-
Verbinder
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbinder.
-
Ein
Verbinder, welcher mit einer vorderen Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung
versehen ist, ist in der
japanischen,
nicht geprüften
Patentveröffentlichung
Nr. 2005-166608 geoffenbart. Dieser Verbinder ist derart
konstruiert, daß eine
vordere bzw. Front-Rückhalteeinrichtung,
welche aus einem synthetischen bzw. Kunstharz hergestellt ist, von
vorne in ein Gehäuse
montiert bzw. angeordnet wird, welches aus einem synthetischen Harz
hergestellt ist und adaptiert ist, Anschlußpaßstücke bzw. -kontakte aufzunehmen.
Die vordere Rückhalteeinrichtung
ist mit einem Paar von verriegelnden bzw. Verriegelungsarmen ausgebildet,
welche nach rückwärts vorragen
und ist bzw. wird vorübergehend
bzw. temporär an
einer teilweisen verriegelnden Position bzw. teilweisen Verriegelungsposition
durch den Eingriff der verriegelnden Arme mit den äußeren Seitenoberflächen des
Gehäuses
gehalten. An der teilweisen verriegelnden Position können die
Anschlußpaßstücke in das
Gehäuse
eingesetzt und aus diesem entfernt bzw. entnommen werden. Wenn die
vordere Rückhalteeinrichtung
an der teilweisen verriegelnden Position in Richtung zu dem Gehäuse geschoben
bzw. gedrückt
wird und zu einer vollständigen
verriegelnden Position bzw. vollständigen Verriegelungsposition
bewegt wird, sind bzw. werden die Anschlußpaßstücke in dem Gehäuse durch
die vordere Rückhalteeinrichtung
gehalten bzw. zurückgehalten.
-
Die
verriegelnden Arme sind bzw. gelangen in Eingriff mit den äußeren Seitenoberflächen des Gehäuses als
Mittel für
ein Halten der vorderen Rückhalteeinrichtung
an der teilweisen verriegelnden Position in dem obigen Verbinder.
Allgemein wird ein geformter bzw. gegossener Gegenstand, welcher aus
einem synthetischen bzw. Kunstharz hergestellt ist, aufgrund eines
thermischen Schrumpfens deformiert bzw. verformt, wenn das Harz
gehärtet
bzw. ausgehärtet
wird. Somit besteht in dem obigen Verbinder eine Möglichkeit
eines Reduzierens einer Fläche
bzw. eines Bereichs eines Eingriffs zwischen der vorderen Rückhalteeinrichtung
und dem Gehäuse durch
den Einfluß der
Deformation, welche aus dem thermischen Schrumpfen resultiert. Mit
anderen Worten gelangen, wenn die verriegelnden Arme nach außen deformiert
werden, um den Abstand dazwischen aufzuweiten, sie dazu, von den äußeren Seitenoberflächen des
Gehäuses
getrennt zu werden, weshalb der Bereich bzw. die Fläche eines
Eingriffs reduziert ist bzw. wird.
-
Die
vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der obigen Situation
entwickelt und es ist ein Ziel bzw. Gegenstand davon, zuverlässig eine vordere
bzw. Front-Rückhalteeinrichtung
verriegelt zu halten.
-
Dieses
Ziel wird gemäß der Erfindung
durch die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
-
Gemäß der Erfindung
wird ein Verbinder zur Verfügung
gestellt, umfassend:
ein Gehäuse, welches aus einem Harz
hergestellt ist und wenigstens einen Hohlraum für ein wenigstens teilweises
Aufnehmen wenigstens eines Anschlußpaßstücks bzw. -kontakts beinhaltet,
und
eine vordere Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung, welche
aus einem Harz hergestellt ist und adaptiert ist, um das Anschlußpaßstück bei bzw.
nach einem Montieren in einer im wesentlichen ordnungsgemäßen Position
an oder in das Gehäuse
insbesondere von vorne oder in oder an einem vorderen Teil davon
zurückzuhalten,
wobei:
die
vordere Rückhalteeinrichtung
eine vordere Wand und wenigstens einen verriegelnden bzw. Verriegelungsarm
beinhaltet, welcher im wesentlichen nach rückwärts von der vorderen Wand vorragt
und mit einem eingreifenden bzw. Eingriffsabschnitt ausgebildet
ist, und
das Gehäuse
mit wenigstens einem Einsetzraum ausgebildet ist, in welchen der
verriegelnde Arm wenigstens teilweise insbesondere von vorne einsetzbar
ist, wobei wenigstens ein Verriegelungsabschnitt für ein Halten
der vorderen Rückhalteeinrichtung, welche
in oder an dem Gehäuse
montiert bzw. angeordnet ist, indem sie mit dem eingreifenden Abschnitt in
Eingriff gelangt, an einer Wandoberfläche des Einsetzraums ausgebildet
ist, um zu dem Verriegelungsarm im wesentlichen in einer Richtung
einer thermischen Deformation bzw. Verformung gerichtet zu sein,
welche aus dem Formen bzw. Gießen
des verriegelnden Arms resultiert.
-
Der
verriegelnde Arm bzw. Verriegelungsarm wird in den Einsetzraum eingesetzt,
welcher in dem Gehäuse
ausgebildet ist, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung in oder
an der im wesentlichen ordnungsgemäßen bzw. geeigneten Position
in dem Gehäuse
montiert bzw. angeordnet ist. Die vordere Rückhalteeinrichtung wird in
oder an dem Gehäuse durch
den Eingriff des eingreifenden Abschnitts des verriegelnden Arms
mit dem Verriegelungsabschnitt des Einsetzraums gehalten bzw. zurückgehalten.
Der Verriegelungsabschnitt ist an der Wandoberfläche des Einsetzraums angeordnet,
um zu dem verriegelnden Arm im wesentlichen in einer deformierenden
Richtung gerichtet zu sein, wenn von dem verriegelnden Arm erwartet
wird, daß er
aufgrund eines thermischen Schrumpfens deformiert bzw. verformt wird,
nachdem die vordere Rückhalteeinrichtung
geformt bzw. gegossen wird. Somit besteht, selbst wenn der verriegelnde
Arm während
des Formens bzw. Gießens
deformiert wird, keine Wahrscheinlichkeit eines Reduzierens eines
Bereichs bzw. einer Fläche
eines Eingriffs zwischen dem Verriegelungsabschnitt und dem eingreifenden
bzw. Eingriffsabschnitt. Darüber
hinaus besteht, da ergriffene bzw. in Eingriff stehende Teile des
eingreifenden Abschnitts und des Verriegelungsabschnitts wenigstens
teilweise in dem Einsetzraum aufgenommen sind, keine Wahrscheinlichkeit
eines Entriegelns der vorderen Rückhalteeinrichtung
durch das Zusammenwirken mit einem bzw. Auftreffen eines externen
Gegenstands von außen.
-
Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann die vordere Rückhalteeinrichtung selektiv
an einer teilweisen verriegelnden Position bzw. teilweisen Verriegelungsposition
und einer vollständigen
verriegelnden Position bzw. vollständigen Verriegelungsposition
in dem Gehäuse
gehalten werden, während
das Einsetzen und die Entnahme des Anschlußpaßstücks in das und aus dem Gehäuse erlaubt
sind bzw. werden, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung an der teilweisen
verriegelnden Position gehalten ist, und wobei die Entnahme des
Anschlußpaßstücks, welches
wenigstens teilweise in das Gehäuse
eingesetzt ist, verhindert ist bzw. wird, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung
an der vollständigen
verriegelnden Position gehalten ist.
-
Vorzugsweise
beinhaltet die vordere Rückhalteeinrichtung
ein Paar von verriegelnden bzw. Verriegelungsarmen, wobei jeder
verriegelnde Arm den eingreifenden Abschnitt an einer äußeren Oberfläche davon
ausgebildet aufweist.
-
Weiterhin
bevorzugt ist das Gehäuse
mit einem Paar von Einsetzräumen
ausgebildet, in welche die entsprechenden verriegelnden Arme wenigstens teilweise
einsetzbar sind.
-
Noch
weiter bevorzugt sind ein teilweiser Verriegelungsabschnitt für ein Halten
der vorderen Rückhalteeinrichtung
an der teilweisen verriegelnden Position, indem sie mit dem entsprechenden
eingreifenden Abschnitt in Eingriff gelangt, und ein vollständiger Verriegelungsabschnitt
für ein
Halten der vorderen Rückhalteeinrichtung
an der vollständigen
verriegelnden Position, indem sie mit dem entsprechenden eingreifenden
Abschnitt in Eingriff gelangt, an einer äußeren Wandoberfläche von
vorzugsweise jedem Einsetzraum ausgebildet.
-
Am
bevorzugtesten kann die vordere Rückhalteeinrichtung selektiv
an einer teilweisen verriegelnden Position und einer vollständigen verriegelnden
Position in dem Gehäuse
gehalten werden,
sind bzw. werden das Einsetzen und die Entnahme des
Anschlußpaßstücks in das
und aus dem Gehäuse
erlaubt, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung
an der teilweisen verriegelnden Position gehalten ist,
ist
bzw. wird die Entnahme des Anschlußpaßstücks, welches wenigstens teilweise
in das Gehäuse
eingesetzt ist, verhindert, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung an der vollständigen verriegelnden
Position gehalten ist,
beinhaltet die vordere Rückhalteeinrichtung
ein Paar von verriegelnden bzw. Verriegelungsarmen, wobei jeder
verriegelnde Arm den eingreifenden Abschnitt an einer äußeren Oberfläche davon
ausgebildet aufweist,
ist das Gehäuse mit einem Paar von Einsetzräumen ausgebildet,
in welche die entsprechenden verriegelnden Arme einsetzbar sind,
und
sind ein teilweiser Verriegelungsabschnitt für ein Halten
der vorderen Rückhalteeinrichtung
an der teilweisen verriegelnden Position, indem sie mit dem entsprechenden
eingreifenden Abschnitt in Eingriff gelangt, und ein vollständiger Verriegelungsabschnitt für ein Halten
der vorderen Rückhalteeinrichtung
an der vollständigen
verriegelnden Position, indem sie mit dem entsprechenden eingreifenden
Abschnitt in Eingriff gelangt, an einer äußeren Wandoberfläche jedes
Einsetzraums ausgebildet.
-
Die
eingreifenden bzw. Eingriffsabschnitte, welche an den äußeren Oberflächen der
verriegelnden Arme ausgebildet sind, sind bzw. gelangen in Eingriff
mit den teilweisen Verriegelungsabschnitten oder den vollständigen Verriegelungsabschnitten, wobei
die vordere Rückhalteeinrichtung
an der teilweisen verriegelnden Position oder an der vollständigen verriegelnden
Position gehalten ist bzw. wird. Somit sind bzw. werden, selbst
wenn die verriegelnden Arme, um den Abstand dazwischen aufzuweiten,
aufgrund des thermischen Schrumpfens während des Harzgießens deformiert
werden, weder Bereiche bzw. Flächen
eines Eingriffs zwischen den eingreifenden Abschnitten und dem teilweisen
Verriegelungsabschnitt noch jene zwischen den eingreifenden Abschnitten
und den vollständigen
Verriegelungsabschnitten reduziert.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die vordere Rückhalteeinrichtung
mit wenigstens einer Seitenwand ausgebildet, welche im wesentlichen
anschließend
an bzw. kontinuierlich mit und unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise
im wesentlichen unter rechten Winkeln sowohl zu der vorderen Wand
als auch dem verriegelnden Arm ist.
-
Vorzugsweise
ist die Seitenwand mit wenigstens einem rückhaltenden bzw. Rückhalteabschnitt für ein Zurückhalten
des wenigstens einen Anschlußpaßstücks ausgebildet.
-
Am
bevorzugtesten ist die vordere Rückhalteeinrichtung
mit einer Seitenwand anschließend
an und im wesentlichen unter rechten Winkeln sowohl zu der vorderen
Wand als auch dem verriegelnden Arm ausgebildet, und
ist die
Seitenwand mit einem rückhaltenden
bzw. Rückhalteabschnitt
für ein
Zurückhalten
des Anschlußpaßstücks ausgebildet.
-
Der
verriegelnde Arm ist schwierig zu deformieren, da die Seitenwand
ausgebildet ist, um anschließend
an bzw. kontinuierlich mit und im wesentlichen unter rechten Winkeln
sowohl zu der vorderen Wand als auch dem verriegelnden Arm zu sein.
Darüber
hinaus kann, da die Seitenwand auch als Mittel zum Zurückhalten
des Anschlußpaßstücks funktioniert
bzw. fungiert, die Form bzw. Gestalt der vorderen Rückhalteeinrichtung
im Vergleich zu dem Fall vereinfacht werden, wo ausschließliche Mittel
ausgebildet sind, um die Deformation des verriegelnden Arms zu verhindern.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist wenigstens eine Vertiefung bzw. Aussparung für ein wenigstens
teilweises Aufnehmen der vorderen Wand, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung
in der im wesentlichen ordnungsgemäßen Position in das Gehäuse montiert bzw.
angeordnet ist, in der vorderen Oberfläche des Gehäuses ausgebildet.
-
Vorzugsweise
sind eine fehlerhafte Montage verhindernde Abschnitte, welche miteinander
in Eingriff bringbar sind, nur wenn die vordere Rückhalteeinrichtung
in einer im wesentlichen ordnungsgemäßen Orientierung in das Gehäuse montiert
bzw. angeordnet ist, an oder nahe dem Öffnungsrand der Vertiefung
und/oder dem äußeren Umfangsrand
der vorderen Wand ausgebildet.
-
Am
bevorzugtesten ist eine Vertiefung bzw. Aussparung für ein wenigstens
teilweises Aufnehmen der vorderen Wand, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung
in der im wesentlichen ordnungsgemäßen Position in das Gehäuse montiert
bzw. angeordnet ist, in der vorderen Oberfläche des Gehäuses ausgebildet, und
es
sind eine fehlerhafte Montage verhindernde Abschnitte, welche miteinander
in Eingriff bringbar sind, nur wenn die vordere Rückhalteeinrichtung
in einer ordnungsgemäßen Orientierung
in das Gehäuse montiert
bzw. angeordnet ist, an dem Öffnungsrand der
Vertiefung und dem äußeren Umfangsrand
der vorderen Wand ausgebildet.
-
Da
die eine fehlerhafte Montage verhindernden Abschnitte an der Vertiefung
bzw. Aussparung in der vorderen Oberfläche des Gehäuses und an der vorderen Wand
ausgebildet sind, kann die vordere Rückhalteeinrichtung daran gehindert
werden, in einer falschen bzw. ungeeigneten Orientierung in das Gehäuse montiert
zu werden.
-
Diese
und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden bei einem Lesen der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsformen
und aus den beigeschlossenen Zeichnungen deutlicher ersichtlich werden.
Es sollte verstanden werden, daß,
obwohl Ausführungsformen
getrennt beschrieben werden, einzelne Merkmale davon zu zusätzlichen
Ausführungsformen
kombiniert werden können.
-
1 ist
ein Schnitt, welcher einen Zustand zeigt, wo eine vordere Rückhalteeinrichtung
an einer vollständigen
verriegelnden Position in einer Ausführungsform montiert bzw. angeordnet
ist,
-
2 ist
ein Schnitt, welcher einen Zustand zeigt, wo die vordere Rückhalteeinrichtung
an einer teilweisen verriegelnden Position montiert bzw. angeordnet
ist,
-
3 ist
ein Schnitt, welcher einen zwischenliegenden Zustand einer Bewegung
der vorderen Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung
zwischen der teilweisen verriegelnden Position und der vollständigen verriegelnden
Position zeigt,
-
4 ist
eine Vorderansicht eines Gehäuses,
-
5 ist
eine Vorderansicht der vorderen Rückhalteeinrichtung,
-
6 ist
eine Seitenansicht der vorderen Rückhalteeinrichtung, und
-
7 ist
eine Bodenansicht der vorderen Rückhalteeinrichtung.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 1 bis 7 beschrieben.
Ein Verbinder dieser Ausführungsform
ist mit einem Gehäuse 10,
welches beispielsweise aus einem synthetischen bzw. Kunstharz hergestellt
ist, einem oder mehreren Anschlußpaßstück(en) bzw. -kontakt(en) 20 und
einer vorderen bzw. Front-Rückhalteeinrichtung 30 versehen,
welche beispielsweise aus einem synthetischen bzw. Kunstharz hergestellt
ist, um an dem Gehäuse 10 im wesentlichen
von vorne oder an oder in einen vorderen Abschnitt davon montiert
bzw. angeordnet zu werden. Eine verbindende bzw. Verbindungsseite
mit einem nicht illustrierten zusammenpassenden bzw. abgestimmten
Verbinder wird als Vorderseite bezeichnet.
-
Das
Gehäuse 10 ist
vorzugsweise im wesentlichen in der Form eines vertikal langen Blocks insgesamt,
ein oder mehrere, vorzugsweise eine Mehrzahl von Hohlräumen 11 durchdringt
bzw. durchdringen das Gehäuse 10,
während
entsprechende Öffnungen
in der vorderen und rückwärtigen Oberfläche des
Gehäuses 10 hergestellt
werden, und das eine oder die mehreren Buchsen-Anschlußpaßstück(e) 20 ist bzw.
sind wenigstens teilweise in die entsprechenden Hohlräume 11 von
einer Einsetzseite, vorzugsweise im wesentlichen von hinten (rechte
Seite in 1 bis 3) eingesetzt.
Ein verriegelnder bzw. Verriegelungsabschnitt 12, welcher sich
im wesentlichen entlang einer inneren Wand erstreckt, ist in jedem
Hohlraum 11 ausgebildet, und das Anschlußpaßstück 20,
welches wenigstens teilweise in den Hohlraum 11 eingesetzt
ist, gelangt in Eingriff mit dem verriegelnden Abschnitt 12,
um gehalten bzw. zurückgehalten
zu werden. Der verriegelnde Abschnitt 12 ist bzw. wird
rückstellfähig an einer
zwischenliegenden Stufe des Einsetzens des Anschlußpaßstücks 20 deformiert
bzw. verformt, und ein Deformationsraum 13 für ein Erlauben
der rückstellfähigen Deformation
bzw. Verformung des verriegelnden Abschnitts 12 stellt
vorzugsweise eine Öffnung
in der vorderen Oberfläche
des Gehäuses 10 her.
-
Ein
oder mehrere, vorzugsweise ein Paar von lateralen (oberen und/oder
unteren) symmetrischen Einsetzräumen 14 ist
bzw. sind in dem Gehäuse 10 ausgebildet.
Der (die) Einsetzraum (-räume) 14 ist
bzw. sind an einer Position außerhalb
oder oberhalb der Mehrzahl von Hohlräumen 11 und/oder an einer
Position außerhalb
oder unter der Mehrzahl von Hohlräumen 11 ausgebildet,
d.h. ist bzw. sind ausgebildet, um sich im wesentlichen entlang
der (den) lateralen (oberen und/oder unteren) Wand (Wänden) des
Gehäuses 10 zu
erstrecken, und durchdringt bzw. durchdringen das Gehäuse 10,
während Öffnungen
in der vorderen und rückwärtigen Oberfläche des
Gehäuses 10 hergestellt
werden. Ein teilweiser Verriegelungsabschnitt 15, welcher
nach unten oder nach innen von einer Position nahe dem vorderen Ende
des Einsetzraums 14 vorragt, und ein gemeinsamer bzw. allgemeiner
Verriegelungsabschnitt 16 (entsprechend dem teilweisen
Verriegelungsabschnitt 15 und einem vollständigen Verriegelungsabschnitt),
welcher nach innen oder nach unten an einer Position hinter dem
teilweisen Verriegelungsabschnitt 15 vorragt, sind an der
lateralen oder Deckenwand des lateralen oder oberen Einsetzraums 14 ausgebildet.
Andererseits sind ein teilweiser Verriegelungsabschnitt 15,
welcher nach oben oder nach innen von einer Position nahe dem vorderen
Ende des Einsetzraums 14 vorragt, und ein gemeinsamer Verriegelungsabschnitt 16 (entsprechend
dem teilweisen Verriegelungsabschnitt 15 und einem vollständigen Verriegelungsabschnitt),
welcher nach oben oder nach innen an einer Position hinter dem teilweisen
Verriegelungsabschnitt 15 vorragt, an der lateralen oder
Bodenwand des oberen Einsetzraums 14 ausgebildet.
-
Eine
Vertiefung bzw. Aussparung 17 für ein wenigstens teilweises
Aufnehmen einer vorderen Wand 31 der vorderen Rückhalteeinrichtung 30,
welche später
zu beschreiben ist, ist in oder an der vorderen Oberfläche des
Gehäuses 10 ausgebildet.
Die Vertiefung bzw. Ausnehmung 17 ist ausgebildet, um einen
Ausbildungsbereich der verriegelnden Abschnitte 12, einen
Ausbildungsbereich der Deformationsräume 13 und Ausbildungsbereiche
der oberen und unteren Einsetzräume 14 zu
beinhalten, und ist vorzugsweise vertikal lang insgesamt. Eine laterale Seite
des Öffnungsrands
der Vertiefung 17 im wesentlichen gegenüberliegend den Hohlräumen 11 ist im
wesentlichen über
wenigstens ein Teil der, vorzugsweise über die im wesentlichen gesamte(n)
Länge mit
Ausnahme der oberen und Bodenenden weggeschnitten, um einen eine
fehlerhafte Montage verhindernden Abschnitt 18 auszubilden.
-
Die
vordere bzw. Front-Rückhalteeinrichtung 30 ist
ein integraler oder einstückiger
Zusammenbau der vorderen Wand 31, um an der vorderen Oberfläche des
Gehäuses 10 montiert
oder angeordnet zu werden, eines oder mehrerer, vorzugsweise eines Paars
von lateralen (oberen und/oder unteren, vorzugsweise symmetrischen)
verriegelnden bzw. Verriegelungsarmen 36 im wesentlichen
in der Form von Auslegern bzw. vorkragenden bzw. einseitig eingespannten
Elementen, welche nach rückwärts von
der (den) lateralen (oberen und/oder unteren) Kante(n) der vorderen
Wand 31 oder von nahe davon vorragen, und einer Seitenwand 34,
welche sich nach außen
nach rückwärts von
einer lateralen Kante bzw. einem lateralen Rand der vorderen Wand 31 wölbt. Die vordere
Rückhalteeinrichtung 30 ist
selektiv an einer teilweisen verriegelnden Position bzw. teilweisen Verriegelungsposition
(als einer bevorzugten ersten Position) und einer vollständigen verriegelnden
Position bzw. vollständigen
Verriegelungsposition (als einer bevorzugten zweiten Position) gehalten,
indem sie in das Gehäuse 10 im
wesentlichen von vorne oder an der Vorderseite bzw. Front montiert
ist bzw. wird.
-
Die
vordere Wand 31 ist wenigstens teilweise in die Vertiefung 17 eingepaßt, wenn
die vordere Rückhalteeinrichtung 30 an
der vollständigen
verriegelnden Position (zweiten Position) gehalten ist. Darüber hinaus
ist ein eine fehlerhafte Montage verhindernder Abschnitt 32 vorzugsweise
im wesentlichen in der Form einer Rippe, welche zur Seite vorragt
und mit dem eine fehlerhafte Montage verhindernden Abschnitt 18 der
Vertiefung 17 des Gehäuses 10 in
Eingriff bringbar ist, an oder nahe der lateralen Kante der vorderen
Wand 31 ausgebildet, wo sich die Seitenwand 34 nach
außen
wölbt.
Andererseits ist die laterale Kante der vorderen Wand 31 im
wesentlichen gegenüberliegend
der Seitenwand 34 an Position entsprechend den verriegelnden
Abschnitten 12 und den Öffnungen
der Deformationsräume 13 ausgeschnitten
oder vertieft bzw. abgesetzt, wodurch austretende bzw. Austrittsabschnitte 33 gebildet
werden.
-
Die
Seitenwand 34 ist im wesentlichen anschließend an
die bzw. kontinuierlich mit und unter einem von 0° oder 180° verschiedenen
Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter einem rechten Winkel
zu der vorderen Wand 31 und ist wenigstens teilweise in
den Deformationsräumen 13 des
Gehäuses 10 angeordnet,
wenn sich die vordere Rückhalteeinrichtung 30 an
der vollständigen
verriegelnden Position (zweiten Position) befindet. Ein oder mehrere (vorzugsweise
im wesentlichen rippenförmige(r)) rückhaltende(r)
Abschnitt(e) 35 für
ein Verhindern von rückstellfähigen Deformationen
der verriegelnden Abschnitte 12 in Richtung zu den Deformationsräumen 13 (in
einer Richtung weg von den Anschlußpaßstücken 20), indem er
bzw. sie im wesentlichen in Kontakt mit den verriegelnden Abschnitten 12 gelangt
bzw. gelangen, wenn die vordere Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung 30 an
der vollständigen
verriegelnden Position (zweiten Position) angeordnet ist, ist bzw.
sind an der inneren Oberfläche
der Seitenwand 34 ausgebildet. Da die rückhaltenden Abschnitte 35 nicht
mit den verriegelnden Abschnitten 12 zusammenwirken bzw.
nicht auf diese treffen, wenn sich die vordere Rückhalteeinrichtung 30 an
der teilweisen verriegelnden Position (ersten Position) befindet,
werden die rückstellfähigen Deformationen der
verriegelnden Abschnitte 12 in Richtung zu den Deformationsräumen 13 erlaubt.
Darüber
hinaus sind die oberen und Bodenendkanten der Seitenwand 34 im
wesentlichen anschließend
an eine bzw. kontinuierlich mit einer und unter einem von 0° oder 180° verschiedenen
Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln zu einer
lateralen Kante des oberen verriegelnden Arms 36 und jener
des unteren verriegelnden Arms 36.
-
Die
verriegelnden Arme 36 sind vorzugsweise im wesentlichen
in der Form von Platten unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise
im wesentlichen bei bzw. unter rechten Winkeln zu der vorderen Wand 31 und
der Seitenwand 34 insgesamt, und rückwärtige Endteile der verriegelnden
Arme 36 ragen weiter nach rückwärts von dem rückwärtigen Ende
der Seitenwand 34. Diese vorragenden Teile der verriegelnden
Arme 36 dienen als rückstellfähige deformierende
Abschnitte 37, welche rückstellfähig nach
oben und unten (entlang der Dickenrichtung TD der verriegelnden
Arme 36) mit den vorderen Enden (Teilen anschließend an
das rückwärtige Ende
der Seitenwand 34) als abstützende bzw. Supportpunkte deformierbar
sind. Die Dicke jedes verriegelnden Arms 36, beinhaltend
den rückstellfähigen deformierenden
Abschnitt 37, ist vorzugsweise im wesentlichen konstant
und/oder kleiner als die Höhe
des Einsetzraums 14. Ein eingreifender bzw. Eingriffsabschnitt 38,
welcher nach außen
oder nach oben vorragt, ist an dem rückstellfähigen deformierenden Abschnitt 37 des
oberen verriegelnden Arms 36 ausgebildet, während ein eingreifender
Abschnitt 38, welcher nach außen oder nach unten vorragt,
an dem rückstellfähigen deformierenden
Abschnitt 37 des unteren verriegelnden Arms 36 ausgebildet
ist. Darüber
hinaus ist bzw. sind eine oder mehrere, vorzugsweise ein Paar von
Führungsrippen 39 an
der oberen Oberfläche
des oberen verriegelnden Arms 36 ausgebildet, um entlang
der (den) (vorzugsweise im wesentlichen gegenüberliegenden) lateralen (linken
und/oder rechten) Kante(n) dieser oberen Oberfläche vorzuragen, und die oberen
Oberflächen der
Führungsrippen 39 und
jene des entsprechenden eingreifenden Abschnitts 38 sind
vorzugsweise im wesentlichen kontinuierlich und bündig miteinander. Andererseits
ist bzw. sind eine oder mehrere, vorzugsweise ein Paar von Führungsrippen 39 auch
an der unteren Oberfläche
des unteren verriegelnden Arms 36 ausgebildet, um im wesentlichen
entlang der (den) (vorzugsweise im wesentlichen gegenüberliegenden)
lateralen (linken und/oder rechten) Kante(n) dieser oberen Oberfläche vorzuragen,
und die unteren Oberflächen
der Führungsrippen 39 und
jene des entsprechenden eingreifenden Abschnitts 38 sind vorzugsweise
im wesentlichen anschließend
aneinander und bündig
miteinander.
-
Die
vordere Rückhalteeinrichtung 30 schrumpft
thermisch, nachdem sie in dieser Ausführungsform geformt bzw. gegossen
wurde. Die verriegelnden Arme 36 tendieren dazu, nach außen deformiert
zu werden, um den Raum bzw. Abstand dazwischen aufzuweiten, wenn
bzw. da die vordere Rückhalteeinrichtung 30 thermisch
schrumpft.
-
Bei
einem Montieren bzw. Anordnen der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 in
das Gehäuse 10 wird
die vordere Rückhalteeinrichtung 30 näher zu dem
Gehäuse 10 von
vorne gebracht und vorzugsweise sowohl obere als auch untere verriegelnde Arme 36 werden
wenigstens teilweise in die entsprechenden Einsetzräume 14 eingesetzt.
Zu dieser Zeit gelangt bzw. gelangen die eine oder die mehreren Führungsrippe(n) 39 im
wesentlichen in gleitenden Kontakt mit den Oberflächen der
Einsetzräume 14, wo
die teilweisen Verriegelungsabschnitte 15 und die gemeinsamen
Verriegelungsabschnitte 16 ausgebildet sind, wodurch die
vordere Rückhalteeinrichtung 30 geführt wird,
um sich nicht vertikal relativ zu dem Gehäuse 10 zu bewegen.
Wenn die verriegelnden Arme 36 wenigstens teilweise eingesetzt
sind, wirken die eingreifenden Abschnitte 38 mit den teilweisen Verriegelungsabschnitten 15 zusammen
bzw. treffen auf diese, weshalb der rückstellfähige deformierende Abschnitt 37 des
oberen verriegelnden Arms 36 rückstellfähig nach innen oder nach unten
deformiert ist bzw. wird und der rückstellfähige deformierende Abschnitt 37 des
unteren verriegelnden Arms 36 rückstellfähig nach innen oder nach oben
deformiert wird. Mit anderen Worten werden der obere und untere rückstellfähige deformierende
Abschnitt 37 rückstellfähig im wesentlichen
in Richtung zueinander deformiert bzw. verformt, und die eingreifenden
Abschnitte 38 passieren die teilweisen Verriegelungsabschnitte 15 durch
die rückstellfähigen Deformationen
der rückstellfähigen deformierenden
Abschnitte 37.
-
Wenn
die eingreifenden Abschnitte 38 vollständig die teilweisen Verriegelungsabschnitte 15 passieren,
werden der obere und untere rückstellfähige deformierende
Abschnitt 37 rückstellfähig rückgeführt bzw.
rückgestellt,
um wenigstens teilweise die eingreifenden Abschnitte 38 zwischen
die teilweisen Verriegelungsabschnitte 15 und die gemeinsamen
Verriegelungsabschnitte 16 einzupassen, wodurch die vordere
Rückhalteeinrichtung 30 an
der teilweisen verriegelnden Position (ersten Position) in dem Gehäuse 10 gehalten
oder positioniert ist bzw. wird. Zu dieser Zeit werden, da die Seitenwand 34 nur
leicht in die Deformationsräume 13 eingepaßt ist, die
rückstellfähigen Deformationen
der verriegelnden Abschnitte 12 erlaubt. Darüber hinaus
ist die vordere Wand 31 nach vorne von der vorderen Oberfläche (Vertiefung
bzw. Aussparung 17) des Gehäuses 10 beabstandet.
In diesem teilweise verriegelten Zustand sind bzw. werden die Anschlußpaßstücke 20 wenigstens
teilweise in die Hohlräume 11 von
der einsetzenden bzw. Einsetzseite, vorzugsweise im wesentlichen
von hinten eingesetzt.
-
Nachdem
das wenigstens teilweise Einsetzen aller Anschlußpaßstücke 20 abgeschlossen
ist, wird die vordere Wand 31 geschoben oder betätigt, um
die vordere Rückhalteeinrichtung 30 von
der teilweisen verriegelnden Position (ersten Position) in Richtung
zu oder zu der vollständigen
verriegelnden Position (zweiten Position) zu bewegen. Während dieser
Bewegung wirken die eingreifenden Abschnitte 38 mit den
gemeinsamen Verriegelungsabschnitten 16 zusammen bzw. treffen
auf diese, um rückstellfähig den
oberen und unteren rückstellfähigen deformierenden
Abschnitt 37 zu deformieren, wodurch ermöglicht wird,
daß die
eingreifenden Abschnitte 38 die gemeinsamen Verriegelungsabschnitte 16 passieren.
-
Wenn
die eingreifenden Abschnitte 38 die gemeinsamen bzw. allgemeinen Verriegelungsabschnitte 16 vollständig passieren,
sind bzw. werden der obere und untere rückstellfähige deformierende Abschnitt 37 rückstellfähig wenigstens
teilweise rückgeführt bzw.
rückgestellt
und die eingreifenden Abschnitte 38 gelangen in Eingriff
mit den gemeinsamen Verriegelungsabschnitten 16 vorzugsweise
von hinten, wodurch eine rückkehrende
Bewegung der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 zu
der teilweisen verriegelnden Position (ersten Position) verhindert
ist bzw. wird. Darüber
hinaus ist bzw. wird die vordere Wand 31 wenigstens teilweise
in die Vertiefung 17 eingepaßt, um in Kontakt mit der vorderen
Oberfläche
des Gehäuses 10 zu
gelangen, wodurch jegliche weitere Rückwärtsbewegung der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 verhindert
wird. Auf diese Weise ist die vordere Rückhalteeinrichtung 30 an
der vollständigen
verriegelnden Position in dem Gehäuse 10 gehalten oder
positioniert. In diesem Zustand ist bzw. wird die Seitenwand 34 tief
in die Deformationsräume 13 eingesetzt
und die verriegelnden Abschnitte 12 werden daran gehindert,
rückstellfähigen Deformationen
in der Richtung weg von den Anschlußpaßstücken 20 durch die
rückhaltenden
Abschnitte 35 zu unterliegen, weshalb die Anschlußpaßstücke 20 zuverlässig zurückgehalten
werden, während
sie doppelt verriegelt sind bzw. werden.
-
Wenn
die vordere Rückhalteeinrichtung 30 in einer
ungeeigneten bzw. falschen Orientierung (d.h. in einer Orientierung
mit der Oberseite nach unten) in das Gehäuse 10 montiert bzw.
angeordnet wird, können
die verriegelnden Arme 36 wenigstens teilweise in die Einsetzräume 14 an
einer ursprünglichen
bzw. Anfangsstufe des Montagevorgangs eingesetzt werden. Jedoch
gelangt, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung 30 von
der teilweisen verriegelnden Position in Richtung zu oder zu der
vollständigen
verriegelnden Position bewegt wird, der eine fehlerhafte Montage
verhindernde Abschnitt 32 der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 im
wesentlichen in Kontakt mit einem Teil der vorderen Oberfläche des
Gehäuses 10, wo
die Vertiefung 17 nicht ausgebildet ist, unmittelbar bevor
die vollständige
verriegelnde Position erreicht wird, wo jegliche weitere Bewegung
der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 verhindert
wird. Mit anderen Worten kann die vordere Rückhalteeinrichtung 30 nicht
an der vollständigen
verriegelnden Position (zweiten Position) montiert oder zu dieser
bewegt werden, wenn sie in der ungeeigneten bzw. falschen Lage gehalten
ist. Im Gegensatz dazu gelangt, wenn die vordere Rückhalteeinrichtung 30 in
einer im wesentlichen ordnungsgemäßen Lage bzw. Stellung montiert
wird, der eine fehlerhafte Montage verhindernde Abschnitt 32 der
vorderen Rückhalteeinrichtung 30 in
Eingriff mit dem eine fehlerhafte Montage verhindernden Abschnitt 32 des
Gehäuses 10,
weshalb die vordere Rückhalteeinrichtung 30 zu
der vollständigen
verriegelnden Position bewegt werden kann.
-
Bei
einem Entnehmen bzw. Entfernen des Anschlußpaßstücks 20 kann die vordere
Rückhalteeinrichtung 30 von
der vollständigen
verriegelnden Position (zweiten Position) in Richtung zu oder zu
der teilweisen verriegelnden Position (ersten Position) zurückgeführt werden,
ein nicht illustriertes Betätigungselement
bzw. Werkzeug kann wenigstens teilweise in das Gehäuse 10 durch
den Austrittsabschnitt 33 der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 in diesem
Zustand eingesetzt werden, und das Anschlußpaßstück 20 kann nach rückwärts gezogen werden,
wobei der verriegelnde Abschnitt 12 rückstellfähig in Richtung zu dem Deformationsraum 13 unter
Verwendung dieses Betätigungselements
deformiert bzw. verformt wird.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
gelangen die eingreifenden Abschnitte 38, welche an den äußeren Oberflächen der
verriegelnden Arme 36 ausgebildet sind, in Eingriff mit
den teilweisen Verriegelungsabschnitten 15 oder den gemeinsamen
bzw. allgemeinen Verriegelungsabschnitten 16, wenn die vordere
Rückhalteeinrichtung 30 an
der teilweisen verriegelnden Position oder an der vollständigen verriegelnden
Position gehalten ist bzw. wird. Somit werden, selbst wenn die verriegelnden
Arme 36, um den Abstand dazwischen aufzuweiten, aufgrund
des thermischen Schrumpfens deformiert werden, wenn die vordere
Rückhalteeinrichtung 30 harzgeformt
wird, weder Bereiche bzw. Flächen
eines Eingriffs zwischen den eingreifenden Abschnitten 38 und
den teilweisen Verriegelungsabschnitten 15 noch jene zwischen
den eingreifenden Abschnitten 38 und den allgemeinen Verriegelungsabschnitten
reduziert. Darüber
hinaus besteht, da die ergriffenen Teile der eingreifenden Abschnitte 38 und
der teilweisen Verriegelungsabschnitte 15 und jene der
eingreifenden Abschnitte 38 und der gemeinsamen Verriegelungsabschnitte 16 wenigstens
teilweise in den Einsetzräumen 14 aufgenommen
sind, keine Wahrscheinlichkeit eines Entriegelns der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 durch
die Interferenz bzw. das Zusammenwirken eines externen Gegenstands
von außen.
-
Da
die Seitenwand 34 ausgebildet ist, um im wesentlichen anschließend an die
und unter einem von 0° oder
180° verschiedenen
Winkel, vorzugsweise im wesentlichen unter rechten Winkeln sowohl
zu der vorderen Wand 31 als auch zu den verriegelnden Armen 36 zu
sein, ist es für
die verriegelnden Arme 36 schwieriger sich zu verformen
bzw. zu deformieren. Mit anderen Worten fungiert die Seitenwand 34 als
Mittel für
ein Verhindern der Deformationen der verriegelnden Arme 36.
Darüber
hinaus kann, da die Seitenwand 34 mit den rückhaltenden
Abschnitten 35 ausgebildet ist und auch als Mittel für ein Zurückhalten
der Anschlußpaßstücke 20 funktioniert
bzw. fungiert, die Form bzw. Gestalt der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 im
Vergleich zu dem Fall vereinfacht werden, wo ausschließliche Mittel
ausgebildet sind, um die Deformationen der verriegelnden Arme 36 zu verhindern.
-
Die
Vertiefung bzw. Aussparung 17 für ein wenigstens teilweises
Aufnehmen der vorderen Wand 31, wenn sich die vordere Rückhalteeinrichtung 30 an
der vollständigen
verriegelnden Position (zweiten Position) befindet, ist in der vorderen
Oberfläche
des Gehäuses 10 ausgebildet
und die eine fehlerhafte Montage verhindernden Abschnitte 18, 32,
welche miteinander in Eingriff bringbar sind, nur wenn die vordere
Rückhalteeinrichtung 30 in
der ordnungsgemäßen Orientierung
in das Gehäuse 10 montiert
bzw. angeordnet ist, sind an dem Öffnungsrand bzw. der Öffnungskante
der Vertiefung 17 und dem äußeren Umfangsrand der vorderen
Wand 31 ausgebildet. Dies kann verhindern, daß die vordere Rückhalteeinrichtung 30 in
einer ungeeigneten bzw. falschen Orientierung in das Gehäuse 10 montiert wird.
-
Demgemäß ist bzw.
sind, um einer vorderen Rückhalteeinrichtung
zu ermöglichen,
zuverlässig
in einem verriegelten Zustand gehalten zu werden, wobei eine vordere
Rückhalteeinrichtung 30 an
einer ersten oder zweiten Position oder einer vollständigen oder
teilweisen verriegelnden Position gehalten ist, ein oder mehrere
eingreifende(r) Abschnitt(e) 38, welche(r) an äußeren Oberflächen von
verriegelnden Armen 36 ausgebildet ist bzw. sind, in Eingriff
mit einem oder mehreren teilweisen Verriegelungsabschnitt(en) 15 oder
mehreren gemeinsamen Verriegelungsabschnitten 16 (teilweisen
Verriegelungsabschnitten, vollständigen
Verriegelungsabschnitten). Somit werden, selbst wenn ein oder mehrere
rückstellfähige(r)
deformierende(r) Abschnitt(e) 37 der verriegelnden Arme 36,
insbesondere um den Abstand dazwischen aufzuweiten, aufgrund eines
thermischen Schrumpfens zur Zeit eines Harzformens bzw. -gießens deformiert wird
bzw. werden, weder Bereiche eines Eingriffs der eingreifenden Abschnitte 38 und
der teilweisen Verriegelungsabschnitte 15 noch jene der
eingreifenden Abschnitte 38 und der allgemeinen bzw. gemeinsamen
Verriegelungsabschnitte 16 reduziert. Darüber hinaus
werden ergriffene Teile der eingreifenden Abschnitte 38 und
der teilweisen Verriegelungsabschnitte 15 und jene der
eingreifenden Abschnitte 38 und der gemeinsamen Verriegelungsabschnitte 16 in
Einsetzräumen 14 aufgenommen,
so daß keine
Wahrscheinlichkeit eines Entriegelns der vorderen Rückhalteeinrichtung 30 durch das
Zusammenwirken bzw. -treffen eines externen Materials bzw. Gegenstands
von außen
besteht.
-
<Andere
Ausführungsformen>
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und illustrierte
Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise
sind auch die folgenden Ausführungsformen
durch den technischen Rahmen der vorliegenden Erfindung umfaßt, wie
sie durch die Ansprüche
definiert ist.
- (1) Gemäß der vorliegenden Erfindung
kann ein Paar von verriegelnden bzw. Verriegelungsarmen asymmetrisch
sein und die Anzahl der verriegelnden Arme ist nicht wichtig.
- (2) Gemäß der vorliegenden
Erfindung können die
eingreifenden Abschnitte in der Form von Vertiefungen bzw. Aussparungen
anstelle eines Vorliegens in der Form von Erhebungen bzw. Vorsprüngen vorliegen.
- (3) Gemäß der vorliegenden
Erfindung können die
teilweisen Verriegelungsabschnitte in der Form von Vertiefungen
bzw. Aussparungen anstelle eines Vorliegens in der Form von Vorsprüngen bzw.
Erhebungen vorliegen.
- (4) Gemäß der vorliegenden
Erfindung können die
allgemeinen bzw. gemeinsamen Verriegelungsabschnitte (teilweisen
Verriegelungsabschnitte, vollständigen
Verriegelungsabschnitte) in der Form von Vertiefungen bzw. Aussparungen anstelle
eines Vorliegens in der Form von Vorsprüngen bzw. Erhebungen vorliegen.
- (5) Gemäß der vorliegenden
Erfindung muß die Seitenwand
nicht anschließend
an die bzw. kontinuierlich mit den verriegelnden Arme(n) sein.
- (6) Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann das Gehäuse
ein Vater- bzw. Steckergehäuse
sein, anstatt das Mutter- bzw. Buchsengehäuse zu sein.
- (7) Obwohl für
die vordere Einrichtung gezeigt ist, daß sie auch in dem teilweise
verriegelten Zustand montierbar bzw. anordenbar ist, muß sie nicht
in dem teilweise verriegelten Zustand gemäß der vorliegenden Erfindung
montiert bzw. angeordnet sein.
- (8) Obwohl die verriegelnden Arme nach außen in der vorangehenden Ausführungsform
deformiert bzw. verformt werden, können, wenn von den verriegelnden
Armen erwartet wird, daß sie
nach innen deformiert werden, die eingreifenden Abschnitte an den
inneren Seiten der verriegelnden Arme angeordnet sein und die Verriegelungsabschnitte
können
in ähnlicher
Weise an den Oberflächen
der Einsetzräume
angeordnet sein, um zu den verriegelnden Armen gerichtet zu sein
bzw. zu schauen.
-
- 10
- Gehäuse
- 11
- Hohlraum
- 14
- Einsetzraum
- 15
- teilweiser
Verriegelungsabschnitt
- 16
- gemeinsamer
bzw. allgemeiner
-
- Verriegelungsabschnitt
(teilweiser
-
- Verriegelungsabschnitt,
-
- vollständiger Verriegelungsabschnitt)
- 17
- Vertiefung
bzw. Aussparung
- 18
- eine
fehlerhafte Montage verhindernder
-
- Abschnitt
- 20
- Anschlußpaßstück bzw.
-kontakt
- 30
- vordere
Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung
- 31
- vordere
Wand
- 32
- eine
fehlerhafte Montage verhindernder
-
- Abschnitt
- 34
- Seitenwand
- 35
- rückhaltender
bzw. Rückhalteabschnitt
- 36
- verriegelnder
bzw. Verriegelungsarm
- 38
- eingreifender
bzw. Eingriffsabschnitt