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DE102008006088A1 - Rutschkupplung für Riemendämpfer - Google Patents

Rutschkupplung für Riemendämpfer Download PDF

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DE102008006088A1
DE102008006088A1 DE200810006088 DE102008006088A DE102008006088A1 DE 102008006088 A1 DE102008006088 A1 DE 102008006088A1 DE 200810006088 DE200810006088 DE 200810006088 DE 102008006088 A DE102008006088 A DE 102008006088A DE 102008006088 A1 DE102008006088 A1 DE 102008006088A1
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DE
Germany
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drive
damper
disc
plate
pressure plate
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Withdrawn
Application number
DE200810006088
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Wickel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
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Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DE200810006088 priority Critical patent/DE102008006088A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
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    • F16F15/121Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon using springs as elastic members, e.g. metallic springs
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Abstract

Bei einer Antriebsscheibe zum Antreiben eines Nebenaggregats durch eine Antriebswelle eines Antriebsaggregats umfasst die Antriebsscheibe (10) eine Dämpferanordnung (16) mit einem mit der Antriebswelle zu koppelnden Dämpfereingangsbereich (32) und einem um eine Drehachse (A) der Antriebsscheibe (10) relativ zu dem Dämpfereingangsbereich (32) verdrehbaren Dämpferausgangsbereich (54), wobei zwischen dem Dämpfereingangsbereich (32) und dem Dämpferausgangsbereich (54) eine mit diesen gekoppelte Dämpferelementenanordnung (58) vorgesehen ist, wobei die Antriebsscheibe (10) ein mit dem Dämpfereingangsbereich (32) drehfest zu verbindendes Kopplungselement (36) und eine Rutschkupplung (52) umfasst, welche einen mit der Antriebswelle zu koppelnden Kupplungseingangsbereich (96) und einen um die Drehachse (A) relativ zu dem Kupplungseingangsbereich (96) verdrehbaren Kupplungsausgangsbereich (98) umfasst, welcher das Kopplungselement (36) umfasst.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsscheibe zum Antreiben eines Nebenaggregats durch eine Antriebswelle eines Antriebsaggregats, wobei die Antriebsschreibe eine Dämpferanordnung umfasst mit einem mit der Antriebswelle zu koppelnden Dämpfereingangsbereich und einem um eine Drehachse der Antriebsscheibe relativ zu dem Dämpfereingangsbereich verdrehbaren Dämpferausgangsbereich, wobei zwischen dem Dämpfereingangsbereich und dem Dämpferausgangsbereich eine mit diesen gekoppelte Dämpferelementenanordnung vorgesehen ist.
  • Eine derartige Antriebsscheibe ist beispielsweise aus der DE 44 20 178 A1 bekannt. Diese Antriebsscheibe dient beispielsweise dazu, in einem Kraftfahrzeug vermittels eines Riemen- oder Kettenantriebs Nebenaggregate anzutreiben unter Ausnutzung der Rotation einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine. Diese bekannte Antriebsscheibe umfasst ein Eingangsteil sowie ein relativ zu diesem verdrehbares Ausgangsteil, die über eine Dämpfungseinrichtung mit in Umfangsrichtung komprimierbaren Dämpferfedern drehgekoppelt und über eine Lagerung relativ zueinander verdrehbar gelagert sind, um beim Antrieb der Nebenaggregate im Kraftübertragungsweg von der Antriebsriemenscheibe zum jeweiligen Nebenaggregat auftretende Resonanzen oder Schwingungen zu dämpfen. Das Ausgangsteil ist in seinem radial äußeren Bereich mit einem sich axial erstreckenden, näherungsweise zylindrischen Ansatz eines Antriebsrings verbunden, der mit einem Antriebsriemen in Wechselwirkung tritt und diesen vorantreibt.
  • Übliche Nebenaggregate, welche in einem Kraftfahrzeug vorgesehen sind, sind beispielsweise eine Wasserpumpe, eine Lichtmaschine, ein Lüfter, eine Servopumpe oder ein Klimakompressor, wobei die Antriebsscheibe über den gesamten während des Betriebs der Brennkraftmaschine auftretenden Dreh zahlbereich einen optimalen Betrieb der Nebenaggregate sicherstellen soll. Die meisten dieser Nebenaggregate, wie z. B. die Wasserpumpe arbeiten dabei kontinuierlich, wohingegen andere Nebenaggregate, wie z. B. der Klimakompressor einer in dem Fahrzeug vorgesehenen Klimaanlage, zwar diskontinuierlich arbeiten, aber eine derart geringe Leistung aufweisen, dass beim Einschalten keine starken Stoßmomente auftreten. Denkt man jedoch daran, stärkere, diskontinuierlich arbeitende Nebenaggregate in ein Fahrzeug einzubauen, wie z. B. einen Drehstromgenerator zum Antrieb einer separaten Kühlanlage (z. B. vom Typ FRIGOBLOCK), welche sowohl eine hohe Leistung hat als auch in Abhängigkeit vom Kühlbedarf diskontinuierlich arbeitet, kann es beim Einschalten des Nebenaggregats zu extremen Stoßmomenten kommen, welche die Bauteile der Antriebsscheibe und des gesamten Kraftübertragungswegs von der Antriebsscheibe zum Nebenaggregat stark belasten.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Antriebsscheibe zum Antreiben eines Nebenaggregats durch eine Antriebswelle eines Antriebsaggregats bereitzustellen, welche bei einfachem Aufbau die beim Einschalten eines leistungsstarken Nebenaggregats auftretenden extremen Stoßmomente zuverlässig abfangen kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Antriebsscheibe zum Antreiben eines Nebenaggregats durch eine Antriebswelle eines Antriebsaggregats, wobei die Antriebsscheibe eine Dämpferanordnung umfasst mit einem mit der Antriebswelle zu koppelnden Dämpfereingangsbereich und einem um eine Drehachse der Antriebsscheibe relativ zu dem Dämpfereingangsbereich verdrehbaren Dämpferausgangsbereich, wobei zwischen dem Dämpfereingangsbereich und dem Dämpferausgangsbereich eine mit diesen gekoppelte Dämpferelementenanordnung vorgesehen ist, wobei die Antriebsscheibe ein mit dem Dämpfereingangsbereich drehfest zu verbindendes Kopplungselement und eine Rutschkupplung umfasst, welche einen mit der Antriebswelle zu koppelnden Kupplungseingangsbereich und einen um die Drehachse relativ zu dem Kupplungseingangsbereich verdrehbaren Kupplungsausgangsbereich umfasst, welcher das Kopplungselement umfasst.
  • Die erfindungsgemäße Antriebsscheibe zum Antreiben eines Nebenaggregats zeichnet sich also dadurch aus, dass einer Antriebsscheibe, welche eine Dämpferanordnung umfasst, um beim kontinuierlichen Antrieb von Nebenaggregaten auftretende Schwingungen und Resonanzen zu dämpfen, zusätzlich eine Rutschkupplung vorgeschaltet ist, welche die beim Einschalten eines beispielsweise diskontinuierlich arbeitenden Nebenaggregats mit hoher Leistung auftretenden extremen Stoßmomente abfängt, welche andernfalls die Bauteile der Antriebsscheibe stark belasten und ggf. auch beschädigen würden. Darüber hinaus erlaubt es die Anordnung der Rutschkupplung, den Aufbau einer zu verwendenden Antriebsscheibe im Wesentlichen unverändert beizubehalten, und ermöglicht eine Ankopplung der Rutschkupplung an die Antriebsscheibe, indem lediglich der Nabenring der Antriebsscheibe durch ein Kopplungselement der Rutschkupplung ersetzt wird. Es ist somit mit wenigen Handgriffen möglich, übliche Antriebsscheiben so umzurüsten, dass sie auch ohne eine Verstärkung der Bauteile extreme Stoßmomente ohne Schäden aushalten können.
  • Hierbei kann weiterhin vorgesehen sein, dass der Kupplungseingangsbereich wenigstens eine Kupplungsscheibe umfasst, wobei jedoch die tatsächliche Anzahl der verwendeten Kupplungsscheiben von der aufzunehmenden Last und der effektiven Scheibenfläche einer Kupplungsscheibe, d. h. der Drehmoment-übertragenden Scheibenfläche abhängt und ggf. auch mehrere parallel geschaltete Kupplungsscheiben vorgesehen sein können. Dabei kann weiterhin vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Kupplungsscheibe in ihrem radial äußeren Bereich einen Befestigungsbereich zur Festlegung derselben bezüglich der Antriebswelle aufweist, was sich vor allem dann anbietet, wenn beispielsweise der Nabenring einer üblichen Antriebsscheibe durch eine Rutschkupplung ersetzt werden soll, welcher Nabenring in seinem radial äußeren Bereich mit Mitteln zur Ankopplung an einer Antriebswelle eines Antriebsaggregats versehen ist. Es soll jedoch nicht ausgeschlossen sein, dass auch Rutschkupplungen denkbar sind, welche in ihrem radial inneren Bereich einen Befestigungsbereich zur Festlegung derselben bezüglich der Antriebswelle aufweisen.
  • Um eine exakte Führung der Kupplungsscheibe bezüglich der Rutschkupplung oder der Antriebsscheibe sicherzustellen, kann weiterhin vorgesehen sein, dass die Kupplungsscheibe bezüglich des Kupplungsausgangsbereichs durch einen von der Kupplungsscheibe umgebenen Zentrieransatz des Kupplungsausgangsbereichs zentriert ist.
  • Um eine optimale Kraftübertragung zu ermöglichen, kann weiterhin vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Kupplungsscheibe zwischen einer Druckplatte und einer Gegendruckplatte des Kupplungsausgangsbereichs geklemmt ist. Hierbei kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Kopplungselement die Gegendruckplatte bildet oder dass die Gegendruckplatte von einem separaten Element gebildet ist. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Druckplatte bezüglich der Gegendruckplatte axial verschiebbar ist. Die Führung der Druckplatte kann dabei beispielsweise mittels einer Keilnutverbindung erfolgen, wenn die Druckplatte auf einem Zentrieransatz der Gegendruckplatte geführt ist, oder auch über an der Gegendruckplatte angebrachten Bolzenelementen, welche die Druckplatte axial verschiebbar führen und beispielsweise in der Druckplatte vorgesehene Durchgangsöffnungen durchsetzen.
  • Um eine zuverlässige Kraftübertragung zwischen der Kupplungsscheibe der Druckplatte und der Gegendruckplatte sicherzustellen, kann weiterhin vorgesehen sein, dass die Kupplungsscheibe unter Zwischenlagerung wenigstens eines Reibbelags zwischen der Druckplatte und der Gegendruckplatte geklemmt ist. Dieser Reibbelag kann dabei an der Kupplungsscheibe oder der Druckplatte und der Gegendruckplatte angebracht sein oder aber lediglich zwischen die Kupplungsscheibe und die Druckplatte bzw. die Gegendruckplatte eingelegt sein, insbesondere wenn die Kupplungsscheibe auf einem Zentrieransatz des Kupplungsausgangsbereichs geführt ist.
  • Um einen zuverlässigen Kraftschluss zwischen der Kupplungsscheibe und der Druckplatte bzw. der Gegendruckplatte sicherzustellen, kann weiterhin vorgesehen sein, dass eine Presskrafterzeugungseinrichtung vorgesehen ist, welche die Druckplatte und die Gegendruckplatte aufeinander zu presst. Diese Presskrafterzeugungseinrichtung kann pneumatisch, hydraulisch oder elektrischer Art sein. Bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass die Presskrafterzeugungseinrichtung wenigstens eine bezüglich der Druckplatte und der Gegendruckplatte abgestützte, unter Vorspannung eingebaute Feder umfasst. Die wenigstens eine Feder kann einen Tellerfeder sein, wobei jedoch auch andere Arten von Federn, z. B. Spiral- oder Schraubenfedern denkbar sind, welche beispielsweise an verschiedenen in Umfangsrichtung der Druckplatte mit Abstand voneinander angeordneten Positionen angeordnet sind und beispielsweise auch in Reihe hintereinander geschaltet sind, um die Druckplatte und die Gegendruckplatte aufeinander zu und in Anlage an die wenigstens eine Kupplungsscheibe zu pressen.
  • Um Fertigungstoleranzen der Federeinbaulage bzw. dem Verschleiß der Rutschkupplung Rechnung zu tragen, kann weiterhin vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Tellerfeder derart unter Vorspannung eingebaut ist, dass ihr Arbeitsbereich einen nahezu konstanten Bereich der Federkennlinie umfasst, wodurch Fertigungstoleranzen bzw. Verschleiß zu keiner Änderung der Anpresskraft der Tellerfeder führt.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Kupplungsausgangsbereich wenigstens einen Widerlagerbolzen trägt, welcher die Druckplatte axial überbrückt und ein Widerlager für die an der Druckplatte abgestützte wenigstens eine Feder bildet. Dieser wenigstens eine Wiederlagerbolzen kann verstellbar ausgebildet sein, beispielsweise durch die Verwendung eines Gewinde bolzen, welcher in eine entsprechende Gewindebohrung in der Gegendruckplatte eingreift. Darüber hinaus kann der Widerlagerbolzen auch zur Führung der Druckplatte und/oder der Feder dienen, indem diese mit (in Umfangsrichtung beabstandeten) Durchgangsöffnungen ausgebildet sind zum Hindurchführen des/der Gewindebolzen. Ferner kann der/die Widerlagerbolzen in Achsrichtung verstellbar sein, um die Vorspannung der Federn einstellen zu können.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Dämpfereingangsbereich zwei in Abstand zueinander angeordnete Deckscheibenelemente beidseits eines Zentralscheibenelements des Dämpferausgangsbereichs umfasst, wobei weiterhin vorgesehen sein kann, dass das Zentralscheibenelement in seinem radial inneren Endbereich ein bezüglich der Deckscheibenelemente radial abgestütztes Lagerungselement aufweist und in seinem radial äußeren Endbereich mit einem Antriebsring verbunden ist.
  • In diesem Fall übernimmt das Zentralscheibenelement sowohl radial innen in Wechselwirkung mit dem Lagerungselement die Funktion der radialen Abstützung, als auch radial außen die Funktion der Verbindung mit dem Antriebsring und somit der Wechselwirkung mit einem anzutreibenden Riemen oder einer anzutreibenden Kette o. dgl. Es ist hierdurch ein sehr kompakter Aufbau möglich. Gleichzeitig ist dieser Aufbau sehr stabil, so dass die auf derartige Antriebsscheiben allgemein einwirkenden seitlichen Kräfte, welche durchaus beim Einschalten der Nebenaggregate auftreten können, nicht zu elementaren Verformungen führen können.
  • Weiterhin kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Dämpfereingangsbereich in Zuordnung zu jedem Deckscheibenelement eine Klemmscheibe aufweist, wobei die Klemmscheiben in axialer Richtung an den Außenseiten der Deckscheibenelemente angeordnet sind und die Deckscheibenelemente unter Zwischenlagerung von Distanzelementen aufeinander zu pressen. Diesbezüglich kann zum Erhalt einer weiter erhöhten Stabilität vorgesehen sein, dass jede Klemmscheibe eine zentrale Stützaussparung für das Lagerungselement aufweist.
  • Wenn das Zentralscheibenelement im Bereich jedes Distanzelements eine langgestreckte Umfangsaussparung aufweist und mit seinem radial inneren Endbereich radial innerhalb der Distanzelemente liegt, dann ist einerseits die erforderliche Verdrehbarkeit des Dämpfereingangsbereichs bezüglich des Dämpferausgangsbereichs gewährleistet, andererseits können die Distanzelemente gleichzeitig in Wechselwirkung mit den langgestreckten Umfangsaussparungen auch die Funktion einer Drehwinkelbegrenzung und somit eines zusätzlichen Überlastungsschutzes für die Dämpferanordnung erfüllen.
  • Dabei kann weiterhin vorgesehen sein, dass wenigstens ein Teil der Distanzelemente mit einer Durchgangsöffnung ausgebildet ist zur Hindurchführung eines Schraubbolzens, wobei die Schraubbolzen die Klemmscheiben mit den dazwischen angeordneten Deckscheibenelementen und Distanzelementen aufeinander zu pressen. Auf diese Art und Weise entstehen auch durch das Miteingliedern der Schraubbolzen, welche letztlich den axialen Zusammenhalt der Eingangsseite der Dämpferanordnung gewährleisten, keine weiteren die erforderliche Verdrehbarkeit innerhalb der Dämpferanordnung beschränkenden Bereiche.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Kopplungselement an der Außenseite einer der Klemmscheiben vorgesehen ist, eine Abdeckscheibe beispielsweise in der Form eines Nabenrings an der Außenseite der anderen der Klemmscheiben vorgesehen ist und die Schraubbolzen an dem Kopplungselement und der Abdeckscheibe angreifen.
  • Ferner kann vorgesehen sein, dass das Zentralscheibenelement mit dem Lagerungselement reibschlüssig verbunden ist, beispielsweise durch die Verwendung von zwei Lagerungselementhälften, welche entlang der Drehachse des Zentralscheibenelements von beiden Seiten an dieses angelegt und über eine Bolzen-Mutter-Verbindung an das Zentralscheibenelement angepresst sind. Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass das Zentralscheibenelement mit dem Lagerungselement integral ausgebildet ist oder auch materialschlüssig oder/und formschlüssig verbunden ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen detailliert beschrieben. Es zeigt:
  • 1 eine Längsschnittansicht einer erfindungsgemäß ausgestalteten Antriebsscheibe;
  • 2 eine vergrößerte Längsschnittdarstellung einer in 1 gezeigten Rutschkupplung;
  • 3 eine graphische Darstellung, welche die Kennlinie einer in der erfindungsgemäß ausgestalteten Antriebsscheibe vorgesehenen Tellerfeder veranschaulicht; und
  • 4 eine graphische Darstellung, welche Kennlinien einer Antriebsscheibe vom Stand der Technik und der erfindungsgemäßen Antriebsscheibe darstellt.
  • Eine Ausgestaltungsform einer erfindungsgemäßen Antriebsscheibe 10 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben. Die erfindungsgemäße Antriebsscheibe 10 weist in ihrem radial äußeren Bereich einen Antriebsring 12 auf, der in Wechselwirkung beispielsweise mit einem strichpunktiert angedeuteten Antriebsriemen 14 tritt, um bei einer Rotation der Antriebsscheibe 10 um eine Drehachse A den Antriebsriemen 14 anzutreiben und über diesen in einem Fahrzeug vorgesehene Nebenaggregate, wie z. B. eine Lichtmaschine, eine Wasserpumpe, einen Klimaanlagenkompressor oder einen leistungsstarken Drehstromgenerator von einer Kühlanlage (beispielsweise vom Typ "FRIGOBLOCK") o. dgl. anzutreiben.
  • Die Antriebsscheibe 10 ist mit einer Dämpferanordnung 16 ausgebildet, welche beispielsweise dazu dient, in dem Kraftübertragungsweg von der Antriebsscheibe 10 zu den nicht dargestellten Nebenaggregaten auftretende Schwingungen und Resonanzen zu dämpfen. Diese Dämpferanordnung 16 umfasst zwei in axialem Abstand zueinander angeordnete Deckscheibenelemente 18, 20. Der erforderliche axiale Abstand der beiden Deckscheibenelemente 18, 20 wird durch Distanzelemente 22 hergestellt, die an mehreren Umfangspositionen zwischen den Deckscheibenelementen 18, 20 angeordnet sind. Dabei können die Distanzelemente 22 mit gestufter zylindrischer Außenform ausgebildet sein und mit ihren Endbereichen mit geringerer Außenabmessung in zugehörige Öffnungen der Deckscheibenelemente 18, 20 eingepasst sein. Die Deckscheibenelemente 18, 20 liegen dann an Radialschultern der Distanzelemente 22 an.
  • Jeweils an den axialen Außenseiten, also an den voneinander weggewandt liegenden Seiten der Deckscheibenelemente 18, 20 sind diese radial übergriffen von Klemmscheiben 24, 26. Jede der Klemmscheiben 24, 26 bildet einen Zentriervorsprung 28, 30 für das zugehörige Deckscheibenelement 18, 20, so dass im zusammengesetzten Zustand die Deckscheibenelemente 18, 20 radial bezüglich der Klemmscheiben 24, 26 zentriert gehalten sind.
  • Die Klemmscheiben 24, 26, die Deckscheibenelemente 18, 20 und die Distanzelemente 22 bilden die wesentlichen Komponenten eines Eingangsbereichs 32 der Dämpferanordnung 16. Dieser Eingangsbereich 32 ist an seiner in 1 linken Seite von einer Abdeckscheibe 34 und an seiner rechten Seite von einem Kopplungselement bzw. einer Kopplungsscheibe 36 überdeckt. Diese liegen an den axialen Außenseiten der Klemmscheiben 24, 26 an und weisen ebenfalls Zentrierbereiche oder Zentrierschultern 38, 40 auf, durch welche sie bezüglich der jeweils zugeordneten Klemmscheibe 24, 26 zentriert sind. Auf diese Art und Weise ist auch die radiale Zentrierung der Deckscheibenelemente 18, 20 bezüglich der Abdeckscheibe 34 bzw. der Kopplungsscheibe 36 gewährleistet.
  • In Zuordnung zu den Distanzelementen 22 weisen sowohl die Klemmscheiben 24, 26 als auch die Abdeckscheibe 34 bzw. die Kopplungsscheibe 36 jeweilige Öffnungen 42, 44, 46, 48 auf. Durch die Öffnungen 42, 44 und 46 in den Klemmscheiben 24, 26 und der Abdeckscheibe 34 sind Schraubbolzen 50 hindurchgeführt, welche in die in der Kopplungsscheibe 36 vorgesehenen Öffnungen 48, welche Innengewindeöffnungen sind, eingeschraubt sind, so dass ein axial fester Verbund der Distanzelemente 22, der Deckscheibenelemente 18, 20, der Klemmscheiben 24, 26, der Abdeckscheibe 34 und der Kupplungsscheibe 36 realisiert ist.
  • Die Abdeckscheibe 34 kann beispielsweise zur Anbringung eines Ventilator-Flügelrades dienen, um Kühlluft für einen Fahrzeugkühler heranzufördern, wohingegen die Kopplungsscheibe 36 Teil einer später beschriebenen Reibungskupplung 52 ist, welche dazu dient, die beim Einschalten eines (leistungsstarken) Nebenaggregats auftretenden extremen Stoßmomente abzufangen, welche sonst die Bauteile der Antriebsscheibe 10 extrem belasten würden.
  • Die Dämpferanordnung 16 weist als wesentlichen Bestandteil einer Ausgangsseite 54 derselben ein Zentralscheibenelement 56 auf, welches im Wesentlichen planar ausgebildet ist und axial näherungsweise mittig zwischen den beiden Deckscheibenelementen 18, 20 liegt. In an sich bekannter Weise weisen die Deckscheibenelemente 18, 20 und das Zentralscheibenelement 56 jeweils nicht näher dargestellte Federfenster auf, in welchen Dämpferfedern der Dämpferanordnung 16 positioniert sind. Durch Abstützen dieser Dämpferfedern 58 in Umfangsrichtung an den bei den jeweiligen Fensterfedern gebildeten Abstützkanten sind der Eingangsbereich 32 und der Ausgangsbereich 56 zur Drehmomentübertragung miteinander gekoppelt, im Bereich der Kompressibilität der Dämpferfedern 58 und der Erstre ckung einer im Bereich jedes Distanzelements 22 im Zentralscheibenelement 56 ausgebildeten und nicht dargestellten langgestreckten, bogenförmigen Umfangsaussparung jedoch gegeneinander um die Drehachse A verdrehbar.
  • Radial außen ist das Zentralscheibenelement 56 über einen Schraubenbolzen 60 mit dem Antriebsring 12 gekoppelt, welcher zu diesem Zwecke einen nach radial innen greifenden ringartigen oder flanschartigen Befestigungsbereich 62 aufweist, der an einer axialen Seite des radial äußeren Endbereichs 64 des Zentralscheibenelements 56 anliegt und dort mit diesem durch Verschraubung fest verbunden ist. Man erkennt, dass zum Erhalt einer axial symmetrischen Positionierung des radial äußeren Bereichs 66 des Antriebsrings 12 bezüglich des Zentralscheibenelements 56 der Befestigungsbereich 62 bezüglich eines axialen Mittelbereichs des radial äußeren Bereichs 66 des Antriebsrings 12 versetzt ist, so dass dieser radial äußere Bereich 66 des Antriebsrings 12, welcher auch in Wechselwirkung mit dem Antriebsriemen 14 tritt, bezüglich der Dämpferanordnung 16 im Wesentlichen axial zentriert liegt.
  • Durch die voneinander getrennte Ausgestaltung des Zentralscheibenelements 56 und des Antriebsrings 12 wird es möglich, die Antriebsscheibe 10 leicht an verschiedene Einsatzzwecke anzupassen, indem beispielsweise für verschieden ausgestaltete Antriebsriemen oder Antriebsketten erforderliche Antriebsringe 12 an die Dämpferanordnung 16 bzw. das Zentralscheibenelement 56 angekoppelt werden.
  • In seinem radial inneren Endbereich 68 ist das Zentralscheibenelement 56 mit einem zylinderförmig ausgestalteten Lagerungselement 70 fest verbunden, welches aus symmetrisch ausgebildeten Zylinderhälften 72, 74 besteht, welche axial beidseits des Zentralscheibenelements 56 angeordnet und mittels eines Schraubbolzens 76 und einer Mutter 78 an das Zentralscheibenelement 56 gepresst und mit diesem reibschlüssig verbunden sind. Das axial bezüglich des Zentralscheibenelements 56 im Wesentlichen symmetrisch positionierte Lagerungselement 70 durchsetzt in den Klemmscheiben 24, 26 vorgesehene Stützaussparungen 80, 82. In ihren über diese Stützaussparungen 80, 82 hinausgreifenden axialen Endbereichen ist das Lagerungselement 70 mit flanschartigen radial nach außen vorstehenden Stufen 84, 86 versehen, welche die Klemmscheiben 24, 26 an ihren axialen Außenseiten radial übergreifen und somit unabhängig davon, ob bereits eine axiale Zusammenfassung durch die Schraubenbolzen 50 erfolgt ist, einen axialen Zusammenhalt der Dämpferanordnung 16 mit ihren wesentlichen Komponenten, nämlich den beiden Klemmscheiben 24, 26, den Deckscheibenelementen 18, 20, den Distanzelementen 22 und dem in der Mitte liegenden Zentralscheibenelement 56 realisieren. Dies erleichtert die Montage einer erfindungsgemäßen Antriebsscheibe 10 bzw. deren Eingliederung in ein Antriebssystem.
  • Zwischen den Klemmscheiben 24, 26 und dem Lagerungselement 70 sind jeweils Lagerhülsen 88, 90 vorgesehen. Mit einem zwischen der Außenoberfläche des Lagerungselements 70 und einer jeweiligen Klemmscheibe 24 bzw. 26 liegenden zylindrischen Abschnitt bilden diese Lagerhülsen 88, 90 Radiallager, und mit zwischen den axialen Innenseiten der Klemmscheiben 24, 26 an den beiden axialen Seiten des Zentralscheibenelements 56 liegenden und im Wesentlichen radial sich erstreckenden Ringabschnitten bilden die Lagerhülsen 88, 90 Axiallager. Die Lagerhülsen 88, 90 sind aus Gleitlagermaterial hergestellt und ermöglichen somit eine definierte Relativdrehung der Eingangsseite 32 bezüglich der Ausgangsseite 54 der Dämpferanordnung 16.
  • Man erkennt weiterhin, dass radial außerhalb der sich radial erstreckenden Bereiche der Lagerhülsen 88, 90 an den Klemmscheiben 24, 26 in Ringnuten eingesetzte Abdichtelemente 92, 94 angeordnet sind, die ebenfalls an den axialen Seiten des Zentralscheibenelements 56 anliegen. Diese beispielsweise als Filzringe ausgebildeten Abdichtelemente 92, 94 stellen somit einen dichten Abschluss zwischen der Eingangsseite 32 und der Ausgangsseite 54 her, so dass von radial außen beispielsweise in dem Bereich zwischen jeweiligen in Umfangsrichtung aufeinander folgenden Distanzelementen 22 keine Verunreinigungen in den Bereich der Lagerhülsen 88, 90, also der gegenseitigen Lagerung der Eingangsseite 32 und der Ausgangsseite 54, gelangen können. Ebenfalls erkennt man, dass die Abdeckscheibe 34 und die Kopplungsscheibe 36, welche beidseits der Torsionsschwingungsdämpferanordnung 16 angeordnet sind, in ihrem zentralen und innerhalb der Öffnungen 46, 48 für die Schraubenbolzen 50 liegenden Bereiche geschlossen sind und somit insbesondere den Bereich der Stützaussparungen 80, 82 für das Lagerungselement 70 axial dicht abschließen. Auch hier ist insbesondere in Verbindung damit, dass die Abdeckscheiben 34, 36 im Wesentlichen vollständig an den Außenseiten der Klemmscheiben 24, 26 anliegen, dafür gesorgt, dass in den Bereichen der Lagerung des Lagerungselements 70 keine Verunreinigungen gelangen können.
  • Durch diesen Aufbau einer Antriebsscheibe 10 wird es möglich, bei vor allem axial sehr kompakter Ausgestaltung eine verbesserte Betriebscharakteristik dadurch zu erhalten, dass ein axial sehr symmetrischer Aufbau erhalten wird. Es können insbesondere im Bereich der Dämpferanordnung 16 Standardbauteile eingesetzt werden, die beispielsweise auch in Kupplungsscheiben oder Zweimassenschwungrädern zum Einsatz gelangen können, was die Herstellungskosten verringert. Da vor allem der radial innerhalb der Verschraubung durch die Schraubbolzen 50 liegende Lagerungsbereich, in welchem der Dämpfereingangsbereich 32 bezüglich des Dämpferausgangsbereichs 54 axial und radial gelagert ist, vollkommen gegen das Eintreten von Verunreinigungen abgekapselt ist, nämlich durch die Abdichtelemente 92, 94 einerseits und die den axialen Abschluss herstellende Abdeckscheibe 34 und die Kopplungsscheibe 36 andererseits, wird weiterhin eine Beeinträchtigung der Betriebscharakteristik der Dämpferanordnung 16 vermieden.
  • Es ist selbstverständlich, dass im Bereich der Dämpfungsanordnung 16 verschiedenste Variationen vorgenommen werden können. So kann diese beispielsweise auch eine Reibeinrichtung aufweisen, mit welcher durch Einführung eines definierten Colomb'schen und ggf. auch verschleppt wirksamen Reibung auch das Schwingungsdämpfungsverhalten bzw. das Schwingungsentkopplungsverhalten gezielt beeinflusst werden kann. Weiterhin ist es selbstverständlich, dass vor allem durch die Wechselwirkung der Dämpferfedern 58 der Dämpferanordnung 16 mit den Deckscheibenelementen 18, 20 und dem Zentralscheibenelement 56 ein Einfluss auf die Dämpfungscharakteristik genommen werden kann. Es ist beispielsweise denkbar, bei einigen der Dämpferfedern 58 in Umfangsrichtung längere Federfenster in dem Deckscheibenelement 28 oder im Zentralscheibenelement 56 vorzusehen. Dies hat zur Folge, dass diese Dämpferfedern 58 erst nach Durchlaufen eines bestimmten Drehwinkels wirksam werden, so dass hier auch eine gestufte Dämpfungscharakteristik erreicht werden kann. Auch können ineinander geschachtelte Dämpferfedern 58 eingesetzt werden. Auf diese Weise kann durch die parallele Wirksamkeit der Federn die Dämpfungscharakteristik beeinflusst werden und gleichzeitig auch für eine verschleppt einsetzende Wirkcharakteristik gesorgt werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, mehrere seriell zueinander wirkende Sätze von Dämpferfedern 58 vorzusehen.
  • Unter Bezugnahme auf 2 wird nunmehr die auf der rechten Seite in 1 dargestellte Rutschkupplung 52 detaillierter beschrieben. Die Rutschkupplung 52 besteht im Wesentlichen aus einem an eine Antriebswelle, also beispielsweise eine Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine anzukoppelnden Kupplungseingangsbereich 96 und einen um die Drehachse A relativ zu den Kupplungseingangsbereich 96 verdrehbaren Kupplungsausgangsbereich 98. Der Kupplungsausgangsbereich 98 umfasst die bereits angesprochene Kopplungsscheibe 36, welche in ihrem antriebsscheibennahen Bereich mit den Innengewindeöffnungen 48 versehen ist, in welche die Schraubbolzen 50 einzuschrauben sind, um eine axial feste Ankopplung der Rutschkupp lung 52 an den Verbund der Distanzelemente 22, der Deckscheibenelemente 18, 20, der Klemmscheiben 24, 26 und die Abdeckscheibe 34 zu realisieren.
  • Auf ihrer in Achsrichtung den Öffnungen 48 entgegengesetzten Seite weist die Kopplungsscheibe 36 einen axial vorstehenden Zentrieransatz 100 auf, welcher zur Zentrierung einer den Zentrieransatz 100 radial umgebenden Kupplungsscheibe 102 dient, welche in der vorliegenden Ausführungsform den Kupplungseingangsbereich 96 bildet. Die Kupplungsscheibe 102 ist in ihrem radial äußeren Bereich 104 zur Ankopplung der Rutschkupplung 52 bzw. der Antriebsscheibe 10 an eine Antriebswelle, also beispielsweise eine Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine, ausgebildet. Dort weist die Kupplungsscheibe 102 mehrere axial verlaufende Durchgangsöffnungen 106 auf, durch welche Schraubbolzen hindurchgeführt werden können, und beispielsweise in einen nicht dargestellten Kurbelwellenflasch oder in eine andere bereits mit der Antriebswelle gekoppelte Antriebsscheibe eingeschraubt werden können, wobei eine in dem radial äußeren Bereich der Kupplungsscheibe 102 vorgesehene Zentrierschulter 107 die Zentrierung der Kupplungsscheibe 102 bzw. der Antriebsscheibe 10 bspw. bezüglich eines Kurbelwellenflansches unterstützt.
  • In ihrem radial inneren Bereich 108 weist die Kupplungsscheibe 102 axial einander entgegengesetzte Reib- oder Kupplungsflächen 110 und 112 auf, welche zur Anlage an diesen zugeordneten Reibbelägen 114, 116 einer von der Kopplungsscheibe 36 gebildeten Gegendruckplatte 118 und einer bezüglich der Gegendruckplatte 118 axial verschiebbaren Druckplatte 120 bestimmt sind, wobei die Druckplatte 120 und die Gegendruckplatte 118 Teil des Kupplungsausgangsbereichs 98 sind. In dieser Ausführungsform ist die Gegendruckplatte 118 integral mit der Kopplungsscheibe 36 ausgebildet und umfasst an ihrer der Kupplungsscheibe 102 zugewandten axialen Außenseite den Reibbelag 114, wohingegen die Druckplatte 120 an ihrer der Kupplungsscheibe zugewandten axialen Außenseite den Reibbelag 116 umfasst.
  • Es soll aber nicht ausgeschlossen sein, dass die Reibbeläge 114 und 116 an den axial einander entgegengesetzten Außenseiten der Kupplungsscheibe 102 angebracht sind oder unabhängig von der Kupplungsscheibe 102, der Gegendruckplatte 118 oder der Druckplatte 120 ausgebildet sind und lediglich durch den Zentrieransatz 100 zentriert und jeweils axial verschiebbar zwischen der Kupplungsscheibe 102 und der Druckplatte 120 bzw. der Gegendruckplatte 118 angeordnet sind.
  • Zur axialen verschiebbaren Führung der Druckplatte 120 bezüglich der Gegendruckplatte 118 weisen die Gegendruckplatte 118 und die Druckplatte 120 jeweilige Öffnungen 122, 124 auf. Durch die Öffnungen 124 in der Druckplatte 120 sind von der Seite der Druckplatte 120 her Schraubbolzen (Widerlagerbolzen) 126 geführt, welche in die in dem Zentrieransatz 100 der Kopplungsscheibe 36 vorgesehenen Öffnungen 122, welche Innengewindeöffnungen sind, eingeschraubt sind. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Druckplatte, wie die Kupplungsscheibe 102 in 2, den Zentrieransatz 100 radial umgibt und durch diesen zentriert ist, insbesondere wenn die Verwendung einer Mehrzahl von Kupplungsscheiben beabsichtigt ist.
  • An der von der Kupplungsscheibe 102 in Achsrichtung abgewandten Seite der Druckplatte 120 ist eine Presskrafterzeugungseinrichtung 128 vorgesehen, welche dazu dient, die Druckplatte 120 und die Gegendruckplatte 118 aufeinander zu zu pressen. Die Presskrafterzeugungseinrichtung 128 besteht im Wesentlichen aus einer bezüglich der Druckplatte 120 und der Gegendruckplatte 118 abgestützten, unter Vorspannung eingebauten Tellerfeder 130, wobei die Abstützung bezüglich der Druckplatte 120 und der Gegendruckplatte 118 zum einen durch die Anlage eines radial äußeren und der Kupplungsscheibe zugewandten Bereichs der Tellerfeder 130 an der der Tellerfeder 130 zugewandten Seite der Druckplatte 120 und zum anderen durch die Abstützung eines von der Druckplatte 120 abgewandten radial inneren Bereichs 134 der Tellerfeder 130, unter Zwischenschaltung einer ring förmigen Scheibe 136, an den Schraubenbolzen 126 erfolgt, welche als die Druckplatte 120 axial überbrückende und ein Widerlager für die an der Druckplatte 120 abgestützte Tellerfeder 130 bildende Widerlagerbolzen dienen.
  • Obwohl die Tellerfeder 130 in 2 so dargestellt ist, dass sie mit ihrem radial inneren Bereich 134 radial außerhalb der Schraubbolzen 126 angeordnet ist, ist es selbstverständlich, dass auch die Tellerfedern 130 mit entsprechenden Durchgangsöffnungen zum Hindurchführen der Schraubbolzen 126 versehen sein können. Darüber hinaus ist es selbstverständlich, dass nicht nur eine Tellerfeder 130, sondern eine Vielzahl von hintereinander geschalteten Tellerfedern vorgesehen sein können, welche dieselben Federcharakteristika oder unterschiedliche Federcharakteristika haben können, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist. Darüber hinaus dienen die Schraubbolzen 126 nicht nur als Führungen für die Druckplatte 120 oder als Widerlagerbolzen für die Tellerfeder 130, sondern vor allem auch als Einstellelemente, um die Vorspannung der Tellerfeder durch Ein- oder Herausdrehen der Schraubenbolzen 126 in die/aus den Gewindeöffnungen 122 einzustellen. Diese Einstellung kann beispielsweise derart erfolgen, dass der Arbeitsbereich der Tellerfeder, wie in 3 schematisch dargestellt, welche ein Kraft-Weg-Diagramm einer erfindungsgemäß verwendeten Tellerfeder mit horizontal verlaufendem Anteil zeigt, bei dem der Weg auf der Abszisse des Koordinatensystems aufgetragen ist und die Kraft auf der Ordinate aufgetragen ist, in dem nahezu horizontal verlaufenden Bereich 138 der Federkennlinie 140 der Tellerfeder 130 liegt, wodurch Fertigungstoleranzen oder ein Verschleiß der Reibbeläge 114, 116 im horizontalen Bereich 138 der Federkennlinie 140 liegen und somit zu keiner Anpresskraftänderung führen. Es soll aber nicht ausgeschlossen sein, dass der Arbeitsbereich nicht nur auf einen horizontal verlaufenden Bereich der Kennlinie beschränkt ist sondern dem Bedarf entsprechend auch über den horizontal verlaufenden Bereich – auf einer oder beiden Seiten – hinausgeht.
  • 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Antriebsscheibendämpferkennlinie 142 vom Stand der Technik im Vergleich zu einer Antriebsscheibendämpferkennlinie 144 der vorliegenden Erfindung.
  • Wie bereits angesprochen, betrifft der zugrunde liegende Stand der Technik Antriebsscheiben zum Antreiben eines Nebenaggregats, wobei die Antriebsscheibe eine Dämpferanordnung umfasst mit einem mit der Antriebswelle zu koppelnden Dämpfereingangsbereich und einem um eine Drehachse der Antriebsscheibe relativ zum dem Dämpfereingangsbereich verdrehbaren Dämpferausgangsbereich, wobei zwischen dem Dämpfereingangsbereich und dem Dämpferausgangsbereich eine mit diesen gekoppelte Dämpferelementenanordnung vorgesehen ist. Die Kennlinie 142 stellt eine solche durch eine Dämpferelementenanordnung mit zwei unterschiedlich „harten" Federelementtypen erhältlichen Kennlinie dar, welche sich abgesehen von den durch die verschiedenen Federelementtypen erhältlichen unterschiedlich steilen Kennlinienabschnitten im Wesentlichen dadurch auszeichnet, dass ihre Endbereiche 146, 148 vertikal verlaufen, nämlich ab dem Zeitpunkt, zu dem eine maximale Verdrehung des Dämpfereingangsbereichs bezüglich des Dämpferausgangsbereichs erreicht ist, wobei das Ausmaß (Winkel) der maximalen Verdrehung entweder durch das „Aufblockgehen" der verwendeten Dämpferfedern oder einen sonstigen Anschlag, welcher die weitere Drehung des Dämpfereingangsbereichs bezüglich des Dämpferausgangsbereichs verhindert, bestimmt ist.
  • Die für eine Antriebsscheibe zu verwendenden Dämpferfedern sollten üblicherweise derart ausgewählt sein, dass die beim „normalen" Betrieb im Kraftübertragungsweg zu einem Nebenaggregat auftretenden Schwingungen und Resonanzen ausreichend gedämpft werden und dass die beim Anlassen eines Antriebsaggregats oder Zuschalten von Nebenaggregaten auftretenden Stoßmomente von den Dämpferfedern aufgefangen werden können, und nur in Außnahmesituationen ungedämpft durch das „Aufblockgehen" der Dämpferfedern oder einen Anschlag übertragen werden. Die beim Zuschalten von starken Nebenaggregaten auftretenden Stoßmomente führen jedoch zu einer übermäßigen Belastung der Bauteile, beispielsweise der Antriebsscheibe, was es erforderlich macht, die betroffenen Bauteile zu verstärken, was das Gewicht und die Kosten des Systems erhöht. Darüber hinaus reduziert eine derartige Verstärkung, welche natürlich auch die Dämpferfedern betrifft, deren Ansprechverhalten und Empfindlichkeit, was einen negativen Einfluss auf das Dämpfungsverhalten hat, so dass es unter Umständen nicht möglich ist, auftretende Resonanzen und Schwingungen ausreichend zu dämpfen.
  • Demgegenüber kann durch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Rutschkupplung die Antriebsscheibendämpferkennlinie 144 nicht nur um einen horizontalen Anteil 150, 152 ergänzt werden und somit eine Bauteilschutzfunktion hinzugeführt werden, da durch die erfindungsgemäß der Antriebsscheibe 10 vorgeschaltete Rutschkupplung 52 verhindert werden kann, dass ein übermäßiges Drehmoment übertragen wird, welches größer als das Rutschmoment der Rutschkupplung 52 ist, sondern es ist auch möglich, eine flachere und beispielsweise linear ansteigende und sensiblere Antriebsscheibendämpferkennlinie 144 zu erreichen, welche auf einen in der Antriebsscheibe 10 verwendeten „weicheren" Dämpferfedersatz zurückzuführen ist, welcher jedoch nur verwendet werden kann, da ein übermäßiger Einschaltstoß von Nebenaggregaten von der Rutschkupplung abgefangen werden kann. Ist beispielsweise als Nebenaggregat ein Drehstromgenerator vom Typ „FRIGOBLOCK" vorgesehen, so kann nämlich der Einschaltstoß ca. um den Faktor 10 größer als das Nennmoment (das von dem Nebenaggregat nach dem Einschalten erzeugte Betriebsmoment) sein, so dass es bisher notwendig war, den verwendeten Federsatz auf einen zehnfach höheren Einschaltstoß abzustimmen, welcher jedoch erfindungsgemäß von der Rutschkupplung abgefangen wird, welche beispielsweise auf ein Drehmoment eingestellt werden kann, das etwas größer als das Nennmoment ist. Je kleiner dabei die Streuung des Rutschmoments der Rutschkupplung 52 ist, um so näher kann das Rutschmoment dem Nennmoment angenähert wer den. Diesbezüglich ist es auch sinnvoll, eine Tellerfeder mit der typischen Kupplungskennlinie zu wählen, wie sie in 3 dargestellt ist, da, wie bereits angesprochen, Fertigungstoleranzen und Verschleiß im horizontalen Ast 138 der Federkennlinie 140 liegen und somit zu keiner Anpresskraftänderung führt.
  • Es ist selbstverständlich, dass als Rutschkupplung allgemein Kupplungen angesehen werden können, die bei Erreichen eines Grenzdrehmoments einen Schlupf zwischen dem Eingangsbereich und dem Ausgangsbereich erlauben, wie z. B. Drehmomentbegrenzungskupplungen.
  • Darüber hinaus eignet sich die erfindungsgemäße Rutschkupplung auch zum nachträglichen Anbau an eine herkömmliche Antriebsscheibe 10, indem beispielsweise der motorseitige Nabenring der Antriebsscheibe durch die erfindungsgemäße Rutschkupplung 52 bzw. die Kopplungsscheibe 36 der Rutschkupplung 52 ersetzt wird oder dass die Rutschkupplung 52 direkt an dem vorhandenen Nabenring angebracht wird, ohne diesen auszutauschen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4420178 A1 [0002]

Claims (20)

  1. Antriebsscheibe zum Antreiben eines Nebenaggregats durch eine Antriebswelle eines Antriebsaggregats, wobei die Antriebsscheibe (10) eine Dämpferanordnung (16) umfasst mit einem mit der Antriebswelle zu koppelnden Dämpfereingangsbereich (32) und einem um eine Drehachse (A) der Antriebsscheibe (10) relativ zu dem Dämpfereingangsbereich (32) verdrehbaren Dämpferausgangsbereich (54), wobei zwischen dem Dämpfereingangsbereich (32) und dem Dämpferausgangsbereich (54) eine mit diesen gekoppelte Dämpferelementenanordnung (58) vorgesehen ist, wobei die Antriebsscheibe (10) ein mit dem Dämpfereingangsbereich (32) drehfest zu verbindendes Kopplungselement (36) und eine Rutschkupplung (52) umfasst, welche einen mit der Antriebswelle zu koppelnden Kupplungseingangsbereich (96) und einen um die Drehachse (A) relativ zu dem Kupplungseingangsbereich (96) verdrehbaren Kupplungsausgangsbereich (98) umfasst, welcher das Kopplungselement (36) umfasst.
  2. Antriebsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungseingangsbereich (96) wenigstens eine Kupplungsscheibe (102) umfasst.
  3. Antriebsscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kupplungsscheibe (102) in ihrem radial äußeren Bereich (104) einen Befestigungsbereich (106) zur Festlegung derselben bezüglich der Antriebswelle aufweist.
  4. Antriebsscheibe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsscheibe (102) bezüglich des Kupplungsausgangsbereichs (98) durch einen von der Kupplungs scheibe (102) umgebenen Zentrieransatz (102) des Kupplungsausgangsbereichs (98) zentriert ist.
  5. Antriebsscheibe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kupplungsscheibe (102) zwischen einer Druckplatte (120) und einer Gegendruckplatte (118) des Kupplungsausgangsbereichs (98) geklemmt ist.
  6. Antriebsscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungselement (36) die Gegendruckplatte (120) bildet.
  7. Antriebsscheibe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (120) bezüglich der Gegendruckplatte (118) axial verschiebbar ist.
  8. Antriebsscheibe nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kupplungsscheibe (102) unter Zwischenlagerung wenigstens eines Reibbelags (114, 116) zwischen der Druckplatte (120) und der Gegendruckplatte (118) geklemmt ist.
  9. Antriebsscheibe nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Presskrafterzeugungseinrichtung (128) vorgesehen ist, welche die Druckplatte (120) und die Gegendruckplatte (118) aufeinander zu presst.
  10. Antriebsscheibe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Presskrafterzeugungseinrichtung (128) wenigstens eine bezüglich der Druckplatte (120) und der Gegendruckplatte (118) abgestützte, unter Vorspannung eingebaute Feder (130) umfasst.
  11. Antriebsscheibe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Feder eine Tellerfeder (130) ist.
  12. Antriebsscheibe nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Feder (130) derart unter Vorspannung eingebaut ist, dass ihr Arbeitsbereich einen nahezu konstanten Bereich der Federkennlinie umfasst.
  13. Antriebsscheibe nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsausgangsbereich (98) wenigstens einen Widerlagerbolzen (126) trägt, welcher die Druckplatte (120) axial überbrückt und ein Widerlager für die an der Druckplatte (120) abgestützte Feder (130) bildet.
  14. Antriebsscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfereingangsbereich (32) zwei in Abstand zueinander angeordnete Deckscheibenelemente (18, 20) beidseits eines Zentralscheibenelements (56) des Dämpferausgangsbereichs (54) umfasst.
  15. Antriebsscheibe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentralscheibenelement (56) an seinem radial inneren Endbereich (68) ein bezüglich der Deckscheibenelemente (18, 20) radial abgestütztes Lagerungselement (70) aufweist und in seinem radial äußeren Endbereich (64) mit einem Antriebsring (12) verbunden ist.
  16. Antriebsscheibe nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfereingangsbereich (32) in Zuordnung zu jedem Deckscheibenelement (18, 20) eine Klemmschei be (24, 26) aufweist, wobei die Klemmscheiben (24, 26) in axialer Richtung an den Außenseiten der Deckscheibenelemente (18, 20) angeordnet sind und die Deckscheibenelemente (18, 20) unter Zwischenlagerung von Distanzelementen (22) aufeinander zu pressen.
  17. Antriebsscheibe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass jede Klemmscheibe (24, 26) eine zentrale Stützaussparung (80, 82) für das Lagerungselement (70) aufweist.
  18. Antriebsscheibe nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Distanzelemente (22) mit einer Durchgangsöffnung ausgebildet ist zur Hindurchführung eines Schraubbolzens (50), wobei die Schraubbolzen (50) die Klemmscheiben (24, 26) mit den dazwischen angeordneten Deckscheibenelementen (18, 20) und Distanzelementen (22) aufeinander zu pressen.
  19. Antriebsscheibe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungselement (36) an der Außenseite einer (26) der Klemmscheiben (24, 26) vorgesehen ist, eine Abdeckscheibe (34) an der Außenseite der anderen (24) der Klemmscheiben (24, 26) vorgesehen ist, und die Schraubbolzen (50) an dem Kopplungselement (36) und der Abdeckscheibe (34) angreifen.
  20. Antriebsscheibe nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentralscheibenelement (56) mit dem Lagerungselement (70) reibschlüssig verbunden ist.
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