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DE102007055355A1 - Reinigung von Bürsten - Google Patents

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Publication number
DE102007055355A1
DE102007055355A1 DE102007055355A DE102007055355A DE102007055355A1 DE 102007055355 A1 DE102007055355 A1 DE 102007055355A1 DE 102007055355 A DE102007055355 A DE 102007055355A DE 102007055355 A DE102007055355 A DE 102007055355A DE 102007055355 A1 DE102007055355 A1 DE 102007055355A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluid
filaments
brush
opening
cleaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007055355A
Other languages
English (en)
Inventor
Claus G. Dipl.-Ing. Wandres
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wandres GmbH Micro Cleaning
Original Assignee
Wandres GmbH Micro Cleaning
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wandres GmbH Micro Cleaning filed Critical Wandres GmbH Micro Cleaning
Priority to DE102007055355A priority Critical patent/DE102007055355A1/de
Publication of DE102007055355A1 publication Critical patent/DE102007055355A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B1/00Cleaning by methods involving the use of tools
    • B08B1/50Cleaning by methods involving the use of tools involving cleaning of the cleaning members
    • B08B1/52Cleaning by methods involving the use of tools involving cleaning of the cleaning members using fluids

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Abstract

Verfahren zur Reinigung von zumindest einer Bürste (1), wobei die zumindest eine Bürste (1) eine Vielzahl von Filamenten (3) aufweist, die zumindest in einem Filamenthalter (2) in der Art gehalten werden, dass die Filamente (3) zumindest ein freies Teilstück (3') zur Oberflächenreinigung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Fluid (11) aus zumindest einer Öffnung (5) an die Filamente (3) geströmt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Reinigung von zumindest einer Bürste nach den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche 1, 19 und 26.
  • Die Reinigung von Oberflächen wird oftmals durch Bürsten ausgeführt. So ist es zum Beispiel in der Automobilbranche üblich, vor dem Lackieren einer Karosserie (Kunststoff- oder Blechteile) diese nochmals gründlich zu reinigen, damit der Lack sauber aufgetragen werden kann. Hierbei werden besonders hohe Anforderungen an den Reinigungsprozess gestellt, da ein Vorhandensein von Verunreinigungen auf der zu lackierenden Oberfläche eventuell zu einem Nachlackieren führen kann, was erhebliche Kostennachteile mit sich bringt.
  • Zur Reinigung von Oberflächen werden sowohl rotierende Bürsten, also Bürsten, die in einer rotierenden Bewegung über eine Oberfläche bewegt werden, als auch Bürsten mit einer linearen Wischbewegung (Linearbürsten) verwendet.
  • Das Bürstprinzip bleibt jedoch das Gleiche:
    Die Bürste fährt mit den freien Enden ihrer Filamente oder eines Teils der Filamente über eine Oberfläche und entfernt dabei Verunreinigungen von der Oberfläche.
  • Werden die Verunreinigungen, die sich auf der zu reinigenden Oberfläche befinden, durch die Filamente aufgenommen, so kann es durch die Bewegung der Filamente dazu kommen, dass diese Verunreinigungen, insbesondere Partikel, sich von den Filamenten lösen und so wieder auf die zu reinigende oder schon gereinigte Oberfläche gelangen. Dies kann zu einer verschlechterten Reinigung führen bzw. teure Nachreinigungsprozesse, wie Waschprozesse, notwendig machen.
  • Werden die Verunreinigungen von den Filamenten nicht aufgenommen, sondern nur angestoßen, so können sich die Verunreinigungen durch die übertragene Kraft unkontrolliert auf der Oberfläche bewegen und so eventuell auch auf der schon gereinigten Oberfläche zu liegen kommen, was ebenfalls einen Nachreinigungsprozess notwendig machen kann.
  • Werden die Verunreinigungen von den Filamenten aufgenommen, haften sie entweder in oder an den Filamenten. Dadurch können die Filamente ihre Reinigungseigenschaften ändern, zum Beispiel weniger Wasser speichern, steifer werden etc.. Auch ist es möglich, dass die Verunreinigungen durch die Filamente entlang den zu reinigenden Oberflächen bewegt werden und so diese Oberflächen beschädigen, wie z. B. zerkratzen.
  • Auch können die Verunreinigungen die Filamente verfärben oder in anderer Art das Aussehen der Bürste verändern, so dass der Verwender der Reinigungsvorrichtung meint, die Bürste auswechseln zu müssen, da diese verbraucht sei. Dies kann zu häufigen Stillstandzeiten führen und hinterlässt beim Verwender der Reinigungsvorrichtung den Eindruck, ein qualitativ minderwertiges Produkt erworben zu haben.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Reinigung von zumindest einer Bürste bereitzustellen, die zumindest einen der vorstehenden Nachteile zumindest teilweise lindern.
  • Es ist ebenfalls eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine für das Verfahren und/oder die Vorrichtung geeignet Reinigungssubstanz bereitzustellen.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren nach dem unabhängigen Anspruch 1, durch eine Vorrichtung nach dem unabhängigen Anspruch 19 und eine Reinigungssubstanz nach dem unabhängigen Anspruch 25.
  • Besondere Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen.
  • Insbesondere wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Reinigung von zumindest einer Bürste, wobei die zumindest eine Bürste eine Vielzahl von Filamenten aufweist, die zumindest in einem Filamenthalter in der Art gehalten werden, dass die Filamente zumindest ein freies Teilstück zur Oberflächenreinigung aufweisen. Das Verfahren ist dabei so ausgestaltet, dass ein erstes Fluid aus zumindest einer Öffnung an die Filamente geströmt wird.
  • Mit anderen Worten wird das Fluid aus einer Öffnung mit einem Druck über dem Atmosphärendruck herausgepresst. Das Fluid kann dabei mit einer Geschwindigkeit zwischen 100 m/sec und 500 m/sec aus der Düse austreten. Bevorzugt ist eine Geschwindigkeit von ca. 300 m/sec.
  • Dies hat den Vorteil, dass größere Drücke und Strömungsgeschwindigkeiten als bei einer reinen Ansaugvorrichtung, die z. B. ein Fluid aus der Umgebung mit einer Geschwindigkeit von 25–30 m/sec an den Filamenten ansaugt, bewirkt werden können. Der Geschwindigkeitsunterschied rührt vor allem aus der unterschiedlichen Wirkungsweise. Die Düse kann lokal an dem Filament einen Fluidstrom applizieren, während die Ansaugöffnung große Mengen an Fluid aus der Umgebung absaugen muss, um die selben Geschwindigkeiten an dem Filament zu erreichen.
  • Das Fluid wird so an einer vorbestimmten Stelle an das Filament treffen und dort eine Kraft auf die Verunreinigungen bewirken. Überwiegt diese Kraft die Adhäsionskraft zwischen der Verunreinigung und dem Filament, so wird die Verunreinigung von dem Filament abgelöst und mit dem Fluid mitgerissen.
  • Auch kann das Fluid die Verunreinigung von dem Filament ablösen, indem die Verunreinigung in dem Fluid zumindest zum Teil aufgelöst wird. Dann wird die Verunreinigung mit dem Fluid in gelöster oder teilweise gelöster Form mitgerissen und aus der Bürste entfernt. Es können auch Verunreinigungen, die sich in dem Filament befinden, aus dem Filament entfernt werden, wenn das Fluid in das Filament eindringt und dort die Verunreinigung löst.
  • Dabei kann ein Fluid sowohl ein Gas, eine Flüssigkeit, als auch ein Gemisch aus Gas und Flüssigkeit sein. Auch wird unter einem Fluid hierin ein Gas und/oder eine Flüssigkeit verstanden mit kleinen oder kleinsten Festkörperpartikel, wie Nanopartikel.
  • Durch die Verwendung von Fluiden zur Reinigung der Bürste kann einerseits die Bürste sorgfältig gereinigt werden, andererseits können die Verunreinigungen mittels dem Fluidstrom in eine bestimmte Richtung bewegt werden, sodass die Verunreinigungen über eine Absaugung und/oder einen Behälter etc. aufgefangen werden können und so zumindest in der Mehrzahl nicht mehr auf die zu reinigende Oberfläche fallen.
  • Dies kann weitere Nachreinigungen überflüssig werden lassen und so zu weiteren Kostenvorteilen führen.
  • Bevorzugt ist die Bürste eine Linearbürste. Insbesondere kann diese Linearbürste eine umlaufende Linearbürste sein. Eine Linearbürste zeichnet sich dadurch aus, dass der Wischvorgang entlang einer Strecke vor sich geht. Solche Linearbürsten können endlose Bänder sein, die mit Filamenten versehen sind und über mindestens zwei Umlenkrollen gehalten werden. Diese Umlenkrollen spannen die Bürste, so dass eine Strecke entsteht, bei der die Bürste plan auf der zu reinigenden Oberfläche aufliegt. Die Bürste weist dabei eine zweite Strecke auf, die von der zu reinigenden Oberfläche beabstandet ist. An dieser zweiten Strecke kann die Bürste beabstandet von der zu reinigenden Oberfläche gereinigt werden, während die Bürste weiter kontinuierlich die Oberfläche wischt. Es muss so der Wischvorgang nicht zur Reinigung der Bürste unterbrochen werden, was wiederum die Effizienz der Reinigungsvorrichtung erhöht.
  • Bevorzugt kann die Öffnung, aus der das Fluid strömt, im Bereich der Umlenkung der Linearbürste angeordnet sein. An der Umlenkung wird die Linearbürste auf einer Teilkreisbahn geführt, sodass die Filamente nach außen, von der Umlenkrolle weg, zeigen. Die Filamente werden dabei strahlenförmig nach außen gerichtet, so dass die freien Teilstücke der Filamente einen größeren Abstand zueinander aufweisen, als während des Wischvorgangs. Diese Spreizung ermöglicht es dem Fluid, besser auch an die mittleren Filamente einzudringen und so ungehindert die Verschmutzungen aus und/oder von den Filamenten zu entfernen.
  • Obwohl das freie Teilstück des Filaments zur Oberflächenreinigung auch ein mittleres Teilstück des Filamentes umfassen kann, ist es bevorzugt, dass dieses freie Teilstück ein Filamentende umfasst.
  • Da das freie Teilstück ein Filamentende umfasst, kann vermieden werden, dass die Filamente eine Schlaufe bilden, worin sich vermehrt Verunreinigungen halten können. Auch kann durch diese bevorzugte Anordnung der Filamente das Fluid entlang der Filamente strömen und wird nicht durch Schlaufen etc. verwirbelt wird. Die Verwirbelungen könnten den Druck des Fluids schwächen und so die Reinigung der Bürste verschlechtern.
  • Ein weitgehend wirbelfreier Fluidstrom lässt sich auch relativ leicht bestimmen, womit der Weg, auf dem die Verunreinigung bewegt werden, vorbestimmbar wird. Dies erlaubt die Entsorgung der Verunreinigung z. B. mittels Absaugvorrichtungen, Sammelbehältern und/oder Filtern.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Fluid ein Gas. Gase können leicht durch Öffnungen appliziert werden und hinterlassen, bei der Verwendung eines geeigneten Gases, auf der zu reinigenden Oberfläche keine störenden Rückstände. Außerdem können Gase leicht in Gasdruckbehältern bevorratet werden und so ohne besondere Pumpen mit einem Druck größer als der Atmosphärendruck appliziert werden.
  • Insbesondere kann das Fluid Druckluft umfassen. Druckluft hat den Vorteil, dass es eine gewisse Kraft auf die Verschmutzungen übertragen kann, leicht herzustellen und somit preisgünstig ist. Außerdem ist Druckluft nicht gesundheitsschädlich, so dass keine besonderen Vorkehrungen für die Entsorgung und/oder den Maschinenführer getroffen werden müssen.
  • Bevorzugt ist das Fluid mit einem weiteren Fluid versetzt. So können Flüssigkeiten mit Gasen und Gase mit Flüssigkeiten aber auch verschiedene Gase oder verschiedene Flüssigkeiten miteinander versetzt werden, um besondere Eigenschaften bei der Reinigung der Bürste erreichen zu können.
  • So können die Fluide eine Verbindung eingehen und/oder als Lösung vorliegen. Wird z. B. ein Gas, wie Druckluft, mit einem anderen Fluid, wie einer Flüssigkeit, versetzt, so kann der Benetzungsgrad der Bürste kontrolliert und gesteuert werden und so einerseits der Reinigungsgrad der Bürste gesteuert, andererseits eine Vor- oder eine Hauptbefeuchtung der Bürste durchgeführt werden.
  • Obwohl es grundsätzlich möglich ist, das Fluid schon in einer Zuleitung mit einem weiteren Fluid zu mischen, ist es bevorzugt, dass das Fluid nach dem Verlassen der zumindest einen Öffnung mit einem weiteren Fluid kombiniert wird. So ist es nicht unbedingt nötig, die Fluide schon vor dem Durchtritt durch die Öffnung miteinander zu kombinieren, sondern es kann die Mehrzahl der Fluide separat gelagert werden und erst nach dem Austritt aus der Öffnung miteinander vermischt werden. Dies kann vorteilhaft sein bei der Lagerung der Fluide, insbesondere wenn die Fluide miteinander eine Lösung eingehen.
  • Auch kann das Fluid mit Tröpfchen versetzt werden. Die Tröpfchen haben bevorzugt einen Durchmesser von 0,01 mm bis 0,5 mm, besonders bevorzugt 0,1 bis 0,2 mm und insbesondere einen Durchmesser von ca. 0,15 mm. Solche Tröpfchen können einerseits eine größere Kraft auf die einzelnen Filamente ausüben, andererseits können durch die Tröpfchen die Verunreinigungen von den Filamenten abgelöst werden und mittels den Tröpfchen in dem Fluid weiterbewegt werden. Dies hat einen besseren Reinigungsgrad der Bürste zur Folge. Auch kann das nun verunreinigte Tröpfchen relativ leicht in einen Behälter gelenkt werden, der die Verunreinigungen aufnimmt.
  • Die Ablenkung der Tröpfchen kann dabei sowohl durch elektrische, magnetische als auch mechanische Kräfte bewerkstelligt werden. Auch ist es möglich allein durch die berechnete und/oder erfasste Flugbahn der Tröpfchen, anhand des applizierten Drucks und der mittleren Beschaffenheit der Verunreinigungen etc., vorherzusehen, wohin sich diese Tröpfchen bewegen und sie an einem geeigneten Ort, insbesondere außerhalb der Bürste, aufzufangen. Dies verhindert, dass die Verunreinigungen wiederum auf die zu reinigende Oberfläche gelangen und so eine weitere Verschmutzung stattfindet.
  • In einer besonderen Ausführungsform treffen die verschiedenen Substanzen, also die Tröpfchen einerseits und das Fluid andererseits, im zeitlichen Wechsel auf das Filament bzw. auf die Verunreinigung. Durch die verschiedene Dichte der Substanzen werden verschiedene große Kräfte auf die Filamente bzw. auf die Verunreinigungen ausgeübt. Dies kann im einen dazu führen, dass die Verunreinigungen leichter von den Filamenten gelockert werden, andererseits können die Filamente durch diese verschiedenen Kräfte bewegt werden, wodurch die Verunreinigungen von den Filamenten gelockert und/oder gelöst werden können.
  • Grundsätzlich ist es auch möglich, dass der Fluidstrom ein Flüssigkeitsstrom ist und die zugesetzten Tröpfchen aus Gas bestehen.
  • Genauso sind hier auch Kombinationen aus verschiedenen Gasen vorstellbar, wobei ein oder mehrere Gase in Blasenform mit dem Trägergas mitbewegt werden oder Kombinationen aus verschiedenen Flüssigkeiten, wie Wasser und Öl, bei denen Tröpfchen aus einer oder mehreren Flüssigkeiten in einer Trägerflüssigkeit mitbewegt werden.
  • Die Anzahl und/oder Größe der Tröpfchen kann durch die Größe der Öffnung, welche die Tröpfchen hervorbringt, den Fluidstrom und/oder den Druck des tröpfchenbildenden Fluids gesteuert werden. So ist es möglich die Anzahl bzw. die Größe der Tröpfchen den Eigenschaften der Bürste, der Verunreinigungen und/oder der Art, wie die Oberfläche gereinigt werden soll (Nass, Trockenreinigung), anzupassen.
  • Eine solche Anpassung kann automatisch und/oder manuell geschehen. Die Anpassung kann anhand eines oder mehrerer Sensoren vorgenommen werden, welche die Eigenschaften der Bürste, der Reinigungsart und/oder der Verunreinigungen erfassen. In einer Steuer- und/oder Regelungseinheit, welche die Messwerte des oder der Sensoren erhält, kann dann der Fluidstrom, die Größe der Öffnung oder der Druck des tröpfchenbildenden Fluids verändert werden. Dies kann zum Beispiel über Drosseln geschehen.
  • Die Tröpfchen können zumindest teilweise aus Wasser bestehen. Wasser ist in der Regel in großen Mengen vorhanden und relativ unproblematisch zu lagern, sodass die Handhabung von Wasser preiswert ist. Außerdem weist Wasser ein Dipolmoment auf, wodurch Verunreinigungen leicht gelöst werden können.
  • Auch können die Tröpfchen zumindest teilweise aus einer Reinigungsflüssigkeit bestehen. Solche Reinigungsflüssigkeiten können z. B. Alkohol umfassen. Solche Reinigungsflüssigkeiten nehmen Verunreinigungen schnell auf, die über das Tröpfchen mittels dem Fluid einem Entsorgungsbehälter zugeführt werden können.
  • Auch kann durch die Tröpfchen eine Benetzung der Filamente mit Flüssigkeit bewirkt werden. Diese befeuchteten Filamente weisen eine verbesserte Reinigungsfähigkeit auf, da sie die auf der zu reinigenden Oberfläche befindlichen Verunreinigungen besser an sich binden als trockene Filamente.
  • Auch kann die Öffnung das Fluid mit einem Winkel kleiner als 90 Grad bevorzugt kleiner als 45 Grad zu den Filamenten an die Filamente strömen. Bevorzugt ist dabei, dass die Öffnung so angeordnet ist, dass das Fluid in Richtung der Filamentenden strömt und so die Verunreinigungen aus der Bürste nimmt.
  • Auch werden die freien Enden der Filamente durch den Fluidstrom vom Filamenthalter weg gerichtet. Dies verhindert ein Verharken und/oder Verfilzen gerade bei längeren Filamenten.
  • Bevorzugt wird das Fluid zumindest teilweise von einem Absaugmittel aufgenommen. Dieses Aufsaugmittel, z. B. ein Absaugtrichter mit einer entsprechenden Absaugvorrichtung dahinter, saugt das Fluid an und damit die, von dem Fluid aufgenommenen bzw. transportierten Verunreinigungen. Diese Verunreinigungen können sich auch in den, in dem Fluid enthaltenen, Tröpfchen befinden. Durch das Absaugmittel wird nun das Fluid bzw. das Fluid mit den Tröpfchen von der Bürste wegbewegt und an einem Ort geführt, der von der zu reinigenden Oberfläche beabstandet ist.
  • Die Öffnung, aus der das Fluid strömt, kann in der Nähe des Filamentenhalters angeordnet sein. So kann insbesondere bei einer Ausrichtung der Öffnung in Richtung der Filamentenden das Fluid entlang eines Großteils der Filamente strömen und so einen Großteil bzw. das ganze Filament reinigen. So kann verhindert werden, dass sich Verunreinigungen in der Nähe des Filamenthalters festsetzen, die eventuell bei dem Reinigungsprozess wiederum auf die Filamentenden wandern würden und die zu reinigende Oberfläche verschmutzen bzw. verkratzen könnten.
  • Außerdem kann mindestens je eine Öffnung an jeder Seite des Filamenthalters angeordnet werden. Durch die beidseitige Anordnung der Öffnungen kann auch der von den Filamenten abgedeckte Teil der Bürste gereinigt werden und es ist ein besserer Zugang zu den Filamenten durch das Fluid möglich. Außerdem können die mindestens zwei Öffnungen zueinander in Bewegungsrichtung der Bürste versetzt sein. Dies führt zu einer Bewegung der Filamente, die die Reinigung unterstützt, da die Filamente in einem ersten Reinigungsschritt durch eine erste Öffnung in eine, evtl. dem Fluidursprung entgegenstehende Richtung, gedrängt werden und in einem zweiten Schritt durch den Fluidstrom aus der zweiten Öffnung in eine zweite Richtung gelenkt werden, die von der ersten verschieden ist. Durch diese Bewegung kann ein dem Ausschütteln ähnlicher Effekt hervorgebracht werden, sodass insbesondere Stäube sich leichter vom Filament lösen.
  • Bevorzugt wird der fluidapplizierenden Öffnung mindestens ein Fluidspender zugeordnet. Wobei auch mehrere Fluidspender einer Öffnung zugeordnet werden können, indem sie zum Beispiel hintereinander oder nebeneinander in dem Fluidstrom angeordnet sind. So können zum Beispiel Tröpfchen verschiedener Größe, aus unterschiedlichen Substanzen und/oder eine vermehrte Anzahl an Tröpfchen dem Fluid zugesetzt werden.
  • Außerdem kann die Reinigung mittels einer oder mehrere Fluide auch mit einer mechanischen Reinigung gekoppelt werden, z. B. indem zuerst eine Rakel die Filamente mechanisch bewegt und die Verunreinigungen an den Filamenten löst. Gleichzeitig oder zeitversetzt können die Filamente durch die Fluide umstrichen werden und so ein zweiter Reinigungsschritt durchgeführt werden.
  • In dem zweiten Schritt werden zumindest zum Teil die gelösten Verunreinigungen von dem Filament abgehoben und mit dem Fluidstrom mitbewegt.
  • Bevorzugt kann der Fluidausstoß aus der Öffnung gesteuert und/oder geregelt werden. So kann der Fluidausstoß insbesondere auf die Länge der Filamente, die Materialart der Filamente, die baulichen Eigenschaften der Filamente, die Anordnung der Filamente etc. angepasst werden, um so für jede Bürste eine entsprechende Fluidreinigung erwirken zu können. Diese Anpassung kann automatisch geschehen, z. B. durch eine Markierung auf der Bürste, die durch einen Sensor erkannt wird, wodurch eine Drossel und/oder Pumpe gesteuert wird, die den Fluidstrom entsprechend bereitstellt.
  • Auch kann der Ausstoß entsprechend den Eigenschaften der Bürste geregelt werden, wie z. B. dem Verunreinigungsgrad, den Eigenschaften der Verunreinigung, der Geschwindigkeit der Bürste etc. So kann die Menge an benötigtem Fluid dem Reinigungsbedarf angepasst werden, was eine Kostenersparnis darstellt.
  • Dies kann über Geschwindigkeitssensoren und/oder optische, magnetische, elektrische und/oder Ultraschall detektierende Sensoren geschehen, mittels derer eine Eigenschaft der Bürste gemessen wird.
  • Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Vorrichtung zum Reinigen von zumindest einer Bürste, wobei die zumindest eine Bürste ein Filamenthalter zum Halten einer Mehrzahl von Filamenten aufweist, wobei eine Öffnung zum Ausstoß von zumindest einem Fluid in der Nähe des Filamenthalters angeordnet ist.
  • Es ist für den Fachmann einsichtig, dass eine Öffnung zum Ausstoß von zumindest einem Fluid auch mehrere Öffnungen zum Ausstoß von zumindest einem Fluid sein können.
  • Weiter kann ein Fluidspender so angeordnet sein, dass das gespendete Fluid von dem aus der Öffnung austretenden Fluid erfasst werden kann. Ein Fluidspender kann eine oder mehrere weitere Öffnungen umfassen, aus denen weiteres Fluid austritt. Ein solches Fluid kann sowohl ein Gas sein, als auch eine Flüssigkeit, wobei bevorzugt ist, dass das Fluid, das von dem Fluidspender gespendet wird, eine Flüssigkeit ist.
  • Obwohl es vorteilhaft ist, die Kombination aus einer fluidstrombereitstellenden Öffnung und einem Fluidspender in der Nähe des Filamenthalters anzuordnen, sind auch Vorrichtungen zum Reinigen einer Bürste geeignet, bei denen solche Kombinationen in der Nähe der freien Teilstücke der Filamente, insbesondere der Filamentenden, angeordnet sind. Durch das Auftreffen der Tröpfchen und/oder des Fluids an den Filamentenden können die Filamente leicht in eine Richtung bewegt werden und die Verunreinigungen gelockert und/oder gelöst werden.
  • Weiter kann jeder Öffnung zum Ausstoß zumindest eines Fluids und/oder der Fluidspender mit einem Bereitstellungsmittel, wie einer Gasflasche, einem Flüssigkeitsbehälter mit einer entsprechenden Pumpe usw. verbunden sein.
  • Weiter kann in der Nähe der Öffnung ein Absaugmittel zum Absaugen des aus der Öffnung entspringenden Fluids angeordnet sein. Damit können die von dem Fluid mitgerissenen bzw. transportierten und/oder gelösten Verunreinigungen mittels dem Absaugmittel von der Bürste entfernt werden. Weiter kann das Absaugmittel einen Absaugtrichter umfassen. Dieser Absaugtrichter erlaubt es auch Fluide, die von der vorbestimmten Bahn abgelenkt worden sind, abzusaugen und an einem Ort zusammenzufassen.
  • Bevorzugt ist das Absaugmittel so angeordnet, dass der Fluidstrom aus der Öffnung in das Absaugmittel zumindest teilweise abgesaugt wird. So kann die Bürste zwischen dem Absaugmittel und zumindest einer Öffnung aus der das Fluid geströmt wird, angeordnet sein und das Fluid kann so durch die Öffnung appliziert werden, dass es auf dem Weg von der Öffnung zur Absaugöffnung zumindest einen Teil der Filamente der Bürste passiert.
  • Auch kann statt oder zusätzlich zu dem Absaugmittel ein Sammelbehälter bereitgestellt werden, in den das Fluid strömt und so die entfernten Verunreinigungen gesammelt werden.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
  • Bevor die Erfindung im Detail beschrieben wird, ist darauf hinzuweisen, dass sie nicht auf die jeweiligen Bauteile der Vorrichtung sowie die jeweiligen Verfahrensschritte beschränkt ist, da diese Bauteile und Verfahren variieren können. Die hier verwendeten Begriffe sind lediglich dafür bestimmt, besondere Ausführungsformen zu beschreiben und werden nicht einschränkend verwendet. Wenn zudem in der Beschreibung oder in den Ansprüchen die Einzahl oder unbestimmte Artikel verwendet werden, bezieht sich dies auch auf die Mehrzahl dieser Elemente, solange nicht der Gesamtzusammenhang eindeutig etwas Anderes deutlich macht.
  • 1 zeigt eine Reinigungsvorrichtung umfassend eine Bürste 1. Diese Bürste 1 ist als Linearbürste ausgebildet und umfasst einen Filamenthalter 2. Dieser Filamenthalter 2 ist ein endloses Kunststoffband, an dessen einer Seite Filamente 3 angeordnet sind. Die Filamente 3 können aus einer Vielzahl von Materialien gefertigt sein, bevorzugt sind die Filamente 3 aus einem Kunststoff wie PA.
  • Die Filamente 3 haben eine haarähnliche, längliche Form und eine Länge von wenigen Millimetern bis mehreren Zentimetern. Es ist bevorzugt, dass die Filamente der selben Bürste, die gleiche Länge aufweisen.
  • Die Filamente 3 weisen Filamentenden 3' auf, welche zum Filamenthalter 2 beabstandet sind. Diese Filamentenden 3' berühren beim Reinigen der zu reinigenden Oberfläche 10 die zu reinigende Oberfläche 10.
  • Die Bürste 1 wird über zwei Umlenkrollen 4 umgelenkt und um die Umlenkrollen 4 umlaufend bewegt. Dadurch ergeben sich allgemein zwei Strecken, wobei während der einen Strecke die Filamentenden 3' die zu reinigende Oberfläche 10 berühren, während bei der anderen Strecke, die Filamentenden 3' von der zu reinigenden Oberfläche 10 beabstandet sind.
  • Eine der Umlenkrollen 4 wird durch einen Motor (nicht gezeigt) angetrieben. Diese Umlenkrolle 4 treibt dann wiederum die Bürste 1 an, so dass die Bürste 1 in einer Richtung (siehe Pfeile) um die Umlenkrollen 4 läuft.
  • Während die Bürste 1 durch die Umlenkrollen 4 umgelenkt wird, werden die Filamente 3 gegenseitig strahlenförmig nach außen aufgespreizt, wodurch die Filamentenden 3' während des Umlenkens einen größeren Abstand zueinander haben.
  • Die Bürste 1 ist dabei so angeordnet, dass die Filamentenden 3' sich zeitweise an einer Oberfläche 10 entlang bewegen und von dort Verunreinigungen 9 aufnehmen. Diese Verunreinigungen 9 werden mittels der Filamente 3 von der Oberfläche 10 wegtransportiert, indem sie entweder von den Filamenten 3 aufgenommen und/oder von den Filamenten 3 weggewischt werden. Während des Reinigungsprozesses der Oberfläche 10 wird diese Oberfläche 10 quer zur Bewegungsrichtung (als Pfeile dargestellt) der Bürste 1 bewegt.
  • Es ist auch möglich, dass die Bürste zusätzlich zu der mittels Pfeile dargestellten Umlaufbewegungsrichtung zum Beispiel mit Hilfe eines Roboterarms über die Oberfläche 10 bewegt wird. Diese zusätzliche Bewegung ist bevorzugt senkrecht zu der Umlaufbewegungsrichtung der Bürste, kann aber mit der Umlaufbewegungsrichtung jeden anderen Winkel einschließen.
  • Weiter ist es möglich die Bewegung der Oberfläche und der Bürste zu kombinieren. So kann einerseits die Bürste 1 zusätzlich zu ihrer Umlaufbewegung (Pfeil) über die Oberfläche 10 bewegt werden, während sich die Oberfläche 10 ihrerseits bewegt.
  • In der Nähe der Umlenkung ist eine Öffnung 5 vorgesehen, aus der Druckluft 11 strömt. Diese Öffnung 5 wird im weiteren als Druckluftöffnung bezeichnet. Die Druckluftöffnung 5 ist über ein Leitungssystem 15 mit einem Druckluftbehälter oder einem Kompressor verbunden, so dass die Druckluft 11 mit einem hohen Druck aus der Druckluftöffnung 5 strömt. Zwischen dem Kompressor bzw. dem Druckluftbehälter ist ein Ventil vorgesehen, das es ermöglicht den Druck der Druckluft 11 zu steuern.
  • Im Bereich des Druckluftstromes ist ein Tröpfchenspender 6 angeordnet, aus dem eine Flüssigkeit 12, tröpfchenweise an die Druckluft 11 abgegeben wird. Der Tröpfchenspender 6 umfasst ein Flüssigkeitsleitungssystem 16 als Zuleitung, aus der eine Flüssigkeit wie Wasser und/oder Alkohol aus einem Behälter 13 zugeleitet wird.
  • Der Tröpfchenspender 6 weist dabei an einer Seite eine Öffnung auf, aus dem die Flüssigkeit, wie Wasser und/oder Alkohol, tritt. An der Öffnung bildet sich somit ein Tröpfchen, der von dem Fluid, von der Öffnung weggesaugt und/oder gerissen wird und an die entsprechenden Filamente 3 durch den Gas-/Luftstrom bewegt wird.
  • Dabei zeigt 1 eine Auswahl an möglichen Anordnungen der Einheit von Druckluftöffnung 5 und Tröpfchenspender 6.
  • Die Einheit Tröpfchenspender 6/Druckluftöffnung 5 kann in der Nähe der Filamentenden, insbesondere über den Filamentenden, angeordnet sein und so die Druckluft 11 gegen oder mit der Umlaufrichtung der Bürste 1 auf die Filamente 3 applizieren.
  • Auch kann die Einheit Tröpfchenspender 6/Druckluftöffnung 5 in der Nähe des Filamenthalters auf einer oder beiden Seiten der Bürste angeordnet werden, so dass der Luftstrom in Richtung der Filamentenden 3 strömt.
  • 2 zeigt ein bevorzugtes Wirkprinzip der Erfindung:
  • 2A zeigt ein Filament 3, das mit einem Filamentende 3' in einem Filamenthalter 2 befestigt ist. Das Filament ist senkrecht zum Filamenthalter 2 angeordnet und weist ein freies Filamentende 3' auf, das vom Filamenthalter 2 beabstandet ist. An dem Filament 3 befinden sich Verunreinigungen 9, die zum Beispiel von der zu reinigenden Oberfläche 10 herrühren können.
  • In der Nähe des Filamenthalters 2 ist eine Druckluftöffnung 5 angebracht, aus der Druckluft 11 strömt. Die Druckluftöffnung 5 ist mit einer Leitung 15 versehen, die die Druckluft 11 von einem Vorratsbehälter oder einer Pumpe (Kompressor) zu der Druckluftöffnung leitet.
  • An der Druckluftöffnung 5 befindet sich ein Tröpfchenspender 6, der über ein weiteres Leitungssystem 16 mit einem Behälter 13 verbunden ist. Der Tröpfchenspender weist eine Öffnung auf, aus der eine Flüssigkeit herausgedrückt werden kann. Der dafür notwendige Druck wird durch eine Pumpe 14 hervorgebracht, die sich in dem Flüssigkeits-Leitungssystem 16 befindet und welche die Flüssigkeit 12 in Richtung der Öffnung des Tröpfchenspenders 6 pumpt. Die Flüssigkeit wird in dem Behälter 13 bevorratet.
  • 2B zeigt, wie die Flüssigkeit mittels der Pumpe 14 über ein Leitungssystem 16 in Richtung des Tröpfchenspenders 6 gepumpt wird. An dem Tröpfchenspender 6 tritt die Flüssigkeit aus einer Öffnung aus und bildet aufgrund ihrer Oberflächenspannung ein oder mehrere Tröpfchen 7, die in den Druckluftstrom 11 abgegeben werden. Der Druckluftstrom 11 wird dabei durch die Druckluftöffnung 5 appliziert. Die Tröpfchen 7 bestehend aus der Flüssigkeit 12 werden mit dem Druckluftstrom 11 an das Filament 3 bewegt. Das Filament 3 lenkt den Druckluftstrom 11 und damit auch die Tröpfchen 7 ab. Die Tröpfchen 7 und auch der Druckluftstrom bewegen sich weiter in Richtung des freien Filamentendes 3' am Filament 3 entlang.
  • Durch das seitliche Auftreffen der Druckluft 11 und der Tröpfchen 7 auf dem Filament 3 wird das Filament 3 an der Auftreffstelle mit verschieden großen Kräften beaufschlagt, so dass das Filament 3 dort verschieden stark von der Druckluft 11 bzw. den Tröpfchen 7 weggedrückt wird. Dies erzeugt eine Bewegung, die ansatzweise in 2B zu sehen ist.
  • Die Druckluft 11 und auch die Tröpfchen 7 treffen auf die Verunreinigungen 9, die am Filament 3 anhaften. Diese Verunreinigungen. werden einerseits durch die Bewegung des Filaments 3, die durch die Druckluft 11 und die Tröpfchen 7 hervorgerufen wurde, gelöst und/oder gelockert, andererseits durch die Kraft, die von der Druckluft 11 und/oder den Tröpfchen 7 direkt auf die Verunreinigungen 9 ausgeübt wird, von dem Filament 3 gelöst und mit der Druckluft 11 und/oder dem Tröpfchen 7 mitbewegt.
  • Hierbei zeigen die Pfeile in 2B die Bewegungsrichtung der Druckluft 11 und der Tröpfchen 7 an. In dieser Richtung ist ein Absaugtrichter 8 angeordnet, der seinerseits mit einem Leitungssystem und einer Absaugpumpe versehen ist. Durch diesen Absaugtrichter 8 wird Luft aus der Umgebung abgesaugt und somit insbesondere die applizierte Druckluft 11 mit den Tröpfchen 7 und den Verunreinigungen 9. Die Druckluft 11 mit den Verunreinigungen 9 und den Tröpfchen 7 kann dann gefiltert werden, so dass die Verunreinigungen durch einen Filter separat entsorgt werden können.
  • 2C zeigt das Filament 3 in dem gereinigten Zustand. Die Verunreinigungen 9 wurden durch die Druckluft/Tröpfchenmischung in den Absaugtrichter 8 bewegt. Das Filament 3 hat wieder seine ursprüngliche Lage angenommen, da keine Kraft von Seiten der Druckluft 11 oder der Tröpfchen 7 auf das Filament 3 ausgeübt wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform bläst die Druckluftöffnung 5 im Betrieb der Bürste kontinuierlich Druckluft 11 auf die Bürste 1. Die Filamente werden, nachdem sie gereinigt sind, aus dem Druckluftstrom 11 entfernt, indem wie in 1 dargestellt ist, sich der Filamenthalter 2 weiterbewegt.
  • 1
    Bürste
    2
    Filamenthalter
    3
    Filament
    3'
    Filamentende
    4
    Umlenkrolle
    5
    Öffnung/Druckluftöffnung
    6
    Tröpfchenspender
    7
    Tröpfchen
    8
    Absaugtrichter
    9
    Verunreinigung
    10
    zu reinigende Oberfläche
    11
    Druckluft
    12
    Flüssigkeit
    13
    Behälter
    14
    Pumpe
    15
    Druckluft-Leitungssystem
    16
    Flüssigkeits-Leitungssystem
    17
    Absaugungs-Leitungssystem

Claims (30)

  1. Verfahren zur Reinigung von zumindest einer Bürste (1), wobei die zumindest eine Bürste (1) eine Vielzahl von Filamenten (3) aufweist, die zumindest in einem Filamenthalter (2) in der Art gehalten werden, dass die Filamente (3) zumindest ein freies Teilstück (3') zur Oberflächenreinigung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Fluid (11) aus zumindest einer Öffnung (5) an die Filamente (3) geströmt wird.
  2. Verfahren zur Reinigung zumindest einer Bürste (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste (1) eine Linearbürste ist.
  3. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Teilstück (3') ein Filamentende ist.
  4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fluid (11) ein Gas umfasst.
  5. Verfahren nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fluid (11) Druckluft umfasst.
  6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fluid (11) mit einem weiteren Fluid (12) versetzt wird.
  7. Verfahren nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fluid (11) nach dem Verlassen der zumindest einen Öffnung (5) mit einem weiteren Fluid (12) versetzt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fluid (11) mit Tröpfchen (7) versetzt wird.
  9. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tröpfchen (7) zumindest teilweise aus Wasser bestehen.
  10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tröpfchen (7) zumindest teilweise aus einer Reinigungsflüssigkeit bestehen.
  11. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Öffnung (5) das erste Fluid (11) mit einem Winkel kleiner als 90° zu den Filamenten (3) an die Filamente (3) strömt.
  12. Verfahren nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Öffnung (5) das erste Fluid (11) mit einem Winkel kleiner als 45° zu den Filamenten (3) an die Filamente (3) strömt.
  13. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fluid (11) zumindest teilweise von einem Absaugmittel aufgenommen wird.
  14. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Öffnung (5) in der Nähe des Filamenthalters (2) angeordnet ist.
  15. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens je eine Öffnung (5) an jeder Seite des Filamenthalters (2) angeordnet ist.
  16. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Öffnungen (5) zueinander in Bewegungsrichtung der Bürste (1) versetzt sind.
  17. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidausstoß aus der zumindest einen Öffnung (5) gesteuert und/oder geregelt werden kann.
  18. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstoß entsprechend Eigenschaften der Bürste (1) geregelt wird.
  19. Vorrichtung zum Reinigen von zumindest einer Bürste (1), wobei die zumindest eine Bürste (1) einen Filamenthalter (2) zum Halten einer Mehrzahl von Filamenten (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öffnung (5) zum Ausstoß von zumindest einem ersten Fluid (11) in der Nähe des Filamenthalters (2) angeordnet ist.
  20. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fluidspender (6) so angeordnet ist, dass ein dadurch gespendetes weiteres Fluid (12) von dem aus der zumindest einen Öffnung (5) austretenden ersten Fluid (11) erfasst werden kann.
  21. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Öffnung (5) zum Ausstoß zumindest eines ersten Fluides und/oder der Fluidspender mit einem Fluidbereitstellungsmittel verbunden ist.
  22. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Öffnung (5) ein Absaugmittel angeordnet ist.
  23. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugmittel einen Absaugtrichter (8) umfasst.
  24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugmittel so angeordnet ist, dass der Fluidstrom aus der zumindest einen Öffnung (5) in das Absaugmittel zumindest teilweise abgesaugt wird.
  25. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 19 bis 24; dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidspender Tröpfchen (7) bereitstellt, die durch den Strom des ersten Fluids (11) an die Filamente (3) transportiert werden.
  26. Reinigungssubstanz zum Applizieren von Kräften auf zumindest einen Teil zumindest einer Bürste zum Reinigen der zumindest einen Bürste umfassend eine Mehrzahl von Fluiden, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Fluid in Tröpfchen und/oder Blasen in einem weiteren Fluid vorliegen.
  27. Reinigungssubstanz nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Fluid in einem anderen Aggregatszustand als das weitere Fluid vorliegt.
  28. Reinigungssubstanz nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet dass das zumindest eine Fluid als Flüssigkeit und das weitere Fluid als Gas vorliegt.
  29. Reinigungssubstanz nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Fluid Druckluft ist.
  30. Reinigungssubstanz nach einem oder vorherigen Ansprüchen 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit Alkohol und/oder Wasser umfasst.
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