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DE102007053055A1 - Zeitanzeigeeinrichtung - Google Patents

Zeitanzeigeeinrichtung Download PDF

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DE102007053055A1
DE102007053055A1 DE200710053055 DE102007053055A DE102007053055A1 DE 102007053055 A1 DE102007053055 A1 DE 102007053055A1 DE 200710053055 DE200710053055 DE 200710053055 DE 102007053055 A DE102007053055 A DE 102007053055A DE 102007053055 A1 DE102007053055 A1 DE 102007053055A1
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DE200710053055
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Stefan Wiest
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/34Position of the hands projected optically
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C17/00Indicating the time optically by electric means
    • G04C17/02Indicating the time optically by electric means by electric lamps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Abstract

Zeitanzeigeeinrichtung mit zumindest einem von einem Uhrwerk angetriebenen Zeiger, der von einem Leuchtmittel angestrahlt ist, so dass dessen Schattenwurf auf einer Projektionsfläche zur Zeitanzeige verwendbar ist, wobei die Zeitanzeigeeinrichtung ein stirnseitig oder umfangsseitig ausgebildetes Lichtaustrittsfenster, das in eine Vielzahl von einer Zeiteinheit entsprechende Sektoren unterteilt ist, die jeweils vom Zeiger abschattbar sind, aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zeitanzeigeeinrichtung zur Projizierung der Zeit auf eine Projektionsfläche gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruch 1.
  • In dem Dokument US 2002/0097568 A1 ist ein Zeitanzeigeeinrichtung offenbart, die beispielsweise an einer Wand befestigt ist und ein Uhrwerk mit zwei Zeigern aufweist, die stirnseitig von einer Lampe angestrahlt werden, wobei Zeigerschatten an die Wand projiziert werden. Die Lampe ist an einer Lampenaufnahme angeordnet, die über einen Bügel an dem Uhrwerk fixiert ist. Die Lampenaufnahme weist ferner ein Ziffernblatt und ein Markierungselement auf, wobei dieses durch das Lampenlicht Markierungsschatten an die Wand projiziert. In Zusammenschau der Markierungs- und Zeigerschatten mit dem Ziffernblatt ist die Uhrzeit ablesbar. Nachteilig hierbei ist zum Einen der komplizierte und zerklüftete Aufbau der Zeitanzeigeeinrichtung und zum Anderen, das die Uhrzeit nur sehr ungenau ablesbar ist.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine kompakte Zeitanzeigeeinrichtung zu schaffen, bei der die ästhetische Anmutung gegenüber dem Stand der Technik verbessert und die Uhrzeit deutlich ablesbar ist.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Zeitanzeigeeinrichtung mit zumindest einem von einem Uhrwerk angetriebenen Zeiger, der von einem Leuchtmittel angestrahlt ist, so dass dessen Schattenwurf auf einer Projektionsfläche zur Zeitanzeige verwendbar ist. Die Zeitanzeigeeinrichtung hat dabei ein stirnseitig und/oder umfangsseitig ausgebildetes Lichtaustrittsfenster, das in eine Vielzahl von einer Zeiteinheit entsprechende Sektoren unterteilt ist, die jeweils vom Zeiger abschaltbar sind. Hierdurch ist eine äußerst ästhetische Ausgestaltung der Zeitanzeigeeinrichtung ermöglicht.
  • Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Lichtaustrittsfenster der Zeitanzeigeeinrichtung konzentrisch zur Zeigerachse umlaufend am Außenumfang, wobei die Sektoren durch in Radialrichtung angeordneter Lamellen begrenzt sind. Hierdurch können sich an der Projektionsfläche sehr deutliche durch die Lamellen abgeschattete Bereiche abzeichnen, wodurch die Uhrzeit sehr einfach ablesbar ist.
  • Damit vorteilhafterweise ein deutlicher Schatten des Zeigers auf der Projektionsfläche projiziert ist, hat dieser einen in Radialrichtung verlaufenden Radialschenkel und einen Achsparallel verlaufenden Abschattschenkel, der in den Strahlengang von dem Leuchtmittel zu den Sektoren eintaucht.
  • Die Breite des Abschattschenkels kann wenigstens doppelt so groß sein, wie die geringste Breite eines Sektors, wodurch der Abschattschenkel in jeder Zeitposition einen Sektor abschattet.
  • An dem Uhrwerk sind vorteilhafterweise zwei Zeiger vorgesehen, um beispielsweise Stunden und Minuten abzubilden.
  • Um die Stunden und Minuten besser ablesen zu können weisen die Zeiger eine unterschiedliche Breite auf.
  • Stirnseitig der Zeitanzeigeeinrichtung ist vorzugsweise eine sich über die Sektoren hinaus erstreckende Abdeckung angeordnet, die die Elemente der Zeitanzeigeeinrichtung im Wesentlichen verdeckt und somit die Zeitanzeigeeinrichtung ästhetisch aufgewertet werden kann.
  • Die Abdeckung kann beispielsweise opaq sein, um die Sichtbarkeit der projizierten Schatten zu verstärken oder die Anmutung zu verbessern.
  • Um eine gleichmäßige Lichtverteilung zu ermöglichen, kann das Leuchtmittel ringförmig sein und das Uhrwerk umgreifen.
  • Die Lamellen sind vorteilhafterweise im Radialabstand zum Leuchtmittel angeordnet.
  • Das Leuchtmittel, das Uhrwerk, die Lamellen und die Abdeckung können für eine kompakte Ausführung der Zeitanzeigeeinrichtung auf einer Montageeinheit gelagert sein.
  • Die Zeitanzeigeeinrichtung hat aus ästhetischer Sicht vorzugsweise einen scheibenförmigen Aufbau.
  • Im Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Zeitanzeigeeinrichtung in einer Explosionsdarstellung gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 2 eine Zeitanzeigeeinrichtung ohne Abdeckplatte in einer perspektivischen Ansicht gemäß dem Ausführungsbeispiel;
  • 3 eine Zeitanzeigeeinrichtung in einer perspektivischen Untersicht gemäß dem Ausführungsbeispiel; und
  • 4 eine Zeitanzeigeeinrichtung im Betrieb in einer perspektivischen Draufsicht gemäß dem Ausführungsbeispiel.
  • In 1 ist eine erfindungsgemäße Zeitanzeigeeinrichtung 1, zur Uhrzeitprojektion an eine Wand, in einer Explosionsdarstellung gemäß einem Ausführungsbeispiel gezeigt. Dieses weist eine kreisförmige Montageplatte 2 bzw. Montageeinheit auf, an deren Vorderseite 4 in etwa mittig eine quaderförmige Uhrwerksaufnahme 6 ausgebildet ist. Diese ist zu einer Rückseite 8 der Montageplatte 2 hin offen (nicht dargestellt) und hat an einer parallel zur Vorderseite 4 verlaufenden Oberseite 10 eine Durchgangsbohrung 12. In die Uhrwerksaufnahme 6 ist ein Uhrwerk 14, beispielsweise ein Quarzuhrwerk, eingebracht, wobei eine Zeigerantriebsachse 16 des Uhrwerks 14 senkrecht zur Montageplatte 2 durch die Durchgangsbohrung 12 hindurchgeführt ist, an der zwei unterschiedlich lange und breite Winkelzeiger 18, 20 bzw. Zeiger fixiert sind. Die Montageplatte 2 und die Winkelzeiger 18, 20 sind vorzugsweise aus Kunststoff durch Spritzgießen gefertigt.
  • Die Winkelzeiger 18, 20 verlaufen parallel zur Vorderseite 4 der Montageplatte 2 und haben jeweils einen zur Montagelatte 2 hin rechtwinklig abgewinkelten Abschattschenkel 22, 24. Zwischen den Winkelzeigern 18, 20 und der Montageplatte 2 ist eine ringförmige Leuchtstoffröhre 26 bzw. ein Leuchtmittel, beispielsweise eine Halogen-Energiesparlampe L 22 W von Osram, mit drei an der Montageplatte 2 ausgebildeten rampenförmigen Befestigungsvorsprüngen 28, 30, 32 formschlüssig fixiert. Die Mitte der Leuchtstoffröhre 26 befindet sich in etwa auf der Zeigerantriebsachse 16. Die Leuchtstoffröhre 26 wird durch eine Vorschaltgeräteeinheit 34 über einen Anschlussbereich 35 mit elektrischer Energie versorgt. Die Vorschaltgeräteeinheit 34 ist im Innenbereich 36 der Leuchtstoffröhre 26 an der Montageplatte 2 um die Uhrwerksaufnahme 6 herum angeordnet und wird weiter unten in der Beschreibung genauer erläutert. Somit ist die Uhrwerksaufnahme 6 und die Vorschaltgeräteeinheit 34 im montierten Zustand von der Leuchtstoffröhre 26 umgriffen. Der Durchmesser a der Leuchtstoffröhre 26 ist etwas geringer als die jeweilige Höhe b, c der Winkelzeiger 18, 20.
  • An der Montageplatte 2 sind eine Vielzahl von rechteckigen Radiallamellen 38 bzw. Lamellen ausgebildet, die gleichmäßig zueinander beabstandet sind und deren Längsachsen 40 in etwa die Zeigerantriebsachse 16 rechtwinklig schneiden. Die Radiallamellen 38 erstrecken sich dabei vom Montagenplattenrand 42 bis zur Leuchtstoffröhre 26, wobei die Abschattschenkel 22, 24 der Winkelzeiger 18, 20 sich zwischen der Leuchtstoffröhre 26 und Endkanten 44 der Radiallamellen 38 bewegen.
  • Eine kreisförmige Abdeckplatte 46 bzw. Abdeckung wird im montierten Zustand auf die Radiallamellen 38 gesetzt. Der Radius der Abdeckplatte 46 ist dabei größer als der Radius der Montageplatte 2, wodurch alle Bauteile der Zeitanzeigeeinrichtung 1 überdeckt werden. Der Mittelpunkt der Abdeckplatte 46 liegt dabei in etwa auf der Zeigerantriebsachse 16.
  • 2 zeigt einen Ausschnitt der Zeitanzeigeeinrichtung 1 ohne Abdeckplatte 46 (s. 1) in einer perspektivischen Ansicht gemäß dem Ausführungsbeispiel. Die Radiallamellen 38 haben jeweils einen minimalen Abstand x zueinander. Der breitere Winkelzeiger 20, vorzugsweise der Stundenzeiger, hat dabei in etwa eine Breite y, die dem dreifachen Abstand x entspricht. Eine Breite z des schmäleren Winkelzeigers 18, vorzugsweise des Minutenzeigers, entspricht etwa dem zweifachen Abstand x. Die Abschattschenkel 22, 24 der Winkelzeiger 18, 20 erstrecken sich zwischen der Leuchtstoffröhre 26 und den Endkanten 44 der Radiallamellen 38. Dabei schattet der Winkelzeiger 20 mit der Breite y in jeder Zeitposition wenigstens zwei Sektoren 48 ab, die jeweils von zwei Radiallamellen 38 gebildet sind ab. Wenigstens ein Sektor 48 wird von dem schmäleren Winkelzeiger 18 in jeder Zeitposition abgeschattet.
  • Die Winkelzeiger 18, 20 werden durch die Zeigerantriebsachse 16 des Uhrwerks 14 (s. 1) jeweils im Uhrzeigersinn angetrieben. Der breitere Winkelzeiger 20 ist in 2 oberhalb des etwas kürzeren (von der Zeigerantriebsachse 16 aus gemessen) Winkelzeigers 18 angeordnet, so dass dieser unterhalb des Winkelzeigers 20 hindurch bewegbar ist. Die Höhe b (s. 1) des Abschattschenkels 24 des breiteren Winkelzeigers 20 ist etwas höher als die Höhe c des Abschattschenkels 22 des Winkelzeigers 18, wobei sich beide Abschattschenkel 22, 24 im montierten Zustand jeweils parallel zur Zeigerantriebsachse 16 und entlang der Leuchtstoffröhre 26 über deren Durchmesser a (s. 1) hinaus erstrecken, um den Strahlengang der Leuchtstoffröhre 26 in diesem Bereich weitestgehend abzuschatten. Es ist auch denkbar, dass die Abschattschenkel 22, 24 der Winkelzeiger 18, 20 hin zu den Radiallamellen 38 gewölbt oder gebogen sind und zwar derart, dass diese die Sektoren 48 noch mehr abschatten.
  • Die drei Befestigungsvorsprünge 28, 30, 32 sind an den Innenumfangsbereich der Leuchtstoffröhre 26 angeformt, wodurch diese nur in diesem Innenbereich 36 von den Befestigungsvorsprüngen 28, 30, 32 abgeschattet ist. Diese sind jeweils mit einem im Wesentlichen 120°-Winkel (mit der Zeigerantriebsachse 16 als Mittelpunkt) zueinander versetzt. Der Anschlussbereich 35 der Leuchtstoffröhre 26 ist an dem Befestigungsvorsprung 32 angeordnet, der breiter als die beiden anderen ist und eine Aufnahmeöffnung 50 (s. 1) aufweist, in die ein quaderförmiger Stecker 52 der Vorschaltgeräteeinheit 34 aufgenommen und mit der Leuchtstoffröhre 26 elektrisch leitend verbunden ist. Die Befestigungsvorsprünge 28, 30, 32, insbesondere der Befestigungsvorsprung 32 zur Aufnahme des Steckers 52, sind an das verwendete Leuchtmittel angepasst und können beispielsweise bei der Verwendung eines anderen Leuchtmittels als die Leuchtstoffröhre 26 eine andere Ausgestaltung aufweisen.
  • Eine kreisförmige Plattenausnehmung 54 ist zwischen dem breiten Befestigungsvorsprungs 32 und der Uhrwerksaufnahme 6 ausgebildet. Durch diese sind zwei Stromzuführungen 56, 58 von der Rückseite 8 zur Vorderseite 4 (s. 1) der Montageplatte 2 hindurchgeführt und sind an einem lüsterklemmenartigen Block 60, der in 2 zwischen der Leuchtstoffröhre 26 und der Uhrwerksaufnahme 6 an der Montageplatte 2 angeordnet ist, elektrisch leitend fixiert. Von dem Block 60 aus wird die Vorschaltgeräteinheit 34 und die Leuchtstoffröhre 26 mit elektrischer Energie versorgt. Ein abschnittsweise quaderförmiger und länglicher Transformator 62 der Vorschaltgeräteeinheit 34 ist zwischen der Uhrwerksaufnahme 6, auf der zum Stecker 52 gegenüberliegenden Seite, und der Leuchtstoffröhre 26 an der Montageplatte 2 vorgesehen, hat eine etwas geringere Höhe, als die Uhrwerksaufnahme 6 und ist elektrisch leitend über die Stromleitungen 64 (s. a. 1) mit dem Block 60 und dem Stecker 52 verbunden. Ein zylinderförmiger Starter 66 der Vorschaltgeräteeinheit 34 ist zwischen der dem Block 60 gegenüberliegenden Seite der Uhrwerksaufnahme 6 und der Leuchtstoffröhre 26 an der Montageplatte 2 angeordnet und mit dem Stecker 52 elektrisch leitend über die Stromleitungen 68 verbunden. Die Höhe des Starters 66 ist ebenfalls geringer wie die der Uhrwerksaufnahme 6.
  • Anhand der 3 ist eine perspektivische Ansicht auf die Rückseite 8 der Zeitanzeigeeinrichtung 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel gezeigt. Hierbei ist die rechteckige Öffnung 70 der Uhrwerksaufnahme 6 erkennbar, die mittig an der Montageplatte 2 ausgebildet ist. Durch diese wird das Uhrwerk 14 in die Uhrwerksaufnahme eingebracht. Die kreisförmige Plattenausnehmung 54 dient neben der Zuführung von den Stromzuführungen 56, 58 aus 2 auch noch zur Befestigung des Zeitanzeigeeinrichtung 1 beispielsweise an einer Wand, indem in die Plattenausnehmung 54 ein an der Wand befestigter Nagel geführt wird. Zur Befestigung können weitere Plattenausnehmungen, beispielsweise zur Aufnahme eines Wandnagels, bei der Montageplatte 2 ausgebildet sein. Des Weiteren kann die Zeitanzeigeeinrichtung 1 mit mehreren Plattenausnehmungen eine höhere Fixierbarkeit aufweisen.
  • Im Folgenden wird anhand der in 4 perspektivisch dargestellten Zeitanzeigeeinrichtung 1, gemäß dem Ausführungsbeispiel, die Funktionsweise erläutert. Diese ist beispielsweise an einer Wand befestigt. Bei leuchtender Leuchtstoffröhre 26 (s. 2) gelangt künstliches Licht durch die Sektoren 48 der Radiallamellen 38 und leuchtet die umliegende Wand mit einem sich radial von der Zeitanzeigeeinrichtung 1 erstreckenden Leuchtring 71 aus. Dieser verliert mit größer werdendem Abstand zur Zeitanzeigeeinrichtung 1 an Lichtstärke. Durch die Radiallamellen 38 (s. 2) bilden sich in etwa strich- und kegelförmige Anzeigeschatten 72. In dem Bereich, in dem die Abschattschenkel 22, 24 der Winkelzeiger 18, 20 die Leuchtstoffröhre 26 radial abschatten (s. 2), bilden sich breite in etwa rechteckförmige Zeigerschatten 74, 76 bzw. Schattenwurf, mit denen die Zeit abgelesen werden kann. Die Anzeigeschatten 72 vereinfachen dabei das Ablesen der Zeit, indem der Leuchtring 71 ähnlich wie bei einem Ziffernblatt einer Uhr strukturiert ist. Der Zeigerschatten 74 des breiteren Winkelzeigers 20 (s. 1) ist dabei breiter als der Zeigerschatten 76 des schmäleren Winkelzeigers 18 und kann beispielsweise einem Stundenzeiger entsprechen. Der schmälere Winkelzeiger 18 wäre dann der Minutenzeiger. Werden die Winkelzeiger 18, 20 durch das Uhrwerk 6 (s. 1) bewegt, so verändern auch die Zeigerschatten 74, 76 synchron ihre Position.
  • Der Anschlussbereich 35 der Leuchtstoffröhre 26 erzeugt in radialer Richtung ebenfalls einen Schatten an der Wand. Die Zeitanzeigeeinrichtung 1 kann dabei derart an der Wand befestigt sein, das der Schatten des Anschlussbereichs 35 sich im Wesentlichen nach oben in der 4 erstreckt, was beispielsweise einer 12 Uhr Position entsprechen kann. Da in diesem Bereich angeordnete Radiallamellen 38 (s. 2) keine Anzeigeschatten 72 auf der Wand bilden, ist es denkbar, dass beispielsweise anstatt einer funktionslosen Radiallamelle 38 eine kreisförmige Plattenausnehmung zur Wandmontage an der Montageplatte 2 (s. 2) ausgebildet ist.
  • Es ist auch möglich das durch die Abdeckplatte 46 (s. 1) Licht von der Leuchtstoffröhre 26 nach außen gelangt, wobei die Lichtstärke vom Material der Abdeckplatte 46 abhängig ist. Diese kann beispielsweise aus Glas, Holz, Plastik oder Metall hergestellt sein, in Abhängigkeit der ästhetischen Anforderungen an die Uhr. Bei einer Abdeckplatte 46 aus Holz oder Metall würde beispielsweise kein Licht durch diese dringen. Da die Zeitanzeigeeinrichtung 1 nicht nur als Uhr dienen kann, son dern auch als Beleuchtung, kann durch das Material der Abdeckplatte 46 die Beleuchtungsstärke bestimmt werden. Ferner ist die Abdeckplatte 46 sowohl in der Silhouette, als auch in Bezug auf die Plastizität äußerst mannigfaltig gestaltbar. In Abhängigkeit des Materials der Abdeckplatte 46 ist auch eine Bedruckung, beispielsweise der äußeren Oberfläche, möglich.
  • Das Zeitanzeigeeinrichtung 1 ist ein- und ausschaltbar und ist kann im ausgeschalteten Zustand nicht als Uhr erkennbar sein.
  • Anstatt einer Leuchtstoffröhre 26 (s. 1) ist auch denkbar, dass beispielsweise LEDs oder andere Lampen eingesetzt werden. Werden LEDs vorgesehen, die jeweils im Wesentlichen in radialer Richtung ausstrahlen, so könnte die Zeitanzeigeeinrichtung 1 ohne Radiallamellen 38 (s. 1) ausgeführt werden, da diese LEDs jeweils einen Sektor 48 (s. 3) ausbilden könnten.
  • Die Montageplatte 2 in 2 kann eine Vielzahl von Schnappverbindungselementen aufweisen, vorzugsweise, um das Uhrwerk 14, den Starter 66, den Transformator 62 und alle stromzuführenden Elemente zu fixieren, was bei einem Spritzgussverfahren einfach und kostengünstig zu realisieren wäre.
  • Zeitanzeigeeinrichtung mit zumindest einem von einem Uhrwerk angetriebenen Zeiger, der von einem Leuchtmittel angestrahlt ist, so dass dessen Schattenwurf auf einer Projektionsfläche zur Zeitanzeige verwendbar ist, wobei die Zeitanzeigeeinrichtung ein stirnseitig oder umfangsseitig ausgebildetes Lichtaustrittsfenster, das in eine Vielzahl von einer Zeiteinheit entsprechende Sektoren unterteilt ist, die jeweils vom Zeiger abschattbar sind, aufweist.
  • 1
    Zeitanzeigeeinrichtung
    2
    Montageplatte
    4
    Vorderseite
    6
    Uhrwerksaufnahme
    8
    Rückseite
    10
    Oberseite
    12
    Durchgangsbohrung
    14
    Uhrwerk
    16
    Zeigerantriebsachse
    18
    Winkelzeiger
    20
    Winkelzeiger
    22
    Abschattschenkel
    24
    Abschattschenkel
    26
    Leuchtstoffröhre
    28
    Befestigungsvorsprung
    30
    Befestigungsvorsprung
    32
    Befestigungsvorsprung
    34
    Vorschaltgeräteeinheit
    35
    Anschlussbereich
    38
    Radiallamelle
    40
    Längsachse
    42
    Montagenplattenrand
    44
    Endkante
    46
    Abdeckplatte
    48
    Sektor
    50
    Aufnahmeöffnung
    52
    Stecker
    54
    Plattenausnehmung
    56
    Stromzuführung
    58
    Stromzuführung
    60
    Block
    62
    Transformator
    66
    Starter
    70
    Öffnung
    71
    Leuchtring
    72
    Anzeigeschatten
    74
    Zeigerschatten
    76
    Zeigerschatten
    a
    Durchmesser
    b
    Höhe
    c
    Höhe
    x
    Abstand
    y
    Breite
    z
    Breite
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 2002/0097568 A1 [0002]

Claims (12)

  1. Zeitanzeigeeinrichtung mit zumindest einem von einem Uhrwerk (14) angetriebenen Zeiger (20), der von einem Leuchtmittel (26) angestrahlt ist, so dass dessen Schattenwurf (74) auf einer Projektionsfläche zur Zeitanzeige verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitanzeigeeinrichtung (1) ein stirnseitig oder umfangsseitig ausgebildetes Lichtaustrittsfenster aufweist, das in eine Vielzahl von einer Zeiteinheit entsprechende Sektoren (48) unterteilt ist, die jeweils vom Zeiger (20) abschattbar sind.
  2. Zeitanzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, wobei das Lichtaustrittsfenster konzentrisch zur Zeigerachse umlaufend am Aussenumfang ist, wobei die Sektoren (48) durch in Radialrichtung angeordneter Lamellen (38) begrenzt sind.
  3. Zeitanzeigeeinrichtung nach Anspruch 2, wobei der Zeiger (20) einen in Radialrichtung verlaufenden Radialschenkel und einen Achsparallel verlaufenden Abschattschenkel (24) hat, der in den Strahlengang von dem Leuchtmittel (26) zu den Sektoren (48) eintaucht.
  4. Zeitanzeigeeinrichtung nach Anspruch 3, wobei die Breite (y) des Abschattschenkels (24) wenigstens doppelt so groß ist, wie die geringste Breite (x) eines Sektors (48).
  5. Zeitanzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem Uhrwerk (14) zwei Zeiger (18, 20) vorgesehen sind.
  6. Zeitanzeigeeinrichtung nach Anspruch 5, wobei die Zeiger (18, 20) eine unterschiedliche Breite (y, z) aufweisen.
  7. Zeitanzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei stirnseitig eine sich über die Sektoren (48) hinaus erstreckende Abdeckung (46) angeordnet ist.
  8. Zeitanzeigeeinrichtung nach Anspruch 7, wobei die Abdeckung (48) opak ist.
  9. Zeitanzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Leuchtmittel (26) ringförmig ist und das Uhrwerk (14) umgreift.
  10. Zeitanzeigeeinrichtung nach Anspruch 9, wobei die Lamellen (38) im Radialabstand zum Leuchtmittel (26) angeordnet sind.
  11. Zeitanzeigeeinrichtung nach Anspruch 7 bis 10, wobei das Leuchtmittel (26), das Uhrwerk (14), die Lamellen (38) und die Abdeckung (48) auf einer Montageeinheit (2) gelagert sind.
  12. Zeitanzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei dieses einen scheibenförmigen Aufbau aufweist.
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