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DE102007062895A1 - Übergabeverfahren und Anordnung zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors - Google Patents

Übergabeverfahren und Anordnung zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors Download PDF

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DE102007062895A1
DE102007062895A1 DE102007062895A DE102007062895A DE102007062895A1 DE 102007062895 A1 DE102007062895 A1 DE 102007062895A1 DE 102007062895 A DE102007062895 A DE 102007062895A DE 102007062895 A DE102007062895 A DE 102007062895A DE 102007062895 A1 DE102007062895 A1 DE 102007062895A1
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DE
Germany
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fuel
transfer
arrangement
reactor
compartment
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102007062895A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank San Jose Ortega
Mark William Rohnert Park Broaddus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Systeme und Verfahren zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors 10 mit einem Reaktorkern 14 in einem Reaktorbecken 18, der eine Anzahl von länglichen Reaktorkernkomponenten 16, ein Brennstoffbecken 24 zum Lagern von Reaktorkernkomponenten 16 und einen Überführungskanal 32 aufweist, der das Brennstoffbecken 24 mit dem Reaktorbecken 18 verbindet. Zu dem Verfahren gehören die Schritte: Holen einer Reaktorkernaustauschkomponente 90 aus dem Brennstoffbecken 24 und Sichern der Reaktorkernaustauschkomponente 90 in einem ersten Abteil 34 einer Übergabeanordnung 30 in einer vertikalen Stellung. Das Verfahren beinhaltet ferner die Schritte: Holen einer abgebrannten Reaktorkernkomponente 86 aus dem Reaktorkern 14 und Sichern der abgebrannten Reaktorkernkomponente 86 in einem zweiten Abteil 34 der Übergabeanordnung 30 in einer vertikalen Stellung. Die Reaktorkernaustauschkomponente 90 wird aus dem ersten Abteil 34 geholt und in dem Reaktorkern 14 installiert. Die abgebrannte Reaktorkernkomponente 86 wird aus dem zweiten Abteil 34 geholt und in einem Lagergestell 82 in dem Brennstoffbecken 24 gespeichert.

Description

  • GEBIET
  • Die vorliegende Offenbarung betrifft die Brennstofferneuerung von Kernreaktoren und insbesondere den Einsatz von Brennstofferneuerungsanordnungen im Zusammenhang mit einem Kernreaktor, die für Brennstofferneuerungsvorgänge benötigte Zeit und die Ausfallzeit der Elektrizitätserzeugung bei Kernkraftwerken reduzieren.
  • HINTERGRUND
  • Die Erläuterungen des folgenden Abschnitts dienen lediglich als Hintergrundinformationen im Zusammenhang mit der vorliegenden Offenbarung und stellen möglicherweise nicht den Stand der Technik dar.
  • In einem Kernreaktor, beispielsweise einem Druckwasserreaktor (PWR = Pressurized Water Reactor) oder einem Siedewasserreaktor (SWR), ist in einem Druckgefäß ein Reaktorkern enthalten. Der Reaktorkern enthält mehrere in Querrichtung voneinander beabstandete längliche Kernbrennstoffbündel und Steuerstäbe. Jedes der Brennstoffbündel weist einen äußeren Brennstoff- oder Strömungskanal auf, der gewöhnlich mit einem quadratischen Querschnitt ausgebildet ist. In dem Strömungskanal sind in einer herkömmlichen Matrix voneinander beabstandet längliche Brennstoffleitungen angeordnet. Der Boden des Brennstoffbündels weist gewöhnlich eine hohle, konische Nasenkomponente oder untere Verbindungsplatte auf, durch die Wasser durch das Brennstoffbündel nach oben kanalisiert wird, wobei es in den Brennstoffleitungen aufgrund herkömmlicher nuklearer Reaktionen erwärmt wird. Die Oberseite des Brennstoffbündels ist offen, um ein Entweichen von Wasser und Dampf zu ermöglichen. Gewöhnlich ist ein Henkel vorgesehen, um das Brennstoffbündel für die Brennstoffbündelbeschickung bzw. -entfernung in dem Reaktorkern in seine Position zu heben bzw. aus dieser zu entfernen.
  • Während eines typischen Reaktorkernbrennstofferneuerungsvorgangs werden 25% oder mehr der verbrauchten oder abgebrannten Brennstoffbündel in dem Reaktorkern durch neue unverbrauchte Brennstoffbündel ersetzt. Oberhalb des Reaktorkerns ist gewöhnlich ein oberes Wasserbecken angeordnet, um beispielsweise eine Abschirmung vor der aus dem Brennstoffbündel austretenden Strahlung zu schaffen, und eine herkömmliche Brücke oder ein Portal kann über das Becken bewegt werden, um den Brennstoff des Reaktorkerns zu erneuern. Die Brücke weist einen an einem Fahrwagen angebrachten Greifer auf, der teleskopartig durch das Becken nach unten und in den Reaktorkern ausgefahren wird, um eines der Brennstoffbündel an seinem an dem oberen Ende vorhandenen Griff zu ergreifen, und der anschließend nach oben zurückgezogen wird, um das Brennstoffbündel zu entfernen. Das Brennstoffbündel wird fortwährend mit Wasser bedeckt gehalten, um sowohl dessen Abschirmung vorzusehen als auch zu erlauben, dass Wasser durch das Brennstoffbündel nach oben strömt, um dieses zu kühlen. Dies verhindert eine Überhitzung, die auf die darin stattfindende Fortsetzung von Kernreaktionen zurückzuführen ist, die mit einer wesentlich geringeren Stärke auftreten, als in einem im Betrieb befindlichen Reaktorkern.
  • In einem eine einzige Brücke aufweisenden Brennstofferneuerungssystem wird jedes Brennstoffbündel oder abgebrannte Brennstoffbündel eines nach dem anderen aus dem Reaktorkern entfernt und durch das obere Becken horizontal zu einem benachbarten Brennstofflagerbecken überführt und in einem horizontalen Feld von Lagergestellen vertikal angeordnet, um vorübergehend bis zu mehreren Jahren gelagert zu werden, bis ein solcher abgebrannter Brennstoff dann zu einer Langzeitlagerstätte verbracht wird. Mittels der Brücke wird dann ein unverbrauchtes Brennstoffbündel aus dem Brennstofflagerbecken zurück zu dem Reaktorkern befördert und darin positioniert. Da ein typischer Reaktor einige Hundert Brennstoffbündel enthält, ist der Zeitaufwand für die Entfernung der abgebrannten Brennstoffbündel und den Austausch derselben gegen unverbrauchte Brennstoffbündel beträchtlich.
  • Außerdem können Brennstofftransportbehälter in einem herkömmlichen Einzelbrückensystem bis zu etwa 100 Tonnen wiegen. Um das Einbringen des abgebrannten Brennstoffs in diese Brennstofftransportbehälter zu ermöglichen, müssen diese einzeln in das Brennstofflagerbecken gehoben werden. Das Heben eines derartigen schweren Behälters ist mit dem Risiko verbunden, dass der Behälter möglicherweise herabfällt und das Becken und/oder die Brennstoffbündel beschädigt.
  • Eine weitere Bauart eines in vielen Druckwasserreaktoren und einigen Siedewasserreaktoren verwendeten Brennstofferneuerungssystems setzt zwei Brücken mit einer zwischen den beiden angeordneten Überführungseinrichtung ein. Die eine Brücke befördert neue und abgebrannte Brennstoffbündel einzeln zwischen dem Reaktorkern und der Überführungseinrichtung, und die andere Brücke transportiert abgebrannte und unverbrauchte Brennstoffbündel zwischen der Überführungseinrichtung und dem Brennstofflagerbecken. Die Überführungseinrichtung befördert dann die abgebrannten und unverbrauchten Brennstoffbündel zwischen den beiden Brücken. Auf diese Weise lässt sich ein gesamter Brennstofferneuerungsvorgang in kürzerer Zeit durchführen als mittels einer einzigen Brücke, da die beiden Brücken und die Überführungseinrichtung zeitlich zusammenfallend mit sämtlichen Betriebsvorgängen synchronisiert werden können, wobei jede Brücke unabhängig ein entsprechendes Brennstoffbündel dazwischen transportiert. Dieses System eliminiert außerdem das Risiko des Herabfallens eines Transportbehälters in das Speicherbecken, da die eine der Brücken genutzt werden kann, um Brennstoff zwischen getrennten Becken zu transportieren, die den gelagerten Brennstoff bzw. die Transportbehälter enthalten.
  • In diesem zwei Brücken verwendenden System sind die beiden Brücken gewöhnlich in getrennten Gebäuden angeordnet, wobei das eine den Reaktorkern und das andere das Brennstofflagerbecken enthält. Die gemeinsame Wand zwischen den beiden Gebäuden muss unbedingt mit einer Dichtung gegen die Strahlung und den Druck zwischen den beiden Gebäude ausgerüstet sein und setzt daher ein sich dazwischen erstreckendes verhältnismäßig komplexes Überführungsrohr voraus, durch das die Brennstoffbündel überführt werden. Das Überführungsrohr ist gewöhnlich entweder horizontal oder geneigt ausgerichtet, so dass der Durchgang zwischen den beiden Gebäuden verhältnismäßig klein ist, um die Komplexität der dazwischen angeordneten erforderlichen Dichtungen zu reduzieren. Es ist wünschenswert die Brennstoffbündel hauptsächlich in einer aufrechten vertikalen Orientierung zu transportieren, während sie lateral oder seitwärts durch die entsprechenden Becken werden bewegt, so dass Wasser ständig in der Lage ist, die Brennstoffbündel vertikal aufwärts zu durchströmen, um sie zu kühlen. Notge drungen müssen die Brennstoffbündel daher für den Durchgang durch das Überführungsrohr vorübergehend aus ihrer vertikalen Orientierung in die geneigte oder horizontale Orientierung gekippt oder versetzt werden. Die herkömmliche Überführungseinrichtung sieht daher an jedem Ende des Überführungsrohrs eine Kippeinrichtung vor, um zu Beginn ein vertikales Brennstoffbündel in die erforderlich horizontale Schieflage für den Durchgang durch das Überführungsrohr zu drehen, und an dem anderen Ende desselben versetzt eine weitere Kippeinrichtung dann das Brennstoffbündel wieder in die bevorzugte vertikale Orientierung. An beide Enden des Überführungsrohrs sind geeignete Dichtungen vorgesehen, um einen Leckstrom des Wassers dort zu verhindern.
  • Nachdem abgebrannte Brennstoffbündel für beträchtliche Zeit in dem Reaktorkern gearbeitet haben, haben sich radioaktive Korrosionsrückstände in dem Brennstoffbündel gebildet, die sich gewöhnlich während ihres Transports lösen und auf den Boden des entsprechenden Beckens sinken. Die radioaktiven Korrosionsrückstände fallen außerdem während der Kippvorgänge und während des Transports durch das Überführungsrohr ab. Die radioaktiven Korrosionsrückstände müssen von Zeit zu Zeit beseitigt werden, was mit Blick auf den komplexen Transportpfad, der im Zusammenhang mit den beiden Brücke und dem Überführungsrohrsystem erforderlich ist, die Wartungszeit und Kosten steigert.
  • Außerdem ist die aufgrund des hindurch geleiteten Wassers vorhandene natürliche Konvektionskühlung während der horizontalen Neigung der Brennstoffbündel verringert, da der hindurch führende vertikale Pfad reduziert oder eliminiert ist. Der Transport des Brennstoffbündels durch das Überführungsrohr muss daher verhältnismäßig rasch erfolgen, um die Wahrscheinlichkeit einer Überhitzung der Brennstoffbündel zu verringern, und es sind zusätzliche Verfahren einzurichten, um eine wirkungsvolle Kühlung derselben für den Fall vorzusehen, dass die Überführungseinrichtung versagt, während die Brennstoffbündel gekippt sind.
  • KURZBESCHREIBUNG
  • Den Erfindern der vorliegenden Erfindung ist es gelungen, Brennstofferneuerungsanordnungen zu entwickeln, die in der Lage sind, abgebrannte Reaktorkernkomponenten des Reaktorkerns eines Kernreaktors während Brennstofferneuerungsvorgängen auf effiziente Weise gegen Austauschkomponenten auszutauschen, wobei die vertikalen Stellung der Brennstäbe beibehalten wird und auf die Verlagerung der Brennstäbe in eine horizontale Lage verzichtet werden kann. Ein derartiges System schafft außerdem Möglichkeiten, Arbeitsschritte der Brennstofferneuerung sowohl in dem Brennstoffbecken als auch in dem Reaktorkernbecken gleichzeitig durchzuführen, und es ermöglicht eine effiziente und sichere Übergabe abgebrannter Reaktorkernkomponenten und Austauschkomponenten, was die im Zusammenhang mit der Brennstofferneuerung anfallenden Ausfallzeiten des Reaktorbetriebs verringern kann.
  • Gemäß einem Aspekt eine Anordnung zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors, der in einem Reaktorbecken positionierte längliche Reaktorkernkomponenten, ein Brennstoffbecken und ein Überführungsbecken aufweist, das das Brennstoffbecken mit dem Reaktorbecken strömungsmäßig verbindet. Das System enthält eine Übergabeanordnung, die sich selektiv in dem Überführungskanal positionieren lässt. Die Übergabeanordnung enthält zwei oder mehr Abteile, die beide dazu eingerichtet sind, selektiv eine der Reaktorkernkomponenten in einer vertikalen Stellung zu sichern. Die Übergabeanordnung ist beweglich, um mittels eines von einer Reaktorbeckenbrücke aus arbeitenden Reaktorbeckengreifers und mittels eines von einer Brennstoffbeckenbrücke aus arbeitenden Brennstoffbeckengreifers einen unabhängigen selektiven Zugriff auf jedes Abteil zu erlauben.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt gehören zu einer Anordnung, die dazu dient, den Brennstoff eines Kernreaktors, der einen Reaktorkern in einem Reaktorbecken aufweist, durch einen Überführungskanal hindurch zu einem Lagergestell in einem Brennstoffbecken zu erneuern, eine Übergabeanordnung, eine Reaktorbeckenbrücke und eine Brennstoffbeckenbrücke.
  • Die Übergabeanordnung enthält zwei oder mehr Abteile, die beide dazu eingerichtet sind, wenigstens eine Komponente des Kerns in einer vertikalen Stellung selektiv zu sichern. Die Übergabeanordnung ist dazu eingerichtet, sich in dem Überführungskanal positionieren zu lassen. Die Reaktorbeckenbrücke ist oberhalb des Reaktorbeckens angeordnet und lässt sich über dieses bewegen. Die Reaktorbeckenbrücke weist eine Reaktorbeckenüberführungsanordnung mit einem Reaktorbeckengreifer auf, der dazu eingerichtet ist, eine abgebrannte Reaktorkernkomponente aus dem Reaktorkern in Eingriff zu nehmen und die abgebrannte Reaktorkernkomponente zu einer der Abteile der Übergabeanordnung zu überführen. Die Brennstoffbeckenbrücke ist oberhalb des Brennstoffbeckens und darüber beweglich angeordnet. Die Brennstoffbeckenbrücke weist eine Brennstoffbeckenüberführungsanordnung mit einem Brennstoffbeckengreifer auf, der dazu eingerichtet ist, eine Reaktorkernaustauschkomponente in dem Brennstoffbecken in Eingriff zu nehmen und die Reaktorkernaustauschkomponente aus dem Brenn stoffbecken zu einem der Abteile der Übergabeanordnung zu überführen. Ein Fahrwagen lässt sich längs der Brennstoffbeckenbrücke bewegen. Die Übergabeanordnung ist drehbar unterhalb des Fahrwagens angebracht. Der Fahrwagen weist eine Ausfahranordnung auf, die dazu eingerichtet ist, die Übergabeanordnung von der Brennstoffbeckenbrücke und dem Fahrwagen aus auszufahren und in den Überführungskanal einzufahren.
  • Gemäß noch einem weiteren Aspekt enthält eine Anordnung zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors Mittel, die dazu dienen, eine oder mehrere längliche Reaktorkernkomponenten zwischen einem Reaktorkernbecken und einem Brennstoffbecken in einer vertikalen Stellung durch einen Überführungskanal zu überführen. Das Mittel zum Überführen von Brennstoffkomponenten weist zwei oder mehr Abteile auf, um zwei verschiedene Reaktorkernkomponenten gleichzeitig in einer vertikalen Stellung vorübergehend zu sichern. Weiter sind Mittel zum Transport wenigstens einer der Reaktorkernkomponenten in dem Reaktorkernbecken enthalten, um die wenigstens eine Reaktorkernkomponente zu mindestens einem der Abteile der Mittel zum Überführen zu bringen und von dort zu holen. Die Anordnung enthält ferner Mittel zum Transport wenigstens einer der Reaktorkernkomponenten in dem Brennstoffbecken, um die wenigstens eine Reaktorkernkomponente zu mindestens einem der Abteile der Mittel zum Überführen zu bringen und von dort abzuholen.
  • Gemäß noch einem weiteren Aspekt (ist) ein Verfahren zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors (geschaffen), der einen Reaktorkern in einem Reaktorbecken mit einer Anzahl von länglichen Reaktorkernkomponenten, ein Brennstoffbecken zum Lagern von Reaktorkernkomponenten und einen das Brennstoffbecken mit dem Reaktorbecken verbindenden Überführungskanal aufweist. Zu dem Verfahren gehören die Schritte: Holen einer Reaktorkernaustauschkomponente aus dem Brennstoffbecken und Sichern der Reaktorkernaustauschkomponente in einem ersten Abteil einer Übergabeanordnung in einer vertikalen Stellung. Das Verfahren beinhaltet ferner die Schritte: Holen einer abgebrannten Reaktorkernkomponente aus dem Reaktorkern und Sichern der abgebrannten Reaktorkernkomponente in einem zweiten Abteil der Übergabeanordnung in einer vertikalen Stellung. Die Reaktorkernaustauschkomponente wird aus dem ersten Abteil geholt und in dem Reaktorkern installiert. Die abgebrannte Reaktorkernkomponente wird aus dem zweiten Abteil geholt und in einem Lagergestell in dem Brennstoffbecken gelagert.
  • Weitere Aspekte der vorliegenden Erfindung werden teils offensichtlich und teils im Folgenden erläutert. Es ist selbstverständlich, dass vielfältige Aspekte der Offenbarung einzeln oder miteinander kombiniert durchgeführt werden können. Es ist ebenfalls selbstverständlich, dass die detaillierte Beschreibung und die Zeichnungen zwar spezielle exemplarische Ausführungsbeispiele unterbreiten, jedoch lediglich der Veranschaulichung dienen und den Schutzumfang der Offenbarung nicht beschränken sollen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 veranschaulicht in einer perspektivischen Ansicht eine Kernreaktoranlage, die die Brennstofferneuerungsinfrastruktur gemäß einem Ausführungsbeispiel aufweist.
  • 2 zeigt in einer perspektivische Teilansicht eine Übergabeanordnung, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
  • 3 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht der Übergabeanordnung nach 2, wobei der Mast gegenüber dem in 2 gezeigten um 180 Grad gedreht ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
  • 4 veranschaulicht in einer perspektivischen Ansicht einer Brennstoffbeckenplattform einen Brennstoffmast, einen Brennstoffbeckengreifer und ein rotierendes Karussell zum Entgegennehmen und Überführen von Brennstoffkomponenten im Verlauf von Arbeitsschritten einer Kernreaktorbrennstofferneuerung, gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
  • 5 veranschaulicht in einer perspektivischen Ansicht eine Kernreaktorbrennstofferneuerungsinfrastruktur mit einer stationären Überführungskanalbrücke und einem drehbaren Karussell, das in einem Überführungskanalbecken positioniert ist, um Brennstoffkomponenten zwischen dem Reaktorbecken und dem Brennstoffbecken im Verlauf von Kernreaktorbrennstofferneuerungsvorgängen zu Überführen, gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
  • 6 zeigt in einer vergrößerten perspektivischen Ansicht des stationären Brennstoffüberführungskarussells von 5 die drehbare Brennstoffüberführungskarussellübergabeanordnung, die dazu eingerichtet ist, zwei Brennstoffbündel in gegenüberliegenden Abteilen aufzunehmen, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
  • 7 zeigt ein Flussdiagramm für ein Verfahren zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors, gemäß einiger Ausführungsbeispiele.
  • Es ist selbstverständlich, dass gleichartige oder entsprechende Teile und Ausstattungsmerkmale über die Zeichnungen hinweg mit entsprechenden Bezugszeichen bezeichnet sind.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Die folgende Beschreibung ist lediglich exemplarischer Natur und soll weder die Offenbarung noch Anwendungen oder Verwendungen derselben beschränken.
  • In einigen Ausführungsbeispielen beinhalten Vorrichtungen und Verfahren zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors die Schritte: Holen einer Reaktorkernaustauschkomponente aus dem Brennstoffbecken und Sichern der Reaktorkernaustauschkomponente in einem ersten Abteil einer Übergabeanordnung in einer vertikalen Stellung. Das Verfahren beinhaltet ferner die Schritte: Holen einer abgebrannten Reaktorkernkomponente aus dem Reaktorkern und Sichern der abgebrannten Reaktorkernkomponente in einem zweiten Abteil der Übergabeanordnung in einer vertikalen Stellung. Die Reaktorkernaustauschkomponente wird aus dem ersten Abteil geholt und in dem Reaktorkern installiert. Die abgebrannte Reaktorkernkomponente wird aus dem zweiten Abteil geholt und in einem Lagergestell in dem Brennstoffbecken gelagert.
  • In diesen Verfahren und Schritten ermöglicht die Übergabeanordnung, eine Überführung der Komponenten zwischen dem Reaktorbecken und dem Brennstoffbecken über das Überführungsbecken, während die vertikalen Stellung der Reaktorkernkomponenten ständig beibehalten wird, und die Durchführung eines oder mehrerer gleichzeitiger Arbeitsschritte, was eine Be schleunigung der Brennstofferneuerungsvorgänge und eine Verkürzung der Brennstofferneuerungsintervalle ermöglicht.
  • In einigen Ausführungsbeispielen (enthält) eine Anordnung zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors, der einen Reaktorkern mit in einem Reaktorbecken positionierten länglichen Reaktorkernkomponenten, ein Brennstoffbecken und ein das Brennstoffbecken mit dem Reaktorbecken strömungsmäßig verbindendes Überführungsbecken aufweist. Das System enthält eine Übergabeanordnung, die sich selektiv in dem Überführungskanal positionieren lässt. Die Übergabeanordnung weist zwei oder mehr Abteile auf, die beide dazu eingerichtet sind, selektiv eine der Reaktorkernkomponenten in einer vertikalen Stellung zu sichern. Beispielsweise können die Abteile dazu eingerichtet sein, eine Brennstabanordnung, einen Steuerstab, eine Steuerstabröhre oder eine Doppelblattführung aufzunehmen und zu sichern. Beispielsweise enthält die Übergabeanordnung in einem Ausführungsbeispiel ein erstes Abteil, um eine erste Brennstabanordnung zu sichern, und ein zweites Abteil, um eine zweite Brennstabanordnung zu sichern. Das erste und zweite Abteil können auf einer ersten Seite der Übergabeanordnung angeordnet sein. Die Übergabeanordnung kann außerdem ein oder mehrere dritte Abteile aufweisen, die auf einer der ersten Seite im Wesentlichen gegenüberliegenden zweiten Seite positioniert sind. Diese dem ersten und zweiten Abteil gleichende oder sich davon unterscheidende dritten Abteile, können dazu eingerichtet sein, eine Brennstabanordnung oder eine Doppelblattführung, einen Steuerstab und eine Steuerstabröhre aufzunehmen und zu sichern. Die Übergabeanordnung kann drehbar sein, um den unabhängigen selektiven Zugriff auf sämtliche ersten, zweiten und dritten Abteile durch den Brennstoffbeckengreifer und den Reaktorbeckengreifer zu ermöglichen.
  • Die Übergabeanordnung ist beweglich, um mittels eines von einer Reaktorbeckenbrücke aus arbeitenden Reaktorbeckengreifers und mittels eines von einer Brennstoffbeckenbrücke aus arbeitenden Brennstoffbeckengreifers einen unabhängigen selektiven Zugriff auf jedes Abteil zu erlauben. In einigen Ausführungsbeispielen ist um einen Abschnitt der Brennstoffbeckenbrücke, z. B. auf einer Unterseite, beweglich ein Fahrwagen angebracht. Während sich die Brennstoffbeckenbrücke in die eine Richtung bewegt, kann sich der Fahrwagen in einer dazu senkrechten Richtung bewegen, so dass auf 100% des Brennstoffbeckens zugegriffen werden kann. In einem Ausführungsbeispiel weist die Übergabeanordnung einen mit dem Fahrwagen verbundenen Mast auf, der über eine Ausfahranordnung nach unten ausgefahren und in das Brennstoffbecken eingefahren werden kann, um eine Reaktorkernkomponente aus dem Brennstoffbecken zu holen oder darin zu platzieren. In einem derartigen Ausführungsbeispiel können die Abteile der Übergabeanordnung um den Mast herum, beispielsweise an äußeren Abschnitten oder von der Mittelachse des Masts beabstandet, positioniert sein.
  • Eine Hebeanordnung, beispielsweise ein motorbetriebener Flaschenzug oder ein davon unabhängiger ausfahrbarer Mast, kann dazu eingerichtet sein, den Brennstoffbeckengreifer in dem Brennstoffbecken zu heben und zu senken und auf die Abteile zuzugreifen, um Brennstoffkomponenten zu überführen. Beispielsweise kann eine Winde und ein Seil mit dem Brennstoffbeckengreifer verbunden sein und von der Brennstoffbeckenbrücke aus bedient werden, um den Brennstoffbeckengreifer zu heben und zu senken und auf jedes der Abteile zuzugreifen, wobei der Brennstoffbeckengreifer dazu eingerichtet ist, eine Komponente vorübergehend zu sichern und Komponenten aus jedem der Abteile zu installieren und zu holen.
  • Der Fahrwagen kann auch eine Ausfahranordnung aufweisen, die es ermöglicht, die Übergabeanordnung aus der Brennstoffbeckenbrücke oder wenigstens von unterhalb der Brennstoffbeckenbrücke ausgehend auszufahren und in den Überführungskanal einzufahren. Auf diese Weise bleibt die Brennstoffbeckenbrücke oberhalb des Brennstoffbeckens, und der Fahrwagen fährt die Ausfahranordnung in das Überführungsbecken aus, wobei die Übergabeanordnung und ihre Abteile in das Überführungsbecken eintreten. Die Übergabeanordnung kann eine abgeholte Reaktorkernaustauschkomponente enthalten, die in einem Abteil angeordnet ist, um in das Überführungsbecken überführt zu werden, oder es können ein oder mehrere Abteile leer sein, um eine abgebrannte Reaktorkernkomponente aufzunehmen.
  • In einer Abwandlung kann der Mast mit den daran angebrachten Abteilen in einer feststehenden Position um einen unteren Bereich der Brennstoffbeckenbrücke drehbar und sich nach unten erstreckend gelagert sein. In solchen Ausführungsbeispielen können der Mast und die Abteile mit dem Überführungskanal im Wesentlichen fluchtend ausgerichtet sein und dimensioniert sein, um in dem Überführungskanal eine Drehung des Masts und der Position der Brennstabanordnung sowie der Abteile um wenigstens 90 Grad, 180 Grad oder um ganze 360 Grad zu erlauben.
  • Die Übergabeanordnung, der Mast, der Greifer, die Ausfahranordnung und der Fahrwagen können von einer Fernsteuerungseinheit und/oder durch eine Bedienperson gesteuert werden. Darüber hinaus können eine oder mehrere Positionsarretierungen oder -steuerelemente als Software oder über Positionsrückführungssignale implementiert sein, um zu gewährleisten, dass die Übergabeanordnung nur mit einem leeren, in Richtung des Reaktorbeckens positionierten Abteil in das Überführungsbecken eintritt.
  • In einigen Ausführungsbeispielen kann die Übergabeanordnung auf einem länglichen Grundkörper basieren, der sich abwärts erstreckt und die mindestens zwei Abteile definiert, die beide eine längliche Form aufweisen. Jedes der Abteile kann wenigstens eine im Wesentlichen offene Seite aufweisen, um den seitlichen Durchgang einer Komponente in das Abteil hinein und aus dieser heraus zu erlauben. Eine Arretierung kann auf der Übergabeanordnung positioniert und einem oder mehreren Abteilen zugeordnet sein, um eine Reaktorkernkomponente selektiv vertikal in dem Abteil zu sichern und eine seitliche Bewegung der Reaktorkernkomponente darin zu verhindern. In einigen Ausführungsbeispielen kann jedes Abteil eine Bodenöffnung und eine Bodenplatte aufweisen, die beweglich ist, um die Bodenöffnung selektiv zu schließen. Die Bodenplatte kann dazu eingerichtet sein, die Reaktorkernkomponente vertikal in dem Abteil zu halten. Die Bodenplatte kann sich ferner in eine Öffnungsstellung bewegen lassen, um der Komponente zu erlauben, in Reaktion auf einen Fernbefehl aus der Bodenöffnung auszutreten.
  • Wie erwähnt, kann auf einer der Brücken oder in Entfernung von dem Reaktor ein Übergabeanordnungssteuerungssystem angeordnet sein. Das Steuerungssystem kann dazu eingerichtet sein, den Betrieb der Übergabeanordnung, eine oder beide Brücken, den Fahrwagen und einen oder beide Greifer neben sonstigen für die Brennstofferneuerung gewöhnlich eingesetzten Elementen oder Vorrichtungen zu steuern. Wie ebenfalls oben erwähnt, kann das Steuerungssystem dazu eingerichtet sein, eine Bewegung der Übergabeanordnung durch den Überführungskanal hindurch in Richtung des Reaktorbeckens zu verhindern, wenn ein vorausgehendes Abteil eine Reaktorkernkomponente sichert. Selbstverständlich können auch weitere Beschränkungen oder Regeln für die Bewegung eingerichtet werden, um zusätzliche Betriebs- oder Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen.
  • In noch einem Ausführungsbeispiel ist oberhalb des Überführungskanals eine Überführungskanalbrücke positioniert. In einem solchen Ausführungsbeispiel kann die Übergabeanordnung drehbar unterhalb der Überführungskanalbrücke gelagert sein. Die Überführungskanalbrücke kann während der Brennstofferneuerung im Wesentlichen feststehend positioniert sein und lässt sich möglicherweise, z. B. mittels eines separaten Brückenkrans, entfernen, wenn sie nicht in Gebrauch ist. In diesen. Ausführungsbeispielen kann die Übergabeanordnung ein oder mehrere Abteile aufweisen, die nach Art eines Karussells positioniert sind, oder kann lediglich zwei Abteile aufweisen. In Fällen, wo lediglich zwei Abteile vorgesehen sind, kann ein erstes Abteil um 180 Grad und im Wesentlichen getrennt von einem zweiten Abteil positioniert sein, um dadurch eine räumliche Vielfalt und Trennung der Abteile sowie von an den Abteilen gesicherten abgebrannten Reaktorkernkomponenten und Reaktorkernaustauschkomponenten zu ermöglichen.
  • In sämtlichen dieser Ausführungsbeispiele können Arbeitsschritte in dem Brennstoffbecken zeitgleich mit Arbeitsschritten in dem Reaktorbecken ausgeführt werden. Ein Operator- oder Bedienungssystem kann für beide Vorgänge unabhängig zuständig sein, kann jedoch, wo gewünscht, eine Synchronisierung und Koordination ermöglichen, um die gefahrlose und zuverlässige Übertragung von Reaktorkernelementen zu fördern. Darüber hinaus kann, falls die Übergabeanordnung auf einer Überführungsbeckenbrücke positioniert ist, ein drittes Operator- oder Bedienungssystem die Übergabeanordnung unabhängig von dem Brennstoffbeckenbetrieb und den Reaktorkernbetriebsabläufen betreiben. Wie in der anderen beiden Fällen, können ebenfalls Synchronisierung und Koordination eingesetzt werden.
  • Mit Bezugnahme auf 1 enthält ein für einige Ausführungsbeispiele geeigneter Kernreaktor 10 eine Infrastruktur einer Brennstofferneuerungsanordnung 12, die zur Brennstofferneuerung eines Reaktorkerns verwendet wird. Ein Reaktorbecken 18 eines Reaktorkerns 14 enthält Reaktorkernkomponenten 16, zu denen beispielsweise Brennstabanordnungen, Doppelblattsteuerstäbe und/oder Steuerstabröhren gehören. Eine Reaktorbeckenbrücke 20 weist einen Reaktorbeckengreifer 36, der dazu dient, auf Reaktorkernkomponenten 16 zuzugreifen und eine oder mehrere Reaktorkernkomponenten 16 beweglich zu einem Brennstoffüberführungskanal 32 zu überführen, der ein Überführungsbecken 28 zum Überführen einer Reaktorkernkomponente zu einer Übergabeanordnung 30 aufweist. Die Übergabeanordnung 30 weist mehrere Abteile 34 auf, die jeweils dazu eingerichtet sind, abgebrannte Brennstoffreaktorkernkomponenten aus dem Reaktorkern 14 aufzunehmen und eine Reaktorkernaustauschkomponente aus einem Brennstoffbecken 24 für den Zugriff durch einen Reaktorbeckengreifer 36 zu überführen. Das Überführungsbecken 28 ist strömungsmäßig zwischen dem Brennstoffbecken 24 und dem Reaktorbecken 18 angelegt.
  • Die Übergabeanordnung 30 kann selektiv in dem Überführungskanal 32 positioniert werden. Die Übergabeanordnung 30 kann zwei oder mehr Abteile 34 aufweisen, die jeweils dazu eingerichtet sind, selektiv eine der Reaktorkernkomponenten 16 in einer vertikalen Stellung an der Übergabeanordnung 30 zu sichern. Die Übergabeanordnung 30 ist beweglich, um einen unabhängigen selektiven Zugriff auf jedes Abteil 34 durch den von der Reaktorbeckenbrücke 20 aus arbeitenden Reaktorbeckengreifer 36 und durch den von der Brennstoffbeckenbrücke 26 aus arbeitenden Brennstoffbeckengreifer 27 zu erlauben.
  • Mit Bezugnahme auf 2 sind zusätzliche Konstruktionselemente der Brennstoffbeckenbrücke 26, Brennstofferneuerungsanordnung 12 und Übergabeanordnung 30 gezeigt. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein drehbarer Köcher zum Fixieren von Reaktorkernkomponenten 16 gezeigt. Die Übergabeanordnung 30 weist einen mit einem Fahrwagen 38 verbundenen Mast 40 auf, der sich mit mindestens zwei Abteilen 34 abwärts erstreckt, wobei die Abteile 34 um den Mast 40 angeordnet sind. Eine Hebeanordnung 42 kann dazu eingerichtet sein, den (nicht gezeigten) Brennstoffbeckengreifer 27 zu heben und zu senken. Ein auf der Brennstoffbeckenbrücke 26 positionierter Fahrwagen 38 kann eine Ausfahranordnung 44 aufweisen, die das Ausfahren der Übergabeanordnung 30 in den Überführungskanal 32 von dem Brennstoffbecken her vereinfacht, und die dazu dient, einen selektiven Zugriff auf die überführten Komponenten 16 durch den (in 2 nicht gezeigten) Reaktorbeckengreifer 36 zu ermöglichen.
  • Eine Hebeanordnung 42 weist eine Winde 46 und eine Trosse 48 zum Bedienen des Brennstoffbeckengreifers 27 auf. Die Winde 46 und Trosse 48 kann mit dem Brennstoffbeckengreifer 27 verbunden sein und kann von der Brennstoffbeckenbrücke 26 aus gesteuert werden, um den Brennstoffbeckengreifer 27 zu heben und zu senken und um auf jedes der Abteile 34 zuzugreifen. Der Brennstoffbeckengreifer 27 kann außerdem dazu eingerichtet sein, eine Reaktorkernkomponente 16 vorübergehend zu sichern und Reaktorkernkomponenten 16 aus jedem der Abteile 34 zu installieren und zu holen.
  • Der Brennstoffbeckengreifer 27 kann verwendet werden, um auf eine Reaktorkernkomponente 16 beispielsweise auf einen in dem Brennstoffbecken 24 gelagerten unverbrauchten Brennstoff 25, zuzugreifen. Der Brennstoffbeckengreifer 27 kann außerdem die Reaktorkernkomponente 16 zu einer Übergabeanordnung 30 überführen. Der Brennstoffbeckengreifer 27 kann verwendet werden, um auf eine abgebrannte Reaktorkernkomponente 86 in der Übergabeanordnung 39 zuzugreifen und die abgebrannte Reaktorkernkomponente 86 in dem Brennstoffbecken 24 zu lagern.
  • Nochmals mit Bezug auf 2 und auch auf 3 ist die Übergabeanordnung 30 mit drei Abteilen 34A-C gezeigt, die auch als ein erstes Abteil 34A, ein zweites Abteil 34B und ein drittes Abteil 34C bezeichnet sind und dazu dienen, über den Überführungskanal 32 Brennstoffkomponenten 16 zwischen dem Reaktorbecken 18 und dem Brennstoffbecken 24 zu überführen.
  • Die Übergabeanordnung 30 kann auf einem länglichen Grundkörper basieren, der sich abwärts erstreckt und mindestens zwei Abteile definiert, die beide eine längliche Form aufweisen, wobei jedes Abteil wenigstens eine im Wesentlichen offene Seite, um eine seitliche Bewegung einer Reaktorkernkomponente 16 in ein Abteil 34 hinein und aus diesem heraus zu erlauben, und eine Arretierung 52 aufweist, um die in dem Abteil 34 vertikal angeordnete Reaktorkernkomponente selektiv seitlich zu sichern.
  • Jedes Abteil 34 der Übergabeanordnung 30 kann eine bewegliche Bodenplatte 56 aufweisen, die eine Bodenöffnung jedes Abteils 34 selektiv schließen kann. Jede bewegliche Platte 56 kann eine Bodenöffnung 54 aufweisen, die dazu eingerichtet ist, eine Reaktorkernkomponente 16 in dem Abteil ver tikal zu halten, und kann in eine Öffnungsstellung bewegt werden, um der Komponente 16 zu erlauben, in Reaktion auf einen Fernbefehl aus der Bodenöffnung des Abteil 34 auszutreten.
  • Jedes Abteil 34 kann eine Arretierung 52, beispielsweise einen Drehriegel, aufweisen, um eine überführte Reaktorkernkomponente 16 festzuhalten, die entweder durch den Brennstoffbeckengreifer 27 und/oder den Reaktorbeckengreifer 36 in eines der Abteile 34 einsetzt wurde. Die Bewegung 39 des Fahrwagens 38 kann, wie in 2 gezeigt, senkrecht zu der Brennstoffbeckenbrückenbewegung 29 verlaufen, und die Bewegung 45 der Ausfahranordnung verläuft parallel zu der Bewegung der Brennstoffbeckenbrücke 24 und ist mit dem Überführungskanal 32 fluchtend ausgerichtet, um die Übergabeanordnung 30 für den Zugriff durch den (nicht gezeigten) Reaktorbeckengreifer 36 in den Überführungskanal 32 auszufahren. Wie gezeigt, kann die Übergabeanordnung 30 gedreht werden, um über ein Steuerungssystem 51 eine Drehung des Masts (wie in 3 gezeigt) um wenigstens 90 Grad zu erlauben. Das Übergabeanordnungssteuerungssystem 51 kann die Bewegung der Übergabeanordnung 30 in dem Überführungskanal 32 beschränken, wenn ein eine Reaktorkernkomponente 16 sicherndes Abteil 34 in Richtung des Reaktorbeckens 18 positioniert ist.
  • 3 zeigt die Übergabeanordnung 30 von 2 nach einer Drehung um 180 Grad, wobei das dritte Abteil 34C positioniert ist, um in den Überführungskanal 32 ausgefahren zu werden. Die Abteile 34A und 34B befinden sich auf einer ersten Seite 66 der Übergabeanordnung 30, und das Abteil 34C kann sich auf einer zweiten Seite 70 der Übergabeanordnung 30 befinden. Die bewegliche Platte 56 kann auf einer zweiten Seite 70 der Übergabeanordnung 30 mit Bodenöffnungen 54 aus gebildet sein, die dazu dienen, eine Doppelblattführungsfassung aufzunehmen, und sie ist dem Reaktorkern 14 zugewandt. Das Abteil 34C kann dazu eingerichtet und dimensioniert sein, eine Doppelblattführung aufzunehmen und zu halten. Eine Bedienperson 49 kann einen Platz einnehmen, um die Winde 46 und Trosse 48 unter Nutzung der Hebeanordnung 42 und des (nicht gezeigten) Steuerungssystems 51 zu bedienen.
  • Der Reaktorbeckengreifer 36 kann positioniert werden, um sich der Übergabeanordnung 30 zu nähern, um auf Reaktorkernkomponenten in den Abteilen 34A und 34B zuzugreifen. Die Arretierungen 52 sind in ihren Drehstellungen dargestellt, in denen sie eine erste Brennstabanordnung 60 und eine zweite Brennstabanordnung 64 zurückhalten. Die Brennstabanordnung 60 kann eine abgebrannte Reaktorkernkomponente 86 sein, und die zweite Brennstabanordnung 64 kann ein unverbrauchter Brennstoff 25 sein. Die Übergabeanordnung 30 ist in der Lage, einen eingeführten Steuerstab 74 oder eine Doppelblattführung 72 zurückzuhalten und zu überführen. Die Doppelblattführung 72 kann auf der zweiten Seite 70 der Übergabeanordnung 30 zurückgehalten sein, während dennoch ein Zugriff durch den in dem Brennstoffbecken 24 angeordneten Brennstoffbeckengreifer 27 möglich ist.
  • Während die veranschaulichten Ausführungsbeispiele einer Übergabeanordnung eine Übergabeanordnung zeigen, die mit drei Abteilen eingerichtet ist, können weitere Abteile vorhanden sein, um, wie in der Fachwelt bekannt, abhängig von der Geometrie der Reaktorkernkomponenten und den physikalischen Abmessungen des Überführungskanals reihum die Überführung zusätzlicher Reaktorkernkomponenten zu ermöglichen. Die veranschaulichten Ausführungsbeispiele sollen den Schutzumfang der Offenbarung nicht beschränken.
  • 4 veranschaulicht noch ein Ausführungsbeispiel einer Brennstoffbeckenbrücke 26 mit einem über einem Brennstoffbecken 24 positionierten Fahrwagen 38, um abgebrannte Reaktorkernkomponenten aus dem Reaktorkern 14 aufzunehmen und Reaktorkernaustauschkomponenten zu dem Reaktorkern 14 zu überführen. In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel kann die Reaktorkernkomponente 16 ein Brennstoffbündel sein. In diesem Ausführungsbeispiel weist der Fahrwagen 38 einen sich unterhalb des Fahrwagens 38 erstreckenden teleskopartigen Mast 40 auf, dessen Stirnsegment einen Brennstoffbrückengreifer 27 aufweist, der dazu dient, entweder ein abgebranntes und/oder ein unverbrauchtes Brennstoffbündel in Eingriff zu nehmen. Die im Wesentlichen zentral längs des Fahrwagenbewegungsabschnitts der Brennstoffbeckenbrücke 26 in einer festgehaltenen Position angeordnete und mit dem Zentrum des Überführungskanals 32 fluchtend ausgerichtete Übergabeanordnung 30 enthält ein Karussell 68, das dazu eingerichtet und gesteuert ist, um sich um den Karussellmast 69 zu drehen.
  • Die Abteile 34 befinden sich in einem feststehenden radialen Abstand von dem Karussellmast und sind dazu eingerichtet, in jedem Abteil 34 ein Brennstoffbündel 62 aufzunehmen. Der Brennstoffmast 40 kann geeignet eingerichtet sein, so dass der Brennstoffbeckengreifer 27 das Karussell 68 in Eingriff nimmt und eine Drehbewegung desselben verhindert, wenn ein Brennstoffbündel mit dem Überführungskanal 32 in Richtung des Reaktorbeckens 18 fluchtend ausgerichtet ist. Wenn sich die Brennstoffbeckenbrücke in ihre gegenüber dem Brennstoffüberführungskanal am nächsten kommenden Position bewegt hat, kann durch den unterhalb der Reaktorbeckenbrücke angeordneten Reaktorbeckengreifer 36 auf das Brennstoffbündel 62 zugegriffen werden, und dieses kann anschließend als eine Reaktorkernaustauschkomponente zu dem Reaktorkern überführt werden.
  • Die Brennstoffabteile 34 des Karussells 68 weisen jeweils eine Arretierung 52 auf, um darin eingeführte Brennstoffbündel 62 festzuhalten.
  • 5 veranschaulicht noch ein Ausführungsbeispiel einer Übergabeanordnung 30, wobei sich die Übergabeanordnung 30 ausgehend von der Mitte einer im Wesentlichen zentral über dem Überführungskanal 32 angeordneten stationären Überführungskanalbrücke 80 in dem Überführungskanal 32 abwärts erstreckt. In diese Ausführungsbeispiel sind beide Abteile 34 zu Beginn leer und die Brennstoffbeckenplattform kann verwendet werden, um ein Brennstoffbündel 62 aus einem in dem Brennstoffbecken 24 befindlichen Brennstofflagergestell 89 zu heben und ein neues Brennstoffbündel 62 in das Abteil 34A einzusetzen. Etwa zum selben Zeitpunkt kann der Reaktorbeckengreifer 36 ein abgebranntes Brennstoffbündel aus dem Reaktorkern holen und das abgebrannte Brennstoffbündel in das Abteil 34B einsetzen. Nach dem Beladen der beiden Abteile 34 kann das Karussell 68 um 180 Grad in dem Überführungskanal 32 gedreht werden, der Reaktorbeckengreifer 36 holt das Austauschbrennstoffbündel aus dem Abteil 34A, befördert das Austauschbrennstoffbündel zu dem Reaktorkern und setzt das Austauschbrennstoffbündel in den Reaktorkern ein, wobei das abgebrannte Brennstoffbündel ausgetauscht wird. Etwa zum selben Zeitpunkt kann der Brennstoffbrückengreifer 27 das abgebrannte Brennstoffbündel holen und es in ein (nicht gezeigtes) Lagergestell für abgebrannten Brennstoff einsetzen. Dieses Verfahren kann nach Bedarf mehrere Male wiederholt werden, um den Brennstofferneuerungsvorgang des Reaktorkerns 14 zu vervollständigen.
  • In einigen Ausführungsbeispielen der Brennstofferneuerungsanordnung kann die stationäre Brennstoffüberführungsbrü cke, wenn sie nicht in Gebrauch ist, zu einem nahe an der Oberfläche befindlichen Lagerort bewegt werden, um dadurch jede möglicherweise durch Obflächenkorrosion der Karusselloberflächenmaterialien hervorgerufene potentielle Kontamination des Überführungskanals 32 und des Brennstoffbeckens 24 zu minimieren.
  • Die Übergabeanordnung 30 ermöglicht die Verkürzung der für die Brennstofferneuerung eines Kernreaktors 10 benötigten Zeit und somit eine Reduzieren der während der Brennstofferneuerung eines Kernreaktors 10 anfallenden Stromerzeugungsausfallzeit. 6 veranschaulicht die stationäre Überführungskanalbrücke 80 und die Übergabeanordnung 30, die darunter ein Karussell 68 aufweist. Eine Bedienperson 49 steuert über das Steuerungssystem 51 die Drehung des Karussells 68 sowie die Aktivierung und Deaktivierung der Rückhaltearretierungen.
  • 7 veranschaulicht ein Verfahren zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors mit den Schritten: Holen einer Reaktorkernaustauschkomponente aus dem Brennstoffbecken in Schritt 70 und Sichern der Reaktorkernaustauschkomponente in einem ersten Abteil einer Übergabeanordnung in einer vertikalen Stellung in Schritt 72. Das Verfahren beinhaltet ferner die Schritte: Holen einer abgebrannten Reaktorkernkomponente aus dem Reaktorkern in Schritt 74 und Sichern der abgebrannten Reaktorkernkomponente in einem zweiten Abteil der Übergabeanordnung in einer vertikalen Stellung in Schritt 76. Die Schritte 74 und 76 können etwa gleichzeitig mit den Schritten 70 und 72 ausgeführt werden. Die abgebrannte Reaktorkernkomponente wird in Schritt 78 aus dem zweiten Abteil geholt und wird in Schritt 80 in einem Lagergestell in dem Brennstoffbecken gelagert. Die Reaktorkernaustauschkomponente wird in Schritt 82 aus dem ersten Abteil geholt und wird in Schritt 84 in dem Reaktorkern installiert. Die Schritte 82 und 84 können etwa gleichzeitig mit den Schritten 78 und 80 ausgeführt werden.
  • Darüber hinaus kann das Verfahren, obwohl in 7 nicht gezeigt, den Schritt beinhalten, nach dem Holen der abgebrannten Reaktorkernkomponente in Schritt 74, die geholte abgebrannte Reaktorkernkomponente in Richtung des Überführungskanals zu überführen. Das Verfahren beinhaltet ferner den Schritt, nach dem Holen der Reaktorkernaustauschkomponente in Schritt 74, die Reaktorkernaustauschkomponente in Richtung des Überführungskanals zu überführen. Auch hier können sämtliche dieser Überführungsschritte etwa gleichzeitig durchgeführt werden.
  • Wie oben erörtert, kann die Übergabeanordnung in dem Überführungskanal drehbar angeordnet sein. Die Übergabeanordnung kann ein nicht besetztes erstes Abteil aufweisen, das positioniert ist, um die Reaktorkernaustauschkomponente aufzunehmen und zu sichern, und ein nicht besetztes zweites Abteil ist positioniert, um die abgebrannte Reaktorkernkomponente aufzunehmen und zu sichern. In solchen Ausführungsbeispielen kann das Verfahren den Schritt des Drehens der Übergabeanordnung beinhalten, um das Holen der in dem ersten Abteil gesicherten Reaktorkernaustauschkomponente in dem Reaktorbecken zu erlauben, und um das Holen der in dem zweiten Abteil gesicherten abgebrannten Reaktorkernkomponente in dem Brennstoffbecken zu erlauben.
  • In der Beschreibung von Elementen oder Ausstattungsmerkmalen und/oder deren Ausführungsbeispielen sind der unbestimmte Artikel "ein" und die bestimmten Artikel "der/die/das" in dem Sinne zu verstehen, dass ein oder mehrere Elemente oder Ausstattungsmerkmale vorhanden sind. Die Begriffe "basieren auf", "enthalten" und "aufweisen" sind als einschließend zu verstehen und bedeuten, dass neben den speziell beschriebenen Elementen zusätzliche Elemente oder Ausstattungsmerkmale vorhanden sein können.
  • Dem Fachmann wird klar sein, dass vielfältige Änderungen an den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen und Durchführungen vorgenommen werden können, ohne vom Gegenstand der Offenbarung abzuweichen. Dementsprechend sollte der gesamte in der vorausgehenden Beschreibung enthaltene oder in den beigefügten Zeichnungen dargestellte Inhalt als der Veranschaulichung dienend und nicht in einem beschränkenden Sinne bewertet werden.
  • Weiter ist zu beachten, dass die im Vorliegenden beschriebenen Prozesse oder Schritte nicht unbedingt in der erörterten oder veranschaulichten speziellen Reihenfolge durchzuführen sind. Es sollte ferner klar sein, dass zusätzliche oder abgewandelte Verfahren oder Schritte verwendet werden können.
  • 10
    Kernreaktor
    12
    Brennstofferneuerungsanordnung
    14
    Reaktorkern
    16
    Reaktorkernkomponente
    18
    Reaktorbecken
    20
    Reaktorbeckenbrücke
    22
    Plattenstützring
    24
    Brennstoffbecken
    25
    Unverbrauchter Brennstoff
    26
    Brennstoffbeckenbrücke
    27
    Brennstoffbeckengreifer
    28
    Überführungsbecken
    29
    Brennstoffbeckenbrückenbewegung
    30
    Übergabeanordnung
    32
    Überführungskanal
    34
    Abteil
    36
    Reaktorbeckengreifer
    38
    Fahrwagen
    39
    Fahrwagenbewegung
    40
    Übergabeanordnungsmast
    42
    Hebeanordnung
    44
    Fahrwagenausfahranordnung
    45
    Ausfahranordnungsbewegung
    46
    Hebeanordnungswinde
    48
    Hebeanordnungstrosse
    49
    Bedienperson
    50
    Offene Abteilseite
    51
    Beckenplattformsteuerungssystem
    52
    Arretierung der Übergabeanordnung
    54
    Abteilbodenöffnung
    56
    Bewegliche Abteilbodenplatte
    60
    Erste Brennstabanordnung
    62
    Brennstoffbündel
    64
    Zweite Brennstabanordnung
    66
    Erste Seite der Übergabeanordnung
    68
    Karussell
    69
    Karussellmast
    70
    Zweite Seite der Übergabeanordnung
    72
    Doppelblattführung
    74
    Steuerstab
    76
    Steuerstabröhre
    78
    Übergabeanordnungssteuerungssystem
    80
    Überführungskanalbrücke
    82
    Brennstofflagergstell des Brennstoffbeckens
    84
    Reaktorbeckenüberführungsanordnung
    86
    Abgebrannte Reaktorkernkomponente
    88
    Brennstoffbeckenüberführungsanordnung
    90
    Reaktorkernaustauschkomponente des Brennstoffbeckens
    92
    Länglicher Grundkörper der Übergabeanordnung
    94
    Erstes Abteil
    100
    Reaktorkernbecken

Claims (10)

  1. Anordnung 12 zur Brennstofferneuerung eines Kernreaktors 10 mit einem Reaktorkern 14, zu dem gehören: mehrere in einem Reaktorbecken 18 positionierte längliche Reaktorkernkomponenten 16, eine Reaktorbeckenbrücke 20, die oberhalb des Reaktorbeckens 18 positioniert und über dieses hinweg bewegt werden kann, ein Brennstoffbecken 24, eine Brennstoffbeckenbrücke 26, die oberhalb des Brennstoffbeckens 24 positioniert ist und über dieses hinweg bewegt werden kann, und ein Überführungsbecken 28, das das Brennstoffbecken 24 strömungsmäßig mit dem Reaktorbecken 18 verbindet, wobei die Anordnung 12 aufweist: eine Übergabeanordnung 30, die in dem Überführungskanal 32 selektiv positionierbar ist und mindestens zwei Abteile 34 aufweist, die jeweils dazu eingerichtet sind, selektiv eine der Reaktorkernkomponenten 16 in einer vertikalen Stellung zu sichern, wobei die Übergabeanordnung 30 bewegt werden kann, um durch einen Reaktorbeckengreifer 36, der von der Reaktorbeckenbrücke 20 aus arbeitet, und durch einen Brennstoffbeckengreifer 27, der von der Brennstoffbeckenbrücke 26 aus arbeitet, einen unabhängigen selektiven Zugriff auf jedes Abteil 34 zu erlauben.
  2. Brennstofferneuerungsanordnung 12 nach Anspruch 1, ferner mit einem Fahrwagen 38, der über einen Abschnitt der Brennstoffbeckenbrücke 26 hinweg beweglich angebracht ist, wobei die Übergabeanordnung 30 einen Mast 40 aufweist, der mit dem Fahrwagen 38 verbunden ist und sich abwärts erstreckt, wobei die Abteile 34 um den Mast 40 und eine Hebeanordnung 42 positioniert sind, die dazu eingerichtet ist, den Brennstoffbeckengreifer 27 und eine durch den Brennstoffbeckengreifer 27 in Eingriff genommene Reaktorkernkomponente 16 zu heben und zu senken.
  3. Brennstofferneuerungsanordnung 12 nach Anspruch 2, wobei der Fahrwagen 38 eine Ausfahranordnung 44 enthält, die dazu eingerichtet ist, die Übergabeanordnung 30 von der Brennstoffbeckenbrücke 26 und dem Fahrwagen 38 aus auszufahren und in den Überführungskanal 32 einzufahren.
  4. Brennstofferneuerungsanordnung 12 nach Anspruch 1, wobei die Übergabeanordnung 30 einen Mast 40 enthält, wobei die daran angebrachten Abteile 34 in einer feststehenden Position um einen unteren Bereich der Brennstoffbeckenbrücke 26 drehbar angebracht sind und sich abwärts erstrecken, wobei der Mast 40 und die Abteile 34 im Wesentlichen fluchtend mit dem Überführungskanal 32 ausgerichtet sind und dimensioniert sind, um dem Mast 40 und den mindestens zwei Abteilen 34 eine Drehung um wenigstens 90 Grad in dem Überführungskanal 32 zu erlauben.
  5. Brennstofferneuerungsanordnung 12 nach Anspruch 1, ferner mit einer Winde 46 und einer Trosse 48, die mit dem Brennstoffbeckengreifer 27 verbunden ist und von der Brennstoffbeckenbrücke 26 aus betätigbar ist, um den Brennstoffbeckengreifer 27 zu heben und zu senken und auf jedes der Abteile 34 zuzugreifen, wobei der Brennstoffbeckengreifer 27 dazu eingerichtet ist, eine Komponente 16 vorübergehend zu sichern und Komponenten 16 in jedem der Abteile 34 zu installieren und daraus zu entnehmen.
  6. Brennstofferneuerungsanordnung 12 nach Anspruch 1, wobei die Übergabeanordnung 30 auf einem länglichen Grundkörper basiert, der sich abwärts erstreckt und mindestens zwei Abteile 34 definiert, die beide eine längliche Form aufweisen, wobei jedes Abteil 34 wenigstens eine im Wesentlichen offene Seite 50, um die seitliche Bewegung einer Komponente 16 in das Abteil 34 und aus diesem heraus zu erlauben, und eine Arretierung 52 aufweist, um die vertikal in dem Abteil 34 positionierte Reaktorkernkomponente 16 selektiv seitlich zu sichern.
  7. Brennstofferneuerungsanordnung nach Anspruch 6, wobei jedes Abteil 34 eine Bodenöffnung 54 und eine Bodenplatte 56 enthält, die beweglich ist, um die Bodenöffnung 54 selektiv zu schließen, wobei die Bodenplatte 56 dazu eingerichtet ist, die Reaktorkernkomponente 16 vertikal in dem Abteil 34 zu halten, und sich in eine Öffnungsstellung bewegen lässt, um der Komponente 16 zu erlauben, in Reaktion auf einen Fernbefehl aus der Bodenöffnung 54 auszutreten.
  8. Brennstofferneuerungsanordnung 12 nach Anspruch 1, wobei die Übergabeanordnung 30 ein erstes Abteil 34, um eine erste Brennstabanordnung 60 zu sichern, und ein zweites Abteil 34 enthält, um eine zweite Brennstabanordnung 64 zu sichern, wobei das erste und zweite Abteil 34 auf einer ersten Seite 66 der Übergabeanordnung angeordnet sind, die Übergabeanordnung 30 ein drittes Abteil 34 aufweist, das auf einer der ersten Seite 66 im Wesentlichen gegenüberliegenden zweiten Seite 70 positioniert ist und dazu eingerichtet ist, eine Reaktorkernkomponente 16 aufzunehmen und zu sichern, die aus der aus einer Doppelblattführung 72, einem Steuerstab 74 und einer Steuerstabröhre 76 bestehenden Gruppe ausgewählt ist, wobei die Übergabeanordnung 30 drehbar ist, um den unabhängigen selektiven Zugriff auf das erste, zweite und dritte Abteil 34 mittels des Brennstoffbeckengreifers 27 und des Reaktorbeckengreifers 36 zu ermöglichen.
  9. Brennstofferneuerungsanordnung 12 nach Anspruch 1, ferner mit einem Übergabeanordnungssteuerungssystem 51, das dazu eingerichtet ist, den Betrieb der Übergabeanordnung 30 zu steuern, und das dazu eingerichtet ist, eine Bewegung der Übergabeanordnung 30 in Richtung des Reaktorbeckens 18 durch den Überführungskanal 32 hindurch zu verhindern, wenn ein vorausgehendes Abteil 34 eine Reaktorkernkomponente 16 sichert.
  10. Brennstofferneuerungsanordnung 12 nach Anspruch 1, ferner mit einer Überführungskanalbrücke 80, die oberhalb des Überführungskanals 32 positioniert ist und lediglich zwei Abteile 34 aufweist, wobei ein erstes Abteil 34 um 180 Grad und im Wesentlichen von einem zweiten Abteil 34 getrennt angeordnet ist, wobei die Übergabeanordnung 30 unterhalb der Überführungskanalbrücke 80 drehbar angebracht ist, wobei die Überführungskanalbrücke 80 während der Brennstofferneuerung im Wesentlichen feststehend positioniert ist und sich entfernen lässt, wenn sie nicht in Gebrauch ist.
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