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Die
Erfindung betrifft ein Nischenorganisationssystem für die Nische
zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank
in Küchen.
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Haushaltsküchen erfordern
viel Stauraum, müssen
aber auch ausreichend Arbeitsfläche
zur 0Verfügung
stellen. Dementsprechend sind Unterschränke und Hängeschränke die üblichen Möbel, mit denen Küchen ausgestattet
werden. Die erforderliche Arbeitsfläche stellt eine auf den Unterschränken angeordnete
Arbeitsplatte zur Verfügung.
Die Hängeschränke sind
mir Abstand über
der Arbeitsplatte angeordnet, so dass ein ausreichender Arbeitsraum oberhalb
der Arbeitsplatte zur Verfügung
steht. Der Raum zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank wird als Nische
bezeichnet.
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Die
Nische wird rückseitig üblicherweise
von der Küchenwand
begrenzt. Es ist bekannt, den Nischenbereich der Küchenwand
durch Anbringung von Fliesen zu schützen, ihn dadurch leicht reinigbar auszubilden
und gleichzeitig zu dekorieren. Ferner ist es bekannt, die Küchenwand
im Nischenbereich mit Paneelen zu verkleiden, beispielsweise im
Stil oder passend zum Stil der übrigen
Küchenmöbelfronten.
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Es
ist ferner bekannt, Küchenhilfsmittel
wie Kochlöffel,
Messer und Küchenrollen
sowie typisches Kochzubehör
wie Gewürze
griffbereit in der Nische anzuordnen, beispielsweise über Relingsysteme,
an denen die unterschiedlichen Teile angehängt werden. Es ist auch üblich, Steckdosen
für Küchengeräte in der
Nische anzuordnen. In vielen Fällen
weist die Nische auch eine Beleuchtung auf.
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Nachteilig
bei diesen vorgenannten Systemen ist, dass zur Verwirklichung vielfältiger Funktionen
mehrere Systeme miteinander kombiniert werden müssen. Dies ist aufwändig und
optisch wenig ansprechend.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, ein flexibles Nischenorganisationssystem
anzugeben, das eine individuelle Verwirklichung vielfältiger Funktionen
entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen
des Küchennutzers
im Rahmen eines optisch und funktional ansprechenden Gesamtkonzepts
ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch
ein Nischenorganisationssystem mit den Merkmalen nach Anspruch 1
gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den von
Anspruch 1 abhängigen
Ansprüchen
angegeben.
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Das
erfindungsgemäße Nischenorganisationssystem
ist modular aufgebaut. Es ist ausgebildet und bestimmt für die Nische
zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank
in Küchen.
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Das
Nischenorganisationssystem umfasst als erstes Systemmodul eine Nischenwandverkleidung
mit einer Vorderseite (der Küche
bzw. dem Benutzer zugewandt) und einer Rückseite (der Küchenwand,
die sie verkleidet, zugewandt). Die Nischenwandverkleidung wird
ausgebildet mit einer waagrecht angeordneten oberen Montageprofilschiene, mit
einer waagrecht angeordneten unteren Montageprofilschiene, und mit
mindestens einem senkrecht zwischen oberer Montageprofilschiene
und unterer Monatageprofilschiene angeordneten und sich zwischen
oberer Montageprofilschiene und unterer Montageprofilschiene erstreckenden
Nischenpaneel mit einer senkrechten Dekorseite als Sichtfläche an der Vorderseite
der Nischenwandverkleidung.
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Ferner
bildet die obere Montageprofilschiene eine zur Vorderseite der Nischenwandverkleidung
offene obere Funktionsnut aus und die untere Montageprofilschiene
bildet eine zur Vorderseite der Nischenwandverkleidung offene untere
Funktionsnut aus. Die beiden Funktionsnuten verlaufen horizontal und
parallel zueinander.
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Des
Weiteren umfasst das Nischenorganisationssystem als zweites Systemmodul
mindestens eine Multifunktions-Box. Diese ist ausgebildet und bestimmt
zur Anbringung an der Nischenwandverkleidung. Die Multifunktions-Box
umfasst mindestens einen oberen Haken, der mit der oberen Funk tionsnut korrespondiert
zur Anbringung der Box an der Nischenwandverkleidung.
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Die
Vorteile der Erfindung liegen zum einen in der ansprechenden optischen
Gesamtgestaltung. Das Nischenpaneel kann nahezu beliebig gestaltet sein,
das Paneel kann an seiner Sichtseite auch spezielle Dekorschichten
aufweisen, beispielsweise auch Glasschichten. Dadurch ist eine äußerst flexible,
hochwertige und den jeweiligen Wünschen
des Benutzers entsprechende Dekorierung der Nischenrückwand möglich. Optisch
ansprechend ist ferner die symmetrische Gestaltung aus einem mittleren Wandpaneel,
das oben und unten von je einer Montageprofilschiene (die gegebenenfalls
mit geeigneten Abdeckungen bzw. Verblendungen versehen ist) mit Funktionsnut
begrenzt wird. Dadurch ergibt sich ein langgestreckter, optisch
weiträumig
wirkender Gesamteindruck. Zum anderen ermöglichen obere und untere Funktionsnut
eine flexible und funktionale Ausstattung der Nische mit vielfältigen Hilfsmitteln, Versorgungssystemen
und Kochzubehör.
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Zentrales
Element des Nischenorganisationssystems ist hierbei die Multifunktionsbox,
die je nach Ausstattung für
die verschiedensten Funktionen einsetzbar ist. Diese Box ist – ebenso
wie weitere Systemmodule – flexibel
an den Funktionsnuten der Nischenwandverkleidung anbringbar, die
genaue Position kann durch entsprechende Positionierung relativ
zu den Nuten gewählt
werden und ist durch Verschieben innerhalb der waagrechten Nuten
veränderbar.
Die Anbringung über
oberen Haken und Funktionsnut sorgt für einen stabilen Halt der Box und
ermöglicht
gleichzeitig ein waagrechtes Verschieben der Box, geführt durch
die Funktionsnut.
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Nischenwandverkleidung
und Multifunktions-Box bzw. Multifunktions-Boxen fügen sich zu einem ansprechenden
optischen Gesamterscheinungsbild. Wie bereits angesprochen ruft
die aus Paneel und Montageprofilschienen mit Funktionsnuten gebildete
Nischenwandverkleidung einen waagrechten, gestreckt und weitläufig wirkenden
Gesamteindruck hervor. Dieser Eindruck ergänzt sich hervorragend mit den
senkrechten optischen Unterbrechungen, die von den Boxen hervorgerufen
werden. Insgesamt ergibt sich aus der erfindungsgemäßen Ausbildung
somit das optische Konzept eines breiten, horizontalen Bandes mit
aufgesetzten vertikalen Streifen, den Multi funktions-Boxen. Dieses
optische Konzept kann durch eine entsprechende Farbgebung und durch
entsprechende Verkleidung der Montageprofilschienen unterstützt werden.
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Gemäß einer
zweckmäßigen Weiterbildung ist
vorgesehen, dass die Multifunktions-Box ferner mindestens einen
unteren Haken aufweist, der mit der unteren Funktionsnut korrespondiert
zur Anbringung der Box an der Nischenwandverkleidung. Die Box ist
in diesem Fall über
mindestens einen oberen und mindestens einen unteren Haken stabil über beide
Funktionsnuten an der Nischenwandverkleidung angebracht. Die Anbringung über beide
Funktionsnuten, obere und untere Funktionsnut, sorgt für einen stabilen
Halt der Box, auch bei erheblicher Belastung. Ein Verschieben ist
aufgrund der Doppelführung
in zwei Nuten problemlos und ohne versehentliches Aushängen der
Box möglich.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Multifunktions-Box
zwei über mindestens
ein Scharnier, beispielsweise genau ein oder zwei oder drei Scharniere,
drehbeweglich miteinander verbundene Seitenprofilelemente auf. Diese
bilden in einem geschlossenen Zustand in einem waagrechten Querschnitt
ein Viereck, insbesondere ein Rechteck oder ein Quadrat. Das Rechteck
bzw. das Quadrat wird gemäß einer
Ausführungsvariante beim Öffnen der
Box, d. h. beim Auseinanderdrehen der beiden Seitenprofilelemente,
an einer seiner Diagonalen oder an einer Mittelsenkrechten durch
zwei gegenüberliegende
Seiten auseinandergezogen, d. h. die Diagonale bzw. die Mittelsenkrechte
bildet den Schnitt durch den Querschnitt und damit durch die Box
beim Öffnen.
Das Öffnen
durch eine Drehbewegung ist möglich,
indem nur ein erstes der beiden Seitenprofilelemente über entsprechende
Haken an den Funktionsnuten angebracht ist, während das zweite Seitenprofilelement über Scharniere
ausschließlich
an dem ersten Seitenprofilelement angebracht ist und nicht direkt
an den Nuten oder der Nischenwandverkleidung insgesamt angebracht
ist.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist jedes der beiden vorgenannten Seitenprofilelemente im Querschnitt
mindestens einen Winkel auf, insbesondere mindestens einen rechten
Winkel. Dies bedeutet, dass jedes Seitenprofil zur zumindest teilweisen
Ausbildung von mindestens zwei Seiten der Multi funktions-Box beiträgt. Vorzugsweise
weisen beide Seitenprofilelemente im Querschnitt eine L-Form oder
eine U-Form auf. Die L-Form ermöglicht
das Öffnen
an der Diagonalen des Querschnitts, die U-Form ermöglicht das Öffnen an
der Mittelsenkrechten des Querschnitts der Multifunktions-Box.
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Gemäß einer
zweckmäßigen Weiterbildung weist
die Multifunktions-Box eine oder mehrere innenliegende Nuten, vorzugsweise
an jeder senkrechten Seite zwei senkrecht verlaufende, vorzugsweise sich
durch die gesamte Box erstreckende, Nuten zur Anbringung eines oder
mehrerer Einbauelemente auf.
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Die
Multifunktions-Box ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung durch Einbauelemente ausbaubar, insbesondere zu einer
Schalenbox zur Aufnahme von Schalen oder zu einer Allzweckbox zur
Aufbewahrung von Küchenutensilien oder
zu einer Spülbox
zur Aufnahme von Spülutensilien
oder zu einer Gewürzbox
zur Aufbewahrung von getrockneten Gewürzen und/oder frischen Gewürzstöckchen oder
zu einer Küchenrollenbox
mit einem Rollenhalter für
eine Küchenrolle
oder zu einer Regalbox oder zu einer Steckdosenbox mit einer Einfach-
oder Mehrfachsteckdose zum Anschließen von Küchengeräten oder zu einer Essig-Öl-Box zur
Aufnahme von Essig- und Ölflaschen
oder zu einer Hakenbox mit einer Hakenleiste oder zu einer Folienspender-Box
zur Aufnahme und Bereitstellung von Folien oder zu einer Messerblock-Box
zur Aufnahme und Bereitstellung von Messern oder zu einer Gerätebox zur
Aufnahme von Küchengeräten, insbesondere
eines Stabmixers. Diese Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten
der Multifunktions-Box des erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems
verdeutlicht die Flexibilität
und Funktionalität
des Systems.
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Nachfolgend
seien verschiedene Einbauelemente der Multifunktions-Box genannt,
die alternativ oder additiv als Bestandteil des erfindungsgemäßen Systems
vorgesehen sein können
und mittels denen sich die vorgenannten Boxausgestaltungen verwirklichen
lassen.
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Als
erstes Einbauelement sei ein Quadrat- oder Rechteckboden genannt.
Dieser weist vorzugsweise einer Vertiefung zur Aufnahme von Behältnissen
und/oder Funktionselementen, vorzugsweise eines Küchenrollenhalters,
auf.
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Als
zweites Einbauelement der Multifunktions-Box sei ein Dreiecksboden
genannt. Dieser ist insbesondere bestimmt zur Ausbildung eines Boxdeckels
und/oder zur Aufnahme oder Ausbildung von Funktionselementen.
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Ferner
sein ein Steckdoseneinsatz als drittes Einbauelement angeführt. Dieser
Einsatz ist ausgebildet zur Anbringung von Steckdosen, insbesondere Schuko-Steckdosen, über die
Küchengeräte an das Stromnetz
angeschlossen werden können.
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Als
viertes Einbauelement sei ein Messerblock genannt, der insbesondere
mit Schlitzen zur Aufnahme der Messer und/oder mit einer Neigung
an der Blockoberseite, die die Messer in den Schlitzen hält, ausgebildet
ist.
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Das
fünfte
Einbauelement der Multifunktions-Box ist eine Hakenleiste.
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Zu
nennen ist noch als sechstes Einbauelement der Multifunktions-Box
ein Folieneinsatz, insbesondere ausgebildet zur Aufnahme von zwei
Folienrollen und/oder ausgebildet mit einem Scharnier zum Aufklappen
des Folieneinsatzes für
die Einbringung der Folienrollen und/oder ausgebildet mit einer
Umlenkstange und/oder Abreißkante
oder -zähnen
zum Abreißen
der Folie.
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Zur
Anbringung in der Multifunktions-Box weisen die vorgenannten Einbauelemente
zweckmäßigerweise
Befestigungselemente auf, die mit den Nuten der Multifunktions-Box
korrespondieren, so dass die Einbauelemente über diese innenliegenden Nuten
in der Box anbringbar bzw. befestigbar sind.
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Eine
Weiterbildung des Nischenorganisationssystems sieht vor, dass die
obere Montageprofilschiene und/oder die unterer Montageprofilschiene ausgebildet
sind zur Aufnahme und/oder Anbringung einer Beleuchtung, insbesondere
eines oder mehrerer LED-Strips (LED-Streifen), und/oder eines Blendenprofils
an der Vorderseite der Nischenwandverkleidung und/oder einer Kabelhalterung
oder -führung.
Die Beleuchtung erfüllt
sowohl funktionale Zwecke, nämlich
die Beleuchtung der Arbeitsfläche,
als auch optische Zwecke, indem Sie die optische Wirkung der Nischenwandverkleidung
unterstreicht. Gegebenenfalls können
spezielle Lichteffekte vorgesehen sein, bei spielsweise eine einstellbare
Leuchtfarbe oder eine sich automatisch oder in eingestellter Weise ändernde
Leuchtfarbe. Das Blendenprofil sorgt fit eine angenehme Wirkung
der Beleuchtung und setzt gegebenenfalls eigene optische Akzente. Kabelhalterungen
und Kabelführungen,
vorzugsweise verdeckt in der Montageprofilschiene untergebracht,
beispielsweise hinter dem Blendenprofil, ermöglichen eine einfache Verlegung
der Kabel und damit eine einfache elektrische Versorgung an den jeweils
gewünschten
Stellen, ohne dass die Kabel stören
oder sichtbar sind. Vorzugsweise lassen sich die Kabel in den Montageprofilschienen
wie in einem Installationskanal verlegen. Es kann auch vorgesehen
werden, den Einbau von Steckdosen in die Montageprofilschienen zu
ermöglichen.
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Eine
weitere Ausführungsvariante
der Erfindung sieht vor, dass die obere Montageprofilschiene und/oder
die unterer Montageprofilschiene einen Harpunensteg ausbilden, der
mit einer korrespondierenden Nut im Nischenpaneel zur Anbringung
und Befestigung des Nischenpaneels an der jeweiligen Montageprofilschiene
zusammenwirkt. Ein Harpunensteg weist im Querschnitt ein Tannenbaumprofil auf,
die Zacken setzen einem Herausziehen des Profils aus einer Nut einen
Widerstand entgegen und verhindern somit das Herausrutschen des
Paneels aus dem Harpunensteg und damit das Loslösen von der Montageprofilschiene.
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Zweckmäßig ist
ferner, wenn die obere Montageprofilschiene und/oder die unterer
Montageprofilschiene Befestigungsöffnungen aufweisen, über die die
Montageschiene mittels Befestigungsmitteln, insbesondere Schrauben,
an einem Hängeschrank und/oder
einer Arbeitsplatte und/oder an einer Küchenwand befestigbar oder befestigt
ist.
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Bevorzugt
sind die obere Montageprofilschiene und die unterer Montageprofilschiene
identisch ausgebildet und in der montierten Nischenwandverkleidung
zueinander um 180° gedreht
und damit entsprechend einer Spiegelung an einer horizontalen Ebene
angeordnet. Dies reduziert die Gesamtzahl der im Nischenorganisationssystem
bereitzustellenden und an die jeweilige Küchenbaustelle anzuliefernden
unterschiedlichen Teile. Ferner erhöht es die Flexibilität des Gesamtsystems.
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Besonders
vorteilhaft ist ferner, die obere Funktionsnut in der oberen Montageprofilschiene und/oder
die untere Funktionsnut in der unteren Montageprofilschiene symmetrisch
zu einer horizontalen Ebene durch die jeweilige Nutmitte auszubilden.
Von Vorteil ist es auch, wenn obere und/oder untere Funktionsnut
jeweils einen oberen Hinterschnitt und einen unteren Hinterschnitt
aufweisen, wobei oberer Hinterschnitt und unterer Hinterschnitt
vorzugsweise symmetrisch zu einer oder der horizontalen Ebene durch
die jeweilige Nutmitte ausgebildet sind. Die Hinterschnitte ermöglichen
die Anbringung der Systemmodule über
entsprechende Haken, die Symmetrie ermöglicht den flexiblen Einsatz,
da die Schienen in verschiedenen Stellungen einsetzbar sind, beispielsweise
sowohl als untere Montageprofilschiene als auch als obere Montageprofilschiene.
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Neben
der Nischenwandverkleidung als erstem Systemmodul und der Multifunktions-Box
als zweitem Systemmodul weist das Nischenorganisationssystem vorzugsweise
noch weitere Systeme auf. Als Beispiele sei ein Flaschenträger als
drittem Systemmodul genannt, wobei der Flaschenträger mindestens
einen oberen Haken, der mit der oberen Funktionsnut korrespondiert
zur Anbringung des Flaschenträgers
an der Nischenwandverkleidung, und mindestens einen unteren Haken,
der mit der unteren Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des
Flaschenträgers
an der Nischenwandverkleidung, umfasst, und wobei der Flaschenträger einen
festen Materialblock, insbesondere einen Holzblock, aufweist, in
dem seitlich einseitig oder an gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen
zur teilweisen Aufnahme von Flaschen ausgebildet sind.
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Ferner
sei ein Gewürzträger als
viertes Systemmodul genannt, wobei der Gewürzträger mindestens einen oberen
Haken, der mit der oberen Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung
des Gewürzträgers an
der Nischenwandverkleidung, und mindestens einen unteren Haken,
der mit der unteren Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung des
Gewürzträgers an
der Nischenwandverkleidung, umfasst, und wobei der Gewürzträger einen
festen Materialblock, insbesondere einen Holzblock, aufweist, in
dem seitlich einseitig oder an gegenüberliegenden Seiten Ausnehmungen
zur zumindest teilweisen Aufnahme von Gewürzbehältern, insbesondere Gewürzstreuern,
ausgebildet sind.
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Ein
oder mehrere Einhängebords
könne als fünftes Systemmodul
angeführt
werden, wobei die Einhängebords
mindestens einen Haken aufweisen, der mit der oberen Funktionsnut
korrespondiert zur Anbringung des Einhängebords an der Nischenwandverkleidung.
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Als
sechstes Systemmodul kann ein Haken- und/oder Bilderrahmenprofil
genannt werden, wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil mindestens einen
Haken, der mit der oberen Funktionsnut korrespondiert zur Anbringung
des Haken- und/oder Bilderrahmenprofils an der Nischenwandverkleidung, umfasst,
und wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil als Bilderrahmenprofil
zwei hintereinander angeordnete Glasscheiben umfasst, insbesondere eine
fest an dem Profil befestigte und eine entfernbare Glasscheibe,
und/oder wobei das Haken- und/oder Bilderrahmenprofil als Hakenprofil
eine Abdeckplatte, insbesondere eine Glasscheibe, und eine Hakenleiste
aufweist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass Abdeckplatte und
Hakenleiste fest an dem Profil befestigt sind.
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Als
siebtes Systemmodul kommen spezielle Behältnisse, insbesondere Schalen
oder Allzweckbehälter,
in Betracht, die hinsichtlich ihrer Abmessungen mit der Multifunktions-Box
und/oder den Einhängebords
und/oder weiteren Küchenmodulen,
insbesondere Schubladen, korrespondieren.
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Schließlich sei
als achtes Systemmodul noch ein Gewürzbehälter, insbesondere ein Gewürzstreuer,
genannt, wobei der Gewürzstreuer
ein Glas und einen auf dem Glas anbringbaren, insbesondere aufsteck-
oder aufschraubbaren, Deckel umfasst, wobei das Glas einen zentralen
hohlen Glaskörper
mit quadratischem Querschnitt aufweist, der an einem ersten Ende
geschlossen ist und an einem dem ersten Ende gegenüberliegenden
zweiten Ende eine Öffnung
aufweist, die von einem gegenüber
dem zentralen Glaskörper
zurückversetzten
Anschlussbereich für
den Deckel umgeben ist, wobei der zentrale Glaskörper zumindest abschnittsweise
von mindestens einem Abstandshalter aus weichem Material, insbesondere
elastischem Material, vorzugsweise einem Gummiring, umspannt ist,
wobei der Außenumfang des
Abstandshalters größer ist
als der maximale Außenumfang
des quadratischen Querschnitts des zentralen Glaskörpers, und
wobei der Abstandshalter der art an dem zentralen Glaskörper angeordnet
ist, dass der Abstandshalter in Draufsicht auf den zentralen Glaskörper an
jeder Stelle gegenüber
dem zentralen Glaskörper
hervortritt.
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Der
zentrale Glaskörper
des Gewürzbehälters bildet
in einer vorteilhaften Weiterbildung eine umlaufende Nut aus, über die
der Abstandshalter am zentralen Glaskörper angebracht ist.
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Gemäß einer
Ausführungsvariante
ist der Deckel des Gewürzbehälters und
der Anschlussbereich des Glases für den Deckel im Querschnitt
rund ausgebildet. Ferner kann der Anschlussbereich des Glases des
Gewürzbehälters umlaufende
Rillen oder ein Gewinde zur Anbringung des Deckels aufweisen.
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Bevorzugt
sind die Querschnittsabmessungen des Gewürzbehälters derart gewählt, dass
der Außenumfang
von vier zum Quadrat angeordneten Gewürzbehältern und/oder die Höhe der Gewürzbehälter mit
den Abmessungen der Multifunktions-Box und/oder der Einhängebords
und/oder weiterer Küchenmodule
korrespondiert, insbesondere den Umfangsabmessungen der Behältnisse
des siebten Systemmoduls entspricht. Dies ermöglicht eine besonders kompakte
und platzsparende Unterbringung der Behältnisse und Gewürzbehälter.
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Zweckmäßige Weiterbildungen
des erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems
sehen als weitere Systemmodule ein oder mehrere Erweiterungspaneele
zur Erweiterung der Wandverkleidung nach oben oder unten, und/oder
ein oder mehrere Abdeckprofil zum Abdecken der Seitenkanten der
Paneele und/oder zum Anbringen der Paneele, und/oder mindestens
einen Befestigungswinkel zur Anbringung von Erweiterungspaneelen,
insbesondere im Sockelbereich einer Küchenwand, und/oder mindestens
ein Weiterbauprofil mit mindestens einem Harpunensteg zur Anbringung
eines Erweiterungspaneels an einer der Montageprofilschienen, und/oder
mindestens eine Zwischenbauprofilschiene zur Verbindung zweier Erweiterungspaneele,
insbesondere aufweisend eine Funktionsnut, die entsprechend der
oberen Funktionsnut der oberen Montageprofilschiene ausgebildet
ist, und insbesondere aufweisend zwei entgegengesetzt ausgerichtete
Harpunenstege zur Anbringung der beiden Erweiterungspaneele.
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Die
Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und
Vorteile anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
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1 schematisch
ein Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems,
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2 bis 4 schematisch
ein Ausführungsbeispiel
einer Multifunktions-Box eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems,
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5 bis 19 ein
Ausführungsbeispiel
einer Nischenwandverkleidung eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems,
in verschiedenen Zusammenbauvarianten sowie in Einzeldarstellung verschiedene
Komponenten für
den Aufbau einer Nischenwandverkleidung,
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20 im
Querschnitt ein Ausführungsbeispiel
einer Multifunktions-Box, beispielsweise geeignet zur Anbringung
an die Nischenwandverkleidung gemäß 5 bis 19,
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21 bis 23 verschiedenen
Haken zur Anbringung der Multifunktions-Box gemäß 20 und
weiterer Systemmodule an die Nischenwandverkleidung,
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24 und 25 eine
Randabdeckung für die
Multifunktions-Box nach 20,
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26 bis 38 verschiedenen
Einbauelemente für
die Multifunktionsbox nach 20,
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39 bis 48 Ausführungsbeispiele
für verschiedene
Systemmodule eines Nischenorganisationssystems, beispielsweise ge eignet
zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung gemäß 5 bis 19,
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49 bis 54 Ausführungsbeispiele
für Behältnisse,
beispielsweise Schüsseln
und Gewürzbehälter, als
Systemmodule eines Nischenorganisationssystems, beispielsweise geeignet
in Verbindung mit der Multifunktions-Box nach 20 und/oder
den Systemmodulen gemäß 39 bis 48,
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56 bis 59 verschiedene
Beispiele für
kompakte Behälteranordnungen,
die mit den Behältnissen
nach 49 bis 54 im
Vergleich zu vorbekannten Behälteranordnungen
umsetzbar sind,
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60 bis 65 ein
alternatives Ausführungsbeispiel
für eine
Multifunktions-Box eines erfindungemäßen Nischenorganisationssystems,
beispielsweise auch geeignet zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung
gemäß 5 bis 19,
in verschiedenen Ausgestaltungen mit Einbauelementen.
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Einander
entsprechende Komponenten und Teile sind in den Figuren mit den
gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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1 zeigt
schematisch im Überblick
eine Küche,
in der ein Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems 1 in einer
Nische 2 zwischen Hängeschränken 3 und
einer Arbeitsplatte 4, die auf Unterschränke 5 aufgesetzt
ist, umgesetzt ist. Zu erkennen ist eine Nischenwandverkleidung 10 mit
einer oberen Montageprofilschiene 11 mit oberer Funktionsnut 13 und
einer unteren Montageprofilschiene 12 mit unterer Funktionsnut 14.
Beide Montageprofilschienen 11, 12 sind mit einer
Abdeckung versehen, sie verlaufen wie die beiden Funktionsnuten 13, 14 horizontal
und parallel zueinander. Zwischen den Montageprofilschienen 11, 12 ist
ein Nischenpaneel 15 angeordnet, das sich senkrecht von
der oberen Montageprofilschiene 11 bis zur unteren Montageprofilschiene 12 erstreckt.
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An
der Nischenwandverkleidung 10 als erstem Systemmodul des
Nischenorganisationssystems 1 sind in 1 verschiedene
Systemmodule angebracht, durch Einhängen in die Funktionsnuten 13, 14:
Zwei Multifunktions-Boxen 20, eine Breitbox 27, ein
Flaschenträger 30,
ein Gewürzträger 40 und
ein Einhängebord 51.
Diese Systemmodule können
an beliebiger Stelle an der Nischenwandverkleidung 10 angebracht
werden und sind vorzugsweise entlang der Funktionsnuten 13, 14 horizontal
verschiebbar.
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2 bis 4 zeigen
schematisch ein Ausführungsbeispiel
einer Multifunktions-Box 20 eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems. Die
Box 20 umfasst zwei Seitenprofilelemente 120, 121,
die jeweils einen 90°-Winkel
aufweisen und zwei Seiten der Box 20 ausbilden. Das erste
Seitenprofilelement 120 ist an der Nischenwandverkleidung 10 angebracht,
das zweite Seitenwandprofilelement 121 ist über Scharniere 122 mit
dem ersten Seitenprofilelement 120 drehbeweglich verbunden. 2 zeigt
in Draufsicht bzw. in Querschnittsdarstellung oben den geschlossenen
Zustand der Box 20 und unten den geöffneten Zustand der Box 20.
In Querschnitt wird die Box 20 entlang einer Diagonale 123 des
quadratischen Boxquerschnitts geöffnet. 3 zeigt die Box 20 im geschlossenen
Zustand, 4 im geöffneten Zustand, wobei hier
das zweite Seitenprofilelement 121 an der Nischenwandverkleidung 10 angebracht ist.
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5 bis 19 zeigen
ein Ausführungsbeispiel
einer Nischenwandverkleidung 10 eines erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystems,
in verschiedenen Zusammenbauvarianten (jeweils in Querschnittsdarstellung)
sowie in Einzeldarstellung verschiedene Komponenten für den Aufbau
einer Nischenwandverkleidung. 5 zeigt
die typische Zusammenbauvariante zum Füllen der Nische über einer
Arbeitsplatte 5. Zu erkennen sind eine obere Montageprofilschiene 11,
die eine obere Funktionsnut 13 ausbildet, und eine untere
Montageprofilschiene 12, die eine untere Funktionsnut 14 ausbildet.
Beide Montageprofilschienen 11, 12 sind identisch
aufgebaut, sie sind lediglich um 180° zueinander gedreht an eine
Küchenwand 6 zur
Ausbildung der Nischenwandverkleidung 10 montiert. Weitere
Einzelheiten der Montageprofilschienen werden untenstehend anhand 11 erläutert. Zwischen
beiden Montageprofilschienen 11, 12 ist in 5 ein
Nischenpaneel 15 angeordnet, und zwar mit Abstand zur Küchenwand 6.
Das Nischenpaneel 15 umfasst eine Trägerplatte 16 aus Holz
und eine Dekorschicht 17. Es sind aber auch beliebige andere
Ausbildungen und Materialien des Nischenpaneels 15 möglich. Als Dekorschicht 17 kann
beispielsweise auch eine Glasplatte verwendet werden. Die Anbindung
zwischen Dekorpaneel 15 und Montageprofilschienen 11, 12 erfolgt über an den
Montageprofilschienen 11, 12 ausgebildete Harpunenstege 200,
die in korrespondierende Nuten 201 des Dekorpaneels 15 eingreifen. Die
Montageprofilschienen 11, 12 können über Befestigungsöffnungen 202 an
ihrer Rückseite
an der Küchenwand 6 und/oder über Befestigungsöffnungen 203 an
der Arbeitsplatte 6 oder einem Hängeschrank angebracht werden,
beispielsweise mittels durch die Öffnungen 202, 203 gesteckter
Schrauben 204. Die Abdichtung zwischen Arbeitsplatte 4 und
unterer Montageprofilschiene 12 kann durch Abspritzen mit
Silikon erfolgen oder durch Einbringen einer Silikonrundschnur 205 in
eine hierfür
vorgesehene Nut der Montageprofilschiene 12. In 5 ist
am oberen Ende der Nischenwandverkleidung 10 kein Hängeschrank
angeordnet. Aus optischen Gründen
ist daher ein oberes Abdeckprofil 210 auf die obere Montageprofilschiene 11 aufgesteckt,
um den in diesem Fall sichtbaren oberen Rand der Montageprofilschiene 11 zu
verblenden.
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Das
obere Abdeckprofil 210 ist in 13 vergrößert dargestellt.
Es weist zwei Harpunenstege 211, 212 auf, zum
Eingriff in die Öffnung 203 und
eine Nut 207 (siehe 11) der
Montageprofilschiene 11.
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11 zeigt
die untere Montageprofilschiene 12 aus 5 in
vergrößerter Darstellung.
Die obere Montageprofilschiene 11 entspricht diesem Aufbau.
Zahlreiche Details wurden bereits vorstehend erläutert. Zu erkennen ist, dass
zusätzlich
ein LED-Strip als Beleuchtungseinrichtung in die Montageschienen
integrierbar ist. Ferner ist eine Abdeckung 209 (Verblendung)
auf die Montageprofilschiene 12 aufgeklippst, die in 12 nochmals
als Einzelteil dargestellt ist. Zumindest bei Verwendung einer Beleuchtung
ist die Abdeckung 209 für
Licht durchscheinend ausgebildet, allgemein bildet die Abdeckung 209 ein
wesentliches Dekorationselement der Nischenwandverkleidung 10.
Hier nicht dargestellt, aber vorstellbar ist ergänzend die Integration einer
oder mehrere Steckdosen in die Montageprofilschienen 11, 12, wobei
die Steckdosen von der Vorderseite der Nischenwandverkleidung 10 her
zugänglich
sein sollten.
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Mehrere
Montageprofilschienen 11, 12 können in Längsrichtung über einen
speziellen Verbinder 213, der in 17 in
Seitenansicht (links) und in Draufsicht (rechts) dargestellt ist,
miteinander verbunden werden. Dieser Verbinder 213 sorgt
für eine exakte
Passung der aneinandergrenzenden Montageprofilschienen 11, 12.
Er wird in hierfür
ausgebildete Nuten 214 der Montageprofilschienen 11, 12 (siehe 11)
eingeschoben und dort mittels Gewindestiften 215 festgeklemmt.
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In 11 ist
ersichtlich, dass die untere Funktionsnut 14, und dies
gilt entsprechend für
die obere Funktionsnut 13, symmetrisch zu einer waagrechten
Mittelebene durch die Nut ausgebildet ist. Die Nut 14 weist
zwei symmetrisch zueinander ausgebildete Hinterschnitte 216, 217 auf.
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6 bis 8 zeigen
alternative Nischenwandverkleidungen 10, die im Vergleich
zur Verkleidung 10 nach 5 nach oben
(8), nach unten (7) und sowohl
nach oben als auch nach unten (6) erweitert
sind. Der Bereich mit oberer und unterer Montageprofilschiene 11, 12 und
Nischenpaneel 15 entspricht hierbei jeweils der Ausbildung nach 5.
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Für die Weiterführung der
Nischenwandverkleidung 10 nach oben und unten ist ein spezielles Weiterbauprofil 218 vorgesehen,
das vergrößert in 15 dargestellt
ist. Es weist an zwei gegenüberliegenden
Seiten jeweils einen Harpunensteg 219, 220 auf,
wobei Harpunensteg 220 zusammen mit einem weiteren Steg 221 zur
Anbindung an die Montageschienen 12, 13 durch
Einschieben in entsprechende Öffnungen
bzw. Nuten 203, 206 vorgesehen ist und Harpunensteg 219 zur
Anbindung an ein Erweiterungspaneel 222 dient, durch Einschieben
in eine Nut 223 des Erweiterungspaneels 222 (siehe
hierzu 6 bis 8).
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Für die Erweiterung
mit mehreren Paneelen ist ferner zur Verbindung von zwei Paneelen
ein spezielles Zwischenbauprofil 224 vorgesehen, das vergrößert in 14 dargestellt
ist. Dieses Zwischenbauprofil ist über eine Befestigungsöffnung 225 an die
Küchenwand
montierbar. Es weist nach oben und unten Harpunenstege 226 auf,
die in Nuten 223 von Erweiterungspaneelen 22 eingreifen.
Ferner bildet das Zwischenbauprofil 224 eine Funktionsnut 227 aus,
die entsprechend der oberen und unteren Funktionsnuten 13, 14 in
den Montageprofilschienen 11, 12 ausgebildet ist
und sich somit entsprechend zur Anbringung der verschiedenen Systemmodule
an der Wandverkleidung 10 eignet (siehe 6 bis 8).
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Ein
weiteres Element, das im Zusammenhang mit der Erweiterung der Wandabdeckung 10 vorgesehen
sind, ist ein Befestigungswinkel 228, wie er in 18 in
Seitenansicht (links) und Draufsicht (rechts) dargestellt ist, seine
Verwendung zeigen 6 und 7. Er dient
der unteren Befestigung eines anstelle eines Unterschrankes angebrachten
Erweiterungspaneels 222, er greift hierzu in die Nut 223 des
Paneels 222 ein und ist über eine Befestigungsöffnung 230 an
der Küchenwand
befestigbar. Die Form des Befestigungswinkels 228 ermöglicht die Anbringung
einer für
die jeweilige Küche
vorgesehenen Sockelleiste 229, wodurch sich ein einheitliches Gesamtbild
ergibt.
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Ein
weiteres Element ist ein seitliches Abdeckprofil 231, das
in 19 in Seitenansicht dargestellt ist. Dieses Abdeckprofil 231 wird
an seitlichen Rändern
der Panelle 15, 222 angebracht, beispielsweise
aufgeklebt oder angeschraubt.
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Als
weiteres Element ist noch eine Einhängeleiste 232 anzusprechen,
die in 16 in Seitenansicht (links)
und in Draufsicht (rechts) dargestellt ist. Die Einhängeleiste
ist über
Befestigungsöffnungen 233 an
der Küchenwand
befestigbar. Ihre Verwendung ist in 6 und 8 gezeigt,
sie dient der Befestigung des oberen Endes des obersten Erweiterungspaneels 222,
in Verbindung mit dem bereits erläuterten oberen Abdeckprofil 210 (vgl. 13). Hierzu
wird der Harpunensteg 211 des Abdeckprofils 210 in
die Nut 223 des Erweiterungspaneels 222 eingeschoben,
der weitere Harpunensteg 212 des Abdeckprofils 210 hintergreift
die Einhängeleiste 232.
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Spezielle
Elemente sind ferner noch in 9 und 10 ersichtlich.
Beide Figuren zeigen jeweils einen horizontalen Schnitt. Zu erkennen
ist jeweils die Küchenwand 6.
In 9 geht es darum, Ecken in der Küchenwand 6 mit dem
Wandvorbau nachzubilden bzw. zu überdecken
und hierbei für
einen entsprechenden Anschluss der Paneele 15 (ebenso der Erweiterungspaneele 222)
zu sorgen. Während
bei einem Inneneck das Aneinanderfügen der Paneele problemlos
ist (Paneele stoßen
stumpf aufeinander), wird für
ein Außeneck
ein spezielles Eckprofil 241 bereitgestellt, mittels dem
eine Zierleiste 242 (quadratisches Profil) anbringbar ist.
In 10 geht es um den Übergang zwischen einem Paneel 222 und
einem Küchenschrank 7,
beispielsweise einem Unterschrank. Um hierbei gegebenenfalls entstehende
Lücken,
beispielsweise aufgrund einer überstehenden Arbeitsplatte 6,
zu überbrücken, ist
eine spezielle Leiste 243 zwischen Schrank 7 und
Paneel 15 vorgesehen.
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In 6 bis 8 sind
verschiedene Systemmodule gezeigt, die über die Funktionsnuten 13, 14, 227 an
der Wandverkleidung 10 angebracht sind: Erste Einhängebords 50,
ein zweites Einhängebord 51 sowie
eine Multifunktionsbox 20. Diese Module werden untenstehend
näher erläutert. Zur
Anbringung dienen speziell ausgebildete Haken, die mit den Funktionsnuten
korrespondieren. An den Einhängebords 50, 51 sind
diese Haken direkt ausgebildet, an der Multifunktionsbox werden
entsprechende Haken an der gewünschten
Seiten angebracht, beispielsweise angeschraubt (je nach Hakenart
ist es hierbei eventuell erforderlich, zunächst nur den oder die oberen
Haken und noch nicht den oder die unteren Haken an der Box festzuschrauben,
die Box wird dann über
den oder die oberen Haken in die obere Funktionsnut eingehängt, der
oder die unteren Haken werden vor der Anbringung an die Box zunächst in
die untere Funktionsnut eingesteckt und dann vom Inneren der Box
her an der Box festgeschraubt). Ein Beispiel für einen derartigen Haken 234,
insbesondere aus Metall, vorzugsweise Aluminium, hergestellt, ist in 21 gezeigt,
mit Anschrauböffnung 235.
Ein weiteres Beispiel, ein spezieller Klipphaken 236, der auch
als Kunststoffspritzgießteil
herstellbar ist, ist in 22 (Seitenansicht
im Zusammenwirken mit Funktionsnut 227) und 23 (Draufsicht)
dargestellt. Der Klipphaken 236 weist Befestigungsöffnungen 237 auf
und umfasst drei Einzelrasthaken 238, 239, 240 mit
Rastnase, wobei die Rastnase des mittleren Rasthakens 239 entgegengesetzt
zu den Rastnasen der beiden äußeren Rasthaken 238, 240 orientiert
ist (vgl. 22). Die Rastnasen der Rasthaken 238, 239, 240 greifen
in die Hinterschnitte 216, 217 der Funktionsnut 227 und
entsprechend auch der Funktionsnuten 13, 14 ein
(dieser Klipphaken erfordert als unterer Haken bei der Box nicht
das Einschieben in die untere Funktionnut vor der Befestigung an
der Box, vielmehr kann er vor der Anbringung der Box an der Wandverkleidung
bereits an der Box angebracht werden).
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Die
vorstehenden Ausführungen
zeigen, dass das erfindungsgemäße Nischenorganisationssystem
nicht nur eine perfekte modulare, funktionale und optisch ansprechende
Nischenausstattung ermöglicht
(die verschiedenen Systemmodule werden nachfolgend erläutert),
sondern auch eine komplette Wandgestaltung, über die reine Nischenrückwand hinausgehend,
gegebenenfalls bis hinein in einen Wohnbereich. Somit kann auch
eine gesamte Wandfläche
mit Paneelen verkleidet werden, die einzelnen Systemmodule (Funktionselemente)
können
auch außerhalb
der eigentlichen Nische ihren Platz finden.
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Basis
des Systems ist, wie gezeigt, das Nischenpaneel 15. Zwei
schmale Bänder,
auf Basis der Montageprofilschienen 11 und 12,
unterstreichen die horizontale Linienführung der sich mit dem erfindungsgemäßen Nischenorganisationssystem
ergebenden modernen Küchengestaltung.
Die schmalen Bänder
können
optional mit gleichfarbigen und/oder verschiedenfarbigen LEDs, z.
B. LED-Strips, bestückt
werde. Dadurch wird die horizontale Linienführung nochmals verstärkt. An
bzw. in den Montageprofilschienen sind neben den Abdeckungen, die
bei Beleuchtung als Lichtbänder
wirken, horizontale Funktionsnuten 13, 14 vorgesehen,
in die die unterschiedlichen funktionalen Systemmodule (Funktionselemente)
eingehängt
werden können.
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Das
Nischenpaneel 15 kann, wie gezeigt, nach unten und oben
durch weitere Paneelflächen ergänzt werden.
Zwischen Hängeschrank
(Oberschrank) und Arbeitsplatte wird beispielsweise nur das Nischenpaneel
eingesetzt. Erstreckt sich die Arbeitsplatte seitlich weiter als
die Hängeschränke, kann
das Nischenpaneel an der Oberkante mit dem oberen Abdeckprofil 210 geschlossen
werden. Darüber
läuft dann
die bauseits vorhandene Wand weiter. Das Nischenpaneel kann aber
auch nach oben durch weitere Paneele ergänzt werden, je nach Wunsch
bis Oberschrankhöhe,
bis Raumhöhe
oder bis auf beliebige Höhe.
Hierfür
sind das beschriebene Weiterbauprofil 218 und gegebenenfalls
das Zwischenbauprofil 224 vorgesehen.
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Endet
die Arbeitsplatte seitlich, so kann das Nischenpaneel 15 auch
nach unten ergänzt
werden, beispielsweise durch ein Unterschrankpaneel, das von der
Unterkante des Nischenpaneels 15 bis zur Oberkante der
Sockelblende (Sockelleiste 229) reicht. Hier kann gegebenenfalls
eine spezielle Leiste 243 einzufügen sein, falls sich die anhand
von 10 beschriebene Situation ergibt.
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Die
Paneele, insbesondere deren Dekorschichten, können aus allen an sich bekannten
Materialien gefertigt sein. In Betracht kommt Kunststoff ebenso
wie Holzfurnier oder Strukturlack, auch Glas kommt in Betracht.
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Die
Montageschienen und übrigen
Montageelemente können
aus Metall, insbesondere aus Aluminium, bestehen, gegebenenfalls
auch aus Kunststoff.
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20 zeigt
im waagrechten Querschnitt ein Ausführungsbeispiel einer Multifunktions-Box 20. Diese
ist beispielsweise geeignet zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung 10 gemäß 5 bis 19,
z. B. mittels der in 21 bis 23 dargestellten
Haken 234, 236, die an der Box 20 befestigt werden.
Der dargestellte Boxquerschnitt hat im Wesentlichen die Form eines
Quadrats, jeweils zwei Boxseiten werden von einem Seitenprofilelement 120, 121 gebildet,
jedes Seitenprofilelement 120, 121 weist somit
einen 90° Winkel
zwischen zwei Seitenflügeln 124 auf.
Vorzugsweise handelt es sich hierbei um Aluminiumprofile. An einem äußeren Ende
ist einer der Seitenflügel 124 des
ersten Seitenprofilelements 120 mit einem der Seitenflügel 124 des
zweiten Seitenprofilelements 121 über ein Scharnier 122 drehbeweglich
verbunden. Das Scharnier 122 ist in entsprechenden Aufnahmen
in den Seitenprofilelementen 120, 121 angeordnet.
Somit sind die beiden Seitenprofilelemente 120, 121 gegeneinander
beweglich, und zwar derart, dass die Box 20 in einem geschlossenen
Zustand den in 20 dargestellten quadratischen
Querschnitt aufweist und die beiden Seitenprofilelemente 120, 121 in
einem geöffneten Zustand
an einer Diagonalen durch das Quadratprofil, durch das Scharnier 122 hindurch,
auseinanderbewegt sind und damit der Boxinnenraum zugänglich ist.
Die in 20 nicht dargestellten Haken
zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung werden an der Außenseite
eines der an das Scharnier 122 angrenzenden Seitenflügel 124 befestigt,
die Auswahl des Seitenflügels 124 erfolgt
je nach gewünschter Öffnungsrichtung
der Box 20. An seiner Innenseite weist jeder Seitenflügel 124 nahe
seiner senkrechten Ränder
senkrecht verlaufende und sich vorzugsweise über die gesamte Boxhöhe erstreckende
Nuten 125 auf, und zwar jeder Seitenflügel 124 zwei Nuten 125,
die derart zueinander orientiert sind, dass Einbauelemente in das
Nutenpaar jedes Seitenflügels 124 einschiebbar
sind. Die Nuten 125 ermöglichen somit
den Ausbau der Multifunktions-Box 20 für verschiedenste Zwecke, Beispiele
werden nachfolgend erläutert.
Im geschlossenen Zustand werden die Seitenprofilelemente 120, 121 an
der dem Scharnier 122 gegenüberliegenden Seite der Box 20 durch
Magnetstreifen 126 (Bandmagnet) zusammengehalten. Selbstverständlich sind
auch andere Verschlussvarianten vorstellbar.
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24 und 25 zeigen
in einer Seitenansicht (24) und
in einer Draufsicht (25) eine Randabdeckung 127 für die Multifunktions-Box,
mit der deren Seitenprofilelemente 120, 121 oben
und unten abgedeckt werde können,
und zwar indem die an der Randabdeckung 127 ausgebildeten
Stege 128 in die Nuten 125 eingeschoben werden
(vgl. 20). Allgemein kann die Randabdeckung 127 an der
Box 20 durch Klemmung, Verschraubung oder Verklebung angebracht
werden. Die Randabdeckung 127 dient auch als Griffelement
zum Öffnen
der Box 20.
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26 und 38 zeigen
verschiedenen Einbauelemente für
die Multifunktions-Box 20 nach 20.
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26 (Seitenansicht)
und 27 (Draufsicht) zeigen einen Quadratboden 21 als
erstes Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Dieser
ist hinsichtlich seiner Abmessungen auf die Querschnitts-Innenabmessungen
der Box 20 abgestimmt, der Einbau in die Box 20 erfolgt
durch Einschieben von am Quadratboden 21 ausgebildeten
Stegen 129 in die Nuten 125 der Box 20 (vgl. 20),
die Befestigung durch Verklemmen mittels Eindrehen von Gewindestiften 130.
Selbstverständlich
sind hier – wie auch
bei allen anderen Einbauelementen – auch alternative Befestigungsarten
anwendbar, beispielsweise neben der Klemmung auch eine Verschraubung
oder eine Verklebung. Der Quadratboden weist eine Vertiefung 131 auf,
in die beispielsweise Behältnisse 70, 71 (vgl. 49 bis 52)
oder ein in 28 (Seitenansicht) und 29 (Draufsicht)
dargestellter Küchenrollenhalter 132 einstellbar
sind. Ferner kann der Quadratboden 21 als unterer Abschluss
der Box 20 dienen. Hierzu ist der Quadratboden 21 derart
ausgebildet, dass er mit der bereits beschriebenen Randabdeckung 127 (vgl. 24 und 25)
kombinierbar ist. Der Quadratboden 21 kann aus Kunststoff,
aber auch aus Metall wie Aluminium bestehen.
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30 (Seitenansicht)
und 31 zeigen einen Dreiecksboden 22 als
zweites Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Auch dieser
ist hinsichtlich seiner Abmessungen auf die Querschnitts-Innenabmessungen
der Box 20 abgestimmt, und zwar auf die Abmessungen der
einzelnen Seitenprofilelemente 120, 121. Der Einbau
in die Box 20 erfolgt wiederum durch Einschieben von am
Dreiecksboden 22 ausgebildeten Stegen 129 in die
Nuten 125 der Box 20 (vgl. 20), die
Befestigung durch Verklemmen mittels Eindrehen von Gewindestiften 130.
Selbstverständlich
sind auch hier alternative Befestigungsarten anwendbar, beispielsweise
neben der Klemmung auch eine Verschraubung oder eine Verklebung.
Auch der Dreiecksboden 22 weist eine Vertiefung 133 auf.
Der Dreiecksboden 22 kann als Deckel der Box 20 verwendet
werden. Aufgrund des Höhenversatzes
durch die Vertiefung 133 ergibt sich ein Griffelement zum Öffnen der
Box 20. Ferner kann der Dreiecksboden 22 als Aufnahme
oder bei der Ausbildung weiterer Funktionselemente dienen, beispielsweise
ist eine Verwendung in Verbindung mit einem Steckdoseneinsatz, einem
Folienabroller, einem Klarsichtrollenspender, einem Messerblock,
einem Essig-Öl-Träger oder
einer Hakenleiste zweckmäßig. Der
Dreiecksboden 22 kann aus Kunststoff, aber auch aus Metall wie
Aluminium bestehen.
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32 (Seitenansicht)
und 33 (Draufsicht, verkleinerter Maßstab im
Vergleich zu 32) zeigen einen Steckdoseneinsatz 23 als
drittes Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Hierbei
handelt es sich vorzugsweise um ein Aluminiumprofil. Der Einbau
erfolgt über
Stege 134, die in korrespondierende Nuten 125 der
Box (vgl. 20) eingeschoben werden. Zur
weiteten Befestigung kann oberhalb und/oder unterhalb des Steckdoseneinsatzes 23 jeweils
ein Dreiecksboden 22 in der Box 20 befestigt werden.
Der Steckdoseneinsatz 23 weist eine Ausnehmung 135 zur
Aufnahme einer Einfach- oder Mehrfach-Schukosteckdose
sowie dazugehörige
Befestigungseinrichtungen auf. Der an das Stromnetz angeschlossene
Steckdoseneinsatz 23 eig net sich zur elektrischen Versorgung
von Küchengeräten, die an
die Steckdosen angeschlossen werden können. Die Kabel der Küchengeräte werden über den
ganz oder teilweise offenen Boden der Box 20 herausgeführt. Stecker
und Steckdose bleiben unsichtbar.
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37 zeigt
in einer Seitenansicht (links), einer Draufsicht von oben (oben)
und in einer Frontansicht (rechts) einen Messerblock 24 als
viertes Einbauelement der Multifunktions-Box. Dieser Messerblock 24 weist
mehrere Schlitze 137 zur Aufnahme von Messern 138 auf
(auch als Rechen bezeichnet). Der Messerblock 24 ist an
seiner Oberseite nach hinten geneigt, so dass die eingesteckten
Messer beim Öffnen
der Box 20 in den Schlitzen gehalten werden und nicht nach
vorne herausrutschen. Um diesen Effekt zu unterstützen, kann
vorgesehen sein, die Schlitze 137 für die Messer 138 nicht
von der offenen Seite her durchzufräsen, sondern von vorn und von hinten
her versetzt zu fräsen.
Dadurch bildet sich vorne unten ein geschlossener Bereich, der zusätzlich dafür sorgt,
dass die Messer, die üblicherweise
mit ihrem Knauf bzw. Griff auf dem Messerblock aufliegen, in ihrer
Position bleiben. Diese Ausbildung ist jedoch nicht zwingend. Der
Einbau des Messerblocks 24 in die Box 20 erfolgt
wiederum durch Einschieben von am Messerblock 24 ausgebildeten
Stegen 129 in die Nuten 125 der Box 20 (vgl. 20).
Zur weiteren Befestigung kann unterhalb des Messerblocks 24 ein Dreiecksboden 22 in
der Box 20 befestigt werden.
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34 (Frontansicht), 35 (Seitenansicht)
und 36 (Draufsicht von oben) zeigen eine Hakenleiste 25 als
fünftes
Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Diese Hakenleiste 25 wird
mit ihren seitlichen Rändern
in die Nuten 125 der Box (vgl. 20) eingeschoben
und dort durch das Eindrehen von Gewindestiften 130 befestigt.
An der Hakenleiste 25 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel
zwei Haken 136 ausgebildet. Die Hakenleiste 25 eignet sich
beispielsweise zur Aufbewahrung von Trockentüchern (Geschirrtüchern).
Durch die offenen Stirnseiten der Box 20 kann Luft zirkulieren
und nasse Tücher
trocknen.
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38 zeigt
in einer Seitenansicht (Darstellung oben) und in einer Draufsicht
von oben (Darstellung unten in 38) einen
Folieneinsatz 26 als sechstes Einbauelement der Multifunktions-Box 20. Eine
Tür 140 des
Fo lieneinsatzes 26 kann über ein Scharnier 139 aufgeklappt
werden, so dass der Folieneinsatz 26 einfach mit Folienrollen 142 zu
bestücken
ist. Die Folienrollen 142 werden von zwei Haltestiften 143, 144 gehalten.
Durch eine zusätzliche Umlenkstange 141 kann
Klarsichtfolie besonders vorteilhaft abgerissen werden. Zum Abreißen kann an
der Tür 140 oder
Ihrem Gegenstück
eine Abreißkante
oder eine Zahnleiste angebracht sein. Die Tür 140 kann hierbei
durch einen Verschluss sicher geschlossen gehalten werden. Zur Befestigung
des Folieneinsatzes 26 kann oberhalb und/oder unterhalb des
Folieneinsatzes 26 jeweils ein Dreiecksboden 22 in
der Box 20 befestigt werden.
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Insgesamt
ist die Multifunktions-Box durch die beschriebenen und weitere Einbauelemente
für unterschiedlichste
Zwecke ausbaubar. Beispielsweise können die genannten Dreiecks-
und Quadratböden
derart übereinander
angeordnet werden, dass die Box zur Schalenbox wird. Jeweils abwechselnd können die
Schalen hierbei auf einem Boden des ersten Seitenprofilelements
und auf einem Boden des zweiten Seitenprofilelements übereinander
angeordnet werden. Die Schalen fügen
sich dann verzahnt ineinander, d. h. bei geschlossner Box sind die
Schalen platzsparend direkt übereinander
angeordnet, beim Öffnen
der Box werden sie auseinandergezogen und sind dann zugänglich.
Mit hohem Behältnis
(Allzweckbehälter)
wird die Box zu einer Allzweckbox zur Aufbewahrung von Küchenutensilien.
Hierzu kann in das hohe Behältnis
ein Kreuz eingebracht werden, damit die Küchenutensilien nahezu senkrecht
stehen. Die Box kann auch zu einer Spülbox zur Aufnahme von Spülutensilien
werden oder zu einer Gewürzbox
zur Aufbewahrung von getrockneten Gewürzen und/oder frischen Gewürzstöckchen,
beispielsweise können
getrocknete Gewürze
innen in den verzahnten Schälchen
und frische Gewürzstöckchen oben
in einem großen
Behältnis
angeordnet werden. Auch kann die Multifunktions-Box eine Küchenrollenbox sein,
mit einem Rollenhalter für
eine Küchenrolle. Das
abzureißende
Papier wird durch den Spalt zwischen den beiden Magnetstreifen gezogen.
Durch den Magnetverschluss kann das Küchenpapier mit einer Einhandbedienung
abgerissen werden. Die Multifunktions-Box kann auch als Regalbox
ausgebildet sein, zur freien Bestückung durch den Anwender. Als
Steckdosenbox ist die Multifunktionsbox elektrifiziert, d. h. an
das Stromnetz angeschlossen. Eine Ein- oder Mehrfachsteckdose in
der Box steht zum Anschluss von Küchengeräten zur Ver fügung, die Anschlusskabel
werden über
den offenen Boden der Box hinausgeführt. Stecker und Steckdose
bleiben unsichtbar. Ferner kann die Box eine Essig-Öl-Box zur
Aufnahme von Essig- und Ölflaschen
sein, die beispielsweise auf eingebauten Dreiecksböden abgestellt
werden. Bereits angesprochen wurde die Multifunktions-Box als Hakenbox
mit Hakenleiste, als Folienspender-Box zur Aufnahme und Bereitstellung von
Folien und als Messerblock-Box zur Aufnahme und Bereitstellung von
Messern. Auch kann die Multifunktions-Box zu einer Gerätebox zur
Aufnahme von Küchengeräten, insbesondere
eines Stabmixers, werden. Die Geräte können einschließlich Stromanschluss
in dieser Box untergebracht werden. Auch können kabellose Geräte mit Akku
in dieser Box aufbewahrt werden, wobei die Aufladestation vorteilhafterweise
in die Box integriert ist.
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39 bis 48 zeigen
verschiedene Ausführungsbeispiele
für verschiedene
Systemmodule eines Nischenorganisationssystems, beispielsweise geeignet
zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung 10 gemäß 5 bis 19.
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43 zeigt
in Seitenansicht (links) und in Frontansicht (rechts) einen Flaschenträger 30 als drittes
Systemmodul des Nischenorganisationssystems. Der Flaschenträger 30 ist über Haken 234 (vgl. 21)
in die obere Funktionsnut 13 einhängbar und zusätzlich über Haken 31 in
der unteren Funktionsnut 14 fixiert, so dass er auch bei
einseitiger Befüllung stabil
bleibt. Der Flaschenträger 30 weist
mehrere nach innen geneigte, im Querschnitt kreisförmige Ausnehmungen 33 auf,
in die die Hälse
von Flaschen 32 einsteckbar sind. Die Flaschenhälse verkanten sich
hierbei in der jeweiligen Ausnehmung 33, so dass die Flaschen 32 in
der Ausnehmung und damit am Flaschenhalter 30 gehalten
werden. Der Flaschenträger 30 ist
so ausgeführt,
dass die Flaschen 32 durch Verschieben in der Ausnehmung 33 horizontal
ausgerichtet werden können,
um dadurch einen ansprechenden optischen Eindruck hervorzurufen.
Der Flaschenträger
ist sowohl von nur einer Seite her als auch von beiden gegenüberliegenden
Seiten her mit Flaschen 32 bestückbar.
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44 zeigt
in Seitenansicht (links) und in Frontansicht (rechts) einen Gewürzträger 40 als
viertes Systemmodul des Nischenorganisationssystems. Der Gewürzträger 40 ist
wie der Flaschenträger 30 über Haken 234 (vgl. 21)
in die obere Funktionsnut 13 einhängbar und zusätzlich über Haken 31 in der
unteren Funktionsnut 14 fixiert, so dass er auch bei einseitiger
Befüllung
stabil bleibt. Der Gewürzträger 40 weist
mehrere im wesentlichen waagrecht verlaufende, im Querschnitt im
Wesentlichen quadratische Ausnehmungen 41 auf, in die Gewürzstreuer 80 (vgl. 53 und 54)
von der Seite her horizontal einsteckbar sind, und zwar derart,
dass die Gewürzstreuer 80 teilweise
sichtbar sind. Insbesondere bei transparenter Ausbildung der Gewürzstreuer 80 sind die
Gewürze
damit sichtbar und können
erkannt werden. Die Gewürzstreuer 80 können sowohl
mit ihrer Öffnung
nach vorne oder nach hinten in die jeweilige Ausnehmung 41 eingeführt werden.
Im ersten Fall verschwindet die Öffnung
und damit auch der Gewürzdeckel
im Gewürzträger (hier
bleibt das Gewürz selbst
bei transparentem Gewürzstreuer 80 gut
sichtbar und dient damit der Gewürzidentifizierung),
im zweiten Fall bleibt der Deckel sichtbar (und dient damit der
Gewürzidentifizierung,
indem beispielsweise eine aufgedruckte Gewürzbezeichnung lesbar ist).
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39 bis 42 zeigen
zwei verschiedene Einhängebords 50, 51 als
fünftes
Systemmodul des Nischenorganisationssystems. Beide Einhängebords 50, 51 weisen
eine Ablagefläche 56 auf
und bilden Haken 52, 53 aus, über die sie direkt in die Funktionsnuten 13, 14, 227 einhängbar sind.
Die Ablagefläche 56 ist
bei beiden Bords hinsichtlich Tiefe und Breite mit den Abmessungen
der Behältnisse 70, 71, 80 (siehe 40 bis 54)
abgestimmt, so dass diese Behältnisse
optimal und platzsparend auf das Einhängebord 50 passen. 39 (Seitenansicht)
und 40 (Frontansicht) zeigen ein erstes Einhängebord 50,
das über
den Haken 52 und eine Abstützung 54 nach unten
(für höhere Stabilität) an der
Nischenwandverkleidung 10 einhängbar ist. 41 (Seitenansicht)
und 42 (Frontansicht) zeigen ein zweites Einhängebord 51 mit
einem im Vergleich zum ersten Einhängebord langen hinteren Schenkel 55,
so dass die Ablagefläche 56 mittig
im Nischenpaneel 15 angeordnet ist.
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45 bis 48 zeigen
ein Haken- und/oder Bilderrahmenprofil als sechstes Systemmodul
des Nischenorganisationssystems. 45 zeigt in
Seitenansicht (links) und in Frontansicht (rechts) die Ausbildung
des sechsten Systemmoduls als Bilderrahmenprofil 60. Hierbei
werden zwei Glasscheiben 62, 63 über ein
oberes Rahmenprofilelement 64 und ein unteres Rahmenpro filelement 65 zusammengehalten.
Die erste Glasscheibe 62 ist fest in die beiden Rahmenprofilelemente 64, 65 eingeklebt
(damit sind die beiden Rahmenprofilelemente 64, 65 fest über die
erste Glasscheibe 62 miteinander verbunden), die zweite
Glasscheibe 63 ist seitlich aus dem Bilderrahmenprofil
herausnehmbar und wieder einschiebbar. Eingeschoben kann die zweite
Glasscheibe 63 über
einen Gewindestift 66 im unteren Rahmenprofilelement 65 fixiert
werden. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Bilder oder Fotos
zwischen den beiden Glasplatten 62, 63 anordnen,
das Bilderrahmenprofil 60 ist variabel bestückbar. Am oberen
Rahmenprofilelement 64 ist ein Haken 67 zur Anbringung
des Bilderrahmenprofils 60 an der Nischenwandverkleidung 10,
in den Funktionsnuten 13, 14, 227, ausgebildet.
Das untere Rahmenprofilelement 65 liegt über einen
Abstandshalter 68 und/oder Dämpfer 68 an der Nischenwandverkleidung 10 an.
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46 (Seitenansicht)
und 47 (Frontansicht) zeigen die Ausbildung des sechsten
Systemmoduls als Hakenprofil 61. Das Hakenprofil wird gebildet
von dem bereits vom Bilderrahmenprofil 60 bekannten oberen
Rahmenprofilelement 64, in das eine Glasscheibe 244,
die dicker als die Glasscheiben 62, 63 des Bilderrahmenprofils 60 ist,
eingeklebt ist. Anstelle einer weiteren Glasscheibe ist nunmehr
in das obere Rahmenprofilelement 64 zusätzlich eine Hakenleiste 69 eingeklebt,
deren Ausbildung in verkleinertem Maßstab in 48 in
verschiedenen Ansichten dargestellt ist. Über den Haken 67 des
oberen Rahmenprofilelements 64 ist das Hakenprofil 61 in die
Funktionsnuten 13, 14, 227 der Nischenwandverkleidung 10 einhängbar. Die
Glasscheibe 62 liegt über
einen Abstandshalter 68 und/oder Dämpfer 68 an der Nischenwandverkleidung 10 an.
An die Hakenleiste können
beispielsweise Kuchenwerkzeuge und nasse Tücher gehängt werden, ohne dass diese einen
direkten Kontakt zu den Paneelen der Nischenwandverkleidung haben.
Werkzeuge und Tücher stützen sich
an der Glasscheibe 244 ab, die Paneele sind somit durch
die Glasscheibe 244 geschützt.
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Das
vorbeschriebene sechste Systemmodul kann sowohl in der Ausführung als
Bilderrahmenprofil als auch in der Ausführung als Hakenprofil oder auch
in speziellen Ausführungen
als Tafel, beispielsweise als sogenannte Whiteboard, eingesetzt
werden. Beispielsweise kann hierfür in das Bilderrahmenprofil
ein geeignetes Hintergrundbild eingesetzt werden, das Beschreiben
der „Ta fel" erfolgt dann auf der
Vorderseite der zweiten Glasscheibe. Oder im Hakenprofil wird die
Glasscheibe 244 beschriftet, sie kann hierfür beispielsweise
transparent ausgebildet sein, so dass das Nischenpaneel als Hintergrund
zu sehen ist, oder als Milchglas oder als farbiges Glas.
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49 bis 54 zeigen
Ausführungsbeispiele
für Behältnisse,
beispielsweise Schüsseln,
Allzweckbehälter
und Gewürzbehälter, als
Systemmodule eines Nischenorganisationssystems, beispielsweise geeignet
in Verbindung mit der Multifunktions-Box nach 20 und/oder
den Systemmodulen gemäß 39 bis 48.
-
49 bis 52 zeigen
zwei Behältervarianten
als siebtes Systemmodul des Nischenorganisationssystems. 49 (Seitenansicht)
und 50 (Draufsicht) zeigen eine Schale 70, 51 (Seitenansicht)
und 52 (Draufsicht) zeigen einen Allzweckbehälter 71 (der
auch als hohe oder große Schale
bezeichnet werden kann). Diese Behältnisse 70, 71 sind
hinsichtlich ihrer Abmessungen mit der Multifunktions-Box 20 und
weiteren Systemmodulen abgestimmt, wie bereits vorstehend erläutert. Ferner sind
die Behältnisse 70, 71 derart
ausgebildet, dass sowohl die Schalen 70 als auch die Allzweckbehälter 71 sowie
auch Schalen 70 mit Allzweckbehältern 71 aufeinander
stapelbar sind. Die Höhe
der Schalen 70 ist des Weiteren vorteilhafterweise so gewählt, dass die
Schalen 70 auch in eine Schubladenausstattung einsetzbar
sind. Dies steigert die Flexibilität des Nischenorganisationssystems
erheblich, es stellt eine Verbindung zu einem Schubladenausstattungssystem
und damit zu einem Gesamtküchensystem
her, einzelne Bauteile sind zwischen den Systemen austauschbar.
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53 (Seitenansicht)
und 54 (Draufsicht von oben) zeigen einen Gewürzbehälter 80 bzw. einen
Gewürzstreuer 80 als
achtes Systemmodul. Der Gewürzstreuer 80 umfasst
ein Glas 81 und einen auf dem Glas 81 anbringbaren,
insbesondere aufsteck- oder aufschraubbaren, Deckel 82.
Das Glas 81 kann undurchsichtig ausgebildet sein, bevorzugt ist
es jedoch transparent, insbesondere ein klares Glas. Das Glas 81 selbst
umfasst einen zentralen hohlen Glaskörper 83 mit quadratischem
Querschnitt, der an einem ersten Ende 84 geschlossen ist und
an einem dem ersten Ende 84 gegenüberliegenden zweiten Ende 85 eine Öffnung 86 aufweist,
die von einem gegenüber dem
zentralen Glaskörper 83 zurückversetzten
Anschlussbereich 87 für
den Deckel 82 umgeben ist. Der Anschlussbereich 87 weist für die Anbringung
des Deckels 82 umlaufende Rillen 88 bzw. ein Gewinde
auf.
-
Der
Deckel 82 des Gewürzstreuers 80 und der
Anschlussbereich 87 des Glases 81 für den Deckel 82 sind
im Querschnitt rund ausgebildet.
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Der
Deckel 82 selbst umfasst zwei Komponenten, eine über die Öffnung 86 auf
den Anschlussbereich 87 des Glases 81 gesteckte
Dosierkappe 89 und eine drehbeweglich auf die Dosierkappe 89 aufgesetzte
Verschlusskappe 90. Die Dosierkappe 89 weist Dosieröffnungen 91 unterschiedlicher
Größe auf und
einen Bereich 92 ohne Öffnungen.
Die Verschlusskappe 90 weist eine Austrittsöffnung 93 auf. Diese
Austrittsöffnung 93 kann
je nach gewünschter Austrittsdosierung
für die
Gewürze
durch Drehen der Verschlusskappe 90 über die passenden Dosieröffnungen 91 gebracht
werden, so dass dann das Gewürz
durch die angewählten
Dosieröffnungen 91 und die
Austrittsöffnung 93 austreten
kann. Wird die Austrittsöffnung 93 jedoch über den
Bereich 92 ohne Öffnungen
der Dosierkappe 89 gedreht, kann kein Gewürz austreten,
der Gewürzstreuer 80 ist
verschlossen. Der dargestellte Deckel 82 bietet vier unterschiedliche
Dosierstellungen (Siebstellungen): Geschlossen – Offen – feines Sieb – grobes
Sieb. Zum Nachfüllen
von Gewürzen
kann der Deckel 82 insgesamt vom Anschlussbereich 87 abgenommen
bzw. abgeschraubt werden. Zweckmäßig ist
ferner, wenn der Deckel 82 ein Beschriftungsfeld aufweist,
und zwar derart angeordnet, dass die Beschriftung auch lesbar ist,
wenn der Gewürzstreuer 80 in
einem Schubfach steht und/oder in den Gewürzträger 40 eingeschoben
ist.
-
Der
zentrale Glaskörper 83 des
Gewürzstreuers 80 ist
in einem mittleren Bereich von einem Abstandshalter 94 aus
weichem Material, hier einem Gummiring 94, umspannt. Der
Gummiring 94 ist hierbei in einer um den zentralen Glaskörper 83 umlaufenden
Nut 95 im Glaskörper 83 angeordnet.
Die Abmessungen des Gummirings 94 und der Nut 95 sind derart
gewählt,
dass der Gummiring 94 über
den Außenumfang
des Glaskörpers
hinausreicht, d. h. in Draufsicht auf den zentralen Glaskörper 83 tritt
der Gummiring 94 an jeder Stelle gegenüber dem zentralen Glaskörper 83 hervor
(vgl. 53 und 54).
-
Durch
die Kombination des quadratischen Glasquerschnitts mit dem runden
Deckel kann ein zur Verfügung
stehender Platz optimal genutzt werden. Gleichzeitig ist es möglich, die
Gewürzstreuer
einfach zu greifen und beispielsweise aus einem Schubfach zu entnehmen.
Die Höhe
der Gewürzstreuer sollte
zweckmäßigerweise
auf die bei einem Schubladenausstattungssystem zur Verfügung stehende Höhe abgestimmt
sein. Der Querschnitt der Gewürzstreuer
ist vorteilhafterweise auf ein Viertel des für das Einstellen von Behältnissen
zur Verfügung
stehenden Querschnitts der Multifunktions-Box 20 abgestimmt,
d. h. beispielsweise sind in die Vertiefung des Quadratbodens vier
Gewürzstreuer
einstellbar.
-
Der
Vorteil des weichen Abstandshalters 94 liegt insbesondere
darin, dass die Gläser 81 der
Gewürzstreuer 80 mit
definiertem Abstand zueinander und doch eng geschlichtet werden
können,
ohne dass die Gläser 81,
beispielsweise bei der Bedienung eines Schubfaches, in das sie geschlichtet
sind, aneinander schlagen und beschädigt werden können. Dadurch
wird auch die Geräuschentwicklung
beim Aneinanderschlagen von Gläsern
verhindert. Ein weiterer Vorteil des weichen Abstandshalters 94 liegt in
den damit bereitgestellten optimierten Greifeigenschaften des Gewürzstreuers 80.
-
Die
Querschnittsabmessungen des Gewürzbehälters 80 werden
zweckmäßigerweise
derart gewählt,
dass der Außenumfang
von vier zum Quadrat angeordneten Gewürzbehältern 80 den Umfangsabmessungen
der Schalen 70 und der Allzweckbehälter 71 entspricht
und damit mit den Abmessungen der Multifunktions-Box und/oder der
Einhängebords und/oder
weiterer Küchenmodule
korrespondiert. Dies ermöglicht
besonders kompakte Anordnungsvarianten für die verschiedenen Behältnisse,
Schalen, Allzweckbehälter
und Gewürzstreuer,
insbesondere auch im Rahmen eines Schubladenausstattungssystems.
Verschiedene Beispiele für
kompakte Anordnungen sind in 56 und 57 im
Vergleich zu vorbekannten Behälteranordnungen,
dargestellt in 58 und 59, dargestellt.
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55 zeigt
hierbei die beiden Grundmaße der
Behältnisse
gemäß dem erfindungsgemäßen System,
eines Gewürzstreuers 80 und
einer Schale 70. Diese beiden quadratischen Grundmaße finden sich
in allen Anordnungen in
-
56 und 57 wieder,
dadurch wird die Anordnung der Behältnisse 70, 80 symbolisiert.
Die angegebenen Zahlen geben jeweils die Abmessungen in cm an. 58 und 59 zeigen
jeweils vergleichbare Anordnungen mit Gewürzstreuern bzw. Schalen mit
rundem Querschnitt. Der Vergleich zeigt, dass die Behältnisse
mit quadratischem Querschnitt eine wesentlich kompaktere Anordnung
ermöglichen, auf
gleicher Fläche
lassen sich deutlich mehr Behältnisse
unterbringen, etwa die dreifache Menge.
-
60 bis 65 zeigen
ein alternatives Ausführungsbeispiel
für eine
Multifunktions-Box 250 eines erfindungemäßen Nischenorganisationssystems,
das beispielsweise auch geeignet ist zur Anbringung an die Nischenwandverkleidung 10 gemäß 5 bis 19,
in verschiedenen Ausgestaltungen mit Einbauelementen. Auch diese
Multifunktions-Box 250 umfasst zwei Seitenprofilelemente 251, 252,
die über
Scharniere 253 drehbeweglich miteinander verbunden sind.
Allerdings sind die Seitenprofilelemente 251, 252 hier
keine L-Profile, sondern U-Profile. Im geschlossenen Zustand der
Box 250 ergibt sich somit wiederum ein quadratischer Querschnitt,
die Öffnung erfolgt
jedoch nicht über
die Diagonale dieses Querschnitts, sondern über eine Mittelsenkrechte von
Seitenflächen
der Box (im Querschnitt). In weiteren Alternativen könnte die
Box statt eines quadratischen Querschnitts einen rechteckigen Querschnitt
aufweisen, bei beiden vorbeschriebenen Öffnungsarten, d. h. über die
Diagonale des Querschnitts oder eine Mittelsenkrechte gegenüberliegender
Seiten des Querschnitts.
-
60 zeigt
diese Box 250 mit einem Quadratboden 254, 61 mit
zwei Rechteckböden 255, 2 mit
einem Elektroeinsatz 256, 63 mit
zwei Hakeneinsätzen 257 und
zwei Rechteckböden 255, 64 mit
zwei Folieneinsätzen 258 und 65 mit zwei
Messerblöcken 259.
Gezeigt ist jeweils der geöffnete
Zustand der Box 250, der geschlossene Zustand ist mit gestrichelter
Bezugszeichenlinie angedeutet. Quadratboden 254 und/oder
Rechteckboden 255 können
beispielsweise auch aus Keramik bestehen, neben Holz, Metall, Kunststoff
und Glas.
-
Insgesamt
bildet das erfindungsgemäße Nischenorganisationssystem
ein komplettes Ausstattungssystem für Küchen, das Nische und Schubladenorganisation
miteinander verbindet.
-
- 1
- Nischenorganisationssystem
- 2
- Nische
- 3
- Hängeschrank
- 4
- Arbeitsplatte
- 5
- Unterschrank
- 6
- Küchenwand
- 7
- Küchenschrank
- 10
- Nischenwandverkleidung
als erstes Systemmodul
- 11
- obere
Montageprofilschiene
- 12
- untere
Montageprofilschiene
- 13
- obere
Funktionsnut
- 14
- untere
Funktionsnut
- 15
- Nischenpaneel
- 16
- Trägerplatte
- 17
- Dekorschicht
- 20
- Multifunktions-Box
als zweites Systemmodul
- 21
- Quadratboden
als erstes Einbauelement der Multifunktions-Box
- 22
- Dreiecksboden
als zweites Einbauelement der Multifunktions-Box
- 23
- Steckdoseneinsatz
als drittes Einbauelement der Multifunktions-Box
- 24
- Messerblock
als viertes Einbauelement der Multifunktions-Box
- 25
- Hakenleiste
als fünftes
Einbauelement der Multifunktions-Box
- 26
- Folieneinsatz
als sechstes Einbauelement der Multifunktions-Box
- 27
- Breitbox
- 30
- Flaschenträger als
drittes Systemmodul
- 31
- Haken
- 32
- Flasche
- 33
- Ausnehmung
- 40
- Gewürzträger als
viertem Systemmodul
- 41
- Ausnehmung
- 50
- erstes
Einhängebord
als fünftes
Systemmodul
- 51
- zweites
Einhängebord
als fünftes
Systemmodul
- 52
- Haken
- 53
- Haken
- 54
- Abstützung
- 60
- Bilderrahmenprofil
als sechstes Systemmodul
- 61
- Hakenprofil
als sechstes Systemmodul
- 62
- erste
Glasscheibe
- 63
- zweite
Glasscheibe
- 64
- oberes
Rahmenprofilelement
- 65
- unteres
Rahmenprofilelement
- 66
- Gewindestift
- 67
- Haken
- 68
- Abstandshalter,
Dämpfer
- 69
- Hakenleiste
- 70
- Behältnis in
Form einer Schale als siebtes Systemmodul
- 71
- Behältnis in
Form eines Allzweckbehälter
als siebtes Systemmodul
- 80
- Gewürzbehälter, Gewürzstreuer
als achtes Systemmodul
- 81
- Glas
- 82
- Deckel
- 83
- zentraler
Glaskörper
- 84
- erstes
Ende
- 85
- zweites
Ende
- 86
- Öffnung
- 87
- Anschlussbereich
- 88
- Rillen
- 89
- Dosierkappe
- 90
- Verschlusskappe
- 91
- Dosieröffnung
- 92
- Bereich
ohne Öffnung
- 93
- Austrittsöffnung
- 94
- Abstandshalter
- 95
- Nut
- 120
- erstes
Seitenprofilelement
- 121
- zweites
Seitenprofilelement
- 122
- Scharnier
- 123
- Diagonale
- 124
- Seitenflügel
- 125
- Nut
- 126
- Magnetstreifen
- 127
- Randabdeckung
- 128
- Steg
- 129
- Steg
- 130
- Gewindestift
- 131
- Vertiefung
- 132
- Küchenrollenhalter
- 133
- Vertiefung
- 134
- Steg
- 135
- Ausnehmung
- 136
- Haken
- 137
- Schlitz
- 138
- Messer
- 139
- Scharnier
- 140
- Tür
- 141
- Umlenkstange
- 142
- Folienrolle
- 143
- Haltestift
- 144
- Haltestift
- 200
- Harpunensteg
- 201
- Nut
- 202
- Befestigungsöffnung
- 203
- Befestigungsöffnung
- 204
- Schraube
- 205
- Silikonrundschnur
in Nut
- 206
- Nut
- 207
- Nut
- 208
- LED-Strip
- 209
- Abdeckung,
Blendenprofil
- 210
- oberes
Abdeckprofil
- 211
- Harpunensteg
- 212
- Harpunensteg
- 213
- Verbinder
- 214
- Nut
zum Einschieben des Verbinders
- 215
- Gewindestift
- 216
- Hinterschnitt
- 217
- Hinterschnitt
- 218
- Weiterbauprofil
- 219
- Harpunensteg
- 220
- Harpunensteg
- 221
- Steg
- 222
- Erweiterungspaneel
- 223
- Nut
in Erweiterungspaneel
- 224
- Zwischenbauprofil
- 225
- Befestigungsöffnung
- 226
- Harpunensteg
- 227
- Funktionsnut
- 228
- Befestigungswinkel
- 229
- Sockelleiste
- 230
- Befestigungsöffnung
- 231
- seitliches
Abdeckprofil
- 232
- Einhängeleiste
- 233
- Befestigungsöffnung
- 234
- Haken
- 235
- Anschrauböffnung
- 236
- Klipphaken
- 237
- Befestigungsöffnung
- 238
- Rasthaken
- 239
- Rasthaken
- 240
- Rasthaken
- 241
- Eckprofil
- 242
- Zierleiste
- 243
- Leiste
- 244
- Glasscheibe
- 250
- Multifunktions-Box
- 251
- Seitenprofilelement
- 252
- Seitenprofilelement
- 253
- Scharnier
- 254
- Quadratboden
- 255
- Rechteckboden
- 256
- Elektroeinsatz
- 257
- Hakeneinsatz
- 258
- Folieneinsatz
- 259
- Messerblock