DE102007052150B4 - Antriebseinheit mit einem Gehäuse, sowie ein Herstellungsverfahren einer solchen - Google Patents
Antriebseinheit mit einem Gehäuse, sowie ein Herstellungsverfahren einer solchen Download PDFInfo
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Abstract
Gehäuse (10) für eine Antriebseinheit (12), insbesondere zum Verstellen beweglicher Teile im Kraftfahrzeug, mit einer Öffnung (16) zur Umgebung (20) in Öffnungsrichtung (51), wobei die Öffnung (16) in einer Seitenwände (40) aufweisenden Gehäusevertiefung (42) angeordnet ist und mit einem gasdurchlässigen, flüssigkeitsundurchlässigen Filterelement (26) bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwänden (40) Fortsätze (44) quer zur Öffnungsrichtung (51) angeformt sind, die ein Herausrutschen des Filterelements (26) verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (26) als vorgefertigte Baueinheit hergestellt ist, mit einem Grundkörper (28), an dem einerseits eine gasdruchlässige, flüssigkeitsundurchlässige Membran (32) angeordnet ist, und andererseits elastische Dichtlippen (31) als Dichtrippen (30) angespritzt sind, die einen Presssitz in der Gehäusevertiefung (42) ermöglichen, wobei die Dichtlippen (31) verglichen mit dem Grundkörper (28) elastischer ausgebildet sind, und die Seitenwände (40) bezüglich der Öffnungsrichtung (51) leicht konisch ausgebildet sind, so dass die Anpresskraft der Dichtlippen (31) gegen die Seitenwände (40) beim Einfügen in Montagerichtung (50) zunimmt.
Description
- Stand der Technik
- Die Erfindung betrifft eine Antriebseinheit mit einem Gehäuse, sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen nach der Gattung der unabhängigen Ansprüche.
- Mit der
DE 37 16 912 A1 ist ein Gehäuse einer Antriebsvorrichtung bekannt geworden, bei dem die die Öffnung verschließende Membran mit einem tellerförmigen Federelement in eine topfförmige Gehäuseeinsenkung gepresst ist. Zur Abdichtung ist zwischen der Membran und dem Federelement eine ringförmige Dichtung eingelegt. Das Federelement stützt sich dabei an der seitlichen Wand der Gehäuseeinsenkung ab und drückt dabei die Membran gegen das Gehäuse. - Ferner ist aus der
DE 196 35 180 A1 bekannt, dass eine wasserdichte, luftdurchlässige Membran zumindest am Umfang einer Gehäuseöffnung an die Gehäusewand eines Getriebegehäuses angeschweißt ist. - Die
DE 196 52 926 A1 beschreibt ein Kunststoffgehäuseteil, bei dem eine zylindrische Gehäuseöffnung mittels einer gasdurchlässigen Membran abgedeckt wird. Dabei wird zuerst die Membran in die zylindrische Gehäuseöffnung eingesetzt und anschließend ein separat gefertigter Dichtring zwischen der Membran und sogenannten Segmentlappen an der Gehäuseöffnung verspannt. Dabei übergreifen die an der zylindrischen Innenwand angeformten Segmentlappen radial den Dichtungsring und bilden eine radiale Hinterschneidung in der zylindrischen Gehäuseöffnung. - Die oben genannten Lösungen zur Befestigung der Membran haben den Nachteil, dass ein zusätzliches Fixierelement gefertigt und montiert werden muss, oder ein zusätzlicher Prozessschritt zur Befestigung der Membran notwenig ist.
- Offenbarung der Erfindung
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche haben den Vorteil, dass das Filterelement als ein Bauteil vorgefertigt werden kann, das ohne zusätzlichen Verbindungsprozess direkt in die Vertiefung des Gehäuses einsetzbar ist. Durch die angeformten Fortsätze quer zur Einfügerichtung des Filterelements ist dieses zuverlässig in der Vertiefung gesichert, so dass auch bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen eine zuverlässige Abdichtung des Gehäuses gewährleistet ist. Dadurch entfällt beispielsweise die Verwendung von zusätzlichen Sicherungsmitteln, die in einem zusätzlichen Montageprozess montiert werden müssten.
- Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen Ausführungen möglich. Besonders vorteilhaft kann das Filterelement als vorgefertigte Baueinheit hergestellt werden, die dann vorteilhaft nach dem gesamten Zusammenbau des Gehäuses nachträglich in die Gehäusevertiefung eingepresst werden kann. Durch die Montage in Öffnungsrichtung wird das Filterelement durch die an die Seitenwände angeformten Fortsätze quer zur Öffnungsrichtung nach der Montage an einem Herausfallen gehindert. Das Filterelement weist mindestens eine sich über dessen gesamten Umfang sich erstreckende Dichtrippeauf, die beim Einfügen des Filterelements an die Seitenwand gepresst wird und diese gegen das Filterelement abdichtet. Dadurch sind keine weiteren separaten Dichtelemente notwendig.
- Das Filterelement ist vorzugsweise kreisrund ausgebildet, wobei an einem Grundkörper einerseits eine gasdruchlässige, flüssigkeitsundurchlässige Membran angeordnet ist, und andererseits elastische Dichtlippen angespritzt sind, die einen Presssitz in der Gehäusevertiefung ermöglichen.
- Die angeformten Fortsätze quer zur Öffnungsrichtung sind günstigerweise als mehrere Kreisringsegmente ausgeführt, so dass sich die Dichtrippen leichter über die Fortsätze hinwegschieben lassen. Dadurch müssen dann die Dichtrippen nicht über ihren gesamten Umfang verformt werden. In Abhängigkeit der Belastungsanforderungen an das Gehäuse, insbesondere bezüglich Erschütterung und Temperaturwechsel, sind vorzugsweise zwei, drei oder vier Segmente als Fortsätze der Seitenwand angeformt. Bei größeren Durchmessern der Gehäusevertiefung können beispielsweise aber auch fünf oder sechs oder mehr Kreisringsegmente angeordnet sein.
- Günstigerweise sind dabei die Abstände zwischen den Segmenten über den Umfang näherungsweise gleich groß, da hierdurch eine Verformung der Dichtrippen beim Einfügen des Filterelements erleichtert wird.
- Vorteilhaft ist es, wenn die Ausdehnung der Fortsätze quer zur Montagerichtung des Filterelements geringer ist, als die Höhe der Dichtlippen bezüglich des Grundkörpers des Filterelements. Dadurch können beim Einpressen des Filterelements die Dichtlippen derart verformt werden, dass sie sich entlang der Öffnungsrichtung über die Fortsätze schieben lassen. Dadurch werden die Dichtlippen beim Einfügen des Filterelements nicht beschädigt.
- Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Gehäuse für Verstellantriebe im Kraftfahrzeug angewendet, beispielsweise für Fensterheberantriebe oder Schiebedachantriebe, um den Motor gegen Feuchtigkeit und eindringendes Wasser zu schützen und gleichzeitig ein Druckausgleich bei die Temperaturschwankungen zuzulassen.
- Besonders kostengünstig können die Fortsätze quer zur Öffnungsrichtung einstückig mit dem Gehäuseteil ausgebildet werden, vorzugsweise mittels Kunststoffspritzgussverfahren. Das Filterelement kann dabei als unabhängig vom Gehäuse hergestelltes Bauteil gefertigt werden, an dem Dichtrippen angeformt sind, die verglichen mit dem Grundkörper elastischer ausgebildet sind. Diese elastischen Dichtrippen lassen sich beim Einschieben über die Fortsätze entsprechend verformen und bilden danach einen Presssitz mit den Seitenwänden der Gehäusevertiefung. Gleichzeitig bilden die Fortsätze eine zuverlässige Sicherung gegen das Herausfallen des Filterelements.
- In einer bevorzugten Ausführung wird das Filterelement soweit in die Gehäusevertiefung eingepresst, dass nach der Montage des Filterelements die Fortsätze bezüglich der Montagerichtung an der mindestens einen Dichtrippe anliegen. Dadurch wird die Haftreibung der Dichtlippe unterstützt und ein Losrütteln des Filterelements von Anfang an komplett unterbunden.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
- Es zeigen
-
1 : ein Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Gehäuse mit montiertem Filterelement und -
2 : eine Draufsicht auf das montierte Filterelement. - In
1 ist ein erfindungsgemäßes Gehäuse im Schnitt dargestellt, wobei in einer Gehäusewand14 eine Öffnung16 ausgeformt ist, die einen freien Gasdurchtritt von einem Gehäuseinnenraum18 zur Umgebung20 ermöglicht. Im Innenraum18 des Gehäuses10 sind beispielsweise ein Elektromotor22 und ein sich daran anschließendes Getriebe24 angeordnet, um bewegliche Teile im Kraftfahrzeug zu verstellen. Um das Eindringen von Wasser in den Innenraum18 zu verhindern, ist die Öffnung16 mit einem Filterelement26 bedeckt. Das Filterelement26 ist als vom Gehäuse10 separierbar ausgebildetes Bauteil hergestellt und weist einen Grundkörper28 auf, an dem Dichtrippen30 angeformt sind. Des Weiteren weist das Filterelement26 eine gasdurchlässige und wasserundurchlässige Membran32 auf, durch die hindurch das Gas durch die Öffnung16 in Öffnungsrichtung51 strömen kann. Das Filterelement26 ist im Ausführungsbeispiel kreisrund ausgebildet und weist beispielsweise drei beabstandete Dichtrippen30 auf, die jeweils als Dichtlippen31 ausgebildet sind. Die Dichtrippen30 weisen eine Höhe34 gegenüber dem Grundkörper28 auf und sind elastischer ausgebildet als der Grundkörper28 . In der Montageposition des Filterelements26 bilden die Dichtrippen30 ein Presspassung mit Seitenwänden40 einer im Gehäuse10 ausgeformten Gehäusevertiefung42 . Das Filterelement26 wird in Montagerichtung50 in die Gehäusevertiefung42 eingeschoben, die der Öffnungsrichtung51 der Öffnung16 entspricht. Die Seitenwände40 sind im Ausführungsbeispiel bezüglich der Öffnungsrichtung51 leicht konisch ausgebildet, so dass die Anpresskraft der Dichtrippen30 gegen die Seitenwände40 beim Einfügen in Montagerichtung50 zunimmt. Zur Haltesicherung des Filterelements26 in der Gehäusevertiefung42 sind an der Gehäusewand14 Fortsätze44 quer zur Öffnungsrichtung51 angeformt. Die Ausdehnung46 der Fortsätze44 quer zur Öffnungsrichtung51 ist kleiner als die Höhe34 der Dichtrippen30 . Dadurch können die Dichtrippen30 , die elastischer ausgebildet sind als die Fortsätze44 , bei der Montage des Filterelements26 derart verformt werden, dass sich die Dichtrippen30 entlang der Montagerichtung50 über die Fortsätze44 schieben lassen. Nach vollständigem Einfügen des Filterelements26 , bilden die Fortsätze44 eine Herausfallsicherung für das Filterelement26 . Auf der linken Seite der1 ist eine Ausführung dargestellt, bei der die Fortsätze44 in der vollständig eingefügten Position des Filterelements26 bezüglich der Montagerichtung50 an der mindestens einen Dichtrippe30 anliegen. In einer Variation der Ausführung, die auf der rechten Seite der1 dargestellt ist, ist der Fortsatz44 beabstandet, zu der mindestens einen Dichtrippe30 angeordnet, wenn das Filterelement26 vollständig eingeschoben ist. Bei dieser Ausführung kann sich das Filterelement26 bei entsprechenden Belastungszuständen unter Umständen in gewissen Grenzen bewegen, bis es am Fortsatz44 anliegt. Die Maße der Fortsätze44 sind jedoch so ausgebildet, dass sich für die gesamten Betriebsbedingungen die Dichtrippen30 nicht selbstständig über die Fortsätze44 entgegen der Montagerichtung50 hinausbewegen können. Die Fortsätze44 sind vorzugsweise am oberen Rand48 der Gehäusevertiefung42 am entgegengesetzten Ende der Öffnung16 angeordnet. Die Fortsätze44 sind in1 beispielsweise als umlaufender Bund ausgebildet, wobei in einem weiteren Ausführungsbeispiel die Fortsätze44 als mehrere Kreisringsegmente54 ausgebildet sind. - Ein solches Ausführungsbeispiel ist in
2 dargestellt, wobei schematisch ein Schnitt I-I entsprechend der1 eingezeichnet ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Fortsätze44 als drei Kreisringsegmente54 ausgebildet, die gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnet sind. Zwischen den Kreisringsegmenten54 sind Abstände56 in Umfangsrichtung ausgebildet, die größer sind als die Umfangsausdehnung58 der Kreisringsegmente54 . Das Filterelement26 ist in vollständig eingefügtem Zustand dargestellt, so dass die Fortsätze44 das Filterelement26 quer zur Montagerichtung50 überlappen. - Die Dichtrippen
30 können einerseits auf den Grundkörper28 angespritzt sein und elastischere Eigenschaften aufweisen als der Grundkörper. In einer Alternative kann der gesamte Grundkörper28 auch einstückig mit den Dichtrippen30 ausgebildet sein und eine gewisse Elastizität aufweisen, die eine Verformung des Filterelements26 gegenüber der Fortsätze44 beim Einfügen zulässt. - In einer nicht näher dargestellten Variante der Ausführung sind an der Seitenwand
40 nicht drei, sondern beispielsweise sechs Kreisringsegmente54 angeordnet, wie dies punktiert angedeutet ist. Alternativ können aber auch nur zwei oder vier oder fünf Segmente der Fortsätze44 ausgebildet sein. - Es sei angemerkt, dass hinsichtlich der in den Figuren und in der Beschreibung dargestellten Ausführungsbeispiele vielfältige Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Merkmale untereinander möglich sind. Anstelle einer glatten Oberfläche der Seitenwand
40 kann diese auch strukturiert ausgebildet werden, so dass die Strukturierung gleichzeitig auch die Fortsätze44 bildet. Die Anordnung der Fortsätze44 ist des weiteren nicht auf den oberen Rand48 der Gehäusevertiefung42 beschränkt, sondern kann auch in einem anderen Bereich der Seitenwand40 angeordnet werden und an dieser Stelle mit einem entsprechenden Dichtrippen30 des Filterelements26 zusammenwirken. Ebenso kann die konkrete Ausführung der Membran32 , sowie deren Verbindung mit dem Filterelement26 entsprechend den Anforderungen variiert werden. Bevorzugt findet das Gehäuse10 Anwendung für eine Antriebsvorrichtung zum Verstellen beweglicher Teile im Kraftfahrzeug, beispielsweise bei Fensterheber- oder Schiebedachantrieben.
Claims (10)
- Gehäuse (
10 ) für eine Antriebseinheit (12 ), insbesondere zum Verstellen beweglicher Teile im Kraftfahrzeug, mit einer Öffnung (16 ) zur Umgebung (20 ) in Öffnungsrichtung (51 ), wobei die Öffnung (16 ) in einer Seitenwände (40 ) aufweisenden Gehäusevertiefung (42 ) angeordnet ist und mit einem gasdurchlässigen, flüssigkeitsundurchlässigen Filterelement (26 ) bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwänden (40 ) Fortsätze (44 ) quer zur Öffnungsrichtung (51 ) angeformt sind, die ein Herausrutschen des Filterelements (26 ) verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (26 ) als vorgefertigte Baueinheit hergestellt ist, mit einem Grundkörper (28 ), an dem einerseits eine gasdruchlässige, flüssigkeitsundurchlässige Membran (32 ) angeordnet ist, und andererseits elastische Dichtlippen (31 ) als Dichtrippen (30 ) angespritzt sind, die einen Presssitz in der Gehäusevertiefung (42 ) ermöglichen, wobei die Dichtlippen (31 ) verglichen mit dem Grundkörper (28 ) elastischer ausgebildet sind, und die Seitenwände (40 ) bezüglich der Öffnungsrichtung (51 ) leicht konisch ausgebildet sind, so dass die Anpresskraft der Dichtlippen (31 ) gegen die Seitenwände (40 ) beim Einfügen in Montagerichtung (50 ) zunimmt. - Gehäuse (
10 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (26 ) als separat vom Gehäuse (10 ) gefertigtes Bauteil ausgebildet ist, das auch nach dem Zusammenbau des Gehäuses (20 ) entlang der Öffnungsrichtung (51 ) in die Gehäusevertiefung (42 ) einfügbar ist. - Gehäuse (
10 ) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (26 ) mindestens eine – insbesondere drei beabstandete – sich über den Umfang erstreckende Dichtrippe (30 ) aufweist. - Gehäuse (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (44 ) beabstandet zu der mindestens einen Dichtrippe angeordnet ist, wenn das Filterelement (26 ) vollständig eingeschoben ist. - Gehäuse (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze (44 ) als mehrere – beispielsweise zwei, drei, vier, fünf oder sechs – Kreisringsegmente (54 ) ausgebildet sind. - Gehäuse (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze (44 ) gleichmäßig verteilt über den Umfang der Gehäusevertiefung (42 ) – insbesondere an dem der Öffnung (16 ) abgewandten Ende (48 ) der Gehäusevertiefung (42 ) – angeordnet sind. - Gehäuse (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdehnung (46 ) der Fortsätze (44 ) quer zur Öffnungsrichtung (51 ) geringer oder gleich ist, wie die Höhe (34 ) der Dichtrippen (30 ). - Antriebseinheit (
12 ) mit einem Elektromotor (22 ) und einem Getriebe (24 ), dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (22 ) und/oder das Getriebe (24 ) in einem Gehäuse (10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche angeordnet ist. - Verfahren zum Herstellen einer Antriebseinheit (
12 ) mit einem Gehäuse (10 ) und einem Filterelement (26 ) nach einer der vorhergehenden Ansprüche, mit folgenden Schritten: – das Gehäuse (10 ) mit einer Gehäusevertiefung (42 ) wird einstückig mit den Fortsätzen (44 ) quer zur Öffnungsrichtung (51 ) hergestellt, insbesondere aus Kunststoff gefertigt – danach wird das separat gefertigte Filterelement (26 ) in Öffnungsrichtung (51 ) in die Gehäusevertiefung (42 ) eingepresst, und die elastischen Dichtrippen (30 ) über die Fortsätze (44 ) geschoben. – dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (26 ) als vorgefertigte Baueinheit hergestellt ist, mit einem Grundkörper (28 ), an dem einerseits eine gasdruchlässige, flüssigkeitsundurchlässige Membran (32 ) angeordnet ist, und andererseits elastische Dichtlippen (30 ) als Dichtrippen angespritzt sind, die einen Presssitz in der Gehäusevertiefung (42 ) ermöglichen, wobei die Dichtlippen (30 ) verglichen mit dem Grundkörper (28 ) elastischer ausgebildet sind, und die Seitenwände (40 ) bezüglich der Öffnungsrichtung (51 ) leicht konisch ausgebildet sind, so dass die Anpresskraft der Dichtlippen (30 ) gegen die Seitenwände (40 ) beim Einfügen in Montagerichtung (50 ) zunimmt. - Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtrippen (
30 ) beim Einschieben des Filterelements (26 ) hinter den Fortsätzen (44 ) verrasten, insbesondere, derart, dass die Dichtrippen (30 ) bezügliche der Öffnungsrichtung (51 ) an den Fortsätzen (44 ) anliegen.
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