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DE102008007405A1 - Außenmuffe - Google Patents

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DE102008007405A1
DE102008007405A1 DE102008007405A DE102008007405A DE102008007405A1 DE 102008007405 A1 DE102008007405 A1 DE 102008007405A1 DE 102008007405 A DE102008007405 A DE 102008007405A DE 102008007405 A DE102008007405 A DE 102008007405A DE 102008007405 A1 DE102008007405 A1 DE 102008007405A1
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DE
Germany
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outer sleeve
barrier layer
layer
sleeve
shielding layer
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102008007405A
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English (en)
Inventor
Thilo Simonsohn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tyco Electronics Raychem GmbH
Original Assignee
Tyco Electronics Raychem GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=40578701&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE102008007405(A1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Tyco Electronics Raychem GmbH filed Critical Tyco Electronics Raychem GmbH
Priority to DE102008007405A priority Critical patent/DE102008007405A1/de
Priority to JP2010544671A priority patent/JP2011511611A/ja
Priority to CN2009801041379A priority patent/CN101939887A/zh
Priority to ES09707824T priority patent/ES2429119T3/es
Priority to PCT/EP2009/050830 priority patent/WO2009098131A1/en
Priority to AU2009211501A priority patent/AU2009211501A1/en
Priority to EP09707824.0A priority patent/EP2248237B1/de
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Außenmuffe, ein Herstellungsverfahren und ein Verfahren zum Verbinden von zwei oder mehr Kabelenden. Die Außenmuffe umfasst einen Muffenkörper und eine elektrisch leitende Abschirmschicht, die entlang der Außenseite des Muffenkörpers angeordnet ist, und eine Außenwandung, die entlang der Außenseite der Abschirmschicht angeordnet ist. Eine Sperrschicht ist entlang der Innenseite der Außenwandung angeordnet, wobei die Sperrschicht einen Permeabilitätsfaktor aufweist, wodurch das Eindringen von Flüssigkeiten verringert wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Außenmuffe, ein Herstellungsverfahren einer Außenmuffe und ein Verfahren zum Verbinden von zwei oder mehr Kabelenden.
  • Ein Erdkabel ist ein im Erdboden verlegtes Strom- oder Nachrichtenkabel mit einem besonders robusten Schutz nach Außen (Kabelmantel), der eine Zerstörung des Kabels durch chemische und mechanische Einflüsse im Erdreich, durch Wasser, bzw. im Boden lebender Kleintiere (Nagetiere) und Pilze verhindert.
  • Zum mechanischen Schutz werden Erdkabel im Erdboden gelegentlich zusätzlich in einer Sandschicht verlegt, damit scharfkantige Steine bei Belastung des Bodens (z. B. durch Vibration von nahem Schienen- oder Straßenverkehr) keine Beschädigung des Kabels verursachen können. Erdkabel für Spannungen unter 100 kV können in mehrpoliger Ausführung hergestellt werden, für höhere Spannungen werden einpolige Ausführungen (Einleiterkabel) verwendet.
  • Für Spannungen bis 200 kV werden heute überwiegend Kabel mit Kunststoffmantel verwendet, für diese Spannungen und Spannungen darüber auch noch Kabel mit einer Isolation aus ölimprägniertem Papier. Leitungen mit Spannungen unter 100 kV werden heute in Deutschland in neu angelegten Wohn- oder Industriegebieten grundsätzlich als Erdkabel ausgeführt. Auch in vielen älteren Wohngebieten sind die Stromleitungen zur Versorgung der Häuser als Erdkabel ausgeführt. Erdkabel werden in der Regel in einer Tiefe von 60 cm (im Straßenbereich 80 cm) verlegt. Als Stech- und Grabschutz kommen neben Trassenwarnband auch Kunststoffplatten zum Einsatz.
  • Erdkabel besitzen gegenüber Freileitungen einige Vorteile. Sie sind gegen Beschädigungen, unter anderem durch Witterungsunbilden wie Sturm, Hagel und Blitze hervorragend geschützt. Außerdem ist ihre elektromagnetische Verträglichkeit besser. Ein Nachteil sind jedoch die höheren Kosten.
  • Eine Muffe ist ein Bauelement zur unterbrechungsfreien Verbindung zweier Kabel oder zur Spaltung eines Kabels, z. B. wenn eine Abzweigung eines Stromkabels zu einem Haus geführt werden muss.
  • Je nach Einsatzzweck wird zwischen Verbindungs- beziehungsweise Durchgangsmuffen und Abzweigmuffen unterschieden, die auch in ihrer Bauart gelegentlich unterschiedlich sind. Als Außenmuffen werden unter anderem Gießharzmuffen, Schrumpfmuffen (Warm- und Kaltschrumpfmuffen) und Muffen in Aufschiebetechnik eingesetzt, wobei in der Energietechnik unter Umständen in verschiedenen Spannungsebenen, wie Nieder- oder Mittelspannung, verschiedene Muffenarten eingesetzt werden. Im Niederspannungsbereich (< 1000 V) werden Warmschrumpf- und Kaltschrumpfmuffen eingesetzt, im Mittelspannungsbereich Muffen in Aufschiebetechnik, sowie Warm- und Klatschrumpfmuffen.
  • Verschiedene Arten von Innenmuffen werden in 16, 17 und 18 im Längsschnitt gezeigt. 16 stellt eine Warmschrumpfinnenmuffe dar während in 17 eine Innenmuffe für Aufschiebetechnik gezeigt wird. 18 zeigt eine Kaltschrumpfinnenmuffe auf einer Spirale.
  • In 19 bis 22 werden verschiedene Außenmuffen in Längsschnitten dargestellt. 19 zeigt eine Warmschrumpfaußenmuffe, während 20 eine Kaltschrumpfaußenmuffe zeigt, in der der Schlauch zurückgeklappt ist, sodass die Parklänge der Baugruppe kürzer wird. 21 zeigt ein Gehäuse einer Gießharzaußenmuffe und in 22 wird dargestellt, dass eine Außenmuffe auch in Wickeltechnik mittels eines Tapes, also eines Klebebandes, aufgebracht werden kann.
  • Für Höchstspannungskabel wird eine vorkonfektionierte Muffe benutzt, die vollkommen trocken ist, d. h. weder gasförmige noch flüssige Stoffe enthält und keinerlei Wartung bedarf. Daher lassen sich die wichtigsten elektrischen Teile in der Fabrik vorprüfen. Dies beschleunigt die Montage vor Ort und reduziert die damit verbundenen Risiken.
  • Die Muffe besteht aus zwei aufschiebbaren Silikon-Feldsteuerelementen, Füllband, dickwandigen Isolierschläuchen, einem äußeren leitfähigen Kombischlauch, einer Kupfergewebe-Schirmung und einem dickwandigen Schrumpfschlauch als äußeren Schutz.
  • Im folgenden wird vornehmlich auf Mittelspannungskabel, und demnach Einleiterkabel eingegangen. Hier wird bevorzugt ein umklappbarer Außenschlauch auf dem Muffenkörper angebracht.
  • Für kunststoffisolierte Mittelspannungskabel und -leitungen gibt es Außenmuffen in Kaltschrumpftechnik, Aufschiebetechnik und Warmschrumpftechnik. Verbindungsmuffen werden beim Verlegen in Erdreich, in Kabelschächten und unter Freiluftbedingungen eingesetzt. Die Kabel können festverschweißte, graphirisierte oder abziehbare äußere Leitschichten vorweisen.
  • Permeationsschutz ist für unterirdisch verlegte Kabel wichtig. Es kommt auf weitgehende Wasserdampfundurchlässigkeit an, da das Kupfergewebe, die Erdungsdrähte und die Schirmdrahtverbindungen vor Korrosion geschützt werden sollen, da sie sonst ihre Kontaktfähigkeit verlieren. Außerdem soll die Wasseraufnahme des Muffenkörpers, der aus Scheiben hergestellt wird und somit Wasser stark aufnimmt, verringert werden.
  • Die Montage von Muffen gehört heute zu den Routinearbeiten bei der Verlegung von Mittelspannungskabeln. Gefordert wird eine Technik, die ein Höchstmaß an Anwendungssicherheit und kurze Montagezeiten bietet.
  • Die Verbindung des Hauptleiters und der Schirmdrähte wird mit Schraubverbindern und Krimpverbindern hergestellt. Scherschrauben mit definiertem Drehmoment vereinfachen diesen Schritt und stellen einen überstandsfreien Abriss bei verschiedenen Leiterquerschnitten sicher. Die Feldsteuerung am Ende der Kabelschirme sowie über dem Verbinder erfolgt beispielsweise mittels geometrischer Feldsteuerelemente, die in den einteiligen Muffen im Bereich der Mittelspannungstechnik integriert sind. Die Isolierung und äußere Feldbegrenzung übernimmt ein Muffenkörper aus hochwertigem Silikongummi oder EPDM Gummi (Ethylen Propylen Dien Copolymer). Für den äußeren Schutz der Muffe sorgt wahlweise ein Warmschrumpfschlauch oder ein elastomerischer Schutzschlauch, ein Schlauch in Wickeltechnik oder Gießharz.
  • Die Leiterverbindung wird mit dem Schraubverbinder hergestellt. Der Muffenkörper kann danach in seine endgültige Position geschoben werden. Der Muffenkörper kann leicht über dem Kabelaußenmantel geparkt werden. Für den äußeren Schutz der Muffe kann zum Beispiel ein kleberbeschichteter Warmschrumpfschlauch oder ein elastomerischer Schlauch zur Verfügung stehen.
  • Eine All-in-One (einstückige) Kaltschrumpfmuffe hat den folgenden Aufbau: ein Stützkörper oder Stützwendel, zum Beispiel ein Spiral-Holdout, hält den Durchmesser des expandierten Muffenkörpers. Um den Installationssprozess zu erleichtern und sicherzumachen, wird ein Kupfergewebeschlauch oder -strumpf zur Verbindung der Schirmdrähte benutzt, der vorab auf den expandierten Körper aufzubringen ist, wobei die vorzugsweise verzinnten Kupferdrähte einen Mindestquerschnitt haben.
  • Das EPDM vom Schutzschlauch hat eine endliche Wasserdampfdurchlässigkeit, was bei unterirdisch verlegten Kabeln zu Korrosionsschäden an Metall und Wasseraufnahme des Muffenkörpers führen kann. Wasser kann durch das Gummimaterial des Außenschlauchs (Permeation) oder durch eine undichte Verbindung des Gummischlauches mit dem Außenmantel des Kabels eindringen. Auf dem Außenmantel wird fast immer ein Mastic (Dichtgummi/Dichtmasse) verwendet. Diese ist sehr klebrig und erhöht durch den Anpressdruck den Durchmesser des Kabels.
  • Unterirdische Kabel und Muffen sind viel Druck ausgesetzt. Dieser Druck wirkt in der Form von Steinen, scharfen Kanten und Vibrationen auf die aus Weichgummi geformte Außenhaut der Kaltschrumpfmuffe ein, deren Wanddicke dadurch reduziert wird. Mikroben bilden eine weitere Gefahrenquelle. Es gibt viele verlegte Muffen mit defektem Außenschlauch, was im tagtäglichen Gebrauch unter Umständen nicht bemerkt wird. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass die metallischen Drähte in der Muffe korrodieren und die Kontakte sich verschlechtem. Der Gebrauch von All-In-One-Muffen ist aber weiterhin gewünscht, da die oben beschriebenen Vorteile dieser Muffen beibehalten werden sollen.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Verringerung des Flüssigkeitszutritts zum Muffenkörper oder zur Verbindungsstelle der Schirmdrähte miteinander, insbesondere wenn diese durch eine Rollfeder realisiert wird. Darüber hinaus soll die einfache Anwendung beibehalten werden, und die Herstellung der Muffe nicht wesentlich aufwändiger werden.
  • Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Dabei liegt der vorliegenden Erfindung die Idee zugrunde, dass in einer Muffe zum Verbinden von zwei oder mehr Kabelenden, mit einem rohrförmigen Stützkörper mit einer Öffnung, in welche die Kabelenden einführbar sind; einem Muffenkörper, der entlang der Außenseite des Stützkörpers angeordnet ist; einer elektrisch leitenden Abschirmschicht die entlang der Außenseite des Muffenkörpers angeordnet ist; und einer Außenwandung die entlang der Außenseite der Abschirmschicht angeordnet ist; eine Sperrschicht entlang der Innenseite der Außenwandung angeordnet sind, wobei die Sperrschicht einen Permeabilitätsfaktor aufweist, wodurch das Eindringen von Flüssigkeiten stark reduziert wird.
  • Vorteilhaft Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand mehrerer Unteransprüche.
  • Wenn eine Muffe in einstückiger Baugruppe Verwendung findet, hat dies den Vorteil, dass die Installation einfacher und schneller ausgeübt werden kann.
  • Die Verwendung des Kaltschrumpfverfahrens hat den Vorteil, dass im Straßengraben nicht mit einer Wärmequelle hantiert werden muss, was potentielle Gefahren birgt, und auch weniger Werkzeuge gebraucht werden. Die größte Fehlerquelle ist hier die Kompetenz und Erfahrung der Installateure, deren Sicherheit und Schulungsqualität auch bedacht werden muss.
  • Die erfindungsgemäße Muffe kann vorteilhafterweise auch im Warmschrumpfverfahren verwendet werden, was mehr Flexibilität erlaubt.
  • Die Integration der Abschirmschicht in der Sperrschicht hat den Vorteil, dass die Muffe aus weniger Bauteilen besteht, was die Herstellung und Installation vereinfacht und sicherer macht und zur Kostenreduktion führt.
  • Wenn die Sperrschicht unter der Abschirmschicht angeordnet ist, bildet die Abschirmschicht für den Muffenkörper eine physikalische Schutzschicht. Dies ist zum Beispiel wichtig, wenn ein Bagger oder Spaten die Außenmuffe treffen sollten. Außerdem ist es von Vorteil, dass dann Polsterung und Oberflächenschutz des Muffenkörpers gegenüber der Abschirmschicht gegeben ist, das sonst mit großer Kraft durch den gedehnten Außenschlauch in die Oberfläche gedrückt wird, welches vor allem den noch nicht installierten Zustand betrifft.
  • Wenn die Sperrschicht über der Abschirmschicht angebracht wird, beschützt diese auch den Schutzschlauch vor etwaigen scharfen Kanten, Knicken und Ecken der Drähte zu der Abschirmschicht. Ein Schutz hinsichtlich unsachgemäßer Behandlung und etwaiger Fertigungsfehler ist hiermit auch gegeben.
  • Wenn die Sperrschicht aus Metall besteht, möglicherweise mit einer Kunststoffbeschichtung, kann der Mindestquerschnitt der Drähte in der Abschirmschicht erhöht werden, und dadurch eine bessere Abschirmung erreicht werden. In diesem Fall könnte man zwei dieser Abschirmschichten verwenden um eine größere Flexibilität zu gewährleisten. Wenn nur eine Abschirmschicht gebraucht würde, wäre diese verhältnismäßig steif.
  • Eine weiche Lage unter dem Außenschlauch kann als Schockabsorber wirken und verbessert die Impact-Festigkeit des Außenschlauchs. Die weiche Lage hilft auch gegen scharfe Kanten.
  • Vorteilhafterweise ist die Abschirmschicht aus Mehrlagenkunststoff wenn das Metall weggelassen wird, um die Flexibilität und Wasserdichte der Außenmuffe zu gewährleisten.
  • Es ist von Vorteil, wenn die Abschirmschicht aus Kupfergewebe besteht, da dies expandierfreudig, bis zu über 200%, und flexibel ist.
  • Wenn die Abschirmschicht aus mindestens zwei Metallfolien besteht, hat dies den Vorteil, dass die Abschirmschicht flexibler ist. Das heißt das Kabelbiegungen mit kleinerem Radius ermöglicht werden und Brüche vermieden werden können.
  • Die Formung der Abschirmschicht als Weltprofil ermöglicht ihr radiales Ausdehnen.
  • Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausgestaltungen, wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Ähnliche oder korrespondierende Einzelheiten sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
  • 1 einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Außenmuffe;
  • 2 einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Außenmuffe;
  • 3 die erfindungsgemäße Außenmuffe mit reduziert wasserdurchlässiger Schicht;
  • 4 die eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenmuffe;
  • 5 weitere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Außenmuffe im Querschnitt;
  • 6 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenmuffe im Querschnitt;
  • 7 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenmuffe im Querschnitt;
  • 8 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenmuffe im Querschnitt;
  • 9 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenmuffe im Querschnitt;
  • 10 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenmuffe;
  • 11 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Außenmuffe;
  • 12 die Wasserdampfdurchlässigkeit in Abhängigkeit von der Foliendicke;
  • 13 Sauerstoff- und Wasserdampfbarrierewerte gängiger Kunststoffe;
  • 14 Sauerstoff- und Wasserdampfdurchlässigkeit ausgewählter Polymere;
  • 15 Temperaturabhängigkeit eines Diffusionskoeffizienten;
  • 16 eine Warmschrumpfinnenmuffe;
  • 17 eine Innenmuffe in Aufschiebetechnik;
  • 18 eine Innenmuffe in Kaltschrumpftechnik auf Spirale;
  • 19 eine Warmschrumpfaußenmuffe;
  • 20 eine Kaltschrumpfaußenmuffe mit zurückgeklapptem Schlauch;
  • 21 eine Außenmuffe in Gießharztechnik mit Gehäuse;
  • 22 eine Außenmuffe in Wickeltechnik mit Tape;
  • 23 einen Folienschlauch zur Anwendung mit allen Typen Außenmuffen;
  • 24 einen dickwandigen Schlauch mit dünnwandiger Folie vorexpandiert auf Spiralholdout; und
  • 25 einen dickwandigen permeationsreduzierten Schlauch mit integriertem Kupfergewebe vorexpandiert auf Spiralholdout.
  • Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf eine Kaltschrumpf-All-In-One-Muffe für Mittelspannungskabel beschrieben, obwohl die Anwendung nicht auf diesen Fall beschränkt ist. Die Erfindung könnte ebenso im Niedrig- oder Hochspannungsbereich Anwendung finden, als auch für Warmschrumpfverfahren und für die Aufschiebetech nik. Die Außenmuffen können Verbindungen von Energiekabeln als auch von Nachrichtenkabeln sein.
  • In 1 ist ein Querschnitt einer Verbindungsmuffe 10 gezeigt, in der der Aufbau der Muffe verdeutlicht wird. Zuinnerst liegt ein Stützkörper 12, der von einem Muffenkörper 14 umgeben ist. Hierüber liegt eine elektrische Abschirmung, z. B. ein Kupfergewebe 16, die wiederum von einer Sperrschicht, z. B. einer Permeationsschutzfolie 18, umgeben ist. Der Außenschlauch 20 umgibt diesen Aufbau.
  • Der Stützkörper 12 stützt die weiteren Schichten, also Muffenkörper 14, elektrische Abschirmung 16, Sperrschicht 18 und Außenschlauch 20, der Muffe 10 im ausgedehnten Zustand. Dieser Stützkörper 12 wird vorzugsweise als Spiral-Holdout oder Stützwendel ausgeführt, kann aber auch aus anderen Prinzipien, insbesondere zwei auseinanderziehbaren Teilen eines Stützrohrs bestehen. Der Stützkörper 12 stützt die Muffe nur im Auslieferungszustand, denn sobald die Kabelenden verbunden sind, wird der Stützkörper entfernt.
  • Teil der vorfabrizierten Muffe 10 ist auch der Muffenkörper 14 aus Elastomer (zum Beispiel Silikon oder EPDM), der den Leiter des Einleiterkabels isoliert. Der Muffenkörper 14 sorgt auch für die Feldsteuerung und stützt die äußere Leitschicht. Die Dicke und Ausführung des Muffenkörpers 14 hängt von der Spezifikation der zu verbindenden Kabel ab.
  • Zur Verbindung der Schirmdrähte der Kabelenden ist eine elektrische Abschirmung, z. B. ein Kupfergewebeschlauch oder -strumpf 16, im Aufbau der Muffe vorgesehen. Diese wird um den Muffenkörper 14 herum angebracht. Die Kupferdrähte, die vorzugsweise verzinnt sind, haben einen gesamthaften Mindestquerschnitt. Das heißt, dass es ein Kupferdraht mit großem Querschnitt sein könnte, oder zum Beispiel vierzig Kupferdrähte mit kleinem Querschnitt, da die Summe aus allen Querschnitten hierzu verwendet wird. Zur Schirmdrahtverbindung werden verzinnte Kupferdrähte bis max. 3 mm Durchmesser eingesetzt, bevorzugt 0,5 bis 1,5 mm. oder marktübliche Drahtgeflechte (Durchmesser entsprechend der Anzahl verringert).
  • Der Außenschlauch 20, auch Außenmuffe genannt, wird zum Gebrauch im Kaltschrumpfverfahren meist aus EPDM-Gummi (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) reali siert. EPDM-Gummi ist ein terpolymeres Elastomer (Gummi). Die gesättigte Gerüststruktur führt zu klassischen Eigenschaften wie z. B. hoher Wetter- und Feuchtigkeitsbeständigkeit und Ozonresistenz, sowie hoher thermischer Beständigkeit. Es wird wegen seiner hohen Elastizität und guten chemischen Beständigkeit verwendet. EPDM-Gummi hat eine hohe Reißfestigkeit. Der Gummischlauch verliert durch die Lagerung im stark gedehnten Zustand (ca. 200% Dehnung, d. h. dreifacher Durchmesser) ca. 30 bis 50% seines Originaldurchmessers. Der Schlauch kann auch aus Silikon hergestellt werden, welches eine höhere Wasserdurchlässigkeit und geringere Reißfestigkeit hat.
  • 23 zeigt das Prinzip einer Sperrschicht 18, die als Folienschlauch ausgeführt ist. Dieser Folienschlauch wird separat geliefert und über die Innenmuffe und/oder Schirmdrahtverbindungen gezogen, bevor die Außenmuffe installiert wird. Die Anwendung dieses Folienschlauches ist mit allen Typen von Außenmuffen möglich.
  • Die Sperrschicht 18, die reduziert flüssigkeitsdurchlässig ist, wird zwischen der Muffe 14 und dem Außenschlauch 20 angebracht. Diese Sperrschicht kann ein Ein- oder Mehrlagenkunststoff sein, oder eine Metallfolie, die kunststoffbeschichtet ist.
  • 24 zeigt einen dickwandigen Schlauch mit dünnwandiger Folie oder Beschichtung, die auf einen Spiralholdout vorexpandiert wurde, was in einem Längsschnitt veranschaulicht ist.
  • Der Außenschlauch 20 mitsamt der Sperrschicht 18 und der elektrischen Abschirmung 16 kann vorzugsweise umklappbar gestaltet werden, wie anhand von 2 weiter erläutert wird. In der umklappbaren Variante ist der Holdout halb so lang wie in der nicht umklappbaren Variante, und die Muffe ist schneller zu installieren.
  • 2 zeigt einen Längsschnitt der Verbindungsmuffe 10, in dem der rohrförmige Stützkörper 12 sichtbar ist. Darum ist der Muffenkörper 14 angeordnet, der wiederum von der elektrischen Abschirmung 16 umgeben wird. Die Sperrschicht 18 um das Kupfergewebe ist wiederum von der Außenwandung 20 umgeben.
  • Hier ist deutlich zu erkennen, dass die elektrische Abschirmung 16, die Sperrschicht 18 und der Außenschlauch 20 zurückgeklappt sind, um die Verbindung der Kabelenden zu erleichtern. Sobald diese Verbindung hergestellt ist, können die elektrische Ab schirmung 16, die Sperrschicht 18 und der Außenschlauch 20 wieder über den Muffenkörper 14 geklappt werden um dann die Muffe 10 zu schließen. Bei der All-in-one-Muffe gibt es keine Längsnaht, durch die Wasserdampf eintreten könnte.
  • In 3 ist zu sehen, dass die Sperrschicht 18 in Schlauchform an den beiden Enden beispielsweise von Kabelbindem, Klebeband oder Dichtgummiringen geschlossen werden kann.
  • 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in der die Sperrschicht nicht in Schlauchform angebracht ist, sondern zum Einwickeln der Muffe verwendet wird. Um die Wasserdichte zu gewährleisten, können an den Kanten Dichtbänder oder Mastic 42 angebracht sein.
  • In 5 ist dargestellt, dass die elektrische Abschirmung 16 aus einer Schicht von zum Beispiel Kupfergewebe bestehen kann. Die elektrische Abschirmung kann aber auch aus mehrlagig gewickelter Metallfolie bestehen, was die Flexibilität der Muffe erhöht.
  • Die metallischen Lagen können auch stromtragfähig ausgelegt werden. Dann ist ein definierter Mindestquerschnitt erforderlich. Da dann bei einer Lage das Verformungsverhalten ungünstig wird, kann eine dünne Folie oder ein Kupfergewebe mehrlagig aufgewickelt werden oder zwei der genannten Schläuche übereinander eingesetzt werden.
  • Die in 6 dargestellte Ausführungsform zeigt, dass die Sperrschicht ein- oder beidseitig der elektrischen Abschirmung angebracht werden kann. Dies schützt den Muffenkörper und auch den Außenschlauch vor etwaigen spitzen Teilen der elektrischen Abschirmung, die vorzugsweise aus Kupfergeflecht besteht. Die Sperrschicht wirkt somit als Schockabsorber und verhindert ein Splitting des Außenschlauchs bei Erdverlegung und scharfen Steinen im Erdreich.
  • Anstatt ein Kupfergeflecht als zusätzliche Lage im Aufbau der Muffe zu haben, wird in dem Ausführungsbeispiel von 7 der reduziert wasserdurchlässige Kunststoff der Sperrschicht metallisiert. In 7 ist dies von Innen geschehen. Das heißt, dass die reduziert wasserdurchlässige Kunststoffschicht der Sperrschicht eine Innenbeschich tung aus Metall oder Metallgewebe hat oder innen eine Metallisierung aufweist, die über dem Muffenkörper liegt.
  • In der Ausführungsform von 8 hat man die Möglichkeiten entweder die wasserdichten Kunststofflagen der Sperrschicht 82 außen um ein geschäumtes Material 84 oder Weich-Elastomer herum aufzubringen, oder die wasserdichten Kunststofflagen der Sperrschicht 88 innen anzubringen. In beiden Fällen wird in das geschäumte Material das Kupfergewebe der elektrischen Abschirmung eingebettet, das nach außen sowie nach innen schützt. Diese elektrische Bettungsschicht vermindert ein Splitting des Außenschlauchs und reduziert Deformationen des Muffenkörpers bei größerem Erddruck.
  • In 25 wird in einem Längsschnitt gezeigt, dass ein dickwandiger permeationsreduzierter Schlauch 20 auch ein integriertes Kupfergewebe haben kann. In diesem Falle ist der Schlauch mit integriertem Kupfergewebe schon auf das Spiralholdout vorexpandiert.
  • Die Verwendung von weichen Gummimaterialien, Silikon oder EPDM, in Shore-Härtegraden A5 bis A30, bevorzugt A10 bis A20 ist vorteilhaft gegenüber einer Schäumung, da diese unter dem großen radialen Druck des Außenschlauchs zusammengepresst wird. Ein Weichgummi ist inkompressibel.
  • In 9 wird die Möglichkeit gezeigt, die wasserdichte Kunststofflage der Sperrschicht 92 außen zu haben, darin das geschäumte Material 94 oder Weich-Elastomer, welches wiederum das Kupfergewebe der elektrischen Abschirmung 96 innenliegend hat. Dies gewährleistet den metallischen Kontakt zur leitfähigen Schicht des Muffenkörpers.
  • 10 zeigt eine weitere Ausführungsform, in der sich an den beiden Enden der Außenmuffe Bereiche 110 befinden, in denen die Kunststoffbeschichtung entfernt wurde um eine bessere elektrische Kontaktierung zu gewährleisten. Diese Kunststoffbeschichtung ist gegebenenfalls dickwandig, um als Polster oder Schockabsorber wirken zu können. Hier wird wiederum die reduziert wasserdurchlässige Folie der Sperrschicht 104 auf die metallische Lage 102 aufgebracht. In der dickwandigen Kunststoffbeschichtung 106 kann auch ein metallisches Element 108, zum Beispiel ein Kupferdraht, eingebettet werden. Dieses metallische Element 108 benötigt einen bestimmten Querschnitt zur Übertragung von elektrischen Strömen.
  • In 11 wird wiederum eine gegebenenfalls dickwandige Kunststoffbeschichtung 116 gezeigt, die als Polster oder Schockabsorber wirken kann. An der Innenseite dieser Kunststoffbeschichtung 116 befindet sich die metallische Lage 112, die hier als Wellenprofil ausgebildet ist. Das ist vorteilhaft beim radialen Ausdehnen, da es dies vereinfacht oder erst ermöglicht. Als Option wäre auch eine zusätzliche Kunststoffschicht an der Innenseite dieser im Wellenprofil ausgelegten metallischen Lage möglich, die als zusätzliches Polster wirkt.
  • Die Wanddicke der oben beschriebenen Bettungs- und Schockabsorberschicht sollte 1–8 mm betragen, bevorzugt 3–4 mm.
  • Alle Zeichnungen der neuen Außenmuffenausführungen zeigen diese generell als Zusammenstellung. Der Fachmann erkennt, dass die Lagen auch meist separat gefertigt und dann gelegt/verklebt/verschweißt/partiell verbunden werden können.
  • Das Rejacketing kann als separates Element dem Kunden angeliefert werden, der dies dann seinerseits mit Muffen gegebenenfalls anderer Hersteller kombiniert. Der Rejacketing Film kann aber auch in die ausgelieferte Muffe, z. B. Kaltschrumpfmuffe auf Holdout, integriert werden.
  • Mit den oben beschriebenen Lösungen ist es möglich, die Permeation um mindestens einen Faktor 10 zu reduzieren. Zur Verdeutlichung der konkreten Zahlen für die Wasserdampf-Durchlässigkeit wird diese in 12 gegen Foliendicke gezeigt. In 13, 14 und 15 werden noch weitere Werte der Wasserdampfdurchlässigkeit angegeben.
  • Im Detail zeigt 12 die Wasserdampfdurchlässigkeit verschiedener Materialien in Abhängigkeit von der Foliendicke bei 23 Grad Celsius. Man kann aus dieser Figur ablesen, dass z. B. CTA und PVC-P wasserdampfdurchlässiger sind als PP-O und PVDC. 12 kann demnach zu Rate gezogen werden, um ein passendes Material für die Sperrschicht auszuwählen.
  • 13 zeigt die Sauerstoff- und Wasserdampfbarrierewerte gängiger Kunststoffe. Die Daten wurde bei 70% r. F. an 25 μm dicken Folien unter Standardbedingungen ermittelt. Aus dieser Figur ist ersichtlich, dass z. B. PE-HD und PP viel sauerstoffdurchlässiger sind als die anderen genannten Kunststoffe und dass PA 6.6 und PAN viel wasserdampfdurchlässiger sind als die anderen gezeigten Kunststoffe. Diese Figur kann wiederum bei der Auswahl von geeigneten Kunststoffen für die Sperrschicht hilfreich sein.
  • In etwas anderer Darstellungsform zeigt 14 die Sauerstoff- und Wasserdampfdurchlässigkeit ausgewählter Polymere. In dieser Figur ist z. B. ablesbar, dass PVC hart weniger wasserdampfdurchlässig ist als PVC weich und auch weniger Sauerstoff durchlässt. Wiederum ist dies für die Auswahl geeigneter Materialien für die Sperrschicht ein hilfreiches Diagramm.
  • 15 zeigt die Temperaturabhängigkeit des Diffusionskoeffizienten für PA 6, 12, und 66 in einem logarithmischen Graphen. Aus dieser Figur ist klar ablesbar, dass der Diffusionskoeffizient mit der Temperatur exponentiell ansteigt. Diese Figur ist zur Demonstration des Prinzips des Diffusionskoeffizienten hilfreich.
  • 10
    Verbindungsmuffe
    12
    Stützkörper
    14
    Muffenkörper
    16
    elektrische Abschirmung
    18
    Sperrschicht
    20
    Außenschlauch
    42
    Klebestreifen
    62
    Sperrschicht
    64
    elektrische Abschirmung
    66
    Sperrschicht
    72
    elektrische Abschirmung
    74
    Sperrschicht
    82
    Sperrschicht
    84
    geschäumtes Material
    86
    elektrische Abschirmung
    88
    Sperrschicht
    92
    Sperrschicht
    94
    geschäumtes Material
    96
    elektrische Abschirmung
    102
    metallische Lage
    104
    Sperrschicht
    106
    dickwandige Kunststoffbeschichtung
    108
    metallisches Element
    110
    Bereiche am Ende der Muffe
    112
    metallische Lage
    116
    dickwandige Kunststoffbeschichtung

Claims (20)

  1. Außenmuffe (10) zum Verbinden von zwei oder mehr Kabelenden und zur Nachbildung einer Kabelschirmung, mit: einem Muffenkörper (14); einer elektrisch leitenden Abschirmschicht (16) die entlang der Außenseite des Muffenkörpers angeordnet ist; und einer Außenwandung (20) die entlang der Außenseite der Abschirmschicht angeordnet ist; gekennzeichnet durch eine Sperrschicht (18), mit einem Permeabilitätsfaktor, wodurch das Eindringen von Flüssigkeiten verringert wird, wobei die Sperrschicht entlang der Innenseite der Außenwandung (20) angeordnet ist.
  2. Außenmuffe (10) nach Anspruch 1, wobei entlang der Innenseite des Muffenkörpers (14) ein rohrförmigen Stützkörper (12) mit einer Öffnung, in welche die Kabelenden einführbar sind, angeordnet ist.
  3. Außenmuffe (10) nach Anspruch 1, wobei die Außenmuffe (10) eine einstückige Baugruppe ist.
  4. Außenmuffe (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Außenmuffe (10) auf einen Kaltschrumpfschlauch angewandt wird.
  5. Außenmuffe (10) nach Anspruch 1, wobei die Außenmuffe (10) auf einen in Wickeltechnik, Wasserschrumpftechnik oder Aufschiebetechnik angebrachten Außenschlauch angebracht wird.
  6. Außenmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Außenmuffe (10) zum unterirdischen Gebrauch angepasst ist.
  7. Außenmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Abschirmschicht in der Sperrschicht integriert ist.
  8. Außenmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Sperrschicht radial unter oder über der Abschirmschicht angeordnet ist.
  9. Außenmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Sperrschicht radial unter und über der Abschirmschicht angeordnet ist.
  10. Außenmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Sperrschicht aus Mehrlagenkunststoff besteht.
  11. Außenmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Sperrschicht aus einer Metallschicht besteht.
  12. Außenmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Sperrschicht eine Metallisierung aufweist.
  13. Außenmuffe nach Anspruch 12, wobei die Metallisierung auf die Sperrschicht aufgedampft ist.
  14. Außenmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Sperrschicht mindestens eine Lage florierten Kunststoff umfasst, um die Flüssigkeitsdurchlässigkeit zu reduzieren.
  15. Außenmuffe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Sperrschicht angepasst ist, um gewickelt zu werden.
  16. Außenmuffe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Abschirmschicht aus Kupfergewebe oder vollflächiger Metallfolie oder mindestens einem Draht besteht.
  17. Außenmuffe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Abschirmschicht aus mindestens zwei Metallfolien besteht, um die Flexibilität der Verformbarkeit zu erhöhen.
  18. Außenmuffe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Abschirmschicht als Wellprofil geformt ist, um radiales Ausdehnen zu erleichtern.
  19. Herstellungsverfahren einer Außenmuffe zum Verbinden von zwei oder mehr Kabelenden, mit den folgenden Schritten: Formen eines Muffenkörpers; Anordnen eines elektrisch leitenden Abschirmschicht entlang der Außenseite des Muffenkörpers; Anordnen einer Sperrschicht mit einem Permeabilitätsfaktor, wodurch das Eindringen von Flüssigkeiten verhindert wird, wobei die Sperrschicht entlang der Innenseite einer Außenwandung; und Anordnen der Außenwandung entlang der Außenseite der Sperrschicht.
  20. Verfahren zum Verbinden von zwei oder mehr Kabelenden mit einer Außenmuffe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18.
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