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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine.
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Eine
Druckmaschine verfügt über eine
Vielzahl von Druckwerken, um einen Bedruckstoff mit einem gewünschten
Druckbild zu bedrucken. Ein Druckwerk einer Druckmaschine verfügt neben
einem Formzylinder, einem auf dem Formzylinder abrollenden Übertragungszylinder
und einem auf dem Übertragungszylinder
abrollenden Gegendruckzylinder weiterhin über ein Farbwerk und gegebenenfalls ein
Feuchtwerk, wobei die sogenannten Farbauftragwalzen des Farbwerks
und gegebenenfalls die sogenannte Feuchtauftragwalze des Feuchtwerks
auf dem Formzylinder abrollen, um Druckfarbe und gegebenenfalls
Feuchtmittel auf mindestens eine auf dem Formzylinder positionierte
Druckform aufzutragen. Die so auf die oder jede Druckform aufgetragene
Druckfarbe wird mit Hilfe mindestens einer auf dem Übertragungszylinder
positionierten Übertragungsform
auf den Bedruckstoff übertragen,
der durch einen zwischen dem Übertragungszylinder
und dem Gegendruckzylinder ausgebildeten Druckspalt hindurch bewegt
wird.
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Die
Farbübertragung
in einem Druckwerk auf die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform
ist maßgeblich
von der Kontaktzone zwischen dem Formzylinder und der oder jeder
auf dem Formzylinder abrollenden Auftragwalze, nämlich der oder jeder Farbauftragwalze
und gegebenenfalls der oder jeder Feuchtauftragwalze, abhängig. Die
Kontaktzone wird bei Inbetriebnahme einer Druckmaschine vom Inbetriebnahmepersonal
eingestellt. Durch unterschiedliche Einflüsse wie z. B. thermische Verformung
und/oder chemisch bedingte Veränderung
und/oder verschleißbedingte
Durchmesserreduktion kann es über
die Lebensdauer einer Druckmaschine zu Veränderungen der Kontaktzonen zwischen
dem Formzylinder und den auf dem Formzylinder abrollenden Auftragwalzen
kommen.
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Hierdurch
können
empfindliche Schwankungen im Druckfarbe-Feuchtmittel-Gleichgewicht verursacht
werden, die letztendlich die Druckqualität und den Druckprozess beeinträchtigen.
Es ist daher von Bedeutung, die Kontaktzone zwischen dem Formzylinder
und den auf dem Formzylinder abrollenden Auftragwalzen zu überprüfen und
gegebenenfalls bei Feststellung unzulässiger Abweichungen einzustellen.
Bislang sind keine Verfahren bekannt, die eine solche Überprüfung und
gegebenenfalls Einstellung der Kontaktzonen zwischen dem Formzylinder
und den auf dem Formzylinder abrollenden Auftragwalzen für einen
Drucker einfach und reproduzierbar ermöglichen.
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Hiervon
ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde
ein neuartiges Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine zu schaffen.
Dieses Problem wird durch Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst. Das
erfindungsgemäße Verfahren umfasst
zumindest die folgenden, vorzugsweise automatisiert ablaufenden
Schritte: a) zunächst
wird ein Druckwerk mit einem druckbereiten Farbwerk bereitgestellt,
wobei jedoch ein Druckfarbe-Feuchtmittel-Gleichgewicht des Druckwerks
derart gestört
ist, dass die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform
durchgängig
Druckfarbe annimmt bzw. führt;
b) anschließend
wird mindestens eine Auftragwalze, deren Kontaktzone zum Formzylinder überprüft werden
soll, an den Formzylinder für
eine vorgegebene Zeitspanne angestellt und wieder abgestellt; c)
darauffolgend wird ein Bedruckstoff im Druckwerk dadurch mit mindestens
einem Kontaktstreifen bedruckt, dass der Bedruckstoff durch einen
zwischen einem auf dem Formzylinder abrollenden Übertragungszylinder und einem
auf dem Übertragungszylinder
abrollenden Gegendruckzylinder ausgebildeten Druckspalt oder durch
einen zwischen dem Formzylinder und einem auf dem Formzylinder abrollenden
Gegendruckzylinder ausgebildeten Druckspalt hindurch bewegt wird;
d) anschließend
wird der oder jeder auf den Bedruckstoff gedruckte Kontaktstreifen vermessen,
wobei hierbei ermittelte Messwerte Istwerte über die oder jede zu vermessende
Kontaktzone liefern.
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Die
hier vorliegende Erfindung schlägt
ein einfaches und automatisiertes Verfahren zum Messen und Überprüfen einer
Kontaktzone zwischen einem Formzylinder eines Druckwerks und mindestens einer
auf dem Formzylinder abrollenden Auftragwalze vor. Hierdurch ist
eine schnelle, einfache und reproduzierbare Erfassung des Istzustands
von Kontaktzonen in allen Druckwerken einer Druckmaschine gleichzeitig
möglich.
Nach Abgleich von Istwerten der Kontaktzonen mit Sollwerten ist
darüber
hinaus eine automatisierte Einstellung der Kontaktzonen möglich, wobei
die Gefahr von Fehleinstellungen minimal ist.
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Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung
werden, ohne hierauf beschränkt
zu sein, an Hand der Zeichnung näher
erläutert.
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Dabei
zeigt:
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1:
eine schematisierte Darstellung eines Duckwerks einer Druckmaschine
zur Verdeutlichung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens.
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine,
nämlich
zum Überprüfen und
gegebenenfalls Einstellen einer Kontaktzone zwischen einem Formzylinder
eines Druckwerks und mindestens einer auf dem Formzylinder im Druckbetrieb
abrollenden Auftragwalze. Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme
auf 1 im Detail beschrieben, wobei 1 eine
schematisierte Darstellung eines Druckwerks 1 zeigt, welches
neben einem Farbwerk 2 und einem Feuchtwerk 3 weiterhin einen
Formzylinder 4, einen Übertragungszylinder 5 und
einen Gegendruckzylinder 6 umfasst. Bei dem Druckwerk der 1 handelt
es sich um ein Offset-Druckwerk einer Offset-Bogendruckmaschine.
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Das
Farbwerk 2 umfasst mehrere Walzen, wobei auf dem Formzylinder 4 bzw.
auf mindestens einer auf dem Formzylinder 4 angeordneten
Druckform abrollende Farbauftragwalzen des Farbwerks 2 mit
der Bezugsziffer 7 gekennzeichnet sind.
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Im
Ausführungsbeispiel
der 1 umfasst das Farbwerk 2 vier Farbauftragwalzen 7.
Das Feuchtwerk 3 umfasst eine auf dem Formzylinder 4 bzw.
auf der oder jeder auf dem Formzylinder positionierten Druckform
abrollende Feuchtauftragwalze 8.
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Mit
Hilfe des Farbwerks 2 wird Druckfarbe und mit Hilfe des
Feuchtwerks 3 Feuchtmittel auf die oder jeder auf dem Formzylinder 4 positionierte Druckform
aufgetragen, wobei die Übertragung
von Druckfarbe und Feuchtmittel auf die oder jeder auf dem Formzylinder 4 positionierte
Druckform maßgeblich
von den Kontaktzonen zwischen dem Formzylinder 4 und den
Farbauftragwalzen 7 sowie der Feuchtauftragwalze 8 bestimmt
wird.
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Zum Überprüfen von
Kontaktzonen zwischen dem Formzylinder 4 und mindestens
einer Auftragwalze 7 bzw. 8 wird zunächst ein
Druckwerk 1 mit einem druckbereiten Farbwerk 2 bereitgestellt,
wobei jedoch ein Druckfarbe-Feuchtmittel-Gleichgewicht des Druckwerks derart
gestört
ist, dass die oder jede auf dem Formzylinder 4 positionierte
Druckform durchgängig
Druckfarbe annimmt bzw. führt.
Ein solches Druckwerk kann z. B. dadurch bereitgestellt werden,
dass ein laufender Druckprozess beendet wird, indem im jeweiligen
Druckwerk die Zufuhr von Druckfarbe über das Farbwerk 2 und
die Zufuhr von Feuchtmittel über
das Feuchtwerk 3 gestoppt und die Auftragwalzen 7, 8 vom
Formzylinder 4 abgestellt werden, so dass sich auf den
Auftragwalzen 7, 8 bei verdunstetem Feuchtmittel
Druckfarbe jedoch kein Feuchtmittel und/oder auf der oder jeder
auf dem Formzylinder 4 positionierten Druckform kein Feuchtmittel
mehr befindet.
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Anschließend wird
an einem solchen druckbereiten Druckwerk 1 mindestens eine
Auftragwalze 7 bzw. 8, deren Kontaktzone zum Formzylinder 4 überprüft werden
soll, an den Formzylinder 4 für eine vorgegebene Zeitspanne
angestellt und so dann wieder abgestellt. Durch ein solches Anstellen
der oder jeder Auftragwalze 7 bzw. 8 an den Formzylinder 4 kann
ein Kontaktstreifen abgebildet werden, wobei hierzu ein Bedruckstoff
im Druckwerk dadurch mit mindestens einem solchen Kontaktstreifen
bedruckt wird, dass der Bedruckstoff durch den zwischen dem Über tragungszylinder 5 und
dem Gegendruckzylinder 6 ausgebildeten Druckspalt hindurch
bewegt wird.
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Vor
dem Anstellen und Abstellen der oder jeder Auftragwalze 7 bzw. 8 an
den Formzylinder 4 und vor dem Bedrucken eines Bedruckstoffs
mit mindestens einem Kontaktstreifen kann die oder jeder auf dem
Formzylinder 4 positionierte Druckform gewaschen bzw. gereinigt
werden, wobei dann über
die gesamte axiale Breite des Formzylinders 4 und damit des
Bedruckstoffs entsprechende Kontaktstreifen auf dem Bedruckstoff
gedruckt werden können.
Ein derartiges Waschen bzw. Reinigen der oder jeder auf dem Formzylinder 4 positionierten
Druckform ist jedoch rein optional. So können auch ohne entsprechendes
Reinigen bzw. Waschen der oder jeder auf dem Formzylinder 4 positionierten
Druckform Kontaktstreifen auf den Bedruckstoff gedruckt werden, die
abhängig
davon, ob mit der oder jeder Druckform Volltonflächen bzw. Rastertonflächen gedruckt
werden, sich abschnittsweise oder auch vollständig über die axiale Breite des Bedruckstoffs
erstrecken.
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Im
Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren werden demnach
durch das definierte Anstellen und Abstellen der Auftragwalzen 7 und 8 auf
der oder jeder Druckform erzeugte Kontaktstreifen auf einen Bedruckstoff übertragen.
Die auf dem Bedruckstoff gedruckten Kontaktstreifen sind von der
Kontaktzone zwischen dem Formzylinder 4 und den Auftragwalzen 7 und 8 abhängig. Ein
derart mit mindestens einem Kontaktstreifen bedruckter Bedruckstoff
wird anschließend
messtechnisch ausgewertet, indem der oder jeder auf den Bedruckstoff
gedruckte Kontaktstreifen vermessen wird, wobei hierbei ermittelte
Messwerte Istwerte über
die oder jede zu vermessende Kontaktzone zwischen Formzylinder 4 und
Auftragwalze 7 bzw. 8 liefern.
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Nach
einer ersten Weiterbildung der hier vorliegenden Erfindung wird
der Bedruckstoff mit Hilfe einer außerhalb der Druckmaschine positionierten Messeinrichtung
offline zum Bedrucken desselben mit dem oder jedem Kontaktstreifen
vermessen, wobei hierzu ein eindimensionales Messsystem, vorzugsweise
ein zwei dimensionales Messsystem, verwendet wird. Das Messprinzip
der verwendeten Messeinrichtung kann farbdensitometrisch sein oder auch
auf anderen Messprinzipen beruhen.
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Nach
einer alternativen, bevorzugten Weiterbildung der hier vorliegenden
Erfindung erfolgt die Vermessung des oder jedes Kontaktstreifens
mit Hilfe einer in die Druckmaschine integrierten Messeinrichtung
online zum Bedrucken des Bedruckstoffs mit dem oder jedem Kontaktstreifen,
wobei aufgrund der bekannten, druckwerkspezifischen Verteilung der Kontaktzonen
jeder auf den Bedruckstoff gedruckte Kontaktstreifen eindeutig einer
Kontaktzone zwischen dem Formzylinder 4 und einer der Auftragwalzen 7 bzw. 8 zugeordnet
werden kann.
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Die
Vermessung der Kontaktstreifen kann an mindestens an einer Stelle
derselben erfolgen, besser an mindestens zwei Stelen derselben zur
Erfassung einer Schrägstellung
der Kontaktstreifen, bis hin zu einer quasikontinuierlichen Vermessung
der Kontaktstreifen über
die ganze Formatbreite derselben, um die Kontaktstreifenform zu
erfassen.
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Bei
der obigen Vermessung der Kontaktstreifen auf dem bedruckten Bedruckstoff
werden Istwerte über
die Breite und/oder die Schrägstellung
und/oder die Form des oder jedes zu vermessenden Kontaktstreifens
und damit entsprechende Istwerte der jeweiligen Kontaktzone gewonnen.
Dann, wenn die gemessene Istbreite des Kontaktstreifens insgesamt
zu groß oder
zu klein ist, kann auf eine fehlerhafte Beistellung der entsprechenden
Auftragwalze geschlossen werden, wobei dann zu beiden Seiten derselben eine
gleichmäßige Beistellungskorrektur
notwendig ist. Dann, wenn die Messung eine Schrägstellung eines zu vermessenden
Kontaktstreifens ergibt, ist eine einseitige Beistellungskorrektur
an einer Seite der jeweiligen Auftragwalze erforderlich. Über messtechnisch
gewonnene Istwerte der Streifenform des jeweils zu vermessenden
Kontaktstreifens kann auf eine Quellung oder Schrumpfung der jeweiligen
Auftragwalze 7 bzw. 8 geschlossen werden, wobei
dann, wenn die Streifenform einer sogenannten Zigarrenform entspricht,
auf eine Quellung geschlossen werden kann, und wobei dann, wenn
der zu vermes sende Kontaktstreifen eine Trompetenform aufweist,
auf eine Schrumpfung der jeweiligen Auftragwalze geschlossen werden
kann.
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Bei
der Vermessung von auf den Bedruckstoff gedruckten Kontaktstreifen
gewonnene Istwerte werden mit entsprechenden Sollwerten verglichen, wobei
nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung hieraus entweder
automatisch von einem Drucker auszuführende Vorschläge zur Anpassung der
jeweiligen Kontaktzone oder Stellsignale zur automatischen Anpassung
der jeweiligen Kontaktzone generiert werden.
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Dann,
wenn automatisch für
einen Drucker auszuführende
Vorschläge
zur Anpassung der jeweiligen Kontaktzone generiert werden, werden
diese Vorschläge
z. B. auf einem Display der Druckmaschine oder am Leitstand derselben
angezeigt, so dass ein Drucker diese Vorschläge gezielt ausführen kann.
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Die
obige Visualisierung für
einen Drucker kann am Druckwerk oder am Leitstand der Druckmaschine über Displays
oder Monitore oder Leuchtdioden oder dergleichen erfolgen. Weiterhin
kann eine Einstelldokumentierung der jeweiligen Kontaktzonen über eine
Logbuch, eine regelmäßige Aufforderung zur
Kontrolle der jeweiligen Kontaktzonen über den Leitstand oder sogar
eine vollautomatische, über
im Leitstand hinterlegte Werte durchgeführte Kontrolle der jeweiligen
Kontaktzonen erfolgen.
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Bei
einer Produktionsumstellung von zum Beispiel konventionellem Druck
auf UV-Druck kann nach
einem Start und nach einer Anzahl × Bogen bzw. einer Anzahl × Betriebsstunden
eine Kontrolle der jeweiligen Kontaktzonen ausgelöst werden.
Hierdurch kann die Prozessabsicherung zum Zweck gesteigerter Druckqualität optimiert
werden.
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Dann
hingegen, wenn Stellsignale zur automatischen Anpassung der jeweiligen
Kontaktzone generiert werden, werden die Stellsignale automatisch
an mindestens eine der jeweiligen Auftragwalze zugeordnete Verstelleinrichtung übermittelt, um
dann automatisch die Bestellung der entsprechenden Auftragwalze 7 bzw. 8 anzupassen.
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Falls
nach Veränderung
der Walzeneinstellungen bzw. Walzenbeistellungen der Auftragwalze zur
Anpassung der Kontaktzonen eine Wiederholungsmessung gewünscht bzw.
erforderlich ist, kann anschließend
der Bedruckstoff bedruckt werden, wobei dann vorzugsweise die Druckmaschine
eigenständig
eine Zylinderposition zum Anstellen der Auftragwalzen derart anwählt, dass
die Zylinderpositionen von den zuvor gewählten Zylinderpositionen ausreichend
abweicht, damit vermieden wird, dass es beim Übertragen der Kontaktstreifen
auf die Übertragungsform
und damit letztendlich den Bedruckstoff zu einer Überschneidung
der Walzenstreifen bzw. Kontaktstreifen kommt.
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Wie
bereits oben ausgeführt,
kann über
die Auswertung der Streifenform der gedruckten Kontaktstreifen eine
Quellung und/oder Schrumpfung der Auftragwalzen erfasst und dargestellt
werden. Dies ist insbesondere bei Maschinen mit sogenanntem Wechselbetrieb
zwischen konventionellen und strahlenhärtenden Farbsystemen sinnvoll.
Hierdurch lässt sich
eine Abschätzung
der kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Veränderungen
der Werkstoffe der Auftragwalzen realisieren. Hierzu müssen lediglich
Veränderungen
der Walzenbeistellungen mit einer Abschlussmessung erfasst und quittiert
werden, so dass jeder Veränderung
einer Breite und/oder Schrägstellung
und/oder Form des Kontaktstreifens die entsprechende Ursache wie
z. B. Walzeneinstellung bzw. Quellung bzw. Schrumpfung zugeordnet werden
kann. Es können
auch manuelle Fehleinstellungen der Auftragwalzen oder mechanische
Fehler wie z. B. Bauteilfehler, Verschleiß von Anschlägen und/oder
Führungen
oder dergleichen erkannt werden.
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Insbesondere
in Verbindung mit einer in die Bogendruckmaschine integrierten Messeinrichtung ist
eine vollautomatische Überprüfung und
Einstellung der Kontaktzonen zwischen dem Formzylinder und den Auftragwalzen
realisierbar.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
kann auch bei Druckwerken ohne Übertragungszylinder,
z. B. bei Flexodruckwerken, zum Einsatz kommen, wobei dann der Druckspalt
zwischen dem Formzylinder und einem auf dem Formzylinder abrollenden
Gegendruckzylinder ausgebildet und die Auftragwalze als Rasterwalze
ausgebildet ist.
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- 1
- Druckwerk
- 2
- Farbwerk
- 3
- Feuchtwerk
- 4
- Formzylinder
- 5
- Übertragungszylinder
- 6
- Formzylinder
- 7
- Farbauftragwalze
- 8
- Feuchtauftragwalze