-
Die
Erfindung betrifft eine Zeitanzeigeeinrichtung zur Projizierung
der Zeit auf eine Projektionsfläche gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruch 1.
-
In
dem Dokument
US
2002/0097568 A1 ist ein Zeitanzeigeeinrichtung offenbart,
die beispielsweise an einer Wand befestigt ist und ein Uhrwerk mit zwei
Zeigern aufweist, die stirnseitig von einer Lampe angestrahlt werden,
wobei Zeigerschatten an die Wand projiziert werden. Die Lampe ist
an einer Lampenaufnahme angeordnet, die über einen Bügel
an dem Uhrwerk fixiert ist. Die Lampenaufnahme weist ferner ein
Ziffernblatt und ein Markierungselement auf, wobei dieses durch
das Lampenlicht Markierungsschatten an die Wand projiziert. In Zusammenschau
der Markierungs- und Zeigerschatten mit dem Ziffernblatt ist die
Uhrzeit ablesbar. Nachteilig hierbei ist zum Einen der komplizierte
und zerklüftete Aufbau der Zeitanzeigeeinrichtung und zum
Anderen, das die Uhrzeit nur sehr ungenau ablesbar ist.
-
Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine kompakte Zeitanzeigeeinrichtung
zu schaffen, bei der die ästhetische Anmutung gegenüber dem
Stand der Technik verbessert und die Uhrzeit deutlich ablesbar ist.
-
Diese
Aufgabe wird gelöst durch eine Zeitanzeigeeinrichtung mit
zumindest einem von einem Uhrwerk angetriebenen Zeiger, der von
einem Leuchtmittel angestrahlt ist, so dass dessen Schattenwurf
auf einer Projektionsfläche zur Zeitanzeige verwendbar
ist. Die Zeitanzeigeeinrichtung hat dabei ein stirnseitig und/oder
umfangsseitig ausgebildetes Lichtaustrittsfenster, das in eine Vielzahl
von einer Zeiteinheit entsprechende Sektoren unterteilt ist, die jeweils
vom Zeiger abschaltbar sind. Hierdurch ist eine äußerst ästhetische
Ausgestaltung der Zeitanzeigeeinrichtung ermöglicht.
-
Besonders
vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen
Ansprüchen.
-
Bei
einer bevorzugten Ausführungsform ist das Lichtaustrittsfenster
der Zeitanzeigeeinrichtung konzentrisch zur Zeigerachse umlaufend
am Außenumfang, wobei die Sektoren durch in Radialrichtung angeordneter
Lamellen begrenzt sind. Hierdurch können sich an der Projektionsfläche
sehr deutliche durch die Lamellen abgeschattete Bereiche abzeichnen,
wodurch die Uhrzeit sehr einfach ablesbar ist.
-
Damit
vorteilhafterweise ein deutlicher Schatten des Zeigers auf der Projektionsfläche
projiziert ist, hat dieser einen in Radialrichtung verlaufenden
Radialschenkel und einen Achsparallel verlaufenden Abschattschenkel,
der in den Strahlengang von dem Leuchtmittel zu den Sektoren eintaucht.
-
Die
Breite des Abschattschenkels kann wenigstens doppelt so groß sein,
wie die geringste Breite eines Sektors, wodurch der Abschattschenkel
in jeder Zeitposition einen Sektor abschattet.
-
An
dem Uhrwerk sind vorteilhafterweise zwei Zeiger vorgesehen, um beispielsweise
Stunden und Minuten abzubilden.
-
Um
die Stunden und Minuten besser ablesen zu können weisen
die Zeiger eine unterschiedliche Breite auf.
-
Stirnseitig
der Zeitanzeigeeinrichtung ist vorzugsweise eine sich über
die Sektoren hinaus erstreckende Abdeckung angeordnet, die die Elemente
der Zeitanzeigeeinrichtung im Wesentlichen verdeckt und somit die
Zeitanzeigeeinrichtung ästhetisch aufgewertet werden kann.
-
Die
Abdeckung kann beispielsweise opaq sein, um die Sichtbarkeit der
projizierten Schatten zu verstärken oder die Anmutung zu
verbessern.
-
Um
eine gleichmäßige Lichtverteilung zu ermöglichen,
kann das Leuchtmittel ringförmig sein und das Uhrwerk umgreifen.
-
Die
Lamellen sind vorteilhafterweise im Radialabstand zum Leuchtmittel
angeordnet.
-
Das
Leuchtmittel, das Uhrwerk, die Lamellen und die Abdeckung können
für eine kompakte Ausführung der Zeitanzeigeeinrichtung
auf einer Montageeinheit gelagert sein.
-
Die
Zeitanzeigeeinrichtung hat aus ästhetischer Sicht vorzugsweise
einen scheibenförmigen Aufbau.
-
Im
Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
-
1 eine
Zeitanzeigeeinrichtung in einer Explosionsdarstellung gemäß einem
Ausführungsbeispiel;
-
2 eine
Zeitanzeigeeinrichtung ohne Abdeckplatte in einer perspektivischen
Ansicht gemäß dem Ausführungsbeispiel;
-
3 eine
Zeitanzeigeeinrichtung in einer perspektivischen Untersicht gemäß dem
Ausführungsbeispiel; und
-
4 eine
Zeitanzeigeeinrichtung im Betrieb in einer perspektivischen Draufsicht
gemäß dem Ausführungsbeispiel.
-
In 1 ist
eine erfindungsgemäße Zeitanzeigeeinrichtung 1,
zur Uhrzeitprojektion an eine Wand, in einer Explosionsdarstellung
gemäß einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
Dieses weist eine kreisförmige Montageplatte 2 bzw.
Montageeinheit auf, an deren Vorderseite 4 in etwa mittig
eine quaderförmige Uhrwerksaufnahme 6 ausgebildet
ist. Diese ist zu einer Rückseite 8 der Montageplatte 2 hin
offen (nicht dargestellt) und hat an einer parallel zur Vorderseite 4 verlaufenden
Oberseite 10 eine Durchgangsbohrung 12. In die
Uhrwerksaufnahme 6 ist ein Uhrwerk 14, beispielsweise
ein Quarzuhrwerk, eingebracht, wobei eine Zeigerantriebsachse 16 des
Uhrwerks 14 senkrecht zur Montageplatte 2 durch
die Durchgangsbohrung 12 hindurchgeführt ist,
an der zwei unterschiedlich lange und breite Winkelzeiger 18, 20 bzw.
Zeiger fixiert sind. Die Montageplatte 2 und die Winkelzeiger 18, 20 sind
vorzugsweise aus Kunststoff durch Spritzgießen gefertigt.
-
Die
Winkelzeiger 18, 20 verlaufen parallel zur Vorderseite 4 der
Montageplatte 2 und haben jeweils einen zur Montagelatte 2 hin
rechtwinklig abgewinkelten Abschattschenkel 22, 24.
Zwischen den Winkelzeigern 18, 20 und der Montageplatte 2 ist eine
ringförmige Leuchtstoffröhre 26 bzw.
ein Leuchtmittel, beispielsweise eine Halogen-Energiesparlampe L
22 W von Osram, mit drei an der Montageplatte 2 ausgebildeten
rampenförmigen Befestigungsvorsprüngen 28, 30, 32 formschlüssig
fixiert. Die Mitte der Leuchtstoffröhre 26 befindet
sich in etwa auf der Zeigerantriebsachse 16. Die Leuchtstoffröhre 26 wird durch
eine Vorschaltgeräteeinheit 34 über einen
Anschlussbereich 35 mit elektrischer Energie versorgt. Die
Vorschaltgeräteeinheit 34 ist im Innenbereich 36 der
Leuchtstoffröhre 26 an der Montageplatte 2 um die
Uhrwerksaufnahme 6 herum angeordnet und wird weiter unten
in der Beschreibung genauer erläutert. Somit ist die Uhrwerksaufnahme 6 und
die Vorschaltgeräteeinheit 34 im montierten Zustand
von der Leuchtstoffröhre 26 umgriffen. Der Durchmesser
a der Leuchtstoffröhre 26 ist etwas geringer als
die jeweilige Höhe b, c der Winkelzeiger 18, 20.
-
An
der Montageplatte 2 sind eine Vielzahl von rechteckigen
Radiallamellen 38 bzw. Lamellen ausgebildet, die gleichmäßig
zueinander beabstandet sind und deren Längsachsen 40 in
etwa die Zeigerantriebsachse 16 rechtwinklig schneiden.
Die Radiallamellen 38 erstrecken sich dabei vom Montagenplattenrand 42 bis
zur Leuchtstoffröhre 26, wobei die Abschattschenkel 22, 24 der
Winkelzeiger 18, 20 sich zwischen der Leuchtstoffröhre 26 und
Endkanten 44 der Radiallamellen 38 bewegen.
-
Eine
kreisförmige Abdeckplatte 46 bzw. Abdeckung wird
im montierten Zustand auf die Radiallamellen 38 gesetzt.
Der Radius der Abdeckplatte 46 ist dabei größer
als der Radius der Montageplatte 2, wodurch alle Bauteile
der Zeitanzeigeeinrichtung 1 überdeckt werden.
Der Mittelpunkt der Abdeckplatte 46 liegt dabei in etwa
auf der Zeigerantriebsachse 16.
-
2 zeigt
einen Ausschnitt der Zeitanzeigeeinrichtung 1 ohne Abdeckplatte 46 (s. 1)
in einer perspektivischen Ansicht gemäß dem Ausführungsbeispiel.
Die Radiallamellen 38 haben jeweils einen minimalen Abstand
x zueinander. Der breitere Winkelzeiger 20, vorzugsweise
der Stundenzeiger, hat dabei in etwa eine Breite y, die dem dreifachen Abstand
x entspricht. Eine Breite z des schmäleren Winkelzeigers 18,
vorzugsweise des Minutenzeigers, entspricht etwa dem zweifachen
Abstand x. Die Abschattschenkel 22, 24 der Winkelzeiger 18, 20 erstrecken
sich zwischen der Leuchtstoffröhre 26 und den Endkanten 44 der
Radiallamellen 38. Dabei schattet der Winkelzeiger 20 mit
der Breite y in jeder Zeitposition wenigstens zwei Sektoren 48 ab,
die jeweils von zwei Radiallamellen 38 gebildet sind ab.
Wenigstens ein Sektor 48 wird von dem schmäleren
Winkelzeiger 18 in jeder Zeitposition abgeschattet.
-
Die
Winkelzeiger 18, 20 werden durch die Zeigerantriebsachse 16 des
Uhrwerks 14 (s. 1) jeweils im Uhrzeigersinn
angetrieben. Der breitere Winkelzeiger 20 ist in 2 oberhalb
des etwas kürzeren (von der Zeigerantriebsachse 16 aus
gemessen) Winkelzeigers 18 angeordnet, so dass dieser unterhalb
des Winkelzeigers 20 hindurch bewegbar ist. Die Höhe
b (s. 1) des Abschattschenkels 24 des breiteren
Winkelzeigers 20 ist etwas höher als die Höhe
c des Abschattschenkels 22 des Winkelzeigers 18,
wobei sich beide Abschattschenkel 22, 24 im montierten
Zustand jeweils parallel zur Zeigerantriebsachse 16 und
entlang der Leuchtstoffröhre 26 über
deren Durchmesser a (s. 1) hinaus erstrecken, um den
Strahlengang der Leuchtstoffröhre 26 in diesem
Bereich weitestgehend abzuschatten. Es ist auch denkbar, dass die
Abschattschenkel 22, 24 der Winkelzeiger 18, 20 hin
zu den Radiallamellen 38 gewölbt oder gebogen
sind und zwar derart, dass diese die Sektoren 48 noch mehr
abschatten.
-
Die
drei Befestigungsvorsprünge 28, 30, 32 sind
an den Innenumfangsbereich der Leuchtstoffröhre 26 angeformt,
wodurch diese nur in diesem Innenbereich 36 von den Befestigungsvorsprüngen 28, 30, 32 abgeschattet
ist. Diese sind jeweils mit einem im Wesentlichen 120°-Winkel
(mit der Zeigerantriebsachse 16 als Mittelpunkt) zueinander
versetzt. Der Anschlussbereich 35 der Leuchtstoffröhre 26 ist an
dem Befestigungsvorsprung 32 angeordnet, der breiter als
die beiden anderen ist und eine Aufnahmeöffnung 50 (s. 1)
aufweist, in die ein quaderförmiger Stecker 52 der
Vorschaltgeräteeinheit 34 aufgenommen und mit
der Leuchtstoffröhre 26 elektrisch leitend verbunden
ist. Die Befestigungsvorsprünge 28, 30, 32,
insbesondere der Befestigungsvorsprung 32 zur Aufnahme
des Steckers 52, sind an das verwendete Leuchtmittel angepasst
und können beispielsweise bei der Verwendung eines anderen Leuchtmittels
als die Leuchtstoffröhre 26 eine andere Ausgestaltung
aufweisen.
-
Eine
kreisförmige Plattenausnehmung 54 ist zwischen
dem breiten Befestigungsvorsprungs 32 und der Uhrwerksaufnahme 6 ausgebildet.
Durch diese sind zwei Stromzuführungen 56, 58 von
der Rückseite 8 zur Vorderseite 4 (s. 1)
der Montageplatte 2 hindurchgeführt und sind an
einem lüsterklemmenartigen Block 60, der in 2 zwischen
der Leuchtstoffröhre 26 und der Uhrwerksaufnahme 6 an der
Montageplatte 2 angeordnet ist, elektrisch leitend fixiert.
Von dem Block 60 aus wird die Vorschaltgeräteinheit 34 und
die Leuchtstoffröhre 26 mit elektrischer Energie
versorgt. Ein abschnittsweise quaderförmiger und länglicher
Transformator 62 der Vorschaltgeräteeinheit 34 ist
zwischen der Uhrwerksaufnahme 6, auf der zum Stecker 52 gegenüberliegenden
Seite, und der Leuchtstoffröhre 26 an der Montageplatte 2 vorgesehen,
hat eine etwas geringere Höhe, als die Uhrwerksaufnahme 6 und
ist elektrisch leitend über die Stromleitungen 64 (s.
a. 1) mit dem Block 60 und dem Stecker 52 verbunden.
Ein zylinderförmiger Starter 66 der Vorschaltgeräteeinheit 34 ist
zwischen der dem Block 60 gegenüberliegenden Seite
der Uhrwerksaufnahme 6 und der Leuchtstoffröhre 26 an
der Montageplatte 2 angeordnet und mit dem Stecker 52 elektrisch
leitend über die Stromleitungen 68 verbunden.
Die Höhe des Starters 66 ist ebenfalls geringer
wie die der Uhrwerksaufnahme 6.
-
Anhand
der 3 ist eine perspektivische Ansicht auf die Rückseite 8 der
Zeitanzeigeeinrichtung 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel
gezeigt. Hierbei ist die rechteckige Öffnung 70 der
Uhrwerksaufnahme 6 erkennbar, die mittig an der Montageplatte 2 ausgebildet
ist. Durch diese wird das Uhrwerk 14 in die Uhrwerksaufnahme
eingebracht. Die kreisförmige Plattenausnehmung 54 dient
neben der Zuführung von den Stromzuführungen 56, 58 aus 2 auch
noch zur Befestigung des Zeitanzeigeeinrichtung 1 beispielsweise
an einer Wand, indem in die Plattenausnehmung 54 ein an
der Wand befestigter Nagel geführt wird. Zur Befestigung
können weitere Plattenausnehmungen, beispielsweise zur
Aufnahme eines Wandnagels, bei der Montageplatte 2 ausgebildet
sein. Des Weiteren kann die Zeitanzeigeeinrichtung 1 mit
mehreren Plattenausnehmungen eine höhere Fixierbarkeit
aufweisen.
-
Im
Folgenden wird anhand der in 4 perspektivisch
dargestellten Zeitanzeigeeinrichtung 1, gemäß dem
Ausführungsbeispiel, die Funktionsweise erläutert.
Diese ist beispielsweise an einer Wand befestigt. Bei leuchtender
Leuchtstoffröhre 26 (s. 2) gelangt
künstliches Licht durch die Sektoren 48 der Radiallamellen 38 und
leuchtet die umliegende Wand mit einem sich radial von der Zeitanzeigeeinrichtung 1 erstreckenden
Leuchtring 71 aus. Dieser verliert mit größer
werdendem Abstand zur Zeitanzeigeeinrichtung 1 an Lichtstärke.
Durch die Radiallamellen 38 (s. 2) bilden
sich in etwa strich- und kegelförmige Anzeigeschatten 72.
In dem Bereich, in dem die Abschattschenkel 22, 24 der
Winkelzeiger 18, 20 die Leuchtstoffröhre 26 radial
abschatten (s. 2), bilden sich breite in etwa
rechteckförmige Zeigerschatten 74, 76 bzw.
Schattenwurf, mit denen die Zeit abgelesen werden kann. Die Anzeigeschatten 72 vereinfachen
dabei das Ablesen der Zeit, indem der Leuchtring 71 ähnlich
wie bei einem Ziffernblatt einer Uhr strukturiert ist. Der Zeigerschatten 74 des
breiteren Winkelzeigers 20 (s. 1) ist dabei
breiter als der Zeigerschatten 76 des schmäleren
Winkelzeigers 18 und kann beispielsweise einem Stundenzeiger
entsprechen. Der schmälere Winkelzeiger 18 wäre
dann der Minutenzeiger. Werden die Winkelzeiger 18, 20 durch
das Uhrwerk 6 (s. 1) bewegt,
so verändern auch die Zeigerschatten 74, 76 synchron
ihre Position.
-
Der
Anschlussbereich 35 der Leuchtstoffröhre 26 erzeugt
in radialer Richtung ebenfalls einen Schatten an der Wand. Die Zeitanzeigeeinrichtung 1 kann
dabei derart an der Wand befestigt sein, das der Schatten des Anschlussbereichs 35 sich
im Wesentlichen nach oben in der 4 erstreckt,
was beispielsweise einer 12 Uhr Position entsprechen kann. Da in
diesem Bereich angeordnete Radiallamellen 38 (s. 2)
keine Anzeigeschatten 72 auf der Wand bilden, ist es denkbar,
dass beispielsweise anstatt einer funktionslosen Radiallamelle 38 eine
kreisförmige Plattenausnehmung zur Wandmontage an der Montageplatte 2 (s. 2)
ausgebildet ist.
-
Es
ist auch möglich das durch die Abdeckplatte 46 (s. 1)
Licht von der Leuchtstoffröhre 26 nach außen
gelangt, wobei die Lichtstärke vom Material der Abdeckplatte 46 abhängig
ist. Diese kann beispielsweise aus Glas, Holz, Plastik oder Metall hergestellt
sein, in Abhängigkeit der ästhetischen Anforderungen
an die Uhr. Bei einer Abdeckplatte 46 aus Holz oder Metall
würde beispielsweise kein Licht durch diese dringen. Da
die Zeitanzeigeeinrichtung 1 nicht nur als Uhr dienen kann,
son dern auch als Beleuchtung, kann durch das Material der Abdeckplatte 46 die
Beleuchtungsstärke bestimmt werden. Ferner ist die Abdeckplatte 46 sowohl
in der Silhouette, als auch in Bezug auf die Plastizität äußerst
mannigfaltig gestaltbar. In Abhängigkeit des Materials
der Abdeckplatte 46 ist auch eine Bedruckung, beispielsweise
der äußeren Oberfläche, möglich.
-
Das
Zeitanzeigeeinrichtung 1 ist ein- und ausschaltbar und
ist kann im ausgeschalteten Zustand nicht als Uhr erkennbar sein.
-
Anstatt
einer Leuchtstoffröhre 26 (s. 1) ist
auch denkbar, dass beispielsweise LEDs oder andere Lampen eingesetzt
werden. Werden LEDs vorgesehen, die jeweils im Wesentlichen in radialer Richtung
ausstrahlen, so könnte die Zeitanzeigeeinrichtung 1 ohne
Radiallamellen 38 (s. 1) ausgeführt
werden, da diese LEDs jeweils einen Sektor 48 (s. 3)
ausbilden könnten.
-
Die
Montageplatte 2 in 2 kann eine
Vielzahl von Schnappverbindungselementen aufweisen, vorzugsweise,
um das Uhrwerk 14, den Starter 66, den Transformator 62 und
alle stromzuführenden Elemente zu fixieren, was bei einem
Spritzgussverfahren einfach und kostengünstig zu realisieren
wäre.
-
Zeitanzeigeeinrichtung
mit zumindest einem von einem Uhrwerk angetriebenen Zeiger, der
von einem Leuchtmittel angestrahlt ist, so dass dessen Schattenwurf
auf einer Projektionsfläche zur Zeitanzeige verwendbar
ist, wobei die Zeitanzeigeeinrichtung ein stirnseitig oder umfangsseitig
ausgebildetes Lichtaustrittsfenster, das in eine Vielzahl von einer Zeiteinheit
entsprechende Sektoren unterteilt ist, die jeweils vom Zeiger abschattbar
sind, aufweist.
-
- 1
- Zeitanzeigeeinrichtung
- 2
- Montageplatte
- 4
- Vorderseite
- 6
- Uhrwerksaufnahme
- 8
- Rückseite
- 10
- Oberseite
- 12
- Durchgangsbohrung
- 14
- Uhrwerk
- 16
- Zeigerantriebsachse
- 18
- Winkelzeiger
- 20
- Winkelzeiger
- 22
- Abschattschenkel
- 24
- Abschattschenkel
- 26
- Leuchtstoffröhre
- 28
- Befestigungsvorsprung
- 30
- Befestigungsvorsprung
- 32
- Befestigungsvorsprung
- 34
- Vorschaltgeräteeinheit
- 35
- Anschlussbereich
- 38
- Radiallamelle
- 40
- Längsachse
- 42
- Montagenplattenrand
- 44
- Endkante
- 46
- Abdeckplatte
- 48
- Sektor
- 50
- Aufnahmeöffnung
- 52
- Stecker
- 54
- Plattenausnehmung
- 56
- Stromzuführung
- 58
- Stromzuführung
- 60
- Block
- 62
- Transformator
- 66
- Starter
- 70
- Öffnung
- 71
- Leuchtring
- 72
- Anzeigeschatten
- 74
- Zeigerschatten
- 76
- Zeigerschatten
- a
- Durchmesser
- b
- Höhe
- c
- Höhe
- x
- Abstand
-
y
- Breite
- z
- Breite
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - US 2002/0097568
A1 [0002]