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DE102007044303A1 - Transportgebinde eines Dehnungsfugenstreifens für Estrichböden - Google Patents

Transportgebinde eines Dehnungsfugenstreifens für Estrichböden Download PDF

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DE102007044303A1
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joint strip
expansion joint
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stretch joint
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DE102007044303A
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English (en)
Inventor
Juergen Quittmann
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors
    • E04F15/14Construction of joints, e.g. dividing strips
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/18Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors
    • E04F15/188Edge insulation strips, e.g. for floor screed layers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wrappers (AREA)

Abstract

Transportgebinde eines Dehnungsfugenstreifens (10) für Estrichböden, welcher Dehnungsfugenstreifen mindestens eine Schicht (14) aus einem elastisch kompressiblen Material und mindestens eine Verstärkungsschicht (16) aus reißfesterem Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dehnungsfugenstreifen (10) in gewissen Intervallen auf einem Teil seiner Dicke, jedoch auf seiner gesamten Höhe, durch Aufteilungsschlitze (20) aufgeteilt ist und daß der Dehnungsfugenstreifen jeweils an der Stelle der Aufteilungsschlitze so gefaltet ist, daß er einen quaderförmigen Block (12; 24) bildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Transportgebinde eines Dehnungsfugenstreifens für Estrichböden, welcher Dehnungsfugenstreifen mindestens eine Schicht aus einem elastisch kompressiblen Material und mindestens eine Verstärkungsschicht aus reißfesterem Material aufweist.
  • Dehnungsfugenstreifen dienen in erster Linie dazu, einen Estrichboden in mehrere voneinander getrennte Felder aufzuteilen und Dehnungen oder Schwindungen des Estrichs auszugleichen, um das Auftreten von mechanischen Spannungen zu begrenzen und damit die Entstehung von Spannungsrissen zu vermeiden. Bekannte Dehnungsfugenstreifen dieser Art werden beschrieben in DE 10 2004 045 278 A1 , DE 20 2004 014 558 U1 , EP 1 637 669 A2 und DE 20 2005 016 224 U1 .
  • Vor dem Vergießen des Estrichs wird der Dehnungsfugenstreifen vertikal auf der Unterlage aufgestellt, und die so voneinander abgetrennten Felder werden bis zu der gewünschten Höhe mit flüssiger Estrichmasse ausgegossen. Nach dem Abbinden kann ein eventuell überstehender oberer Randabschnitt des Dehnungsfugenstreifens abgeschnitten werden.
  • In einer anderen Ausführungsform wird der Dehnungsfugenstreifen als sogenannter Randstreifen angrenzend an eine Gebäudewand am Rand der Estrichfläche aufgestellt.
  • Der Dehnungsfugenstreifen wird bisher als Endlosmaterial und zu einer Rolle aufgewickelt zur Baustelle angeliefert. Da der Dehnungsfugenstreifen ein relativ geringes spezifisches Gewicht hat, wird die Transportkapazität des Fahrzeugs, mit dem der Dehnungsfugenstreifen angeliefert wird, beispielsweise eines Lkw, weniger durch das Gewicht als vielmehr durch das Volumen begrenzt. Zwischen den zu Rollen gewickelten Dehnungsfugenstreifen verbleiben im Laderaum des Lkw jedoch relativ große Toträume, mit der Folge, daß der Transportraum schlecht ausgenutzt wird und deshalb die Frachtkosten im Vergleich zum Warenwert relativ hoch sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Dehnungsfugenstreifen der eingangs genannten Art als Transportgebinde zu konfigurieren, das sich platzsparender transportieren und lagern läßt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Dehnungsfugenstreifen in gewissen Intervallen auf einem Teil seiner Dicke, jedoch auf seiner gesamten Höhe, durch Aufteilungsschlitze aufgeteilt ist, und daß der Dehnungsfugenstreifen jeweils an der Stelle der Aufteilungsschlitze so gefaltet ist, daß er einen quaderförmigen Block bildet.
  • Die Transportgebinde in Gestalt quaderförmiger Blöcke lassen sich platzsparend auf einem Lkw oder einem anderen Transportfahrzeug anordnen, ohne daß nennenswerte Toträume entstehen. Auf diese Weise können die Frachtkosten erheblich gesenkt werden. Die Aufteilungsschlitze erleichtern es, den Dehnungsfugenstreifen an präzise vorgegebenen Stellen in definierter Weise zu falten, und verhindern außerdem die Tendenz des kompressiblen Materials des Dehnungsfugenstreifens, wieder in die ungefaltete Stellung zurückzufedern. Ebenso wird durch die Aufteilungsschlitze erreicht, daß der Dehnungsfugenstreifen auch dann, wenn er über längere Zeit als Transportgebinde gelagert wird, keine bleibende Verformung erfährt, so daß er sich bei Gebrauch problemlos wieder in die gestreckte Lage falten und auf der mit Estrich auszugießenden Bodenfläche aufstellen läßt. Die reißfeste Verstärkungsschicht verhindert, daß der Dehnungsfugenstreifen an der Stelle der Aufteilungsschlitze versehentlich abgerissen wird.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Verstärkungsschicht kann beispielsweise durch eine Stegplatte oder eine mehrlagige Folie mit Wellpappstruktur gebildet werden, wie in den eingangs genannten Druckschriften beschrieben wird, und kann erforderlichenfalls an den Stellen der Aufteilungsschlitze durch Rillung oder dergleichen vorgeschwächt sein, so daß sie sich dort leichter falten läßt. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Verstärkungsschicht jedoch durch ein reißfestes Vlies gebildet.
  • Die kompressible Schicht des Dehnungsfugenstreifens wird vorzugsweise durch Schaumkunststoff gebildet. Die Verstärkungsschicht kann mittig zwischen zwei kompressiblen Schichten angeordnet sein. In dem Fall wird an der Stelle des Aufteilungsschlitzes jeweils eine der beiden kompressiblen Schichten durchtrennt, so daß sich der Dehnungsfugenstreifen dort leichter falten läßt. In einer anderen Ausführungsform ist die Verstärkungsschicht auf einer Seite oder vorzugsweise auf beiden Seiten des Dehnungsfugenstreifens angebracht. Wenn beidseitig eine Verstärkungsschicht angebracht ist, so sind die Aufteilungsschlitze vorzugsweise in gleichen Intervallen und abwechselnd auf entgegengesetzten Seiten des Dehnungsfugenstreifens angebracht, und zwar so, daß sie eine der Verstärkungsschichten und zumindest den größten Teil der kompressiblen Schicht durchtrennten, die andere Verstärkungsschicht jedoch unbeschädigt lassen. Dies ermöglicht es, den Dehnungsfugenstreifen zieharmonikaförmig zu einem kompakten Block zu falten.
  • Die Verstärkungsschicht oder die Verstärkungsschichten können auch über den unteren Rand der kompressiblen Schicht hinaus nach unten verlängert sein und so einen oder zwei Fußflansche bilden, die sich rechtwinklig nach außen abwinkeln und auf eine Unterlage aufkleben lassen, so daß das Aufstellen des Dehnungsfugenstreifens auf der Unterlage erleichtert wird. In der Konfiguration als Transportgebinde können die Fußflansche in der Ebene des Dehnungsfugenstreifens liegen oder um 180° auf diesen zurückgefaltet sein.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Ansicht eines Transportgebindes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 einen Querschnitt eines Dehnungsfugenstreifens, der das Transportgebindes gemäß 1 bildet, in seiner Gebrauchsstellung;
  • 3 den Dehnungsfugenstreifen gemäß 2, in der Draufsicht, in einem Übergangsstadium währen der Faltung zu dem Transportgebinde;
  • 4 einen Grundriß einer Palette mit drei Transportgebinden gemäß 1; und
  • 5 ein Transportgebinde gemäß einer anderen Ausführungsform.
  • 1 zeigt einen Dehnungsfugenstreifen 10, der zieharmonikaartig zu einem quaderförmigen Transportgebinde 12 gefaltet ist.
  • Wie deutlicher in 2 zu erkennen ist, weist der Dehnungsfugenstreifen 10 eine kompressible Schicht 14 auf, die beispielsweise aus elastischem Schaumkunststoff besteht, und auf beiden Seiten der kompressiblen Schicht 14 ist jeweils eine Verstärkungsschicht 16 aufkaschiert, die beispielsweise durch ein reißfestes Vlies gebildet wird.
  • Im gezeigten Beispiel sind die Verstärkungsschichten 16 nach unten über die kompressible Schicht 14 hinaus verlängert, so daß zwei rechtwinklig abwinkelbare Fußflansche 18 gebildet werden, die es erlauben, den Dehnungsfugenstreifen aufrecht auf einer nicht gezeigten Unterlage aufzustellen. In der Konfiguration des Dehnungsfugenstreifens als Transportgebinde 12 gemäß 1 sind die Fußflansche 18 entweder nach oben auf dem Dehnungsfugenstreifen zurückgefaltet, wie in 2 durch Pfeile angedeutet wird, oder nach unten in die gestreckte Lage gefaltet, wie in 2 strichpunktiert angedeutet ist. In jedem Fall wird so die zieharmonikaförmige Faltung des Dehnungsfugenstreifens nicht durch die Fußflansche 18 behindert.
  • Am oberen Ende ist die kompressible Schicht 14 über die Verstärkungsschichten 16 hinaus verlängert. Nach dem Gießen der Estrichschicht kann dieser überstehende Teil der kompressiblen Schicht in Höhe der oberen Oberfläche der Estrichschicht abgeschnitten oder abgerissen werden.
  • 3 zeigt den Dehnungsfugenstreifen 10 nach 2 in der Draufsicht und in einem Zustand, in dem die Fußflansche 18 nach oben zurückgefaltet sind, Die Gebrauchsstellung des Fußflansche ist nur strichpunktiert angedeutet.
  • Wie weiterhin in 3 zu erkennen ist, weist der Dehnungsfugenstreifen 10 eine Vielzahl von Aufteilungsschlitzen 20 auf, die in Längsrichtung des Dehnungsfugenstreifens in gleichmäßigen Intervallen und abwechselnd auf entgegengesetzten Seiten des Dehnungsfugenstreifens angeordnet sind und so die Faltlinien definieren, an denen der Dehnungsfugenstreifen 10 in der in 1 gezeigten Weise zu dem Transportgebinde 12 gefaltet werden kann. Im unteren Teil der 3 ist einer der Aufteilungsschlitze 20 in einem teilweise aufklaffenden Zustand gezeigt.
  • Die Aufteilungsschlitze 20 erstrecken sich jeweils über die gesamte Höhe des Dehnungsfugenstreifens, und jeweils eine der Verstärkungsschichten 16 einschließlich des zugehörigen Fußflansches 18 wird durch den Aufteilungsschlitz vollständig getrennt. Auch die kompressible Schicht 14 wird durch den Aufteilungsschlitz nahezu vollständig durchtrennt, jedoch ist die Tiefe des Schlitzes so bemessen, daß die Verstärkungsschicht 16 auf der gegenüberliegenden Seite unbeschädigt bleibt und eine reißfeste Brücke bildet, die die verschiedenen Abschnitte des Dehnungsfugenstreifens miteinander verbindet.
  • Die Dicke des Dehnungsfugenstreifens 10 liegt typischerweise in der Größenordnung von 5 bis 10 mm, und seine Höhe beträgt je nach Höhe der gewünschten Estrichschicht beispielsweise 5 bis 12 cm. Die Abstände zwischen den Aufteilungsschlitzen 20 betragen im gezeigten Beispiel 80 cm, so daß sich durch geeignete Wahl der Anzahl der aufeinandergefalteten Schichten ein Transportgebinde 12 mit Abmessungen von 80 cm × 40 cm herstellen läßt, dessen Höhe der jeweiligen Höhe des Dehnungsfugenstreifens 10 entspricht.
  • In 4 ist im Grundriß eine genormte Transportpalette 22 mit Abmessungen von 120 cm × 80 cm gezeigt, die durch drei Transportgebinde 12 vollständig ausgefüllt wird. Die Transportgebinde 12 lassen sich in dieser Form abwechselnd in spiegelbildlicher Anordnung auf der Palette stapeln, so daß ein stabiler Verband geschaffen wird. Die einzelnen Transportgebinde 12 können durch geeignete Fixierungsmittel, beispielsweise durch umschlingende Bänder oder dergleichen in ihrem gefalteten Zustand gehalten werden. Wahlweise können auch mehrere Transportgebinde 12 gemeinsam auf der Palette in eine Schrumpffolie eingeschweißt werden.
  • 5 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel einen Querschnitt durch ein quaderförmiges Transportgebinde 24, bei dem der Dehnungsfugenstreifen 10 nur die kompressible Schicht 14 und eine einseitig an dieser angebrachte Verstärkungsschicht 16 aufweist. Die Aufteilungsschlitze 20 durchtrennen hier jeweils nur die kompressible Schicht 14, und die Intervalle zwischen den einzelnen Aufteilungsschlitzen sind ungleichförmig und so gewählt, daß sich der Dehnungsfugenstreifen zu einer rechteckigen (oder wahlweise auch quadratischen) Spirale aufwickeln läßt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004045278 A1 [0002]
    • - DE 202004014558 U1 [0002]
    • - EP 1637669 A2 [0002]
    • - DE 202005016224 U1 [0002]

Claims (5)

  1. Transportgebinde eines Dehnungsfugenstreifens (10) für Estrichböden, welcher Dehnungsfugenstreifen mindestens eine Schicht (14) aus einem elastisch kompressiblen Material und mindestens eine Verstärkungsschicht (16) aus reißfesterem Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dehnungsfugenstreifen (10) in gewissen Intervallen auf einem Teil seiner Dicke, jedoch auf seiner gesamten Höhe, durch Aufteilungsschlitze (20) aufgeteilt ist, und daß der Dehnungsfugenstreifen jeweils an der Stelle der Aufteilungsschlitze so gefaltet ist, daß er einen quaderförmigen Block (12; 24) bildet.
  2. Transportgebinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsschicht (16) ein Vlies ist.
  3. Transportgebinde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsschicht (16) auf beiden Seiten der Schicht (14) aus kompressiblem Material angeordnet ist und daß die Aufteilungsschlitze (20) abwechselnd auf entgegengesetzten Seiten des Dehnungsfugenstreifens gebildet sind.
  4. Transportgebinde nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dehnungsfugenstreifen (10) zickzackförmig zu dem Block (12) gefaltet ist.
  5. Transportgebinde nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsschicht (16) einen Fußflansch (18) bildet, der in der Konfiguration als Transportgebinde parallel zu dem übrigen Teil der Verstärkungsschicht (16) orientiert ist und sich rechtwinklig in eine Gebrauchsstellung abwinkeln läßt.
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