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DE102007051008A1 - Verfahren zur Anzeige eines aktiven Bremslichts, Anzeige, Bremslicht sowie System umfassend Anzeige und/oder Bremslicht - Google Patents

Verfahren zur Anzeige eines aktiven Bremslichts, Anzeige, Bremslicht sowie System umfassend Anzeige und/oder Bremslicht Download PDF

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DE102007051008A1
DE102007051008A1 DE200710051008 DE102007051008A DE102007051008A1 DE 102007051008 A1 DE102007051008 A1 DE 102007051008A1 DE 200710051008 DE200710051008 DE 200710051008 DE 102007051008 A DE102007051008 A DE 102007051008A DE 102007051008 A1 DE102007051008 A1 DE 102007051008A1
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DE
Germany
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brake light
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brake
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DE200710051008
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Inventor
Klaus Kompass
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Bayerische Motoren Werke AG
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Bayerische Motoren Werke AG
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Verfahren, das dem Führer eines Fahrzeugs eine Aktivierung des Bremslichts seines Fahrzeugs anzeigt. Weiterhin wird eine Anzeige angegeben, die dem Führer eines Fahrzeugs eine Aktivierung des Bremslichtes seines Fahrzeugs anzeigt. Schließlich werden ein Bremslicht und ein System, umfassend die Anzeige und/oder das Bremslicht, vorgestellt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anzeige eines aktiven Bremslichts, eine Anzeige, ein Bremslicht sowie ein System umfassend die Anzeige und/oder das Bremslicht.
  • Die US 6,160,476 beschreibt einen Ansatz, der am Heck eines Fahrzeugs ein optisches Signal anzeigt, um den Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs zu warnen. Insbesondere erfolgt die Art der Warnung des nachfolgenden Verkehrs abhängig davon, ob das Fahrzeug über elektronische Fahrassistenzsysteme verfügt oder nicht. Demgemäß wird der nachfolgende Verkehr durch ein derartiges optisches Signal darüber informiert, ob z. B. bei einem Bremsvorgang des vorausfahrenden Fahrzeugs Fahrassistenzsysteme diesen Bremsvorgang optimieren. Ein Fahrer eines nachfolgenden Fahrzeugs kann somit frühzeitig geeignet reagieren.
  • Beispielsweise ist ein System zur aktiven Geschwindigkeitsregelung (ACC, Active Cruise Control) bekannt, das den vorausfahrenden Verkehr bestimmt und somit das Fahrzeug bis zu einer vorgegebenen Mindestgeschwindigkeit oder aber gar bis zum Stillstand abbremst. Das Abbremsen erfolgt innerhalb vorgegebener Verzögerungsgrenzen. Das System eignet sich insbesondere dazu, einen vorgegebenen Wunschabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und/oder eine vorgewählte Wunschgeschwindigkeit einzuhalten. Die von dem Fahrzeug initiierte Verzögerung kann sowohl über die Nutzung des Motorschleppmoments als auch über die Radbremse(n) erfolgen. Im Fall der Verzögerung über die Radbremsen) wird das Bremslicht des Fahrzeugs aktiviert.
  • Grundsätzlich ist es von Nachteil, dass der Fahrer eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, z. B. PKW, LKW, Bus, bei einem Bremsvorgang des Fahr zeugs keine Rückmeldung darüber erhält, wann genau die eigene(n) Bremsleuchte(n) aktiv sind. Dies ist insbesondere im Umfeld aktiver Fahrsysteme mit Bremseingriff bedeutend, da für den Fahrer subjektiv in weiten Bereichen ein Unterschied zwischen einer Motorbremsung (Ausnutzung des Motorschleppmoments) und einem aktiven Bremseingriff schwer oder gar nicht feststellbar ist. Somit weiß der Fahrer insbesondere in solchen Situationen nicht, ob der nachfolgende Verkehr mittels seines Bremslichtes gewarnt wird oder nicht.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden und insbesondere dem Fahrer des Fahrzeugs, z. B. während einer Fahrt mit eingeschalteter aktiver Geschwindigkeitsregelung, die gleichen Informationen bereitzustellen wie dem nachfolgenden Verkehr.
  • Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich auch aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird ein Verfahren angegeben, bei dem einem Führer eines Fahrzeugs eine Aktivierung eines Bremslichts angezeigt wird.
  • Insbesondere kann es sich bei dem Führer des Fahrzeugs um einen Fahrer und/oder einen Beifahrer handeln.
  • Vorteilhaft ist es somit möglich, dass der Führer des Fahrzeugs die gleiche Information über die Aktivierung des eigenen Bremslichts erhält wie der nachfolgende Verkehr.
  • Eine Weiterbildung ist es, dass die Aktivierung des Bremslichts anhand eines Bremseingriffs eines Regelsystems erfolgt.
  • Dabei kann das Regelsystem eine aktive oder eine passive Geschwindigkeitsregelung umfassen.
  • Bei einer aktiven Geschwindigkeitsregelung kann die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs an den vorausfahrenden Verkehr automatisch angepasst werden. Darü ber hinaus kann das Fahrzeug automatisch bis zu einer vorgegebenen Mindestgeschwindigkeit abgebremst oder aber vollständig angehalten werden. Vorteilhaft wird bei freier Fahrt, also falls kein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt wird, mittels solcher aktiver Geschwindigkeitsregelung eine voreingestellte Geschwindigkeit konstant gehalten.
  • Eine passive Geschwindigkeitsregelung hält das Fahrzeug auf einer voreingestellten Geschwindigkeit. Bei Bergabfahrt kann jedoch ein Bremseingriff erfolgen. Alternativ oder zusätzlich kann eine Wunschgeschwindigkeit von dem Fahrer vorgegeben werden und über einen Bremseingriff diese Wunschgeschwindigkeit eingestellt werden.
  • Neben dem Bremseingriff kann die aktive und/oder passive Geschwindigkeitsregelung auch das Motorschleppmoment des Fahrzeugs zur Verzögerung desselben ausnutzen. Sollte dieses Motorschleppmoment für die gewünschte Bremswirkung jedoch nicht ausreichen, kann ein Bremseingriff erfolgten, indem mindestens ein Laufrad des Fahrzeugs abgebremst wird.
  • Eine andere Weiterbildung ist es, dass das Regelsystem ein Fahrsystem mit aktivem Bremseingriff umfasst.
  • Hierbei sind eine Vielzahl von Fahrsystemen einsetzbar, die temporär zumindest ein Laufrad des Fahrzeugs abbremsen. Beispielhaft genannt sind neben der aktiven und passiven Geschwindigkeitsregelung auch Fahrstabilitätssysteme, die abhängig von bestimmten Werten von Messfühlern oder Sensoren eine Bremsung mindestens eines Laufrads initiieren: Antiblockiersystem (ABS), dynamische Fahrstabilisierungsprogramme (Dynamic Stability Control, DSC; Electronic Stability Control; ESC, Electronic Stability Program, ESP), Kurvenbremskontrollsysteme (Cornering Brake Control, CBC).
  • Insbesondere ist es eine Weiterbildung, dass die Aktivierung des Bremslichts durch eine manuelle Aktivierung der Bremse, insbesondere anhand eines Bremspedals, erfolgt.
  • Auch ist es eine Weiterbildung, dass die Aktivierung des Bremslichts in einer Anzeigeeinheit und/oder mittels einer Leuchteinheit angezeigt wird.
  • Somit kann die Aktivierung des Bremslichts in einer Anzeigeneinheit, die insbesondere in einem Instrumententräger des Fahrzeugs angeordnet ist, angezeigt werden. Ebenso kann eine Leuchteinheit (Leuchtmittel, Lampe, LED, etc.) vorgesehen sein, die bevorzugt im Blickfeld des Fahrzeugführers angeordnet ist. Auch ist es möglich, dass ein elektronisches Display vorgesehen ist, auf dem die Anzeigeeinheit als Teilfunktionalität visualisiert werden kann.
  • Ferner ist es eine Option, dass die Anzeige der Aktivierung des Bremslichts zu- und abschaltbar ausgeführt ist.
  • Ferner ist es eine Weiterbildung, dass die Aktivierung des Bremslichts dem Fahrer anhand eines Bremslichts angezeigt wird, wobei das Bremslicht eine zumindest teilweise lichtdurchlässige Öffnung in Fahrtrichtung aufweist.
  • Insbesondere ist die eine teilweise lichtdurchlässige Öffnung in Fahrtrichtung nach vorne ausgeführt.
  • Auch wird die vorstehend genannte Aufgabe gelöst durch eine Anzeige, die einem Führer eines Fahrzeugs eine Aktivierung eines Bremslichts des Fahrzeugs anzeigt.
  • Eine Weiterbildung ist es, dass die Anzeige als eine Anzeigeeinheit und/oder als eine Leuchteinheit insbesondere in einem instrumententräger des Fahrzeugs angeordnet ist.
  • Insbesondere kann die Anzeige Teil eines elektronischen Displays sein.
  • Im Rahmen einer zusätzlichen Weiterbildung ist die Anzeige für den Fahrer des Fahrzeugs sichtbar angeordnet ist.
  • Eine nächste Weiterbildung besteht darin, dass die Anzeige für den Fahrer des Fahrzeugs über einen Spiegel, insbesondere einen Rückspiegel des Fahrzeugs, sichtbar angeordnet ist.
  • Weiterhin wird die oben genannte Aufgabe gelöst durch ein Bremslicht, das eine Lichtdurchlassöffnung, insbesondere eine Kammeröffnung, in Fahrtrichtung (nach vorne) aufweist.
  • Optional kann das Bremslicht als ein hochgesetztes Bremslicht, insbesondere als eine dritte Bremsleuchte ausgeführt sein.
  • Auch wird zur Lösung der oben beschriebenen Aufgabe ein System angegeben umfassend eine Anzeige wie hier beschrieben und/oder ein Bremslicht gemäß den hierin gemachten Ausführungen, wobei das System eine Kontrolleinheit zur Ansteuerung der Anzeige und/oder des Bremslichts aufweist.
  • Eine Ausgestaltung ist es, dass mindestens ein Sensor vorgesehen ist, anhand dessen ein Zustand des Fahrzeugs an die Kontrolleinheit übermittelbar ist.
  • Eine andere Ausführungsform besteht darin, dass mindestens ein Sensor eine Aktivierung eines Bremspedals meldet.
  • Eine nächste Ausgestaltung ist es, dass mindestens ein Sensor eine Gierrate und/oder einen Schlupf an mindestens einem Rad des Fahrzeugs und/oder ein Blockieren mindestens eines Rads meldet.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen dargestellt und erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Blockdiagramm eines Fahrzeugs umfassend eine Anzeige und ein Bremslicht, die über eine Kontrolleinheit mittels eines Bremspedals bzw. mittels mehreren Sensoren angesteuert werden;
  • 2 ein Fahrzeug, das in Fahrtrichtung bewegt wird, wobei das Fahrzeug ein Bremslicht aufweist, das den Fahrer über eine in Fahrtrichtung nach vorne vorgesehene Öffnung über den Zustand des Bremslichts informiert.
  • Ein Ansatz, einen Fahrzeugführer zu informieren, ob das eigene Fahrzeug eine Bremsung mit Aktivierung mindestens einer Radbremse oder eine Bremsung über das Motorschleppmoment durchführt, besteht darin, eine Anzeige, z. B. eine Lampe oder Kontrollleuchte, separat oder innerhalb eines Displays oder Instrumententrägers vorzusehen. Insbesondere kann diese Anzeige auch elektronisch als integrierter Bestandteil des Displays ausgeführt sein. Die Anzeige informiert den Fahrer über die Aktivierung des Bremslichts.
  • Weiterhin ist es möglich, dass die Funktionalität der Information des Fahrers über die Aktivierung des eigenen Bremslichts in das Bremslicht selbst integriert ist. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass eine hochgesetzte dritte Bremsleuchte eine in Fahrtrichtung nach vorne orientierte Kammeröffnung aufweist, so dass ein Teil des von der Bremsleuchte emittierten Lichts nach vorne abgestrahlt wird und so den Fahrer über dessen Rückspiegel über die Zuschaltung und Abschaltung der Radbremsen und die damit verbundene Aktivierung der Bremslichter informiert.
  • Vorteilhaft kann so der Fahrer die Reaktionen des nachfolgenden Verkehrs besser einschätzen und gegebenenfalls schneller und/oder vorausschauend, z. B. durch Eingriff in das Fahrregelsystem, reagieren.
  • Die hier vorgestellte Lösung funktioniert im Zusammenhang mit verschiedenen Regelsystemen, die insbesondere einen aktiven Bremseingriff durchführen können. Beispielsweise genannt sind die aktive Geschwindigkeitsregelung mit oder ohne Anpassung des Abstands zum vorausfahrenden Verkehr (aktiver Bremseingriff z. B. bei Gefälle) oder ein System, das durch selektiven aktiven Bremseingriff an bestimmten Rädern einem Schleudern des Fahrzeugs entgegenwirkt.
  • 1 zeigt schematisch ein Blockdiagramm eines Fahrzeugs 101 umfassend eine Anzeige 102, ein Bremslicht 103 und eine Kontrolleinheit 105, die mit einem Bremspedal 104 (bzw. mit einem Sensor an dem Bremspedal zur Feststellung einer Aktivierung des Bremspedals) und mit mehreren Sensoren 106 bis 108 verbunden ist. Beispielweise können anhand der Kontrolleinheit 105 (vorzugsweise zusätzlich zu weiteren mechanischen Systemen) Radbremsen 109 bis 112 angesteuert werden.
  • Die Sensoren 106 bis 108 sowie das Bremspedal 104 liefern Eingangsdaten und/oder Messgrößen an die Kontrolleinheit 105. Beispielsweise kann bei einem Brake-By-Wire-System das Bremspedal 104 eine Stellgröße an die Kontrolleinheit 105 liefern, wobei die Kontrolleinheit 105 anhand der Stellgröße die Radbremsen 109 bis 112 ansteuert.
  • Sobald mindestens eine Radbremse 109 bis 112 aktiviert wird, steuert die Kontrolleinheit 105 das Bremslicht 103 an. Zusätzlich kann gemäß dem hier vorgestellten Ansatz zu dem Bremslicht 103 auch die Anzeige 102 aktiviert werden, so dass ein Fahrer und/oder ein Beifahrer des Fahrzeugs 101 darüber informiert wird, ob die Radbremsen 109 bis 112 aktiv sind oder nicht.
  • Die Anzeige 102 kann in einen Instrumententräger des Fahrzeugs 101 integriert sein. Sie kann als separate Leuchteinheit (z. B. Lampe, Leuchtdiode, etc.) ausgeführt sein oder aber als elektronische Anzeige in ein Display integriert sein. So kann beispielsweise in dem Display bei Aktivierung einer Radbremse, ein entsprechendes Symbol dem Fahrer anzeigen, dass gerade mindestens eine Bremse aktiv ist und ein Bremslicht leuchtet.
  • Die mehreren Sensoren 106 bis 108 dienen insbesondere der Messung des Fahrzeugzustands. Dabei kann es sich beispielsweise und Sensoren handeln, die den Schlupf an mindestens einem Rad bestimmen. Alternativ dazu kann es sich um Giersensoren handeln. Generell sind eine Vielzahl unterschiedlicher Sensoren einsetzbar, die insbesondere der Feststellung der Fahrstabilität des Fahrzeugs 101 dienen können. Die Kontrolleinheit 105 kann ausgehend von den von den Sensoren 106 bis 107 gelieferten Messwerten Maßnahmen zur Fahrstabilisierung durchführen und entsprechend aktiv mindestens eine der Radbremsen 109 bis 112 ansteuern. Beispiele für Fahrstabilisierungsprogramme sind:
    • – Antiblockiersystem (ABS),
    • – dynamische Fahrstabilisierungsprogramme (Dynamic Stability Control, DSC),
    • – Kurvenbremskontrollsyteme (Cornering Brake Control, CBC).
  • Außerdem können die Sensoren 106 bis 108 Daten für eine aktive Geschwindigkeitsregelung (ACC, Active Cruise Control) liefern, so dass das Fahrzeug 101 einen konstanten einstellbaren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält bzw. eine vorgegebenen Geschwindigkeit beibehält (falls dies aufgrund der aktuellen Verkehrssituation möglich sein sollte). Die Sensoren können somit z. B. Abstandssensoren und oder Geschwindigkeitssensoren umfassen. Eine Abstandsmessung kann insbesondere mittels Radarsensoren und/oder Infrarotsensoren erfolgen.
  • Weiterhin kann neben der aktiven Geschwindigkeitsregelung auch eine passive Geschwindigkeitsregelung eingesetzt werden, bei der der Abstand zur vorausfahrenden Verkehr nicht gemessen wird, sondern nur die vorgegebene Geschwindigkeit eingehalten werden soll. Auch hierbei kann es zur Aktivierung der Radbremsen 109 bis 112 anhand der Kontrolleinheit 105 kommen, z. B. wenn das Fahrzeug 101 bei einer Bergabfahrt zusätzlich zum Motorschleppmoment aktiv gebremst wird, um die vorgegebene Geschwindigkeit einzuhalten. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann von dem Fahrer eine niedrigere Wunschgeschwindigkeit als die aktuelle Fahrgeschwindigkeit eingestellt werden, wobei diese Wunschgeschwindigkeit mittels Bremseingriff anhand der passiven Geschwindigkeitsregelung eingestellt wird.
  • Alternativ oder zusätzlich kann die Anzeige 102 auch in das Bremslicht 103 integriert sein.
  • 2 zeigt ein Fahrzeug 210, das in Fahrtrichtung 211 bewegt wird. Das Fahrzeug 210 hat mindestens ein Bremslicht 209, das beispielhaft als hochgesetzte dritte Bremsleuchte ausgeführt sein kann.
  • Vorliegend ermöglicht das Bremslicht 209 eine Information eines Fahrers 208 über den Zustand (an/aus) des Bremslichts 209.
  • Hierzu weist das Bremslicht 209 eine Leuchteinheit 204, z. B. mindestens eine Lampe und/oder mindestens eine LED, auf, die über einen Strahlengang 201 den hinterherfahrenden Verkehr informiert, dass mindestens eine Radbremse aktiv ist.
  • Das Bremslicht 209 weist weiterhin mindestens eine Umlenkeinheit 205, bspw. Einen Spiegel, auf, anhand dessen ein Strahlengang 202 von der Leuchteinheit 204 über einen Rückspiegel 207 und weiter ein Strahlengang 203 von dem Rückspiegel 207 zu dem Fahrer 208 geleitet wird. Damit erkennt der Fahrer 208 über den Rückspiegel 207 ob seine Bremsleuchte 209 aktiv ist oder nicht.
  • Die Bremsleuchte 209 weist eine Öffnung 206 auf, die einen Teil des von der Leuchteinheit 204 emittierten Lichts über die Umlenkeinheit 205 in Fahrtrichtung nach vorne lenkt. Vorteilhaft weist die Öffnung 206 noch ein optisches und/oder elektrisches Filter auf, anhand dessen die Helligkeit des Strahlengangs 202 angepasst wird. Insbesondere kann dieses Filter abhängig von einer Umgebungshelligkeit (Tag/Nacht) vorzugsweise automatisch eingestellt werden.
  • Alternativ oder zusätzlich zu der Ausführungsform des Bremslichts 209 gemäß 2 kann eine weitere Leuchteinheit in dem Bremslicht vorgesehen sein, die direkt in Richtung des Rückspiegels 207 leuchtet. Eine solche weitere Leuchteinheit kann mindestens eine Leuchtdiode umfassen. Insoweit könnte die Umlenkeinheit 205 entfallen.
  • Weiterhin ist es möglich, dass eine die Leuchteinheit 204 in der Öffnung 206 angeordnet ist und einerseits den Strahlengang 201 aussendet sowie andererseits direkt einen Strahlengang in Richtung des Rückspiegels 207 emittiert. Insbesondere kann dabei die Leuchtkraft in Richtung des Rückspiegels 207 (z. B. durch ein geeignetes optisches Filter) schwächer als die Leuchtkraft in Richtung des Strahlengangs 201 ausfallen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 6160476 [0002]

Claims (17)

  1. Verfahren, das dem Führer eines Fahrzeugs eine Aktivierung des Bremslichts seines Fahrzeugs anzeigt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Aktivierung des Bremslichts anhand eines Bremseingriffs eines Regelsystems erfolgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Regelsystem eine aktive oder eine passive Geschwindigkeitsregelung umfasst.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, bei dem das Regelsystem ein Fahrsystem mit aktivem Bremseingriff umfasst.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Aktivierung des Bremslichts durch eine manuelle Aktivierung der Bremse, insbesondere anhand eines Bremspedals, erfolgt.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Aktivierung des Bremslichts in einer Anzeigeeinheit und/oder mittels einer Leuchteinheit angezeigt wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Aktivierung des Bremslichts dem Fahrer anhand eines Bremslichts angezeigt wird, wobei das Bremslicht eine zumindest teilweise lichtdurchlässige Öffnung in Fahrtrichtung aufweist.
  8. Anzeige, die einem Führer eines Fahrzeugs eine Aktivierung eines Bremslichts des Fahrzeugs anzeigt.
  9. Anzeige nach Anspruch 8, die als eine Anzeigeeinheit und/oder als eine Leuchteinheit insbesondere in einem Instrumententräger des Fahrzeugs angeordnet ist.
  10. Anzeige nach einem der Ansprüche 8 oder 9, die für den Fahrer des Fahrzeugs sichtbar angeordnet ist.
  11. Anzeige nach einem der Ansprüche 8 bis 10, die für den Fahrer des Fahrzeugs über einen Spiegel, insbesondere einen Rückspiegel des Fahrzeugs, sichtbar angeordnet ist.
  12. Bremslicht, das eine Lichtdurchlassöffnung, insbesondere eine Kammeröffnung, in Fahrtrichtung aufweist.
  13. Bremslicht nach Anspruch 12, das als ein hochgesetztes Bremslicht, insbesondere als eine dritte Bremsleuchte ausgeführt ist.
  14. System umfassend eine Anzeige nach einem der Ansprüche 8 bis 11 und/oder ein Bremslicht nach einem der Ansprüche 12 oder 13, mit einer Kontrolleinheit zur Ansteuerung der Anzeige und/oder des Bremslichts.
  15. System nach Anspruch 14, bei dem mindestens ein Sensor vorgesehen ist, anhand dessen ein Zustand des Fahrzeugs an die Kontrolleinheit übermittelbar ist.
  16. System nach Anspruch 15, bei dem mindestens ein Sensor eine Aktivierung eines Bremspedals meldet.
  17. System nach einem der Ansprüche 14 oder 15, bei dem mindestens ein Sensor eine Gierrate und/oder einen Schlupf an mindestens einem Rad des Fahrzeugs und/oder ein Blockieren mindestens eines Rads meldet.
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