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DE102007039222B4 - Vorrichtung und Verfahren zum Antreiben einer Rotationsbogendruckmaschine - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Antreiben einer Rotationsbogendruckmaschine Download PDF

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DE102007039222B4
DE102007039222B4 DE102007039222.4A DE102007039222A DE102007039222B4 DE 102007039222 B4 DE102007039222 B4 DE 102007039222B4 DE 102007039222 A DE102007039222 A DE 102007039222A DE 102007039222 B4 DE102007039222 B4 DE 102007039222B4
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Reinhard Nerger
Bodo Zirnstein
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Koenig and Bauer AG
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    • B41F13/008Mechanical features of drives, e.g. gears, clutches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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    • B41P2213/00Arrangements for actuating or driving printing presses; Auxiliary devices or processes
    • B41P2213/10Constitutive elements of driving devices
    • B41P2213/25Couplings; Clutches

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Vorrichtung zum Antreiben einer Rotationsbogendruckmaschine mit wenigstens einem Druckwerk (1),
wobei jedes Druckwerk (1) einen mit einem Einzelantrieb (14) gekoppelten Druckformzylinder (7) aufweist, der von einem Bogenführungszylinder (5) verbindenden Räderzug, auf den ein Hauptantrieb (13) wirkt, mechanisch entkoppelt und in vorgebbarer Weise gegenüber den Bogenführungszylindern (5) eigenmotorisch antreibbar ist,
wobei dem Druckformzylinder (7) ein über den Räderzug vom Hauptantrieb (13) über eine Zwischenwelle (18) antreibbares Farbwerk (8) zugeordnet ist, und
am Druckformzylinder (7) ein Zylinderzahnrad (16) fest angeordnet ist,
wobei auf der Zwischenwelle (18) ein erstes Zahnrad (19), das mit dem Zylinderzahnrad (16) kämmt, und fluchtend zu diesem ein zweites, mit dem Räderzug verbundenes Zahnrad (20) angeordnet ist,
wobei zwischen dem erstem Zahnrad (19) und der Zwischenwelle (18) und zwischen dem zweiten Zahnrad (20) und der Zwischenwelle (18) jeweils eine Schaltkupplung (21, 22) angeordnet ist, mit der die Zahnräder (19, 20) wahlweise mit der Zwischenwelle (18) trennbar oder verbindbar sind,
wobei zur Verbindung des Räderzuges mit dem zweiten Zahnrad (20) der Zwischenwelle (18) ein frei drehbar auf der Achse des Druckformzylinders (7) gelagertes Zwischenzahnrad (15) vorgesehen ist,
wobei der Räderzug ein mit einem jeden Druckformzylinder (7) vorgeordneten Gummizylinder (6) verbundenes Zahnrad umfasst, welches jeweils mit dem Zwischenzahnrad (15) im Eingriff ist,
wobei dem Druckformzylinder (7) ein Feuchtwerk (9) zugeordnet ist, das mittels einer Schaltkupplung (26) mit dem Zylinderzahnrad (16) des Druckformzylinders (7) verbindbar und vom Einzelantrieb (14) antreibbar ist und
wobei auf der Zwischenwelle (18) fluchtend beabstandet von dem ersten und zweiten Zahnrad (19, 20) ein drittes Zahnrad (27) angeordnet ist, über das das Farbwerk (8) antreibbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Antreiben einer Rotationsbogendruckmaschine mit wenigstens einem Druck- und/oder Lackwerk, wobei in jedem Druck- und/oder Lackwerk ein eine Druckform tragender Zylinder mit einem Direktantrieb gekoppelt ist.
  • Druckmaschinen verfügen über eine Vielzahl von Einrichtungen, die im Druckbetrieb, Einrichtbetrieb oder Wartungsbetrieb der Druckmaschine angetrieben werden müssen. Bei klassischen Konstellationen werden alle anzutreibenden Einrichtungen einer Druckmaschine von einem so genannten Hauptantrieb der Druckmaschine angetrieben. Alle anzutreibenden Einrichtungen sind dann üblicherweise mechanisch über Getriebe oder Zahnriemen mit dem Hauptantrieb verbunden.
  • Bei anderen Konzepten für Druckmaschinen sind zumindest einige der anzutreibenden Einrichtungen einer Druckmaschine eigenmotorisch angetrieben. So sind aus dem Stand der Technik bereits Antriebe bekannt, bei denen die bisher übliche mechanische Antriebskopplung der Plattenzylinder und/oder Gummizylinder mit dem zentralen Antriebsräderzug permanent aufgehoben ist und diese Rotationskörper jeweils einzeln separat angetrieben werden ( DE 196 23 224 A1 , DE 199 03 869 A1 ).
  • Eine Druckmaschine, deren Druckwerke eigenmotorisch angetriebene Plattenzylinder aufweisen, ist aus der EP 0 834 398 B1 bekannt. Die vom Hauptantrieb angetriebenen Gummizylinder der Druckwerke und die eigenmotorisch angetriebenen Plattenzylinder sind über jeweils eine schaltbare Kupplung koppelbar bzw. entkoppelbar.
  • Aus der EP 0 812 683 A1 ist eine Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial bekannt mit einem steuerbaren Direktantrieb für einen einzeln antreibbaren Zylinder. Von einem zumindest für den Transport des Bogenmaterials mittels Bogenführungszylindern vorgesehenen Räderzug einer Bogendruckmaschine ist ein Plattenzylinder oder ein Gummizylinder entkoppelt mittels Einzelantrieb direkt betreibbar. Durch die einzelnen und unabhängig von den übrigen Zylindern motorisch antreibbaren Plattenzylinder werden neben drucktechnischen Korrekturmöglichkeiten auch weitere Vorgänge wie Plattenwechsel oder Reinigen von Zylindern realisiert. Das dem Plattenzylinder zugeordnete Farbwerk weist wenigstens eine Walze auf, welche mit einem motorischen Direktantrieb antreibbar ist. Alternativ sind bestimmte Farbwerkwalzen antriebseitig mit dem Räderzug über den Hauptantrieb gekoppelt. Nachteilig an dieser Lösung ist, dass die Arbeitsabläufe, insbesondere beim Waschen der Zylinder, einzeln bzw. sequentiell durchgeführt werden müssen.
  • In DE 10 2004 039 588 A1 ist eine Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial beschrieben, bei der durch die Anordnung einer schaltbaren Kupplung das Farbwerk temporär aus dem Hauptantrieb und Räderzug der Bogenführungszylinder getrennt und mit dem direkt angetriebenen, die Druckform tragenden Zylinder gekoppelt wird. Antriebsseitig ist das Farbwerk insbesondere für die Reinigungsprozesse, über den direkt angetriebenen, die Druckform tragenden Zylinder betreibbar. Nach Beendigung der Reinigungsprozesse wird die Antriebsverbindung des Farbwerkes zum direkt angetriebenen, die Druckform tragenden Zylinder getrennt und das Farbwerk wieder mechanisch in den Haupantrieb und Räderzug der Bogenführungszylinder eingekoppelt. Durch die Verwendung nur einer Kupplung sind aber die Möglichkeiten zur Durchführung verschiedener Betriebsvorgänge beschränkt.
  • Einen Antrieb hoher Flexibilität für die wahlweise Durchführung von verschiedenen Betriebsvorgängen wird in DE 10 2005 036 786 B3 vorgeschlagen. Hierfür ist am Druckform tragenden Zylinder ein zweiteilig ausgebildetes Kupplungszahnrad angeordnet. Das Kupplungszahnrad besteht aus zwei Zahnrädern, die in zwei Radebenen angeordnet sind. Weiterhin ist dieser Antrieb mit einem kraftschlüssig wirkenden Schaltkupplungssystem, speziell einer zweiteiligen, einzeln schaltbaren Doppelkupplung ausgeführt. Bei eventuellem Ausfall des Einzelantriebes ermöglicht das Schaltkupplungssystem den Antrieb des die Druckform tragenden Zylinders mittels Hauptantrieb. Das Schaltsystem weist aber einen komplizierten Aufbau auf. Da es am Wellenzapfen des die Druckform tragenden Zylinders angeordnet ist, muss es in relativ großer Dimensionierung und mit großer Präzision ausgeführt werden.
  • Aus der DE 100 46 368 A1 ist eine Druckeinheit einer Rollendruckmaschine bekannt.
  • Aus der DE 10 2006 030 597 A1 ist ein Antrieb für eine Offsetdruckmaschine bekannt, wobei Hilfsmotoren eingesetzt werden.
  • Aus der DE 10 2004 022 889 A1 ist eine Vorrichtung zum Antrieb einer Feuchtauftragwalze in Rotations-Druckmaschinen bekannt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung einer hohen Flexibilität bei der Durchführung von Betriebsvorgängen eine kostengünstige Antriebslösung vorzuschlagen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des 1. oder 3. Anspruchs und ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Verfahrensanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, dass eine Druckmaschine mit hoher Flexibilität bereitgestellt werden kann. Betriebsvorgänge sind vorzugsweise gleichzeitig bzw. zumindest phasenversetzt durchführbar.
  • Durch die Anordnung einer Zwischenwelle wird die Möglichkeit geschaffen, klein dimensionierte und damit sowohl Kosten sparende als auch Platz sparende Schaltsysteme einzusetzen. Die Kupplungsprozesse lassen sich dadurch effektiver gestalten.
  • Auf der Zwischenwelle sind zwei Schaltkupplungen angeordnet. Die Schaltkupplungen werden vorzugsweise pneumatisch betätigbar ausgeführt. Als Bauform kommen Lamellenkupplungen oder Zahnkupplungen in Frage. Die Kupplungen sind von einer Steuereinrichtung je nach gewählter Betriebsart betätigbar.
  • Bei parallel ablaufenden Waschvorgängen mit bedarfsweise einstellbaren Waschgeschwindigkeiten ist nicht nur eine kurze Reinigungszeit erzielbar, sondern auch eine hohe Reinigungsqualität.
  • Bei Ausfall eines Einzelantriebes des die Druckform tragenden Zylinders ermöglicht das Schaltungssystem, durch eine mechanische Verbindung den zuvor einzeln angetriebenen Zylinder mit dem Antriebsräderzug und Hauptantrieb der Druckmaschine weiter zu betreiben.
  • Weiterhin kann bei derselben Schaltstellung in einem nicht am Druck beteiligten Druckwerk einer Mehrfarbendruckmaschine der Einzelantrieb für den Plattenzylinder genutzt werden, um ein Bremsmoment in den Räderzug einzuspeisen. Der Einzelantrieb wird hierfür so angesteuert, dass im Wesentlichen eine gleichmäßige Verspannung des die Druckmaschine antreibenden Zahnrädergetriebes gewährleistet ist. Lastmomentabhängige Druckfehler in nicht am Druck beteiligten Druckwerken, verursacht durch fehlende Farbspaltung und fehlende Reibkräfte, können mit der Erfindung sicher vermieden und die Druckqualität spürbar verbessert werden.
  • Bei dieser Betriebsweise eines Druckwerkes sind das Farbwerk und das Feuchtwerk vom Plattenzylinder abgestellt, d.h. der Druckkontakt zwischen den Walzen und dem Plattenzylinder ist aufgehoben. Vorteilhafterweise kann das Farbwerk durch eine zusätzliche Kupplung vom Getriebezug abgekoppelt und damit stillgesetzt werden.
  • Im Folgenden soll die Erfindung beispielhaft erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen stellen dabei dar:
    • 1: Schematische Darstellung einer Bogendruckmaschine
    • 2: Antriebsschema für ein Druckwerk einer Bogendruckmaschine mit Plattenzylindereinzelantrieb
    • 3: Antriebsschema für ein Druckwerk mit abkoppelbarem Farbwerk
  • In 1 ist eine Bogendruckmaschine mit einem Bogenanleger 3, mehreren Druckwerken 1, einem Lackwerk 2 sowie einer Auslage 4 dargestellt. Jedes Druckwerk 1 besteht aus einem als Druckzylinder ausgebildeten Bogenführungszylinder 5, einem Gummizylinder 6 und einem Plattenzylinder 7. Dem Plattenzylinder 7 ist ein Farbwerk 8 und bei Bedarf in Drehrichtung des Plattenzylinders 7 vor dem Farbwerk 8 ein Feuchtwerk 9 zugeordnet.
  • Das Lackwerk 2 besteht aus einer Dosiereinrichtung 10, einer Lackauftragswalze 11 und einem Lackformzylinder 12.
  • Der Bogentransport erfolgt durch die Bogenführungszylinder 5. Der Antrieb erfolgt über den zentralen Räderzug des Hautantriebes 13. Ebenso sind Gummizylinder 6 und Farbwerk 8 an den zentralen Räderzug des Hauptantriebes 13 gekoppelt. Die Plattenzylinder 7 und Lackformzylinder 12 sind vom zentralen Räderzug entkoppelt durch einen Einzelantrieb 14 einzeln antreibbar.
  • Jedem Gummizylinder 6, jedem Plattenzylinder/Druckformzylinder 7 und jedem Lackformzylinder 12 kann eine Reinigungsvorrichtung zugeordnet werden. Jedes Farbwerk 8 weist eine Farbwerkswascheinrichtung auf (nicht dargestellt).
  • In 2 ist das Antriebsschema für ein Druckwerk 1 einer Rotationsbogendruckmaschine dargestellt.
  • Der als Druckzylinder ausgebildete Bogenführungszylinder 5 und der Gummizylinder 6 sind mittels Räderzug und Hauptantrieb 13 antreibbar.
  • Der Plattenzylinder 7 ist vom Räderzug und Hauptantrieb 13 entkoppelt durch einen Einzelantrieb 14 antreibbar. Von dem Einzelantrieb 14 ist nur der Antriebsmotor dargestellt. Der Einzelantrieb 14 weist einen lösbar endseitig am Plattenzylinder 7 angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell lösbar fixierten Stator auf. Von dem dem Plattenzylinder 7 zugeordneten Farbwerk 8 ist zumindest eine Farbwerkwalze 17 vom Räderzug und Hauptantrieb 13 antreibbar.
  • Am Plattenzylinder 7 ist in einer ersten Radebene ein Zwischenzahnrad 15 frei drehbar angeordnet und in einer zweiten Radebene ein Zylinderzahnrad 16 fest angeordnet. Das Zwischenzahnrad 15 ist Bestandteil des durchgehenden Räderzuges, der druckwerkübergreifend alle zentral anzutreibenden Zylinder, Walzen und Trommeln verbindet und auf dem der Eintrieb vom Hauptantrieb 13 einspeisbar ist.
  • Zwischen dem Plattenzylinder 7 und der Farbwerkwalze 17 des Farbwerkes 8, vorzugsweise ein Reibzylinder, ist eine Zwischenwelle 18 angeordnet, an der ein erstes Zahnrad 19 und ein zweites Zahnrad 20 derart frei drehbar angeordnet ist, dass das Zylinderzahnrad 16 am Plattenzylinder 7 mit dem ersten Zahnrad 19 an der Zwischenwelle 18 und das Zwischenzahnrad 15 am Plattenzylinder 7 mit dem zweiten Zahnrad 20 an der Zwischenwelle 18 im Eingriff ist.
  • An der Zwischenwelle 18 ist fluchtend beabstandet vom ersten Zahnrad 19 eine erste Schaltkupplung 21 und fluchtend beabstandet vom zweiten Zahnrad 20 eine zweite Schaltkupplung 22 fest angeordnet. Die Schaltkupplungen 21 und 22 sind im Ausführungsbeispiel als pneumatische Zahnkupplungen ausgeführt.
  • Ein drittes Zahnrad 23 ist mit der Zwischenwelle 18 fest verbunden. Dieses dritte Zahnrad 23 ist im Eingriff mit einem nachgeordneten Zahnrad zum Antreiben des Farbwerkes 8. Das Zylinderzahnrad 16 am Plattenzylinder 7 ist in Eingriff mit einem Zahnrad 24 auf der Antriebswelle der Feuchtauftragswalze 25. Eine Schaltkupplung 26 - zugeordnet dem Zahnrad 24 auf der Antriebswelle der Feuchtauftragswalze 25 - ermöglicht das An- oder Abkoppeln des Einzelantriebes 14 an das Feuchtwerk 9. Diese Schaltkupplung 26 ist im Ausführungsbeispiel als pneumatische Lamellenkupplung ausgeführt.
  • In 3 ist das Antriebsschema für ein Druckwerk 1 mit einem über eine Farbwerkwalze 17 antreibbaren Farbwerk 8 dargestellt, mit dem wahlweise die Farbwerkwalze 17 von der Zwischenwelle 18 abgekoppelt und stillgesetzt werden kann. Beabstandet vom ersten und zweiten Zahnrad 19, 20 ist ein drittes Zahnrad 27 frei drehbar auf der Zwischenwelle 18 angeordnet. Dieses dritte Zahnrad 27 ist im Eingriff mit einem nachgeordneten Zahnrad zum Antreiben der Farbwerkwalze 17. Auch dem dritten Zahnrad 27 ist an der Zwischenwelle 18 eine Schaltkupplung 28 zugeordnet.
  • Zur Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung:
  • In einer ersten Schaltstellung ist die erste Schaltkupplung 21 der Zwischenwelle 18 zum ersten Zahnrad 19 ausgekuppelt und die zweite Schaltkupplung 22 zum zweiten Zahnrad 20 eingekuppelt. Hierbei wird der über das zweite Zahnrad 20 vom Hauptantrieb 13 und Räderzug kommende Eintrieb auf eine Farbwerkwalze 17 des Farbwerkes 8 eingespeist. Der Plattenzylinder 7 wird mittels Einzelantrieb 14 angetrieben.
  • Diese Schaltstellung wird vorzugsweise für den Druckbetrieb genutzt.
  • Soll zusammen mit einem Feuchtwerk 9 gedruckt werden, wird zusätzlich die Schaltkupplung 26 auf der Feuchtauftragswalze 25 eingekuppelt.
  • Dadurch wird das Antriebsmoment des Einzelantriebes 14 zum Feuchtwerk 9 weitergeleitet. Wird z.B. im Trockenoffsetverfahren gedruckt, bleibt die Schaltkupplung 26 ausgekoppelt.
  • Bei Druckunterbrechung ist in dieser Schaltstellung vorzugsweise ein Druckplattenwechsel realisierbar.
  • In einer zweiten Schaltstellung ist die zweite Schaltkupplung 22 der Zwischenwelle 18 zum zweiten Zahnrad 20 ausgekuppelt und die erste Schaltkupplung 21 zum ersten Zahnrad 19 eingekuppelt. Hierbei wird der über das erste Zahnrad 19 vom Einzelantrieb 14 kommende Eintrieb auf eine Walze des Farbwerkes 8 eingespeist.
  • Diese Schaltstellung wird vorzugsweise für den Reinigungsprozess genutzt.
  • Das Farbwerk 8 kann in dieser Schaltstellung parallel zum Gummizylinder 6 und/oder zum als Druckzylinder ausgebildeten Bogenführungszylinder 5 gewaschen werden.
  • Dabei werden die zu reinigenden Walzen des Farbwerkes 8 synchron mit dem Plattenzylinder 7 und bei Bedarf die Feuchtauftragswalze 25 in einer ersten Umfangsgeschwindigkeit angetrieben und die mittels Räderzug angetriebenen Zylinder (Gummizylinder 6, Druckzylinder 5) zur Reinigung mit einer zweiten Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Nach Abschluss des Waschprozesses wird die temporäre Kopplung des direkt angetriebenen Plattenzylinders 7 mit einer Walze des Farbwerkes 8 getrennt und wieder die erste Schaltstellung für den Druckbetrieb realisiert.
  • Diese Schaltstellung kann auch zum Farbe einlaufen lassen genutzt werden.
  • In einer dritten Schaltstellung ist sowohl die erste Schaltkupplung 21 als auch die zweite Schaltkupplung 22 der Zwischenwelle 18zum ersten Zahnrad 19 und zum Zahnrad 20 ausgekuppelt. Das erste Zahnrad 19 und das zweite Zahnrad 20 der Zwischenwelle 18 auf die ein Antrieb vom Hauptantrieb 13 oder vom Einzelantrieb 14 eingespeist wird, drehen frei mit und übertragen den Antrieb nicht weiter.
  • Variante: Schaltkupplung 26 ist eingekuppelt.
  • In dieser Schaltstellung ist das Farbwerk 8 stillgesetzt und das Feuchtwerk 9 angetrieben. Diese Schaltstellung wird vorzugsweise für das Vorfeuchten des Bedruckstoffes im in Transportrichtung ersten Druckwerk 1 gewählt. Die dem ersten Druckwerk 1 folgenden Druckwerke 1 sind auf Druckbetrieb eingestellt.
  • Variante: Schaltkupplung 26 ist ausgekuppelt.
  • In dieser Schaltstellung ist das Farbwerk 8 und das Feuchtwerk 9 stillgesetzt.
  • Der Einzelantrieb 14 treibt den Plattenzylinder 7 an.
  • In einer vierten Schaltstellung ist sowohl die erste Schaltkupplung 21 als auch die zweite Schaltkupplung 22 der Zwischenwelle 18 zum ersten Zahnrad 19 und zum zweiten Zahnrad 20 eingekuppelt.
  • In dieser Schaltstellung können der Plattenzylinder 7, das Farbwerk 8 und bei Bedarf die Feuchtauftragswalze 25 des Feuchtwerks 9 vom Hauptantrieb 13 über den Räderzug angetrieben werden.
  • Diese Schaltstellung kann z.B. bei Ausfall des Einzelantriebes 14 für den Druckbetrieb genutzt werden.
  • Der Motor des direkt angetriebenen Plattenzylinders 7 ist dabei stromlos und dreht frei mit.
  • Diese Schaltstellung ist auch geeignet, um ein Bremsmoment bei einem nicht am Druck beteiligten Druckwerk 1 in den Räderzug einzuspeisen.
  • Bei dieser Betriebsweise ist das Farbwerk 8 abgewählt und vom Plattenzylinder 7 abgestellt, so dass keine Druckfarbe auf den Plattenzylinder 7 übertragen wird. Das Farbwerk 8 wird aber weiter angetrieben. Um eine Beschädigung der Walzen des Farbwerkes 8 zu vermeiden, muss Drucköl oder Walzenpaste eingebracht werden. Soll bei einem nachfolgenden Druckauftrag das Druckwerk 1 wieder in den Druckbetrieb integriert werden, so muss das Drucköl oder die Walzenpaste aufwändig entfernt werden.
  • Von Vorteil ist deshalb ein Antriebsschema gemäß 3. Die vierte Schaltstellung der beiden Schaltkupplungen 21, 22 kann nun mit einer ausgekuppelten dritten Schaltkupplung 28 kombiniert werden. In dieser Schaltstellung ist das Farbwerk 8 stillgesetzt. Mit dem Einzelantrieb 14 wird ein Bremsmoment in den Räderzug eingespeist.
  • Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
  • 1
    Druckwerk
    2
    Lackwerk
    3
    Bogenanleger
    4
    Auslage
    5
    Bogenführungszylinder
    6
    Gummizylinder
    7
    Druckformzylinder, Plattenzylinder
    8
    Farbwerk
    9
    Feuchtwerk
    10
    Dosiereinrichtung
    11
    Lackauftragswalze
    12
    Lackformzylinder
    13
    Hauptantrieb
    14
    Einzelantrieb
    15
    Zwischenzahnrad
    16
    Zylinderzahnrad
    17
    Farbwerkwalze
    18
    Zwischenwelle
    19
    Zahnrad
    20
    Zahnrad
    21
    Schaltkupplung
    22
    Schaltkupplung
    23
    Zahnrad
    24
    Zahnrad
    25
    Feuchtauftragswalze
    26
    Schaltkupplung
    27
    Zahnrad
    28
    Schaltkupplung

Claims (16)

  1. Vorrichtung zum Antreiben einer Rotationsbogendruckmaschine mit wenigstens einem Druckwerk (1), wobei jedes Druckwerk (1) einen mit einem Einzelantrieb (14) gekoppelten Druckformzylinder (7) aufweist, der von einem Bogenführungszylinder (5) verbindenden Räderzug, auf den ein Hauptantrieb (13) wirkt, mechanisch entkoppelt und in vorgebbarer Weise gegenüber den Bogenführungszylindern (5) eigenmotorisch antreibbar ist, wobei dem Druckformzylinder (7) ein über den Räderzug vom Hauptantrieb (13) über eine Zwischenwelle (18) antreibbares Farbwerk (8) zugeordnet ist, und am Druckformzylinder (7) ein Zylinderzahnrad (16) fest angeordnet ist, wobei auf der Zwischenwelle (18) ein erstes Zahnrad (19), das mit dem Zylinderzahnrad (16) kämmt, und fluchtend zu diesem ein zweites, mit dem Räderzug verbundenes Zahnrad (20) angeordnet ist, wobei zwischen dem erstem Zahnrad (19) und der Zwischenwelle (18) und zwischen dem zweiten Zahnrad (20) und der Zwischenwelle (18) jeweils eine Schaltkupplung (21, 22) angeordnet ist, mit der die Zahnräder (19, 20) wahlweise mit der Zwischenwelle (18) trennbar oder verbindbar sind, wobei zur Verbindung des Räderzuges mit dem zweiten Zahnrad (20) der Zwischenwelle (18) ein frei drehbar auf der Achse des Druckformzylinders (7) gelagertes Zwischenzahnrad (15) vorgesehen ist, wobei der Räderzug ein mit einem jeden Druckformzylinder (7) vorgeordneten Gummizylinder (6) verbundenes Zahnrad umfasst, welches jeweils mit dem Zwischenzahnrad (15) im Eingriff ist, wobei dem Druckformzylinder (7) ein Feuchtwerk (9) zugeordnet ist, das mittels einer Schaltkupplung (26) mit dem Zylinderzahnrad (16) des Druckformzylinders (7) verbindbar und vom Einzelantrieb (14) antreibbar ist und wobei auf der Zwischenwelle (18) fluchtend beabstandet von dem ersten und zweiten Zahnrad (19, 20) ein drittes Zahnrad (27) angeordnet ist, über das das Farbwerk (8) antreibbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem dritten Zahnrad (27) und der Zwischenwelle (18) eine dritte Schaltkupplung (28) angeordnet ist, mit der das dritte Zahnrad (27) wahlweise mit der Zwischenwelle (18) verbindbar oder trennbar ist.
  3. Vorrichtung zum Antreiben einer Rotationsbogendruckmaschine mit wenigstens einem Lackwerk (2), wobei jedes Lackwerk (2) einen mit einem Einzelantrieb (14) gekoppelten Lackformzylinder (12) aufweist, der von einem Bogenführungszylinder (5) verbindenden Räderzug, auf den ein Hauptantrieb (13) wirkt, mechanisch entkoppelt und in vorgebbarer Weise gegenüber den Bogenführungszylindern (5) eigenmotorisch antreibbar ist, wobei dem Lackformzylinder (12) ein über den Räderzug vom Hauptantrieb (13) über eine Zwischenwelle (18) antreibbares Lackwerk (2) zugeordnet ist, und am Lackformzylinder (12) ein Zylinderzahnrad (16) fest angeordnet ist, wobei auf der Zwischenwelle (18) ein erstes Zahnrad (19), das mit dem Zylinderzahnrad (16) kämmt, und fluchtend zu diesem ein zweites, mit dem Räderzug verbundenes Zahnrad (20) angeordnet ist, wobei zwischen dem erstem Zahnrad (19) und der Zwischenwelle (18) und zwischen dem zweiten Zahnrad (20) und der Zwischenwelle (18) jeweils eine Schaltkupplung (21, 22) angeordnet ist, mit der die Zahnräder (19, 20) wahlweise mit der Zwischenwelle (18) trennbar oder verbindbar sind, wobei zur Verbindung des Räderzuges mit dem zweiten Zahnrad (20) der Zwischenwelle (18) ein frei drehbar auf der Achse des Lackformzylinders (12) gelagertes Zwischenzahnrad (15) vorgesehen ist und wobei der Räderzug ein mit einem jedem Lackformzylinder (12) benachbarten Bogenführungszylinder (5) verbundenes Zahnrad umfasst, welches jeweils mit dem Zwischenzahnrad (15) im Eingriff ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkupplungen (21, 22, 26, 27) pneumatische Kupplungen sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkupplungen (21, 22, 26, 27) mit einer Steuerungseinrichtung gekoppelt sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuerungseinrichtung eine erste Schaltstellung einstellbar ist, bei der die erste Schaltkupplung (21) der Zwischenwelle (18) zum ersten Zahnrad (19) ausgekuppelt und die zweite Schaltkupplung (22) zum zweiten Zahnrad (20) eingekuppelt ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuerungseinrichtung eine zweite Schaltstellung einstellbar ist, bei der die zweite Schaltkupplung (22) der Zwischenwelle (18) zum zweiten Zahnrad (20) ausgekuppelt und die erste Schaltkupplung (21) zum ersten Zahnrad (19) eingekuppelt ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuerungseinrichtung eine dritte Schaltstellung einstellbar ist, bei der sowohl die erste Schaltkupplung (21) als auch die zweite Schaltkupplung (22) der Zwischenwelle (18) zum ersten Zahnrad (19) und zum zweiten Zahnrad (20) ausgekuppelt sind.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuerungseinrichtung eine vierte Schaltstellung einstellbar ist, bei der sowohl die erste Schaltkupplung (21) als auch die zweite Schaltkupplung (22) der Zwischenwelle (18) zum ersten Zahnrad (19) und zweiten Zahnrad (20) eingekuppelt sind.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuerungseinrichtung die vierte Schaltstellung und die dritte Schaltkupplung (28) steuerbar ist, bei der sowohl die erste Schaltkupplung (21) als auch die zweite Schaltkupplung (22) der Zwischenwelle (18) zum ersten Zahnrad (19) und zweiten Zahnrad (20) eingekuppelt sind und die dritte Schaltkupplung (28) der Zwischenwelle (18) zum dritten Zahnrad (27) ausgekuppelt ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwelle (18) zwischen einem Plattenzylinder (7) und einer Farbwerkwalze (17), vorzugsweise einem Reibzylinder, des Farbwerkes (8) angeordnet ist.
  12. Verfahren zum Antreiben einer Rotationsbogendruckmaschine mit wenigstens einem Druckwerk (1) und/oder Lackwerk (2), wobei jedes Druck- /Lackwerk (1, 2) einen mit einem Einzelantrieb (14) gekoppelten Druckform-/ Lackformzylinder (7, 12) aufweist, der von einem Bogenführungszylinder (5) verbindenden Räderzug, auf den ein Hauptantrieb (13) wirkt, mechanisch entkoppelt und in vorgebbarer Weise gegenüber den Bogenführungszylindern (5) eigenmotorisch antreibbar ist, wobei dem Druckform-/ Lackformzylinder (7, 12) ein über den Räderzug vom Hauptantrieb (13) über eine Zwischenwelle (18) antreibbares Farbwerk (8) oder ein über den Räderzug vom Hauptantrieb (13) über eine Zwischenwelle (18) antreibbares Lackwerk (2) zugeordnet ist, und am Druckform-/ Lackformzylinder (7, 12) ein Zylinderzahnrad (16) fest angeordnet ist, wobei auf der Zwischenwelle (18) ein erstes Zahnrad (19), das mit dem Zylinderzahnrad (16) kämmt, und fluchtend zu diesem ein zweites, mit dem Räderzug verbundenes Zahnrad (20) angeordnet ist, wobei zwischen dem erstem Zahnrad (19) und der Zwischenwelle (18) und zwischen dem zweiten Zahnrad (20) und der Zwischenwelle (18) jeweils eine Schaltkupplung (21, 22) angeordnet ist, mit der die Zahnräder (19, 20) wahlweise mit der Zwischenwelle (18) trennbar oder verbindbar sind, wobei die Schaltkupplungen (21, 22) mit einer Steuerungseinrichtung gekoppelt sind und - mit der Steuerungseinrichtung eine erste Schaltstellung einstellbar ist, bei der die erste Schaltkupplung (21) der Zwischenwelle (18) zum ersten Zahnrad (19) ausgekuppelt und die zweite Schaltkupplung (22) zum zweiten Zahnrad (20) eingekuppelt ist und - mit der Steuerungseinrichtung eine zweite Schaltstellung einstellbar ist, bei der die zweite Schaltkupplung (22) der Zwischenwelle (18) zum zweiten Zahnrad (20) ausgekuppelt und die erste Schaltkupplung (21) zum ersten Zahnrad (19) eingekuppelt ist und - mit der Steuerungseinrichtung eine dritte Schaltstellung einstellbar ist, bei der sowohl die erste Schaltkupplung (21) als auch die zweite Schaltkupplung (22) der Zwischenwelle (18) zum ersten Zahnrad (19) und zum zweiten Zahnrad (20) ausgekuppelt sind und - mit der Steuerungseinrichtung eine vierte Schaltstellung einstellbar ist, bei der sowohl die erste Schaltkupplung (21) als auch die zweite Schaltkupplung (22) der Zwischenwelle (18) zum ersten Zahnrad (19) und zweiten Zahnrad (20) eingekuppelt sind.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schaltstellung für den Druckbetrieb genutzt wird und/oder dass bei Druckunterbrechung in dieser Schaltstellung ein Druckplattenwechsel realisierbar ist.
  14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schaltstellung für einen Reinigungsprozess und/oder zum Farbe einlaufen lassen genutzt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Schaltstellung für das Vorfeuchten des Bedruckstoffes im in Transportrichtung ersten Druckwerk (1) gewählt wird oder in dieser Schaltstellung der Einzelantrieb (14) den Plattenzylinder (7) antreibt.
  16. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Schaltstellung bei Ausfall des Einzelantriebes (14) für den Druckbetrieb genutzt wird und/oder um ein Bremsmoment bei einem nicht am Druck beteiligten Druckwerk (1) in den Räderzug einzuspeisen.
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