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DE102007021638B3 - Tragbare Schälvorrichtung, insbesondere für Elektrokabel und Kunststoffrohre - Google Patents

Tragbare Schälvorrichtung, insbesondere für Elektrokabel und Kunststoffrohre Download PDF

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DE102007021638B3
DE102007021638B3 DE102007021638A DE102007021638A DE102007021638B3 DE 102007021638 B3 DE102007021638 B3 DE 102007021638B3 DE 102007021638 A DE102007021638 A DE 102007021638A DE 102007021638 A DE102007021638 A DE 102007021638A DE 102007021638 B3 DE102007021638 B3 DE 102007021638B3
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peeling
portable
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Application number
DE102007021638A
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English (en)
Inventor
Günter Riedl
Reinhold Born
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gbz Mannheim & Co KG GmbH
Original Assignee
Gbz Mannheim & Co KG GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
    • H02G1/1248Machines
    • H02G1/1265Machines the cutting element rotating about the wire or cable

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  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Abstract

Es wird eine Schälvorrichtung (1), insbesondere für Elektrokabel und Kunststoffrohre, beschrieben, mit einem Grundkörper (2) und einem antreibbaren, gegenüber dem Grundkörper (2) um eine Drehachse (4) drehbar gelagerten, eine koaxial zur Drehachse (4) verlaufende zentrale Öffnung (5) zur Durchführung eines zu schälenden Gegenstandes und ein quer zur Drehachse (4) in die zentrale Öffnung (5) ragendes Schälmesser (6) aufweisenden Schälkorb (3), bei der zum Antrieb des Schälkorbes (3) ein um die zentrale Öffnung (5) umlaufendes, mit dem Schälkorb (3) verbundenes Stirnrad (7) sowie ein an dem Grundkörper (2) drehbar gelagert angeordnetes, mit dem Stirnrad (7) in Eingriff stehendes und mit einem Antriebsmotor verbindbares Ritzel (8) vorgesehen ist.

Description

  • Technisches Gebiet:
  • Die Erfindung betrifft eine tragbare Schälvorrichtung, insbesondere für Elektrokabel und Kunststoffrohre, mit einem Grundkörper und einem antreibbaren, gegenüber dem Grundkörper um eine Drehachse drehbar gelagerten, eine koaxial zur Drehachse verlaufende, innerhalb des Grundkörpers angeordnete, zentrale Öffnung zur Durchführung eines zu schälenden Gegenstandes und ein quer zur Drehachse in die zentrale Öffnung ragendes Schälmesser aufweisenden Schälkorb, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Stand der Technik:
  • Um Abzweigungen oder Anschlüsse insbesondere an erdverlegten Leitungen, wie etwa an Elektrokabeln anzuordnen, oder um Reparaturen etwa an Verbindungen solcher Leitungen durchzuführen, oder um Verbindungen zwischen solchen Leitungen herzustellen, ist es erforderlich, die Leitung bzw. Leitungen im Bereich der Schadstelle oder im Bereich des gewünschten Anschlusses freizulegen, gegebenenfalls zu trennen und vor Ort die freigelegten Enden zunächst durch teilweises und/oder vollständiges Entfernen der Kabelummantelung abzuisolieren.
  • Durch die DE 20 2005 016 957 U1 ist ein Abisoliergerät zum Erzeugen von Schnitten in eine Kabelummantelung eines Kabels zu Zwecken der Entfernung von Teilen der Kabelummantelung bekannt. Das Abisoliergerät führt einen Schnitt durch eine Lage einer Kabelummantelung durch. Das Abziehen des abgetrennten Teils der Lage erfolgt, ebenso wie das Herstellen des Schnitts, manuell unter hohem Kraftaufwand. Ein solches Abisoliergerät eignet sich darüber hinaus nicht zur Verwendung in Verbindung mit Leitungen mit mehrlagigen, untereinander vergossenen Kabelummantelungen und/oder in Verbindung mit Leitungen, bei denen Stränge aus elektrisch leitendem Material und die Kabelummantelung miteinander vergossen sind. Solche Leitungen können nicht lagenweise abisoliert werden, sondern müssen geschält werden.
  • Durch die DE 199 60 158 C1 ist eine Vorrichtung zum Schälen eines kunststoffisolierten Kabels mit einem spanabhebenden Schneidwerkzeug bekannt geworden. Teile der Vorrichtung sind ein Traggestell für die Schälvorrichtung mit einer Klemmeinrichtung für das Kabel und ein auf dem Traggestell bewegbarer Träger, der einen Kontaktkörper zum Eingriff in die Kabeloberfläche und zur Erzeugung des Vorschubs des Trägers, das spanabhebende Schneidwerkzeug und eine Aufwickeleinrichtung für den abgehobenen Span umfaßt. Der Kontaktkörper und das Schneidwerkzeug werden gemeinsam durch Antrieb eines Motors um das Kabel herum bewegt; die Aufwickeleinrichtung kommt durch die Antriebskraft des abgehobenen Spans in Rotation und nimmt dabei den Span auf. Der Motor ist auf dem Träger angeordnet. Dabei sitzen der Kontaktkörper und das Schneidwerkzeug gemeinsam auf einem Tragblock, auf welchem eine Vorrichtung zur Führung des abgehobenen Spans angeordnet ist.
  • Durch die DE 35 46 079 C1 ist eine Vorrichtung zum Freilegen des Innenleiters am Ende eines Vollmantel-Koaxialkabels bekannt geworden, die eine Einspannvorrichtung, in der das Kabel um seine Achse drehbar gelagert ist, Mittel zur axialen Fixierung des Koaxialkabels sowie je eine einstellbare Trennvorrichtung zum axial abgestuften Durchtrennen der äußeren bzw. inneren Isolierung und des Außenleiters umfasst. In der Einspannvorrichtung ist das Kabel in Achsrichtung unverschieblich fixiert. Es ist eine bewegliche Haltevorrichtung vorgesehen, die die Einspannvorrichtung hält, welche senkrecht zur Achse des eingespannten Kabels bewegbar ist. Als Trennvorrichtung ist mindestens eine Kreissäge vorgesehen, mit einem Sägeblatt, dessen Drehachse parallel zur Achse des eingespannten Kabels verläuft und die so angeordnet ist, dass das Kabel bei geeigneter Bewegung der Haltevorrichtung auf das Sägeblatt trifft. Es ist ein Vorrichtungsbett vorgesehen, an dem die Haltevorrichtung und die Kreissäge angebracht ist, wobei eine Begrenzungsvorrichtung vorgesehen ist, die derart einstellbar ausgebildet ist, dass die Einspannvorrichtung und damit das Kabel bis auf einen definierten Mindestabstand auf den Außenumfang des Sägeblattes zustellbar ist. Die Einspannvorrichtung ist von einem Elektromotor antreibbar, der an der Haltevorrichtung fixiert ist.
  • Durch die CH 688 117 ist eine Schälvorrichtung für Elektrokabel, mit einem Grundkörper und einem antreibbaren, gegenüber dem Grundkörper um eine Drehachse drehbar gelagerten, eine koaxial zur Drehachse verlaufende zentrale Öffnung zur Durchführung des zu schälenden Elektrokabels und ein quer zur Drehachse in die zentrale Öffnung ragendes Schälmesser aufweisenden Schälkorb bekannt. Zum Antrieb ist ein am Grundkörper angeordneter Akkuschrauber mit einer Riemenscheibe vorgesehen. Ein über die Riemenscheibe und außen um den Schälkorb geführter Riemen überträgt die Antriebskraft des Akkuschraubers auf den Schälkorb, so dass dieser in Drehung versetzt wird, wodurch das Schälmesser die Ummantelung schichtweise abnimmt. Nachteilig hieran ist die schlechte Handhabung, bedingt durch den Antrieb des Schälkorbs mittels des Akkuschraubers über einen Riemen. Hierdurch sind Akkuschrauber, Grundkörper und Schälkorb untrennbar miteinander verbunden, was zu einem hohen Gewicht der Schälvorrichtung führt. Darüber hinaus ist die Handhabung dadurch eingeschränkt, dass eine Hand eines Benutzers immer am Akkuschrauber angreifen muss, um diesen zu betätigen. Außerdem wird die Handhabung dadurch weiter eingeschränkt, dass der Vorschub durch eine Schrägstellung der Kugellager der Schälvorrichtung entlang des Kabels erzeugt wird. Insbesondere relativ dünne Leitungen knicken dabei aus, wodurch das Schälen sehr zeitintensiv wird.
  • Technische Aufgabe der Erfindung:
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine tragbare Schälvorrichtung mit einer verbesserten Handhabung zu entwickeln.
  • Offenbarung der Erfindung und deren Vorteile:
  • Die Aufgabe wird bei einem Gegenstand der eingangs genannten Gattung gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Eine erfindungsgemäße Schälvorrichtung umfasst demnach einen Grundkörper und einen antreibbaren, gegenüber dem Grundkörper um eine Drehachse drehbar gelagerten, eine koaxial zur Drehachse verlaufende zentrale Öffnung zur Durchführung eines zu schälenden Gegenstandes und ein quer zur Drehachse in die zentrale Öffnung ragendes Schälmesser aufweisenden Schälkorb, wobei der Antrieb des Schälkorbes über ein um die zentrale Öffnung umlaufendes, mit dem Schälkorb verbundenes Stirnrad sowie über ein an dem Grundkörper drehbar gelagert angeordnetes, mit dem Stirnrad in Eingriff stehendes und mit einem Antriebsmotor verbindbares Ritzel erfolgt.
  • Die Erfindung weist gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil auf, dass durch den Antrieb des Schälkorbes über ein um die zentrale Öffnung umlaufendes, mit dem Schälkorb verbundenes Stirnrad sowie über ein an dem Grundkörper drehbar gelagert angeordnetes, mit dem Stirnrad in Eingriff stehendes und mit einem Antriebsmotor verbindbares Ritzel eine räumliche Trennung von Antriebmotor und Schälvorrichtung möglich ist, wodurch einerseits das Gewicht der unmittelbar in den Händen zu haltenden Schälvorrichtung verringert wird, und außerdem ein Benutzer beide Hände frei hat, um mit der Schälvorrichtung umzugehen. Somit weist die erfindungsgemäße Schälvorrichtung eine verbesserte Handhabung auf.
  • Vorzugsweise schneiden sich die Drehachse des Schälkorbs bzw. des Stirnrades und die Ritzeldrehachse, beispielsweise in einem rechten Winkel. Hierdurch erfolgt ein Antrieb des Schälvorrichtung aus einer Richtung senkrecht zur Drehachse des Schälkorbes, wodurch sich keinerlei Einschränkungen bezüglich der Position des Benutzers der Schälvorrichtungen ergeben. Der Benutzer ist demnach beispielsweise nicht durch eine koaxial zur Drehachse verlaufende, von der Schälvorrichtung abgehende, mit dem Ritzel verbundene Antriebswelle im Umgang mit der Schälvorrichtung eingeschränkt. Das Ritzel und/oder das Stirnrad können als Kegelräder ausgebildet sein.
  • Besonders bevorzugt ist das Schälmesser eine aus dem Werkzeugmaschinenbau bekannte Schneidplatte. Hierdurch werden die Betriebskosten gegenüber dem Stand der Technik, welcher die Verwendung von teuren Spezialmessern vorsieht, verringert werden.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Schneidplatte in einer Richtung senkrecht zur Drehachse des Schälkorbs verstellbar angeordnet ist, zur Anpassung der Schnitttiefe des Schälmessers an die Dicke und die Beschaffenheit des Werkstoffs des abzuschälenden Gegenstandes. Oder es kann die Gleitplatte austauschbar sein. Ebenso ist es möglich, den Abstand zwischen Gleitplatte und Messer zu ändern. Hierdurch vergrößert sich der Anwendungsbereich der erfindungsgemäßen Schälvorrichtung gegenüber dem Stand der Technik erheblich.
  • An dem Grundkörper ist vorzugsweise mindestens ein Handgriff zum Umgang mit der Schälvorrichtung angeordnet. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Handgriff in Form eines um den Grundkörper umlaufenden Rings ausgebildet ist. Hierdurch kann die Schälvorrichtung in einer beliebigen Position ergonomisch günstig gehalten werden, da nicht wie beim Stand der Technik üblich eine einzige Halteposition durch einen an einer Umfangsposition angeordneten Handgriff vorgegeben ist. Grundsätzlich ist dennoch denkbar, dass der Handgriff der erfindungsgemäßen Schälvorrichtung als an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten angeordnete zapfenförmige Vorsprünge ausgebildet ist.
  • Eine zusätzliche besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Schälkorb mittels eines Wälzlagers in dem Grundkörper drehbar gelagert ist. Hierdurch wird der Antriebsleistungsbedarf der Schälvorrichtung verringert, wodurch sich das Gewicht des mitzuführenden Antriebsmotors ebenso wie das Gewicht der gegebenenfalls mitzuführenden Batterien oder Akkumulatoren verringert. Das Wälzlager ist vorzugsweise als ein kostengünstig erhältliches Kugellager ausgeführt.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass an dem Schälkorb mindestens eine Vorschubplatte mit mindestens einem gegen eine abschälbare und/oder abzuschälende Ummantelung eines durch die zentrale Öffnung geführten, zu schälenden Gegenstandes drückenden Vorsprung vorzugsweise lösbar angeordnet ist, wobei der Vorsprung gegenüber der Drehachse des Schälkorbs um einen Vorschubwinkel derart angestellt ist, dass die Schälvorrichtung durch die Vorschubplatte bei einer Umdrehung des Schälkorbes um die Drehachse um einen vorgebbare Strecke entlang des zu schälenden Gegenstandes vorwärts bewegt wird.
  • Der mindestens eine Vorsprung kann durch mindest zwei Einkerbungen in der Vorschubplatte gebildet werden, wodurch längliche Grate und dazwischen ebenso lange kerbartige Vertiefungen ausgebildet sind. Hierbei wird der Vorsprung nicht durch eine Erhebung, sondern durch zwei Vertiefungen, nämlich ein Kerbungsprofil, gebildet, was sich insbesondere im Hinblick auf Verschleiß und Standzeit der Vorschubplatte vorteilhaft auswirkt. Oder die Gleitplatte besitzt ein erhabenes Spitzengratprofil, nämlich ein Spitzengratprofil, was bedeutet, dass der Abstand zwischen zwei Spitzengraten (Tal) größer ist als die Fußbreite eines Spitzengrates. In diesem Fall wird somit der Vorsprung durch eine Erhebung gebildet.
  • Die Vorschubplatte ist vorzugsweise an einer Zentriereinrichtung zur mittigen Führung des zu schälenden Gegenstandes in der zentralen Öffnung angeordnet. Vorzugsweise ist die Vorschubplatte neben dem Schälmesser angeordnet. Um die ebenso wie das Schälmesser einem Verschleiß ausgesetzte Vorschubplatte auswechseln zu können, ist die Vorschubplatte lösbar an dem Schälkorb angeordnet.
  • Der Schälkorb umfasst vorzugsweise eine Zentriereinrichtung zur mittigen Führung des zu schälenden Gegenstandes in der zentralen Öffnung. Die Zentriereinrichtung kann dabei an unterschiedliche Durchmesser von zu schälenden Gegenständen anpassbar sein. Hierzu umfasst die Zentriereinrichtung vorzugsweise mindestens zwei quer zur Drehachse synchron verstellbare Backen. Vorzugsweise sind an einer ersten Backe eine Vorschubplatte und/oder an einer der ersten Backe gegenüberliegenden zweiten Backe eine Gleitplatte auswechselbar angeordnet.
  • Die Gleitplatte ist auf ihrer der zentralen Öffnung zugewandten Seite in einer Blickrichtung entlang der Drehachse vorzugsweise V-förmig ausgebildet, so dass sich zwischen einem durch die zentrale Öffnung geführten zu schälenden Gegenstand und der Vorschubplatte sowie der Gleitplatte unabhängig vom Durchmesser des zu schälenden Gegenstandes mindestens drei Kontaktstellen ergeben. Ebenfalls oder zusätzlich hierzu ist denkbar, dass auch die Vorschubplatte V-förmig ausgebildet ist.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Schälmesser an der Zentriereinrichtung angeordnet ist. Hierdurch wird eine genaue Ausrichtung des Schälmessers gegenüber dem durch die zentrale Öffnung geführten zu schälenden Gegenstand erreicht, wodurch der Umgang mit der Schälvorrichtung weiter verbessert wird.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Antriebsmotor vorgesehen, der mit einer biegsamen Welle mit dem Ritzel verbindbar ist und der in einem Motorgehäuse untergebracht ist, welches von dem Grundkörper und dem Schälkorb getrennt ist oder welches mit dem Grundkörper und dem Schälkorb eine bauliche Einheit bildet, wobei dann eine biegsame Welle entfallen kann. Somit ist vorzugsweise in einem von dem Grundkörper und dem Schälkorb getrennten Motorgehäuse untergebrachter Antriebsmotor vorgesehen, der mit einer biegsamen Welle mit dem Ritzel verbindbar ist.
  • Der Antriebsmotor und/oder das Motorgehäuse kann beispielsweise in Form eines Tornisters oder Rucksacks ausgebildet und auf dem Rücken eines Benutzers tragbar sein. Ebenso ist denkbar, dass der Antriebsmotor in einem Tornister oder Rucksack unterbringbar ist. In jedem Fall braucht der Benutzer den Antriebsmotor nicht ergonomisch ungünstig zusammen mit der Schälvorrichtung vor dem Bauch tragen, sondern er kann die Schälvorrichtung ergonomisch günstig von der Schälvorrichtung getrennt auf dem Rücken bis zum Einsatzort tragen. Bei Bedarf kann der Antriebsmotor, vorzugsweise bei Anwendung einer biegsamen Welle, auch bei Benutzung der Schälvorrichtung auf dem Rücken verbleiben, beispielsweise wenn ein langes Stück einer Leitung oder dergleichen geschält werden muss.
  • An dem Grundkörper ist vorzugsweise eine sich in Richtung der Drehachse zumindest über das Schälmesser und den Schälkorb sowie das Stirnrad und das Ritzel hinweg erstreckende Schutzummantelung angeordnet. Die Schutzummantelung kann zum Auswechseln des Schälmessers und/oder der Vorschubplatte zumindest teilweise mittels eines Deckels aufklappbar sein, welcher in die Schutzummantelung integriert ist. Vorzugsweise bilden in beiden Fällen der Grundkörper und die Schutzummantelung zusammen ein Gehäuse der Schälvorrichtung.
  • Der Deckel der Schutzummantelung hat des Weiteren eine wichtige Sicherungs- und Schutzfunktion. Bei geöffnetem Deckel schaltet die Schälvorrichtung zwangsweise ab, so dass es bei geöffnetem Deckel nicht zu einer Verletzung der Bedienungsperson kommen kann. Bei geöffnetem Deckel kann die Schälvorrichtung nicht in Betrieb genommen werden. Der Deckel wird aufgeklappt, die Schälvorrichtung über das Kabel geschoben, der Schälkopf wird mittels der Einstellmutter auf dem Kabel fixiert und anschließend der Deckel zugeklappt. Erst das Schließen des Deckels schließt den elektrischen Kontakt zum Antriebsmotor, beispielsweise mittels eines elektrischen Minischalters.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schälvorrichtung ist der Schaft des Ritzels innerhalb einer Spannschraube oder in den Klemmbacken eines handelsüblichen Akkuschraubers lösbar gehaltert.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Schälvorrichtung in einem Längsschnitt,
  • 2 die Schälvorrichtung aus 1 in einer Blickrichtung entlang der Drehachse des Schälkorbs,
  • 3 eine Detailansicht des Schälkorbs mit Zentriereinrichtung der Schälvorrichtung aus 1 in einer Blickrichtung entlang der Drehachse des Schälkorbs,
  • 4 einen Längsschnitt des Schälkorbs aus 3 entlang der Schnittlinie A-A,
  • 5 einen ersten Teil des Gehäuses der Schälvorrichtung aus 1 in einer perspektivischen Ansicht, sowie
  • 6 einen einen zweiten Teil des Gehäuses der Schälvorrichtung aus 1 bildenden Deckel in einer perspektivischen Ansicht.
  • Wege zur Ausführung der Erfindung:
  • Eine in 1 in einem Längsschnitt dargestellte Schälvorrichtung 1 umfasst im Wesentlichen einen Grundkörper 2 und einen antreibbaren, gegenüber dem Grundkörper 2 um eine Drehachse 4 drehbar gelagerten Schälkorb 3, welcher eine koaxial zur Drehachse 4 verlaufende zentrale Öffnung 5 zur Durchführung eines zu schälenden Gegenstandes und ein quer zur Drehachse 4 in die zentrale Öffnung 5 ragendes Schälmesser 6 aufweist. Der Antrieb des Schälkorbes 3 erfolgt über ein um die zentrale Öffnung 5 umlaufendes, mit dem Schälkorb 3 verbundenes Stirnrad 7 sowie über ein an dem Grundkörper 2 drehbar gelagert angeordnetes, mit dem Stirnrad 7 in Eingriff stehendes und mit einem Antriebsmotor verbindbares Ritzel 8. Der Schälkorb 3 ist mittels eines Wälzlagers 9 in Form eines Kugellagers 11 im Grundkörper 2 drehbar gelagert. Ebenso ist das Ritzel 8 mittels eines als Kugellager 12 ausgeführten Wälzlagers 10 im Grundkörper 2 drehbar gelagert. Stirnrad 7 und Ritzel 8 sind dabei so angeordnet, dass sich die Drehachse 4 des Schälkorbs 3 bzw. des Stirnrades 7 und die Ritzeldrehachse 13 in einem rechten Winkel schneiden. Ritzel 8 und Stirnrad 7 sind der besseren Kraftübertragung und der höheren Laufruhe wegen als Kegelräder ausgebildet.
  • Ebenso kann die Kraftübertragung zwischen Ritzel und Stirnrad dergestalt sein, dass die Drehachse des Ritzels parallel der Drehachse des Stirnrades bzw. des Schälkorbes verläuft und das Ritzel entsprechend gehaltert und gelagert ist.
  • Das Schälmesser 6 ist als eine aus dem Werkzeugmaschinenbau bekannte Schneidplatte 14 ausgebildet (1 und 4). Normalerweise besitzt die Schneidplatte 14 eine feste Lage innerhalb seiner Halterung 16. Die Schneidplatte 14 kann aber auch in einer Richtung senkrecht zur Drehachse 4 des Schälkorbs 3 verstellbar angeordnet sein, um zum Beispiel die Schnitttiefe des Schälmessers 6 an die Dicke und die Beschaffenheit des Werkstoffs des abzuschälenden Gegenstandes anzupassen.
  • An dem Schälkorb 3 ist eine Vorschubplatte 18 angeordnet, welche durch Rillen (in 4 schwarz gezeichnet) gebildete Vorsprünge 19 oder Spitzengrate aufweist, mit welchen die Vorschubplatte 18 gegen eine abschälbare und/oder abzuschälende Ummantelung eines durch die zentrale Öffnung 5 geführten, zu schälenden Gegenstandes gedrückt wird.
  • Die Vorsprünge 19 sind gegenüber der Drehachse 4 des Schälkorbs 3 um einen Vorschubwinkel α (siehe 1) derart angestellt, dass die Schälvorrichtung 1 durch die Vorschubplatte 18 bei einer Umdrehung des Schälkorbes 3 um die Drehachse 4 desselben um eine vorgebbare Strecke, entsprechend dem Vorschubwinkel α, entlang des zu schälenden Gegenstandes vorwärts bewegt wird. Die Vorsprünge 19 werden durch Einkerbungen 21, oder durch erhabene Spitzengrate, in der Vorschubplatte 18 gebildet.
  • Der Schälkorb 3 umfasst eine in den 2 und 3 erkennbare und in 3 detailliert dargestellte Zentriereinrichtung 15 zur mittigen Führung des zu schälenden Gegenstandes in der zentralen Öffnung 5. Ein Rändelrad 22 sitzt mittig auf einer Spindel, welche gegenläufige Gewinde 23, 24, nämlich ein Rechtsgewinde 23 und ein Linksgewinde 24, aufweist, welche durch je ein Gewindeloch von zwei synchron verstellbaren Backen 16, 17 hindurchragen. Auf diese Weise sind beim Drehen des Rändelrades 22 die beiden Backen 16, 17 quer zur Drehachse 4 verstellbar zur Halterung des zu schälenden Gegenstandes.
  • Die Zentriereinrichtung 15 umfasst somit die beiden quer zur Drehachse 4 mittels des Rändelrades 22 mit gegenläufigen Spindel-Gewinden 23, 24 synchron verstellbare Backen 16, 17. An einer ersten Backe 16 ist die Vorschubplatte 18 und an einer der ersten Backe 16 gegenüberliegenden zweiten Backe 17 eine Gleitplatte 20 auswechselbar angeordnet. Die Gleitplatte 20 ist auf ihrer der zentralen Öffnung 5 zugewandten Seite in einer Blickrichtung entlang der Drehachse 4 V-förmig ausgebildet, wie in 3 zu erkennen ist, so dass sich zwischen einem durch die zentrale Öffnung 5 geführten zu schälenden Gegenstand und der Vorschubplatte 18 sowie der Gleitplatte 20, unabhängig vom Durchmesser des zu schälenden Gegenstandes, mindestens drei Kontaktstellen ergeben. Die Schälvorrichtung 1 ist durch die derart ausgebildete Zentriereinrichtung 15 an unterschiedliche Durchmesser von zu schälenden Gegenständen anpassbar. Zusätzlich können Rollenführungen um den Umfang des zu schälenden Gegenstandes zur weiteren Führung desselben an dem Schälkorb 3 angeordnet sein, wie in 3 gezeigt.
  • Das Schälmesser 6 ist ebenfalls an der Zentriereinrichtung 15, nämlich an der Backe 16, neben der Vorschubplatte 18 angeordnet, was der 4 zu entnehmen ist.
  • An dem feststehenden Grundkörper 2 ist eine sich in Richtung der Drehachse 4 über das Schälmesser 6 und den Schälkorb 3 sowie das Stirnrad 7 und das Ritzel 8 hinweg erstreckende Schutzummantelung 25 angeordnet (1, 2, 5 und 6). Die Schutzummantelung 25 ist zum Auswechseln des Schälmessers 6, der Vorschubplatte 18 und der Gleitplatte 20 teilweise aufklappbar (2). Der Grund körper 2 und die Schutzummantelung 25 bilden zusammen ein Gehäuse 26 der Schälvorrichtung 1 (5). Das die aufklappbare Schutzummantelung 25 umfassende Gehäuse 26 umfasst somit einen integral mit dem Grundkörper 2 verbundenen ersten Gehäuseteil 28 (5), sowie einen als aufklappbarer Deckel 27 ausgeführten zweiten Gehäuseteil 29 (6). Der Deckel besitzt ebenso eine Sicherungs- und Schutzfunktion für die Bedienungsperson. Bei geöffnetem Deckel schaltet die Schälvorrichtung zwangsweise ab, so dass es bei geöffnetem Deckel nicht zu einer Verletzung der Bedienungsperson kommen kann.
  • Zur Inbetriebnahme der Schälvorrichtung wird der Deckel aufgeklappt, die Schälvorrichtung über den zu schälenden Gegenstand, ein Kabel oder ein Kunststoffrohr, geschoben. Anschließend wird der Schälkopf mittels der Einstellmutter auf dem Kabel fixiert und der Deckel zugeklappt. Durch das Schließen des Deckels wird eine Sicherheitseinrichtung der Schälvorrichtung entriegelt oder geschlossen, vorzugsweise wird ein elektrischer Sicherheitskontakt zum Antriebsmotor hin geschlossen, beispielsweise mittels eines elektrischen Minischalters, so dass erst jetzt der Antriebsmotor eingeschaltet werden kann.
  • Gewerbliche Anwendbarkeit:
  • Die erfindungsgemäße Schälvorrichtung ist insbesondere bei der Herstellung von Kabelverbindungen, zum Beispiel Elektrokabel, oder zur Herstellung von Verbindungen von Kunststoffrohren gewerblich anwendbar.
  • 1
    Schälvorrichtung
    2
    Grundkörper
    3
    Schälkorb
    4
    Drehachse
    5
    zentrale Öffnung
    6
    Schälmesser
    7
    Stirnrad
    8
    Ritzel
    9
    Wälzlager
    10
    Wälzlager
    11
    Kugellager
    12
    Kugellager
    13
    Ritzeldrehachse
    14
    Schneidplatte
    15
    Zentriereinrichtung
    16
    Backe
    17
    Backe
    18
    Vorschubplatte
    19
    Vorsprung
    20
    Gleitplatte
    21
    Einkerbung
    22
    Rändelrad
    23
    Rechtsgewinde
    24
    Linksgewinde
    25
    Schutzummantelung
    26
    Gehäuse
    27
    Deckel
    28
    Gehäuseteil
    29
    Gehäuseteil
    α
    Vorschubwinkel

Claims (23)

  1. Tragbare Schälvorrichtung (1) insbesondere für Elektrokabel und Kunststoffrohre, mit einem Grundkörper (2) und einem antreibbaren, gegenüber dem Grundkörper (2) um eine Drehachse (4) drehbar gelagerten, eine koaxial zur Drehachse (4) verlaufende, innerhalb des Grundkörpers (2) angeordnete, zentrale Öffnung (5) zur Durchführung eines zu schälenden Gegenstandes und ein quer zur Drehachse (4) in die zentrale Öffnung (5) ragendes Schälmesser (6) aufweisenden Schälkorb (3), gekennzeichnet durch ein um die zentrale Öffnung (5) umlaufendes, mit dem Schälkorb (3) verbundenes Stirnrad (7) sowie ein an dem Grundkörper (2) drehbar gelagert angeordnetes, mit dem Stirnrad (7) in Eingriff stehendes und mit einem Antriebsmotor verbindbares Ritzel (8) zum drehbaren Antrieb des Schälkorbes (3), welches mittels eines Wälzlagers (9) in dem Grundkörper (2) drehbar 1 gelagert ist und an dem Grundkörper (2) mindestens ein Handgriff zur Handhabung der tragbaren Schälvorrichtung angeordnet ist.
  2. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff in Form eines um den Grundkörper (2) umlaufenden Rings ausgebildet ist.
  3. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff als an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten angeordnete zapfenförmige Vorsprünge ausgebildet ist.
  4. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager (9) ein Kugellager (11) ist.
  5. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (4) des Schälkorbs (3) bzw. des Stirnrades (7) und die Ritzeldrehachse (13) einander schneiden oder einander parallel verlaufen.
  6. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (8) und/oder das Stirnrad (7) als Kegelräder ausgebildet sind.
  7. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schälmesser (6) eine Schneidplatte (14) ist, welche in einer Richtung senkrecht zur Drehachse (4) des Schälkorbs (3) verstellbar angeordnet ist, zur Anpassung der Schnitttiefe des Schälmessers (6) an die Dicke und die Beschaffenheit des Werkstoffs des abzuschälenden Gegenstandes.
  8. Tragbare Schälvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schälkorb (3) mindestens eine Vorschubplatte (18) mit mindestens einem gegen eine abschälbare und/oder abzuschälende Ummantelung eines durch die zentrale Öffnung (5) geführten, zu schälenden Gegenstandes drückenden Vorsprung (19) angeordnet ist, wobei der Vorsprung (19) gegenüber der Drehachse (4) des Schälkorbs (3) um einen Vorschubwinkel (α) derart angestellt ist, dass die Schälvorrichtung (1) durch die Vorschubplatte (18) bei einer Umdrehung des Schälkorbes (3) um die Drehachse (4) um einen vorgebbare Strecke entlang des zu schälenden Gegenstandes vorwärts bewegbar ist.
  9. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Vorsprung (19) durch mindest zwei Einkerbungen (21), nämlich ein Kerbungsprofil, oder durch mindestens einen Spitzengrat, nämlich ein Spitzengratprofil, in der Vorschubplatte (18) gebildet ist.
  10. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubplatte (18) an einer Zentriereinrichtung (15) zur mittigen Führung des zu schälenden Gegenstandes in der zentralen Öffnung (5) angeordnet ist.
  11. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubplatte (18) neben dem Schälmesser (6) angeordnet ist.
  12. Tragbare Schälvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubplatte (18) lösbar an dem Schälkorb (3) angeordnet ist.
  13. Tragbare Schälvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schälkorb (3) eine Zentriereinrichtung (15) zur mittigen Führung des zu schälenden Gegenstandes in der zentralen Öffnung (5) umfasst.
  14. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriervorrichtung (15) an unterschiedliche Durchmesser von zu schälenden Gegenständen anpassbar ist und mindestens zwei quer zur Drehachse (4) synchron verstellbare Backen (16, 17) umfasst.
  15. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an einer ersten Backe (16) eine Vorschubplatte (18) und/oder an einer der ersten Backe (16) gegenüberliegenden zweiten Backe (17) eine Gleitplatte (20) auswechselbar angeordnet sind.
  16. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitplatte (20) auf ihrer der zentralen Öffnung (5) zugewandten Seite in einer Blickrichtung entlang der Drehachse (4) V-förmig ausgebildet ist, so dass sich zwischen einem durch die zentrale Öffnung (5) geführten zu schälenden Gegenstand und der Vorschubplatte (18) sowie der Gleitplatte (20) unabhängig vom Durchmesser des zu schälenden Gegenstandes mindestens drei Kontaktstellen ergeben.
  17. Tragbare Schälvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Schälmesser (6) an der Zentriereinrichtung (15) angeordnet ist.
  18. Tragbare Schälvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor mit einer biegsamen Welle mit dem Ritzel (8) verbindbar ist.
  19. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor in Form eines Tornisters oder Rucksacks ausgebildet und auf dem Rücken eines Benutzers tragbar ist.
  20. Tragbare Schälvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (2) eine sich in Richtung der Drehachse (4) zumindest über das Schälmesser (6) und den Schälkorb (3) sowie das Stirnrad (7) und das Ritzel (8) hinweg erstreckende Schutzummantelung (25) angeordnet ist.
  21. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzummantelung (25) zum Auswechseln des Schälmessers (6) und/oder der Vorschubplatte (18) und/oder der Gleitplatte (20) zumindest teilweise aufklappbar ist und dazu einen in die Schutzummantelung (25) eingepassten Deckel (27) aufweist.
  22. Tragbare Schälvorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) und die Schutzummantelung (25) sowie der Deckel (27) zusammen ein Gehäuse (26) der Schälvorrichtung (1) bilden.
  23. Tragbare Schälvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Ritzels innerhalb einer Spannschraube oder in den Klemmbacken eines handelsüblichen Akkuschraubers lösbar gehaltert ist.
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