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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung betrifft einen Helm und insbesondere einen Fahrradhelm, der den Kopf schützt.
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Beschreibung der verwandten Technik
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Helme zum Schutz des Kopfes werden bei Fahrradrennen und dergleichen zur Vorbereitung auf Stürze während des Fahrens von Fahrrädern verwendet. Herkömmlicherweise sind Beleuchtungsvorrichtungen (ein Beispiel eines Fahrradteils) bekannt, die an diesen Typen von Fahrradhelmen zu montieren sind (siehe Patentdokument 1). Ein Helm, der derart angeordnet ist, dass eine Beleuchtungsvorrichtung an diesem montierbar ist, ist beim Fahren in der Nacht bei einem 24-Stunden-Fahrradmarathonrennen und dergleichen von Nutzen, sogar wenn ein Wettkampffahrrad wie beispielsweise ein Rennrad oder ein Mountainbike verwendet wird, an dem normalerweise keine Beleuchtungsvorrichtung montiert ist.
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Ein herkömmlicher Fahrradhelm weist ein Befestigungsmittel auf, das am Helm unter Verwendung von am Helm ausgebildeten Belüftungslöchern montiert ist, und eine Beleuchtungsvorrichtung ist an dem Befestigungsmittel lösbar montiert. Das Befestigungsmittel ist am Helm mittels eines Riemens befestigt, der an zwei Orten durch Belüftungslöcher eingeführt ist. Ein Fahrradhelm, an dem eine derartige Beleuchtungsvorrichtung montiert werden kann, ist nützlich, da die Beleuchtungsvorrichtung, wenn es nicht Nacht ist, vom Befestigungsmittel gelöst und entfernt werden kann.
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Patentdokument 1: Offengelegte japanische Patentanmeldung
JP 2002 - 289 030 A .
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Bei der zuvor beschriebenen herkömmlichen Konfiguration bleibt, wenn das Befestigungsmittel am Helm montiert ist, die Befestigungsposition der Beleuchtungsvorrichtung, bei der es sich um ein Fahrradteil handelt, immer die gleiche, falls man nicht die Befestigungsposition des Befestigungsmittels durch Abnehmen des Helms und Neuausrichten des Riemens verändert. Daher ist diese Konfiguration unpraktisch, insofern, als es, um die Position der vorderen Beleuchtung während der Fahrt zu verändern, erforderlich ist, den Kopf in Richtung vor und zurück zu bewegen.
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Die Druckschrift
DE 202 09 115 U1 zeigt einen Schutzhelm mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Der Helm weist eine integrierte Beleuchtungseinrichtung auf, welche sich direkt hinter der Helmschale befindet, die an der entsprechenden Stelle transparent ist. Der Neigungswinkel der Beleuchtungseinrichtung lässt sich verstellen, indem der Leuchtkörperträger entlang einer gekrümmten Schiene verschiebbar ist. Die Verstellung des Leuchtkörperträgers ist jedoch besonders während der Fahrt durch den Benutzer schwierig.
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Ein Ziel der Erfindung besteht darin, ein problemloses Ändern der Befestigungspositionen eines Fahrradteils an einem Fahrradhelm zur möglichen, an dem eine Beleuchtungsvorrichtung montiert werden kann.
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INHALT DER ERFINDUNG
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Ein Fahrradhelm gemäß Anspruch 1 einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist ein Helm zum Schützen des Kopfes und beinhaltet einen Helmhauptkörper, einen Führungsabschnitt, eine Befestigungsbasis und einen Positioniermechanismus. Der Helmhauptkörper ist befähigt, den Kopf zu bedecken. Der Führungsabschnitt ist am Helmhauptkörper vorgesehen, um ein Fahrradteil so zu führen, dass der Befestigungsabschnitt des Fahrradteils beweglich ist. An der Befestigungsbasis ist das Fahrradteil montierbar und wird durch den Führungsabschnitt geführt. Der Positioniermechanismus ist befähigt, die Befestigungsbasis an jeder einer Mehrzahl von Positionen in einer Führungsrichtung des Führungsabschnittes zu positionieren. Der Helmhauptkörper weist eine Befestigungsvertiefung auf, die so angeordnet ist, dass sie durch einen Scheitelabschnitt des Helmhauptkörpers hindurch verläuft. Der Führungsabschnitt ist in der Befestigungsvertiefung vorgesehen.
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Mit diesem Helm kann die Befestigungsposition des Fahrradteils dadurch bewegt werden, dass das Fahrradteil mit dem Führungsabschnitt geführt wird, der am Helmhauptkörper vorgesehen ist, der zum Bedecken des Kopfes befähigt ist. In diesem Fall kann, da ein Führungsabschnitt, welcher zum Bewegen der Befestigungsposition des Fahrradteils befähigt ist, am Helmhauptkörper vorgesehen ist, die Befestigungsposition des Fahrradteils problemlos verändert werden. Insbesondere kann, wenn als das Fahrradteil eine Beleuchtungsvorrichtung verwendet wird, da die Beleuchtungsvorrichtung so geführt ist, dass ihre Befestigungsposition am gekrümmten Helmhauptkörper beweglich ist, eine Beleuchtungsposition durch Ändern der Befestigungsposition verändert werden.
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Der Fahrradhelm weist gemäß der Erfindung weiter auf: eine Befestigungsbasis, an der das Fahrradteil montierbar ist und die durch den Führungsabschnitt geführt wird; und einen Positioniermechanismus, der zum Positionieren der Befestigungsbasis an einer beliebigen einer Mehrzahl von Positionen in einer Führungsrichtung des Führungsabschnittes befähigt ist. In diesem Fall werden, da die Befestigungsbasis, an welcher das Fahrradteil montierbar ist, durch den Positioniermechanismus positioniert wird, die jeweiligen Befestigungspositionen konstant gehalten, und falls das Fahrradteil eine Beleuchtungsvorrichtung ist, wird eine Beleuchtungsposition ebenfalls konstant gehalten.
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Ein Fahrradhelm gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist der bei der ersten Erfindung beschriebene Helm, wobei: der Führungsabschnitt eine Führungsschiene aufweist, die so angeordnet ist, dass sie durch einen Scheitelabschnitt (parietalen Abschnitt) des Helmhauptkörpers hindurch verläuft; und der Positioniermechanismus einen Verriegelungsabschnitt aufweist, der befähigt ist, die Befestigungsbasis an einer Mehrzahl von Positionen auf der Führungsschiene zu verriegeln. In diesem Fall kann, da der Führungsabschnitt mit einer Führungsschiene versehen ist, die Befestigungsbasis in zuverlässiger Weise geführt werden und an einer Mehrzahl von Positionen auf der Führungsschiene verriegelt werden, wodurch ein Positionieren in zuverlässiger Weise ermöglicht wird.
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Bei dem erfindungsgemäßen Fahrradhelm weist der Helmhauptkörper eine Befestigungsvertiefung auf, die so angeordnet ist, dass sie durch den Scheitelabschnitt hindurch verläuft, und der Führungsabschnitt in der Befestigungsvertiefung vorgesehen ist. In diesem Fall steht, da das Fahrradteil in der Befestigungsvertiefung angeordnet ist, das Fahrradteil nicht wesentlich aus der Außenfläche des Helmhauptkörpers hervor, und es ist weniger wahrscheinlich, dass sich während der Fahrt das Fahrradteil in den Zweig eines Baumes oder dergleichen verfängt.
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Ein Fahrradhelm gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung ist der Helm, der bei einer beliebigen der ersten oder zweiten Erfindung beschrieben ist, wobei das Fahrradteil eine Beleuchtungsvorrichtung ist. In diesem Fall kann, da das Fahrradteil eine Beleuchtungsvorrichtung ist, die Beleuchtungsposition der Beleuchtungsvorrichtung problemlos verändert werden.
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Ein Fahrradhelm gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung ist der Helm, der in einer beliebigen der ersten bis dritten Erfindungen beschrieben wurde, wobei die Befestigungsbasis integral mit dem Fahrradteil ausgebildet ist. In diesem Fall kann, da die Befestigungsbasis integral mit dem Fahrradteil ausgebildet ist, eine kompakte Gesamtkonfiguration erzielt werden und die Anzahl der Teile verringert werden.
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Ein Fahrradhelm gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung ist der Helm, der bei einer der ersten bis vierten Erfindungen beschrieben wurde, wobei der Führungsabschnitt und der Positioniermechanismus integral mit dem Helmhauptkörper ausgebildet sind. In diesem Fall kann, da der Führungsausschnitt und der Positioniermechanismus integral mit dem Helmhauptkörper ausgebildet sind, eine kompakte Gesamtkonfiguration erzielt werden und die Anzahl der Teile reduziert werden.
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Ein Fahrradhelm gemäß einer sechsten Ausführungsform der Erfindung ist der Helm, der bei einer der ersten bis fünften Erfindungen beschrieben wurde, welcher weiter eine Stromversorgungsvorrichtung aufweist, die am Helmhauptkörper vorgesehen ist und dem Fahrradteil Strom zuführt. In diesem Fall kann, da die Stromversorgungsvorrichtung separat vom Fahrradteil vorgesehen ist, eine Stromversorgung ohne weiteres ausgetauscht werden, und die Kapazität der Stromversorgung kann vergrößert werden, so dass ein länger dauernder Betrieb erzielt wird.
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Ein Fahrradhelm gemäß einer siebten Ausführungsform der Erfindung ist der Helm, der bei einem der ersten bis sechsten Erfindungen beschrieben wurde, welcher weiter ein Rücklicht aufweist, das an einem hinteren Endabschnitt des Helmhauptkörpers vorgesehen ist und das die Rückseite des Helmhauptkörpers beleuchtet. In diesem Fall wird die Sichtbarkeit von der Rückseite her verbessert.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung kann, da ein Führungsabschnitt, der zum Bewegen der Befestigungsposition eines Fahrradteils befähigt ist, an einem Helmhauptkörper vorgesehen ist, die Befestigungsposition des Fahrradteils ohne Weiteres verändert werden. Insbesondere kann, wenn eine Beleuchtungsvorrichtung als das Fahrradteil verwendet wird, da die Beleuchtungsvorrichtung so geführt ist, dass ihre Befestigungsposition am gekrümmten Helmhauptkörper beweglich ist, eine Beleuchtungsposition durch Ändern der Befestigungsposition verändert werden.
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Figurenliste
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- 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Fahrradhelms gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
- 2 ist eine Längsschnittansicht eines Schlitzausbildungsabschnittes von diesem;
- 3 ist eine vergrößerte vordere Längsschnittansicht von 2;
- 4 ist eine vergrößerte vordere Längsschnittansicht eines eine Beleuchtungsvorrichtung aufweisenden Abschnittes; und
- 5 ist eine vergrößerte vordere Horizontalschnittansicht des eine Beleuchtungsvorrichtung aufweisenden Abschnittes
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In 1 bis 3, dient ein Fahrradhelm 10 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zum Schutz des Kopfes HD und er beinhaltet: einen Helmhauptkörper 12, der zum Bedecken des Kopfes HD befähigt ist; und einen Führungsabschnitt 14, der am Helmhauptkörper 12 vorgesehen ist und der eine Beleuchtungsvorrichtung (ein Beispiel eines Fahrradteils) 16 so führt, dass ein Befestigungsabschnitt der Beleuchtungsvorrichtung 16 beweglich ist. Außerdem beinhaltet der Helm 10 weiter: eine Befestigungsbasis 30, an der die Beleuchtungsvorrichtung 16 montiert werden kann, die durch den Führungsabschnitt 14 geführt wird; und einen Positioniermechanismus 34, der zum Positionieren der Befestigungsbasis 30 an einer beliebigen der Mehrzahl von Positionen in einer Führungsrichtung des Führungsabschnittes 14 befähigt ist. In der folgenden Beschreibung bezieht sich, betreffend die Vorderseite und Rückseite des Helms 10, ‚vorderer Abschnitt‘ auf einen Abschnitt, der mit dem Stirnbereich des Kopfes HD in Kontakt kommt, wenn der Helm 10 auf dem Kopf HD getragen wird, und ‚hinterer Abschnitt‘ bezieht sich auf einen Abschnitt, der in Kontakt mit dem Hinterkopfbereich des Kopfs HD kommt. Der Helm 10 beinhaltet weiter: die Beleuchtungsvorrichtung 16, die am Führungsabschnitt 14 lösbar zu montieren ist; eine Stromversorgungsvorrichtung 18, die der Beleuchtungsvorrichtung 16 Strom zuführt; und ein Rücklicht 20, das an einem Endabschnitt des Helmhauptkörpers 12 vorgesehen ist.
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Der Helmhauptkörper 12 beinhaltet: ein steifes, aus Kunststoff bestehendes äußeres Element 22, das eine Außenfläche von schüsselförmiger Gestalt aufweist, die in Richtung von vorn nach hinten sowie von links nach rechts gekrümmt ist, so dass sie befähigt ist, den Kopf HD einschließlich des Scheitelgebietes HP zu bedecken; und ein aus Kunststoff bestehenden inneres Element 24 zur Stoßabsorption, das im Inneren des äußeren Elementes 22 ausgebildet ist. Eine Mehrzahl von Belüftungslöchern 26 ist am Helmhauptkörper 12 so ausgebildet, dass sie das äußere Element 22 und das innere Element 24 durchdringen.
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Das äußere Element 22 ist so ausgebildet, dass die Länge der Außenfläche in Richtung von vorn nach hinten (Richtung von links nach rechts in der Darstellung von 2) eine längere Krümmungslinie als die Außenfläche in Richtung von links nach rechts (die Richtung senkrecht zur Blattebene in 2) hat. Ein Schlitz 22a, der sich in Richtung von vorn nach hinten erstreckt, so dass er durch den Scheitelbereich HP hindurch verläuft, ist in der Mitte der Links-Rechts-Richtung ausgebildet. Der Schlitz 22a fungiert auch als Führungsabschnitt 14.
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Das innere Element 24 weist eine Befestigungsvertiefung (5) 24a auf, die eine größere Breite als der Schlitz 22a an dem Abschnitt aufweist, bei dem der Schlitz 22a ausgebildet ist. Die Befestigungsvertiefung 24a ist mit einer Krümmung ausgebildet, so dass sie durch den Scheitelbereich HP des Helmhauptkörpers 12 hindurch verläuft. Die Innenfläche des inneren Elementes 24 ist vertieft so ausgebildet, dass sie mit der Form des Kopfes HD übereinstimmt.
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Der Führungsabschnitt 14 weist ein Paar von Führungsschienen 42 auf, die zur Linken bzw. zur Rechten des Schlitzes 22a des äußeren Elementes 22 ausgebildet sind und die Gestalt von Bändern vorbestimmter Breite haben. Die Führungsschienen 42 dienen dazu, die Befestigungsbasis 30 in Richtung von vom nach hinten zu führen. Insbesondere sind die Führungsschienen 42 dünner als andere Abschnitte zu beiden Seiten des Schlitzes 22a des äußeren Elementes 22 vorgesehen und führen die Befestigungsbasis 30 mittels auf unterschiedlichen Niveaus befindlichen Abschnitten von dieser. Der Schlitz 22a ist so ausgebildet, dass seine Breite geringer als die der Befestigungsvertiefung 24a ist, und er ist auf der Außenfläche so angeordnet, dass er durch den Scheitelbereich HP des Helmhauptkörpers 12 hindurch verläuft. Daher ist, wie in 5 dargestellt, ein Paar von Führungsschienen 42 am äußeren Element 22 so vorgesehen, dass sie von der Wand der Befestigungsvertiefung 24a überhängen.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Befestigungsbasis 30 integral mit der Beleuchtungsvorrichtung 16 ausgebildet. Insbesondere ist die Befestigungsbasis 30 ein Stiftelement von der Gestalt eines runden Stabes, das integral mit einem später noch beschriebenen Gehäuseelement 40 der Beleuchtungsvorrichtung 16 ausgebildet ist. Beispielsweise sind zwei Befestigungsbasen 30 jeweils auf jeder Seitenfläche des Gehäuseelementes 40 ausgebildet, so dass sie von diesem vorstehen.
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Der Positioniermechanismus 34 beinhaltet: ein Paar von Verriegelungsabschnitten 44, die bogenförmig eingedrückt sind und auf einer Unterseite der Führungsschienen 42 ausgebildet sind, und ein Vorspannelement 46, das auf einer Unterseite der Befestigungsvertiefung 24a ausgebildet ist. Eine große Anzahl von Verriegelungsabschnitten 44, die in Führungsrichtung angeordnet sind, sind zu jeder Seite des Schlitzes 22a auf der überhängenden Unterseite der Führungsschiene 42 ausgebildet. Die Verriegelungsabschnitte 44 haben Formen, die mit den Außenumfangsflächen der Befestigungsbasen 30 in Eingriff kommen. Das Vorspannelement 46 ist ein bandförmiges Element, das aus einem elastischen Kunststoffkörper wie beispielsweise Tetrafluorethylen-Gummi oder Urethan-Gummi hergestellt ist, der rutschig und elastisch ist, und die Befestigungsbasen 30 zu einem Verriegelungsabschnitt 44 hin vorspannt. Bedingt durch die Vorspannkraft des Vorspannelementes 46 sind die Befestigungsbasen 30 an einer beliebigen der Mehrzahl von Positionen auf den Führungsschienen 42 positioniert.
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Wie in 4 und 5 dargestellt, beinhaltet die Beleuchtungsvorrichtung 16 intern eine nicht dargestellte Lichtquelle, wie beispielsweise eine LED (Leuchtdiode), und ist befähigt, das vor einem Fahrrad befindliche Gebiet zu beleuchten, wenn der Helm 10 getragen wird. Die Beleuchtungsvorrichtung 16 ist vorzugsweise vor dem Scheitelgebiet HP positioniert. Die Beleuchtungsvorrichtung 16 beinhaltet ein Gehäuseelement 40, in dem die Lichtquelle angeordnet ist. Das Gehäuseelement 40 weist eine Breite auf, die ermöglicht, dass das Gehäuseelement 40 im Schlitz 22a angeordnet wird, und weist eine solche Höhe auf, dass das Gehäuseelement von der Außenfläche des äußeren Elementes 22 geringfügig vorsteht. Da die Beleuchtungsvorrichtung 16 auf diese Weise im Schlitz 22a angeordnet ist, steht die Beleuchtungsvorrichtung 16 nicht wesentlich aus dem äußeren Element 22 vor. Als Ergebnis ist es weniger wahrscheinlich, dass sich die Beleuchtungsvorrichtung 16 in einem Ast eines Baumes oder dergleichen während der Fahrt verfängt. Ein Schalter 50 ist an einem hinteren Abschnitt des Gehäuseelementes 40 vorgesehen. Eine Linse 52, die von der Lichtquelle kommendes Licht fokussiert und streut, ist an einem vorderen Abschnitt des Gehäuseelementes 40 angeordnet. Der Schalter 50 ist beispielsweise ein Wippschalter, der mit der Hand leicht bedienbar ist und dessen An-/Aus-Zustände leicht verständlich sind. Der Typ des Schalters ist nicht auf den Wippentyp eingeschränkt, und ein Druckknopfschalter oder ein Schiebeschalter kann stattdessen verwendet werden. Außerdem kann ein Helligkeitssensor, der die Umgebungshelligkeit erfasst, vorgesehen sein, wobei der Schalter angeordnet sein kann, um gemäß der Ausgangsgröße des Helligkeitssensors an- und ausgeschaltet zu werden.
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Die Stromversorgungsvorrichtung 18 ist an der Außenfläche des Helmhauptkörpers 12 separat von der Beleuchtungsvorrichtung 16 zu montieren, wie in 1 und 2 dargestellt. Die Stromversorgungsvorrichtung 18 beinhaltet ein Gehäuse 60 mit einer Befestigungsbasis 55, die mit dem Verriegelungsabschnitt 44 in Eingriff kommt und integral mit diesem ausgebildet ist, in gleicher Weise wie die Beleuchtungsvorrichtung 16. Daher kann bei der vorliegenden Ausführungsform die Stromversorgungsvorrichtung 18 ebenfalls entlang den Führungsschienen 42 bewegt werden und kann an einer Mehrzahl von Positionen in Führungsrichtung der Führungsschienen 42 positioniert werden. Die Beleuchtungsvorrichtung 16 ist vorzugsweise hinter dem Scheitelgebiet HP positioniert. Das Gehäuse 60 kann geöffnet und geschlossen werden und ist wasserdicht abgedichtet. Eine als Stromversorgung dienende Batterie kann entnehmbar im Gehäuse 60 untergebracht sein. Die Stromversorgungsvorrichtung 18 ist mit der Beleuchtungsvorrichtung 16 durch ein spiralförmig gewundenes Stromkabel 62 verbunden. Die Stromversorgungsvorrichtung 18 ist auch mit dem Rücklicht 20 durch ein spiralförmig gewundenes Stromkabel 64 verbunden.
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Das Rücklicht 20 ist befähigt, die Rückseite des Helmhauptkörpers 12 zu beleuchten. Das Rücklicht 20 ist an einem hinteren Endabschnitt der Führungsschienen 42 durch eine geeignete Befestigungseinrichtung wie beispielsweise ein Schraubenelement abnehmbar befestigt. Das Rücklicht 20 ist auch mit einem nicht dargestellten Schalter versehen, in ähnlicher Weise wie die Beleuchtungsvorrichtung 16. Außerdem kann, dadurch, dass das Rücklicht 20 aus den Führungsschienen 42 entfernt wird, die Stromversorgungsvorrichtung 18 oder die Beleuchtungsvorrichtung 16 vom Helmhauptkörper 12 entfernt werden.
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Mit einem wie zuvor beschriebenen konfigurierten Fahrradhelm 10 werden die folgenden Operationen durchgeführt, wenn die Beleuchtungsposition der Beleuchtungsvorrichtung 16 verändert wird. Als erstes wird das Gehäuseelement 40 mit einer einzigen Hand zum Vorspannelement 46 hingedrückt, um das Eingreifen der Verriegelungsabschnitte 44 und der Befestigungsbasen 30 zu lösen. In außer Eingriff befindlichem Zustand wird, dadurch, dass man das Gehäuseelement 40 entweder nach vorne oder nach hinten bewegt, die Befestigungsbasis 30 durch die Führungsschiene 42 geführt und die Befestigungsposition der Beleuchtungsvorrichtung 16 verändert. Dann wird, wenn man bei dieser Position die druckausübende Hand wegnimmt, die Befestigungsbasis 30 in Eingriff gebracht und an einem beliebigen der Verriegelungsabschnitte 44 positioniert. In diesem Fall erfolgt, da die Führungsschienen 42 gekrümmt sind, wenn sich die Befestigungsposition ändert, eine Änderung der Beleuchtungsposition der Beleuchtungsvorrichtung 16. Als Ergebnis kann ein Fahrer die Beleuchtungsposition entweder in Richtung nach weiter weg oder näher hin ändern. Beispielsweise ändert sich die Beleuchtungsposition in Richtung vom Fahrer weg, wenn die Beleuchtungsvorrichtung 16 zur Seite des Scheitelbereiches HP hin bewegt wird, und ändert sich in Richtung zum Fahrer hin, wenn die Beleuchtungsvorrichtung 16 nach vorne bewegt wird.
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In diesem Fall wird, da der Führungsabschnitt 14 an der normalerweise gekrümmten Außenfläche des Helmhauptkörpers 12 vorgesehen ist, durch Einstellen der Befestigungsposition der Beleuchtungsvorrichtung 16 auch die Beleuchtungsposition verändert. Als Ergebnis kann die Beleuchtungsposition der Beleuchtungsvorrichtung 16 problemlos verändert werden. Da außerdem eine Einstellung der Befestigungsposition der Beleuchtungsvorrichtung 16 ohne weiteres unter Verwendung einer einzigen Hand durchgeführt werden kann, kann die Beleuchtungsposition unter Verwendung einer einzigen Hand während des Fahrens problemlos verändert werden.
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Außerdem kann, da die Stromversorgungsvorrichtung 18 und die Beleuchtungsvorrichtung 16 als separate Körper angeordnet sind, eine Verkleinerung der Beleuchtungsvorrichtung 16 erzielt werden und eine Bewegung der Beleuchtungsvorrichtung 16 in einfacherer Weise durchgeführt werden.
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<Weitere Ausführungsformen >
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- (a) Während bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform die Führungsschienen 42 integral mit dem äußeren Element 22 des Helmhauptkörpers 12 ausgebildet sind, können die Führungsschienen 42 stattdessen als separate Körper angeordnet sein.
- (b) Während bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform die Befestigungsbasen 13 integral mit dem Gehäuseelement 40 der Beleuchtungsvorrichtung 16 ausgebildet sind, können die Befestigungsbasen stattdessen als separate Körper angeordnet sein. Beispielsweise können, anstelle eines Vorsehens der Beleuchtungsvorrichtung am Helm die Befestigungsbasen so angeordnet sein, dass eine Mehrzweckbeleuchtungsvorrichtung mit eingebauter Stromversorgung daran befestigt werden kann. Außerdem kann, sogar falls die Befestigungsbasen integral mit der Beleuchtungsvorrichtung vorgesehen sind, die Beleuchtungsvorrichtung so angeordnet sein, dass sie, als Option oder dergleichen, separat zu verkaufen ist, anstatt dass die Beleuchtungsvorrichtung in der Helmkonfiguration enthalten ist.
- (c) Während bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform beispielhaft der Positioniermechanismus 34, der die Verriegelungsabschnitte 44 aufweist, dargestellt ist, ist der Positioniermechanismus nicht auf die zuvor beschriebene Konfiguration eingeschränkt. Stattdessen kann der Positioniermechanismus in beliebiger Weise konfiguriert sein, solange die Beleuchtungsbasen an einer beliebigen der Mehrzahl von Befestigungspositionen in Führungsrichtung positioniert sein können.
- (d) Während bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform die Beleuchtungsvorrichtung 16 im Schlitz 22a angeordnet ist, um ein Hervorstehen zu verhindern, kann die Beleuchtungsvorrichtung 16 stattdessen außerhalb des Schlitzes 22a angeordnet sein.
- (e) Während bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform die Beleuchtungsvorrichtung 16 und die Stromversorgungsvorrichtung 18 als separate Körper vorgesehen sind, können die Beleuchtungsvorrichtung 16 und die Stromversorgungsvorrichtung 18 stattdessen als integraler Körper angeordnet sein.
- (f) Während bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform der Schalter 50 an der Beleuchtungsvorrichtung 16 vorgesehen ist, kann der Schalter 50 stattdessen an der Stromversorgungsvorrichtung vorgesehen sein. In diesem Fall kann der Schalter weggelassen werden.
- (g) Zwar ist bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform die Beleuchtungsvorrichtung beispielhaft ein Fahrradteil, jedoch kann das Fahrradteil stattdessen ein Reflektor, ein Rücklicht, eine Antenne (beispielsweise für ein GPS oder zur drahtlosen Kommunikation) oder dergleichen sein.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Fahrradhelm
- 12
- Helmhauptkörper
- 14
- Führungsabschnitt
- 16
- Beleuchtungsvorrichtung (ein Beispiel eines Fahrradteils)
- 18
- Stromversorgungsvorrichtung
- 20
- Rücklicht
- 24a
- Befestigungsvertiefung
- 30
- Befestigungsbasis
- 34
- Positioniermechanismus
- 42
- Führungsschiene
- 44
- Verriegelungsabschnitt
- HD
- Kopf
- HP
- Scheitelbereich