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DE102007054059A1 - Bettpfanne - Google Patents

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DE102007054059A1 DE102007054059A DE102007054059A DE102007054059A1 DE 102007054059 A1 DE102007054059 A1 DE 102007054059A1 DE 102007054059 A DE102007054059 A DE 102007054059A DE 102007054059 A DE102007054059 A DE 102007054059A DE 102007054059 A1 DE102007054059 A1 DE 102007054059A1
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    • A61G9/00Bed-pans, urinals or other sanitary devices for bed-ridden persons; Cleaning devices therefor, e.g. combined with toilet-urinals
    • A61G9/003Bed-pans

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Abstract

Bei einer Bettpfanne mit einer mit einer zentralen Öffnung (16) ausgebildeten Auflageschale (10) mit einer Auflagefläche für eine die Bettpfanne benutzende Person, welche Auflagefläche einen Steißauflagebereich für den Steißbereich der Person aufweist, an den sich Gesäßbackenauflagebereiche anschließen, die in gewölbte Außenflächen (20) eines im waagerechten Schnitt etwa U-förmigen Ansatzes (18) übergehen, der dem Steißauflagebereich gegenüberliegend von der Auflagefläche nach oben vorsteht, und einer nach oben offenen Unterschale (46) unter der Auflageschale, welche Unterschale einen Aufnahmeraum für durch die Öffnung hindurch abgegebenen Urin und Stuhl bildet, ist der Steißauflagebereich als eine Vertiefung (32) der Auflagefläche zur Aufnahme des Steißbeins und des unteren Endes der Wirbelsäule ausgebildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bettpfanne gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine gattungsgemäße Bettpfanne ist aus der EP 1 231 882 B1 bekannt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrund, eine gattungsgemäße Bettpfanne derart weiterzuentwickeln, dass sie einen verbesserten Komfort für eine die Bettpfanne benutzende Person bietet.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Bettpfanne gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
  • Dadurch, dass die Bettpfanne erfindungsgemäß im Steißauflagebereich mit einer Vertiefung ausgebildet ist, weist sie für auf der Auflageschale liegende Personen einen erhöhten Komfort auf, da die Knochen des unteren Endes der Wirbelsäule und des Steißbeins druckentlastet sind und nicht in Schmerz erzeugende Nähe zu der Auflagefläche kommen.
  • Die Unteransprüche 2 bis 5 kennzeichnen vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Ausnehmung.
  • Mit den Merkmalen des Anspruchs 6 wird die Handhabbarkeit der Bettpfanne verbessert, da die Kennzeichnung des Sollbereiches selbsterklärend ist.
  • Mit den Merkmalen des Anspruchs 7 wird eine erhöhte Auslaufsicherheit auch bei unachtsamem Umgang mit der vollen Bettpfanne erzielt.
  • Mit den Merkmalen des Anspruchs 8 wird eine einfache Transportierbarkeit der Bettpfanne erzielt.
  • Mit den Merkmalen des Anspruchs 9 kann die Bettpfanne derart benutzt werden, dass Geruchsbelästigungen auf ein Minimum herabgesetzt sind.
  • Mit den Merkmalen der Ansprüche 10 und 11 wird die Anpassbarkeit der Oberschale an unterschiedlichste Personen verbessert.
  • Mit den Merkmalen des Anspruchs 12 wird erreicht, dass die Bettpfanne nach Benutzung weitgehend ohne Geruchsbelästigungen für die Umgebung transportiert werden kann.
  • Der Erfindung wird im Folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren Einzelheiten erläutert.
  • Es stellen dar:
  • 1 eine perspektivische Ansicht schräg seitlich auf die Auflageschale einer Bettpfanne,
  • 2 eine perspektivische Ansicht schräg von vorne auf die Auflageschale,
  • 3 die Ansicht gemäß 1 mit auf die Auflageschale aufgesetztem Deckel,
  • 4 eine Vorderansicht der Bettpfanne im Transportzustand,
  • 5 unterschiedliche Ansichten der Auflageschale,
  • 6 unterschiedliche Ansichten der Unterschale,
  • 7 unterschiedliche Ansichten der Oberschale,
  • 8 unterschiedliche Ansichten des Deckels und
  • 9 unterschiedliche Ansichten der Baugruppe aus Unterschale, Auflageschale und Oberschale.
  • Gemäß 1 und 2 weist eine Bettpfanne eine insgesamt mit 10 bezeichnete Auflageschale auf, die einen bezüglich einer Unterseite der Auflageschale 10 insgesamt ebenen, umlaufenden Rand 12 aufweist, von dem aus eine Oberseite 14 der Auflageschale 10 in einem bezogen auf eine Längserstreckung der Bettpfanne mittleren Bereich leicht ansteigend, vorzugsweise konvex, zu einer Öffnung 16 verläuft. In ihrem gemäß der 1 rechten Bereich weist die Auflageschale einen nach oben vorstehenden Ansatz 18 auf, der im Schnitt parallel zum Rand 12 insgesamt U-förmig ist, wobei sich das U zur Öffnung 16 hin öffnet und die Außenflächen 20 der Schenkel des U weich gekrümmt in eine etwa senkrecht zur Ebene des umlaufenden Randes gerichtete Richtung übergehen. Die Außenflächen 20 schließen sich konkav gewölbt an die Oberseite 14 der Auflageschale 10 an.
  • Die Innenflächen des Ansatzes 18 bilden eine großflächige Begrenzung der Öffnung 16, wobei die Innenseite des Bodens 22 des U etwa senkrecht zur Ebene des Randes 12 gerichtet ist.
  • Auf der von dem Ansatz 18 abgewandten Seite der Öffnung 16 ist die Oberseite 14 der Auflageschale 10 mit einer muldenförmigen Vertiefung 24 versehen, deren Rand in Form eines Bogens 26 in geringem Abstand von dem Rand der Öffnung 16 zum Rand 12 der Auflageschale 10 verläuft, dann parallel zum Rand 12 läuft und schließlich in Endbereichen 28 einwärts und rückwärts in Richtung auf die Öffnung 16 verläuft. Die muldenförmige Vertiefung 24 ist insgesamt konkav und geht über insgesamt sichelförmige Schrägflächen 30, deren Oberränder durch die Endbereiche 28 gebildet werden, in eine kanal- bzw. rinnenförmige Vertiefung 32 über, die im Bereich einer Längsmittellinie A-A der Auflageschale 10 von deren gemäß 1 linkem Rand in die muldenförmige Vertiefung 24 einläuft. In 1 deutlich sichtbar ist, wie die Dicke bzw. Höhe des Randes 12 im Bereich der Schrägflächen 30 abnimmt, so dass die Auflageschale 10 im Bereich ihrer Längsmittellinie A-A mit einem flachen Randbereich 34 ausgebildet ist. Die rinnenförmige Vertiefung 32, die von der muldenförmigen Vertiefung 24 ausgeht, bildet somit einen gegenüber der Oberseite 14 der Auflageschale 10 weitestgehend abgesenkten Bereich, der dafür sorgt, dass, wenn die Gesäßbacken in den seitlichen Bereichen der muldenförmigen Vertiefung 24 angeordnet sind, das untere Ende der Wirbelsäule von Auflagedruck auf die Auflageschale 10 entlastet ist.
  • Mit L5 ist in 1 ein Wirbel des mit mehreren Wirbeln dargestellten Endes der Wirbelsäule skizziert. S1 bezeichnet das Steißbein.
  • Mit diesen Markierungen, die optional sind und insgesamt den Endbereich der Wirbelsäule und den Steißbereich bezeichnen, wird verdeutlicht, dass eine auf der Auflageschale befindliche Person eine Position einnehmen soll, bei der sich das untere Ende der Wirbelsäule im Bereich von L5 befindet, das Steißbein sich im Bereich von S1 befindet, wobei durch den verhältnismäßig steilen Übergang der Ausnehmung 24 zum Rand der Öffnung 16 hin die Positionierung erleichtert.
  • Die Innenbereiche der Gesäßbacken schließen sich an den Steißbereich an und umgeben die Öffnung 16 bis zu den Außenflächen 20 des zwischen die Beine genommenen Ansatzes 18, so dass eine von der Innenseite des einen Oberschenkels über die Innenseite der einen Gesäßbacke, den Steißbereich, die Innenseite der anderen Gesäßbacke und die Innenseite des anderen Oberschenkels gebildete Anlagefläche zwischen der Auflageschale 10 und einer Person gebildet ist.
  • Seitlich neben den Außenflächen 20 des Ansatzes 18 und an der Rückseite des Ansatzes 18 ist die Auflageschale 10 mit Aussparungen versehen, so dass Griffbereiche 35, 36 und 37 gebildet sind.
  • 3 zeigt die Auflageschale 10 der 1 mit einem die Öffnung 16 überdeckenden Deckel 40 dessen Rand den Öffnungsrand im Wurzelbereich des Ansatzes 18 übergreift und mit einer Verlängerung 42 den Querschnitt des Ansatzes 18 überdeckt. Der Deckel 40 weist zwei seitliche Augen 44 auf, mit denen er gehalten werden kann.
  • 4 zeigt eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Bettpfanne mit der bereits beschriebenen Auflageschale 10, einer unter der Auflageschale angeordneten Unterschale 46 zur Aufnahme des durch die Öffnung 16 abgegebenen Urins bzw. Stuhls, dem bereits beschriebenen Deckel 40, sowie einer noch nicht beschriebenen Oberschale 48.
  • In 4 deutlich sichtbar ist der nach unten abfallende Übergang 50 von der insgesamt verhältnismäßig flach ausgebildeten Oberseite 14 in die muldenförmige Vertiefung 24 und von dieser über die Schrägflächen 30 in die kanalförmige Vertiefung 32 sowie der flache Randbereich 34. In 4 ist weiter der glatte und stetig gewölbte Übergang von der Oberseite 14 der Auflageschale 10 zu den Außenflächen 20 des Ansatzes 18 sichtbar.
  • Im Folgenden werden die genannten Bauteile anhand schematischer Darstellungen in verschiedenen Ansichten erläutert.
  • 5 zeigt die Auflageschale 10, wobei 4a) eine perspektivische Darstellung zeigt und die 4c), d), e) und f) Schnitte in den Ebenen c, d, e und f der 4b) zeigen.
  • Insbesondere in den 4a) und 4c) sind an den Innenseiten der Seitenwände des im waagerechten Schnitt U-förmigen Ansatzes 18 ausgebildete Nuten 54 sichtbar, die nach unten und schräg in Richtung zum vom Griffbereich 34 abgewandten Ende der Auflageschale 10 geneigt verlaufen. Die Funktion der Nuten 54 wird weiter unten erläutert.
  • 6 zeigt im Figurenteil a) eine Aufsicht auf die Unterschale 46 und in den Figurenteilen b), c) und d) Schnitte durch die im Figurenteil a) angegebenen Ebenen b, c und d.
  • Wie aus einem Vergleich der 6a) mit 5b) ersichtlich, stimmt die Kontur der Auflageschale 10 etwa mit der der Unterschale 46 überein. Die Unterschale 46 ist mit den Griffbereichen 35, 36, 37 der Auflageschale entsprechenden Griffbereichen 56, 58 und 60 versehen, wobei nach unten weisende Stege der Auflageschale zwischen nach oben weisende Stege der Unterschale eingreifen, so dass die Griffbereiche durch die entsprechenden Ausnehmungen hindurch gegriffen werden können und dabei Unterschale und Auflageschale zusammen gehalten werden. Die jeweiligen Stege können auch derart ausgebildet sein, dass die beiden Bauteile in leicht zu lösender Weise miteinander verrasten.
  • Wie aus 6a) weiter erkennbar, weist die Unterschale 46 eine innere Ringwand 62 auf, die außerhalb der Öffnung 16 der Auflageschale 10 verläuft und von einer weiteren Ringwand 64 umgeben wird, so dass zwischen beiden Ringwänden 62 und 64 ein Überlaufraum 65 gebildet ist, der etwaige über die Ringwand 62 fließende Flüssigkeit aufnimmt. Die Ringwände 62 und 64 sind bevorzugt derart ausgebildet, dass sie bis unmittelbar zur Unterseite der Auflageschale 10 reichen oder in der Unterseite der Auflageschale 10 ausgebildete Nuten eingreifen. Eine Bodenwand 66 der Unterschale, von der aus die Ringwände 62 und 64 sowie eine Außenwand 68 der Unterschale vorstehen, ist vorzugsweise abgeschrägt, so dass der durch die Unterschale 46 gebildete, nach oben offene Behälter in Richtung zu dem Griffbereich 58 hin mit zunehmender Tiefe ausgebildet ist.
  • 7 zeigt die Oberschale 48 in verschiedenen Ansichten. 7a) zeigt eine perspektivische Darstellung, 7b) zeigt eine Aufsicht und 7c) zeigt einen Längsmittelschnitt durch die Oberschale, geschnitten längs der Linie c-c in 7b).
  • Die Oberschale 48 besteht aus einem mit U-förmigen Querschnitt ausgebildeten Hauptteil 70 und einem mit dem Hauptteil 70 beispielsweise über Zapfen gelenkig verbundenen Endstück 72.
  • Das Hauptteil 70 weist an seinem vom Endstück 72 abgewandten Ende einen U-förmigen Querschnitt auf, der etwa in den U-förmigen Querschnitt des Ansatzes 18 passt, wobei an den beiden Seitenwänden des Hauptteils 70 je ein Zapfen 74 vorgesehen ist, der in die Nut 54 des Ansatzes 18 einsetzbar ist. Auf diese Weise ist das Hauptteil 70 sowohl relativ zum Ansatz 18 verschiebbar als auch verschwenkbar. Das Hauptteil 70 ist gekrümmt ausgebildet und in seinen von den Zapfen 74 abgewandten Endbereich ragt ein ebenfalls mit U-förmigen Querschnitt ausgebildeter Endbereich des Endstücks 72 ein, das an seinem freien Ende geschlossen ist.
  • 7 zeigt den Deckel 40 in verschiedenen Ansichten, nämlich 8a) eine perspektivische Ansicht des Deckels 40, 8b) eine Aufsicht auf den Deckel, 8c) einen Längsschnitt durch den Deckel längs der Linie c-c der 8b) und 8d) einen Querschnitt durch den Deckel längs der Linie d-d in 8b).
  • 9 zeigt verschiedene Ansichten der Zusammenbaugruppe aus Auflageschale 10, und der Schale 46 und Oberschale 48, wobei 9a) eine perspektivische Ansicht, 9b) einen Schnitt längs der Linie b-b in 9c) und 9c) eine Aufsicht zeigt.
  • Die Funktion der beschriebenen Bettpfanne ist folgende:
    Einer bettlägerigen Person wird die Baugruppe aus Unterschale 46 und darauf angebrachter Auflageschale 10 gereicht. Die so gebildete Bettpfanne wird mit dem vom Griffbereich 36 abgewandten Ende voraus zwischen die Beine der bettlägerigen Person geschoben, bis deren Steiß in dem dafür vorgesehen Bereich der muldenförmigen Vertiefung 24 angeordnet ist. Die Oberschale 48 wird in den Ansatz 18 der Auflageschale 10 eingesetzt, oder, sofern sie bereits eingesetzt ist, nach unten geschoben und gedreht, so dass der Rand der Öffnung 16 am Steißbereich und den Innenseiten der Gesäßbacken der Person anliegt, die die Außenflächen 20 des Vorsprungs 18 zwischen den Innenseiten der Oberschenkel einklemmt, und der umlaufende freie Rand der Oberschale 48 von der Innenseite eines Oberschenkels über den Scham- bzw. Unterbauchbereich zur Innenseite des anderen Oberschenkels verläuft. Durch die Kippbarkeit des Endstücks 72 relativ zum Hauptteil 70 kann die Oberschale an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Insgesamt ist auf diese Weise der durch den Genitalbereich der Person, die Oberschale, die Auflageschale und die Unterschale begrenzte Raum gegenüber dem Außenraum zumindest weitgehend abgedichtet, so dass ein Stuhlgang der die Bettpfanne benutzenden Person die Umgebung nicht belästigt. Nach Beendigung des Stuhlgangs wird die Bettpfanne in Richtung des Ansatzes 18 von der sie benutzenden Person abgezogen, woraufhin der Deckel 40 ohne Abnahme der Oberschale 48 zum Verschluss der Öffnung 16 angebracht werden kann und die gesamte verschlossene Bettschale für eine Entleerung und Reinigung zur Verfügung steht.
  • Die Bettschale besteht vorteilhafterweise aus hochwertigem und maschinell reinigbarem Kunststoff und kann vielfältig abgeändert werden. Beispielsweise kann die muldenförmige Vertiefung 24, deren Form beispielsweise dem Abdruck einer in die Oberseite der Auflageschale eingedrückten Kugel oder eines eingedrückten Ellipsoids entspricht, entfallen und es kann lediglich die kanalförmige bzw. rinnenförmige Vertiefung 32 ausgebildet sein, die den gemäß 1 linksseitigen Randbereich 34 mit dem Rand der Öffnung 16 mit einer Form derart vorgesehen sein, dass das untere Ende der Wirbelsäule und der Steißbereich einer die Bettschale benutzenden Person druckentlastet sind. Der Rand 12 kann zu dem Endbereich 28 bzw. der Schrägfläche 30 hin, wie in 1 angedeutet, zunächst mit leicht zunehmender Dicke auslaufen und dann in den dünnen Randbereich 34 übergehen, wodurch die muldenförmige Vertiefung 24 deutlicher ausgebildet werden kann, so dass das Gesäß in Richtung auf die Öffnung gedrückt wird, und die durch die Schrägflächen 30 ausgebildete Stufe ausgeprägter ist. Die Schrägflächen 30 müssen nicht mit gleichmäßiger Steigung ausgebildet sein, sondern können in sich abgestuft werden, wodurch die Sollposition der Wirbelsäule bzw. des Steißbereichs genauer definiert werden kann. Auch ist die sichelförmige Ausbildung der Schrägflächen 30, die in 2 besonders deutlich sichtbar ist und die zu einer Aufweitung der rinnenförmigen Vertiefung 32 in Richtung auf den Rand der Auflageschale führt, nicht zwingend. Weiter kann die Auflageschale im Bereich des Randbereiches 34 eine Aussparung aufweisen und/oder kann der Rand der Öffnung 16 im Steißbereich abgesenkt sein. Die Auflageschale und die Unterschale können auch einteilig miteinander ausgebildet sein, wobei die Entleerung der Bettschale durch die Öffnung 16 hindurch erfolgt.
  • Mit der erfindungsgemäßen Bettschale wird die Versorgung bettlägeriger Personen und die damit verbundene Arbeit für Pflegepersonal vermindert und den auf die Benutzung einer Bettschale angewiesenen Personen ein angenehmerer Stuhlgang ermöglicht. Die erfindungsgemäße Bettschale kann sowohl in Krankenhäusern als auch im häuslichen Bereich verwendet werden.
  • 10
    Auflageschale
    12
    Rand
    14
    Oberseite
    16
    Öffnung
    18
    Ansatz
    20
    Außenfläche
    22
    Boden
    24
    muldenförmige Vertiefung
    26
    Bogen
    28
    Endbereich
    30
    Schrägfläche
    32
    rinnenförmige Vertiefung
    34
    Randbereich
    35
    Griffbereich
    36
    Griffbereich
    37
    Griffbereich
    40
    Deckel
    42
    Verlängerung
    44
    Auge
    46
    Unterschale
    48
    Oberschale
    50
    Übergang
    54
    Nut
    56
    Griffbereich
    58
    Griffbereich
    60
    Griffbereich
    62
    Ringwand
    64
    Ringwand
    65
    Überlaufraum
    66
    Bodenwand
    68
    Außenwand
    70
    Hauptteil
    72
    Endstück
    74
    Zapfen
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1231882 B1 [0001]

Claims (12)

  1. Bettpfanne, mit einer mit einer zentralen Öffnung (16) ausgebildeten Auflageschale (10) mit einer Auflagefläche für eine die Bettpfanne benutzende Person, welche Auflagefläche einen Steißauflagebereich für den Steißbereich der Person aufweist, an den sich Gesäßbackenauflagebereiche anschließen, die in gewölbte Außenflächen (20) eines im waagerechten Schnitt etwa U-förmigen Ansatzes (18) übergehen, der dem Steißauflagebereich gegenüberliegend von der Auflagefläche nach oben vorsteht, und einer nach oben offenen Unterschale (46) unter der Auflageschale, welche Unterschale einen Aufnahmeraum für durch die Öffnung hindurch abgegebenen Urin und/oder Stuhl bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Steißauflagebereich als eine Vertiefung (32) der Auflagefläche zur Aufnahme des Steißbeins und des unteren Endes der Wirbelsäule ausgebildet ist.
  2. Bettpfanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (32) insgesamt rinnenförmig ausgebildet ist.
  3. Bettpfanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche mit einer an den von dem Ansatz (18) abgewandten Randbereich der Öffnung (16) angrenzenden muldenförmigen Vertiefung (24) ausgebildet ist, die in ihrem von der Öffnung (16) abgewandten Bereich in die rinnenförmige Vertiefung (32) übergeht.
  4. Bettpfanne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenförmige Vertiefung (32) über Schrägflächen (30) mit zum Rand (12) der Auflageschale (10) zunehmender Tiefe in die muldenförmige Vertiefung (24) übergeht.
  5. Bettpfanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenförmige Vertiefung (32) sich zum Rand (12) der Auflageschale (10) hin aufweitet.
  6. Bettpfanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sollbereich, innerhalb dessen das untere Ende der Wirbelsäule und das Steißbein angeordnet sein sollen, gekennzeichnet ist.
  7. Bettpfanne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Unterschale (46) außerhalb einer Trennwand (62), die den Raum zur Aufnahme von Urin und Stuhl begrenzt, ein Überlaufraum (65) zur Aufnahme von aus dem Aufnahmeraum über die Trennwand überlaufender Flüssigkeit ausgebildet ist.
  8. Bettpfanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsbereich der Auflageschale (10) und der Unterschale (46) derart ausgebildet sind, dass bei auf der Unterschale befindlicher Auflageschale Griffbereiche (35, 56; 36, 58; 37, 60) gebildet sind, durch die hindurch die Auflageschale und die Unterschale gemeinsam greifbar sind.
  9. Bettpfanne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine in den Ansatz (18) der Auflageschale (10) einsetzbare Oberschale (48), mit im Bereich der Überlappung mit dem Ansatz auf den des Ansatzes abgestimmten U-förmigen Querschnitt, wobei die Ränder der Seitenwände und eines Endstücks (72) der Oberschale derart geformt sind, dass sich ausgehend von dem an den Rand der Oberschale angrenzenden Rand des Ansatzes (18) zwischen dem Ansatz und einer auf der Auflageschale befindlichen Person eine von der Innenseite eines Oberschenkels über den Unterbauchbereich zur Innenseite des anderen Oberschenkels verlaufende Berührlinie ergibt.
  10. Bettpfanne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberschale (48) mit seitlichen Zapfen (74) ausgebildet ist, die innenseitig in an dem Ansatz (18) ausgebildete Nuten (54) einsetzbar sind.
  11. Bettpfanne nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass an einem mit U-förmigen Querschnitt ausgebildeten Hauptteil (70) des Ansatzes (18) beweglich ein Endstück (72) angebracht ist, in dem der U-förmige Querschnitt endet.
  12. Bettpfanne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdeckung der Öffnung (18) der Auflageschale (10) ein Deckel (40) vorgesehen ist.
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