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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer integrierten
Schaltung, eine integrierte Schaltung sowie ein Speichermodul.
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Die
der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist, die Verlässlichkeit
integrierter Schaltungen, die Speichervorrichtungen aufweisen, zu
verbessern.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe stellt die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen
einer integrierten Schaltung gemäß Patentanspruch
1 bereit. Weiterhin stellt die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen
einer integrierten Schaltung gemäß Patentanspruch
22 bereit. Die Erfindung stellt ferner eine integrierte Schaltung
gemäß Patentanspruch
36 sowie ein Speichermodul gemäß Patentanspruch
37 bereit. Vorteilhafte Ausgestaltungen bzw. Weiterbildungen des
Erfindungsgedankens finden sich in den Unteransprüchen.
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Der
Einfachheit halber wird im Folgenden angenommen, dass die Speichervorrichtung
eine Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
ist. Jedoch sei erwähnt,
dass die im Folgenden diskutierten Ausführungsformen auch auf andere
Speichervorrichtungstypen anwendbar sind.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung
bereitgestellt, das aufweist: Erzeugen einer Festkörperelektrolytschicht
mit einem ersten Festkörperelektrolytschichtgebiet
und einem zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiet,
wobei die Höhe
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht innerhalb
des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
niedriger ist als die Höhe
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets;
Erzeugen einer Leitungsschicht auf den Oberseiten des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
und des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets;
Planarisieren der Oberseite der Leitungsschicht derart, dass die
Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
frei liegt, jedoch innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
durch die Leitungsschicht bedeckt ist; und Strukturieren der freigelegten
Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen einer integrierten
Schaltung mit einer Speichervorrichtung bereitgestellt, wobei das
Verfahren aufweist: Erzeugen einer Festkörperelektrolytschicht mit einem
ersten Festkörperelektrolytschichtgebiet
und einem zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiet,
wobei die Höhe der
Oberseite der Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets niedriger
ist als die Höhe
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets;
Erzeugen einer Leitungsschicht oberhalb der Oberseiten des ersten
Festkörperelektrolytschichtgebiets
und des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets;
Planarisieren der Oberseite der Leitungsschicht derart, dass die
Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
frei liegt, jedoch innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
durch die Leitungsschicht bedeckt ist; und Strukturieren der freigelegten
Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets.
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Im
Rahmen der Erfindung bedeutet der Ausdruck: eine erste Schicht ist "oberhalb" einer zweiten Schicht
angeordnet, dass die erste Schicht direkt auf der zweiten Schicht
angeordnet ist, oder dass wenigstens eine weitere Schicht zwischen
der ersten Schicht und der zweiten Schicht vorgesehen ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung bilden die Abschnitte der Festkörperelektrolytschicht und der
Leitungsschicht, die innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
lokalisiert sind, zumindest einen Teil wenigstens einer Speicherzelle
der Speichervorrichtung.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung beinhaltet das Erzeugen der Festkörperelektrolytschicht einen
Prozess des Strukturierens der Festkörperelektrolytschicht mit einer
Oberseite, die eine einheitliche Höhe aufweist, derart, dass die
Höhe der Oberseite
der Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
geringer ausfällt
als die Höhe
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird das Strukturieren der freigelegten Festkörperelektrolytschicht
so ausgeführt,
dass die Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
komplett entfernt wird.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung erfolgt das Planarisieren der Oberseite der Leitungsschicht
unter Verwendung eines chemisch-mechanischen Polierprozesses (CMP-Prozess).
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist die Festkörperelektrolytschicht
eine Festkörperelektrolytschicht-Verbundstruktur,
die eine erste Festkörperelektrolytschicht,
eine zweite Festkörperelektrolytschicht,
die oberhalb der ersten Festkörperelektrolytschicht
angeordnet ist, und eine Zwischenschicht, die zwischen der ersten
Festkörperelektrolytschicht
und der zweiten Festkörperelektrolytschicht angeordnet
ist, aufweist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weist das Erzeugen der Festkörperelektrolytschicht auf:
Strukturieren der zweiten Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets,
bis die Oberseite der Zwischenschicht frei liegt; Strukturieren
der freigelegten Zwischenschicht, bis die Oberseite der ersten Festkörperelektrolytschicht
frei liegt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weist das Strukturieren der freigelegten Festkörperelektrolytschicht
innerhalb der ersten Festkörperelektrolytschicht
auf: Strukturieren der zweiten Festkörperelektrolytschicht innerhalb
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets,
bis die Oberseite der Zwischenschicht frei liegt; Strukturieren
der freigelegten Zwischenschicht innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets,
bis die Oberseite der ersten Festkörperelektrolytschicht frei
liegt; und Strukturieren der ersten Festkörperelektrolytschicht.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird nach dem Bereitstellen der Leitungsschicht ein
Fotodissolutionsprozess und/oder ein thermischer Dissolutionsprozess
ausgeführt,
wodurch metallische Ionen aus der Leitungsschicht hinaus in die
Festkörperelektrolytschicht
hineingetrieben werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weist die Leitungsschicht eine Elektrodenschicht und
eine Kontaktschicht, die oberhalb der Elektrodenschicht angeordnet
ist, auf.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung werden nach Bereitstellen der Elektrodenschicht ein
Fotodissolutionsprozess und/oder ein thermischer Dissolutionsprozess
ausgeführt,
um Metall-Ionen aus der Elektrodenschicht hinaus in die Festkörperelektrolytschicht
hinein zu treiben.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weist die Zwischenschicht Nitrid oder SiC auf bzw.
besteht hieraus.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weist die Elektrodenschicht Silber auf bzw. besteht
hieraus.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weist die Festkörperelektrolytschicht
Chalcogenid auf bzw. besteht hieraus.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung beträgt
die Dicke der ersten Festkörperelektrolytschicht
10 nm bis 100 nm oder 30 nm bis 100 nm.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung beträgt
die Dicke der zweiten Festkörperelektrolytschicht
10 nm bis 100 nm oder 30 nm bis 100 nm.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung beträgt
die Dicke der Zwischenschicht 10 Angström bis 100 Angström.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung beträgt
die Dicke der Kontaktschicht 50 nm bis 300 nm.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung beträgt
die Dicke der Elektrodenschicht 10 Angström bis 100 Angström.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird die zweite Festkörperelektrolytschicht strukturiert
unter Verwendung eines Ätzprozesses, wobei
die Zwischenschicht als Ätzbarriere
während des Ätzprozesses
fungiert.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung entspricht die Dicke der ersten Festkörperelektrolytschicht
der Zieldicke der Festkörperelektrolytschichten
der Speicherzellen der Speichervorrichtung.
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Sämtliche
vorangehend beschriebene Ausführungsformen
können
auch auf die im Folgenden beschriebenen Ausführungsformen angewandt werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung
bereitgestellt. Das Verfahren weist auf: Strukturieren einer Verbundstruktur
mit einer ersten Festkörperelektrolytschicht,
einer zweiten Festkörperelektrolytschicht,
die oberhalb der ersten Festkörperelektrolytschicht
angeordnet ist, und einer Zwischenschicht, die zwischen der ersten
Festkörperelektrolytschicht
und der zweiten Festkörperelektrolytschicht
angeordnet ist, wobei das Strukturieren der Verbundstruktur das
selektive Strukturieren der zweiten Festkörperelektrolytschicht innerhalb
des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
bis zum Freilegen der Oberseite der Zwischenschicht, und das selektive
Strukturieren der freigelegten Zwischenschicht bis zur Freilegung
der Oberseite der ersten Festkörperelektrolytschicht
beinhaltet; Anordnen einer Elektrodenschicht oberhalb der Oberseiten
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
und des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets;
Anordnen einer Kontaktschicht oberhalb der Elektrodenschicht; Planarisieren
der Oberseite der Kontaktschicht derart, dass die zweite Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
frei liegt, jedoch innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
von der Leitungsschicht bedeckt ist; Strukturieren der Verbundstruktur
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets,
wobei das Strukturieren das Strukturieren der zweiten Festkörperelektrolytschicht
bis zur Freilegung der Oberseite der Zwischenschicht beinhaltet;
Strukturieren der freigelegten Zwischenschicht, bis die Oberseite
der ersten Festkörperelektrolytschicht
frei liegt; und Strukturieren der ersten Festkörperelektrolytschicht.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen einer integrierten
Schaltung mit einer Speichervorrichtung bereitgestellt, wobei das
Verfahren aufweist: Strukturieren einer Verbundstruktur mit einer
ersten Festkörperelektrolytschicht,
einer zweiten Festkörperelektrolytschicht,
die oberhalb der ersten Festkörperelektrolytschicht
angeordnet ist, und einer Zwischenschicht, die zwischen der ersten
Festkörperelektrolytschicht und
der zweiten Festkörperelektrolytschicht
angeordnet ist, wobei das Strukturieren der Verbundstruktur das
selektive Strukturieren der zweiten Festkörperelektrolytschicht innerhalb
des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
bis zum Freilegen der Oberseite der Zwischenschicht, und das selektive
Strukturieren der freigelegten Zwischenschicht bis zur Freilegung
der Oberseite der ersten Festkörperelektrolytschicht
beinhaltet; Anordnen einer Elektrodenschicht oberhalb der Oberseiten
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
und des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets;
Anordnen einer Kontaktschicht oberhalb der Elektrodenschicht; Planarisieren der Oberseite
der Kontaktschicht derart, dass die zweite Festkörperelektrolytschicht innerhalb
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
frei liegt, jedoch innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
von der Leitungsschicht bedeckt ist; Strukturieren der Verbundstruktur
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets,
wobei das Strukturieren das Strukturieren der zweiten Festkörperelektrolytschicht
bis zur Freilegung der Oberseite der Zwischenschicht beinhaltet;
Strukturieren der freigelegten Zwischenschicht, bis die Oberseite
der ersten Festkörperelektrolytschicht
frei liegt; und Strukturieren der ersten Festkörperelektrolytschicht.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird eine Speichervorrichtung mit einer Speicherzelle
bereitgestellt, wobei die Speicherzelle eine Speicherzellen-Festkörperelektrolytschicht
und eine Speicherzellen-Leitungsschicht,
die oberhalb der Speicherzellen-Festkörperelektrolytschicht
angeordnet ist, aufweist, wobei die Speicherzellen-Festkörperelektrolytschicht
und die Speicherzellen-Leitungsschicht wie folgt erzeugt werden:
Erzeugen einer Festkörperelektrolytschicht
mit einem ersten Festkörperelektrolytschichtgebiet
und einem Festkörperelektrolytschichtgebiet,
wobei die Höhe
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
niedriger ist als die Höhe
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets;
Erzeugen einer Leitungsschicht oberhalb der Oberseiten des ersten
Festkörperelektrolytschichtgebiets
und des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets;
Planarisieren der Oberseite der Leitungsschicht, derart, dass die
Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
frei liegt, jedoch innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
von der Leitungsschicht bedeckt ist; Strukturieren der freigelegten Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets,
wobei die Abschnitte der Festkörperelektrolytschicht
und der Leitungsschicht, die innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
lokalisiert sind, die Speicherzellen-Festkörperelektrolytschicht und die
Speicherzellen-Leitungsschicht
bilden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird eine integrierte Schaltung bereitgestellt, die
wenigstens eine Speichervorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung aufweist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird ein Speichermodul bereitgestellt, das wenigstens
eine Speichervorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung aufweist. Gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung ist das Speichermodul stapelbar.
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Die
Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren in
beispielsweiser Ausführungsform
näher erläutert. Es
zeigen:
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1a eine
schematische Querschnittsdarstellung einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
in einem ersten Speicherzustand;
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1b eine
schematische Querschnittsdarstellung einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
in einem zweiten Speicherzustand;
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2 eine
schematische Querschnittsdarstellung eines Teils einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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3a eine
Querschnittsdarstellung eines Prozessstadiums eines Verfahrens zum
Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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3b eine
Querschnittsdarstellung eines Prozessstadiums eines Verfahrens zum
Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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3c eine
Querschnittsdarstellung eines Prozessstadiums eines Verfahrens zum
Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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4 zeigt
ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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5 zeigt
ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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6a eine
schematische Querschnittsdarstellung eines Prozessstadiums eines
Verfahrens zum Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
-
6b eine
schematische Querschnittsdarstellung eines Prozessstadiums eines
Verfahrens zum Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
-
6c eine
schematische Querschnittsdarstellung eines Prozessstadiums eines
Verfahrens zum Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
-
6d eine
schematische Querschnittsdarstellung eines Prozessstadiums eines
Verfahrens zum Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
-
6e eine
schematische Querschnittsdarstellung eines Prozessstadiums eines
Verfahrens zum Herstellen einer Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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7a zeigt
eine perspektivische Darstellung eines Speichermoduls gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung; und
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7b zeigt
eine perspektivische Darstellung eines Speichermoduls gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
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In
den Figuren sind identische bzw. einander entsprechende Bereiche,
Bauteile oder Bauteilgruppen mit denselben Bezugsziffern gekennzeichnet. Des
Weiteren ist zu erwähnen,
dass die Figuren nicht notwendigerweise maßstabsgetreu zu sein brauchen.
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Da
die erfindungsgemäßen Ausführungsformen
auf programmierbare Metallisierungszellen (PMC's = "programmable
metallization cells")
wie beispielsweise CBRAM-Vorrichtungen ("conductive bridging random access memory"-Vorrichtungen) anwendbar
sind, soll in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf 1a und 1b ein
wichtiges Prinzip erläutert
werden, das CBRAM-Vorrichtungen zugrundeliegt.
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Eine
CBRAM-Zelle weist eine erste Elektrode 101, eine zweite
Elektrode 102 sowie einen Festkörperelektrolytblock (auch als
Ionenleiterblock bekannt) 103, der zwischen der ersten
Elektrode 101 und der zweiten Elektrode 102 angeordnet
ist, auf. Der Festkörperelektrolytblock
kann auch von mehreren Speicherzellen gemeinsam benutzt werden (hier nicht
gezeigt). Die erste Elektrode 101 kontaktiert eine erste
Oberfläche 104 des
Festkörperelektrolytblocks 103,
die zweite Elektrode 102 kontaktiert eine zweite Oberfläche 105 des
Festkörperelektrolytblocks 103.
Der Festkörperelektrolytblock 103 ist
gegenüber
seiner Umgebung durch eine Isolationsstruktur 106 isoliert.
Die erste Oberfläche 104 ist üblicherweise
die Oberseite, die zweite Oberfläche 105 die
Unterseite des Festkörperelektrolytblocks 103. Die
erste Elektrode 101 ist üblicherweise die obere Elektrode,
die zweite Elektrode 102 die untere Elektrode der CBRAM-Zelle.
Eine der ersten und zweiten Elektrode 101, 102 ist
eine reaktive Elektrode, die jeweils andere eine inerte Elektrode.
Beispielsweise ist die erste Elektrode 101 die reaktive
Elektrode, und die zweite Elektrode 102 die inerte Elektrode.
In diesem Fall kann die erste Elektrode 101 beispielsweise aus
Silber (Ag), der Festkörperelektrolytblock 103 aus
Chalkogenid-Material, und die Isolationsstruktur 106 aus
SiO2 oder Si3N4 bestehen. Die zweite Elektrode 102 kann
alternativ bzw. zusätzlich
Nickel (Ni), Platin (Pt), Iridium (Ir), Rhenium (Re), Tantal (Ta),
Titan (Ti), Ruthenium (Ru), Molybdän (Mo), Vanadium (V), leitende
Oxide, Silizide sowie Nitride der zuvor erwähnten Materialien beinhalten,
und kann weiterhin Legierungen der zuvor erwähnten Materialien beinhalten.
Die Dicke des Ionenleiterblocks 103 kann beispielsweise
5 nm bis 500 nm betragen. Die Dicke der ersten Elektrode 101 kann
beispielsweise 10 nm bis 100 nm betragen. Die Dicke der zweiten
Elektrode 102 kann beispielsweise 5 nm bis 500 nm, 15 nm bis
150 nm, oder 25 nm bis 100 nm betragen.
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Die
Ausführungsformen
der Erfindung sind nicht auf die oben erwähnten Materialien und Dicken beschränkt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist unter Chalkogenid-Material (allgemeiner: das Material
des Ionenleiterblocks 103) eine Verbindung zu verstehen,
die Sauerstoff, Schwefel, Selen, Germanium und/oder Tellur aufweist.
Gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung ist Chalkogenid-Material eine Verbindung aus einem
Chalkogenid und zumindest einem Metall der Gruppe I oder Gruppe
II des Periodensystems, beispielsweise Arsen-Trisulfid-Silber. Alternativ
enthält
das Chalkogenid-Material Germaniumsulfid (GeSx),
Germaniumselenid (GeSex), Wolframoxid (WOx), Kupfersulfid (CuSx)
oder ähnliches.
Weiterhin kann das Chalkogenid-Material Metallionen enthalten, wobei
die Metallionen ein Metall sein können, das aus einer Gruppe
gewählt
ist, die aus Silber, Kupfer und Zink besteht bzw. aus einer Kombination
oder einer Legierung dieser Metalle. Der Ionenleiterblock 103 kann
aus Festkörperelektrolytmaterial
bestehen.
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Wenn
eine Spannung über
dem Festkörperelektrolytblock 103 abfällt, wie
in 1a angedeutet ist, wird eine Redoxreaktion in
Gang gesetzt, die Ag+-Ionen aus der ersten
Elektrode 101 heraus löst und
in den Festkörperelektrolytblock 103 hinein treibt,
wo diese zu Silber reduziert werden. Auf diese Art und Weise werden
silberhaltige Cluster 108 in dem Festkörperelektrolytblock 103 ausgebildet. Wenn
die Spannung über
dem Festkörperelektrolytblock 103 lange
genug abfällt,
erhöht
sich die Größe und die
Anzahl der silberreichen Cluster innerhalb des Festkörperelektrolytblocks 103 so
stark, dass eine leitende Brücke
(leitender Pfad) 107 zwischen der ersten Elektrode 101 und
der zweiten Elektrode 102 ausgebildet wird. Wenn die in 1b gezeigte Spannung über dem
Festkörperelektrolytblock 103 abfällt (inverse
Spannung verglichen zu der in 1a dargestellten
Spannung), wird eine Redoxreaktion in Gang gesetzt, die Ag+-Ionen aus dem Festkörperelektrolytblock 103 hinaus
zur ersten Elektrode 101 treibt, an der diese zu Silber
reduziert werden. Damit wird die Größe und die Anzahl silberreicher
Cluster 108 innerhalb des Festkörperelektrolytblocks 103 verringert.
Erfolgt dies lange genug, wird die leitende Brücke 107 gelöscht.
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Um
den momentanen Speicherzustand der CBRAM-Zelle festzustellen, wird
ein Messstrom durch die CBRAM-Zelle geleitet. Der Messstrom erfährt einen
hohen Widerstand, wenn in der CBRAM-Zelle keine leitende Brücke 107 ausgebildet ist,
und erfährt
einen niedrigen Widerstand, wenn in der CBRAM-Zelle eine leitende Brücke 107 ausgebildet
ist. Ein hoher Widerstand repräsentiert
beispielsweise logisch "0", wohingegen ein
niedriger Widerstand logisch "1" repräsentiert,
oder umgekehrt. Anstelle eines Messtroms kann auch eine Messpannung
zum Einsatz kommen.
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2 zeigt
eine Ausführungsform 200 einer Festkörperelektrolyt-Speichervorrichtung.
Eine Festkörperelektrolyt-Speichervorrichtung 200 weist
ein Halbleitersubstrat 201 auf, auf bzw. oberhalb dessen erste
Vias 202, Wortleitungen 203, Gateelektroden 204,
erste Isolationselemente 205 sowie eine erste Isolationsschicht 206 vorgesehen
sind. Die ersten Vias 202, Wortleitungen 203 und
Gateelektroden 204 sind in die erste Isolationsschicht 206 eingebettet,
um die ersten Vias 202, Wortleitungen 203 und
Gateelektroden 204 gegeneinander zu isolieren. Die ersten Isolationselemente 205 isolieren
die Gateelektroden 204 gegen das Halbleitersubstrat 201.
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Die
Festkörperelektrolyt-Speichervorrichtung 200 weist
weiterhin eine zweite Isolationsschicht 207 und eine dritte
Isolationsschicht 208 auf, die in dieser Reihenfolge auf
der ersten Isolationsschicht 206 vorgesehen sind. Bitleitungen 209,
die erste Vias 202, zweite Vias 210, eine erste
Verdrahtungsschicht bzw. Verdrahtungsebene 211, einen ersten
Plug 212, einen zweiten Plug 213, und einen dritten
Plug 214 kontaktieren, sind in die zweite Isolationsschicht 207 und
in die dritte Isolationsschicht 208 eingebettet. Der erste
Plug 212, der zweite Plug 213 sowie der dritte
Plug 214 sind teilweise durch Schnittstellenmaterial 215 umgeben,
das beispielsweise Haftmaterial und/oder leitendes Material und/oder
isolierendes Material sein kann. Eine vierte Isolationsschicht 216, eine
fünfte
Isolationsschicht 217 sowie eine sechste Isolationsschicht 218 sind
auf der dritten Isolationsschicht 208 in dieser Reihenfolge
angeordnet. Ein drittes Via 219 ist teilweise durch Schnittstellenmaterial 215 umgeben
(beispielsweise Tantal oder Tantalnitrid (Ta/TaN)) und ist in eine
Verbundstruktur eingebettet, die aus der ersten Isolationsschicht 216,
der fünften
Isolationsschicht 217 sowie der sechsten Isolationsschicht 218 gebildet
wird. Weiterhin ist eine Festkörperelektrolyt-Zelleneinheit 221 in
die Verbundstruktur eingebettet. Die Festkörperelektrolyt-Zelleneinheit 221 weist
einen ersten Plug 222, der als Bottomelektrode der Festkörperelektrolyt-Zelleneinheit 221 fungiert
und teilweise durch Übergangsmaterial 215 umgeben
ist, eine gemeinsame Topelektrodenschicht 224 (beispielsweise
eine Silberschicht), die auf der Aktivmaterialschicht 223 vorgesehen
ist, eine gemeinsame Kontaktierschicht 225, die auf der
gemeinsamen Topelektrodenschicht 224 vorgesehen ist, und
einen fünften
Plug 241, der auf der gemeinsamen Kontaktierschicht 225 vorgesehen ist
und teilweise durch Schnittstellenmaterial 215 umgeben
ist, auf. Eine siebte Isolationsschicht 226 und eine achte
Isolationsschicht 227 sind auf der sechsten Isolationsschicht 218 in
dieser Reihenfolge vorgesehen. Eine zweite Verdrahtungsschicht 228 ist
in die siebte Isolationsschicht 226 eingebettet und teilweise
durch Übergangsmaterial 215 umgeben.
Ein sechster Plug 229 ist in die achte Isolationsschicht 227 eingebettet
und teilweise von Schnittstellenmaterial 215 umgeben. Eine
dritte Verdrahtungsschicht 231 ist auf der achten Isolationsschicht 227 vorgesehen
und teilweise durch Schnittstellenmaterial 215 umgeben.
Die Oberseite der achten Isolationsschicht 227 sowie Teile
der Oberfläche
der dritten Verdrahtungsschicht 231 sind mit einer neunten
Isolationsschicht 232 und einer zehnten Isolationsschicht 233 bedeckt.
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Die
dritte Verdrahtungsschicht 231, der sechste Plug 229,
die zweite Verdrahtungsschicht 228, der dritte Via 219,
der zweite Plug 213, der erste Plug 212, die erste
Verdrahtungsschicht 211 und einige der ersten Vias 202 können so
verschaltet sein, dass eine Leitung ausgebildet wird, die elektrische Ströme zwischen
dem Halbleitersubstrat 201 der Festkörperelektrolyt-Speichervorrichtung 200 und
einem Substrat-Spannungs-/Strom-Anschluss,
der durch die Oberseite der dritten Verdrahtungsschicht 231 gebildet
wird, leitet.
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Der
fünfte
Plug 241 sowie die zweite Verdrahtungsschicht 228 können so
verschaltet sein, dass eine Leitung ausgebildet wird, die elektrische Ströme oder
Spannungen zwischen der gemeinsamen Kontaktierschicht 225 und
einer Speicherzellenprogrammiereinheit (hier nicht gezeigt), die
die Speicherzustände
der Speicherzellen programmiert, leitet, oder elektrische Ströme oder
Spannungen zwischen der gemeinsamen Kontaktierschicht 225 und einer
Speicherzellenleseeinheit (hier nicht gezeigt) leitet, die den Speicherzustand
der Speicherzellen ermittelt. Der Einfachheit halber ist lediglich
ein fünfter
Plug 241 gezeigt. Jedoch können mehrere fünfte Plugs 241 vorgesehen
werden, wobei jeder fünfte Plug 241 Teil
einer Leitung ist, die elektrische Ströme oder Spannungen zwischen
der gemeinsamen Kontaktierschicht 225 und einer Speicherzellenprogrammiereinheit/einer Speicherzellenleseeinheit
leitet. Weiterhin können
die gemeinsame Kontaktierschicht 225 und die gemeinsame
Topelektrodenschicht 224 strukturiert sein.
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Die
dritte Verdrahtungsschicht 231, der sechste Plug 229,
die zweite Verdrahtungsschicht 228, der dritte Via 219,
der zweite Plug 213, der erste Plug 212 sowie
die erste Verdrahtungsschicht 311 sind innerhalb eines
Randgebiets 242 der Festkörperelektrolyt-Speichervorrichtung 200 vorgesehen, wobei
der fünfte
Plug 241 und die zweite Verdrahtungsschicht 228 innerhalb
eines Zellengebiets 243 der Festkörperelektrolyt-Speichervorrichtung 200 vorgesehen
sind.
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In
der folgenden Beschreibung soll unter Bezugnahme auf die 3a bis 3c ein
Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung erläutert
werden.
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In
einem ersten Prozess P1'' wird eine erste Festkörperelektrolytschicht 300 mit
einem ersten Festkörperelektrolytschichtgebiet 301 und
einem zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiet 302 bereitgestellt.
Die Oberseite 303 der Festkörperelektrolytschicht 300 weist
eine erste Höhe
H1 innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 und eine
zweite Höhe
H2 innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets 302 auf.
Daher weist die Oberseite 303 eine Stufe an der Grenze
zwischen dem ersten Festkörperelektrolytschichtgebiet 301 und
dem zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiet 302 auf.
-
In
einem zweiten Prozess P2'' wird eine Leitungsschicht 304 auf
der Oberseite 303 der Festkörperelektrolytschicht 300 angeordnet.
Die Leitungsschicht 304 weist eine gleichförmige Dicke
auf. Daher weist die Oberseite der Leitungsschicht 304 ebenfalls eine
Stufe an der Grenze zwischen dem ersten Festkörperelektrolytschichtgebiet 301 und
dem zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiet 302 auf.
-
In
einem dritten Prozess P3'' wird die Oberseite 305 der
Leitungsschicht 304 planarisiert. Der Planarisierungsprozess
wird so ausgeführt,
dass die Festkörperelektrolytschicht 300 innerhalb
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 frei
liegt, jedoch innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets 302 von
der Leitungsschicht 304 bedeckt wird. Auf diese Art und
Weise wird die Leitungsschicht 304 innerhalb des ersten
Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 komplett
entfernt. 3c zeigt den Fall, bei dem die
Höhe H3
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht 300 innerhalb
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 gleich
der Höhe
H4 der Oberseite der Leitungsschicht 304 innerhalb des
zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets 302 ist.
Jedoch ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt: Die Höhe H3 kann auch größer sein
als die Höhe
H4 (dies kann der Fall sein, wenn die Dicke der Leitungsschicht 304 geringer
ist als die Höhe
der Stufe an der Grenze zwischen dem ersten Festkörperelektrolytschichtgebiet 301 und
dem zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiet 302),
d. h. der Ausdruck "Planarisieren
der Oberseite der Leitungsschicht" beinhaltet auch den Fall, dass das
Ergebnis des "Planarisierungsprozesses" eine Oberseite der Festkörperelektrolytschicht 300/der
Leitungsschicht 304 mit unterschiedlichen Höhen innerhalb
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 und
des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets 302 ist.
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In
einem weiteren Prozess (nicht gezeigt) kann die Festkörperelektrolytschicht 300 innerhalb des
ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 strukturiert
werden, d. h. innerhalb des Gebiets, in dem die Oberseite der Festkörperelektrolytschicht 300 nicht
von der Leitungsschicht 304 bedeckt ist. Der Strukturierungsprozess
kann beispielsweise ausgeführt
werden unter Verwendung von Ätzsubstanzen,
die nur mit der Festkörperelektrolytschicht 300,
nicht jedoch mit der Leitungsschicht 304 chemisch reagieren.
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4 zeigt
ein Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
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In
einem ersten Prozess P1 wird eine Festkörperelektrolytschicht erzeugt,
die ein erstes Festkörperelektrolytschichtgebiet
und ein zweites Festkörperelektrolytschichtgebiet
aufweist, wobei die Höhe
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht innerhalb
des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
geringer ist als die Höhe
der Oberseite der Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets.
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In
einem zweiten Prozess P2 wird oberhalb der Oberseiten des ersten
Festkörperelektrolytschichtgebiets
und des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
eine Leitungsschicht erzeugt.
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In
einem dritten Prozess P3 wird die Oberseite der Leitungsschicht
so planarisiert, dass die Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
frei liegt, jedoch innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
von einer Leitungsschicht bedeckt ist.
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In
einem vierten Prozess P4 wird die freigelegte Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
strukturiert.
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5 zeigt
ein Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
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In
einem ersten Prozess P1' wird
eine Verbundstruktur strukturiert, die eine erste Festkörperelektrolytschicht,
eine zweite Festkörperelektrolytschicht,
die oberhalb der ersten Festkörperelektrolytschicht
angeordnet ist, und eine Zwischenschicht, die zwischen der ersten
Festkörperelektrolytschicht
und der zweiten Festkörperelektrolytschicht
angeordnet ist, aufweist. Das Strukturieren der Verbundstruktur beinhaltet
a) das Strukturieren der zweiten Festkörperelektrolytschicht innerhalb
des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets,
bis die Oberseite der Zwischenschicht frei liegt, und b) das Strukturieren der
freigelegten Zwischenschicht, bis die Oberseite der ersten Festkörperelektrolytschicht
frei liegt.
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In
einem zweiten Prozess P2' wird
eine Elektrodenschicht oberhalb der Oberseiten des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
und des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
angeordnet.
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In
einem dritten Prozess P3' wird
oberhalb der Elektrodenschicht eine Kontaktschicht angeordnet.
-
In
einem vierten Prozess P4' wird
die Oberseite der Kontaktschicht so planarisiert, dass die zweite
Festkörperelektrolytschicht
innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
frei liegt, jedoch innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets
von der Leitungsschicht bedeckt ist.
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In
einem fünften
Prozess P5' wird
die Verbundstruktur innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets
strukturiert, wobei das Strukturieren beinhaltet: a) Strukturieren
der zweiten Festkörperelektrolytschicht,
bis die Oberseite der Zwischenschicht frei liegt, b) Strukturieren
der freigelegten Zwischenschicht, bis die Oberseite der ersten Festkörperelektrolytschicht
frei liegt, und c) Strukturieren der ersten Festkörperelektrolytschicht.
-
In
der folgenden Beschreibung soll unter Bezugnahme auf die 6a bis 6e ein
Verfahren zum Herstellen einer Speichervorrichtung beschrieben werden,
das als eine mögliche
Realisierung des in 3a bis 3c beschriebenen
Herstellungsverfahrens angesehen werden kann.
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6a zeigt
ein erstes Prozessstadium A, in welchem eine erste Festkörperelektrolytschicht 601, eine
zweite Festkörperelektrolytschicht 602 sowie eine
Zwischenschicht 603, die zwischen der ersten Festkörperelektrolytschicht 601 und
der zweiten Festkörperelektrolytschicht 602 auf
einer Isolationsschicht 604 in dieser Reihenfolge aufgebracht
wurden. Die erste Festkörperelektrolytschicht 601 und die
zweite Festkörperelektrolytschicht 602 können beispielsweise
Chalcogenid enthalten bzw. hieraus bestehen. Die Dicke der ersten
Festkörperelektrolytschicht 601 kann
beispielsweise 10 nm bis 100 nm oder 30 nm bis 100 nm betragen.
Analog kann die Dicke der zweiten Festkörperelektrolytschicht 602 beispielsweise
10 nm bis 100 nm oder 30 nm bis 100 nm betragen. Die Zwischenschicht 603 kann
beispielsweise Nitrid oder SiC enthalten bzw. hieraus bestehen.
Die Dicke der Zwischenschicht 603 kann beispielsweise 10
Angström
bis 100 Angström
betragen.
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In
einem zweiten Prozessstadium B, das in 6b gezeigt
ist, werden die zweite Festkörperelektrolytschicht 602 als
auch die Zwischenschicht 603 innerhalb eines zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets 302 entfernt,
wohingegen diese Schichten 602, 603 innerhalb
eines ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 nicht
entfernt werden. Um die zweite Festkörperelektrolytschicht 602 und
die Zwischenschicht 603 innerhalb des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets 302 zu
entfernen, kann ein Ätzprozess,
der einem Lithographieprozess folgt, ausgeführt werden. Der Ätzprozess
kann zwei Schritte beinhalten: In einem ersten Schritt kann eine erste Ätzsubstanz
zum Einsatz kommen, die lediglich die zweite Festkörperelektrolytschicht 602 ätzt, jedoch
die Zwischenschicht 603 nicht ätzt, d. h. die Zwischenschicht 603 fungiert
als Ätzbarriere.
Dann kann in einem zweiten Schritt die Zwischenschicht 603 geätzt werden
unter Verwendung einer zweiten Ätzsubstanz,
die lediglich die Zwischenschicht 603, nicht jedoch die
erste Festkörperelektrolytschicht 601,
die oberhalb der Zwischenschicht 603 angeordnet ist, ätzt.
-
In 6c ist
ein drittes Prozessstadium C gezeigt, in welchem eine Elektrodenschicht 605 auf der
Oberseite der in 6b gezeigten Struktur vorgesehen
wurde, d. h. auf den Oberseiten der zweiten Festkörperelektrolytschicht 602 innerhalb
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301,
und der Oberseite der ersten Festkörperelektrolytschicht 601 innerhalb
des zweiten Festkörperelektrolytschichtgebiets 302.
Weiterhin wurde eine Kontaktschicht 606 auf der Oberseite
der Elektrodenschicht 605 vorgesehen. Die Elektrodenschicht 605 kann
beispielsweise Silber (Ag) aufweisen bzw. hieraus bestehen. Die Dicke
der Elektrodenschicht 605 kann beispielsweise 10 Angström bis 100
Angström
betragen. Die Dicke der Kontaktschicht 606 kann beispielsweise
50 nm bis 300 nm betragen.
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In
dem in 6d gezeigten Prozessstadium D
ist eine Struktur mit einer planarisierten Oberseite 607 gezeigt,
die erhalten wird, indem die Oberseite der in 6c gezeigten
Struktur einen Planarisierungsprozess unterworfen wird. Der Planarisierungsprozess
wird zumindest solange ausgeführt,
bis die Oberseite der zweiten Festkörperelektrolytschicht 602 innerhalb
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 frei
liegt. Hier wird zusätzlich
der obere Teil der zweiten Festkörperelektrolytschicht 602 entfernt
(solange, bis die Höhe
der Oberseite der planarisierten zweiten Festkörperelektrolytschicht 602 innerhalb
des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 mit
der Höhe
der Oberseite der Kontaktschicht 606 innerhalb des zweiten
Festkörperelektrolytschichtgebiets 302 zusammenfällt).
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In
einem in 6e gezeigten fünften Prozessstadium
E sind die erste Festkörperelektrolytschicht 601,
die zweite Festkörperelektrolytschicht 602 sowie
die Zwischenschicht 603 innerhalb des ersten Festkörperelektrolytschichtgebiets 301 entfernt
worden. Um die Schichten 601, 602 sowie 603 zu
entfernen, kann beispielsweise ein Ätzprozess ausgeführt werden.
Die zum Ausführen
des Ätzprozesses
verwendete Ätzsubstanz
kann beispielsweise eine Substanz sein, die dazu geeignet ist, die
erste Festkörperelektrolytschicht 601,
die zweite Festkörperelektrolytschicht 602 sowie
die Zwischenschicht 603 zu ätzen. Alternativ können drei
unterschiedliche Ätzprozesse
ausgeführt
werden, wobei jeder Ätzprozess
eine Ätzsubstanz
benutzt, die lediglich eine dieser Schichten selektiv ätzt.
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Wie
in 7A und 7B gezeigt
ist, können
Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Speichervorrichtungen/integrierten
Schaltungen in Modulen zum Einsatz kommen. In 7A ist
ein Speichermodul 700 gezeigt, das ein oder mehrere Speichervorrichtungen/integrierte
Schaltungen 704 aufweist, die auf einem Substrat 702 angeordnet sind.
Jede Speichervorrichtung/integrierte Schaltung 704 kann
mehrere Speicherzellen beinhalten. Das Speichermodul 700 kann
auch ein oder mehrere elektronische Vorrichtungen 706 aufweisen,
die Speicher, Verarbeitungsschaltungen, Steuerschaltungen, Adressschaltungen,
Busverbindungsschaltungen oder andere Schaltungen bzw. elektronische
Einrichtungen beinhalten, die mit Speichervorrichtung(en) eines
Moduls kombiniert werden können,
beispielsweise den Speichervorrichtungen/integrierte Schaltungen 704.
Weiterhin kann das Speichermodul 700 eine Mehrzahl elektrischer
Verbindungen 708 aufweisen, die eingesetzt werden können, um
das Speichermodul 700 mit anderen elektronischen Komponenten,
beispielsweise anderen Modulen, zu verbinden.
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Wie
in 7B gezeigt ist, können diese Module stapelbar
ausgestaltet sein, um einen Stapel 750 auszubilden. Beispielsweise
kann ein stapelbares Speichermodul 752 ein oder mehrere
Speichervorrichtungen/integrierte Schaltungen 756 enthalten, die
auf einem stapelbaren Substrat 754 angeordnet sind. Jede
Speichervorrichtung/integrierte Schaltung 756 kann mehrere
Speicherzellen enthalten. Das stapelbare Speichermodul 752 kann
auch ein oder mehrere elektronische Vorrichtungen 758 aufweisen,
die Speicher, Verarbeitungsschaltungen, Steuerschaltungen, Adressschaltungen,
Busverbindungsschaltungen oder andere Schaltungen bzw. elektronische Einrichtungen
beinhalten, und die mit Speichervorrichtungen eines Moduls kombiniert
werden können, beispielsweise
mit den Speichervorrichtungen/integrierten Schaltungen 756.
Elektrische Verbindungen 760 werden dazu benutzt, um das
stapelbare Speichermodul 752 mit anderen Modulen innerhalb
des Stapels 750 zu verbinden. Andere Module des Stapels 750 können zusätzliche
stapelbare Speichermodule sein, die dem oben beschriebenen stapelbaren Speichermodul 752 ähneln, oder
andere Typen stapelbarer Module sein, beispielsweise stapelbare
Verarbeitungsmodule, Kommunikationsmodule, oder Module, die elektronische
Komponenten enthalten.
-
In
der folgenden Beschreibung sollen weitere beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung erläutert
werden.
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Momentane
CBRAM-Prozessverfahren beinhalten eine Silberschicht oberhalb der
Chalcogenidschicht: Um die Chalcogenidschicht zu strukturieren,
wird ein Ätzprozess
ausgeführt,
der das Ätzen von
Silber beinhaltet. Der tatsächliche Ätzprozess wird
ausgeführt
unter Verwendung eines Ar-Plasmas: Sehr viel Rückstand ist nach dem Ätzprozess vorhanden;
der Ätzprozess
ist nicht selektiv, und eine nicht-vernachlässigbare Strukturierungsfaktorproblematik
existiert.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird eine neue Lösung
bereitgestellt, um das Chalcogenid zu strukturieren: Die Abscheidung
eines dicken Chalcogenids, gefolgt von dem Invers-Strukturieren
des Chalcogenids; Abscheiden von Silber und der Abdeckschicht (auch
Fotodissolution) und der Kontaktschicht wie beispielsweise Wolfram;
Ausführen
eines CMP-Prozesses, der auf der Kontaktschicht stoppt; und selektives Ätzen des
Chalcogenids: Das Ätzen
von Silber ist nicht erforderlich. Der tatsächliche Prozess ist ein Prozess,
der das Ätzintegrationsschema
benutzt.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird ein neues PL-Level-Integrationsschema bereitgestellt.
Das neue Integrationsschema benutzt: dickeres Chalcogenid mit Ätzbarriere
(Übereinanderstapeln
von Chalcogenid, Barriere, Chalcogenid); inverses Lithografie-Ätz-Strukturieren;
Abscheiden von Silber und einer Abdeckschicht sowie Foto-Dissolution; Abscheiden
einer Kontaktschicht; CMP-Schichtplanarisierung;
selektives Ätzen
von Chalcogenid.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird ein neues PL-Level-Integrationsschema bereitgestellt.
Das neue Integrationsschema benutzt: Lithografie und Ätzen bis
zur Barriere; selektives Ätzen
der Barriere; Reinigen der Chalcogenidoberfläche; Abscheiden von Silber
und Abdeckung; Foto-Dissolution; Kontaktmetallabscheidung (beispielsweise
Wolfram); chemisch-mechanisches Polieren zum Kontaktmetall; selektiver
Chalcogenid-Ätzstopp auf
Barriere (z. B. Nitrid oder SiC); Herstellen der Gleichförmigkeit; Ätzen der
Barriere; selektives Ätzen
von Chalcogenid und Stoppen auf Oxid.
-
Im
Rahmen der Erfindung beinhalten die Begriffe "Verbinden" und "Koppeln" sowohl direktes als auch indirektes
Verbinden und Koppeln.
-
- 100
- CBRAM-Zelle
- 101
- erste
Elektrode
- 102
- zweite
Elektrode
- 103
- Ionenleiterblock
- 104
- erste
Oberfläche
- 105
- zweite
Oberfläche
- 106
- Isolationsstruktur
- 107
- Leitungsbrücke
- 108
- Cluster
- 200
- Festkörperelektrolytspeichervorrichtung
- 201
- Halbleitersubstrat
- 202
- Via
- 203
- Wortleitung
- 204
- Gateelektrode
- 205
- Isolationselement
- 206
- Isolationsschicht
- 207
- Isolationsschicht
- 208
- Isolationsschicht
- 209
- Bitleitung
- 210
- Via
- 211
- Verdrahtungsschicht
- 212
- Plug
- 213
- Plug
- 214
- Plug
- 215
- Interface-Material
- 216
- Isolationsschicht
- 217
- Isolationsschicht
- 218
- Isolationsschicht
- 219
- Via
- 221
- Festkörperelektrolytzelleneinheit
- 222
- Plug
- 223
- aktives
Material
- 224
- Elektrodenschicht
- 225
- Kontaktierschicht
- 241
- Plug
- 226
- Isolationsschicht
- 227
- Isolationsschicht
- 228
- Verdrahtungsschicht
- 229
- Plug
- 231
- Verdrahtungsschicht
- 232
- Isolationsschicht
- 233
- Isolationsschicht
- 242
- Randgebiet
- 243
- Zellengebiet
- 300
- Festkörperelektrolytschicht
- 301
- Festkörperelektrolytschichtgebiet
- 302
- Festkörperelektrolytschichtgebiet
- 303
- Oberseite
- H1
- Höhe
- H2
- Höhe
- 304
- Leitungsschicht
- 305
- Oberseite
- H3
- Höhe
- H4
- Höhe
- 601
- Festkörperelektrolytschicht
- 602
- Festkörperelektrolytschicht
- 603
- Zwischenschicht
- 604
- Festkörperelektrolytschicht
- 605
- Elektrodenschicht
- 606
- Kontaktschicht
- 607
- Oberseite
- 700
- Speichermodul
- 704
- Speichervorrichtung/Integrierte
Schaltung
- 706
- elektronische
Vorrichtung
- 708
- elektrische
Verbindung
- 750
- Stapel
- 752
- Speichermodul
- 754
- Substrat
- 756
- Speichervorrichtung
- 758
- elektronische
Vorrichtung
- 760
- elektrische
Verbindung