DE102007030220B4 - Spritzrohr sowie Spritzstation mit einem solchen Spritzrohr - Google Patents
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Abstract
Spritzrohr (10) zur Verwendung in einer Spritzstation 1 einer Reinigungsmaschine, insbesondere Flaschen- oder Behälterreinigungsmaschine, mit einem Verteilerrohr (11) zum Zuführen eines flüssigen Spritz- oder Reinigungsmediums, mit mehreren am Verteilerrohr (11) vorgesehenen Spritzdüsen (28), die jeweils aus einem am Verteilerrohr (11) gehaltenen Düsenelement (17), welches wenigstens einen mit dem Innenraum des Verteilerrohres (11) in Verbindung stehenden und eine erste Steueröffnung (32) bildenden ersten Düsenkanal (18) aufweist, sowie aus einem für sämtliche Düsen (28) oder eine Gruppe von mehreren Düsen (28) gemeinsamen Düsenwelle (24) besteht, die für jede Spritzdüse (28) wenigstens einen eine Düsenöffnung sowie eine zweite Steueröffnung (33) bildenden zweiten Düsenkanal (25) derart aufweist, dass beim Drehen oder Schwenken der Düsenwelle (24) um ihre Achse die jeweilige Düse (28) über wenigstens einen Winkelbereich, in dem die wenigstens eine erste Steueröffnung (32) und die wenigstens eine zweite Steueröffnung (33) einander überlappen, für die Abgabe eines Strahles (29) des Spritz- oder Reinigungsmediums...
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Spritzrohr gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 und speziell auf ein Spritzrohr zur Verwendung in Reinigungsmaschinen, insbesondere Behälter- oder Flaschenreinigungsmaschinen sowie auf eine Spritzstation gemäß Oberbegriff Patentanspruch 19.
- Bekannt sind Reinigungsmaschinen, insbesondere auch solche für Flaschen oder dergleichen Behälter. Derartige Maschinen besitzen zwischen einer Behälteraufgabe und einer Behälterabgabe mehrere Behandlungszonen, durch die die Flaschen oder Behälter mit einem maschineninternen Transporteur hindurchbewegt werden. Die
zeigt eine solche Vorrichtung, wobei die an rotierbaren Rohrenden angeordneten Spritzdüsen in die Behälteröffnung eintauchen und vom Behälter bewegt werden. Nicht rotierbar gelagerte Spritzdüsen einer Reinigungsanlage für Kästen ist aus derGB 789,214 DE 619 429 bekannt. - Bei einer anderen bekannt Ausführung, sind die Behälter in der Regel jeweils einzeln in Behälter- oder Flaschenzellen des maschineninternen Transporteurs angeordnet. Einige Behandlungszonen sind jeweils als Spritzstation ausgebildet, in der die mit ihrer Flaschen- oder Behältermündung nach unten orientierten Flaschen oder Behälter innen mit aus Spritzdüsen austretenden Strahlen eines flüssigen Spritz- oder Reinigungsmediums behandelt oder abgespritzt werden. Insbesondere bei einem kontinuierlich angetriebenen maschineninternen Transporteur ist es üblich, die Spritzdüsen so auszubilden, dass die aus diesen austretenden Strahlen zur Erzielung einer ausreichend langen Behandlungsdauer durch Schwenken mit den Behältern mitbewegt werden, und dass die Spritzdüsen gesteuert geöffnet und geschlossen werden, so dass ein Spritzstrahl in jeder Spritzphase nur dann abgegeben wird, wenn sich ein Behälterträger an der betreffenden Spritzdüse vorbei bewegt, bzw. sich in deren Wirkungsbereich befindet.
- Für diesen Zweck ist es speziell bekannt, mehrere Spritzdüsen an einem Spritz- oder Verteilerrohr vorzusehen, und zwar jeweils bestehend aus einem am Verteilerrohr angebrachten Düsenelement, welches einen ersten, mit dem Innenraum des Verteilerrohres in Verbindung stehenden ersten Düsenkanal mit einer ersten Steueröffnung bildet, sowie aus einer für sämtliche Spritzdüsen am Spritz- oder Verteilerrohr gemeinsamen Spritz- oder Düsenwelle, die mit jeweils einem die Spritz- oder Düsenöffnung sowie eine zweite Steueröffnung bildenden zweiten Düsenkanal versehen ist, und zwar derart, dass immer dann, wenn beim Drehen oder Schwenken der Düsenwelle sich die beiden Steueröffnungen überschneiden, d. h. während einer Spritzphase oder eines durch diese Überschneidung definierten Spritzwinkels, die Spritzdüse zur Abgabe eines Spritzstrahles öffnet, ansonsten aber geschlossen Ist. Eine derartige Ausführung ist beispielsweise aus der
DE 103 15 866 A1 bekannt. - Aufgabe der Erfindung ist es, ein Reinigungsmaschine bzw. deren Spritzrohr oder Spritzstation aufzuzeigen, welche sich durch eine vereinfachte konstruktive Ausbildung und/oder durch eine verbesserte Behandlungswirkung auszeichnet. Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Spritzrohr entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet. Eine Spritzstation ist Gegenstand des Patentanspruchs 19.
- Entsprechend einem ersten Aspekt der Erfindung sind die Querschnitte der Steueröffnungen der jeweiligen Spritzdüse so ausgebildet, dass am Beginn jeder Spritzphase bzw. jedes Spritzwinkels, d. h. beim ersten Öffnen der Spritzdüse ein sehr steiler Anstieg des aus der Düse als Strahl austretenden Volumenstromes des Spritz- oder Reinigungsmediums in Abhängigkeit von der Zeit und/oder am Ende der Spritzphase bzw. Spritzwinkels ein sehr steiler Abfall dieses Volumenstromes in Abhängigkeit von der Zeit erhalten wird, um so in der jeweiligen Spritzphase eine möglichst grolle Menge an Spritz- oder Reinigungsmedium über die betreffende Spritzdüse in den zu behandelnden Behälter einzubringen.
- In Rahmen der vorliegenden Anmeldung ist der Begriff Komplementär im Sinne von „ergänzend” zu verstehen, und zwar der Art, dass sich die, aufeinander zu bewegenden, bzw. zumindest teilweise zur Deckung zu bringenden Steueröffnungen in einer solchen Weise ergänzen, dass ein möglichst steiler Anstieg und/oder Abfall des durch die Steueröffnungen strömenden Volumenstromes erzielt wird.
- Hierfür sind zumindest die Querschnitte der beim Öffnen und Schließen der jeweiligen Spritzdüse zusammenwirkenden Steueröffnungen entsprechend an einander angepasst, und zwar in der Form, dass die jeweils erste oder zweite Steueröffnung an ihrem bezogen auf die Relativbewegung zwischen den Steueröffnungen beim öffnen und Schließen vorderen und/oder rückwärtigen Querschnittsseite komplementär oder im Wesentlichen komplementär zu der entsprechenden vorderen und/oder rückwärtigen Querschnittsseite der zweiten oder ersten Steueröffnung ausgebildet ist.
- Diese komplementäre oder im Wesentlichen komplementäre Ausbildung bedeutet im Sinne der Erfindung, dass dann, wenn beispielsweise die zweite Steueröffnung an ihrer bezogen auf die Relativbewegung vorderen und/oder rückwärtigen Querschnittsseite einen konkaven, beispielsweise kreisbogenförmigen Öffnungsrand aufweist, die erste Steueröffnung an der entsprechenden Querschnittsseite einen konvex verlaufenden Öffnungsrand besitzt oder umgekehrt.
- Ebenfalls ist im Sinne der vorliegenden Erfindung unter einer komplementären oder im Wesentlichen komplementären Ausbildung eine Ausgestaltung zu verstehen, bei welcher die Steueröffnungen im Wesentlichen gerade oder geradlinige Kanten auf weisen, und beispielsweise als Rechtecke oder Dreiecke ausgebildet sind.
- Durch die Anwendung moderne Fertigungsverfahren, wie beispielsweise 4-Achsen-Drahterodieren, Laserschneiden, Senkerodieren usw. lassen sich auch in dicken Materialien und Werkstücken, wie beispielsweise Düsenwellen Steueröffnungen mit konkaven und/oder konvexen und/oder geradlinige Begrenzungs- oder Umfangsflächen herstellen.
- Es ist zur Verwirklichung der Erfindung nicht unbedingt erforderlich, dass die erwähnten Querschnittsseiten oder Randbereiche hinsichtlich ihres Verlaufs mathematisch genau komplementär zueinander sind, wenngleich dies eine optimale Ausführung der erfindungsgemäßen Lehr darstellt. Es genügt aber bereits im Wesentlichen komplementärer Verlauf.
- Durch die spezielle Form der Steueröffnungen wird erreicht, dass am Anfang der jeweiligen Spritzphase bzw. des jeweiligen Spritzwinkels die betreffende Spritzdüse quasi sofort mit relativ großem Öffnungsquerschnitt öffnet bzw. am Ende der jeweiligen Spritzphase bzw. des jeweiligen Spritzwinkels bei zunächst noch großem Öffnungsquerschnitt sehr schnell oder abrupt schließt.
- Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung ist jede Spritzdüse von dem Düsenelement, der Düsenwelle und einem Lagerteil gebildet, welches die Düsenwelle an ihrer dem Düsenelement abgewandten Seite bügelartig übergreift, die Düsenwelle an dem jeweiligen Düsenelement sichert und lagert sowie bei mehreren in der Düsenwelle für jede Spritzdüse vorgesehenen zweiten Düsenkanälen die beim Drehen oder Schwenken der Düsenwelle nicht in Wirkungsrichtung der betreffenden Spritzdüse orientierten Düsenkanäle verschließt. Zur Vereinfachung der Konstruktion und Montage sind diese Lagerteile durch Verrasten an dem betreffenden Düsenelement gehalten. U. a. aufwendige Verschraubungen sind damit vermieden.
- Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
-
1 in perspektivischer Teildarstellung eine Spritzstation mit insgesamt zwei Spritzrohren gemäß der Erfindung; -
2 die Spritzstation der1 in Teildarstellung und in Stirnansicht; -
3 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt entsprechend der Linie I-I der2 ; -
4 den zeitlichen Verlauf des aus einer Spritzdüse ausgebrachten Volumenstroms während eines Spritzwinkels bzw. während einer Spritzphase; -
5 in vergrößerter Darstellung den Querschnitt der Steueröffnungen einer beispielhaften Spritzdüse; -
6 in vergrößerter Darstellung den Querschnitt der Steueröffnungen weiterer beispielhafter Spritzdüsen. - Zur Vereinfachung der Erläuterung sind in den Figuren auch die drei senkrecht zueinander verlaufenden Raumachsen, nämlich die X-Achse, Y-Achse und Z-Achse dargestellt.
- Die in den Figuren allgemein mit
1 bezeichnete Spritzstation ist beispielsweise Bestandteil einer Reinigungsmaschine, z. B. einer Flaschen- oder Behälterreinigungsmaschine, und ist in dem von einem geschlossenen Gehäuse gebildeten Innenraum dieser Maschine unterhalb einer Transportstrecke angeordnet, auf der die zu reinigenden Behälter oder Flaschen F mit ihrer Behälteröffnung nach unten weisend und in Flaschenträgern oder -körben angeordnet vorbei bewegt werden, und zwar in einer in den Figuren mit dem Pfeil A bezeichneten Transportrichtung (Y-Achse). - Die Spritzstation
1 ist dabei in der Reinigungsmaschine bzw. in der dortigen Spritzstation z. B. ortsfest, d. h. sich nicht mit dem Transportelement für die Flaschen oder Behälter F mitbewegend vorgesehen und als komplette, funktionstüchtige Einheit ausgebildet, die als solche in der Maschine montiert werden kann. Sie besteht im Wesentlichen aus einem in den1 und2 unteren Tragrahmen2 , der u. a. von zwei voneinander beabstandeten und parallel zueinander angeordneten Längsrohren3 und vom einem diese Längsrohre in ihrer Mitte miteinander verbindenden Querrohr4 gebildet ist, welches mit seiner Längserstreckung (Y-Achse) senkrecht zur Längserstreckung (X-Achse) der Längsrohre3 orientiert ist. Die beiden Längsrohre3 sind jeweils mit einem Teil ihres Umfangs in einer Ausnehmung oder einem Anschnitt des Querrohres4 aufgenommen und dort nach Außen hin dicht mit dem Querrohr4 verbunden, so dass die jeweils beidendig verschlossenen Längsrohre3 sowie auch das beidendig verschlossene Querrohr4 Kanäle zum Zuführen des flüssigen Spritzmediums (beispielsweise Wasser oder Wasser mit Reinigungszusätzen oder Lauge) bilden. Das Querrohr4 steht mit seinen beiden verschlossenen Enden über die einander abgewandten Längsseiten der Längsrohre3 weg und ist dort mit einem Flansch5 oder dergleichen Befestigungsmitteln versehen, und zwar zur Befestigung des Tragrahmens2 an seitlichen Wänden6 einer Bodeneinheit7 , die u. a. auch als Verteiler für das Spritz- oder Reinigungsmedium dient. In der Mitte ist das Querrohr4 über einen Rohranschluss8 mit der Bodeneinheit7 verbunden. Bei der dargestellten Ausführungsform befindet sich die Bodeneinheit7 in Richtung der Z-Achse unterhalb des Querrohres4 und dieses unterhalb der beiden Längsrohre3 . - An der dem Querrohr
4 abgewandten Oberseite Ist jedes Längsrohr3 mit einer Anzahl von Anschlussflanschen9 versehen, die bei der dargestellten Ausführungsform in gleichmäßigen Abständen in Richtung der Y-Achse aufeinander folgend vorgesehen sind, und zwar derart, dass jeder Anschlussflansch9 an einem Längsrohr3 in Richtung der X-Achse einen Anschlussflansch9 am anderen Längsrohr3 gegenüberliegt, so dass die einander zugeordneten Anschlussflansche9 jeweils ein Anschlussflanschpaar bilden. - An jedem Anschlussflanschpaar ist beidendig eine Spritzrohr
10 befestigt, das in Richtung der Z-Achse oberhalb des Tragrahmens2 angeordnet ist und u. a. aus einem beidendig geschlossenen, im montiertem Zustand mit seiner Längserstreckung in der X-Achse und damit parallel zum Querrohr4 angeordneten Verteilerrohr11 besteht, welches im Bereich seiner beiden, geschlossenen Enden mit einem radial wegstehenden Anschlussstutzen12 mit Anschlussflansch13 versehen ist, und zwar zum Herstellen einer mechanischen Verbindung sowie auch dichten Flüssigkeitsverbindung zwischen dem jeweiligen Längsrohr3 und dem Verteilerrohr11 . - Das einen im Wesentlichen kreisförmigen Innen- und Außenquerschnitt aufweisenden Verteilerrohr
11 ist an seiner den radial wegstehenden Anschlussstutzen12 abgewandten Oberseite mit einer Vielzahl von Bohrungen14 oder Öffnungen14 versehen, die bei der dargestellten Ausführungsform in gleichmäßigen Abständen in Längsrichtung des Verteilerrohres11 (X-Achse) aufeinander folgen. Im Bereich jeder Bohrung14 ist das Verteilerrohr11 mit zwei über die Umfangsfläche des Verteilerrohrs11 wegstehenden rippenartigen Vorsprüngen15 versehen, die das Verteilerrohr11 jeweils am gesamten Umfang ringartig umschließen, allerdings in Ebenen, die gegenüber der Längsachse des Verteilerrohres11 derart geneigt sind, dass die zwischen jedem Paar von Vorsprüngen15 gebildete ringförmige Nut16 eine Breite aufweist, die an der Oberseite des Verteilerrohres11 , also dort wo innerhalb der jeweiligen Nut16 die jeweilige Bohrung14 vorgesehen ist, die größte Breite aufweist und sich diese Breite zur Unterseite des Verteilerrohres11 hin reduziert. - In jede Bohrung
14 ist abgedichtet ein Düsenelement17 , beispielsweise ausgebildet als Formteil aus Kunststoff, eingesetzt und in geeigneter Weise befestigt, beispielsweise durch Verrasten, durch Verkleben, durch plastisches Verformen, durch Klemmsitz usw. Wie in der3 dargestellt, ist das jeweilige Düsenelement17 im Wesentlichen hülsenartig ausgebildet und zwar mit einem einen durchgehenden Düsenkanal18 bildenden Hülsenkörper19 , der bei montiertem Düsenelement17 mit einem offenen Hülsenkörperende20 in den Innenraum des Verteilerrohres11 hineinreicht. An dem über die Oberseite des Verteilerrohres11 radial wegstehenden Hülsenende21 bzw. an dem dortigen, offenen und eine Steueröffnung bildenden Ende des Düsenkanals18 ist der Hülsenkörper20 mit einer Abdicht- und Lagerfläche22 versehen, die teilkreiszylinderförmig ausgebildet ist, und zwar um eine Achse parallel zur Längserstreckung des Verteilerrohres11 . Zur verdrehungsgesicherten sowie auch lagegenauen Anordnung an dem Verteilerrohr11 ist jedes Düsenelement17 weiterhin mit zwei über die Außenfläche des Hülsenkörpers19 flügelartig wegstehenden Abschnitten23 versehen, die um die Achse des Düsenkanals18 um 180° gegeneinander versetzt vorgesehen sind, bei montiertem Düsenelement17 gegen die Außenfläche des Verteilerrohres11 flächig anliegen sowie jeweils zwischen den beiden Vorsprüngen15 passend aufgenommen sind. Durch die Abschnitte23 ist einerseits die Einsetztiefe jedes Düsenelements17 in die zugehörige Bohrung14 definiert und andererseits das Düsenelement17 gegen ein Verdrehen in der Bohrung14 gesichert. Beim Einführen des jeweiligen Düsenelementes17 in die Bohrung14 erfolgt durch den Verlauf der Vorsprünge15 und durch die Formgebung der Nuten16 ein Verklemmen der Abschnitte23 in die Bohrung14 aufweisenden Nut16 . - Jedes Spritzrohr
10 umfasst weiterhin eine Düsenwelle24 mit kreiszylinderförmigem Außendurchmesser, der der Krümmung der Lagerfläche22 entspricht, aber kleiner ist als der Außendurchmesser des Verteilerrohres11 . Die Düsenwelle24 ist auf den Lagerflächen22 aufliegend an den Düsenelementen17 gelagert, und zwar derart, dass sich ein flüssigkeitsdichter oder im Wesentlichen flüssigkeitsdichter Abschluss des jeweiligen Düsenkanals18 durch die Düsenwelle24 ergibt. In der Düsenwelle24 sind in Düsenwellenlängsrichtung voneinander beabstandet Paare von jeweils zwei sich rechtwinklig kreuzenden und mit ihren Achsen radial zur Düsenwellenachse orientierten Düsenöffnungen oder -kanäle25 vorgesehen, und zwar in einem Abstand, der gleich dem Abstand der Bohrungen14 Ist, so dass jedes Paar von Düsenkanälen25 sich im Bereich eines Düsenkanals18 eines Düsenelements17 befindet. - U. a. zur Sicherung der Düsenwelle
24 an den Lagerflächen22 ist an jedem Düsenelement17 ein schalen- oder bügelartiges Lagerteil26 befestigt, welches ebenfalls als Formteil, beispielsweise aus Kunststoff gefertigt ist und die Düsenwelle24 an ihrem über das Düsenelement17 bzw. über die Lagerfläche22 vorstehenden Bereich dicht umschließt. Das bügel- oder klippartige Lagerteil26 ist durch Verrasten am Düsenelement17 gehalten und an der dem Düsenkanal18 gegenüber liegenden Seite mit einer Öffnung27 versehen, die einen Querschnitt aufweist, der größer ist als der Querschnitt der die Düsenkanäle25 bildenden Bohrungen14 . - In insgesamt vier Winkelbereichen der Drehbewegung der Düsenwelle
24 liegt somit bei jeder von einem Düsenelement17 und der Düsenwelle24 gebildeten gesteuerten Spritzdüse28 jeweils ein Düsenkanal25 mit seinem eine Steueröffnung bildenden Ende deckungsgleich sowohl mit dem Düsenkanal18 bzw. der dortigen Steueröffnung, als auch mit der Öffnung27 , so dass während dieses die Spritzdüse28 öffnenden Winkelbereichs (Spritzwinkel oder Spritzphase) ein mit der Drehbewegung der Düsenwelle24 (Pfeil B) mit schwenkender Spritzstrahl29 erhalten wird. - Die jeweilige Düsenwelle
24 erstreckt sich über die gesamte Länge des zugehörigen Verteilerrohres11 , steht mit einem Ende über das Verteilerrohres11 vor und ist dort mit einem Steuer- oder Antriebsstern versehen, der zum Antrieb der jeweiligen Düsenwelle24 synchron mit der Bewegung des die Flaschen oder Behälter F an der Spritzstation1 vorbei bewegenden Transporteurs dient. Die Verteilerrohre11 , die Längsrohre3 und auch das Querrohr4 können jeweils für Inspektions- und Reinigungszwecke geöffnet werden. - Die
4 zeigt als Diagramm den zeitlichen Verlauf der während einer Spritzphase über den jeweiligen Spritzstrahl29 abgegebenen Menge V an flüssigem Spritzmedium. Wie in der4 mit der Kurve31 dargestellt, steigt der ausgebrachte Volumenstrom am Beginn der jeweiligen Spritzphase zunächst an, erreicht dann ein Maximum und fällt anschließend wiederum ab. - Die Kurve
31 mit den ansteigenden und abfallenden Flanken31.1 gilt beispielsweise bei Ausbildung des Düsenkanals18 sowie der Düsenkanäle25 mit einem kreisförmigen Querschnitt. Angestrebt ist aber unter Beibehaltung des zeitlichen Beginns und des zeitlichen Endes der jeweiligen Spritzphase und damit insbesondere auch unter Beibehaltung der Spritzdauer die Steilheit der Flanken sowohl am Beginn als auch am Ende der jeweiligen Spritzphase zu erhöhen, wie dies in der4 mit der Kurve31.2 angedeutet ist, um die in jeder Spritzphase tatsächlich ausgebrachte Menge an Spritzflüssigkeit und damit die Behandlungsintensität zu erhöhen. - Hierfür weist dann wenigstens eine der beiden Steueröffnungen einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt auf. Beide Steueröffnungen sind so aufeinander abgestimmt, dass der Querschnitt einer Steueröffnung an seinem bezogen auf die Drehrichtung der Düsenwelle
24 (Pfeil B) vorderen und/oder rückwärtigen Randbereich eine Formgebung besitzt, die derart komplementär oder im Wesentlichen komplementär zur Formgebung des Querschnitts der anderen Steueröffnung ist, dass die entsprechende Spritzdüse28 am Anfang jeder Spritzphase bereits beim ersten Überschneiden der Steueröffnungen mit einem vergrößerten Strömungsquerschnitt geöffnet wird bzw. am Ende jeder Spritzphase mit einem vergrößertem Strömungsquerschnitt solange geöffnet bleibt, bis kein Überschneiden der Steueröffnungen mehr vorliegt. - Ein Beispiel hierfür ist in der
5 für die dort mit32 und33 bezeichneten Steueröffnungen dargestellt. Die Steueröffnung32 ist beispielsweise die von dem Düsenkanal18 im Bereich der Lagerfläche22 gebildete Steueröffnung. Die Steueröffnung33 ist dann die von dem jeweiligen Düsenkanal25 gebildete Steueröffnung. Die Steueröffnung33 besitzt einen kreisförmigen Querschnitt. Die Form der Steueröffnung32 lässt sich dahingehend beschreiben, dass diese einer kreisförmigen Öffnung mit dem Radius der Steueröffnung33 entspricht, allerdings mit einer Einschnürung oder mit diese bildenden Vorsprüngen32.1 an den bezogen auf die Drehrichtung B der Düsenwelle24 vorauseilenden und nacheilenden Querschnittsseiten, wobei jeder Vorsprung32.1 kreisbogenförmig mit einem dem Radius der Steueröffnung33 entsprechenden Radius ausgeführt ist. Durch diese Ausbildung der Steueröffnungen32 und33 ist die jeweilige Spritzdüse28 geschlossen, solange keine Überlappung der Steueröffnungen32 und33 vorliegt. Mit dem ersten Überlappen wird die Düsen28 bereits mit einem vergrößerten Querschnitt geöffnet und bleibt auch bis kurz vor dem Schließen mit einem vergrößerten Querschnitt geöffnet, so dass sich die Flanken31.2 mit der größeren Steilheit ergeben. - Weitere Beispiele für eine erfindungsgemäße Ausgestaltung der Steueröffnungen sind in der
6 dargestellt. Dabei ist insbesondere die Ausgestaltung mit den im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildeten Steueröffnungen32 ,33 von besonderem Vorteil, da so die maximale Breite der Steueröffnungen unmittelbar beim Eintritt der Deckung der Steueröffnungen zum Tragen kommt. - Die Erfindung wurde voranstehend von einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
- So erstreckt sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung auch auf solche Ausgestaltungen, bei weichen nicht nur die eigentlichen Steueröffnungen im Sinne der vorliegenden Erfindung komplementär Ausgebildet sind, sondern auch die den Öffnungen zugeordneten Bohrungen oder Durchbrüche. So ist z. B. erfindungsgemäß ebenfalls vorgesehen, die in die Düsenwellen
24 eingebrachten, die Behandlungsflüssigkeit führenden Bohrungen oder Durchbrüche vollständig mit einer erfindungsgemäßen Querschnittsfläche auszubilden, wodurch die Reduzierung von Strömungsverlusten ermöglicht wird. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Spritzstation
- 2
- Tragrahmen
- 3
- Längsrohr
- 4
- Querrohr
- 5
- Befestigungsflansch
- 6
- Wandelement
- 7
- Bodenelement
- 8
- Rohranschluss
- 9
- Anschlussflansch
- 10
- Spritzrohreinheit
- 11
- Verteilerrohr
- 12
- Anschlussstutzen
- 13
- Anschlussflansch
- 14
- Bohrung
- 15
- Vorsprung
- 16
- Nut
- 17
- Düsenelement
- 18
- Düsenkanal
- 19
- Hülsenkörper
- 20, 21
- Hülsenende
- 22
- Lagerfläche
- 23
- flügelartiger Abschnitt
- 24
- Düsenwelle
- 25
- Düsenkanal
- 26
- Lagerteil
- 27
- Öffnungen
- 28
- Düse, Spritzdüse
- 29
- Spritzstrahl
- 30
- Antriebsstern
- 31
- zeitlicher Verlauf des Volumenstromes
- 31.1, 31.2
- Anstieg bzw. Abfall des Volumenstromes während einer Spritzphase
- 32, 33
- Steueröffnung
- 32.1
- Vorsprung an der Steueröffnung
32 - A
- Transportrichtung für Flaschen oder Behälter
- B
- Drehrichtung der Düsenwelle
24 - X, Y, Z
- Raumachsen
Claims (22)
- Spritzrohr (
10 ) zur Verwendung in einer Spritzstation1 einer Reinigungsmaschine, insbesondere Flaschen- oder Behälterreinigungsmaschine, mit einem Verteilerrohr (11 ) zum Zuführen eines flüssigen Spritz- oder Reinigungsmediums, mit mehreren am Verteilerrohr (11 ) vorgesehenen Spritzdüsen (28 ), die jeweils aus einem am Verteilerrohr (11 ) gehaltenen Düsenelement (17 ), welches wenigstens einen mit dem Innenraum des Verteilerrohres (11 ) in Verbindung stehenden und eine erste Steueröffnung (32 ) bildenden ersten Düsenkanal (18 ) aufweist, sowie aus einem für sämtliche Düsen (28 ) oder eine Gruppe von mehreren Düsen (28 ) gemeinsamen Düsenwelle (24 ) besteht, die für jede Spritzdüse (28 ) wenigstens einen eine Düsenöffnung sowie eine zweite Steueröffnung (33 ) bildenden zweiten Düsenkanal (25 ) derart aufweist, dass beim Drehen oder Schwenken der Düsenwelle (24 ) um ihre Achse die jeweilige Düse (28 ) über wenigstens einen Winkelbereich, in dem die wenigstens eine erste Steueröffnung (32 ) und die wenigstens eine zweite Steueröffnung (33 ) einander überlappen, für die Abgabe eines Strahles (29 ) des Spritz- oder Reinigungsmediums öffnet, außerhalb dieses wenigstens einen Winkelbereichs für die Abgabe des Spritz- oder Reinigungsmediums schließt, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der ersten Steueröffnung (32 ) und der zweiten Steueröffnung (33 ) so aufeinander abgestimmt sind, dass der Querschnitt der einen Steueröffnung an seinem bezogen auf die Drehrichtung (B) der Düsenwelle (24 ) vorderen und/oder rückwärtigen Randbereich eine Formgebung besitzt, die komplementär zur Formgebung des Querschnitts der anderen Steueröffnung ist. - Spritzrohr (
10 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, die Düsenwelle (24 ) mit ihrem Umfang auf einer die wenigstens eine erste Steueröffnung (32 ) aufweisenden Lagerfläche (22 ) des Düsenelementes (17 ) aufliegt und an dem Düsenelement (17 ) durch ein die Düsenwelle (24 ) an einem der Lagerfläche (22 ) abgewandten Umfangsbereich übergreifendes Lagerteil (26 ) gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerteil (26 ) durch Verrasten an dem Düsenelement (17 ) gehalten ist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerteil (26 ) die Düsenwelle (24 ) an dem den wenigstens einen zweiten Düsenkanal (25 ) aufweisenden Bereich am Umfang dicht umschließt und eine Öffnung (27 ) für den Austritt des Düsenstrahles (29 ) während des wenigstens einen Spritzwinkels aufweist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Düsenwelle (24 ) für jede Spritzdüse (28 ) wenigstens ein zweiter Düsenkanal (25 ) vorgesehen ist, der an zwei einander abgewandten Umfangsbereichen der Düsenwelle (24 ) offen ist und der zumindest an einem dieser Umfangsbereiche die zweite Steueröffnung (33 ) bildet. - Spritzrohr (
10 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine zweite Düsenkanal (25 ) von einer radial zur Achse der Düsenwelle (24 ) orientierten Bohrung (14 ) gebildet ist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Düse (28 ) wenigstens zwei zweite Düsenkanäle (25 ) vorgesehen sind, und zwar derart, dass die von diesen Düsenkanälen gebildeten Spritz- und Steueröffnungen am Umfang der Düsenwelle (24 ) um die Achse dieser Welle gegeneinander versetzt angeordnet sind. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steueröffnung (33 ) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, und dass die erste Steueröffnung (32 ) an ihrem bezogen auf die Relativbewegung der Steueröffnungen vorderen und/oder rückwärtigen Bereich ihres Querschnitts einen in die Steueröffnung hineinragenden Vorsprung (32.1 ), vorzugsweise einen kreisbogenförmig ausgebildeten Vorsprung (32.1 ) aufweist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steueröffnung (33 ) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, und dass die erste Steueröffnung (32 ) an ihrem bezogen auf die Relativbewegung der Steueröffnungen vorderen und/oder rückwärtigen Bereich ihres Querschnitts einen in die Steueröffnung hineinragenden Vorsprung (32.1 ), vorzugsweise einen geradlinig ausgebildeten Vorsprung (32.1 ) aufweist. - Spritzrohr (
10 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Steueröffnung (32 ) und/oder die zweite Steueröffnung (33 ) rechteckförmig ausgebildet ist. - Spritzrohr (
10 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Steueröffnung (32 ) und/oder die zweite Steueröffnung (33 ) dreieckförmig ausgebildet ist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Düsenelement (17 ) in eine Öffnung (14 ) des Verteilerrohres (11 ) verdrehungssicher verankert ist. - Spritzrohr (
10 ) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Düsenelement (17 ) zur Verdrehungssicherung mit wenigstens einem flügelartig wegstehenden Abschnitt (23 ) versehen ist, der passend in einer am Umfang des Verteilerrohres (11 ) ausgebildeten Nut (16 ) aufgenommen ist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsenelement (17 ) ein Formteil aus Kunststoff ist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die Düsenwelle (24 ) an dem jeweiligen Düsenelement (17 ) sichernde Lagerteil (26 ) ein Formteil aus Kunststoff ist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens einen Anschlussflansch (13 ) aufweist, mit welchem es an einer Zuführung (3 ) zum Zuführen des flüssigen Spritz- oder Reinigungsmediums befestigbar ist. - Spritzrohr (
10 ) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussflansch (13 ) an einem radial vom Verteilerrohr (11 ) wegstehenden Anschlussstutzen (12 ) vorgesehen ist. - Spritzrohr (
10 ) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilerrohr (11 ) beidendig mit jeweils einem Anschlussflansch (13 ) versehen ist. - Spritzrohr (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende der Düsenwelle (24 ) ein Antriebs- oder Steuerelement (30 ) zum gesteuerten Drehen bzw. Schwenken der Düsenwelle (24 ) vorgesehen ist. - Spritzstation (
1 ) mit wenigstens einem Spritzrohr (10 ), welches beidendig an Längsrohren (3 ) eines Tragrahmens (2 ) gehalten und mit den Längsrohren (3 ) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzrohr (10 ) entsprechend einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist. - Spritzstation (
1 ) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zueinander und im Abstand voneinander angeordneten Längsrohre (3 ) mit ihrer Längserstreckung senkrecht zur Längserstreckung des wenigstens einen Spritzrohres (10 ) orientiert sind. - Spritzstation (
1 ) nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrohre (3 ) über wenigstens ein Querrohr (4 ) zu einem rohrartigen Tragrahmen (2 ) miteinander verbunden sind. - Spritzstation (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren Spritzrohren (10 ) die Antriebs- und Steuerelemente (30 ) benachbarter Spritzrohre (10 ) jeweils auf entgegen gesetzten Seiten der Spritzrohre (10 ) bzw. der Spritzstation (1 ) vorgesehen sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KHS GMBH, 44143 DORTMUND, DE |
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| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20130705 |