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DE102007046024A1 - Umlauftriebspannvorrichtung - Google Patents

Umlauftriebspannvorrichtung Download PDF

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DE102007046024A1 DE200710046024 DE102007046024A DE102007046024A1 DE 102007046024 A1 DE102007046024 A1 DE 102007046024A1 DE 200710046024 DE200710046024 DE 200710046024 DE 102007046024 A DE102007046024 A DE 102007046024A DE 102007046024 A1 DE102007046024 A1 DE 102007046024A1
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Michael Fischer
Wolfgang Guhr
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Litens Automotive GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Umlauftriebspannvorrichtung zum Spannen eines Umlauftriebs eines Motors mit einem Basisteil 9 und einem daran teleskopartig verschiebbaren Spannteil 10, welches gegenüber dem Basisteil 9 durch einen Kraftspeicher auslenkungsabhängig Kraft beaufschlagt und in seiner Bewegung durch ein Dämpfungsmittel gedämpft ist. Damit hierbei mit einfachen Mitteln eine gute gewünschte Dämpfung erzielbar ist, schlägt die Erfindung vor, dass als Dämpfungsmittel mindestens ein Reibdämpfungselement zwischen dem Basisteil und dem Spannteil eingespannt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Umlauftriebspannvorrichtung zum Spannen eines Umlauftriebs eines Motors, mit einem Basisteil und einem daran teleskopartig verschiebbar gelagerten Spannteil, welches gegenüber dem Basisteil durch einen Kraftspeicher auslenkungsabhängig kraftbeaufschlagt und in seiner Bewegung durch Dämpfungsmittel gedämpft ist.
  • Solche Umlauftriebspannvorrichtungen werden umgangssprachlich auch als axiale Riemenspanner bezeichnet, weil der Weg zum Spannen eines Umlauftriebs in axialer Richtung der teleskopartigen Verschiebung erfolgt. Bei einer aus der DE 10 2005 059 732 A1 bekannten Vorrichtung dieser Gattung wird die Dämpfung hydraulisch bewirkt, wobei das Basisteil hohlkammerartig ausgebildet ist, in welchem das Spannteil kolbenartig verschiebbar ist und die Dämpfung des Öls durch schmale Öldurchgänge durch den Kolbenboden erreicht wird. Damit dieser Riemenspanner insbesondere beim Starten nicht durch Schlupf vorzeitig verschleißt, wird eine Änderungsmöglichkeit der Viskosität des Öls dadurch erreicht, dass magnetorheologisches Öl verwendet wird, dessen Viskosität sich unter Einfluss eines magnetischen Feldes vergrößert. Für die Funktionsfähigkeit dieses Riemenspanners ist der technische Aufwand jedoch relativ groß.
  • Ferner sind automatische Riemenspanner bekannt, welche anstatt teleskopisch auszulenken einen Schwenkarm aufweisen, der federbelastet gegen den Riemen drückt und durch eine Drehbewegung die Auslenkung erzielt wird. Um die gewünschte Dämpfung zu erreichen werden eine Federbuchse und eine Schlingbuchse verwendet, welche abhängig von der Einschnürung der verwendeten Spiralfeder zusammengedrückt werden und die Reibkraft die Dämpfung bewirkt. Dabei ist die erzielte Dämpfung von dem Spannungszustand der Spiralfeder abhängig.
  • Andere automatische Riemenspanner, welche auf einer Verdrehung eines Spannarms beruhen, verwenden statt einer Spiralfeder einen Torsionsdrehstab, wie in der DE 103 36 505 A1 beschrieben. Dabei ist eine gegen den Riemen drückende Spannrolle verdrehbar an einem zu der Achse des Torsionsdrehstabes versetzten Schwenkarm angebracht. Eine Dämpfkraft soll dadurch erzielt werden, dass ein den Schwenkarm tragendes rohrartiges Element über zwei beabstandet zueinander vorgesehene Gleitlagerstellen in einem Gehäuse gelagert wird. Hier beruht die Dämpfung auf der durch den Riemen auf die Gleitlagerstel len einwirkenden Hebelkräfte und ist über die Beabstandung der Gleitlagerstellen bei der Montage einstellbar.
  • Riemenspanner, welche auf dem Prinzip der Verdrehung eines Schwenkarmes beruhen haben sich grundsätzlich in der Praxis bewährt. Abhängig von dem zur Verfügung stehenden Bauraum können Verwendungen auftreten, bei welchen nicht genügend Platz für den im Betrieb überstrichenen Winkelbereich des Schwenkarmes zur Verfügung steht. Hierfür werden in manchen Fällen axiale Riemenspanner eingesetzt, die in ihrer Axialrichtung deutlich länger ausgebildet sind und hinsichtlich der gewünschten Dämpfung nicht immer optimiert sind oder die gewünschte Dämpfung nur mit größerem technischen Aufwand zu erreichen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Umlauftriebspannvorrichtung der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern, dass mit ihr bei einfachem technischen Aufbau eine gute Federung und Dämpfung zu erreichen ist, die den Bauraumanforderungen gerecht wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer gattungsgemäßen Umlauftriebspannvorrichtung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass als Dämpfungsmittel mindestens ein Reibdämpfungselement zwischen dem Basisteil und dem Spannteil eingespannt ist.
  • Mit Hilfe der Einspannung wird die gewünschte Reibdämpfungskraft erreicht, so dass mit relativ einfachen Klemmkräften eine Verbesserung des Dämpfungsverhaltens ermöglicht wird. Während bei teleskopartig ausfahrenden Umlauftriebspannvorrichtungen bisher hydraulische Lösungen gewählt wurden, schlägt die Erfindung vor, ein Reibdämpfungselement zu verwenden. Erstaunlicherweise ist bei der Teleskopbewegung mit Hilfe des Reibdämpfungselementes die gewünschte Dämpfung zu erreichen obgleich bei den gattungsgemäßen Riemenspannern nur geringe Dreh- und Kippkräfte auftreten. Mit dem Reibdämpfungselement lässt sich die gewünschte Dämpfungswirkung auch bei sehr geringem Bauraum verwirklichen.
  • Besonders vorteilhaft kann das Dämpfungselement separat zu dem Kraftspeicher vorgesehen sein. Damit können der Kraftspeicher und das Dämpfungselement für ihre Funktion hin gezielt ausgelegt und verwendet werden.
  • Als günstige Variante der Erfindung kann sich das Dämpfungselement im Gleitreibungskontakt mit dem Spannteil befinden. In diesem Fall bildet das Spannteil selbst die Kontaktfläche zu dem Dämpfungselement, was sich bei der teleskopartigen Bewegung des Spannteils besonders gut realisieren lässt. Damit ist stets eine gute Dämpfung gewährleistet.
  • Vorzugsweise kann das Dämpfungselement zwischen dem Basisteil und dem Spannteil in Kraftrichtung quer zu der Richtung der Teleskopbewegung eingespannt sein, insbesondere mit einstellbarer Klemmkraft. Über die Spannkraft bzw. Klemmkraft des Dämpfungselements lässt sich die Dämpfung bestimmen und die Spannkraft ist in ihrer Ausrichtung relativ unabhängig von der Auslenkung der Teleskopbewegung.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann die Einspannung zwischen Gehäuseabschnitten des Basisteils erfolgen. Damit können die Klemmkräfte zum Aufbringen der Reibdämpfung anhand des in der Regel zugänglichen Basisteils erfolgen, das als Abstützung für die Klemmkräfte dient.
  • In besonderer Weise kann die Einspannung sandwichartig zwischen wenigstens zwei Gehäuseschalen erfolgen. Mit der schalenartigen Ausführung kann das Gehäuse das Reibdämpfungselement in gewünschter Weise umfassen und die Spannkräfte können zum Erzielen der Reibdämpfung daran abgestützt werden.
  • Vorzugsweise können die Gehäuseabschnitte an wenigstens zwei Haltepunkten miteinander verbunden sein und die Einspannung an wenigstens einem der Haltepunkte einstellbar sein. Über den Haltepunkt lässt sich die von den Gehäuseabschnitten aufgebrachte Spann- oder Klemmkraft einstellen, wobei der andere Haltepunkt als Abstützung für die Klemmkräfte dient.
  • Besonders vorteilhaft kann das Dämpfungselement an dem Basisteil und/oder dem Spannteil verdrehgesichert sein. Dies gewährleistet die korrekte Lage des Dämpfungselements für einen ordnungsgemäßen Betrieb und vermindert Verschleißeinwirkungen.
  • Es wird vorgeschlagen, das Spannteil an dem Basisteil verdrehzusichern. Damit wird Verschleiß minimiert und das zwischen den beiden Teilen eingespannte Reibdämpfungselement kann in der gewünschte Lage zu den beiden Teilen hin ausgebildet werden.
  • Möglicherweise kann sich als Verdrehsicherung wenigstens ein etwa radialer Vorsprung des Spannteils in Anlage gegen einen Absatz des Basisteils erstrecken. Dies ist eine mechanisch gute Sicherung gegen ungewolltes Drehen. Grundsätzlich kann auch an dem Basisteil der Vorsprung angesehen sein, der sich gegen einen Absatz des Spannteils abstützt.
  • In bevorzugter Weise ist die Dämpfung im Wesentlichen unabhängig von dem Spannzustand des Kraftspeichers. Dies ermöglicht, die Dämpfungswirkung zu optimieren. Während vor allen Dingen bei Drehspannern häufig der Spannzustand des Kraftspeichers als Bestimmungsgröße für die zu erzeugende Dämpfung gegolten hat, kann bei dieser erfindungsgemäßen Ausführung die Dämpfung unabhängig davon eingestellt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht auf einen Verbrennungsmotor mit der erfindungsgemäßen Umlauftriebspannvorrichtung,
  • 2 eine perspektivische Ansicht auf die Unterseite der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 3 eine gerade Draufsicht auf die Oberseite der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 4 einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung längs der Schnittlinie IV-IV in 3 und
  • 5 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung längs der Schnittlinie V-V in 4.
  • In 1 ist schematisch ein Verbrennungsmotor 1 für ein nicht dargestelltes Kraftfahrzeug angedeutet. Ein Umlauftrieb 2 ist um ein Kurbelwellenrad 3, ein Generatorrad 4, ein Kompressorrad 5 und eine Umlauftriebspannvorrichtung 6 geführt. Generell kann der Umlauftrieb 2 auch um Räder von anderen oder zusätzlichen Aggregaten geführt sein. Als Umlauftrieb 2 sind ein Riemen als auch eine Kette denkbar.
  • Die Spannvorrichtung 6 hat ein drehbares Rad 7, welches in einer Richtung längs einer Achse 8 translatorisch verschiebbar gegen den Umlauftrieb 2 drückt, so dass der Umlauftrieb 2 gespannt wird.
  • In den 2 und 3 ist ein Basisteil 9 dargestellt, gegenüber welchem ein Spannteil 10 teleskopartig in Richtung der Achse 8 verschiebbar ist. Alle Figuren zeigen den Zustand, bei welchem das Spannteil vollständig in das Basisteil eingeschoben ist.
  • Das Basisteil 9 weist zwei Gehäuseschalen 11 auf, an welche links und rechts von dem Spannteil 10 jeweils ein Haltevorsprung 12 mit einem Loch 13 zum Durchstecken einer nicht dargestellten Schraube angeformt ist. Die durchgesteckten Schrauben können an dem Körper des Verbrennungsmotors 1 befestigt werden, um das Basisteil daran zu fixieren. Von den Haltevorsprüngen 12 erstrecken sich gleichwinklig zur Mitte des Basisteil angeformte Verstärkungsrippen 14.
  • Die Gehäuseschalen 11 sind an den Seiten 15 jeweils mit Flanschen 16 versehen und dort etwa mittig über die Seitenerstreckung mit Schrauben gegeneinander gespannt.
  • Der Flansch 16 erstreckt sich von dem Haltevorsprung 12 ausgehend auch eine kurze Erstreckung längs einer Stirnseite des Basisteils, durch welche das Spannteil 9 hervorragt.
  • In 4 ist das Spannteil 10 aus dem Basisteil 9 mit einem Kopfabschnitt hervorragend gezeigt, wobei der Kopfabschnitt 19 das Rad 7 trägt, welches über ein Kugellager 20 an dem Spannteil gelagert ist. Das Kugellager wird über eine Schraube 21 an dem Kopfabschnitt gehalten, wobei die Schraube 21 auch eine Abdeckung 22 über das Lager 20 an den Kopfabschnitt 19 presst, welche die Lagerung gegen Verschmutzung schützt.
  • Das Rad 7 ist hier als Spannrolle für einen Riemen ausgebildet und weist radial außenseitig eine Lauffläche 23 auf, auf welcher der Riemen abläuft. Das Rad weist einseitig der Lauffläche Rippen 24 zur Gewichtseinsparung auf. Alternativ könnte das Rad als Zahnrad ausgebildet sein
  • An den Kopfabschnitt 19 schließt sich ein Führungsabschnitt 25 an, welcher sich bei der hier gezeigten eingeschobenen Stellung in dem Basisteil 9 erstreckt. In dem Führungsabschnitt 25 ist eine etwa zylindrische Hohlkammer 26 ausgebildet, in welcher eine Spiralfeder 27 als Kraftspeicher angeordnet ist. Die Spiralfeder 27 ist als Druckfeder ausgebildet, welche sich an der einen Seite an dem Ende der Hohlkammer 26 gegen das Spannteil 10 an der anderen Seite gegen einen Bodenabschnitt 28 des Basisteils abstützt.
  • An dem inneren Ende der Hohlkammer 26 ist in einem topfartigen Vorsprung 29 in Richtung der Achse 8 eine Gewindebohrung 30 vorgesehen, in deren axialer Verlängerung ein Durchgang 31 in dem Bodenabschnitt 28 des Basisteils 9 vorgesehen ist. Durch den Durchgang 31 kann eine Montagehilfe, beispielsweise in Form einer nicht dargestellten Gewindestange, axial eingeführt und in der Gewindebohrung 30 verschraubt werden, sodass das Spannteil 10 entgegen der Kraft der Druckfeder weitestmöglich in das Basisteil eintelesko piert werden kann. In diesem Zustand ist es leichter möglich, den Umlauftrieb 2 um das Rad 7 zu legen. Vor der Inbetriebnahme kann die Montagehilfe wieder entfernt werden.
  • Wie in 5 gezeigt, ist zwischen dem Spannteil 10 und dem Basisteil 9 eine Verdrehsicherung ausgebildet. Sie weist in diesem Ausführungsbeispiel zwei sich diametral gegenüberliegende, sich radial nach außen erstreckende Vorsprünge des Spannteils 10 auf, die in zwei korrespondierend ausgebildete nutartige Einbuchtungen des Basisteils 9 eingreifen, wobei die Einbuchtungen 33 etwa an der Grenzfläche der beiden Gehäuseschalen 11 anteilig in jede Gehäuseschale eingeformt ist. Damit stützt sich jeweils ein Vorsprung 32 abhängig von der Drehrichtung um die Achse 8 an einem Absatz des Basisteils ab.
  • Die Vorsprünge 32 überragen radial die an den Stirnseiten 18 des Basisteils angeordneten Flansche 16, sodass die Vorsprünge 32 beim Austeleskopieren des Spannteils 10 aus dem Basisteil 9 gegen die Innenseiten der Flansche 16 in Achsrichtung anliegen und eine Teleskopiergrenze bilden. Zu diesem Zweck erstrecken sich die Vorsprünge 32 nur über einen eher dem Bodenabschnitt 28 zugewandten Längsbereich des Führungsabschnitts 25 und sind bei voll einteleskopierten Zustand in Axialrichtung beabstandet zu den Flanschen 16 an den Stirnseiten 18 des Basisteils.
  • Zwischen dem Spannteil 10 und dem Basisteil 9 sind im Bereich des Führungsabschnitts 25 zwei Reibdämpfungselemente 34, 35 angeordnet. Die Reibdämpfungselemente sind in sich radial im Basisteil 9 erstreckenden taschenartigen Vertiefungen 36 des Basisteils 9 untergebracht und durch die Ränder der Taschen gegen Verschiebung in Achsialrichtung gesichert. Beide Reibdämpfungselemente 35 sind direkt in Kontakt mit einer Führungsfläche 37 des Führungsabschnitts 25 und sind wenigtens leicht zwischen dem Basisteil 9 und dem Spannteil 10 eingespannt. Die Einspannrichtung ist quer zu der in Richtung der Achse 8 verlaufenden Teleskopbewegung des Spannteils. Das Klemmen erfolgt durch das Zusammenspannen der beiden Gehäuseschalen 11 mit Hilfe der Schrauben 17. Zwischen dem Kopf jeder Schraube 17 und dem Flansch 16 ist als zusätzliches Spannmittel eine Tellerfeder 38 vorgesehen. Nur mit dem freien Ende des Gewindeschafts befindet sich jede der Schrauben in einer Gewindebohrung der Gehäuseschale 11, während in der dem Kopf der Schraube zugewandten Gewindeschale kein Gewinde angeordnet ist, sodass durch Anziehen der Schraube die beiden Gehäuseschalen miteinander verspannt werden können.
  • Die radiale Dicke eines oder beider Reibdämpfelemente 35 kann vorzugsweise größer sein, als der lichte Abstand 42 zwischen der Innenseite einer taschenartigen Vertiefung 36 und der Führungsfläche 37 des Spannteils, sodass mit einer gewünschten Spannkraft der Schrauben 17 die Klemmkraft in der gewünschten Stärke auf die Reibdämpfelemente 35 übertragen wird und damit der Grad der Reibdämpfung beim Teleskopieren eingestellt werden kann.
  • Beide Reibdämpfungselemente 34, 35 haben etwa mittig über ihre achsiale Länge einen nasenartigen Vorsprung 39, der sich durch eine Öffnung 40 in der jeweiligen Gehäuseschale 11 erstreckt und damit eine Verdrehsicherung der Reibdämpfungselemente bildet.
  • In 5 ist erkennbar, dass das Reibdämpfungselement 34 etwa teilkreisschalenförmig, vorzugsweise halbkreisförmig ausgebildet ist und stirnseitig an den Vorsprüngen 32 des Spannteils endet.
  • Bei dem Reibdämpfungselement 35 erstrecken sich angrenzend an die Teilkreisform radial nach außen verlaufende Flanschstücke 41, die in Anlage und parallel zu den Vorsprüngen 32 des Spannteils 10 verlaufen. Die Flanschstücke 41 bilden eine weitere Reibdämpfanlage gegen das Spannteil.
  • Zum Einstellen der Dämpfungskraft bilden die Verbindungen über die Schrauben 17 jeweils Haltepunkte, die durch Festziehen der Schrauben gegen die Tellerfedern 38 die beiden Gehäuseschalen gegeneinander spannen und damit auch eine Klemmkraft der Reibdämpfelemente zwischen dem Spannteil und dem Basisteil erzeugen. Die Einstellung kann über nur einen oder beide der gewählten Haltepunkte erfolgen. Damit wird eine Klemmkraft quer zur Achsialrichtung 8 der Teleskopierbewegung erzeugt, die im wesentlichen unabhängig von dem Spannzustand der Schraubenfeder 27 ist.
  • Durch die Wahl der Elastizität und/oder des Widerstandsmoments gegen Biegung einer oder beider Gehäuseschalen kann Einfluss auf die gewünschte Klemmkraft zur Erzeugung der Dämpfung genommen werden.
  • Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den Figuren die gleichen Bauteile, sodass die vorhergehende Beschreibung des Ausführungsbeispiels auf jede der genannten Figuren zu lesen ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005059732 A1 [0002]
    • - DE 10336505 A1 [0004]

Claims (11)

  1. Umlauftriebspannvorrichtung (6) zum Spannen eines Umlauftriebs (2) eines Motors (1), mit einem Basisteil (9) und einem daran teleskopartig verschiebbar gelagertem Spannteil (10), welches gegenüber dem Basisteil (9) durch einen Kraftspeicher (27) auslenkungsabhängig kraftbeaufschlagt und in seiner Bewegung durch ein Dämpfungsmittel gedämpft ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Dämpfungsmittel mindestens ein Reibdämpfungselement (34, 35) zwischen dem Basisteil (9) und dem Spannteil (10) eingespannt ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (34, 35) separat zu dem Kraftspeicher (27) vorgesehen ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Dämpfungselement (34, 35) in Gleitreibungskontakt mit dem Spannteil (10) befindet.
  4. Vorrichtung nach wenigsten einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (34, 35) zwischen dem Basisteil (9) und dem Spannteil (10) in Kraftrichtung quer zu der Richtung der Teleskopbewegung (8) eingespannt ist, insbesondere mit einstellbarer Klemmkraft.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannung zwischen Gehäuseabschnitten (11) und des Basisteils (9) erfolgt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannung sandwichartig zwischen wenigstens zwei Gehäuseschalen (11) erfolgt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseabschnitte (11) an wenigstens zwei Haltepunkten (17) miteinander verbunden sind und die Einspannung an wenigstens einem der Haltepunkte (17) einstellbar ist.
  8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (34, 35) an dem Basisteil (9) und/oder dem Spannteil (10) verdrehgesichert ist.
  9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannteil (10) an dem Basisteil (9) verdrehgesichert ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich als Verdrehsicherung wenigstens ein etwa radialer (32) des Spannteils (10) in Anlage gegen einen Absatz (33) des Basisteils (9) erstreckt.
  11. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfung im wesentlichen unabhängig von dem Spannzustand des Kraftspeichers (27) ist.
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