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DE102008008824A1 - Verfahren und Gerät zur Generierung eines Ultraschallbildes von sich bewegenden Objekten unter Verwendung eines verformbaren Modells - Google Patents

Verfahren und Gerät zur Generierung eines Ultraschallbildes von sich bewegenden Objekten unter Verwendung eines verformbaren Modells Download PDF

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Publication number
DE102008008824A1
DE102008008824A1 DE102008008824A DE102008008824A DE102008008824A1 DE 102008008824 A1 DE102008008824 A1 DE 102008008824A1 DE 102008008824 A DE102008008824 A DE 102008008824A DE 102008008824 A DE102008008824 A DE 102008008824A DE 102008008824 A1 DE102008008824 A1 DE 102008008824A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
model
image
echoes
regions
response
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008008824A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Thomas Hoctor
Bruno Hans Haider
Mirsaid Seyed-Bolorforosh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE102008008824A1 publication Critical patent/DE102008008824A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B8/00Diagnosis using ultrasonic, sonic or infrasonic waves
    • A61B8/08Clinical applications
    • A61B8/0833Clinical applications involving detecting or locating foreign bodies or organic structures
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B8/00Diagnosis using ultrasonic, sonic or infrasonic waves
    • A61B8/48Diagnostic techniques
    • A61B8/483Diagnostic techniques involving the acquisition of a 3D volume of data

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Abstract

Verfahren zur Erzeugung eines dreidimensionalen Bildes (70) eines Objekts. Das Verfahren beinhaltet die Lieferung eines Modells (8) des Objekts (62) (200), die Beschallung der Regionen des Objekts aus Quellenwandlern (58), die außerhalb des Objekts liegen (62) (202), den Empfang eines Antwortechos vom Objekt (62) an Empfangswandlern (58), die außerhalb des Objekts liegen (62), die Verarbeitung der Antwortechos (204) und die Generierung eines Hybridbildes (70) des Objekts (62), das Objektregionen umfasst, die auf das Modell (8) des Objekts (62) ansprechen, sowie Objektregionen umfasst, die auf die Antwortechos (208/212) ansprechen.

Description

  • ERFINDUNGSGEBIET
  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf die medizinische diagnostische Ultraschallbildgebung und speziell auf die Verwendung von verformbaren Modellen in Verbindung mit der Ultraschallbildgebung.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Ein konventionelles Ultraschallbildgebungssystem umfasst eine Anordnung von Ultraschallwandlern, die während eines Übertragungsmodus eine Ultraschallwelle (eine transiente Druckwelle) übertragen und während eines Empfangsmodus eine reflektierte Welle empfangen, welche von einem untersuchten Objekt zurückgeworfen wird. Das räumliche Antwortsignal auf diese Ultraschallwelle wird als Ultraschallstrahl bezeichnet. Im Allgemeinen besteht der gesamte (Zweiweg-)Strahl aus einer Kombination von zwei separaten Strahlen: einem Übertragungsstrahl, welcher der Grad darstellt, zu dem Energie im Objekt gespeichert wird, und einem Empfangsstrahl, der ein Systemantwortsignal auf Echos darstellt, die ihren Ursprung an verschiedenen Punkten im Raum haben. Die Signale, die von den Wandlern, welche auf die empfangene Druckwelle ansprechen, generiert werden, werden verarbeitet, und die Ergebnisse werden in Form eines visuellen Bildes des Objekts angezeigt.
  • Die Anordnung umfasst typischerweise eine Vielzahl von Wandlern, die als lineare Anordnung oder Zeile konfiguriert sind, wobei jeder Wandler während des Übertragungsmodus durch eine separate Signalspannung angetrieben wird. Durch die Auswahl einer Zeitverzögerung (in Relation zu einer Referenzzeit) für die Signalspannung, der jeder Wandler ausgesetzt wird, wird die Richtung der Ultraschallstrahlenergie reguliert, welche von den einzelnen Wandlern übertragen wird. Zusätzlich kann die Regulierung der Amplitude der auf jeden Wandler angewendeten Signalspannung verwendet werden, um die in den Seitenkeulen des Ultraschallstrahls vorhandene Energie zu senken.
  • Durch die Regulierung der Zeitverzögerung wird die von den Wandlern emittierte Ultraschallenergie gesteuert, so dass eine Gesamt-Ultraschallwelle erzeugt wird, die in eine gewünschte Richtung entlang des Objekts wandert (also das Objekt abtastet) oder entlang einer Abtastlinie (die auch als A-Line bezeichnet wird) wandert, wobei die Energie auf einen ausgewählten Punkt der Abtastlinie fokussiert ist. Das heißt, dass die Übertragungsenergie von der Wandleranordnung ausgehend auf einen festen Bereich (festen Brennpunkt) fokussiert oder konzentriert ist, so dass in diesem Bereich die maximale Energie vorhanden ist. In anderen Bereichen (Abständen von der Wandleranordnung) ist die Energie zu einem geringeren Grad lokalisiert, so dass ein breiterer Strahl entsteht. Obwohl die Energie so an nur einem einzigem Punkt der Abtastlinie fokussiert ist, kann die Energie an den folgenden Punkten (den Punkten, die eine Brennpunktzone bilden) ausreichend sein, um einen reflektierten Strahl zu erzeugen, der verarbeitet werden kann, um ein Bild mit ausreichend lateraler Auflösung zu erzeugen.
  • Dieselben Prinzipien der Strahlenkombination werden angewendet, wenn die Wandler die reflektierte Ultraschallenergie von der Abtastlinie empfangen. Die Spannungen, die an den empfangenen Wandlern erzeugt werden, werden auf kontrollierbare Weise verzögert und summiert, so dass die empfangene Gesamt-Signalantwort in erster Linie die Ultraschallenergie darstellt, die von einer einzigen Brennpunktzone entlang der Abtastlinie des Objekts reflektiert wird.
  • Um ein zweidimensionales oder planares Bild des Objekts zu generieren (und um zu erkennen, dass im Nahfeld die Ultraschallbildgebung erfolgt), sind die Wandler während des Empfangsmodus dynamisch auf nachfolgende Bereiche (Tiefen in das abgetastete Objekt hinein), die von der Wandleranordnung ausgehend entlang der Abtastlinie verlaufen, fokussiert, während die reflektierten Ultraschallwellen empfangen werden. Der fokussierte Bereich beruht auf der Zeit, die die Ultraschallimpulse zum Hin- und wieder Zurückwandern benötigen. Durch die Regulierung der mit jedem Wandler verbundenen Zeitverzögerung wird die empfangene Energie auf den gewünschten Zeitvarianz-Bereich oder die gewünschte Tiefe fokussiert. Solch eine dynamische Fokussierung des Empfangsmodus erzeugt ein verwendbares Antwortsignal am Brennpunkt und einem Bereich von Abständen in der Nähe des Brennpunktes. Der Bereich, über dem die Zweiwegantwort des Systems gut fokussiert ist, wird als die Feldtiefe bezeichnet. Außerhalb der Feldtiefe wird die Bildqualität beeinträchtigt und die Reflexionen sind nicht für die Erzeugung des Bildes verwendbar.
  • Wie man erkennen kann, kann durch die unmittelbaren Strahlsteuerungs- und Signalkombinationsfähigkeiten der linearen Wandleranordnung nur ein 2D-Bild des Objekts erzeugt werden, wobei sich das Bild in der normalen Ebene der Anordnungsoberfläche befindet und die Zentren der Anordnungselemente enthält.
  • Das planare zweidimensionale Bild, das von der standardmäßigen linearen Wandleranordnung erzeugt wird, kann typischerweise für Zehntel von Malen pro Sekunde aktualisiert werden. Die Aktualisierungsrate wird durch die Zeit eingeschränkt, die der übertragene Ultraschallimpulse benötigt, um zum weitesten Bildbereichspunkt und wieder zurück zu wandern (die Rundumlaufwanderzeit). Bei einer Echokardiogramm-Anwendung bestimmt zum Beispiel die Aktualisierungsrate (die auch als Frame-Rate bezeichnet wird) die Genauigkeit, mit der die Bewegung des Herzens abgebildet werden kann. Eine Frame-Rate von ungefähr 30 Frames pro Sekunde erzeugt den Effekt der Echtzeit-Bewegung, wozu auch die Echtzeit-Bewegung des Herzens gehört. Höhere Frame-Raten sind nur in besonderen diagnostischen Situationen erforderlich.
  • Die Impulswanderzeit (und daher die Frame-Rate) hängt ferner von der Schallgeschwindigkeit durch das abgebildete Gewebe ab. Geht man von einem typischen 70-Grad-Sektorbild aus, das 128 separate Ultraschallabtastlinien umfasst, die bis zu einer Tiefe von 10 Zentimetern abgebildet werden, muss das Zeitintervall zwischen nachfolgenden Bild-Frames (Frame-Aktualisierungen) lang genug sein, als dass der Schallimpuls die folgende Strecke wandern kann: 128 × 10 cm × 2 = 2560 cm = 25,600 mm.
  • Die Schallgeschwindigkeit beträgt in Gewebe etwa 1,54 mm/μsec, daher müssen mindestens 16,62 Millisekunden für die Erfassung der Daten eingeräumt werden, um in der beispielhaften Anwendung einen einzigen Frame zu konstruieren. Da bei einer Frame-Rate von 30 Frames pro Sekunde zur Erfassung jeder Frame 33,3 Millisekunden zur Verfügung stehen, können in dem beispielhaften Szenario leicht Bilder bei der gewünschten Rate von 30 Frames/Sekunde generiert werden.
  • Bestimmte Ultraschallbildgebungssysteme generieren mehrere Übertragungsbrennpunktzonen, d. h., hier ist der Übertragungsstrahl während des Übertragungsmodus auf verschiedene Bereiche fokussiert. Durch diese Praxis kann die Frame-Aktualisierungsrate eingeschränkt werden. Ultraschallbilder werden erzeugt, indem die reflektierte Energie von mehreren Brennpunktzonen zu einem einzigen Bild (oder Frame) kombiniert wird, das in allen Bereichen fokussiert ist. Die Verwendung solcher multipler Übertragungsbrennpunktzonen erfordert, dass während jeder Bildabtastung in jeder beschallten Richtung mehrere Strahlen gebildet werden, wobei unter Umständen die Reduktion des Frames unterhalb der gewünschten 30 Frames pro Sekunde erforderlich ist.
  • Dreidimensionale Echtzeit-Ultraschallbilder (die als 4D-Bilder bezeichnet werden) werden in einer planaren Wandleranordnung erzeugt, wobei jedes Echtzeit-Bildframe ein volumetrisches 3D-Bild umfasst. Solche Bilder sind gängigerweise für Geburtshilfe-Anwendungen erzeugt und angezeigt worden. In letzter Zeit sind solche Bilder bei der Echokardiologie eingeführt worden.
  • Obwohl es erwünscht ist, dass solche volumetrischen 3D-Bilder in Kardiologie-Anwendungen verwendet werden, steht aufgrund der Einschränkungen der Frame-Raten bei der Echtzeit-3D-Bildgebung nicht ausreichend Zeit zur Verfügung, um das gesamte Herzvolumen (auch als Quellenvolumen bezeichnet) zu beschallen, die Echos zu empfangen und zu verarbeiten und anhand von ihnen das Echtzeit-Bild zu reproduzieren. Man nehme zum Beispiel an, dass es in einem 3D-Bild gewünscht ist, 128 Ebenen mit 128 Linien pro Ebene abzubilden, um das gewünschte Bildvolumen zu erzeugen. Die Erfassung von 16,384 (128 × 128) Linien von Ultraschalldaten bis zu einer Tiefe von 10 cm erfordert mehr als zwei Sekunden. Demnach kann die gewünschte Frame-Rate von 30 Frames pro Sekunde nicht aufrechterhalten werden.
  • Um den Erfassungszeitnachteil zu überwinden und Informationsanzeigen zu erzeugen, die mit 2D-Bildern vergleichbar sind, ist [das Vorgehen] bekannt, anstelle von volumetrischen Echtzeit-3D-Bildern Zweiebenen-Bilder zu erzeugen. In diesem Anzeigemodus werden zwei orthogonale Ebenen beschallt und die resultierenden Bilder angezeigt. Diese zwei Bilder können leicht unter Verwendung einer planaren Anordnung erzeugt werden, da die Anordnung in eine beliebige Richtung strahlgesteuert werden kann, während sie nur zweimal so viele Ultraschalllinien wie das Standardbild erfordert. So kann die gewünschte hohe Frame-Rate erzielt werden. Mit einiger Übung kann ein Bediener ein 3D-Bild des Herzens mental anhand der beiden Zweiebenen-Bilder konstruieren, doch für einen Neuling oder einen gelegentlichen Benutzer ist dies ausgesprochen schwierig.
  • Es ist auch bekannt, dass die Ultraschallbildgebungs-Erfassung mithilfe von Strahlenbündelung beschleunigt werden kann. Gemäß dieser Vorgehensweise wird ein einziger, breiter Hauptkeulen-Übertragungsstrahl geformt, und mehrere parallele Empfangsstrahlen zeichnen die Echos auf, die von der akustischen Energie im Hauptstrahl generiert werden. Wenn für jeden Übertragungsstrahl N Empfangsstrahlen vorhanden sind, wird der Prozess als N-zu-1-Strahlbündelung bezeichnet. Das resultierende Zweiweg-Antwortsignal ist das Produkt aus Empfangsstrahl und Übertragungsstrahl. Wenn das Empfangsstrahl-Muster vollständig innerhalb der Hauptkeule des Übertragungsstrahls liegt, besteht das Gesamtantwortsignal einfach aus dem Empfangsstrahl-Muster, da die Hauptkeulen-Übertragungsenergie relativ konstant ist. Dies wird als Einweg-Strahlenmuster bezeichnet.
  • Die Seitenkeulen-Energie des Einweg-Strahls ist im Allgemeinen höher als die Seitenkeulen-Energie des Zweiweg-Strahlenmusters, bei dem die Übertragungs- und Empfangs-Seitenkeulen in denselben Richtungen auftreten und sich daher gegenseitig abschwächen.
  • Wenn die Seitenkeulen-Energie des Einweg-Antwortsignals in Bezug auf das maximale Einweg-Antwortsignal normalisiert wird, welches die Spitze der Hauptkeule darstellt, dann sind die Produkte der Seitenkeulen der Übertragungs- und Empfangsstrahlen (die einzeln Antwortsignale von weniger als 1 sind) niedriger als die Seitenkeulen des Empfangsstrahls allein. Obwohl die Seitenkeulen des Zweiweg-Strahlenmusters in dieselbe Richtung verlaufen, ist das Zweiweg-Seitenkeulen-Antwortsignal in Relation zu dem maximalen Hauptantwortsignal der Zweiweg-Strahlen geringer.
  • Bei einer Herangehensweise an die volumetrische Echokardiologie-Bildgebung wird die Bilderfassung mit einem EKG (Elektrokardiogramm) synchronisiert, wobei nur ein Viertel der volumetrischen 3D-Bildgebung während jedes Herzzyklus erfasst wird, wobei 4-zu-1-Strahlbündelung angewendet wird. Das heißt, dass während jedes Herzzyklus drei Viertel des angezeigten Bildes einer Aufzeichnung aus einem von drei vorhergehenden Herzzyklen stammen. Nur bei einem Viertel des angezeigten Bildes handelt es sich um ein Echtzeit-Bild. Obwohl diese Verfahrensweise bestimmte bekannte Nachteile aufweist, ermöglicht sie die Erzeugung von Bildern bei einer adäquaten Frame-Rate.
  • In Anbetracht der derzeitigen Einschränkungen des Standes der Technik besteht eindeutig der Bedarf an einer Technologie, durch die unter Verwendung einer planaren Ultraschallanordnung eine Visualisierung eines volumetrischen Herz-Bildes mit hoher Frame-Rate ermöglicht wird.
  • Verformbare Modelle sind auf diesem Gebiet bekannt und wurden als erstes bei der Computeranimation verwendet, um realistische Bewegungen eines elastischen Objekts zu erzeugen. Ein verformbares Modell bildet elastische Objektoberflächen ab, indem miteinander verbundene Masseelemente gemäß verschiedenen auf Physik oder Geometrie beruhenden Techniken verwendet werden. Wie in 1 illustriert, wird eine Objektoberfläche 8 in Form von Gittern von Punktmassen 10 dargestellt. Jede Masse ist mittels eines steifen elastischen Stabs 12 mit einer oder mehreren benachbarten Massen verbunden, der eine Rückstellkraft auf die verbundenen Massen ausübt, wenn er aus seinem Ruhezustand gebogen, auseinander gezogen oder zusammengedrückt wird. Auch andere Massen können durch andere beispielhafte Verbindungsstäbe miteinander verbunden werden.
  • Die Dynamik der Oberfläche 8 kann an jeder Masse durch eine Kraftausgleichs-Gleichung wie die folgende definiert werden:
    Figure 00090001
    wobei x ein Positionsvektor der Massen, m die Masse jedes Punktes oder Partikels, k eine viskose Reibungskonstante (oft mit Null gewählt) und das Variationssymbol δE(x) eine Rückstellkraft ist, die proportional zur lokalen Kurvatur der Oberfläche an der Position der Punktmasse ist. Die Punkte stellen den Vektorkomponenten folgende Zeitableitungen dar. Die Variable x und die x-Punkt-Variablen sind Vektoren in einem dreidimensionalen Raum, welche die momentanen Bedingungen (Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung, etc.) des Modells zu jedem beliebigen Augenblick beschreiben. Im Allgemeinen sind die Zustandgleichungen, durch welche das verformbare Modell definiert wird, von der Kraftausgleichs-Gleichung abgeleitet und bestehen aus Zustandvariablen und ihren Ableitungen.
  • Diese Gleichung bildet das Gleichgewicht der Kräfte ab, das aus der Bewegung der Punktmassen, Rückstellkräfte, die aus der Kurvatur der Oberfläche an der Position der Punktmasse entstehen, und externen Kräfte, welche die Bewegung des modellierten Objekts kontrollieren, resultieren. Für die Computeranimations-Anwendung werden die externen Kräfte von dem Animator spezifiziert. Bei der medizinischen Bildanalyse entstehen die externen Kräfte aus einem Potentialfeld, das vom Bild abgeleitet wird. Bei einem Ult raschallbild werden die Massen zum Beispiel von Regionen des Bildes angezogen, die starke Echos abbilden, werden aber nicht von dunklen Regionen des Bildes angezogen, die relativ schwache Echos abbilden. Das heißt, dass die Echogröße als ein Typ von Ladung betrachtet wird und die entgegengesetzt geladenen Punktmassen der Bildergrenzen von ihnen angezogen werden.
  • Das in der obigen Gleichung aufgeführte Modell ermöglicht, dass die Zustandvariablen (z. B. Beschleunigung, Geschwindigkeit und Position der Massen) sich in Reaktion auf die verschiedenen Kräfte entwickeln, die auf sie einwirken. Diese Entwicklung wird durch einen Diskretzeit-Berechnungsprozess simuliert, in dem die Zeitkontinuitäts-Zustandsübergangsmatrix, die mit der obigen Bewegungsgleichung im Zusammenhang steht, integriert wird, so dass sie eine diskrete Zeitsystemmatrix bildet. Jedes Mal, wenn eine Multiplikation des Zustandsvektors mit dieser Matrix durchgeführt wird, können neue Informationen zur externen Kraft als diskrete Zeitantriebsfunktion in die Berechnung aufgenommen werden. Die Details solcher diskreter Zeitsysteme sind wohlbekannt. Es sei zum Beispiel auf "Digital Control of Dynamic Systems" von G. F. Franklin und J. D. Powell verwiesen (Addison Wesley, 1980).
  • KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst ein Verfahren zur Erzeugung eines dreidimensionalen Bildes eines Objekts. Das Verfahren beinhaltet die Lieferung eines Modells des Objekts, die Beschallung der Regionen des Objekts aus Quellenwandlern, die außerhalb des Objekts liegen, den Empfang von Antwortechos vom Objekt an Empfangswandlern, die außerhalb des Objekts liegen, Verarbeitung der Antwortechos und Generierung eines Hybridbildes des Objekts, welches Objektregionen umfasst, die auf das Modell des Objekts ansprechen, und Objektregionen umfasst, die auf die Antwortechos ansprechen.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung beinhaltet ein Ultraschallbildgebungsgerät zur Erzeugung eines Bildes eines Objekts. Das Gerät beinhaltet eine Vielzahl von Ultraschallwandlern zur Generierung von Ultraschallenergie, zum Empfang von Echos vom Objekt und zur Generierung von Signalen, die auf die Echos ansprechen, einen Prozessor zur Aktualisierung von mindestens einem Abschnitt eines Objektmodells gemäß den Signalen und ein Display zum Anzeigen eines Hybridbildes des Objekts, das auf das Objektmodell anspricht, wozu auch der Abschnitt gehört, der gemäß der Signale aktualisiert wurde.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegenden Erfindungen können einfacher nachvollzogen werden und ihre Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten werden deutlicher, wenn die folgende detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindungen im Zusammenhang mit den Figuren gelesen wird, für welche gilt:
  • 1 illustriert einen Abschnitt einer Oberfläche eines verformbaren Modells gemäß dem Stand der Technik.
  • 2 illustriert ein Ultraschallsystem gemäß den Erkenntnissen der Erfindungen.
  • 3 illustriert ein Flussdiagramm der Verarbeitungsschritte gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Gemäß der gängigen Praxis werden die verschiedenen beschriebenen Merkmale nicht maßstabsgetreu gezeichnet, sondern werden so abgebildet, dass sie spezifische für die Erfindungen relevante Merkmale betonen. Dieselben Referenzzahlen bezeichnen in den Figuren und im Text durchgehend dieselben Elemente.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNGEN
  • Vor der detaillierten Beschreibung der speziellen Verfahren und des Geräts, die mit der Verwendung der formierbaren Modelle bei der 3D-Ultraschallbildgebung im Zusammenhang stehen, sollte beachtet werden, dass die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindungen vor allem aus einer neuartigen und nicht offensichtlichen Kombination der Elemente und Prozessschritte bestehen. Um die Entdeckung nicht durch Details, welche für auf diesem Gebiet fachkundige Personen offensichtlich sein werden, undeutlich zu machen, werden bestimmte konventionelle Elemente und Schritte weniger detailliert dargelegt, während andere Elemente und Schritte, die zum Verständnis der Erfindungen beitragen, in den Zeichnungen und der Spezifizierung detaillierter beschrieben werden.
  • Die dargelegten Ausführungsformen sollen keinesfalls Einschränkungen in Bezug auf die Strukturen, Elemente oder Verfahren der Erfindungen definieren, sondern lediglich beispielhafte Konstruktionen vorstellen. Die Ausführungsformen sind eher als zulässig statt als obligatorisch und eher als illustrative denn als erschöpfend anzusehen.
  • Bei der Benutzung eines verformbaren Modells, das für die statische Segmentierung eines Standbildes nach dem Stand der Technik verwendet wird, ist die externe Antriebskraft, die vom Potentialfeld abgeleitet wird, im Allgemeinen wichtiger als die Oberflächendynamik der Modelle. Bei der medizinischen Bildanalyse entstehen die externen Kräfte aus einem Potentialfeld, das von den akustischen Echos, die von dem Objekt empfangen, abgeleitet und für die Erzeugung des Bildes verwendet wird. Bei einem Ultraschallbild werden die Massen des Modells zum Beispiel von den Regionen des Bildes angezogen, die von starken Echos gebildet werden, und werden nicht angezogen von dunklen Regionen des Bildes, welche relativ schwache Echos abbilden. Demnach wird die Echogröße als ein Typ von Ladung betrachtet und die entgegengesetzt geladen Punktmassen des Objekts werden von ihr angezogen.
  • Die Anwendung des verformbaren Modells auf die statische Segmentierungs-Anwendung erfordert nur, dass die Endkonfiguration des Modells eine Gleichgewichtsposition der Oberfläche in dem externen Potentialfeld darstellt, welches durch das Bild generiert wird. Bei dem transienten Antwortsignal des Modells kann es sich um ein beliebiges Antwortsignal handeln, das dem Gestalter des Modells günstig erscheint. Das schnellste Antwortsignal eines statischen Modells tritt auf, wenn die Modellpunkte eine sehr niedrige Masse haben, wodurch die Effekte der Dynamik des Objekts minimiert werden. (Bei diesem Typ von Antwortsignal werden auch Überschwingen und die resultierenden Schwingungen, die in linearen Systemen auftreten können, eliminiert. Durch solche Schwingungen wird die Reaktion des Modells auf das Potentialfeld tendenziell verlangsamt.) Tatsächlich handelt es sich bei der fehlenden Berücksichtigung der Objektdynamik bei dem verformbaren Modell einfach um ein Verfahren zum Erzielen einer eingeschränkten optimalen Anpassung des Modells an das Bild. Bei der Einschränkung handelt es sich um eine Einschränkung in Bezug auf die Gleichmäßigkeit, und diese wird durch die elastischen Rückstellkräfte des Modells dargestellt. Die angestrebte Funktion ist eine Messung der Anpassung des Modells auf das Bild, und sie wird durch das Potentialenergiefeld dargestellt, wie es vom Bild abgeleitet wird. Dies ist auch beim Nachverfolgen einer Oberfläche der Fall, wenn eine Sequenz von vollständigen Bildern verwendet wird, da jedes Bild separat angepasst werden kann, indem wahrscheinlich Einschränkungen verwendet werden, die von Bildern abgeleitet sind, die zur ungefähr selben Zeit aufgenommen worden sind, um eine gleichmäßige Entwicklung der Modellsform innerhalb der Bildsequenz sicherzustellen.
  • Im Gegensatz zu der Verwendung von verformbaren Modellen nach dem Stand der Technik werden bei den vorliegenden Erfindungen Modellkomponenten von nicht zu vernachlässigender Masse verwendet, so dass sich die Form und Position des Modells beim Fehlen von externen Kräften weiterhin entwickeln kann. Dadurch kann das Modell die Bewegung des Herzens über kurze Zeiträume nachverfolgen, wenn nur spärliche Bilddaten verfügbar sind.
  • Bei der Erzeugung eines 3D-Echtzeit-Ultraschallbildes eines Herzens steht nicht genug Zeit zum Beschallen des gesamten Quellenvolumens zur Verfügung, als dass vollständige 3D-Frames mit einer ausreichend hohen Rate erzeugt werden könnten, so dass die Herzbewegung abgebildet werden kann. Um diese Einschränkung zu überwinden, wird bei einer Ausführungsform der Erfindung ein animiertes Bild des Herzens (oder eines anderen Quellenvolumens oder Objekts) auf der Grundlage von aktuell verfügbaren (Echtzeit)-Bilddaten (die auf die Antwortechos von den beschallten Regionen ansprechen) für einen Abschnitt des Quellenvolumens gebildet, wobei die verbleibenden Abschnitte des Quellenvolumens gemäß ihrem verformbaren Modell wiedergegeben werden. So wird ein vollständiges 3D-Bild (das als Hybridbild bezeichnet werden kann, da bestimmte Abschnitte des Bildes aus den Echtzeitechos vom Objekt und andere Abschnitte in Reaktion auf das verformbare Modell erzeugt werden.) bei der gewünschten Frame-Rate erzeugt. Durch die Möglichkeit zum Anzeigen von Echokardiologie-Herzbildern in Echtzeit bei einer gewünschten Frame-Rate, wie sie von den vorliegenden Erfindungen geboten wird, wird die Analyse des sich bewegenden Herzens und seiner Charakteristiken ermöglicht, wozu die Form, Geschwindigkeit und Beschleunigung gehört.
  • Das gesamte verformbare Modell des Herzens umfasst damit verbundene Modelle der inneren Herzkammern und des äußeren Myokards. Jede Herzkammer hat auch ihr eigenes verformbar Submodell mit geschlossener Oberfläche, wobei die Submodelle durch elastische Konnektoren miteinander verbunden werden, um sicherzustellen, dass sie das richtige räumliche Verhältnis zueinander aufweisen. In einer Ausführungsform des Modells generieren Bereiche der Echogenizität (Bereiche, die bei Beschallung ein Antwortecho hervorbringen) zwischen den inneren (Kammer-) und den äußeren (Herz)-Grenzen des Myokards kein Potentialfeld, weil die Modell-Konnektoren zwischen den inneren und äußeren Wänden dazu tendieren, die Wände so dünn wie möglich zu machen. Aber die Echos von Myokardregionen außerhalb des Raumes zwischen den inneren und äußeren Wänden beeinflussen die Form und Position (Ausrichtung) des Modells, so dass es mit den Bildinformationen übereinstimmt. Die Echos aus Regionen innerhalb des Raums zwischen den inneren und äußeren Wänden zeigen eine Form oder Position an, die sich nicht von der vorliegenden Form oder Position des Modells unterscheidet und daher nicht verarbeitet wird.
  • Die Modell-Konnektoren ermöglichen die Erweiterung und Kontraktion der Dicke der äußeren Herzwand, insbesondere in der Region der Herzkammern. Der Gleichgewichtszustand des Modells umfasst ein stark reflektierendes Material für die Modellregionen des Myokards, so dass diese Regionen stark auf die Antwortechos ansprechen.
  • Ein verformbares Modell des Herzens kann aus vier geschlossen Oberflächen bestehen, welche die inneren Wände der vier Herzkammern darstellen, die in einer größeren geschlossen Oberfläche eingeschlossen sind, welche den Außenbereich des Herzens darstellt. Die einzelnen Oberflächen sind durch steife elastische Elemente miteinander verbunden, die den Verbindungen zwischen den einzelnen Massen der Oberflächen ähneln, wie sie in 1 illustriert werden. Die Modelle der rechten und linken Herzkammern werden durch relativ steife Konnektoren miteinander verbunden, welche die relative Starrheit des ventrikulären Herzseptums darstellen. Die Konnektoren zwischen den Herzkammermodellen und dem äußeren Herzmodell sind elastischer, wodurch es dem Myokard ermöglicht wird, seine Dicke mehr zu verändern als dies beim Herzseptum der Fall ist. Die zwei Vorhofmodelle liegen neben den beiden ventrikulären Modellen und sind über diesen angeordnet.
  • Um ein genaues Bild zu liefern, wird der Zustand des verformbaren Modells gemäß einer Ausführungsform der Erfindung durch die Bildrücklaufdaten von den mehreren Ultraschallabtastlinien aktualisiert. In einer Ausführungsform wird das Modell durch Antwortechos von jeder Abtastlinie aktualisiert. Eine Region des Herzens (oder ein anderes Quellenvolumen) wird beschallt und die Ultraschallecho-Daten werden von der Abtastlinie (oder im Fall eines Mehrfachscans als ein Bündel von Abtastlinien) erfasst. Die Rücklaufdaten werden in eine Darstellung umgewandelt, die sich für eine Anwendung auf das Modell eignet, d. h. eine Anwendung auf das Modell in Form eines Potentialfeldes oder in Form einer Veränderung im Potentialfeld. Dieses neue Feld übt einen Einfluss auf die Dynamik des Modells (z. B. Position, Bewegung, Form der Massen und daher die Regionen und Oberflächen mitsamt der Massen) durch die Modell-Zustandsgleichungen aus, wie die Zustandsgleichung, die von der oben aufgeführten Kraftausgleichsgleichung abgeleitet ist, wobei das Potentialfeld als eine externe Kraft betrachtet wird, die auf die Modellmassen ausgeübt wird und daher die Zustandsvariablen des Modells beeinflusst.
  • Die aktualisierten Bildinformation, die durch den Potentialfeldterm auf das Modell angewendet werden, haben insbesondere einen unmittelbarem Effekt auf die Zustandsvariablen, die mit den Massen des Quellenvolumens (und der Regionen, welche diese Massen enthalten) im Zusammenhang stehen, die sich während der Abtastlinie innerhalb der abgebildeten Region oder räumlich nah zu dieser befinden. Daher handelt es sich bei jeder Modellaktualisierung, die auf eine Ultraschall-A-Linie anspricht, um eine lokalisierte Aktualisierung des Potentialfeldes, das anhand der Ultraschalllinien-Bilddaten generiert wurde. Die akusti schen Daten von einer einzigen Ultraschallabtastlinie üben tendenziell nur auf wenige von vielen Zustandvariablen des verformbaren Modells einen starken Einfluss aus. Die Zustandvariablen, die Regionen darstellen, die auf die Position der Abtastlinie folgen, werden am stärksten beeinflusst, weil die Kräfte, die auf die Massen dieser Region ausgeübt werden, umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstandes zwischen der Masse und den anziehenden Bildinformation ist (ebenso wie das Schwerkraft-Potentialfeld). Es werden nur diejenigen Regionen des Modells aktualisiert, die von der neuen Abtastlinie gekreuzt werden; das Potentialfeld, das mit den anderen Regionen im Zusammenhang steht, bleibt unverändert.
  • Während sich das externe Kraftfeld in Reaktion auf die neuen Bilddaten verändert, werden die Massen des Modells neuen und unterschiedlichen Kräften ausgesetzt. Die Zustandvariablen, die mit diesen Massen verbunden sind, werden aktualisiert durch einen Berechnungsprozess aktualisiert, der die mechanische Bewegung des Modells in Reaktion auf die ausgeübten Kräfte, d. h. die Kräfte, die die Antwortechos darstellen, simuliert, wie in Folgenden beschrieben wird.
  • Alle Antwortecho-Bilddaten tragen zum Potentialfeld bei, das eine skalare über den Raum definierte Funktion ist. Die Kraft, die an einem beliebigen Punkt im Raum auf eine Masse ausgeübt wird, wird als Gradient des Potentials an diesem Punkt berechnet. Die Konzepte entsprechen denen, die bei der Lösung von Schwerkraftproblemen zum Einsatz kommen.
  • Wenn zwei Massenpartikel M1 und M2 durch einen Abstand R voneinander getrennt werden, üben sie eine Anziehungskraft aufeinander aus, die gegeben ist als:
    Figure 00190001
    wobei e ein Einheitsvektor ist, der in die entsprechende Richtung zeigt, und γ eine Konstante ist. Im Zusammenhang mit den vorliegenden Erfindungen werden γ und die Potenz des Parameters R wie gewünscht ausgewählt, um den Einfluss des Feldes auf das Modell zu regulieren.
  • Zur kontinuierlichen Verteilungen der Masse (wie die Bildinformation), wird die Kraft als Integral über eine über den Raum definierte Dichtefunktion beschrieben.
    Figure 00190002
    wobei dv ein Element des Volumens ist, das an dem Abstand r von M1 lokalisiert ist, wobei sich das verteilte Objekt innerhalb des Volumens V befindet. Der Einheitsvektor er zeigt in die Richtung der Punktmasse für das gegebene Volumenelement. Offensichtlich handelt es sich bei der berechneten Kraft um einen Vektor und so kann eine Schwerkraft-Beschleunigung definiert werden, indem F durch M1 geteilt wird. Folglich kann ein Potentialfeld definiert werden, indem berücksichtigt wird, dass für jeden Punkt im Raum der Negativwert des Gradienten des Potentialfeldes an diesem Punkt aufgrund des verteilten Objekts mit der Dichte ρ(x) gleich der Beschleunigung aufgrund des Potentialfeldes ist. Da nur Potentialunterschiede von Interesse sind, wird die Konstante, die aus der Integration des Gradienten entsteht, unterdrückt. Daher lautet das Potentialfeld aufgrund eines verteilten Objekts:
    Figure 00200001
    und die dazugehörige Kraft auf einen Punkt der Masse M1 ist: F = –M1 grad Φ
  • Es sei daran erinnert, dass die Position von M1 implizit in der Definition des Potentials ausgedrückt ist.
  • Bei dem Zustandsvariablenmodell, das im Zusammenhang mit den vorliegenden Erfindungen verwendet wird und welches in Form von Beschleunigungen und Geschwindigkeiten (d. h. der ersten Ableitung der Geschwindigkeit und Positionszustandvariablen) notiert wird, wird die Beschleunigung, die anhand des Potentialfeldes berechnet wird, direkt benutzt. (Diese Diskussion folgt der von "Classical Dynamics of Particles and Systems" von J. B. Marion (Academic Press, 1970).
  • Die Technik für die Benutzung der Bilddaten zur Aktualisierung der Zustandvariablen wird im Folgenden beschrieben. Nehmen wir an, dass die folgende Kraftausgleich-Gleichung an einem gegebenen Massenpunkt gilt: mx .. + kx . + Fmodel(x) = Fimage(x)
  • In dieser Gleichung ist Fmodel eine Kraft, die von dem Abstand eines Partikels zu den benachbarten Partikeln abgeleitet wird, mit denen es verbunden ist, und auch vom Grad abgeleitet wird, zu dem dieser Partikel und seine Nachbarn außerhalb einer Oberfläche der charakteristischen Form (zum Beispiel einer Ebene oder dem Stück eines Zylinders) liegen. Fimage wird unter Verwendung des oben beschriebenen Potentialfeldes abgeleitet, daher gilt
    Figure 00210001
  • Die Umformung der Kraftgleichung zur Beschleunigung hin lautet:
    Figure 00210002
  • Die Definition zweier neuer Zustandvariablen x1 = x und x2 = dx/dt und die Umformung der obenstehenden Gleichung zu zwei gekoppelten Differentialgleichungen des ersten Grades ergibt
    Figure 00210003
    wobei die zwei Kraftterme zu einer Beschleunigungs-Funktion Atotal kombiniert wurden, welche eine Funktion von x1 und der Position der anderen benachbarten Massen darstellt, d. h. dass sie die Bildpotential-Funktion und die aufgrund des lokalen Zustandes des Modells auftretenden Kräfte beinhaltet. Das gesamte Zustandsvariablenmodell wird durch solch ein Gleichungspaar für jede Punktmasse im ver formbaren Modell gegeben, und die Gleichungen werden zwischen den Punktmassen durch die Abhängigkeit der vom Modell abgeleiteten Kräfte auf die lokale Form des Modells miteinander verbunden. So werden die neuen Zustandvariablen, die den Zustand des Modells definieren, anhand der Kombination der vom Modell abgeleiteten Kräfte und der vom Bild abgeleiteten Kräfte nach jedem Ultraschallscan des Objekts berechnet. Diese neuen Zustandvariablen werden dann in die Bildgenerierungssoftware eingespeist, wo sie die Region des abgetasteten Bildes beeinflussen. Das angezeigte Bild beruht auf der aktuellen, aktualisierten Version der Modell-Zustandvariablen. Im Allgemeinen unterscheiden sich die Werte der Zustandvariablen innerhalb des Modells aufgrund der dynamischen Natur des Modells bei jeder neuen Datenaktualisierungszeit.
  • Man nehme zur Kenntnis, dass die Bilddaten gemäß den Erfindungen relativ spärlich sein können, das sie keine Sequenz von vollständigen Bildern des beschallten Objekts umfassen. Allerdings werden die Daten in Echtzeit geliefert und reichen aus, um das Potentialfeld des verformbaren Modells zu erzeugen, und verbessern so die Modellsdarstellung des beschallten Objekts. Die häufige Eingabe von neuen Informationen in den Modellzustand macht eine spärliche Aktualisierungsstrategie möglich, während das Modell den Echtzeitzustand des Herzens genau abbildet. Aktualisierungen mit hoher Rate, aber spärlichen Aktualisierungen, sollten ausreichend sein, um die Echtzeitfehler zwischen dem vorhergesagten Modell und dem tatsächlichen Herzen zu begrenzen.
  • Der Voraussagefehler des Aktualisierungsprozesses ist eine Messung des Grades, zu dem das Modell und die zurückgeworfenen Ultraschallechos voneinander abweichen. Wenn das Modell die genaue Position der Herzenswand (oder einer anderen Herzstruktur) vorhersagt, wie sie von den Ultraschallbilddaten bestimmt wird, dann sollte der Voraussagefehler Null betragen. In dem Maße, in dem das Modell die Bildmerkmale nicht richtig voraussagt, ist der Voraussagefehler größer als Null. Die Modellmassen werden durch die Umwandlung der Bildinformation in ein Potentialfeld von der Bildinformation angezogen, wie oben beschrieben, so dass der Fehler zwischen dem Modell und den Bilddaten reduziert wird, und zwar idealerweise auf Null. Daher ist die Potentialenergie und das resultierende Potentialfeld tatsächlich proportional zum Fehler zwischen der vom Modell vorhergesagten Position einer Region oder der Struktur des Quellenvolumens und der abgebildeten Position der Region oder Struktur. Die Potentialenergien betragen tatsächlich niemals Null, aber ein Voraussagefehler von Null sollte einem lokalen Minimum des Potentialfeldes entsprechen. Bei einer Ausführungsform, bei der das Herzmodell für jede Herzkammer eine innere und eine äußere Herzwand-Oberfläche umfasst, ist der Gleichgewichtszustand (d. h. der minimale Fehler) ein Zustand, in dem die Herzwandechos zwischen die zwei Oberflächen fallen.
  • Im Allgemeinen ist der Voraussagefehler hoch, wenn die Echos aus einer beschallten Region nicht in der Modellabbildung dieser Regionen enthalten sind. Wenn zum Beispiel die Echos nicht vom Inneren der Herzwandgrenzen des Modells stammen, ist der Fehler, der mit den Herzwandgrenzen verbunden ist, tendenziell höher. Der Voraussagefehler ist niedrig, wenn die Abtastlinie keine Herzwandinformation enthält oder wenn solche Echos durch die Position der Modellgrenzen als Herzwand identifiziert werden. Weil bei den Erfindungen Potentialenergie benutzt wird, um Voraussagefehler zu reduzieren, ist keine Potentialenergie vorhanden, wenn keine Bildinformationen vorliegen. Daher kann kein Modellfehler auftreten, wenn in der Modellregion von Interesse keine Potentialenergie vorhanden ist. Aber es ist ein Fehler vorhanden, wenn im Bildgebungsprozess Potentialenergie generiert wird, die mit der Modellregion verbunden ist.
  • Wenn das Modell die Position der Herzwände in einer bestimmten Region mit einer relativ niedrigen Fehlerquote vorhersagt, dann wird diese Region des Quellenvolumens in Relation weniger häufig beschallt als eine Region, bei der der Voraussagefehler hoch ist. Wenn relativ große Voraussagefehler auftreten, wird der Bildgebungsprozess in Echtzeit kontrolliert, um den Bedarf des errechneten Modells an zusätzlichen Daten zu decken, wobei die Voraussagefehler reduziert werden, indem die Modellmassen zu den tatsächlichen Positionen der beschallten Region hingezogen werden (d. h. durch die Generierung eines Potentialfeldes).
  • Durch einen Voraussagefehlerfilter (wie er bei adaptiven Filtern verwendet wird) können die Strahlsteuerungs-Richtungen bestimmt werden, wobei der Voraussagefehler relativ hoch ist und daher diese Regionen beschallt werden, um die Fehler zu reduzieren. Zum Beispiel kann der Filter eine Karte des beschallten Objekts mit darauf angezeigten Voraussagefehlern generieren. Ein Echtzeitfeedback von der Modellkarte an den Abtastprozess steuert die nächste Ultraschallabtastungs-Energie zu dem Abschnitt des Objekts (Probevolumen) mit dem höchsten Voraussagefehler. Zum Beispiel kann der Abtastvorgang häufiger auf diejenigen Regionen gerichtet werden, die am schwierigsten durch das verformbare Modell darzustellen sind, wie beispielsweise Herzklappen oder Bereiche der Herzwand, die einen Herzwandschaden erlitten haben. Außerdem kann die Dichte der Abtastlinien in einer zu beschallenden Region in Reaktion auf die Objektfehlerkarte reguliert werden (d. h. Abtastlinien mit höherer Dichte für Regionen mit größeren Fehlern).
  • Die elastischen Rückstellungskräfte des Modells halten die Objektoberflächen tendenziell glatt und widerstehen der Tendenz, "Falten zu werfen", wenn eine isolierte Abtastlinie von Bilddaten erfasst wird, die diese Region des Objekts durchkreuzt.
  • Der aktualisierte externe Kraftterm (die Potentialenergie oder das Potentialfeld), der von jeder Abtastlinie abgeleitet wurde, verfällt mit der Zeit, so dass ermöglicht wird, dass ältere Bilddaten mit der Zeit verblassen, d. h. dass der Einfluss dieser Daten auf den Zustand des Modells kontinuierlich reduziert wird. Die Verfallsrate sollte vorzugsweise ausreichend hoch sein, so dass Bilddaten für eine Zeit Einfluss auf das verformbare Modell haben, die wesentlich kürzer ist als ein Herzzyklus. Durch diesen Umstand werden häufige Aktualisierungen des Bildes während eines Herzschlags und daher ein genaueres Modell ermöglicht, welches eine genauere Analyse der Herzfunktion liefert.
  • Aufgrund der Masse in den Modell-Datenknoten sagt die Zustands-Gleichung die Charakteristiken des Modells ohne neue Daten von Ultraschallbildern (d. h. unter Fehlen von äußeren Kräften) kontinuierlich vorher, wobei sie insbesondere auf die vorhergehende Wandbewegung und die Zustandvariablen und Zustands-Gleichungen anspricht. Be stimmte Zustandvariablen, die nicht durch einen spezifischen Scan aktualisiert wurden, können durch das verfallende Potentialfeld von vorhergehenden Abtastungen weiterhin aktualisiert werden. Ebenso werden die relevanten Modell-Zustandvariablen aktualisiert, während nachfolgende Abtastungen von anderen Regionen des Objekts verarbeitet werden. Im Allgemeinen kann es sein, dass kein vollständiges Bild des Quellenvolumens generiert wird, wenn das Modell eine korrekte Vorhersage in Bezug auf Objektformen und -positionen trifft, wie beispielsweise die korrekte Position und Form der Herzwand.
  • Obwohl erfindungsgemäß Regions-Modellinformationen schneller als die gewünschte Frame-Rate von ungefähr 30 Frames pro Sekunde aktualisiert werden, wird die globale Bildinformation bei einer Rate aktualisiert, die zu niedrig ist, um für jedes Masseelement des beschallten Objekts eine kontinuierlich aktualisierte externe Kraft in der richtigen Richtung zu generieren. So hält die Objektdynamik, wie sie von dem verformbaren Modell bestimmt wird, die Massen in der Richtung in Bewegung, die von deren Zustandvariablen bestimmt werden. Daher stellt die momentane Position jedes Massepartikel x bis zu einem gewissen Grad eine Voraussage der Position (Geschwindigkeit, Beschleunigung) der Herzwand und der Herzkomponenten auf der Grundlage der Dynamik des Modells und auf der Grundlage der Echtzeitaktualisierungen von den Beschallungsdaten dar.
  • Es ist festgestellt worden, dass während jeder 33,3 ms Frame ausreichend Zeit vorhanden ist, um ungefähr 25% des Herzvolumens zu erfassen, indem man 4-zu-1-gebündelte Strahlen verwendet. So scheint es, dass die abgebildeten Daten genug Information liefern können, um die Zu standvariablen des Herzmodells zu aktualisieren, um eine genaue Darstellung der Form des Herzens mitsamt den Herzwänden und anderer Merkmale zu liefern. So kann ein klinisch genaues Modell des beschallten Herzens gewonnen werden, wobei die akustische Ausbreitungszeit und die gewünschte Frame-Rate berücksichtigt wird.
  • Da das Potentialfeld durch ein Ultraschallbild generiert wird, können Flecken (Textur) die Fähigkeit des Modells beeinträchtigen, die Herzwände nachzuverfolgen. Eine Glättung oder morphologische Filterung der Ultraschallamplituden-Daten vor der Berechnung des Potentialfeldes kann zur Lösung dieses Problems angewendet werden. Solche Techniken sind auf diesem Gebiet gut bekannt.
  • Die Bewegung der Wandlersonde oder Drehung des Herzens in Bezug auf die Sonde kann problematisch sein, da solch eine Bewegung die Ausrichtung zwischen dem Ultraschallstrahl und dem Herzen verändert. Das System einer Ausführungsform der Erfindung überwindet diesen Effekt unter Berücksichtigung der Bildgebungsdaten und des anhand von diesen generierten Potentialfeldes, indem das gesamte Modell gedreht wird. Da die Abtastliniendaten ungefähr jede 30 μsec aktualisiert werden, ist das Ausmaß der Bewegung oder der Drehung, die zwischen den Datenaktualisierungen auftreten kann, begrenzt. In einer Ausführungsform beinhaltet das Modell zusätzlich Zustandvariablen, die einer Winkelgeschwindigkeit zugeordnet sind, um es dem Modell zu ermöglichen, sich im Raum in Reaktion auf eine Sondebewegung oder seiner eigenen Bewegung in der Brust zu drehen. Wenn diese Zustandvariablen eingesetzt werden, sollte der geringste Energieübertragungsweg, der durch das Prinzip von Hamilton vorhergesagt wird, eher durch den winkelförmigen Bewegungssubraum hindurchgehen als durch den Subraum des Phasenraums, der mit der linearen Bewegung der Massepartikel verbunden ist.
  • Bei der Anwendung der verformbaren Modellierung auf die 3D-Ultraschallbildgebung, wie sie durch die vorliegenden Erfindungen dargelegt wird, kann die Bewegung der Modelloberfläche Charakteristiken zeigen, die bei einem linearen dynamischen System gängig sind. Die normale Modellanwendung findet typischerweise in einer linearen Region mit geringer Verschiebung (oder kleiner Kurvatur) satt. In einer Ausführungsform wird die Bewegung des Modells in Bezug auf die Steifigkeit kontrolliert. Daher tritt jede Resonanz in dem System bei einer viel höheren Frequenz auf, als der, bei der die Schwingung der externen, vom Bild abgeleiteten Kraft erfolgt. Wegen der Schwierigkeit, die Elastik- und Masseparameter korrekt einzustellen, werden bei einer Ausführungsform keine reinen Elastik-Charakteristiken für die elastischen Konnektoren verwendet, das heißt, dass wenn sich die Konnektoren bis jenseits eines bestimmten Punktes strecken oder biegen, sich der proportionale Faktor, welcher die Rückstellkraft bestimmt, erhöht, so dass eine zu große Verformung vermieden wird. Bei dem Modell können entweder lineare oder non-lineare elastische Konnektoren verwendet werden; wobei durch letztere Fehler bei der Form tendenziell eingeschränkt werden, so dass sie tendenziell bevorzugt werden könnten.
  • Es kann bei den vorliegenden Erfindungen nicht notwendig sein, die Herzwandpositionen mit extremer Genauigkeit zu bestimmen. Das Modell zeigt die Form, Bewegung und Ausrichtung des Herzens an. Eine angemessene Herzanalyse erfordert keine exakten numerischen Parameter bei einem Modell. So können Herzschlagvolumen-Berechnungen off-line durchgeführt werden, wobei verschiedene Bilder verwendet werden, deren Erfassung von dem Zustand des Modells geleitet werden kann, wie hier beschrieben.
  • In einer anderen Ausführungsform wird die Kontraktionswelle, die sich durch den Myokard fortsetzt, als eine Antriebskraft des Systems dargestellt. Dies kann unter Verwendung von Oberflächen-EKG-Daten durchgeführt werden, da die Position der Herzschrittmacherzellen innerhalb des Modells definiert werden kann. Solch ein Merkmal kann zur Komplexität der Berechnungen beitragen, kann aber bei der Voraussage von Herzbewegungen nützlich sein.
  • Das angezeigte Bild kann unter Berücksichtigung der Kombinationen der verarbeiteten Antwortechos und des Modells generiert werden. In einer Ausführungsform generiert das Modell direkt ein angezeigtes Echtzeit-3D-Bild des Objekts, während das Modell wie oben beschrieben aktualisiert wird. In einer anderen Ausführungsform wird die Echtzeit-3D-Anzeige von Modell-Regionen, in denen der Fehler akzeptabel ist, und für die verbleibenden Regionen von in Echtzeit verarbeiteten Antwortechos der Objektanzeige abgeleitet. In einer weiteren Ausführungsform werden Abschnitte des Echtzeit-3D-Bild aus den verarbeiteten Antwortechos generiert, wo diese verfügbar sind, und die verbleibenden Regionen des angezeigten Objekts werden anhand des Modells bestimmt. In einer weiteren Ausführungsform wird das angezeigte Modell über das hochaufgelöste Zweiebenen-Bild (das zwei orthogonale oder nicht-orthogonale Ebenen umfasst) gelegt. Diese Funktion kann nützlich sein, um Sonden- und Ebenenanpassungen (die als Vorschaubild dienen) vorzunehmen, wobei sie dem Benutzer dabei hel fen, die Herzbewegung um die zwei angezeigten Ebenen herum zu visualisieren.
  • In einer weiteren Ausführungsform, bei der das Modell Abschnitte des Objekts bestimmt, die (wie oben beschrieben) mit Zweiweg-Strahlen beschallt werden sollen, (wobei sowohl der Übertragungs- als auch der Empfangsstrahl eine hohe räumliche Auflösung liefert), und Abschnitte bestimmt, die mit Einweg-Strahlen beschallt werden sollen (wobei nur die Empfangsstrahlen eine hohe Auflösung haben, während der Übertragungsstrahlen ausreichend breit sind, um eine Empfangsstrahlbündelung zu ermöglichen), wird das Bild in direkter Reaktion auf die Antwortechos angezeigt. In diesem Anzeigemodus ist es unter Umständen nicht notwenig, das animierte Modell anzuzeigen, da das Ultraschallbild bei einer vollen Frame-Rate und einer Bildgebung mit hoher Auflösung (d. h. niedrigen Seitenkeulenleveln) aktualisiert werden kann, die auf die Abschnitte des Quellenvolumens gerichtet ist, welche die anatomischen Merkmale von Interesse enthalten. Es könnte auch möglich sein, die Abschnitte der höchsten Seitenkeulen-Energieinterferenz zu bestimmen, einfach weil das Modell die Beobachtungen in solchen Regionen nicht gut voraussagt.
  • In einer dazugehörigen Ausführungsform wird das beschallte Objekt als eine durchsichtige oder halbdurchsichtige Graphik angezeigt, wobei die hier beschriebenen Techniken verwendet werden, und wobei verschiedene kleine hochaufgelöste Bilder mit der vollen Frame-Rate über das Objektbild gelegt werden. Das kleine Bild kann auf der Grundlage der Antwortechos direkt angezeigt werden oder das Modell und das angezeigte aktualisierte Modell können durch die Antwortechos aktualisiert werden. Die überlagerten Bilder können planar oder in 3D sein.
  • Einer weitere Ausführungsform der Erfindung beinhaltet einen Ausgang einer Dopplerbereichsgate, welche die Position in Raum zeigt, an der eine Blutgeschwindigkeits-Information erfasst wird. Die Blutgeschwindigkeits-Information wird als ein separates Bild angezeigt, in welchem das Dopplerspektrum in Relation zur Zeit dargestellt wird. Die Abweichung einer Frequenz von einem Nullwert zeigt die mittlere Blutgeschwindigkeit und die Breite des Dopplerspektrums das Vorhandensein von turbulentem oder nicht-laminarem Blutfluss an. Es kann auch vorteilhaft sein, die Bereichsgate räumlich zu bewegen, wobei Positionsinformationen vom Modell verwendet werden, so dass der Blutfluss von einem bestimmten Punkt in Raum in Relation zu einer Herzklappe nachverfolgt wird, wie unten beschrieben.
  • Zum Beispiel kann die Mitralklappe des Herzens in einem Modus mit hoher Auflösung und voller Frame-Rate auf der Grundlage der Ultraschall-Antwortechos dargestellt werden, während die generelle Kontur der Herzwände in einem transparenten oder halbtransparenten Bild in Relation zu der Mitralklappe dargestellt wird. (Die Herzwände werden bei einer niedrigeren Rate als die Mitralklappenregion abgebildet). Die Ultraschallbildgebungsrate reicht aus, um eine Echtzeit-Bewegung der Klappe zu zeigen. Der Blutfluss in und aus der Klappe kann dargestellt werden, indem Farbflussdarstellung verwendet wird, eine bekannte Technik, bei der jedes Voxel eingefärbt wird, um die momentane mittlere Dopplerverschiebung zu kodieren, welche die Blutgeschwindigkeit anzeigt, oder indem eine Spektral-Dopplergate angewendet wird, mit deren Hilfe das Spektrum des Blutes be stimmt werden kann. Dieses Merkmal von einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindungen ist besonders nützlich für die Diagnose von Prolapsleiden der Mitralklappen.
  • In einer weiteren Ausführungsform wird das Objekt oder Quellenvolumen durch Bildgebungsregionen des Objekts gemäß einem vorher festgelegten Muster beschallt. Ein zyklisches Abtastmuster richtet die Ultraschallenergie auf die Objektregionen, wobei es zu der anfänglichen Region zurückkehrt, nachdem es die gewünschten Objektregionen abgetastet hat.
  • Die Erkenntnisse der Erfindungen können auch auf eine 2D-Anordnung angewendet werden, wobei die Abtastlinien in zwei Dimensionen abgebildet und verarbeitet werden, um das Objektmodell wie oben beschrieben zu aktualisieren.
  • 2 illustriert ein Ultraschallbildgebungssystem 50, auf das die Erkenntnisse der vorliegenden Erfindungen angewendet werden können. Das System 50 umfasst eine Sonde 54, die ferner eine Vielzahl von Ultraschallwandlern 58 zur Übertragung und zum Empfang von Ultraschallenergie während der Abtastung eines Objekts 62 umfasst. Ein Prozessor 66, der die Erkenntnisse der Erfindungen implementiert, verarbeitet die Antwortechos, die von den Wandlern 58 empfangen werden, um ein Bild 70 auf einem Display 74 zu konstruieren. Der Prozessor 66 generiert das Bild auf der Grundlage der Antwortechos und des verformbaren Modells des Objekts wie oben beschrieben.
  • 3 illustriert ein Flussdiagramm, das die Schritte zeigt, die mit einer Ausführungsform der Erfindung verbunden sind. In einem Schritt 200 wird ein Modell des Objekts (Quellenvolumen) bestimmt; das Modell umfasst vorzugsweise ein verformbares Modell. Das Objekt wird in einem Schritt 202 beschallt, und Antwortechos werden in einem Schritt 204 verarbeitet. Das Modell wird in einem Schritt 208 in Reaktion auf die Antwortechos aktualisiert. In einem Schritt 212 wird ein Bild generiert und in Reaktion auf das aktualisierte Modell angezeigt. Gemäß einer anderen Ausführungsform sprechen Abschnitte des angezeigten Bildes auf das Modell und [andere] Abschnitte sprechen auf die Antwortechos an.
  • In einer weiteren Ausführungsform spricht die Ultraschallabtastrate auf die Zeitableitung der Bewegung des Objekts, z. B. des schlagenden Herzens, an. Das heißt, dass die Abtastrate mit dem Größerwerden der Zeitableitung ansteigt. Diese Funktion ermöglicht eine bessere [Abstimmung] des verformbaren Objektmodells an die Bewegung des Herzens.
  • Auf diesem Gebiet fachkundige Personen werden erkennen, dass ein Gerät, wie beispielsweise ein Datenverarbeitungssystem, das eine ZVE, einen Datenspeicher, I/O, Programmspeicher, einen Verbindungsbus und andere geeignete Komponenten umfasst, programmiert oder anderweitig eingerichtet werden könnte, um eine Umsetzung der Ausführungsformen der Verfahren der Erfindung zu ermöglichen. Solch ein System würde geeignete Programmmodule zur Ausführung der Verfahren dieser Ausführungsformen umfassen, und zwar mit dem technischen Effekt der Darstellung eines Bildes (das als Hybridbild bezeichnet wird) eines beschallten Objekts, wobei sowohl ein Modell des Objekts als auch die von dem Objekt stammenden Antwortechos verwendet werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform beinhaltet ein Herstellungsartikel wie beispielsweise eine voraufgezeichnete Disk, oder ein ähnliches Computerprogramm-Produkt zur Benutzung mit einem Datenverarbeitungssystemsystem, ein Speichermedium und ein darauf aufgezeichnetes Programm zur Anweisung an das Datenverarbeitungssystem, die Ausführung der Verfahren der Erfindungen zu ermöglichen. Solche Geräte und Herstellungsartikel fallen ebenfalls unter die Wesensart und den Schutzumfang der Erfindungen.
  • Die Erfindungen sind im allgemeinen Zusammenhang von computerausführbaren Befehlen beschrieben worden, wie beispielsweise Programmmodulen, die von einem Computer ausgeführt werden. Im Allgemeinen umfassen Programmmodule Routines, Programme, Objekte, Komponenten, Datenstrukturen, etc., welche bestimmte Aufgaben ausführen oder bestimmte abstrakte Datentypen implementieren. Zum Beispiel können die Softwareprogramme, welche den Erfindungen zugrunde liegen, in verschiedenen Sprachen kodiert werden, so dass sie mit unterschiedlichen Verarbeitungsplattformen verwendet werden können. In der nachfolgenden Beschreibung werden Beispiele für die Erfindungen im Zusammenhang mit einem Webportal beschrieben, bei dem ein Webbrowser verwendet wird. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass die Prinzipien, die den Erfindungen zugrunde liegen, auch im Zusammenhang mit anderen Typen von Computersoftware-Technologien implementiert werden können.
  • Außerdem werden sich auf diesem Gebiet fachkundige Personen darüber im Klaren sein, dass die Ausführungsformen der Erfindung mit anderen Computersystem-Konfigurationen ausgeführt werden können, wozu tragbare Vorrichtungen, Multiprozessor-Systeme, auf Mikroprozessoren beruhende oder programmierbare Verbraucherelekronik, Minicomputer, Großrechner o. Ä. gehören, ausgeführt werden können. Die Ausführungsformen können auch in einer verteilten Computerumgebung ausgeführt werden, in der Aufgaben von entfernten Verarbeitungsvorrichtungen ausgeführt werden, die über ein Kommunikationsnetzwerk miteinander verbunden sind. In der verteilten Computerumgebung können sich Programmmodule sowohl in lokalen als auch entfernten Computerspeichermedien befinden, wozu Memory-Speichervorrichtungen gehören. Diese lokalen und entfernten Computerumgebungen können vollständig innerhalb der Lokomotive oder innerhalb benachbarter Lokomotiven [in consist or off-board in wayside] oder zentralen Büros enthalten sein, wo eine drahtlose Kommunikation zwischen den Computerelementen möglich ist.
  • Obwohl die Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit der Herzbildgebung beschrieben worden sind, können die Erkenntnisse auf andere Körperorgane und andere volumetrische Objekte angewendet werden, insbesondere auf diejenigen, die sich in Bewegung befinden, und gerade wenn eine Visualisierung mit einer hohen Frame-Rate (Formmodell) gewünscht ist. Da es sich bei dem Herzen im Wesentlichen um eine Pumpe handelt, ist die Visualisierung seiner mechanischen Eigenschaften oft wichtig für eine angemessene Diagnose. Die Abbildung der Bewegung stellt oft eine wichtige Komponente einer solchen Diagnose dar.
  • Obwohl die verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung im Rahmen dessen beschrieben wurden, was zurzeit als eine bevorzugte Ausführungsform betrachtet wird, werden für auf diesem Gebiet fachkundige Personen verschiedene Variationen und Modifikationen offenkundig sein. Obwohl sie im Zusammenhang der Bildgebung eines Herzens beschrieben wurden, sind die Erkenntnisse der Erfindungen beispielsweise auch auf die Bildgebung von anderen Organen oder mechanischen Geräten anwendbar, insbesondere Organen oder mechanischen Geräten, die bewegliche Komponenten enthalten. Die Bildgebungstechniken können auf die nicht-destruktive Analyse eines Geräts, zum Beispiel einer Pumpe, angewendet werden, um zu bestimmen, ob sie richtig funktioniert. Folglich ist vorgesehen, dass die Erfindungen nicht auf die spezifischen illustrativen Ausführungsformen beschränkt sind. Vielmehr sollten sie innerhalb der gesamten Wesensart und des gesamten Schutzumfangs der angehängten Ansprüche interpretiert werden.
  • In dieser schriftlichen Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung werden Beispiele verwendet, wozu auch der beste Modus gehört, um die Erfindungen vorzustellen und auch, um es jeder auf diesem Gebiet fachkundigen Person zu ermöglichen, die Erfindungen herzustellen und zu benutzen. Der patentierbare Schutzumfang der Erfindungen wird durch die Ansprüche definiert, und kann andere Beispiele umfassen, die auf diesem Gebiet fachkundigen Personen einfallen. Solche anderen Beispiele sollen im Schutzumfang der Ansprüche eingeschlossen sein, wenn sie strukturelle Elemente oder Prozessschritte aufweisen, die nicht von den wörtlichen Formulierungen der Ansprüche abweichen, oder sofern sie äquivalente strukturelle Elemente oder Prozessschritte enthalten, die sich nur unwesentlich von den wörtlichen Formulierungen der Ansprüche unterscheiden.
  • Verfahren zur Erzeugung eines dreidimensionalen Bildes 70 eines Objekts. Das Verfahren beinhaltet die Lieferung eines Modells 8 des Objekts 62, 200, die Beschallung der Regionen des Objekts aus Quellenwandlern 58, die außerhalb des Objekts liegen 62, 202, den Empfang eines Antwortechos vom Objekt 62 an Empfangswandlern 58, die außerhalb des Objekts liegen 62, die Verarbeitung der Antwortechos 204 und die Generierung eines Hybridbildes 70 des Objekts 62, das Objektregionen umfasst, die auf das Modell 8 des Objekts 62 ansprechen, sowie Objektregionen umfasst, die auf die Antwortechos 208/212 ansprechen.
  • 8
    Objektmodell
    10
    Punktmasse
    12
    steifer elastischer Stab
    50
    Ultraschallsystem
    54
    Sonde
    58
    Ultraschallwandler
    62
    Objekt
    66
    Prozessor
    70
    Bild
    74
    Display
    200
    Schritt
    202
    Schritt
    204
    Schritt
    208
    Schritt
    212
    Schritt
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - "Digital Control of Dynamic Systems" von G. F. Franklin und J. D. Powell verwiesen (Addison Wesley, 1980) [0023]
    • - "Classical Dynamics of Particles and Systems" von J. B. Marion (Academic Press, 1970) [0047]

Claims (10)

  1. Verfahren zur Erzeugung eines dreidimensionalen Bildes (70) eines Objekts, umfassend: Lieferung eines Modells (8) des Objekts (62) (200); Beschallung der Regionen des Objekts aus Quellenwandlern (58), die außerhalb des Objekts liegen (62) (202); Empfangen von Antwortechos vom Objekt (62) an Empfangswandlern (58), die außerhalb des Objekts liegen (62); Verarbeitung der Antwortechos (204); und Generierung eines Hybridbildes (70) des Objekts (62), das Objektregionen umfasst, die auf das Modell (8) des Objekts (62) ansprechen, und Objektregionen umfasst, die auf die Antwortechos (208/212) ansprechen.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Modell ein verformbares Modell (8) umfasst, das mit Masseelementen (10) und Konnektoren (12) zwischen den Masseelementen (10) ausgestattet ist, und dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt der Verarbeitung ferner die Veränderung des Modells (8) in Reaktion auf die Antwortechos umfasst.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 ferner die Bestimmung von Fehlern zwischen dem Hybridbild (70) des Objekts (62) und den Antwortechos umfassend, wobei der Schritt der Beschallung die Beschallung von ausgewählten Regionen umfasst, um die Fehler zu reduzieren.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1 ferner einen Schritt der Bestimmung einer Geschwindigkeit von sich bewegenden Partikeln innerhalb der Region und das Anzeigen der Geschwindigkeitsinformation umfassend.
  5. Verfahren zur Darstellung eines Herzbildes, umfassend: Bestimmung eines Modells (8), das die Charakteristiken des Herzens (200) beschreibt; Beschallung der Regionen des Herzens mit Ultraschallenergie (202); Empfangen von Antwortechos von den beschallten Regionen; Verarbeitung der Antwortechos, um ein Potentialfeld zu generieren, das die Antwortechos (204) darstellt; Anwendung des Potentialfeldes auf das Modell, um ein aktualisiertes Modell (208) zu erzeugen; und Erzeugung des Herzbildes unter Berücksichtigung des aktualisierten Modells (212).
  6. Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt der Erzeugung ferner die Erzeugung von Regionen des Bildes umfasst, die auf die Antwortechos ansprechen, und von anderen Regionen des Bildes, die auf das aktualisierte Modell ansprechen.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Potentialfeld, das von den Antwortechos generiert wird, mit der Zeit verfällt.
  8. Ultraschallbildgebungsgerät (50) zur Erzeugung eines Bildes (70) eines Objekts (62), wobei das Gerät (50) umfasst: Vielzahl von Ultraschallwandlern (58) zur Generierung von Ultraschallenergie, zum Empfang von Echos vom Objekt (62) und zur Generierung von Signalen, die auf die Echos ansprechen; Prozessor (66) zur Aktualisierung von mindestens einem Abschnitt eines Objektmodells (8) gemäß der Signale; und Display (74) zum Anzeigen eines Hybridbilds (70) des Objekts (62), das auf das Objektmodell (62) anspricht, wozu der Abschnitt gehört, der gemäß der Signale aktualisiert wurde.
  9. Ultraschallbildgebungsgerät gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vielzahl von Ultraschallwandlern (58) eine eindimensionale Anordnung von Wandlern oder eine zweidimensionale Anordnung von Wandlern umfasst.
  10. Ultraschallbildgebungsgerät gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Modell (8) ein verformbares Modell umfasst, das durch Masseelemente (10) und Konnektoren (12) zwischen den Masseelementen (10) definiert wird, und dadurch gekennzeichnet, dass der Prozessor (66) mindestens eines der Masseelemente (10) und der Konnektoren (12) unter Berücksichtigung der Signale modifiziert.
DE102008008824A 2007-02-14 2008-02-12 Verfahren und Gerät zur Generierung eines Ultraschallbildes von sich bewegenden Objekten unter Verwendung eines verformbaren Modells Withdrawn DE102008008824A1 (de)

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