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DE102008004096A1 - Vorrichtung zur Fasersortierung bzw. -selektion eines Faserverbandes aus Textilfasern, insbesondere zum Kämmen, der über Zuführmittel einer Fasersortiereinrichtung, insbesondere Kämmeinrichtung zugeführt wird - Google Patents

Vorrichtung zur Fasersortierung bzw. -selektion eines Faserverbandes aus Textilfasern, insbesondere zum Kämmen, der über Zuführmittel einer Fasersortiereinrichtung, insbesondere Kämmeinrichtung zugeführt wird Download PDF

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DE102008004096A1
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DE
Germany
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combing
roller
rotor
elements
fiber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008004096A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Dipl.-Ing. Boßmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Truetzschler GmbH and Co KG
Original Assignee
Truetzschler GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Truetzschler GmbH and Co KG filed Critical Truetzschler GmbH and Co KG
Priority to DE102008004096A priority Critical patent/DE102008004096A1/de
Priority to ITMI20080984 priority patent/ITMI20080984A1/it
Priority to GB0811185A priority patent/GB0811185D0/en
Priority to CH00985/08A priority patent/CH703786B1/de
Priority to JP2008169142A priority patent/JP5290644B2/ja
Priority to US12/163,668 priority patent/US7921520B2/en
Priority to CN2008101289704A priority patent/CN101333701B/zh
Priority to BRPI0802158-9A priority patent/BRPI0802158A2/pt
Publication of DE102008004096A1 publication Critical patent/DE102008004096A1/de
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/10Construction, mounting, or operating features of combing elements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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    • D01G19/06Details
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    • DTEXTILES; PAPER
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    • D01G19/06Details
    • D01G19/26Driving arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Abstract

Bei einer Vorrichtung zur Fasersortierung bzw. -selektion eines Faserverbandes aus Textilfasern, insbesondere zum Kämmen, der über Zuführmittel einer Fasersortierungseinrichtung, insbesondere Kämmeinrichtung, zugeführt wird, bei der Klemmvorrichtungen vorgesehen sind, die den Faserverband im Abstand zu seinem freien Ende klemmen und mechanische Mittel vorhanden sind, welche eine Kämmwirkung von der Klemmstelle zum freien Ende des Faserverbandes erzeugen, um nicht geklemmte Bestandteile, wie z.B. kurze Fasern, Nissen, Staub u. dgl. aus dem freien Ende herauszulösen und abzuführen, ist zur Übernahme des zugeführten Fasermaterials ein Klemmelement vorhanden. Um auf konstruktiv einfache Art eine wesentlich gesteigerte Produktionsmenge pro Stunde (Produktivität) und ein verbessertes Kammzugband zu ermöglichen, ist dem Zuführmittel mindestens eine drehbar gelagerte Walze nachgeordnet, die mit im Abstand im Bereich ihres Umfangs verteilten Klemmvorrichtungen für den Faserverband versehen ist und sind die Mittel zur Erzeugung einer Kämmwirkung (Kämmelemente) innerhalb der Walze angeordnet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fasersortierung bzw. -selektion eines Faserverbandes aus Textilfasern, insbesondere zum Kämmen, der über Zuführmittel einer Fasersortierungseinrichtung, insbesondere Kämmeinrichtung, zugeführt wird, bei der Klemmvorrichtungen vorgesehen sind, die den Faserverband im Abstand zu seinem freien Ende klemmen und mechanische Mittel vorhanden sind, welche eine Kämmwirkung von der Klemmstelle zum freien Ende des Faserverbandes erzeugen, um nicht geklemmte Bestandteile, wie z. B. kurze Fasern, Nissen, Staub u. dgl. aus dem freien Ende herauszulösen und abzuführen, wobei zur Übernahme des zugeführten Fasermaterials ein Klemmelement vorhanden ist.
  • In der Praxis dienen Kämmmaschinen dazu, Baumwollfasern oder Wollfasern von darin enthaltenen natürlichen Verunreinigungen zu befreien und die Fasern des Faserbandes zu parallelisieren. Zu diesem Zweck wird ein vorbereitetes Faserband zwischen den Backen der Zangenanordnung derart geklemmt, dass eine bestimmte Teillänge der Fasern an der Vorderseite der Backen als sogenannter Faserbart übersteht. Mittels des mit einer Nadel- oder Zahngarnitur besetzten Kämmsegmenten der rotierenden Kämmwalze wird dieser Faserbart gekämmt und damit gereinigt. Die Abzugseinrichtung besteht in der Regel aus zwei gegensinnig rotierenden Walzen, welche den gekämmten Faserbart erfassen und weiterfördern. Der bekannte Baumwollkämmprozess ist ein diskontinuierlicher Prozess. Während eines Kammspiels werden sämtliche Aggregate und deren Antriebe und Getriebe beschleunigt, abgebremst und teilweise wieder reversiert. Bei hohen Kammspielzahlen ergeben sich hohe Beschleunigungen. Besonders durch die Kinematik der Zangen, das Getriebe für die Zangenbewegung und das Getriebe für die Pilgerschrittbewegung der Abreißwalzen wirken hohe Beschleunigungskräfte. Die auftretenden Kräfte und Belastungen erhöhen sich bei Kammspielzahlerhöhung. Die bekannte Flachkämmmaschine hat eine Leistungsgrenze mit ihren Kammspielzahlen erreicht, die eine Produktivitätserhöhung verhindert. Weiterhin verursacht die diskontinuierliche Arbeitsweise Schwingungen in der gesamten Maschine, welche dynamische Wechselbelastungen erzeugen.
  • Aus der EP 1 586 682 A ist eine Kämmmaschine bekannt, bei der zum Beispiel acht Kämmköpfe gleichzeitig nebeneinander arbeiten. Der Antrieb dieser Kämmköpfe erfolgt über einen seitlichen neben den Kämmköpfen angeordneten Antrieb mit Getriebeeinheit, welche über Längswellen mit den einzelnen Elementen der Kämmköpfe antriebsmäßig verbunden ist. Die an den einzelnen Kammköpfen gebildeten Faserbänder werden auf einem Fördertisch nebeneinander zu einem nachfolgenden Streckwerk überführt, in welchem sie verstreckt werden und anschließend zu einem gemeinsamen Kämmmaschinenband zusammengefasst werden. Das beim Streckwerk erzeugte Faserband wird danach über ein Trichterrad (Ablageteller) in eine Kanne abgelegt. Die mehreren Kämmköpfe der Kämmmaschine weisen jeweils eine Speiseeinrichtung, ein schwenkbar gelagertes ortsfestes Zangenaggregat, einen drehbar gelagerten Rundkamm mit einem Kammsegment zum Auskämmen des vom Zangenaggregat vorgelegten Faserbartes, einen Fixkamm und eine ortsfeste Abreißvorrichtung zum Abreißen des ausgekämmten Faserbartes aus dem Zangenaggregat auf. Dabei wird die dem Zangenaggregat zugeführte Wattebahn über einen Speisezylinder einem Abreißwalzenpaar zugeführt. Der aus der geöffneten Zange herausragende Faserbart gelangt dabei auf das rückwärtige Ende eines Kammzugvlieses, bzw. Faservlieses, wodurch es aufgrund der Vorwärtsbewegung der Abreißwalzen in dem Klemmspalt der Abreißwalzen gelangt. Dabei werden die Fasern, welche nicht durch die Rückhaltekraft der Wattebahn, bzw. durch die Zange gehalten werden, aus dem Verbund der Wattebahn herausgerissen. Bei diesem Abreißvorgang wird der Faserbart zusätzlich durch die Nadeln eines Fixkammes gezogen. Der Fixkamm bewirkt dabei das Auskämmen des hinteren Teiles des abgezogenen Faserbartes sowie auch das Zurückhalten von Nissen, Verunreinigungen und dergleichen. Aufgrund der Geschwindigkeitsunterschiede zwischen der Wattebahn und der Abzugsgeschwindigkeit der Abreißwalzen wird der abgezogene Faserbart auf eine bestimmte Länge verzogen. Im Anschluss an das Abreißwalzenpaar ist ein Führungswalzenpaar angeordnet. Bei diesem Abreißvorgang kommt es zu einer Überdeckung, bzw. Doublierung des vorderen Endes des abgerissenen, bzw. abgezogenen Faserpaketes mit dem rückwärtigen Ende des Faservlieses. Sobald der Abreißvorgang bzw. der Lötvorgang beendet ist, kehrt die Zange in eine hintere Stellung zurück, in welcher sie geschlossen ist und den aus der Zange herausragenden Faserbart einem Kammsegment eines Rundkammes zum Auskämmen vorlegt. Bevor nun das Zangenaggregat wieder in seine vordere Stellung zurückkehrt, führen die Abreißwalzen und die Führungswalzen eine Reversierbewegung durch, wodurch das rückwärtige Ende des Faservlieses um einen bestimmten Betrag zurückbefördert wird. Dies ist erforderlich, um eine für den Lötvorgang notwendige Überdeckung zu erzielen. Auf diese Weise erfolgt ein mechanisches Kämmen des Fasermaterials. Nachteilig bei dieser Kämmmaschine sind insbesondere der hohe anlagemäßige Aufwand und die geringe stündliche Produktion. Es sind acht einzelne Kämmköpfe vorhanden, die insgesamt acht Speiseeinrichtungen, acht ortsfeste Zangenaggregate, acht Rundkämme mit Kammsegmenten, acht Fixkämme und acht Abreißvorrichtungen aufweisen. Besonders stört die diskontinuierliche Arbeitsweise der Kämmköpfe. Hinzu kommen Nachteile durch große Massebeschleunigungen und Reversierbewegungen, wodurch hohe Arbeitsgeschwindigkeiten nicht möglich sind. Schließlich führen die erheblichen Maschinenschwingungen zu Ungleichmäßigkeiten bei der Ablage des Kammzugbandes. Außerdem ist das Ecartement, d. h. der Abstand zwischen der Zangenlippe der unteren Zangenplatte und dem Klemmpunkt der Abreißzylinder, konstruktiv und räumlich begrenzt. Die Drehgeschwindigkeit der Abreißwalzen und der Führungswalzen, die die Faserpakete abfördern, ist auf den vorgelagerten langsamen Kämmprozess abgestimmt und durch diesen begrenzt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass jedes Faserpaket durch das Abreißwalzenpaar und anschließend durch das Führungswalzenpaar geklemmt und gefördert wird. Durch die Drehung der Abreißwalzen und der Führungswalzen ändert sich der Klemmpunkt ständig, d. h. zwischen den klemmenden Walzen und dem Faserpaket ist ständig eine relative Bewegung vorhanden. Alle Faserpakete müssen das eine ortsfeste Abreißwalzenpaar und das eine ortsfeste Führungswalzenpaar nacheinander durchlaufen, was eine weitere erhebliche Beschränkung der Produktionsgeschwindigkeit bedeutet.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere auf konstruktiv einfache Art eine wesentlich gesteigerte Produktionsmenge pro Stunde (Produktivität) erlaubt und ein verbessertes Kammzugband ermöglicht.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
  • Dadurch, dass die Funktionen Klemmen und Bewegung der auszukämmenden Faserpakete auf einer rotierenden Walze verwirklicht sind, werden – im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung – ohne große Massenbeschleunigungen und Reversierbewegungen hohe Arbeitsgeschwindigkeiten (Kammspielzahlen) erzielt. Insbesondere erfolgt eine kontinuierliche Arbeitsweise. Bei Einsatz einer schnellrotierenden Walze wird eine ganz erheblich gesteigerte stündliche Produktion (Produktivität) erreicht, die in der Fachwelt bisher nicht für möglich gehalten wurde. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die rotatorische Drehbewegung der Walze mit der Vielzahl der Klemmvorrichtungen zu einer ungewöhnlich schnellen Zuführung einer Vielzahl von Faserpaketen pro Zeiteinheit zu der ersten Walze und zu der zweiten Walze führt. Insbesondere die hohe Drehgeschwindigkeit der Walzen ermöglicht die wesentliche Produktionssteigerung. Die Faserpakete werden – im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung – durch eine Vielzahl von Klemmvorrichtungen gehalten und unter Rotation transportiert. Der Klemmpunkt an den jeweiligen Klemmvorrichtungen bleibt daher bis zur Übergabe der Faserpakete an die erste und zweite Walze konstant. Eine relative Bewegung zwischen Klemmvorrichtung und Faserpaket beginnt erst, nachdem das Faserpaket von der ersten bzw. von der zweiten Walze erfasst ist und außerdem die Klemmung aufgehoben ist. Dadurch, dass für die Faserpakete eine Vielzahl von Klemmvorrichtungen zur Verfügung stehen, können in besonders vorteilhafter Weise kurz nacheinander und in schneller Folge Faserpakete an die erste bzw. zweite Walze herangeführt werden, ohne dass unerwünschte Zeitverzögerungen aufgrund nur einer einzigen Zuführvorrichtung bestehen. Ein besonderer Vorteil besteht in einer konstruktiven Vereinfachung. Es wird eine zusätzliche Baugruppe eingespart. Durch Integration der Kämmfunktion innerhalb des Kämmrotors ist eine kompakte Bauweise verwirklicht. Die Bewegung der Kämmelemente ist durch eine kontinuierliche, vorzugsweise gleichförmige Rotation erreicht. Ein weiterer technologischer Vorteil besteht darin, dass die Faserbärte an den Faserpaketen dem Kämmen nicht ausweichen können. Die Kämmgeschwindigkeit (Relativgeschwindigkeit zwischen Faserbart und Kämmelement) ist – im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung – trotz höherer Kammspielzahl kleiner.
  • Die Ansprüche 2 bis 45 haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 schematisch Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Rotorkämmmaschine mit zwei Walzen, bei der an der ersten Walze (Wenderotor) Zangenvorrichtung vorhanden und die Kämmelemente innerhalb der und an der zweiten Walze (Kämmrotor) angeordnet sind,
  • 2 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rotorkämmmaschine mit zwei Walzen, bei der an der ersten Walze Zangenvorrichtungen vorhanden sind und innerhalb der zweiten Walze eine Walze mit Kämmelementen angeordnet ist,
  • 3 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rotorkämmmaschine, bei der an der ersten Walze den Klemmelementen Gegenelemente gegenüberliegend angeordnet sind und innerhalb der zweiten Walze eine Walze mit Kämmelementen angeordnet ist und
  • 4 schematisch Seitenansicht eines Rundkammes.
  • Nach 1 ist die drehbar gelagerte erste Walze 12 im Bereich ihres äußeren Umfanges mit einer Mehrzahl von ersten Klemmvorrichtungen 18 versehen, die sich über die Breite der Walze 12 erstrecken und jeweils aus Oberzange 19 (Greifelement) und Unterzange 20 (Gegenelement) bestehen. Die Oberzange 19 ist an ihrem einen, dem Mittelpunkt bzw. der Drehachse der Walze 12 zugewandten Endbereich jeweils an einem Drehlager 24a drehbar angelenkt, das an der Walze 12 angebracht ist. Die Unterzange 19 ist ortsfest an der Walze 12 angebracht. Das freie Ende der Oberzange 19 ist dem Umfang der Walze 12 zugewandt. Die Oberzange 19 und die Unterzange 20 arbeiten derart zusammen, dass sie einen Faserverband 301 , 302 zu greifen (Klemmen) und loszulassen vermögen. Den Klemmvorrichtungen 18 der ersten Walze 12 sind Ansaugeinrichtungen 52 zugeordnet. Die Saugkanäle 52 (Saugöffnungen) nehmen im Bereich der Übergabe zwischen der Zuführeinrichtung 8 und der Walze 12 bzw. im Bereich der Übergabe zwischen der Walze 12 und der Walze 15 und Einfluss auf die Ausrichtung und Bewegung der zu transportierenden Fasern. Dadurch wird die Zeit zur Aufnahme des Fasermaterials von der Zuführeinrichtung 8 auf die erste Walze 12 und die Übergabe von der ersten Walze 12 auf die zweite Walze 15 deutlich verkürzt, so dass die Kammspielzahl erhöht werden kann. Die Saugöffnungen 52 sind innerhalb der Walze 12 angebracht und rotieren mit der Walze 12. Jeder Klemmvorrichtung 19, 20 (Zangeneinrichtung) ist wenigstens eine Saugöffnung 16 zugeordnet. Die Saugöffnungen 52 sind je zwischen Greifelement (Oberzange) und Gegenelement (Unterzange) angeordnet. Im Inneren des Rotors 12 befindet sich ein Unterdruckbereich, welcher den Saugstrom B an den Saugöffnungen 52 erzeugt. Der Unterdruck kann durch den Anschluss an eine Strömungsmaschine bereitgestellt werden. Der Saugstrom an den einzelnen Saugöffnungen 52 kann zwischen Unterdruckbereich und Saugöffnung so geschaltet werden, dass er nur an bestimmten einstellbaren Winkelpositionen auf dem Walzenumfang anliegt. Für die Schaltfunktion können Ventile oder ein Ventilrohr 54 mit Öffnungen 55 an den entsprechenden Winkelpositionen eingesetzt werden. Die Freigabe des Saugstromes B kann auch durch die Bewegung des Greifelements (Oberzange) erfolgen. Weiterhin ist es möglich einen Unterdruckbereich nur an den entsprechenden Winkelpositionen anzuordnen. Der Saugstrom B kann nicht nur die Auslenkung, sondern auch den Trennvorgang zwischen Watte und abzuziehenden Faserbart im Bereich der Zuführeinrichtung 8 begünstigen und zeitlich verkürzen.
  • Anschließend wird der Faserverband auf die zweite Walze 15 (Kämmrotor) übertragen. Die zweite Walze 15 ist im Bereich ihres Umfanges mit einer Mehrzahl von Klemmeinrichtungen versehen, die sich über die Breite der Walze 15 erstrecken und jeweils aus Oberzange 16 (Greifelement) und Unterzange 17 (Gegenelement) bestehen. Die Oberzange 16 ist an ihrem einen, dem Mittelpunkt bzw. der Drehachse der Walze 15 zugewandten Endbereich jeweils an einem Drehlager 22 drehbar angelenkt, das an der Walze 15 angebracht ist. Die Unterzange 17 ist ortsfest an der Walze 15 angebracht. Das freie Ende der Oberzange 16 ist dem Umfang der Walze 15 zugeordnet. Die Oberzange 16 und die Unterzange 17 arbeiten derart zusammen, dass sie den zu kämmenden Faserverband zu greifen (Klemmen) und loszulassen vermögen. Jeder Zangeneinrichtung 16, 17 auf der Kämmwalze 15 (Kämmrotor) ist wenigstens ein garniertes Kämmelement 18 zugeordnet (sh. 4), welches auf der Kämmwalze 15 drehbar (Drehlager 23) gelagert ist. Der in der Zangeneinrichtung geklemmte Faserbart wird von diesem Kämmelement 18 vor Erreichen der Lötwalze 14 ausgekämmt. Die Kämmelemente 18 können Rundkämme sein. Die Kämmelemente 18 können kontinuierlich und gleichförmig rotieren. Die Winkellage der Kämmelemente 18 auf ihrer Rotationsachse in Abhängigkeit von der Kämmwalzenstellung verläuft so, dass die Bewegung der beweglichen Zange 16 nicht behindert wird. Die Rotation der Kämmelemente 18 in Richtung 36a kann durch ein einfaches Rädergetriebe erzeugt werden, welches durch die Drehbewegung der Kämmwalze 15 angetrieben wird. Am Umfang der Kämmwalze 15 befindet sich eine Putzeinrichtung, z. B. rotierende Putzwalzen 25a, 25b, 25c, welche die Kämmelemente 18 reinigt. Um eine Behinderung der Zangenbewegung zu vermeiden, kann die Anordnung von Greifelement 16 (Oberzange) und Gegenelement 19 (Unterzange) vertauscht werden. Dann kann anstelle der Kämmelemente 18 auch eine vollgarnierte Walze eingesetzt werden.
  • Entsprechend 2 weist eine zweite Ausbildung der Rotorkämmmaschine zwei Walzen auf, wobei die erste Walze 12 (Wenderotor) wie in 1 dargestellt und beschrieben ausgebildet ist. Der Faserverband 5 wird von der ersten Walze 12 auf eine zweite Walze 27 (Kämmrotor) übergeben. Innerhalb der zweiten Walze 27 rotiert eine weitere Walze 28, die mit mehreren garnierten Kämmelementen 29 bestückt ist. Die Walze 28 ist konzentrisch zur Achse der zweiten Walze 27 gelagert. Die Walze 28 rotiert kontinuierlich und gleichförmig im Gleich- oder Gegenlauf zum Kämmrotor 32. Die Zangeneinrichtungen 30 bestehen aus Oberzange 31 und Unterzange 32, die mit ihrem einen Ende um ein Drehlager 33 in Richtung M, N drehbar sind. Die Zangeneinrichtungen 30 legen im geschlossenen Zustand die geklemmten Faserbärte zum Kämmen den Kämmelementen 29 vor. Durch die Relativbewegung zwischen Faserbart und Kämmelement 29 wird der Faserbart ausgekämmt. Innerhalb des Rotors 27 befindet sich eine Putzeinrichtung, z. B. rotierende Putzwalze 34 mit Absaughaube 35, welche die Kämmelemente 29 reinigt. Beim Gleichlaufkämmen ist das Drehzahlverhältnis zwischen Kämmrotor 27 und der Walze 28 mit Kämmelementen 29 größer eins. Vom Kämmrotor 27 gelangt das ausgekämmte Faserpaket auf die Lötwalze 14.
  • Nach 3 sind an der ersten Walze 1 (Wenderotor) Klemmelemente 2 vorhanden, denen als Gegenelement ein Förderband 3 gegenüberliegend angeordnet ist und bei der der Faserverband 5 auf der ersten Walze 1 teilweise angesaugt ist. Das Fasermaterial 9 wird durch eine Zuführeinrichtung 4 aus zwei zusammenarbeitenden endlos umlaufenden Förderbändern 4a, 4b in den Spalt zwischen der Walze 1 und dem Förderband 3 eingespeist. Durch Klemmen zwischen den Klemmelementen 2 und dem der Walze 1 zugewandten Bandabschnitt 3a des Förderbandes 3 werden Faserbandpakete 5 gebildet (abgerissen) und aus dem Spalt zwischen der Walze 1 und dem Förderband 3 herausgeführt. Anschließend wird jeweils ein Endbereich jedes Bandpaketes 5 durch einen Saugluftstrom L eines Saugkanals 6, der an einen Unterdruckbereich 7 angeschlossen ist, auf der Oberfläche der Walze 1 festgehalten. Ein Abschirmelement 8 bewirkt, dass in einem Teilbereich – vornehmlich von der Übergabestelle zwischen der ersten Walze 1 auf die zweite Walze 27 bis zur Ausführung des Faserpaketes 5 aus dem Spalt zwischen erster Walze 1 und Gegenelement 3 – die Ansaugöffnungen der Saugkanäle 6 verschlossen sind. Anschließend wird der Faserverband 5 auf die zweite Walze 27 (Kämmrotor) übergeben. Die zweite Walze 13 entspricht der in 2 gezeigten und beschriebenen Walze 27.
  • 4 zeigt einen Rundkamm 18, bei dem auf einer Rundkammwelle 23 durch (nicht gezeigte) Befestigungsmittel ein Rundkammträger 36 drehfest angebracht ist. Auf dem Mantel des Rundkammträgers 36 ist ein Grundkörper 37 über (nicht dargestellte) Befestigungsmittel befestigt. Auf dem Grundkörper 37 sind unterschiedlich ausgebildete Reihen von Zahngarnituren 38 angebracht. Die Zahngarnituren 38, z. B. Sägezahndrahtstreifen (Ganzstahlgarnituren), bilden insgesamt ein Kämmsegment. Die Zahngarnituren 38 sind auf dem Grundkörper durch Kleben, Formschluss, Kraftschluss oder anderweitig befestigt. Der Rundkamm rotiert in Richtung 36a. Die Kämmelemente 29 (sh. 3) können entsprechend ausgebildet sein. Die Zahngarnituren 38 sind konvex ausgerichtet.
  • Eine vierte (nicht gezeigte) Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rotorkämmmaschine besteht darin, dass die erste Walze 1 wie in 3 dargestellt und entsprechend beschrieben und die zweite Walze 15 wie in 1 dargestellt und entsprechend beschrieben ausgebildet sind.
  • Mit der erfindungsgemäßen Rotorkämmmaschine erfolgt ein mechanisches Kämmen des auszukämmenden Fasermaterials, d. h. zum Kämmen werden mechanische Mittel herangezogen. Es erfolgt kein pneumatisches Kämmen des auszukämmenden Fasermaterials, d. h. zum Kämmen werden keine Luftströme, z. B. Saug- und/oder Blasluftströme, verwendet.
  • Die Umfangsgeschwindigkeiten betragen beispielsweise für die Speisewalze ca. 0,2 bis 1,0 m/sec, die erste Walze 12 ca. 2,0 bis 6,0 m/sec, die zweite Walze 13 ca. 2,0 bis 6,0 m/sec, den Abnehmer ca. 0,4 bis 1,5 m/sec und das Wanderdeckelaggregat ca. 1,5 bis 4,5 m/sec. Der Durchmesser der ersten Walze 12 und der zweiten Walze 13 ist z. B. ca. 0,3 m bis 0,8 m.
  • Mit der erfindungsgemäßen Rotorkämmmaschine 2 werden über 2000 Kammspiele/min, z. B. 3000 bis 5000 Kammspiele, erreicht.
  • Bei der erfindungsgemäßen Rotorkämmmaschine sind ununterbrochen (kontinuierlich) schnelllaufende Walzen mit Klemmvorrichtungen vorhanden. Walzen, die mit Unterbrechungen, schrittweise oder zwischen Stillstand und Drehung wechselnd rotieren, sind nicht verwendet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1586682 A [0003]

Claims (48)

  1. Vorrichtung zur Fasersortierung bzw. -selektion eines Faserverbandes aus Textilfasern, insbesondere zum Kämmen, der über Zuführmittel einer Fasersortierungseinrichtung, insbesondere Kämmeinrichtung, zugeführt wird, bei der Klemmvorrichtungen vorgesehen sind, die den Faserverband im Abstand zu seinem freien Ende klemmen und mechanische Mittel vorhanden sind, welche eine Kämmwirkung von der Klemmstelle zum freien Ende des Faserverbandes erzeugen, um nicht geklemmte Bestandteile, wie z. B. kurze Fasern, Nissen, Staub u. dgl. aus dem freien Ende herauszulösen und abzuführen, wobei zur Übernahme des zugeführten Fasermaterials ein Klemmelement vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zuführmittel (8; 10, 11, 27a, 27b, 28a, 28b) mindestens eine ununterbrochen schnelllaufende drehbar gelagert Walze (12; 13) nachgeordnet ist, die mit im Abstand im Bereich ihres Umfangs verteilten Klemmvorrichtungen (18, 19, 20; 21, 22, 23) für den Faserverband (16; 301 bis 303 ) versehen ist und die Mittel (15, 31, 32) zur Erzeugung einer Kämmwirkung (Kämmelemente) innerhalb der Walze (13) angeordnet sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtungen mit den Mitteln zur Erzeugung einer Kämmwirkung (Kämmelemente) zusammenarbeiten.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zuführmittel eine erste und eine zweite Walze nachgeordnet sind und die Mittel zur Erzeugung einer Kämmwirkung (Kämmelemente) in der zweiten Walze (Kämmrotor) angeordnet sind.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Walze (Wenderotor) zwischen dem Zuführmittel und der zweiten Walze angeordnet ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kämmelement um einen eigenen Drehpunkt rotiert.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass alle Kämmelemente um den Drehpunkt des Kämmrotors rotieren.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämmelemente planetenartig um einen eigenen Drehpunkt und um den Drehpunkt des Kämmrotors rotieren.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämmelemente am Kämmrotor angebracht sind.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämmelemente an einer rotierenden Walze angeordnet sind.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die rotierende Walze innerhalb des Kämmrotors angeordnet ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen der rotierenden Walze und des Kämmrotors konzentrisch zueinander angeordnet sind.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifzange drehbeweglich gelagert ist.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement unbeweglich gelagert ist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement drehbeweglich gelagert ist.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen der Greifzange und des Gegenelements konzentrisch zueinander angeordnet sind.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jede Greifzange um einen eigenen Drehpunkt drehbar ist bzw. rotiert.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zahnwalzenpaar (Greifzange und Gegenelement) um einen eigenen Drehpunkt rotiert.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass alle Greifzangen um den Drehpunkt des Kämmrotors rotieren.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangenpaare planetenartig um einen eigenen Drehpunkt und um den Drehpunkt des Kämmrotors rotieren.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangenpaare am Kämmrotor angebracht sind.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zangeneinrichtung wenigstens ein Kämmelement zugeordnet ist.
  22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Kämmelement auf seinem Umfang teilweise eine Kämmgarnitur aufweist.
  23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Kämmelement auf seinem gesamten Umfang eine Kämmgarnitur aufweist (garnierte Walze).
  24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämmelemente Rundkämme sind.
  25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Zangeneinrichtung geklemmte Faserbart von dem Kämmelement vor Erreichen der Lötwalze auskämmbar ist.
  26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämmelemente kontinuierlich rotieren.
  27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämmelemente gleichförmig rotieren.
  28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkellage der Kämmelemente auf ihrer Rotationsachse ist in Abhängigkeit von der Kämmwalzenstellung in Bezug auf die freie Bewegung der beweglichen Zange aufeinander abgestimmt sind.
  29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass ein drehbewegliches Greifelement und ein drehbares Kämmelement nebeneinander angeordnet sind.
  30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet ein unbewegliches Greifelement und eine garnierte Kämmwalze nebeneinander angeordnet sind.
  31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rotation der Kämmelemente ein Rädergetriebe herangezogen wird.
  32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rotation der Kämmwalzen ein Rädergetriebe herangezogen wird.
  33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Rädergetriebe von dem Kämmrotor angetrieben ist.
  34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass den Kämmelementen und/oder den Kämmwalzen eine Putzeinrichtung, z. B. rotierende Putzwalzen, zugeordnet ist.
  35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Kämmrotors eine weitere Walze rotiert, die mit mehreren Kämmelementen bestückt ist.
  36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Walze konzentrisch zur Achse des Kämmrotors gelagert ist.
  37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Walze exzentrisch zur Achse des Kämmrotors gelagert ist.
  38. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Walze kontinuierlich rotiert.
  39. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Walze gleichförmig rotiert.
  40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Walze und der Kämmrotor die gleiche Drehrichtung aufweisen (Gleichlauf).
  41. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Walze und der Kämmrotor unterschiedliche Drehrichtung aufweisen (Gegenlauf).
  42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangeneinrichtungen aus Ober- und Unterzangen im geschlossenen Zustand die geklemmten Faserbärte den Kämmelementen zum Kämmen vorlegen.
  43. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserbart durch die Relativbewegung zwischen Faserbart- und Kämmelement bzw. Kämmwalzengarnitur auskämmbar ist.
  44. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Kämmrotors eine Putzeinrichtung, z. B. mindestens eine rotierende Putzwalze, zur Ausreinigung der Kämmelemente bzw. der Kämmwalzengarnituren, angeordnet ist.
  45. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehzahlverhältnis zwischen Kämmrotor und der weiteren Walze mit den Kämmelementen beim Gleichlaufkämmen größer als 1 ist.
  46. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zuführmittel (8; 10, 11) mindestens zwei ununterbrochen schnelllaufende drehbar gelagerte Walzen (12; 13) nachgeordnet sind.
  47. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass der Wenderotor (12) und der Kämmrotor (13) entgegengesetzte Drehrichtungen (12a bzw. 13a) aufweisen.
  48. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ansaugung der zugeführten Faserverbände (301 , 302 ) den Klemmvorrichtungen (18, 19, 20; 21, 22, 23) mindestens eine Ansaugeinrichtung (31, 32, 33, 34; 35, 36, 37, 38) im Bereich der Übernahme des Faserverbandes (301 ) von dem Zuführmittel (8; 10, 11, 27a, 27b, 28a, 28b) auf die erste Walze (12) und/oder im Bereich der Übernahme des Fasermaterials (302 ) von der ersten Walze (12) auf die zweite Walze (13) zugeordnet ist.
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