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DE102007060847B4 - Staubsauger mit einer Abluftfiltereinrichtung - Google Patents

Staubsauger mit einer Abluftfiltereinrichtung Download PDF

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DE102007060847B4 DE200710060847 DE102007060847A DE102007060847B4 DE 102007060847 B4 DE102007060847 B4 DE 102007060847B4 DE 200710060847 DE200710060847 DE 200710060847 DE 102007060847 A DE102007060847 A DE 102007060847A DE 102007060847 B4 DE102007060847 B4 DE 102007060847B4
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    • A47L9/10Filters; Dust separators; Dust removal; Automatic exchange of filters
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Abstract

Staubsauger (1), insbesondere Bodenstaubsauger, mit einer Abluftfiltereinrichtung umfassend wenigsten ein Abluftfilter (10), welches einer in einem Staubraum (5) des Staubsaugers (1) angeordneten Staubabscheideinheit (6) vor-, zwischen- oder nachgeschaltet ist, wobei das Abluftfilter (10) feuchtigkeitsabsorbierendes Material enthält, wobei das Abluftfilter (10) mehrere Schichten (13) gleicher oder unterschiedlicher Stärke aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das feuchtigkeitsabsorbierende Material aus salzlosen Granulaten (12) zusammengesetzt ist und die einzelnen Schichten (13) mit salzlosen Granulatkomponenten unterschiedlicher Korngrößen gefüllt sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Staubsauger, insbesondere Bodenstaubsauger, mit einer Abluftfiltereinrichtung umfassend wenigsten ein Abluftfilter, welches einer in einem Staubraum des Staubsaugers angeordneten Staubabscheideinheit vor-, zwischen- oder nachgeschaltet ist, wobei das Abluftfilter feuchtigkeitsabsorbierendes (hygroskopisches) Material enthält und wobei das Abluftfilter mehrere Schichten gleicher oder unterschiedlicher Stärke aufweist.
  • Stand der Technik
  • Bei einem beispielsweise aus der DE 42 04 553 A1 bekannten Staubsauger ist ein separates auswechselbares Filter im Luftstrom des Sauggebläses bekannt, wobei das Filter als auswechselbare Filterkassette ausgebildet ist. Der Filterkassette kann ein geruchbindendes und/oder geruchsüberdeckendes Material zugeordnet sein. Das Filtermaterial selbst ist platten-, granulat- oder pulverförmig ausgebildet. Vorzugsweise findet eine Aktivkohle Verwendung, welche als Feinstaub- und/oder Hygienefilter einer in einem Staubraum des Staubsaugers angeordneten Staubabscheideinheit vor-, zwischen- oder nachgeschaltet ist. Hierdurch wird die Abluft von feinsten Staub- und/oder Geruchspartikeln befreit.
  • Aus der EP 0 459 783 B1 ist ferner eine Trocken-Saug-Reinigungs-Einrichtung bekannt, die eine Filtereinrichtung zum Ausfiltern von Feuchtigkeit aus der Luft aufweist, ohne diese Filtereinrichtung näher zu spezifizieren.
  • Die EP 0 734 679 B1 offenbart einen Staubsauger mit einem Staubbeutel und einem nachgeschalteten Abluftfilter, welches das Eindringen von aufgesaugter Feuchtigkeit in den Gebläseraum durch feuchtigkeitsabsorbierendes Material verhindert. Das Abluftfilter weist das Eindringen von Feuchtigkeit in den Gebläseraum verhindernde Spezialfasern dergestalt auf, wie diese unter anderem bei Babywindeln oder Damenbinden verwendet werden. Diese bestehen bekanntlich aus einem Saugkern aus Zellstofffasern, die mit einem salzhaltigen Superabsorber angereichert sein können und gewöhnlich von einem Vlies aus Polyester umhüllt sind.
  • Die DE 20 2005 009 452 U1 beschreibt einen Staubsaugerbeutel mit einem Filterbeutel. Der Filterbeutel beinhaltet gleichzeitig ein Trockenmittel, ein Biozid und ein Adsorbens. Das Trockenmittel kann z. B. Silicagel, Kieselgur oder Zeolith sein.
  • Die DE 200 23 762 U1 offenbart einen Staubsaugerbeutel, in dem ein hinsichtlich des Geruchs wirksames Mittel vorhanden ist. Dieses Mittel kann beispielsweise Aktivkohle, Zeolith oder ein poröses Polymer sein. Zusätzlich kann auch ein feuchtigkeitsbindendes Mittel, wie Silicagel, verwendet werden.
  • Die EP 1 695 649 A1 beschreibt einen Staubbeutel für einen Staubsauger. Der Staubbeutel umfasst dabei einen Behälter für ein geruchstilgendes Granulat oder Pulver, wie hydrophobes Zeolith. Zusätzlich kann der Behälter Silicagelpulver enthalten.
  • Bei dem aus der DE 195 35 741 A1 bekannten Staubsauger ist bei einer nassabscheidenden und/oder trockenabscheidenden Technologie der endständige, hintere, nachgeschaltete hochleistungsstaubabscheidende Filter in der Lage, die Feuchte aus dem Umgebungsraum und/oder durch die durchwandernde Feuchte aus dem Nassteil oder Staubfilterbeutelteil durch einen stark hygroskopisch wirkenden Filter aufzunehmen, wobei das Filter aus hochalkalisch wirkenden, also stark Salz behafteten Substanzen in schüttfähiger Form aus Natriumcarbonat- und/oder Kaliumcarbonatarmierungen bestehen. Hierbei wird ebenfalls das Eindringen von Feuchtigkeit in den Gebläseraum mit den hierbei definierten Mitteln durch hohe alkalische wirkende Substanzen, wie Natriumcarbonat- und/oder Kaliumcarbonatarmierungen verhindert. Nachteilig an dieser Erfindung ist einerseits, dass diese genannten Materialien durch ihre Salzbasis die nachfolgenden metallischen Oberflächen korrosiv angreifen und andererseits kostenintensiv sind. Weiter können diese mit hoher alkalischer Wirkung versehenen Substanzen bei einem Filterwechsel unangenehme Reizungen an der Haut hervorrufen.
  • Im Übrigen sein noch auf die DE 44 30 620 C1 hingewiesen, welche einen Staubsauger offenbart, bei dem einem im Staubraum des Staubsaugers angeordneten Staubfilterbeutel ein Abluftfilter nachgeschaltet ist, wobei dieses Abluftfilter vor einer in einer zwischen dem Staubraum und dem das Gebläseaggregat enthaltenden Gebläseraum liegenden Trennwand vorgesehenen Durchtrittsöffnung abgedichtet angeordnet ist. Ein Eindringen von aufgesaugter Flüssigkeit in den Gebläseraum wird dadurch verhindert, dass das Abluftfilter selbst oder eine diesem zugeordnete Filterzwischenlage mit einem feuchtigkeitsabsorbierenden und durch Feuchtigkeitsaufnahme aufquellenden und hierdurch die Poren des Filters bzw. der Filterzwischenlage verschließenden Stoff getränkt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Staubsauger der eingangs näher beschrieben Art so weiterzubilden, dass insbesondere die Nachteile der genannten hygroskopischen Filtermaterialien beseitigt werden. Darüber hinaus soll bevorzugt ein kostengünstiges Trockenmaterial bereitgestellt werden, bei dem der Benutzer nur mit weitgehend physiologischem unbedenklichem Material in Berührung kommt.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt werden können, sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Der erfindungsgemäße Staubsauger baut auf gattungsgemäßen Staubsaugern dadurch auf, dass das feuchtigkeitsabsorbierende Material des Abluftfilters aus salzlosen Granulaten zusammengesetzt ist und die einzelnen Schichten mit salzlosen Granulatkomponenten unterschiedlicher Korngrößen gefüllt sind; wobei nachfolgend unter Granulate körnige, leicht schüttbare Feststoffe verstanden werden.
  • Wird mit einem derart ausgebildeten Staubsauger Feuchtigkeit oder Flüssigkeit aufgesaugt, so wird diese von dem feuchtigkeitsabsorbierenden Material aufgenommen und kann damit nicht zu den elektrischen oder metallenen Bauteilen gelangen. Ein derart ausgebildeter Filter ist ein wirksamer Schutz der im Luftstrom nachgeschalteten elektrischen und/oder metallischen Bauteile gegen Feuchtigkeit und Korrosion. Weiter werden durch die erfindungsgemäß bevorzugte Auswahl der Filtermaterialien weitgehend pH-neutrale Materialien eingesetzt, so dass bei einem Filterwechsel und einem möglichen Hautkontakt vorteilhaft keine unangenehmen Reizungen oder allergischen Reaktionen auftreten können.
  • Bevorzugt ist es, den Abluftfilter bzw. die Filterzwischenlage mit hygroskopischen anorganischen Nichtsalzverbindungen zu versehen. Derartige Materialien sind als Bestandteile von Katzenstreu bekannt, wie z. B. Betonit, Silikagel, Sepiolith, Kaolinit und/oder Ton.
  • Eine weitere bevorzugte Ausbildung wir dadurch erreicht, dass das Abluftfilter zusätzlich geruchbindende und/oder geruchsüberdeckende Stoffe enthält, wobei beispielsweise als geruchbindende Stoffe Aktivkohle und/oder als geruchsüberdeckende Stoffe beispielsweise Parfümstoffe wie Lavendel, Zitrone und/oder Melisse Verwendung finden.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die Filterfläche des Abluftfilters in mehreren, vorzugsweise wenigstens vier, Segmente oder Kammern gleicher oder unterschiedlicher Größe unterteilt. Diese Segmente bzw. Kammern können jeweils mit der gleichen oder jeweils nur mit einer Materialart gefüllt sein. Diese Ausführung besitzt den Vorteil, dass solche hygroskopischen Filtermaterialien, die mit Farbindikatoren versehen sind, eine deutliche optische Farbänderung abgeben und damit den Hinweis auf einen bevorstehenden Filterwechsel geben.
  • Alternativ oder kumulativ weist das Abluftfilter bevorzugt mehrere, vorzugsweise wenigstens drei, Schichten gleicher oder unterschiedlicher Stärke auf, welche vorzugsweise senkrecht zur Durchströmlichtung des Abluftfilters angeordnet sind. Dies gestattet den Aufbau eines Abluftfilters und/oder dessen Kammern mit unterschiedlichen Lagen aus gleichen oder verschiedenen Materialien und/oder Korngrößen. Bevorzugt ist in Durchströmrichtung eine größere Korngröße vorgelagert und eine dazu kleinere Korngrößen nachfolgend angeordnet. Die einzelnen Filterlagen können hierbei in unterschiedlichen Schichtstärken ausgeführt sein, damit ein Druckabfall auf ein Minimum beschränkt ist. Vorzugweise beträgt die Korngröße einer in Durchströmrichtung vorgelagerten Schicht typischerweise zwischen 4 mm und 2 mm, in einer mittleren Lage zwischen 3 mm und 1 mm, sowie der direkt dem Gebläse vorgelagerten Schicht zwischen 2 mm und 0,5 mm.
  • Die einzelnen Filterlagen sind in zweckmäßiger Weise durch luftdurchlässige Filtermaterialien voneinander getrennt. Durch diese Anordnung wird die Abluft besonders effizient von Feuchtepartikel aus der Luft gereinigt und ein Abluftfilter mit einer hohen Luftdurchlässigkeit erreicht.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein gleichermaßen preiswertes und pH-neutrales Filtermedium insbesondere für Bodenpflegegeräte bereit.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles, auf welches die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist, näher beschrieben.
  • Es zeigen schematisch:
  • 1 ein Staubsauger in Form von einem Bodenstaubsauger mit einer als sog. Motorschutzfilter ausgebildeten Filtereinrichtung mit Abluftfilter;
  • 2 eine erste Ausführungsform eines Abluftfilters mit unterteilten Kammern für unterschiedliche Filtermedien; und
  • 3 eine zweite Ausführungsform eines Abluftfilters mit schichtweiser Anordnung für unterschiedlichen Filtermedien.
  • Bei der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.
  • 1 zeigt einen Staubsauger in Form von einem Bodenstaubsauger mit einer als sog. Motorschutzfilter ausgebildeten Filtereinrichtung umfassend ein Abluftfilter 10. Der Staubsauger 1 weist einen Gebläseraum 2 auf, in dem ein Gebläseaggregat 3 eingebaut ist. Ferner ist am Gehäuse des Staubsaugers 1 ein verschwenkbarer oder lösbarer Staubraumdeckel 4 angeordnet. Der Staubraumdeckel 4 verschließt in geschlossener Stellung einen Staubraum 5. In dem Staubraum 5 ist in bekannter Weise eine Staubabscheideeinheit 6 angeordnet. Der Gebläseraum 2 und der Staubraum 5 sind über eine Trennwand 7 gegeneinander abgeteilt. In dieser Trennwand 7 befindet sich eine Eintrittsöffnung 8, über welche eine Ansaugöffnung des Gebläseaggregates 3 mit dem Staubraum 5 in Saugverbindung steht.
  • In Bezug auf die Strömungsrichtung (vgl. Pfeile in 2 und 3) des vom Gebläseaggregat 3 angesaugten Luftstromes L ist vor der Durchtrittsöffnung eine Haltevorrichtung 9 für ein Abluftfilter 10 vorgesehen. Der Abluftfilter 10 ist austauschbar in der Haltevorrichtung 9 einsetzbar. Der Abluftfilter 10 ist mit anorganischen feuchtigkeitsaufnehmenden Materialien 12 versehen, durch die in der Saugluft enthaltene Flüssigkeit oder Feuchtigkeit zurückgehalten wird. Hierdurch wird ein sicherer Schutz der in dem Gebläseraum vorhandenen elektrischen, elektronischen und metallischen Bauteile erreicht. Während der Stillstandzeit des Staubsaugers kann der Abluftfilter 10 wieder trocknen, so dass der Filter bei nachfolgenden Saugvorgängen wieder eine bestimmte Flüssigkeits- oder Luftfeuchtigkeitsmenge aufnehmen kann.
  • Die 2 zeigt schematisch ein Abluftfilter 10 welches in unterschiedliche Kammern unterteilt ist. Die Trennung zwischen den einzelnen Kammern 11 erfolgt über luftundurchlässige Wände. Die Kammer 11 kann in Flächenanteile gleicher Größe oder auch unterschiedlicher Größe unterteilt sein. Die einzelnen Kammern 11 sind mit feuchtigkeitsaufnehmendem Material gleicher Art oder mit unterschiedlicher Art gefüllt.
  • Die 3 zeigt ein Abluftfilter wobei die Kammer 11 in einzelnen Schichten 13 angeordnet ist. Die Trennung zwischen den einzelnen Schichten erfolgt über luftdurchlässiges Material. Die einzelnen Kammern 11 sind mit feuchtigkeitsaufnehmendem Material gleicher Art oder mit unterschiedlicher Art gefüllt.
  • Eine Kombination der in 2 und 3 beiden beschriebenen Ausführungsformen, wobei die einzelnen Schichten zusätzlich in unterschiedliche Kammern unterteilt sind, stellt eine weitere Ausführungsform dar (nicht in einer Figur dargestellt).
  • Die vorliegende Erfindung stellt somit ein gleichermaßen preiswertes und pH-neutrales Filtermedium insbesondere für Bodenpflegegeräte bereit.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Staubsauger
    2
    Gebläseraum
    3
    Gebläseaggregat
    4
    Staubraumdeckel
    5
    Staubraum
    6
    Staubabscheideeinheit
    7
    Trennwand
    8
    Eintrittsöffnung
    9
    Haltevorrichtung
    10
    Abluftfilter
    11
    Kammer
    12
    Feuchtigkeitsaufnehmendes Material
    13
    Schicht
    14
    Filterfläche
    L
    Luftstrom

Claims (10)

  1. Staubsauger (1), insbesondere Bodenstaubsauger, mit einer Abluftfiltereinrichtung umfassend wenigsten ein Abluftfilter (10), welches einer in einem Staubraum (5) des Staubsaugers (1) angeordneten Staubabscheideinheit (6) vor-, zwischen- oder nachgeschaltet ist, wobei das Abluftfilter (10) feuchtigkeitsabsorbierendes Material enthält, wobei das Abluftfilter (10) mehrere Schichten (13) gleicher oder unterschiedlicher Stärke aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das feuchtigkeitsabsorbierende Material aus salzlosen Granulaten (12) zusammengesetzt ist und die einzelnen Schichten (13) mit salzlosen Granulatkomponenten unterschiedlicher Korngrößen gefüllt sind.
  2. Staubsauger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als salzlose Granulate (12) schüttfähiges Betonit, Silikagel, Sepiolith, Ton und/oder Kaolinit Verwendung findet.
  3. Staubsauger (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abluftfilter (10) zusätzlich geruchbindende und/oder geruchsüberdeckende Stoffe enthält.
  4. Staubsauger (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als geruchbindende Stoffe Aktivkohle Verwendung findet.
  5. Staubsauger (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass als geruchsüberdeckende Stoffe Parfümstoffe wie Lavendel, Zitrone und/oder Melisse Verwendung finden.
  6. Staubsauger (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterfläche (14) das Abluftfilter (10) in mehreren, vorzugsweise wenigstens vier, Kammern (11) gleicher oder unterschiedlicher Größe unterteilt ist.
  7. Staubsauger (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abluftfilter (10) wenigstens drei Schichten (13) gleicher oder unterschiedlicher Stärke aufweist, welche vorzugsweise senkrecht zur Durchströmlichtung des Abluftfilters (10) angeordnet sind.
  8. Staubsauger (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Kammern (11) und/oder Schichten (13) mit salzlosen Granulatkomponenten unterschiedlicher Materialien gefüllt sind.
  9. Staubsauger (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, das die Korngröße einer in Durchströmrichtung vorgelagerten Schicht zwischen 4 mm und 2 mm, in einer zwischengelagerten Schicht zwischen 3, mm und 1 mm und einer dem Gebläse vorgelagerten Schicht zwischen 2 mm und 0,5 mm beträgt.
  10. Staubsauger (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das feuchtigkeitsabsorbierende Material (12) wenigstens teilweise mit einem Indikator versehen ist, der eine deutliche Farbänderung zeigt wenn das feuchtigkeitsabsorbierende Material (12) mit Wasser beladen ist.
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