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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung befasst sich mit einer elektronischen Steuereinheit
(ECU: Electronic Control Unit) und betrifft im Spezielleren ein
Gehäuse einer
elektronischen Steuereinheit, das wasserdichte Eigenschaften aufweist
und sich in kompakterer Weise ausbilden lässt, sowie auf einen elektrischen
Verbinder zum Bilden dieses Gehäuses
einer elektronischen Steuereinheit.
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Eine
in einem Fahrzeug vorgesehene elektronische Steuereinheit zum Steuern
des Motors und der dergleichen ist gelegentlich im Motorraum angebracht.
Auf Grund dieser Tatsache weisen das Gehäuse und der elektrische Verbinder,
die die elektronische Steuereinheit bilden, eine wasserdichte Ausbildung
auf. Elektronische Steuereinheite oder elektrische Verbinder mit
wasserdichter Ausbildung sind bereits in den Patentveröffentlichungen
1 bis 4 vorgeschlagen worden.
- Patentveröffentlichung 1: Japanische Patentveröffentlichung
Nr. H 10-172643A .
- Patentveröffentlichung
2: Japanische Patentveröffentlichung
Nr. H 10-340755A .
- Patentveröffentlichung
3: Japanische Patentveröffentlichung
Nr. 2004-186039A .
- Patentveröffentlichung
4: Japanische Patentveröffentlichung
Nr. 2006-100252A .
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Als
ein Beispiel wird die in der Patentveröffentlichung 4 offenbarte elektronische
Steuereinheit an Hand der 11 beschrieben.
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In 11 ist
ein Gehäuse 101 aus
einem unteren Gehäuseteil 102 als
Basisplatte und einem oberen Gehäuseteil 103 als
Abdeckung gebildet. Beispielsweise handelt es sich bei dem aus Aluminiumdruckguss
gebildeten unteren Gehäuseteil 102 um ein
rechteckiges, flaches Plattenelement, und beispielsweise handelt
es sich bei dem aus Harzmaterial gebildeten oberen Gehäuseteil 103 um
ein kastenförmiges
Element mit einer Öffnung
an seiner Bodenseite. Die Montage erfolgt dann in einer derartigen
Weise, dass die Öffnung
des oberen Gehäuseteils 103 durch
das untere Gehäuseteil 102 geschlossen
wird.
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In
dem Gehäuse 101 ist
eine Leiterplatte 110 gehalten, auf der elektronische Teile
(nicht dargestellt) angebracht sind. Ferner ist an der linken Seite des
kastenförmigen
Gehäuses 101 eine Öffnung zum Anbringen
des Verbinders ausgebildet.
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Ein
Verbinder 120 ist in einer derartigen Weise angebracht,
dass ein wasserdichtes Dichtungsmaterial 130 in einem Spalt
in der an dem Gehäuse 101 vorgesehenen Öffnung 104 zwischengeordnet (eingefüllt) ist.
Der Verbinder 120 stellt eine Zwischenverbindung der elektronischen
Teile auf der Leiterplatte 110 in dem Gehäuse 101 mit
externen Vorrichtungen über
Kontakte 122 her.
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Der
Verbinder 120 weist eine große Anzahl von Kontakten 122 auf,
die an einem Verbinderhauptkörper 121 aus
Harzmaterial angebracht sind. Der Verbinderhauptkörper 121 besitzt
einen kleineren Teil 121a, der im Inneren der Öffnung 104 in
dem Gehäuse 101 angeordnet
ist, sowie einen größeren Teil 121b,
der außerhalb
von dem Gehäuse 101 angeordnet
ist. Das eine Ende der Kontakte 122 ist in einem durch
die Leiterplatte 110 in dem Gehäuse 101 eingeführten Zustand
verlötet.
Ferner ragt das andere Ende der Kontakte 122 von der Innenwand
eines an dem größeren Teil 121b ausgebildeten
konkaven Teils 123 weg. Durch Ansetzen und Einführen einer Verbinderhaupteinheit 141 eines
komplementären Verbinders 140 in
den konkaven Teil 123 des Verbinders 120 werden
dann die Kontakte 122 des Verbinders 120 und die
Aufnahmeeinrichtungen 142 des komplementären Verbinders 140 miteinander
in Eingriff gebracht und elektrisch miteinander verbunden.
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Ein
Flansch (Erhebung) 124 ist weiter im Inneren (in dem Gehäuse 101)
als die Öffnung 104 an der äußeren peripheren
Oberfläche
des kleineren Teils 121a des Verbinderhauptkörpers 121 vorgesehen.
Eine Nut zum Einfüllen
von Dichtungsmaterial (eine Dichtungs-Nut) ist durch den größeren Teil 121b des
Verbinderhauptkörpers 121 und
diesen Flansch (Erhebung) 124 gebildet. Als wasserdichtes Dichtungsmaterial 130 kann
ein wasserdichtes Dichtungsmaterial des Typs verwendet werden, bei
dem es sich um flüssigen
Klebstoff handelt. Im Inneren der Öffnung 104 ist das
wasserdichte Dichtungsmaterial 130 in der Dichtungs-Nut
angeordnet. Ein Herausfließen
des wasserdichten Dichtungsmaterials 130 nach außen ist
durch den größeren Teil 121b des
Verbinders 120 verhindert. Ferner ist auch ein Hineinfließen des
wasserdichten Dichtungsmaterials 130 ins Innere durch den
Flansch (Erhebung) 124 verhindert. Beispiele für das Material
des wasserdichten Dichtungsmaterials 130 des Typs, bei
dem flüssiger
Klebstoff verwendet wird, beinhalten Silikongummi, Butylgummi und
dergleichen.
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Die
elektronische Steuereinheit der Patentveröffentlichung 4 weist
das spezielle Merkmal eines Anschlagfortsatzes 150 auf,
der in integraler Weise mit dem zentralen Teil der Deckenfläche der Öffnung 104 an
dem das Gehäuse 101 bildenden
oberen Gehäuseteil 103 ausgebildet
ist. Dieser Fortsatz 150 hat eine kreiskegelförmige oder
pyramidenförmige
Formgebung, deren Querschnitt in Richtung zur Spitze hin (nach unten)
kleiner wird. Die Spitze bzw. das Ende des Anschlagfortsatzes 150 steht
mit der oberen Oberfläche
des kleineren Teils 121a des Verbinderhauptkörpers 121 an
dem Verbinder 120 in Kontakt.
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Wenn
die Temperatur im Inneren des Gehäuses 101 rasch absinkt,
weil diese elektronische Steuereinheit nass wird oder dergleichen,
und der Innendruck niedriger wird als der Außendruck (wenn ein Unterdruckzustand
entsteht), steht der in integraler Weise mit dem Gehäuse 101 (oberes
Gehäuseteil 103)
an der Öffnung 104 ausgebildete
Fortsatz (Anschlag) 150 mit der oberen Oberfläche des
kleineren Teils 121a des Verbinders 120 in Kontakt
und stützt diese
ab. Dadurch ist es möglich,
ein Einsinken des wasserdichten Dichtungsmaterials 130 an
dem der Öffnung 104 entsprechenden
Deckenteil des oberen Gehäuseteils 103 zu
verhin dern, und in dem wasserdichten Dichtungselement 130 erzeugte
Spannungen lassen sich abschwächen.
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Bei
elektronischen Steuereinheiten, die in Motorräumen angebracht werden, besteht
jedoch konstant ein Bedarf für
eine kompaktere Größe auf Grund
der Relation zu anderen in dem Motorraum untergebrachten Vorrichtungen.
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Die
vorliegende Erfindung wurde auf der Basis einer solchen technischen
Problematik geschaffen, und ihre Aufgabe besteht in der Schaffung
eines Gehäuses
einer elektronischen Steuereinheit, das sich unter Aufrechterhaltung
seiner wasserdichten Eigenschaften in kompakterer Weise ausbilden
lässt, sowie
in der Schaffung eines elektrischen Verbinders zur Verwendung bei
diesem Gehäuse
einer elektronischen Steuereinheit.
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Mittel zum Lösen der
Problematik
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Wie
in 11 gezeigt ist, ist bei der herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit das Ende (in der Zeichnung das linke
Ende) der Leiterplatte 110 auf der Seite des Verbinders 120 weiter
im Inneren des Gehäuses 101 angeordnet
als der Flansch 124. Daher muss die Länge des Gehäuses 101 ausgehend
von der Position des Flansches 124 ebenso groß wie die
Länge der
Leiterplatte 110 oder größer als diese ausgebildet sein.
Wenn es in der 11 dargestellten Weise bei der
herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit möglich
ist, die Montageposition der Leiterplatte 110 in Bezug
auf die Zeichnung nach links zu bewegen, lässt sich die Länge des
Gehäuses 101 um
diesen Betrag verkürzen.
Das Vorhandensein des Flansches 124 lässt dies jedoch nicht zu.
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Die
Konfiguration des Verbinders C der Leiterplatte S und des Gehäuses H,
wie diese bei der herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit vorhanden sind, ist schematisch in 8A dargestellt.
Die Position des oberseitigen Dichtungsteils und die Position des
bodenseitigen Dichtungsteils stimmen in der Vertikalrichtung für den Verbinder
C und das Gehäuse
H mit der Position der herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit überein.
Zum Erzielen der Dichtungsfunktion des Verbin ders C und des Gehäuses H handelt
es sich jedoch hierbei nicht um eine wesentliche Ausbildung. In
Anbetracht dieser Tatsache hatten die Erfinder der vorliegenden
Erfindung die Idee, den vertikalen Dichtungsteil in der Einführ- und
Entnahmerichtung des Verbinders C in der Zeichnung zu versetzen.
Dies ist in 8B veranschaulicht. Mit anderen
Worten, besteht durch Versetzen des unterseitigen Dichtungsteils
in der Zeichnung nach links (vordere Endseite des Verbinders C) in
Relation zu dem oberseitigen Dichtungsteil die Möglichkeit, die Leiterplatte
S hinsichtlich ihrer Montageposition nach links zu verlagern. Dadurch
lässt sich
die Länge
des Gehäuses
H verkürze,
und auf diese Weise ist eine kompaktere Ausbildung der elektronischen
Steuereinheit möglich.
Auch kann bei Verwendung der gleichen Länge des Gehäuses H eine längere Leiterplatte
S verwendet werden.
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Das
Gehäuse
einer elektronischen Steuereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung
basiert auf der vorstehend beschriebenen Idee und ist dadurch gekennzeichnet,
dass sie eine Leiterplatte, ein Gehäuseelement zum Halten der Leiterplatte,
das eine Öffnung
an der einen Endseite der Leiterplatte aufweist, sowie einen Verbinder
mit einer Mehrzahl von mit der Leiterplatte elektrisch verbundenen
Kontakten besitzt, der mit der vorderen Endseite versehen ist und
sich von der zur Außenseite
des Gehäuseelements
hin freiliegenden Öffnung
weg erstreckt sowie dadurch, dass der Verbinder einen mit der Öffnung verbundenen
Dichtungsteil aufweist, wobei der Dichtungsteil einen auf der einen
Oberflächenseite
der Leiterplatte ausgebildeten ersten Dichtungsteil sowie einen
auf der anderen Oberflächenseite
der Leiterplatte ausgebildeten zweiten Dichtungsteil beinhaltet und
der zweite Dichtungsteil näher
bei der vorderen Endseite des Verbinders angeordnet ist als der
erste Dichtungsteil. Es ist darauf hinzuweisen, dass bei der vorliegenden
Erfindung die so genannte Eingriffsteilseite des Verbinders als
vordere Endseite bezeichnet wird.
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Bei
dem Gehäuse
einer elektronischen Steuereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung
kann die Länge
des Gehäuses
verkürzt
werden, indem das Ende der Leiterplatte verbinderseitig näher bei
der vorderen Endseite des Verbinders als der erste Dichtungsteil
positioniert werden kann.
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Bei
der elektronischen Steuereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung
lässt sich
die Länge
des Gehäuses
noch weiter verkürzen,
indem der zweite Dichtungsteil näher
bei der vorderen Endseite des Verbinders als der erste Dichtungsteil
positioniert wird, und zwar um eine Distanz, die gleich oder größer ist
als die Breitenabmessung des ersten Dichtungsteils.
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Bei
der in 11 dargestellten herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit ist das Ende der vorderen Endseite
der Leiterplatte näher
bei der hinteren Endseite angeordnet als der erste Dichtungsteil und
der zweite Dichtungsteil. Im Gegensatz dazu ist es bei der vorliegenden
Erfindung möglich,
das Ende der Leiterplatte an der vorderen Endseite zwischen dem
ersten Dichtungsteil und dem zweiten Dichtungsteil anzuordnen. Im
Spezielleren ist die vorliegende Erfindung auch in der Lage, diese
Probleme bei einem Gehäuse
einer elektronischen Steuereinheit zu lösen, das eine Leiterplatte,
ein Gehäuseelement
zum Halten der Leiterplatte mit einer Öffnung an der einen Endseite
der Leiterplatte sowie einen Verbinder mit einer Mehrzahl von mit
der Leiterplatte elektrisch verbundenen Kontakten aufweist, wobei sich
die vordere Endseite von der Öffnung
wegerstreckt, die zur Außenseite
des Gehäuseelements freiliegt,
und wobei die hintere Endseite im Inneren des Gehäuseelements
angeordnet ist und wobei der Verbinder einen mit der Öffnung verbundenen
Dichtungsteil aufweist, wobei der Dichtungsteil einen an der einen
Oberflächenseite
der Leiterplatte ausgebildeten ersten Dichtungsteil sowie einen
an der anderen Oberflächenseite
der Leiterplatte ausgebildeten zweiten Dichtungsteil aufweist und
wobei das an der vorderen Endseite befindliche Ende der Leiterplatte näher bei
der vorderen Endseite angeordnet ist als der erste Dichtungsteil
sowie näher
bei der hinteren Endseite angeordnet ist als der zweite Dichtungsteil.
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Der
Verbinder, der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, ist mit
einer Basis, die in etwa orthogonal zu einer Leiterplatte ist, sowie
mit einer hülsenförmigen Abdeckung
ausgestattet, die derart vorgesehen ist, dass sie sich von der Basis
zu der vorderen Endseite des Verbinders erstreckt. Wenn bei der
vorliegenden Erfindung der erste Dichtungsteil innerhalb der Projektionsebene
der oberen Oberfläche
der Basis ausgebildet ist, indem der zweite Dichtungsteil innerhalb
der Projektionsebene der Bodenfläche
der Abdeckung ausgebildet ist, kann der zweite Dichtungsteil in
Relation zu dem ersten Dichtungsteil in Verbindereinführ- und
Verbinderentnahmerichtung versetzt werden. Im Spezielleren ist die vorliegende
Erfindung in der Lage, die genannten Probleme mit einem Gehäuse einer
elektronischen Steuereinheit zu lösen, das eine Leiterplatte,
ein Gehäuseelement
zum Halten der Leiterplatte mit einer Öffnung an der einen Endseite
der Leiterplatte sowie einen Verbinder mit einer Mehrzahl von mit
der Leiterplatte elektrisch verbundenen Kontakten aufweist, der
an der vorderen Endseite vorgesehen ist und sich von der zur Außenseite
des Gehäuseelements
freiliegenden Öffnung
wegerstreckt, und wobei der Verbinder einen mit der Öffnung verbundenen
Dichtungsteil aufweist, wobei der Dichtungsteil einen an der einen Oberflächenseite
der Leiterplatte ausgebildeten ersten Dichtungsteil und einen an
der anderen Oberflächenseite
der Leiterplatte ausgebildeten zweiten Dichtungsteil aufweist, und
wobei der Verbinder ferner eine zu der Leiterplatte in etwa orthogonale
Basis sowie eine hülsenförmige Abdeckung
aufweist, die sich von der Basis weg zu der vorderen Endseite erstreckt
und an der vorderen Endseite offen ist, wobei der erste Dichtungsteil
innerhalb der Projektionsebene der oberen Oberfläche der Basis ausgebildet ist und
der zweite Dichtungsteil innerhalb der Projektionsebene der Bodenfläche der
Abdeckung ausgebildet ist.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Gehäuse
einer elektronischen Steuereinheit ist es möglich, einen Flansch vorzusehen,
der einen nach unten hängenden
Teil, der von der Bodenfläche
der Abdeckung nach unten hängt
sowie einen Biegungsteil vorzusehen, der von dem nach unten hängenden
Teil zu der vorderen Endseite gebogen ist, wobei ein zweiter Dichtungsteil
an dem Biegungsteil ausgebildet werden kann. Bei diesem Gehäuse einer
elektronischen Steuereinheit ist es möglich, einen Teil des komplementären Verbinders
in einem durch die Abdeckung, den nach unten hängenden Teil und den Biegungsteil
gebildeten Raum zu halten. Wenn es sich bei dem komplementären Verbinder
beispielsweise um einen Verbinder vom Hebeltyp handelt, ist es auf
Grund dieser Ausbildung möglich,
ein Herausfallen der Steuerflächenplatte
durch Halten eines Teils der Steuerflächenplatte in diesem Raum zu
verhindern.
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Vorstehend
wurde der Vorschlag der vorliegenden Erfindung im Hinblick auf ein
Gehäuse
einer elektronischen Steuereinheit dargestellt, wobei die vorliegende
Erfindung jedoch auch bei einem Verbinder alleine Anwendung finden
kann. Im Hinblick auf diese Tatsache schafft die vorliegende Erfindung
einen elektrischen Verbinder mit einer Mehrzahl von Kontakten, mit
einer vorderen Endseite, einer hinteren Endseite sowie einer oberen
Endseite und einer unteren Endseite, mit einer elektrischen Verbindung zwischen
einer Leiterplatte, die an der hinteren Endseite des Verbinders
sowie an der unteren Endseite von diesem angeordnet ist, und den
Kontakten, wobei der Verbinder über
ein wasserdichtes Dichtungsmaterial in Relation zu einem Gehäuseelement
festgelegt ist, das die Leiterplatte hält und wobei die Festlegung
zwischen dem Verbinder und dem Gehäuseelement zumindest einen
ersten Dichtungsteil, der in Richtung der Breite an der oberen Endseite des
Verbinders vorgesehen ist, sowie einen zweiten Dichtungsteil beinhaltet,
der in Richtung der Breite an der unteren Endseite des Verbinders
vorgesehen ist, wobei der Verbinder eine zu der Leiterplatte in
etwa orthogonale Basis sowie eine hülsenförmige Abdeckung aufweist, die
sich von der Basis weg zu der vorderen Endseite erstreckt und an
der vorderen Endseite offen ist, wobei der erste Dichtungsteil innerhalb
der Projektionsebene der oberen Oberfläche der Basis ausgebildet ist
und der zweite Dichtungsteil innerhalb der Projektionsebene der
Bodenfläche
der Abdeckung ausgebildet ist.
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Wie
vorstehend beschrieben worden ist, ist es bei dem Gehäuse der
elektronischen Steuereinheit und dem elektrischen Verbinder der
vorliegenden Erfindung möglich,
die Montageposition der Leiterplatte zu der vorderen Endseite des
Verbinders hin zu verlagern. Mit der vorliegenden Erfindung ist
somit eine Verkürzung
der Länge
des Gehäuses
möglich, und
die elektronische Steuereinheit insgesamt lässt sich somit kompakter ausbilden.
Auch kann bei gleicher Gehäuselänge eine
längere
Leiterplatte verwendet werden.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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In
den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Perspektivansicht des zusammengebauten Körpers aus dem elektrischen
Verbinder und der Leiterplatte gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel;
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2 eine
Perspektivansicht des zusammengebauten Körpers aus dem elektrischen
Verbinder und der Leiterplatte gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel;
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3 eine
Draufsicht auf den zusammengebauten Körper aus dem elektrischen Verbinder
und der Leiterplatte gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel;
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4 eine
Seitenansicht des zusammengebauten Körpers aus dem elektrischen
Verbinder und der Leiterplatte gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel;
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5 eine
Bodenansicht des zusammengebauten Körpers aus dem elektrischen
Verbinder und der Leiterplatte gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel;
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6 eine
im Schnitt dargestellte Seitenansicht zur Erläuterung des Gehäuses der
elektronischen Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel;
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7 eine
Schnittdarstellung zur Erläuterung
des Gehäuses
der elektronischen Steuereinheit gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel,
wobei ein Zustand dargestellt ist, in dem die Steuerflächenplatte
des komplementären
Verbinders angeordnet ist;
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8A eine
im Schnitt dargestellte Seitenansicht in Form einer vereinfachten
Darstellung des elektrischen Verbinders C, des Gehäuseelements
H und der Leiterplatte S der in der Patentveröffentlichung 1 offenbarten
elektronischen Steuereinheit;
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8B eine
im Schnitt dargestellte Seitenansicht in Form einer vereinfachten
Darstellung des elektrischen Verbinders C, des Gehäuseelements
H und der Leiterplatte S der elektronischen Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel;
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9A eine
im Schnitt dargestellte Draufsicht in Form einer vereinfachten Darstellung
des elektrischen Verbinders C und des Gehäuseelements H der in der Patentveröffentlichung
1 offenbarten elektronischen Steuereinheit;
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9B eine
im Schnitt dargestellte Draufsicht in Form einer vereinfachten Darstellung
des elektrischen Verbinders C und des Gehäuseelements H der elektronischen
Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel;
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10 eine
Darstellung zur Erläuterung
eines modifizierten Beispiels des elektrischen Verbinders gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel; und
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11 eine
Darstellung zur Erläuterung
eines Beispiels der herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit.
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wird im Folgenden auf der Basis der in den
beigefügten
Zeichnungsfiguren 1 bis 6 dargestellten
Ausführungsbeispiele
beschrieben.
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1 zeigt
eine von oben gesehene Perspektivansicht des zusammengebauten Körpers aus einem
elektrischen Verbinder 2 und einer Leiterplatte 3 für das vorliegende
Ausführungsbeispiel,
und 2 zeigt eine von unten gesehene Perspektivensicht
des zusammengebauten Körpers
aus dem elektrischen Verbinder 2 und der Leiterplatte 3.
Ferner zeigt 3 eine Draufsicht auf den zusammengebauten
Körper
aus dem elektrischen Verbinder 2 und der Leiterplatte 3, 4 zeigt
eine Seitenansicht von diesem, und 5 zeigt
eine Bodenansicht von diesem. Weiterhin zeigt 6 eine
im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines Gehäuses 1 einer elektronischen
Steuereinheit.
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Wie
in den 1 bis 6 gezeigt ist, ist das Gehäuse 1 der
elektronischen Steuereinheit mit dem zusammengebauten Körper aus
dem elektrischen Verbinder 2 und der Leiterplatte 3 sowie
mit einem Gehäuseelement 4 ausgestattet,
das die Leiterplatte 3 dieses zusammengebauten Körper hält. Dieses
Gehäuse 1 der
elektronischen Steuereinheit ist in dem Motorraum eines Kraftfahrzeugs
angeordnet. Auf Grund dieser Tatsache verwendet das Gehäuse 1 der
elektronischen Steuereinheit eine wasserdichte Konstruktion, bei
der das Gehäuseelement 4 über ein wasserdichtes
Dichtungsmaterial 30 an dem elektrischen Verbinder 2 festgelegt
ist.
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Der
elektrische Verbinder 2 weist ein Gehäuseelement aus Harzmaterial
sowie Kontakte auf. Das Gehäuseelement
aus Harzmaterial ist in integraler Weise mit einer Basis 25 sowie
zwei haubenartigen Abdeckungen 21a und 21b ausgebildet,
die sich hülsenartig
von dieser Basis 25 wegerstrecken (1 und 2).
Die beiden Abdeckungen 21a und 21b sind mit einer
rechteckig ausgebildeten Öffnung
versehen, wobei das Innere der Abdeckung 21a in vier Abschnitte
unterteilt ist und das Innere der Abdeckung 21b in zwei
Abschnitte unterteilt ist. Der elektrische Verbinder 2 hat
ein vorderes Ende, bei dem es sich um das äußere Ende der Abdeckungen 21a und 21b handelt,
sowie ein hinteres Ende, bei dem es um die diesem vorderen Ende
gegenüberliegende
Seite an der Basis 25 handelt. Weiterhin besitzt der elektrische
Verbinder 2 ein oberes Ende, bei dem es sich um die obere
Oberfläche
der Abdeckungen 21a und 21b handelt sowie ein
unteres Ende, bei dem es sich um die Bodenfläche der Abdeckungen 21a und 21b handelt.
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Der
elektrische Verbinder 2 ist mit einer Mehrzahl von Kontakten 22 ausgestattet.
Diese Kontakte 22 sind durch die Basis 25 hindurchgeführt, wobei
das eine Ende von diesen in den Abdeckungen 21a und 21b angeordnet
ist und das andere Ende von diesen mit einem Leitermuster (nicht
dargestellt) auf der Leiterplatte 3 elektrisch verbunden
ist. Die durch die Basis 25 hindurchgehenden Kontakte 22 sind
derart vorgesehen, dass sie sich in einer parallelen Anordnung von
den Abdeckungen 21a und 21b bis zu einer bestimmten
Position erstrecken, wobei sie in dieser bestimmten Position jedoch
rechtwinklig abgebogen sind und sich zu der Leiterplatte 3 sowie durch
diese hindurch erstrecken. Bei den Kontakten 22 handelt
es sich um Kontakte, die mit den komplementären Kontakten (nicht gezeigt)
in elektrischen Kontakt treten.
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An
der Oberseite und der Unterseite der Abdeckungen 21a und 21b weist
der elektrische Verbinder 2 eine Mehrzahl von Steuerflächenfolgern 23 auf, die
mit einer Nut zusammenwirken, die in der Steuerflächenplatte
des komplementären
Verbinders (nicht gezeigt) vorgesehen ist.
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Wie
vorstehend beschrieben worden ist, bildet bei dem elektrischen Verbinder 2 der
mit dem Gehäuseelement 4 verbundene
Teil eine wasserdichte Konstruktion. Zum Schaffen dieser wasserdichten Konstruktion
ist der elektrische Verbinder 2 mit einer Dichtungs-Nut 24 zum
Einfüllen
von Dichtungsmaterial ausgestattet (2 bis 5).
Die Dichtungs-Nut 24, die sich einmal um den Außenumfang des
elektrischen Verbinders 2 herum erstreckt, ist aus drei
Teilen gebildet. Bei dem einen handelt es sich um die obere Nut 24a,
die an der oberen Endseite der Abdeckungen 21a und 21b ausgebildet
ist, und bei einem weiteren handelt es sich um die untere Nut 24b,
die an der unteren Endseite der Abdeckungen 21a und 21b ausgebildet
ist. Bei dem Dritten handelt es sich um seitliche Nuten 24c,
die die obere Nut 24a und die untere Nut 24b miteinander
verbinden.
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Die
obere Nut 24a ist durch Schaffen eines konkaven Teils mit
einer Erstreckung in der Breitenrichtung der oberen Oberfläche der
Basis 25 des elektrischen Verbinders 2 gebildet
(3, 4, 6). Somit
ist diese obere Nut 24a innerhalb der Projektionsebene
der oberen Oberfläche
der Basis 25 gebildet.
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Die
untere Nut 24b dagegen ist an dem Flansch 26 ausgebildet,
der unterhalb von den Abdeckungen 21a und 21b des
elektrischen Verbinders 2 vorgesehen ist (5, 6).
Daher ist diese untere Nut 24b in der Projektionsebene
der Bodenfläche
der Abdeckungen 21a und 21b ausgebildet. Der Flansch 26 verläuft in Breitenrichtung
der Abdeckungen 21a und 21b. Der Flansch 26 ist
gebildet aus einem vertikalen Teil 26a, das sich von der
Bodenfläche
der Abdeckungen 21a und 21b nach unten erstreckt,
sowie aus einem horizontalen Teil 26b, der von dem vertikalen
Teil 26a rechtwinklig abgebogen ist, sodass der Flansch 26 im
Querschnitt in etwa L-förmig
ausgebildet ist. Dieser Flansch 26 hat vorstehende Abschnitte 261 und 262 an
den beiden Enden in Richtung zur Seite des horizontalen Teils 26b,
und der konkave Teil, der durch die Bodenfläche des horizontalen Teils 26b sowie
den vorstehenden Abschnitt 261 und den vorstehenden Abschnitt 262 gebildet
ist, bildet die untere Nut 24b. Die beiden Enden der unteren
Nut 24b sind zur hinteren Endseite des elektrischen Verbinders 2 gekrümmt, und
durch diese gekrümmten
Teile ist die untere Nut 24b in integraler Weise mit den
seitlichen Nuten 24c ausgebildet, wie dies später noch beschrieben
wird. Es ist darauf hinzuweisen, dass zwischen dem Flansch 26 (vertikaler
Teil 26a und horizontaler Teil 26b) und den Abdeckungen 21a und 21b ein
Spalt gebildet ist, der in Richtung der Breite verläuft.
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Die
seitlichen Nuten 24c, die in integraler Weise mit der oberen
Nut 24a ausgebildet sind und sich nach unten erstrecken,
sind an den beiden Seitenflächen
der Basis 25 des elektrischen Verbinders 2 ausgebildet
(3 bis 5). Die seitlichen Nuten 24c sind
ebenso wie die obere Nut 24a dadurch gebildet, dass ein
konkaver Teil vorgesehen ist, der in der Zeichnung in der vertikalen
Richtung an der Seitenfläche
der Basis 25 verläuft.
Die unteren Enden von jeder der seitlichen Nuten 24c treffen
auf die untere Nut 24b.
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Auf
diese Weise ist die Dichtungs-Nut 24, die die obere Nut 24a,
die untere Nut 24b und die seitlichen Nuten 24c aufweist,
an dem Umfang des elektrischen Verbinders 2 gebildet. Bei
der Dichtungs-Nut 24 ist die untere Nut 24b von
dieser näher
zu der vorderen Endseite des elektrischen Verbinders 2 hin
versetzt, als die obere Nut 24a der Dichtungs-Nut 24.
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Die
Leiterplatte 3, die mit den Kontakten 22 elektrisch
verbunden ist, ist in etwa orthogonal zu der Basis 25 des
elektrischen Verbinders 2 angebracht. Die Leiterplatte 3 ist
in Richtung der Dicke des Gehäuseelements 4 zu
einer Seite hin versetzt angeordnet; im Spezielleren ist sie an
der hinteren Endseite sowie an der unteren Endseite des elektrischen
Verbinders 2 angebracht. Auf der Leiterplatte 3 sind
verschiedene Arten von elektronischen Teilen angebracht, sodass
sich der Motor und andere Teile steuern lassen.
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Die
Leiterplatte 3 hat ein Ende auf der Seite des elektrischen
Verbinders 2 sowie ein weiteres Ende gegenüber von
diesem. Das Ende auf der Seite des elektrischen Verbinders 2 ist
näher bei
der vorderen Endseite des elektrischen Verbinders 2 angeordnet
als die obere Nut 24a der Dichtungs-Nut 24 und ist
näher bei
der hinteren Endseite des elektrischen Verbinders 2 als
die untere Nut 24b angeordnet. Hierbei handelt es sich
um eine Ausbildung auf Grund der Tatsache, dass die untere Nut 24b der
Dichtungs-Nut 24 weiter zu der vorderen Endseite des elektrischen Verbinders 2 hin
versetzt ist als die obere Nut 24a der Dichtungs-Nut 24.
Mit dieser Ausbildung ist es möglich,
die Länge
des Gehäuseelements 4 zu
verkürzen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist das Ende der Leiterplatte 3 auf der Seite des Verbinders 2 näher bei
der vorderen Endseite des elektrischen Verbinders 2 als
die obere Nut 24a angeordnet, und zwar um eine Distanz,
die gleich oder größer ist
als die Breitenabmessung der oberen Nut 24a. Durch längeres Ausbilden
dieser Distanz kann bei Verwendung der gleichen Leiterplatte 3 die
Länge des
Gehäuseelements 4 um
diesen Betrag verkürzt
werden.
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Wie
in 6 gezeigt ist, ist das Gehäuseelement 4 aus einem
flachen Deckel 41 und einem Kastenelement 42 gebildet.
Der Deckel bzw. die Abdeckung 41 kann unter Verwendung
eines Elements aus Aluminiumdruckguss gebildet sein. Das Kastenelement 42 ist
in der Zeichnung nach links und nach unten offen. Das Kastenelement 42 kann
wiederum aus Harzmaterial hergestellt sein. Das Gehäuseelement 4 ist
durch Kombinieren des Deckels 41 und des Kastenelements 42 gebildet,
sodass die nach unten gerichtete Öffnung des Kastenelements 42 durch den
Deckel 41 geschlossen ist. Das Gehäuseelement 4 besitzt
eine Öffnung,
in der der elektrische Verbinder 2 angeordnet ist. An den
verbinderseitigen Enden des Deckels 41 und des Kastenelements 42 sind
Flansche 411 und 421 ausgebildet, die in Richtung
der Breite von diesen verlaufen. Es ist darauf hinzuweisen, dass
der Deckel 41 und das Kastenelement 42 durch das
wasserdichte Dichtungsmaterial 30 miteinander kombiniert
sind.
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Das
Gehäuseelement 4 ist
mit dem elektrischen Verbinder 2 über das wasserdichte Dichtungsmaterial 30 verbunden.
In diesem Zustand liegt die vordere Endseite des elektrischen Verbinders 2 zur Außenseite
hin frei, und die hintere Endseite von diesem ist innenseitig von
dem Gehäuseelement 4 angeordnet.
Das wasserdichte Dichtungsmaterial 30 ist in die Dichtungs-Nut 24 eingefüllt (obere
Nut 24a, untere Nut 24b und seitliche Nuten 24c).
Durch In-Eingriff-Bringen des Flansches 411 des Deckels 41 und des
Flansches 421 des Kastenelements 42 mit der mit
dem wasserdichten Dichtungsmaterial 30 gefüllten Dichtungs-Nut 24 werden
die wasserdichten Eigenschaften des elektrischen Verbinders 2 und
des Gehäuseelements 4 sichergestellt.
Das spezielle Material für
das wasserdichte Dichtungsmaterial 30 der vorliegenden
Erfindung spielt keine Rolle, und hierfür steht eine große Anzahl
von Dichtungsmaterialen, wie zum Beispiel Silikongummi, Butylgummi
und dergleichen zur Verfügung.
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Die
durch die Basis 25 des elektrischen Verbinders 2 hindurchgehenden
Kontakte 22 sind in dem Gehäuseelement 4 gehalten,
und die Leiterplatte 3, die mit diesen Kontakten 22 elektrisch
verbunden ist, ist ebenfalls in dem Gehäuseelement 4 gehalten.
Auf Grund der wasserdichten Eigenschaften des elektrischen Verbinders 2 und
des Gehäuseelements 4 sowie
der wasserdichten Eigenschaften des Deckels 41 und des
Kastenelements 42, die das Gehäuseelement 4 bilden,
sind die Kontakte 22 und die Leiterplatte 3, die
im Inneren des Gehäuseelements 4 gehalten
sind, hinsichtlich des Eindringens von Wasser von außen her
sicher.
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Eines
der Merkmale des Gehäuses 1 der elektronischen
Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
besteht darin, dass an der Dichtungs-Nut 24 die untere
Nut 24b näher
zu der vorderen Endseite des elektrischen Verbinders 2 hin versetzt
ist als die obere Nut 24a der Dichtungs-Nut 24.
Dadurch ist es möglich,
das auf der Seite des elektrischen Verbinders 2 befindliche
Ende der Leiterplatte 3 näher bei der vorderen Endseite
des elektrischen Verbinders 2 als die obere Nut 24a der
Dichtungs-Nut 24 anzuordnen. Dies zeigt die Möglichkeit, die
Leiterplatte 3 in den elektrischen Verbinder 2 überlappender
Weise anzubringen, wie dies in einer Draufsicht des Gehäuses der
elektronischen Steuereinheit zu sehen ist. Wenn als Ergebnis hiervon
keine Veränderung
bei der Länge
der Leiterplatte 3 erforderlich ist, bedeutet dies, dass
die Länge
des Gehäuses 1 der
elektronischen Steuereinheit verkürzt werden kann. Und wenn keine
Veränderung
bei der Länge
des Gehäuseteils 1 der
elektronischen Steuereinheit erforderlich ist, lässt sich die Länge der
Leiterplatte 3 vergrößern.
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Ein
weiteres Merkmal des Gehäuses 1 der elektronischen
Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
besteht in der Tatsache, dass die Verbindungsfestigkeit des elektrischen
Verbinders 2 und des Gehäuseelements 4 in Relation
zu einer externen Kraft hoch ist. Dieses Merkmal wird auf der Basis
der 8 beschrieben. 8A zeigt eine
im Schnitt dargestellte Seitenansicht in Form einer vereinfachten
Darstellung des elektrischen Verbinders C, des Gehäuseelements
H und der Leiterplatte S der in der Patentveröffentlichung 1 beschriebenen
elektronischen Steuereinheit (herkömmliche elektronische Steuereinheit).
Weiterhin zeigt 8B eine im Schnitt dargestellte
Seitenansicht in Form einer vereinfachten Darstellung des elektrischen
Verbinders C, des Gehäuseelements
H und der Leiterplatte S der elektronischen Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel.
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Es
sei nun angenommen, dass eine externe Kraft in der durch den weißen Pfeil
dargestellten Richtung (nach unten gehende Richtung) in 8A und 8B auf
den elektrischen Verbinder C der herkömmlichen elektronischen Steuereinheit
bzw. den elektrischen Verbinder C der elektronischen Steuereinheit
gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
aufgebracht wird. Anschließend
erfolgt ein Versuch zum rotationsmäßigen Bewegen des elektrischen
Verbinders C der herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit sowie des elektrischen Verbinders C
der elektronischen Steuereinheit gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
im Gegenuhrzeigersinn, wobei der Mittelpunkt des schwarzen Kreises
in der Zeichnung als Zentrum wirkt. Der Rotationsradius und die
Rotationstrajektorie bei der herkömmlichen elektronischen Steuereinheit
und der elektronischen Steuereinheit gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind dabei in unterbrochener Linie dargestellt. Wie in 8A gezeigt
ist, ist die Bewegungstrajektorie an dem oberen Ende des elektrischen
Verbinders C bei der herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit nahezu parallel zu der Längsrichtung
des Gehäuseelements
H. Im Gegensatz dazu entspricht die Bewegungstrajektorie (Bewegungsbahn)
an dem oberen Ende des elektrischen Verbinders C bei der elektronischen
Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
einer Richtung, in der das Gehäuseelement
H nach oben gedrückt
wird. Im Vergleich zu der herkömmlichen elektronischen
Steuereinheit hat somit die elektronische Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
eine Tendenz zur Ausführung
einer Bewegung in einer Richtung, bei der sich das obere Ende des
elektrischen Verbinders C nicht leicht von dem Gehäuseelement
H löst,
wenn eine externe Kraft aufgebracht wird, sodass die Verbindungsfestigkeit
des elektrischen Verbinders C und des Gehäuseelements H höher ist.
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Ferner
hat die elektronische Steuereinheit gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
auch eine hohe Festigkeit gegenüber
einer externen Kraft, die an der Seite des elektrischen Verbinders
C aufgenommen wird. Dies wird auf der Basis von 9 erläutert. Es
ist darauf hinzuweisen, dass 9A eine im
Schnitt dargestellte Draufsicht in Form einer vereinfachten Darstellung
des elektrischen Verbinders C und des Gehäuseelements H der in der Patentveröffentlichung
1 offenbarten elektronischen Steuereinheit zeigt (herkömmliche
elektronische Steuereinheit). Ferner zeigt 9B eine
im Schnitt dargestellte Draufsicht in Form einer vereinfachten Darstellung des
elektrischen Verbinders C und des Gehäuseelements H der elektronischen
Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel.
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Es
sei angenommen, dass eine externe Kraft in der in den 9A und 9B durch
den weißen Pfeil
dargestellten Richtung auf den elektrischen Verbinder C der herkömmlichen
elektronischen Steuereinheit bzw. auf den elektrischen Verbinder
C der elektronischen Steuereinheit gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
aufgebracht wird. Die herkömmliche
elektronische Steuereinheit, die in 9A dargestellt
ist und die elektronische Steuereinheit gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel,
das in 9B dargestellt ist, nehmen beide diese
externe Kraft an dem der Seitenfläche des elektrischen Verbinders
C gegenüberliegenden Flansch-Ende
des Gehäuseelements
H auf. Wie vorstehend beschrieben worden ist, sind bei der elektronischen
Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
die beiden Enden der unteren Nut 24b zur hinteren Endseite
des elektrischen Verbinders 2 gekrümmt, und selbst in diesem gekrümmten Teil
ist es möglich,
diese externe Kraft durch den Flansch F des Gehäuseelements H aufzunehmen. Mit
anderen Worten heißt
dies, dass im Vergleich zu der herkömmlichen elektronischen Steuereinheit
die elektronische Steuereinheit gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine höhere
Festigkeit gegenüber
dieser externen Kraft aufweist, da eine Vergrößerung in der Oberfläche in der
planaren Richtung vorhanden ist, die die in der horizontalen Richtung wirkende
externe Kraft aufnimmt.
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Wie
vorstehend beschrieben worden ist, hat das Gehäuse 1 der elektronischen
Steuereinheit gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
die Wirkung, dass sich die Größe des Gehäuses 1 der
elektronischen Steuereinheit kompakter ausbilden lässt, indem
die untere Nut 24b der Dichtungs-Nut 24 näher zu der
vorderen Endseite des elektrischen Verbinders 2 hin als
die obere Nut 24a versetzt ist, wobei es ferner auch den
Effekt zeigt, dass sich die Festigkeit gegenüber einer externen Kraft steigern
lässt.
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Weiterhin
kann das Gehäuse 1 der
elektronischen Steuereinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung folgende Wirkungen zeigen:
Insbesondere dann, wenn
es sich bei dem mit dem elektrischen Verbinder 2 verbundenen
komplementären
Verbinder (nicht gezeigt) um einen so genannten Verbinder vom Hebeltyp
handelt, ist es möglich,
einen Teil der Steuerflächenplatte
im Inneren des zwischen dem Flansch 26 (vertikaler Teil 26a,
horizontaler Teil 26b) und den Abdeckungen 21a und 21b gebildeten
Spalts zu halten. 7 zeigt ein Beispiel, in dem
die Steuerflächenplatte
CP angeordnet ist. Das eine Ende der Steuerflächenplatte CP, das auf der Bodenseite
des elektrischen Verbinders 2 angeordnet ist, ist im Inneren
des Spalts gehalten, der zwischen dem Flansch 26 (vertikaler
Teil 26a, horizontaler Teil 26b) und den Abdeckungen 21a und 21b ausgebildet
ist. Somit kann das Gehäuse 1 der
elektronischen Steuereinheit ein Herausfallen dieser Steuerflächenplatte
CP verhindern.
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Vorstehend
ist die vorliegende Erfindung auf der Basis des Gehäuses 1 der
elektronischen Steuereinheit beschrieben worden, jedoch versteht
es sich von selbst, dass verschiedene Änderungen in einem Bereich
hinzugefügt
werden können,
der von den Schlüsselstellen
der vorliegenden Erfindung nicht abweicht.
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Bei
dem Gehäuse 1 der
elektronischen Steuereinheit erstrecken sich zum Beispiel die seitlichen Nuten 24c der
Dichtungs-Nut 24 in der vertikalen Richtung von der oberen
Nut 24a nach unten, jedoch ist es auch in der in 10 dargestellten
Weise möglich,
eine seitliche Nut 124c von der oberen Nut 124a in
geneigter Weise in Richtung auf die untere Nut 124b verlaufen
zu lassen. Ferner besaß das
Gehäuse 1 der
elektronischen Steuereinheit auch die an dem elektrischen Verbinder 2 vorgesehene
Dichtungs-Nut 24, jedoch ist es auch möglich, die Dichtungs-Nut 24 an
dem Gehäuseelement 4 vorzusehen.
In diesem Fall ist dies akzeptabel, solange Teile, die zu den Flanschen
der Abdeckung 41 und des Kastenelements 42 in
Beziehung stehen, auf der Seite des elektrischen Verbinders 2 vorgesehen
sind. Ferner war die untere Nut 24b an einem Flansch 26 ausgebildet,
jedoch ist es auch möglich,
diese direkt an der Bodenfläche
der Abdeckungen 21a und 21b auszubilden. In umgekehrter
Weise ist es auch möglich,
einen zu dem Flansch 26 in Beziehung stehenden Teil an
der oberen Nut 24a vorzusehen und diesen Teil dort auszubilden.
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- 1
- Gehäuse der
elektronischen Steuereinheit
- 2
- Elektrischer
Verbinder
- 21a,
21b
- Haubenartige
Abdeckung
- 22
- Kontakt
- 23
- Steuerflächenfolger
- 24
- Dichtungs-Nut
- 24a
- Obere
Nut
- 24b
- Untere
Nut
- 24c
- Seitliche
Nut
- 25
- Basis
- 26
- Flansch
- 26a
- Vertikaler
Teil
- 26b
- Horizontaler
Teil
- 261,
262
- Vorstehender
Abschnitt
- 3
- Leiterplatte
- 30
- Wasserdichtes
Dichtungsmaterial
- 4
- Gehäuseelement
- 41
- Deckel
- 42
- Kastenelement