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DE102007057153A1 - Beschläge-Kombination und Vorrichtung zur Arretierung eines Fenster- oder Türelements - Google Patents

Beschläge-Kombination und Vorrichtung zur Arretierung eines Fenster- oder Türelements Download PDF

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DE102007057153A1
DE102007057153A1 DE200710057153 DE102007057153A DE102007057153A1 DE 102007057153 A1 DE102007057153 A1 DE 102007057153A1 DE 200710057153 DE200710057153 DE 200710057153 DE 102007057153 A DE102007057153 A DE 102007057153A DE 102007057153 A1 DE102007057153 A1 DE 102007057153A1
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Withdrawn
Application number
DE200710057153
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English (en)
Inventor
Stefan Hieber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hieber Stefan Dipl-Ing
Original Assignee
Hieber Stefan Dipl-Ing
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/46Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means in which the wing or a member fixed thereon is engaged by a movable fastening member in a fixed position; in which a movable fastening member mounted on the wing engages a stationary member

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Beschläge-Kombination zur Bildung einer Vorrichtung zur Arretierung eines an einem Fenster- oder Türstock schwenkbar gelagerten Fenster- oder Türelements in einer Offenstellung, umfassend (a) einen winkelförmigen Haltebügel mit - einem Führungsteil, - einem davon in Funktionsstellung rechtwinklig abstehenden Halteteil, das ein Halteelement aufweist, und - einem Griffteil sowie (b) mindestens eine an dem Fenster- oder Türelement montierbare Gleitführung mit - mindestens einem Befestigungselement zur Befestigung an dem Fenster- oder Türelement und - einem Führungskanal, der in seinem Querschnitt an eine Querschnittsform des Führungsteils des Haltebügels derart angepasst ist, dass im Zustand der Montage der Gleitführung an dem Fenster- oder Türelement der Haltebügel mit seinem Führungsteil in dem Führungskanal der Gleitführung verschiebbar gelagert und das Halteteil schwenkbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Beschläge-Kombination zur Bildung einer Vorrichtung zur Arretierung eines an einem Fenster- oder Türstock schwenkbar gelagerten Fenster- oder Türelements. Vorzugsweise ist dieses Fenster- oder Türelement zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung um eine Drehachse um 180° schwenkbar, wobei das Fenster- bzw. Türelement in der Schließstellung eine an einer Wand vorgesehene Fenster- bzw. Türöffnung zumindest teilweise abdeckt und in der Offenstellung sich seitlich der Fenster- bzw. Türöffnung parallel zur Wand erstreckt. Vorzugsweise ist das Fenster- oder Türelement durch einen Fenster- oder Türladen gebildet.
  • Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Arretierung eines schwenkbar gelagerten Fenster- oder Türelements in einer Offenstellung.
  • Eine herkömmliche Vorrichtung zum Festhalten eines Fensterladens in der Offenstellung besteht aus einem Fensterladenhalter mit einem in die Wand eingeschlagenen oder eingeschraubten Metallstift, an dessen freiem Ende, das aus der Wand herausragt, ein Schwenkkopf befestigt ist, der nach Überführen des Fensterladens in die Offenstellung in eine senkrechte Position geschwenkt wird und dadurch über die Unterkante des Fensterladens ragt. Dadurch wird der Fensterladen in seiner Offenstellung zwischen Wand und Schenkkopf des Fensterladenhalters verriegelt.
  • Diese Lösung ist jedoch vor allem dann nachteilig, wenn auf die Außenfläche der Wand zur Verbesserung der Wärmeisolierung eine Schicht aus Wärmedämmplatten aufgebracht wird und beim anschließenden Anbringen des Fensterladenhalters dessen Metallstift durch die Wärmedämmschicht hindurch in das Mauerwerk der Wand eingeschlagen oder eingeschraubt werden muss. Dies führt dann zu einer unerwünschten Wärmebrücke in der Wärmedämmschicht der Wand, was die Effizienz der durch die Wärmedämmschicht bewirkten Wärmedämmung vermindert und auch die dauerhafte mechanische Stabilität der Wärmedämmschicht im unmittelbaren Umkreis des durch die Wärmedämmschicht hindurch in die Wand eingesetzten Metallstiftes des Fensterladenhalters beeinträchtigt. Das dabei in der Wärmedämmschicht entstehende Loch kann auch zu dem weiteren Nachteil führen, dass Regenwasser und sonstige Niederschläge eindringen und die dahinter liegenden Wandbereiche durch von außen eindringende Niederschläge durchfeuchtet werden.
  • Diese Nachteile können zwar vermieden werden, wenn Fensterläden, die an beiden Seiten eines Fensters vorgesehen sind, in der Offenstellung durch einen Sicherungsbalken verriegelt werden, der als separates Bauteil manuell durch das geöffnete Fenster von innen her nach außen geschoben und mit seinen beiden Enden in Haken an den beiden Fensterläden eingesetzt wird, wobei der Sicherungsbalken vom einen Fensterladen durch quer zur Fensteröffnung bis zum anderen Fensterladen reicht. Will man die Fensterläden schließen, muss zuerst der Sicherungsbalken aus den Haken an den Fensterläden manuell ausgehoben und durch das geöffnete Fenster nach innen gezogen werden, um dann in dem hinter dem Fenster liegenden Raum des Gebäudes separat aufbewahrt zu werden bis zur nächsten Verwendung. Das Rückholen des Sicherungsbalkens in den Raum hinein führt jedoch leicht zu Nachteilen, vor allem, wenn der Sicherungsbalken beim Rückholen infolge von Witterungseinflüssen durchnässt oder mit Eis oder Schnee bedeckt und somit während der Handhabung glitschig ist. In jedem Fall ist diese Art der Fensterladensicherung für den Anwender wenig komfortabel.
  • Eine andere bekannte Lösung besteht darin, dass der Fensterladen am Fenster nicht verschwenkbar angeordnet wird, sondern an einer über dem Fensterbereich angeordneten Laufschiene verschiebbar ist. Jedoch führt die Anbringung der Laufschiene an einer wärmegedämmten Wand zu ähnlichen Problemen wie im Falle der Anbringung von eingangs genannten Fensterladenhaltern, wenn nicht in Einzelfällen eine überhängende Dachkonstruktion oder ein auskragender Balkon eines darüber liegenden Geschosses des jeweiligen Gebäudes für die Anbringung der Laufschiene an der Unterseite des Dach- oder Balkon-Vorsprungs verwendbar ist. Abgesehen davon erfordert diese Anordnung einen erheblichen Aufwand bei der Beschaffung und Montage der hierzu erforderlichen Laufschiene und sonstigen Bauteile.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine universell verwendbare und besonders bequem bedienbare sowie mit geringem technischen Auf wand herstellbare und montierbare Kombination von Beschlägen zu schaffen, mit welcher ein Fenster- oder Türladen oder ein sonstiges zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung um eine Drehachse um 180° schwenkbares Fenster- oder Türelement in der Offenstellung arretiert werden kann, ohne dass bei der Anbringung dieser Beschläge eine an der Wand etwa vorhandene Wärmedämmschicht beeinträchtigt werden muss.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Kombination von Beschlägen gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst.
  • Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Unteransprüchen.
  • Einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung und Abwandlungen dieser Ausführungsformen sind im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 ein in eine Gebäudewand eingesetztes Fenster mit zwei seitlich und symmetrisch zum Fenster angeordneten Fensterläden in der Offenstellung in der Ansicht von außen in Richtung auf die Gebäudewand mit einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination zur Bildung einer Arretiervorrichtung, wobei diese in der gezeigten Position in nicht wirksamem Zustand ist;
  • 2 den Gegenstand von 1 mit der ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination zur Bildung einer Arretiervorrichtung, wobei diese in der gezeigten Position in wirksamem Zustand ist;
  • 3 Teile des Gegenstandes von 2 bei Darstellung in vergrößertem Maßstab;
  • 4 die Beschläge-Kombination der ersten Ausführungsform in separater perspektivischer Darstellung und Ausbildung für die Anordnung an einer nach außen gerichteten Fläche eines Fensterladens in einer Position, in welcher die von der Beschläge-Kombination gebildete Arretiervorrichtung in nicht wirksamem Zustand ist;
  • 4a den Gegenstand von 4a bei perspektivischer Darstellung in einer Position, in welcher die von der Beschläge-Kombination gebildete Arretiervorrichtung in einer Zwischenstellung ist;
  • 5 den Gegenstand von 4a bei Darstellung in einer perspektivischer Position, in welcher die Arretiervorrichtung in wirksamem Zustand ist;
  • 5a einen Teil des Gegenstandes von 5 bei Ausbildung des Anschlages des Führungsteils eines Haltebügels in Form eines verstellbar aufsetzbaren Anschlagringes;
  • 6 ein Element der Gleitführung der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination im Zustand der Befestigung an einem Fensterladen in einem Längsschnitt längs der Schnittlinie VI-VI von 5;
  • 7 den Gegenstand von 1 in der Darstellung bei geschlossenen Fensterläden;
  • 8 Teile des Gegenstandes von 7 in der Darstellung in größerem Maßstab;
  • 9 den Gegenstand von 3, jedoch bei Ersatz der ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination durch eine zweite Ausführungsform;
  • 10 den Gegenstand von 9 in der Darstellung bei geschlossenem Fensterladen mit der zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination; und
  • 11 Teile einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination.
  • Grundsätzliches zur Anwendung der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination
  • Die Beschläge-Kombination gemäß der Erfindung ist vorzugsweise dafür bestimmt, an einem Fensterladen montiert zu werden und dabei eine Vorrichtung zu bilden, um an einem Fenster eines fest stehenden Gebäudes den Fensterladen in der Offenstellung gegen unerwünschtes Verschwenken ("Schlagen") infolge Einwirkung von Wind oder anderer Einflüsse zu sichern. Gleichermaßen können aber durch die erfindungsgemäße Beschläge-Kombination auch andere Fensterabdeckungen sowie Türabdeckungen an Gebäuden oder Fahrzeugen wie z. B. an Wohnmobilen, Wohnwagen oder auf Schiffen in der Offenstellung gegen unerwünschtes Verschwenkungen durch Fremdeinwirkung gesichert werden.
  • Im folgenden werden Beispiele für eine Anwendung des erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination zur Bildung einer Vorrichtung zur Sicherung eines Fensterladens gegen unerwünschtes "Schlagen" bei Windeinwirkung etc. anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
  • 1 der Zeichnungen zeigt einen Teilabschnitt einer Wand 1 eines im übrigen nicht dargestellten Gebäudes. In die Wand 1 ist ein Fenster 2 mit einem Fensterstock 3 eingesetzt. An links- bzw. rechtsseitigen senkrechten Pfosten 3a, 3b des Fensterstocks 3 befinden sich nicht dargestellte Scharniere zur schwenkbaren Lagerung von nicht detailliert dargestellten Flügeln des Fensters 2, das durch Schwenken der Flügel geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Zu beiden Seiten des Fensters 2 befindet sich jeweils ein Fensterladen 4, 5. Diese sind symmetrisch zum Fenster 1 angeordnet und mit Scharnieren 6a, 6b bzw. 7a, 7b jeweils an den seitlichen vertikalen Pfosten 3a bzw. 3b des Fensterstocks 3 schwenkbar gelagert. Dabei wird die Schwenkachse 8 bzw. 9 des jeweiligen Fensterladens 4 bzw. 5 durch die Drehachsen der jeweils zugeordneten Scharniere 6a, 6b bzw. 7a, 7b definiert.
  • Jeder der Fensterläden 4, 5 kann zwischen einer in 7 dargestellten Schließstellung und einer in 1 bis 3 dargestellten Offenstellung um die jeweilige Schwenkachse 8 bzw. 9 um 180° geschwenkt werden. Während der Fensterladen 4 in der in 7 dargestellten Schließstellung das Fenster 1 hälftig abdeckt, befindet er sich in der in 1 bis 3 gezeigten Offenstellung vor der Wand 1 des Gebäudes und jeweils parallel zur äußeren Fläche der Wand 1, um dadurch das Fenster 2 freizugeben.
  • Bei dem hier beschriebenen Beispiel ist die äußere Fläche der Wand 1 auch in dem das Fenster 2 rings umgebenden Bereich in an sich bekannter Weise mit einer Wärmedämmschicht beschichtet, die beispielsweise aus einem unter der Handelsbezeichnung "Thermodur" in Plattenform am Markt erhältlichen Material bestehen und vorzugsweise eine Dicke von mehr als 10 cm aufweisen kann. Die Wärmedämmschicht, die durch Aneinanderfügung derartiger Wärmedämmplatten und Befestigung der Platten an der Wand 1 gebildet ist, ist in den Zeichnungen nicht näher dargestellt. Meist ist die Wärmedämmschicht an der äußeren Fläche in bekannter Weise mit einer dünnen Putzschicht versehen, die in den Zeichnungen ebenfalls nicht gesondert dargestellt ist.
  • Beschreibung der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination
  • Die erfindungsgemäße Beschläge-Kombination umfasst einen in 4, 4a und 5 gesondert dargestellten winkelförmigen Haltebügel 10 mit einem Führungsteil 11, einem davon rechtwinklig abstehenden Halteteil 12 und einem Griffteil 13 bzw. 17, sowie eine vorzugsweise aus zwei Gleitführungselementen 18a, 18b bestehende Gleitführung 18 für das Führungsteil 11 des Haltebügels 10. Die erfindungsgemäße Beschläge-Kombination ist mittels der Gleitführung 18 am Fensterladen 4 in weiter unten noch näher beschriebenen Weise zu befestigen. Dabei bildet die Gleitführung 18 einen Führungskanal 19, der in seinem Querschnitt an eine Querschnittsform des Führungsteils 11 des Haltebügels 10 derart angepasst ist, dass im Zustand der Montage der Gleitführung 18 an dem Fenster- oder Türelement 4 der Haltebügel 10 mit seinem Führungsteil 11 in dem Führungskanal 19 der Gleitführung 18 verschiebbar gelagert und das Halteteil 12 schwenkbar ist.
  • Dabei bildet die Gleitführung 18 infolge der Anbringung an dem Fensterladen oder sonstigen Fenster- oder Türelement 4 einen Beschlag. Ferner bildet auch der Haltebügel 10 für das Tür- oder Fensterelement 4 einen Beschlag, da er infolge der Lagerung des Führungsteils 11 des Haltebügels im Führungskanal 19 der Gleitführung 18 mit dem Tür- oder Fensterelement 4 funktionell verbunden ist. Der Haltebügel 10 und die Gleitführung 18 bilden also gemeinsam eine Beschläge-Kombination im Sinne des Patentanspruchs 1.
  • Zu dieser Beschläge-Kombination kann gegebenenfalls auch noch ein an das Führungsteil 11 des Haltebügels 10 ansetzbarer Anschlag 14a und eine am Fensterstock 3 befestigbare und mit dem Halteteil 12 funktionell zusammenwirkende Halteeinrichtung 16 gehören, die weiter unten näher beschrieben sind.
  • Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination einschließlich der Montage ihrer Teile und der Bildung einer Arretiervorrichtung für das Fenster- bzw. Türelement 4 bzw. 5 näher beschrieben.
  • Erste bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
  • Eine erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination wird im folgenden in einer Ausgestaltung zur Anordnung an einem Fensterladen 4 beschrieben, der an einem Fenster 2 linksseitig angeordnet ist. Eine im Prinzip gleichartige Beschläge-Kombination zur Anordnung an einem Fensterladen 5, der an dem Fenster 2 rechtsseitig angeordnet ist, ist im Vergleich zur Beschläge-Kombination für den linksseitigen Fensterladen 4 spiegelsymmetrisch gestaltet und angeordnet. Eine detaillierte Beschreibung der Beschläge-Kombination für den rechtsseitigen Fensterladen 5 kann deshalb entfallen.
  • Die erfindungsgemäße Beschläge-Kombination für den linksseitigen Fensterladen 4 ist in 1 bis 8 in Verbindung mit dem Fensterladen 4 dargestellt. Dabei ist die Ausgestaltung gemäß 1, 2, 3, 7 und 8 für die Montage der Beschläge-Kombination an derjenigen Fläche des Fensterladens 4 bestimmt, welche in dessen Offenstellung zur Gebäudewand 1 hin gerichtet ist.
  • Hingegen zeigen 4, 4a, 5 und 6 aus Gründen der leichteren zeichnerischen Darstellbarkeit eine Ausgestaltung, bei welcher die Beschläge-Kombination an der entgegengesetzten, von der Gebäudewand 1 abgewandten Fläche des in seiner Offenstellung dargestellten Fensterladens 4 montiert wird. Dabei zeigen 4, 4a, 5 den Haltebügel 10 mit seinem Führungsteil 11, seinem Halteteil 12 und seinem Griffteil 13 separat in perspektivischer Darstellung in unterschiedlichen, weiter unten näher beschriebenen Positionen, während dort der Fensterladen 4 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht mit dargestellt ist.
  • Jedoch ist die Ausgestaltung gemäß 4, 4a, 5, 5a und 6 in entsprechender Anpassung auch dann verwendbar, wenn die Beschläge-Kombination am Fensterladen 4 an der in seiner Offenstellung zur Gebäudewand 1 hin gerichteten Fläche montiert wird, wie dies in der Ausgestaltung gemäß 1, 2, 3, 7 und 8 der Fall ist.
  • Beschreibung des Haltebügels 10 Bei der ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination ist der Haltebügel 10 mit seinem Führungsteil 11 und seinem Halteteil 12 einstückig ausgebildet und aus einem rechtwinklig gebogenen Rundstahl-Stangenmaterial geformt. Dabei ist das Führungsteil 11 vorzugsweise länger als das Halteteil 12 des Haltebügels 10.
  • An dem Halteteil 12 befindet sich in der Nähe von dessen freiem Ende das Griffteil 13, das vom Halteteil 12 etwa rechtwinklig absteht und parallel zum Führungsteil 11 des Haltebügels 10 verläuft. Das Griffteil 13 kann durch rechtwinkliges Umbiegen des freien Endes das Halteteils 11 gebildet und somit in die Einstückigkeit von Führungsteil 11 und Halteteil 12 einbezogen sein.
  • Stattdessen kann das Griffteil 13 auch als separates Bauelement an das Halteteil 12 des Haltebügels 10 angesetzt sein im Bereich zwischen den entgegengesetzten Enden des Halteteil 12.
  • In ähnlicher Weise befindet sich am Führungsteil 11 in der Nähe von dessen freiem Ende ein Anschlag 14, der vom Führungsteil 11 etwa rechtwinklig absteht und beispielsweise parallel zum Halteteil 12 des Haltebügels 10 verläuft. Der Anschlag 14 kann durch rechtwinkliges Umbiegen des freien Endes das Führungsteils 11 gebildet und somit ebenfalls in die Einstückigkeit von Führungsteil 11 und Halteteil 12 einbezogen sein. Der Anschlag 14 braucht vom Führungsteil 11 nur so weit abzustehen, dass er bei einer axialen Verschiebung des Führungsteils 11 des Haltebügels 10 an der Gleitführung 18 bzw. an deren Gleitführungselement 18a anschlagen kann zur Begrenzung der Axialverschiebung des Führungsteils 11. Ferner stellt der Anschlag 14 auch eine Sicherung dar gegen unbeabsichtigtes völliges Herausziehen des Führungsteils 11 aus der Gleitführung.
  • In Abweichung von der oben beschriebenen Ausgestaltung kann anstelle des Anschlags 14 auch ein als separates Bauteil ausgebildeter, vorzugsweise ringförmiger Anschlag 14a gemäß 5a vorgesehen werden, der auf das Führungsteil 11 des Haltebügels 10 aufsetzbar und längs der Achse des Führungsteils 11 verstellbar sein. Der Anschlag 14a wird in seiner jeweils eingestellten Position mittels einer nicht dargestellten Madenschraube auf dem Führungsteil 11 lösbar befestigt.
  • Der Haltebügel 10 ist mit seinem Führungsteil 11 an dem bei der beschriebenen Ausführungsform als Fensterladen ausgebildeten Fensterelement 4 in der Gleitführung 18 bzw. in den Gleitführungselementen 18a, 18b verschiebbar und drehbar gelagert, wie weiter unten noch näher beschrieben wird.
  • Bei dieser ersten bevorzugten Ausführungsform weist der Haltebügel 10 eine Form ähnlich der einer Kurbel auf.
  • Beschreibung der Gleitführung 18
  • Eine aus den Gleitführungselementen 18a, 18b bestehende Gleitführung 18 ist in 1 bis 5 in der Ansicht und in 6 im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Gleitführung 18 für das Führungsteil 11 besteht bei der hier beschriebenen Ausführungsform aus zwei separaten, aber identisch ausgebildeten Gleitführungsteilen 18a und 18b. Diese werden bei der Montage an eine der beiden Flächen des Fensterladens 4 angesetzt. Die Befestigung der beiden Gleitführungsteile 18a und 18b am Fensterladen 4 erfolgt mittels Schrauben 20 als Befestigungselemente so, dass Mittelachsen des durch die beiden Gleitführungselemente 18a, 18b jeweils gebildeten Führungskanals 19 miteinander fluchten und horizontal verlaufen.
  • Der gegenseitige Abstand der beiden am Fensterladen 4 befestigten Gleitführungselemente 18a, 18b kann im Rahmen der durch die Bauform des Fensterladens 4 gegebenen Möglichkeiten so groß wie möglich gewählt werden, um das axial verschiebbare Führungsteil 11 des Haltebügels 10 am Fensterladen 4 so stabil zu lagern, so dass unerwünschte Abweichungen von der horizontalen Verschieberichtung des Führungsteils 11 von der Mittelachse des Führungskanals 19 so weit wie möglich verhindert werden.
  • Wie 6 zeigt, besitzen die Gleitführungselemente 18a, 18b der Gleitführung 18 in einer verhältnismäßig einfachen Ausführung jeweils eine im Wesentlichen plane längliche Grundplatte 21, die vorzugsweise aus Metall besteht, und eine darunter angeordnete plane Zwischenplatte 22, welche vorzugsweise aus Kunststoff besteht und vorzugsweise gleiche Umrisslinien aufweist wie die Grundplatte 21. Die Grundplatte 21 und die Zwischenplatte 22 können gemeinsam und übereinanderliegend mittels der Schrauben 20 an dem Fensterladen 4 befestigt werden.
  • Die jeweilige Grundplatte 21 der Gleitführungselemente 18a, 18b besitzt in ihrem mittleren Abschnitt eine wulstartige Auswölbung 23, die bei Ansetzen der Zwischenplatte 22 und der Grundplatte 21 an die jeweilige Montagefläche des Fensterladens 4 von dieser Montagefläche weg weist. Die Auswölbung 23 bildet den Führungskanal 19 für das Führungsteil 11 des Haltebügels 10. Bei der Montage wird das Führungsteil 11 des Haltebügels 10 in das Innere dieser Auswölbung 23 eingesetzt und von der Zwischenplatte 22 abgedeckt, bevor die Grundplatte 21 zusammen mit der Zwischenplatte 22 an der Montagefläche des Fensterladens 4 mittels der Schrauben 20 befestigt wird.
  • Wie vor allem 6 zeigt, hat die Auswölbung 23 im Querschnitt senkrecht zur Achse des Führungskanals 19 eine U-Form mit einem kreisbogenförmigen Abschnitt 24, dessen Innenradius nur geringfügig größer ist als der Außenradius des im Querschnitt kreisrunden Führungsteils 11 des Haltebügels 10. Die Tiefe der Auswölbung 23 ist innenseitig nur geringfügig größer als der Durchmesser des in die Auswölbung eingesetzten Führungsteils 11 des Haltebügels 10, derart dass die Auswölbung 23 des Grundplatte 21 des jeweiligen Gleitführungselementes 18a, 18b in der Schnittdarstellung von 6 das vom Führungskanal 19 aufgenommene Führungsteil 11 des Haltebügels 10 auf drei Seiten eng umschließt, während die vierte Seite des Führungsteils 11 an der Zwischenplatte 22 anliegt und somit keinen unmittelbaren Kontakt mit der Montagefläche des Fensterladens 4 hat, an welcher die Gleitführungselemente 18a, 18b befestigt sind.
  • Die Dimensionierung der Innenfläche der Auswölbung 23 ist auf den Durchmesser des Führungsteils 11 des Haltebügels derart abgestimmt, dass bei der gleitenden Verschiebung des Führungsteils 11 im Führungskanal 19 der Gleitführungselemente 18a, 18b nur so viel Lagerluft verbleibt, dass einerseits keine zu hohen Reibungskräfte zwischen Führungsteil und Gleitführungselementen entstehen, andererseits aber das Führungsteil 11 des Haltebügels 10 im Führungskanal 19 der Gleitführungselemente so eingespannt ist, dass es nicht zu unerwünschten Verkippungen des Führungsteils 11 gegenüber der Achse des Führungskanals 19 der Gleitführungselemente 18a, 18b kommt.
  • In einer Abwandlung der oben beschriebenen Ausbildung der Gleitführungsteile 18a, 18b kann die Auswölbung 23 innenseitig anstatt U-förmig auch ringförmig ausgebildet sein, so dass das Führungsteil 11 des Haltebügels 10 durch eine im Querschnitt kreisförmige und somit eine Hülse bildende Innenfläche der Auswölbung 23 umschlossen ist. Dabei kann die in diesem Fall hülsenartige Auswölbung 23 mit der Grundplatte 21 der Gleitführungselementes 18a bzw. 18b entweder einstückig ausgebildet oder als separates Fertigungsteil an die Grundplatte 21 des Gleitführungselementes 18a bzw. 18b angesetzt sein.
  • Die separaten Gleitführungsteile 18a, 18b können auch zu einer einzigen Gleitführung 18 zusammengefasst sein, bei welcher die Auswölbung 23 eine entsprechend lange Führungshülse zur Bildung eines entsprechend langen Führungskanals 19 für die axiale Führung des Führungsteils 11 des Haltebügels 10 bildet.
  • Handhabung und Wirkungsweise
  • Nach der oben beschriebenen Befestigung der Gleitführung 18 mit den Gleitführungselementen 18a, 18b am Fensterladen 4 unter Einsetzen des Führungsteils 11 des Haltebügels 10 in den Führungskanal 19 der Gleitführungselemente 18a, 18b ist die Handhabung und Wirkungsweise der mit der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination der obigen Ausführungsform gebildeten Arretiervorrichtung wie folgt.
  • In einem ersten Arbeitsgang werden die Fensterläden 4, 5 normalerweise von einer Bedienungsperson, die sich in einem hinter dem Fenster 2 gelegenen Raum befindet, nach Öffnen des Fensters 2 in der Weise geöffnet, dass die Fensterläden aus der in 7 gezeigten Schließstellung um die jeweilige Schwenkachse 8 bzw. 9 um 180° nach außen geschwenkt werden, worauf sie die in 1 gezeigte Offenstellung einnehmen.
  • Die folgenden Arbeitsgänge werden in Bezug auf den Fensterladen 4 beschrieben, gelten analog aber auch für den Fensterladen 5.
  • Beim Schwenken des Fensterladens 4 um die Achse 8 von der Schließstellung in die Offenstellung verbleibt der ihm zugeordnete Haltebügel 10 in der in 1 gezeigten unwirksamen Position (Ruheposition). Dabei hängt das Halteteil 12 des Haltebügels 10 aufgrund Schwerkrafteinwirkung parallel zum Fensterstockpfosten 3a vertikal nach unten.
  • In einem nachfolgenden zweiten Arbeitsgang wird von der Bedienungsposition der Haltebügel 10 am Halteteil 11 manuell erfasst und aus seiner in 4 gezeigten Ruheposition manuell in Richtung zur Fenstermitte hin axial verschoben, wobei der Haltebügel 10 mit seinem Führungsteil 11 in den Gleitführungselementen 18a, 18b relativ zum Fensterladen in Richtung zur Fenstermitte hin gleitet, bis der am Führungsteil 11 des Haltebügels 10 fest angeordnete Anschlag 14 bzw. der gemäß 5a alternativ vorgesehene, separat aufgesetzte Anschlag 14a an einem der Gleitführungselemente 18a, 18b oder einem am Fensterladen 4 separat vorgesehenen festen Widerlager anschlägt. Diese Zwischenposition des Haltebügels 10 ist in 4a dargestellt.
  • Die Position, in welcher der Anschlag 14 bzw. 14a durch Anschlagen an einer Kante der wulstförmigen Auswölbung 23 eines der Gleitführungselemente 18a, 18b oder an einem am Fensterladen 4 separat vorgesehenen festen Widerlager eine Fortsetzung der Verschiebebewegung des Haltebügels 10 zur Fenstermitte hin verhindert, stellt somit eine vorbestimmte Position dar, in welcher ein Verschwenken des Halteteils 12 des Haltebügels 10 von einer unwirksamen Position des Halteteils bis zu einer wirksamen Position des Halteteils 12 und am Ende der Schwenkbewegung des Halteteils 12 Zusammentreffen mit der fensterstockseitigen Halteeinrichtung 16 sicher ermöglicht wird.
  • Während der oben beschriebenen Auszugsbewegung des Haltebügels 10 hängt dessen Halteteil 12 weiterhin vertikal nach unten, d. h. das Halteteil 12 ist noch in seiner unwirksamen Position.
  • Daraufhin wird in einem dritten Arbeitsgang das senkrecht nach unten hängende Halteteil 12 des Haltebügels 10 von der Bedienungsperson vorzugsweise am Griffstück 13 manuell erfasst und das Halteteil 12 aus seiner Lage vertikal nach unten um ca. 270° derart verschwenkt, dass es zunächst vom Fenster 2 weg nach oben geschwenkt und nach Passieren einer 180°-Zwischenposition zum Fenster hin wieder in Richtung nach unten abgesenkt wird, bis das Halteteil 12 eine annähernd horizontale Position einnimmt und mit der fensterstockseitigen Halteeinrichtung 16 zusammentrifft, wie dies in 3 und 5 gezeigt ist.
  • Bei dieser Schwenkbewegung des Halteteils 12 wird das Führungsteil 11 in dem durch die Gleitführungselemente 18a, 18b gebildeten Führungskanal 19 um dessen Mittelachse gedreht. Diese Schwenkbewegung des Halteteils 12 ist möglich, weil durch die vorangegangene axiale Verschiebung des Führungsteils 11 des Halteteils 10 in dem durch die Gleitführungselemente 18a, 18b gebildeten Führungskanal 19 in Richtung zur Fenstermitte hin bis zum Erreichen der vorgenannten vorbestimmten Position das Halteteil 12 nach dessen Ausschwenken nach oben um zunächst 180° bei der anschließenden Abwärtsbewegung um ca. 90° in den freien Raum des geöffneten Fensters 2 eintreten kann, ohne durch die Gebäudewand 1 oder den Fensterstockpfosten 3a daran gehindert zu werden.
  • Nach der oben beschriebenen Verschwenkung des Halteteils 12 um ca. 270° ragt das freie Ende des Halteteils 12 so weit in die Fensteröffnung hinein, dass es mit seiner beispielsweise als Einhängenut ausgebildeten Halteelement 15 in den am Fensterstockpfosten 3a vorhandenen bolzenartigen Sicherungsstift 16 eingehängt werden kann, wie dies in 3 und 5 dargestellt ist. Dabei ist der eine Halteeinrichtung für das Halteteil 12 des Haltebügels 10 bildende Sicherungsstift 16 am Fensterstockpfosten 3a so angeordnet, dass er mit seiner Mittelachse parallel zur Ebene des Fensters 2 ausgerichtet ist.
  • Durch die Verriegelung des freien Endes des Halteteils 12 mit seinem Halteelement 15 an der fensterstockseitigen, z. B. als Haltebolzen ausgebildeten Halteeinrichtung 16 arretiert der Haltebügel 10 den Fensterladen 4 in seiner in 2, 3 und 5 gezeigten Position gegen unerwünschtes Schwenken infolge Windeinwirkung auf den Fensterladen 4 und auch gegen sonstige unerwünschte Schwenkbewegungen des Fensterladens 4.
  • Dabei ist die Gesamtlänge des Halteteils 12 des Haltebügels 10 so bemessen, dass er auch in der in 2, 3 und 5 gezeigten Arretierposition nicht in die Ebene des Fensters 2 hineinragt. Somit ist ein Schließen des Fensters 2 auch dann möglich, wenn sich die Haltebügel 10 mit seinem Halteteil 12 in seiner oben beschriebenen Arretierposition befindet.
  • Die oben beschriebene 270°-Schwenkung des Halteteils 12 ist auch deshalb möglich, weil der Anschlag 14 bzw. 14a des Führungsteils 11 in radialer Richtung von dem Führungsteil nicht weiter absteht, als es der Dicke der Zwischenplatte 22 bzw. der Wandstärke der wulstförmigen Auswölbung 23 des Gleitführungselementes 18a, 18b entspricht. Dadurch wird erreicht, dass der Anschlag 14 bzw. 14a in seiner radialen Richtung in jeder Schwenkposition des Haltebügels 10 und seiner Teile einen hinreichenden Abstand zur Montagefläche des Fensterladens 4 wahrt und somit bei der beschriebenen Verschwenkung des Haltebügels 12 um 270° nicht am Fensterladen 4 anstößt. Um dies zu erreichen, kann an dem in 5a gezeigten Anschlag 14a der radial abstehende Dorn 14b auch weggelassen werden, da der ringförmige Anschlag 14a selbst schon ausreichend ist, um durch Anschlagen an einem der Gleitführungselemente 18a, 18b ein weiteres Verschieben des Führungsteils 11 zur Fenstermitte hin zu verhindern.
  • Aus der obigen Beschreibung des Anschlags 14 bzw. 14a geht hervor, dass dieser in zweifacher Hinsicht eine vorteilhafte Wirkung hat: Zum einen verhindert der Anschlag 14 bzw. 14a ein völliges Herausziehen des Führungsteils 11 aus den Gleitführungselementen 18a, 18b bei etwaiger unsachgemäßer Bedienung durch eine Bedienungsperson und zum anderen legt er die vorbestimmte Position des Führungsteils 11 fest, in welcher ein Verschwenken des Halteteils 12 aus der unwirksamen Position gemäß 4 über die Zwischenposition gemäß 4a bis zur wirksamen Position gemäß 5 auf sehr einfache Weise stattfinden kann, ohne dass hierfür eine besondere Sachkenntnis der Bedienungsperson notwendig ist.
  • Die Dimensionierung des Anschlags 14 bzw. 14a in Richtung radial zur Achse des Führungsteiles 11 des Haltebügels 10 ist derart vorgesehen, dass bei der axialen Verschiebung des Führungsteils 11 sowie bei der Drehung des Führungsteils 11 im Zuge der Verschwenkung des Halteteils 12 um 270° ein Kollidieren des Anschlags 14 bzw. 14a mit dem Fensterladen 4 vermieden wird. Dies kann dadurch erreicht werden, dass während der vorgenannten axialen Verschiebung und winkelmäßigen Drehung des Führungsteils 11 zwischen dem Anschlag 14 bzw. 14a und dem radial benachbarten Flächenteil des Fensterladens 4 ein minimaler Abstand bestehen bleibt, entweder dadurch, dass das vorgenannte, beispielsweise als eine Lamelle ausgebildete Flächenteil des Fensterladens 4 gegenüber der übrigen Fläche desselben etwas zurückgesetzt ist oder die Dicke der Zwischenplatte 22 des Gleitführungselementes 18a bzw. 18b hinreichend groß ist und dadurch der Abstand zwischen dem Führungsteil 11 und der benachbarten Fläche des Fensterladens 4 hinreichend groß wird.
  • Der Abstand zwischen der Achse des Führungsteils 11, die gleichzeitig Fußpunkt des Halteteils 12 ist, und dem Ort des Halteelementes 15 am Halteteil 12 des Haltebügels 10 kann an unterschiedliche Werte des Vorsprungs der äußeren Fläche der Gebäudewand 1 gegenüber dem Fensterstockpfosten 3a des Fensterstocks 3 beispielsweise in der Weise angepasst werden, dass das Haltelement 15 bei Ausbildung als Teil eines Rast-, Klemm- oder Magnetverschlusses am Halteteil 12 ähnlich verstell- und justierbar ist sein wie der Anschlag 14a am Führungsteil 11 des Haltebügels 10.
  • Soll der Fensterladen 4 des Fensters 2 wieder geschlossen werden, so finden die oben beschriebenen ersten bis dritten Arbeitsgänge in entgegengesetzter Reihenfolge und entgegengesetzter Richtung statt, so dass am Ende der Zustand gemäß 1 und 4 wieder hergestellt ist.
  • Gleiche Bauform für Fensterladen-Paare
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination ist der Haltebügel 10 mit den mit ihm verbundenen Teilen 11, 12, 13 und 14 symmetrisch zu einer Ebene, welche durch die Mittelachsen des Haltebügels 10 und seiner Teile 11, 12, 13 und 14 verläuft.
  • Darüber hinaus kann eine Symmetrie des Halteelements 15 in Bezug auf eine Längsachse des Halteteils 12 beispielsweise in der Weise erreicht werden, dass als Halteelement 15 anstelle einer Einhängenut ein kleiner ringförmiger Anker aus Eisen an gegenüberliegenden Flanken des Halteteils 12 vorgesehen wird und die fensterstockseitige Halteeinrichtung 16 in geometrisch verkürzter Form als Permanentmagnet ausgebildet wird, der eine magnetische Anziehungskraft auf den ihm jeweils zugewandten Abschnitt des Ringankers und damit indirekt auch auf das Halteteil 12 ausüben kann.
  • In einem solchen Fall kann der Haltebügel 10 mit seinen Teilen 11, 12, 13, 14 und 16 und die Gleitführung 18 mit seinen Gleitführungselementen 18a, 18b in der für den Fensterladen 4 bestimmten baulichen Ausgestaltung in einer hiermit identischen zweiten Ausführung in spiegelbildlicher Anordnung am Fensterladen 5 vorgesehen werden, wobei die jeweilige Richtung der Verschiebung des Führungsteils 11 des Haltebügels 10 an den beiden Fensterläden 4 bzw. 5 gegenläufig ist.
  • Durch diese Ausbildung kann erreicht werden, dass die erfindungsgemäße Beschläge-Kombination in der am Fensterladen 4 vorgesehenen Ausführung in einer hiermit identischen weiteren Ausführung am Fensterladen 5 eines Fensters 2 mit beidseitig vorhandenen Fensterläden 4, 5 verwendbar ist, wodurch eine einzige bauliche Version der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination für die links- und rechtseitigen Fensterläden 4, 5 eines Fensterladen-Paares verwendet werden kann, was zu entsprechend niedrigen Kosten bei der Fertigung und beim Vertrieb führt und die Montage der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination an jedem der beiden Fensterläden 4, 5 vereinfacht.
  • Zweite bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination
  • Eine zweite bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination ist in 9 und 10 dargestellt.
  • Die zweite bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination ist mit der oben beschriebenen ersten Ausführungsform weitgehend identisch, unterscheidet sich davon aber darin, dass am Haltebügel 10 ein Griffstück 17 ausgebildet ist, das eine Verlängerung des Halteteils 12 über die durch das Führungsteil 11 gebildete Drehachse hinaus verlängert ist, wie dies in 9 und 10 dargestellt ist.
  • In diesem Fall bilden das Führungsteil 11, das Halteteil 12 und das Griffstück 17 in vorzugsweise einstückiger Ausführung eine T-Form.
  • In der in 10 gezeigten Ruhestellung des Haltebügels 10 (vergleichbar mit der Position des Haltebügels 10 der ersten Ausführungsform gemäß 8) verläuft das Griffstück 17 parallel zum und nahe am Pfosten 3a des Fensterstocks 3, während in der in 9 gezeigten Arbeitsposition des Haltebügels 10 (vergleichbar mit der Position des Haltebügels 10 der ersten Ausführungsform gemäß 3 und 5) das Griffstück 17 nach außen vom Fensterstockpfosten 3a und von der Wand 1 des Gebäudes absteht.
  • Die manuelle Betätigung des Haltebügels 10 zum Arretieren und Freigeben des Fensterladens 4 läuft dabei ähnlich ab wie bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform der Erfindung. Jedoch dient bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung das Griffstück 17 zum manuellen Erfassen und Bewegen des Halteteils 12 des Halteteils 10.
  • Somit macht das Griffstück 17 der zweiten Ausführungsform das Griffstück 13 der oben beschriebenen ersten Ausführungsform entbehrlich. Gleichwohl ist es bei der zweiten Ausführungsform auch möglich, zusätzlich zum Griffstück 17 auch noch das Griffstück 13 der ersten Ausführungsform vorzusehen, so dass beide Griffstücke 13, 17 wahlweise für eine manuelle Betätigung des Halteteils 12 zur Verfügung stehen.
  • Im übrigen ist die Wirkungsweise der zweiten Ausführungsform ähnlich jener der ersten Ausführungsform.
  • Dritte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination
  • Eine dritte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination ist in 11 dargestellt.
  • Die dritte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination ist mit der Beschläge-Kombination der oben beschriebenen ersten oder zweiten Ausführungsform weitgehend identisch, unterscheidet sich davon aber vor allem darin, dass der Haltebügel 10 zweiteilig ausgebildet ist in der Weise, dass das Halteteil 12 mit dem Führungsteil 11 nicht starr, sondern gelenkig verbunden ist.
  • Ein Beispiel für eine derartige Ausbildung wird nachfolgend anhand von 11 näher beschrieben.
  • Bei diesem Beispiel weist das Führungsteil 11 des Haltebügels 10 an einer Stirnseite einen Lagerbolzen 11a auf, auf dem das Halteteil 12 mit einer Lagerhülse 12a drehbar gelagert und durch Aufsetzen eines Feststellkopfes 11b auf den Lagerbolzen 11a gegen unbeabsichtigtes Lösen von dem Lagerbolzen 11a gesichert ist.
  • Stattdessen kann das Halteteil 12 mit seiner Lagerhülse 12a auch unmittelbar auf dem als Rundstab ausgebildeten Führungsteil 11 drehbar gelagert sein.
  • Bei dieser dritten Ausführungsform kann die verschieb- und drehbare Lagerung des Führungsteils 11 in den Gleitführungselementen 18a, 18b auf eine verschiebbare Lagerung reduziert werden. Somit kann in diesem Fall das Führungsteil 11 anstelle eines kreisrunden Querschnitts auch einen davon abweichenden, beispielsweise drei- oder mehreckigen Querschnitt aufweisen bei entsprechender Anpassung des Querschnitts des Führungskanals 19 der Gleitführungselemente 18a, 18b.
  • Im übrigen ist die Wirkungsweise der dritten Ausführungsform ähnlich jener der ersten oder zweiten Ausführungsform.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen und Modifikationen der erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination
  • Soweit technisch sinnvoll, können die bei einer der ersten bis dritten Ausführungsformen vorhandenen Konstruktionselemente wahlweise auch bei den anderen Ausführungsformen zusätzlich oder zum Ersatz von dort beschriebenen Konstruktionselementen vorgesehen werden.
  • Auch darüber hinaus können die oben beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten ersten bis dritten Ausführungsformen der Erfindung in verschiedener Hinsicht abgewandelt werden, wie im folgenden, wenn auch meist ohne bildliche Darstellung, näher erläutert wird.
  • Wie 5a zeigt, kann der Anschlag 14 am Ende des Führungsteils 11 des Haltebügels 10 kann anstatt durch eine Aufbiegung am Ende des Führungsteils 11 auch durch einen separat ansetzbaren, vorzugsweise ringförmigen Anschlag 14a gebildet sein, der ggf. auch noch einen radial abstehenden Dorn oder eine Nocke 14b aufweisen kann. Der ringförmige Anschlag 14a kann auf das Führungsteils 11 aufgesteckt und längs seiner Achse verschoben und mittels einer nicht dargestellten Madenschraube am Führungsteil 11 in einer solchen axialen Position befestigt werden, dass die Länge des Verschiebeweges x2 (dargestellt in 4) des Haltebügels 10 zumindest gleich oder geringfügig größer ist als die in 1 angegebene freie Breite x1 des Seitenpfostens 3a des Fensterstocks 3. Demnach gilt also x2 ≥ x1.
  • Eine längenmäßige Anpassung des Führungsteils 11 an die Länge des zulässigen Verschiebeweges kann auch dadurch erzielt werden, dass das Führungsteil 11 des Haltebügels 10 in zweiteiliger Ausführung teleskopartig ausgebildet und ein Teleskopteil zur Längenänderung des in diesem Fall rohrförmigen Führungsteils 11 in- und ausziehbar ist und in diesem rohrförmigen Führungsteil 11 auch drehbar ist. Die verschieb- und drehbare Lagerung des Führungsteils 11 in den Gleitführungen 18a, 18b kann dann ggf. entfallen, so dass letztere nur noch zur Befestigung des Führungsteils 11 am Fensterladen 4 dienen.
  • Die Gleitführungselemente 18a und 18b für den Haltebügel 10 können entgegen der Darstellung in den Zeichnungen zur weiteren Erhöhung der Stabilität der Lagerung des Führungsteils 11 des Haltebügels 10 am Fensterladen 4 in der Nähe von dessen linker bzw. rechter Kante angeordnet werden, wozu das Führungsteil 11 des Haltebügels 10 entsprechend lang ausgebildet wird, um sich nahezu über die ganze Breite des Fensterladens 4 zu erstrecken. Dabei kann dann der separat ansetzbare Anschlag 14a auch am Führungsteil 11 auch im Raum zwischen den beiden Gleitführungselementen 18a, 18b angeordnet werden.
  • Die Halte- oder Verriegelungseinrichtung 15, 16 kann auch durch eine Verriegelungseinrichtung mit einem Schnappverschluss oder in anderen an sich bekannten Bauarten ausgebildet werden.
  • Weist der vertikale Pfosten 3a des Fensterstockes 3 in Verbindung mit der Mauerlaibung der Wand 1, in die er eingesetzt ist, im Querschnitt ein Stufenprofil auf, so kann das Halteteil 12 des Haltebügels 10 in nicht näher dargestellter Weise durch entsprechende Kröpfung hieran angepasst sein.
  • Die durch die erfindungsgemäße Beschläge-Kombination gebildete Arretiervorrichtung kann am Fensterladen 4 auch an einer solchen Fläche befestigt werden, die bei Offenstellung des Fensterladens nicht zur Wand 1 hin, sondern von ihr abgewandt nach außen gerichtet ist, wie dies oben in Verbindung mit 4, 4a und 5 erläutert wurde.
  • Zur Arretierung eines sehr hohen Fensterladens kann die durch die erfindungsgemäße Beschläge-Kombination gebildete Arretiervorrichtung mehrfach und vertikal übereinander vorgesehen werden, um die Sicherung eines solchen Fensterladens großer Höhe gegen starken Winddruck weiter zu erhöhen.
  • Die aus einer erfindungsgemäßen Beschläge-Kombination gebildete Arretiervorrichtung kann nicht nur zur Sicherung von Fensterläden, sondern auch zur Sicherung von anderen schwenkbaren Elementen an Fenstern oder Türen, beispielsweise zur Sicherung von schwenkbaren Rahmen mit Insektengittern, vorgesehen werden.
  • 1
    Abschnitt einer Gebäudewand
    2
    Fenster
    3
    Fensterstock
    3a
    Fensterstockpfosten links
    3b
    Fensterstockpfosten rechts
    4
    Fensterladen links
    5
    Fensterladen rechts
    5
    rechter Fensterladen
    6a, b
    Fensterladenscharniere links
    7a, b
    Fensterladenscharniere rechts
    8
    Schwenkachse links
    9
    Schwenkachse rechts
    10
    Haltebügel
    11
    Führungsteil von 10
    11a
    Lagerbolzen von 11 (11)
    11b
    Sicherungskopf von 11 (11)
    12
    Halteteil von 10
    12a
    Lagerhülse von 12 (11)
    13
    Griffteil von 10 (1 bis 8)
    14
    Anschlag von 12
    14a
    Anschlagring von 12
    14b
    Dorn an 14a
    15
    Halteeinrichtung von 12
    16
    Haltebolzen an 3a für 12
    17
    Griffteil von 10 (9 und 10)
    18
    Gleitführung
    18a
    erstes Gleitführungselement
    18b
    zweites Gleitführungselement
    19
    Führungskanal von 18a, 18b
    20
    Befestigungselemente von 18a, 18b
    21
    Grundplatte von 18a, 18b
    22
    Zwischenplatte von 18a, 18b
    23
    Auswölbung von 21
    24
    kreisbogenförmiger Teil von 23

Claims (26)

  1. Beschläge-Kombination zur Bildung einer Vorrichtung zur Arretierung eines an einem Fenster- oder Türstock (3) schwenkbar gelagerten Fenster- oder Türelements (4; 5) in einer Offenstellung, umfassend (a) einen winkelförmigen Haltebügel (10) mit – einem Führungsteil (11), – einem davon in Funktionsstellung rechtwinklig abstehenden Halteteil (12), das ein Halteelement (15) aufweist, und – einem Griffteil (13; 17); sowie (b) mindestens eine an dem Fenster- oder Türelement (4; 5) befestigbare Gleitführung (18; 18a, 18b) mit einem Führungskanal (19) für das Führungsteil (11) des Haltebügels (10), wobei der Führungskanal (19) in seinem Querschnitt an eine Querschnittsform des Führungsteils (11) des Haltebügels (10) derart angepasst ist, dass im Zustand der Befestigung der Gleitführung (18; 18a, 18b) an dem Fenster- oder Türelement (4; 5) der Haltebügel (10) mit seinem Führungsteil (11) in dem Führungskanal (19) der Gleitführung (18; 18a, 18b) verschiebbar gelagert und das Halteteil (12) schwenkbar ist.
  2. Beschläge-Kombination nach Anspruch 1, bei welcher im Zustand der Befestigung der Gleitführung (18; 18a, 18b) an dem Fenster- oder Türelement (4; 5) und der Lagerung des Führungsteils (11) des Haltebügels (10) in der Gleitführung (18; 18a, 18b) das Halteteil (12) zwischen einer unwirksamen Position und einer wirksamen Position schwenkbar ist, wenn das Führungsteil (11) relativ zur Gleitführung (18; 18a, 18b) eine vorbestimmte Position einnimmt.
  3. Beschläge-Kombination nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher das Führungsteil (11) des Haltebügels (10) einen Anschlag (14; 14a) aufweist.
  4. Beschläge-Kombination nach Anspruch 2 oder 3, bei welcher die vorbestimmte Position des Führungsteils (11) durch den Anschlag (14; 14a) des Führungsteils (11) bestimmt ist.
  5. Beschläge-Kombination nach einem der Anspruch 4, bei welcher der Anschlag (14) am freien Ende des Führungsteiles (11) des Haltebügels (10) angeordnet ist.
  6. Beschläge-Kombination nach Anspruch 4 oder 5, bei welcher der Anschlag (14a) als separates Bauteil am Führungsteil (11) des Haltebügels (10) verstellbar und in einer jeweils eingestellten Position arretierbar ist.
  7. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher bei Verschieben des Führungsteils (11) in der Gleitführung (18; 18a, 18b) der Anschlag (14; 14a) des Führungsteils (11) mit der Gleitführung (18; 18a, 18b) zusammenwirkt.
  8. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher das Führungsteil (11) des Haltebügels (10) im Zustand der Anordnung des Führungsteils in der Gleitführung (18; 18a, 18b) darin verschiebbar und drehbar gelagert ist.
  9. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher im Zustand der Befestigung der Gleitführung (18; 18a, 18b) am Fenster- oder Türelement (4) der Anschlag (14; 14a) zum Fenster- oder Türelement (4) einen radialen Abstand aufweist, bei welchem der Anschlag (14; 14a) das Führungsteil (11) bei dessen axialer Verstellung innerhalb der Begrenzung durch den Anschlag (14; 14a) und/oder bei Drehung des Führungsteils (11) in der Gleitführung (18; 18a, 18b) nicht behindert.
  10. Beschläge-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei welcher das Halteteil (12) mit dem Führungsteil (11) des Haltebügels (10) starr verbunden ist.
  11. Beschläge-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei welcher das Halteteil (12) an dem Führungsteil (11) des Haltebügels (10) schwenkbar gelagert ist.
  12. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher das Griffteil (13) am Haltebügel (10) derart angeordnet ist, dass es sich parallel zum Führungsteil (11) erstreckt.
  13. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher Griffteil (13) des Haltebügels (10) nahe einem freien Ende des Halteteils (12) des Haltebügels (10) angeordnet ist.
  14. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Haltebügel (10) mit seinem Führungsteil (11), seinem Halteteil (12) und seinem Griffteil (13) die Form einer Kurbel bildet.
  15. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher das Griffteil (17) am Haltebügel (10) sich senkrecht zum Führungsteil (11) erstreckt.
  16. Beschläge-Kombination nach Anspruch 15, bei welcher das Griffteil (17) an einem dem freien Ende des Halteteils (12) entgegengesetzten Abschnitt desselben angeordnet ist.
  17. Beschläge-Kombination nach Anspruch 15 oder 16, bei welcher der Haltebügel (10) mit seinem Führungsteil (11), seinem Halteteil (12) und seinem Griffteil (17) die Form eines T-Stückes bildet.
  18. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher das Halteteil (12) des Haltebügels (10) ein Halteelement (15) aufweist zum Zusammenwirken mit einer entsprechenden Halteeinrichtung (16), die an einem Fenster- oder Türstock (3) befestigbar ist.
  19. Beschläge-Kombination nach Anspruch 18, bei welcher das Halteelement (15) des Halteteils (12) des Haltebügels (10) durch eine Ausnehmung gebildet ist für den Eingriff eines Stiftes der am Fenster- oder Türstock (3) befestigbaren Halteeinrichtung (16).
  20. Beschläge-Kombination nach Anspruch 19, bei welcher das Halteelement (15) am Halteteil (12) und die am Fenster- oder Türstock (3) befestigbare Halteeinrichtung (16) zur Bildung eines Schnappverschlusses dienen.
  21. Beschläge-Kombination nach Anspruch 19, bei welcher das Halteelement (15) am Halteteil (12) und die am Fenster- oder Türstock (3) befestigbare Halteeinrichtung (16) zur Bildung einer magnetischen Verbindung dienen.
  22. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die am Fenster- oder Türstock (3) befestigbare Halteeinrichtung (16) einen Bestandteil der Beschläge-Kombination bildet.
  23. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher das Führungsteil (11) des Haltebügels (10) längs der Mittelachse des Führungsteils (11) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
  24. Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher das Halteteil (12) des Haltebügels (10) längs der Mittelachse des Halteteils (12) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
  25. Beschläge-Kombination nach mindestens einem der Ansprüche 23 und 24, bei welcher der Haltebügel (10) mittels der Gleitführung (18; 18a, 18b) in zwei einander gleichen Ausführungen an jeweils einem von zwei spiegelbildlich angeordneten Fenster- oder Türelementen (4, 5) in einander entsprechenden spiegelbildlichen Positionen befestigbar und im befestigten Zustand funktionsgerecht verstellbar ist.
  26. Arretiervorrichtung zur Arretierung eines schwenkbar gelagerten Fenster- oder Türelementes (4) in einer Offenstellung, wobei die Arretiervorrichtung durch eine an dem Fenster- oder Türelement (4) befestigbare Beschläge-Kombination nach einem der vorangehenden Ansprüche gebildet ist.
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