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DE102008004937A1 - Befestigungsvorrichtung - Google Patents

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DE102008004937A1
DE102008004937A1 DE102008004937A DE102008004937A DE102008004937A1 DE 102008004937 A1 DE102008004937 A1 DE 102008004937A1 DE 102008004937 A DE102008004937 A DE 102008004937A DE 102008004937 A DE102008004937 A DE 102008004937A DE 102008004937 A1 DE102008004937 A1 DE 102008004937A1
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DE
Germany
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fastening device
frame
latching hook
holding means
end position
Prior art date
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Withdrawn
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DE102008004937A
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English (en)
Inventor
Walter Schaupensteiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
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Priority to US12/354,287 priority patent/US8215599B2/en
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung (20) zum Festhalten eines Geräts (16) innerhalb eines Aufnahmerahmens (12) im Innenraum eines Kraftfahrzeugs, wobei der Aufnahmerahmen (12) eine Einbauöffnung (14) aufweist, in die das Gerät (16) auf einer Einführebene (22) entlang einer Montagerichtung (24) einführbar und in einer Endstellung im Aufnahmerahmen (12) lösbar arretiert wird. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens ein Rasthaken (26; 50; 54; 70) vorgesehen ist, der in Richtung einer Flächennormalen (30) der Einführebene (22) bewegbar ist und in der Endstellung mindestens ein Haltemittel (18) hintergreift, sodass das Gerät (16) im Aufnahmerahmen (12) in der Endstellung gegen eine Bewegung entgegen der Montagerichtung (24) arretiert ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zum Festhalten eines Geräts innerhalb eines Aufnahmerahmens im Innenraum eines Kraftfahrzeugs, wobei der Aufnahmerahmen eine Einbauöffnung aufweist, in die das Gerät auf einer Einführebene entlang einer Montagerichtung einführbar ist und wobei das Gerät im Aufnahmerahmen in einer Endstellung lösbar arretiert wird.
  • Eine derartige Befestigungsvorrichtung ist bekannt. Bei dem Gerät handelt es sich zum Beispiel um ein Informations- und/oder Unterhaltungsgerät. Das Gerät wird in den Aufnahmerahmen eingeschoben und durch Schraubverbindungen in der Endstellung festgehalten. Dadurch ist gewährleistet, dass das Gerät beim Beschleunigen und/oder beim Abbremsen des Kraftfahrzeugs, insbesondere bei einem Crash, in der montierten Endstellung im Aufnahmerahmen verbleibt und Insassen nicht durch ein Herausrutschen des Geräts gefährdet werden.
  • Es hat sich jedoch als nachteilig herausgestellt, dass eine Abdeckung des Aufnahmerahmens bei einem Ausbau des Geräts entfernt werden muss, um einen Zugang zu den Schraubverbindungen freizulegen. Ein Ausbau ist zum Beispiel im Falle eines Defekts für einen Austausch oder eine Reparatur erforderlich. Dadurch ist der Aus- beziehungsweise Einbau des Geräts sehr umständlich und zeitaufwändig.
  • Die DE 203 07 482 U1 zeigt eine nicht gattungsgemäße Befestigungsvorrichtung für ein Informations- und/oder Unterhaltungsgerät wie ein Navigationssystem, einen DVD-Player, Multimedia-Abspielgeräte, Spielekonsolen, Laptops oder dergleichen. Das Gerät kann in eine Abdeckvorrichtung waagerecht eingelegt werden und wird dort durch einen umlegbaren Bügel festgehalten. Die Abdeckvorrichtung ist als Ganzes in der Mittelkonsole eines Kraftfahrzeugs untergebracht und weist eine Trägereinheit und eine Abschlusseinheit auf. Die Abschlusseinheit nimmt das Gerät auf. Die Trägereinheit trägt die Abschlusseinheit und kann nach Art eines Teleskops aus einem Aufnahmerahmen herausgezogen und im herausgezogenen Zustand wahlweise in einer von mehreren Endstellungen arretiert werden. Zur Arretierung dient ein federvorgespanntes Rotationselement, das in Rastnuten am Aufnahmerahmen einrastet. Das durch den Bügel gehaltene Gerät befindet sich nicht innerhalb des Aufnahmerahmens. Dies gilt sowohl für den ausgezogenen als auch für den eingeschobenen Zustand.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Angabe einer Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art, bei der die Montage und Demontage eines Gerätes innerhalb des Aufnahmerahmens vereinfacht ist.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Befestigungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Eine solche Befestigungsvorrichtung weist mindestens einen Rasthaken auf, der in Normalenrichtung der Einführebene bewegbar ist und der in der Endstellung mindestens ein Haltemittel hintergreift, so dass das Gerät im Aufnahmerahmen in der Endstellung gegen eine Bewegung entgegen der Montagerichtung arretiert ist.
  • Dabei wird unter einer Bewegung in Normalenrichtung der Einführebene jede Bewegung verstanden, die eine Komponente in der Normalenrichtung besitzt.
  • Dadurch, dass der Rasthaken in Normalenrichtung zur Einführebene bewegbar ist, bewegt sie sich insbesondere parallel zu einer Seitenwand des Aufnahmerahmens, was eine Verklemmneigung zwischen Rasthaken und Seitenwand reduziert.
  • Von besonderem Vorteil ist, dass der Aufnahmerahmen von außen nicht mehr zugänglich sein muss. Somit ist es möglich, das Gerät im Aufnahmerahmen zu montieren ohne eine Verkleidung des Aufnahmerahmens zu entfernen.
  • Die Einführebene kann vertikal, horizontal oder in jeder beliebigen zwischen diesen Extremen liegenden Winkellage ausgerichtet sein. Es werden jedoch Einbaulagen bevorzugt, bei denen eine horizontale Komponente der Einführebene größer als eine vertikale Komponente der Einführebene ist.
  • Bevorzugt ist der mindestens eine Rasthaken am Gerät und das Haltemittel im Aufnahmerahmen angeordnet.
  • Bei einer alternativen Anordnung ist der mindestens eine Rasthaken im Aufnahmerahmen und das Haltemittel am Gerät angeordnet.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Haltemittel durch einen Vorsprung gebildet. Der Vorsprung kann dabei zusammen mit dem Aufnahmerahmen aus einem Stück bestehen oder aus einem separaten Teil gebildet sein, welches mit dem Aufnahmerahmen fest verbunden ist. Bevorzugt handelt es sich bei dem Vorsprung um einen Bolzen, dessen zylinderförmiger Körper von dem Rasthaken hintergriffen wird.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das Haltemittel durch eine Aussparung gebildet wird. Der Halterahmen weist beispielsweise eine Öffnung für den Rasthaken auf, die eine Endstellung, z. B. einen Anschlag für den Rasthaken definiert.
  • Denkbar ist auch eine Kombination von Vorsprung und Aussparung. Der Rasthaken ist bevorzugt harpunenartig aufgebaut, wobei die Harpunenspitze in Montagerichtung zeigt. In diesem Falle weist der Rasthaken eine gegenüber der Montagerichtung geneigte Seitenkante auf, die mit dem Haltemittel so zusammenwirkt, dass der Rasthaken beim Einführen in Montagerichtung von dem Haltemittel in Normalenrichtung der Einführebene gedrückt wird.
  • Bei einer Weiterentwicklung letztgenannten Ausführungsbeispiels ist der Rasthaken durch ein Federelement quer zur Aufnahmerichtung vorgespannt. Dadurch wird erreicht, dass der Rasthaken nach Überwindung des Haltemittels in eine Grundstellung zurückbewegt wird und das Haltemittel hintergreift. Vorteilhaft dabei ist, dass das Gerät beim Einschieben in den Aufnahmerahmen ohne zusätzliche manuelle Eingriffe selbst einrastet.
  • Alternativ dazu wird ein Ausführungsbeispiel vorgeschlagen, bei dem der Rasthaken manuell in eine Endstellung bewegt wird.
  • Ferner wird ein Ausführungsbeispiel bevorzugt, bei dem zwei parallele Rasthaken durch eine translatorische Bewegung mit dem Vorsprung verrasten. Die Rasthaken werden also in einer translatorischen Bewegung in Normalenrichtung der Einführebene verschoben und verrasten mit dem Vorsprung ebenfalls durch eine translatorische Bewegung. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Rasthaken in einer Führungsschiene geführt sind, wobei das Federelement mit dem einen Ende am Rasthaken und mit dem anderen Ende an der Führungsschiene befestigt ist. Vorteilhaft bei der Verwendung von zwei parallelen Rasthaken ist, dass bei der Montage keine oder nur kleine verkippende Kräfte auf das Gerät ausgeübt werden. Dadurch wird die Gefahr reduziert, dass sich das Gerät bei der Montage verklemmt.
  • Bei einer Weiterentwicklung ist vorgesehen, dass der Rasthaken in der Endstellung an dem Haltemittel mit einer bezüglich der Montagerichtung abgeschrägten Kante anliegt, so dass das Gerät durch den federbelasteten Rasthaken in die Montagerichtung gedrückt oder gezogen wird. Dadurch wird erreicht, dass das Federelement auch im bereits eingerasteten Zustand noch eine auf einen Endanschlag gerichtete Kraft auf das Gerät ausübt. Dadurch ergibt sich der Vorteil eines reduzierten Spiels zwischen dem eingerasteten Gerät und dem Aufnahmerahmen.
  • Alternativ dazu sieht eine weitere Ausgestaltung zwei Rasthaken vor, die rotatorisch mit dem Vorsprung verrasten.
  • Eine weitere Variante sieht vor, dass der Rasthaken einen manuell betätigbaren Hebel zum Festlegen und Lösen aufweist. Der Hebel ist dabei bevorzugt so ausgebildet, dass er sich entgegen der Montagerichtung erstreckt und im montierten Zustand des Geräts im Halterahmen durch einen Benutzer betätigt werden kann.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der Aufnahmerahmen erste Führungsmittel aufweist, die mit zweiten Führungsmitteln des Geräts beim Einbringen des Geräts in den Aufnahmeraum zusammenwirken. Die ersten Führungsmittel des Aufnahmerahmens können dabei beispielsweise durch Nuten gebildet sein, die mit Vorsprüngen des Geräts führend zusammenwirken. Vorzugsweise sind erste und zweite Führungsmittel so angeordnet, dass sie die Einführebene definieren.
  • Schließlich wird ein Ausführungsbeispiel vorgeschlagen, bei dem der Aufnahmerahmen aus einem Aluminiumdruckgussteil besteht. Alternativ ist auch Magnesiumdruckguss möglich.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen und der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. In der Zeichnung zeigt, jeweils in schematischer Form:
  • 1 eine Befestigungsvorrichtung an einem Gerät;
  • 2a–c eine Draufsicht auf die Befestigungsvorrichtung in verschiedenen Phasen der Montage mit einer ersten Ausgestaltung eines Rasthakens;
  • 3 eine zweite Ausgestaltung eines Rasthakens der Befestigungsvorrichtung;
  • 4 eine dritte Ausgestaltung eines Rasthakens der Befestigungsvorrichtung; und
  • 5 eine vierte Ausgestaltung eines Rasthakens der Befestigungsvorrichtung.
  • Im Einzelnen zeigt die 1 eine Mittelkonsole 10 eines Kraftfahrzeuginnenraums. Die Mittelkonsole 10 weist einen Aufnahmerahmen 12 mit einer genormten Einbauöffnung 14 auf. Der Aufnahmerahmen 12 dient zur Aufnahme und Halterung eines Gerätes 16 der eingangs genannten Art, also zum Beispiel zur Aufnahme eines Navigationsgerätes. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Aufnahmerahmen 12 ein Magnesium-Druckgussteil und weist Haltemittel 18 auf, die bei der Montage mit einer Befestigungsvorrichtung 20 am Gerät 16 zusammenwirken. Alternativ zu der Darstellung der 1 kann die Befestigungsvorrichtung 20 auch in den Aufnahmerahmen 12 integriert sein. In diesem Fall wären die Haltemittel 18 an dem Gerät 16 anzubringen.
  • Bei der Montage wird das Gerät 16 auf einer Einführebene 22 entlang einer Montagerichtung 24 in den Aufnahmerahmen 12 eingeführt und rastet dort durch ein Zusammenwirken der Haltemittel 18 mit der Befestigungsvorrichtung 20 ein. Im montierten Zustand wird das Gerät 16 damit in dem Aufnahmerahmen 12 lösbar festgehalten, beziehungsweise arretiert.
  • Für das Einrasten weist die Befestigungsvorrichtung 20 einen Rasthaken 26 auf, der in einem Führungsrahmen 28 der Befestigungsvorrichtung 20 elastisch beweglich geführt wird. In einer bevorzugten Ausgestaltung erlaubt der Führungsrahmen 28 eine Bewegung des Rasthakens 26, die im Wesentlichen parallel zu einer Flächennormalen 30 der Einführebene 22 erfolgt. Die Haltemittel 18 sind in der in der 1 dargestellten Ausgestaltung als Bolzen 31, 32 realisiert.
  • Der Rasthaken 26 besitzt bevorzugt eine Harpunenform, wobei die Harpunenspitze in die Montagerichtung 24 zeigt. In diesem Falle weist der Rasthaken 26 eine gegenüber der Montagerichtung 24 geneigte Seitenkante auf, die mit dem Haltemittel 18 so zusammenwirkt, dass der Rasthaken 26 beim in der Montagerichtung 24 erfolgenden Einführen von dem Haltemittel 18 in Normalenrichtung 30 der Einführebene 22 gedrückt wird.
  • Das Einrasten erfolgt dadurch, dass der Rasthaken 26 beim Einführen des Gerätes 16 in den Aufnahmerahmen 12 durch die Bolzen 31, 32 zunächst angehoben wird, über die Bolzen 31 32 gleitet und dann elastisch in eine Stellung bewegt wird, in der er die Bolzen 31, 32 des Haltemittels 18 hintergreift, sodass das Gerät 16 im Aufnahmerahmen 12 in der Endstellung gegen eine Bewegung entgegen der Montagerichtung 24 arretiert wird.
  • In einer Ausgestaltung weist der Aufnahmerahmen 12 erste Führungsmittel, zum Beispiel Kanten, Schienen oder Nuten auf, die mit dazu jeweils komplementären zweiten Führungsmitteln des Geräts 16 beim Einbringen des Geräts 16 in den Aufnahmerahmen 12 zusammenwirken.
  • 2 zeigt eine Draufsicht auf die Befestigungsvorrichtung 20 und die Haltemittel 18 in verschiedenen Phasen der Montage mit einer ersten Ausgestaltung eines Rasthakens 26. Der Rasthaken 26 der Befestigungsvorrichtung 20 weist eine Nase 34 auf, die durch eine längliche Öffnung 36 des Führungsrahmens 28 in der Richtung 30 elastisch beweglich geführt wird. Die elastischen Rückstellkräfte werden dabei durch ein Federelement 38 erzeugt, das mit einem ersten Ende 40 am Führungsrahmen 28 und mit einem anderen Ende 42 am Rasthaken 26, insbesondere an der Nase 34, angebracht ist.
  • 2a zeigt relative Positionen von Befestigungsvorrichtung 20 und Haltemitteln 18 beim Einschieben des Gerätes 20 in die Einbauöffnung 14. Die Haltemittel 18 haben dabei zunächst noch keinen Kontakt mit dem Rasthaken 26. In der Richtung 30 befindet sich der Rasthaken 26 in einer nicht ausgelenkten Grundstellung. 2b zeigt die Situation kurz vor dem Erreichen der Endstellung des Geräts 20 im Aufnahmerahmen 12. Der Rasthaken 26 berührt mit seinen geneigten ersten Seiten 44 die Bolzen 31, 32.
  • Durch weiteres Einschieben des Gerätes 16 längs der Montagerichtung 24 weicht der elastisch bewegliche Rasthaken 26 als Folge der in Montagerichtung 24 wirkenden Kraft und einer an der Berührungsstelle der Bolzen 31, 32 und der geneigten ersten Seiten 44 erfolgenden Kräftezerlegung gegenüber den ortsfesten Bolzen 31, 32 in die Richtung 30 aus. Dabei wird das Federelement 38 entgegen der unbelasteten Ruheposition in der Richtung 30 gedehnt. Wenn die Kanten 46 über die Bolzen 31, 32 gleiten, wird der Rasthaken 26 durch die Federkraft des Federelements 38 entgegen der Richtung 30 in eine Rastposition geführt, in der er die Bolzen 31, 32 durch Aussparungen 48 hintergreift. Diese Rastposition ist in der 2c dargestellt.
  • Beim Entfernen des Geräts 16 aus dem Aufnahmerahmen 12 wird der Rasthaken 26 mittels eines geeigneten Werkzeugs in der Richtung 30 ausgelenkt, so dass die Bolzen 31, 32 nicht mehr durch die Aussparungen 48 hintergriffen werden, und das Gerät 16 entgegen der Montagerichtung 24 aus dem Aufnahmerahmen 12 herausgezogen werden kann.
  • In der in den 2a2c dargestellten Ausgestaltung weist der Rasthaken 26 zwei geneigte Seiten 44 sowie zwei Aussparungen 48 auf, die mit zwei Bolzen 31, 32, die im Aufnahmerahmen 12 übereinander angeordnet sind, den Hintergriff bilden.
  • 3 zeigt eine zweite Ausgestaltung 50 des Rasthakens. Der Rasthaken 50 nach der 3 unterscheidet sich von dem Rasthaken 26 der 2 durch zwei geneigte zweite Seiten 52, die sich, in Montagerichtung 24 gesehen, an die Kanten 46 anschließen. Im Übrigen repräsentieren gleiche Bezugszeichen in sämtlichen Figuren gleiche Elemente, so dass für die Erläuterung der übrigen Merkmale des Rasthakens 50 auf die Beschreibung der 2 verwiesen wird. Die bereits erwähnte Harpunenform ergibt sich, wenn man die Kante 45 durch eine Spitze ersetzt. Mit der Harpunenform ist in dieser Anmeldung die in der 3 dargestellte Form mit den Kanten/Seiten 52, 46, 44, 45, 47 gemeint.
  • Durch die geneigten zweiten Seiten 52 und die Federkraft des Federelements 38 wird das Gerät 16 durch den Rasthaken 50 auch dann noch weiter in eine Endstellung gezogen oder gedrückt, wenn die Kanten 46 bereits über die Bolzen 31, 32 hinweggeglitten sind. Dadurch wird das Spiel des Geräts 16 im Aufnahmerahmen 12 in Montagerichtung 24 reduziert, was insbesondere für den Geräuschkomfort einen wesentlichen Vorteil darstellt.
  • 4 zeigt eine dritte Ausgestaltung 54 eines Rasthakens der Befestigungsvorrichtung. Der Rasthaken 54 der 4 ist, anders als die bis hierhin beschriebenen Rasthaken 26 und 54, nicht in der Richtung 30 translatorisch verschiebbar, sondern an einem Drehpunkt 56 drehbar gelagert. Der Rasthaken 54 weist ferner einen Hebel 58 auf, der durch seine Länge, Ausrichtung und Dimensionierung dazu eingerichtet ist, manuell betätigt zu werden. Beim Einführen des Gerätes 16 in den Aufnahmerahmen 12 weist das Ende 60 des Rasthakens 54 in eine der Montagerichtung 24 im Wesentlichen entgegengesetzte Richtung. Für die Montage wird der Rasthaken 54 so gedreht, dass seine Kante 62 beim Einführen des Gerätes 16 in den Aufnahmerahmen 12 an einem der Bolzen 31, 32 vorbeigleitet. In der Darstellung der 4 wird der Rasthaken 54 dazu in Richtung des Pfeils 64 ausgelenkt. Nach dem Vorbeigleiten wird der Rasthaken mit dem Hebel 58 entgegen der Richtung 64 manuell in die gezeigte Stellung gedreht, in der er mit einem Schenkel 66 den Bolzen 31 hintergreift und so das Gerät 16 im Aufnahmerahmen 12 arretiert.
  • In der Ausgestaltung der 4 ist der rechts vom Drehpunkt 56 liegende Teil des Rasthakens 54 schwerer als der links vom Drehpunkt 56 liegende Teil, so dass die dargestellte Stellung des Rasthakens 54 stabil ist. Ergänzend kann das Maul 68 des Rasthakens elastisch beschaffen sein und in seiner Form so auf den Bolzen 31 abgestimmt sein, dass sich beim Drehen des Rasthakens 54 in die dargestellte Stellung ein elastischer Formschluss ergibt, bei dem der Bolzen 31 in das Maul 68 einrastet. Alternativ oder ergänzend kann an dem Rasthaken 54 eine Feder 38 angebracht sein, deren anderes Ende am Gerät 16 ortsfest angebracht ist und die bei einer Auslenkung des Rasthakens 54 aus der dargestellten Position elastische Rückstellkräfte generiert.
  • 5 zeigt eine vierte Ausgestaltung 70 eines Rasthakens der Befestigungsvorrichtung 20, der ebenfalls nicht in der Richtung 30 translatorisch verschiebbar, sondern an einem Drehpunkt 56 drehbar gelagert ist. Das Federelement 38 ist dabei einerseits am Rasthaken 70 und andererseits an dem Gerät 16 befestigt, so dass sich eine Vorspannung zwischen dem Rasthaken 70 und dem Gerät 16 ergibt. Bei einem Einschieben in der Montagerichtung 14 erfolgenden Einschieben des Geräts 16 in den Aufnahmerahmen 12 weicht der Rasthaken 70 bei dieser Ausgestaltung nicht translatorisch aus, sondern rotiert um den Drehpunkt 56.
  • Nachdem die Kante 46 in der Richtung 24 über den Bolzen 31 hinweggeglitten ist, wird der Rasthaken 70 durch die Federkraft des Federelements 38 in seine Ruheposition zurückgedreht und hintergreift dabei mit seiner Aussparung 48 den Bolzen 31. Ähnlich wie bei der Ausgestaltung der 3 ergibt sich auch hier eine resultierende Kraft im eingerasteten Zustand, die das Gerät 16 weiter in seine Endstellung zieht oder drückt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 20307482 U1 [0004]

Claims (13)

  1. Befestigungsvorrichtung (20) zum Festhalten eines Geräts (16) innerhalb eines Aufnahmerahmens (12) im Innenraum eines Kraftfahrzeugs, wobei der Aufnahmerahmen (12) eine Einbauöffnung (14) aufweist, in die das Gerät (16) auf einer Einführebene (22) entlang einer Montagerichtung (24) einführbar ist und wobei das Gerät (16) im Aufnahmerahmen (12) in einer Endstellung lösbar arretiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rasthaken (26; 50; 54; 70) vorgesehen ist, der in Richtung einer Flächennormalen (30) der Einführebene (22) bewegbar ist und in der Endstellung mindestens ein Haltemittel (18) hintergreift, sodass das Gerät (16) im Aufnahmerahmen (12) in der Endstellung gegen eine Bewegung entgegen der Montagerichtung (24) arretiert ist.
  2. Befestigungsvorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Rasthaken (26; 50; 54; 70) am Gerät (16) und das Haltemittel (18) im Aufnahmerahmen (12) angeordnet ist.
  3. Befestigungsvorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Rasthaken (26; 50; 54; 70) im Aufnahmerahmen (12) und das Haltemittel (18) am Gerät (16) angeordnet ist.
  4. Befestigungsvorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (18) durch wenigstens einen Vorsprung, insbesondere einen Bolzen (31, 32), gebildet wird.
  5. Befestigungsvorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (18) durch wenigstens eine Aussparung gebildet ist.
  6. Befestigungsvorrichtung (20) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthaken (26; 50; 54; 70) durch ein Federelement (38) quer zur Montagerichtung (24) vorgespannt ist.
  7. Befestigungsvorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthaken (54) für eine manuelle Betätigung eingerichtet ist.
  8. Befestigungsvorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei parallele Rasthaken (26; 50) aufweist, die durch eine translatorische Bewegung mit dem Vorsprung verrasten.
  9. Befestigungsvorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthaken (50) in der Endstellung an dem Haltemittel (18) mit einer bezüglich der Montagerichtung (24) abgeschrägten Kante (52) anliegt, so dass das Gerät (16) in Montagerichtung (24) gezogen oder gedrückt wird.
  10. Befestigungsvorrichtung (20 nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Rasthaken (54; 70) aufweist, die rotatorisch mit dem Haltemittel (18) Vorsprung verrasten.
  11. Befestigungsvorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen manuell betätigbaren Hebel (58) aufweist.
  12. Befestigungsvorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmerahmen (12) erste Führungsmittel aufweist, die mit zweiten Führungsmitteln des Geräts (16) beim Einbringen des Geräts (16) in den Aufnahmerahmen (12) zusammenwirken.
  13. Befestigungsvorrichtung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmerahmen (12) ein Aluminiumdruckgußteil ist.
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