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DE2364871A1 - Blitzlampenanordnung - Google Patents

Blitzlampenanordnung

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Publication number
DE2364871A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
gear
slide
holding part
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2364871A
Other languages
English (en)
Inventor
David R Broadt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GTE Sylvania Inc
Original Assignee
GTE Sylvania Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GTE Sylvania Inc filed Critical GTE Sylvania Inc
Publication of DE2364871A1 publication Critical patent/DE2364871A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units
    • G03B15/0478Combinations of photographic apparatus with percussion type flash ignition systems
    • G03B15/0484Constructional details of the flash apparatus
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
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    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units
    • G03B15/0478Combinations of photographic apparatus with percussion type flash ignition systems
    • G03B15/0489Means for ignition by percussion

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

eine Verrieglung au Ort verriegelt sind, welche an einem von einer .liehrzahl von im gleichen Abstand auf den Zahnrädern angebrachten Stiften angreift. Um eine Lampe zu zünden, wird die Verrieglung kurzseitig ausgelöst um eine drehende Fortschlaltung der Zahnräder zu ermöglichen, woraufhin eine der Eampen einen Zuschläger auslöst. In einer weiteren Ausführungsform wird ein mit Sampen versehener federbelasteter gleitender Schieber linear in entsprechender Weise schrittweise fortbewegt·.
Hintergrund der Erfindung
Die Erfindung betrifft Blitzanordnungen für eine. Vielzahl von Blitzlampen und insbesondere eine Anordnung von durch Schlag zündbaren Blitzlampen mit einer, mit Eigenenergie versehener Vorrichtung^ zum selektiven Steuern des Zündens derselben.
Bei Blitzeinheiten geht der Trend zur Verwendung von 3ubminiaturblitzlampen (mit einem Kolbenvolumen von weniger als 1 cnr) in kompakten, einmal verwendbaren uiehrlampeneinheiten, um Kame-rabenutzern die Vorteile größerer Bequemlichkeit , Kompaktheit und Transportierbarkeit zukommen zu lassen. Eine gegenwärtig populäre Blitzlampenienheit dieser Art ist im Bändel allgemein als ein Blitzwürfel bekannt, von welchem eine bestimmte Ausführungsform beispielsweise in der US-Patentschrift 3 327 105 beschrieben ist. Diese Einheit weist einen Satz von vier Blitzlampen mit jeweils eigenem Heflektor auf, die auf einer Grundplatte befestigt und in eine durchsichtige Hülle'eingeschlossen sind. Jede Lampe-£eflektor-Anordnung weist in eine entsprechende dichtung der vier Seitenwände des Würfels. Ein von dem luittelpunkt der Biitzwürfelgrundplatte aus abwärtsragender Zapfen dient zum Haltern der Einheit in einer kouipleiuentäreu. Steckfassung auf einer Kamera. Im Betrieb wird der Blitz-·
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würfel nacheinander jeweils um eine Vierteluiadrehung gedreht, gewöhnlich in Abhängigkeit von jeder Betätigung de.r Filmtransport-vorrichtung der Kamera, um nacheinander unbenutzte Lampen in eine dem fotografierten Objekt gegenüberliegende Zündposition z.u bringen. Jede Blitzlampe besteht aus einem luftdicht verschlossenen, lichtdurchlässigen Glaskolben, welcher ein fadenförmiges brennbares katerial, wie beispielsweise zerspante Zirkonfolie, und ein verbrennungsforderndes Gas, wie beispielsweise Sauerstoff, enthält. Im Falle der "Verwendung von Blitzwürfeln mit elektrisch gezündeten Lampen sind zwei Stromzuführungsdrähte in den Lampenkolben eingeführt, um innerhalb desselben einen Faden in Verbindung mit Kügelchen von Zündiiiasse zu tragen. Wenn sich der Blitzwürfel in der Zündstellung befindet, sind außerhalb des Lampenkolbens angeordnete Abschnitte der ötromzuführungsdrähte in fester Verbindung mit elektrischen Kontakten in der Kamerafassung,die ihrerseits über Drähte und einen verschlußbetätigten Schalter mit der Kase-rastromquelle, gewöhnlich einem Paar von Trockenelementbatterien, verbunden sind.Wenn ein Fotograf die Verschlüßauslösevorrichtung betätigt, um ein Bild zu "knipsen", so schließt ·β^ durch dieselbe Tätigkeit den elektrischen Stromkreis von den Batterien zu dem Zündsystem in der Lampe, um dadurch die Blitzlampe aufblitzen zu lassen. Die Zündungszeiteinstellung des brennbaren Materials in der Lampe ist mit der Belichtung des Films durch Betätigung der Verschlußauslösung synchronisiert, so daß eine wirksame Ausnutzung des Lichtes.aus der Blitzlampe erzielt wird.
Sin nicht seltenes Problem, welchem sich der durchschnittliche Amateurfotograf bei Verwendung eines batteriebetriebenen Blitzsystems gegenüber sieht, besteht jedoch in dem .Zündversagen der Lampe aufgrund von schwachen Batterien und/ oder Schmutz oder Korrosion auf einem oder mehreren der
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elektrischen Kontakte in dem System. Zur Behebung dieses problems und zur Verbesserung der Blitzlampenzuverlässigkeit sind durch Schlag ζündbare Blitzlampen entwickelt worden, welche mechanisch gezündet werden können, ohne daß Batterien erforderlich 'sind. Aus der US-PS 3 535 063 ist beispielsweise bekannt, daß solche Blitzlampen einen in ein Ende der Lampe anstelle von Stromzuführungsdrähten eingeschmolzenen mechanischen Zünder haben. Dieser Zünder kann ein von dem !lampenkolben vorragendes Metallrohr und eine Ladung von Zündmaterial auf einem in dem Kolben, geaalterten Draht aufweisen. Das Zünden der durch Schlag zündbaren Blitzlampe wird durch einen Schalg auf das Rohr eingeleitet, -um eine Verpuff-ung des Zündmaterials aufwärts durch das Rohr hindurch zum Zünden des in dem Lampenkolben angeordneten Brennmaterials zu bewirken» Die durch Schlag zündbaren Lampen werden ebenfalls in Subminiaturkolbengrößen hergestellt und in durch Schlag zündbaren Blitzwürfeleinheiten verwendet, welche jeder Lampe entsprechend zugeordnete vorgespannte Zuschlägerfedern haben, wie in der US-PS 3 597 $04 beschrieben. Der durch Schlag zündbare Blitzwürfel wird in gleicher Weise wie der elektrische Blitzwürfel in die Zünd^ position weitergeschaltet; axe zu benutzende Blitzlampe wird Jedoch durch die Tätigkeit eines der Kameraverschlußvor^ richtung zugeordneten Teiles-gezündet, welches sich durch die Blitzwürfelgrundplatte hindurch nach oben bewegt, um die entsprechende vorgespannte Zuschlägerfeder auszulösen, so daß diese kräftig gegen das- Zündrohr der Lampe schlägt.
Eine, andere Entwicklung auf 'dem Gebiet der lviehrlampenblitzanordnungen zur Erzielung zusätzlicher Bequemlichkeit und Vielseitigkeit besteht darin, daß ein lineares oder ebenes Feld von Blitzlampen vorgesehen wird. Bei einer solchen Anordnung zeigt eine Vielzahl von Lampen in die Richtung des fotografierten Objektes, so: daß:es möglich ist, schnell von
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einer Lampe auf eine andere .umz'uschalten oder mehr als eine Lampe gleichzeitig aufblitzen zu lassen, wenn zusätzliches Licht erforderlich ist. Beispiele von bereits beschriebenen Blitzlampenfeldern sind aus den folgenden US-Patentschriften bekannt : 3 267 272, 3 430-545, 3 430 315, 3 454 756, 3 458 270,' 3 473 880, 3 500 732, 3 544 251, 3 545 904, 3 443 075, 3 552 896, 3 562 508, 3 598 984, 3 596 985, 3 608 451 und 3 614 412.
In all diesen Patentschriften sind elektrisch erregte Blitzsysteme beschrieben, bei welchen die Lampenblitzfolge durch verschiedene elektrische Schalteinrichtungen gesteuert wird, zu welchen gehören : handgesteuerte Federschleifkontakte; ein Drehschalter; thermisch oder chemisch reagierende Schalter, welche in thermischer Nähe der Blitzlampen angeordnet sind; ein Schalter innerhalb jedes Lampenkolbens, welcher auf das Zünden hin schließt, um die nächste Lampe in der i?oige vorzubereiten; ein Spannungsstoß über die Lampen bewirkt das Zünden nur derjenigen Lampe, welche die niedrigste Zünd- bzw. Durchschlagspannung hat; Bimetallschalter ; eine schmelzbare Verbindung innerhalb jedes Lampenkolbens und schließlich Pestkörperschaltkreise. Obwohl sie eine Anzahl von Vorteilen aufweisen, treten bei den elektrischen Anordnungen, immer noch die zu einem elektrischen Blitzsystem gehörenden Zuverlässigkeitsprobleme auf, nämlich Zündungsversagen aufgrund von schwachen Batterien und/ oder verschmutzten oder korrodierten elektrischen Kontakten.
Ein weiterer Nachteil von elektrischen Anordnungen besteht darin, daß es verhältnismäßig schwierig ist, die richtige Lampenzündfolge einzuhalten, wenn die Anordnung von einer Kamera abgenommen und anschließend wieder aufgesetzt wird. Zur Überwindung dieses Problems werden bei den bekannten Anordnungen, wie oben beschrieben, Spezialblitzlampen oder
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verhältnismäßig komplizierte Speicherschaltungen oder Schalter in der; Kämei*ä· verwendet. Salene Lösungen werden jedoch hinsiehtlicH sowohl der Kosten wie auch der Zuver-' lässlgkeit allgemein als unerwünscht betrachtet.
Um die beschriebenen Nachteile zu überwinden*· beschreibt eine am 6.. Juni 1972 eingereichte und die US-Seriennummer 260 286 besitzende und auf den Anmelder der vorliegenden Anmeldung übertragene Anmeldung ein planares Lampenfeld für Potoblitze, in dem eine üehrzahl von durch Schlag zündbaren Blitzlampen in Reihen zusammen mit den entsprechend zugeordneten Reflektoren und vOrgespannten Zuschlägerfedern auf einem Halteteil angeordnet sind.
Das ITeId weist weiterhin eine Selektivbetätigungsvorrichtun^· mit einem koplanaren Räderwerk von ineinandergreifenden Zahnkränzen auf, welche eine Anzahl von in umfangsmäßigen Abständen vorragenden Hainpen tragen. Die Zahnräder sind auf fellen gelagert, welche Stirnflächen haben, auf denen die durch Schlag zündbaren Lampen und zugehörigen Zuschläger montiert sind. Die.Zuschläger sind dabei radial angeordnet, damit sie über das Zahnrad ragen und in der. Bewegungsoahn der vorragenden Rampen liegen.Beim Weiterdrehen des Räderwerks Ioserrdie;"Rampen selektiv1 die· Zuschläger aus, wooei ' die Auslösefolge der Zuschläger dursh die Anzahl und den Umfangsort der Rampen programmiert ist.j?ür die Verwendung in einer Kamera wird das Räderwerk durch ein mittels der Kamera mit Energie versorgtes Betätigungsglied fortgeschaltet, , welches nacheinander gegen die Stifte auf dem Rand auf einem der Zahnräder stößt.
In einer am^12. Juni 1962 eingereichten und unter der Seriennummer 261 587 in Amerika anhängigen, auf den Angelder der vorliegenden Anmeldung übertragenen Anmeldung, wird ein weiterer Typ eines durch Schlag zündbaren Blitzlampenfeldes
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"beschrieben.. Bei dieser- Anordnung wird ein lineares -Laa.pen-INslQ fur^otQlalitze-daattrlh" geschaffen, 'in dem die Laßipen, die Zuschläger und die Seflektoren in einer Beihe angeordnet sind und indem ein selektiver Betätigungsmechanismus einen verschieL/baren Schieber aufweist, der in einem zu'der Beihe der· Blitzlampen und Zuschläger parallelen Längs^anal gehalten wird»Der verschiebbare Schieber ist mit einer Anzahl von linear im Abstand zueinander befindlichen vorstehenden lampen versehen und die Zuschläger sind derart befestigt, daß sie über den Band des Kanals hinaus reichen und im Bewegungspfad der Sampen liegen. Eine lineare !Fortschaltung des verschiebbaren Verschiebers längs des Kanals bedingt, daß eine der Bampen einen vorgespannten Zuschläger auslöst. Eine aufeinander folgende Lampenzündung wird durch fortlaufendes schrittweises Weitörschalt-ehv des Schiebers bewirbt. S1Ur die Verwendung bei einer Kamera wird der verschiebbare Schieber durch ein von einer Kamera betriebenes Betätigunp^sglied schrittweise fortbewegt, das fortlaufend gegen die fiastzähne auf den Schieber, stößt. Eine Abänderung eines sich eines verschiebbaren Schiebers zur Betätigung eines planaren Feldes durch Schlag zündbare Blitzlampen bedienenden Lösungsweges ist in einer unter der Seriennummer (D 68 61-L) in Amerika anhängigen Anmeldung beschrieben, we'lche auf den Anmelder" des*- vorliegenden ..Anmeldung übertragen wurde. · S.:::L· : _ _£".-,. ir*J^ '
Zusammenfassung der Erfindung ·..
Der Betrieb von du-rch Schlag betätigten Anordnungen in der oben genannten anhängigen Anmeldung hängt von einer angemessenen Speicherenergie in dem Kameramechanismus ab. Bei vielen Anwendungsfällen ist es aber wünschenswert, die.:von dem Kameramechanismus zur Fortschaltung des bewegbaren Teils 'in der schlagbetätigten Anordnung benötigte Leistung wesentlich zu reduzieren oder faktisch zu eliminieren.
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INSPECTED
Dementsprechend ist es ein \£iel der vorliegenden Erfindung, einen Eigenenergie besitzenden.Betätigungsmechanismus für eine durch. Schlag zündbare Fotöblitzlampenanordnung zu schaffen. ;
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es eine durch Schlag zündbare Blitzlampenanordnung zu schaffen, welche für den Betrieb ein Minimum an externer Betätigungsenergie benötigt.
Diese Ziele werden kurz gesagt durch eine Feder erreicht, die das bewegliche Teil in der Anordnung genügend belastet um dessen Fortschaltung zu bewirken, wobei das bewegbare Teil eine Mehrzahl von im gleichen Abstand zueinander befindliche Fortschaltanschlage aufweist und in der Anordnung eine auslösbäre Verrieglungsvorrichtung vorgesehen ist, welche gewöhnlich zur Verrieglung der Lage des bewegbaren Teiles an den Fortschaltanschlagen angreift. Die Verrieglunssvorrichtung ist zur kurzseitigen Auslösung des feder-belasteten bewegbaren Teils betätigbar, damit, sich dieses soweit weiter bewegen kann, bis der .nächste Fortschaltungsansclilag eingreift. Die nacheinander erfolgende Fortschaltung des bewegbaren Teiles bewirkt dann die schrittweise Auslösung der vorgespannten Zuschläger in der Anordnung mittels zur Zündung dienendes? vorstehender Mittel auf dem bewegbaren Teil.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer durch Schlag ziindbaren Blitz lampenanordnung, nach der Erfindung,
Figur 2 in vergrößertem Maßstab einen Grundriß der hinteren
Wand der Blitzlampenanordnung (Fig. 1)mit eigenerregter Zahnradbetätigungsvorrichtung nach der Erfindung und 409827/0823
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mehreren mit ausgezogenen Linien dargestellten Zu-schläger-Federteilen sowie mehreren diesen zugeordneten und gestrichelt angedeuteten Blitzlampen, außerdem eine Schnittdarstellung des Unterteils, um die in diesem gebildete Durchgangsöffnung sichtbar zu machen,
Figur 5 in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht -der Blitzlampenanordnung von Figur 1,bei welcher die Seitenwand entfernt ist, um deutlicher die Anordnung der Lampen und Reflektoren zu zeigen,
Figur 4- als vergrößerte Einzelheit eine einzelne LampenzündfederanOrdnung,
Figuren 5 und 6 vereinfachte Schnittansichten eines der Zahnräder von Figur 2, in denen eine flache Spiralfeder dargestellt ist, die das Zahnrad in Drehrichtung vorspannt, · '
Figur 7 eine perspektivische Außenansicht einer kehrlampenblitzanordnung,welche Merkmale der Erfindung aufweist, -
Figur 8 eine Draufsicht auf1 die Blitzanordnung von Fig. mit einem Satz von Schieberbetätigungsvorrichtungen nach der Erfindung, wobei die verschiedenen Zuschläger-Federteile in ausgezogenen Linien und die verschiedenen Blitzlampen und Reflektoren in gestrichelten Linien dargestellt sind,
Figur 9 in einem Längsschnitt auf Linie 9-9 von -Figur 8 die Position eines der Schieber- mit Bezug auf die züge- · ordnete lineare Anordnung· von Lampen und Zuschlägern,
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die Fe derive lastung und die"Verrieglüngseinrichtung gemäß· der Erfindung·, "sowie die öffnung,, durch welche hindurch der Schieber weitergeschaltet werden kann,
Figur 10 eine Teilschnitt'ansicht auf Linie 10-10 von Figur 3 welche etwas vergrößert und vereinfacht ist, um eines der. Federteile und seine Position in Bezug auf den Schieber deutlicher zu zeigen,
Figur 11· als vergrößerte Einzelheit den Schieber, Figur 12 in gebrochener Darstellung als Einzelheit eine Ausführung sf ο reu der Yerrieglungseinrichtung und des verschiebbaren Schiebers, und
Figur -15 in gebrochener Darstellung als Einzelheit eine alternative Anordnung der Verrieglungseinrichtung und des verschiebbaren Schiebers.
Bei der in den Figuren 1-3 dargestellten besonderen Aus führung sform weist dieN Blitzlampenanordnung eine Gruppe von acht axial angeordneten Blitzlampen 10 und zugeordneten koaxialen Reflektoren 12"auf, die in einem kompakten ebenen Feld angeordnet sind, welches zwei übereinanderangeordnete Reihen von jeweils vier Lampen aufweist.Das Lampenfeld ist in einem kastenartigen Gehäuse 14 untergebracht:, "welches ein Im wesentlichen, ebenes Unterteil 16, ein im wesentlichen-ebenes Halteteil 13, "das an dem Unterteil 16 befeitigt und iia wesentlichen rechtwinklig zu diesem angeordnet ist, zwei Seitenwände .20 und 22 und eine obere Wand 24 aufweist. Die .Teile 16 - 24- können eine einstückige Anordnung aus Preßstoff bilden oder das Halteteil 18 kann gesondert befestigt sein." Die Umhüllung wird durch, eine dünnen Platte 26 aus einem durchsichtigen Kunststoff vervollständigt, welche als -Vorderwand an dein Gehäuse 24 befestigt und über der lichtemittierenden. Seite des Feldes angeordnet ist.
Gemäß der .iiarstellung in, den Figuren 2 und ^.sind die Blitzlampen 10 auf einer Sei te^des. Haltetfils 18 mit ai diesem .senkrechten Längsachsen, montiert«Außerdem sind auf dem Halteteil 18'3acht vorgespannte Zuschlägerfedern 28 montiert, welche -dabei, derart angeordnet sind,daß sie-jeweils einer entsprechenden Lampe wirkuugsmäßig zugeordnet, sind. Wie im folgenden noch im einzelnen erläutert, sind die Zuschläger-federn jeweils einzeln auslösbar,' um die entsprechend zugeordnete Lampe zu zünden.
Gemäß Figur 2 weist die äelektivbetätigungsvorrichtung nach der Erfindung ein koplanares Räderwerk von zwei ineinander greifenden Zahnkränzen 30 und 32 auf, die jeweils eine Anzahl . von in umfangsmäßigen Abständen angeordneten und vorragenden Rampen 34tragen. Die Zahnräder,sind auf zwei Wellen 36 und 38 drehbar gelagert, welche mit einem Ende jeweils an deai Halteteil 18 starr befestigt sind. Vorzugsweise werden die WeI-len von Seilen des Halteteils 10 gebildet, welche als gemeinsames Teil desselben hergestellt worden sind. Das freie Ende jeder ί/elle hat eine im. wesentlichen ebene Fläche parallel zu' der Ebene des darauf angebrachten Zahnrades und das Räderwerk ist parallel zu dem Halteteil 18 angeordnet. Um das gewünschte Zusammenwirken zwischen der Zahnrädervorrichtung und den Lampenzündfedern zu ermöglichen, ist ein" Bündel von vier Lampen 10 und vier Zuschlägerfedern 28 „symmetrisch auf der Stirnseite jeder Zahnradwelle angeordnet, §o daß ein Lampenfeld mit insgesamt acht Lampen gebildet ist, welches aus zwei parallelen Reihen von vier in gleichen Abständen voneinander angeordneten Lampen besteht, - -
Gemäß Fig. 1 und 3 ist jeder konkave Reflektor 12 koaxial um seine zugeordnete zylinderförmige Lampe 10 herum angeordnet, wobei alle Reflektoren so ausgerichtet sind, daß.sie in eine Richtung von der Lampenhalteflache weg zeigen. Jeder Reflektor
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ist zwar im wesentlichen parabolisch, jedoch durch das Vorsehen von vier Flächen 59 längs seiner Seiten modifiziert. Benachbarte ebene Flächen von benachbarten Reflektoren stoßen aneinander, um ein kompaktes ebenes Feld von Reflektoren zu bilden. Gemäß Figur 2 und 5 sind die haarnadelförmigen Torsionsteile der Gruppe von vier Federn 28 auf jeder Welle, in dem zentralen Raum gebündelt,welcher hinter jeder Viereckgruppe von vier Reflektoren gebildet ist. . . .
'Das Feld von acht Reflektoren 12 kann eine einzelne vorgeformte dünne Platte 40 aus Kunststoff bilden, welche eine lichtreflektierende Beschichtung trägt; beispielsweise können die nach innen gewölbten Reflektorflächen 12 durch Vakuuinformung gebildet sein.Zu dem Scheitel jedes Reflektors hin ist eine koaxiale öffnung 41 von geeigneter Form gebildet, welche um die zylinderförmige Blitzlampe 10 paßt. Wenn die Abstrahlung aus einer geblitzten Lampe sich als ein Problem erweist, indem sie eine gekoppelte Zündung einer nicht gewählten Lampe verursacht, kann der Parabolreflektorrand 12 so weit nach hinten verlängert sein, daß der gesamte Lampenkolben im wesentlichen bedeckt ist, statt wie in Figur 5 dargestellt, einen freien Teil übrig zu lassen. Die Gesamtanordnung einer Packung einer gleichartigen Lampen-Refleiteranordnung ist Gegenstand einer am 6. Juni 1972 •eingereichten und auf den Anmelder der vorliegenden Anmeldung übertragenen amerikanischen Anmeldung, die unter der iäeriennummer 260 271 anhängig ist.
Wie insbesondere in Fig. 4 gezeigt, weist jede Lampe 10 einen luftdicht verschlossenen, lichtdurchlässigen, zylin-.derformigen Kolben 42 mit einem von diesem abstehenden Zünder auf.Eine.Füllung aus brennbarer Folie. 43, wie beispielsweise Zirkon, und ein verbrennungsforderndes Gas, wie beispielsweise Sauerstoff, befinden sich innerhalb des
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Kolbens. Der Zünder besteht aus einem Metallrohr 44,welches von dem Kolben koaxial vorragt und innerhalb welchem ein Drahtamboß und eine Ladung von Zündmaterial angeordnet sind. Jede Lampe ist auf dem Halteteil i8'--mittels einer entsprechenden Bohrung 46, in welche, das Zündrohr 44 eingeführt ist, derart gehaltert, daß sie yon diesem rechtwinklig vorragt und somit zum Unterteil 16 axial-parallel ist.Das bedeutet, daß in jeder Wellenstirnfläche vier Bohrungen 46 gebildet sind, wie in Figur 2 dargestellt.Jede vorgespannte Zuschlägerfeder weist einen umgebogenen Torsionsteil auf,- welcher typischerweise aus einer 0,53 mm (0,021 Zoll) - DrahtSeite mit einer Länge von etwa 63,5 mm (2,5 Zoll) gebildet ist. Der Draht ist derart umgebogen, daß er einen haarnadelformigen Torsionsteil mit Abschnitten 47 und 48 bildet, die durch eine Schleife 50 miteinander verbunden sind. Der Endteil des Abschnittes 47 ist so geformt, daß er einen feststehenden Haltefuß 52 bildet, dessen Spitze zu einem Anschlag 54 geformt ist.Teile des Fußes 52 und des Anschlages 54 sind in Figur 4 nicht sichtbar. Der !Endteil des Abschnittes 40 ist zu einem Zuschläger 56 geformt, welcher dann, wenn die Feder Energie gespeichert hat bzw. gespannt ist,den Haltefuß 52 überquert und durch den Anschlag festgehalten ist, wie dargestellt. Der feststehende Haltefuß sitzt in einem in der kreisförmigen Stirnfläche der Zahnradwelle auf oder in der Nähe einer Diagonalen derselben gebildeten länglichen Schlitz, welcher nur so tief ausgeführt ist, daß der Anschlag 54 über die Stirnfläche der Welle vorragt.
Anfänglich kann der Zuschläger $6 unter einem Winkel von etwa 90° zu dem feststehenden Haltefuß 52 gebildet sein, obwohl der Winkel, um welchen der Zuschläger gedreht wird, um ihn hinter den Anschlag 54 zu positionieren, wie dargestellt, jeden beliebigen Wert haben kann, der keine Überbeanspruchung des Drahtes verursacht.Ein Mittelzapfen 53 auf der Stirnfläche
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.jeder Zahnradwelle bildet eine geeignete Lagerfläche für das hintere Ende des Zusehlä'gers während des Spannens und trägt außerdem dazu bei, -ein zufälliges Verschieben der Feder 28, welches zum Befreien des. Zuschlägers von dem Anschlag einige Zeit nach dem Spannen und vor dem beabsichtigten Zünden ausreicht, zu verhindern. ■
Ein selektives Verschieben jedes gespannten Zuschlägers 56, um ihn von dem Anschlag 54· zu. befreien und ihm dadurch zu gestatten, auf das entsprechende Zünderrohr 54· zu schlagen und die zugeordnete Lampe 10 zu zünden, wird durch ¥/eiterdrehen des Räderwerks bewirkt. Insbesondere sind die Zündfedern 28 gemäß der Darstellung in Figur 2 auf jeder Ir/elle so angeordnet, daß die Zuschläger 56 ein symmetrisches Radialinuster bilden., und derart über den Umfang der kreisförmigen Stirnfläche vorstehen, daß sie einen Teil des auf der betreffenden Welle montierten Zahnrades überlagern.Die freien Enden der Zuschläger56 sind insbesondere derart angeordnet,daß sie in der Bewegungsbahn der Rampen 34- liegen, welche von jedem Zahnrad vorstehen.Beim Weiterdrehen des Räderwerkes wird deshalb dereiner ankommenden Rampe 34- benachbarte Zuschläger, wie in Figur 4- dargestellt, durch die Rampe um eine Strecke nach oben gedruckt, welche ausreicht, um ihn über die Oberseite des Anschlages 54- zu bringen.Der Zuschläger schwenkt sodann im Uhrzeigersinn, wie durch den Pfeil angedeutet,und trifft mit einer großen Geschwindigkeit auf das schlagempfindliche Zünderrohr 4A und kerbt dieses ein, um eine Verpuffung des in diesem befindlichen Zündmaterials zu bewirken und dadurch die brennbare Folie 4-3 zu zünden.
Die drehende Fortschaltung wird zwar durch externe Kittel, eingeleitet, der Bedarf an externer Energie ist aber erfindungsgemäß durch eine Eigenenergie besitzende, die Fotoblitzanordnung betätigende Betätigungseinrichtung auf ein Minimum reduziert, was in der folgenden Weise geschieht. Wie aus den Figuren 5 und 6 ersichtlich, ist eine flache Spiralfeder 60 auf der Welle 36 ( und/oder 38 angebracht) oad mit dem Zahnrad 30 (oder 32) an dieser Welle verbunden, um eine genügende
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Federbelastung zu schaffen,,weiche das Zahnrad um seine Welle zu drehen sucht. Die Fortschaltung der Zahnräder wird durch Eingreifen und Lösen der Fortschaltanschläge gesteuert, die aus einer Mehrzahl von auf dem Umfang jedes der Zahnräder Ix. Abstand zueinander angeordneten Stiften bestehen. Mehr ins Einzelne gehend sind»wie aus Fig. 2 ersichtlich län-is des Umfanges des Zahnrades 30 acht Stifte 61-68 und längs des Uiafangs des Zahnrads 32 acht Stifte 71-78- mit gleichmäßigem Abstand voneinander angeordnet, um ein "vVeiterschälten des Rädergetriebes in acht gleichen Schritten zu ermöglichen. Die Stifte ragen jeweils senkrecht von der Ebene des Zahnrades vor, wie in Figur 3 dargestellt.
Zur Verrieglung der Lage der federbelasteten Zahnräder greift eine lösbare Verrieglungsvorrichtung in eine dieser Fortschaltstifte. Wie in Figur 2 gezeigt, kann die Verrieglungsvorrichtung einen Hebelarm 80 aufweisen, der durch eine zentral angeordnete Drehpunkt lagerung wi'e sie beispielsweise durch einen Stift 82 gegeben sein kann;von dem Halteteil 18 getragen wird. Der Hebelarm 80 ist jedem seiner Enden mit VorSprüngen 84 bzw. 86 zum abwechselnden Eingriff in die Fortschaltstifte auf den beiden benachbarten Zahnrädern versehen und ist mittels einer auf dem Unterteil 16 befestigten Feder 88 federbelastet, um gewöhnlich eine im wesentlichen horizontale Lage einzunehmen, wie in Figur 2 dargestellt. In dieser normalen oder verriegelten Lage greift der Vorsprung 86 des Hebelarms in eine der Fortschaltstifte des Zahnrades 32 ein.
In der Ausführungsform nach Figur 2 wird die Federbelastuns auf den Hebelarm unterhalb des Vorsprunges 86 aufgebracht und der Hebelarm unterhalb des VorSprungs 84 bleibt frei für den Zugriff durch eine externe Betätigungseinrichtung, die durch eine öffnung 90 in dem Unterteil 16 einwirken kann.
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So kann beispielsweise die Zahnradfortschaltung durch ein geeignetes Betätigungsglied 92 geschehen, welches durch die öff nung 90 sich nach oben bewegt um auf den Hebelarm unterhalb des'Vorsprungs 84- an diesem anzugreifen und gegen ihn zu drücken. Die Aufwärtsbewegung des Betätigungsgliedes 92 bedingt eine Aufwärtsbewegung der linken Seite des Hebelarms und die Abwärtsbewegung von dessen rechter Seite, wodurch der Vorsprung 86 außer Eingriff mit dein Anschlagstift f/1 des Zahnrades 32 kommt und das federbelastete Räderwerk sich drehen kann, Dabei dreht sich in diesem Fall das Zahnrad 32 im Uhrzeigersinn und das Zahnrad.30 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Zahnraddrehung stellt eine kurzzeitige Fortschaltbewegung dar-, da die. Winke !verschiebung beendet, wird, sobald der angehobene;!Vorsprung. 84 des Hebelarms am Stift 61 des Zahnrades 3G eingreift. Wird das Betätigungsglied 92 daaaeh wieder zurückgezogen, so kehrt der federbelastete Hebelarm " zu seiner horizontalen Lage zurück, wobei sich der Vorsprang nach unten außer Eingriff mit dem Stift 61 des Zahnrades 3ü oewegt und der Vorsprung 86 sich nach oben in schnappenden Eingriff mit dem !Fortschaltstift 72 des Zahnrades 32 bewegt und dabei wieder die Lage des Häderwerks verriegelt. Die sich aus dem oben genannten Betriebsablauf ergebende V/inkelverschiebung ist durch den unifangsmäßigen Abstand zwischen den Schaitstiften auf einem Zahnrad bestimmt und .in der vorliegenden Ausführungsform hinsichtlich der Zündung einer Lampe wirksam. Bei einem typischen Anwendungsfall kann das Betätigungsglied 92 !Teil eines Kameramechanismus sein, der den Fotograf in die Lage versetzen soll, eine Lampe synchron mit der Auslösung des Kameraverschlußes zur.Aufnahme eines Bildes.zu blitzen.
Bei der' vorliegenden Blitzlampenanordnung stehen acht Lampen' zur Verfügung, um nacheinander, in Abhängigkeit von dem aufeinanderfolgenden weiterschalten des Säderwerkes durch das
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Teil 92 geblitzt zu werden. Ss können deshalb,beispielsweise acht Schnellblitzaufnahmen mit einer Kamera gemacht werden, ohne, daß es .erforderlich ist ,die Lampen zu bewegen oder die Einheit zu drehen.Die Auslösefolge der Zuschläger in Abhängigkeit von dem Weiterschalten ist durch die'Anzahl der Rampen 34- und durch deren Anbringungsort auf dem Umfang auf jedem,. Zahnrad programmiert. Das heißt, die Rampen 54- sind derart angeordnet, daß für einen gewählten Schritt χ der Drehverstellung die Zahnradbeweguag bewirkt, daß eine erste Rampe in dem Räderwerk einen Zuschläger auslöst und daß eine zweite Rampe in dem Räderwerk in eine Position neben einem weiteren vorgespannten Zuschläger 56 bewegt wird, wie in Figur 4 gezeigt. Dieses Auster der -Rampenpositionierung setzt sich dann für sämtliche folgenden χ Drehschritte fort, bis sämtliche Federn ausgelöst worden sind. Typischerweise erzeugt jeder V/eiter-'schaltzyklus einen Schritt χ der Zahnraddrehung, um das Zünden einer einzelnen Lampe- zu bewirken.Die neue Position des Räderwerks wird nach jedem Weiterschaltzyklus mittels des fecerbelasteten Hebelarms arritiert, welcher den Vorsprung zum Eingriff in den nächsten Stift des Zahnrades 52 zurückführt. Durch das mechanische Zündsystem, die Rampenprogrammieruns und die Steuerung durch den federbeaufschlagten Hebelarm ist in die vorliegende Fotoblitzanordnung eine Speicherfunktion eingebaut, durch welche die nächste unbenutzte Lampe in der Blitzfolge immer zum sofortigen Auslösen bereit ' sein wird, obwohl die Einheit von einer Kamera' abgenommen und anschließend wieder aufgesetzt worden sein kann. Dies ist ein bedeutender Vorteil im-Vergleich zu. den elektrischen Anordnungen.
Bei einer typischen Ausführungsform der Erfindung, wie in Figur 2 dargestellt, sind zwei Zahnkränze 50 und 52, welche jeweils 32 Zähne und einen Durchmesser von 25,4- mm ( 1 Zo.ll haben, jeweils auf einem Halteteil 10 montiert, welches etwa 58,7 mm χ 64,3 mm (1,5 Zoll χ 2,55 Zoll) mißt. Auf jedem
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Zahnrad sind zwei xdaiiipen 34- vorgesehen, wodurch zau Auslösen der acht; Zuschlägerfedern eine Gesamt-Drehung 180°erforderlich ist. Jede der Rampen 34· weist einen, auf . zwei gegenüberliegenden Seiten abgeschrägten Ansatz auf, . so daß dieselbe Standardzahnrädk.onstruktion f ür eine Drehung εον,/ο'ηΐ im Uhrzeigersinn wie auch im Gegenuhrzeigersinn ver-. wendet werden kann. Die Zahnräder sind auf VJellen 36 und 3S durch die sich Überlagernden Zuschläger 56 gehalten; die Rampen 34· sind aber radial außerhalb von de ei inneren Rand jedes Zahnrades so angeordnet ^ daß sie von dem überstehenden Zuschläger einen Abstand aufweisen, nachdem die ineder ausgelöst worden ist, so daß das Zahnrad zwar weiterhin in seiner Lage gehalten wird-, sich jedoch frei drehen kann. Der «iitte-zu-iwitte-Uinfangsabstand der Rauipen beträgt 135°(12 Zähne) und die Ausgangsstellung der Zahnräder ist in Figur 2 dargestellt.
Die Unterseite des Unterteils 16 kann mit einer geeigneten Vorrichtung zum Haltern der Blitzlaiapenanordnung auf einer-Kamera oder dgl. versehen sein.- Beispielsweise kann, wie in Figur 2 und 3 gezeigt, ein Haltezapfen 94 vorgesehen sein, welcher so geformt ist, daß er mit der Passung auf einer Kamera des Typs, welcher allgemein zur Verwendung mit durch' Schlag zündbaren Blitzwürfein zur Verfugung steht, wie beispielsweise die aus der US-PS 3 602 615 bekannte Kamera, zusammenpaßt. In solchen J?alleh: wurde" entweder die Eamera abgeändert, um die fassung nicht-drehbar zu machen, oder der Zapfen 94- würde drehbar gemacht werden, -während das Unterteil stationär bleibt. Die letztgenannte konstruktive Lösung würde die Blitzlampenanordnung auf einer Kamera verwendbar machen^ welche außerdem mit rotierenden Blitzwürfeln' verwendoar ist. Zusätzlich kann die Kamera derart abgeändert werdenj daß der Betätigungsfühler entfernt wird oder die Feder 88 dafür genügt, daß der Hebelarm'80 die
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Zahnräder während der Fühlbewegung des Betätigungsgliedes 92 auslöst.
Las Eigenenergieprinzip der vorliegenden Erfindung, kann auch auf als verschiebbare Schieber ausgestaltete Betätigungseinrichtungen entsprechend der oben genannten unter der Seriennumaer-261/5-65 "und (D-68 61-L) anhängigen amerikanischen Patentanmeldungen angewendet werden.Eine spezi-fische Ausführung sform eir.er rait Eigenenergie versehenen linearen Anordnung ist in den Figuren 7 -bis 9 dargestellt, worin eine Bliuzanordnung 11C ein im wesentlichen ebenes Unterteil bezw. llalteteil 112 aufweist,welches acht durch Schlag zündbare Blitz lampen 121-128 und acht jeweils zugeordnete, vorgespannte Zuschlägerfedern 131-138 hat, die auf seiner Oberseite montiert sind. Die Blitzlampen sind in zwei parallelen Reihen von jeweils vier Lampen angeordnet und jede der vorgespannten Zuschlägerfedern ist in betriebsmäßiger Zuordnung zu einer entsprechenden Lampe positioniert. Gemäß Figur ö sind die Blitzlampen der Heihe 125-128 in ezulauf die Blitzlampen der £eihe 121-124 versetzt. Zwischen diesen beiden Reinen von Lampen sind zwei Felder 140 und 142 von im wesnetlichen konkaven Reflektoren verschachtelt Rücken-an-Rücken angeordnet, um in entgegengesetzte Richtungen zu weisen. Die Anordnung von Lampen, Zuschlägerfedern und Reflektoren ist zum Vervollständigen der Einheit in eine durchsichtige Hülle144 eingeschlossen, welche an dein Unterteil 112 "befestigt ist.
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Jede der Lampen 121-128 sind jeweils im wesentlichen identisch und weisen jeweils (vg. Lampe 121 von Figur 9) einer: luftdiclitversciilossenen, lichtdurchlässigen Kolben 146 auf, welcher einen nach unten vorragenden Zünder hat. Innerhalb des Kolbens ist eine j'üllung aus brennbarer Folie 148 und
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ein verbrennungsforderndes Gas angeordnet. Der Zünder weist ein Metallrohr 150 auf,.. innerhalb welchem ein Drahtamboß und eine Ladung aus Zündmaterial angeordnet sind. Jede.Lampe ist in. dem Unterteil 112 mittels einer entsprechenden Bohrung 152 (vgl. auch Figur 8), in welche das Zündrohr"150 eingeführt .ist, vertikal gehaltert.
Jede der vorgespannten Zuschlägerfedern 131-150 sind jeweils .im wesaritlichen identisch und weisen einen umgebogenen Torsionsabschnit-t auf,. welcher typischerweise aus einem . 0,53 ram-Federdraht. (0,021 inch) mit einer Länge von etwa 63,5 "ram (2,5 inch) gebildet ist.Gemäß Figur 10 und mit Bezug, auf die durch Be zug sz ahle η gekennzeichneten Elemente der Feder 131 ist der Draht so geformt, daß er einen haar-, nadeiförmigen Torsionsabschnitt mit-Abschnitten 154 und 15'6 bildet, die durch einen Bogen 158 miteinander verbunden sind.Der Endteil des Abschnitts 154 ist zu einem feststehenden Haltefuß 160 geformt, dessen Spitze zu einem Anschlag 162 ,geformt ist.Der Endteil des Abschnitts 156 ist zu einem Zuschläger 164 geformt, welcher, wenn die Feder Energie gespeichert hat bzv.. vorgespannt ist, wie dargestellt, den Haltefuß 160 überquert und durch den Anschlag 162 festgehalten ist.Der feststehende. Haltefuß 160 sitzt in einem länglichen Schlitz, ■ welcher in dem Unterteil 112 gebildet ist. Der Schlitz ist nur so tief, daß der an dem freien Ende des Fußes 160 gebildete Anschlag 162 über die Oberseite des Unterteils 11-2 vorragt. .
Am Anfang, kann der Zuschläger 164 unter einem-Winkel von etwa 90° zu dem feststehenden Haltefuß 160 gebildet sein, obwohl der Winkel, um welchen der Zuschläger gedreht wird, um ihn hinter den-Anschlag 1.62 zu positionieren, wie dargestellt, jeden Wert haben kann, der nicht zu .einer Überbeanspruchung des Drahtes führt. Das/ Unterteil 112 ist so
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geformt, daß es eine geeignete iiagerflache 166 für das hintere Ende des Zuschlägers während des Spannens bildet. Diese Lagerflache trägt außerdem dazu bei, e'i& zufälliges Verschieben der Feder zu verhindern, welches zum Befreien des Zuschlägers von, dem Anschlag einige Zeit nach dem Spannen und vor dem beabsichtigten Zünden ausreicht.
Sequentielles Verschieben jedes gespannten Zuschlägers 164, um ihn von dem Anschlag 162 zu befreien und dadurch zu gestatten,gegen das entsprechende Zündrohr·150 zu schlagen und die zugeordnete Lampe zu zünden, wird durch eine Selektivbetätigungsvorrichtung bewirkt. Gemäß Figur δ - 10 weist die Betätigungsvorrichtung für die Reihe von Zuschlägern 131-134· einen Schieber 168 auf, welcher vier linear voneinander entfernte vorragende Rampen 171-174-hat, die längs einer seiner Seiten angeordnet sind.jjer Schieber 168 ist in einem Längskanal 176 in cLeia Unterteil 112 gehaltert, welcher parallel .zu der Reihe von Lampen 121-124angeordnet ist. Jeder gespannte Zuschläger 164- der Federn 131-134- ragt über die Peripherie des Kanals 176 vor, um über einem Teil des Schiebers 168 zu liegen. Insbesondere ist das freie Ende jedes Zuschlägers 164- so angeordnet, daß es in der Bewegungsbahn einer entsprechenden Rampe der Rampen 171-174· auf dem Schieber 168 liegt. Beim Weiterverschieben des Schiebers 168 längs des Kanals 176 wird deshalb der sich, in der Nähe einer nach oben führenden Rampe befindliche Zuschläger, wie beispielsweise der Zuschläger 164 der Feder 131, welcher der Rampe 171 benachbart ist, durch die Rampe um eine Strecke nach oben gedrückt, welche ausreicht, um den Zuschläger von dem Anschlag 162 zu befreien. Der Zuschläger schwenkt dann im Uhrzeigersinn, von oben gesehen, und schlägt mit hoher Geschwindigkeit auf das schlagempfindliche Zündrohr 150 und kerbt es-ein, um eine Verpuffung des darin angeordneten Zündmaterials und
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- 22 somit das Zünden der brennbaren Folie 148 zu bewirken.
Der Schieber 168 kann in dem Kanal 176 durch die ihn überlagernden Zuschläger 164 gehaltert sein, wobei der An- i bringungsort der Hainpen einen Spielraum für den Zuschlägerüberhang bildet, nachdem die Feder ausgelöst ist, so daß der Schieber zwar weiterhin in seiner Lage gehaltert ist, sich jedoch frei verschieben kann.Andererseits kann der Schieber 168 in dera Kanal durch Ansätze 178 gehaltert sein, . welche rechtwinklig von der Unterseite des Schiebers vorragen und in eine Nut 180 (Figur 10) längs des unteren Teils der Seitenwand des Kanals 176 eingreifen.
Die vorgespannten Zuschlägerfedern 135-138, welche zu.den Lampen 125-128 gehören, sind in einer zu der Sichtung der Federn 131-134 entgegengesetzten'.Richtung gehaltert, wie in Figur 8 gezeigt. Das Unterteil 112 bildet deshalb einen weiteren Längskanal 182 in der Nähe der Zuschläger der Federn 135-138; er hat eine Peripherie, über welche die gespannten Zuschläger der Federn vorragen. Der Kanal 182 verläuft parallel zu dem Kanal 176 und die beiden Seihen von Blitzlampen|sind zu diesen Kanälen parallel zwischen denselben angeordnet. Ein weiterer Schieber 184, welcher vier linear entfernte Kämpen 191-194 h;at, ist in dem Kanal 182 unterhalb der benachbarten Zuschläger gehalten. Der Schieber 184 kann in eine zu der Weiterschaltrichtung- des Schiebers 168 entgegengesetzten Richtung weitergeschaltet werden, um selektiv die Federn 135-138 in derselben Weise auszulösen wie oben für das Auslösen der Federn 131-134 durch den Schieber 168 beschrieben. Das bedeutet, wenn das Unterteil 112 um 180° gedreht ist, bewegt sich der Schieber 184 ebenfalls von links nach rechts.
Die Heflektorfelder 140 und 142 sind im wesnetlichen iden-
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tisch.; jedes umfaßt einen Streifen aus vorgeformten dünnen Plattemaaterial, -welches eine lichreflektierende Beschichtung hat und einen Satz von vier nach innen gewölbten, einzelnen LLchtreflektorflächen 186 bildet, deren Form so gewählt: ist, daß sie um entsprechende Blitzlampen passen. Gemäß der Darstellung in Figur 7 "U-Hd. 8 ist jeder Reflektor des beides 140 hinter einer entsprechenden Blitzlampe der Lampenreihe 121-124· angeordnet.Bei Zündung einer der Blitzlampen 121-124- reflektiert deshalb die Fläche 186 hinter der betreffenden Lampe Licht in diejenige Sichtung, in welche die Lampe-Reflektor-Einheit weist.
Die vier Reflektoren des Feldes oder der Anordnung 14-2 sind andererseits entsprechend hinter den vier Blitzlampen der Reihe 125-123 angeordnet,so daß sie in die zu der Sichtung der Reflektoren des Feldes 140 entgegengesetzten Richtung weisen. Gemäß Figur 7 und S umfaßt deshalb die Blitzanordnung 110 eine symmetrische Anordnung von Reflektoren, Lampen, Federn und weiterschaltbaren Betätigungsschiebern, welche zwei betriebsfähige Blitzlampenfelder bilden, die in entgegengesetzte Riehtungen weisen. Die haarnadelförmigen Torsionsabschnitte der Federn sind hinter den Reflektoren untergebracht (Figur S), wobei ein Spielraum längs der unteren Ränder der Reflektoren vorgesehen ist, damit die Zuschläger nicht behindert werden.
Entsprechend der Erfindung wird die durch Eigenenergie bewirkte fortschreitende Weiterbewegung jedes verschiebbaren Schiebers in der folgenden Weise erreicht, "tfie aus den Figuren 8 bis 10 ersichtlich, ist die Spiralfeder 196 zuc Teil über, das Zentrum des Schiebers 168 hinaus: gedehnt und zwischen dem Schieber und dem rechten Ende des Kanals 176 angeschlossen, um für eine ausreichende Federbelastung zu : sorgen, welche den Schieber 168 längs des Kanals 176 von
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links nach rechts zu verschieben sucht. In Figur 9 ist ein Teil des Schiebers-168 herausgebrochen um die innere Verbindung zwischen der Feder 196 und dem Schieber zu aeigen. Die fortschreitende Bewegung des verschiebbaren Schiebers wird durch Eingriff und Auslösung einer Liehrzahl linear im Abstand zueinander angeordneter Fortschaltstifte auf der ■ Seite des Schiebers gesteuert, xviehr ins einzelne gehend sind zur Fortschaltung des verschiebbaren Schiebers 166 in vier gleichen Schritten '] im gleichen Abstand zueinander angeordnete Stifte 201 bis 207 längs der oeite des Schiebers vorgesehen, wie in Figur 9 und 11 dargestellt. Jedes der Stifte erstreckt sich parallel zur Ebene des Halteteils»
Um die Lage des federbelasteten Schiebers zu verriegeln, gleift eine lösbare Verrieglungsvorrichtung an einem dieser Stifte in ähnlicher Weise an.twie es weiter oben schon im Bezug auf das Räderwerk geschildert wurde. Wie aus den Figuren 9 und 12 ersichtlich, kann die Verrieglungsvorrichtung a^s_ einem .Hebelarm 210 bestehen, der .mittels eines zentral angeordneten beispielsweise als Stift 212 ausgestalteten Drehpunkts an dem lialteteil- 112 befestigt ist. Der Hebel-arm 210 weist Vorsprünge 214- und 21-6 an jedem seiner beiden Enden auf, die zum abwechselnden Eingriff an dem ersten und letzten eines linearen Satzes von vier Stiften dienen.Der Hebelarm 210 ist durch eine Feder 218 belastet, die an dem Halteteil 112 befestigt ist, um den Hebelarm in im wesentlichen horizontaler Lage zu halten, wie es in den Figuren 9 "^nd 12 dargestellt ist. In dieser normalen oder verriegelten Lage, .greift der Vorsprang 216 in einen der Fortschaltstifte des Schiebers 168 ein. Eine längsgestreckte Ausnehmung 220 in dem Halteteil 112 schafft Raum für die Stifte 201-20? und den federbelasteten Hebelarm 210,der an der einen Seite der Ausnehmung befestigt ist, während die Feder 216 am Boden der Ausnehmung befestigt ist.
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'In der dargestellten' Ausführungsform wirKt die Federbelastung auf den Hebelarra unter dem Vorsprang 216 ein und der Hebelarm unter dem Vorsprung 214 ist dem Zugriff einer durch eine öffnung 222 im Halteteil 112 hindurch reichenden Betätigungseinrichtung ausgesetzt. So kann beispielsweise die j?ortschaltung des Schiebers durch ein geeignetes Betätigungsglied 224 bewirkt werden, welches sich durch die öffnung 222 nach oben bewegt um anu dem Hebelarm unter dem Vorsprung 214 anzugreifen und gegen diesen zu drücken.Die Aufwärtsbewegung des Betätigungsgliedes 224 hebt die linke Seite des Hebelarms 210 an und senkt dessen rechte Seite, wobei der Vorsprxmg 216 außer Eingriff mit dem Stift 201 koißjit und eine Bewegung des federbelasteten Schiebers von links nach rechts längs des Kanals 176 erlaubt. Die Schieberbewegung bedeutet eine kurzzeitige Fortschaltung, da die lineare Verschiebung beendet ist, wenn der angehobene Vorsprung 214 des Hebelarms an dem Stift 204 des sich bewegenden Schiebers angreift. Wenn danach, das Betätigungsglied 224 zurückgezogen wird, kehrt der federbelastete Hebelarm · in seine horizontale Lage zurück, wobei der Vorsprung sich nach unten bewegt und außer Eingriff mit dem Stift kommt und sich der Vorsprung 216 nach oben bewegt und in schnappenden Singriff mit dem Fortschaltstift 202 kommt, so daß nunmehrν die "Lage des Schiebers wiederum verriegelt ist. Die winkelmäßige Verschiebung in Folge.des vorgenannten Betriebsablaufes ist bestimmt durch den linearen Abstand zwischen den Fortschaltstiften auf dem Schieber und bewirkt in der hier dargestellten Ausführungsform, das eine Lampe gezündet wird.
In einem, typischen Anwendungsfall, kann das Betätigungsglied 224 Teil eines Kameramechanismus sein, welcher den Fotografen in die Lage versetzen soll, synchron mit der Auslösung des Kaneraverschlußes zur Aufnahme eines Bildes
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eine Lampe zu "blitzen.
Die· Unterseite des Unterteils 112 kann mit geeigneten Vorrichtungen zum montieren der Blitzanordnung 110 auf einer · Einrichtung wie beispielsweise einer Kamera versehen sein. Beispieisweiset wie in ]?igur 9 gezeigt, können ein i^aar von' Haltezapfen 225,227 vorgesehen sein, von denen jeder derart geformt ist, daß er mit dem Sockel eine'r Kamera zusaa.-men paßt, die zur Verwendung schlagbetätigter Blitzwürfel allgemein erhältlich ist, wie beispielsweise in der US-PO 3 602 61S beschrieben. In dieses l^alle würde entweder die Kamera abgeändert werden, um den Sockel nicht drehbar za machen, oder jeder'der Haltezapfen 226, 227 würde sich drehen können, während die Basis ortsfestbleibt. .Der letzte Konstruktionsvorschlag würde die Anordnung für die Benubzung bei einer Kamera anpassen, welche ebenfalls für rotierende" Blitzwürfel verwendet'werden kann. Zusätzlich würde die Ka-
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mera modifiziert werden, un. den .Fühler für den Benrieb zu entfernen, oder die J?eder 218 würde genügen, um den Hebelarm 210 von der Auslösung der Zahnräder Vv-ährend der Abtastbewegung des Betatigungsgliedes zu schützen.
Bei der dargestellten Lampenanordnung 110 stehen acht Lampen zur Verfugung, um sequentiell in Abaängiglceit- von dem fortlaufenden Weiterschalten des Häderwerlcs ·durch das 5etät;igungsglied 224 gezündet zu werden.Insbesondere können mit" in die oben genannte Kamera eingeschobenen Haltezapfen 226 vier Schnellblitzaufnahmen mit einer Kamera gemacht werden, indem der äeihe nach die Lampen 121-124 verbraucht werden. Die Anordnung wird sodann von-der Kamera abgenommen, umgedreht und wieder aufgesetzt, um die unbenutzten Lampen 125-128 und vorgespannten Zuschläger 135—135 id Betrieusstellung zu bringen.In dieses Falle ist der Haltezapfen 227 in den Kamerasockel eingeschoben,während der Haltezapfen
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über dem Rand der Kamera steht. Der Schieber 184.ist Kit
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dem Schieber 168 identisch (mit Eigenenergie besitzenden Fortschaltmitteln) und der Kanal 182 enthält eine üffnaxv;, welche gleich der öffnung 222 ist, durch welche hindurch der Schieber 184 durch das Teil 224- in dieser umgedrehten. Läge der Anordnung weitergeschaltet werden kann. Die Larüpen 125 bis 128 können anschließend in derselben Weise wie die Lampen 121-124 der Seihe nach gezündet werden.
Die Auslösefolge der Zuschläger in Abhängigkeit von dem fortlaufenden Weiterschalten ist durch die Anzahl und den entsprechenden Anbringungsort der Lampen längs jedes Schiebers programmiert. In ,vorliegendem Fall sind auf jeden Schieber vier Rampen angeordnet, so daß für einen ausgewählten Verschiebungsschritt χ längs des entsprechenden Kanals die Schieberbewegung bewirkt, daß eine erste Rampe auf dem betreffenden Schieber einen Zuschläger auslöst und daß eine zweite Rampe auf diesem Schieber in eine Stellung in der Nähe eines weiteren vorgespannten Zuschlägers bewegt wird.Dieses Muster der Rampenpositionierung setzt sich für sämtliche aufeinanderfolgenden Schritte χ der Verschiebung so lange fort, bis sämtliche vier Federn ausgelöst worden sind.
Beispielsweise^gemäß den Figuren 9 bis 11, sind bei einer Ausführungsform die Federn 151-154- in gleichmäßigen Abständen voneinander mit einem gemeinsamen Abstand D zwischen den Zuschlägern (Figur 8) angeordnet.Jede der Raupen 171 t174 ist zum Auslösen einer entsprechenden Zuschlägerfeder der Federn 151-154 vorgesehen und jede folgende lia^pe nach der ersten Rampe (Rampe 171) ist von ihrer vorhergehenden. Rampe in der Zuschlagerauslosefolge um D+(n-i) χ •entfernt, wobei D der Abstand zwischen den Zuschlägern, η die Nummer der Rampe in der Zuschlagerauslosefolge und χ
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die Strecke ist, um welche sich der Schieber 168 längs des Kanals 176 während jedes WeiterschaltSchrittes zum Auslösen eines Zuschlägers verschiebt. Somit ist gemäß der Figur 11 Rampe171 in der Nähe der Zuschlägerfeder 151 angeordnet, welche ■ die als erste auszulösende Feder in der Zündfolge ist. Hampe172 ist um D + (2-i)x = D + χ von Rampe 171 entfernt.Rampe 173 ist um D + 2x von Rampe 172 entfernt, und Rampe 174 is^ um D + 3x von Rampe 173 entfernt.Demgemäß ergibt sich als Federauslösefolge: (1) Feder 131 durch Rampe 171; (2) Feder 132 durch Rampe 172; (3) Feder 133 durch Rampe 173;. und (4) Feder 134 durch Rampe 174.Die neue Lage des Räderwerks wird nach jedem Fortschaltzyklus mittels des federbelasteten Hebelärms 210 arritiert, welcher den Vorsprung zurückbringt, um an dem nächsten Stift auf dem Schieber anzugreifen. Somit stellt infolge des mechanischen Zündsysteuis, der Rampenprograminierung und der .Pederhebelsteuerung die vorliegende Fotoblitzanordnung eine eingebaute Speieherfunktion dar, wobei die nächste unbenutzte Lampe In der Blitzfolge jeweils für die sofortige Auslösung bereit ist, sogar wenn die Einheit von der Kamera entfernt und wieder aufgesetzt worden sein sollte.
Figur 13 beschreibt eine alternative aus einem Verrieglungshebel und Fortschaltstift bestehende Anordnung, welche zur Steuerung der Fortschaltung eines auf einer vertikalen Trägerwand befestigten verschiebbaren Schiebers geeignet ist. Derartige Schieber werden in ebenen Blitzlampenanordnungen verwendet, wie sie beispielsweise in der unter der Seriennummer (D 68 61-L) anhängigen amerikanischen Patentanmeldung beschrieben sind. In diesem Beispiel greift ein durch eine Feder 232 belasteter Hebel 230 an einem Stück 234 an, welcher in vertikaler Richtung von einem an einer Seite befestigten Schieber 236 nach unten absteht.
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obwohl die Erfindung hinsichtlich besonderer Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist zu berücksichtigen, daß vom Fachmann Modifikationen und Änderungen durchgeführt werden können, ohne Rahmen und Geist der Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise in Hinsicht auf die Figuren I.bis 6 die .Zahl der Lampen in der Anordnung zusammen mit einer entsprechenden Änderung der Zahl der Zahnräder verändert werden. Ebenso kann auch die Zahl und der Abstand der Rampen 34- variieren. Die Zahnräder, können in verschiedenen Arten angeordnet sein und eine vertikale ,■ viereckige, rechtwinklige^T-förmige oder L-förmige Ausgestaltung des Räderwerks zeigen. Die Räder können mit anderen Mitteln als mit Stiften 61-68 und 71-78 fortgeschaltet werden. Weiterhin können außer Stirnzahnrädern auch andere flache Rotationskörper verwendet werden und andere Mittel als Rampen zur selektiven Auslösung der Zuschläger Anwendung finden.
Hinsichtlich der Figuren 7 his 13 kann die Zahl der Federn und Lampen in der Anordnung bzw. dem Feld verändert werden und die Anordnung kann allein eine einzige Reihe mit jeder sinnvollen Anzahl von Lampen anstatt der 4·/4- in zwei Richtungen weisenden Anordnung der hier beschriebenen Ausführungsform besitzen. Zum Beispiel könnte die Anordnung ein lineares Feld von 8 oder 10 Lampen tragen, die alle in die gleiche Richtung weisen. Weiterhin kann der verschiebbare Schieber sich von rechts nach links bewegen und die Federauslösung könnte durch Abwärtsbewegung der Klinke 162 anstatt einer Anhebung der Zuschläger bewirkt werden, d.h. durch eine Invertierung jeder Rampe für das Schlagen eines Ansatzes von einem bewegbaren Federfuß 160.
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Claims (20)

  1. Patentansprüche
    Mit Eigenenergie, versehene Selektivbetätigungseinrichtung für eine" Fotoblit ζ lampenanordnung, welche ein Halteteil aufweist, auf dem eine Vielzahl von durch Schlag zündbare Blitzlampen und eine Vielzahl von vorgespannten Zuschlägern montiert und zur Zündung der Blitzlampen auslösbar sind, dadurch gekennzeichnet,daß die Selektivbetätigungseinrichtung versehen ist mit einem beweglichen Teil, einer Haltevorrichtung zum Halten des beweglichen Teiles in betriebsmäßiger Ausrichtung mit Bezug auf die Zuschläger, mit einer Vorsprungseinrichtung, welche von dem beweglichen Teil vorsteht und zur selektiven Auslösung der vorgespannten Zuschläger dient, mit einer Federlast zur Federbelastung des beweglichen Teils, welche zu dessen schrittweiser !Fortschaltung genügt, mit einer Vielzahl von im gleichen Abstand zueinander angeordneten Fortschaltanschlägen auf den bewegbaren Teil und mit einer auslösbaren Verrieglungsvorrichtung, die gewöhnlich mit einem der genannten Fortschaltanschlage in Eingriff steht, um die Lage des beweglichen Teiles zu verriegeln und zur kurzzeitigen Auslösung des federbelasteten beweglichen Teiles betätigbar ist, um dessen Fortschaltung zu ermöglichen, bis die-Verrieglungseinrichtung an dem nächsten der Fortschaltanschlage angreift, wobei das bewegliche Teil nach der fortlaufenden Fortschaltung die schrittweise Auslösung der Zu- · schläger mittels der Vorsprungseinrichtung bewirkt, um die jeweiligen Blitzlampen der Anordnung zu zünden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß eine"Federbelastung für die Verrieglungsvorrichtung vorgesehen, ist. .
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  3. 3· Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2., "dadurch gekennzeichnet ,daß die Verrieglungsvorrichtung einen in operativer Beziehung zu dem beweglichen Teil stehenden Hebel aufweist, der nach der Betätigung das federbelastete bewegliche Teil auslöst umi .dessen Fortschaltung um einen Betrag zu ermöglichen, welcher durch den Abstand zwischen den Fortschaltanschlägen bestimmt ist. .
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil.· ein Zahnrad umfaßt, daß die Haltevorrichtung einen Teil des Halteteils umfaßt, und geformt ist eine ortsfeste Welle zu bilden, auf der das Zahnrad drehbar montiert ist, daß die A'elle ein freies Ende mit einer im wesentlichen zur Zahnradebene parallelen, planaren Oberfläche aufweist und daß &±q Blitzlampen und Zuschläger auf der planaren Oberfläche am freien Ende der Welle montiert sind, wobei die vorgespannten Zuschläger radial darauf angeordnet sind, und das die Federlast eine flache Spiralfeder umfaßt, welche auf der Welle montiert und mit dem Zanhrad verbunden ist,um dieses um die Welle zu drehen.
  5. 5· -Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis.4, dadurch gekennzeichnet, eine Vielzahl von Stiften auf dem Umfang des Zai7Wades im Abstand zueinander angeordnet sind.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verrieglungsvorrichtung einen . in betriebsmäßiger Beziehung zu dem Zahnrad stehenden federbelasteten Hebel umfaßt, der nach Betätigung das federbelastete Zahnrad losläßtium dessen Drehung um einen Betrag zu ermöglichen, welcher durch den Abstand in Umfangsrichtung zwischen den Stiften gegeben .ist.
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  7. 7. Einrichtung nach, einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem genannten ersten Zahn-. rad ineinander greifendes zweites Zahnrad vorgesehen ist, welches drehbar auf einer zweiten ortsfesten Welle gelagert ist, die auf dem Halte.teil vorgesehen ist, daß eine Vielzahl von Blitzlampen und Zuschlägern auf einer im wesentlichen planaren Oberfläche an dem freien Ende der zweiten Welle .angebracht sind, wobei die Zuschläger darauf in radialer Richtung verlaufen und daß das zweite Zahnrad mit einer die vorgespannten Zuschläger auf der zweiten Welle selektiv auslösenden Vorsprungseinrichtung versehen ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,daß eine zweite flache Spiralfeder auf der zweiten Welle befestigt und mit dem zweiten Zahnrad verbunden ist, um dieses umddie Welle zu drehen.
  9. 9· Einrichtung nach einem der Ansprüche Λ bis 3, dadurch gekennzeichnet ,daß das bewegliche Teil einen Schieber umfaßt, daß die Vielzahl der Blitzlampen in einer Reihe auf den Halteteil befestigt sind, daß die Haltevorrichtung einen längsgestreckten zur Reihe der Blitzlampen parallelen Kanal in dem Halteteil aufweist und daß die lederlast eine sich ausdehnende Spiralfeder aufweist, die zwischen dem Halteteil und dem Schieber befestigt ist, um den Schieber längs des Kanäles zu bewegen.
  10. 10, Einrichtung nach Anspruch 9? dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltanschlage aus einer Vielzahl von linear im Abstand zueinander auf dem Schieber angeordneten Stiften bestehen, welche sich zu dem Halteteil· in paralleler Richtung erstrecken. .
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  11. 11'.- Einrichtung nach. Anspruch. 10, dadurch gekennzeichnet, daß. die Verrieglungsvorrichtung einen in "betriebsmäßiger Beziehung zu dein Schieber stehenden Feder belasteten Hebel umfaßt, der nach Betätigung den.feder-belasteten Schieber losläßt, um diesen eine Bewegung längs des Kanales um einen Betrag zu ermöglichen, der durch den linearen Abstand zwischen den Stiften vorgegeben ist.
  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Halteteil befestigten vorgespannten Zuschläger sich über den Rand des Kanales erstrecken, um über einem Teil des Schiebers zu liegen, und daß die Vorsprungseinrichtung eine oder mehrere linear entlang einer Seite des Schiebers angeordnete Rampen umfassen, wobei die Auslösefolge der Zuschläger durch die Zahl und die jeweilige Lage der Rampen entlang der Länge des Schiebers programmiert ist.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadarch gekennzeichnet, daß der Hebel auf einem im wesentlichen zentral angeordneten Drehpunkt auf dem Halteteil angeordnet ist und Vorsprünge an jedem seiner Enden besitzt, wobei der Hebel nach seiner Betätigung abwechselnd in Stifte auf dem Schieber mittels der VorSprünge eingreift.
  14. 14. Fotoblizanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß sie versehen ist mit einem im wesentlichen ebenen Halteteil, mit einer Vielzahl von an dem einen Ende des Halteteils fest angebrachten Wellen, mit einem koplanaren Räderwerk von ineinander greifenden,auf den Wellen befestigten Stirnrädern, wobei jedes der Zahnräder einer der Wellen zugeordnet ist und das Räderwerk plan-parallel zu dem Halteteil liegt, und wobei das freie Ende jeder der Wellen eine im wesentlichen zur Ebene des darauf befestig-
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    ten Zahnrades und des Halteteiles . parallele planare Oberfläche besitzt,
    mit einer Vielzahl auf der planaren Oberfläche jeder der Wellen befestigter»durch Schlag zündbarer Blitzlam- · pen, wobei die Längsachse der Lampen senkrecht zur planaren Oberfläche ausgerichtet ist, mit einer Vielzahl von vorgespannten in radialer Richtung auf der planaren Oberfläche jeder der Wellen radial befestigten Zuschlägern, welche zur Zündung einer entsprechenden Blitzlampe individuell auslösbar sind, mit einer von den Zahnrädern abstehenden und zur selektiven"Auslösung der vorgespannten Zuschläger dienenden VorSprungseinrichtung, mit einer Federlast an zumindest einer der Zanräder, welche, zu deren Fortschaltung genügt, mit einer Vielzahl von im gleichen Abstand zueinander angeordneten Fortschaltanschlägen auf zumindest einem der Zahnräder • und einer auf dem Halteteil befestigten lösbaren Verrieglungseinrichtung, die gewöhnlich an einem der Fortschaltanschläge angreift, um die Lage des Räderwerks zu verriegeln, wobei die Verrieglungsvorrichtung zur Herbeiführung einer kurzfristigen Auslösung des feder belasteten Räderwerks einen Zugriff besitzt, um die Fortschaltung des Räderwerks zu ermöglichen, bis die Verrieglungsvorrichtung an den» nächsten Fortschaltanschlag eingreift, wobei das Räderwerk in Abhängigkeit von der voranschreitenden Fortschaltung schrittweise
    die Schläger mit Hilfe der VorSprungseinrichtung auslöst, um die jeweiligen Blitzlampen der Anordnung, zu zünden. .
  15. 15· Anordnung nach Anspruch 14-, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlast eine an einer der Wellen befestigte und mit dem auf dieser Welle befindlichen Zahnrad verbundene flache Spiralfeder ist, die das Zahnrad an-
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    • treibt, um das Räderwerk fortzuschalten.
  16. 16. Anordnung nach Anspruch 14 oder 15» dadurch gekenn - zeichnet, daß die Fortschaltanschlage durch eine Vielzahl von auf den Umfang auf zumindest einem der Zahnräder im Abstand zueinander angeordneten Stiften gebildet sind, die sich senkrecht zur Ebene des Zahnrades erstrecken und in der Nähe der Peripherie des Zahnrades angeordnet sind.
  17. 17·■ Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verrieglungsvorrichtung mit einem feder-belasteten Hebel versehen ist, der nach dessen Betätigung das feder-belastete Räderwerk auslöst, um dessen Fortschaltung um einen Betrag zu ermöglichen, der durch den umfangmäßigen Abstand zwischen den Stiften vorgegeben ist.
  18. 18. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 17? dadurch gekennzeichnet, daß sich die radial befestigten Zuschläger auf jeder Welle über die Peripherie von deren planarer Oberfläche erstrecken, um über einem Teil des darauf befestigten Zahnrades zu liegen und daß die Vorsprungseinriehtung der Zahnräder eine oder mehrere Rampen auf jedem der Zahnräder umfaßt, wobei die Aus- -lösefolge der Zuschläger durch die Zahl und den umfangmäßigen Abstand der Hatnpen auf jedem Zahnrad programmiert ist.
  19. 19· Anordnung nach"einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltanschlage aus einer Vielzahl von umfangmäßig im Abstand zueinander auf jedem von zwei angrenzenden Zahnrädern befestigten Stif-
    - .. ten gebildet sind, daß der Hebel an einem im wesentIi-
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    . — 56 * .
    . ctien zentral angeordneten Drehpunkt auf dein Halteteil befestigt'ist und mit Vorsprüngen an jedem seiner Enden zum abwechselnden Eingriff in die Stifte auf den zwei • angrenzenden Zahnrädern während der Betätigung des Hebels versehen ist.
  20. 20. Anordnung nach einem der Ansprüche 15- bis 19V dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite flache Spiralfeder auf einer zweiten Welle befestigt und mit dem Zahnrad auf dieser zweiten Welle verbunden ist, um das Zahnrad zur fortschaltung des Räderwerkes anzutreiben.
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