Exzentrizität der in die Trommel aufgenommenen Wäsche zu ermitteln und die Exzentrizität der Wäsche aufzuheben. Beim Exzentrizitätsermittlungsschritt wird die Trommel für eine vorgegebene Zeitspanne mit einer vorgegebenen Drehzahl gedreht, so daß die Wäsche vor dem Eintreten in den Schleudertrockenschritt gleichmäßig verteilt wird.
  • Zu dieser Zeit wird die Trommel mit einer Geschwindigkeit gedreht, die niedriger als jene während des normalen Schleudertrockenprozesses ist. Wie in 2 gezeigt, wird die Trommel vorzugsweise mit einer Drehzahl (rpm1) gedreht, die zwischen 100 U/min und 120 U/min, vorzugsweise bei 108 U/min vorgegeben ist.
  • Außerdem kann der intermittierende Schleudertrockenschritt, der ein vorbereitender Schleudertrockenschritt ist, vor dem Eintreten in den normalen Schleudertrockenschritt ausgeführt werden, um den Lärm zu reduzieren, der erzeugt wird, wenn im ersten Stadium des Schleudertrockenprozesses nach der Beendigung des Exzentrizitätsermittlungsschritts auf einmal eine große Menge Wasser abgelassen wird, und um die Belastung zu reduzieren, die auf den Motor ausgeübt wird. 2 stellt dar, daß der intermittierende Schleudertrockenschritt zweimal ausgeführt wird. Beim ersten intermittierenden Schleudertrockenschritt wird der Motor auf 170 U/min (rpm1a) beschleunigt und wird dann auf 108 U/min (rpm1) verzögert. Nachdem der Motor auf 108 U/min (rpm1) verzögert ist, wird ein zweiter Exzentrizitätsermittlungsschritt ausgeführt. Nach der Beendigung des zweiten Exzentrizitätsermittlungsschritts wird der zweite intermittierende Schleudertrockenschritt ausgeführt. Beim zweiten intermit tierenden Schleudertrockenschritt wird der Motor auf 400 U/min (rpm1b) beschleunigt, und wird dann auf 108 U/min (rpm1) verzögert.
  • Wenn jedoch die Exzentrizität der Wäsche beim Exzentrizitätsermittlungsschritt nicht behoben wird, kann es schwierig sein, in einen anschließenden intermittierenden Schleudertrockenschritt oder normalen Schleudertrockenschritt einzutreten. Dies liegt daran, daß die Trommel beim Schleudertrockenschritt mit einer höheren Drehzahl als beim Exzentrizitätsermittlungsschritt gedreht wird, wie oben beschrieben, und daher der Effekt, der durch die Exzentrizität der Wäsche bewirkt wird, beim intermittierenden Schleudertrockenschritt oder dem normalen Schleudertrockenschritt erheblich ist.
  • Aus diesem Grund kann der Exzentrizitätsermittlungsschritt wiederholt ausgeführt werden, bis die Exzentrizität der Wäsche behoben ist. In diesem Fall nimmt jedoch die Waschzeit übermäßig zu. Für eine kommerzielle Waschmaschine, wobei es erforderlich ist, daß ein Anwender Wäschegebühren bezahlt, ist die erhöhte Waschzeit für den Waschsalon wirtschaftlich nachteilig.
  • Nachstehend wird daher eine detaillierte Beschreibung eines Steuerverfahrens für eine kommerzielle Waschmaschine gegeben, die imstande ist, die Zunahme der Waschzeit selbst dann zu verhindern, wenn die Exzentrizität der Wäsche bei einem Exzentrizitätsermittlungsschritt nicht behoben wird.
  • Die 3A bis 3C sind graphische Darstellungen, die Vorgänge darstellen, die erfindungsgemäß nach der Beendigung eines Ablaufschritts während eines Wasch- oder Spülbetriebs einer kommerziellen Waschmaschine ausgeführt werden, und 4 ist ein Ablaufplan, der ein erfindungsgemäßes Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine darstellt.
  • Wenn, wie in 4 gezeigt, ein Anwender einen Befehl zum Beginn des Prozesses eingibt, werden zuerst ein Wasserzufuhrschritt, ein Wasch- oder Spülschritt und ein Ablaufschritt nacheinander gemäß eines entsprechenden Waschgangs ausgeführt (S1 bis S3).
  • Nach der Beendigung des Ablaufschritts (S3) wird ein Wäschemengenermittlungsschritt ausgeführt, um die Wäschemenge (S4) zu ermitteln.
  • Nach der Beendigung des Wäschemengenermittlungsschritts (S4) wird ein Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) ausgeführt, um festzustellen, ob die Trommel während der Rotation der Trommel während einer vorgegebenen Zeitspanne in einer exzentrischen Weise gedreht wird. Während des Ablaufs des Waschwassers ist die Wäsche in der Trommel exzentrisch angeordnet. Folglich gibt es eine große Möglichkeit, daß die Trommel in einer exzentrischen Weise gedreht wird. Insbesondere wenn die Trommel bei einem Schleudertrockenschritt in einer exzentrischen Weise gedreht wird, bei dem die Trommel mit einer hohen Drehzahl gedreht wird, kann das vorher erwähnte Problem auftreten. Aus diesem Grund wird der Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) ausgeführt, um zu ermitteln, ob die Trommel in einer exzentrischen Weise gedreht wird.
  • Beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) wird die Trommel für eine vorgegebene Zeitspanne mit einer vorgegebenen Drehzahl gedreht, um die Wäsche in der Trommel zu bewegen. Während die Wäsche in der Trommel durch die Rotation der Trommel bewegt wird, wird festgestellt, ob die exzentrische Rotation der Trommel behoben worden ist. Gemäß dieser Ausführungsform wird daher, wie in den 3 und 4 gezeigt, die Trommel mit einer Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) gedreht, so daß die Wäsche umverteilt wird, und dann festgestellt, ob die Exzentrizität behoben worden ist (S5).
  • Der Feststellung, ob die Exzentrizität behoben worden ist, wird vorgenommen, indem der Exzentrizitätsbetrag während der Rotation der Trommel ermittelt wird und festgestellt wird, ob der ermittelte Exzentrizitätsbetrag größer oder kleiner als ein vorgegebener Bezugsexzentrizitätsbetrag ist. Das heißt, es wird festgestellt, daß die Exzentrizität behoben worden ist, wenn der ermittelte Exzentrizitätsbetrag kleiner als der vorgegebene Bezugsexzentrizitätsbetrag ist. Andernfalls wird festgestellt, daß die Exzentrizität noch nicht behoben worden ist, wenn der ermittelte Exzentrizitätsbetrag größer als der vorgegebene Bezugsexzentrizitätsbetrag ist.
  • Zu dieser Zeit wird es bevorzugt, daß die Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) kleiner als die Drehzahl beim üblichen Schleudertrockenschritt ist. In dieser Ausführungsform wird die Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) so eingestellt, daß sie annähernd zwischen 100 U/min und 120 U/min, vorzugsweise bei 108 U/min vorgegeben ist. Jedoch wird die Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) nicht notwendigerweise auf den oben definierten Wert eingestellt.
  • 5 ist ein Ablaufplan, der einen Prozeß darstellt, um mehrmals festzustellen, ob die Exzentrizität beim Exzentrizitätsermittlungsschritt behoben worden ist.
  • Der Exzentrizitätsermittlungsschritt kann einmal ausgeführt werden. Jedoch wird es bevorzugt, daß der Exzentrizitätsermittlungsschritt mit einer vorgegebenen Häufigkeit, zum Beispiel n mal wiederholt ausgeführt wird, wie in 5 gezeigt.
  • Insbesondere wenn festgestellt wird, daß die Exzentrizität nicht behoben worden ist, nachdem die Trommel für eine vorgegeben Zeitspanne (t) mit der Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) gedreht wird, kann der Exzentrizitätsermittlungsschritt n mal oder weniger wiederholt ausgeführt werden. Wenn natürlich festgestellt wird, daß die Exzentrizität behoben worden ist, bevor der Exzentrizitätsermittlungsschritt mit der vorgegebenen Häufigkeit (n) wiederholt ausgeführt ist, wird der Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) beendet, und dann wird ein anschließender Schleudertrockenschritt begonnen. Nachdem der Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) mit der vorgegebenen Häufigkeit (n) wiederholt ausgeführt ist, wird der Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) ebenfalls beendet, und dann wird der Schleudertrockenschritt begonnen, selbst wenn die Exzentrizität nicht behoben worden ist. Im letztgenannten Fall wird jedoch die vorgegebene Häufigkeit (n) vorzugsweise auf 5 mal oder weniger begrenzt.
  • Wie oben beschrieben, wird erfindungsgemäß die Häufigkeit, mit der der Exzentrizitätsermittlungsschritt ausgeführt wird, auf einmal oder die vorgegebene Häufigkeit (n) begrenzt, obwohl die Exzentrizität nicht behoben worden ist, wodurch es möglich ist, die unwirtschaftliche Waschzeit zu reduzieren. Wenn eine weitere Reduzierung der Waschzeit erforderlich ist, kann außerdem der intermittierende Schleudertrockenschritt, der im allgemeinen vor dem normalen Schleudertrockenschritt ausgeführt wird, weggelassen werden, um die Waschzeit zu reduzieren.
  • Erfindungsgemäß ist es daher möglich, ein Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine bereitzustellen, das imstande ist, die Waschzeit effizient zu verwenden. Außerdem ist es möglich, zu verhindern, daß ein Anwender zusätzliche Gebühren zahlt, wenn die Waschzeit überschritten wird. Desweiteren ist es möglich, die Waschzyklusdauer zu reduzieren, wodurch die Gewinne des Waschsalons erhöht werden.
  • Nach der Beendigung des Exzentrizitätsermittlungsschritts (S5) wird ein Schleudertrockenschritt begonnen. Zu dieser Zeit kann der Schleudertrockenschritt ausgeführt werden, wobei die Trommel abhängig von der Feststellung beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5), ob die Exzentrizität behoben worden ist, mit unterschiedlichen Drehzahlen gedreht wird. Wie vorher beschrieben, ist die Wirkung, die auf die Exzentrizität zurückzuführen ist, umso größer, je höher die Drehzahl der Trommel ist. Wenn folglich die Exzentrizität behoben worden ist, wird der Schleudertrockenschritt durchgeführt, wobei die Trommel mit einer normalen Schleudertrockendrehzahl gedreht wird. Wenn die Exzentrizität andernfalls nicht behoben worden ist, wird der Schleudertrockenschritt durchgeführt, wobei die Trommel mit einer Drehzahl gedreht wird, die kleiner als die normale Schleudertrockendrehzahl ist.
  • Wie in 4 gezeigt, wird erfindungsgemäß abhängig von der Feststellung, ob die Exzentrizität beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) behoben worden ist, selektiv ein formeller Schleudertrockenschritt (S6) oder ein informeller Schleu dertrockenschritt (S7) ausgeführt. Insbesondere wenn der beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) ermittelte Exzentrizitätsbetrag kleiner als der Bezugsexzentrizitätsbetrag ist, wird der formelle Schleudertrockenschritt (S6) ausgeführt. Wenn der beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) ermittelte Exzentrizitätsbetrag andernfalls größer als der Bezugsexzentrizitätsbetrag ist, wird der informelle Schleudertrockenschritt (S7) ausgeführt. Beim informellen Schleudertrockenschritt (S7) wird die Trommel für eine vorgegebene Zeitspanne (t) mit einer informellen Schleudertrockendrehzahl (rpm2) gedreht. Zu dieser Zeit beträgt die vorgegebene Zeitspanne (t) zwischen 10 Sekunden und 30 Sekunden, vorzugsweise 20 Sekunden. Jedoch ist die vorgegebene Zeitspanne (t) nicht notwendigerweise auf den oben definierten Wert begrenzt.
  • Insbesondere stellt 3A ein Steuerverfahren dar, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) einmal ausgeführt wird. Das Schleudertrockenmuster wird abhängig von einer Feststellung, ob die Exzentrizität behoben worden ist, in einer alternativen Weise ausgewählt. Bezugnehmend auf 3B wird die Exzentrizitätsermittlung innerhalb der begrenzten vorgegebenen Häufigkeit (n) versucht, bis der beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) ermittelte Exzentrizitätsbetrag kleiner als der Bezugsexzentrizitätsbetrag ist, und wenn festgestellt wird, daß die Exzentrizität nicht behoben worden ist, wird der informelle Schleudertrockenschritt (S7) ausgeführt, wobei die Trommel für die vorgegebene Zeitspanne (t) mit der informellen Schleudertrockendrehzahl (rpm2) gedreht wird.
  • Wie in 3A gezeigt, kann dabei die informelle Schleudertrockendrehzahl (rpm2) so gesteuert werden, daß sie dieselbe wie die Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) ist. Wie in 3B gezeigt, ist die informelle Schleudertrockendrehzahl (rpm2) alternativ vorzugsweise höher als die Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) und kleiner als eine formelle Schleudertrockendrehzahl (rpm3), die im folgenden beschrieben wird, beim formellen Schleudertrockenschritt (S6).
  • Wenn die informelle Schleudertrockendrehzahl (rpm2) und die Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) dieselben sind, wie in 3A gezeigt, wird der informelle Schleudertrockenschritt (S7) ausgeführt, wobei die Trommel für die vorgegebene Zeitspanne (t) ohne eine zusätzliche Beschleunigung der Trommel nach der Beendigung des Exzentrizitätsermittlungsschritts (S5) mit derselben Drehzahl wie die Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) gedreht wird, wodurch eine Reduzierung der Waschzeit und zufriedenstellende Schleudertrockenwirkungen erzielt werden.
  • Wenn andernfalls beim formellen Schleudertrockenschritt (S6) die informelle Schleudertrockendrehzahl (rpm2) vorzugsweise größer als die Exzentrizitätsermittlungsdrehzahl (rpm1) und kleiner als die formelle Schleudertrockendrehzahl (rpm3) ist, wie in 3B gezeigt, wird der informelle Schleudertrockenschritt (S7) ausgeführt, wobei die Trommel für die vorgegebene Zeitspanne (t) mit einer geeigneten Drehzahl ohne eine übermäßige Beschleunigung der Trommel in einem Zustand gedreht wird, in dem die Exzentrizität nicht behoben ist, wodurch eine Reduzierung der Waschzeit und zufriedenstellende Schleudertrockenwirkungen erzielt werden.
  • Wenn erfindungsgemäß unterdessen die Exzentrizitätsermittlung innerhalb der vorgegebenen Häufigkeit (n) versucht wird, bis der beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5) ermittelte Exzentrizitätsbetrag kleiner als der Bezugsexzentrizitätsbetrag wird und als Ergebnis die Exzentrizität behoben worden ist, wie in 3C gezeigt, wird der formelle Schleudertrockenschritt (S6) ausgeführt, wobei die Trommel nach der Beendigung des Exzentrizitätsermittlungsschritts (S5) mit der formellen Schleudertrockendrehzahl (rpm3) gedreht wird. Zu dieser Zeit ist die formelle Schleudertrockendrehzahl (rpm3) beim formellen Schleudertrockenschritt (S6) größer als die Exzentrizitätsermitt lungsdrehzahl (rpm1) beim Exzentrizitätsermittlungsschritt (S5).
  • Beim formellen Schleudertrockenschritt (S6) wird daher die Exzentrizitätsermittlung innerhalb der begrenzten vorgegebenen Häufigkeit (n) versucht, wobei der Exzentrizitätsermittlungsschritt und der intermittierende Schleudertrockenschritt, die mehrmals wiederholt ausgeführt werden, weggelassen werden, und dann wird der Schleudertrockenprozeß ausgeführt. Folglich wird die Waschzeit reduziert. Desweiteren wird der Schleudertrockenprozeß mit einer Drehzahl, die höher als jene beim informellen Schleudertrockenschritt (S7) ist, in einem Zustand ausgeführt, in dem die Exzentrizität behoben worden ist, wodurch die Schleudertrockeneffizienz weiter verbessert wird.
  • Nach der Beendigung des Schleudertrockenschritts (S6, S7) tritt die Prozedur in einen Wasserzufuhrschritt ein, und der restliche Waschbetrieb wird ausgeführt, um das Waschen der Wäsche (S8) zu vollenden.
  • Wie aus der obigen Beschreibung deutlich wird, hat die vorliegende Erfindung die Wirkung, einen kurzen Waschzyklus bereitzustellen, der den Zweck einer kommerziellen Waschmaschine erfüllt, wodurch die Wirtschaftlichkeit der kommerziellen Waschmaschine verbessert wird.

Claims (18)

  1. Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine, das während eines Wasch- oder Spülbetriebs durchgeführt wird, in dem der entsprechende Betrieb unter Verwendung von Waschwasser ausgeführt wird und das Waschwasser abgelassen wird, wobei das Steuerverfahren aufweist: Ermitteln der in eine Trommel aufgenommenen Wäschemenge; Ermitteln der Exzentrizität der Trommel und Feststellen, ob die Exzentrizität der Trommel behoben worden ist, während der Rotation der Trommel durch Drehen der Trommel für eine vorgegebene Zeitspanne, so daß die Wäsche bewegt werden kann; und Durchführen eines Schleudertrockenprozesses, wobei die Trommel abhängig von der Feststellung, ob die Exzentrizität der Trommel behoben worden ist, mit anderen Drehzahlen gedreht wird.
  2. Steuerverfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Durchführens des Schleudertrockenprozesses während des Waschbetriebs oder des Spülbetriebs ausgeführt wird.
  3. Steuerverfahren nach Anspruch 2, wobei der Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel aufweist: Drehen der Trommel für die vorgegebene Zeitspanne mit einer vorgegebenen Drehzahl, so daß die Wäsche bewegt werden kann, und Feststellen, ob die exzentrische Rotation der Trommel behoben worden ist.
  4. Steuerverfahren nach Anspruch 3, wobei die Feststellung, ob die exzentrische Rotation der Trommel behoben worden ist, durch Ermitteln des Exzentrizitätsbetrags der Trommel und Feststellen, ob der ermittelte Exzentrizitätsbetrag kleiner als ein vorgegebener Bezugsexzentrizitätsbetrag ist, vorgenommen wird.
  5. Steuerverfahren nach Anspruch 4, wobei dann, wenn beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel festgestellt wird, daß die Exzentrizität der Trommel nicht behoben worden ist, der Schritt des Durchführens des Schleudertrockenprozesses ausgeführt wird, wobei die Trommel für eine vorgegebene Zeitspanne mit einer informellen Schleudertrockendrehzahl gedreht wird.
  6. Steuerverfahren nach Anspruch 5, wobei die informelle Schleudertrockendrehzahl größer als die Drehzahl ist, mit der die Trommel beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Wäsche gedreht wird.
  7. Steuerverfahren nach Anspruch 5, wobei die informelle Schleudertrockendrehzahl dieselbe wie die Drehzahl ist, mit der die Trommel beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Wäsche gedreht wird.
  8. Steuerverfahren nach Anspruch 5, wobei dann, wenn beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel festgestellt wird, daß die Exzentrizität der Trommel behoben worden ist, der Schritt des Durchführens des Schleudertrockenprozesses ausgeführt wird, wobei die Trommel mit einer formellen Schleudertrockendrehzahl gedreht wird.
  9. Steuerverfahren nach Anspruch 8, wobei die formelle Schleudertrockendrehzahl größer als die Drehzahl ist, mit der die Trommel beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Wäsche gedreht wird.
  10. Steuerverfahren nach Anspruch 8, wobei die formelle Schleudertrockendrehzahl größer als die informelle Schleudertrockendrehzahl ist.
  11. Steuerverfahren nach Anspruch 4, wobei der Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel mit einer vorgegebenen Häufigkeit ausgeführt wird, bis festgestellt wird, daß der ermittelte Exzentrizitätsbetrag kleiner als der Bezugsexzentrizitätsbetrag ist.
  12. Steuerverfahren nach Anspruch 11, wobei die vorgegebene Häufigkeit beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel auf 5 mal oder weniger begrenzt ist.
  13. Steuerverfahren nach Anspruch 11, wobei dann, wenn beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel festgestellt wird, daß der ermittelte Exzentrizitätsbetrag kleiner als der Bezugsexzentrizitätsbetrag ist, der Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel beendet wird und der Schritt des Durchführens des Schleudertrockenprozesses ausgeführt wird, wobei die Trommel mit einer formellen Schleudertrockendrehzahl gedreht wird.
  14. Steuerverfahren nach Anspruch 5, wobei die vorgegebene Zeitspanne beim Schritt des Durchführens des Schleudertrockenprozesses zwischen 10 Sekunden und 30 Sekunden liegt.
  15. Steuerverfahren nach Anspruch 3, wobei die vorgegebene Drehzahl beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel zwischen 100 U/min und 120 U/min liegt.
  16. Steuerverfahren nach Anspruch 1, das ferner aufweist: Durchführen eines Wasserzufuhrprozesses nach dem Schritt des Durchführens des Schleudertrockenprozesses.
  17. Steuerverfahren für eine kommerzielle Waschmaschine, das während eines Wasch- oder Spülbetriebs durchgeführt wird, in dem ein Wasserzufuhrprozeß, ein Ablaufprozeß und ein Schleudertrockenprozeß wiederholt durchgeführt werden, wobei der Wasch- oder Spülbetrieb vor einem letzten Schleudertrockenbetrieb ausgeführt wird, wobei das Steuerverfahren aufweist: Ermitteln der in eine Trommel aufgenommenen Wäschemenge, nachdem der Ablaufprozeß beendet ist; Ermitteln der Exzentrizität der Trommel und Feststellen, ob die Trommel in einer exzentrischen Weise gedreht wird, durch Drehen der Trommel für eine vorgegebene Zeitspanne, so daß die Wasche umverteilt wird; und Durchführen eines Schleudertrockenprozesses, wobei der Schritt des Durchführens des Schleudertrockenprozesses bei der Feststellung beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel, daß die Trommel nicht in der exzentrischen Weise gedreht wird, das Durchführen eines formellen Schleudertrockenprozesses, und bei der Feststellung beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel, daß die Trommel in der exzentrischen Weise gedreht wird, einen informellen Schleudertrockenprozeß aufweist.
  18. Steuerverfahren nach Anspruch 17, wobei die Drehzahl der Trommel beim Schritt des Durchführens des informellen Schleudertrockenprozesses gleich oder größer als die Drehzahl der Trommel beim Schritt des Ermittelns der Exzentrizität der Trommel und kleiner als die Drehzahl der Trommel beim Schritt des Durchführens des formellen Schleudertrockenprozesses ist.
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