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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeugsteuersystem,
das eine Position eines Sitzes ändert,
um einen Einstieg eines Insassen in eine Fahrgastzelle eines Fahrzeugs
zu erleichtern.
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Das
japanische ungeprüfte Patent
Veröffentlichungsnr.
H10-211819 und das
japanische
ungeprüfte
Patent Veröffentlichungsur.
2004-316231 zitieren Systeme, die einen Einstieg eines
Insassen in eine Fahrgastzelle eines Fahrzeugs erleichtern. Genauer
gesagt, bei dem System, das in dem
japanischen
ungeprüften
Patent Veröffentlichungsur. H10-211819 zitiert
ist, ist ein Femsteuersender vorgesehen. Wenn ein Benutzer einen
Schalter, der an dem Femsteuersender vorgesehen ist, betätigt, können Schiebetüren, die
bei einem Fahrersitz bzw. einem Beifahrersitz vorgesehen sind, geöffnet und
geschlossen werden. Auf diese Weise kann (können) die Tür(en), wenn der (die) Insasse(n)
in die Fahrgastzelle des Fahrzeugs einsteigen, automatisch geöffnet und
geschlossen werden. Der Einstieg des (der) Insassen in die Fahrgastzelle
wird daher erleichtert.
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Wenn
jedoch beide Hände
voll von beispielsweise Gepäck
sind, ist es schwierig, den Schalter des Senders zu betätigen. Um
sich diesem Problem zuzuwenden, weist das System des
japanischen ungeprüften Patents Veröffentlichungsar.
2004-316231 einen intelligenten Einstiegsschlüssel, einen
Empfänger
und eine Steuervorrichtung auf. Der intelligenten Einstiegsschlüssel sendet
periodisch ein Funksignal, das ein ID-Code-Signal aufweist. Der
Empfänger empfängt dieses
Funksignal, das von dem intelligenten Einstiegsschlüssel angewendet
wird. Die Steuervorrichtung öffnet
eine Schiebetür
des Fahrzeugs, wenn nach einem Empfang des Funksignals ein Stoß auf einen
Seitenschweller des Fahrzeugs ausgeübt wird. Auf diese Weise kann
die Schiebetür,
selbst bei dem Fall, bei dem die Hände voll von beispielsweise Gepäck sind,
ohne Weiteres geöffnet
werden, um den Einstieg des Insassen in die Fahrgastzelle des Fahrzeugs
zu erleichtern.
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Jedes
der Systeme, die bei dem
japanischen ungeprüften Patent
Veröffentlichungsnr.
H10-211819 und dem
japanischen
ungeprüften
Patent Veröffentlichungsur.
2004-316231 zitiert sind, öffnet jedoch ansprechend auf
die Betätigung
des Schalters lediglich die Schiebetür automatisch und erleichtert
den Einstieg des Insassen in die Fahrgastzelle nicht weiter. Hier
ist verständlich,
dass ferner zusätzlich
zu dem Öffnen
und Schließen
der Tür
eine Sitzposition einen wesentlichen Einfluss auf die Leichtigkeit
des Einstiegs des Insassen in die Fahrgastzelle hat.
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Wenn
beispielsweise nach dem Öffnen
der Tür
durch den Insassen ein vorderer Raum vor dem Sitz, der neben der
Tür positioniert
ist, schmal ist, ist es oft schwierig, in den Sitz zu gelangen oder
sich zu einem anderen Sitz zu bewegen. Bei einem Fall eines Fahrzeugs,
das drei Sitzreihen hat, muss der Insasse ferner allgemein, wenn
der Insasse versucht, in den Sitz in der dritten Reihe zu gelangen,
den Sitz in der zweiten Reihe hin zu der Vorderseite des Fahrzeugs
bewegen oder eine Rückenlehne
des Sitzes in der zweiten Reihe kippen. Wenn diese Art von Arbeit jedes
Mal, wenn der Insasse in die Fahrgastzelle des Fahrzeugs einsteigt,
durchgeführt
werden muss, kann der Insasse verärgert sein.
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Die
vorliegende Erfindung wendet sich dem vorhergehenden Nachteil zu.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, durch Ändern einer entsprechenden
Sitzposition ein Fahrzeugsteuersystem, das einen Einstieg eines
Insassen in eine Fahrgastzelle eines Fahrzeugs weiter erleichtert,
zu schaffen.
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Weiterer,
Teilaspekte der vorliegenden Erfindung betreffender Stand der Technik,
wird beispielsweise in dem Schlüsselkontrollverfahren
nach
WO 00/14369 A2 ,
dem Fahrzeug-Einlassssystem nach
DE 198 22 989 C2 , der Identifiziervorrichtung
einer Senderichtung gemäß
EP 0741221 B1 und
der Fahrzeugsitz-Steuervorrichtung in
FR 2696384 A1 offenbart.
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Um
die Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu lösen, ist Patentanspruch 1 vorgesehen.
Ein Fahrzeugsteuersystem, das eine Erfassungseinrichtung und eine
Positionsänderungseinrichtung
aufweist, ist geschaffen. Die Erfassungseinrichtung dient zum Erfassen
einer Zahl und eines Orts von mindestens einem Insassen, der sich
einem Fahrzeug nähert,
um in eine Fahrgastzelle des Fahrzeugs einzusteigen. Die Positionsänderungseinrichtung
dient zum Ändern einer
Position von mindestens einem vorhergesagten Sitz des Fahrzeugs,
für den
vorhergesagt wird, dass mindestens ein Insasse darauf sitzen wird, um
basierend auf einem erfassten Resultat der Erfassungseinrichtung
einen verfügbaren
Raum für
einen Insasseneinstieg zu vergrößern.
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Die
Erfidung, zusammen mit zusätzlichen Aufgaben,
Merkmalen und Vorteilen derselben, ist am besten aus der folgenden
Beschreibung, den beigefügten
Ansprüchen
und den beigefügten
Zeichnungen zu verstehen. Es zeigen:
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1 ein
Strukturdiagramm, das eine gesamte Struktur eines Fahrzeugsteuersystems
eines Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ein
beschreibendes Diagramm zum Beschreiben einer Sitzpositionssteuervorrichtung und
einer Lenkpositionssteuervorrichtung des Fahrzeugsteuersystems;
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3 ein
Flussdiagramm, das einen Steuerbetrieb zum Entriegeln von jeweiligen
Türen und
zum Ändern
einer Sitzposition (von Sitzpositionen) und/oder einer Lenkposition
basierend auf einem Resultat einer Prüfung eines ID-Codes durch eine Wechselkommunikation
zwischen einer fahrzeugseitigen Einheit und einer entsprechenden
tragbaren Vorrichtung bei dem Fahrzeugsteuersystem zeigt;
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4A und 4B beschreibende
Diagramme zum Beschreiben von Weisen eines Änderns der Sitzposition(en)
und/oder der Lenkposition;
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5A und 5B beschreibende
Diagramme zum Beschreiben von anderen Weisen eines Änderns der
Sitzposition(en) und/oder der Lenkposition;
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6 ein
Flussdiagramm, das eine Modifikation des Steuerbetriebs des Fahrzeugsteuersystems
zeigt; und
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7 ein
Flussdiagramm, das eine andere Modifikation des Steuerbetriebs des
Fahrzeugsteuersystems zeigt.
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Unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
ist ein Fahrzeugsteuersystem gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 ist ein
Strukturdiagramm, das eine ganze Struktur des Fahrzeugsteuersystems des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
zeigt.
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Das
Fahrzeugsteuersystem des vorliegenden Ausführungsbeispiels steuert ein
Verriegeln und ein Entriegeln von jeder Tür 11–14 eines
Fahrzeugs 10 basierend auf einem Resultat einer Prüfung eines ID-Codes
einer tragbaren Vorrichtung (eines elektronischen Schlüssels) 1,
die durch einen Wechselkommunikation zwischen der tragbaren Vorrichtung 1 und einer
fahrzeugseitigen Einheit, die in dem Fahrzeug 10 eingebaut
ist, durchgeführt
wird. Die fahrzeugseitige Einheit steuert ferner eine Sitzposition
und eine Lenkradposition in einer Fahrgastzelle, um einen Einstieg
eines Fahrers in die Fahrgastzelle des Fahrzeugs 10 zu
erleichtern. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Fahrzeugsteuersystem
in dem Fahrzeug 10, das drei Sitzreihen hat, implementiert.
Das Fahrzeug 10 hat eine vordere rechte und linke Flügeltür 11, 13 für die vordere
Reihe (erste Reihe) der Sitze (einen Fahrersitz und einen Beifahrersitz)
und eine rechte und eine linke Schiebetür 12, 14 für die zwei
hinteren Reihen (die zweite und die dritte Reihe) der Sitze.
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Wie
in 1 gezeigt ist, weist die tragbare Vorrichtung 1 einen
Empfänger 1a und
einen Sender 1b auf. Der Empfänger 1a der tragbaren
Vorrichtung 1 empfängt
ein Anfragesignal von Sendern 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs oder einem Sender 2e innerhalb des Fahrzeugs.
Der Sender 1b der tragbaren Vorrichtung 1 sendet
ansprechend auf das Anfragesignal ein Antwortsignal, das den ID-Code
der tragbaren Vorrichtung 1 auf weist. Eine ECU 1c der
tragbaren Vorrichtung 1 ist mit dem Empfänger 1a und dem
Sender 1b verbunden und führt verschiedene Steuerverfahren
aus. Genauer gesagt, die ECU 1c der tragbaren Vorrichtung 1 bestimmt
basierend auf dem empfangenen Signal des Empfängers 1a ein Anwesenheit
des Anfragesignals. Ferner erzeugt die ECU 1c der tragbaren
Vorrichtung 1 ansprechend auf das Anfragesignal das Antwortsignal,
das den ID-Code der tragbaren Vorrichtung 1 aufweist, und
sendet das Antwortsignal von dem Sender 1b.
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Die
fahrzeugseitige Einheit weist die Sender 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs, die jeweils bei den Türen 11–14 des
Fahrzeugs 10 vorgesehen sind, auf. Die fahrzeugseitige
Einheit weist ferner den Sender 2e innerhalb des Fahrzeugs,
der in der Fahrgastzelle vorgesehen ist, auf. Die Sender 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs und der Sender 2e innerhalb des Fahrzeugs
senden das Anfragesignal basierend auf einem Sendebefehlssignal,
das von einer Steuervorrichtung 4 der Fahrzeugeinheit empfangen
wird.
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Wenn
das Fahrzeug 10 nach einem Verriegeln von jeder Tür 11–14 geparkt
ist, wird von den Sendern 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs das Anfragesignal gesendet. Basierend auf einem Sendebereich
des Anfragesignals des entsprechenden Senders 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs wird um jede Tür 11–14 des
Fahrzeugs 10 ein Kommunikationsbereich gebildet. Ein Annähern eines
Trägers
(von Trägern),
der (die) die tragbare Vorrichtung 1 trägt (tragen), an die entsprechenden
Tür(en) 11–14 kann
daher erfasst werden. Ein Kommunikationsbereich des Senders 2e innerhalb
des Fahrzeugs ist ferner eingestellt, um einen Innenraum der Fahrgastzelle
zu versorgen, so dass es möglich
ist, zu erfassen, ob die tragbare Vorrichtung 1 in der
Fahrgastzelle anwesend ist. Alternativ können mehrere Sender 2e innerhalb
des Fahrzeugs vorgesehen sein, derart, dass eine Summe von Kommunikationsbereichen
der mehreren Sender 2e innerhalb des Fahrzeugs den gesamten
Innenraum der Fahrgastzelle versorgt.
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Die
fahrzeugseitige Einheit weist ferner einen Empfänger 3, der in der
Fahrgastzelle des Fahrzeugs 10 vorgesehen ist, auf. Der
Empfänger 3 ist
in einen Antwortsignalempfangszustand versetzt, während derselbe
mit einem Ausgeben des Sendebefehlssig nals aus der Steuervorrichtung 4 zu
den Sendern 2a–2e synchronisiert
ist. Der Empfänger 3 kann daher
das Antwortsignal, das von der tragbaren Vorrichtung 1 gesendet
wird, empfangen. Das Antwortsignal, das durch den Empfänger 3 empfangen
wird, wird zu der Sleuervorrichtung 4 ausgegeben. Die Steuervorrichtung 4 prüft, ob der
ID-Code, den das Antwortsignal in sich aufweist, eine vorbestimmte
Beziehung (z. B. ein Übereinstimmen
des ID-Codes mit einem entsprechenden voreingetragenen ID-Code) erfüllt. Die
Steuervorrichtung 4 steuert dann basierend auf dem Resultat
der Prüfung
das Verriegeln und Entriegeln der Türen 11–14 und
steuert ferner die Sitzposition und die Lenkradposition, um den
Einstieg des Insassen in die Fahrgastzelle zu erleichtern.
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Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
mehrere tragbare Vorrichtungen 1 vorgesehen, so dass alle
Fahrzeuginsassen, die das Fahrzeug 10 häufig verwenden, jeweils die
tragbare Vorrichtung 1 tragen können. Ansprechend auf das Anfragesignal, das
von den jeweiligen Sendern 2a–2e gesendet wird,
sendet jede kommunizierbare der mehreren tragbaren Vorrichtungen 1 das
Antwortsignal, das den ID-Code, der für die tragbare Vorrichtung 1 spezifisch
ist, aufweist, zurück.
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Die
fahrzeugseitige Einheit weist Verriegelungssteuerungen 5a–5d,
die jeweils an den Türen 11–14 des
Fahrzeugs 10 vorgesehen sind, um die entsprechende Tür 11–14 zu
verriegeln und zu entriegeln, auf. Genauer gesagt, jede Verriegelungssteuerung 5a–5d weist
einen Türverriegelungsmotor
auf, der in einer Normalrichtung und einer Gegenrichtung drehbar
ist, um die entsprechende Tür 11–r ansprechend
auf ein Verriegelungssignal bzw. ein Entriegelungssignal, das von
der Steuervorrichtung 4 gesendet wird, zu verriegeln und
zu entriegeln.
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Berührungssensoren 6a1–6d1 sind
jeweils bei Türgriffen 6a1–6d1 der
Türen 11–14 vorgesehen. Wenn
der Träger
der tragbaren Vorrichtung 1 den Türgriff 6a–6d berührt, um
den Griff 6a–6d zu
betätigen,
kann daher eine solche Betätigung
durch den entsprechenden Berührungssensor 6a1–6d1 erfasst werden.
Wenn diese Betätigung
des Türgriffs 6a–6d erfasst
wird, wird jede Tür 11–14 entriegelt.
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An
dem Türgriffen 6a–6d sind
ferner jeweils Türverriegelungsschalter 6a2–6d2,
von denen jeder als ein Druckschalter aufgebaut ist, vorgesehen. Jede
Tür 11–14 kann
durch eine Betätigung
des entsprechenden Türverriegelungsschalters 6a2–6d2 verriegelt
werden. Jeder Türgriff 6a–6d funktioniert ferner
als eine Antenne des entsprechenden Senders 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs.
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Die
fahrzeugseitige Einheit weist ferner eine Sitzpositionssteuervorrichtung 7,
die die Sitzposition(en) steuert, und eine Lenkpositionssteuervorrichtung 8,
die die Lenkradposition steuert, auf. Die Sitzpositionssteuervorrichtung 7 und
die Lenkpositionssteuervorrichtung 8 sind unter Bezugnahme
auf 2 detailliert beschrieben.
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Unter
Bezugnahme auf 2 dienen der Fahrersitz (F-Sitz) 15 und
der Beifahrersitz (B-Sitz) 16 als die Sitze der ersten
Reihe, und die Position des Fahrersitzes (F-Sitzes) 15 und
die Position des Beifahrersitzes (B-Sitzes) 16 können durch
eine Verwendung eines entsprechenden nicht abgebildeten Motors in
der Vorne-nach-hinten-Richtung des Fahrzeugs 10 geändert werden.
Auf die Sitze der zweiten Reihe wird manchmal als Kapitän-Sitze
Bezug genommen, und dieselben weisen einen Fahrerrücksitz (FR-Sitz) 17 und
einen Beifahrerrücksitz
(BR-Sitz) 18, die voneinander getrennt sind, auf. Sowohl
der FR-Sitz 17 als auch der BR-Sitz 18 können durch
einen nicht abgebildeten entsprechenden Motor (Motoren) getrieben
werden, um die Position derselben in der Vorne-nach-hinten-Richtung
des Fahrzeugs 10 sowie in einer Links-nach-rechts-Richtung (einer Querrichtung)
des Fahrzeugs 10 zu ändern.
Ferner ist der Sitz 19 der dritten Reihe eine Sitzbank,
die durch einen nicht abgebildeten Motor getrieben wird, um die
Position derselben in der Vorne-nach-hinten-Richtung des Fahrzeugs 10 zu ändern.
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Die
Strukturen der vorhergehenden Sitze dienen lediglich einem erläuternden
Zweck und können
auf verschiedene Weisen geändert
sein. Beispielsweise können
der F-Sitz 15 und der B-Sitz 16, die als die Sitze
der vorderen Reihe dienen, modifiziert sein, um sich wie die Sitze
der zweiten Reihe in der Querrichtung des Fahrzeugs zu bewegen.
Ferner kann hinsichtlich der Sitze der zweiten Reihe in einem Raum
zwischen dem FR-Sitz 17 und dem BR-Sitz 18 ein
weiterer Sitz vorgesehen sein. Alternativ kann in dem Raum zwischen
dem FR-Sitz 17 und dem BR-Sitz 18 ein Sitz mit
einer Tischfunktion (d. h. ein Sitz, der in einen Tisch umgewandelt
werden kann) vorgesehen sein. Wenn der Sitz mit der Tischfunktion
zu einem Ort zwischen dem vorderen F-Sitz 15 und dem vorderen
B-Sitz 16 bewegt wird, dient dieser Sitz als ein Seitentisch.
Bei einem solchen Fall, wenn der Sitz mit der Tischfunktion zu dem Ort
zwischen dem vorderen F-Sitz 15 und dem vorderen B-Sitz 16 bewegt
wird, kann der FR-Sitz 17 oder der BR-Sitz 18 in
der Querrichtung des Fahrzeugs 10 bewegt werden. Ferner
kann hinsichtlich des Sitzes 19 der dritten Reihe der Sitz 19 in
mehrere Sitzabschnitte, die unabhängig in der Vorne-nach-hinten-Richtung
bewegt werden können,
geteilt sein. Alternativ kann die vorliegende Erfindung in einem Fahrzeug,
das keinen Sitz (keine Sitze) der dritten Reihe hat, d. h. einem
Fahrzeug, das lediglich die Sitze der ersten und der zweiten Reihe
hat, implementiert sein.
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Die
Sitzpositionssteuervorrichtung 7 empfängt ein Sitzpositionsänderungssignal
von der Steuervorrichtung 4 und gibt zu dem Motor jedes
entsprechenden Sitzes ein Treibsignal aus, um die Position des Sitzes
in eine spezifizierte Sitzposition, die durch das Sitzpositionsänderungssignal
spezifiziert wird, zu ändern.
Die Position jedes Sitzes wird durch einen entsprechenden Sensor
(nicht gezeigt) erfasst und wird der Sitzpositionssteuervorrichtung 7 zugeführt. Die
Sitzpositionssteuervorrichtung 7 stoppt das Ausgeben des
Treibsignals, wenn sich die erfasste Sitzposition mit der spezifizierten
Sitzposition deckt. Basierend auf einer Ausgabedauer-Zeitperiode
des Treibsignals zu dem Motor jedes entsprechenden Sitzes kann die
Sitzposition berechnet oder vorhergesagt werden. Ferner kann die
Position jedes Sitzes durch den Insassen desselben durch eine Verwendung
eines entsprechenden Betätigungsschalters (nicht
gezeigt), der mit der Sitzpositionssteuervorrichtung 7 verbunden
ist, an eine gewünschte
Sitzposition angepasst werden.
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Jeder
Sitz ist ferner mit einem Sitzsensor (nicht gezeigt), der ein Sich-Setzen
des Insassen auf den Sitz erfasst, versehen, und ein Sensorsignal
des Sitzsensors wird der Steuervorrichtung 4 zugeführt. Der
Sitzsensor kann in einer Form eines Lastsensors, der eine Last,
die an eine Sitzoberfläche
des entsprechenden Sitzes angelegt wird, erfasst, vorgesehen sein.
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Die
Lenkpositionssteuervorrichtung 8 gibt ein Treibsignal zu
einem Motor, der einen Kippwinkel eines Lenkrads 20 ändert, aus,
um die Position (Lenkposition) des Lenkrads 20 anzuheben
oder abzusenken. Die Lenkpositionssteuervorrichtung 8 empfängt ein
Lenkpositionsänderungssignal
von der Steuervorrichtung 4 und gibt das Treibsignal zu
dem Motor aus, um die Lenkposition an eine spezifizierte Lenkposition,
die durch das Lenkpositionsänderungssignal
spezifiziert wird, anzupassen.
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Die
Position des Lenkrads 20 wird mit einem Positionssensor
(nicht gezeigt) erfasst, und die erfasste Position des Lenkrads 20 wird
der Lenkpositionssteuervorrichtung 8 zugeführt. Auf
diese Weise kann die Lenkpositionssteuervorrichtung 8 das
Lenkrad 20 in die spezifizierte Lenkposition, die von der Steuervorrichtung 4 spezifiziert
wird, bewegen. Der Kippwinkel des Lenkrads 20 kann durch
den Insassen durch eine Verwendung eines Anpassungsschalters (nicht
gezeigt), der mit der Lenkpositionssteuervorrichtung 8 verbunden
ist, an eine gewünschte
Position angepasst werden.
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Als
Nächstes
ist unter Bezugnahme auf ein Flussdiagramm, das in 3 gezeigt
ist, ein Steuerbetrieb der Steuervorrichtung 4 zum Entriegeln
der jeweiligen Türen 11–14 und
zum Ändern
der Sitzposition(en) und der Lenkposition basierend auf dem Resultat
der Prüfung
des ID-Codes, die durch die Wechselkommunikation zwischen der fahrzeugseitigen
Einheit und jeder entsprechenden tragbaren Vorrichtung 1 ausgeführt wird,
beschrieben. Der Betrieb des Flussdiagramms von 3 wird
in vorbestimmten Intervallen ausgeführt, während jede Tier 11–14 in
einem geparkten Zustand des Fahrzeugs 10 nach einem Ausschalten
der Maschine des Fahrzeugs verriegelt ist.
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Zunächst wird
bei einem Schritt S10 das Sendebefehlssignal (Anfragesignal außerhalb
des Fahrzeugs) von der Steuervorrichtung 4 zu den Sendern 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs ausgegeben, um das Anfragesignal von den Sendern 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs auszugeben. Dann wird bei einem Schritt S20 bestimmt,
ob das Antwortsig nal von jeder entsprechenden kommunizierbaren tragbaren
Vorrichtung 1, die auf das Anfragesignal anspricht, empfangen
wird. Wenn bei dem Schritt S20 bestimmt wird, dass das Antwortsignal
nicht empfangen wird, dann wird bestimmt, dass die kommunizierbare
tragbare Vorrichtung 1 in den Kommunikationsbereichen der
Sender 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs nicht anwesend ist. Der Betrieb schreitet daher zu
einem Schritt S90 fort. Wenn im Gegensatz dazu bei dem Schritt S20
bestimmt wird, dass das Antwortsignal von der entsprechenden tragbaren
Vorrichtung 1 empfangen wird, schreitet der Betrieb zu
einem Schritt S30 fort.
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Hier
gibt jeder Sender 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs das Anfragesignal, das einen spezifischen Identifizierungscode,
der für
den Sender 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs spezifisch oder eindeutig ist, aufweist, aus. Die
tragbare Vorrichtung 1 sendet das Antwortsignal zurück, das
den Identifizierungscode des entsprechenden Senders 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs, von dem das Anfragesignal empfangen wird, aufweist.
Alternativ kann die Steuervorrichtung 4 den entsprechenden
Sendern 2a–2d befehlen,
das Anfragesignal sequenziell nacheinander zu senden. Auf diese
Weise kann die Steuervorrichtung 4 bestimmen, welches der
Anfragesignale der Sender 2a–2d für das Antwortsignal,
das von der tragbaren Vorrichtung 1 zurückgesendet wird, verantwortlich
ist. D. h. es ist möglich,
eine oder mehrere der Türen 11–14,
denen sich der (die) Träger
der tragbaren Vorrichtung 1 annähert (annähern), zu identifizieren.
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Bei
dem Schritt S30 wird, um den ID-Code zu überprüfen, bestimmt, ob der ID-Code, den das Antwortsignal
in sich aufweist, die vorbestimmte Beziehung (z. B. ein Übereinstimmen
des ID-Codes mit dem voreingetragenen ID-Code) erfüllt. Wenn
durch die Prüfung
des ID-Codes bei dem Schritt S30 bestimmt wird, dass der ID-Code
gültig
ist, schreitet der Betrieb zu einem Schritt S40 fort. Wenn im Gegensatz
dazu bei dem Schritt S30 bestimmt wird, dass der ID-Code ungültig ist,
schreitet der Betrieb zu einem Schritt S90 fort.
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Bei
einem Schritt S40 wird (werden) die Sitzposition(en) und/oder die
Lenkposition basierend auf der Zahl und dem Ort des (der) Insassen,
der (die) die tragbare Vor richtung 1 hat (haben), geändert, um den
Einstieg des (der) Insassen, der (die) die tragbare Vorrichtung 1 hat
(haben), in die Fahrgastzelle zu erleichtern. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel,
wie im Vorhergehenden beschrieben ist, sind die mehreren tragbaren
Vorrichtungen 1 vorgesehen, um allen Fahrzeuginsassen,
die das Fahrzeug 10 häufig
verwenden, zu gestatten, jeweils eine eigene tragbare Vorrichtung 1 zu
tragen. Die Zahl und der Ort des (der) Insassen, der (die) in die
Fahrgastzelle des Fahrzeugs einsteigen wird (werden), können daher
basierend auf der Zahl der gültigen
tragbaren Vorrichtung(en) 1 und dem (den) Ort(en) des Senders
(der Sender) 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs, dem (denen) die entsprechende(n) tragbare(n) Vorrichtung(en) 1 antwortet
(antworten), identifiziert werden.
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Unter
Bezugnahme auf 4A bis 5B sind
beispielhafte Fälle
zum Ändern
der Sitzposition(en) und der Lenkposition beschrieben. Unter Bezugnahme
auf 4A kann beispielsweise, wenn sich der Insasse,
der die tragbare Einrichtung 1 trägt, der linksseitigen Beifahrersitztür 13 nähert, angenommen
werden, dass dieser Insasse durch die Beifahrersitztür 13 in
den Beifahrersitz (B-Sitz) 16 gelangen wird. Bei einem
solchen Fall wird der Beifahrersitz 16 in eine hintere
Endposition versetzt, wie in 4A gezeigt
ist, um den Einstieg des Fahrgasts in den Beifahrersitz 16 zu
erleichtern. Auf diese Weise kann der verfügbare Raum für den Einstieg
des Insassen in den Beifahrersitz 16 maximiert werden.
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Im
Gegensatz dazu kann unter Bezugnahme auf 4B, wenn
sich die Insassen, die jeweils die tragbare Vorrichtung 1 tragen,
der linken Beifahrersitztür 13 bzw.
der Beifahrerrücksitztür 14 nähern, angenommen
werden, dass diese Insassen durch die Beifahrersitztür 13 und
die Beifahrerrücksitztür 14 in den
Beifahrersitz 16 bzw. den Beifahrerrücksitz (BR-Sitz) 18 gelangen
werden. Bei diesem Fall kann der Insasse, der versucht, in den Beifahrerrücksitz 18 zu
gelangen, wenn der Beifahrersitz 16 in die hintere Endposition
desselben versetzt ist, möglicherweise eine
Schwierigkeit haben, in den Beifahrerrücksitz 18 zu gelangen.
Wenn angenommen wird, dass die Insassen, die jeweils die tragbare
Vorrichtung 1 tragen, versuchen, in den Beifahrersitz 16 bzw.
den Beifahrerrücksitz
(BR-Sitz) 18 zu gelangen, wird daher die Position des Beifahrersitzes 16 auf
eine Position eingestellt, die von der hinteren Endposition des
Beifahrersitzes 16 auf der Vorderseite der hinteren Endposition
des Beifahrersitzes 16 beabstandet ist, wie in 4B gezeigt
ist. Auf diese Weise ist für
beide Insassen, die versuchen, in den Beifahrersitz 16 bzw. den
Beifahrerrücksitz 18 zu
gelangen, ein geeigneter Einstiegsraum vorgesehen, wodurch ein problemloser
Einstieg dieser Insassen ermöglicht
wird.
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Unter
Bezugnahme auf 5A kann ferner, wenn sich der
Insasse, der die tragbare Vorrichtung 1 trägt, der
Fahrersitztür 11 nähert, angenommen werden,
dass dieser Insasse versucht, durch die Fahrersitztür 11 in
den Fahrersitz (F-Sitz) 15 zu gelangen. Bei einem solchen
Fall wird, um den Einstieg des Insassen in den Fahrersitz 15 zu
erleichtern, der Fahrersitz 15 beispielsweise zu der hinteren
Endposition desselben bewegt und das Lenkrad 20 in eine Aufwärtsrichtung
des Fahrzeugs bewegt oder gekippt. Wenn die Position des Fahrersitzes 15 und
die Position des Lenkrads 20 auf die im Vorhergehenden beschriebene
Art und Weise geändert
werden, wird der vordere Raum des Fahrersitzes 15 vergrößert. Der
Insasse kann daher ohne Weiteres in den Fahrersitz 15 gelangen.
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Es
kann ferner einen Fall geben, bei dem kein Insasse versucht, in
den Beifahrersitz 16 zu gelangen, und ein Insasse versucht,
durch die Beifahrerrücksitztür 14 in
den Beifahrerrücksitz 18 zu
gelangen. Unter Bezugnahme auf 5A wird
bei einem solchen Fall der Beifahrersitz 16 hin zu der
Vorderseite des Fahrzeugs (d. h. in der vorderen Richtung des Fahrzeugs)
bewegt, und der Beifahrerrücksitz 18 wird
hin zu der Hinterseite des Fahrzeugs (d. h. in der hinteren Richtung
des Fahrzeugs), beispielsweise zu der hinteren Endposition des Beifahrerrücksitzes 18, bewegt.
Auf diese Weise ist für
den Insassen, der versucht, in den Beifahrerrücksitz 18 zu gelangen, der
maximale verfügbare
Raum vorgesehen. Der Insasse kann daher ohne Weiteres in den Beifahrerrücksitz 18 gelangen.
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Ferner
wird, wenn fünf
oder mehr Insassen erfasst werden oder wenn ein Annähern von
zwei oder mehr Insassen zu der Fahrerrücksitztür 12 oder der Beifahrerrücksitztür 14 erfasst
wird, durch die Wechselkommunikation zwischen den jeweiligen trag baren
Vorrichtungen 1 und der fahrzeugseitigen Einheit angenommen,
dass mindestens ein Insasse in den Sitz 19 der dritten
Reihe gelangen wird. Bei einem solchen Fall wird, um den Einstieg
des Insassen in den Sitz 19 der dritten Reihe zu erleichtern,
einer der Sitze 17, 18 der zweiten Reihe, der
nahe bei der Fahrerrücksitztür 12 oder
der Beifahrerrücksitztür 14 ist,
der sich die Insassen annähern,
in der Querrichtung des Fahrzeugs weg von dieser Tür 12, 14 bewegt.
Bei einem Fall von 5B nähert sich beispielsweise der
Insasse, der versucht, in den Sitz 19 der dritten Reihe
zu gelangen, der Beifahrerrücksitztür 14.
Der Beifahrerrücksitz 18 wird
daher in der Querrichtung des Fahrzeugs hin zu dem Fahrerrücksitz 17 bewegt.
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Gleichzeitig
mit der Bewegung des vorhergehenden Sitzes der zweiten Reihe in
der Querrichtung des Fahrzeugs wird der Sitz 19 der dritten
Reihe hin zu der Hinterseite des Fahrzeugs bewegt, beispielsweise
zu der hinteren Endposition des Sitzes 19 der dritten Reihe.
Durch die vorhergehende Sitzpositionsanpassung kann der Einstieg
des Insassen in den Sitz 19 der dritten Reihe, der unter
den Sitzen der vorderen, zweiten und dritten Reihe am schwierigsten
ist, wesentlich erleichtert werden.
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Zu
der Zeit eines Änderns
jeder entsprechenden Sitzposition, die im Vorhergehenden beschrieben
ist, wird die Sitzposition nicht geändert, wenn sich jede entsprechende
Sitzposition bereits in der geeigneten Position (der angewiesenen
Position) derselben befindet. Ferner kann in manchen Fällen, abhängig von
der Beziehung zwischen jeder entsprechenden Sitzposition in dem
geparkten Zustand des Fahrzeugs und der angewiesenen Sitzposition
derselben, jeder entsprechende Sitz möglicherweise in einer entgegengesetzten
Richtung, die der Richtung, die in der entsprechenden der 4A–5B gezeigt
ist, entgegengesetzt ist, bewegt werden.
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Wenn
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
mindestens ein Träger,
der die tragbare Vorrichtung 1 trägt, erkannt wird, wird der
Berührungssensor 6a1–6d1 der
entsprechenden Tür(en) 11–14, der
(denen) sich der Träger
annähert,
aktiviert, um die Tür(en) 11–14 in
einen Entriegelungsbereitschaftszustand zu versetzen. Dann wird
bei einem Schritt S50 bestimmt, ob ein Entriegelungsbetrieb durchgeführt wird,
d. h. ob der Träger
der tragbaren Vorrichtung 1 den Türgriff 6a–6d der
entsprechenden Tür 11–14,
die in den Entriegelungsbereitschaftszustand versetzt ist, ergriffen
hat.
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Wenn
bei dem Schritt S50 nicht „JA" zurückgegeben
wird, werden die Schritte S10–S40
wiederholt. Selbst wenn sich die mehreren Insassen den entsprechenden
Türen 11–14 nacheinander
zu unterschiedlichen Zeiten nähern,
können
daher die tragbaren Vorrichtungen 1 dieser Insassen einzeln
erkannt werden.
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Wenn
bei dem Schritt S50 „JA" zurückgegeben
wird, schreitet der Betrieb zu einem Schritt S60 fort. Bei dem Schritt
S60 wird jede Tür 11–14 entriegelt.
Auf diese Weise kann der Insasse, der die tragbare Vorrichtung 1 trägt, die
jeweiligen Türen 11–14 des
Fahrzeugs entriegeln und öffnen.
Zu der Zeit eines Einsteigens in die Fahrgastzelle wurde die Position
des entsprechenden Sitzes 11–14 auf die im Vorhergehenden
beschriebene Art und Weise geändert. Der
Insasse kann daher ohne Weiteres in die Fahrgastzelle einsteigen.
Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wird (werden) ferner, während
der Insasse, der die tragbare Vorrichtung 1 trägt, sich
außerhalb
der Fahrgastzelle befindet (d. h. vor dem Einstieg des Insassen
in die Fahrgastzelle), die entsprechende(n) Sitzposition(en) und/oder
Lenkposition geändert.
Wenn beispielsweise der Träger
der tragbaren Vorrichtung 1 in die Fahrgastzelle einsteigt,
wurde(n) daher die entsprechende(n) Sitzposition(en) und/oder Lenkposition
bereits geändert.
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Bei
dem Fall, bei dem die vorhergehende Änderung der Sitzposition(en)
und/oder der Lenkposition erfolgt, ist es nach einer Beendigung
eines Einstiegs des (der) Insassen in die Fahrgastzelle wünschenswert,
dass die Sitzposition(en) und/oder die Lenkposition in die Anfangsposition
derselben zurückgeführt wird
(werden). Dies liegt an der Tatsache, dass sich die Sitzposition
zum Erleichtern des Einstiegs des Insassen in die Fahrgastzelle
und die passende Sitzposition zum Fahren des Fahrzeugs voneinander
unterscheiden. Ferner sollte der Insasse nach der Beendigung des
Einstiegs des Insassen in die Fahrgastzelle in seinem/ihrem Sitz
sitzen, so dass die Sitzposition problemlos geändert werden kann.
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Bei
einem Schritt S70 wird bestimmt, ob der Einstieg des (der) Insassen
in die Fahrgastzelle beendet ist. Zu der Zeit dieser Bestimmung
wird ein Sich-Setzen von mindestens dem Insassen in den Fahrersitz 15 mit
beispielsweise einem Sitzerfassungsschalter, der bei jedem Sitz
des Fahrzeugs vorgesehen ist, erfasst, und ein Schließen aller
Türen 11–14 wird
mit beispielsweise Innenbeleuchtungsschaltern, die jeweils bei den
Türen 11–14 vorgesehen
sind, erfasst. Nach einem Erfassen derselben kann bestimmt werden,
dass ein Einstieg des (der) Insassen in die Fahrgastzelle beendet
ist. Ferner kann der vorhergehenden Bestimmungsbedingung zum Bestimmen
der Beendigung des Einstiegs des Insassen in die Fahrgastzelle eine
Erfassung eines Startens der Maschine hinzugefügt werden. D. h. wenn das Starten
der Maschine erfasst wird, kann bestimmt werden, dass der Einstieg
des Insassen in die Fahrgastzelle nach einer Erfüllung der vorhergehenden Bedingung
beendet ist.
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Wenn
bei einem Schritt S70 bestimmt wird, dass der Einstieg des (der)
Insassen in die Fahrgastzelle beendet ist, schreitet der Betrieb
zu einem Schritt S80 fort. Bei dem Schritt S80 wird ein Signal zu
der Sitzpositionssteuervorrichtung 7 und der Lenkpositionssteuervorrichtung 8 ausgegeben,
um die Sitzposition(en) und/oder die Lenkposition in die Anfangsposition
derselben zurückzuführen. Auf
diese Weise werden jede Sitzposition und die Lenkposition in die
passende Position derselben zum Fahren des Fahrzeugs zurückgeführt.
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Wie
bei dem Fall des vorliegenden Ausführungsbeispiels können, wenn
die Sitzposition(en) und/oder die Lenkposition nach der Anwesenheit
des Insassen, der die tragbare Vorrichtung 1 trägt, außerhalb
der Fahrgastzelle geändert
werden, die Sitzposition(en) und/oder die Lenkposition möglicherweise zu
der Zeit eines Gehens des Insassen, der die tragbare Vorrichtung 1 trägt, um das
Fahrzeug geändert werden.
Bei dem Fall, bei dem der Träger
der tragbaren Vorrichtung 1 nicht den Einstieg in die Fahrgastzelle
einleitet, ist es wünschenswert,
das die geänderten(n)
Sitzposition(en) in die Anfangsposition derselben zurückgebracht
wird (werden), ohne die geänderte(n)
Sitzposition(en) zu belassen. Dies liegt an der Tatsache, dass die
gewünschte(n)
Sitzposition(en) abhängig
von der Tür,
durch die der Insasse in die Fahrgastzelle einsteigt, variiert (variieren).
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Bei
einem Schritt S90, der bei dem Fall, bei dem das Antwortsignal nicht
von der tragbaren Vorrichtung 1 empfangen werden kann,
oder bei dem Fall, bei dem das Resultat der Prüfung die Ungültigkeit
des ID-Codes anzeigt, ausgeführt
wird, wird daher bestimmt, ob sich die Sitzposition(en) in dem geänderten
Zustand befindet (befinden). Wenn bei dem Schritt S90 „JA" zurückgegeben
wird, schreitet der Betrieb zu einem Schritt S80 fort, bei dem die
Sitzposition(en) und/oder die Lenkposition in die Anfangsposition
derselben zurückgeführt werden.
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D.
h. ein Sich-Entfernen des Trägers
der tragbaren Vorrichtung 1 weg von dem Fahrzeug wird basierend
darauf, ob das Antwortsignal, das nach der Prüfung des ID-Codes in der Gültigkeit des ID-Codes resultiert,
anwesend ist, bestimmt. Dies basiert auf der Tatsache, dass, wenn
sich der Träger
der tragbaren Vorrichtung 1 weg von dem Fahrzeug bewegt,
die Wechselkommunikation zwischen der fahrzeugseitigen Einheit und
der tragbaren Vorrichtung 1 unmöglich wird, so dass das Antwortsignal,
das nach der Prüfung
des ID-Codes in der Gültigkeit
des ID-Codes resultiert, nicht mehr empfangen werden kann.
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Wie
im Vorhergehenden beschrieben ist, werden gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Zahl und der (die) Ort(e) des (der) Insassen, der (die) versucht
(versuchen), in die Fahrgastzelle zu gelangen, identifiziert. Daher
können,
selbst wenn die mehreren Insassen versuchen, in die Fahrgastzelle
zu gelangen, die entsprechenden Sitze in die geeignete Position
derselben versetzt werden, um den Einstieg jedes Insassen zu erleichtern.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf das vorhergehende Ausführungsbeispiel
begrenzt, und das vorhergehende Ausführungsbeispiel kann auf verschiedene
Weisen modifiziert sein, ohne von dem Geist und dem Schutzbereich
der Erfindung abzuweichen.
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Bei
dem Fahrzeugsteuersystem des vorhergehenden Ausführungsbeispiels werden beispielsweise,
wenn der Einstieg des (der) Insassen in die Fahrgastzelle beendet
ist, die Sitzposition(en) und/oder die Lenkposition in die vorbestimmte
Anfangsposition derselben zurückgeführt. Die
geeignete Sitzposition und/oder Lenkposition variiert jedoch von
Person zu Person abhängig
von der Körpergröße und der
Vorliebe derselben. Bei dem Fall, bei dem die Sitzposition und/oder
die Lenkposition durch den Insassen angepasst wird, kann daher die
angepasste Sitzposition und/oder Lenkposition als die Anfangsposition
derselben gespeichert werden. Bei einem solchen Fall können die
Sitzposition und/oder die Lenkposition zu der gespeicherten Position
derselben zurückgeführt werden,
wenn bestimmt wird, dass der Einstieg des Insassen in die Fahrgastzelle
beendet ist. Auf diese Weise kann die Sitzposition in die geeignete
Position, die mit der Körpergröße und/oder der
Vorliebe des Insassen übereinstimmt,
geändert werden.
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Die
angepasste Sitzposition und/oder Lenkposition, die durch den Insassen
angepasst wird, kann durch Ausführen
eines Betriebs, der durch ein Flussdiagramm in 6 gezeigt
ist, als die Anfangsposition derselben gespeichert werden. Unter
Bezugnahme auf das Flussdiagramm, das in 6 gezeigt ist,
wird bei einem Schritt S110 bestimmt, ob die Sitzposition und/oder
die Lenkposition durch den Insassen durch eine Verwendung eines
entsprechenden Handhabungsschalters geändert wurden. Wenn bei dem
Schritt S110 „JA" zurückgegeben
wird, schreitet der Betrieb zu einem Schritt S120 fort. Bei dem Schritt
S120 werden die geänderte
Sitzposition und/oder Lenkposition als die Anfangsposition derselben
gespeichert.
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Ferner
kann, wenn der Insasse durch eine Verwendung des entsprechenden
Betriebsschalters die Sitzposition und/oder die Lenkposition geändert hat,
anstelle des Schritts S120 von 6 ein Schritt S138
von 7 ausgeführt
werden. Genauer gesagt, bei dem Schritt S130 von 7 wird
die tragbare Vorrichtung 1, die durch den Insassen, der
durch die Fahrersitztür 11 in
den Fahrersitz 15 gelangt, getragen wird, identifiziert,
und die geänderte
Sitzposition und/oder Lenkposition wird zusammen mit dem ID-Code
dieser besonderen tragbaren Vorrichtung 1 als die Anfangsposition
derselben gespeichert.
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Wenn
sich der ID-Code der tragbaren Vorrichtung 1 mit dem gespeicherten
ID-Code, der zusammen
mit der geänderten
Sitzposition und/oder Lenkposition gespeichert ist, deckt, besteht
eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass derselbe Insasse, der vorher
die Sitzposition und/oder die Lenkposition geändert hat, in den Fahrersitz 15 gelangt.
Wenn die geänderte
(angepasste) Sitzposition und/oder Lenkposition zusammen mit dem
ID-Code als die
Anfangsposition derselben gespeichert werden, können daher die Sitzposition
und/oder die Lenkposition in die geeignete Position derselben, die
für den
Insassen, der tatsächlich
in den Fahrersitz 15 gelangt, geeignet ist, zurückgeführt werden.
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Bei
dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel
ist ferner jeder Insasse, der das Fahrzeug oft verwendet, mit der
tragbaren Vorrichtung 1 versehen. Die Zahl und der (die)
Ort(e) des (der) Insassen, der (die) versucht (versuchen), in die
Fahrgastzelle zu gelangen, werden basierend auf dem Resultat der Prüfung jedes
entsprechenden ID-Codes durch die Wechselkommunikation zwischen
der fahrzeugseitigen Einheit und jeder entsprechenden tragbaren
Vorrichtung 1 identifiziert.
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Es
ist jedoch möglich,
andere Maßnahmen zu
verwenden, um die Zahl und den (die) Ort(e) des (der) Insassen,
der (die) versucht (versuchen), in die Fahrgastzelle zu gelangen,
zu identifizieren. Beispielsweise kann jede Tür 11–14 des
Fahrzeugs mit einer Infrarotsensorvorrichtung 110–140 (siehe 1),
die einen Erfassungsbereich um die Tür 11–14 hat,
versehen sein. Jede Infrarotsensorvorrichtung 110–140 kann
mit der Steuervorrichtung 4 direkt in Verbindung stehen.
Alternativ kann jede Infrarotsensorvorrichtung 110–140 durch
den entsprechenden Sender 2a–2d außerhalb
des Fahrzeugs oder die entsprechende Verriegelungssteuerung 5a–5d indirekt
mit der Steuervorrichtung 4 in Verbindung stehen. Der Insasse,
der sich der entsprechenden Tür
nähert,
kann mit der Infrarotsensorvorrichtung 110–140,
die bei dieser Tür
vorgesehen ist, erfasst werden. Wenn sich beispielsweise der erfasste Ort
des Insassen, der mit der Infrarotsensorvorrichtung erfasst wird,
mit der Zeit hin zu der Fahrzeugtür ändert, ist es möglich, zu bestimmen,
dass sich der Insasse dieser Tür
nähert.
Ferner können
anstelle eines Aufbauens der Sensorvorrichtungen 110–140 als die
Infrarotsensorvorrichtungen die Sensorvorrichtungen 110–140,
die verwendet werden können,
um den (die) Insassen, der (die) sich der (den) entsprechenden Tür(en) des
Fahrzeugs nähert
(nähern),
zu erfassen, andere passende Sensorvorrichtungen (z. B. Ultraschallsensorvorrichtungen
oder Millimeterwellensensorvorrichtungen) sein, die eine Lichtwelle, eine
Schallwelle oder eine Funkwelle als das Sendemedium derselben verwenden.
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Es
können
ferner zwei Kameras 150, 160 (siehe 1),
die Bilder auf der linken bzw. der rechten Seite des Fahrzeugs erfassen,
vorgesehen sein, um ein Bild des Insassen, der sich der Tür des Fahrzeugs
nähert,
zu erfassen. Die Bilder, die mit den Kameras erfasst werden, werden
durch ein Bildverarbeiten durch die Steuervorrichtung 4 verarbeitet,
um den (die) Insassen, der (die) sich dem Fahrzeug nähert (nähern), zu
erfassen und dadurch die Zahl und den (die) Ort(e) des (der) Insassen
zu identifizieren.
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Zusätzliche
Vorteile und Modifikationen sind für Fachleute ohne Weiteres erkennbar.
Die Erfindung ist in einer breiteren Ausdrucksweise derselben daher
nicht auf die spezifischen Details, die darstellenden Vorrichtungen
und die erläuternden
Beispiele, die gezeigt und beschrieben sind, begrenzt.