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DE102007043064A1 - Nischenorganisationssystem für die Nische zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank in Küchen - Google Patents

Nischenorganisationssystem für die Nische zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank in Küchen Download PDF

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Publication number
DE102007043064A1
DE102007043064A1 DE102007043064A DE102007043064A DE102007043064A1 DE 102007043064 A1 DE102007043064 A1 DE 102007043064A1 DE 102007043064 A DE102007043064 A DE 102007043064A DE 102007043064 A DE102007043064 A DE 102007043064A DE 102007043064 A1 DE102007043064 A1 DE 102007043064A1
Authority
DE
Germany
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niche
box
organization system
hook
spice
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007043064A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Albrecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schueller Mobelwerk KG
SCHUELLER MOEBELWERK KG
Original Assignee
Schueller Mobelwerk KG
SCHUELLER MOEBELWERK KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schueller Mobelwerk KG, SCHUELLER MOEBELWERK KG filed Critical Schueller Mobelwerk KG
Priority to DE102007043064A priority Critical patent/DE102007043064A1/de
Publication of DE102007043064A1 publication Critical patent/DE102007043064A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B97/00Furniture or accessories for furniture, not provided for in other groups of this subclass
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B77/00Kitchen cabinets
    • A47B77/02General layout, e.g. relative arrangement of compartments, working surface or surfaces, supports for apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/30Lighting for domestic or personal use
    • F21W2131/301Lighting for domestic or personal use for furniture
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO THE FORM OR THE KIND OF THE LIGHT SOURCES OR OF THE COLOUR OF THE LIGHT EMITTED
    • F21Y2103/00Elongate light sources, e.g. fluorescent tubes
    • F21Y2103/10Elongate light sources, e.g. fluorescent tubes comprising a linear array of point-like light-generating elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO THE FORM OR THE KIND OF THE LIGHT SOURCES OR OF THE COLOUR OF THE LIGHT EMITTED
    • F21Y2115/00Light-generating elements of semiconductor light sources
    • F21Y2115/10Light-emitting diodes [LED]

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  • Assembled Shelves (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Nischenorganisationssystem (1), modular aufgebaut und ausgebildet und bestimmt für die Nische (2) zwischen Arbeitsplatte (4) und Hängeschrank (3) in Küchen, umfassend a) als erstes Systemmodul eine Nischenwandverkleidung (10) mit einer Vorderseite und einer Rückseite, ausgebildet a1) mit einer waagrecht angeordneten oberen Montageprofilschiene (11), a2) mit einer waagrecht angeordneten unteren Montageprofilschiene (12), und a3) mit mindestens einem senkrecht zwischen oberer Montageprofilschiene (11) und unterer Montageprofilschiene (12) angeordneten und sich zwischen oberer Montageprofilschiene (11) und unterer Montageprofilschiene (12) erstreckenden Nischenpaneel (15) mit einer senkrechten Dekorseite als Sichtfläche an der Vorderseite der Nischenwandverkleidung (10), a4) wobei die obere Montageprofilschiene (11) eine zur Vorderseite der Nischenwandverkleidung (10) offene obere Funktionsnut (13) ausbildet, a5) wobei die untere Montageprofilschiene (12) eine zur Vorderseite der Nischenwandverkleidung (10) offene untere Funktionsnut (14) ausbildet, a6) wobei obere Funktionsnut (13) und untere Funktionsnut (14) horizontal und parallel zueinander verlaufen, b) und als zweites Systemmodul mindestens eine Multifunktions-Box (20), ausgebildet und bestimmt zur Anbringung an der Nischenwandverkleidung (10), umfassend mindestens einen oberen Haken (234), der mit der oberen Funktionsnut (13) korrespondiert zur Anbringung der Box (20) an ...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Nischenorganisationssystem für die Nische zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank in Küchen.
  • Haushaltsküchen erfordern viel Stauraum, müssen aber auch ausreichend Arbeitsfläche zur 0Verfügung stellen. Dementsprechend sind Unterschränke und Hängeschränke die üblichen Möbel, mit denen Küchen ausgestattet werden. Die erforderliche Arbeitsfläche stellt eine auf den Unterschränken angeordnete Arbeitsplatte zur Verfügung. Die Hängeschränke sind mir Abstand über der Arbeitsplatte angeordnet, so dass ein ausreichender Arbeitsraum oberhalb der Arbeitsplatte zur Verfügung steht. Der Raum zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank wird als Nische bezeichnet.
  • Die Nische wird rückseitig üblicherweise von der Küchenwand begrenzt. Es ist bekannt, den Nischenbereich der Küchenwand durch Anbringung von Fliesen zu schützen, ihn dadurch leicht reinigbar auszubilden und gleichzeitig zu dekorieren. Ferner ist es bekannt, die Küchenwand im Nischenbereich mit Paneelen zu verkleiden, beispielsweise im Stil oder passend zum Stil der übrigen Küchenmöbelfronten.
  • Es ist ferner bekannt, Küchenhilfsmittel wie Kochlöffel, Messer und Küchenrollen sowie typisches Kochzubehör wie Gewürze griffbereit in der Nische anzuordnen, beispielsweise über Relingsysteme, an denen die unterschiedlichen Teile angehängt werden. Es ist auch üblich, Steckdosen für Küchengeräte in der Nische anzuordnen. In vielen Fällen weist die Nische auch eine Beleuchtung auf.
  • Nachteilig bei diesen vorgenannten Systemen ist, dass zur Verwirklichung vielfältiger Funktionen mehrere Systeme miteinander kombiniert werden müssen. Dies ist aufwändig und optisch wenig ansprechend.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein flexibles Nischenorganisationssystem anzugeben, das eine individuelle Verwirklichung vielfältiger Funktionen entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen des Küchennutzers im Rahmen eines optisch und funktional ansprechenden Gesamtkonzepts ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein Nischenorganisationssystem mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den von Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Das erfindungsgemäße Nischenorganisationssystem ist modular aufgebaut. Es ist ausgebildet und bestimmt für die Nische zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank in Küchen.
  • Das Nischenorganisationssystem umfasst als erstes Systemmodul eine Nischenwandverkleidung mit einer Vorderseite (der Küche bzw. dem Benutzer zugewandt) und einer Rückseite (der Küchenwand, die sie verkleidet, zugewandt). Die Nischenwandverkleidung wird ausgebildet mit einer waagrecht angeordneten oberen Montageprofilschiene, mit einer waagrecht angeordneten unteren Montageprofilschiene, und mit mindestens einem senkrecht zwischen oberer Montageprofilschiene und unterer Monatageprofilschiene angeordneten und sich zwischen oberer Montageprofilschiene und unterer Montageprofilschiene erstreckenden Nischenpaneel mit einer senkrechten Dekorseite als Sichtfläche an der Vorderseite der Nischenwandverkleidung.
  • Ferner bildet die obere Montageprofilschiene eine zur Vorderseite der Nischenwandverkleidung offene obere Funktionsnut aus und die untere Montageprofilschiene bildet eine zur Vorderseite der Nischenwandverkleidung offene untere Funktionsnut aus. Die beiden Funktionsnuten verlaufen horizontal und parallel zueinander.
  • Des Weiteren umfasst das Nischenorganisationssystem als zweites Systemmodul mindestens eine Multifunktions-Box. Diese ist ausgebildet und bestimmt zur Anbringung an der Nischenwandverkleidung. Die Multifunktions-Box umfasst mindestens einen oberen Haken, der mit der oberen Funk tionsnut korrespondiert zur Anbringung der Box an der Nischenwandverkleidung.
  • Die Vorteile der Erfindung liegen zum einen in der ansprechenden optischen Gesamtgestaltung. Das Nischenpaneel kann nahezu beliebig gestaltet sein, das Paneel kann an seiner Sichtseite auch spezielle Dekorschichten aufweisen, beispielsweise auch Glasschichten. Dadurch ist eine äußerst flexible, hochwertige und den jeweiligen Wünschen des Benutzers entsprechende Dekorierung der Nischenrückwand möglich. Optisch ansprechend ist ferner die symmetrische Gestaltung aus einem mittleren Wandpaneel, das oben und unten von je einer Montageprofilschiene (die gegebenenfalls mit geeigneten Abdeckungen bzw. Verblendungen versehen ist) mit Funktionsnut begrenzt wird. Dadurch ergibt sich ein langgestreckter, optisch weiträumig wirkender Gesamteindruck. Zum anderen ermöglichen obere und untere Funktionsnut eine flexible und funktionale Ausstattung der Nische mit vielfältigen Hilfsmitteln, Versorgungssystemen und Kochzubehör.
  • Zentrales Element des Nischenorganisationssystems ist hierbei die Multifunktionsbox, die je nach Ausstattung für die verschiedensten Funktionen einsetzbar ist. Diese Box ist – ebenso wie weitere Systemmodule – flexibel an den Funktionsnuten der Nischenwandverkleidung anbringbar, die genaue Position kann durch entsprechende Positionierung relativ zu den Nuten gewählt werden und ist durch Verschieben innerhalb der waagrechten Nuten veränderbar. Die Anbringung über oberen Haken und Funktionsnut sorgt für einen stabilen Halt der Box und ermöglicht gleichzeitig ein waagrechtes Verschieben der Box, geführt durch die Funktionsnut.
  • Nischenwandverkleidung und Multifunktions-Box bzw. Multifunktions-Boxen fügen sich zu einem ansprechenden optischen Gesamterscheinungsbild. Wie bereits angesprochen ruft die aus Paneel und Montageprofilschienen mit Funktionsnuten gebildete Nischenwandverkleidung einen waagrechten, gestreckt und weitläufig wirkenden Gesamteindruck hervor. Dieser Eindruck ergänzt sich hervorragend mit den senkrechten optischen Unterbrechungen, die von den Boxen hervorgerufen werden. Insgesamt ergibt sich aus der erfindungsgemäßen Ausbildung somit das optische Konzept eines breiten, horizontalen Bandes mit aufgesetzten vertikalen Streifen, den Multi funktions-Boxen. Dieses optische Konzept kann durch eine entsprechende Farbgebung und durch entsprechende Verkleidung der Montageprofilschienen unterstützt werden.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Multifunktions-Box ferner mindestens einen unteren Haken aufweist, der mit der unteren Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung der Box an der Nischenwandverkleidung. Die Box ist in diesem Fall über mindestens einen oberen und mindestens einen unteren Haken stabil über beide Funktionsnuten an der Nischenwandverkleidung angebracht. Die Anbringung über beide Funktionsnuten, obere und untere Funktionsnut, sorgt für einen stabilen Halt der Box, auch bei erheblicher Belastung. Ein Verschieben ist aufgrund der Doppelführung in zwei Nuten problemlos und ohne versehentliches Aushängen der Box möglich.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Multifunktions-Box zwei über mindestens ein Scharnier, beispielsweise genau ein oder zwei oder drei Scharniere, drehbeweglich miteinander verbundene Seitenprofilelemente auf. Diese bilden in einem geschlossenen Zustand in einem waagrechten Querschnitt ein Viereck, insbesondere ein Rechteck oder ein Quadrat. Das Rechteck bzw. das Quadrat wird gemäß einer Ausführungsvariante beim Öffnen der Box, d. h. beim Auseinanderdrehen der beiden Seitenprofilelemente, an einer seiner Diagonalen oder an einer Mittelsenkrechten durch zwei gegenüberliegende Seiten auseinandergezogen, d. h. die Diagonale bzw. die Mittelsenkrechte bildet den Schnitt durch den Querschnitt und damit durch die Box beim Öffnen. Das Öffnen durch eine Drehbewegung ist möglich, indem nur ein erstes der beiden Seitenprofilelemente über entsprechende Haken an den Funktionsnuten angebracht ist, während das zweite Seitenprofilelement über Scharniere ausschließlich an dem ersten Seitenprofilelement angebracht ist und nicht direkt an den Nuten oder der Nischenwandverkleidung insgesamt angebracht ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist jedes der beiden vorgenannten Seitenprofilelemente im Querschnitt mindestens einen Winkel auf, insbesondere mindestens einen rechten Winkel. Dies bedeutet, dass jedes Seitenprofil zur zumindest teilweisen Ausbildung von mindestens zwei Seiten der Multi funktions-Box beiträgt. Vorzugsweise weisen beide Seitenprofilelemente im Querschnitt eine L-Form oder eine U-Form auf. Die L-Form ermöglicht das Öffnen an der Diagonalen des Querschnitts, die U-Form ermöglicht das Öffnen an der Mittelsenkrechten des Querschnitts der Multifunktions-Box.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung weist die Multifunktions-Box eine oder mehrere innenliegende Nuten, vorzugsweise an jeder senkrechten Seite zwei senkrecht verlaufende, vorzugsweise sich durch die gesamte Box erstreckende, Nuten zur Anbringung eines oder mehrerer Einbauelemente auf.
  • Die Multifunktions-Box ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung durch Einbauelemente ausbaubar, insbesondere zu einer Schalenbox zur Aufnahme von Schalen oder zu einer Allzweckbox zur Aufbewahrung von Küchenutensilien oder zu einer Spülbox zur Aufnahme von Spülutensilien oder zu einer Gewürzbox zur Aufbewahrung von getrockneten Gewürzen und/oder frischen Gewürzstöckchen oder zu einer Küchenrollenbox mit einem Rollenhalter für eine Küchenrolle oder zu einer Regalbox oder zu einer Steckdosenbox mit einer Einfach- oder Mehrfachsteckdose zum Anschließen von Küchengeräten oder zu einer Essig-Öl-Box zur Aufnahme von Essig- und Ölflaschen oder zu einer Hakenbox mit einer Hakenleiste oder zu einer Folienspender-Box zur Aufnahme und Bereitstellung von Folien oder zu einer Messerblock-Box zur Aufnahme und Bereitstellung von Messern oder zu einer Gerätebox zur Aufnahme von Küchengeräten, insbesondere eines Stabmixers. Diese Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten der Multifunktions-Box des erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems verdeutlicht die Flexibilität und Funktionalität des Systems.
  • Nachfolgend seien verschiedene Einbauelemente der Multifunktions-Box genannt, die alternativ oder additiv als Bestandteil des erfindungsgemäßen Systems vorgesehen sein können und mittels denen sich die vorgenannten Boxausgestaltungen verwirklichen lassen.
  • Als erstes Einbauelement sei ein Quadrat- oder Rechteckboden genannt. Dieser weist vorzugsweise einer Vertiefung zur Aufnahme von Behältnissen und/oder Funktionselementen, vorzugsweise eines Küchenrollenhalters, auf.
  • Als zweites Einbauelement der Multifunktions-Box sei ein Dreiecksboden genannt. Dieser ist insbesondere bestimmt zur Ausbildung eines Boxdeckels und/oder zur Aufnahme oder Ausbildung von Funktionselementen.
  • Ferner sein ein Steckdoseneinsatz als drittes Einbauelement angeführt. Dieser Einsatz ist ausgebildet zur Anbringung von Steckdosen, insbesondere Schuko-Steckdosen, über die Küchengeräte an das Stromnetz angeschlossen werden können.
  • Als viertes Einbauelement sei ein Messerblock genannt, der insbesondere mit Schlitzen zur Aufnahme der Messer und/oder mit einer Neigung an der Blockoberseite, die die Messer in den Schlitzen hält, ausgebildet ist.
  • Das fünfte Einbauelement der Multifunktions-Box ist eine Hakenleiste.
  • Zu nennen ist noch als sechstes Einbauelement der Multifunktions-Box ein Folieneinsatz, insbesondere ausgebildet zur Aufnahme von zwei Folienrollen und/oder ausgebildet mit einem Scharnier zum Aufklappen des Folieneinsatzes für die Einbringung der Folienrollen und/oder ausgebildet mit einer Umlenkstange und/oder Abreißkante oder -zähnen zum Abreißen der Folie.
  • Zur Anbringung in der Multifunktions-Box weisen die vorgenannten Einbauelemente zweckmäßigerweise Befestigungselemente auf, die mit den Nuten der Multifunktions-Box korrespondieren, so dass die Einbauelemente über diese innenliegenden Nuten in der Box anbringbar bzw. befestigbar sind.
  • Eine Weiterbildung des Nischenorganisationssystems sieht vor, dass die obere Montageprofilschiene und/oder die unterer Montageprofilschiene ausgebildet sind zur Aufnahme und/oder Anbringung einer Beleuchtung, insbesondere eines oder mehrerer LED-Strips (LED-Streifen), und/oder eines Blendenprofils an der Vorderseite der Nischenwandverkleidung und/oder einer Kabelhalterung oder -führung. Die Beleuchtung erfüllt sowohl funktionale Zwecke, nämlich die Beleuchtung der Arbeitsfläche, als auch optische Zwecke, indem Sie die optische Wirkung der Nischenwandverkleidung unterstreicht. Gegebenenfalls können spezielle Lichteffekte vorgesehen sein, bei spielsweise eine einstellbare Leuchtfarbe oder eine sich automatisch oder in eingestellter Weise ändernde Leuchtfarbe. Das Blendenprofil sorgt fit eine angenehme Wirkung der Beleuchtung und setzt gegebenenfalls eigene optische Akzente. Kabelhalterungen und Kabelführungen, vorzugsweise verdeckt in der Montageprofilschiene untergebracht, beispielsweise hinter dem Blendenprofil, ermöglichen eine einfache Verlegung der Kabel und damit eine einfache elektrische Versorgung an den jeweils gewünschten Stellen, ohne dass die Kabel stören oder sichtbar sind. Vorzugsweise lassen sich die Kabel in den Montageprofilschienen wie in einem Installationskanal verlegen. Es kann auch vorgesehen werden, den Einbau von Steckdosen in die Montageprofilschienen zu ermöglichen.
  • Eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die obere Montageprofilschiene und/oder die unterer Montageprofilschiene einen Harpunensteg ausbilden, der mit einer korrespondierenden Nut im Nischenpaneel zur Anbringung und Befestigung des Nischenpaneels an der jeweiligen Montageprofilschiene zusammenwirkt. Ein Harpunensteg weist im Querschnitt ein Tannenbaumprofil auf, die Zacken setzen einem Herausziehen des Profils aus einer Nut einen Widerstand entgegen und verhindern somit das Herausrutschen des Paneels aus dem Harpunensteg und damit das Loslösen von der Montageprofilschiene.
  • Zweckmäßig ist ferner, wenn die obere Montageprofilschiene und/oder die unterer Montageprofilschiene Befestigungsöffnungen aufweisen, über die die Montageschiene mittels Befestigungsmitteln, insbesondere Schrauben, an einem Hängeschrank und/oder einer Arbeitsplatte und/oder an einer Küchenwand befestigbar oder befestigt ist.
  • Bevorzugt sind die obere Montageprofilschiene und die unterer Montageprofilschiene identisch ausgebildet und in der montierten Nischenwandverkleidung zueinander um 180° gedreht und damit entsprechend einer Spiegelung an einer horizontalen Ebene angeordnet. Dies reduziert die Gesamtzahl der im Nischenorganisationssystem bereitzustellenden und an die jeweilige Küchenbaustelle anzuliefernden unterschiedlichen Teile. Ferner erhöht es die Flexibilität des Gesamtsystems.
  • Besonders vorteilhaft ist ferner, die obere Funktionsnut in der oberen Montageprofilschiene und/oder die untere Funktionsnut in der unteren Montageprofilschiene symmetrisch zu einer horizontalen Ebene durch die jeweilige Nutmitte auszubilden. Von Vorteil ist es auch, wenn obere und/oder untere Funktionsnut jeweils einen oberen Hinterschnitt und einen unteren Hinterschnitt aufweisen, wobei oberer Hinterschnitt und unterer Hinterschnitt vorzugsweise symmetrisch zu einer oder der horizontalen Ebene durch die jeweilige Nutmitte ausgebildet sind. Die Hinterschnitte ermöglichen die Anbringung der Systemmodule über entsprechende Haken, die Symmetrie ermöglicht den flexiblen Einsatz, da die Schienen in verschiedenen Stellungen einsetzbar sind, beispielsweise sowohl als untere Montageprofilschiene als auch als obere Montageprofilschiene.
  • Neben der Nischenwandverkleidung als erstem Systemmodul und der Multifunktions-Box als zweitem Systemmodul weist das Nischenorganisationssystem vorzugsweise noch weitere Systeme auf. Als Beispiele sei ein Flaschenträger als drittem Systemmodul genannt, wobei der Flaschenträger mindestens einen oberen Haken, der mit der oberen Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des Flaschenträgers an der Nischenwandverkleidung, und mindestens einen unteren Haken, der mit der unteren Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des Flaschenträgers an der Nischenwandverkleidung, umfasst, und wobei der Flaschenträger einen festen Materialblock, insbesondere einen Holzblock, aufweist, in dem seitlich einseitig oder an gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen zur teilweisen Aufnahme von Flaschen ausgebildet sind.
  • Ferner sei ein Gewürzträger als viertes Systemmodul genannt, wobei der Gewürzträger mindestens einen oberen Haken, der mit der oberen Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des Gewürzträgers an der Nischenwandverkleidung, und mindestens einen unteren Haken, der mit der unteren Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des Gewürzträgers an der Nischenwandverkleidung, umfasst, und wobei der Gewürzträger einen festen Materialblock, insbesondere einen Holzblock, aufweist, in dem seitlich einseitig oder an gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen zur zumindest teilweisen Aufnahme von Gewürzbehältern, insbesondere Gewürzstreuern, ausgebildet sind.
  • Ein oder mehrere Einhängebords könne als fünftes Systemmodul angeführt werden, wobei die Einhängebords mindestens einen Haken aufweisen, der mit der oberen Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des Einhängebords an der Nischenwandverkleidung.
  • Als sechstes Systemmodul kann ein Haken- und/oder Bilderrahmenprofil genannt werden, wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil mindestens einen Haken, der mit der oberen Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des Haken- und/oder Bilderrahmenprofils an der Nischenwandverkleidung, umfasst, und wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil als Bilderrahmenprofil zwei hintereinander angeordnete Glasscheiben umfasst, insbesondere eine fest an dem Profil befestigte und eine entfernbare Glasscheibe, und/oder wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil als Hakenprofil eine Abdeckplatte, insbesondere eine Glasscheibe, und eine Hakenleiste aufweist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass Abdeckplatte und Hakenleiste fest an dem Profil befestigt sind.
  • Als siebtes Systemmodul kommen spezielle Behältnisse, insbesondere Schalen oder Allzweckbehälter, in Betracht, die hinsichtlich ihrer Abmessungen mit der Multifunktions-Box und/oder den Einhängebords und/oder weiteren Küchenmodulen, insbesondere Schubladen, korrespondieren.
  • Schließlich sei als achtes Systemmodul noch ein Gewürzbehälter, insbesondere ein Gewürzstreuer, genannt, wobei der Gewürzstreuer ein Glas und einen auf dem Glas anbringbaren, insbesondere aufsteck- oder aufschraubbaren, Deckel umfasst, wobei das Glas einen zentralen hohlen Glaskörper mit quadratischem Querschnitt aufweist, der an einem ersten Ende geschlossen ist und an einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende eine Öffnung aufweist, die von einem gegenüber dem zentralen Glaskörper zurückversetzten Anschlussbereich für den Deckel umgeben ist, wobei der zentrale Glaskörper zumindest abschnittsweise von mindestens einem Abstandshalter aus weichem Material, insbesondere elastischem Material, vorzugsweise einem Gummiring, umspannt ist, wobei der Außenumfang des Abstandshalters größer ist als der maximale Außenumfang des quadratischen Querschnitts des zentralen Glaskörpers, und wobei der Abstandshalter der art an dem zentralen Glaskörper angeordnet ist, dass der Abstandshalter in Draufsicht auf den zentralen Glaskörper an jeder Stelle gegenüber dem zentralen Glaskörper hervortritt.
  • Der zentrale Glaskörper des Gewürzbehälters bildet in einer vorteilhaften Weiterbildung eine umlaufende Nut aus, über die der Abstandshalter am zentralen Glaskörper angebracht ist.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante ist der Deckel des Gewürzbehälters und der Anschlussbereich des Glases für den Deckel im Querschnitt rund ausgebildet. Ferner kann der Anschlussbereich des Glases des Gewürzbehälters umlaufende Rillen oder ein Gewinde zur Anbringung des Deckels aufweisen.
  • Bevorzugt sind die Querschnittsabmessungen des Gewürzbehälters derart gewählt, dass der Außenumfang von vier zum Quadrat angeordneten Gewürzbehältern und/oder die Höhe der Gewürzbehälter mit den Abmessungen der Multifunktions-Box und/oder der Einhängebords und/oder weiterer Küchenmodule korrespondiert, insbesondere den Umfangsabmessungen der Behältnisse des siebten Systemmoduls entspricht. Dies ermöglicht eine besonders kompakte und platzsparende Unterbringung der Behältnisse und Gewürzbehälter.
  • Zweckmäßige Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems sehen als weitere Systemmodule ein oder mehrere Erweiterungspaneele zur Erweiterung der Wandverkleidung nach oben oder unten, und/oder ein oder mehrere Abdeckprofil zum Abdecken der Seitenkanten der Paneele und/oder zum Anbringen der Paneele, und/oder mindestens einen Befestigungswinkel zur Anbringung von Erweiterungspaneelen, insbesondere im Sockelbereich einer Küchenwand, und/oder mindestens ein Weiterbauprofil mit mindestens einem Harpunensteg zur Anbringung eines Erweiterungspaneels an einer der Montageprofilschienen, und/oder mindestens eine Zwischenbauprofilschiene zur Verbindung zweier Erweiterungspaneele, insbesondere aufweisend eine Funktionsnut, die entsprechend der oberen Funktionsnut der oberen Montageprofilschiene ausgebildet ist, und insbesondere aufweisend zwei entgegengesetzt ausgerichtete Harpunenstege zur Anbringung der beiden Erweiterungspaneele.
  • Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
  • 1 schematisch ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems,
  • 2 bis 4 schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Multifunktions-Box eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems,
  • 5 bis 19 ein Ausführungsbeispiel einer Nischenwandverkleidung eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems, in verschiedenen Zusammenbauvarianten sowie in Einzeldarstellung verschiedene Komponenten für den Aufbau einer Nischenwandverkleidung,
  • 20 im Querschnitt ein Ausführungsbeispiel einer Multifunktions-Box, beispielsweise geeignet zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung gemäß 5 bis 19,
  • 21 bis 23 verschiedenen Haken zur Anbringung der Multifunktions-Box gemäß 20 und weiterer Systemmodule an die Nischenwandverkleidung,
  • 24 und 25 eine Randabdeckung für die Multifunktions-Box nach 20,
  • 26 bis 38 verschiedenen Einbauelemente für die Multifunktionsbox nach 20,
  • 39 bis 48 Ausführungsbeispiele für verschiedene Systemmodule eines Nischenorganisationssystems, beispielsweise ge eignet zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung gemäß 5 bis 19,
  • 49 bis 54 Ausführungsbeispiele für Behältnisse, beispielsweise Schüsseln und Gewürzbehälter, als Systemmodule eines Nischenorganisationssystems, beispielsweise geeignet in Verbindung mit der Multifunktions-Box nach 20 und/oder den Systemmodulen gemäß 39 bis 48,
  • 56 bis 59 verschiedene Beispiele für kompakte Behälteranordnungen, die mit den Behältnissen nach 49 bis 54 im Vergleich zu vorbekannten Behälteranordnungen umsetzbar sind,
  • 60 bis 65 ein alternatives Ausführungsbeispiel für eine Multifunktions-Box eines erfindungemäßen Nischenorganisationssystems, beispielsweise auch geeignet zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung gemäß 5 bis 19, in verschiedenen Ausgestaltungen mit Einbauelementen.
  • Einander entsprechende Komponenten und Teile sind in den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • 1 zeigt schematisch im Überblick eine Küche, in der ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems 1 in einer Nische 2 zwischen Hängeschränken 3 und einer Arbeitsplatte 4, die auf Unterschränke 5 aufgesetzt ist, umgesetzt ist. Zu erkennen ist eine Nischenwandverkleidung 10 mit einer oberen Montageprofilschiene 11 mit oberer Funktionsnut 13 und einer unteren Montageprofilschiene 12 mit unterer Funktionsnut 14. Beide Montageprofilschienen 11, 12 sind mit einer Abdeckung versehen, sie verlaufen wie die beiden Funktionsnuten 13, 14 horizontal und parallel zueinander. Zwischen den Montageprofilschienen 11, 12 ist ein Nischenpaneel 15 angeordnet, das sich senkrecht von der oberen Montageprofilschiene 11 bis zur unteren Montageprofilschiene 12 erstreckt.
  • An der Nischenwandverkleidung 10 als erstem Systemmodul des Nischenorganisationssystems 1 sind in 1 verschiedene Systemmodule angebracht, durch Einhängen in die Funktionsnuten 13, 14: Zwei Multifunktions-Boxen 20, eine Breitbox 27, ein Flaschenträger 30, ein Gewürzträger 40 und ein Einhängebord 51. Diese Systemmodule können an beliebiger Stelle an der Nischenwandverkleidung 10 angebracht werden und sind vorzugsweise entlang der Funktionsnuten 13, 14 horizontal verschiebbar.
  • 2 bis 4 zeigen schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Multifunktions-Box 20 eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems. Die Box 20 umfasst zwei Seitenprofilelemente 120, 121, die jeweils einen 90°-Winkel aufweisen und zwei Seiten der Box 20 ausbilden. Das erste Seitenprofilelement 120 ist an der Nischenwandverkleidung 10 angebracht, das zweite Seitenwandprofilelement 121 ist über Scharniere 122 mit dem ersten Seitenprofilelement 120 drehbeweglich verbunden. 2 zeigt in Draufsicht bzw. in Querschnittsdarstellung oben den geschlossenen Zustand der Box 20 und unten den geöffneten Zustand der Box 20. In Querschnitt wird die Box 20 entlang einer Diagonale 123 des quadratischen Boxquerschnitts geöffnet. 3 zeigt die Box 20 im geschlossenen Zustand, 4 im geöffneten Zustand, wobei hier das zweite Seitenprofilelement 121 an der Nischenwandverkleidung 10 angebracht ist.
  • 5 bis 19 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Nischenwandverkleidung 10 eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems, in verschiedenen Zusammenbauvarianten (jeweils in Querschnittsdarstellung) sowie in Einzeldarstellung verschiedene Komponenten für den Aufbau einer Nischenwandverkleidung. 5 zeigt die typische Zusammenbauvariante zum Füllen der Nische über einer Arbeitsplatte 5. Zu erkennen sind eine obere Montageprofilschiene 11, die eine obere Funktionsnut 13 ausbildet, und eine untere Montageprofilschiene 12, die eine untere Funktionsnut 14 ausbildet. Beide Montageprofilschienen 11, 12 sind identisch aufgebaut, sie sind lediglich um 180° zueinander gedreht an eine Küchenwand 6 zur Ausbildung der Nischenwandverkleidung 10 montiert. Weitere Einzelheiten der Montageprofilschienen werden untenstehend anhand 11 erläutert. Zwischen beiden Montageprofilschienen 11, 12 ist in 5 ein Nischenpaneel 15 angeordnet, und zwar mit Abstand zur Küchenwand 6. Das Nischenpaneel 15 umfasst eine Trägerplatte 16 aus Holz und eine Dekorschicht 17. Es sind aber auch beliebige andere Ausbildungen und Materialien des Nischenpaneels 15 möglich. Als Dekorschicht 17 kann beispielsweise auch eine Glasplatte verwendet werden. Die Anbindung zwischen Dekorpaneel 15 und Montageprofilschienen 11, 12 erfolgt über an den Montageprofilschienen 11, 12 ausgebildete Harpunenstege 200, die in korrespondierende Nuten 201 des Dekorpaneels 15 eingreifen. Die Montageprofilschienen 11, 12 können über Befestigungsöffnungen 202 an ihrer Rückseite an der Küchenwand 6 und/oder über Befestigungsöffnungen 203 an der Arbeitsplatte 6 oder einem Hängeschrank angebracht werden, beispielsweise mittels durch die Öffnungen 202, 203 gesteckter Schrauben 204. Die Abdichtung zwischen Arbeitsplatte 4 und unterer Montageprofilschiene 12 kann durch Abspritzen mit Silikon erfolgen oder durch Einbringen einer Silikonrundschnur 205 in eine hierfür vorgesehene Nut der Montageprofilschiene 12. In 5 ist am oberen Ende der Nischenwandverkleidung 10 kein Hängeschrank angeordnet. Aus optischen Gründen ist daher ein oberes Abdeckprofil 210 auf die obere Montageprofilschiene 11 aufgesteckt, um den in diesem Fall sichtbaren oberen Rand der Montageprofilschiene 11 zu verblenden.
  • Das obere Abdeckprofil 210 ist in 13 vergrößert dargestellt. Es weist zwei Harpunenstege 211, 212 auf, zum Eingriff in die Öffnung 203 und eine Nut 207 (siehe 11) der Montageprofilschiene 11.
  • 11 zeigt die untere Montageprofilschiene 12 aus 5 in vergrößerter Darstellung. Die obere Montageprofilschiene 11 entspricht diesem Aufbau. Zahlreiche Details wurden bereits vorstehend erläutert. Zu erkennen ist, dass zusätzlich ein LED-Strip als Beleuchtungseinrichtung in die Montageschienen integrierbar ist. Ferner ist eine Abdeckung 209 (Verblendung) auf die Montageprofilschiene 12 aufgeklippst, die in 12 nochmals als Einzelteil dargestellt ist. Zumindest bei Verwendung einer Beleuchtung ist die Abdeckung 209 für Licht durchscheinend ausgebildet, allgemein bildet die Abdeckung 209 ein wesentliches Dekorationselement der Nischenwandverkleidung 10. Hier nicht dargestellt, aber vorstellbar ist ergänzend die Integration einer oder mehrere Steckdosen in die Montageprofilschienen 11, 12, wobei die Steckdosen von der Vorderseite der Nischenwandverkleidung 10 her zugänglich sein sollten.
  • Mehrere Montageprofilschienen 11, 12 können in Längsrichtung über einen speziellen Verbinder 213, der in 17 in Seitenansicht (links) und in Draufsicht (rechts) dargestellt ist, miteinander verbunden werden. Dieser Verbinder 213 sorgt für eine exakte Passung der aneinandergrenzenden Montageprofilschienen 11, 12. Er wird in hierfür ausgebildete Nuten 214 der Montageprofilschienen 11, 12 (siehe 11) eingeschoben und dort mittels Gewindestiften 215 festgeklemmt.
  • In 11 ist ersichtlich, dass die untere Funktionsnut 14, und dies gilt entsprechend für die obere Funktionsnut 13, symmetrisch zu einer waagrechten Mittelebene durch die Nut ausgebildet ist. Die Nut 14 weist zwei symmetrisch zueinander ausgebildete Hinterschnitte 216, 217 auf.
  • 6 bis 8 zeigen alternative Nischenwandverkleidungen 10, die im Vergleich zur Verkleidung 10 nach 5 nach oben (8), nach unten (7) und sowohl nach oben als auch nach unten (6) erweitert sind. Der Bereich mit oberer und unterer Montageprofilschiene 11, 12 und Nischenpaneel 15 entspricht hierbei jeweils der Ausbildung nach 5.
  • Für die Weiterführung der Nischenwandverkleidung 10 nach oben und unten ist ein spezielles Weiterbauprofil 218 vorgesehen, das vergrößert in 15 dargestellt ist. Es weist an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Harpunensteg 219, 220 auf, wobei Harpunensteg 220 zusammen mit einem weiteren Steg 221 zur Anbindung an die Montageschienen 12, 13 durch Einschieben in entsprechende Öffnungen bzw. Nuten 203, 206 vorgesehen ist und Harpunensteg 219 zur Anbindung an ein Erweiterungspaneel 222 dient, durch Einschieben in eine Nut 223 des Erweiterungspaneels 222 (siehe hierzu 6 bis 8).
  • Für die Erweiterung mit mehreren Paneelen ist ferner zur Verbindung von zwei Paneelen ein spezielles Zwischenbauprofil 224 vorgesehen, das vergrößert in 14 dargestellt ist. Dieses Zwischenbauprofil ist über eine Befestigungsöffnung 225 an die Küchenwand montierbar. Es weist nach oben und unten Harpunenstege 226 auf, die in Nuten 223 von Erweiterungspaneelen 22 eingreifen. Ferner bildet das Zwischenbauprofil 224 eine Funktionsnut 227 aus, die entsprechend der oberen und unteren Funktionsnuten 13, 14 in den Montageprofilschienen 11, 12 ausgebildet ist und sich somit entsprechend zur Anbringung der verschiedenen Systemmodule an der Wandverkleidung 10 eignet (siehe 6 bis 8).
  • Ein weiteres Element, das im Zusammenhang mit der Erweiterung der Wandabdeckung 10 vorgesehen sind, ist ein Befestigungswinkel 228, wie er in 18 in Seitenansicht (links) und Draufsicht (rechts) dargestellt ist, seine Verwendung zeigen 6 und 7. Er dient der unteren Befestigung eines anstelle eines Unterschrankes angebrachten Erweiterungspaneels 222, er greift hierzu in die Nut 223 des Paneels 222 ein und ist über eine Befestigungsöffnung 230 an der Küchenwand befestigbar. Die Form des Befestigungswinkels 228 ermöglicht die Anbringung einer für die jeweilige Küche vorgesehenen Sockelleiste 229, wodurch sich ein einheitliches Gesamtbild ergibt.
  • Ein weiteres Element ist ein seitliches Abdeckprofil 231, das in 19 in Seitenansicht dargestellt ist. Dieses Abdeckprofil 231 wird an seitlichen Rändern der Panelle 15, 222 angebracht, beispielsweise aufgeklebt oder angeschraubt.
  • Als weiteres Element ist noch eine Einhängeleiste 232 anzusprechen, die in 16 in Seitenansicht (links) und in Draufsicht (rechts) dargestellt ist. Die Einhängeleiste ist über Befestigungsöffnungen 233 an der Küchenwand befestigbar. Ihre Verwendung ist in 6 und 8 gezeigt, sie dient der Befestigung des oberen Endes des obersten Erweiterungspaneels 222, in Verbindung mit dem bereits erläuterten oberen Abdeckprofil 210 (vgl. 13). Hierzu wird der Harpunensteg 211 des Abdeckprofils 210 in die Nut 223 des Erweiterungspaneels 222 eingeschoben, der weitere Harpunensteg 212 des Abdeckprofils 210 hintergreift die Einhängeleiste 232.
  • Spezielle Elemente sind ferner noch in 9 und 10 ersichtlich. Beide Figuren zeigen jeweils einen horizontalen Schnitt. Zu erkennen ist jeweils die Küchenwand 6. In 9 geht es darum, Ecken in der Küchenwand 6 mit dem Wandvorbau nachzubilden bzw. zu überdecken und hierbei für einen entsprechenden Anschluss der Paneele 15 (ebenso der Erweiterungspaneele 222) zu sorgen. Während bei einem Inneneck das Aneinanderfügen der Paneele problemlos ist (Paneele stoßen stumpf aufeinander), wird für ein Außeneck ein spezielles Eckprofil 241 bereitgestellt, mittels dem eine Zierleiste 242 (quadratisches Profil) anbringbar ist. In 10 geht es um den Übergang zwischen einem Paneel 222 und einem Küchenschrank 7, beispielsweise einem Unterschrank. Um hierbei gegebenenfalls entstehende Lücken, beispielsweise aufgrund einer überstehenden Arbeitsplatte 6, zu überbrücken, ist eine spezielle Leiste 243 zwischen Schrank 7 und Paneel 15 vorgesehen.
  • In 6 bis 8 sind verschiedene Systemmodule gezeigt, die über die Funktionsnuten 13, 14, 227 an der Wandverkleidung 10 angebracht sind: Erste Einhängebords 50, ein zweites Einhängebord 51 sowie eine Multifunktionsbox 20. Diese Module werden untenstehend näher erläutert. Zur Anbringung dienen speziell ausgebildete Haken, die mit den Funktionsnuten korrespondieren. An den Einhängebords 50, 51 sind diese Haken direkt ausgebildet, an der Multifunktionsbox werden entsprechende Haken an der gewünschten Seiten angebracht, beispielsweise angeschraubt (je nach Hakenart ist es hierbei eventuell erforderlich, zunächst nur den oder die oberen Haken und noch nicht den oder die unteren Haken an der Box festzuschrauben, die Box wird dann über den oder die oberen Haken in die obere Funktionsnut eingehängt, der oder die unteren Haken werden vor der Anbringung an die Box zunächst in die untere Funktionsnut eingesteckt und dann vom Inneren der Box her an der Box festgeschraubt). Ein Beispiel für einen derartigen Haken 234, insbesondere aus Metall, vorzugsweise Aluminium, hergestellt, ist in 21 gezeigt, mit Anschrauböffnung 235. Ein weiteres Beispiel, ein spezieller Klipphaken 236, der auch als Kunststoffspritzgießteil herstellbar ist, ist in 22 (Seitenansicht im Zusammenwirken mit Funktionsnut 227) und 23 (Draufsicht) dargestellt. Der Klipphaken 236 weist Befestigungsöffnungen 237 auf und umfasst drei Einzelrasthaken 238, 239, 240 mit Rastnase, wobei die Rastnase des mittleren Rasthakens 239 entgegengesetzt zu den Rastnasen der beiden äußeren Rasthaken 238, 240 orientiert ist (vgl. 22). Die Rastnasen der Rasthaken 238, 239, 240 greifen in die Hinterschnitte 216, 217 der Funktionsnut 227 und entsprechend auch der Funktionsnuten 13, 14 ein (dieser Klipphaken erfordert als unterer Haken bei der Box nicht das Einschieben in die untere Funktionnut vor der Befestigung an der Box, vielmehr kann er vor der Anbringung der Box an der Wandverkleidung bereits an der Box angebracht werden).
  • Die vorstehenden Ausführungen zeigen, dass das erfindungsgemäße Nischenorganisationssystem nicht nur eine perfekte modulare, funktionale und optisch ansprechende Nischenausstattung ermöglicht (die verschiedenen Systemmodule werden nachfolgend erläutert), sondern auch eine komplette Wandgestaltung, über die reine Nischenrückwand hinausgehend, gegebenenfalls bis hinein in einen Wohnbereich. Somit kann auch eine gesamte Wandfläche mit Paneelen verkleidet werden, die einzelnen Systemmodule (Funktionselemente) können auch außerhalb der eigentlichen Nische ihren Platz finden.
  • Basis des Systems ist, wie gezeigt, das Nischenpaneel 15. Zwei schmale Bänder, auf Basis der Montageprofilschienen 11 und 12, unterstreichen die horizontale Linienführung der sich mit dem erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystem ergebenden modernen Küchengestaltung. Die schmalen Bänder können optional mit gleichfarbigen und/oder verschiedenfarbigen LEDs, z. B. LED-Strips, bestückt werde. Dadurch wird die horizontale Linienführung nochmals verstärkt. An bzw. in den Montageprofilschienen sind neben den Abdeckungen, die bei Beleuchtung als Lichtbänder wirken, horizontale Funktionsnuten 13, 14 vorgesehen, in die die unterschiedlichen funktionalen Systemmodule (Funktionselemente) eingehängt werden können.
  • Das Nischenpaneel 15 kann, wie gezeigt, nach unten und oben durch weitere Paneelflächen ergänzt werden. Zwischen Hängeschrank (Oberschrank) und Arbeitsplatte wird beispielsweise nur das Nischenpaneel eingesetzt. Erstreckt sich die Arbeitsplatte seitlich weiter als die Hängeschränke, kann das Nischenpaneel an der Oberkante mit dem oberen Abdeckprofil 210 geschlossen werden. Darüber läuft dann die bauseits vorhandene Wand weiter. Das Nischenpaneel kann aber auch nach oben durch weitere Paneele ergänzt werden, je nach Wunsch bis Oberschrankhöhe, bis Raumhöhe oder bis auf beliebige Höhe. Hierfür sind das beschriebene Weiterbauprofil 218 und gegebenenfalls das Zwischenbauprofil 224 vorgesehen.
  • Endet die Arbeitsplatte seitlich, so kann das Nischenpaneel 15 auch nach unten ergänzt werden, beispielsweise durch ein Unterschrankpaneel, das von der Unterkante des Nischenpaneels 15 bis zur Oberkante der Sockelblende (Sockelleiste 229) reicht. Hier kann gegebenenfalls eine spezielle Leiste 243 einzufügen sein, falls sich die anhand von 10 beschriebene Situation ergibt.
  • Die Paneele, insbesondere deren Dekorschichten, können aus allen an sich bekannten Materialien gefertigt sein. In Betracht kommt Kunststoff ebenso wie Holzfurnier oder Strukturlack, auch Glas kommt in Betracht.
  • Die Montageschienen und übrigen Montageelemente können aus Metall, insbesondere aus Aluminium, bestehen, gegebenenfalls auch aus Kunststoff.
  • 20 zeigt im waagrechten Querschnitt ein Ausführungsbeispiel einer Multifunktions-Box 20. Diese ist beispielsweise geeignet zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung 10 gemäß 5 bis 19, z. B. mittels der in 21 bis 23 dargestellten Haken 234, 236, die an der Box 20 befestigt werden. Der dargestellte Boxquerschnitt hat im Wesentlichen die Form eines Quadrats, jeweils zwei Boxseiten werden von einem Seitenprofilelement 120, 121 gebildet, jedes Seitenprofilelement 120, 121 weist somit einen 90° Winkel zwischen zwei Seitenflügeln 124 auf. Vorzugsweise handelt es sich hierbei um Aluminiumprofile. An einem äußeren Ende ist einer der Seitenflügel 124 des ersten Seitenprofilelements 120 mit einem der Seitenflügel 124 des zweiten Seitenprofilelements 121 über ein Scharnier 122 drehbeweglich verbunden. Das Scharnier 122 ist in entsprechenden Aufnahmen in den Seitenprofilelementen 120, 121 angeordnet. Somit sind die beiden Seitenprofilelemente 120, 121 gegeneinander beweglich, und zwar derart, dass die Box 20 in einem geschlossenen Zustand den in 20 dargestellten quadratischen Querschnitt aufweist und die beiden Seitenprofilelemente 120, 121 in einem geöffneten Zustand an einer Diagonalen durch das Quadratprofil, durch das Scharnier 122 hindurch, auseinanderbewegt sind und damit der Boxinnenraum zugänglich ist. Die in 20 nicht dargestellten Haken zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung werden an der Außenseite eines der an das Scharnier 122 angrenzenden Seitenflügel 124 befestigt, die Auswahl des Seitenflügels 124 erfolgt je nach gewünschter Öffnungsrichtung der Box 20. An seiner Innenseite weist jeder Seitenflügel 124 nahe seiner senkrechten Ränder senkrecht verlaufende und sich vorzugsweise über die gesamte Boxhöhe erstreckende Nuten 125 auf, und zwar jeder Seitenflügel 124 zwei Nuten 125, die derart zueinander orientiert sind, dass Einbauelemente in das Nutenpaar jedes Seitenflügels 124 einschiebbar sind. Die Nuten 125 ermöglichen somit den Ausbau der Multifunktions-Box 20 für verschiedenste Zwecke, Beispiele werden nachfolgend erläutert. Im geschlossenen Zustand werden die Seitenprofilelemente 120, 121 an der dem Scharnier 122 gegenüberliegenden Seite der Box 20 durch Magnetstreifen 126 (Bandmagnet) zusammengehalten. Selbstverständlich sind auch andere Verschlussvarianten vorstellbar.
  • 24 und 25 zeigen in einer Seitenansicht (24) und in einer Draufsicht (25) eine Randabdeckung 127 für die Multifunktions-Box, mit der deren Seitenprofilelemente 120, 121 oben und unten abgedeckt werde können, und zwar indem die an der Randabdeckung 127 ausgebildeten Stege 128 in die Nuten 125 eingeschoben werden (vgl. 20). Allgemein kann die Randabdeckung 127 an der Box 20 durch Klemmung, Verschraubung oder Verklebung angebracht werden. Die Randabdeckung 127 dient auch als Griffelement zum Öffnen der Box 20.
  • 26 und 38 zeigen verschiedenen Einbauelemente für die Multifunktions-Box 20 nach 20.
  • 26 (Seitenansicht) und 27 (Draufsicht) zeigen einen Quadratboden 21 als erstes Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Dieser ist hinsichtlich seiner Abmessungen auf die Querschnitts-Innenabmessungen der Box 20 abgestimmt, der Einbau in die Box 20 erfolgt durch Einschieben von am Quadratboden 21 ausgebildeten Stegen 129 in die Nuten 125 der Box 20 (vgl. 20), die Befestigung durch Verklemmen mittels Eindrehen von Gewindestiften 130. Selbstverständlich sind hier – wie auch bei allen anderen Einbauelementen – auch alternative Befestigungsarten anwendbar, beispielsweise neben der Klemmung auch eine Verschraubung oder eine Verklebung. Der Quadratboden weist eine Vertiefung 131 auf, in die beispielsweise Behältnisse 70, 71 (vgl. 49 bis 52) oder ein in 28 (Seitenansicht) und 29 (Draufsicht) dargestellter Küchenrollenhalter 132 einstellbar sind. Ferner kann der Quadratboden 21 als unterer Abschluss der Box 20 dienen. Hierzu ist der Quadratboden 21 derart ausgebildet, dass er mit der bereits beschriebenen Randabdeckung 127 (vgl. 24 und 25) kombinierbar ist. Der Quadratboden 21 kann aus Kunststoff, aber auch aus Metall wie Aluminium bestehen.
  • 30 (Seitenansicht) und 31 zeigen einen Dreiecksboden 22 als zweites Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Auch dieser ist hinsichtlich seiner Abmessungen auf die Querschnitts-Innenabmessungen der Box 20 abgestimmt, und zwar auf die Abmessungen der einzelnen Seitenprofilelemente 120, 121. Der Einbau in die Box 20 erfolgt wiederum durch Einschieben von am Dreiecksboden 22 ausgebildeten Stegen 129 in die Nuten 125 der Box 20 (vgl. 20), die Befestigung durch Verklemmen mittels Eindrehen von Gewindestiften 130. Selbstverständlich sind auch hier alternative Befestigungsarten anwendbar, beispielsweise neben der Klemmung auch eine Verschraubung oder eine Verklebung. Auch der Dreiecksboden 22 weist eine Vertiefung 133 auf. Der Dreiecksboden 22 kann als Deckel der Box 20 verwendet werden. Aufgrund des Höhenversatzes durch die Vertiefung 133 ergibt sich ein Griffelement zum Öffnen der Box 20. Ferner kann der Dreiecksboden 22 als Aufnahme oder bei der Ausbildung weiterer Funktionselemente dienen, beispielsweise ist eine Verwendung in Verbindung mit einem Steckdoseneinsatz, einem Folienabroller, einem Klarsichtrollenspender, einem Messerblock, einem Essig-Öl-Träger oder einer Hakenleiste zweckmäßig. Der Dreiecksboden 22 kann aus Kunststoff, aber auch aus Metall wie Aluminium bestehen.
  • 32 (Seitenansicht) und 33 (Draufsicht, verkleinerter Maßstab im Vergleich zu 32) zeigen einen Steckdoseneinsatz 23 als drittes Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um ein Aluminiumprofil. Der Einbau erfolgt über Stege 134, die in korrespondierende Nuten 125 der Box (vgl. 20) eingeschoben werden. Zur weiteten Befestigung kann oberhalb und/oder unterhalb des Steckdoseneinsatzes 23 jeweils ein Dreiecksboden 22 in der Box 20 befestigt werden. Der Steckdoseneinsatz 23 weist eine Ausnehmung 135 zur Aufnahme einer Einfach- oder Mehrfach-Schukosteckdose sowie dazugehörige Befestigungseinrichtungen auf. Der an das Stromnetz angeschlossene Steckdoseneinsatz 23 eig net sich zur elektrischen Versorgung von Küchengeräten, die an die Steckdosen angeschlossen werden können. Die Kabel der Küchengeräte werden über den ganz oder teilweise offenen Boden der Box 20 herausgeführt. Stecker und Steckdose bleiben unsichtbar.
  • 37 zeigt in einer Seitenansicht (links), einer Draufsicht von oben (oben) und in einer Frontansicht (rechts) einen Messerblock 24 als viertes Einbauelement der Multifunktions-Box. Dieser Messerblock 24 weist mehrere Schlitze 137 zur Aufnahme von Messern 138 auf (auch als Rechen bezeichnet). Der Messerblock 24 ist an seiner Oberseite nach hinten geneigt, so dass die eingesteckten Messer beim Öffnen der Box 20 in den Schlitzen gehalten werden und nicht nach vorne herausrutschen. Um diesen Effekt zu unterstützen, kann vorgesehen sein, die Schlitze 137 für die Messer 138 nicht von der offenen Seite her durchzufräsen, sondern von vorn und von hinten her versetzt zu fräsen. Dadurch bildet sich vorne unten ein geschlossener Bereich, der zusätzlich dafür sorgt, dass die Messer, die üblicherweise mit ihrem Knauf bzw. Griff auf dem Messerblock aufliegen, in ihrer Position bleiben. Diese Ausbildung ist jedoch nicht zwingend. Der Einbau des Messerblocks 24 in die Box 20 erfolgt wiederum durch Einschieben von am Messerblock 24 ausgebildeten Stegen 129 in die Nuten 125 der Box 20 (vgl. 20). Zur weiteren Befestigung kann unterhalb des Messerblocks 24 ein Dreiecksboden 22 in der Box 20 befestigt werden.
  • 34 (Frontansicht), 35 (Seitenansicht) und 36 (Draufsicht von oben) zeigen eine Hakenleiste 25 als fünftes Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Diese Hakenleiste 25 wird mit ihren seitlichen Rändern in die Nuten 125 der Box (vgl. 20) eingeschoben und dort durch das Eindrehen von Gewindestiften 130 befestigt. An der Hakenleiste 25 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Haken 136 ausgebildet. Die Hakenleiste 25 eignet sich beispielsweise zur Aufbewahrung von Trockentüchern (Geschirrtüchern). Durch die offenen Stirnseiten der Box 20 kann Luft zirkulieren und nasse Tücher trocknen.
  • 38 zeigt in einer Seitenansicht (Darstellung oben) und in einer Draufsicht von oben (Darstellung unten in 38) einen Folieneinsatz 26 als sechstes Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Eine Tür 140 des Fo lieneinsatzes 26 kann über ein Scharnier 139 aufgeklappt werden, so dass der Folieneinsatz 26 einfach mit Folienrollen 142 zu bestücken ist. Die Folienrollen 142 werden von zwei Haltestiften 143, 144 gehalten. Durch eine zusätzliche Umlenkstange 141 kann Klarsichtfolie besonders vorteilhaft abgerissen werden. Zum Abreißen kann an der Tür 140 oder Ihrem Gegenstück eine Abreißkante oder eine Zahnleiste angebracht sein. Die Tür 140 kann hierbei durch einen Verschluss sicher geschlossen gehalten werden. Zur Befestigung des Folieneinsatzes 26 kann oberhalb und/oder unterhalb des Folieneinsatzes 26 jeweils ein Dreiecksboden 22 in der Box 20 befestigt werden.
  • Insgesamt ist die Multifunktions-Box durch die beschriebenen und weitere Einbauelemente für unterschiedlichste Zwecke ausbaubar. Beispielsweise können die genannten Dreiecks- und Quadratböden derart übereinander angeordnet werden, dass die Box zur Schalenbox wird. Jeweils abwechselnd können die Schalen hierbei auf einem Boden des ersten Seitenprofilelements und auf einem Boden des zweiten Seitenprofilelements übereinander angeordnet werden. Die Schalen fügen sich dann verzahnt ineinander, d. h. bei geschlossner Box sind die Schalen platzsparend direkt übereinander angeordnet, beim Öffnen der Box werden sie auseinandergezogen und sind dann zugänglich. Mit hohem Behältnis (Allzweckbehälter) wird die Box zu einer Allzweckbox zur Aufbewahrung von Küchenutensilien. Hierzu kann in das hohe Behältnis ein Kreuz eingebracht werden, damit die Küchenutensilien nahezu senkrecht stehen. Die Box kann auch zu einer Spülbox zur Aufnahme von Spülutensilien werden oder zu einer Gewürzbox zur Aufbewahrung von getrockneten Gewürzen und/oder frischen Gewürzstöckchen, beispielsweise können getrocknete Gewürze innen in den verzahnten Schälchen und frische Gewürzstöckchen oben in einem großen Behältnis angeordnet werden. Auch kann die Multifunktions-Box eine Küchenrollenbox sein, mit einem Rollenhalter für eine Küchenrolle. Das abzureißende Papier wird durch den Spalt zwischen den beiden Magnetstreifen gezogen. Durch den Magnetverschluss kann das Küchenpapier mit einer Einhandbedienung abgerissen werden. Die Multifunktions-Box kann auch als Regalbox ausgebildet sein, zur freien Bestückung durch den Anwender. Als Steckdosenbox ist die Multifunktionsbox elektrifiziert, d. h. an das Stromnetz angeschlossen. Eine Ein- oder Mehrfachsteckdose in der Box steht zum Anschluss von Küchengeräten zur Ver fügung, die Anschlusskabel werden über den offenen Boden der Box hinausgeführt. Stecker und Steckdose bleiben unsichtbar. Ferner kann die Box eine Essig-Öl-Box zur Aufnahme von Essig- und Ölflaschen sein, die beispielsweise auf eingebauten Dreiecksböden abgestellt werden. Bereits angesprochen wurde die Multifunktions-Box als Hakenbox mit Hakenleiste, als Folienspender-Box zur Aufnahme und Bereitstellung von Folien und als Messerblock-Box zur Aufnahme und Bereitstellung von Messern. Auch kann die Multifunktions-Box zu einer Gerätebox zur Aufnahme von Küchengeräten, insbesondere eines Stabmixers, werden. Die Geräte können einschließlich Stromanschluss in dieser Box untergebracht werden. Auch können kabellose Geräte mit Akku in dieser Box aufbewahrt werden, wobei die Aufladestation vorteilhafterweise in die Box integriert ist.
  • 39 bis 48 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele für verschiedene Systemmodule eines Nischenorganisationssystems, beispielsweise geeignet zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung 10 gemäß 5 bis 19.
  • 43 zeigt in Seitenansicht (links) und in Frontansicht (rechts) einen Flaschenträger 30 als drittes Systemmodul des Nischenorganisationssystems. Der Flaschenträger 30 ist über Haken 234 (vgl. 21) in die obere Funktionsnut 13 einhängbar und zusätzlich über Haken 31 in der unteren Funktionsnut 14 fixiert, so dass er auch bei einseitiger Befüllung stabil bleibt. Der Flaschenträger 30 weist mehrere nach innen geneigte, im Querschnitt kreisförmige Ausnehmungen 33 auf, in die die Hälse von Flaschen 32 einsteckbar sind. Die Flaschenhälse verkanten sich hierbei in der jeweiligen Ausnehmung 33, so dass die Flaschen 32 in der Ausnehmung und damit am Flaschenhalter 30 gehalten werden. Der Flaschenträger 30 ist so ausgeführt, dass die Flaschen 32 durch Verschieben in der Ausnehmung 33 horizontal ausgerichtet werden können, um dadurch einen ansprechenden optischen Eindruck hervorzurufen. Der Flaschenträger ist sowohl von nur einer Seite her als auch von beiden gegenüberliegenden Seiten her mit Flaschen 32 bestückbar.
  • 44 zeigt in Seitenansicht (links) und in Frontansicht (rechts) einen Gewürzträger 40 als viertes Systemmodul des Nischenorganisationssystems. Der Gewürzträger 40 ist wie der Flaschenträger 30 über Haken 234 (vgl. 21) in die obere Funktionsnut 13 einhängbar und zusätzlich über Haken 31 in der unteren Funktionsnut 14 fixiert, so dass er auch bei einseitiger Befüllung stabil bleibt. Der Gewürzträger 40 weist mehrere im wesentlichen waagrecht verlaufende, im Querschnitt im Wesentlichen quadratische Ausnehmungen 41 auf, in die Gewürzstreuer 80 (vgl. 53 und 54) von der Seite her horizontal einsteckbar sind, und zwar derart, dass die Gewürzstreuer 80 teilweise sichtbar sind. Insbesondere bei transparenter Ausbildung der Gewürzstreuer 80 sind die Gewürze damit sichtbar und können erkannt werden. Die Gewürzstreuer 80 können sowohl mit ihrer Öffnung nach vorne oder nach hinten in die jeweilige Ausnehmung 41 eingeführt werden. Im ersten Fall verschwindet die Öffnung und damit auch der Gewürzdeckel im Gewürzträger (hier bleibt das Gewürz selbst bei transparentem Gewürzstreuer 80 gut sichtbar und dient damit der Gewürzidentifizierung), im zweiten Fall bleibt der Deckel sichtbar (und dient damit der Gewürzidentifizierung, indem beispielsweise eine aufgedruckte Gewürzbezeichnung lesbar ist).
  • 39 bis 42 zeigen zwei verschiedene Einhängebords 50, 51 als fünftes Systemmodul des Nischenorganisationssystems. Beide Einhängebords 50, 51 weisen eine Ablagefläche 56 auf und bilden Haken 52, 53 aus, über die sie direkt in die Funktionsnuten 13, 14, 227 einhängbar sind. Die Ablagefläche 56 ist bei beiden Bords hinsichtlich Tiefe und Breite mit den Abmessungen der Behältnisse 70, 71, 80 (siehe 40 bis 54) abgestimmt, so dass diese Behältnisse optimal und platzsparend auf das Einhängebord 50 passen. 39 (Seitenansicht) und 40 (Frontansicht) zeigen ein erstes Einhängebord 50, das über den Haken 52 und eine Abstützung 54 nach unten (für höhere Stabilität) an der Nischenwandverkleidung 10 einhängbar ist. 41 (Seitenansicht) und 42 (Frontansicht) zeigen ein zweites Einhängebord 51 mit einem im Vergleich zum ersten Einhängebord langen hinteren Schenkel 55, so dass die Ablagefläche 56 mittig im Nischenpaneel 15 angeordnet ist.
  • 45 bis 48 zeigen ein Haken- und/oder Bilderrahmenprofil als sechstes Systemmodul des Nischenorganisationssystems. 45 zeigt in Seitenansicht (links) und in Frontansicht (rechts) die Ausbildung des sechsten Systemmoduls als Bilderrahmenprofil 60. Hierbei werden zwei Glasscheiben 62, 63 über ein oberes Rahmenprofilelement 64 und ein unteres Rahmenpro filelement 65 zusammengehalten. Die erste Glasscheibe 62 ist fest in die beiden Rahmenprofilelemente 64, 65 eingeklebt (damit sind die beiden Rahmenprofilelemente 64, 65 fest über die erste Glasscheibe 62 miteinander verbunden), die zweite Glasscheibe 63 ist seitlich aus dem Bilderrahmenprofil herausnehmbar und wieder einschiebbar. Eingeschoben kann die zweite Glasscheibe 63 über einen Gewindestift 66 im unteren Rahmenprofilelement 65 fixiert werden. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Bilder oder Fotos zwischen den beiden Glasplatten 62, 63 anordnen, das Bilderrahmenprofil 60 ist variabel bestückbar. Am oberen Rahmenprofilelement 64 ist ein Haken 67 zur Anbringung des Bilderrahmenprofils 60 an der Nischenwandverkleidung 10, in den Funktionsnuten 13, 14, 227, ausgebildet. Das untere Rahmenprofilelement 65 liegt über einen Abstandshalter 68 und/oder Dämpfer 68 an der Nischenwandverkleidung 10 an.
  • 46 (Seitenansicht) und 47 (Frontansicht) zeigen die Ausbildung des sechsten Systemmoduls als Hakenprofil 61. Das Hakenprofil wird gebildet von dem bereits vom Bilderrahmenprofil 60 bekannten oberen Rahmenprofilelement 64, in das eine Glasscheibe 244, die dicker als die Glasscheiben 62, 63 des Bilderrahmenprofils 60 ist, eingeklebt ist. Anstelle einer weiteren Glasscheibe ist nunmehr in das obere Rahmenprofilelement 64 zusätzlich eine Hakenleiste 69 eingeklebt, deren Ausbildung in verkleinertem Maßstab in 48 in verschiedenen Ansichten dargestellt ist. Über den Haken 67 des oberen Rahmenprofilelements 64 ist das Hakenprofil 61 in die Funktionsnuten 13, 14, 227 der Nischenwandverkleidung 10 einhängbar. Die Glasscheibe 62 liegt über einen Abstandshalter 68 und/oder Dämpfer 68 an der Nischenwandverkleidung 10 an. An die Hakenleiste können beispielsweise Kuchenwerkzeuge und nasse Tücher gehängt werden, ohne dass diese einen direkten Kontakt zu den Paneelen der Nischenwandverkleidung haben. Werkzeuge und Tücher stützen sich an der Glasscheibe 244 ab, die Paneele sind somit durch die Glasscheibe 244 geschützt.
  • Das vorbeschriebene sechste Systemmodul kann sowohl in der Ausführung als Bilderrahmenprofil als auch in der Ausführung als Hakenprofil oder auch in speziellen Ausführungen als Tafel, beispielsweise als sogenannte Whiteboard, eingesetzt werden. Beispielsweise kann hierfür in das Bilderrahmenprofil ein geeignetes Hintergrundbild eingesetzt werden, das Beschreiben der „Ta fel" erfolgt dann auf der Vorderseite der zweiten Glasscheibe. Oder im Hakenprofil wird die Glasscheibe 244 beschriftet, sie kann hierfür beispielsweise transparent ausgebildet sein, so dass das Nischenpaneel als Hintergrund zu sehen ist, oder als Milchglas oder als farbiges Glas.
  • 49 bis 54 zeigen Ausführungsbeispiele für Behältnisse, beispielsweise Schüsseln, Allzweckbehälter und Gewürzbehälter, als Systemmodule eines Nischenorganisationssystems, beispielsweise geeignet in Verbindung mit der Multifunktions-Box nach 20 und/oder den Systemmodulen gemäß 39 bis 48.
  • 49 bis 52 zeigen zwei Behältervarianten als siebtes Systemmodul des Nischenorganisationssystems. 49 (Seitenansicht) und 50 (Draufsicht) zeigen eine Schale 70, 51 (Seitenansicht) und 52 (Draufsicht) zeigen einen Allzweckbehälter 71 (der auch als hohe oder große Schale bezeichnet werden kann). Diese Behältnisse 70, 71 sind hinsichtlich ihrer Abmessungen mit der Multifunktions-Box 20 und weiteren Systemmodulen abgestimmt, wie bereits vorstehend erläutert. Ferner sind die Behältnisse 70, 71 derart ausgebildet, dass sowohl die Schalen 70 als auch die Allzweckbehälter 71 sowie auch Schalen 70 mit Allzweckbehältern 71 aufeinander stapelbar sind. Die Höhe der Schalen 70 ist des Weiteren vorteilhafterweise so gewählt, dass die Schalen 70 auch in eine Schubladenausstattung einsetzbar sind. Dies steigert die Flexibilität des Nischenorganisationssystems erheblich, es stellt eine Verbindung zu einem Schubladenausstattungssystem und damit zu einem Gesamtküchensystem her, einzelne Bauteile sind zwischen den Systemen austauschbar.
  • 53 (Seitenansicht) und 54 (Draufsicht von oben) zeigen einen Gewürzbehälter 80 bzw. einen Gewürzstreuer 80 als achtes Systemmodul. Der Gewürzstreuer 80 umfasst ein Glas 81 und einen auf dem Glas 81 anbringbaren, insbesondere aufsteck- oder aufschraubbaren, Deckel 82. Das Glas 81 kann undurchsichtig ausgebildet sein, bevorzugt ist es jedoch transparent, insbesondere ein klares Glas. Das Glas 81 selbst umfasst einen zentralen hohlen Glaskörper 83 mit quadratischem Querschnitt, der an einem ersten Ende 84 geschlossen ist und an einem dem ersten Ende 84 gegenüberliegenden zweiten Ende 85 eine Öffnung 86 aufweist, die von einem gegenüber dem zentralen Glaskörper 83 zurückversetzten Anschlussbereich 87 für den Deckel 82 umgeben ist. Der Anschlussbereich 87 weist für die Anbringung des Deckels 82 umlaufende Rillen 88 bzw. ein Gewinde auf.
  • Der Deckel 82 des Gewürzstreuers 80 und der Anschlussbereich 87 des Glases 81 für den Deckel 82 sind im Querschnitt rund ausgebildet.
  • Der Deckel 82 selbst umfasst zwei Komponenten, eine über die Öffnung 86 auf den Anschlussbereich 87 des Glases 81 gesteckte Dosierkappe 89 und eine drehbeweglich auf die Dosierkappe 89 aufgesetzte Verschlusskappe 90. Die Dosierkappe 89 weist Dosieröffnungen 91 unterschiedlicher Größe auf und einen Bereich 92 ohne Öffnungen. Die Verschlusskappe 90 weist eine Austrittsöffnung 93 auf. Diese Austrittsöffnung 93 kann je nach gewünschter Austrittsdosierung für die Gewürze durch Drehen der Verschlusskappe 90 über die passenden Dosieröffnungen 91 gebracht werden, so dass dann das Gewürz durch die angewählten Dosieröffnungen 91 und die Austrittsöffnung 93 austreten kann. Wird die Austrittsöffnung 93 jedoch über den Bereich 92 ohne Öffnungen der Dosierkappe 89 gedreht, kann kein Gewürz austreten, der Gewürzstreuer 80 ist verschlossen. Der dargestellte Deckel 82 bietet vier unterschiedliche Dosierstellungen (Siebstellungen): Geschlossen – Offen – feines Sieb – grobes Sieb. Zum Nachfüllen von Gewürzen kann der Deckel 82 insgesamt vom Anschlussbereich 87 abgenommen bzw. abgeschraubt werden. Zweckmäßig ist ferner, wenn der Deckel 82 ein Beschriftungsfeld aufweist, und zwar derart angeordnet, dass die Beschriftung auch lesbar ist, wenn der Gewürzstreuer 80 in einem Schubfach steht und/oder in den Gewürzträger 40 eingeschoben ist.
  • Der zentrale Glaskörper 83 des Gewürzstreuers 80 ist in einem mittleren Bereich von einem Abstandshalter 94 aus weichem Material, hier einem Gummiring 94, umspannt. Der Gummiring 94 ist hierbei in einer um den zentralen Glaskörper 83 umlaufenden Nut 95 im Glaskörper 83 angeordnet. Die Abmessungen des Gummirings 94 und der Nut 95 sind derart gewählt, dass der Gummiring 94 über den Außenumfang des Glaskörpers hinausreicht, d. h. in Draufsicht auf den zentralen Glaskörper 83 tritt der Gummiring 94 an jeder Stelle gegenüber dem zentralen Glaskörper 83 hervor (vgl. 53 und 54).
  • Durch die Kombination des quadratischen Glasquerschnitts mit dem runden Deckel kann ein zur Verfügung stehender Platz optimal genutzt werden. Gleichzeitig ist es möglich, die Gewürzstreuer einfach zu greifen und beispielsweise aus einem Schubfach zu entnehmen. Die Höhe der Gewürzstreuer sollte zweckmäßigerweise auf die bei einem Schubladenausstattungssystem zur Verfügung stehende Höhe abgestimmt sein. Der Querschnitt der Gewürzstreuer ist vorteilhafterweise auf ein Viertel des für das Einstellen von Behältnissen zur Verfügung stehenden Querschnitts der Multifunktions-Box 20 abgestimmt, d. h. beispielsweise sind in die Vertiefung des Quadratbodens vier Gewürzstreuer einstellbar.
  • Der Vorteil des weichen Abstandshalters 94 liegt insbesondere darin, dass die Gläser 81 der Gewürzstreuer 80 mit definiertem Abstand zueinander und doch eng geschlichtet werden können, ohne dass die Gläser 81, beispielsweise bei der Bedienung eines Schubfaches, in das sie geschlichtet sind, aneinander schlagen und beschädigt werden können. Dadurch wird auch die Geräuschentwicklung beim Aneinanderschlagen von Gläsern verhindert. Ein weiterer Vorteil des weichen Abstandshalters 94 liegt in den damit bereitgestellten optimierten Greifeigenschaften des Gewürzstreuers 80.
  • Die Querschnittsabmessungen des Gewürzbehälters 80 werden zweckmäßigerweise derart gewählt, dass der Außenumfang von vier zum Quadrat angeordneten Gewürzbehältern 80 den Umfangsabmessungen der Schalen 70 und der Allzweckbehälter 71 entspricht und damit mit den Abmessungen der Multifunktions-Box und/oder der Einhängebords und/oder weiterer Küchenmodule korrespondiert. Dies ermöglicht besonders kompakte Anordnungsvarianten für die verschiedenen Behältnisse, Schalen, Allzweckbehälter und Gewürzstreuer, insbesondere auch im Rahmen eines Schubladenausstattungssystems. Verschiedene Beispiele für kompakte Anordnungen sind in 56 und 57 im Vergleich zu vorbekannten Behälteranordnungen, dargestellt in 58 und 59, dargestellt.
  • 55 zeigt hierbei die beiden Grundmaße der Behältnisse gemäß dem erfindungsgemäßen System, eines Gewürzstreuers 80 und einer Schale 70. Diese beiden quadratischen Grundmaße finden sich in allen Anordnungen in
  • 56 und 57 wieder, dadurch wird die Anordnung der Behältnisse 70, 80 symbolisiert. Die angegebenen Zahlen geben jeweils die Abmessungen in cm an. 58 und 59 zeigen jeweils vergleichbare Anordnungen mit Gewürzstreuern bzw. Schalen mit rundem Querschnitt. Der Vergleich zeigt, dass die Behältnisse mit quadratischem Querschnitt eine wesentlich kompaktere Anordnung ermöglichen, auf gleicher Fläche lassen sich deutlich mehr Behältnisse unterbringen, etwa die dreifache Menge.
  • 60 bis 65 zeigen ein alternatives Ausführungsbeispiel für eine Multifunktions-Box 250 eines erfindungemäßen Nischenorganisationssystems, das beispielsweise auch geeignet ist zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung 10 gemäß 5 bis 19, in verschiedenen Ausgestaltungen mit Einbauelementen. Auch diese Multifunktions-Box 250 umfasst zwei Seitenprofilelemente 251, 252, die über Scharniere 253 drehbeweglich miteinander verbunden sind. Allerdings sind die Seitenprofilelemente 251, 252 hier keine L-Profile, sondern U-Profile. Im geschlossenen Zustand der Box 250 ergibt sich somit wiederum ein quadratischer Querschnitt, die Öffnung erfolgt jedoch nicht über die Diagonale dieses Querschnitts, sondern über eine Mittelsenkrechte von Seitenflächen der Box (im Querschnitt). In weiteren Alternativen könnte die Box statt eines quadratischen Querschnitts einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, bei beiden vorbeschriebenen Öffnungsarten, d. h. über die Diagonale des Querschnitts oder eine Mittelsenkrechte gegenüberliegender Seiten des Querschnitts.
  • 60 zeigt diese Box 250 mit einem Quadratboden 254, 61 mit zwei Rechteckböden 255, 2 mit einem Elektroeinsatz 256, 63 mit zwei Hakeneinsätzen 257 und zwei Rechteckböden 255, 64 mit zwei Folieneinsätzen 258 und 65 mit zwei Messerblöcken 259. Gezeigt ist jeweils der geöffnete Zustand der Box 250, der geschlossene Zustand ist mit gestrichelter Bezugszeichenlinie angedeutet. Quadratboden 254 und/oder Rechteckboden 255 können beispielsweise auch aus Keramik bestehen, neben Holz, Metall, Kunststoff und Glas.
  • Insgesamt bildet das erfindungsgemäße Nischenorganisationssystem ein komplettes Ausstattungssystem für Küchen, das Nische und Schubladenorganisation miteinander verbindet.
  • 1
    Nischenorganisationssystem
    2
    Nische
    3
    Hängeschrank
    4
    Arbeitsplatte
    5
    Unterschrank
    6
    Küchenwand
    7
    Küchenschrank
    10
    Nischenwandverkleidung als erstes Systemmodul
    11
    obere Montageprofilschiene
    12
    untere Montageprofilschiene
    13
    obere Funktionsnut
    14
    untere Funktionsnut
    15
    Nischenpaneel
    16
    Trägerplatte
    17
    Dekorschicht
    20
    Multifunktions-Box als zweites Systemmodul
    21
    Quadratboden als erstes Einbauelement der Multifunktions-Box
    22
    Dreiecksboden als zweites Einbauelement der Multifunktions-Box
    23
    Steckdoseneinsatz als drittes Einbauelement der Multifunktions-Box
    24
    Messerblock als viertes Einbauelement der Multifunktions-Box
    25
    Hakenleiste als fünftes Einbauelement der Multifunktions-Box
    26
    Folieneinsatz als sechstes Einbauelement der Multifunktions-Box
    27
    Breitbox
    30
    Flaschenträger als drittes Systemmodul
    31
    Haken
    32
    Flasche
    33
    Ausnehmung
    40
    Gewürzträger als viertem Systemmodul
    41
    Ausnehmung
    50
    erstes Einhängebord als fünftes Systemmodul
    51
    zweites Einhängebord als fünftes Systemmodul
    52
    Haken
    53
    Haken
    54
    Abstützung
    60
    Bilderrahmenprofil als sechstes Systemmodul
    61
    Hakenprofil als sechstes Systemmodul
    62
    erste Glasscheibe
    63
    zweite Glasscheibe
    64
    oberes Rahmenprofilelement
    65
    unteres Rahmenprofilelement
    66
    Gewindestift
    67
    Haken
    68
    Abstandshalter, Dämpfer
    69
    Hakenleiste
    70
    Behältnis in Form einer Schale als siebtes Systemmodul
    71
    Behältnis in Form eines Allzweckbehälter als siebtes Systemmodul
    80
    Gewürzbehälter, Gewürzstreuer als achtes Systemmodul
    81
    Glas
    82
    Deckel
    83
    zentraler Glaskörper
    84
    erstes Ende
    85
    zweites Ende
    86
    Öffnung
    87
    Anschlussbereich
    88
    Rillen
    89
    Dosierkappe
    90
    Verschlusskappe
    91
    Dosieröffnung
    92
    Bereich ohne Öffnung
    93
    Austrittsöffnung
    94
    Abstandshalter
    95
    Nut
    120
    erstes Seitenprofilelement
    121
    zweites Seitenprofilelement
    122
    Scharnier
    123
    Diagonale
    124
    Seitenflügel
    125
    Nut
    126
    Magnetstreifen
    127
    Randabdeckung
    128
    Steg
    129
    Steg
    130
    Gewindestift
    131
    Vertiefung
    132
    Küchenrollenhalter
    133
    Vertiefung
    134
    Steg
    135
    Ausnehmung
    136
    Haken
    137
    Schlitz
    138
    Messer
    139
    Scharnier
    140
    Tür
    141
    Umlenkstange
    142
    Folienrolle
    143
    Haltestift
    144
    Haltestift
    200
    Harpunensteg
    201
    Nut
    202
    Befestigungsöffnung
    203
    Befestigungsöffnung
    204
    Schraube
    205
    Silikonrundschnur in Nut
    206
    Nut
    207
    Nut
    208
    LED-Strip
    209
    Abdeckung, Blendenprofil
    210
    oberes Abdeckprofil
    211
    Harpunensteg
    212
    Harpunensteg
    213
    Verbinder
    214
    Nut zum Einschieben des Verbinders
    215
    Gewindestift
    216
    Hinterschnitt
    217
    Hinterschnitt
    218
    Weiterbauprofil
    219
    Harpunensteg
    220
    Harpunensteg
    221
    Steg
    222
    Erweiterungspaneel
    223
    Nut in Erweiterungspaneel
    224
    Zwischenbauprofil
    225
    Befestigungsöffnung
    226
    Harpunensteg
    227
    Funktionsnut
    228
    Befestigungswinkel
    229
    Sockelleiste
    230
    Befestigungsöffnung
    231
    seitliches Abdeckprofil
    232
    Einhängeleiste
    233
    Befestigungsöffnung
    234
    Haken
    235
    Anschrauböffnung
    236
    Klipphaken
    237
    Befestigungsöffnung
    238
    Rasthaken
    239
    Rasthaken
    240
    Rasthaken
    241
    Eckprofil
    242
    Zierleiste
    243
    Leiste
    244
    Glasscheibe
    250
    Multifunktions-Box
    251
    Seitenprofilelement
    252
    Seitenprofilelement
    253
    Scharnier
    254
    Quadratboden
    255
    Rechteckboden
    256
    Elektroeinsatz
    257
    Hakeneinsatz
    258
    Folieneinsatz
    259
    Messerblock

Claims (29)

  1. Nischenorganisationssystem (1), modular aufgebaut und ausgebildet und bestimmt für die Nische (2) zwischen Arbeitsplatte (4) und Hängeschrank (3) in Küchen, umfassend a) als erstes Systemmodul eine Nischenwandverkleidung (10) mit einer Vorderseite und einer Rückseite, ausgebildet a1) mit einer waagrecht angeordneten oberen Montageprofilschiene (11), a2) mit einer waagrecht angeordneten unteren Montageprofilschiene (12), und a3) mit mindestens einem senkrecht zwischen oberer Montageprofilschiene (11) und unterer Monatageprofilschiene (12) angeordneten und sich zwischen oberer Montageprofilschiene (11) und unterer Montageprofilschiene (12) erstreckenden Nischenpaneel (15) mit einer senkrechten Dekorseite als Sichtfläche an der Vorderseite der Nischenwandverkleidung (10), a4) wobei die obere Montageprofilschiene (11) eine zur Vorderseite der Nischenwandverkleidung (10) offene obere Funktionsnut (13) ausbildet, a5) wobei die untere Montageprofilschiene (12) eine zur Vorderseite der Nischenwandverkleidung (10) offene untere Funktionsnut (14) ausbildet, a6) wobei obere Funktionsnut (13) und untere Funktionsnut (14) horizontal und parallel zueinander verlaufen, b) und als zweites Systemmodul mindestens eine Multifunktions-Box (20), ausgebildet und bestimmt zur Anbringung an der Nischenwandverkleidung (10), umfassend mindestens einen oberen Haken (234), der mit der oberen Funktionsnut (13) korrespondiert zur Anbringung der Box (20) an der Nischenwandverkleidung (10).
  2. Nischenorganisationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Multifunktions-Box (20) mindestens einen unteren Haken (234, 236) umfasst, der mit der unteren Funktionsnut (14) korrespondiert zur Anbringung der Box (20) an der Nischenwandverkleidung (10).
  3. Nischenorganisationssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Multifunktions-Box (20) zwei über mindestens ein Scharnier (122) drehbeweglich miteinander verbundene Seitenprofilelemente (120, 121) aufweist, die in einem geschlossenen Zustand in einem Querschnitt zumindest im Wesentlichen ein Viereck bilden, insbesondere ein Rechteck oder ein Quadrat, das beim Öffnen an einer seiner Querschnittsdiagonalen (123) oder an einer Mittelsenkrechten durch zwei gegenüberliegende Querschnittsseiten auseinandergezogen wird.
  4. Nischenorganisationssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Seitenprofilelement (120, 121) im Querschnitt mindestens einen Winkel aufweist, insbesondere mindestens einen rechten Winkel, vorzugsweise im Querschnitt eine L-Form oder eine U-Form aufweist.
  5. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Multifunktions-Box (20) eine oder mehrere innenliegende Nuten (125), vorzugsweise an jeder senkrechten Seite zwei senkrecht verlaufende, vorzugsweise sich durch die gesamte Box (20) erstreckende, Nuten (125) zur Anbringung eines oder mehrerer Einbauelemente aufweist.
  6. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Multifunktions-Box (20) durch Einbauelemente ausbaubar ist, insbesondere zu einer Schalenbox zur Aufnahme von Schalen oder zu einer Allzweckbox zur Aufbewahrung von Küchenutensilien oder zu einer Spülbox zur Aufnahme von Spülutensilien oder zu einer Gewürzbox zur Aufbewahrung von getrockneten Gewürzen und/oder frischen Gewürzstöckchen oder zu einer Küchenrollenbox mit einem Rollenhalter für eine Küchenrolle oder zu einer Regalbox oder zu einer Steckdosenbox mit einer Einfach- oder Mehrfachsteckdose zum Anschließen von Küchengeräten oder zu einer Essig-Öl-Box zur Aufnahme von Es sig- und Ölflaschen oder zu einer Hakenbox mit einer Hakenleiste oder zu einer Folienspender-Box zur Aufnahme und Bereitstellung von Folien oder zu einer Messerblock-Box zur Aufnahme und Bereitstellung von Messern oder zu einer Gerätebox zur Aufnahme von Kuchengeräten, insbesondere eines Stabmixers.
  7. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Quadrat- oder Rechteckboden (21) als erstes Einbauelement der Multifunktions-Box (20), insbesondere ausgebildet mit einer Vertiefung (131) zur Aufnahme von Behältnissen (70, 71, 80) und/oder Funktionselementen, vorzugsweise eines Küchenrollenhalters (132).
  8. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Dreiecksboden (22) als zweites Einbauelement der Multifunktions-Box (20), insbesondere bestimmt zur Ausbildung eines Boxdeckels und/oder zur Aufnahme oder Ausbildung von Funktionselementen.
  9. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Steckdoseneinsatz (23) als drittem Einbauelement der Multifunktions-Box (20), ausgebildet zur Anbringung von Steckdosen, insbesondere Schuko-Steckdosen.
  10. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Messerblock (24) als viertem Einbauelement der Multifunktions-Box (20), insbesondere ausgebildet mit Schlitzen (137) zur Aufnahme der Messer (138) und/oder mit einer Neigung an der Blockoberseite, die die Messer (138) in den Schlitzen (137) hält.
  11. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Hakenleiste (25) als fünftem Einbauelement der Multifunktions-Box (20).
  12. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Folieneinsatz (26) als sechstem Einbauelement der Multifunktions-Box (20), insbesondere ausgebildet zur Aufnahme von zwei Folienrollen (142) und/oder ausgebildet mit einem Scharnier (139) zum Aufklappen des Folieneinsatzes (26) für die Einbringung der Folienrollen (142) und/oder ausgebildet mit einer Umlenkstange (141) und/oder Abreißkante oder -zähnen zum Abreißen der Folie.
  13. Nischenorganisationssystem nach einem der Ansprüche 6 bis 12 und nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Einbauelemente Befestigungselemente (129, 130, 134) zur Anbringung in der Multifunktions-Box (20) aufweisen, die mit den Nuten (125) der Multifunktions-Box (20) korrespondieren.
  14. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Montageprofilschiene (11) und/oder die unterer Montageprofilschiene (12) ausgebildet sind zur Aufnahme und/oder Anbringung einer Beleuchtung (208), insbesondere eines oder mehrerer LED-Strips (208), und/oder eines Blendenprofils (209) an der Vorderseite der Nischenwandverkleidung (10) und/oder einer Kabelhalterung oder Kabelführung.
  15. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Montageprofilschiene (11) und/oder die unterer Montageprofilschiene (12) einen Harpunensteg (200) ausbilden, der mit einer korrespondierenden Nut (201) im Nischenpaneel (15) zur Anbringung und Befestigung des Nischenpaneels (15) an der jeweilige Montageprofilschiene (11, 12) zusammenwirkt.
  16. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Montageprofilschiene (11) und/oder die unterer Montageprofilschiene (12) Befestigungsöffnungen (202, 203) aufweisen, über die die Montageprofilschiene (11, 12) mittels Befestigungsmitteln, insbesondere Schrauben (204), an einem Hängeschrank (3) und/oder einer Arbeitsplatte (4) und/oder an einer Küchenwand (6) befestigbar oder befestigt ist.
  17. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Montageprofilschiene (11) und die unterer Montageprofilschiene (12) identisch ausgebildet und in der montierten Nischenwandverkleidung (10) zueinander um 180° gedreht und damit entsprechend einer Spiegelung an einer horizontalen Ebene angeordnet sind.
  18. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Funktionsnut (13) in der oberen Montageprofilschiene (11) und/oder die untere Funktionsnut (14) in der unteren Montageprofilschiene (12) symmetrisch zu einer horizontalen Ebene durch die jeweilige Nutmitte ausgebildet sind und/oder jeweils einen oberen Hinterschnitt (216) und einen unteren Hinterschnitt (217) aufweisen, wobei oberer Hinterschnitt (216) und unterer Hinterschnitt (217) vorzugsweise symmetrisch zu einer oder der horizontalen Ebene durch die jeweilige Nutmitte ausgebildet sind.
  19. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Flaschenträger (30) als drittem Systemmodul, wobei der Flaschenträger (30) mindestens einen oberen Haken (234), der mit der oberen Funktionsnut (13) korrespondiert zur Anbringung des Flaschenträgers (30) an der Nischenwandverkleidung (10), und mindestens einen unteren Haken (31), der mit der unteren Funktionsnut (14) korrespondiert zur Anbringung des Flaschenträgers (30) an der Nischenwandverkleidung (10), umfasst, und wobei der Flaschenträger (30) einen festen Materialblock, insbesondere einen Holzblock, aufweist, in dem seitlich einseitig oder an gegenüberlegenden Seiten Ausnehmungen (33) zur teilweisen Aufnahme von Flaschen (32) ausgebildet sind.
  20. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Gewürzträger (40) als viertem Systemmodul, wobei der Gewürzträger (40) mindestens einen oberen Haken (234), der mit der oberen Funktionsnut (13) korrespondiert zur Anbringung des Gewürzträgers (40) an der Nischenwandverkleidung (10), und mindestens einen unteren Haken (31), der mit der unteren Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des Gewürzträgers (40) an der Nischenwandverkleidung (10), umfasst, und wobei der Gewürzträger (40) einen festen Materialblock, insbesondere einen Holzblock, aufweist, in dem seitlich einseitig oder an gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen (41) zur zumindest teilweisen Aufnahme von Gewürzbehältern (80), insbesondere Gewürzstreuern (80), ausgebildet sind.
  21. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Einhängebords (50, 51) als fünftem Systemmodul, umfassend mindestens einen Haken (52, 53), der mit der oberen Funktionsnuten (13) korrespondiert zur Anbringung des Einhängebords (50, 51) an der Nischenwandverkleidung (10).
  22. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Haken- und/oder Bilderrahmenprofil (60, 61) als sechstem Systemmodul, wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil (60, 61) mindestens einen Haken (67), der mit der oberen Funktionsnut (13) korrespondiert zur Anbringung des Haken- und/oder Bilderrahmenprofils (60, 61) an der Nischenwandverkleidung (10), umfasst, und wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil (60, 61) als Bilderrahmenprofil (60) zwei hintereinander angeordnete Glasscheiben (62, 63) umfasst, insbesondere eine fest an dem Profil (60) befestigte Glasscheibe (62) und eine entfernbare Glasscheibe (62), und/oder wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil (60, 61) als Hakenprofil (61) eine Abdeckplatte (244), insbesondere eine Glasscheibe (244), und eine Hakenleiste (69) aufweist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass Abdeckplatte (244) und Hakenleiste (69) fest an dem Profil (61) befestigt sind.
  23. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Behältnisse (70, 71), insbesondere Schalen (70) und/oder Allzweckbehälter (71), als siebtem Systemmodul, die hinsichtlich ihrer Abmessungen mit der Multifunktions-Box (20) und/oder den Einhängebords (50, 51) und/oder weiteren Küchenmodulen, insbesondere Schubladen korrespondieren.
  24. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Gewürzbehälter (80), insbesondere einen Gewürzstreuer (80), als achtem Systemmodul, wobei der Gewürzstreuer (80) ein Glas (81) und einen auf dem Glas (81) anbringbaren oder angebrachten, insbesondere aufsteck- oder aufschraubbaren, Deckel (82) umfasst, wobei das Glas (81) einen zentralen hohlen Glaskörper (83) mit quadratischem Querschnitt aufweist, der an einem ersten Ende (84) geschlossen ist und an einem dem ersten Ende (84) gegenüberliegenden zweiten Ende (85) eine Öffnung (86) aufweist, die von einem gegenüber dem zentralen Glaskörper (83) zurückversetzten Anschlussbereich (87) für den Deckel (82) umgeben ist, wobei der zentrale Glaskörper (83) zumindest abschnittsweise von mindestens einem Abstandshalter (94) aus weichem Material, insbesondere elastischem Material, vorzugsweise einem Gummiring (94), umspannt ist, wobei der Außenumfang des Abstandshalters (94) größer ist als der maximale Außenumfang des quadratischen Querschnitts des zentralen Glaskörpers (83), und/oder wobei der Abstandshalter (94) derart an dem zentralen Glaskörper (83) angeordnet ist, dass der Abstandshalter (94) in Draufsicht auf den zentralen Glaskörper (83) an jeder Stelle gegenüber dem zentralen Glaskörper (83) hervortritt.
  25. Nischenorganisationssystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Glaskörper (83) des Gewürzbehälters eine umlaufende Nut (95) ausbildet, über die der Abstandshalter (94) am zentralen Glaskörper (83) angebracht ist.
  26. Nischenorganisationssystem nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (82) des Gewürzbehälters (80) und der Anschlussbereich (87) des Glases (81) für den Deckel (82) im Querschnitt rund ausgebildet sind.
  27. Nischenorganisationssystem nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbereich (87) des Glases (81) des Gewürzbehälters (80) umlaufende Rillen (88) oder ein Gewinde zur Anbringung des Deckels (82) aufweist.
  28. Nischenorganisationssystem nach einem der Ansprüche 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsabmessungen des Gewürzbehälters (80) derart sind, dass der Außenumfang von vier zum Quadrat angeordneten Gewürzbehältern (80) und/oder die Höhe der Gewürzbehälter (80) mit den Abmessungen der Multifunktions-Box (20) und/oder der Einhängebords (50, 51) und/oder weiterer Küchenmodule korrespondiert, insbesonde re den Umfangsabmessungen der Behältnisse (70, 71) des siebten Systemmoduls entspricht.
  29. Nischenorganisationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als weitere Systemmodule ein oder mehrere Erweiterungspaneele (222) zur Erweiterung der Wandverkleidung (10) nach oben oder unten, und/oder ein oder mehrere Abdeckprofile (231, 210) zum Abdecken der Seitenkanten der Paneele (15, 222) und/oder zum Anbringen der Paneele (222), und/oder einen Befestigungswinkel (228) zur Anbringung von Erweiterungspaneelen (222), insbesondere im Sockelbereich einer Küchenwand, und/oder ein oder mehrere Weiterbauprofile (218) mit einem oder mehreren Harpunenstegen (219, 220) zur Anbringung eines Erweiterungspaneels (222) an einer der Montageprofilschienen (11, 12), und/oder eine Zwischenbauprofilschiene (224) zur Verbindung zweier Erweiterungspaneele (222), insbesondere aufweisend eine Funktionsnut (227), die entsprechend der oberen Funktionsnut (13) der oberen Montageprofilschiene (11) ausgebildet ist, und insbesondere aufweisend zwei entgegengesetzt ausgerichtete Harpunenstege (226) zur Anbringung der beiden Erweiterungspaneele (222).
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