DE20304878U1 - Düsenanordnung - Google Patents
DüsenanordnungInfo
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25. März 2003 HA 3828-01 DE 0421/36 35 46
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Neuanmeldung
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Düsenanordnung
Die Erfindung betrifft eine Düsenanordnung für Duschräume, insbesondere Duschabtrennungen, die an einem Raumtrennelement befestigbar ist, wobei die Düsenanordnung teilweise innerhalb einer Öffnung des Raumtrennelementes angeordnet sein kann. Weiterhin betrifft die Erfindung eine solche Düsenanordnung mit einem Spannelement zum Festspannen der Düsenanordnung in dem Raumtrennelement sowie ein Raumtrennelement, insbesondere eine Duschkabine.
Düsenanordnungen für Duschräume sind in vielgestaltigen Variationen bekannt. Neben Handbrausen, bei denen zum Duschen die Düse bzw. die Düsen in der Hand gehalten oder an einer Duschstange befestigt werden, und Kopfbrausen, bei denen die Düse bzw. die Düsen im Bereich des Kopfes des Benutzers angeordnet sind und dabei in den Duschraum ragen, ist es vom
Benutzer häufig gewünscht, dass mehrere Düsen direkt an einem oder mehreren Raumtrennelementen einer Duschkabine angeordnet sind. Beispielsweise können in einer Duschkabinenwand oder einer Wand eines Badezimmers mehrere Düsenanordnungen unter- oder nebeneinander angebracht sein. Die einzelnen Düsen können meist geschwenkt werden, um austretendes Wasser in eine gewünschte Richtung zu leiten.
Solche an der Wand angebrachten Düsenanordnungen sind oftmals in einem gemeinsamen Gehäuse enthalten, das an der Wand befestigt ist. Die Versorgung der einzelnen Düsen mit Wasser kann hierbei innerhalb des Gehäuses erfolgen, so dass keine Schläuche oder Rohre sichtbar sind. Weiterhin ist bekannt, Düsenanordnungen direkt in Duschkabinenwänden oder ähnlichem anzuordnen. Hierbei kann die Wasserversorgung an der dem Duschraum abgewandten Seite der jeweiligen Wand also aus Sicht eines im Duschraum stehenden Benutzers hinter der Wand erfolgen. Zum Anbringen einer solchen Düsenanordnung wird meist eine Öffnung in die entsprechende Wand eingebracht. Die Düsenanordnung kann befestigt werden, indem zwei Halteabschnitte der Düsenanordnung die Wand im Bereich der j
öffnungsberandung zwischen sich festklemmen. Dabei liegt dann ein Halteabschnitt auf der dem Duschraum zugewandten Seite der Wand und der
andere auf der dem Duschraum abgewandten Seite. Ebenfalls kann die ;
Düsenanordnung von der Duschraumseite aus gegen die Berandung der ,
öffnung geschraubt sein. Vielfach werden die zum Duschraum weisenden Haltemittel mit einer Abdeckung versehen.
Bekannte in einer Wand angebrachte Düsenanordnungen weisen den Nachteil auf, dass zusätzlich zur Düse weitere sichtbare Elemente im Duschraum angeordnet sind und dabei dem Spritzwasser ausgesetzt sind. Dementsprechend wird der Reinigungs- und Pflegeaufwand der gesamten Duscheinheit erhöht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Düsenanordnung zur Anbringung in einer Duschkabinenwand oder ähnlichem zu schaffen, die eine
möglichst kleine Ausgestaltung ermöglicht und zu einer Verringerung des Reinigungs- und Pflegeaufwandes beiträgt.
Die zugrunde liegende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Düsenanordnung geschaffen wird, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie nicht durch das Raumtrennelement in den Duschraum hineinragt.
Das Raumtrennelement wie zum Beispiel eine Duschkabinenwand, in dem eine erfindungsgemäße Düsenanordnung angebracht ist, kann somit zum Duschraum hin eine „flächenbündige" Oberfläche aufweisen, die nicht durch die Düsenanordnung unterbrochen wird. Zum Reinigen einer solchen Fläche kann diese bequem im feuchten Zustand nach dem Duschen oder bei der Reinigung mit einem Fensterabzieher großflächig und streifenfrei abgezogen werden. Eine erfindungsgemäße Düsenanordnung ist hierbei und auch beim Duschen nicht im Wege und nimmt sich auch optisch zurück. Die nicht in den Duschraum hineinragende Düsenanordnung ist im wesentlichen auf die Größe der Öffnung beschränkt, in der sie angeordnet ist. Weitere Elemente wie beispielsweise Verkleidungen, die um die Berandung der Öffnung in Richtung des Duschraumes herumgreifen oder vollständig auf der Seite des Duschraumes angeordnet sind, können hierdurch vermieden werden. Somit wird eine kleine und gefällige Ausgestaltung einer Düsenanordnung
20 ermöglicht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Düsenanordnung dadurch gekennzeichnet, dass sie durch formschlüssige Verbindung mit der Berandung der Öffnung befestigbar ist. Durch eine formschlüssige Verbindung kann auf einfache Weise eine dauerhafte und zugleich lösbare Befestigung der Düsenanordnung in der Öffnung erreicht werden. Der Halt der Düsenanordnung kann dabei erreicht werden, indem sie formschlüssig in die Öffnung eingesetzt und eventuell zusätzlich durch weitere Befestigungsmittel an der dem Duschraum abgewandten Seite des Raumtrennelementes gestützt wird. Durch die formschlüssige Verbindung kann vermieden werden, Teile des Raumtrennelementes insbesondere der öffnungsberandung zur
. V VV VVVV VV VVVV VV VVVV
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Erreichung eines festen Haltes der Düsenanordnung fest einzuklemmen. Weiterhin kann durch eine formschlüssige Verbindung oftmals die gewünschte Position der Düsenanordnung vorgegeben werden. In diesem Fall ist ein Nachjustieren der befestigten Düseanordnung überflüssig.
Bevorzugt ist die Düsenanordnung in einer sich von dem Duschraum aus verjüngenden Öffnung des Raumtrennelementes befestigbar. Hierbei kann ein Teil der Düsenanordnung, der an die Form der sich verjüngenden Öffnung des Raumtrennelementes angepasst ist, von dem Duschraum aus passgenau angesetzt werden. Ein Herausrutschen in Richtung des Duschraumes kann durch entsprechende Haltemittel auf der dem Duschraum abgewandten Seite des Raumtrennelementes erreicht werden.
Als günstig hat sich erwiesen, dass die Öffnung zumindest abschnittsweise konisch ausgebildet ist. Eine solche konische Öffnung hat den Vorzug, dass sie mithilfe eines drehenden Werkzeugs in die Raumtrennwand eingebracht werden kann. Durch die Verwendung eines Drehwerkzeuges wie beispielsweise eines Diamantbohrers oder eines rotierenden Schleifgerätes kann eine Öffnung mit sauber gearbeiteten Kanten und Flächen in einem Raumtrennelement geschaffen werden. Ein an einer solchen konischen Öffnung angepasster Abschnitt einer Düsenanordnung ist somit ebenfalls auf einfache Weise und mit guter Qualität fertigbar. Sowohl für die Öffnung als auch für den Abschnitt der Düsenanordnung, der an eine solche Öffnung anzupassen ist, ergibt sich durch die einfache Ausgestaltung der konischen Form eine Festlegungsmöglichkeit der räumlichen Ausgestaltung über wenige Parameter, die somit wenig Fehler birgt.
Eine konische Ausbildung der Öffnung und des daran angepassten Abschnitts der Düsenanordnung ermöglicht ebenfalls das Drehen diese Abschnitts in der Öffnung. Hierdurch ist es beispielsweise möglich, den in die Öffnung eingesetzten Abschnitt in eine gewünschte Position zu drehen, die für den Nutzer gefälliger und einen Monteur günstiger ist im Hinblick auf Anschlussleitungen. Weiterhin eröffnet die drehbare Anordnung dieses
Abschnitts der Düsenanordnung die Möglichkeit, durch drehen dieses Abschnitts eine Befestigung oder ein Lösen der Düsenanordnung zu erreichen. Zusammen mit einem an der dem Duschraum abgewandten Seite des Raumtrennelementes angeordneten Befestigungsabschnitt kann der an die konische Öffnung angepasste Abschnitt ein formschlüssiges Halten der Düsenanordnung in der Öffnung des Raumtrennelementes erreichen.
In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Düsenanordnung weist diese eine umlaufende, flanschartige Berandung zum abdichtenden Anordnen an dem Raumtrennelement. Eine solche umlaufende Berandung kann in der Öffnung und/oder an der dem Duschraum abgewandten Seite des Raumtrennelementes um die Öffnung herum angeordnet sein. Insbesondere kann sie im Bereich der öffnungsberandung an der dem Duschraum abgewandten Seite angeordnet sein. Somit kann in diesem Bereich die Abdichtung der Düsenanordnung erreicht werden. Bei dem zum Duschraum weisenden Abschnitt muss daher nicht vorrangig auf eine abdichtende Anbringung geachtet werden. Anstatt dessen können hier vielmehr ästhetische Gesichtspunkte im Vordergrund sehen.
Die umlaufende Berandung zum abdichtenden Anordnen der Düsenanordnung kann zugleich als Befestigungselement dienen, indem es mit dem in der Öffnung angeordneten Abschnitt einen Teil der Öffnungsberandung umschließt und somit die formschlüssige Verbindung der Düsenanordnung mit der Berandung der Öffnung erreicht.
Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Berandung mit einem Doppelklebeband oder anderweitig aufgetragenem Kleber versehen ist. Hierdurch wird erreicht, dass ein Teil der Düsenanordnung an die vom Duschraum aus gesehene Rückwand des Raumtrennelementes angesetzt und somit verklebt wird. Dabei kann die Berandung die Öffnung umschließen und dabei auch eine Abdichtung der Düsenanordnung gegen das Raumtrennelement erreichen. Durch das Doppelklebeband bzw. den Kleber
wird dabei gleichzeitig die Düsenanordnung zumindest provisorisch gehalten. Die Installation einer Düsenanordnung kann somit erleichtert werden.
In einer weiteren Ausführungsform weist die Düsenanordnung Rastmittel zum Halten der Düsenanordnung an der Berandung der Öffnung auf. Durch die Rastmittel kann die Düsenanordnung auf einfache Weise im Bereich der Öffnung gehalten werden. Ein solches Halten kann dauerhaft insbesondere aber auch provisorisch sein. Ein Teil der Düsenanordnung kann im Bereich der Öffnung an der dem Duschraum abgewandten Seite des Raumtrennelementes positioniert und dann mit den Rastmitteln in die Öffnung geschoben werden, so dass die Rastmittel um einen Teil der Öffnungsberandung herumgreifen und die Düsenanordnung in dieser Position halten. In diesem - vormontierten - Zustand können zur Verbesserung der Befestigung der Düsenanordnung weitere Haltemittel installiert werden. Zusätzlich zu dem Halten der Düsenanordnung, das auf einfache Weise erreicht werden kann, ermöglichen die Rastmittel eine korrekte Positionierung der Düsenanordnung in der vorgesehenen Öffnung. Ein kompliziertes Justieren und Ausrichten der Düsenanordnung bei der Installation, was oftmals ein hohes Maß an Wissen der installierenden Personen vor Ort erforderlich macht, wird somit vermieden.
Bevorzugt sind die Rastmittel als ein oder mehrere im Querschnitt *·*'
hakenförmige Abschnitte ausgebildet. Die Rastmittel können so hinter *♦·*·«
Bereiche der Berandung haken. Dabei können die Rastmittel als umlaufender Abschnitt ausgebildet sein, der der Form der Öffnungsberandung entspricht. Dabei ist es sinnvoll, dass ein solcher umlaufender Abschnitt vielfach Unterbrechungen aufweist, um somit die zum Rasten erforderliche elastische Biegsamkeit des Rastmittels bzw. der Rastmittel günstig zu gestalten.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Düsenanordnung eine mittels Kugelgelenk gelagerte Düse auf. Eine solche gelagerte Düse ermöglicht somit, den Winkel des austretenden Duschstrahls in jede beliebige Richtung
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bis zu einem Anschlag zu verändern. Die Verwendung eines Kugelgelenkes schafft hierbei eine besonders effiziente Ausbildung der Düse.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Düsenanordnung mit einem Spannelement zum Festspannen der Düsenanordnung an dem Raumtrennelement ausgebildet, wobei das Spannelement mit Vorsprüngen oder Ausnehmungen zum manuellen Ein- oder Ausschrauben versehen ist. Hierdurch wird eine Möglichkeit geschaffen, in der ein Teil der Düsenanordnung zunächst auf einer Seite der Öffnung, meist der dem Duschraum abgewandten Seite, angeordnet wird. Von der anderen Seite des Raumtrennelementes, meist also vom Duschraum aus, kann dann zum sicheren Befestigen der Düsenanordnung ein Spannelement in die bereits angeordnete Düsenanordnung zum Festspannen eingeschraubt werden. Um das zum Einschrauben erforderliche Drehmoment auf das Spannelement übertragen zu können, weist dieses Vorsprünge auf, an der die erforderliche manuelle Kraft ansetzten kann. Mithilfe dieser Vorsprünge kann das Spannelement ebenfalls wieder abgeschraubt werden, um beispielsweise die Düsenanordnung zu entfernen oder zu warten.
Es ist günstig, die Düsenanordnung so auszugestalten, dass die Vorsprünge im festgeschraubten Zustand der Düsenanordnung teilweise in der Öffnung angeordnet sind und dabei nicht in den Duschraum ragen. Hierdurch wird erreicht, dass die gesamte Düsenanordnung einschließlich der Vorsprünge nicht von einer zum Duschraum weisenden Oberfläche des Raumtrennelementes vorsteht. Zusätzlich zur vereinfachten Reinigungsmöglichkeit des Raumtrennelementes wird die Verletzungsgefahr durch vorstehende Kanten oder ähnliches vermieden. Bevorzugt sind die Vorsprünge flügelartig ausgebildet, um sie zum Drehen gut ergreifen zu können, wobei sich gleichzeitig eine gefällige Erscheinungsform des Spannelementes ergibt. Dabei ist es insbesondere vorteilhaft, die Vorsprünge konzentrisch um eine Düse anzuordnen. Üblicherweise ist bei einer erfindungsgemäßen Düsenanordnung die Düse in der Mitte der Öffnung angeordnet, so dass die Düse in der Rotationsachse eines zu schraubenden
Spannelementes liegt. Somit lässt sich über die konzentrisch um eine solche Düse angeordneten Vorsprünge ein Drehmoment besonders günstig zum Ein- oder Ausschrauben des Spannelementes aufbringen. Alternativ zu den Vorsprüngen sind Ausnehmungen, z. B. Sacklochbohrungen oder Schlitze an dem Spannelement, vorzugsweise an der Umfangsfläche ausgebildet, in welche ein Drehwerkzeug einsetzbar ist zum Aufbringen des erforderlichen Drehmoments.
Nachfolgend wird beispielhaft eine Ausführungsform der Erfindung anhand von Figuren erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Düsenanordnung, die in eine Öffnung eines Raumtrennelementes eingesetzt ist, in einer seitlichen Schnittdarstellung,
Figur 2 eine Detailvergrößerung aus Figur 1, die ein Rastmittel zeigt,
Figur 3 die erfindungsgemäße Düsenanordnung gemäß Figur 1 in einer gedrehten Seitenansicht, und
Figur 4 eine erfindungsgemäße Düsenanordnung ohne
Raumtrennelement in einer perspektivischen Darstellung.
Die Düsenanordnung 2 ist in einer Öffnung 4 eines Raumtrennelementes 6 angeordnet. Die in Figur 1 rechts dargestellte Vorderseite 8 des Raumtrennelementes 6 ist die dem Duschraum 3 zugewandte Seite, wohingegen die Rückseite 10 die vom Duschraum 3 abgewandte Seite ist. Die Öffnung 4 ist konisch ausgebildet und weist mit ihrer größeren Seite zum Duschraum und verjüngt sich zur Rückseite hin.
Die Düsenanordnung 2 weist eine umlaufende Berandung 12 nach Art eines Flansches auf, die an die Rückseite 10 des Raumtrennelementes 6 angesetzt ist. Dabei ist zwischen der umlaufenden Berandung 12 und der Rückseite 10 eine Klebeschicht 14 angeordnet. Die Klebeschicht 14 ist bevorzugt als Doppelklebeband ausgebildet, um hierdurch eine vereinfachte Handhabung bei der Installation der Düsenanordnung zu schaffen. Ebenfalls kann die
Klebeschicht 14 beispielsweise als zähflüssiger Kleber oder ähnliches aufgebracht sein. Die Klebeschicht 14 erreicht ein festes Halten der Düsenanordnung 2 an der Rückseite 10 des Raumtrennelementes 6. Gleichzeitig erzielt die Klebeschicht eine abdichtende Wirkung, bei der die Düsenanordnung 2 gegen das Raumtrennelement 6 abgedichtet wird. Weiterhin kann anstelle der Klebeschicht 14 auch eine nicht oder nur einseitig klebende Dichtung angeordnet sein.
Weiterhin ist an der Düsenanordnung 2 im Bereich der umlaufenden Berandung 12 ein Rastmittel 16 angeordnet. Das Rastmittel 16 ist als umlaufender Kranz der aus einer Vielzahl von Haken besteht, ausgebildet. Die Haken greifen hinter einen Abschnitt der öffnungsberandung 18 und können damit die Düsenanordnung in ihrer Position halten. Weiterhin ist das als Kranz ausgebildete Rastmittel 16 auf die Öffnung 4 des Raumtrennelementes 6 und dabei insbesondere auf die Berandung 18 der Öffnung angepasst. Somit ist durch das Rastmittel 16 die Position der Düsenanordnung 2 in der Öffnung 4 vorbestimmt. Die Düsenanordnung 2 kann in der Öffnung 4 allenfalls noch um die Mittelachse 5 der Öffnung 4 gedreht werden. Ein Nachstellen oder Justieren der Position der Düsenanordnung ist somit nicht erforderlich. Die Ausgestaltung des Rastmittels 16 ist nicht auf eine Hakenform festgelegt.
Selbst nicht-rastende Formen, die lediglich die Position der Düsenanordnung 2 in der Öffnung 4 festlegen helfen sind einsetzbar. In einem solchen Fall kann die Düsenanordnung anderweitig wie beispielsweise mittels der Klebeschicht 14 gehalten werden.
Das Halten der Düsenanordnung 2 mittels der Rastmittel 16 ist insbesondere, aber nicht nur zum provisorischen Halten eines Teils der Düsenanordnung 2 in einer Öffnung 4 bei der Montage bestimmt. Eine zusätzliche feste und dauerhafte Befestigung der Düsenanordnung wird durch das Spannelement 20 erreicht. Das Spannelement 20 weist ein Außengewinde 22 auf, das in ein Innengewinde 24 des Basiskörpers 26 der Düsenanordnung 2 einzuschrauben ist. Durch das Einschrauben des Spannelementes 20 in den Basiskörper 26 wird das Raumtrennelement 6 zwischen dem Spannelement
20 und der umlaufenden Berandung 12 der Düsenanordnung 2 fest eingeschlossen. Das Spannelement 20 weist dabei eine Ansatzfläche 28 auf, die an die konische Form der Öffnung 4 angepasst ist. Dabei wird durch die konische Form der Öffnung 4 verhindert, dass das Spannelement in Richtung des Basiskörpers durch die Öffnung 4 hindurchrutscht.
Um beim manuellen Festspannen der Düsenanordnung 2 mittels des Spannelementes 20 das erforderliche Drehmoment auf das Gewinde ausüben zu können, ist das Spannelement 20 mit Vorsprüngen 30 versehen. Die Vorsprünge 30 stehen von dem Spannelement 20 ab und sind dabei flügelartig ausgebildet. Sie sind etwa konzentrisch um de Mittelachse 5 der Öffnung 4 angeordnet. Die Vorsprünge 30 sind ebenfalls geeignet, eine Drehkraft beim manuellen Herausdrehen des Spannelements 20 auf dieses auszuüben.
Die Düsenanordnung 2 weist weiterhin eine Düse 32 auf, die in einem etwa kugelförmigem Hohlraum 34 gelagert ist. Der kugelförmige Hohlraum 34 wird aus einem Teil des Basiskörpers 26 und einem Teil des Spannelementes 20 gebildet. An der Schnittstelle 36 des kugelförmigen Hohlraums 34 zwischen Basiskörper 26 und Spannelement 20 ist ein Dichtungsring 38 angeordnet. Der elastische Dichtungsring 38 erreicht eine Dichtwirkung, so das Flüssigkeit #····
weder zu dem Außen- und Innengewinde 22/24 noch an der Düse vorbei zur '/"
Öffnung 4 gelangen kann. Der elastische Dichtungsring 38 erreicht weiterhin, *··*·
dass die Düse 32 nicht in dem kugelförmigen Hohlraum 34 ungewünscht verrutscht. Durch die Lagerung der Düse 32 in dem kugelförmigen Hohlraum 34 ergibt sich eine Art Kugelgelenk, in dem die Düse 32 entsprechend frei in verschiedene Richtungen gedreht werden kann. Hierzu ist vom Benutzer eine gewisse Kraft aufzubringen, um die Düse gegen Kraft des Dichtungsringes zu bewegen. Dadurch wird die Düse jedoch durch den Dichtungsring 38 in der gewünschten eingestellten Position gehalten.
Die Düse 32 weist weiterhin einen Verwirbeler 40 und eine Düsenöffnung 42 auf. Bei der Benutzung der Düsenanordnung tritt die Flüssigkeit aus dem
kugelförmigen Hohlraum 34 durch den Verwirbeler 40 zur Düsenöffnung 42 und von dort aus in den Duschraum. Dabei ist die Düsenöffnung 42 teilweise trichterförmig ausgebildet, um somit ein günstiges Verteilen wie Versprühen der austretenden Flüssigkeit zu erreichen.
Das Raumtrennelement 6 ist bevorzugt aus Glas gefertigt, wobei jedoch auch andere Materialien wie beispielsweise für Duschkabinen bekannte Kunststoffe eingesetzt werden können. Dabei ist es vorteilhaft, das Raumtrennelement 6 undurchsichtig zu gestalten, damit die im Bereich der Rückseite 10 des Raumtrennelementes 6 angeordneten Elemente der Düsenanordnung 2 einschließlich der Wasserzuleitungen vom Duschraum aus nicht gesehen werden. Bei der Verwendung von Glas für das Raumtrennelement 6 kann undurchsichtiges Glas verwendet werden oder eine die Durchsicht verhindernde Folie wird an der Rückseite 10 angebracht.
Die Versorgung des kugelförmigen Hohlraums 34 mit Flüssigkeit erfolgt über einen als Rohr ausgebildeten Stutzen 44. Auf dem Stutzen 44 sitzt ein Verbindungselement 46 zum Anschließen eines Anschlussrohres, das in der Figur 1 jedoch nicht dargestellt ist.
In Figur 2 ist die Wirkungsweise des Rastmittels 16 verdeutlicht. Das Rastmittel 16 weist einen stegförmigen Ansatz 48 auf, mit dem das Rastmittel
an dem Basiskörper 26 der Düsenanordnung 2 im Bereich der umlaufenden · · »
Berandung angeformt ist. Ein etwa hakenartiger Vorsprung 50 greift hinter die öffnungsberandung 18 und hält dadurch die Düsenanordnung 2 in der Öffnung 4. Die Berandung 18 der Öffnung 4 weist einen konischen Bereich 52 und einen zylindrischen Bereich 54 auf. Dabei ist die Berandung 18 und damit die Öffnung 4 im Wesentlichen durch den konischen Bereich 52 gekennzeichnet. Der zylindrische Bereich bildet lediglich einen Abschluss des konischen Bereichs 52 und vermeidet somit eine spitze Kante. Das Rastmittel 16 erreicht somit an der Öffnungsberandung 18 einen besseren Halt. Ebenfalls wäre eine spitze Kante sehr anfällig gegenüber Beschädigung, was somit vermieden wird.
Die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Düsenanordnung 2 gemäß Figur 3 bei der die Düsenanordnung in einem Raumtrennelement 6 eingebaut ist, verdeutlicht, dass die Düsenanordnung 2 nicht durch die Vorderseite 8 hindurchragt in den Duschraum 3.
Die Düsenanordnung 2 ist mit ihrer umlaufenden Berandung 12 an die Rückseite 10 des Raumtrennelementes 6 mit einer dazwischenliegenden Klebeschicht 14 angesetzt. An die umlaufende Berandung 12 schließt ein konisch ausgebildeter Abschnitt 56 an, der eine Beabstandung des Basiskörpers 26 zum Raumtrennelement 6 und somit zur Öffnung 4 erreicht. In dem im Wesentlichen zylindrisch ausgebildeten weiteren Abschnitt 58 sind die Gewinde 22 und 24 angeordnet. Der kugelabschnittförmige Bereich 60 bildet ein Teil des kugelförmigen Hohlraums 34 in dem die Düse 32 gelagert ist.
Die perspektivische Darstellung der Düsenanordnung 2 gemäß Figur 4 lässt · ··
die Düse 32 mit der Düsenöffnung 42 erkennen. Die Düse 32 wird von dem Spannelement 20 umrandet und gehalten. Das Spannelement 20 weist Vorsprünge 30 zum Ein- oder Ausschrauben des Spannelementes 20 in den Basiskörper 26 auf. Die Vorsprünge 30 sind flügelartig ausgebildet und konzentrisch um die Düse 32 angeordnet.
Der Basiskörper 26 weist eine umlaufende Berandung 12 mit darauf aufgebrachter Klebeschicht 14 auf. Das Rastmittel 16 ist als umlaufender Kranz mit einer Vielzahl von Haken ausgebildet. Zur Versorgung der Düsenanordnung 2 mit Wasser ist ein Verbindungselement 46 zum Anschluss eines Rohres oder ähnlichem vorgesehen.
Die Erfindung stellt somit eine Düsenanordnung 2 und ein Raumtrennelement 6, insbesondere auch eine aus mehreren Raumtrennelementen 6 zusammengesetzte Duschkabine bereit, die so ausgestaltet ist, dass die Düsenanordnung nicht durch die Vorderseite 8 eines Raumtrennelementes 6 ragt und somit eine Reduzierung der dem Duschraum zugewandten
Frontfläche der Düsenanordnung erreicht. Ebenfalls kann der Reinigungs- und Pflegeaufwand der Düsenanordnung sowie des Raumtrennelementes in dem die Düsenanordnung angeordnet ist wesentlich verbessert werden.
Claims (14)
1. Düsenanordnung für Duschräume, insbesondere Duschabtrennungen, die an einem Raum-Trennelement befestigbar ist, wobei die Düsenanordnung teilweise innerhalb einer Öffnung des Raum-Trennelementes angeordnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung nicht durch das Raum- Trennelement in den Duschraum hineinragt.
2. Düsenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung durch formschlüssige Verbindung mit der Berandung der Öffnung befestigbar ist.
3. Düsenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung in einer sich von dem Duschraum aus verjüngenden Öffnung des Raumtrennelementes befestigbar ist.
4. Düsenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung zumindest abschnittsweise konisch ausgebildet ist.
5. Düsenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung eine umlaufende Berandung zum abdichtenden Anordnen an dem Raum-Trennelement aufweist.
6. Düsenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Berandung mit einem Doppelklebeband versehen ist.
7. Düsenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung Rastmittel zum Halten der Düsenanordnung an der Berandung der Öffnung aufweist.
8. Düsenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel als ein oder mehrere im Querschnitt hakenförmige Abschnitte ausgebildet sind.
9. Düsenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mittels Kugellager gelagerte Düse.
10. Düsenanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einem Spannelement zum Festspannen der Düsenanordnung an dem Trennelement, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement mit Vorsprüngen oder Ausnehmungen zum manuellen Ein- oder Ausschrauben versehen ist.
11. Düsenanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge im festgeschraubten Zustand der Düsenanordnung teilweise in der Öffnung angeordnet sind und dabei nicht in den Duschraum ragen.
12. Düsenanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge flügelartig ausgebildet sind.
13. Düsenanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge oder Ausnehmungen konzentrisch um eine Düse angeordnet sind.
14. Raumtrennelement, insbesondere Duschkabine, mit einer daran angeordneten Düsenanordnung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 13.
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