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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ansaugkrümmer, der an einem Zylinderkopf eines Motors zu montieren ist, und betrifft insbesondere einen Ansaugkrümmer, der mit Umschaltmitteln zum Umschalten von Ansaugdurchgängen versehen ist (zum Ändern einer äquivalenten Rohrlänge des Ansaugdurchgangs).
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Bisher wurde ein Ansaugkrümmer in der Praxis genutzt, der mit einem Umschaltventil zum Umschalten der Ansaugdurchgänge (zum Ändern einer äquivalenten Rohrlänge eines Ansaugdurchgangs) versehen ist. So ein Ansaugkrümmer ist so angeordnet, dass er ein Umschaltventil zum Öffnen oder Schließen gemäß einem Betriebszustand eines Motors steuert, wobei Ansaugdurchgänge umgeschaltet werden um eine äquivalente Rohrlänge des Ansaugdurchgangs zu ändern. Dieser Aufbau verwendet einen Ansaugträgheitseffekt um in allen Drehzahlbereichen des Motors eine hohe Fülleffizienz sicherzustellen.
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Diese Art Ansaugkrümmer ist in 12 als Beispiel gezeigt. Im Besonderen beinhaltet ein Ansaugkrümmer 107 einen Zwischenbunker 108 als einen zentralen Teil und vier Zweigrohre 109, die mit dem Bunker 108 verbunden sind. In dem Zwischenbunker 108 sind jeweils in den Zweigrohren 109 Umschaltventile 110 zum Umschalten von Ansaugdurchgängen vorgesehen. Dieser Ansaugkrümmer 107 ist so aufgebaut, dass wenn eine Drosselklappe 105 eines Drosselgehäuses 104 geöffnet wird, die Luft, die in eine Bohrung 103 strömt, in eine mittlere Öffnung 111 eines jeden Zweigrohres 109 eintreten kann, während jedes Umschaltventil 110 geöffnet ist, und die Luft durch das Zweigrohr 109 hindurchgeht und aus einem Auslass 112 eines jeden Zweigrohrs 109 ausströmt. Andererseits, während jedes Umschaltventil 110 geschlossen ist, kann die Luft in einen Einlass 113 eines jeden Zweigrohrs 109 eintreten, geht durch das Rohr 109 und strömt aus dem Auslass 112 aus. Durch so eine Öffnungs-/Schließungssteuerung der Umschaltventile 110 wird die äquivalente Rohrlänge des Ansaugdurchgangs des Ansaugkrümmers 107 geändert.
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Jedoch ist in herkömmlichen Ansaugkrümmern, einschließlich des zuvor genannten Ansaugkrümmers 107, ein Durchgangsumschaltmittel herkömmlicherweise mit einem Bolzen durch eine Dichtung montiert. Dieser Bolzen kann sich durch Vibration des Motors lösen. In dem Fall, in dem sich der Bolzen löst und abfällt, kann der abgefallene Bolzen in den Motor eintreten und diesen beschädigen.
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Das Durchgangsumschaltmittel muss in dem Zwischenbunker, der im Zentrum des Ansaugkrümmers ausgebildet ist, angebracht werden, was zu einer schlechten Zusammenbaubarkeit und einer niedrigen Produktionseffizienz führt.
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Darüber hinaus muss der zuvor genannte Ansaugkrümmer mit einem Montierteil (Flansch oder dergleichen) ausgebildet werden, an dem das Durchgangsumschaltmittel mit dem Bolzen befestigt wird. Dies behindert eine Verkleinerung des Ansaugkrümmers.
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Die Druckschrift
DE 196 51 642 A1 offenbart ein Lufteinlasskanalsystem für Brennkraftmaschinen, bei dem in Bezug auf den Sammeleinlasskanal innen liegende Wandungen der Einzelansaugkanäle und Wandungen des Sammeleinlasskanals von einem spiralförmigen Passstück gebildet wurden. Hierbei sind Kurzschlusskanäle und Schaltklappenlager innerhalb dieses oder eines weiteren Passstücks vorgesehen. Die Passstücke lassen sich in die Außenseite des Luftansaugkanals bildende Teilstücke einsetzen.
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Die Druckschrift
DE 195 21 169 A1 offenbart eine Sauganlage für Brennkraftmaschinen mit einer Steuerklappe und einem Saugrohr, das eine Luftkammer umgibt. In einem Wanddurchbruch der Luftkammer ist eine Steuerklappe in einem Führungsring angeordnet. Bei geschlossener Steuerklappenstellung muss die Luft ihren Weg durch das Saugrohr durch einen vorderen Abschnitt und anschließend durch einen hinteren Abschnitt nehmen. Bei geöffneter Steuerklappe nimmt die Luft den direkten Weg zwischen dem Führungsring hindurch und strömt nunmehr lediglich durch den hinteren Abschnitt des Saugrohrs.
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Die Druckschrift
EP 0 355 960 A2 offenbart einen Einlasskrümmer einer Verbrennungskraftmaschine, bei dem der Einlasskanal zwischen wenigstens zwei Längen umschaltbar ist.
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Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, einen Ansaugkrümmer bereitzustellen, der mit einem Durchgangsumschaltmittel versehen ist, das ohne Verwendung eines Bolzens (Schraube) montiert ist, wodurch eine Verkleinerung erreicht wird.
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Die Aufgabe wird gelöst durch einen Ansaugkrümmer gemäß Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die vorliegende Erfindung stellt einen Ansaugkrümmer bereit, der einen ersten Ansaugdurchgang, einen zweiten Ansaugdurchgang, der länger als der erste Ansaugdurchgang ist, und ein Durchgangsumschaltmittel, das in dem ersten Ansaugdurchgang angeordnet ist, um einen Stromdurchgang für Ansaugluft zwischen dem ersten Ansaugdurchgang und dem zweiten Ansaugdurchgang gemäß einem Betriebszustand eines Motors umzuschalten, beinhaltet. Dabei ist der Ansaugkrümmer dadurch gekennzeichnet, dass er ein erstes Rohrbauteil, ein zweites Rohrbauteil, in dem das Durchgangsumschaltmittel angeordnet ist, und ein drittes Rohrbauteil beinhaltet, und das erste, zweite und dritte Rohrbauteil einstückig so miteinander verbunden sind, dass das zweite Rohrbauteil zwischen dem ersten Rohrbauteil und dem dritten Rohrbauteil dazwischenliegt. Hierbei wird der erste Ansaugdurchgang aus mindestens dem zweiten Rohrbauteil und dem dritten Rohrbauteil gebildet, und der zweite Ansaugdurchgang aus dem ersten Rohrbauteil, einem Teil des zweiten Rohrbauteils und dem dritten Rohrbauteil.
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Die begleitenden Zeichnungen, die in diese Beschreibung eingearbeitet sind und einen Teil davon darstellen, bilden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ab und dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu, die Ziele, Vorteile und Prinzipien der Erfindung zu erläutern.
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1 ist eine perspektivische Ansicht, die einen schematischen Aufbau eines Ansaugkrümmers eines Ausführungsbeispieles zeigt;
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2 ist eine geschnittene Ansicht, die einen schematischen Aufbau des Ansaugkrümmers des Ausführungsbeispiels zeigt;
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3 ist eine geschnittene Explosionsansicht, die den schematischen Aufbau des Ansaugkrümmers des Ausführungsbeispiels zeigt;
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4 ist eine Draufsicht, die einen schematischen Aufbau eines Umschaltventilgehäuses zeigt;
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5 ist eine Ansicht des Umschaltventilgehäuses, gesehen von einer Seite eines unteren Stutzens;
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6 ist eine Ansicht des Umschaltventilgehäuses, gesehen von der Seite eines oberen Stutzens;
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7 ist eine geschnittene Ansicht des Ansaugkrümmers entlang einer Linie A-A aus 2;
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8 ist eine vergrößerte Querschnittansicht von Verbindungsabschnitten des Umschaltventilgehäuses und eines verlängerten Teils eines zweiten Mittelbauteils;
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9 ist eine erläuternde Ansicht, die den Fertigungsvorgang des Ansaugkrümmers des Ausführungsbeispiels zeigt;
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10 ist eine geschnittene Ansicht, die ein abgewandeltes Beispiel einer Labyrinthstruktur zeigt;
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11 ist eine geschnittene Ansicht, die ein weiteres abgewandeltes Beispiel einer Labyrinthstruktur zeigt; und
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12 ist eine perspektivische Ansicht eines Ansaugkrümmers aus dem Stand der Technik, die teilweise geschnitten ist.
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Es wird nun eine detaillierte Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines Ansaugkrümmers, der die vorliegende Erfindung verwirklicht, unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen gegeben. Der Ansaugkrümmer des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist ein Ansaugkrümmer der an einem Vierzylindermotor zu montieren ist.
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Der Ansaugkrümmer der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 8 nachfolgend erläutert. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die einen schematischen Aufbau des Ansaugkrümmers der vorliegenden Erfindung zeigt. 2 ist eine geschnittene Ansicht, die einen schematischen Aufbau des Ansaugkrümmers des vorliegenden Ausführungsbeispiels zeigt. 3 ist eine geschnittene Explosionsansicht, die den schematischen Aufbau des Ansaugkrümmers des vorliegenden Ausführungsbeispiels zeigt. 4 ist eine Draufsicht, die einen schematischen Aufbau eines Umschaltventilgehäuses zeigt. 5 ist eine Ansicht des Umschaltventilgehäuses, gesehen aus einer Richtung von einem unteren Stutzen. 6 ist eine Ansicht des Umschaltventilgehäuses, gesehen aus einer Richtung von einem oberen Stutzen. 7 ist eine geschnittene Ansicht des Ansaugkrümmers entlang einer Linie A-A aus 2. 8 ist eine vergrößerte Querschnittansicht von Verbindungsabschnitten des Umschaltventilgehäuses und eines verlängerten Teils eines zweiten Mittelbauteiles.
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Ein Ansaugkrümmer 10 des vorliegenden Ausführungsbeispiels beinhaltet einen unteren Stutzen 20, der an der unteren Seite angeordnet ist, einen oberen Stutzen 30, der an einer oberen Seite angeordnet ist, und ein Umschaltventilgehäuse 40, in dem ein Umschaltventil 41 angeordnet ist, wie in 1 und 2 gezeigt ist. Dieser untere Stutzen 20, obere Stutzen 30 und dieses Umschaltventilgehäuse 40 sind aus Kunstharz gefertigt. Der untere Stutzen 20 entspricht einem ersten Rohrbauteil des vorliegenden Ausführungsbeispiels; der obere Stutzen 30 entspricht einem dritten Rohrbauteil, und das Umschaltventilgehäuse 40 entspricht einem zweiten Rohrbauteil.
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Der untere Stutzen 20 hat die Form eines gekrümmten Rohrs, das einen Teil eines langen Stutzens 13 bildet, der später erwähnt wird. Dieser untere Stutzen 20 besteht aus einem Paar aus einem unteren Bauteil 21 und einem ersten Mittelbauteil 22, die in axialer Richtung des Stutzens 20 getrennt sind, wie in 2 und 3 gezeigt ist. Das erste Mittelbauteil 22 ist mit einem verlängerten Teil 22a versehen, der einen Teil der äußeren Begrenzungsfläche (der der Außenseite ausgesetzt ist) des Ansaugkrümmers 10 bildet. Der verlängerte Teil 22a ist direkt mit dem oberen Stutzen 30 verbunden. Das erste Mittelbauteil 22 ist an einer Seite (einer nahen Seite in 1) mit einem Flansch 23 ausgebildet, mit dem ein Drosselgehäuse (nicht gezeigt), das eine Drosselklappe beinhaltet, verbunden ist.
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Der obere Stutzen 30 hat die Form eines gekrümmten Rohrs, das einen Teil eines kurzen Stutzens 12, der später erwähnt wird, und einen Teil des langen Stutzens 13 bildet. Dieser obere Stutzen 30 besteht aus einem Paar aus einem zweiten Mittelbauteil 31 und einem oberen Bauteil 32, die in axialer Richtung des Stutzens 30 getrennt sind, wie in 2 und 3 gezeigt ist. Ein horizontal langer Flansch 33 ist an einem Ausgangsende des zweiten Mittelbauteils 31 ausgebildet. Dieser Flansch 33 verbindet einstückig vier Öffnungen (vier Zylinder) in einer Seit-an-Seit-Beziehung. Der Ansaugkrümmer 10 kann über den Flansch 33 an einem Zylinderkopf eines nicht gezeigten Motors montiert werden.
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Das Umschaltventilgehäuse 40 beinhaltet zwei Paare Öffnungen, wobei jedes Paar zwei integral ausgebildete Ansaugöffnungen 42 (für zwei Zylinder) beinhaltet, die Seit-an-Seit angeordnet sind, wie in 4 gezeigt ist. Das Umschaltventilgehäuse 40 bildet einen Teil des kurzen Stutzens 12, der später erwähnt wird. Jede Ansaugöffnung 42 ist mit einem Umschaltventil 41 versehen. Die Umschaltventile 41 können in Verbindung miteinander schwenken. Gemäß dem Schwenken eines jeden Umschaltventils 41 kann jede Ansaugöffnung 42 geöffnet und geschlossen werden.
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Ein halbrunder Spigot(glattes Ende eines Muffenrohrs)-Abschnitt 43 ist in jeder Öffnung als ein Verbindungsabschnitt des Umschaltventilgehäuses 40 mit dem unteren Stutzen 20 wie in 5 gezeigt ausgebildet. Entsprechend ist der Spigotabschnitt 43 in dem Ende des ersten Mittelbauteils 22 des unteren Stutzens 20 eingepasst, wodurch eine Muffenverbindung erreicht wird.
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Andererseits ist in jeder Öffnung ein halbrunder Verschweißsteg 44 als ein Verbindungsabschnitt des Umschaltventilgehäuses 40 mit dem oberen Stutzen 30 wie in 6 gezeigt ausgebildet. Durch Schmelzen des Stegs 44 kann das Umschaltventilgehäuse 40 mit dem zweiten Mittelbauteil 31 des oberen Stutzens 30 verschweißt und verbunden werden.
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In verbundenen Oberflächen des Umschaltventilgehäuses 40 und einem dazwischenliegenden Abschnitt zwischen den Öffnungen des verlängerten Teils 22a des zweiten Mittelbauteils 22 wird eine Labyrinthstruktur 45 wie in 7 gezeigt gebildet. Wie in 8 gezeigt ist, besteht diese Labyrinthstruktur 45 aus einem im Querschnitt dreieckigen Vorsprung 46, der in dem Umschaltventilgehäuse 40 ausgebildet ist, und einer im Querschnitt dreieckigen Vertiefung 47, die in dem verlängerten Teil 22a ausgebildet ist. In den verbundenen Oberflächen des Umschaltventilgehäuses 40 und dem dazwischenliegenden Abschnitt zwischen den Öffnungen des verlängerten Teils 22a des zweiten Mittelbauteils 22 kann daher die notwendige Dichtungseigenschaft sichergestellt werden.
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In dem Ansaugkrümmer 10 liegt, wie in den 1 und 2 gezeigt ist, das Umschaltventilgehäuse 40 zwischen dem unteren Stutzen 20 und dem oberen Stutzen 30, die einstückig verbunden sind. Die Innenseite eines gekrümmten Teils des unteren Stutzens 20 und die Innenseite eines gekrümmten Teils des oberen Stutzens 30 bilden den Zwischenbunker 11. Ferner bilden das Umschaltventilgehäuse 40, der verlängerte Teil 22a des unteren Stutzens 20 und der obere Stutzen 30 den kurzen Stutzen (einen ersten Ansaugdurchgang) 12. Andererseits bilden der untere Stutzen 20, ein Teil (unterer Teil) des Umschaltventilgehäuses 40 und der obere Stutzen 30 den langen Stutzen (einen zweiten Ansaugdurchgang) 13. Eine Öffnung 12a, die als Einlass des kurzen Stutzens 12 dient, und eine Öffnung 13a, die als Einlass des langen Stutzens 13 dient, sind jeweils in dem Zwischenbunker 11 angeordnet.
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Wie oben ist das Umschaltventilgehäuse 40 in dem Ansaugkrümmer 10 zwischen dem unteren Stutzen 20 und dem oberen Stutzen 30 befestigt. Entsprechend ist im Gegensatz zum herkömmlichen Ansaugkrümmer kein Bolzen (Schraube) erforderlich, um das Umschaltventilgehäuse 40 zu befestigen. Dies ermöglicht, die Zusammenbaubarkeit zu erhöhen und die Produktionseffizienz zu verbessern.
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Da das Umschaltventilgehäuse 40 zwischen dem unteren Stutzen 20 und dem oberen Stutzen 30 gehalten wird, kann das Umschaltventilgehäuse 40 näher an dem unteren Stutzen 20 angeordnet werden, und durch Verwendung keines Bolzens kann die Notwendigkeit zur Ausbildung irgendeines Montierteils wie einem Flansch beseitigt werden. So kann eine Verkleinerung des Ansaugkrümmers 10, d. h. eine Verringerung der Höhe erreicht werden. Darüber hinaus sind herkömmlicherweise erforderliche Bolzen und Muttern, Montierteile wie ein Flansch und Dichtungen unnötig, was zu einer Reduktion der Komponentenanzahl führt.
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Da kein Bolzen verwendet wird, ist unwahrscheinlich, dass Defekte auftreten, die verursacht werden, wenn ein Bolzen abfällt.
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Dem Zwischenbunker 11 kann Ansaugluft zugeführt werden, deren Strömungsrate durch die Drosselklappe (nicht gezeigt) des Drosselgehäuses, das mit dem in 1 gezeigten Flansch 23 verbunden ist, gesteuert wird. Zu diesem Zeitpunkt, wenn das Umschaltventil 41 geöffnet ist, geht die Luft, die in den Zwischenbunker 11 strömt, durch den kurzen Stutzen 12 in den Motor. Andererseits, wenn das Umschaltventil 41 geschlossen ist, geht die Luft durch den langen Stutzen 13 in den Motor.
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Als nächstes wird eine kurze Erläuterung des Herstellungsprozesses des Ansaugkrümmers 10 mit dem obigen Aufbau gegeben, wobei auf 9 Bezug genommen wird. 9 ist eine erläuternde Ansicht, die eine Herstellungsabfolge des Ansaugkrümmers des vorliegenden Ausführungsbeispiels zeigt.
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Zuerst wird das untere Bauteil 21 und das erste Mittelbauteil 22 durch Vibrationsschweißen zusammengebaut, um den unteren Stutzen 20 zu bilden. In gleicher Weise wird das zweite Mittelbauteil 31 und das obere Bauteil 32 durch Vibrationsschweißen zusammengebaut, um den oberen Stutzen 30 zu bilden. Als zweites wird das Umschaltventilgehäuse 40 teilweise in den unteren Stutzen 20 eingepasst. Genauer wird der Spigotabschnitt 43 des Umschaltventilgehäuses 40 durch eine Muffenverbindung in einen Eingriff mit der Innenwand des Endes des ersten Mittelbauteils 22 des unteren Stutzens 20 eingesetzt. Der obere Stutzen 30 wird mit dem unteren Stutzen 20, der einstückig mit dem Umschaltventilgehäuse 40 verbunden ist, durch Vibrationsschweißen verbunden. So eine Verbindung stellt an jedem Verbindungsabschnitt der äußeren Begrenzungsfläche des Ansaugkrümmers 10 eine vollständige Dichtung sicher. So ist der Ansaugkrümmer 10, der in 1 und 2 gezeigt ist, vollendet.
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In dem Ansaugkrümmer 10 ist das Umschaltventilgehäuse 40 ohne Verwendung eines Bolzens verbunden und befestigt. Jeder Verbindungsabschnitt der äußeren Begrenzungsfläche (der Außenseite ausgesetzt) des Ansaugkrümmers 10 ist verschweißt, was eine vollständige Dichtung bereitstellt. Entsprechend wird keine Ansaugluft aus dem Ansaugkrümmer 10 ausströmen. Es ist daher möglich, eine Verringerung der Fülleffizienz der Ansaugluft in den Motor zu verhindern.
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Der wie oben hergestellte Ansaugkrümmer 10 wird mit dem Flansch 33 an den Zylinderkopf des nicht gezeigten Motors befestigt. Ferner ist der Flansch 23 des Ansaugkrümmers 10 mit dem Drosselgehäuse, das die Drosselklappe und das Ansaugrohr beinhaltet, verbunden. Der in einem Ansaugsystem des Motors installierte Ansaugkrümmer 10 kann wie folgt betrieben werden.
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Während eines Niedriglastbetriebs des Motors wird das Ansaugventil 41 geöffnet, was es erlaubt, dass die in den Ansaugkrümmer 10 (Zwischenbunker 11) eingeführte Luft durch das Umschaltventil 41, das Umschaltventilgehäuse 40, den verlängerten Teil 22a des ersten Mittelbauteils 22 und den oberen Stutzen 30, d. h. durch den kurzen Stutzen 12 geht, um in den Motor zu strömen.
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Während eines Hochlastbetriebs des Motors andererseits ist das Umschaltventil 41 geschlossen, was erlaubt, dass die in den Ansaugkrümmer 10 (Zwischenbunker 11) eingeführte Luft durch den untere Stutzen 20, den Teil (unteren Teil) des Umschaltventilgehäuses 40 und den oberen Stutzen 30, d. h. durch den langen Stutzen 13 geht, um in den Motor zu strömen.
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In dem Ansaugkrümmer 10 wird wie oben durch Öffnungs-/Schließsteuerung des Umschaltventils 41 der Strömungsweg der Ansaugluft zu dem Motor zwischen dem kurzen Stutzen 12 und dem langen Stutzen 13 umgeschaltet, um die äquivalente Rohrlänge des Ansaugwegs zu ändern. So kann der Ansaugkrümmer 10 den Ansaugträgheitseffekt nutzen, um eine hohe Fülleffizienz über alle Drehzahlbereiche des Motors sicherzustellen.
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In dem Ansaugkrümmer 10 ist das Umschaltventilgehäuse 40 so angeordnet, dass es in den Zwischenbunker 11 hervorragt, wodurch die Verbindungsabschnitte des Umschaltventilgehäuses 40 und des verlängerten Teils 22a des zweiten Mittelbauteils 22 des unteren Stutzens 20 keine vollständige Dichtung benötigen. Dies rührt daher, dass der Zwischenbunker 11 nach außen hin vollständig abgedichtet ist, und daher in einem Fall, in dem Luft durch die Verbindungsabschnitte leckt, die Luft davon abgehalten wird, aus dem Ansaugkrümmer 10 zu strömen, und die Fülleffizienz der Ansaugluft zu dem Motor wird nicht verringert. Jedoch kann eine Luftleckage durch den dazwischenliegenden Abschnitt zwischen angrenzenden Öffnungen auftreten, wenn die Dichtung an den Verbindungsabschnitten sehr schwach ist, was zu Abweichungen in der Ansaugluftmenge zwischen den Zylindern führt.
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Um solche Defekte zu vermeiden, ist der Ansaugkrümmer 10 in den verbundenen Oberflächen des Umschaltventilgehäuses 40 und des verlängerten Teils 22a des zweiten Mittelbauteils 22 zwischen den Öffnungen mit der Labyrinthstruktur 45 ausgebildet, die aus dem Vorsprung 46 mit einem dreieckigen Querschnitt, der in dem Umschaltventilgehäuse 40 ausgebildet ist, und der Vertiefung mit einem dreieckigen Querschnitt, die in dem verlängerten Teil 22a ausgebildet ist, gebildet wird. Mit diesem einfachen Aufbau können in dem Ansaugkrümmer 10 die Verbindungsabschnitte des Umschaltventilgehäuses 40 und des verlängerten Teils 22a des zweiten Mittelbauteils 22 des unteren Stutzens 20 eine Dichtung bereitstellen, die ausreicht, um eine Luftleckage zwischen den angrenzenden Öffnungen zu verhindern. Als Ergebnis können in dem Ansaugkrümmer 10 die verbundenen Oberflächen des Umschaltventilgehäuses 40 und des verlängerten Teils 22a des zweiten Mittelbauteils 22 zwischen den Öffnungen eine Luftleckage zwischen angrenzenden Öffnungen verhindern, wodurch ein Variieren der Ansaugmenge von Zylinder zu Zylinder verhindert werden kann.
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Wie oben im Detail erläutert, beinhaltet der Ansaugkrümmer 10 des vorliegenden Ausführungsbeispiels den unteren Stutzen 20, das Umschaltventilgehäuse 40 und den oberen Stutzen 30, die einstückig verbunden sind, so dass das Umschaltventilgehäuse 40 zwischen dem unteren Stutzen 20 und dem oberen Stutzen 30 dazwischenliegt. Der Zwischenbunker 11 ist innerhalb des gekrümmten Teils des unteren Stutzens 20 und des gekrümmten Teils des oberen Stutzens 30 ausgebildet. Das Umschaltventilgehäuse 40, der verlängerte Teil 22a des unteren Stutzens 20 und des oberen Stutzens 30 bilden den kurzen Stutzen 12, während der untere Stutzen 20, ein Teil (unterer Teil) des Umschaltventilgehäuses 40 und der obere Stutzen 30 den langen Stutzen 13 bilden.
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Entsprechend muss im Gegensatz zum herkömmlichen Ansaugkrümmer das Umschaltventilgehäuse 40 nicht mit einem Bolzen (Schraube) befestigt werden, was zu einer verbesserten Zusammenbaubarkeit und einer verbesserten Produktionseffizienz führt. Ferner kann, da das Umschaltventilgehäuse 40 zwischen dem unteren Stutzen 20 und dem oberen Stutzen 30 dazwischenliegt, das Umschaltventilgehäuse 40 näher an dem unteren Stutzen 20 angeordnet werden, und die Verwendung keines Bolzens kann die Notwendigkeit beseitigen, irgendein Montierteil wie einen Flansch auszubilden. So kann eine Verkleinerung des Ansaugkrümmers 10, d. h. eine Verringerung der Höhe erreicht werden. Da ferner keine Bolzen verwendet werden, ist es unwahrscheinlich, dass Defekte auftreten, die verursacht werden, wenn ein Bolzen abfällt.
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Die vorliegende Erfindung kann in anderen spezifischen Formen ausgestaltet werden, ohne aus ihrer wesentlichen Charakteristik zu fallen. Beispielsweise zeigt das zuvor genannte Ausführungsbeispiel die Labyrinthstruktur 45, die aus einem Paar aus einem Vorsprung 46 und einer Vertiefung 47 gebildet wird. Als Alternative kann die Labyrinthstruktur durch Vorsprünge und Vertiefungen, die nur in dem verlängerten Teil 22a ausgebildet sind, bereitgestellt werden, wie in 10 gezeigt ist. Die Labyrinthstruktur kann auch durch Vorsprünge und Vertiefungen bereitgestellt werden, die nur in dem Umschaltventil 40 ausgebildet sind. Als weitere Alternative kann wie in 11 gezeigt die Labyrinthstruktur durch einige Paare (drei Paare in 11) von Vorsprüngen und Vertiefungen bereitgestellt werden. Solche Labyrinthstrukturen können die Dichtung zwischen den verbundenen Oberflächen verbessern.
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Das obige Ausführungsbeispiel zeigt ein Beispiel, in dem der verlängerte Teil 22a nur in dem unteren Stutzen vorgesehen ist. Alternativ könnte der verlängerte Teil nur in dem oberen Stutzen oder sowohl in dem unteren Stutzen als auch dem oberen Stutzen vorgesehen sein.
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In dem zuvor genannten Ausführungsbeispiel sind die Bauteile durch Vibrationsschweißen miteinander verbunden, können aber auch durch ein anderes Schweißen (z. B. Schweißen unter Verwendung einer heißen Platte) oder Bonden verbunden werden.
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Ein Ansaugkrümmer 10 beinhaltet einen unteren Stutzen 20, ein Umschaltventilgehäuse 40 und einen oberen Stutzen 30, die einstückig miteinander verbunden sind, so dass das Umschaltventilgehäuse 40 zwischen dem unteren Stutzen 20 und dem oberen Stutzen 30 dazwischenliegt. Ein Zwischenbunker 11 ist innerhalb eines gekrümmten Teils des unteren Stutzens 20 und eines gekrümmten Teils des oberen Stutzens 30 ausgebildet. Das Umschaltventilgehäuse 40, ein verlängerter Teil 22a des unteren Stutzens 20 und der obere Stutzen 30 bilden einen kurzen Stutzen 12. Der untere Stutzen 20, ein Teil (unterer Teil) des Umschaltventilgehäuses 40 und der obere Stutzen 30 bilden einen langen Stutzen 13.